INNOVATION
. Congress GmbH
Köln
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2016 bis zum 30.12.2016
Bilanz
Aktiva
|
|
30.12.2016
EUR |
31.12.2015
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
13.394,50 |
9.855,50 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
0,00 |
0,50 |
| II.
Sachanlagen |
13.394,50 |
9.855,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
554.653,70 |
442.977,95 |
| I.
Vorräte |
41.233,00 |
61.589,00 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
71.534,82 |
18.847,52 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
0,00 |
1.126,51 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
441.885,88 |
362.541,43 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
568.048,20 |
452.833,45 |
Passiva
|
|
30.12.2016
EUR |
31.12.2015
EUR |
| A.
Eigenkapital |
378.381,32 |
309.639,76 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
103.000,00 |
103.000,00 |
| II.
Gewinnrücklagen |
96.403,88 |
34.936,23 |
| III.
Gewinnvortrag |
110.235,88 |
110.235,88 |
| IV.
Jahresüberschuss |
68.741,56 |
61.467,65 |
| B.
Rückstellungen |
61.513,01 |
57.592,58 |
| C.
Verbindlichkeiten |
128.153,87 |
85.601,11 |
| davon
mit Restlaufzeit bis 1 Jahr |
128.153,87 |
85.601,11 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
568.048,20 |
452.833,45 |
Anhang
I
. Allgemeine Angaben
Der vorliegende Jahresabschluss wurde
gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie
nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes
und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.
Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft
gemäß § 267 Abs. 1 HGB, sie hat jedoch
aufgrund § 11 Abs. 2 des Gesellschaftsvertrages den
Jahresabschluss nach den für große
Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB
aufzustellen.
Für die Gliederung der Gewinn- und
Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren
gewählt.
II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens
wurden zu Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen
angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden
innerhalb der handelsrechtlich zugelassenen Zeiträume
linear vorgenommen.
Bei Zugängen von beweglichen
Vermögensgegenstanden wurde jeweils die zeitanteilige
lineare Jahresrate verrechnet.
Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens
bis zu Anschaffungskosten in Höhe von
€ 410,00 (geringwertige Wirtschaftsgüter)
wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.
Die unfertigen Leistungen wurden zu
Herstellungskosten unter Berücksichtigung eines
Verwaltungsgemeinkostenzuschlags von 94,49 % ermittelt.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich
zum Nennwert bilanziert, wobei dem Niederstwertprinzip
Rechnung getragen wurde. Die Forderungen haben wie im
Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.
Bei den Rückstellungen sind die erkennbaren
Risiken und ungewisse Verpflichtungen berücksichtigt.
Die Bildung wurde in Höhe des nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrages angesetzt.
Verbindlichkeiten wurden mit dem
Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten
haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr
und sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte
gesichert.
Ill. Erläuterungen zur Bilanz
Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens
sind im Anlagespiegel dargestellt.
Die unfertigen Leistungen beinhalten Aufwendungen
für 12 Veranstaltungen, die im Folgejahr noch
durchgeführt werden.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
betreffen ausstehende Rechnungen aus Dienstleistungen des
Berichtsjahres.
Die sonstigen Vermögensgegenstände
beinhalten im Wesentlichen Erstattungsansprüche aus
Umsatzsteuer (T€ 15) und aus im Folgejahr abziehbarer
Vorsteuern (T€ 8).
Das gezeichnete Kapital beträgt T€ 103. Der
Jahresüberschuss des Vorjahres wurde in die
Gewinnrücklagen eingestellt.
Die Steuerrückstellungen betreffen
Rückstellungen für Gewerbesteuer- und
Körperschaftsteuer des Jahres 2016.
Die Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen
Rückstellungen für ausstehende Rechnungen,
Tantieme, Urlaubsverpflichtungen sowie Jahresabschluss- und
Prüfungskosten.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
betreffen diverse Lieferantenrechnungen.
Die sonstigen Verbindlichkeiten umfassen vor allem
Gewerbesteuerverbindlichkeiten für 2015/16, noch
abzuführende Lohn- und Kirchensteuer sowie
Auszahlungsverpflichtung gegenüber Personal.
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und
Verlustrechnung
Die Umsatzerlöse betreffen eigene Fachtagungen
in Höhe von rd. T€ 773 sowie erbrachte
Dienstleistungen in Höhe von T€ 82.
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten
im Wesentlichen Ausstellungsvergütungen und Sponsoring
(T€ 496) sowie Erträge aus der Erstattung der
Lohnfortzahlungen (T€ 18).
Der Materialaufwand (Aufwendungen für bezogene
Leistungen) beinhaltet insbesondere Honorare und
Reisekosten der Referenten (T€ 199), Eventkosten (139
T€), Hotelkosten und Technik (T€ 68), Lettershop-
und EDV-Service (T€ 61) sowie Versandkosten (T€
54).
Der Personalaufwand setzt sich aus den Löhnen
und Gehältern in Höhe von T€ 362 und den
Aufwendungen für soziale Abgaben in Höhe von
T€ 73 zusammen.
Bei den Abschreibungen handelt es sich im
Geschäftsjahr 2016 um planmäßige
Abschreibungen sowie um Sofortabschreibung geringwertiger
Wirtschaftsgüter.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im
Wesentlichen Aufwendungen für Fremdarbeiten, Akquise,
Buchführung, Jahresabschluss, Rechtsberatung,
Raumkosten, Werbe- und Reisekosten sowie Porto, Telefon und
Internet.
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag beinhalten
Aufwendungen für die Körperschaftsteuer in der
Höhe van T€ 15 sowie Gewerbesteuer in Höhe
von T€ 17.
