Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 50277
Eingetragen
21.9.2004
Branche
Einzelhandel in eigenem Namen mit Motorenkraftstoffen, Freie TankstellenGroßhandel mit Brennstoffen und MineralölerzeugnissenEinzelhandel mit Tabakwaren
Gegenstand
Der Verkauf von Treibstoffen aller Art sowie der damit verbundenen Dienstleistungen, Verkauf oder die Vermietung aller Gegenstände, die mit dem Verkauf von Treibstoffen aller Art oder der damit vebundenen Dienstleistungen zu tun haben.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sophie Vergne
seit 17.12.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Steffen Eckert
seit 6.10.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
AS 24 S. A.FRA
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
AS 24 S. A.
France
26.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AS24 TANKSERVICE GMBH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die AS24 TANKSERVICE GMBH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der AS24 TANKSERVICE GMBH, Berlin, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AS24 TANKSERVICE GMBH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 3. Juni 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Bilz, Wirtschaftsprüfer

Kuhlmann, Wirtschaftsprüferin

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 506.343,00 590.284,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.485.416,50 4.927.586,48
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.079.222,00 3.977.909,14
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 94.018,00 66.580,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 777.176,10 8.435.832,60 237.406,01 9.209.481,63
8.942.175,60 9.799.765,63
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Waren 3.610.374,61 4.051.527,25
2. Geleistete Anzahlungen 132.032,00 3.742.406,61 132.450,00 4.183.977,25
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 13.245.721,45 14.073.227,15
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 62.075.818,19 42.693.381,70
3. Sonstige Vermögensgegenstände 6.142.051,03 81.463.590,67 7.510.416,92 64.277.025,77
85.205.997,28 68.461.003,02
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.091.480,18 651.837,41
96.239.653,06 78.912.606,06

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Kapitalrücklage 11.723.596,14 11.723.596,14
III. Gewinnrücklagen 98.931,24 98.931,24
IV. Jahresüberschuss 3.512.121,29 3.281.586,80
15.360.648,67 15.130.114,18
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 518.859,00
2. Sonstige Rückstellungen 5.654.041,93 4.795.866,66
5.654.041,93 5.314.725,66
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 25.152.105,92 5.506.950,22
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 47.546.833,88 50.598.471,52
3. Sonstige Verbindlichkeiten 2.526.022,66 2.362.344,48
- davon aus Steuern TEUR 0 (i. Vj. TEUR 51)
75.224.962,46 58.467.766,22
96.239.653,06 78.912.606,06

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 400.482.735,39 447.885.122,38
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.171.483,70 349.537,59
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -387.172.251,82 -433.120.416,49
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -87.056,45 -387.259.308,27 -46.320,35 -433.166.736,84
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.854.811,53 -1.605.765,85
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -391.693,64 -2.246.505,17 -362.059,94 -1.967.825,79
- davon für Altersversorgung TEUR 1 (i. Vj. TEUR 1)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.447.159,95 -1.579.995,34
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.090.625,12 -6.842.272,67
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 544.510,71 284.523,10
- davon aus verbundenen Unternehmen TEUR 467 (i. Vj. TEUR 48) -
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen TEUR 75 (i. Vj. TEUR 236) -
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -9.284,66 -2.168,64
- davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen TEUR 9 (i. Vj. TEUR 1)-
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.626.907,00 -1.676.817,17
10. Ergebnis nach Steuern 3.518.939,63 3.283.366,62
11. Sonstige Steuern -6.818,34 -1.779,82
12. Jahresüberschuss 3.512.121,29 3.281.586,80

Amtsgericht Charlottenburg HRB 50277

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Hinweise

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.

Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach § 266 Abs. 2 und 3 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Die Vergleichbarkeit der Werte von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zum Vorjahr ist gegeben.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode und, soweit notwendig, um außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Auf Zugänge abnutzbarer Anlagegüter des Sachanlagevermögens werden die Abschreibungen grundsätzlich zeitanteilig vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden ab 2018 im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Ihr Abgang wird im Zugangsjahr unterstellt.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer, die sich im Wesentlichen den steuerrechtlich zulässigen Abschreibungshöchstsätzen entspricht, abgeschrieben.

Die Vorräte werden zur FIFO-Methode unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zu Nennwerten bilanziert. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Darüber hinaus werden ausgewählte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Ausfallrisiken versichert.

