Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 95790
Vorher
Valassis GmbH
Eingetragen
15.12.2005
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieUnternehmensberatungErbringung sonstiger Vermittlungs- und Vermarktungsdienstleistungen für Patente
Gegenstand
Beratung von Markenartikelherstellern bei der Vermarktung von Coupons, die Endverbraucher gegen Vorlage der Coupons beim Einzelhandel berechtigen, Rabatte beim Erwerb bestimmter Produkte der Hersteller geltend zu machen sowie die Beratung in allen Bereichen des Marketings und alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Philipp Sebastian Timm
seit 17.11.2022
Geschäftsführer
Hans-Joachim Waldrich
seit 15.12.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Cassini SRLBEL
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Cassini SRL
Belgium
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SAVI Marketing GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen der Gesellschaft

Der Gesellschaftszweck der 2001 gegründeten SAVI Marketing GmbH (nachfolgend als 'SAVI' oder die 'Gesellschaft' bezeichnet) sind digitale Promotion-Lösungen für Konsumgütermarken (sog. "Fast Moving Consumer Goods", kurz: FMCG) im Rahmen der Vermarktung von Coupons, die Endverbraucher gegen Vorlage der Coupons beim Einzelhandel berechtigen, Rabatte beim Erwerb bestimmter Produkte der Hersteller geltend zu machen. Ein Coupon ist ein Rabatt-Gutschein, den Hersteller von Konsumgütermarken über verschiedene Vertriebswege an Verbraucher verteilen. Auch im Jahr 2023 fungierte SAVI als Clearingstelle und bot einen neutralen und zuverlässigen Abwicklungsservice zwischen dem Einzelhändler und dem Hersteller von Konsumgütermarken. Neben der Coupon-Abwicklung bietet SAVI Dienste im Bereich Cashback und Consumer Care im Namen der Hersteller von Konsumgütermarken direkt an die Verbraucher an. Der Bereich Cashback und Consumer Care hat einen Anteil von 15% am Gesamtgeschäft von SAVI.

SAVI ist Teil einer Unternehmensgruppe mit Schwestergesellschaften, die Dienste gleicher Art für Hersteller von Konsumgütermarken und Einzelhändler im Vereinigten Königreich, in Spanien und Italien anbieten.

Im Laufe des Jahres hat die Gesellschaft in Forschung und Entwicklung investiert, wobei der Schwerpunkt auf ihrer digitalen Plattform lag. Für 2024 sind weitere Investitionen in digitale Entwicklungen - auch mit KI - geplant.

SAVI ist gemäß § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 6 ZAG ein Zahlungsinstitut und betreibt danach Finanztransfergeschäfte. Die Gesellschaft hat mit Erlaubnisbescheid vom 3. Juni 2020 von Seiten der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht die Zulassung erhalten, als Zahlungsdienst das Finanztransfergeschäft zu erbringen.

Der Sitz der Gesellschaft befindet sich im Christoph-Probst-Weg 3 in 20251 Hamburg.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf der Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr

Das Bruttoinlandsprodukt ("BIP") in Deutschland ist im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland stagniert damit in einem weiterhin krisengeprägten Umfeld. Nach dem starken Rückgang der privaten Konsumausgaben im Winterhalbjahr 2022/2023 erholten sich diese im Laufe des Jahres 2023 wieder etwas. Gleichzeitig sank die Inflationsrate. Im 4. Quartal 2023 stiegen die privaten Konsumausgaben leicht um 0,2 % (preis-, saison- und kalenderbereinigt) gegenüber dem Vorquartal. 1

1 Vgl. destatis.de

Das Angebot von Bonusprogrammen und Coupons ist ein zunehmend verbreitetes Mittel im deutschen Einzelhandel, um Kunden entweder für ein kurzfristiges Angebot zum Unternehmen zu locken und es dadurch kennenzulernen, oder Kunden langfristig an ein Unternehmen zu binden. Nicht zuletzt aufgrund der hohen Inflationsdaten der zurückliegenden Monate verzeichnete sowohl die Branche als auch die Gesellschaft im vergangenen Geschäftsjahr eine sehr positive Entwicklung. Der Anteil der Bevölkerung mit positiven Erfahrungen mit Treueprogrammen wurde beispielsweise jüngst mit hohem Wert von 68% ermittelt. 2 Vor diesem Hintergrund ist das von SAVI bearbeitete Coupon-Volumen im abgelaufenen Geschäftsjahr um 17% gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Die Zunahme des Coupon-Clearing - dem Kerngeschäft von SAVI - ist durch den verstärkten Einsatz dieses Promotion-Instruments durch die Konsumgüterindustrie verursacht. Insbesondere haben führende Konsumgüterhersteller Coupons eingesetzt, um die durch die Inflation bedingten erhöhten Preise abzufedern. Die Zahl der Beschäftigten nahm im Jahr 2023 zu. SAVI beschäftigte zum Jahresende 49 (Vorjahr: 42) Mitarbeitende. Es ist im Jahr 2024 geplant, dass noch weitere Mitarbeitende eingestellt werden.

