wamico Personal UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseVermittlung von Arbeitskräften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rajeev Das seit 9.12.2024 | Geschäftsführer |
Vennimalai Rabindran seit 15.1.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Tata Consultancy Services Netherlands B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TCS Technology Solutions GmbH (vormals: TCS Technology Solutions AG)BonnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen der Gesellschaft Die TCS Technology Solutions GmbH (TCS TS) hat ihren Sitz in Bonn und verfügt über neun Standorte: Berlin, Dortmund, Frankfurt, Hamburg, Hameln, Hannover, München, Nürnberg und Saarbrücken. In diesen Lokationen werden IT-Dienstleistungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten erbracht. Am 29. Dezember 2022 hat die außerordentliche Hauptversammlung den Formwechsel der Gesellschaft aus einer Aktiengesellschaft in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung beschlossen. Die konstitutive Eintragung des Formwechsels erfolgte im Handelsregister am 13. April 2023. Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der Tata Consultancy Services Netherlands BV (Amsterdam) (TCS NL), die ihrerseits eine Tochtergesellschaft der global aktiven Tata Consultancy Services Ltd. ist. Die TCS Gruppe bietet ein beratungsorientiertes, integriertes Portfolio von Business-, Technologie- und Engineering-Services und -Lösungen. 1.1 Geschäftsmodell und Steuerung Die TCS TS war bis Ende 2020 Teil des Deutsche Bank-Konzerns und wurde zum 01. Januar 2021 von TCS NL übernommen. Die Produktpalette der Gesellschaft umfasst im Wesentlichen die Planung, Entwicklung sowie Implementierung und den Betrieb von IT-Anwendungssystemen und IT-Infrastruktur. Nach Übernahme der Gesellschaft durch TCS NL wurde mit der Anpassung des bisherigen Geschäftsmodells, das die bislang ausschließliche Tätigkeit der Gesellschaft als Service Delivery-Provider für den Deutsche Bank-Konzern beinhaltete, begonnen. Die aufgrund der vertraglichen Vereinbarungen mit dem Deutsche Bank-Konzern zunehmend freiwerdenden Personalkapazitäten der Gesellschaft werden zur Erbringung von IT-Services für Kunden und verschiedene Branchen eingesetzt. Hier-zu hatte sich die Gesellschaft umorganisiert und bietet über die eingerichteten Delivery-Center kunden- und branchenspezifische IT-Dienstleistungen auf den entsprechenden regionalen Märkten in Deutschland, Österreich und der Schweiz, mithin im deutschsprachigen Raum an. 1.2 Forschung und Entwicklung Als in einen weltweit agierenden Konzern eingebundener Service Delivery-Provider für IT-Dienstleistungen erbringt die Gesellschaft keine eigenen Forschungs- oder Entwicklungsleistungen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preis- und kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) in Deutschland um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Als Gründe für die gedämpfte Konjunktur werden die nach wie vor hohen Preise, ungünstige Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen sowie eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland genannt. Eine weitere post-Corona-Erholung der Wirtschaft habe damit in 2023 entgegen der im Vorjahr bestehenden Erwartungen nicht stattgefunden. Trotz dieser schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen konnten die Unternehmen der IT und Telekommunikation (ITK) nach Angaben des deutschen Digitalverbands Bitkom demgegenüber ein Umsatzwachstum von 2,0 % verzeichnen, welches auch positive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt hatte und nach Schätzungen von Bitkom rund 28.000 neue Arbeitsplätze in der ITK-Branche in Deutschland entstanden sind. 2.2. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 war geprägt durch die weitere Konsolidierung des Geschäftsmodells der Gesellschaft. Neben der in 2023 noch fortlaufenden Leistung von Transitions-Services für die Überführung der vormals von der Gesellschaft für die Postbank betriebenen IT-Systeme auf die IT- Systeme der Deutsche Bank Gruppe (DB), richtet sich das Unternehmen gleichzeitig weiter neu auf das Erbringen von IT-Dienstleistungen für Kunden in den Märkten Deutschland, Österreich sowie der Schweiz aus. Hier wurden wichtige Projekte mit Kunden abgeschlossen. Die Dienstleistungen für neue Kunden haben sich in Relation von 2023 zu 2022 verdoppelt. Die Erwartung einer deutlichen überproportionalen absoluten Steigerung des Neukundengeschäfts wurde jedoch nicht erfüllt, was neben der weiter laufenden Projekttätigkeit für die DB nach Beurteilung der Geschäftsführung auch auf die generell schwierige wirtschaftliche Lage in Deutschland im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 zurückzuführen ist. Der Umsatzrückgang mit der DB um rund 25% im Vergleich zum Vorjahr konnte nicht wie geplant durch zusätzliches Neugeschäft im Geschäftsjahr 2023 aufgefangen werden, sodass sich die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um gut 19% auf 187,6 Mio.€ verminderten. Mit dem in 2023 neu aufgesetzten "Growth Acceleration Programm" (Wachstumsförderungsprogramm) und der damit einhergehenden Intensivierung der Zusammenarbeit mit den internationalen Vertriebsorganisationen der TCS-Gruppe hat die Gesellschaft auf diese Situation reagiert. Aufgrund der Natur der Geschäftstätigkeit als Service Delivery Provider für IT-Dienstleistungen stellen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TCS TS den wichtigsten Erfolgsfaktor dar. Freie Arbeitszeiten wurden weiter intensiv für Fortbildungsmaßnahmen, insbesondere im Bereich der Sprachkompetenz und Agilität sowie Förderung der Eigeninitiative genutzt, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf veränderte Tätigkeiten vorzubereiten. Gleichwohl hat sich die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Verlauf des Jahres 2023 insbesondere durch Fluktuation und Renteneintritt vermindert. Waren im Vorjahr nach handelsrechtlichem Jahresdurchschnitt noch 1.227 Personen beschäftigt, waren es in 2023 noch 1.079 Personen, mithin 148 Personen bzw. 12,1% weniger als im Vorjahr. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 sind noch 1.035 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Auch in 2023 wurde überwiegend von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Home Office gearbeitet. Im 4. Quartal 2023 wurde jedoch von der Geschäftsführung der Startschuss für das "back to office" gegeben. 2.3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.3.1. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich um 25,8 Mio.€ auf 132,7 Mio.€ reduziert gegenüber dem Vorjahreswert von 158,5 Mio.€. Die Abnahme resultiert auf der Aktivseite im Wesentlichem aus den im Vorjahresvergleich mit 17,7 Mio.€ deutlich gesunkenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen als Ergebnis der gesunkenen Umsatzerlöse und um 6,5 Mio.€ gesunkenen Guthaben bei Kreditinstituten. Die deutliche Verbesserung der Bewertung des Deckungsvermögens hat dazu geführt, dass statt der im Vorjahr ausgewiesenen Pensionsrückstellung in Höhe von 3,5 Mio.€ trotz nahezu gleichbleibender Pensionsverpflichtungen zum Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung in Höhe von 1,3 Mio.€ ausgewiesen wird. Auf der Passivseite haben sich die sonstigen Rückstellungen um 17,1 Mio.€ vermindert, was mit rund 13,9 Mio.€ maßgeblich auf Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen zurückzuführen ist. Auch die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen fallen zum Stichtag mit 14,5 Mio.€ um 2,7 Mio.€ niedriger aus. Der Rückgang der sonstigen Verbindlichkeiten von 12,9 Mio.€ auf 4,9 Mio.€ steht maßgeblich im Zusammenhang mit rückläufigen Umsatzsteuerverbindlichkeiten zum Stichtag, ebenfalls in Folge der rückläufigen Umsatzerlöse. Aufgrund des erzielten Jahresüberschusses in Höhe von 7,9 Mio.€ hat sich das Eigenkapital von 84,1 Mio.€ auf 92,1 Mio.€ erhöht. 2.3.2. Finanzlage Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag mit 69,4% eine hohe Eigenkapitalquote aus, nachdem die Eigenkapitalquote im Vorjahr noch bei rund 53,1% gelegen hatte. Neben dem Jahresüberschuss hat hierzu die um 25,8 Mio.€ reduzierte Bilanzsumme beigetragen. Dem Eigenkapital in Höhe von 92,1 Mio.€ stehen liquide Mittel von insgesamt knapp 99,7 Mio.€ auf der Aktivseite gegenüber. Damit besteht nach Einschätzung der Geschäftsführung ein sehr gutes Verhältnis zwischen Eigen- und Fremdkapital, welches den von bevorstehenden Herausforderungen der Gesellschaft zur endgültigen Transformation ihres Geschäftsmodells eines bis 2021 rein DB-intern tätigen IT-Dienstleister zu einem im internationalen Wettbewerb befindlichen Service Delivery- Provider für IT-Dienstleistungen Rechnung trägt. Die Pensionsverpflichtungen der Gesellschaft sind zum Bilanzstichtag vollständig durch das bestehenden Planvermögen gedeckt. Die liquiden Mittel haben sich im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 6,6 Mio.€ auf 99,7 Mio.€ reduziert. Aufgrund der hohen Liquiditätsausstattung der Gesellschaft war die Fähigkeit zur Erfüllung aller Zahlungsverpflichtungen jederzeit gewährleistet, auch wenn die Gesellschaft unverändert zum Vorjahr über keine eigenen Kreditlinien bei Finanzierungspartnern verfügt. Die Investitionen im Geschäftsjahr 2023 sind mit 1,5 Mio.€ auf ähnlich niedrigem Niveau wie 2022 (1,9 Mio.€). Die Investitionen entfielen mit 0,3 Mio.€ auf andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie mit € 1,2 Mio.€ auf geleistete Anzahlungen auf Sachanlagen und Anlagen im Bau, insbesondere im Zusammenhang mit Betriebs- und Geschäftsausstattung . 2.3.3. Ertragslage Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT, earnings before interest and taxes) von -1,2 Mio.€ nachdem im Vorjahr noch ein EBIT von 14,3 Mio. erzielt werden konnte. Unter Berücksichtigung des Zinsergebnisses sowie von Ertragsteuern ergibt sich für das abgelaufene Geschäftsjahr ein Jahresüberschuss von 7,9 Mio.€, nachdem im Vorjahr noch ein Jahresfehlbetrag in Höhe von 7,6 Mio. zu verzeichnen war. Die Umsatzerlöse sind mit 187,6 Mio.€ im Vergleich zum Vorjahr mit 231,9 Mio.€ um 44,3 Mio.€ bzw. gut 19% gesunken. Der wie erwartet eingetretene Umsatzrückgang mit der DB konnte durch nicht im geplanten Umfang durch das Neukundengeschäft kompensiert werden. Der Materialaufwand, der neben Softwarelizenz und -wartungskosten insbesondere Aufwendungen für bezogene Personalkapazitäten - sowohl von anderen verbundenen Unternehmen der TCS-Gruppe wie auch Dritten - beinhaltet, konnte gegenüber dem Vorjahr nur um 6,1 Mio.€ oder 8,0% auf 70,1 Mio.€ vermindert werden. Der Rohertrag, definiert als Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand, sinkt somit aufgrund der unterproportionalen Verminderung des Materialaufwands absolut von 155,6 Mio.€ um 38,3 Mio.€ auf 117,5 Mio.€. Die Rohertragsquote reduzierte sich entsprechend von 67,2% im Vorjahr auf 62,6% im Berichtsjahr. Der Personalaufwand hat sich von 125,1 Mio.€ um 15,7 Mio.€ auf 109,4 Mio.€ vermindert. Dieser Rückgang resultiert maßgeblich aus dem Rückgang der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von 1.227 um 148 auf 1.079. Zum Bilanzstichtag waren noch insgesamt 1.035 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Gesellschaft tätig. Die durchschnittlichen Personalkosten pro Kopf lagen mit 101,4 T€ leicht unter dem Vorjahreswert von 102,0 T€. Die Abschreibungen belaufen sich auf 3,4 Mio.€ (Vorjahr 4,5 Mio.