Die Flüssigen Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Vorauszahlungen ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Das Wahlrecht nach § 274 HGB - Aktivierung des Aktivüberhangs aus latenten Steuern auf Differenzen in den steuerlichen und handelsrechtlichen Wertansätzen - wurde nicht ausgeübt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Rückstellungen werden in der Höhe des nach vernünftigen kaufmännischen Grundsätzen notwendigen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen angesetzt. Die Rückstellungen mit einer Laufzeit größer ein Jahr werden mit einem laufzeitadäquaten Zinssatz entsprechend der Verordnung der Deutschen Bundesbank diskontiert.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem Devisenkassakurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Verluste aus Kursänderungen bis zum Bilanzstichtag werden berücksichtigt. Die Fremdwährungsverbindlichkeiten werden am Bilanzstichtag zum Devisenkassamittelkurs nach § 256a HGB bewertet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Vorräte

Der Warenbestand betrifft Bestände an Dieselkraftstoff und dem Additiv AdBlue. Zum Abschlussstichtag waren unter Wesentlichkeitsgesichtspunkten keine Abwertungen notwendig.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 62.075 (i. Vj. TEUR 42.693) betreffen in Höhe von TEUR 41.132 (i. Vj. TEUR 31.559) Lieferungen und Leistungen, in Höhe von TEUR 20.919 (i. Vj. TEUR 9.858) sonstige Forderungen aus Cash Pooling sowie in Höhe von TEUR 24 (i. Vj. TEUR 1.276) sonstige Forderungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände TEUR 6.142 (i. Vj. TEUR 7.510), beinhalten Steuerforderungen in Höhe von insgesamt TEUR 6.000 (i. Vj. TEUR 6.993), von denen TEUR 4.883 (i. Vj. TEUR 5.772) rechtlich erst im Folgejahr entstehen.

Latente Steuern

Auf Grund der Umstellung auf BilMoG hätten seit dem Geschäftsjahr 2010 aktive latente Steuern gebildet werden können. Diese würden die Unterschiede zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz für die Rückstellung für Rückbauverpflichtungen und zw. der LIFO und FIFO Bewertung der Bestände in Höhe von TEUR 1.535 betreffen. Bei einem Steuersatz von 30,0 % würden sich aktive latente Steuern von TEUR 460 ergeben.

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital wurde zum Bilanzstichtag unverändert von der AS 24 S.A.S, Saint- Herblain, Frankreich, die ihrerseits eine Tochtergesellschaft der TotalEnergie S.E., Courbevoie, Frankreich, ist, gehalten.

Das Stammkapital ist voll einbezahlt.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage beträgt unverändert TEUR 11.724 (i. Vj. TEUR 11.724).

Gewinnrücklagen

Die Gewinnrücklagen betreffen ausschließlich andere Gewinnrücklagen. Sie beruhen auf der erstmaligen Anwendung des BilMoG im Jahr 2010 und resultieren aus der Auflösung der Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen in Höhe von TEUR 99.

Jahresüberschuss und Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Jahresüberschuss beläuft sich auf TEUR 3.512 und wird voraussichtlich in voller Höhe ausgeschüttet.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 5.654 (i. Vj. TEUR 4.796) wurden im Wesentlichen für Rückbauverpflichtungen in Höhe von TEUR 3.148 (i. Vj. TEUR 2.973), für ausstehende Lieferantenrechnungen TEUR 2.005 (i. Vj. TEUR 1.521) sowie für Personalkosten in Höhe von TEUR 246 (i. Vj. TEUR 146) gebildet.

In Höhe der geschätzten Kosten für Rückbauverpflichtungen wurde in Abhängigkeit von der jeweiligen Tankstellengröße eine entsprechende Rückstellung gebildet, die über den Zeitraum der zu Grunde liegenden Verträge bis zum Eintritt der Verpflichtung sukzessive angesammelt wird. Die Abzinsung erfolgte gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 und 4 HGB mittels des jeweiligen Zinssatzes nach der Restmietdauer. Auf Grund der Nutzungsdauer der Tankstellen ist ein Zinsaufwand in Höhe von TEUR 9 (i. Vj. TEUR 1) aus der Aufzinsung von Rückstellungen im Berichtsjahr angefallen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und gegenüber den verbundenen Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind nicht besichert.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 47.546, i. Vj. TEUR 50.598) handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, davon bestehen (TEUR 0, i. Vj. TEUR 1.360) gegenüber den Gesellschaftern.

