Technai GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Samuel Guido Kermelk seit 27.10.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TramUnion GmbHBerlinKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020KonzernlageberichtWirtschaftliche Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf Rahmenbedingungen 2020 war für die Weltwirtschaft insgesamt durch die Corona-Pandemie geprägt. Dies hat teilweise deutliche organisatorische Einschränkungen im Fertigungsbetrieb aber auch in der Verwaltung zur Folge. Lieferketten, insbesondere aus dem Ausland, werden zeitweise unterbrochen. Durch die unstetige Infektionslage kommt es immer wieder zu Einschränkungen im Lieferverkehr. Vertriebliche Aktivitäten finden nahezu ausschließlich über Online-Medien statt. Durch den Einsatz einer Vielzahl von organisatorischen Maßnahmen konnten Infektionen im Betrieb vermieden werden. Jedoch zeichnet sich aufgrund der organisatorischen Umstellungen innerhalb der Firma auch im Bereich der Kunden und Lieferanten eine langsamere Projektabwicklung ab. Geschäftsverlauf Im Jahr 2020 wurden 14 Fahrzeuge für die üstra (Hannover) ausgeliefert und abgenommen. Im Dezember 2017 löste der Kunde MoBiel aus Bielefeld eine Option über den Kauf von weiteren 24 Hochflurstraßenbahnen ein. Die 35 Meter langen Fahrzeuge werden durch das Konsortium Kiepe Electric / HeiterBlick gefertigt und im Zeitraum 2020 bis 2022 ausgeliefert. HeiterBlick liefert den mechanischen Anteil (Wagenkasten und Drehgestell). Der Auftragswert beläuft sich auf ca. Mio. EUR 60. Die ersten Fahrzeuge wurden im Jahr 2020 begonnen zu montieren. Das erste Fahrzeug wurde im Dezember fertig gestellt und ausgeliefert. Die Inbetriebnahme und Zulassung erfolgte planmäßig Anfang 2021, so dass der Fahrbetrieb bereits aufgenommen wurde. Im April 2018 wurde von den Dortmunder Stadtwerken DSW21 ein Auftrag über 24 neue Hochflurstraßenbahnen und die Sanierung von weiteren 64 Hochflurstraßenbahnen vergeben, der über die HeiterBlick GmbH abgewickelt wird. Der Auftragswert liegt bei rund Mio. EUR 130. Im Jahr 2020 begann die Fertigung der Neufahrzeuge sowie der Materialeinkauf. Das erste Neufahrzeug soll im Jahr 2021 an die DSW21 ausgeliefert werden. Parallel dazu wurde ebenfalls die Sanierung der Bestandsfahrzeuge vorbereitet und an einem ersten Prototyp begonnen. Im Dezember 2019 wurde ein Auftrag über 18 Niederflurstraßenbahnen von der Würzburger Straßenbahn GmbH vergeben, der ebenfalls über die HeiterBlick GmbH abgewickelt wird. Der Auftragswert liegt bei rund Mio. EUR 80. Optional kann der Auftraggeber weitere neun Fahrzeuge bestellen, die jedoch größer sein werden, um bis zu 15% mehr Fahrgastkapazität bei einer Länge von bis zu 42 Metern zu gewährleisten. Der Auftrag wurde im Jahr 2020 überwiegend planerisch und konstruktiv bearbeitet. Im Jahr 2022 beginnt die Fertigung und der Materialeinkauf. Unser Auftragsbestand bei Stadtbahnen reicht somit mit der eingelösten Option aus Bielefeld mit 24 Fahrzeugen, dem Auftrag aus Dortmund über 88 Fahrzeuge und dem Auftrag für Würzburg mit 18 Fahrzeugen aktuell bis in das Jahr 2031. Im Auftrag von Max Bögl wurden 2020 mehrere Wagenkästen für eine Magnetschwebebahn montiert und ausgebaut. Dieser Auftrag wird auf Anfrage von Max Bögl auch 2021 weiter fortgeführt und erweitert. Die Entwicklung im deutschen LRV-Markt (light rail vehicle) ist, wie der gesamte deutsche Bahnmarkt, in hohem Maße vom Einsatz öffentlicher Finanzmittel geprägt. Die Zahl der anzuschaffenden Straßenbahnen in Deutschland nimmt zu, da neben der Ersatzbeschaffung auch vermehrt auf Wachstum der Fuhrparks gesetzt wird. Klima- und Mobilitätswandel unterstützen den Ausbau eines modernen ÖPNV mit modernsten Straßenbahnen nachhaltig. Leistungs- und Umsatzentwicklung Im Geschäftsjahr 2020 konnten wir durch die Abnahme von 14 TW3000 sowie kleinerer Werkstatt- und diversen Ersatzteilaufträgen einen Umsatz i.H.v. TEUR 11.970 erzielen. Das Geschäftsjahr war geprägt von der Produktion der Hannoverfahrzeuge auf effizientem Vorjahresniveau, dem Fertigungsbeginn des Auftrags Bielefeld sowie den konstruktiven und materialseitigen Vorbereitungen der Aufträge Dortmund und Würzburg. Insgesamt haben wir im Geschäftsjahr 2020 eine Leistung (Umsatz zuzüglich Bestandsänderung) i.H.v. TEUR 28.199 erzielen können. Personal Mit einem etwa gleichbleibenden Mitarbeiterstamm von 99 Mitarbeitern (inklusive Praktikanten und Aushilfen) per 31.12.20 wird am Standort Leipzig die Entwicklung und Fertigung der Fahrzeuge durchgeführt. Erhöhten Anforderungen bezogen auf Personalkapazität in der Fertigung begegnen wir durch den Einsatz von Leiharbeitnehmern. Durch die gute Auftragslage bedingt haben wir den Aufbau von Personal insbesondere in den Bereichen Konstruktion, Arbeitsvorbereitung und Qualitätssicherung begonnen. Die Einstellung von Auszubildenden sowie die fachorientierte Weiterqualifizierung von Mitarbeitern ist Schwerpunkt künftiger Personalentwicklung. Weiterhin arbeiten wir aktiv mit Hochschulen der Region zusammen, um akademischen Nachwuchs an das Unternehmen zu binden. Die HeiterBlick GmbH gehört dem sächsischen Arbeitgeberverband an. Folglich werden Vergütungen entsprechend des jeweiligen Tarifvertrages gezahlt. Eine betriebliche Altersversorgung ist im Rahmen der Entgeltumwandlung installiert. Altersteilzeit nutzen wir im Rahmen der tariflichen Vereinbarungen. Im Jahr 2020 mussten 7 Arbeitsunfälle festgestellt werden, davon keiner mit für die Betroffenen erheblich belastendem oder tragischem Ausgang. Forschung und Entwicklung Die stetige Weiterentwicklung unserer Fahrzeuge und Baureihen gehört zur Unternehmensstrategie. Neben der Weiterentwicklung bestehender Fahrzeugtypen arbeiten wir in unserer Entwicklungsabteilung weitgehend auftragsbezogen. Im Jahr 2020 wurde im Bereich der alternativen Antriebe für Straßenbahnen ein Forschungsprojekt installiert, das auch vom Bundesverkehrsministerium gefördert wird. In Zusammenarbeit mit sächsischen Entwicklungspartnern wird eine wasserstoffbetriebene Straßenbahn entwickelt, um den vermehrten Nachfragen von innovativen Verkehrsbetrieben gerecht zu werden. Beschaffung Die Versorgungslage im Bereich der Vorprodukte und des Materialbezuges konnte bezogen auf die im Jahr 2020 in der Fertigung befindlichen Fahrzeuge jederzeit sichergestellt werden. Hierbei bevorzugen wir hauptsächlich langfristige Rahmenverträge mit schwerpunktmäßiger Ausrichtung auf Unternehmen der Region und den üblichen Preisgleitklauseln. Aufgrund der Corona-Pandemie hat sich die Beschaffungssituation für Neuprojekte jedoch deutlich verändert. Teilweise wurden Lieferketten temporär unterbrochen. Betriebsteile wichtiger Lieferanten mussten zeitweise