FENDI
Germany GmbH
München
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31.
Dezember 2023 FENDI Germany GmbH, München
Geschäfts- und Rahmenbedingungen
Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit
Die FENDI Germany GmbH vertreibt Haute Couture,
Schuhe und Accessoires für Damen, Herren und Kinder
der Marke FENDI. Das Produktportfolio im Modebereich
bezieht sich besonders auf Angebote für Damen sowie im
Accessoire-Bereich auf qualitativ hochwertige Handtaschen,
Uhren und Schmuck.
Die FENDI Germany GmbH ist seit der notariellen
Übertragung sämtlicher Anteile von der FENDI
International S.A.S., Paris/Frankreich am 21. August 2020
ein 100%iges Tochterunternehmen der FENDI - Società
a responsabilita limitatà (FENDI srl) mit Sitz in
Rom, Italien. Die FENDI srl, Rom/Italien, ist wiederum ein
100%iges Tochterunternehmen der LVMH Moët Hennessy -
Louis Vuitton SE mit Sitz in Paris (LVMH). Die LVMH-Gruppe
ist mit ihrem Portfolio von 75 einmaligen Prestigemarken
einer der größten Luxusmarkenkonzerne der Welt.
Die LVMH-Gruppe agiert in fünf verschiedenen Sektoren:
Wines & Spirits, Fashion & Leather Goods, Perfumes
& Cosmetics, Watches & Jewelry und Selective
Retailing.
Die FENDI Germany GmbH ist eine Vertriebsgesellschaft
für den deutschen Markt und vertreibt ihre Produkte in
fünf eigenen Boutiquen in Deutschland. Diese befinden
sich in Hamburg, Berlin, zweimal in München und seit
Oktober 2022 in Düsseldorf. Das Outlet in Metzingen
wurde im Dezember 2022 geschlossen.
Die Geschäftsführung misst den Erfolg des
Unternehmens anhand der Umsatzerlöse und des
Jahresüberschusses vor Berücksichtigung
eventueller Anpassungen der Verrechnungspreise für
konzerninterne Lieferungen.
Geschäftsverlauf 2023
Im Jahr 2023 steht die finanzielle Situation
Deutschlands vor mehreren Herausforderungen und bedeutenden
Veränderungen. Einige der Highlights sind:
*Erholung nach der Pandemie*: Wie viele andere
Länder hat auch Deutschland seine wirtschaftliche
Erholung nach der COVID-19-Pandemie fortgesetzt. Dabei lag
der Schwerpunkt auf der Reaktivierung der wirtschaftlichen
Aktivitäten, wobei besondere Anstrengungen zur
Unterstützung der Unternehmen und des Arbeitsmarktes
unternommen wurden.
*Inflation*: Die Inflation war im Jahr 2023 ein
großes wirtschaftliches Problem. Wie in vielen
anderen fortgeschrittenen Volkswirtschaften sind auch in
Deutschland die Preise gestiegen, unter anderem aufgrund
von Unterbrechungen der globalen Lieferketten und
höheren Energiekosten.
*Energiepolitik*: Die weltweite Energiekrise, die
durch den Konflikt in der Ukraine noch verschärft
wurde, hatte erhebliche Auswirkungen auf Deutschland, das
seine Energiepolitik überprüfen und nach
Alternativen zum russischen Gas suchen musste. Dies hat zu
größeren Investitionen in erneuerbare Energien
und eine widerstandsfähigere Energieinfrastruktur
geführt.
*Staatsverschuldung*: Die Höhe der deutschen
Staatsverschuldung ist nach wie vor ein wichtiges Thema.
Während Deutschland in der Vergangenheit im Vergleich
zu anderen europäischen Ländern eine relativ
niedrige Verschuldung aufwies, haben die
außerordentlichen Ausgaben für die Pandemie und
die wirtschaftlichen Unterstützungsmaßnahmen die
Gesamtverschuldung erhöht.
*Industrieller Sektor*: Der Industriesektor, das Herz
der deutschen Wirtschaft, hatte mit Schwierigkeiten zu
kämpfen, die mit Engpässen bei Werkstoffen und
Bauteilen zusammenhingen, insbesondere in der Automobil-
und Technologiebranche. Deutschland hat jedoch weiterhin
eine starke Wettbewerbsposition auf den globalen
Märkten.
