Pastorius GmbH & Co. KGLiquidiert

25348 Glückstadt, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Pinneberg HRA 6790 PI
Vorher
Papierfabrik am Neckar GmbH & Co. KG
Eingetragen
19.4.2006

Historie

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Management

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Papierfabrik am Neckar GmbH & Co. KG i.L.

Gemmrigheim

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010

Bilanz zum 31. Dezember 2010

Papierfabrik am Neckar GmbH & Co. KG i.L., Gemmrigheim
AKTIVA      
Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Finanzanlagen 0,00 31
0,00 31
B. Umlaufvermögen
I. Zur Veräußerung bestimmte Vermögensgegenstände  0,00 1.843
des Anlagevermögens
II. Vorräte 0,00 21
III. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.477.597,97 788
IV. Kassenbestand, Guthaben bei
Kreditinstituten 2.428,93 24
4.480.026,90 2.676
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 15
D.  Nicht durch Vermögenseinlagen gedeckte 
Verlustanteile der Kommanditisten 3.218.663,84 6.092
7.698.690,74 8.814
PASSIVA      
Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteil der persönlich haftenden
Gesellschafterin 0,00 0
II. Kapitalanteile der Kommanditisten
1. Kommanditkapital 529.661,05 530
2. Verlustsonderkonten -9.683.926,84 -12.342
-9.154.265,79 -11.812
III. Rücklagen 5.935.601,95 5.720
Nicht durch Vermögenseinlagen gedeckte 
Verlustanteile der Kommanditisten 3.218.663,84 6.092
0,00 0
C. Rückstellungen 3.877.566,00 4.081
D. Verbindlichkeiten 3.821.124,74 4.733
7.698.690,74 8.814

Anhang für das Geschäftsjahr 2010

Papierfabrik am Neckar GmbH & Co. KG i. L.

Gemmrigheim

Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft befindet sich seit dem 28. Juli 2008 in Liquidation. Infolge der Liquidation erfolgt die Bewertung seit dem 31. Dezember 2008 nicht mehr unter der Annahme der Unternehmensfortführung. Vielmehr werden die Vermögenswerte mit ihren Zerschlagungswerten bzw. erwarteten Verwertungspreisen bewertet. Die Schulden beinhalten sämtliche Risiken, die bis zur Beendigung der Liquidation voraussichtlich entstehen.

Auf den Jahresabschluss der Papierfabrik am Neckar GmbH & Co. KG i. L. sind gem. § 264a Abs. 1 HGB die für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 264 bis 330 HGB anzuwenden. Die Gesellschaft ist erstmals eine "kleine" Kapitalgesellschaft gem. § 264a HGB.

Die Gesellschaft hat von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 1 HGB teilweise Gebrauch gemacht.

Das am 29. Mai 2009 in Kraft getretene Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ist in Bezug auf Ansatz- und Bewertungsvorschriften erstmals auf den Jahresabschluss 2010 der Gesellschaft anzuwenden (Art. 66 Abs. 3 Satz 1 EGHGB). Aufgrund der Liquidation wurden die Pensionsrückstellungen bereits zum 31. Dezember 2009 nach den Bewertungsregeln des    BilMoG bewertet (Liquidationswert). Von der Möglichkeit einer vorzeitigen Anwendung des   BilMoG nach Art. 66 Abs. 3 EGHGB wurde ansonsten kein Gebrauch gemacht.

Die Einführung des BilMoG kann in der sogenannten BilMoG-Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2010 zu Bewertungs- und Ausweisänderungen von Bilanzposten des Vorjahres führen. Eine Anpassung der Vorjahreszahlen im Rahmen der erstmaligen Anwendung ist nach Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB unterblieben.

Der Grundsatz der Darstellungsstetigkeit gem. § 252 Abs. 1 Nr. 6, § 265 Abs. 2 HGB wurde ansonsten beachtet.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das auch bisher angewandte Gesamtkostenverfahren beibehalten.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss der Papierfabrik am Neckar GmbH & Co. KG i. L., Gemmrigheim, wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Erkennbare Risiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Liquide Mittel sind mit ihrem Nennwert angesetzt.

Bei der Bemessung der Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken angemessen berücksichtigt worden. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Der Ergebniseffekt aus der Abzinsung von Rückstellungen zum 1. Januar 2010 wurde gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 3 EGHGB ergebnisneutral in den Rücklagen erfasst.

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte wie im Vorjahr nach der projizierten Einmalbeitragsmethode (PUC-Methode). Für unmittelbare Pensionsverpflichtungen werden Rückstellungen auf der Basis eines Zinsfußes von 5,15 % nach versicherungsmathematischen Grundsätzen entsprechend der HGB-Vorschriften in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) gemäß Art. 66 Abs. 3 Satz 1 EGHGB gebildet. Dabei sind auch die gegenüber ehemaligen Mitarbeitern und den Hinterbliebenen dieser Mitarbeiter bestehenden Verpflichtungen berücksichtigt  worden. Es wurden die "Richttafeln 2005 G" von Dr. Klaus Heubeck verwendet. Die Rentenformel und die Dynamik der anrechenbaren Bezüge wurden jeweils mit 2 % p. a. angenommen.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt worden.

Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens kann dem Anlagenspiegel (Anlage 1.3) entnommen werden.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten im Wesentlichen die Forderungen aus dem Verkauf der im Vorjahr zur Veräußerung bestimmten Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Steuererstattungsansprüche  für im Folgejahr abziehbare Vorsteuer gegenüber dem Finanzamt sowie eine Forderung aus geleisteter Kaution.

Alle ausgewiesenen Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, und die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen sonstige Forderungen.

Das Kommanditkapital wird zu 46 % von Herrn Rupprecht Steinbeis, London, zu 33 % von der Steinbeis Papier GmbH, Glückstadt, (vormals Steinbeis Papier Glückstadt GmbH & Co. KG) und zu 21 % von Herrn Bernhard Steinbeis, Beilstein, gehalten.

Die Komplementärin, die Papierfabrik am Neckar Verwaltung GmbH, Gemmrigheim, hat vereinbarungsgemäß keine Einlage geleistet.

Laut Gesellschaftervertrag wird der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.658 mit den Verlustvortragskonten der Kommanditisten verrechnet.

Den Pensionsrückstellungen wurden die handelsrechtlich zulässigen Höchstbeträge zugeführt. Die insgesamt bestehenden Pensionsverpflichtungen sind voll durch Pensionsrückstellungen gedeckt.

Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt auf:

2010

TEUR

Konventionalstrafen

90

Ausstehende Rechnungen

19

Konzessionsabgabe

159

Wiederherstellungsverpflichtung

1.891

Prozesskostenrisiko

34

Übrige

140

2.626

Unter den Verbindlichkeiten sind im Einzelnen folgende Posten zusammengefasst:

2010

2009

Restlaufzeit

Gesamtbetrag

bis zu 1 Jahr

1-5 Jahre

von mehr als 5 Jahren

bis zu 1 Jahr

EUR

EUR

EUR

EUR

TEUR

1.

Verbindlichkeiten

gegenüber Kreditinstituten

257.367,60

257.367,60

0,00

0,00

1.862

2.

Verbindlichkeiten aus

Lieferungen und Leistungen

136.067,64

133.830,76

2.236,88

0,00

719

3.

Verbindlichkeiten gegenüber

verbundenen Unternehmen

3.009,80

3.009,80

0,00

0,00

3

4.

Verbindlichkeiten gegenüber

Unternehmen, mit denen ein

Beteiligungsverhältnis besteht

3.300.000,00

3.300.000,00

0,00

0,00

2.000

5.

Sonstige Verbindlichkeiten

124.679,70

124.679,70

0,00

0,00

146

3.821.124,74

3.818.887,86

2.236,88

0,00

4.730

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von TEUR 3 gegen die Papierfabrik am Neckar Verwaltung GmbH, Gemmrigheim, und betreffen sonstige Verbindlichkeiten.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, handelt es sich um das Darlehen der Steinbeis Papier GmbH, Glückstadt (Gesellschafterin).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen keine wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht durch die Bildung einer sonstigen Rückstellung berücksichtigt worden sind.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge gliedern sich wie folgt auf:

TEUR

Erlöse aus Nebengeschäften Inland

117

Erträge aus dem Verkauf der Produktionsanlagen

3.866

Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen

87

Erträge aus der Herabsetzung der Einzelwertberichtigung

162

Übrige Erträge

106

4.338

Sonstige Angaben

Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten setzte sich wie folgt zusammen:

2010

2009

Lohnempfänger

0

7

Gehaltsempfänger

2

6

2

13

Die Geschäftsführung obliegt den Liquidatoren

            Rüdiger Mocker, Rechtsanwalt

Matthias Sierig, Rechtsanwalt

Persönlich haftende Gesellschafterin ist die Papierfabrik am Neckar Verwaltung GmbH, Gemmrigheim, deren Stammkapital TEUR 25 beträgt.

Liquidationsausschuss

Name

Position

Bernhard Steinbeis

Vorsitzender

Franz Winterer

Mitglied

Michael Söffge

Mitglied

Jörg Warnke

Ersatzmitglied

Rüdiger Bruchmann

Ersatzmitglied

Gemmrigheim, den 28. Juni 2011

Papierfabrik am Neckar GmbH & Co. KG i. L.

                         gez. Rüdiger Mocker                                       gez. Matthias Sierig

                                 (Liquidator)                                                      (Liquidator)

Anlagenspiegel 2010

Papierfabrik am Neckar GmbH & Co. KG i.L., Gemmrigheim
 Anschaffungs- / Herstellungskosten  Stand Zugänge  Abgänge Umlaufvermögen  Stand
01.01.2010 2010 2010 2009 31.12.2010
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 30.952,37 0,00 30.952,37 0,00 0,00
30.952,37 0,00 30.952,37 0,00 0,00
Abschreibungen  Stand Zugänge  Abgänge  Stand
01.01.2010 2010 2010 31.12.2010
EUR EUR EUR EUR
I. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 251,58 0,00 251,58 0,00
251,58 0,00 251,58 0,00
Buchwerte  Stand  Stand
31.12.2010 01.01.2010
EUR EUR
I. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 30.700,79
0,00 30.700,79

Feststellung des Jahresabschlusses

Anlage zur Offenlegung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2010

Mit Datum vom 6. Juli 2011 wurde der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2010 festgestellt.

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