€). Der Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen verbesserte sich um 5,8 Mio.€ von - 11,8 Mio.€ auf - 5,9 Mio.€. Auf das Zinsergebnis als Summe aus sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sowie den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen zeigt eine deutliche Verbesserung. Während im Vorjahr noch ein negatives Zinsergebnis in Höhe von - 14,9 Mio.€ zu verzeichnen war, konnte im Berichtsjahr ein positives Zinsergebnis von 7,0 Mio.€ erzielt werden. Diese Verbesserung um knapp 22,0 Mio.€ trotz des deutlich rückläufigen Rohertrags bei einer nur unterproportionalen Anpassung der Personalaufwendungen maßgeblich zu der deutlichen Ergebnisverbesserung von einem Jahresfehlbetrag in Höhe von - 7,6 Mio.€ im Vorjahr auf einen Jahresüberschuss in Höhe von 7,9 Mio.€, also einer Ergebnisverbesserung um 15,5 Mio.€ beigetragen. 2.3.4. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Die hier angegebenen finanziellen und nicht-finanziellen Leistungsindikatoren sind jene Kennzahlen, die vom Unternehmen verwendet werden, um den Fortschritt bzw. Erfolg bei der Erreichung der festgelegten Unternehmensziele zu beurteilen. 2.3.4.1. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Steuerung und Überwachung der Gesellschaft erfolgt auf Basis der von allen Tochtergesellschaften der TCS NL zu nutzenden Rechnungslegungsinformationen, die auf den International Financial Reporting Standards (IFRS) beruhen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft beruht demgegenüber auf den in Deutschland vorgeschriebenen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften, die im Einzelfall wesentlich von Rechnungslegungsinformationen, die auf den IFRS beruhen, abweichen können. Im Fall der Gesellschaft betrifft dies insbesondere die Bewertung der bestehenden Pensionsverpflichtungen sowie die Bilanzierung von Miet- und Leasingverträgen. Die wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren sind neben den Umsatzerlöse ("revenues") sowie dem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (earnings before interest and taxes, kurz "EBIT") die Umsatzerlöse je Mitarbeiter (auf Basis von Vollzeitäquivalenten bzw. Full Time Equivalents). Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich rückläufig und liegen bei 187,6 Mio.€ (Vorjahr 231,9 Mio.€). Von diesen Umsatzerlösen entfallen mit 12,7 Mio.€ (Vorjahr 6,9 Mio.€) knapp 7% (Vorjahr: 4 %) auf neue Geschäftsaktivitäten. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern beträgt 2023 -1,2 Mio.€. (Vorjahr 14,3 Mio.€). Maßgeblich für diese Verschlechterung sind die gesunkenen Umsatzerlöse mit dem Kunden Deutsche Bank, welche nicht im geplanten Umfang durch Neugeschäft ersetzt werden konnten und die auch nicht durch eine kurzfristige Anpassung der Kostenstrukturen ausgeglichen werden konnten. Die Reduzierung des Personalaufwandes resultiert aus einer geringeren Anzahl Beschäftigter im Geschäftsjahr. Wie unter den nicht-finanziellen Leistungsindikatoren dargestellt, wurden auf Basis von Vollzeitäquivalenten im Durchschnitt 1.072 Mitarbeiter beschäftigt. Hieraus ergeben sich für das Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse je Mitarbeiter in Höhe von 175 T€ (Vorjahr 189 T€). 2.3.4.2. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Als Service Delivery Provider für IT-Dienstleistungen stellen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TCS TS den wichtigsten Erfolgsfaktor dar. Entsprechend stehen die bedeutsamsten nicht-finanziellen Leistungsindikatoren im Zusammenhang mit Ihnen. Zu den bedeutsamsten nicht-finanziellen Leistungsindikatoren zählt die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter (auf Basis von Vollzeitäquivalenten bzw. Full Time Equivalents, kurz "FTE"), die Krankenquote sowie die Fluktuationsquote. Zum 31. Dezember 2023 waren 1.017 Personen (Vorjahr 1.185) mit einem Frauenanteil von 24% beschäftigt. Unter den 1.017 Angestellten befinden sich 113 Teilzeitkräfte (Vorjahr 127) was einer Teilzeitquote von 11% entspricht. Ferner hatte die Gesellschaft im Geschäftsjahr keine Auszubildenden und keine Dualen Studenten. Diese Zahlen sind gegenüber dem Vorjahr (4 Auszubildende und 6 Duale Studenten) weiter gesunken. Die Krankenquote ist ein Maßstab für den ungeplanten Ausfall von Personalkapazitäten, der durch den Einsatz externer Personalkapazitäten zu kompensieren ist, die zu ungeplanten Aufwendungen führen, oder zum anteiligen Rückgang abrechenbarer Leistungen und damit niedrigeren Umsatzerlösen führt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr, dem vierten seit Beginn Corona-Pandemie, ist die Krankenquote mit 8,2% gegenüber dem Vorjahr (2022 7,3%) um über 12 % angestiegen. Der deutsche Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte ist unverändert arbeitnehmerfreundlich, erleichtert also den Arbeitgeberwechsel und führt in der Folge auf Seiten des Unternehmens zu einem ungeplanten Rückgang verfügbarer Personalkapazitäten, die nur bei erfolgreicher Nachbesetzung freiwerdender Stellen durch neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vermieden bzw. vermindert werden können. Die Fluktuationsquote ist mit 13,4 % gegenüber dem Vorjahr (12,1%) gestiegen. 