2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage: Darstellung, Analyse, Beurteilung

a. Vermögens- und Finanzlage

Das Gesellschaftsvermögen besteht neben Forderungen im Wesentlichen aus Guthaben auf Bankkonten. In den Forderungen an Kreditinstitute sind treuhänderisch verwaltete Guthaben von Kunden aus dem Coupon-Clearinggeschäft enthalten, für die gesonderte Treuhandkonten bei einem Kreditinstitut eingerichtet sind.

Die Forderungen an Kunden aus Zahlungsdiensten (TEUR 13.972; Vorjahr: TEUR 14.122) reduzierten sich stichtagsbedingt trotz im Berichtsjahr höherer laufender Erträge, was insbesondere darauf zurückzuführen ist, dass Kunden zum Ende des Vorjahrs ihre fälligen Rechnungen später als üblich beglichen hatten.

Die Liquiditätslage wurde während des Geschäftsjahres durch die gewährte Bankkreditfazilität in Höhe von TEUR 4.000 unterstützt. Somit verfügte die Gesellschaft über eine ausreichende Liquidität, um ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können.

Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft erstmals von dem Aktivierungswahlrecht des § 248 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert (TEUR 1.245). Hiermit in Verbindung stehende passive latente Steuern wurden in Höhe von TEUR 375 passiviert.

Sonstige Vermögenswerte haben sich gegenüber dem Vorjahresstichtag erheblich reduziert. Diese bestanden im Vorjahr im Wesentlichen aus Forderungen gegen das Finanzamt aus Steuerüberzahlungen. Diese wurden im Berichtsjahr ausgeglichen.

Am Bilanzstichtag haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden zum Vorjahr um TEUR 3.447 erhöht, was vor allem mit der Entwicklung der gegenläufigen Forderungen an Kunden und dem insgesamt deutlich ausgeweiteten Couponing im abgelaufenen Geschäftsjahr korrespondiert.

Andere Rückstellungen (TEUR 520; Vorjahr: TEUR 406) beinhalten hauptsächlich Personalverpflichtungen und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen.

SAVI finanziert sich überwiegend durch Eigenkapital (TEUR 4.889; Vorjahr TEUR 3.881), wobei sich die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag infolge der gestiegenen Bilanzsumme auf rd. 23% erhöht hat (Vorjahr: ca. 21%).

2 Vgl. statista.de

b. Ertragslage

SAVI erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss von TEUR 1.008 (Vorjahr: TEUR 5), der wie geplant deutlich über dem Vorjahresergebnis lag. Die laufenden Erträge aus Zahlungsdiensten stiegen um TEUR 1.098 auf TEUR 7.115 (Vorjahr: TEUR 6.017), was hauptsächlich auf einen Anstieg der Anzahl verarbeiteter Coupons zurückzuführen ist, und sich ebenfalls entsprechend bzw. sogar oberhalb der Planung für die Berichtsperiode entwickelte. Die laufenden Erträge aus sonstigen Tätigkeiten in Höhe von TEUR 1.075 (Vorjahr: TEUR 471) betreffen im Konzern mit einem Aufschlag weiterbelastete Kosten.

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden im Berichtsjahr vor allem aktivierte Entwicklungskosten für die selbst geschaffene Software (§ 248 Abs. 2 HGB) von TEUR 1.308 ausgewiesen.

Die Personalkosten im Berichtsjahr erhöhten sich aufgrund der im Jahresverlauf auf durchschnittlich 51 gestiegenen Mitarbeiterzahl auf TEUR 4.217 (Vorjahr: TEUR 3.237).

