Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 80814
Eingetragen
21.11.2000
Branche
Herstellung von DauerbackwarenHerstellung von Backwaren, ohne DauerbackwarenGroßhandel mit Zucker, Süßwaren und Backwaren
Gegenstand
die Produktion und der Vertrieb von Snacks und Backwaren aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Katja Johannson
seit 24.11.2020
Prokura
Karl Westing
seit 30.1.2020
Geschäftsführer
Alwin van Eijken
seit 30.1.2020
Geschäftsführer
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Intersnack Knabber-Gebäck GmbH & Co. KG
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Spreeback GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Spreeback GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Spreeback GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Spreeback GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hervorhebung eines Sachverhalts

Wir verweisen auf die Ausführungen der gesetzlichen Vertreter in den Abschnitten "I. Allgemeine Hinweise" und "II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" des Anhangs und in Abschnitt "I. Grundlagen des Unternehmens" des Lageberichts, welche die Einstellung des operativen Geschäftsbetriebs zum 30. März 2020 und die darauf basierende Bilanzierung zu Liquidationswerten aufgrund der Abkehr vom Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beschreiben. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind diesbezüglich nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur geordneten Liquidation der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der geordneten Liquidation der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage der Abkehr vom Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern der Fortführung der Unternehmenstätigkeit tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen darüber, ob die Aufstellung des Jahresabschlusses durch die gesetzlichen Vertreter unter Abkehr vom Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit angemessen ist, sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur geordneten Liquidation der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unsere Prüfungsurteile zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft die geordnete Liquidation ihrer Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, 10. Januar 2023

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael, Wirtschaftsprüfer

Paulien, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2021

Aktiva

31.12.2020
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 304.211,45 304.211,45
2. Technische Anlagen und Maschinen 18.130,00 813.200,07
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 151.626,00 473.368,00
473.967,45 1.590.779,52
473.967,45 1.590.779,52
B. Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 13.061.371,53 11.599.705,87
2. Sonstige Vermögensgegenstände 206.313,27 616.027,48
13.267.684,80 12.215.733,35
13.267.684,80 12.215.733,35
13.741.652,25 13.806.512,87

Passiva

31.12.2020
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 176.500,00 176.500,00
II. Gewinnrücklagen 372.241,96 372.241,96
III. Gewinnvortrag 13.168.147,14 13.648.333,46
IV. Jahresüberschuss (Vj. Jahresfehlbetrag) 0,00 -480.186,32
13.716.889,10 13.716.889,10
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse und Investitionszulagen 0,00 93,98
C. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 18.000,00 44.829,60
18.000,00 44.829,60
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.352,05 24.728,56
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 259,44 0,00
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.151,66 19.971,63
davon aus Steuern EUR 151,49 (Vj. EUR 18.971,24)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 1.000 (Vj. EUR 1.000,00)
6.763,15 44.700,19
13.741.652,25 13.806.512,87

Gewinn- und Verlustrechnung für 2021

2020
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 0,00 4.369.916,72
2. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,00 -431.634,67
3. Sonstige betriebliche Erträge 605.184,68 907.004,50
605.184,68 4.845.286,55
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -1.562,62 -1.571.564,57
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -63.232,13 -135.625,57
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 0,00 -941.447,93
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -19.431,15 -227.835,09
- davon für Altersversorgung EUR 0,00 (Vj. EUR - 492,03)
6. Abschreibungen auf Sachanlagen -87.928,00 -523.332,40
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -629.639,78 -2.077.490,96
-801.793,68 -5.477.296,52
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 64.807,25 68.771,64
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 64.807,25 (Vj. EUR 68.771,64)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -16,25 -63,50
64.791,00 68.708,14
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 131.818,00 83.115,51
11. Ergebnis nach Steuern 0,00 -480.186,32
12. Jahresüberschuss (Vj. Jahresfehlbetrag) 0,00 -480.186,32

Anhang für das Geschäftsjahr 2021

I. Allgemeine Hinweise

Der Jahresabschluss der Spreeback GmbH wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Gesellschaft ist unter der Firma Spreeback GmbH mit Sitz in Köln im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter der Nummer HRB 80814 eingetragen.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) gewählt.

Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 265 I, 266 ff. HGB unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsvorschriften nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung des Jahresabschlusses zu verbessern, haben wir die Angaben im Anhang in TEUR gemacht. Die Restlaufzeiten der Forderungen und Verbindlichkeiten sowie die Angabe der Haftungsverhältnisse sind aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang angegeben. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und vereinzelt davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

Der Abschluss wurde wie im Vorjahr aufgrund der Einstellung des Geschäftsbetriebs zum 30. März 2020 unter Abkehr der Fortführungsprämisse nach §252 Absatz 1 Nr. 2 HGB aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Aufgrund der Einstellung der operativen Geschäftstätigkeit wird bei der Bilanzierung und Bewertung nicht von dem Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ausgegangen. Die Bewertung der Vermögensgegenstände richtet sich daher im Wesentlichen nach den Verhältnissen des Absatzmarktes. Aus der Betrachtung der Verhältnisse des Absatzmarktes ergab sich im Geschäftsjahr kein außerplanmäßiger Abschreibungsbedarf.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Bewertung des Vermögens und der Schulden trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung und wurde nach handelsrechtlichen Grundsätzen unter Beachtung der Besonderheiten, die aus der Aufgabe des operativen Geschäftsbetriebs resultieren, bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Im Rahmen der Abkehr von der Fortführungsprämisse wurde mit der Intersnack Deutschland SE, Köln, (nachfolgend: Muttergesellschaft) ein Kostenübernahmevertrag abgeschlossen, in dem sich die Muttergesellschaft verpflichtet, für alle Kosten im Zusammenhang mit der Schließung aufzukommen.

Die Sachanlagen sind zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt worden. Im Rahmen der Abkehr von der Fortführungsprämisse wurden die erwarteten Veräußerungserlöse der Sachanlagen ermittelt. Da die erwarteten Veräußerungserlöse die fortgeführten Anschaffungskosten nicht unterschreiten, ergab sich kein weiterer Abwertungsbedarf. Niedrigere Liquidationswerte waren in der Folge nicht zu berücksichtigen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Niedrigere Liquidationswerte waren nicht zu berücksichtigen.

Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in ihrer Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten im Wesentlichen Forderungen aus Cash Pooling gegen den Cash-Poolführer Intersnack Group GmbH & Co. KG, Köln (Muttergesellschaft des Gesellschafters), in Höhe von TEUR 12.784 (Vorjahr: TEUR 11.000) sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen den Gesellschafter in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 600).

Sämtliche Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr und aus dem Cash-Pool haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Forderungen gegen das Finanzamt aus Körperschaft- und Gewerbesteuern in Höhe von TEUR 206 (Vorjahr: TEUR 596) enthalten, die eine Restlaufzeit von unter einem Jahr haben.

Eigenkapital

Der Jahresfehlbetrag des Vorjahres in Höhe von TEUR 480 ist auf laufende Rechnung vorgetragen worden. Der Jahresüberschuss des aktuellen Geschäftsjahres beträgt TEUR 0.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen von TEUR 18 (Vorjahr: TEUR 45) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Abschluss-, Prüfungs- und Rechtsberatungskosten.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 25) bestehen aus Verbindlichkeiten gegenüber inländischen Lieferanten und haben eine Restlaufzeit unter einem Jahr.

Es bestehen keine wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (Vorjahr: TEUR 0).