schließen oder Abnahmen von Fertigteilen verzögerten sich aufgrund von Reisebeschränkungen. Zudem beobachten wir eine deutliche Preissteigerung bei Vormaterialien, die sich auch auf Komponenten niederschlagen dürfte. Liquidität Die im Berichtsjahr zur Verfügung stehende Liquidität reichte jederzeit aus, um die finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. Auch für das nächste Geschäftsjahr ist die Liquidität gesichert. Wir haben keine Kreditlinien in Anspruch genommen. Derivative Finanzinstrumente werden nicht genutzt, Fremdwährungs- und Zinsrisiken bestehen nicht. Lage des Konzern Entwicklung der Finanzlage Wesentliche Ziele unseres Finanzmanagements sind unter anderem, die Abwicklung unserer Aufträge sowie das geplante Wachstum des Unternehmens durch eine adäquate Finanzierungsstruktur zu unterstützen und die jederzeitige Zahlungsfähigkeit sicherzustellen. Hierzu stehen uns über die bestehenden Lieferverträge mit unseren Auftraggebern ausreichend Finanzmittel zur Verfügung. Für die Projektabwicklung Dortmund wurde eine Avalkreditlinie in Höhe von 45.000 TEUR durch ein deutsches Bankenkonsortium bereitgestellt. Für den Auftrag Würzburg sowie in Vorbereitung weiterer wahrscheinlicher Auftragseingänge wurde im Jahr 2020 eine Erhöhung dieser Linie um weitere 115.000 TEUR durchgeführt.
Die Konzern war im Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Entwicklung der Ertragslage Die Entwicklung der Betriebsleistung des Geschäftsjahres 2020 war geprägt von der Auslieferung und Abrechnung der Fahrzeuge des Auftrages Hannover, der weiteren Vorbereitung des Auftrags Bielefeld sowie Vorleistungen für die Aufträge Dortmund und Würzburg. Im Vergleich zum Vorjahr wurde eine um TEUR 13.580 geringere Leistung ausgewiesen werden. Der Materialaufwand hat sich im Vergleich zum Vorjahr infolge der Anarbeit für den Auftrag Bielefeld deutlich erhöht, die Ausgaben im Personalbereich haben sich überwiegend durch die Tarifstufenentwicklung gegenüber dem Vorjahr erhöht (im Jahr 2020 gab es keine allgemeine Tariferhöhung). Bereinigt um die Zuführung zu Rückstellungen lagen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf Vorjahresniveau. Für das Geschäftsjahr 2020 ergibt sich ein Betriebsergebnis in Höhe von TEUR 2.457. Zusammen mit dem Finanzergebnis konnte im Geschäftsjahr ein positives Ergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von TEUR 1.790 erwirtschaftet werden. Der Jahresüberschuss des Konzern beträgt TEUR 1.203. Die Ertragslage des Konzern stellt sich am Bilanzstichtag wie folgt dar:
Entwicklung der Vermögenslage Die Vermögenssituation des Konzern ist geprägt durch das Umlaufvermögen, vor allem durch die Vorräte und die Forderungen. Zum 31. Dezember 2020 betrug die Konzernbilanzsumme TEUR 70.769, dies entspricht einer Erhöhung um TEUR 21.971.
Der Anstieg der mittel- und langfristigen Vermögensgegenstände auf der Aktivseite beruht auf der Investitionstätigkeit im Bereich Produktion und EDV. Der starke Anstieg der Vorräte spiegelt vor allem die Materiallieferungen sowie die Anarbeit für den Auftrag Bielefeld wider. Dagegen sind die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände aufgrund der Beendigung der Fahrzeugauslieferungen im Auftrag Hannover stark zurück gegangen. Die flüssigen Mittel haben sich u.a. um Anzahlungen für die Aufträge Dortmund und Würzburg erhöht.
