VESTATIS GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Anstrichmitteln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dennis Lange seit 27.6.2022 | Geschäftsführer |
Fedor Dreher seit 30.6.2020 | Geschäftsführer |
Peter Bos seit 19.12.2011 | Geschäftsführer |
Peter Franck seit 25.2.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 49.50% | |
| 49.50% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Vivatis Pharma GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang für 2023Allgemeine Hinweise Die Vivatis Pharma GmbH hat ihren Sitz in Hamburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter HRB 74650 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. Handelsgesetzbuch (HGB) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Erstellung des Jahresabschlusses sind die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Anlagegüter bis zu einem Wert von 800,00 EUR werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Das allge-meine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zu Nominalwerten. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Gesellschaft bewertet ihre in Fremdwährungen entstandenen Forderungen und Verbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen gegenüber Geschäftsführern in Höhe von 11 TEUR ausgewiesen. Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr bestehen in Höhe von 3 TEUR (i.V.: 47 TEUR) ausgewiesen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt 25.000,00 EUR und ist voll eingezahlt. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalverpflichtungen einschließlich variabler Gehälter (526 TEUR) sowie Garantien (99 TEUR) für das abgelaufene Geschäftsjahr. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Passive latente Steuern Im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurden die passiven latenten Steuern (60 TEUR), die auf unterschiedlichen Wertansätzen in der Handels- und Steuerbilanz aufgrund der Wäh-rungsumrechnung von Fremdwährungsverbindlichkeiten (200 TEUR) beruhen, mit aktiven latenten Steuern (34 TEUR) verrechnet. Die aktiven latenten Steuern resultieren aus der Währungsumrechnung von Fremdwährungsforderungen (110 TEUR) sowie dem unterschiedlichen Wertansatz von sonstigen Rückstellungen (4 TEUR). Den latenten Steuern, die zum 31. Dezember 2023 saldiert mit 26 TEUR ausgewiesen werden, liegt ein Steuersatz von 30% zugrunde. Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr beträgt 138 TEUR (latenter Steuerertrag). Die latenten Steuersalden und deren Änderungen im Geschäftsjahr 2023 sind nachfolgend dar-gestellt:
Derivative Finanzinstrumente wurden ausschließlich zur Absicherung von Währungsrisiken im Rahmen der Wareneinkäufe eingesetzt. Zum Bilanzstichtag bestanden folgende derivative Finanzpositionen:
Die gegenläufigen Wertveränderungen und Zahlungsströme aus dem Grund- und Sicherungsgeschäft werden sich durch Ein- und Auszahlungen laufend - voraussichtlich bis Februar 2025 ausgleichen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse bestanden im Berichtsjahr nicht. Die Gesellschaft hat Miet- und Leasingverträge abgeschlossen. Die finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen betragen insgesamt 529 TEUR (i.V.: 745 TEUR). Die finanziellen Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr betragen 338 TEUR (i.V.: 251 TEUR). Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Umsätze nach geografischen Märkten:
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Werberichtigungen in Höhe von 161 TEUR sowie periodenfremde Erträge in Höhe 167 TEUR enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 99 TEUR enthalten. Sonstige Angaben Geschäftsführung:
Gesamtbezüge der Geschäftsführung: Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr 2023 2.733 TEUR. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer: Es wurden, bis auf 11 TEUR aus laufender Bezugsabrechnung, keine Vorschüsse und Kredite an die Mitglieder der Geschäftsführung gewährt. Abschlussprüferhonorar: Der Abschlussprüfer hat für das Geschäftsjahr 2023 für Abschlussprüfungsleistungen ein Honorar in Höhe von 12 TEUR, für Steuerberatungsleistungen ein Honorar in Höhe von 6 TEUR und für sonstige Leistungen in Höhe von 1 TEUR berechnet. Mitarbeiter: Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 53 Arbeitnehmer. Gewinnverwendungsvorschlag:Der Jahresüberschuss wird nach Verrechnung mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorgetragen.