*Finanzpolitische Maßnahmen*: Die deutsche
Regierung hat verschiedene fiskalpolitische Maßnahmen
ergriffen, um das Wirtschaftswachstum zu unterstützen
und die Inflation in den Griff zu bekommen. Zu diesen
Maßnahmen gehörten Steueranreize für
Unternehmen und Unterstützungsprogramme für
Familien.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Jahr
2023 aus finanzieller Sicht ein komplexes Jahr für
Deutschland war, das durch eine wirtschaftliche Erholung,
gefolgt von großen Herausforderungen wie der
Inflation und der Energiekrise, gekennzeichnet war.
Im Vergleich zum Vorjahr sanken die Umsatzerlöse
der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 211
bzw. 0,9 %. Dieser Umsatzrückgang ist unter anderem
auf die Schließung des Outlets in Metzingen im
Dezember 2022 zurückzuführen.
Einen positiven Effekt auf die Verkaufszahlen des
Berichtsjahres hatte dagegen die Neueröffnung der
Boutique in Düsseldorf im Oktober 2022, welche mit
Umsatzerlösen von insgesamt TEUR 4.994 im
Geschäftsjahr 2023 zum Umsatz der Gesellschaft
beitrug.
Dieser positive Effekt hatte jedoch nicht
ausgereicht, um den Gesamtrückgang zu kompensieren.
Somit sanken die Umsätze von TEUR 24.527 in 2022 um
TEUR 211 auf TEUR 24.315 im aktuellen Geschäftsjahr,
sodass die im Vorjahr prognostizierte Umsatzsteigerung (+29
%) nicht erreicht werden konnte.
Die Gesamtstrategie der Fendi Germany GmbH
konzentrierte sich auch im Geschäftsjahr 2023
weiterhin hauptsächlich auf:
- Anwerbung neuer lokaler Kunden
- Erhaltung ikonischer Produkte und Stärkung von
Ready-To-Wear
- Erhöhung der Begehrlichkeit und Steigerung der
Markensichtbarkeit, um Bekanntheit zu generieren
- Betonung der Omnichannel-Mentalität mit einem
360-Grad-Kundenfokus.
Das Jahresergebnis 2023 mit einem
Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 96 ist deutlich
schlechter ausgefallen als das prognostizierte
Jahresergebnis von TEUR 900. Dies ist unter anderem darauf
zurückzuführen, dass die sich anbahnende
Insolvenz der KaDeWe-Group negative Auswirkungen zum Ende
2023 hatte. Vor diesem Hintergrund beurteilt die
Geschäftsführung die Einschätzung des
Geschäftsverlaufs als zufriedenstellend.
Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Vermögenslage
Die Bilanzsumme der FENDI Germany GmbH zum 31.12.2023
ist im Wesentlichen aufgrund des bedingt durch die
abgeschlossenen Umbaumaßnahmen am Standort
Düsseldorf gesunkenen Sachanlagevermögens im
Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.336 gesunken und betrug zum
Stichtag TEUR 12.488. Dadurch betrug die Anlagendeckung im
Jahr 2023 63,62%, nach 58,13% im Vorjahr. Darüber
hinaus sanken die Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen um TEUR 740 auf TEUR 1.002 zum 31.12.2023
flankierend zum Umsatzrückgang des
Geschäftsjahres 2023.
Die Umschlagshäufigkeit der Vorräte hat
sich von 2,85 im Jahr 2022 auf 2,41 im Jahr 2023 reduziert.
Der Saldo der Vorräte betrug zum 31.12.2023 TEUR 5.821
(Vorjahr: TEUR 5.809).