Mit dem 2020 erwirtschafteten Überschuss konnte das Eigenkapital weiter erhöht werden. Die Rückstellungen fielen stichtagsbezogen aufgrund einer geringeren Stückzahl von Fahrzeugen im Umsatz niedriger aus und auch die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich leicht gegenüber dem Vorjahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich um ein Darlehen für den Drehgestellarbeitsplatz. Die erhaltenen Anzahlungen erhöhten sich um Zahlungen für die Aufträge Dortmund und Würzburg. In der Position "Andere Verbindlichkeiten" ist der Saldo aus der wirtschaftlichen Zuordnung des Materialanteils aus dem Auftrag Bielefeld über das Konsortium abgebildet. Der starke Anstieg dieser Position ist ebenfalls geprägt von der Anarbeit des Auftrages Bielefeld. Chancen- und Risikobericht Vorbemerkung Zum Ende des Geschäftsjahres 2020 verfügt der Konzern über ein positives Eigenkapital in Höhe von TEUR 3.680. Die Planungsrechnung wurde bis 2023 aktualisiert. Darin sind Umsätze aus dem Auftragsbestand der Aufträge Bielefeld, Dortmund und Würzburg enthalten. Im Ergebnis ist unsere Liquidität mindestens für die kommenden beiden Geschäftsjahre gesichert. Wir sehen unsere weitere Entwicklung, insbesondere aufgrund des gesicherten Auftragsbestandes, der getätigten Investitionen in die Fertigungsinfrastruktur zur Vorbereitung der parallelen Abwicklung zweier Großaufträge und weiterer potenzieller Neuaufträge, positiv. Das Eigenkapital wird auch im Planungszeitraum deutlich steigen. Eingrenzung von Risiken Zur planmäßigen Steuerung auftretender Risiken und sich bietender Chancen werden kontinuierlich Leitungsbesprechungen durchgeführt. Dabei werden Risiken und Chancen in den verschiedenen Bereichen des Unternehmens identifiziert, analysiert, bewertet und kommuniziert. Wir bedienen uns einer Reihe aufeinander abgestimmter Systeme, die uns unterstützen, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, frühzeitig zu erkennen. Im Mittelpunkt der eingerichteten Kontrollsysteme- und -mechanismen zu Chancen und Risiken stehen die zeitnahe Verfolgung der Unternehmensplanung und die Feststellung der Plausibilität des sich ergebenden Zahlenwerkes. Ferner erfolgen unter anderem monatliche betriebswirtschaftliche Auswertungen und eine mitlaufende Auftragskalkulation. Mögliche Chancen Unsere erarbeitete Kompetenz im Straßenbahnbau und der Sanierung von Straßenbahnen versetzt uns in die Lage, schnell und kundenorientiert am Markt agieren zu können und gegebenenfalls als Nischenanbieter auch kleinere Stückzahlen an Fahrzeugen und Bauteilen liefern zu können. Wir sehen unsere Reaktionsgeschwindigkeit, unsere hohe Kundenorientierung und Qualitätsniveau sowie unser im Laufe der Jahre geschaffenes spezielles Know-how als Wettbewerbsvorteil bzw. als Wettbewerbschance. Allgemeiner Hinweis Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind noch nicht vollumfänglich bewertbar. Wir sehen Risiken im Bereich steigender Materialpreise und insbesondere in der Verzögerung durch Lieferungen von Bauteilen. Aufgrund der volatilen Infektionslage können weiterhin Teilschließungen bei Lieferanten oder den eigenen Fertigungsbereichen nicht ausgeschlossen werden. Auf Kundenseite besteht das Risiko einer rückläufigen Nachfrage seitens der öffentlich-rechtlichen Institutionen, da mit einer Reduzierung der öffentlichen Haushalte gerechnet werden muss. Liquiditäts- und Kapitalkostenrisiken Liquiditätsrisiken sind mit den vorhandenen Auftragseingängen und den damit verbundenen Anzahlungsflüssen vorerst nicht zu erkennen. Fremdfinanzierungen werden von uns aktuell in sehr geringem Umfang in Anspruch genommen. Lieferantenrisiken Bei der Beschaffung von Komponenten, Vorprodukten und Dienstleistungen sind wir auf Fremdanbieter angewiesen. Schwerpunkte bei der Risikobetrachtung bilden u.a. das Lieferantenmanagement, Gewährleistungsverpflichtungen und das Cost-Management. Unterstützt werden die Maßnahmen durch das vorhandene Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001:2000. Zur Absicherung der Risiken werden fortlaufend folgende Maßnahmen betrieben:
