Avantgarde Performance GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Steinrode seit 20.5.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
7 Gesellschafter
GmbH-Struktur
4 von 7 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Guardian HoldCo GmbHMünchenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Hinweise Der vorliegende Konzernabschluss wird gemäß §§ 290 ff. HGB in Verbindung mit den deutschen Rechnungslegung Standards (DRS) aufgestellt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Registerinformationen Das Mutternunternehmen ist unter der Firma Guardian HoldCo GmbH mit Sitz in München, im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 250181 eingetragen. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss werden alle Unternehmen einbezogen, auf die die Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar einen beherrschenden Einfluss ausübt. Der Konzernabschluss umfasst die Guardian HoldCo GmbH sowie folgende Gesellschaften: Angaben zum Anteilsbesitz
**** nicht konsolidierte Gesellschaft
Im Berichtsjahr gab es keine Änderungen im Konsolidierungskreis. Bei folgender Beteiligung wurden die Anteile reduziert:
Aufgrund der Unwesentlichkeit für die Vermögens- und Ertragslage des Konzerns wurde auf die Vollkonsolidierung von addBots GmbH sowie der At-Equity-Konsolidierung der Fernsehturm Dresden GmbH verzichtet. Die Green Game GmbH wird trotz einer nur 45%igen Beteiligung zum Bilanzstichtag vollkonsolidiert, da die während des Geschäftsjahres 2022 abgegebenen Anteile stimmrechtslos sind und die Gesellschaft daher nach wie vor mittelbar von der Guardian HoldCo GmbH beherrscht wird. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung für Unternehmen, die aufgrund eines Erwerbs erstmals konsolidiert werden, wird nach der Erwerbsmethode zum Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist, vorgenommen. Dabei wird der Wertansatz, der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile, mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert und, wenn er auf der Passivseite entsteht, unter dem Posten " Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen. Der für die Bestimmung des Zeitwerts, der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten und der für die Kapitalkonsolidierung maßgebliche Zeitpunkt ist grundsätzlich der, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Die Kapitalkonsolidierung für Gesellschaften wird nach der Neubewertungsmethode zum Erwerbszeitpunkt vorgenommen. Die zu aktivierenden Beträge wurden dabei, soweit wie möglich, den betreffenden Aktivposten zugeordnet; der Restbetrag wird als Firmenwert ausgewiesen. Die Equity-Bilanzierung der wesentlichen Beteiligungen an assoziierten Unternehmen wird nach der Buchwertmethode vorgenommen. Beim Hinzuerwerb von Anteilen an verbundenen Unternehmen steht den Bilanzierenden ein Wahlrecht zu, die Aufstockung der Anteile als Kapital- oder Erwerbsvorgang zu behandeln. Im Konzern wurde die Kapitalmethode gewählt. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen Konzernunternehmen werden aufgerechnet. Die sich auf kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten ergebenden Differenzen aus der Schuldenkonsolidierung werden ergebniswirksam behandelt. In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden die Erlöse aus Innenumsätzen sowie anderen konzerninternen Erträgen mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet. Die assoziierten Unternehmen sind aus der Aufstellung des Anteilsbesitzes ersichtlich. Sie werden gemäß § 312 Abs. 1 HGB nach der Equity-Methode angesetzt. Der Wertansatz wird um das anteilige Jahresergebnis sowie Kapitalveränderungen fortgeschrieben. Die Bewertungsmethoden des assoziierten Unternehmens werden an die konzerneinheitliche Bewertung angepasst. Die Jahresabschlussstichtage sämtlicher einbezogener Unternehmen stimmen mit dem Jahresabschlussstichtag des Mutterunternehmens überein. Konzerninterne Ergebnisse aus Lieferungen und Leistungen mit assoziierten Unternehmen werden wegen geringer Bedeutung nicht eliminiert. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Erstellung des Konzernabschlusses erfolgt nach dem Bilanzierungsstandard des Handelsgesetzbuches (HGB). Die Vermögensgegenstände und Schulden werden im Konzernabschluss einheitlich bewertet. Abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze in den Jahresabschlüssen der Konzernunternehmen werden angepasst (Handelsbilanz II). Die Jahresabschlüsse von assoziierten Unternehmen werden an die konzerneinheitlichen Methoden angepasst. Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer (ein bis zehn Jahre) linear um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten werden gemäß § 298 Abs. 1 i.V.m. § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung, angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung einbezogen. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die im Rahmen der Erstkonsolidierung aktivierten Kundenstämme und Markenrechte werden über einen Zeitraum von ein bis 20 Jahren linear abgeschrieben. Geschäfts- oder Firmenwerte einschließlich der Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Erstkonsolidierung von Anteilen werden über einen Zeitraum von zehn Jahren linear abgeschrieben. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer weiterer, noch nicht vollständig abgeschriebener Firmenwerte, beläuft sich ebenfalls jeweils auf zehn Jahre. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurde anhand von Erfahrungswerten aus der Vergangenheit auf zehn Jahre festgelegt. Im Falle außerplanmäßiger Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte erfolgt eine Wertminderung auf den zum Bilanzstichtag beizulegenden Zeitwert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer (3 Jahre bis 13 Jahre) abgeschrieben. Bei den deutschen Gesellschaften wird für geringwertige Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 % p.a. im Zugangsjahr und in den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Gesellschaften, bei denen die Guardian HoldCo GmbH direkt oder indirekt die Möglichkeit hat, die finanz- und geschäftspolitischen Entscheidungen maßgeblich zu beeinflussen (assoziierte Unternehmen) oder über die mit anderen Unternehmen die gemeinschaftliche Führung ausgeübt wird, werden nach der At-Equity-Methode bewertet. Bei den at Equity bewerteten Unternehmen werden grundsätzlich dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für die Ermittlung des anteiligen Eigenkapitals zugrunde gelegt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse und Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Zinsen für Fremdkapital werden gemäß § 298 Abs. 1 i.V.m. § 255 Abs. 3 Satz 2 HGB nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung werden gemäß § 298 Abs. i.V.m. § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB nicht aktiviert. In allen Fällen wird verlustfrei bewertet, d.h. es werden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Für Verluste aus Liefer- und Abnahmeverpflichtungen sind in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Heubeck-Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Bundesbankzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,78 % (Vj. 1,87%) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen und Rentensteigerungen wurden mit 1,00 % (Vj. 1,00%) berücksichtigt. Mit dem 7-Jahresdurchschnitt der Deutschen Bundesbank (1,74%) hätte die handelsrechtliche Rückstellung zum 31.12.2023 TEUR 2.475 (vor unterlassener BilMoG-Zuführung) betragen. Der Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 31 unterliegt einem Ausschüttungsverbot. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihren beizulegenden Zeitwerten bewertet und mit den korrespondierenden Rückstellungen verrechnet. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Der Anspruch auf Kurzarbeitergeld gegen die Bundesagentur für Arbeit wurde analog zum Vorjahr als durchlaufender Posten dargestellt. Bei den gewährten Erstattungen von Sozialversicherungsbeiträgen nach § 2 Abs. 1 KugV durch die Bundesagentur für Arbeit handelt es sich um nicht rückzahlbare öffentliche Zuwendungen, die erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung als Kürzung der Personalaufwendungen erfasst wurden (Nettoausweismethode). Für die Ermittlung latenter Steuern, aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Zudem werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung. Soweit im Rahmen des Erwerbs von Tochterunternehmen steuerliche Verlustvorträge mit erworben werden, für die innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verrechenbarkeit zu erwarten ist, wird die Möglichkeit, hierfür im Zuge der Kaufpreisaufteilung bis zum Ablauf der Anpassungsperiode i.S.d. § 301 Abs. 2 Satz 2 HGB aktive latente Steuern erfolgsneutral zu berücksichtigen, in Anspruch genommen. Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird dabei das Realisationsprinzip (§ 298 Abs. 1 i.V.m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 298 Abs. 1 i.V.m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die erstmalige Erfassung, der aus Fremdwährungsgeschäften resultierenden Vermögensgegenstände und Schulden im Rahmen der Währungsumrechnung in der Handelsbilanz II erfolgt mit dem Devisenkassakurs zum Transaktionstag. Bei monetären Vermögensgegenständen wird der Briefkurs zugrunde gelegt. Bei nichtmonetären Vermögensgegenständen sowie Fremdwährungsverbindlichkeiten erfolgt die Umrechnung mit dem Geldkurs. Auf fremde Währung lautende monetäre Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden im Rahmen der Folgebewertung grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr und weniger wird das Realisationsprinzip (§ 298 Abs. 1 i.V.m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 298 Abs. 1 i.V.m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) bei wechselkursbedingten Wertänderungen nicht angewendet. Die Aktiv- und Passivposten, der in ausländischer Währung aufgestellten Jahresabschlüsse werden, mit Ausnahme des Eigenkapitals (gezeichnetes Kapital, Rücklagen, Ergebnisvortrag), das zu den historischen Devisenkassamittelkursen zum Erstkonsolidierungszeitpunkt umgerechnet wird, mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum monatlichen Durchschnittskurs der EZB in Euro umgerechnet. Die sich ergebende Umrechnungsdifferenz ist innerhalb des Konzerneigenkapitals unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. Differenzen infolge stichtagsbezogener Wechselkurs-Abweichungen werden in der GuV entsprechend als Aufwand bzw. Ertrag aus Währungsdifferenzen dargestellt. Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Die Gesellschaften der Avantgarde Gruppe haben das Wahlrecht des § 248 Abs. 2 HGB zu Aktivierung von selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen in Anspruch genommen und Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 546 (Vj. TEUR 479) aktiviert. Die Entwicklungskosten wurden ab Eintritt der Marktreife von Prototypen aktiviert. Die Entwicklung des Geschäfts- oder Firmenwertes stellt sich im Berichtsjahr wie folgt dar:
Der Abgang des Geschäfts- oder Firmenwerts resultiert aus einer nachträglichen Kaufpreisreduktion aus einem nicht ausgelösten Earn-Out. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Beträge in Höhe von TEUR 475 (Vj. TEUR 434), die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. Es handelt sich dabei um anzurechnende Vorsteuerbeträge, die erst in der Folgeperiode abziehbar sind. Eigenkapital Das Eigenkapital beträgt per 31.12.2023 TEUR 8.387 (Vj. TEUR 25.911). Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen für Pensionen betragen per 31.12.2023 TEUR 2.603 (Vj. TEUR 2.404). Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 31 (Vj. TEUR 164). Für die Ermittlung des Unterschiedsbetrags wurde ein Zinssatz von 1,74 % zugrunde gelegt. Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
Der beizulegende Zeitwert wurde anhand der Preis- und Marktsituation zum Bilanzstichtag ermittelt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen werden im Wesentlichen für Sondervergütungen TEUR 1.453 (Vj. TEUR 4.012), Urlaubsansprüche TEUR 2.063 (Vj. TEUR 1.691) und ausstehende Lieferantenrechnungen TEUR 6.479 (Vj. TEUR 6.443) sowie Rückbauverpflichtungen TEUR 740 (Vj. TEUR 616) und Abschluss- und Prüfungskosten TEUR 313 (Vj. TEUR 368) gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 21.970 (Vj. TEUR 27.207) durch Sicherungsabtretungen von Forderungen, Markenrechten sowie durch andere Pfandrechte für Geschäftsanteile und Bankkonten gesichert.
Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind neben den Gesellschafterverbindlichkeitenin Höhe von TEUR 43.535 (Vj. TEUR 31.147) auch ausstehende Umsatzsteuerzahlungen in Höhe von TEUR 1.671 (Vj. TEUR 4.749) ausgewiesen. Passive latente Steuern Unter den passiven latenten Steuern ist der Überhang der passiven latenten Steuern aus der Verrechnung (soweit zulässig) mit den aktiven latenten Steuern innerhalb der ertragsteuerlichen Organschaft ausgewiesen:
Die saldierten aktiven latenten Steuern resultieren aus steuerlichen Verlustvorträgen sowie aus Bilanzdifferenzen bei der Bewertung von Pensionsrückstellungen, Rückbauverpflichtungen und dem Disagio aus der Konzernfinanzierung. Der Anstieg der aktiven latenten Steuern ergibt sich im Wesentlichen aus der Erhöhung der steuerlichen Verlustvorträge. Für die Berechnung der latenten Steuern wird im Berichtsjahr ein Steuersatz von 32,32% (Vj 32,32%) zugrunde gelegt. Die passiven latenten Steuern resultieren aus der Kaufpreisallokation im Zuge des Erwerbs der Anteile an Tochtergesellschaften in den Vorjahren. Die Minderung der passiven latenten Steuern entspricht deren linearen Auflösung. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse
Die aufgeführten Umsatzerlöse entfallen in Höhe von TEUR 193.195 auf Inlandsgesellschaften und in Höhe von TEUR 83.736 auf Auslandgesellschaften des Konzerns. Abweichungen zur Konzernbetrachtung sind auf Konsolidierungseffektezurückzuführen. Andere aktivierte Eigenleistungen Die aktivierten Entwicklungskosten betrugen im Berichtsjahr TEUR 286 (Vj. TEUR 479). Personalaufwand Der Anstieg des Personalaufwands von TEUR 108.314 im Vorjahr auf TEUR 120.632 im Berichtsjahr ist auf die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer und das steigende Gehaltsniveau zurückzuführen. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse
Das Risiko der Inanspruchnahme aus den einzelnen Haftungsverhältnissen wird wie folgt eingeschätzt: Das Risiko der Inanspruchnahme der ausgereichten Bürgschaften wird als sehr gering eingeschätzt. Gemäß der Unternehmensplanung verfügt die Gruppe jederzeit über ausreichend liquide Mittel bzw. ausreichenden Cash-Flow zur Erfüllung aller Verpflichtungen. Außerbilanzielle Geschäfte
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den Haftungsverhältnissen und außerbilanziellen Geschäften bestehen in Höhe von TEUR 21.361 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen u. a. folgende Sachverhalte:
Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 1 und 10 Jahren. Kapitalflussrechnung Die Kapitalflussrechnung stellt die Mittelherkunft und Mittelverwendung der liquiden Mittel dar. Hierbei werden die betriebliche Tätigkeit, die Investitionstätigkeit und die Finanzierungstätigkeit abgebildet. Eigenkapital-Veränderungsrechnung Die Eigenkapital-Veränderungsrechnung führt die Veränderungen des Eigenkapitals innerhalb der Berichtsperiode für jede Kategorie des Eigenkapitals von seinem Anfangsbestand in den jeweiligen Endbestand über. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden zu marktüblichen Bedingungen durchgeführt. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Entsprechend § 314 Abs. 3 S. 2 i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung verzichtet. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter der in den Konzernanhang einbezogenen Unternehmen betrug 2.177 (Vj. 1.899). Konzernverhältnisse Die Guardian HoldCo GmbH, München erstellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis der Unternehmen. Dieser wird im Bundesanzeiger elektronisch veröffentlicht. Den Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen erstellt die Experience Invest S.a.r.l. Luxemburg. Im Konzern bestehen folgende Ergebnisabführungsverträge:
Befreiung gemäß § 264 Abs. 3 HGB Die Avantgarde Sales and Marketing Support GmbH, München, nimmt die Erleichterungsvorschriften des § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch. Die Avantgarde Gesellschaft für Kommunikation mbH, München, nimmt die Erleichterungsvorschriften des § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch. Prüfungs- und Beratungshonorare Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers des Konzerns, das ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen entfällt, beträgt TEUR 154 (Vj. TEUR 145). Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Im Juni 2024 werden die Beteiligungen an der Avantgarde Experts GmbH und an der Avantgarde Talents GmbH verkauft. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung des Mutterunternehmens schlägt vor, den Jahresfehlbetrag des Mutterunternehmens auf neue Rechnung vorzutragen.