Von den Gesamt-Verbindlichkeiten von TEUR 7.862
(Vorjahr: TEUR 8.454) entfallen auf Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 7.249 (Vorjahr:
TEUR 7.042); sie resultieren in Höhe von TEUR 1.994
(Vorjahr: TEUR 1.811) aus Lieferungen und Leistungen und in
Höhe von TEUR 7.204 (Vorjahr: TEUR 5.231) aus dem
konzerninternen Cash-Pooling. Der Anstieg der
Cash-Pooling-Verbindlichkeiten in 2023 beruht auf
höheren Zinssätzen im Vergleich zum
Geschäftsjahr 2022. Die übrigen Verbindlichkeiten
bestehen vor allem aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen gegenüber Dritten in Höhe von TEUR
378 (Vorjahr: TEUR 1.173), deren Reduzierung unter anderem
auf die zum Stichtag abgeschlossenen Baumaßnahmen in
der Boutique in Düsseldorf zurückzuführen
ist.
Finanzlage
Die Gesellschaft war im Berichtsjahr mit ausreichend
liquiden Mitteln ausgestattet. Obwohl es sich bei den
Verbindlichkeiten ausschließlich um kurzfristige
Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von weniger als einem
Jahr handelt, ist die Liquidität der Gesellschaft
aufgrund der Einbindung in das Cash-Pooling der LVMH-Gruppe
gesichert. Aus dem Cash-Pooling resultierte zum 31.12.2023
eine Verbindlichkeit in Höhe von TEUR 7.204 (Vorjahr:
TEUR 5.231).
Die Unternehmen der LVMH-Gruppe insgesamt sind in das
Cash-Pooling der LVMH Group Treasury, 24/32 rue Jean
Goujon, 75008 Paris, Frankreich, einbezogen, welche eine
100%ige Tochtergesellschaft der LVMH ist. Für das
Cash-Pooling stehen Mittel der LVMH-Gruppe zur
Verfügung. Auf Ebene der FENDI Germany GmbH ist
hierfür kein Kreditlimit vereinbart. Die Planungen und
Forecasts der FENDI Germany GmbH sind Bestandteil der
Liquiditätsplanung der LVMH-Gruppe. Die Gesellschaft
war jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen
fristgerecht zu begleichen.
Die FENDI - Società a responsabilita
limitatà (FENDI srl) mit Sitz in Rom, Italien, als
Muttergesellschaft hat gegenüber der FENDI Germany
GmbH mit Datum vom 17. Mai 2022 eine unbefristete, jedoch
für mindestens ein Jahr ab Aufstellung dieses
Jahresabschlusses gültige harte
Patronatserklärung abgegeben, die bestätigt, dass
die Muttergesellschaft die deutsche Tochtergesellschaft
finanziell derart unterstützen wird, dass sie alle
ihre Verpflichtungen erfüllen und ihre Geschäfte
fortführen kann. Wir verweisen hierzu auch auf
lvmh.com/investors/.
Innerhalb der FENDI-Gruppe unterliegt FENDI Germany
GmbH als beherrschte Gesellschaft internen Politik im
Bereich der Festlegung der operativen Rentabilität
(auch als "TNMM" bezeichnet) auf der Grundlage der in den
OECD-Verrechnungspreisleitlinien für multinationale
Unternehmen und Steuerverwaltungen festgelegten Prinzipien,
die es der Gesellschaft ermöglicht, während einer
normalen betrieblichen Tätigkeit ein Betriebsergebnis
innerhalb einer durch ein Wirtschaftsgutachten ermittelten
Fremdvergleichsspanne zu erzielen.
Soweit die Betriebseinnahmen der beherrschten
Gesellschaft im Zusammenhang mit einer normalen
betrieblichen Tätigkeit nicht in den Bereich des
Fremdvergleichs fallen, wird ein True-up Verfahren wie
folgt durchgeführt:
· Wenn in irgendeinem Geschäftsjahr
während der Laufzeit dieser Vereinbarung das
tatsächliche oder prognostizierte Betriebsergebnis der
FENDI Germany GmbH unter dem Fremdvergleichsbereich liegt,
werden FENDI srl und FENDI Germany einvernehmlich eine
Anpassung vereinbaren, um das Betriebsergebnis von FENDI
Germany zu erhöhen und sicherzustellen, dass es im
Fremdvergleichsbereich liegt; · Analog dazu
werden FENDI srl und FENDI Germany eine Anpassung
vereinbaren, um das Betriebsergebnis von FENDI Germany zu
reduzieren und sicherzustellen, dass es im Bereich des
Fremdvergleichs liegt, wenn das tatsächliche oder
geplante Betriebsergebnis von FENDI Germany in einem
Geschäftsjahr während der Laufzeit dieser
Vereinbarung über dem Fremdvergleichsbereich liegt.