Zudem binden wir unsere Lieferanten hauptsächlich über Rahmenverträge mit Festpreisen bis zur Auslieferung unserer langfristigen Aufträge. Dadurch begegnen wir den sich bei mehrjährigen Lieferverträgen zwangsläufig ergebenden Preisänderungsrisiken bereits im Vorfeld. Wie bereits in der Einleitung und unter den allgemeinen Hinweisen erwähnt sehen wir insbesondere auch die Materialbeschaffung durch die fortschreitende Corona-Pandemie negativ beeinflusst. Qualitätsrisiken Voraussetzung für eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit ist die permanente Qualitätssicherung. Um Qualitätsrisiken zu mindern, haben wir daher ein Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001:2000 eingerichtet. Die HeiterBlick GmbH besitzt zudem die schweißtechnische Zulassung gemäß der DIN 6700-2 CI sowie die notwendigen Erweiterungen DIN 3834-2 und DIN 18800-7 (2002-9) zum Schweißen von Schienenfahrzeugen und -fahrzeugteilen. Weiterhin wurde ein Umweltmanagementsystem nach DIN EN ISO 14001:2004 eingerichtet. Im Jahr 2014 erlangte die HeiterBlick GmbH die Zertifizierung zum Klebefachbetrieb nach DIN 6701 und ist berechtigt, A1-Verklebungn durchzuführen. Auf unsere qualitativ hochwertigen Produkte geben wir i.d.R. Gewährleistungen zwischen zwei und vier Jahren. Bei einzelnen Komponenten beträgt die Gewährleistung bis zu 10 Jahren und mehr. Für diese möglichen Gewährleistungsfälle haben wir aufgrund unserer Erfahrungen in der Vergangenheit durch Rückstellungen ausreichend Vorsorge getroffen. Wir gehen davon aus, dass diese ausreichend sind, mögliche anfallende Kosten zu decken. Risiken der erwarteten wirtschaftlichen Entwicklung Die erwartete wirtschaftliche Entwicklung des Konzern ist durch Unsicherheiten beeinflusst. Durch den Auftragsbestand Bielefeld (MoBiel), Dortmund (DSW21) und Würzburg (WSB) hat sich eine wesentliche Risikogröße aufgelöst. Grundsätzlich bestehen die üblichen Geschäfts- und Produktionsrisiken, die zu einer Abweichung von der Planung führen können. Aufgrund der Corona-Pandemie haben sich diese Risiken erhöht. Finanzinstrumente Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Der Konzern verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minderung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Prognosebericht Unabhängig von der volatilen weltweiten Wirtschaftslage sind unsere Erwartungen für die Geschäftsjahre 2021 bis 2023 - vor dem Hintergrund unserer guten Auftragslage - positiv. Die Fertigungskapazitäten sind gemäß unseren Planungen für 2021 bis 2023 ausgelastet. Für den Zeitraum ab 2024 ist unsere Fertigung bereits teilweise ausgelastet. Einzelne Leistungen werden an dafür spezialisierte Unternehmen vergeben. Darüber hinaus auftretende Fertigungsspitzen gleichen wir über Leiharbeit aus. Die Entwicklung weiterer innovativer Produkte steht ebenfalls im Fokus der Ausrichtung unserer Gesellschaft. Hieraus leitet sich die Notwendigkeit ab, mit einer zielgerichteten Entwicklungsarbeit das Produktportfolio zu optimieren und zu erweitern, um unsere Marktposition als Nischenanbieter weiter zu festigen. Für die Geschäftsjahre 2021 bis 2023 rechnen wir mit Jahresüberschüssen und einer weiteren Verbesserung der Eigenkapitalsituation. Unsere Liquidität ist unseren Planungen zufolge in den Geschäftsjahren 2021 bis 2023 gesichert.