Die sonstigen Verbindlichkeiten resultieren im Wesentlichen aus erhaltenen Kautionen von Tankkunden in Höhe von TEUR 2.044 (i. Vj. TEUR 2.067). Die Verbindlichkeiten aus Kautionen haben wie im Vorjahr eine unbefristete Restlaufzeit. Die übrigen sonstigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind nicht besichert.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

2023 2022
TEUR TEUR
Umsatzerlöse nach Produkten
Dieselkraftstoff 381.926 428.656
Super Bleifrei 467 439
Ad Blue 10.360 12.272
Provisionen 6.920 5.089
Übriae 1.215 1.748
Erlösschmälerungen -405 -319
400.483 447.885

Sonstige betriebliche Erträge

Im Geschäftsjahr wurde die Forderungsausbuchung von dubiosen Forderungen vorgenommen. Daraus resultieren sonstige betriebliche Erträge aus der ertragswirksamen Vereinnahmung der Zahlung der Warenkreditversicherung in Höhe von TEUR 478 (i. Vj. TEUR 89). Im Zusammenhang mit der Forderungsausbuchung werden weiter TEUR 3 (i. Vj. TEUR 4) als Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen ausgewiesen. Weitere periodenfremde Erträge in diesem Posten betreffen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen mit TEUR 208 (i. Vj. TEUR 56) sowie Erträge aus Zahlungseingängen auf abgeschriebene Forderungen mit TEUR 0 (i. Vj. TEUR 4).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Hierunter werden im Wesentlichen die Aufwendungen im Zusammenhang mit der Forderungsausbuchung in Höhe von TEUR 574 (i. Vj. TEUR 114), Aufwendungen für Warenkreditversicherungen in Höhe von TEUR 517 (i. Vj. TEUR 485), Aufwendungen für Miete in Höhe von TEUR 1.224 (i. Vj. TEUR 1.131), Aufwendungen für Einzelwertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 44 (i. Vj TEUR 109) ausgewiesen.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen aus Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer und betragen TEUR 1.627 (i. Vj. TEUR 1.677). Aus dem Mindeststeuergesetz ergab sich für das Geschäftsjahr 2023 kein zusätzlicher Steueraufwand.

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen Zahlungsverpflichtungen i. S. d. § 285 Nr. 3a HGB, welche im Wesentlichen aus langfristigen Miet-, Pacht- und Leasingverträgen resultieren.

Miet-, Pacht- und Leasingverbindlichkeiten TEUR
2024 760
2025 777
2026 792
2027 bis 2030 3.327
5.656

Die im letzten Jahr gezeigten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, haben sich mit dem Verkauf der Tankstellen von TotalEnergies Marketing Deutschland GmbH in Verbindlichkeiten gegenüber nicht verbundenen Unternehmen verändert.

Der Geschäftsführung der Gesellschaft gehörten bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses 2023 folgende Personen an:

Frau Sandrine Saboureau, Kauffrau, Finanzdirektor AS24 S.A.S, Frankreich, ab 1. September 2023

Herr Vincent Couvelaere, Kaufmann, Area Manager Eastern Europe der AS24 S.A.S, Frankreich, ab 1. September 2023

Herr Steffen Eckert, Kaufmann, Geschäftsführer AS24 Tankservice GmbH, Deutschland

Da nur ein Mitglied der Geschäftsführung Bezüge von der Gesellschaft erhält, wird auf die Angabe der Organbezüge unter Anwendung der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt wurden insgesamt 42 Mitarbeiter (i. Vj. 43 Mitarbeiter) beschäftigt; davon 24 Angestellte (i. Vj. 21 Angestellte) sowie 18 geringfügig Beschäftigte (i. Vj. 22 geringfügig Beschäftigte).

Honorar Abschlussprüfer

Die mit der Prüfung des Jahresabschlusses beauftragte Gesellschaft erhält ein Honorar für die Abschlussprüfung in Höhe von TEUR 31.

Konsolidierungskreis

Die Gesellschafterin ist die AS24 S.A.S, Saint-Herblain, Frankreich. Die TotalEnergies S.E., Courbevoie, Frankreich, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und zugleich größten Kreis von Unternehmen auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss ist am Sitz der TotalEnergies S.E., Courbevoie, Frankreich, erhältlich und einzusehen unter www.totalenergies.com/.