Aus der oben beschriebenen Anpassung an den
Fremdvergleich ("TNMM") ergab sich 2023 ein Aufwand in
Höhe von TEUR 3.000 (Vorjahr: TEUR 805).
Der beschriebene Anpassungsmechanismus führt
dazu, dass die FENDI Germany GmbH mindestens ein
ausgeglichenes operatives Ergebnis ausweist.
Ertragslage
Im Jahr 2023 sind die Umsatzerlöse der FENDI
Germany GmbH von TEUR 24.527 auf TEUR 24.315 gesunken.
Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf die
Schließung des Outlets in Metzingen im Dezember 2022
sowie die KaDeWe-Auswirkungen Ende 2023
zurückzuführen.
Trotz des Umsatzrückgangs in Höhe von 0,9%
sind die operativen Kosten (Material- und Personalaufwand,
Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen)
insgesamt um 2,7 % gestiegen.
Die planmäßigen Abschreibungen sind um
73,8 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, was im
Wesentlichen auf die hohen Anlagenzugänge aufgrund der
im Berichtsjahr abgeschlossenen Umbaumaßnahmen in der
Boutique in Düsseldorf zurückzuführen ist.
Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um
TEUR 454 bzw. 16,0 % gestiegen. Der Anstieg ist primär
durch die Neueinstellung im Geschäftsjahr 2023
aufgrund der Boutiqueeröffnung in Düsseldorf
verursacht. Die durchschnittliche FTE-Zahl ist von 32,4 im
Vorjahr auf 43,2 im Geschäftsjahr 2023 gestiegen.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im
Vorjahresvergleich um 5,2 % auf TEUR 7.292 gestiegen. Dies
ist insbesondere auf höhere Werbekosten sowie
gestiegene verschiedene Kosten zurückzuführen.
Die verschiedenen Kosten sind gegenüber dem Vorjahr um
TEUR 279 bzw. 15,7 % gestiegen, was vor allem durch eine
Veranstaltung in der neuen Boutique in Düsseldorf
verursacht ist. Die Werbekosten sind um TEUR 125 bzw. 9,2%
gestiegen. Der Anstieg hängt insbesondere mit dem
erhöhten Werbeaufwand aufgrund der
Boutiqueeröffnung in Düsseldorf zusammen.
Insgesamt ergibt sich in 2023 ein
Jahresüberschuss von TEUR 96 (Vorjahr: TEUR 723).
Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung
Das Marktrisiko ist ein kommerzielles Risiko im
Zusammenhang mit Produkten, die von einem Unternehmen
verkauft werden. Dies zeigt sich in der Regel durch
ungünstige Verkaufsbedingungen,
Nachfrageschwankungen und der Unfähigkeit,
Marktanteile zu erwerben. FENDI-Produkte unterliegen keinen
starken saisonalen Schwankungen, da sie zum großen
Teil aus ganzjährig angebotenen Lederwaren bestehen,
die den Hauptanteil am Umsatz ausmachen. Das Preisrisiko
spiegelt sich hauptsächlich in einem Preisdruck durch
die Wettbewerber und in Schwankungen der Lieferantenkosten
wider. Aufgrund der hohen Verarbeitungsqualität der
Produkte gibt es keine großen Risiken in Bezug auf
Gewährleistungspflichten.
Darüber hinaus bestehen langfristige
Mietverträge für die Boutiquen, so dass auch
keine nennenswerten Mietrisiken existieren. Es besteht
allerdings das grundsätzliche Risiko, dass die
existierenden Mietverträge nicht verlängert und
keine adäquaten Ersatzflächen gefunden werden
können. Dagegen stehen die Vorteile, welche sich aus
der prädestinierten Lage für die
Kundenströme ergeben.
