Stammdaten

Register
Amtsgericht Bonn HRB 6032
Eingetragen
17.6.2002
Branche
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVermietung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und -einrichtungenManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
der Erwerb, die Vermietung, Verwertung und Verwaltung von beweglichen Sachen, Grundstücken und sonstigen Gegenständen aller Art, die Errichtung und Verwaltung von Grundstücken und Baulichkeiten aller Art und die zu den Geschäften gehörende Investitionsberatung. Die Gesellschaft kann insbesondere den Abschluss von Miet- und Leasingverträgen vermitteln und im Leasing- und Investitionssektor Beratungsund Managementverträge abschließen, welche im direkten oder indirekten Zusammenhang mit dem Erwerb oder der Vermietung von beweglichen Sachen, Grundstücken und sonstigen Gegenständen aller Art stehen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Menke
seit 3.8.2021
Geschäftsführer
Jusef Georg Sabbagh
seit 31.8.2020
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Deutsche Bank AG
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Deutsche Bank AG
Germany
500.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Postbank Leasing GmbH

Bonn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Inhaltsverzeichnis

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Rechnungslegung

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Postbank Leasing GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Postbank Leasing GmbH, Bonn - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Postbank Leasing GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Institute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Institute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, 24. Mai 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Holger Lösken, Wirtschaftsprüfer

Dennis Ommerborn, Wirtschaftsprüfer

Jahresbilanz zum 31. Dezember 2023

der Postbank Leasing GmbH, Bonn

Aktivseite

31.12.2023 31.12.2022
1. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 30.400.214,69 26.702.074,03
darunter: an verbundene Unternehmen € 30.400.214,69 (Vorjahr: € 26.702.074,03)
2. Forderungen an Kunden 370.585,65 1.037.521,06
darunter: an verbundene Unternehmen € 158.849,45 (Vorjahr: € 0,00)
3. Leasingvermögen 171.984.709,58 244.067.411,21
5. Sachanlagen 4.494,00 7.902,00
Summe der Aktiva 202.760.003,92 271.814.908,30

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

a) andere Verbindlichkeiten

aa) täglich fällig

darunter: ggü. verbundene Unternehmen € 6.633.989,94 (Vorjahr: € 253.322,15)

2. Sonstige Verbindlichkeiten

3. Rechnungsabgrenzungsposten

4. Rückstellungen

a) andere Rückstellungen

5. Eigenkapital

a) Gezeichnetes Kapital

Summe der Passiva

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023 2022
1. Leasingerträge 81.412.541,52 103.552.290,10
2. Leasingaufwendungen -18.671.147,59 -32.070.825,53
62.741.393,93 71.481.464,57
3. Zinserträge
a) Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften 527.226,82 823.123,52
b) Negatives Kapitalüberlassungsentgelt 0,00 -64.583,69
4. Zinsaufwendungen -198.670,19 -661.514,37
328.556,63 97.025,46
5. Provisionserträge 0,00 382,77
6. Provisionsaufwendungen -8.444,79 0,00
-8.444,79 382,77
7. Sonstige betriebliche Erträge 746,36 5.069,33
8. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter -171.280,68 -226.943,06
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -38.860,78 -46.996,75
b) Andere Verwaltungsaufwendungen -440.189,51 -884.837,20
-650.330,97 -1.158.777,01
9. Abschreibungen und Wertberichtigungen
a) auf Leasingvermögen -59.305.014,23 -67.601.634,28
b) auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen -3.408,00 -4.614,30
-59.308.422,23 -67.606.248,58
11. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 3.103.498,93 2.818.916,54
12. Sonstige Steuern -27,90 -279,20
13. Aufgrund eines Ergebnisabführungssvertrags abgeführter Gewinn -3.103.471,03 -2.818.637,34
14. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang zum 31. Dezember 2023

A. Allgemeine Angaben zur Gliederung des Jahresabschlusses sowie zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

I. Angaben zur Gesellschaft und Grundlagen der Erstellung des Jahresabschlusses

Als Leasinggesellschaft ist die Postbank Leasing GmbH ein Finanzdienstleistungsinstitut (§ 1 KWG) und wendet folglich für die Aufstellung ihres Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 die für Finanzdienstleistungsinstitute geltenden Vorschriften der §§ 340 ff. HGB unter Anwendung der ergänzenden Verordnung für Rechnungslegung der Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) sowie der institutsspezifischen Formblätter an.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Die Gesellschaft ist gemäß § 340a Abs. 1 HGB als große Kapitalgesellschaft zu behandeln.