Nachtragsbericht

Es lagen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vor, die nach den Bilanzstichtag eingetreten sind.

 

Berlin, 31. Mai 2024

gez. Steffen Eckert

gez. Sandrine Saboureau

gez. Vincent Couvelaere

Entwicklung des Anlagevermögens (Bruttodarstellung)

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 905.091 0 0 0 905.091
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.159.387 0 0 0 11.159.387
2. Technische Anlagen und Maschinen
12.533.001 0 0 0 12.533.001
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 213.116 50.390 -590 0 262.916
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 243.113 539.770 0 0 782.883
24.148.617 590.160 -590 0 24.738.187
25.053.708 590.160 -590 0 25.643.278
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 314.807 83.941 0 398.748
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.231.801 442.170 0 6.673.971
2. Technische Anlagen und Maschinen
8.555.092 898.687 0 9.453.779
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 146.536 22.362 0 168.898
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.707 0 0 5.707
14.939.136 1.363.219 0 16.302.355
15.253.943 1.447.160 0 16.701.103
Buchwert
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 506.343 590.284
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.485.416 4.927.586
2. Technische Anlagen und Maschinen
3.079.222 3.977.909
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 94.018 66.580
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 777.176 237.406
8.435.832 9.209.481
8.942.175 9.799.765

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen der Gesellschaft

Die AS24 TANKSERVICE GmbH (AS24) ist eine 100 %ige Tochtergesellschaft der AS24 S.A.S ., Saint- Herblain, Frankreich, und in Deutschland als ein verbundenes Unternehmen dieser Gesellschaft tätig. Unter dem Logo AS24 werden von der AS24-Gruppe ca. 1.518 automatische Tankstellen in Europa gebaut und betrieben, die der Kraftstoffversorgung von international sowie transnational agierenden Transportunternehmen dienen. Der Schwerpunkt der AS24-Gruppe liegt im Angebot von Dieselkraftstoff. Als Zusatzprodukt zum Dieselkraftstoff bzw. AdBlue ® wird LNG an 32 Partner-Stationen über die AS24-Card in Deutschland angeboten. Das entspricht ca. 20 % 1 des gesamten LNG-Netzes in Deutschland.

Die Kraftstoffversorgung wird 365 Tage im Jahr und 24 Stunden am Tag gewährleistet. Leistungen traditioneller Tankstellen wie z. B. Shop oder Kfz-Zubehör werden an AS24-Tankstellen nicht angeboten.

Zum Bilanzstichtag befanden sich in Deutschland 161 (Vorjahr 147) AS24-Tankstationen in Betrieb.

Das Konzept von AS24-Gruppe ist auf die Bereitstellung von Kraftstoff für den unternehmerischen Bereich ausgerichtet und steht Privatkunden nicht zur Verfügung. Die Betankung an AS24-Stationen erfolgt mittels einer Tankkarte, wobei die Tankstellen ausschließlich den Kunden von AS24 vorbehalten sind. Die Rechnungslegung erfolgt durch die AS24 für das Inland direkt und für Auslandsbetankungen im Namen und für Rechnung des jeweiligen verbundenen Unternehmens.

Die Tätigkeit der AS24 konzentriert sich auf die Gewinnung und Betreuung von Kunden durch eine aktive Vertriebstätigkeit sowie auf den Betrieb und die Optimierung des Tankstellennetzes in Deutschland.

Die AS24 ist auch durch zahlreiche Tankungen der deutschen Kunden bei ausländischen AS24 Stationen über Provisionen am positiven Ergebnis der AS24-Gruppe beteiligt.

Die AS24-Gruppe ist auch Herausgeber der Eurotrafic-Karte. Mit diesem Produkt haben die Kunden Zugang zu mehr als 16.300 2 Tankstellen der TotalEnergies-Gruppe und Partnernetzen in Europa und Marokko sowie zu umfangreichen Serviceleistungen, wie der Bezahlung von Autobahnmaut und Straßengebühren, Pannen- und Bußgeldservice.

Die AS24-Gruppe ist mit der TotalEnergies-Gruppe seit 2007 Herausgeber von automatischen Mauterfassungssystem für europäische Autobahnen.