Hamburg, den 13. Juni 2024 Thomas Boner Peter Franck Peter Bos Fedor Dreher Dennis Lange Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Tätigkeitsbereich Vivatis Pharma GmbH Die Vivatis Pharma GmbH ist überwiegend als pharmazeutischer Händler in Deutschland tätig, wobei per se sich folgende Geschäftsbereiche als Säulen des Unternehmens präsentieren: Rohstoffhandel Pharma: Zu 80% in China und Indien von zertifizierten Lieferanten und spezialisierten Betrieben eingekaufte pharmazeutische Wirksubstanzen finden in der generischen Industrie der pharmazeutischen Hersteller in den westlichen EU-Ländern ihre Abnehmer. Mit der Unterstützung einer Reihe namhafter Hersteller betreibt Vivatis eine Vermarktungsstrategie für pharmazeutische Wirksubstanzen. Nahrungsergänzungsmittel: Neben dem aktiven Handel mit Rohstoffen für Nahrungsergänzungsmittel bietet Vivatis Dienstleistungen rundum der Rohstoffsuche, der Logistik sowie der Produktentwicklung und der Beschaffung der erforderlichen Dokumentation für die Nahrungsergänzungsmittelindustrie an. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage war im Jahr 2023 von den Folgen des Kriegs in der Ukraine geprägt, zu denen starke Energiepreiserhöhungen zählten. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise für Produkte und Dienstleistungen wie beispielsweise Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel. Die Weltwirtschaft ist in 2023 nach Daten der OECD im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um +3,1 % nach +2,6 % in 2022 moderat gewachsen. Für Deutschland verzeichnete das Bruttoinlandsprodukt 2023 einen Rückgang von -0,3 % nach +1,9 % in 2022. 2.2 Entwicklung Vivatis Pharma GmbH Die Umsatzerlöse der Vivatis Pharma GmbH sind im Vergleich zu 2022 um rund - € 13,6 Mio. gesunken. Der Umsatz teilte sich hierbei wie folgt auf: Rohstoffhandel Pharma: € 48,2 Mio. (i.V.: € 59,5 Mio.) Nahrungsergänzungsmittel: € 31,0 Mio. (i.V.: € 33,3 Mio.) Durch den überproportional gesunkenen Materialaufwand ist der Rohertrag gestiegen. Das Jahresergebnis liegt jedoch unter dem Vorjahresergebnis (€ 1,9 Mio., i.V. € 2,4 Mio.). Der im Vorjahreslagebericht prognostizierte Umsatzrückgang ist eingetreten; das Jahres-ergebnis liegt leicht unter den Erwartungen. Trotzdem verlief die Marktsituation im Berichtsjahr für uns insgesamt positiv und wir können auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. 2.3 Lage Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor als gut zu bezeichnen. 2.3.1 Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um € 7,0 Mio. verringert. Das Anlagevermögen wird im Berichtsjahr in Höhe von € 0,4 Mio. (i.V.: € 0,4 Mio.) ausgewiesen. Im Umlaufvermögen haben im Wesentlichen aufgrund der rückläufigen Umsatzerlöse die kurzfristigen Kundenforderungen (- € 3,5 Mio.) sowie das Vorratsvermögen (- € 2,2 Mio) abgenommen. Die flüssigen Mittel werden stichtagsbedingt um € -1,2 Mio geringer ausgewiesen. Die Eigenkapitalquote hat auf 24,1 % zugenommen (i.V.: 19,4 %). Die wesentlichen Posten der Kapitalstruktur stellen mit € 6,3 Mio. das Eigenkapital (+ € 0,1 Mio.), mit € 8,2 Mio. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (- € 4,2 Mio.) sowie mit € 10,0 Mio. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (- € 0,3 Mio.) dar. 2.3.2 Finanzlage Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist durch die Mittelfreisetzung im Umlaufvermögen (- € 5,7 Mio.), die Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie der sonstigen Verbindlichkeiten (- € 2,6 Mio.) und den Jahresüberschuss (+ € 1,9 Mio.) geprägt und beträgt + € 5,8 Mio. (i.V.: + € 0,1 Mio.). Der Cashflow aus Investitionstätigkeit hat durch Investitionen in das Anlagevermögen von - T€ 178 im Vorjahr auf - T€ 228 abgenommen. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beläuft sich auf - € 2,7 Mio. (i.V.: - € 1,3 Mio.). Im Berichtsjahr erfolgten Gewinnausschüttungen an Gesellschafter in Höhe von € 2,0 Mio. (i.V.: € 1,0 Mio.). Weiterhin sind die zunehmenden Zinszahlungen für Darlehen in Höhe von € 0,6 Mio. (i.V.: € 0,3 Mio.) enthalten. Der Finanzmittelfonds am Ende der Periode beträgt - € 6,6 Mio. und ist durch die stichtagsbedingte Abnahme der liquiden Mittel um € 1,2 Mio. geprägt. Die Verbindlich-keiten gegenüber Kreditinstituten wurden per Saldo in Höhe von € 4,2 Mio. zurückgeführt. Die Finanzlage ist als gesichert zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Nach Abschluss des Geschäftsjahres beträgt die Eigenkapitalquote 24,1 %. 