Feldfrische Niederrhein GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Futtermitteln für Nutztiere
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Robert Maximilian Weyers seit 23.1.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Weve Holding B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sunfresh GmbHWeezeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens Die Firma Sunfresh GmbH hat ihren Sitz in Weeze. Sie ist beim Amtsgericht Kleve unter der HRB Nummer 4658 registriert. Gegenstand des Unternehmens ist der Großhandel mit landwirtschaftlichen Produkten (Obst, Gemüse und Kräuter) aus dem In- und Ausland. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 25 TEUR. Gesellschafterin ist die Firma Weyers Holding GmbH, Weeze. Der Name Sunfresh ist als Markenzeichen geschützt. 2. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach ersten vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 0,3 % gesunken. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Steigende Zinsen verschlechterten die jahrelang günstigen Finanzierungsbedingungen. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe ging um 1,0 % zurück. Das lag vor allem am Groß- und Einzelhandel, die deutlich nachgaben. Die Verbraucherpreise haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber dem Vorjahr erhöht. Während die Preise für Nahrungsmittel im Jahr 2022 bereits um 13,4 % gestiegen sind, stiegen sie im Jahr 2023 nochmals besonders stark um weitere 12,4 %. Im Jahr 2021 lag die Preissteigerung bei 3,2 %. Verglichen mit dem Vorjahresmonat ist der Verbraucherpreisindex im Dezember 2023 um 12,0 % im Bereich Obst und 6,6 % im Bereich Gemüse gestiegen. Geschäftsverlauf / Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Der Geschäftsverlauf des Jahres 2023 verlief ohne Besonderheiten. Nach wie vor ist "Sunfresh" als Marke bei den Verbrauchern als Kennzeichen für hochwertige Produkte bekannt und geschätzt. Die Umsatzzahlen 2023 übersteigen das Niveau des Vorjahres um 9,1 %. Das Rohergebnis 2023 liegt als Folge des erhöhten Umsatzes um 12,8 % höher. Das Rohergebnis beträgt für das abgelaufene Geschäftsjahr 10.963 TEUR (Vj. 9.717 TEUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen als weitere Konsequenz des erhöhten Umsatzes unwesentlich um 185 TEUR auf 7.313 TEUR gegenüber dem Vorjahr (7.128 TEUR). Das Finanzergebnis verbesserte sich um 4 TEUR gegenüber dem Vorjahr. Das Ergebnis vor Ertragsteuern beträgt 3.654 TEUR. Es liegt damit um 1.066 TEUR höher als im Jahr 2022 (2.588 TEUR) und deutlich über den Erwartungen für 2023. Grund hierfür sind zum einen die Umsatzsteigerung und zum anderen der Umstand, dass die sonstigen betrieblichen Aufwendungen fast dem Niveau des Vorjahres geblieben sind. Der Jahresüberschuss beträgt 2.719 TEUR und ist damit um 762 TEUR höher als im Vorjahr (1.958 TEUR). Die Eigenkapitalquote beträgt 66,99 % (Vj. 92,54 %). Die Verringerung der Eigenkapitalquote ist durch die stichtagsbezogen wesentlich erhöhte Bilanzsumme bedingt, die ihre Ursache in höheren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und in höheren Bankbeständen auf der Aktivseite und in höheren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundener Unternehmen auf der Passivseite hat. Langfristige Verbindlichkeiten bestehen nicht. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen betragen 30,97 % (Vorjahr 7,46 %) der Bilanzsumme, während die kurzfristigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie flüssigen Mittel 100,00 % (Vorjahr 100,00 %) der Bilanzsumme ausmachen. Jede Zahlungsverpflichtung konnte erwartungsgemäß fristgerecht erfüllt werden. Investitionen von besonderer Bedeutung wurden im laufenden Geschäftsjahr nicht getätigt. Die wirtschaftliche Situation der Gesellschaft insgesamt ist sehr gut. Das planmäßige Ziel, das Jahr 2023 auf dem Niveau des Vorjahres 2022 abzuschließen, wurde deutlich übertroffen. 3. Prognosebericht Die Corona-Pandemie wird auf den Geschäftsverlauf des Jahres 2024 keinen Einfluss mehr ausüben. Die Folgen des andauernden Ukraine-Krieges werden sich schwächer auf die Marktwirtschaft auswirken als im Vorjahr. Die Inflation soll sich im laufenden Geschäftsjahr stabilisieren und wird auf 2,8 % prognostiziert. Im Zuge der geringeren Preissteigerungen wird erwartet, dass die Nachfrage nach frischem Obst und Gemüse auf dem Niveau von 2023 bleibt, weil sich die Kaufkraft der privaten Haushalte durch Lohnerhöhungen stabilisiert. Es lässt sich jedoch nicht abschätzen, wie die Erzeuger auf das Risiko der steigenden Energiekosten reagieren und ob sie die Anbauflächen und Erntemengen reduzieren. Die Unsicherheiten über die weitere wirtschaftliche Entwicklung bleiben wegen des Krieges hoch. Ziel der Gesellschaft ist ein Ergebnis von rund 20% über dem Niveau des Jahres 2022. Ein weiteres hervorzuhebendes Ziel ist - wie in den vergangenen Jahren - die fristgerechte Erfüllung aller Verbindlichkeiten. Dieses Ziel bleibt das Hauptaugenmerk der Finanzpolitik und ein Qualitätsmerkmal des Unternehmens. Die Gesellschaft plant keine Investitionen von besonderer Bedeutung. 