Architekturbüros für Orts-, Regional- und Landesplanung
MOGoil GmbH
Rotherstraße 22, 10245 Berlin, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andrey Yashkin seit 4.9.2006 | Geschäftsführer |
Andreas Rogge seit 4.9.2006 | Geschäftsführer |
Miroslav Pribyl seit 4.9.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Ergon Solutions, Inc. | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MOGoil GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen Die MOGoil GmbH ist ein international tätiges Handelsunternehmen, welches sich auf die Beschaffung von Basisölen und anderen Grundprodukten aus unterschiedlichen Raffinerien in Mittel- und Osteuropa sowie in Fernost und Amerika spezialisiert hat. Unser Portfolio wurde seit der Gründung kontinuierlich erweitert, sodass wir heute Produkte aus allen API Base Stock Gruppen anbieten. Die in Europa eingekauften oder in die EU importierten Produkte werden in Antwerpen gelagert und europaweit auf unterschiedlichen logistischen Wegen geliefert. Die MOGoil GmbH zählt mittlerweile zu einer bekannten Größe auf dem Markt und ist unter den TOP 100 Chemiegroßhändler der ICIS (Independent Commodity Inteligence Services) gelistet (ICIS TOP 100 Chemical Distributors List). Durch die Übernahme der Mogoil GmbH von Process Oils, Inc zum 01.08.2023 ist die Mogoil GmbH ein Teil der Ergon -Unternehmensfamilie geworden. Kernelemente des Managementsystems der MOGoil sind ein integriertes Steuerungskonzept sowie finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren. Die operative Unternehmensleistung wird anhand der Umsatzerlöse und des Jahresergebnisses gemessen. Die Leistung wird monatlich ermittelt und der Budgetplanung dem Vorjahr gegenübergestellt. Die nicht finanzielle Leistungsindikatoren umfassen die Kundenzufriedenheit sowie die Mitarbeiterzufriedenheit. Für eine nachhaltige Sicherung des Unternehmenserfolges sieht sich die Geschäftsführung verpflichtet ein Qualitätsmanagementsystem zu führen, welches den Anforderungen der DIN EN ISO 9001:2015 gerecht wird. 2. Gesamtwirtschaftliches Umfeld Der andauernde Krieg in der Ukraine belastet stark die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland. Das prognostizierte Bruttoinlandsprodukt für das Jahr 2023 betrug 0,2 %, im Gesamtjahr 2023 fiel das Bruttoinlandsprodukt auf -0,3 % zurück. Besonders stark betroffen war die Industrie, vor allem aufgrund Mangel an Aufträgen. Die Inflationsrate ging 2023 gegenüber Vorjahr leicht auf 5,9 % zurück, blieb jedoch historisch auf dem hohen Niveau. "Erst im weiteren Verlauf des Jahres dürfte eine allmähliche gesamtwirtschaftliche Erholung einsetzen. Stützend wirkt dabei die konjunkturelle Entwicklung der Weltwirtschaft, die in diesem Jahr voraussichtlich dynamischer verlaufen wird als bislang gedacht So wurde die Wachstumsprognose für das globale Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zur ifo Konjunkturprognose Winter 2023 um 0,3 Prozentpunkte auf 2,3 % angehoben. Davon dürfte die deutsche Exportwirtschaft profitieren, zumal sich die Erholung den globalen Frühindikatoren zufolge vor allem im Bereich des Verarbeitenden Gewerbes andeutet." 3. Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis Da die negative Marktentwicklung sich bereits im ersten Halbjahr abgezeichnet hat, haben wir unsere ursprünglich geplante Zahlen für Umsatzerlöse und Absatzmenge das Jahr 2023 im zweiten Quartal um 20% nach unten korrigiert. Der negative Markttrend setzte sich im Verlauf des Jahres fort - die Absatzmenge sowie die Umsatzerlöse lagen zum Ende des Jahres 2023 mit 7% beziehungsweise 10 % unter den angepassten Planwerten. Infolge der stagnierenden Wirtschaft und sinkender Nachfrage, insbesondere in Deutschland - unserem Kernmarkt - sank der Absatz gegenüber dem Vorjahr um ca. 25 %. Die Umsatzerlöse gingen im ca. 30% zurück. Trotz einer negativer Marktstimmung wurde im Jahr 2023 ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von ca. 1.040 TEUR erzielt, lag jedoch mit ca. 40% unter dem geplanten Wert in Höhe von 1.758 TEUR. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind von 12,4 Mio. EUR in 2022 auf 9,2 Mio. EUR in 2023 zurückgegangen. Der Warenbestand hat sich mengen- und wertmäßig gegenüber dem Vorjahr verringert, von 7,94 Mio. EUR in 2022 auf 4,1 Mio. EUR in 2023. Die Marktpreise fielen im Verlauf des Jahres 2023. Bei einigen Produkten sank der Preis zum Ende des Jahres auf 75% des Wertes am Jahresanfang. Wir haben in 2023 einen neuen Premiumlieferanten gewonnen. Das ermöglicht uns den kontinuierlichen Zugang zu neuen Produkten. Somit haben wir unser Produktportfolio erweitert und bieten unseren Kunden ein noch breiteres Angebot. Als Teil eines großen Konzerns profitiert die MOGoil GmbH von einer soliden finanziellen Basis. 4. Prognosebericht, Chancen und Risikobericht Angesicht der schwachen Konjunkturlage wird auch in 2024 mit einem ähnlichen Ergebnis wie im Jahr 2023 gerechnet. Dies ist vor allem auf dem gesunkenen Rohstoffbedarf unserer Kunden zurückzuführen. Basierend auf Verkaufszahlen in den ersten Monaten 2024 und berücksichtigend derzeitige Marktentwicklung rechnen wir mit einem Jahresabsatz 2024 auf gleichen Niveau wie im Jahr 2023. Als Teil der Ergon Konzern kann die MOGoil GmbH von Synergieeffekten profitieren. Das stärkt unsere Marktposition und erhöht das Vertrauen bei Kunden und Geschäftspartnern. Wir nutzten unsere Konzernnetzwerke, um neue Märkte zu erschließen. Das Risiko innerhalb eines Konzerns kann auf mehrere Geschäftseinheiten verteilt werden, was die Widerstandsfähigkeit gegenüber Marktveränderungen erhöht. Die steigende regulatorische Anforderungen an Unternehmen wie Nachhaltigkeitsbericht, Datenschutz und Compliance im weiteren Sinne binden immer mehr Ressourcen um diesen gerecht zu werden. Die Komplexität und Umfang der Anforderungen sowie die Dokumentationspflichten bringen naturgemäß Risiken mit sich. Durch interne Schulungen sowie Möglichkeit auf Know-how der Konzernfachabteilungen zuzugreifen, ist MOGoil GmbH in der Lage die Anforderungen zu erfüllen. Die MOGoil GmbH unterliegt den in internationalen Handel üblichen Marktrisiken, wie Änderung der Wechselkurse bei unterschiedlichen Währungen im Einkauf und Verkauf. Zur Absicherung des Währungsrisikos werden im Rahmen der Handelsgeschäften regelmäßige Sicherungen des Umrechnungskurses vorgenommen. Größtenteils sind unsere Kunden langjährige und wirtschaftlich stabile Geschäftspartner mit geringen Ausfallrisiken. Durch Einsatz eines Forderungsmanagementsystems werden die Kunden in Risikokategorie eingestuft, die Fälligkeiten laufend überwacht und in regelmäßigen Abständen die Informationen zu Kundenbonität aktualisiert. Die im Unternehmen entwickelte Software zur Abbildung der Lieferungen wird ständig an die neuen Herausforderungen angepasst. Wesentlicher Vorteil der selbstentwickelten Software liegt in der Möglichkeit Auswertungen individuell zu gestalten und somit dem Management erforderliche Informationen zur Verfügung zu stellen. Die ständig eingesetzten Managementinstrumente zur laufenden Marktentwicklungseinschätzung haben sich bewährt und dienen dazu, das Risiko bezüglich der Preis- und Marktentwicklung rechtzeitig zu erkennen und somit das Unternehmen in die Lage zu versetzen, auf kurzfristige Entwicklungen auf dem Markt zu reagieren.
