INNOVATION. Congress GmbHLiquidiert

Georgenstraße 24, 10117 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 26721
Eingetragen
13.11.1995
Branche
Messe-, Kongress- und Business-Event-VeranstalterErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer ArtBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Die Gesellschaft veranstaltet Kongresse, Symposien, Tagungen, Kolloquien und Seminare schwerpunktmäßig zu Entwicklungsmöglichkeiten, Aufgaben und Zielen von am Gemeinwohl oder der öffentlichen Daseinsvorsorge orientierten Unternehmen der öffentlichen Wirtschaft, zu den jeweiligen wirtschafts- und ordnungspolitischen Rahmenbedingungen sowie zu den Beziehungen dieser Unternehmen zur Gesamtwirtschaft. Dazu gehören auch Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter solcher Unternehmen. Die Gesellschaft führt die Veranstaltungen in eigenem Namen oder im Auftrag und für Rechnung von Unternehmen der öffentlichen Wirtschaft beziehungsweise deren Verbänden durch.

Historie

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Management

NameRolle
Liquidator

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
VKU Verlag GmbH
Germany
103.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

INNOVATION . Congress GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 30.12.2016

Bilanz

Aktiva

30.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. Anlagevermögen 13.394,50 9.855,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,50
II. Sachanlagen 13.394,50 9.855,00
B. Umlaufvermögen 554.653,70 442.977,95
I. Vorräte 41.233,00 61.589,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 71.534,82 18.847,52
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 1.126,51
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 441.885,88 362.541,43
Bilanzsumme, Summe Aktiva 568.048,20 452.833,45

Passiva

30.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. Eigenkapital 378.381,32 309.639,76
I. gezeichnetes Kapital 103.000,00 103.000,00
II. Gewinnrücklagen 96.403,88 34.936,23
III. Gewinnvortrag 110.235,88 110.235,88
IV. Jahresüberschuss 68.741,56 61.467,65
B. Rückstellungen 61.513,01 57.592,58
C. Verbindlichkeiten 128.153,87 85.601,11
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 128.153,87 85.601,11
Bilanzsumme, Summe Passiva 568.048,20 452.833,45

Anhang


I . Allgemeine Angaben


Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.
Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB, sie hat jedoch aufgrund § 11 Abs. 2 des Gesellschaftsvertrages den Jahresabschluss nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB aufzustellen.
Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden


Die Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden innerhalb der handelsrechtlich zugelassenen Zeiträume linear vorgenommen.
Bei Zugängen von beweglichen Vermögensgegenstanden wurde jeweils die zeitanteilige lineare Jahresrate verrechnet.
Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu Anschaffungskosten in Höhe von € 410,00 (geringwertige Wirtschaftsgüter) wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.
Die unfertigen Leistungen wurden zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung eines Verwaltungsgemeinkostenzuschlags von 94,49 % ermittelt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nennwert bilanziert, wobei dem Niederstwertprinzip Rechnung getragen wurde. Die Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.
Bei den Rückstellungen sind die erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen berücksichtigt. Die Bildung wurde in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.
Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert.

Ill.  Erläuterungen zur Bilanz


Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind im Anlagespiegel dargestellt.
Die unfertigen Leistungen beinhalten Aufwendungen für 12 Veranstaltungen, die im Folgejahr noch durchgeführt werden.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen ausstehende Rechnungen aus Dienstleistungen des Berichtsjahres.
Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Erstattungsansprüche aus Umsatzsteuer (T€ 15) und aus im Folgejahr abziehbarer Vorsteuern (T€ 8).
Das gezeichnete Kapital beträgt T€ 103. Der Jahresüberschuss des Vorjahres wurde in die Gewinnrücklagen eingestellt.
Die Steuerrückstellungen betreffen Rückstellungen für Gewerbesteuer- und Körperschaft­steuer des Jahres 2016.
Die Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, Tantieme, Urlaubsverpflichtungen sowie Jahresabschluss- und Prüfungs­kosten.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betreffen diverse Lieferanten­rechnungen.
Die sonstigen Verbindlichkeiten umfassen vor allem Gewerbesteuerverbindlichkeiten für 2015/16, noch abzuführende Lohn- und Kirchensteuer sowie Auszahlungsverpflichtung gegenüber Personal.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung


Die Umsatzerlöse betreffen eigene Fachtagungen in Höhe von rd. T€ 773 sowie erbrachte Dienstleistungen in Höhe von T€ 82.
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Ausstellungsvergütungen und Sponsoring (T€ 496) sowie Erträge aus der Erstattung der Lohnfortzahlungen (T€ 18).
Der Materialaufwand (Aufwendungen für bezogene Leistungen) beinhaltet insbesondere Honorare und Reisekosten der Referenten (T€ 199), Eventkosten (139 T€), Hotelkosten und Technik (T€ 68), Lettershop- und EDV-Service (T€ 61) sowie Versandkosten (T€ 54).
Der Personalaufwand setzt sich aus den Löhnen und Gehältern in Höhe von T€ 362 und den Aufwendungen für soziale Abgaben in Höhe von T€ 73 zusammen.
Bei den Abschreibungen handelt es sich im Geschäftsjahr 2016 um planmäßige Abschreibungen sowie um Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Fremdarbeiten, Akquise, Buchführung, Jahresabschluss, Rechtsberatung, Raumkosten, Werbe- und Reisekosten sowie Porto, Telefon und Internet.
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag beinhalten Aufwendungen für die Körperschaftsteuer in der Höhe van T€ 15 sowie Gewerbesteuer in Höhe von T€ 17.