Die anderen Verwaltungskosten stiegen um TEUR 532 auf TEUR 3.704, überwiegend aufgrund erhöhter Aufwendungen für bezogene Leistungen im Zusammenhang mit der Softwareentwicklung.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) beläuft sich auf TEUR 1.540 (Vorjahr: TEUR 44). Ursächlich für diesen deutlichen Anstieg sind insbesondere die Ergebniseffekte aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände.

Unter Berücksichtigung der laufenden Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sowie passiver latenter Steuern in Höhe von TEUR 375 aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände, da diese steuerlich einem Aktivierungsverbot unterliegen, erhöhte sich der Jahresüberschuss im Berichtsjahr deutlich auf TEUR 1.008.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Als finanzielle Leistungsindikatoren für den Zweck der Überwachung der Unternehmensziele werden vor allem die laufenden Erträge aus Zahlungsdiensten betrachtet. Im Berichtsjahr wurden laufende Erträge aus Zahlungsdiensten von TEUR 7.115 (Vorjahr: TEUR 6.017) erzielt. Weiterer finanzieller Leistungsindikator ist das EBIT, welches im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr deutlich und entsprechend der Planung für das abgelaufene Geschäftsjahr von TEUR 44 auf TEUR 1.540 stieg. Ferner wird die Liquidität zur Steuerung des Unternehmens laufend überwacht.

4. Gesamtaussage

Insgesamt verlief das Geschäftsjahr 2023 erfreulich, wobei der für SAVI relevante Konsumgütermarkt nach der Covid-19-Pandemie positive Entwicklungen zeigt. Das EBIT erhöhte sich deutlich. Ursächlich für diese Entwicklung waren neben gestiegenen Erträgen aus Zahlungsdiensten insbesondere aktivierte Eigenleistungen aus Entwicklungsleistungen.

III Prognosebericht

1. Voraussichtliche Geschäftsentwicklung

Laut aktuellen Prognosen kann mit einer Zunahme der Dienstleistungen gerechnet werden, so dass eine leichte (um ca. 10%) Steigerung der Erträge aus Zahlungsdiensten zu erwarten ist. Das EBIT wird planungsgemäß im Jahre 2024 - ohne Berücksichtigung möglicher Unsicherheiten aufgrund des Ukrainekonflikts - ebenfalls weiter leicht zulegen. Dadurch wird das Eigenkapital der Gesellschaft weiter gestärkt. Auch die Mitarbeiterzahl soll weiter steigen.

Wir gehen von der fortgesetzten Inanspruchnahme der bestehenden Bankkreditlinie und davon aus, dass alle Investitionen aus den operativen Cashflows und der vorhandenen Liquidität finanziert werden.

Insgesamt, nach Bewertung aller potentiellen Chancen und Risiken, sieht die Geschäftsführung die Unternehmensfortführung (Going-Concern) als gesichert an.

IV Chancen- und Risikobericht

1. Begriffsbestimmung

Wie fast jedes Unternehmen ist die SAVI verschiedenen generellen und spezifischen geschäftlichen Risiken ausgesetzt. Ziel ist es, diese Risiken so früh wie möglich zu erkennen und die daraus resultierenden Auswirkungen so gut wie möglich zu begrenzen. Die Risikopolitik der Gesellschaft entspricht dabei dem Bestreben, nachhaltig zu wachsen und den Unternehmenswert zu steigern.

Die Auswirkungen des Ukrainekonflikts stellen uns vor nie dagewesene Herausforderungen. Als Unternehmen sind wir jedoch derzeit gut aufgestellt und umfassend vorbereitet.

2. Diskussion einzelner Chancen und Risiken

a. Chancen und Risiken in Verbindung mit Preisänderungen

Die Gesellschaft steht grundsätzlich einem Preisänderungsrisiko gegenüber. Wir sind weiterhin bestrebt, die Preise kontinuierlich zu erhöhen, um beispielsweise auch ansteigende Personalkosten aufzufangen. Es bestehen nur wenige Konkurrenten, die einen Preisdruck ausüben könnten. SAVI pflegt ihre Kundenkontakte intensiv und beobachtet die Märkte genau. Folglich stuft sie das Risiko als beherrschbar ein. Wesentliche quantifizierbare Risiken im Sinne der Risikodefinition waren zum Bilanzstichtag nicht bekannt.