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 20) betreffen im Wesentlichen Sozialversicherungsbeiträge.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Gesellschaft hat in 2020 ihren operativen Geschäftsbetrieb eingestellt, daher werden im laufenden Geschäftsjahr keine Umsatzerlöse generiert. Die Umsatzerlöse des Vorjahres in Höhe von TEUR 4.370 stammen im Wesentlichen aus erbrachten Leistungen an den Gesellschafter.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 605 (Vorjahr: TEUR 907) beinhalten unter anderem Erträge aus Anlagenverkäufen in Höhe von TEUR 273 (Vorjahr TEUR 340), Erträge aus der Kostenübernahme durch die Intersnack Deutschland SE über TEUR 219 (im Vorjahr TEUR 0), sonstige periodenfremde Erträge von TEUR 49 (Vorjahr: TEUR 130) sowie periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 29 (Vorjahr: TEUR 319).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bestehen im Wesentlichen aus Mieten und Pachten in Höhe von TEUR 383 (Vorjahr: TEUR 821), sonstigen Fremdleistungen in Höhe von TEUR 137 (Vorjahr: TEUR 114) sowie Rechts- und Beratungskosten über TEUR 54 (Vorjahr: 93).

V. Sonstige Angaben

Werksschließung

Die Gesellschaft hat ihre operative Tätigkeit Ende März 2020 eingestellt und den Betriebsstandort der Gesellschaft zu diesem Zeitpunkt aufgegeben. Es besteht ein Kostenübernahmevertrag mit der Intersnack Deutschland SE. Die Liquidität ist aus Sicht der Geschäftsführung durch die Einbeziehung in das Cash Pooling der Intersnack Gruppe und dem vorhandenen Guthaben der Gesellschaft aus dem Cash Pool gesichert.

Geschäftsführung

Während des Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer

Roland Gustav Stroese (bis 31.12.2021) Köln
Johannes Adrianus van den Broek Langdorp / Belgien
Sabine Diße (bis 30.09.2022) Arnsberg
Alwin van Eijken Datteln
Karl Westing Köln
Lars Joan Jetze Kamerling (seit 01.09.2022) Maarn/Niederlande

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Jeder Geschäftsführer ist befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Alle Geschäftsführer sind hauptberuflich in geschäftsführenden Positionen der Intersnack-Gruppe tätig.

Die Geschäftsführung erhielt im Geschäftsjahr von der Gesellschaft keine Bezüge.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigen Mitarbeiter:

Angestellte 1
Arbeiter 0
1

Konzernabschluss

Die Spreeback GmbH wird in den Konzernabschluss der Pfeifer & Langen Industrie- und Handels-KG (HRA 13090) mit Sitz in Köln, die als oberstes Mutterunternehmen den befreienden Konzernabschluss und Konzernlagebericht für den größten Kreis von Unternehmen gemäß § 13 PublG aufstellt, einbezogen. Dieser Konzernabschluss soll im Bundesanzeiger veröffentlicht werden.

Die Intersnack Group GmbH & Co. KG (HRA 20277) mit Sitz in Düsseldorf stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Dieser Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Nachtragsbericht

Nach dem Abschlussstichtag sind folgende Ereignisse von besonderer Bedeutung eingetreten:

Der in 2021 begonnene Verkaufsprozess zur Drittverwertung der Immobilie am Standort Krieschow konnte durch Unterstützung eines ortsansässigen Immobilienmaklers in 2022 erfolgreich abgeschlossen werden. Die Immobilie sowie das restliche Anlagevermögen wurde mit notariellem Kaufvertrag vom 12. Mai 2022 veräußert. Die Übergabe der Kaufgegenstände an den Käufer erfolgte im Oktober 2022.

Hierzu verweisen wir auch auf unsere Ausführungen unter Abschnitt "IV. Prognosebericht" im Lagebericht.

Honorar des Abschlussprüfers

Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers braucht nicht angegeben zu werden, da es in die Angaben im Konzernabschluss der Intersnack Group GmbH & Co. KG, Düsseldorf, (HRA 20277) einbezogen wird.