München, 26. Juni 2024 Geschäftsführung Guardian HoldCo GmbH, München Dr. Marc Schumacher, Geschäftsführer Dr. Ingo Böhner, Geschäftsführer Zusammensetzung und Entwicklung des Konzernanlagevermögens
Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2022
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen des Konzerns I. Geschäftsmodell Avantgarde ist eine international tätige Gruppe, die als Partner für Unternehmen in der Experience Economy tätig ist. Seit über 35 Jahren beschäftigt sich Avantgarde mit der emotionalen Verbindung zwischen Marken und Konsumenten - unabhängig von Kommunikationskanälen und Disziplinen. Schwerpunkt des Konzerns ist das Eventmarketing und das Markenbranding sowie Experience Collaborationen und Retail-as-a-Service. Darüber hinaus deckt Avantgarde sämtliche Beratungstätigkeiten von der Konzeptionierung bis zur Implementierung digitaler Plattformen und Produkte ab. Diese Tätigkeitsgebiete werden unter der Agentursäule vereint. Der zweite Geschäftsbereich von Avantgarde ist auf die Arbeitnehmervermittlung und - überlassung von Facharbeitskräften spezialisiert. Kunden sind zunehmend weniger loyal gegenüber Marken, sie empfinden vielmehr Loyalität gegenüber Werten und Erlebnissen. Diese Werte und emotionalen Verbindungen baut Avantgarde für seine Kunden durch starke Erlebnisse mit den Marken auf. Damit sind wir seit der Gründung zu einer der größten inhabergeführten Kommunikationsagenturen Europas herangewachsen. Durch die Kombination von kreativen, physischen und digitalen Ressourcen gibt Avantgarde Marken ein Gesicht und macht diese erlebbar. Wenn die Markenwerte von Mund zu Mund getragen werden, wenn Brand-Fans die Werbung für die Marke selbst übernehmen, dann ist das Marketing in seiner besten Form. Dann konsumieren Verbraucher Marken nicht mehr nur, sondern sie identifizieren sich mit ihnen. Auf dieses Arbeitsprinzip vertrauen nationale und internationale Unternehmen, die Avantgarde zu seinen Kunden zählt und seit vielen Jahren auf diesem Weg begleitet. Gemäß dem Leitsatz "Creating Fans" arbeiten die Mitarbeiter von Avantgarde an 15 Standorten in 9 Ländern an ganzheitlichen Markenerlebnissen, die Menschen auf der ganzen Welt begeistern. Neben dem Hauptsitz in München hat die Avantgarde Gruppe im Wesentlichen Büros in Berlin, Dresden, Köln und Stuttgart sowie internationale Büros in Dubai, Riad, Abu Dhabi, London, Shanghai, Wien, Zürich und Amsterdam. Die Positionierung der Avantgarde Gruppe am Markt als Agentur für Brand Experience und Partner für Unternehmen in der Experience Economy ist weiterhin erfolgreich und wurde durch die Integration weiterer Beteiligungen verstärkt. Avantgarde Experts GmbH, München, unterstützt Kunden mit spezifischen Beratungs- und Outsourcing-Bedürfnissen in den Feldern Marketing und Sales, Kommunikation, Digital sowie Einkauf, Supply Chain Management, Logistik und Human Resources und fungiert als Personalberatung in den genannten Bereichen. Die Avantgarde Talents GmbH, München, ist in der spezialisierten Arbeitnehmerüberlassung tätig. II. Forschung und Entwicklung Die Avantgarde Gruppe unterhält keine Forschungs- und Entwicklungsabteilung im eigentlichen Sinne. In geringem Maße werden in der Avantgarde Gruppe digitale Produkte entwickelt. Die Aufwendungen der Produktentwicklung werden aktiviert und im Anlagevermögen als selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände bilanziert. Um am Markt bestehen zu können und den Kundenanforderungen gerecht zu werden, ist es wichtig, die Mitarbeiter in ihren jeweiligen Spezialisierungen zu fördern. Diesem Bedürfnis begegnen wir durch regel- und unregelmäßige Schulungen unserer Mitarbeiter, nach deren individuellem Bedarf. B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche- und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 belastet durch die Nachwirkungen der zwischenzeitlichen massiven Energiepreisanstiege infolge des russischen Angriffskriegs, die sich mit Verzögerung auch auf nachgelagerte Wertschöpfungsstufen und Haushalte niederschlugen. Die binnen- und außenwirtschaftliche Nachfrage wurde merklich durch die hohen Inflationsraten und folglich gestiegenen Zinsen abgebremst. 1 Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. 2 Die Dienstleistungsbranche stützte die Wirtschaft im Kalenderjahr 2023 und konnte ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vergleich zum Vorjahr erneut ausweiten, wenngleich das Wachstum insgesamt schwächer ausfiel als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Unternehmensdienstleister konnten ebenfalls leicht zulegen (+0,3 %). 3 Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt. 4
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Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. 5 Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. 6 Im Jahresdurchschnitt 2023 verzeichneten die Verbraucherpreise in Deutschland einen Anstieg um 5,9 % im Vergleich zum Vorjahr. Das Statistische Bundesamt (Destatis) berichtet, dass die Inflationsrate somit unter dem historischen Höchstwert von +6,9 % aus dem Jahr 2022 lag. Die Preisentwicklung im Jahr 2023 wurde erneut maßgeblich von den Auswirkungen der geopolitischen Konflikte und globalen Krisen beeinflusst. Besonders auffällig war der Preisanstieg bei Nahrungsmitteln, die sich im Jahresmittel deutlich verteuerten. 7 Die Bruttoinvestitionen in Werbung lagen im Jahr 2023 in Deutschland laut Nielsen Media Research bei rund 33,8 Milliarden Euro. Damit setzt sich nach Jahren starken Anstiegs (im Jahre 2011 betrug das Bruttowerbevolumen rund 21 Milliarden Euro) der negative Wachstumstrend des Vorjahres 2022 (-3,4 Prozent) mit ca. -7,9 Prozent fort. 8 Die Nachfrage nach Dienstleistungen der Gesellschaften Avantgarde Experts GmbH und Avantgarde Talents GmbH ist im Wesentlichen abhängig von der wirtschaftlichen Lage der Kunden. Die Avantgarde Experts GmbH passt sich an die Bedürfnisse ihrer Kunden an und vermittelt zunehmend Mitarbeiter oder Projekte mit IT- bzw. Digitalisierungsschwerpunkt. In diesem Umfeld konnte im Jahr 2023 ein deutliches Wachstum verzeichnet werden. Der Trend der letzten Jahre, auch qualifizierte Projekte/Aufgaben extern zu vergeben und sich auf das eigene Kerngeschäft zu fokussieren, ist ungebrochen.
