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Konzern- und Jahresabschlüsse
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Papierfabrik am Neckar GmbH & Co. KG i.L.GemmrigheimJahresabschluss zum 31. Dezember 2010Bilanz zum 31. Dezember 2010
Anhang für das Geschäftsjahr 2010Papierfabrik am Neckar GmbH & Co. KG i. L.GemmrigheimAllgemeine Angaben Die Gesellschaft befindet sich seit dem 28. Juli 2008 in Liquidation. Infolge der Liquidation erfolgt die Bewertung seit dem 31. Dezember 2008 nicht mehr unter der Annahme der Unternehmensfortführung. Vielmehr werden die Vermögenswerte mit ihren Zerschlagungswerten bzw. erwarteten Verwertungspreisen bewertet. Die Schulden beinhalten sämtliche Risiken, die bis zur Beendigung der Liquidation voraussichtlich entstehen. Auf den Jahresabschluss der Papierfabrik am Neckar GmbH & Co. KG i. L. sind gem. § 264a Abs. 1 HGB die für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 264 bis 330 HGB anzuwenden. Die Gesellschaft ist erstmals eine "kleine" Kapitalgesellschaft gem. § 264a HGB. Die Gesellschaft hat von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 1 HGB teilweise Gebrauch gemacht. Das am 29. Mai 2009 in Kraft getretene Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ist in Bezug auf Ansatz- und Bewertungsvorschriften erstmals auf den Jahresabschluss 2010 der Gesellschaft anzuwenden (Art. 66 Abs. 3 Satz 1 EGHGB). Aufgrund der Liquidation wurden die Pensionsrückstellungen bereits zum 31. Dezember 2009 nach den Bewertungsregeln des BilMoG bewertet (Liquidationswert). Von der Möglichkeit einer vorzeitigen Anwendung des BilMoG nach Art. 66 Abs. 3 EGHGB wurde ansonsten kein Gebrauch gemacht. Die Einführung des BilMoG kann in der sogenannten BilMoG-Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2010 zu Bewertungs- und Ausweisänderungen von Bilanzposten des Vorjahres führen. Eine Anpassung der Vorjahreszahlen im Rahmen der erstmaligen Anwendung ist nach Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB unterblieben. Der Grundsatz der Darstellungsstetigkeit gem. § 252 Abs. 1 Nr. 6, § 265 Abs. 2 HGB wurde ansonsten beachtet. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das auch bisher angewandte Gesamtkostenverfahren beibehalten. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss der Papierfabrik am Neckar GmbH & Co. KG i. L., Gemmrigheim, wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Erkennbare Risiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Liquide Mittel sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Bei der Bemessung der Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken angemessen berücksichtigt worden. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Der Ergebniseffekt aus der Abzinsung von Rückstellungen zum 1. Januar 2010 wurde gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 3 EGHGB ergebnisneutral in den Rücklagen erfasst. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte wie im Vorjahr nach der projizierten Einmalbeitragsmethode (PUC-Methode). Für unmittelbare Pensionsverpflichtungen werden Rückstellungen auf der Basis eines Zinsfußes von 5,15 % nach versicherungsmathematischen Grundsätzen entsprechend der HGB-Vorschriften in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) gemäß Art. 66 Abs. 3 Satz 1 EGHGB gebildet. Dabei sind auch die gegenüber ehemaligen Mitarbeitern und den Hinterbliebenen dieser Mitarbeiter bestehenden Verpflichtungen berücksichtigt worden. Es wurden die "Richttafeln 2005 G" von Dr. Klaus Heubeck verwendet. Die Rentenformel und die Dynamik der anrechenbaren Bezüge wurden jeweils mit 2 % p. a. angenommen. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt worden. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens kann dem Anlagenspiegel (Anlage 1.3) entnommen werden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten im Wesentlichen die Forderungen aus dem Verkauf der im Vorjahr zur Veräußerung bestimmten Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Steuererstattungsansprüche für im Folgejahr abziehbare Vorsteuer gegenüber dem Finanzamt sowie eine Forderung aus geleisteter Kaution. Alle ausgewiesenen Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, und die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen sonstige Forderungen. Das Kommanditkapital wird zu 46 % von Herrn Rupprecht Steinbeis, London, zu 33 % von der Steinbeis Papier GmbH, Glückstadt, (vormals Steinbeis Papier Glückstadt GmbH & Co. KG) und zu 21 % von Herrn Bernhard Steinbeis, Beilstein, gehalten. Die Komplementärin, die Papierfabrik am Neckar Verwaltung GmbH, Gemmrigheim, hat vereinbarungsgemäß keine Einlage geleistet. Laut Gesellschaftervertrag wird der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.658 mit den Verlustvortragskonten der Kommanditisten verrechnet. Den Pensionsrückstellungen wurden die handelsrechtlich zulässigen Höchstbeträge zugeführt. Die insgesamt bestehenden Pensionsverpflichtungen sind voll durch Pensionsrückstellungen gedeckt. Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt auf:
Unter den Verbindlichkeiten sind im Einzelnen folgende Posten zusammengefasst:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von TEUR 3 gegen die Papierfabrik am Neckar Verwaltung GmbH, Gemmrigheim, und betreffen sonstige Verbindlichkeiten. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, handelt es sich um das Darlehen der Steinbeis Papier GmbH, Glückstadt (Gesellschafterin). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen keine wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht durch die Bildung einer sonstigen Rückstellung berücksichtigt worden sind. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge gliedern sich wie folgt auf:
Sonstige Angaben Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten setzte sich wie folgt zusammen:
Die Geschäftsführung obliegt den Liquidatoren Rüdiger Mocker, Rechtsanwalt Matthias Sierig, Rechtsanwalt Persönlich haftende Gesellschafterin ist die Papierfabrik am Neckar Verwaltung GmbH, Gemmrigheim, deren Stammkapital TEUR 25 beträgt. Liquidationsausschuss
Gemmrigheim, den 28. Juni 2011 Papierfabrik am Neckar GmbH & Co. KG i. L. gez. Rüdiger Mocker gez. Matthias Sierig (Liquidator) (Liquidator) Anlagenspiegel 2010
Feststellung des JahresabschlussesAnlage zur Offenlegung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2010 Mit Datum vom 6. Juli 2011 wurde der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2010 festgestellt. |
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