V. Ergänzende Angaben


Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus dem Mietvertrag für die Büroräume in der Höhe von T€ 27 p.a.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden die Geschäfte der INNOVATION Congress GmbH durch die Geschäftsführer Frau Sandra Harling und Herrn Dirk Noack geleitet. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Im Jahresmittel wurden 9 festangestellte Mitarbeiter beschäftigt. Die Vorbereitung und Durchführung der Konferenzen erfolgte teilweise mit Aushilfskräften.
Die Gesellschaft tätigt im Rahmen ihrer gewöhnlichen Geschäftstätigkeit auch Geschäfte mit Gesellschaftern, die zu marktüblichen Konditionen abgewickelt werden.
Für das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2016 gem. § 285 Nr.17 HGB wurden € 3.500,00 zurückgestellt. Es wurden ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen erbracht.
Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss i. H. v. € 68.741,56 auf neue Rechnung vorzutragen.

Lagebericht zum Jahresabschluss 2016


I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen
II. Geschäftsverlauf
Ill. Lage


Hinsichtlich der Ertragslage verminderte sich die Gesamtleistung von 1.204 T€ um 367 T€ auf 837 T€. Die Umsätze aus den Teilnehmergebühren sanken von 1.002 T€ um 229 T€ auf 773 T€. Ursächlich hierfür sind vor allem die gesunkenen Teilnehmerzahlen bei den Seminaren und den mehrtägigen Lehrgängen.
Die Umsätze mit Ausstellern sowie durch Sponsoring verzeichneten einen Anstieg um 269 T€ (von 227 T€ auf 496 T€), weil im Jahr 2016 der "Tag der Kommunalwirtschaft" und der "VKU-Stadtwerkekongress" mit seinem hohen Aussteller- und Sponsorenanteil durchgeführt werden konnten.
Aufgrund der geringen Zahl der durchgeführten Seminare und der insgesamt niedrigeren Teilnehmerzahlen sanken die Fremdleistungskosten (insbesondere Hotel- und Referentenkosten) im Vergleich zum Vorjahr um 36 T€ auf 610 T€.
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag belasten mit 33 T€ das Ergebnis.
Im Geschäftsjahr 2016 beläuft sich der Jahresüberschuss der Gesellschaft auf 69 T€ nach Steuern (Vorjahr: 61 T€ nach Steuern).
Die Gesellschaft weist eine Eigenkapitalquote von rd. 67 % auf. Rund 78 % der Bilanzsumme wird zum 30.12.2016 als liquide Mittel gehalten. Das langfristig gebundene Vermögen ist vollständig durch langfristig verfügbare Mittel finanziert. Die Gesellschaft musste keine Fremdmittel aufnehmen.
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 92 T€ deckt den Cashflow aus lnvestitionstätigkeit in Höhe von 12 T€ ab. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beträgt 2016 0 T€.


IV. Gesellschafterbeschluss


In der Gesellschafterversammlung vom 20.12.2016 wurde beschlossen, dass die Gesellschaft zum 31.12.2016 liquidiert und zum 31.12.2017 der Geschäftsbetrieb der Gesellschaft eingestellt werden.


V. Nachtragsbericht


Ereignisse von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.


VI. Prognosebericht


Im Geschäftsjahr 2017 liegt der Fokus auf dem VKU-Stadtwerkekongress sowie dem Ausbau der Geschäftsfelder "lnhouse-Seminare" und "Webinare".
Basierend auf den Planungen für das Geschäftsjahr 2017 streben die Liquidatoren der ICG ein Ergebnis von 37 T€ nach Steuern an.


VII. Risikobericht


Da die ICG ab Januar 2017 als "GmbH i.L." firmieren muss, ist nicht abzusehen, wie der Markt - Referenten, Sponsoren, Teilnehmer, Aussteller - auf die neue Gesellschaftssituation reagieren wird. Ebenso kann nicht eingeschätzt werden, in wieweit die ICG-Mitarbeiter auf die veränderten Rahmenbedingungen reagieren. lnsofern ist es durchaus möglich, dass das ICG-Geschäftsergebnis deutlich schlechter als unter "VI." prognostiziert ausfällt.
Im Gegensatz zu 2016 ist die ICG sehr gut ins Jahr 2017 gestartet (7 durchgeführte Seminare bis Februar 2017 im Vergleich zu 0 durchgeführten Seminaren im Jahr 2016).


VIII. Chancenbericht


Nach dem guten Start ins Jahr 2017 hoffen die Liquidatoren der ICG, dass sie das Geschäftsjahr 2017 trotz der Liquidation mit einem positiven Ergebnis abschließen können. Ein gut funktionierendes ICG-Team ist wichtig für diesen Erfolg. Daher wäre ein vorzeitiges Abwandern der Mitarbeiter - insbesondere vor dem VKU-Stadtwerkekongress im September 2017 - für den Erfolg schädlich. Die Liquidatoren befürworten daher finanzielle Anreize für das Team, damit der angestrebte Erfolg auch erzielt werden kann.
  

sonstige Berichtsbestandteile


Köln, den 23. Februar 2017

gez. S. Harling


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 28.06.2017 festgestellt.

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