 

Köln, den 21. Dezember 2022

gez. Lars Joan Jetze Kamerling

gez. Alwin van Eijken

gez. Karl Westing

gez. Johannes Adrianus van den Broek

Entwicklung des Anlagevermögens 2021

Anschaffungskosten
1.1.2021 Abgänge 31.12.2021
EUR EUR EUR
Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 304.211,45 0,00 304.211,45
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.821.063,92 -7.669.235,47 151.828,45
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.286.442,16 -842.782,34 443.659,82
9.411.717,53 -8.512.017,81 899.699,72
9.411.717,53 -8.512.017,81 899.699,72
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2021 Zugänge Abgänge 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen -7.007.863,85 -39.658,00 6.913.823,40 -133.698,45
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung -813.074,16 -48.270,00 569.310,34 -292.033,82
-7.820.938,01 -87.928,00 7.483.133,74 -425.732,27
-7.820.938,01 -87.928,00 7.483.133,74 -425.732,27
Buchwerte
31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR
Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 304.211,45 304.211,45
2. Technische Anlagen und Maschinen 18.130,00 813.200,07
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 151.626,00 473.368,00
473.967,45 1.590.779,52
473.967,45 1.590.779,52

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Spreeback GmbH war ein Produzent von Dauerbackwaren und salzigen Snacks. Die Produktpalette umfasste neben den klassischen Artikeln wie Salzstangen, Salzbrezeln und Crackern auch diverse Mischungsvarianten.

Da sowohl die Absatzmengen als auch die Umsatzerlöse hinter den prognostizierten Werten zurückblieben und die Intersnack Deutschland SE, Köln (als Rechtsnachfolgerin der Intersnack Knabber-Gebäck GmbH & Co. KG) an anderen Standorten über angemessene Produktionskapazitäten verfügt, hat die Gesellschaft ihre operative Tätigkeit Ende März 2020 eingestellt und den Betriebsstandort der Gesellschaft zu diesem Zeitpunkt aufgegeben.

Der Abschluss wird daher unter Abkehr der Going Concern Prämisse aufgestellt. Aus Sicht der Geschäftsführung steht Liquidität durch die Einbeziehung in den Cash Pool der Intersnack Gruppe und dem vorhandenen Guthaben der Gesellschaft aus dem Cash Pool in ausreichendem Umfang zur Verfügung.

Der im Dezember 2019 zwischen der Intersnack Knabber-Gebäck GmbH & Co. KG (mit der Intersnack Deutschland SE als Rechtsnachfolgerin) und der Spreeback GmbH geschlossene Kostenübernahmevertrag hat weiterhin Bestand.

II. Wirtschaftsbericht

Lage des Unternehmens

Ertragslage

Die Werte des Geschäftsjahres sind gekennzeichnet durch die Einstellung des operativen Geschäftes zum 31.03.2020.

Umsatzerlöse wurden in diesem Geschäftsjahr aufgrund der Einstellung des operativen Geschäftes nicht generiert (im Vorjahr TEUR 4.370). Aus dem Verkauf von Anlagevermögen konnte ein Ertrag über TEUR 273 (Vorjahr: TEUR 340) realisiert werden. Der Materialaufwand - bezogene Leistungen für Energie - betrug TEUR 65 (im Vorjahr TEUR 1.707), die Personalkosten beliefen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 19 (Vorjahr: TEUR 1.169). Sonstige betriebliche Aufwendungen fielen in Höhe von TEUR 630 an (Vorjahr: TEUR 2.077).

Die Gesellschaft erzielte einen Jahresergebnis von null gegenüber einem Jahresfehlbetrag im Vorjahr in Höhe von TEUR 480.

Vermögenslage

Die Zusammensetzung des Vermögens der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar:

Das Anlagevermögen hat sich um TEUR 1.117 verringert, zum einen durch Abschreibungen (TEUR 88), zum anderen durch Verschrottungen bzw. konzerninterne Verlagerungen bedingt durch die Schließung des Standortes. Die vollständige Verwertung des Anlagevermögens wurde durch die Corona-Pandemie verzögert, konnte aber im Laufe des Jahres 2022 abgeschlossen werden.

Es besteht weiterhin ein Cash-Pool mit der Muttergesellschaft des Gesellschafters.

Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich insgesamt gegenüber dem Vorjahr um TEUR 65 verringert.

Finanzlage

Die Eigenkapitalquote hat sich im Geschäftsjahr insbesondere aufgrund der geringfügig niedrigeren Bilanzsumme auf 99,8% erhöht (Vorjahr: 99,4 %).