b. Management und Personal

Die Zusammensetzung des Managements der SAVI kann als äußerst stabil erachtet werden. Die Gesellschaft ist auf qualifizierte Führungskräfte und Mitarbeiter bei der Erreichung der gesteckten Ziele angewiesen und führt verschiedene Personalentwicklungsprogramme durch. Die Gewinnung qualifizierten Personals vor dem Hintergrund eines weiter wachsenden Geschäfts steht im Fokus und ist weithin herausfordernd mit allen Chancen und Risiken, um das weitere Wachstum sicherzustellen.

c. Finanzwirtschaftliche Chancen und Risiken

Kreditrisiko

Das Kreditrisiko bezieht sich auf das Risiko, dass ein Kontrahent seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommt, was zu einem finanziellen Verlust für die SAVI führen könnte. Das Kreditrisiko resultiert im Wesentlichen aus finanziellen Vermögenswerten wie Forderungen an Kunden und Kreditinstitute.

Ausfallrisiken werden durch ein adäquates Debitorenmanagement und die bonitätsstarken Kunden minimiert. Zum Stichtag sind keine wesentlichen quantifizierbaren Risiken aus dem Ausfall von Debitoren im Sinne der Risikodefinition bekannt.

Liquiditätsrisiko

Ein Liquiditätsrisiko besteht dann, wenn die liquiden (flüssigen) Mittel nicht ausreichen, um finanzielle Verpflichtungen in bestimmter Höhe und zu einem bestimmten Zeitpunkt begleichen zu können. Diesem Risiko begegnet die Gesellschaft, indem sie ihren gesamten Liquiditätsbedarf kurzfristig ermittelt und anhand einer Liquiditätsplanung die Mittelzu- und -abflüsse steuert. Zudem erhält die SAVI von ihren Kunden i. d. R. angemessene Vorauszahlungen für Coupon-Aktionen.

Risiken aus Zahlungsstromschwankungen sind durch Vorhalten eines angemessenen Eigenkapitals, Guthaben auf den Bankkonten und einer Inanspruchnahme der Bankkreditfazilität nur im Bedarfsfall minimiert.

Durch das Vorstehende bestand im Berichtszeitraum zu keiner Zeit ein wesentliches quantifizierbares Liquiditätsrisiko im Sinne der Risikodefinition.

Chancen und Risiken in Verbindung mit Währungs- und Zinskosten

Währungsrisiken bestehen nicht, da Einzug und Zahlung von Forderungen und Verbindlichkeiten i. d. R. in Euro erfolgen.

Das Zinsrisiko wird dadurch minimiert, dass auf die Kreditfazilität nur bei Bedarf zurückgegriffen wird.

Die Gesellschaft benötigt keine derivativen Finanzinstrumente wie Swaps oder Termingeschäfte.

d. Zusammenfassung der Chancen- und Risikolage

Vor dem Hintergrund der komfortablen Eigenkapitalausstattung und der erwarteten zukünftigen weiterhin positiven Ergebnisentwicklung, sehen wir derzeit keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder den Bestand der Gesellschaft gefährden können. Chancen bestehen in neuen Produkten und Kunden.

 

Hamburg, den 28. März 2024

SAVI Marketing GmbH, Hamburg

Hans-Joachim Waldrich

Philipp Timm

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Vorjahr
1. Barreserve
a) aus Zahlungsdiensten 1.569,08 203,78
2. Forderungen an Kreditinstitute
a) aus Zahlungsdiensten 5.135.840,47 3.126.081,73
davon auf Treuhandkonten: € 2.070.654.17 (Vorjahr: € 3.027.905,39)
3. Forderungen an Kunden
Forderungen an nicht verbundene Kunden
a) aus Zahlungsdiensten unverbriefte Forderungen an verbundene Unternehmen 13.971.733,12 14.122.161,21
b) aus sonstigen Tätigkeiten 60.420,11 14.032.153,23 34.332,03
4. Immaterielle Anlagewerte
a) aus Zahlungsdiensten entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 113.974,43 63.481,88
b) aus sonstigen Tätigkeiten selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.244.911,36 1.358.885,79 0,00
5. Sachanlagen
a) aus Zahlungsdiensten 38.507,46 23.188,19
6. Sonstige Vermögensgegenstände
a) aus Zahlungsdiensten 381.342,12 964.847,88
7. Rechnungsabgrenzungsposten
a) aus Zahlungsdiensten 21.750,18 33.478,47
20.970.048,33 18.367.775,17