Die FENDI Germany GmbH ist im Wesentlichen den
folgenden Risiken ausgesetzt:
- Unfähigkeit, Marktnachfrage und Trends genau
vorherzusagen
- Verlust aktiver Kunden oder potenzieller Kunden
aufgrund einer erfolglosen Marketingstrategie
- Negative Wirtschaftslage auf dem Referenzmarkt
- Verlagerung von Kundenaktivitäten in das
Internet.
Vor dem Hintergrund der derzeitigen Entwicklung der
Geschäftstätigkeit geht die
Geschäftsführung nicht davon aus, dass die
vorgenannten Szenarien sich wesentlich negativ auf die
Gesellschaft auswirken.
Der seit Ende Februar 2022 bestehende Kriegszustand
in der Ukraine hat bisher keine unmittelbaren Auswirkungen
auf die Geschäftstätigkeit der FENDI Germany
GmbH. Negative Auswirkungen können sich jedoch durch
Energiepreissteigerungen, einen Rückgang des Tourismus
sowie durch abnehmende Konsumneigung aufgrund höherer
Inflation und steigender Zinsen ergeben. Zudem können
sich höhere Kosten aufgrund steigender Mietpreise in
deutschen Großstädten ergeben.
Chancen sehen wir vor allem in der mittelfristig
erwarteten weiteren Zunahme der Nachfrage nach
Luxusgütern in Verbindung mit individueller
persönlicher Beratung.
Risikomanagement
Wesentliche Preisänderungs-, Ausfall- und
Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus
Zahlungsstromschwankungen bestehen bei der Gesellschaft
aufgrund der Geschäftstätigkeit nicht. Zur
Risikoidentifizierung sind interne Richtlinien entwickelt
und implementiert worden. Die Einhaltung der Richtlinien
wird in regelmäßigen Abständen durch die
interne Revision der FENDI-Gruppe geprüft.
Voraussichtliche Entwicklung
Unser Unternehmen ist bereit, sich neuen
Herausforderungen zu stellen, die sich aus der
wirtschaftlichen Instabilität und dem veränderten
Konsumverhalten der Verbraucher ergeben, die ihre
Konsumprioritäten überdenken. Die unmittelbare
Folge könnte ein geringeres Wachstum in den
nächsten Monaten sein.
Das Hauptaugenmerk für Fendi im Jahr 2024 liegt
auf der Budgetdisziplin, um die Rentabilität zu
erhalten, Investitionen auszuwählen, die einen guten
ROI bringen, und in der Lage zu sein, neue Kunden über
verschiedene Kanäle zu gewinnen.
Das Unternehmen setzt auf einen Omnichannel-Ansatz,
weil er die Schaffung zahlreicher
Verkaufsmöglichkeiten, die Bindung zu unseren Kunden
und die Attraktivität der Marke gewährleistet.
Nur so können wir eine starke Basis für die
Zukunft schaffen, die uns die Möglichkeit gibt, ein
solides und nachhaltiges Wachstum zu erzielen.
Im ersten Quartal 2024 verzeichnete das Unternehmen
einen Umsatzrückgang von rund 28,3 % auf TEUR 3.287
verglichen mit TEUR 4.595 im gleichen Vorjahreszeitraum.
Obwohl die in den ersten drei Monaten des aktuellen
Geschäftsjahres tatsächlich erzielten
Umsatzerlöse deutlich unter dem prognostizierten Wert
von TEUR 4.586 lagen, erwartet die FENDI Germany GmbH
für 2024 insgesamt einen Umsatzrückgang von rund
20 % sowie ein positives Jahresergebnis von rund 59 TEUR.
Um die Auswirkungen des Umsatzrückgangs zu begrenzen,
hat die Geschäftsführung Maßnahmen zur
Kostensenkung geplant, die sicherlich dazu beitragen
werden, den Verlust im Geschäftsjahr 2024 zu
begrenzen.
Unterschrift der Geschäftsführung
München, den 20. Juni 2024
Die Geschäftsführung
Maurizio Cherchi
Enrico Sorenti
Dr. Tobias Kircher
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
4.980.711,75 |
6.489.709,43 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
55.942,46 |
14.569,00 |
| 1.
Software |
50.442,46 |
0,00 |
| 2.
geleistete Anzahlungen |
5.500,00 |
14.569,00 |
| II.