V. Ergänzende Angaben
Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus dem
Mietvertrag für die Büroräume in der
Höhe von T€ 27 p.a.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden die
Geschäfte der INNOVATION Congress GmbH durch die
Geschäftsführer Frau Sandra Harling und Herrn
Dirk Noack geleitet. Auf die Angabe der Bezüge der
Geschäftsführung wurde unter Bezugnahme auf
§ 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Im Jahresmittel wurden 9 festangestellte Mitarbeiter
beschäftigt. Die Vorbereitung und Durchführung
der Konferenzen erfolgte teilweise mit
Aushilfskräften.
Die Gesellschaft tätigt im Rahmen ihrer
gewöhnlichen Geschäftstätigkeit auch
Geschäfte mit Gesellschaftern, die zu
marktüblichen Konditionen abgewickelt werden.
Für das Gesamthonorar des Abschlussprüfers
für das Geschäftsjahr 2016 gem. § 285 Nr.17
HGB wurden € 3.500,00 zurückgestellt. Es wurden
ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen
erbracht.
Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss
i. H. v. € 68.741,56 auf neue Rechnung
vorzutragen.
Lagebericht zum Jahresabschluss 2016
I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene
Rahmenbedingungen
II. Geschäftsverlauf
Ill. Lage
Hinsichtlich der Ertragslage verminderte sich die
Gesamtleistung von 1.204 T€ um 367 T€ auf 837
T€. Die Umsätze aus den Teilnehmergebühren
sanken von 1.002 T€ um 229 T€ auf 773 T€.
Ursächlich hierfür sind vor allem die gesunkenen
Teilnehmerzahlen bei den Seminaren und den mehrtägigen
Lehrgängen.
Die Umsätze mit Ausstellern sowie durch
Sponsoring verzeichneten einen Anstieg um 269 T€
(von 227 T€ auf 496 T€), weil im Jahr 2016 der
"Tag der Kommunalwirtschaft" und der
"VKU-Stadtwerkekongress" mit seinem hohen Aussteller- und
Sponsorenanteil durchgeführt werden konnten.
Aufgrund der geringen Zahl der durchgeführten
Seminare und der insgesamt niedrigeren Teilnehmerzahlen
sanken die Fremdleistungskosten (insbesondere Hotel- und
Referentenkosten) im Vergleich zum Vorjahr um 36 T€
auf 610 T€.
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag belasten mit 33
T€ das Ergebnis.
Im Geschäftsjahr 2016 beläuft sich der
Jahresüberschuss der Gesellschaft auf 69 T€ nach
Steuern (Vorjahr: 61 T€ nach Steuern).
Die Gesellschaft weist eine Eigenkapitalquote von rd.
67 % auf. Rund 78 % der Bilanzsumme wird zum 30.12.2016 als
liquide Mittel gehalten. Das langfristig gebundene
Vermögen ist vollständig durch langfristig
verfügbare Mittel finanziert. Die Gesellschaft musste
keine Fremdmittel aufnehmen.
Der Cashflow aus laufender
Geschäftstätigkeit in Höhe von 92 T€
deckt den Cashflow aus lnvestitionstätigkeit in
Höhe von 12 T€ ab. Der Cashflow aus
Finanzierungstätigkeit beträgt 2016 0
T€.
IV. Gesellschafterbeschluss
In der Gesellschafterversammlung vom 20.12.2016 wurde
beschlossen, dass die Gesellschaft zum 31.12.2016
liquidiert und zum 31.12.2017 der Geschäftsbetrieb der
Gesellschaft eingestellt werden.
V. Nachtragsbericht
Ereignisse von besonderer Bedeutung nach Schluss des
Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.
VI. Prognosebericht
Im Geschäftsjahr 2017 liegt der Fokus auf dem
VKU-Stadtwerkekongress sowie dem Ausbau der
Geschäftsfelder "lnhouse-Seminare" und "Webinare".
Basierend auf den Planungen für das
Geschäftsjahr 2017 streben die Liquidatoren der ICG
ein Ergebnis von 37 T€ nach Steuern an.
VII. Risikobericht
Da die ICG ab Januar 2017 als "GmbH i.L." firmieren
muss, ist nicht abzusehen, wie der Markt - Referenten,
Sponsoren, Teilnehmer, Aussteller - auf die neue
Gesellschaftssituation reagieren wird. Ebenso kann nicht
eingeschätzt werden, in wieweit die ICG-Mitarbeiter
auf die veränderten Rahmenbedingungen reagieren.
lnsofern ist es durchaus möglich, dass das
ICG-Geschäftsergebnis deutlich schlechter als unter
"VI." prognostiziert ausfällt.
Im Gegensatz zu 2016 ist die ICG sehr gut ins Jahr
2017 gestartet (7 durchgeführte Seminare bis Februar
2017 im Vergleich zu 0 durchgeführten Seminaren im
Jahr 2016).
VIII. Chancenbericht
Nach dem guten Start ins Jahr 2017 hoffen die
Liquidatoren der ICG, dass sie das Geschäftsjahr 2017
trotz der Liquidation mit einem positiven Ergebnis
abschließen können. Ein gut funktionierendes
ICG-Team ist wichtig für diesen Erfolg. Daher
wäre ein vorzeitiges Abwandern der Mitarbeiter -
insbesondere vor dem VKU-Stadtwerkekongress im September
2017 - für den Erfolg schädlich. Die Liquidatoren
befürworten daher finanzielle Anreize für das
Team, damit der angestrebte Erfolg auch erzielt werden
kann.
sonstige Berichtsbestandteile
Köln, den 23. Februar 2017
gez. S. Harling
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 28.06.2017 festgestellt.
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