Die Gesellschaft ist unter HRB 6032 im Handelsregister des Amtsgerichts Bonn eingetragen.

Die Postbank Leasing GmbH ist ausschließlich auf dem deutschen Markt tätig.

Die Deutsche Bank AG (DB AG), Frankfurt am Main, hat als alleinige Gesellschafterin der Postbank Leasing GmbH in der Gesellschafterversammlung vom 25.08.2021 beschlossen, dass das Neugeschäft mit sofortiger Wirkung eingestellt wird. Mit dem Bescheid vom 16.12.2021 hat die Bafin der Befreiung nach §31 Abs. 2 Satz 1 KWG zugestimmt und die Lizenz per 31.12.2021 zurückgenommen.

Die Gesellschaft erbringt weiterhin Leistungen gegenüber ihren Bestandskunden und betreut die Verträge bis zum jeweiligen Vertragsende. Gemäß aktuellem Bestand endet der letzte Vertrag im Jahr 2032. Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag 31.12.2023 eine positive finanzielle Prognose. Zudem wird weiterhin mit der Fortführung des Unternehmens geplant, sodass der Jahresabschluss unter der Prämisse vom Going- Concern-Konzept erstellt wird.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden bleiben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Die Forderungen an Kreditinstitute werden zum Nennwert angesetzt.

Die in den Forderungen an Kunden enthaltenen Mietkaufforderungen sind zum Barwert bewertet. Die Abzinsung ist nach der Annuitätenmethode mit den Außenzinssätzen ermittelt worden. Die ebenfalls in diesem Posten enthaltenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bewertet.

Das Leasingvermögen wird zu Anschaffungskosten aktiviert und linear über die Grundmietzeit auf den kalkulatorischen Restwert des zugrundeliegenden Vertrages abgeschrieben.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare planmäßige Abschreibungen, bewertet. Im aktuellen und vorangegangenen Geschäftsjahr bestanden keine betreffenden Positionen. Neuanschaffungen sind nicht geplant.

Die Zugänge zu den Sachanlagen der eigenen Betriebs- und Geschäftsausstattung werden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt und linear über die Nutzungsdauer abgeschrieben.

Entsprechend dem Vorgehen im DB AG-Konzern werden Zugänge von selbstständig nutzbaren Vermögensgegenständen des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen 150,01 und 1.000,00 Euro als Sammelposten für Vermögensgegenstände mit geringem Wert erfasst und über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben.

Die bilanzierten Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten abgegrenzte Margen aus Mietkaufverträgen, Mietsonderzahlungen und Nutzungsüberlassungsverpflichtungen aus Forfaitierung. Die Auflösung der Nutzungsüberlassungsverpflichtungen und der Mietsonderzahlungen erfolgt linear über die Laufzeit des Vertrages. Verkaufte Restwerte werden zum Barwert eingestellt und über die Vertragslaufzeit aufgezinst. Die abgegrenzte Marge aus Mietkaufverträgen wird annuitätisch über die Vertragslaufzeit aufgelöst.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und entsprechen dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Die langfristigen Rückstellungen werden entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB anhand der Zinssätze der Deutschen Bundesbank abgezinst.

Das Eigenkapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

III. Angaben über Beteiligungsverhältnisse

Die Postbank Leasing GmbH ist im Berichtsjahr 2023 eine 100%ige Tochtergesellschaft DB AG. Die Postbank Leasing GmbH wird in den nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellten Konzernabschluss der DB AG zum 31. Dezember 2023 (kleinste und größte Konsolidierungseinheit) einbezogen.

Mit der DB AG besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag vom 25. Mai 2001, der am 25. Juni 2001 in das Handelsregister des Amtsgerichts Bonn eingetragen wurde.