Sachanlagen |
4.924.769,29 |
6.475.140,43 |
| 1.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
4.879.419,41 |
6.327.531,24 |
| 2.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
45.349,88 |
147.609,19 |
| B.
Umlaufvermögen |
7.284.752,23 |
8.333.694,58 |
| I.
Vorräte |
5.821.328,64 |
5.808.867,52 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
1.311.879,21 |
2.342.887,58 |
| 1.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
1.002.313,29 |
1.742.344,46 |
| 2.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
219.724,87 |
276.833,46 |
| 3.
sonstige Vermögensgegenstände |
89.841,05 |
323.709,66 |
| III.
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstitut |
151.544,38 |
181.939,48 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
222.329,00 |
0,00 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
12.487.792,98 |
14.823.404,01 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
3.168.556,11 |
3.772.577,87 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
25.000,00 |
25.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
2.975.000,00 |
2.975.000,00 |
| III.
Gewinnvortrag |
72.577,87 |
49.285,31 |
| IV.
Jahresüberschuss |
95.978,24 |
723.292,56 |
| B.
Rückstellungen |
1.457.022,48 |
2.596.973,19 |
| 1.
Steuerrückstellungen |
275.129,53 |
339.615,33 |
| 2.
Sonstige Rückstellungen |
1.181.892,95 |
2.257.357,86 |
| C.
Verbindlichkeiten |
7.862.214,39 |
8.453.852,95 |
| 1.
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen |
122.023,55 |
140.318,96 |
| 2.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
378.262,93 |
1.172.799,36 |
| 3.
Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen |
7.249.081,81 |
7.041.823,44 |
| 4.
Sonstige Verbindlichkeiten |
112.846,10 |
98.911,19 |
| davon
aus Steuern |
112.846,10 |
91.698,83 |
| davon
im Rahmen der sozialen Sicherheit |
0,00 |
8.056,92 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
12.487.792,98 |
14.823.404,01 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Umsatzerlöse |
24.315.295,66 |
24.526.771,59 |
| 2.
Sonstige betriebliche Erträge |
455.634,47 |
187.274,99 |
| 3.
Materialaufwand |
12.009.978,24 |
12.884.702,36 |
| a)
Aufwendungen für bezogene Leistungen |
12.009.978,24 |
12.884.702,36 |
| 4.
Personalaufwand |
3.296.549,41 |
2.842.401,80 |
| a)
Löhne und Gehälter |
2.798.369,73 |
2.416.243,29 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
498.179,68 |
426.158,51 |
| 5.
Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
1.619.173,37 |
931.363,02 |
| 6.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
7.292.274,19 |
6.930.166,25 |
| 7.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
653,00 |
304,71 |
| 8.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
314.104,51 |
21.657,70 |
| 9.
Steuern vom Einkommen und Ertrag |
143.525,17 |
380.672,00 |
| 10.
Ergebnis nach Steuern |
95.978,24 |
723.388,16 |
| 11.
sonstige Steuern |
0,00 |
95,60 |
| Jahresüberschuss |
95.978,24 |
723.292,56 |
Anhang
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut
Registergericht
FENDI Germany GmbH hat ihren Sitz in München.
Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts München
unter HRB 175889 eingetragen.
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der vorliegende Jahresabschluss wurde
gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie
nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes
aufgestellt.
Die FENDI Germany GmbH ist eine mittelgroße
Kapitalgesellschaft gemäß §§ 267 Abs.
2 HGB.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem
Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung
unterlagen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert. Die Nutzungsdauer beträgt ein 1 bis 5
Jahre.
Das Sachanlagevermögen wurde zu
Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert. Die
planmäßigen Abschreibungen wurden nach der
voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die
Nutzungsdauer beträgt 1 bis 10 Jahre.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten
angesetzt. Sofern die beizulegenden Werte am Bilanzstichtag
niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände
und liquide Mittel wurden zum Nennwert angesetzt und unter
Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet
Ausgaben, die vor dem Bilanzstichtag geleistet wurden und
Aufwendungen für zukünftige Perioden darstellen.
Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt.