2.3.3 Ertragslage Der Umsatz hat insgesamt um € 13,6 Mio. abgenommen (-14,7 %). Der Materialeinsatz hat sich infolge der gesunkenen Gesamtleistung um ebenfalls vermindert (-19,4%). Die Verminderung des Umsatzes ist dem Geschäftsbereich "Rohstoffhandel Pharma" mit - € 11,3 Mio. und dem Geschäftsbereich "Nahrungsergänzungsmittel" mit - € 2,2 Mio. zuzuordnen. Der Rohertrag hat hierbei um + € 1,8 Mio. zugenommen. Die Rohmarge ist von 14,5 % auf 19,2 % gestiegen. Die Personalkosten weisen gegenüber dem Vorjahr überwiegend in Folge laufender Gehaltsentwicklungen insgesamt eine Erhöhung um + € 0,6 auf (+9,5 %). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich überwiegend aufgrund der gestiegenen Rechts- und Beratungskosten und Vertriebsprovisionen um + € 0,2 Mio. erhöht. Weiterhin betragen die Aufwendungen aus Währungsumrechnung € 0,3 Mio. Im Vorjahr haben sich noch Erträge aus Währungsumrechnung von € 1,3 Mio. ergeben, weshalb sich die sonstigen betrieblichen Erträge verringert haben. Infolgedessen beträgt das operative Betriebsergebnis der Gesellschaft (Ergebnis vor Steuern sowie Finanzergebnis) in 2023 € 3,6 Mio. (i.V.: € 3,9 Mio.). Das Jahresergebnis zum Geschäftsjahresende 2023 beträgt insgesamt € 1,9 Mio. (i.V.: € 2,4 Mio.). 3. Prognosebericht Das Unternehmen hat auf Basis der aktuellen Kenntnisse und Weltwirtschaftslage die möglichen Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung bewertet und in der Prognose für die erwartete Ertragslage des Jahres 2024 berücksichtigt. Basierend auf der vorliegenden Auftragslage sowie dem bisherigen Geschäftsverlauf für das Kalenderjahr 2024 sehen wir für unser Haus bei einem weiter planmäßigen Verlauf einen leicht abnehmenden Umsatz sowie ein gesteigertes Ergebnis gegenüber 2023. 4. Chancen- und Risikobericht 4.1 Chancen und Risiken Als Instrument zur Unternehmenssteuerung haben wir ein Risikomanagementsystem eingeführt, welches unsere Geschäftsführung und Führungskräfte bei der Handhabung der unternehmerischen Risiken unterstützen soll. Die wesentlichen Komponenten sind im Einzelnen ein monatliches Reporting sowie das eingerichtete Mahnwesen. Mit diesem Risikomanagementsystem wird die notwendige Voraussetzung für eine erfolgreiche Weiterentwicklung unserer Gesellschaft geschaffen und die Sicherung des Unternehmensbestandes durch Früherkennung bestandsgefährdender und sonstiger Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erreicht. Besondere Finanzierungsinstrumente (mit Ausnahme der Devisentermingeschäfte) setzt die Gesellschaft nicht ein. Liquiditätsrisiken sind weder akut noch längerfristig zu erwarten. Als wesentliche Finanzierungsinstrumente werden bei Kreditinstituten kurzfristig aufgenommene Darlehen verwendet. Es bestehen hierbei langfristige Geschäftsbeziehungen zu zwei Hausbanken. Entsprechende Finanzierungslinien sind ausreichend vereinbart. Sowohl bestandsgefährdende Risiken als auch Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens- und Finanzlage bestehen nicht. Risiken der Ertragslage sind trotz des schwierigen Marktumfelds nicht erkennbar. Engpässe bei der Liquidität sind nicht zu erwarten. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. 4.2 Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Marktumfeld. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.
Hamburg, 13. Juni 2024 Thomas Boner Peter Franck Peter Bos Fedor Dreher Dennis Lange BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Vivatis Pharma GmbH, Hamburg: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Vivatis Pharma GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Vivatis Pharma GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 16. Mai 2024 TAXON
GmbH
Udo Bensing, Wirtschaftsprüfer Jan Ballnus, Wirtschaftsprüfer FESTSTELLUNG DES JAHRESABSCHLUSSES ZUM 31. Dezember 2023 Der Jahresabschluss der Vivatis Pharma GmbH zum 31. Dezember 2023 wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 2. September 2024 festgestellt. |
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