25 % der Mitarbeiter (37 HC), die das Unternehmen verlassen haben, sind in Rente gegangen. Die um die Rentenabgänge bereinigte Fluktuation liegt damit bei 10%. Die mit der Neuausrichtung der Gesellschaft auf ein im Wettbewerb stehendes Unternehmen einhergehenden persönlichen Veränderungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die gute Arbeitsmarktlage für IT-Fachkräfte zeigen auch hier weiter Wirkung. Um hier ein Gegengewicht zu setzen, wurde das oben schon benannte Wachstumsbeschleunigungsprogramm (Growth Acceleration Programm) aufgesetzt. Es wurde Ende 2023 gestartet und nimmt Bezug auf das kooperative Betriebsmodell der TCS-Gruppe, welches Dienstleistungen für Kunden standardmäßig zwischen Offshore- und lokalen Onshore-Diensten aufteilt. Das oberste Ziel bei der TCS TS ist es, sicherzustellen, dass jeder Mitarbeiter das perfekte Projekt findet, das nicht nur seinen Fähigkeiten entspricht, sondern auch einen geeigneten Raum für die persönliche Entwicklung bietet. Dabei werden die Mitarbeiter intensiv bei der Weiterentwicklung Ihrer Fähigkeiten und Ambitionen, wie z.B. das Erreichen von Zertifizierungen, sei es im Selbststudium oder unter Anleitung eines Ausbilders, unterstützt. 2.4. Beurteilung der wirtschaftlichen Lage Der Geschäftsverlauf im dritten Jahr seit Beginn der Neuausrichtung des Geschäftsbetriebs der Gesellschaft ist etwas hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Der für 2023 erwartete und eingetretene Umsatzrückgang mit der Deutschen Bank konnte nicht im geplanten Umfang durch das Neukundengeschäft ausgeglichen werden. Das bei sinkenden Aufwendungen erwartete ausgeglichene Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte nahezu erreicht werden. Während demgegenüber für 2023 ein erneuter Jahresfehlbetrag leicht unter Vorjahresniveau erwartet worden war, konnte aufgrund der deutlichen Verbesserung des Zinsergebnisses gegenüber dem Vorjahr ein Jahresüberschuss erzielt werden. Die erwartete leichte Verschlechterung der Liquiditätsentwicklung konnte ebenfalls erreicht werden. Hinsichtlich der durchschnittlichen Anzahl der Mitarbeiter (FTE) ging die Gesellschaft für 2023 von einer weiteren Verringerung als Fortschreibung des Trends der Vorjahre aus. Dies ist insoweit auch eingetreten. Im Hinblick auf die "Umsatzerlöse pro Mitarbeiter (FTE)" war weder eine Verbesserung noch eine Verschlechterung zu 2022 erwartet worden. Tatsächlich hat sich die Kennzahl gegenüber dem Vorjahr aufgrund der schlechteren Umsatzentwicklung um 7,4 % verringert. Die für die Kranken- und die Fluktuationsquote erwarteten leichten Verbesserungen konnten im Geschäftsjahr ebenfalls nicht erreicht werden. Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung die Entwicklung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 als noch zufriedenstellend. 3 Prognose, Chancen- und Risikobericht 3.1. Prognose Nachdem im gemeinsamen Herbstgutachten der führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute für 2024 noch ein Wachstum der Wirtschaftsleistung von 1,3% erwartet worden war, wurde diese Prognose im Frühjahresgutachten deutlich reduziert. Aktuell wird nur noch ein Zuwachs von 0,1% erwartet, was bestenfalls einer Stagnation der Wirtschaftsleistung in Deutschland gleich kommt. Zugleich bestehen unverändert umfassende geopolitische Risiken, die erhebliche Auswirkungen auf die Inflation in Deutschland haben können und somit zu einer eher rezessiven Entwicklung führen können. Erst für das Jahr 2025 erwarten diese Forschungsinstitute mit einem Wachstum von 1,4% eine leichte Erholung der wirtschaftlichen Entwicklung. Trotz dieses schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeldes erwartet der Digitalverband Bitkom in seiner Prognose aus Januar 2024 für die Unternehmen der ITK Branche insgesamt ein Umsatzplus von 4,4%. Die für die TCS TS besonders relevanten Umsätze mit IT-Dienstleistungen sollen sogar zum 4,8% zulegen, wobei insbesondere die Dienstleistungen mit Cloud-Bezug überdurchschnittlich wachsen sollen. Dies unterstreicht nach Einschätzung des Digitalverbands Bitkom, dass die deutsche Wirtschaft das Thema Digitalisierung ernst nimmt und somit die Investitionsbereitschaft auch unter schwierigen ökonomischen Rahmenbedingungen hoch bleibt. Zugleich leitet der Digitalverband Bitkom aus dieser Entwicklung einen erwarteten weiteren Anstieg der Zahl der Beschäftigten in der ITK-Branche um 36.000 Personen ab, sodass insbesondere der Fachkräftemangel bzw. die nicht hinreichend passenden Kompetenzprofile von Mitarbeitenden sich als Wachstumsbremse auswirken könnten. Für TCS TS hat das Jahr 2023 gezeigt, dass sich der Transformationsprozess aus den im Umfang abnehmenden Aufgaben für den Deutsche Bank-Konzern zu einem deutlichen absoluten Wachstum des Neukundengeschäfts sich nicht nahtlos umsetzen lässt. Auf Basis der Unternehmensplanung erwarten wir deshalb für 2024 gegenüber 2023 eine deutliche Reduzierung von Umsatzerlösen, wobei der Anteil des Neukundengeschäfts weiter deutlich steigen soll. Die Umsatzerlöse mit der Deutschen Bank werden sich im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich halbieren. Hinsichtlich der durchschnittlichen Anzahl der Mitarbeiter (FTE) erwarten wir für 2024 eine weitere Reduzierung als Fortschreibung des Trends der Vorjahre mit einer Fluktuationsquote über 10% (2023: 13%). Für die Krankenquote gehen wir von einer Fortschreibung des hohen Niveaus (2023 8,2%.) aus. Für die Kennzahl "Umsatzerlöse pro Mitarbeiter (FTE)" wird aufgrund des Umstellungsprozesses aus Rückgang der Leistungen für den Deutsche Bank Konzern und verzögerte Ausweitung des Neugeschäfts eine weitere leichte Verschlechterung im Vergleich zu 2023 erwartet. Bei insgesamt sinkenden Aufwendungen rechnet die Gesellschaft für 2024 mit einem deutlich negativen Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sowie einen deutlichen Jahresfehlbetrag. Vor diesem Hintergrund ist auch davon auszugehen, dass sich die zum Bilanzstichtag noch gute Liquiditätsentwicklung entsprechend merklich verschlechtern wird. 3.2. Chancen- und Risikobericht 3.2.1 Chancenbericht Die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft wird im Geschäftsjahr 2024 verstärkt vom Aufbau des Geschäfts mit neuen Kunden und von einer weiter