PASSIVA

Vorjahr
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
a) aus Zahlungsdiensten
aa) täglich fällig 0,00 2.294.601,51
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
a) aus Zahlungsdiensten
davon aus Verbindlichkeiten zur Ausführung von Zahlungsvorgängen
14.769.853,96 11.323.172,30
3. Sonstige Verbindlichkeiten
a) aus Zahlungsdiensten 188.106,70 157.332,18
b) aus sonstigen Tätigkeiten 122.514,48 310.621,18 170.934,24
4. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen
aa) aus Zahlungsdiensten 105.200,00 134.587,94
b) andere Rückstellungen
aa) aus Zahlungsdiensten 520.449,19 625.649,19 406.206,79
5. Passive latente Steuern 375.000,00 0,00
6. Eigenkapital
a) Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
b) Kapitalrücklage 303.857,54 303.857,54
c) Bilanzgewinn 4.560.066,46 4.888.924,00 3.552.082,67
20.970.048,33 18.367.775,17

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Vorjahr
1. Zinsaufwendungen aus sonstigen Tätigkeiten -40.235,21 -18.214,29
2. Laufende Erträge
a) aus Zahlungsdiensten 7.115.086,19 6.017.118,09
b) aus sonstigen Tätigkeiten 1.075.047,69 8.190.133,88 471.265,34
3. Sonstige betriebliche Erträge aus sonstigen Tätigkeiten 1.451.093,07 173,81
4. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) aus Zahlungsdiensten
aa) Personalaufwand
aaa) Löhne und Gehälter -1.959.546,10 -2.327.014,20
bbb) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -479.725,17 -2.439.271,27 -343.167,80
bb) andere Verwaltungsaufwendungen -3.064.551,17 -5.503.822,44 -2.920.871,70
b) aus sonstigen Tätigkeiten
aa) Personalaufwand
aaa) Löhne und Gehälter -1.574.227,75 -495.884,00
bbb) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -203.932,98 -1.778.160,73 -70.452,23
bb) andere Verwaltungsaufwendungen -639.039,33 -2.417.200,06 -249.715,71
5. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen
a) aus Zahlungsdiensten -45.730,00 -36.997,00
b) aus sonstigen Tätigkeiten -134.355,24 -180.085,24 0,00
6. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit
a) aus Zahlungsdiensten 1.565.533,75 389.067,39
b) aus sonstigen Tätigkeiten -65.649,75 1.499.884,00 -362.827,08
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
a) aus Zahlungsdiensten -116.900,21 -21.238,68
b) aus sonstigen Tätigkeiten -375.000,00 -491.900,21 0,00
8. Jahresüberschuss
a) aus Zahlungsdiensten 1.448.633,54 367.828,71
b) aus sonstigen Tätigkeiten -440.649,75 1.007.983,79 -362.827,08
9. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr
a) aus Zahlungsdiensten 3.716.037,01 3.348.208,30
b) aus sonstigen Tätigkeiten -163.954,34 3.552.082,67 198.872,74
10. Bilanzgewinn 4.560.066,46 3.552.082,67

ANHANG für das Geschäftsjahr 2023

SAVI Marketing GmbH, Hamburg

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: SAVI Marketing GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Hamburg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Hamburg
Register-Nr.: 95790

Die SAVI Marketing GmbH (im Folgenden auch: Gesellschaft) ist ein Zahlungsinstitut gemäß § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 6 ZAG (Finanztransfergeschäft). Gemäß § 340 Abs. 5 HGB sind die Vorschriften der §§ 340-340o HGB anzuwenden. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Vorschriften des HGB unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften des GmbHG und der Verordnung über die Rechnungslegung der Zahlungsinstitute und E-Geld-Institute (RechZahlV) aufgestellt.

Die Gliederung der Jahresbilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und des Anhangs richtet sich nach § 340a Abs. 1 und 2 HGB i.V.m. der RechZahlV. Seit dem Geschäftsjahr 2020 erfolgt die Gliederung gemäß der RechZahlV. Dies beruht auf der am 3. Juni 2020 von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Bonn, erteilten Erlaubnis gemäß § 10 Abs. 1 i.V.m. § 10 Abs. 4 ZAG.

Gemäß § 340a Abs. 1 HGB sind die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften anzuwenden. Außerdem ist ein Lagebericht nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Bestimmungen aufzustellen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert zu den Vorjahren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Die Barreserven und Forderungen an Kreditinstitute werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Forderungen an Kunden und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die immateriellen Anlagewerte und die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen entsprechend der linearen Methode über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer.