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https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_020_611.html
Die Avantgarde Talents GmbH verleiht im Wesentlichen hoch qualifizierte Mitarbeiter, meist mit Studienabschlüssen. In den Ballungsräumen, in denen Avantgarde Talents auftritt, herrscht nach wie vor eine rege Nachfrage nach qualifizierten Leiharbeitnehmern, so dass Konzerne, Großunternehmen und auch mittelständische Gesellschaften aller Branchen Schwierigkeiten haben, vakante Positionen entweder zeitraumbezogen oder dauerhaft und in Festanstellung mit (hoch-) qualifiziertem Fachpersonal zu besetzen. II. Geschäftsverlauf Die Avantgarde Gruppe konnte durch die Teilnahme an und den Gewinn von Ausschreibungen in unterschiedlichen Branchen trotz der aktuellen Herausforderungen den Gesamtumsatz steigern. Hierzu konnten auch die neuen Geschäftsfelder von der Nonplusultra Sales GmbH und ein stärkerer Schwerpunkt auf digitale Produkte beitragen. Zudem erholte sich der Geschäftsbereich der Mitarbeiterüberlassung zunehmend. Die gestiegenen Aufwendungen konnten damit jedoch nicht kompensiert werden. Das Konzernergebnis nach Steuern beträgt für das Geschäftsjahr 2023 - 16,86 Mio € (Vj. -16,44 Mio. €) und ist belastet durch Abschreibungen in Höhe von 7,31 Mio. € (Vj. 11,10 Mio. €) auf Geschäfts- und Firmenwerte. III. Finanzielle Leistungsindikatoren Der Umsatz und das EBITDA als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren der Avantgarde Gruppe lagen im Geschäftsjahr 2023 unter unseren Erwartungen. Die geplante Steigerung des EBITDA konnte, aufgrund des unverändert schwierigen Geschäftsumfeldes sowie der getätigten Investitionen und der unverändert hohen Inflationsrate sowie daraus resultierenden Steigerungen des Lohn- und Gehaltsniveaus, nicht im geplanten Ausmaß erreicht werden. IV. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Bezüglich der nichtfinanziellen Leistungsindikatoren werden die Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit ausgewertet und gesteuert. Die Mitarbeiterzufriedenheit soll durch die unter Punkt C beschriebenen Maßnahmen verfestigt und weiter verbessert werden. Aufgrund der hohen und bestehenden Kundenzufriedenheit konnte auch in 2023 ein weiterer Ausbau der Geschäftsbeziehungen mit langjährigen Bestandskunden erreicht werden. C. Zu den Mitarbeitern Die Anzahl der Mitarbeiter von Avantgarde belief sich weltweit auf durchschnittlich 2.177 Mitarbeiter und lag damit über dem Niveau des Vorjahres (1.899 Mitarbeiter). Im Bereich der Mitarbeiterbindung, -entwicklung und -motivation sind, neben den Üblichen, die folgenden relevanten Maßnahmen durch- bzw. eingeführt worden:
Zum Thema Diversität bringen die Mitarbeiter ihre Erfahrungshorizonte aus verschiedenen Nationalitäten in das Unternehmen mit ein und bereichern damit die Unternehmenskultur durch Offenheit, interkulturelle Kompetenz und respektvollen Umgang. D. Erläuterungen zur Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage I. Ertragslage Das Geschäftsjahr 2023 war durch die anhaltend hohe Inflation und die hierdurch gestiegenen Kosten geprägt. Das spiegelte sich vor allem im Geschäftsbereich der Agentursäule wider. Trotz der erschwerten Ausgangslage konnte in der Avantgarde Gruppe insgesamt ein Umsatzanstieg verzeichnet werden, was im Wesentlichen auf die positive Entwicklung der Agentursäule, zurückzuführen ist. Leider konnten die gestiegenen Kosten nicht kompensiert werden. Die Umsatzerlöse des Konzerns betragen im Geschäftsjahr 2023 276,93 Mio. € (Vj. 245,38 Mio. €) und beinhalten Agenturhonorare in Höhe von 92,20 Mio. € (Vj. 87,09 Mio. €) sowie Weiterbelastungen an Kunden (Auslagen) in Höhe von 86,41 Mio. € (Vj. 6 € 8,61 Mio. €). Die Umsätze aus dem Bereich Personalvermittlung betragen 98,14 Mio. (Vj. 89,68 Mio. €). Die Materialaufwendungen betragen 136,07 Mio. € (Vj. 116,42 Mio. €) und betreffen in Höhe von 113,74 Mio. € (Vj. 91,37 Mio. €) die Agentursäule und in Höhe von 22,33 Mio.€ (Vj. 25,05 Mio. €) die Personalvermittlung. Der Anstieg der Aufwendungen resultiert überwiegend aus der Erhöhung der bezogenen Fremdleistungen, vor allem im Bereich der Agentursäule (62,51 Mio. €; Vj. 55,00 Mio. €). Ähnlich verhält es sich bei den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe der Agentursäule (51,23 Mio. €, Vj. 37,24 Mio. €). Die Aufwendungen für Weiterbelastungen von Auslagen sind entsprechend der Entwicklung der Umsätze aus Weiterbelastung angestiegen (82,51 Mio. €; Vj. 68,62 Mio. €). Der Anstieg des Personalaufwands von 108,31 Mio. € auf 120,63 Mio. € im Berichtsjahr entfällt im Wesentlichen auf den Bereich der Personalvermittlung. Die Abschreibungen in Höhe von 11,79 Mio. € (Vj. 15,77 Mio. €) resultieren aus planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände (8,911 Mio. €; Vj. 12,10 Mio. €) und Sachanlagen (2,88 Mio. €; Vj. 3,08 Mio. €). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 20,31 Mio. € (Vj. 20,05 Mio. €) beinhalten überwiegend Raumkosten in Höhe von 5,53 Mio. € (Vj. 4,89 Mio. €), Rechts- und Beratungskosten sowie Honorare in Höhe von 2,80 Mio. € (Vj. 3,08 Mio. €), Konzessionen in Höhe von 1,94 Mio. € (Vj. 1,63 Mio. €), Reparaturkosten 1,71 Mio. € (Vj. 1,40 Mio. €), Forderungsverluste 0,34 Mio. € (Vj. 1,99 Mio. €) und Telekommunikationskosten 0,64 Mio. € (Vj. 0,64 Mio. €). Die Zinsaufwendungen in Höhe von 5,89 Mio. € (Vj. 3,40 Mio. €) entfallen im Wesentlichen auf die Konzern- und Kaufpreisfinanzierung durch den Beteiligungserwerb und Gesellschafterdarlehen. Das Ergebnis vor Steuern liegt bei -15,26 Mio. € (Vj. -15,62 Mio. €). Das Konzernergebnis nach Steuern beträgt für das Geschäftsjahr 2023 -16,86 Mio. € (Vj. -16,44 Mio. €). Das EBITDA beträgt 2,16 Mio. € im Geschäftsjahr vs. 3,66 Mio. € im Vorjahr. II. Vermögens- und Finanzlage Der Konzern weist zum 31. Dezember 2023 eine Bilanzsumme von 172,44 Mio. € (Vj. 166,70 Mio. €) aus. Die Bilanzsumme besteht zum größten Teil aus immateriellen Vermögensgegenständen (72,75 Mio. €; Vj. 82,72 Mio. €), darunter aus Geschäfts- oder Firmenwerten in Höhe von 35,32 Mio. € (Vj. 42,55 Mio. €) sowie aus den entgeltlich erworbenen Markenrechten in Höhe von 36,87 Mio. € (Vj. 39,5 Mio. €). Die Reduzierung des Geschäfts- oder Firmenwerts ist neben laufender planmäßiger Abschreibung auf eine nachträgliche Kaufpreisreduzierung zurückzuführen. Die Sachanlagen in Höhe von 4,61 Mio. € (Vj. 5,81 Mio. €) beinhalten im Wesentlichen Betriebs- und Geschäftsausstattungen (3,84 Mio. €, Vj. 4,99 Mio. €). Der Anstieg der Vorräte von 1,38 Mio. € im Vorjahr auf 6,43 Mio. € im Geschäftsjahr resultiert im Wesentlichen aus dem Ausweis von Anzahlungen auf Reiseleitungen bei der Avantgarde Experiences GmbH. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 60,82 Mio. € (Vj. 52,07 Mio. €) bestehen in Höhe von 43,45 Mio.€ (Vj. 30,07 Mio. €) aus inländischen Gesellschaften und in Höhe von 17,37 Mio. € (Vj. 22,00 Mio. €) aus ausländischen Gesellschaften. Das Eigenkapital beträgt am 31. Dezember 2023 8,39 Mio. € (Vj. 25,91 Mio. €) und setzt sich im Wesentlichen aus der Kapitalrücklage in Höhe von 59,00 Mio. € (Vj. 59,00 Mio. €), dem Konzern - Jahresfehlbetrag in Höhe von - 17,03 Mio. € (Vj. -17,41 Mio. €) sowie den nicht beherrschenden Anteilen in Höhe von 11,95 Mio. € (Vj. 11,83 Mio. €) an der Avantgarde Management GmbH zusammen. Die Rückstellungen betragen im Geschäftsjahr 19,12 Mio € (Vj. 25,04 Mio. €) und beinhalten überwiegend Rückstellungen Pensionen (2,60 Mio. €; Vj. 2,40 Mio. €), für ausstehende Rechnungen (6,48 Mio. €, Vj. 6,44 Mio. €), für noch nicht genommenen Urlaub (2,06 Mio. €; Vj, 1,69 Mio. €) und Gratifikationen (1,45 Mio. € ; Vj. 4,01 Mio. €) sowie Rückstellungen für ausstehende Ertragsteuerzahlungen (3,03 Mio. €; Vj. 2,30 Mio. €). Die Verbindlichkeiten in Höhe von 134,74 Mio. € (Vj. 105,20 Mio. €) bestehen aus Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (21,97 Mio. €; Vj. 27,21 Mio. €), erhaltenen Anzahlungen (11,55 Mio. €, Vj. 7,67 Mio. €), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (45,69 Mio. €, Vj. 26,31 Mio. €) und sonstigen Verbindlichkeiten (55,50 Mio. €, Vj. 44,00 Mio. €). Die im Jahr 2019 aufgenommenen Bankdarlehen dienen der Finanzierung des Erwerbs des Geschäftsbetriebs sowie der operativen Konzernfinanzierung. Für die Darlehen bestehen vertragliche, unter bestimmten Bedingungen zu leistende vorzeitige Pflichtsondertilgungen, deren Eintrittswahrscheinlichkeit die Avantgarde Gruppe als gering einschätzt. Ebenfalls wurden im Kreditvertrag "Financial Covenants" vereinbart. Diese "Financial Covenants" wurden im Geschäftsjahr mehrmals angepasst, jedoch hat die Gesellschaft die Covenants stets eingehalten. Zusätzlich steht der Avantgarde Gruppe eine Kreditlinie in Höhe von 18 Mio. € zur Verfügung, diese kann in Form einer Kontokorrentkreditlinie oder als Bankbürgschaft genutzt werden. Die Reduzierung der Bankverbindlichkeiten ist im Wesentlichen auf die plangemäße Rückführung einer Darlehenstranche von 3,75 Mio. € zurückzuführen. Zum Stichtag wurde die Kreditlinie für Bankbürgschaften in Höhe von 4,13 Mio. € (Vj. 3,76 Mio. €) und in Höhe von 9,47 Mio. € (Vj. 10,96 Mio. €) als Kontokorrent in Anspruch genommen. Der im Geschäftsjahr noch nicht ausgeschöpfte Betrag beläuft sich somit per 31.12.2023 auf 4,40 Mio. € (Vj. 0,28 Mio. €). Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen betragen im Geschäftsjahr (11,55 Mio. , Vj. 7,67 Mio. €) Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt von 26,31 Mio. € im Vorjahr auf 45,69 Mio. € im Geschäftsjahr gestiegen. Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus Gesellschafterdarlehen, inklusive aufgelaufener Zinsen in Höhe von 43,53 Mio. € (Vj. 1,15 Mio. €) sowie Steuerverbindlichkeiten (5,93 Mio. €; Vj. 6,69 Mio. €) Die Liquidität war im Geschäftsjahr 2023 ausreichend. Zur Optimierung der Liquiditätsverwaltung und zur Minimierung von externen Kreditinanspruchnahmen besteht ein Liquiditätsverbund (Cash Pool, bestehend aus fünf Unternehmen). Restkreditlinien sind weiterhin vorhanden und werden im Rahmen des Cash Pool Vertrags bedarfsgerecht auf die jeweiligen Gesellschaften allokiert. Ziel unserer Liquiditätsplanung ist es, sicherzustellen, dass sämtliche Konzerngesellschaften ihren fälligen finanziellen Verpflichtungen jederzeit nachkommen können. Die Veränderung des Finanzmittelfonds im Konzern setzt sich aus dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von -5,26 Mio. € (Vj. 0,80 Mio. €), dem Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von -1,51 Mio.€ (Vj. -5,31 Mio. €) sowie dem Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von 2,34 Mio. € (Vj 3,58 Mio. €) zusammen. III. Gesamteinschätzung zur Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage Die Steuerungsgrößen sind der Umsatz und das EBITDA. Das EBITDA beträgt im Geschäftsjahr 2023 2,16 Mio. € (Vj. 3,68 Mio. €) und bringt den Konzern - trotz des Rückgangs im Vergleich zum Vorjahr - für die geplante Wachstumsstrategie in eine gute Ausgangslage. Die im Geschäftsjahr getroffenen Maßnahmen haben zwar das EBITDA negativ belastet, gleichzeitig aber auch eine solide Basis für die künftige Entwicklung geschaffen. Der Umsatz beträgt 276,93 Mio. € (Vj. 245,38 Mio. €) und konnte gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Die ursprünglich für das Geschäftsjahr 2023 geplante Umsatzsteigerung konnte erreicht werden. Die geplante Steigerung des EBITDA konnte, aufgrund des unverändert schwierigen Geschäftsumfeldes sowie der getätigten Investitionen und der unverändert hohen Inflationsrate sowie daraus resultierenden Steigerungen des Lohn- und Gehaltsniveaus, nicht im geplanten Ausmaß erreicht werden. Die Geschäftsführung schätzt die bisherige Entwicklung unter der Heranziehung der gesamtwirtschaftlichen Umstände als zufrieden ein und sieht die Voraussetzungen für das zukünftige Wachstum als grundsätzlich positiv an. Herausfordernd könnten die weitere Entwicklung des Konflikts in der Ukraine und Langzeitfolgen der Inflationslage sein. Das langfristige Vermögen ist im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Der Rückgang resultiert aus der planmäßigen Abschreibung der immateriellen Vermögensgegenstände. Auf