Die Konzernabschlüsse der DB AG werden im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Die offenlegungspflichtigen Unterlagen der Postbank Leasing GmbH werden an den Bundesanzeiger übermittelt und von diesem veröffentlicht.

B. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

I. Aktivseite der Bilanz

Forderungen an Kreditinstitute

Die Forderungen an Kreditinstitute in Höhe von 30.400 T€ (Vorjahr: 26.702 T€) sind täglich fällig und enthalten Guthaben auf Geschäftskonten der DB AG.

Forderungen an Kunden

Die Forderungen an Kunden setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023 31.12.2022
T € T €
Bilanzausweis 371 1.038
davon:
Mietkaufforderungen 36.720 56.075
Forfaitierte Mietkaufforderungen -36.720 -56.075
Forderungen aus Lieferung und Leistungen 371 1.038

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (LuL) sind täglich fällig.

Leasingvermögen

Das Leasingvermögen betrifft das Vermietvermögen mit dem Schwerpunkt mobiler Wirtschaftsgüter in Höhe von 171.792 T€ (Vorjahr: 242.052 T€) sowie das zur Vermietung bestimmte Vermögen in Höhe von 193 T€ (Vorjahr: 2.015 T€). Bei dem zur Vermietung bestimmten Vermögen handelt es sich um Anzahlungen auf Leasinggegenstände sowie Leasingobjekte, denen noch kein aktiver Kundenvertrag zugeordnet ist.

Zur Entwicklung des Leasingvermögens verweisen wir auf die Anlage zu diesem Anhang.

Sachanlagen

Die Sachanlagen betreffen die Betriebs- und Geschäftsausstattung mit einem Restbuchwert zum Jahresende in Höhe von 5 T€ (Vorjahr: 8 T€).

Zur Entwicklung der Sachanlagen verweisen wir auf die Anlage zu diesem Anhang.

II. Passivseite der Bilanz

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden betreffen täglich fällige Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 7.082 T€ (Vorjahr: 755 T€); davon verbundene Unternehmen 6.634 T€ (Vorjahr: 253 T€).

Sonstige Verbindlichkeiten

Die Bilanzposition beinhaltet die Verbindlichkeit aus der Umsatzsteuer gegenüber Finanzbehörden in Höhe von 14.292 T€ (Vorjahr: 16.649 T€). und die Verbindlichkeit aus der Ergebnisabführung in Höhe von 3.103 T€ (Vorjahr: 2.819 T€).

Rechnungsabgrenzungsposten

In den passiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden im Wesentlichen Erlöse aus dem Verkauf von Leasingforderungen in Höhe von 131.192 T€ (Vorjahr: 197.152 T€), für Teilamortisationsverträge zusätzlich die Erlöse aus Andienungsrechten in Höhe der Restwerte mit einem Betrag von 45.920 T€ (Vorjahr: 52.736 T€), Mietsonderzahlungen in Höhe von 53 T€ (Vorjahr: 67 T€) sowie die abgegrenzte Marge aus Mietkaufverträgen in Höhe von 524 T€ (Vorjahr: 1.002 T€) eingestellt.

Andere Rückstellungen

Für das Geschäftsjahr wurden Rückstellungen für die Jahresabschlussprüfung in Höhe von 77 T€ (Vorjahr: 77 T€), Personalrückstellungen für variable Gehaltsanteile in Höhe von 15 T€ (Vorjahr: 15 T€), Rückstellungen für Ansprüche aus Resturlauben in Höhe von 3 T€ (Vorjahr 2T€) und Rückstellungen für interne Leistungsverrechnungen in Höhe von 0 T€ (Vorjahr: 45 T€) gebildet.

Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 500 T€ (Vorjahr: 500 T€) und ist voll eingezahlt.

III. Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Leasingerträge

Die Leasingerträge werden ausschließlich im Inland erzielt. Sie beinhalten im Wesentlichen die Erträge aus der Auflösung des passiven Rechnungsabgrenzungspostens aus dem Forderungsverkauf in Höhe von 61.765 T€ (Vorjahr: 70.417 T€). Zudem beinhaltet die Position die Verkaufserlöse aus der Verwertung der Leasingobjekte in Höhe von 12.200 T€ (Vorjahr: 24.618 T€) und Erträge aus vorzeitigen Auflösungen von Leasingobjekten in Höhe von 6.502 T€ (Vorjahr 3.493 T€), sowie die den Leasingaufwendungen entsprechenden Erträge aus dem Verkauf von Mietkaufobjekten in Höhe von 697 T€ (Vorjahr: 4.540 T€).

Leasingaufwendungen

Der Posten enthält insbesondere den Abgang von Leasinggegenständen zu Restbuchwerten in Höhe von 11.964 T€ (Vorjahr: 23.874 T€), den Aufwand für die vorzeitige Beendigung von Forfaitierungen 6.007 T€ (Vorjahr: 3.645 T€), sowie den Objektaufwand für das Mietkaufgeschäft in Höhe von 697 T€ (Vorjahr: 4.540 T€).

Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften

Der Posten beinhaltet im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung der abgegrenzten Marge aus Mietkauf in Höhe von 482 T€ (Vorjahr: 734 T€), Zinserträge aus der Vorfinanzierung in Höhe von 29 T€ (Vorjahr: 69 T€) sowie Zinserträge aus der vorzeitigen Beendigung von Mietkaufverträgen mit einem Betrag von 16 T€ (Vorjahr: 21 T€). Die Verwahrgebühren aus Bankguthaben in Höhe von 0 T€ (Vorjahr: 65 T€) werden als negative Zinsen in den Zinserträgen ausgewiesen.

Zinsaufwendungen

Die Zinsaufwendungen bestehen im Wesentlichen gegenüber verbundenen Unternehmen. Sie betreffen die Zinsen für Restwertdarlehen in Höhe von 0 T€ (Vorjahr: 277 T€), die Aufzinsung der zum Barwert forfaitierten Restwerte aus den Andienungsrechten in Höhe von 183 T€ (Vorjahr: 207 T€) und Zinsen aus der Inanspruchnahme von Geldmarkt- und Kontokorrentkrediten in Höhe von 16 T€ (Vorjahr: 22 T€).

Provisionserträge

Der Provisionsertrag resultiert aus der Vermittlung von Leasinggeschäften der Postbank Leasing an externe Dritte in Höhe von 0 T€ (Vorjahr: 1 T€).

Provisionsaufwendungen

Die Provisionsaufwendungen resultieren aus Zusageprovisionen in Höhe von 9 T€ (Vorjahr: 156 T€).

Sonstige betriebliche Erträge

Die Position beinhaltet die Erträge aus ergänzenden Dienstleistungen in Höhe von 1 T€ (Vorjahr: 5 T€).

Personalaufwand

Der Personalaufwand setzt sich zusammen aus Löhnen und Gehältern in Höhe von 171 T€ (Vorjahr: 227 T€) und sozialen Abgaben inkl. Aufwendungen für Altersversorgungen in Höhe von 39 T€ (Vorjahr: 47 T€).

Andere Verwaltungsaufwendungen

Der Posten beinhaltet im Wesentlichen IT-Kosten in Höhe von 214 T€ (Vorjahr 222 T€), sonstige Sachaufwendungen von 111 T€ (Vorjahr: 149 T€), Umlagen verbundener Unternehmen in Höhe von 72 T€ (Vorjahr 454 T€) und Raummieten inklusive Nebenkosten in Höhe von 43 T€ (Vorjahr 60 T€).

Abschreibungen und Wertberichtigungen

Der Posten beinhaltet die Abschreibung auf das Leasingvermögen in Höhe von 59.305 T€ (Vorjahr: 67.602 T€) und auf die eigenen Anlagewerte. Die Abschreibung auf das eigene Vermögen beinhaltet Abschreibungen auf Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von 3 T€ (Vorjahr: 5 T€).

Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn

Die Postbank Leasing GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2023 ein Ergebnis der operativen Geschäftstätigkeit in Höhe von 3.103 T€ (Vorjahr 2.819 T€). Aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags mit der DB AG wird das Ergebnis des Geschäftsjahres an die DB AG abgeführt.