Von dem Wahlrecht des § 248 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit den während der Entwicklung angefallenen Herstellungskosten gemäß § 255 HGB angesetzt. Die Abschreibung erfolgt linear über die Nutzungsdauer von fünf Jahren. Am Abschlussstichtag werden selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in Höhe von EUR 1.244.911,36 aktiviert, so dass in dieser Höhe abzüglich darauf entfallender passiver latenter Steuern (EUR 375.000,00) eine Ausschüttungssperre (§ 268 Abs. 8 HGB) in Höhe von EUR 869.911,36 besteht.

Bei dauerhafter Wertminderung der immateriellen Anlagewerte und Sachanlagen erfolgt eine Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Steuerrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen beinhalten die noch nicht veranlagten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag.

Am Abschlussstichtag werden passive latente Steuern aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, für die steuerlich ein Aktivierungsverbot besteht (§ 5 Abs. 2 EStG), passiviert (EUR 375.000,00; Vorjahr: EUR 0,00). Die Bewertung erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz (Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer) in Höhe von rd. 32%.

Die anderen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

3. Angaben zu Posten der Jahresbilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Fristengliederung Forderungen an Kunden

a)

aus Zahlungsdiensten: EUR 13.971.733,12 (Vorjahr: EUR 14.122.161,21)

davon mit einer Restlaufzeit bis drei Monate:

EUR 13.971.733,12 (Vorjahr: EUR 14.122.161,21)

b)

unverbriefte Forderungen an verbundene Unternehmen aus sonstigen Tätigkeiten: EUR 60.420,11 (Vorjahr: EUR 34.332,03)

c)

davon mit einer Restlaufzeit bis drei Monate: EUR 60.420,11 (Vorjahr: EUR 34.332,03).

Sachanlagen

Hinsichtlich der Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf die Darstellung im Anlagenspiegel. Dieser Posten enthält ausschließlich Betriebs- und Geschäftsausstattungen (EUR 38.507,46; Vorjahr: EUR 23.188,19).

Sonstige Vermögensgegenstände - wichtige Einzelbeträge

a) aus Zahlungsdiensten

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Steuerforderungen 0,00 957.070,27
Übrige 381.342,12 7.777,61
381.342,12 964.847,88

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

a) aus Zahlungsdiensten: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 2.294.601,51)

davon mit einer Restlaufzeit bis ein Jahr: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 2.294.601,51)

Fristengliederung Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

a) aus Zahlungsdiensten: EUR 14.769.853,96 (Vorjahr: EUR 11.323.172,30)

davon mit einer Restlaufzeit bis drei Monate:

EUR 14.769.853,96 (Vorjahr: EUR 11.323.172,30)

Sonstige Verbindlichkeiten - wichtige Einzelbeträge

a) aus Zahlungsdiensten

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Umsatzsteuer- und Lohnsteuerverbindlichkeiten 142.196,77 136.224,40
Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern 297,97 12.376,41
Übrige 45.611,96 8.731,37
188.106,70 157.332,18

b) aus sonstigen Tätigkeiten

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Verbindlichkeiten aus Dienstleistungen von verbundenen
Unternehmen 122.514,48 170.934,24
- davon gegenüber Gesellschaftern 57.200,00 406,08

Die sonstigen Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Rückstellungen wurden hauptsächlich für Urlaubsverpflichtungen und andere Kosten für Mitarbeiter, ausstehende Boni, Archivierungskosten sowie ausstehende Rechnungen gebildet.

Treuhandverhältnisse

Von den Guthaben bei Kreditinstituten betreffen EUR 2.070.654,17 (Vorjahr: TEUR 3.028) Treuhandvermögen, dem Treuhandverpflichtungen in den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden in gleicher Höhe gegenüberstehen.

Sonstige betriebliche Erträge - wichtige Einzelbeträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Berichtsjahr in erster Linie die aktivierten Eigenleistungen aus der Entwicklung der Software (T€ 1.308) und im Übrigen wie im Vorjahr an Konzerngesellschaften mit einem Gewinnaufschlag weiterbelastete Kosten für interne Dienstleistungen.

Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung betreffen wie im Vorjahr ausschließlich gesetzliche Pflichtabgaben.