abnehmenden Zusammenarbeit mit dem Deutsche Bank Konzern geprägt werden. Die aufgrund der voranschreitenden Beendigung des "Budapest" Programms mit dem Kunden Deutsche Bank frei werdenden Ressourcen bieten die Möglichkeit, das Neukundengeschäft in 2024 so weit auszubauen, dass der Rückgang der Umsatzerlöse mit dem Kunden Deutsche Bank schnell ausgeglichen werden kann. Die Nachfrage nach IT-Know-how wird auch in 2024 als weiterhin groß erwartet, da viele Unternehmen die Digitalisierung weiter vorantreiben und IT-Fachkräfte sehr gefragt sind. Entsprechend geht die Geschäftsführung der TCS TS davon aus, dass sich das Marktumfeld für die Leistungen als Service Delivery Provider für IT-Dienstleistungen deutlich positiver entwickeln wird als das gesamtwirtschaftliche Umfeld in den relevanten Märkten, insbesondere in Deutschland. Dies führt auch zu der Prognose, dass sich die Fluktuation auf ähnlich hohem Niveau wie im Vorjahr (13%) entwickelt. Während dies zum einen ein Risiko für TCS TS darstellt, bietet sich zugleich die Chance, bei einer wider Erwarten unterdurchschnittlichen Entwicklungsgeschwindigkeit der Erschließung neuer Kundengruppen die Personalkosten als wesentlichen Kostenfaktor weiter an die Umsatzentwicklung anpassen zu können, ohne zugleich umfassende Restrukturierungskosten tragen zu müssen. 3.2.2. Risikobericht Transformations- und Marktrisiken Der erwartete Umsatz mit unserem größten Kunden Deutsche Bank wird sich 2024 deutlich reduzieren. Damit besteht in 2024 ein besonderes Transformationsrisiko, um möglichst zeitnah Mitarbeiter in neue Engagements zu bringen, d.h. die bestehenden Personalkapazitäten auszulasten. Dies steht unter dem Risiko, dass ein an den Marktbedarfen angepasstes Reskilling der bisher gebundenen Mitarbeiter keine ausreichend schnelle Wirkung entfaltet. Gleichwohl ist es die mittelbis langfristige Einschätzung des Unternehmens, dass im Verbund mit den deutschen und europäischen Schwestergesellschaften in der TCS-Gruppe ein deutliches Umsatzwachstum erzielt werden kann. Hierzu wird das schon beschriebene, Ende 2023 initiierte Wachstumsförderungsprogramm im Verbund mit der gesamten TCS-Gruppe fortgesetzt. Personalrisiken, Fluktuation Die Fluktuation ist im Vergleich zu der Zeit der Zugehörigkeit im Deutsche Bank-Konzern deutlich angestiegen. Das reflektiert die gesamtwirtschaftliche aber auch die persönliche Situation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem Unternehmen mit sehr viel Veränderung. Insbesondere der Wechsel zur englischen Sprache als führender Unternehmenssprache ist für viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Herausforderung. Die aufgesetzten Personalentwicklungsmaßnahmen sollen dem Rechnung tragen. Die im Unternehmen kommunizierte Zielsetzung ist es, generell alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu halten und zu entwickeln. Die TCS-Gruppe bietet den Mitarbeitern der TCS TS hierzu neben den spezifisch für die TCS TS aufgesetzten Maßnahmen weitere umfangreiche Möglichkeiten der Fortbildung an. Da das Geschäftsmodell der TCS-Gruppe generell auf einem onshore / offshore Ansatz aufsetzt, wird die aktuelle Fluktuation in der TCS TS jedoch trotzdem nicht als bedrohliches Risiko gesehen. Die Gesellschaft ist unverändert zum Vorjahr aufgrund ihres Geschäftsmodells und ihrer Kundenstruktur derzeit keinen wesentlichen Marktpreis-, Adressenausfall- und/oder Liquiditätsrisiken ausgesetzt. 3.3. Abschließende Würdigung Dem Unternehmen sind Chancen und Risiken sehr bewusst und es werden entsprechende Maßnahmen mit Unterstützung aus dem gesamten Konzern aufgesetzt. Die Mitarbeiterinnern und Mitarbeiter werden als eigentlicher Wert des Unternehmens angesehen. Ihre Eigeninitiative zur persönlichen Weiterentwicklung wird gezielt gefördert. Die Gesamtlage aus Risiken und Chancen stellt sich unter Berücksichtigung der bestehenden Finanz- und Ertragslage als beherrschbar dar. Bei TCS TS sind bei einem den Erwartungen entsprechenden Konjunkturverlauf im Geschäftsjahr 2024 keine Risiken ersichtlich, aus denen eine unmittelbare Gefährdung für den Fortbestand der Gesellschaft abgeleitet werden könnte. 4. Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB Die Gesellschaft ist Teil eines multinationalen Konzerns mit weltweiter Geschäftstätigkeit. Im Rahmen ihrer fortlaufenden Bemühungen zur Talentförderung unterstützt die Gesellschaft die Gewinnung von Talenten mit unterschiedlichem bildungsbezogenem und kulturellem Hinter-grund sowie unabhängig von der jeweiligen Herkunft. Die weltweite Geschlechtervielfalt innerhalb des Konzerns lässt erkennen, dass Frauen mehr als 35 Prozent der Beschäftigten ausmachen. Grundsätzlich werden die Beschäftigten der Gesellschaft auf Grundlage ihrer Fähigkeiten und Qualifikationen ausgewählt und eingestellt. Die Festlegung der individullen Lohnvereinbarung der Mitarbeiter der Gesellschaft ist unabhängig von ihrem Geschlecht. Eines unserer Grundprinzipien ist, dass gleichwertige Arbeit gleichwertig vergütet wird. Frauen und Männer werden gleichermaßen in ihrer beruflichen Qualifikation unterstützt - unabhängig ihres beruflichen Werdegang und ihrer Lebensumstände. Ziel ist es, dass sich jeder Beschäftigte ungeachtet seines Geschlechts in anspruchsvollen Spezialisten-, Projekt- und Führungspositionen einbringen kann. Die TCS TS bietet konkrete Maßnahmen zur besseren Vereinbarung von Familie und Beruf:
Das Unternehmen unterstützt seine Mitarbeiter kontinuierlich bei der Entwicklung von Fähigkeiten, um sich für höhere Positionen zu qualifizieren, durch regelmäßige Führungskräfteentwicklungsprogramme. Zielgrößen und Zielerreichungsfristen für die Beteiligung von Frauen in Führungspositionen sind jedoch noch nicht festgelegt.