Die Rückstellungen wurden für alle weiteren
ungewissen Verbindlichkeiten und
Erfüllungsbeträge in Höhe des nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Dabei wurden
alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Als verbundene Unternehmen werden alle Gesellschaften
bezeichnet, die in den Konzernabschluss der LVMH Moet
Hennesy - Louis Vuitton SE, Paris/Frankreich, einbezogen
werden, und die Gesellschaften, an denen die LVMH Moet
Hennesy - Louis Vuitton SE, Paris/Frankreich, direkt bzw.
indirekt eine Mehrheitsbeteiligung hält, die aber
aufgrund eines Wahlrechts nicht in den Konzernabschluss
einbezogen werden.
Angaben zur Bilanz
Anlagevermögen
Die Abschreibungen des Geschäftsjahrs je Posten
der Bilanz sind aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang)
zu entnehmen.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Sämtliche Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine
Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen
resultieren mit TEUR 220 (Vorjahr: TEUR 276) aus
Lieferungen und Leistungen. Davon betreffen TEUR 25
(Vorjahr: TEUR 65) den Gesellschafter.
Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im
Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende
Rechnungen mit TEUR 508 (Vorjahr: TEUR 1.653)
sowie Personalkostenrückstellungen in Höhe von
TEUR 598 (Vorjahr: TEUR 578).
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen betragen TEUR 7.249 (Vorjahr: TEUR 7.042) und
resultieren in Höhe von TEUR 1.994 (Vorjahr: TEUR
1.811) aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von
TEUR 7.204 Vorjahr: TEUR 5.231) aus dem
konzerninternen Cash-Pooling. Sie betreffen mit
TEUR 2.395 (Vorjahr: TEUR 1.376) den Gesellschafter.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind
Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe
von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 6) enthalten.
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe
von TEUR 7 (Vorjahr: TEUR 10) enthalten.
Haftungsverhältnisse
Die Gesellschaft ist in das Cash-Pooling mit der LVMH
Group Treasury, 24/32 rue Jean Goujon, 75008 Paris,
Frankreich, eingebunden. Zum Bilanzstichtag bestand
angesichts der Finanzlage der Konzern-Muttergesellschaft
kein Risiko der Haftungsinanspruchnahme.
Sonstige Angaben
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Arbeitnehmergruppen
|
Zahl
|
Angestellte
|
37
|
davon leitende
Angestellte
|
6
|
Die durchschnittliche Gesamtzahl der im
Geschäftsjahr beschäftigten Angestellten
beträgt 43 (Vorjahr: 40).
Geschäftsführer
Die Geschäfte des Unternehmens wurden durch
folgende Personen geführt:
Maurizio Cherchi
|
|
ausgeübter Beruf:
|
Geschäftsführer der FENDI Germany GmbH
|
Dr. Tobias Kircher
|
|
ausgeübter Beruf:
|
Geschäftsführer der FENDI Germany GmbH
|
Sandra
Brunn-Schaeffer (bis 06/2024)
|
ausgeübter Beruf:
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Geschäftsführer der FENDI Germany GmbH
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Andrea
Rigogliosi (bis 06/2024)
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ausgeübter Beruf:
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Geschäftsführer der FENDI Germany GmbH
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Enrico
Sorenti (seit 06/2024)
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ausgeübter Beruf:
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Geschäftsführer der FENDI Germany GmbH
|
Da nur ein Mitglied von der Gesellschaft Bezüge
erhält, wird von der Schutzklausel gemäß
§ 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.
Konzernzugehörigkeit
Die FENDI Germany GmbH ist zum 31. Dezember 2023 ein
100%-iges Tochterunternehmen der FENDI - Società a
responsabilita limitatà mit Sitz in Rom, Italien.
Diese stellt den Teilkonzernabschluss für den
kleinsten Kreis von Unternehmen auf und hinterlegt diesen
bei der Camera di Commercio in Rom/Italien unter der Nummer
00466430584. Die FENDI - Società a responsabilita
limitatà, Rom, ist ein 100%-iges Tochterunternehmen
der LVMH Moët Hennessy - Louis Vuitton SE mit Sitz in
Paris. Diese stellt den Konzernabschluss für den
größten Kreis von Unternehmen auf und hinterlegt
diese beim Paris Registre du Commerce et des
Sociétés in Paris, Frankreich.