der Passiva Seite haben sich die Bankverbindlichkeiten infolge der Darlehenstranche reduziert. E. Chancen- und Risikobericht I. Chancen Avantgarde sieht in der Weiterentwicklung neuer Geschäftsmodelle sowie der Übertragung bestehender Geschäftsmodelle auf neue Branchen eine zukünftige Wachstumschance, die trotz der aktuellen Herausforderungen als hoch eingeschätzt wird. Unabhängig von der Entwicklung der Wirtschaft im Allgemeinen und speziell dem deutschen Werbemarkt sieht sich Avantgarde Gruppe für das weitere Wachstum gut gerüstet. Die Avantgarde Gruppe hat das Momentum, die Expertise und kreativen Kapazitäten, um deutschen und internationalen Unternehmen als starker Partner für deren mögliche Neuausrichtung und Entwicklung zur Seite zu stehen. Ein klarer Wettbewerbsvorteil liegt in der bestehenden Fähigkeit zur Entwicklung und Umsetzung digitaler Erlebniskommunikation und der Entwicklung neuer und innovativer Geschäftsmodelle. Avantgarde bietet seinen Kunden Konzepte für die Umsetzung von Großevents als digitale und hybride Formate. Einen weiteren Vorteil stellt das stabile Netzwerk von Avantgarde, bestehend aus langjährigen Kunden- und Geschäftsverhältnissen, dar. Diese bieten die Möglichkeit das Leistungsspektrum im Kundengeschäft weiterzuentwickeln und sich im Werbemarkt zu behaupten. Agile Strukturen werden dabei weiterhin wichtige Erfolgsfaktoren für die aktuellen Herausforderungen sein. Die Avantgarde Gruppe schätzt daher die Chance neue Lösungskonzepte für Ihre Kunden zu entwickeln und an den Markt zu bringen als hoch ein. Der Bereich Personaldienstleistung ist ebenfalls als Wachstumsträger zu betrachten. In den Ballungsräumen, in denen Avantgarde Talents GmbH auftritt, herrscht eine hohe Nachfrage nach qualifizierten Mitarbeitern, so dass Unternehmen aller Branchen derzeit Schwierigkeiten haben, vakante Positionen entweder zeitraumbezogen oder dauerhaft und in Festanstellung mit (hoch-) qualifiziertem Fachpersonal zu besetzen. Avantgarde Talents GmbH besitzt in ihrem Portfolio im Wesentlichen hoch qualifizierte Mitarbeiter, überwiegend mit Studienabschluss, und kann schnell, durch die sogenannte Strategie der "Skillvielfalt", auf die Bedürfnisse der Kunden reagieren. Avantgarde Experts bietet im Bereich Personalvermittlung Lösungen für Kunden an, die Mitarbeiter dauerhaft einstellen möchten. Beide Gesellschaften haben sich auf die Branchen Marketing, Sales und Kommunikation spezialisiert, aber auch neuere Geschäftsbereiche wie Einkauf, Supply Chain Management und Logistik, sorgen für Wachstumspotenziale innerhalb der Avantgarde Gruppe. Das hieraus resultierende Risiko wird als mittel eingeschätzt. II. Risiken a) Konjunkturelle Risiken Der Verlauf der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung könnte zu erheblichen Einsparungen der Kunden bei Werbebudgets führen. Durch unsere internationale Präsenz sowie die ständige Weiterentwicklung und Ausweitung unserer Leistungen wird die Avantgarde Gruppe den sich verändernden Rahmenbedingungen jedoch gerecht. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnet die Geschäftsführung, trotz anhaltenden Konflikts in der Ukraine und der damit einhergehenden gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen mit einem erneuten Wachstum. Die Geschäftsführung sieht das Risiko erhöhter Kostenstrukturen im Rahmen der deutlich gestiegenen Inflationsrate. Um den neuen Herausforderungen gerecht zu werden, wird der Bereich Digitalisierung weiter ausgebaut und im Zusammenspiel mit dem klassischen Brand Experience Angebotsportfolio kombiniert. Die mehrheitliche Beteiligung an der SLASH.DIGITAL GmbH im Jahr 2021 und an der Nonplusultra Sales GmbH im Jahr 2022 haben das Serviceangebot im Bereich digitaler Strategieberatung, Online - und Performance Marketing sowie der Retail-Beratung komplettiert. Avantgarde schätzt diese Risiken als mittel ein. b) Interne Risiken Spezifische, eigens aus der Avantgarde Gruppe heraus resultierende, signifikante Risiken sind aktuell nicht existent. Wie auch im Vorjahr streben wir eine weitere Diversifizierung der Kunden an. Der Zugewinn an Neukunden im abgeschlossenen Geschäftsjahr zeigt bereits jetzt, dass Produkte und Lösungen auf andere Branchen übertragbar sind. Die Gruppe schätzt die internen Risiken als gering ein. c) Personelle Risiken Der Wettbewerb um hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte ist sehr hoch. Der Erfolg der Avantgarde Gruppe hängt in allen Geschäftsbereichen maßgeblich davon ab, inwiefern es gelingt, neue Mitarbeiter zu gewinnen, zu integrieren und dauerhaft zu binden. Auch bei der Avantgarde Gruppe sind das Wissen und die Fähigkeiten der Mitarbeiter wesentliche Einflussfaktoren für die positive Entwicklung. Die Avantgarde Gruppe befindet sich aktuell in einer Phase, in der die Gewinnung neuer Mitarbeiter, unverändert herausfordernd und von zentraler Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung ist. Sollte es der Gruppe nicht gelingen, im benötigten Umfang und der geforderten Qualifikation neue Fach- und Führungskräfte für sich zu gewinnen, ist das angestrebte Wachstum der Gruppe gefährdet. Die aktuelle Herausforderung bietet auch die Chance neue Mitarbeiter für die Avantgarde zu gewinnen und damit eine wichtige Ausgangsbasis für die Zeit nach der Rezession zu schaffen. Der Konzern schätzt die personellen Risiken als mittel ein. d) Zahlungsausfallrisiko Dem Zahlungsausfallrisiko wird durch Management der offenen Posten (z.B. zeitnahes Mahnwesen, Aufrechnung gleichartiger Leistungen nach § 387 BGB), Factoring sowie der Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen. Schuldner der Gruppe sind im Wesentlichen namhafte Großkunden, die eine entsprechende Liquidität und Bonität aufweisen. Insgesamt kann somit dem Risiko aus Zahlungsausfällen angemessen Rechnung getragen werden. Der Konzern schätzt das Zahlungsausfallrisiko als gering ein. e) Steuerliche Risiken Wesentliche steuerliche Risiken können sich aus Änderungen der lokalen Steuergesetze, bzw. der Rechtsprechung und unterschiedlicher Auslegung existierender Vorschriften