Berlin, 18. Juli 2024 gez. Andreas Rogge, Geschäftsführer gez. Andrey Yashkin, Geschäftsführer gez. Miroslav Pribyl, Geschäftsführer BilanzMOGoil GmbH, BerlinAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangALLGEMEINE ANGABEN Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg wie folgt registriert:
Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr wurde gemäß den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für Kaufleute (§§ 242 ff. HGB) und den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Bei der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach §275Abs.2HGB angewendet. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses (§§276,288HGB) wurden in Anspruch genommen. Gemäß § 265 Abs. 5 HGB wurden einige Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zwecks Aufstellung eines klaren und übersichtlichen Jahresabschlusses hinzugefügt bzw. deren Bezeichnung an ihren tatsächlichen Inhalt angepasst. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 bis 256a HGB). Der Jahresabschluss wird unter Annahme der Fortführung der Unternehmstätigkeit gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aufgestellt. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bilanziert und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorliegt, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Bewertung von Forderungen und liquiden Mitteln in fremder Währung erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag. Gewinne werden nur berücksichtigt, soweit sie Forderungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betreffen. Die liquiden Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet gezahlte Beträge bzw. fällige Ausgaben, die gemäß § 250 Abs. 1 HGB Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Das Aktivierungswahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wird ausgeübt. Bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrages der Schulden aus Pensionsverpflichtungen wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von pauschal 15 Jahren verwendet. Die für die Pensionsverpflichtungen vereinbarte Rückdeckungsversicherung stellt Deckungsvermögen gem. §246Abs.1S.2HGB dar. Folglich ist der beizulegende Zeitwert (fortgeführten Anschaffungskosten) des Deckungsvermögens mit den Schulden aus Pensionsverpflichtungen zu verrechnen. Gleiches gilt für die dazugehörigen Aufwendungen und Erträge. Da der Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen den Erfüllungsbetrag der Schulden aus Pensionsverpflichtungen übersteigt, erfolgt der Ausweis des Saldos unter "Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung". Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden, die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Bewertung von Verbindlichkeiten in fremder Währung erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag. Gewinne werden nur berücksichtigt, soweit sie Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betreffen. ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DER BILANZ Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Die Fälligkeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ergibt sich aus dem nachfolgenden Forderungsspiegel:
Pensionsverpflichtungen werden nach versicherungsmathematischer Methode nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Die Berechnung erfolgte unter folgenden Annahmen: Zinssatz mit 10-Jahres-Durchschnitt 1,83 % Zinssatz mit 7-Jahres-Durchschnitt 1,75 % erwarteter Rententrend 2,00 % jährlich zugrunde gelegte Sterbetafel "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck - Lizenz Heubeck-Richttafeln-GmbH Ein Gehaltstrend wurde nicht berücksichtigt. Bei der Abzinsung wurde vom Bewertungswahlrecht gemäß § 253 Abs. 2 S. 2 HGB Gebrauch gemacht. Für die Saldierung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Der aktive Unterschiedsbetrag zwischen dem Erfüllungsbetrag der Schulden und dem Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 18.614,00 wird als gesonderter Posten in der Bilanz ausgewiesen. Aus der Abzinsung der Schulden aus Pensionsverpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 3.071,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Die Fälligkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 6.513.787,72 EUR (Vorjahr: 2.514.896,25 EUR) aus Darlehensverbindlichkeiten enthalten. Der Gesamtbetrag, der gemäß § 268 Abs. 8 HGB und § 253 Abs. 6 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt EUR 18.306,45 und resultiert aus der Aktivierung von latenten Steuern, dem Unterschiedsbetrag zwischen dem Zeitwert und der Anschaffungskosten des Deckungsvermögens sowie dem Unterschiedsbetrag bei der Bewertung der Schulden aus Pensionsverpflichtungen bei Anwendung des durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre. SONSTIGE ANGABEN
Von der Schutzklausel, bezogen auf die Gesamtbezüge der Geschäftsführer, gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Arbeitnehmer Die Zahl der Arbeitnehmer (inkl. der Geschäftsführer) i.S.d. § 267 Abs. 5 HGB beträgt 17 Personen (Vorjahr: 17 Personen). Konzern Die Gesellschaft wird in einen für das Geschäftsjahr von der Muttergesellschaft Process Oils Inc, Mississippi, aufgestellten Konzernabschluss einbezogen (kleinster Konsolidierungskreis). Darüber hinaus wird MOGoil in den von der Muttergesellschaft Ergon Inc., Mississippi aufgestellten Konzernabschluss einbezogen (größter Konsolidierungskreis). Die Konzernabschlüsse sind jeweils am Sitz der Konzernmuttergesellschaften erhältlich. SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN Es bestanden am Abschlussstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 1.016. ERGEBNISVERWENDUNG Die Geschäftsleitung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, das Ergebnis Jahresüberschuss EUR 698.075,64 wie folgt zu verwenden:
UNTERZEICHNUNG DES JAHRESABSCHLUSSES ZUM 31.12.2023
Berlin 18.07.2024 MOGoil GmbH gez. Andreas Rogge gez. Miroslav Pribyl gez. Andrey Yashkin BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die MOGoil GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MOGoil GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MOGoil GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.H. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Leipzig, den 18. Juli 2024 Baker
Tilly GmbH & Co. KG
gez. Dirk Luther, Wirtschaftsprüfer gez. Tobias Adler, Wirtschaftsprüfer Anlagenspiegel (brutto)
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 29.8.2024. |
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