1 Derzeit 158 LNG-Tankstellen deutschlandweit https://fluessiggas.de/wissen/gewerbe/Ing-tankstelle/
2 https://www.as24.com/de/Angebote/Karten/Karte-AS24-EUROTRAFIC

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2.1.1. Allgemeine konjunkturelle Entwicklung in Deutschland

Laut dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz war die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 durch eine Stagnation geprägt. Trotz eines Rückgangs der Inflationsrate auf 5,9 %, der niedrigsten Rate seit Juni 2021, führte die Energiekrise zu einem massiven Kaufkraftverlust und damit zu einem Rückgang des privaten Konsums 3. Im Jahresdurchschnitt lag jedoch die allgemeine Inflationsrate in Deutschland bei 5,9 % 4.

2.1.2. Rahmenbedingungen auf dem Tankstellen- und Transportmarkt

Das Konzept der AS24-Gruppe und somit auch der AS24 ist die Bereitstellung von Kraftstoff für den unternehmerischen Bereich. Die Hauptkunden der AS24-Gruppe sind Unternehmen der Ferntransportbranche, insofern liegt der Schwerpunkt der AS24-Gruppe im Angebot von Dieselkraftstoffen.

Die km-bezogene Straßenbenutzungsgebühren sind mit 88 % Anstieg sehr stark gestiegen. Die Fremdfinanzierungskosten mit 45% Anstieg sind, nach den Personalkosten mit 4 % Anstieg weitere Treiber für den Kostenanstieg im Jahr 2023 um 8 % insgesamt (Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL e.V., 2023 5 ). Die Dieselkraftstoffpreise an deutschen Tankstellen lagen 2023 im Durchschnitt bei 1,730 EUR/Liter 6 und somit um 0,230 EUR/Liter unter dem durchschnittlichen Preis im Vorjahr. Grundlage sind die Stabilisierung des Marktes nach den Folgen des Russland- Ukraine-Krieges und die daraus resultierenden Sanktionen gegen Russland.

Die Bundesregierung hat die erste Stufe der Maut-Erhöhung ab den 1. Dezember 2023 eingeführt und die CO 2 -Erhöhung ab den 1. Januar 2024. Zum 1. Dezember 2023 wird für die Kosten verkehrsbedingter CO 2 -Emissionen eine neue Mautkomponente ("Mautteilsatz") eingeführt. Diese besteht aus einem CO 2 -Aufschlag in Höhe von 200 Euro pro Tonne CO 2. Damit setzen sich die Mautsätze künftig aus vier Kostenteilen zusammen: Kosten der Infrastruktur, der Luftverschmutzung, der Lärmbelastung und des CO 2 -Ausstoßes. Zum 1. Juli 2024 wird die Mautpflicht auf Lkw mit mehr als 3,5 Tonnen technisch zulässige Gesamtmasse (tzGm) ausgedehnt. Handwerkerfahrzeuge unter 7,5 Tonnen tzGm sind von der Mautpflicht befreit.

Bis zum 31. Dezember 2025 sind emissionsfreie Fahrzeuge von der Mautpflicht befreit. Ab dem 1. Januar 2026 zahlen sie einen um 75 Prozent reduzierten Mautteilsatz für die Kosten der Infrastruktur - zuzüglich der Mautteilsätze für Luftverschmutzung und Lärmbelastung. 7

3 https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2023/20231213-diewirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-dezember-2023.html
4 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/01/PD23 022 611.html
5 https://www.bgl-ev.de/web/der_bgl/informationen/branchenkostenentwicklung.htm
6 https://en2x.de/service/statistiken/verbraucherpreise/
7 https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/lkw-Maut-co2-2194574

2.2. Geschäftsverlauf

2.2.1. Ertragslage

Die Gesellschaft weist im Geschäftsjahr 2023 einen gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Jahresüberschuss von TEUR 3.512 (Vj. TEUR 3.281) aus. Für das Jahr 2023 war das Jahresergebnis wie in 2022 prognostiziert. Wesentliche Gründe für die Abweichung gegenüber dem Vorjahr sind die gesunkenen Umsatzerlöse (von -10,6 % im Vergleich zum Vorjahr) und die engen Preisspielräume für Margen. Die Umsatzerlöse sind von TEUR 447.885 auf TEUR 400.483 gesunken, was im Wesentlichen auf den Rückgang des durchschnittlichen Dieselkraftstoffpreises im Vergleich zu 2022 zurückzuführen ist.

Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand zu Umsatzerlöse) von 96,7 % (Vj. 96,7 %) ist im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben. Die Rohmarge (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) ist absolut insgesamt um TEUR 1.495 auf TEUR 13.223 gesunken. Die Minderung ist durch den Rückgang der Umsatzerlöse zu erklären. Die prozentuale Rohmarge mit 3,3% liegt innerhalb der Prognose für 2023. Der Personalaufwand ist durch die Schaffung neuer Stellen für Sicherheit und EV Projekte auf TEUR 2.247 (Vj. TEUR 1.968) gestiegen. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen sind von TEUR 1.580 bedingt durch die geringen Investitionen in Tankstellen um TEUR 133 auf TEUR 1.447 im Jahr 2023 gesunken. Die Reduzierung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 6.842 auf TEUR 6.090 resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der Sanierung und Rückbaukosten, sowie den nicht vorhandenen Anlagenabgängen. Die Aufwendungen aus Steuern vom Einkommen und Ertrag sind gegenüber dem Vorjahr von TEUR 1.677 auf TEUR 1.627 im Einklang mit der Veränderung des Ergebnisses vor Steuern und der Abweichung der Bestandsbewertung zwischen Handels- und Steuerbilanz leicht gesunken.

2.2.2. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 17.327 auf TEUR 96.240 erhöht (+22,0 %). Die Veränderung der Bilanzstruktur resultiert vor allem aus der Erhöhung der Verbindlichkeiten um TEUR 16.757 auf TEUR 75.225 (i. Vj. TEUR 58.468). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sich um TEUR 17.187 auf TEUR 81.464 (i. Vj. TEUR 64.277) erhöht. Die Erhöhung der Forderungen gegen verbundenen Unternehmen resultiert aus dem Anstieg des Cashpoolbestands um TEUR 11.061 sowie dem Anstieg aus offenen Forderungen um TEUR 9.573 im Vergleich zum Vorjahr.

Das Eigenkapital ist im Jahr 2023 mit TEUR 15.361 (i. Vj. TEUR 15.130) konstant geblieben. Die Eigenkapitalquote ist von 19,2 % auf 16,0 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken.

2.2.3. Finanzlage

Die Veränderung des Finanzmittelfonds sowie die dafür ursächlichen Mittelbewegungen werden anhand der nachfolgenden Kapitalflussrechnung aufgezeigt:

2023 2022 Veränderungen
TEUR TEUR TEUR
1. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 15.228 9.656 5.572
2. Cashflow aus der Investitionstätigkeit -11.945 -6.870 -5.075
3. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -3.282 -2.785 -497
4. Finanzmittelfonds am Ende der Periode 0 0 0
5. Finanzmittelfonds am Ende der Periode 0 0 0

Der Bestand an flüssigen Mittel bleibt unverändert (TEUR 0). Das Guthaben im Rahmen des Cash- Poolings beträgt TEUR 20.919 (i.Vj. TEUR 9.858). Der Mittelabfluss aus den Investitionstätigkeiten ist ohne die Effekte aus dem Cash-Pooling auf TEUR - 883 gesunken (i.Vj. TEUR -2.742). Es wurde im Jahr 2023 wie in der Prognose vorhergesehen in die Erneuerung von mehreren Stationen investiert, da alle Tankstellen auch in Zukunft attraktiv und sicher sein sollen. Die Erhöhung des Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit resultiert aus einer Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung.

Die AS24 ist in das konzernweite Cash-Pooling eingebunden. Somit war es ihr stets möglich, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

2.2.4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Aus Sicht der Unternehmensführung ist die Rohmarge der bedeutsamste Leistungsindikator. Bei schwankenden Marktpreisen ist es unerlässlich eine entsprechende Marge zu erzielen, um insgesamt kostendeckend zu wirtschaften. Verbunden mit der Rohmarge ist das Jahresergebnis ein wichtiger Leistungsindikator für den Gesellschafter, da das Jahresergebnis in der Regel an ihn ausgeschüttet wird.

Als weiterer bedeutsamer Leistungsindikator gilt das Investitionsvolumen. Dieser ist ein wichtiger Indikator für die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens.

Im Bereich Sicherheit ist in der Mineralölbranche der sogenannte TRIR ("Total recordable injury rate") die Schlüsselkennziffer. Der TRIR errechnet sich aus der Gesamtzahl der "meldepflichtigen" Unfälle dividiert durch die insgesamt geleisteten Arbeitsstunden und dann multipliziert mit einer Million. Erfasst werden dabei sowohl Unfälle von eigenen Mitarbeitern als auch von Mitarbeitern von Kontraktoren (sofern diese jährlich mehr als 100 Stunden im Auftrag der AS24-Gruppe tätig sind). Im Jahr 2023 lag der TRIR-Wert in Deutschland bei 0.