Bonn, den 26. April 2024 TCS Technology Solutions GmbH Ingo Rosenstein, Vorsitzender der Geschäftsführung Vennimalai Rabindran, Geschäftsführer Dr. Prithwish Ray, Geschäftsführer Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. ALLGEMEINE ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS ZUM 31. DEZEMBER 2023 Die TCS Technology Solutions GmbH, Bonn (TCS GmbH; vormals TCS Technology Solutions AG), ist am 13.04.2023 im Handelsregister beim Amtsgericht Bonn unter der Nummer HRB 27943 (bis 13.04.2023 HRB 8867) eingetragen worden. Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches sowie des Aktiengesetzes erstellt. Die Gesellschaft ist nach den Kriterien des § 267 Abs. 3 HGB eine große Kapitalgesellschaft. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. II. ANGABEN ÜBER BETEILIGUNGSVERHÄLTNISSE Das Stammkapital der TCS GmbH von € 3.250.000 wird zu 100% von der Tata Consultancy Services Netherlands B.V., Amsterdam, Niederlande (TCS) gehalten. Für den kleinsten Kreis stellt die Tata Consultancy Services Limited, Mumbai, Indien, und für den größten Kreis stellt die Tata Sons Limited, Mumbai, Indien, jeweils einen Konzernabschluss, in den die TCS GmbH einbezogen wird. Die Konzernabschlüsse sind erhältlich im Bombay House, Mumbai, Indien. Der Konzernabschluss der Tata Consultancy Services Limited, Mumbai, Indien, wird unter der Registernummer 11-84781, der Konzernabschluss der Tata Sons Limited, Mumbai, Indien, unter der Registernummer 478 veröffentlicht. III. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten abzüglich linearer Abschreibungen bewertet. Im Zugangsjahr wird zeitanteilig pro rata temporis abgeschrieben. Die Nutzungsdauer beträgt grundsätzlich 5 Jahre. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Den Abschreibungen in 2023 liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde:
Für die Bewertung der Vorräte nach § 240 Abs. 3 HGB wird die Festwertmethode angewandt. Die letzte körperliche Bestandsaufnahme wurde im Geschäftsjahr 2018 durchgeführt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bewertet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Zum Berichtszeitpunkt hatte die TCS GmbH Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von T€ 99.689 welche zum Nominalwert bilanziert werden. Aktive Rechnungsabgrenzungen werden gemäß § 250 Abs. 1HGB, für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, gebildet. Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen werden bei der TCS GmbH über ein Deckungsvermögen bei der Metzler Trust e.V., Frankfurt am Main, gegen Insolvenz gesichert. Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung zeigt den aktiven Überhang aus der Verrechnung des Deckungsvermögens mit den Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen. Das Deckungsvermögen, das ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen dient und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, wird gemäß § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet und gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 und 3 HGB mit den Pensionsverpflichtungen verrechnet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen (modifizierte Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck) auf der Grundlage eines Rechnungszinses von 1,83 %, einer Gehaltsdynamik von 2,80 % und einer Anpassungsrate für Renten von 2,20 % p.a. bewertet. Als Bewertungsmethode wird das Anwartschaftsbarwertverfahren benutzt. Der Unterschiedsbetrag, der sich aus der Bewertung der Pensionsverpflichtungen mit dem Rechnungszins auf Grundlage des 10-Jahres-Durchschnitts und der Bewertung mit dem 7-Jahres-Durchschnitt ergibt, unterliegt nach § 253 Abs. 6 HGB der Ausschüttungssperre (siehe Abschnitt VI 2. Ausschüttungssperre). Zur Abzinsung verwendet die TCS GmbH den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten Rechnungszins, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Das Eigenkapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen werden wie folgt bewertet: 1. Jubiläumsrückstellungen Diese werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen (modifizierte Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck) auf der Grundlage eines Rechnungszinses von 1,75 % und einer Gehaltsdynamik von 2,80 % p.a. bewertet. Als Bewertungsmethode wird das Anwartschaftsbarwertverfahren benutzt. 2. Sterbegeldrückstellungen Diese werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen (modifizierte Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck) auf der Grundlage eines Rechnungszinses von 1,75 % und einer Gehaltsdynamik von 2,80 % bewertet. Als Bewertungsmethode wird das Anwartschaftsbarwertverfahren benutzt. 3. Vorruhestandsrückstellungen Diese werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen (modifizierte Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck) auf der Grundlage eines Rechnungszinses von 1,05% und einer Gehaltsdynamik von 2,80 % bewertet. Als Bewertungsmethode wird das Anwartschaftsbarwertverfahren benutzt. 4. Übrige sonstige Rückstellungen Sonstige langfristige Rückstellungen werden entsprechend § 253 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2 HGB mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt, der über die individuelle Laufzeit anhand der Zinssätze der Deutschen Bundesbank abgezinst wird. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden nicht abgezinst. Die Rückstellungen werden so bemessen, dass sie sämtliche bekannten, der Höhe und/oder dem Zeitpunkt nach jedoch ungewissen Risiken, in angemessenem Umfang berücksichtigen. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. IV. ANGABEN ZU EINZELNEN POSTEN DER BILANZ 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 ist dem als Anlage beigefügten Bruttoanlagenspiegel zu entnehmen. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 18.586 (Vorjahr T€ 36.584) beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 15.881 (Vorjahr T€ 33.594), sonstige Forderungen an Mitarbeiter in Höhe von T€ 259 (Vorjahr T€ 194) und debitorische Kreditoren in Höhe von T€ 1.672 (Vorjahr T€ 1.232). Fremdwährungsforderungen bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten umfassen im Wesentlichen Vorauszahlungen für Miete, Pflege und Wartung von Hard- und Software für die Folgejahre. 4. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung resultiert aus der Verrechnung des zur Sicherung der Pensionszahlung vorhandenen Deckungsvermögens mit den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit dem Zeitwert eines Deckungsvermögens gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet und gem. § 246 Abs. 2 Satz 3 i.V.m. § 266 Abs. 2 E. HGB unter dem gesonderten Aktivposten "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen. Die folgende Tabelle stellt die zum Jahresende bestehenden Erfüllungsbeträge der Pensionsrückstellung und den beizulegenden Zeitwert des Deckungsvermögens, der sich aus Marktpreisen ergibt, sowie den daraus resultierenden Unterschiedsbetrag dar:
Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung hat sich im Berichtsjahr aufgrund der höheren Bewertung des Deckungsvermögens bei zugleich steigenden Pensionsverpflichtungen von -3,5 Mio.€ auf 1,3 Mio.€ erhöht. Der Saldo wird auf der Aktivseite unter Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen. Im Geschäftsjahr 2023 erhöhten sich die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens um T€ 552 (Vorjahr T€ 0). Der nicht realisierte Gewinn aus dem Deckungsvermögen erhöhte sich zum Bilanzstichtag um T€ 4.897 auf T€ -3.878. Zum 31.12.2023 wird der Saldo aus dem Ertrag aus der Stichtagsbewertung des Deckungsvermögens in Höhe von T€ 4.897 (Vorjahr Aufwand T€ 11.057) mit dem Zinsaufwand aus der Pensionsrückstellung von T€ 2.161 (Vorjahr T€ 2.064) sowie dem Ertrag aus der Zinsänderung in Höhe von T€ 903 (Vorjahr Aufwand T€ 1.774) verrechnet und unter den Zinsen und ähnlichen Erträgen in Höhe von T€ 4.191 (Vorjahr Aufwand T€ 14.894) ausgewiesen. Durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz ergab sich für die Pensionsverpflichtungen zum 01.01.2010 ein Unterschiedsbetrag von T€ 6.559. Dieser wird mit einem Fünfzehntel (T€ 437) jährlich in der Gewinn- und Verlustrechnung über den Posten "Sonstige betriebliche Aufwendungen" aufgelöst und den Pensionsrückstellungen zugeführt. Zum 31.12.2023 beträgt der verbliebene Unterschiedsbetrag T€ 437. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des siebenjährigen und des zehnjährigen Durchschnittszinssatzes beläuft sich zum Bilanzstichtag auf T€ 1.602 (Vorjahr T€ 7.442). 5. Eigenkapital Das Eigenkapital beinhaltet in Übereinstimmung mit § 272 HGB das gezeichnete Kapital, die Kapitalrücklage sowie die anderen Gewinnrücklagen. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt T€ 3.250. Zum 31.12.2023 lag die Eigenkapitalquote bei 69 % (Vorjahr 53 %.) Die anderen Gewinnrücklagen beinhalten Beträge in Höhe von T€ 8.579 (Vorjahr T€ 8.579), die in der Vergangenheit aufgrund ausschüttungsgesperrter Beträge dotiert wurden. 6. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen in Höhe von T€ 5.536 (Vorjahr T€ 8.023) enthalten T€ 4.169 (Vorjahr T€ 4.704) Gewerbesteuer und T€ 1.367 (Vorjahr T€ 3.319) Körperschaftssteuer. Die Sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf ausstehende Rechnungen (T€ 3.491; Vorjahr T€ 17.419), Vorruhestand (T€ 3.557; Vorjahr T€ 6.063), Tantiemeansprüche (T€ 5.475; Vorjahr T€ 5.497) und Urlaub- /Überstunden-ansprüche (T€ 2.672; Vorjahr T€ 3.499). 7. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 19.440 (Vorjahr T€ 30.067) enthalten T€ 14.531 (Vorjahr T€ 17.175) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, sowie Verbindlichkeiten aus Betriebssteuern und Abgaben in Höhe von T€ 2.519 (Vorjahr T€ 7.893). Fremdwährungsverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen zum Bilanzstichtag nicht. 8. Latente Steuern Aktive latente Steuern ergeben sich im Wesentlichen aus Bewertungsdifferenzen des Anlagevermögens und den langfristigen Rückstellungen. Das Wahlrecht zur Aktivierung des Überhangs latenter Ertragssteueransprüche nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wird nicht ausgeübt. V. ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse betreffen folgende Tätigkeitsbereiche:
Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 19,1% gesunken und wurden vollständig im Inland erzielt. 2. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von T€ 4.438 (Vorjahr T€ 3.255) sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 4.040 (Vorjahr T€ 3.271) enthalten, die im Wesentlichen auf die Auflösung von Rückstellungen zurückzuführen sind. 3. Materialaufwand Der Materialaufwand setzt sich aus Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren von T€ 257 (Vorjahr T€ 109) und Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von T€ 69.867 (Vorjahr T€ 76.052) zusammen. Aufwendungen für bezogene Leistungen entfallen im Wesentlichen auf Miete, Wartung und Pflege mit einem Betrag von T€ 38.648. Ein weiterer wesentlicher Aufwand sind die EDV-Berater Leistungen mit T€ 30.691. 4. Personalaufwand Der Personalaufwand setzt sich zusammen aus Löhnen und Gehältern in Höhe von T€ 92.728 (Vorjahr T€ 100.229) und sozialen Abgaben in Höhe von T€ 16.712 (Vorjahr T€ 24.908). 5. Abschreibungen Die Abschreibungen im Berichtszeitraum verteilen sich auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in Höhe von T€ 703 (Vorjahr T€ 725) und auf Technische Anlagen/ Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von T€ 2.566 (Vorjahr T€ 3.771). 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 10.378 (Vorjahr T€ 15.019) beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Miete, Raumkosten und die Nebenkosten in von Höhe T€ 2.842, für Energiekosten in Höhe von T€ 1.589, für Rechts.