Vorschlag zur Ergebnisverwendung
Der Jahresüberschuss soll auf neue Rechnung
vorgetragen werden.
Unterschrift der Geschäftsführung
München, den 20. Juni 2024
Die Geschäftsführung
Maurizio Cherchi
Enrico Sorenti
Dr. Tobias Kircher
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Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
|
Zugänge
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Abgänge
|
Umbuchungen
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Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
|
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01.01.2023
|
|
|
|
31.12.2023
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
Software
|
24.151,53
|
0,00
|
24.151,53
|
66.062,72
|
66.062,72
|
geleistete Anzahlungen
|
14.569,00
|
4.110,00
|
0,00
|
-13.179,00
|
5.500,00
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
38.720,53
|
4.110,00
|
24.151,53
|
52.883,72
|
71.562,72
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
12.546.423,56
|
102.462,69
|
99.176,89
|
52.978,59
|
12.602.687,95
|
geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
147.609,19
|
7.713,00
|
4.110,00
|
-105.862,31
|
45.349,88
|
Summe Sachanlagen
|
12.694.032,75
|
110.175,69
|
103.286,89
|
-52.883,72
|
12.648.037,83
|
Summe
Anlagevermögen
|
12.732.753,28
|
114.285,69
|
127.438,42
|
0,00
|
12.719.600,55
|
|
Abschreibungen
|
Zugänge
|
Abgänge
|
Umbuchungen
|
Abschreibungen
|
|
01.01.2023
|
|
|
|
31.12.2023
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
Software
|
24.151,53
|
14.768,69
|
24.151,53
|
851,57
|
15.620,26
|
geleistete Anzahlungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
24.151,53
|
14.768,69
|
24.151,53
|
851,57
|
15.620,26
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
6.218.892,32
|
1.604.404,68
|
99.176,89
|
-851,57
|
7.723.268,54
|
geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Sachanlagen
|
6.218.892,32
|
1.604.404,68
|
99.176,89
|
-851,57
|
7.723.268,54
|
Summe
Anlagevermögen
|
6.243.043,85
|
1.619.173,37
|
123.328,42
|
0,00
|
7.738.888,80
|
|
Buchwert
|
Buchwert
|
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
|
EUR
|
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
Software
|
50.442,46
|
0,00
|
geleistete Anzahlungen
|
5.500,00
|
14.569,00
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
55.942,46
|
14.569,00
|
Sachanlagen
|
|
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
4.879.419,41
|
6.327.531,24
|
geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
45.349,88
|
147.609,19
|
Summe Sachanlagen
|
4.924.769,29
|
6.475.140,43
|
Summe
Anlagevermögen
|
4.980.711,75
|
6.489.709,43
|
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 01.08.2024 festgestellt.
BESTÄTIGUNGSVERMERK
DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die FENDI Germany GmbH, München
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der FENDI Germany GmbH
- bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem
Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der
FENDI Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.
Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 und · vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und
Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des
Abschlussprüfers für die Prüfung des
Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres
Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen
und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere
sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung
mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der
Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind,
um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig,
anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür
verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem
nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und
die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen
Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum
Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche
falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die Risiken
wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss
und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder
Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko,
dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche
falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist
höher als das Risiko, dass aus Irrtümern
resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht
aufgedeckt werden, da do-lose Handlungen kollusives
Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende
Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner
Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von
dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind,
jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur
Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der
von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie,
auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob
eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit
Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame
Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur
Fortführung der Unternehmenstätigkeit
aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss
kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht,
sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die
dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben
unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und
Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt
einschließlich der Angaben sowie ob der
Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt,
dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Geset-zesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von
der Lage des Unternehmens.
· führen wir Prüfungshandlungen
zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf
Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise
vollziehen wir dabei insbesondere die den
zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung
sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel
im internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 23. Juli
2024
Forvis
Mazars GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Heiko
Wittig, Wirtschaftsprüfer
Christoph
Mack, Wirtschaftsprüfer
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