2.2.5. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf

Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen konnten wir das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss abschließen. Daher beurteilen wir auch die Geschäftsentwicklung in Jahr 2023 als positiv.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1.Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Die durch das Risikomanagementsystem identifizierten Risiken teilen sich in die folgenden wesentlichen Kategorien. Wobei die Bedeutung der Umfeldrisiken die größte Kategorie darstellt.

Umfeldrisiken

Die Entwicklung der Gesamtwirtschaft hat unmittelbare Auswirkungen auf den Transportmarkt und somit auf die Absatzentwicklung im Tankstellenbereich. Eine konjunkturelle Eintrübung würde zu Absatzeinbußen und damit verbunden zu geringeren Umsatzerlösen sowie abhängig von der Margenentwicklung auch zu geringeren Jahresergebnissen führen.

Der Mangel an qualifiziertem Fahrpersonal ist für die Unternehmen der Branche bereits seit einigen Jahren eine Problematik. Laut einer Konsortialstudie wird derzeit geschätzt, dass in Deutschland etwa 70.000 Fahrer fehlen und dass dieser Trend weiter zunehmen wird. 8

Die Transportunternehmen werden durch erhöhte Kosten wie die Maut-Gebühren sowie die CO 2 - Steuer auf Diesel weiterhin stark belastet. Es ist unsere Aufgabe im Kreditmanagement weiterhin äußerst wachsam zu agieren.

Am 16. März 2023 wurde bekannt gegeben, dass TotalEnergies sein deutsches und niederländisches Tankstellennetz bis zum Ende des Jahres 2023 an Alimentation Couche-Tard verkaufen wird. Die Transaktion wurde am 28. Dezember 2023 abgeschlossen.

Beide Parteien haben vereinbart, dass die Lieferung fünf Jahre lang über die Raffinerien von TotalEnergies abgedeckt werden und, dass die Tankstellen weiterhin unter der Marke TotalEnergies am Markt auftreten werden. Die Versorgung der AS24-Tankstellen mit Kraftstoffen bleibt durch seine Lieferverträge mit der TotalEnergies-Gruppe gewährleistet und unberührt. Die AS24 Tankstellen verbleiben bei TotalEnergies und sind durch den Verkauf nicht betroffen. Es wurde ein Akzeptanzvertrag mit Alimentation Couche-Tard geschlossen, sodass AS24 Tankkarten an den nunmehr zu Alimentation Couche-Tard gehörenden Tankstellen akzeptiert werden.

Die Nachfrage nach alternativen Kraftstoffen steigt, da alle Marktteilnehmer vor der Herausforderung der Dekarbonisierung stehen. Somit besteht das theoretische Risiko, dass die Nachfrage nach Dieselkraftstoffen einbricht. Aufgrund aktuell fehlender Angebote der Automobilhersteller sieht die AS24 aber zurzeit kein Risiko, dass der Dieselkraftstoff mittelfristig durch einen alternativen Kraftstoff ersetzt werden kann.

Zusätzlich dazu werden wir unser Angebot erweitern und den neu bewilligten Biodieselkraftstoff HVO100 ab der Markteinführung (voraussichtlich 1.April 2024) partiell anbieten.

8 https://logistik-heute.de/news/studie-fahrermangel-kostet-deutsche-wirtschaft-zehn-milliarden-euro-38960.html

Finanzielle Ausfallrisiken

Ein wesentliches Risiko für die Gesellschaft stellt das Forderungsausfallrisiko dar. Die AS24 sichert die Kundenforderungen über eine Kreditversicherung ab. Im Geschäftsjahr 2023 gab es keine wesentlichen, nicht durch Versicherungen gedeckten Forderungsausfälle.

Darüber hinaus unternimmt die AS24-Gruppe innerhalb ihres geschlossenen Tankstellennetzwerkes weitere Maßnahmen zur Risikominderung und der Sicherung gegenüber Missbrauch, wie das Chipkartensystem, die Ausweitung von Online-Autorisierungen und den verstärkten Einsatz des Doppelkartensystems. Zum Schutz der Anlagen werden Videoüberwachungsanlagen eingesetzt.