C. Sonstige Angaben

Nachtragsbericht

Vom 31. Dezember 2023 bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses durch die Geschäftsführung am 25. März 2024 haben sich keine anzeigepflichtigen Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben.

Personalbestand

Der durchschnittliche Personalbestand der Postbank Leasing GmbH im Berichtsjahr ohne Geschäftsführer und Auszubildende betrug 4 Mitarbeiter (Vorjahr: 5 Mitarbeiter) (2,5 FTE; Vorjahr: 3,5 FTE). Bei den Mitarbeitern handelt es sich ausschließlich um Angestellte.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus IT-Leistungen (3-monatige Kündigungsfrist zum Jahresende bei dem Vertrag ggü externen Dritten) in Höhe von 214 T€ (Vorjahr: 214 T€), davon verbundene Unternehmen 180 T€ (Vorjahr: 180 T€) sowie aus der Anmietung von Geschäftsräumen ggü. verbundenen Unternehmen (Laufzeit bis zu 6 Jahren) und Fahrzeugen (Laufzeit von min. 3 Jahren) in Höhe von 50 T€ (Vorjahr: 28 T€).

Honorar des Abschlussprüfers

Aufgrund der Einbeziehung in den Konzernabschluss der DB AG, in dem die Honorare der Abschlussprüfer offengelegt werden, verzichtet die Postbank Leasing auf einen gesonderten Ausweis der Abschlussprüferhonorare (§285 Nr. 17 HGB).

Bezüge und Vergütungen der Organe

Auf die Veröffentlichung der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß §286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft sind im Geschäftsjahr:

 

Herr Michael Menke, Bonn

 

(Dipl. Kfm.)

 

Geschäftsführung PB Factoring GmbH

Aufsichtsrat

Die Gesellschaft hat keinen Aufsichtsrat gebildet.

 

Bonn, den 16. Mai 2024

Postbank Leasing GmbH

Michael Menke

Lagebericht 2023

1. Geschäftsmodell der Gesellschaft

Die mit einem Stammkapital von 0,5 Mio. € ausgestattete Postbank Leasing GmbH ist eine direkte 100%ige Tochtergesellschaft der Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main, nachfolgend "DB AG". Als Tochterunternehmen wird die Gesellschaft in den Konzernabschluss der DB AG einbezogen. Es besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der DB AG.

Die allgemeine Geschäftstätigkeit gem. § 2 des Gesellschaftsvertrags beinhaltet den Erwerb, die Vermietung, Verwertung und Verwaltung von beweglichen Sachen, Grundstücken und sonstigen Gegenständen aller Art, die Errichtung und die Verwaltung von Grundstücken und Baulichkeiten aller Art und die zu den Geschäften gehörende Investitionsberatung.

Die Postbank Leasing GmbH gab mit Wirkung zum 31.12.2021 die aufsichtsrechtliche Erlaubnis zum Betreiben des Finanzierungsleasing-Geschäfts zurück und stellte alle Neugeschäftsaktivitäten ein.

Die Postbank Leasing GmbH bediente bis zum 31.12.2021 mehrere Hundert Firmenkunden mit Leasing- und Mietkauffinanzierungen. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit lag im Abschluss von Finanzierungsleasing- und Mietkaufverträge im mittleren sechsstelligen €-Bereich über mobile Wirtschaftsgüter. Neugeschäft wurde nahezu ausschließlich über die Vertriebspartnerschaft mit der DB AG generiert und vollständig durch Forfaitierung (regressloser Forderungsverkauf) refinanziert.

Neben der Zentrale in Bonn besteht ein Standort in Hannover.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Volkswirtschaftliche Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 büßte die Weltwirtschaft leicht an Dynamik ein. Obwohl die Inflation ihren Höhepunkt erreicht hat, setzte das hohe Preisniveau die Nachfrage der privaten Haushalte weiterhin unter Druck. Auch die straffere Geldpolitik zur Bekämpfung der Inflation verlangsamte die Weltwirtschaft. Die Weltwirtschaft ist insgesamt in 2023 um 3,1 % (Vorjahr: 3,4 %) gewachsen.