Leipzig, 30.04.2021 TramUnion GmbH Samuel Kermelk, Geschäftsführer KonzernbilanzAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Konzernkapitalflussrechnung
Konzerneigenkapitalspiegel
KonzernanhangA) Allgemeine Angaben Dem Konzernabschluss der TramUnion GmbH, Leipzig, zum 31.12.2020 liegen die Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften zugrunde. Im Berichtsjahr wurden das BilMoG und das BilRuG angewendet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die TramUnion GmbH stellt für das Geschäftsjahr 2020 erstmals einen Konzernabschluss auf. Die Vergleichswerte aus dem Vorjahr sind nur wie angegeben verfügbar. Die TramUnion GmbH, Berlin ist beim Amtsgericht Berlin Charlottenburg unter der Nummer HRB 123550 in das Handelsregister in der Rechtsform einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung eingetragen. Die Gesellschaft ist nach den in § 293 HGB genannten Größenklassen nicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtetet und stellt freiwillig den Konzernabschluss auf. B) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Anlagevermögen: Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bilanziert. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Umlaufvermögen: Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. zu fortgeschriebenen Durchschnittspreisen. Eine verlustfreie Bewertung ist durch Abschläge auf einzelne Artikel unter Berücksichtigung ihrer Verwertbarkeit gegeben. Die unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet, soweit eine retrograde Bewertung keinen niedrigeren Wertansatz ergibt. In die Herstellungskosten sind die direkt zurechenbaren Einzelkosten sowie angemessene Teile der Material-, Fertigungs- und Konstruktionsgemeinkosten sowie der Verwaltungsgemeinkosten einbezogen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden mit dem Nennwert bilanziert. Für zweifelhafte Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen, für das allgemeine Kreditrisiko Pauschalwertberichtigungen, gebildet. Die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert. Kassen- und Bankguthaben sind zum Nominalwert bilanziert. Eigenkapital: Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen: Steuer- und sonstige Rückstellungen sind in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet worden. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und der Höhe nach noch nicht feststehenden Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten: Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. C) Währungsumrechnung Die Fremdwährungspositionen der deutschen Konzerngesellschaften sind zum EUR-Referenzkurs der Europäischen Zentralbank vom 31.12.2020 am Bilanzstichtag angesetzt, sofern keine Bewertungseinheiten gebildet wurden. D) Angaben zum Konsolidierungskreis Im Konzernabschluss werden neben der TramUnion GmbH die Gesellschaften einbezogen, an denen eine Beteiligung gehalten wird, sowie die Tochterunternehmen dieser Gesellschaften. Die Angaben zum Beteiligungsbesitz und Konsolidierungskreis ergeben sich im einzelnem aus der Aufstellung des Anteilsbesitz, welche als Anlage 1 beigefügt ist. E) Angaben zu den Konsolidierungsmethoden Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode. Die sich ergebenden Unterschiedsbeträge wurden mit dem Ergebnisvortrag saldiert. Durch die Schuldenkonsolidierung wurden Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Unternehmen durch Saldierung herausgerechnet. Im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung sind die entsprechenden Ertrags- und Aufwandspositionen bereinigt worden. Zwischenergebnisse aus dem Leistungsaustausch zwischen den einbezogenen Unternehmen wurden eliminiert. Ergebniseffekte aus unterschiedlichen Bewertungsmethoden in den Einzelabschlüssen wurden ebenfalls eliminiert. F) Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen: Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Konzernanlagespiegel - Anlage 2 zum Anhang - dargestellt. Umlaufvermögen: Die Forderungen haben eine Laufzeit von unter einem Jahr. In den Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagien in Höhe von 4 TEUR enthalten. Eigenkapital: Die Entwicklung des Eigenkapitals ist im Konzerneigenkapitalspiegel - Anlage 3 zum Anhang - dargestellt. Rückstellungen: Die Steuerrückstellungen gliedern sich wie folgt:
Die sonstigen Rückstellungen betreffen:
Die langfristigen Rückstellungen wurden mit dem jeweiligen Laufzeitzinssatz der Bundesbank abgezinst. Verbindlichkeiten: Die Verbindlichkeiten umfassen:
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind insgesamt 349 TEUR durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. G) Erläuterung der Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse: Die Umsatzerlöse des Konzerns gliedern sich nach geographischen Märkten wie folgt:
Die Umsatzerlöse entfallen auf folgende Geschäftsfelder:
Sonstige betriebliche Erträge: In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 580 TEUR, Auflösung von Wertberichtigungen in Höhe von 2 TEUR und übrige sonstige Erträge in Höhe von 5 TEUR enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen: Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten keine periodenfremden Aufwendungen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen: In den Zinsaufwendungen sind die Finanzierungsanteile aus der Abzinsung der langfristigen Rückstellungen in Höhe von 7 TEUR enthalten. H) Sonstige Angaben Beschäftigte: Im Jahresdurchschnitt waren 99 Mitarbeiter im Konzern beschäftigt. Diese setzen sich aus 59 Angestellten und 40 gewerblichen Mitarbeitern zusammen. Aufwendungen für den Abschlussprüfer: Im Geschäftsjahr 2020 wurde für Aufwendungen an den Abschlussprüfer ein Betrag in Höhe von 30 TEUR verbucht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen: Es bestehen aus Dienstleistungs-, Miet-, Wartungs- und Leasingverträgen Verpflichtungen in Höhe von 2.146 TEUR mit einer Laufzeit von 1 Jahr, in Höhe von 4.296 TEUR mit einer Laufzeit von 2 bis zu 5 Jahren. Zur Finanzierung der laufenden Aufträge steht einer Tochtergesellschaft ein Avalrahmen von insgesamt 160.000 TEUR ohne Sicherheiten zur Verfügung. Ergänzende Angaben Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 123550 beim Amtsgericht Berlin Charlottenburg registriert. Mit Eintragung ins Handelsregister am 09. März 2021 wurde die Geschäftsadresse auf Niemeyerstraße 2-5, 04179 Leipzig geändert. Die Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr durch den Geschäftsführer Herrn Ludwig Koehne, Berlin bis 16. November und ab 17. November durch den Geschäftsführer Herrn Samuel Kermelk, Dipl.-Ingenieur, Neukieritzsch OT Kahnsdorf vertreten. Auf die Angaben der Gesamtbezüge der Geschäftsführer im Sinne des § 285 Nr.9a HGB wird in Ausübung des Wahlrechts des § 286 Abs.4 HGB verzichtet. Anlage 1: Aufstellung des Anteilsbesitzes
Beteiligungsspiegel
sonstige Berichtsbestandteile
Leipzig, 30.04.2021 TramUnion GmbH Samuel Kermelk, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 16.12.2021 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die TramUnion GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der TramUnion GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2020, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der TramUnion GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus haben sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/ bestaetigungsvermerk/hgb-konzern-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Düsseldorf, den 30. September 2021 DWP
Aktiengesellschaft
Dunkerbeck, Wirtschaftsprüfer |
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Herstellung von Lokomotiven und anderen Schienenfahrzeugen
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
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Herstellung von Fahrrädern sowie von Behindertenfahrzeugen
Herstellung von Lokomotiven und anderen Schienenfahrzeugen
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Erbringung von sonstigen gärtnerischen Dienstleistungen
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