- und Beratungskosten in Höhe von T€ 1.101 und für Versicherungen in Höhe von T€ 1.011. Durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz ergab sich für die Pensionsverpflichtungen zum 01.01.2010 ein Unterschiedsbetrag von T€ 6.559. Zum 31.12.2023 beträgt der verbliebene Unterschiedsbetrag T€ 437. Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden die Aufwendungen nach Artikel 67 (1) und (2) EGHGB in Höhe von T€ 437 (Vorjahr T€ 437) ausgewiesen. 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Unter den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen werden Zinserträge aus Geldanlagen bei der SBI Bank von T€ 2.792 (Vorjahr T€ 122) und Erträge aus der Bewertung des Deckungsvermögens von T€ 5.449 (Vorjahr Aufwand T€ 11.057) ausgewiesen. 8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen werden Aufwendungen aus der Bewertung des Deckungsvermögens von T€ 0 (Vorjahr T€ 11.057) und folgende Effekte für Pensionen ausgewiesen:
Zusätzlich werden unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen Zinsaufwendungen gegenüber Banken in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 76) und Aufwendungen aus der Aufzinsung von sonstigen Personalrückstellungen in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 12) ausgewiesen. 9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Unter den Steuern vom Einkommen und Ertrag werden Erträge für Körperschaftssteuer in Höhe von T€ 1.952 (Vorjahr Aufwand T€ 2.954 ) und Gewerbesteuer in Höhe von T€ 167 (Vorjahr Aufwand T€ 4.084) ausgewiesen. VI. SONSTIGE ANGABEN 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Im Rahmen von Miet-, Wartungs- und sonstigen Verträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne von § 285 Nr. 3a HGB, die sich wie folgt zusammensetzen:
2. Ausschüttungs-/Abführungssperre Die Regelungen zur Gewinnabführung aufgrund der Ausschüttungs- und Abführungssperre werden von der Gesellschaft beachtet. Ausschüttungs-bzw. abführungsrelevante Beträge stellen sich wie folgt dar:
Die TCS Technology Solutions GmbH erwirtschaftet im Berichtsjahr einen Gewinn. 3. Nachtragsbericht Im Übrigen gab es nach dem Bilanzstichtag keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die einen wesentlichen Einfluss auf unsere Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage hatten. 4. Organe der Gesellschaft Mitglieder des Vorstandes
Mitglieder des Aufsichtsrates Sapthagiri Chapalapalli, Frankfurt am Main Vorsitzender des Aufsichtsrats (Managing Direktor Tata Consultancy Deutschland GmbH) Heinz Gehri, Mönsingen, Schweiz Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats (Country Head and Director of Tata Consultancy Services Switzerland) Kunchitham Krithivasan, Chennai, Indien Chief Executive Officer and Managing Director of Tata Consultancy Services Limited Samir Seksaria, Mumbai, Indien Chief Financial Officer of Tata Consultancy Services Limited Arbeitnehmervertreter Andreas Beutner, Hameln Angestellter TCS Technology Solutions GmbH Kai Specht, Bonn Angestellter TCS Technology Solutions GmbH, Dipl. Verwaltungswirt 5. Bezüge der Organe Die Vorstände haben im Berichtsjahr sowie im Vorjahr keine Bezüge erhalten. Für ehemalige Vorstände belaufen sich die Pensionsverpflichtungen zum 31.12.2023 auf T€ 5.736 (Vorjahr T€ 5.820). Die Mitglieder des Aufsichtsrates haben im Berichtsjahr sowie im Vorjahr keine Bezüge erhalten. Für ehemalige Mitglieder des Aufsichtsrates bestehen keine Pensionsverpflichtungen. Es wurden keine Vorschüsse oder Kredite an Organmitglieder vergeben. 6. Mitarbeiterzahl Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter stellt sich wie folgt dar:
Unbeschäftigte Elternurlauber (10 in 2023), duale Studenten (0 in 2023), Auszubildende (1 in 2023), Werkstudenten (1 in 2023), sowie der Vorstand (0 in 2023) sind in der durchschnittlichen Anzahl der Mitarbeiter nicht enthalten. 7. Abschlussprüferhonorar
8. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 7.926.230,18 als Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Bonn, den 26.04.2024 TCS
Technology Solutions GmbH
Ingo Rosenstein, Vorsitzender der Geschäftsführung Dr. Prithwish Ray, Geschäftsführer Vennimalai Rabindran, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die TCS Technology Solutions GmbH, Bonn Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und eingeschränktes Prüfungsurteil zum Lagebericht Wir haben den Jahresabschluss der TCS Technology Solutions GmbH, Bonn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TCS Technology Solutions GmbH, Bonn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für das Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Lagebericht Entgegen § 289f Abs. 4 i.V.m. Abs. 2 Nr. 4 HGB werden in der im Lagebericht enthaltenen Erklärung zur Unternehmensführung die Angaben zur Frauenquote für den Aufsichtsrat, die Geschäftsführung sowie die beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung nicht gemacht. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelangen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wie im Abschnitt "Grundlage für das Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Lagebericht" beschrieben, werden entgegen § 289f Abs. 4 i.V.m. Abs. 2 Nr. 4 HGB in der im Lagebericht enthaltenen Erklärung zur Unternehmensführung die Angaben zur Frauenquote für den Aufsichtsrat, die Geschäftsführung sowie die beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung nicht gemacht. Wir haben den Schluss gezogen, dass aus demselben Grund insoweit auch in der Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), wesentliche falsche Darstellungen vorliegen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 26. April 2024 Grant
Thornton AG
Matthias Koch, Wirtschaftsprüfer Ralf Clemens, Wirtschaftsprüfer |
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