im Rahmen laufender oder zukünftiger Betriebsprüfungen ergeben. Grundlegend wirken wir diesem Risiko durch die Einrichtung eines Kontrollsystems entsprechend entgegen. Die steuerlichen Risiken werden als niedrig eingestuft. f) Liquiditätsrisiken Das konzernweit eingerichtete Liquiditätscontrolling in Verbindung mit dem Cash-Pooling ermöglicht eine einheitliche Liquiditätsüberwachung und -steuerung. Im abgelaufenen Geschäftsjahr war die Liquidität ausreichend vorhanden. Die Liquiditätsplanung für die nächsten zwölf Monate nach Erstellung des Jahresabschlusses berücksichtigt geplante Zahlungsabflüsse aufgrund der Auszahlung des vereinbarten und erreichten Earn Outs für den Erwerb der nonplusultra Sales GmbH (2,5 Mio. €) sowie der Tilgung von Bankdarlehen (12,5 Mio. € im September 2024). Die Planung für die nächsten zwölf Monate sieht einen operativen Cashflow in Höhe von rund 10 Mio. € vor. Zum 31.12.2023 verfügt die Avantgarde Gruppe konzernübergreifend über liquide Mittel in Höhe von 12,91 Mio. € (Vj. 19,25 Mio. €). Der Konzern schätzt die Liquiditätsrisiken daher insgesamt als mittel ein. g) Währungsrisiken Die Geschäftsführung beobachtet die globale politische und wirtschaftliche Situation, insbesondere die Auswirkungen auf für den Konzern relevante Märkte wie innerhalb der EU, China, Brasilien und dem Mittlerer Osten. Durch das Beteiligungscontrolling und das monatliche Reporting ist das Management in der Lage, frühzeitig auf ungünstige Entwicklungen zu reagieren. Zur Absicherung wesentlicher Kursrisiken aus Fremdwährungsgeschäften schließt das Mutterunternehmen bei Bedarf Devisentermingeschäfte ab. Der Konzern schätzt die Währungsrisiken als gering ein. h) Finanzierungsrisiko Der Konzern verfügt über externe Kreditlinien, die in Anspruch genommen werden können. Die noch nicht ausgeschöpfte Kreditlinie der Avantgarde Gruppe beläuft sich per 31.12.2023 auf 5,6 Mio. € (Vj. 0,28 Mio. €). Der in Anspruch genommenen Kreditlinie stehen liquide Mittel in Höhe von 12,91 Mio. € (Mio. €; Vj. 19,25 Mio. €) entgegen. Die bestehende Bankenfinanzierung ist mit Verpflichtungen verbunden, die sich auf die Einhaltung festgelegter Verschuldungsgrade beziehen. Bei Nichteinhaltung der vereinbarten Kreditvorgaben ("Financial Covenants") könnte es zu einer vorzeitigen Rückzahlungsverpflichtung kommen, was die Liquidität stark beeinträchtigen könnte. Der Konzern schätzt die daraus resultierenden Risiken als mittel ein, da die Einhaltung der Kreditvorgaben monatlich berichtet und überprüft wird. Zum 31.12.2023 wurden alle Anforderungen und Auflagen des Kreditvertrags eingehalten. Der Konzern verfügt am Ende des Geschäftsjahres über eine ausreichend vorhandene Finanzierungsmöglichkeit, um sämtliche aktuelle und künftige Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Die Avantgarde Gruppe erwartet, dass sie ihre Verbindlichkeiten aus dem operativen Cashflow sowie den bestehenden Finanzierungsmöglichkeiten jederzeit erfüllen kann. i) Regulatorisches Umfeld Viele Unternehmen müssen heutzutage die Anforderungen ihres komplexen regulatorischen Umfelds erfüllen und gleichzeitig, aber flexibel genug sein, um den Wüschen der Kunden gerecht zu werden. Das Umfeld, in dem sich die Avantgarde Talents GmbH und Avantgarde Experts GmbH bewegen, wird weiterhin zunehmend reguliert. Die Avantgarde Talents GmbH muss eine Vielzahl an Spezialregelungen berücksichtigen, die die Arbeitnehmerüberlassung betreffen. Politische Veränderungen können ebenfalls einen negativen Einfluss auf das Geschäftsfeld "Arbeitnehmerüberlassung" haben. Die Regelungen sind in den unternehmerischen Systemen und Prozessen umgesetzt. Auch die Avantgarde Experts GmbH muss eine Vielzahl an Normen beachten, die insbesondere den Unternehmensbereich Contract betreffen, welche in den bestehenden Unternehmensprozessen berücksichtigt werden. Infolgedessen und auf Grund der langjährigen Erfahrung unserer Mitarbeiter schätzen wir die Restrisiken aus dem regulatorischen Umfeld in dem Bereich Arbeitnehmerüberlassung und -vermittlung als gering ein. Aus der aktuellen Marktposition und Ausrichtung der Avantgarde Gruppe ergibt sich kein relevantes Risiko aus dem regulatorischen Umfeld. j) Wettbewerbsrisiko Die Positionierung der Avantgarde Gruppe am Markt als Agentur für Brand Experience und Partner für Unternehmen in der Experience Economy ist weiterhin erfolgreich und das Leistungsangebot für die Kunden wird kontinuierlich ausgebaut und angepasst. Laut einer Studie des Deutschen Marketingverbands aus 2023 gehören digitales Marketing und Customer Experience Management zu den Haupttrends. Verstärkt durch die Corona-Pandemie sowie politischen/ militärischen Auseinandersetzungen und Inflationssorgen steigt der Wunsch nach höherer Effizienz in der Kundeninteraktion und treibt die Bedeutung von Digitalisierung und Marketing-Tech Lösungen. 9 Die Avantgarde Gruppe agiert bereits seit Jahren als Partner für Unternehmen in der Experience Economy mit Schwerpunkt auf Eventmarketing und das Markenbranding sowie Herausforderungen der heutigen Zeit gerecht zu werden und sich von den Wettbewerbern abzugrenzen, deckt Avantgarde zusätzlich sämtliche Experience Collaborationen und Retail-as-a-Service. Um den
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https://www.bvmc.de/mediacenter/studien/european-marketing-agenda-2023