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte maßgeblich über das vorhandene Eigenkapital und dem vorhandenen Guthaben aus Cash Pooling.

Die Finanzlage war im Geschäftsjahr 2021 aus Sicht der Geschäftsführung als gesichert zu bezeichnen. Die Gesellschaft ist über die Intersnack Group GmbH & Co. KG, Düsseldorf, in die Finanzierung der Intersnack Gruppe eingeschlossen. Aufgrund der Einstellung des operativen Geschäftes sind im Geschäftsjahr keine Investitionen angefallen.

Gesamtaussage zur Entwicklung der Gesellschaft im Berichtszeitraum

Die Gesellschaft hat ihr operatives Geschäft zum 31.03.2020 eingestellt.

Die Abwicklung der Gesellschaft wurde im laufenden Geschäftsjahr wie geplant vorangetrieben. Für die Drittverwertung der Immobilie wurde ein ortsansässiger Immobilienmakler zur Unterstützung des Verkaufsprozesses beauftragt.

III. Chancen und Risikobericht

Die operativen Geschäftstätigkeiten der Spreeback GmbH wurden per 31.03.2020 eingestellt. Als Teil der Intersnack Gruppe und direkter Tochtergesellschaft der Intersnack Deutschland SE war die Spreeback GmbH zuletzt hauptsächlich in der Herstellung der gebackenen Snackprodukte tätig. Die Herstellung der Produkte erfolgte im Auftrag der Intersnack Deutschland SE, die Spreeback GmbH hatte selbst kein eigenes Geschäft mit fremden Drittkunden.

Die Intersnack Deutschland SE hat auf Basis einer getroffenen schriftlichen Vereinbarung die Kostenübernahme zu den Abwicklungskosten im Rahmen der Schließung und Abwicklung zugesichert.

Zu den Schließungskosten zählen insbesondere:

Kosten für Abfindungen und/ oder Sozialplankosten,

Kosten für laufende Verträge (z.B. langfristige Mietverhältnisse),

Nicht amortisierte Investitionen

Sonderabschreibungen und Kosten für Verschrottung von Maschinen und Lagerbeständen,

Abbruchkosten (insb. von Anlagen, Gebäuden etc.)

Beseitigung von Umweltschäden.

Aus Sicht der Geschäftsführung steht Liquidität durch die Einbeziehung in den Cash Pool der Intersnack Gruppe und dem vorhandenen Guthaben der Gesellschaft aus dem Cash Pool in ausreichendem Umfang zur Verfügung.

Aufgrund des vorhandenen Guthabens aus dem Cash Pooling mit Intersnack-Gruppe und der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation hat sich aus Sicht der Geschäftsführung die Gesellschaft für die erwarteten Verpflichtungen bis zum Ende der Abwicklung gut gerüstet.

IV. Prognosebericht

Das operative Geschäft wurde zum 31. März 2020 eingestellt, das Anlagevermögen wurde seitdem bis Ende Oktober 2022 verkauft bzw. verschrottet.

Der in 2021 begonnene Verkaufsprozess zur Drittverwertung der Immobilie am Standort Krieschow konnte durch Unterstützung eines ortsansässigen Immobilienmaklers in 2022 erfolgreich abgeschlossen werden.

Die Immobilie sowie das restliche Anlagevermögen wurde mit notariellem Kaufvertrag vom 12. Mai 2022 veräußert. Die Übergabe an den Käufer erfolgte im Oktober 2022. Aus dem Anlagenabgang im Oktober 2022 resultierte kein Verlust.

Die im Zusammenhang mit der Immobilie noch bestehenden Serviceverträge (Energie, Wasser, Sicherheitsdienst) sind mit Übergabe der Immobilie im Oktober 2022 an den Käufer übergegangen.

Die Gesellschaft soll zunächst als rechtliche Einheit bestehen bleiben.

 

Köln, den 21. Dezember 2022

gez. Lars Joan Jetze Kamerling

gez. Alwin van Eijken

gez. Karl Westing

gez. Johannes Adrianus van den Broek

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