4. Chancen- und Risikobericht Der Wettbewerb im Markt wird von der Qualität der gartenbaulichen Produkte bestimmt. Vermarktungsnormen, wie sie heute einheitlich in der europäischen Union gelten, bieten allen Beteiligten, vom Erzeuger über den Handel bis zum Verbraucher, eine Schutzfunktion beim Handel mit Obst und Gemüse. Mit der Verpflichtung zur Einhaltung der Vermarktungsnormen erhöht sich damit die Rechtssicherheit im Handel. Der stetige Ausbau der Qualitätssicherungssysteme ist neben der partnerschaftlichen Beziehung zu den Produzenten und Kunden Hauptaufgabe der Gesellschaft und damit Chance und Risiko zugleich. Die Auswirkungen des anhaltenden Ukraine-Krieges, dessen Ende sich nicht abzeichnet, auf die Produktionskosten der Erzeuger, insbesondere durch die Preissteigerungen bei den Löhnen und bei der Energie, sind nicht einzuschätzen. In der Folge besteht eine große Unsicherheit bei der Einschätzung des Verbraucherverhaltens im Hinblick auf die Verteuerung der Produkte. Das allgemeine Risiko für Produktion und Absatz, das sich aus den Witterungsverhältnissen ergibt, bleibt dabei unberührt. Die Gesellschaft ist keinem Währungsrisiko ausgesetzt. Das Unternehmen ist solvent, flüssige Mittel stehen stets in ausreichender Höhe zur Verfügung. Die Gesellschaft kommt ihren Zahlungsverpflichtungen unverändert stets innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen nach. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Forderungsausfälle hat die Gesellschaft nicht. Das Finanz- und Risikomanagement der Gesellschaft ist auf die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeder Art gerichtet. Den erkennbaren Risiken wird, soweit handelsrechtlich zulässig, durch Bildung angemessener Rückstellungen wie auch durch umfangreichen Versicherungsschutz ausreichend Rechnung getragen. Hinweise auf weitere Risiken, die einen bestandsgefährdenden Einfluss auf die Unternehmensfortführung haben, sind derzeit nicht bekannt. 5. Bericht über Zweigniederlassungen Die Gesellschaft hat eine Betriebsstätte in den Niederlanden.
Weeze, im März 2024 Robert Maximilian Weyers, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen: Die Firma Sunfresh GmbH ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kleve unter der HRB Nummer 4658 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Weeze. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses: Der Jahresabschluss der Firma Sunfresh GmbH wird auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gewählt. III. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden beibehalten. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden mit ihrem Nennwert aktiviert. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bzw. mit dem beizulegenden Wert aktiviert. Die Guthaben bei den Kreditinstituten wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins abgezinst. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. IV. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Angaben und Erläuterungen zu Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen 8 TEUR (VJ. 1.871 TEUR), davon entfallen 8 TEUR (VJ. 1.871 TEUR) auf Forderungen aus Lieferungen. Verbindlichkeiten Der Betrag der Verbindlichkeiten je Posten der Bilanz mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr ist in dem folgenden Verbindlichkeitsspiegel dargestellt.
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Angaben und Erläuterungen zu Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen betragen 5.105 TEUR (Vj. 207 TEUR), davon entfallen 5.105 TEUR (Vj. 207 TEUR) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. V. Sonstige Pflichtangaben Angaben nach § 285 Nr. 3a HGB Der jährliche Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt 614 TEUR. Der Betrag entfällt auf: - Umlagekosten mit 614 TEUR Angaben nach § 285 Nr. 9a HGB Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Angaben nach § 285 Nr. 10 HGB Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch den Geschäftsführer Robert Friedrich Weyers / Kaufmann, Weeze (bis 01/2024) und Robert Maximilian Weyers / Kaufmann, Weeze (ab 11/2023) geführt. Angaben zu § 285 Nr. 14 HGB Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der NIERS Holding B.V. mit Sitz in Venlo als Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Die NIERS Holding B.V. legt ihren Konzernabschluss im zentralen niederländischen Handelsregister "Kamer van Koophandel" offen. Angaben zu § 285 Nr. 14a HGB Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Weyers Holding GmbH mit Sitz in Weeze als Mutternunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. Angaben nach § 285 Nr. 33 HGB Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ergeben. sonstige Berichtsbestandteile
Weeze, 31.03.2024 Robert Maximilian Weyers, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 01.10.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Sunfresh GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Sunfresh GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sunfresh GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kempen, den 22. Juli 2024 LADM
Aymans & Treuhandpartner
Michael Neuhaus, Wirtschaftsprüfer Julia Behr, Wirtschaftsprüferin |
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