Beratungstätigkeiten von der Konzeptionierung bis zur Implementierung digitaler Plattformen und Produkte sowie digitaler Strategie- und Retailberatung für Kunden ab. Das Wettbewerbsrisiko in der Agentursäule wird als gering eingeschätzt. Der zweite Geschäftsbereich von Avantgarde ist auf die Arbeitnehmervermittlung und -überlassung von Fachkräften spezialisiert. Der Eintritt neuer, kurzfristig bis mittelfristig relevanter Mitbewerber in den deutschen Markt ist wahrscheinlich, da der Wettbewerb in der spezialisierten Personaldienstleistung immer neue Skillfelder für sich erschließt. Die Eintrittsbarrieren für neue Dienstleister sind nach aktueller Marktlage allerdings, aufgrund der Rahmenvertragspartner größerer Kundenunternehmen, nicht optimal. Großunternehmen setzen ihre Bemühungen fort, ihre Einkaufsvolumina auf so genannte bevorzugte Lieferanten zu bündeln. Die Anzahl der Lieferanten pro Kunde wird sich damit erwartungsgemäß weiter reduzieren. Dies spricht eher für eine Dienstleisterkonsolidierung bei großvolumigen Konzernen. Auch die Avantgarde Talents GmbH begegnet diesen Herausforderungen, unter anderem durch eine Vertriebsoffensive im Mittelstand. Das agile Geschäftsmodell der Avantgarde Talents GmbH unterstützt die zunehmende Bestrebung der Kunden nach Transparenz, schnellem Qualitätsergebnis und offener Partnerschaft. Die Avantgarde Talents GmbH als etabliertes Unternehmen ist hier im deutlichen Wettbewerbsvorteil gegenüber neuen Mitbewerbern. Das Risiko aus Wettbewerb sehen wir als gering an. Das agile Geschäftsmodell der Avantgarde Experts GmbH unterstützt die zunehmende Bestrebung der Kunden nach Transparenz, schnellem Qualitätsergebnis und offener Partnerschaft. Dennoch stellt dies mittelständische Personaldienstleister vor Herausforderungen, denen die Avantgarde Experts GmbH unter anderem durch eine Vertriebsoffensive im Mittelstand begegnet. Die Avantgarde Experts GmbH als etabliertes Unternehmen ist hier im deutlichen Wettbewerbsvorteil gegenüber neuen Mitbewerbern, das Risiko aus Wettbewerb sehen wir als gering an. k) Allgemeine Geschäftstätigkeit Die allgemeine Geschäftstätigkeit der Avantgarde ist mit verschiedenen Risiken verbunden, die sich auf die finanzielle Stabilität des Unternehmens auswirken können. Zu den bedeutenden Risiken zählen operationelle Risiken wie Personalengpässe, ineffiziente Prozesse und technologische Ausfälle die Servicequalität und Effizienz beeinträchtigen. Rechtliche und regulatorische Risiken, einschließlich Änderungen von Gesetzen und Vorschriften sowie potenziellen Rechtsstreitigkeiten, stellen ebenfalls eine Bedrohung dar. Die Gruppe begegnet diesen Herausforderungen mit einem dedizierten Risikomanagementsystem und Qualitätsmanagementsystem, um frühzeitig auf Veränderungen reagieren zu können. Die Risiken der allgemeinen Geschäftstätigkeit sehen wir als gering an. l) Digitalisierung Wir als moderne und innovative Unternehmensgruppe begreifen Digitalisierung nicht als Bedrohung, sondern als Chance. Im Rahmen unserer Digitalisierungsstrategie entwickeln wir das Unternehmenscontrolling und -reporting auf der Basis von Power-BI kontinuierlich weiter und ermöglichen dadurch unsere Mitarbeiter einen noch leichteren Zugang zu Informationen und eine datengetriebene Arbeitsweise. Das Management sieht nur ein geringes Risiko in Bezug auf die Digitalisierung. III. Gesamteinschätzung der Risiko- und Chancensituation Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen Risikofelder bzw. Einzelrisiken. Die Wachstumsprognosen für das Jahr 2023 haben sich aufgrund der anhaltenden globalen Konflikte sowie der anhaltenden Inflation nicht vollständig bestätigt. Aus Sicht der Avantgarde Gruppe sind gegenwärtig, auf der Basis der getroffenen Annahmen, keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar. Die Avantgarde Gruppe ist gegenwärtig und zukünftig fähig, am Markt profitabel zu agieren und die sich bietenden Chancen und Herausforderungen zu nutzen, ohne dabei unvertretbar hohe Risiken eingehen zu müssen. Zum Nachweis der Werthaltigkeit der ausgewiesenen immateriellen Vermögensgegenstände, insbesondere der Geschäfts- und Firmenwerte sowie Marken, ist das Erreichen der prognostizierten Jahresüberschüsse einzelner Konzerngesellschaften notwendig. Negative Planabweichungen können signifikanten Wertberichtigungsbedarf auslösen. F. Prognose Die makroökonomische Entwicklung wird von der Avantgarde Gruppe genau beobachtet. Die anhaltend niedrige Stimmung gepaart mit hoher Unsicherheit spiegel nein Einbremsen der konjunkturellen Entwicklung wider. 10
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https://www.ifo.de/publikationen/2024/aufsatz-zeitschrift/ifo-konjunkturprognose-fruehjahr-2024
Das Münchener Ifo-Institut hat vor diesem Hintergrund seine Konjunkturprognose für das Jahr 2024 nach unten korrigiert. Demnach wird die Wirtschaftsleistung im laufenden Quartal in etwa auf der Höhe des Vorjahres verharren (-0,1%) und sich erst in der zweiten Jahreshälfte erholen. Während die Wirtschaft in den verbrauchernahen Branchen unter der hohen Inflation leidet und schrumpft, setzt die Erholung der Industriekonjunktur verspätet ein. Im kommenden Jahr dürfte die Wirtschaft dann kräftiger zulegen, um 1,5 Prozent. 11 Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts gibt es deutschlandweit nach wie vor Verunsicherungen durch die Konfliktsituation in der Ukraine, sowie des Israel-Gaza Konflikts. Dies führt in der Summe zu einer eingeschränkten Prognosefähigkeit in Bezug auf Umsatz und EBITDA Entwicklung für das Folgejahr 2024. Die Avantgarde Gruppe beobachtet die wirtschaftliche Situation in den Zielmärkten aufmerksam und ergreift entsprechende Maßnahmen. Die Avantgarde Gruppe rechnet für das Geschäftsjahr 2024 mit einer deutlichen Verbesserung des um Sondereffekte bereinigten EBITDAs und mit einem Umsatzwachstum um ca. 4% gegenüber dem Vorjahr. Wir versuchen durch unsere angebotenen Leistungen und engen Austausch mit unseren Kunden die Kundenzufriedenheit weiter zu steigern und ein zuverlässiger und starker Partner auch in herausfordernden Zeiten zu sein.
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München, 26. Juni 2024 Guardian HoldCo GmbH, München Geschäftsführung Dr. Marc Schumacher, Geschäftsführer Dr. Ingo Böhner, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Guardian HoldCo GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Guardian HoldCo GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Guardian HoldCo GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die in der Anlage genannten Bestandteile des Konzernlageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bonn, den 26. Juni 2024 dhpg
Wirtschaftsprüfer Rechtsanwälte
Hagen Müller, Wirtschaftsprüfer Dr. Matthias Johnen, Wirtschaftsprüfer |
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