Durch die Gestaltung der Liefer- und Leistungsbeziehungen sowie die finanzielle Einbindung in das Cash-Management der TotalEnergies-Gruppe ist die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft eng mit der wirtschaftlichen Entwicklung der TotalEnergies-Gruppe und insbesondere der AS24-Gruppe verbunden.

Umweltrisiken

Wesentliche Umweltrisiken des Tankstellengeschäftes sind neben den gesetzlich vorgeschriebenen Vorsorgemaßnahmen durch eine internationale Gruppenversicherung abgedeckt. Ebenso werden die vorgeschrieben regelmäßigen Inspektionen intern und extern an allen Tankstellen durchgeführt. Insgesamt sehen wir keine den Bestand der Gesellschaft gefährdenden Risiken.

Chancen

Die Entwicklung und Ausweitung der Serviceleistungen (Mautangebote, Internetservices, Erweiterung des Kartenmanagements etc.) und die ständige Erweiterung vom Netz bringt der Gesellschaft neue Ertragsquellen. Die AS24 begleitet die Verkehrswende und die damit verbundene Neuorientierung vom Transportmarkt mit der Einführung von alternativen Kraftstoffen wie LNG und CNG oder Wasserstoff bzw. Elektrizität. So werden zukünftige Investitionen unter der Vorgabe einer Reduzierung des CO 2 - Ausstoßes betrachtet. In ihrer neuen Sustainability Roadmap engagiert sich die AS24 Gruppe für die Entwicklung von Low Carbon Energy und Gas, indem sie ein Netzwerk von Ladestationen anbieten und die europäische Initiative für LNG/CNG und Wasserstoff Korridore unterstützen wird. Neue innovative Projekte für Multi-Energie-Stationen befinden sich in der Planung. Die Zulassung des Verkaufs von Paraffinkraftstoffen in Deutschland, auch in reiner Form wie HVO100, bietet ebenfalls neue Möglichkeiten für die Entwicklung eines nachhaltigeren Mobilitätsangebots.

Einen weiteren vielversprechenden Service bieten wir ab Dezember 2023 unseren Kunden an. Mit dem Kooperationspartner Travis verfügen AS24 Kunden ab sofort über 1.500 LKW- Parkplätze, sowie die Möglichkeit zur Nutzung von Waschanlagen und Tankreinigungen. 9

3.2.Prognosebericht

Das Geschäftsjahr 2024 wird durch die doppelte Mauterhöhung geprägt. Wir werden dadurch Einnahmenerhöhungen generieren aber gleichzeitig ein erhöhtes Kreditrisiko überwachen müssen.

2024 beginnen wir eine Transitionsperiode in der wir uns an die zukünftigen Veränderungen der Antriebsmöglichkeit im Transportgewerbe anpassen möchten. Parallel zu der Strategie der TotalEnergies Gruppe werden wir uns mit dem Ausbau von Multi-Energie Angeboten (vorrangig Electric Vehicle/EV) beschäftigen. Wir wollen mit Grundstückskäufen bzw. vorrangig Anpachtungen in 2024 starten, um zukünftig EV-Hubs implementieren zu können.

Durch die sukzessive Erweiterung von Serviceleistungen (Mautangebote, Internetservices, Erweiterung des Kartenmanagements etc.) soll der Ertragsanteil, der nicht auf dem klassischen Vertrieb von Mineralölprodukten basiert, weiter erhöht werden und einen deutlich höheren Beitrag zur Kostendeckung leisten. Insgesamt planen wir, eine Rohmarge zwischen 3,0 % und 4,5 % im Jahr 2024 zu erreichen. In der Folge erwarten wir für 2024 einen Anstieg des Jahresergebnis analog unserer Geschäftsplanung.

Darüber hinaus plant die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 Investitionen und Reparaturen in einem Volumen von EUR 2,5 Mio. Investiert wird im Wesentlichen in Erweiterungen der Tankflächen und von Multi-Energie Projekten.

Das Ziel für den TRIR-Wert im Jahr 2024 liegt unverändert bei 0.

 

Berlin, 31. Mai 2024

AS24 TANKSERVICE GmbH

Die Geschäftsführung

gez. Steffen ECKERT

gez. Sandrine SABOUREAU

gez.Vincent COUVALAERE

9 https://www.bgl-ev.de/web/der_bgl/informationen/dieselpreisinformationen.htm

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