Andere Verwaltungsaufwendungen (Posten 4. a) bb))

2023 2022
EUR EUR
Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.469.791,25 1.290.842,25
Rechts-, Prüfungs- und Beratungskosten 446.989,62 443.053,67
EDV Aufwendungen 166.358,28 192.355,84
Recruitment Aufwendungen 217.865,15 174.936,76
Miet- und Mietnebenkosten 130.652,04 137.043,59
Marktforschung 72.546,19 4.600,00
Kraftfahrzeugbetriebskosten 51.240,07 46.476,26
Gebühren und Versicherungen 79.774,46 40.141,31
Einzelwertberichtigungen 0,00 403.319,89
Übrige 429.334,11 188.102,13
3.064.551,17 2.920.871,70

Sonstige finanzielle Verpflichtungen zum 31. Dezember 2023

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen für Miet- und Leasingverträge betragen bis einschließlich 2026 TEUR 536.

4. Sonstige Angaben

Die gegenüber Dritten erbrachten Dienstleistungen für Verwaltung und Vermittlung

An Konzernunternehmen wurden Dienstleistungen für Verwaltung in Höhe von TEUR 1.075.047,69 (Vorjahr: TEUR 471) erbracht. Diese werden als laufende Erträge aus sonstigen Tätigkeiten (Posten 2b) ausgewiesen.

Anzahl der ausgeführten Zahlungsvorgänge (Stückzahl) und Zahlungsvolumen (EUR)

Im Berichtsjahr wurden rund 666.500 (Vorjahr: 433.500) Zahlungsvorgänge mit einem Zahlungsvolumen von EUR 426.219.494,84 (Vorjahr: EUR 258.393.917,56) ausgeführt.

Anzahl der Mitarbeiter

Im Durchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 49 Mitarbeiter (Angestellte) (Vorjahr: 38 Mitarbeiter) im Geschäftsjahr.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers für 2023

Das Honorar für die Abschlussprüfungsleistungen beträgt TEUR 24.

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres ein getreten sind

Entsprechende Vorgänge haben sich nicht ergeben.

Zusätzliche Angaben gemäß § 340a Abs. 4 HGB

Entsprechende Vorgänge haben sich nicht ergeben.

Geschäftsführer

Herr Hans-Joachim Waldrich, Kaufmann

Herr Philipp Timm, Kaufmann

Die Geschäftsführer übten ihre Tätigkeit hauptberuflich aus. Auf die Angaben der Gesamtbezüge der Geschäftsführer für das Geschäftsjahr 2023 wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

 

Hamburg, den 28. März 2024

Hans-Joachim Waldrich, Geschäftsführer

Philipp Timm, Geschäftsführer

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde am 11. Juni 2024 festgestellt.

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- / Herstellungskosten
Stand 1.1.2023 Zugänge Stand 31.12.2023
Immaterielle Anlagewerte
a) aus Zahlungsdiensten
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 386.252,83 75.000,00 461.252,83
b) aus sonstigen Tätigkeiten
selbst geschaffene gewerbliche Schutz.rechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 1.379.266,60 1.379.266,60
Sachanlagen
a) aus Zahlungsdiensten
Betriebs- und Geschäftsausstattung 331.121,84 36.541,82 367.663,66
717.374,67 1.490.808,42 2.208.183,09
Abschreibungen
Stand 1.1.2023 Zugänge Stand 31.12.2023
Immaterielle Anlagewerte
a) aus Zahlungsdiensten
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 322.770,95 24.507,45 347.278,40
b) aus sonstigen Tätigkeiten
selbst geschaffene gewerbliche Schutz.rechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 134.355,24 134.355,24
Sachanlagen
a) aus Zahlungsdiensten
Betriebs- und Geschäftsausstattung 307.933,65 21.222,55 329.156,20
630.704,60 180.085,24 810.789,84
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
Immaterielle Anlagewerte
a) aus Zahlungsdiensten
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 113.974,43 63.481,88
b) aus sonstigen Tätigkeiten
selbst geschaffene gewerbliche Schutz.rechte und ähnliche Rechte und Werte 1.244.911,36 0,00
Sachanlagen
a) aus Zahlungsdiensten
Betriebs- und Geschäftsausstattung 38.507,46 23.188,19
1.397.393,25 86.670,07

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die SAVI Marketing GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SAVI Marketing GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SAVI Marketing GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 3. Juni 2024

TREUHANSA GmbH Doctores Völschau
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Bert Schiersmann, Wirtschaftsprüfer

Guido Ottinger, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

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