In den Industrieländern zeigten sich unterschiedliche Entwicklungen. Während sich die US- Wirtschaft Ende 2023 als widerstandsfähig erwies, verzeichnete die Wirtschaft der Eurozone bereits einen deutlichen Abschwung. Die Zentralbanken behielten die Höchstzinssätze bei und signalisierten ihre Absicht, bei der Geldpolitik auch künftig einen datenorientierten Ansatz zu verfolgen. Die Inflationsraten gingen weiter zurück, lagen zum Jahresende jedoch nach wie vor über den Zielwerten der Zentralbanken. Das Wirtschaftswachstum der Industrieländer lag bei 1,6 % (Vorjahr 2,6 %).

Die Entwicklungen in den Schwellenländern waren zum Jahresende von Region zu Region verschieden. Der asiatische Raum profitierte von der Dynamik in China, während der Fokus in Lateinamerika auf der Bekämpfung der Inflation lag. Hohe Energiepreise und geopolitische Rückwirkungen belasteten weiterhin die Länder in Zentral- und Osteuropa. Insgesamt ist das Wirtschaftswachstum der Schwellenländer um 4,2 % (Vorjahr: 3,9 %) gestiegen.

Das Wirtschaftswachstum in der Eurozone schwächte sich in der zweiten Jahreshälfte 2023 ab. Der private Konsum wurde weiterhin durch den Kaufkraftverlust beeinträchtigt, auch wenn sich die Inflation deutlich abschwächte. Der Arbeitsmarkt war stabil, da Unternehmen an ihren Mitarbeitern festhielten. Die EZB beließ ihren Leitzins im vierten Quartal 2023 unverändert. Das Wirtschaftswachstum in der Eurozone sank auf 0,5 % (Vorjahr: 3,4 %).

Die deutsche Wirtschaft schwächte sich bis zum Jahresende 2023 weiter ab, während sie zuvor mehr oder weniger stagnierte. Der private Konsum blieb schwach, obwohl die Auswirkungen der Inflation nachgelassen hatten. Der Arbeitsmarkt erwies sich weiterhin als robust, und das Lohnwachstum konnte den Kaufkraftverlust bereits teilweise ausgleichen. Insgesamt führte dies zu einem negativen Wirtschaftswachstum von -0,3 % (Vorjahr: 1,8 %).

(Quelle: Lagebericht der DB AG)

2.2. Branchensituation Leasing

Das monatlich vom ifo Institut erhobene ifo Geschäftsklima Finanzierungsleasing ist gegenüber dem Vorjahr leicht auf 40,6 Punkte (Vorjahr 40,2 Punkte) gestiegen. Laut dem Bundesverband der Deutschen Leasingunternehmen (BDL) stieg das Mobilien-Leasing-Neugeschäft für das Gesamtjahr auf 74,2 Mrd. € (Vorjahr 59,40 Mrd. €).

2.3. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Die Gesellschaft wird i. W. durch die Leistungsindikatoren Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit, endabgerechnetes Neugeschäftsvolumen, endabgerechnete Barwertmarge sowie Anzahl der Bestandsverträge gesteuert. Die Barwertmarge ergibt sich aus dem Barwert der Einzahlungen (Raten + ggf. Restwert) aus dem Finanzierungsleasingvertrag abzgl. der Auszahlung für das erworbene Objekt. Die Abzinsung des Zahlungsstroms erfolgt mit dem Refinanzierungszins, der dem regresslosen Forderungsverkauf zu Grunde liegt.

Das Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit der Postbank Leasing GmbH stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr. Die Gesellschaft erwirtschaftete ein Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit von 3.104 T€ (Vorjahr 2.819 T€), der aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages an die Deutsche Bank AG abgeführt wird. Der Ergebnisanstieg war im Wesentlichen auf deutlich geringere Verwaltungsaufwendungen bei weniger deutlich gesunkenem Bruttoergebnis aus dem Leasing- und Mietkaufgeschäft gegenüber der Planung zurückzuführen. Das für das Jahr 2023 geplante Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit von 2.167 T€ wurde um 937 T€ übertroffen.

Das bilanziell wirksame endabgerechnete Neugeschäft sank im Geschäftsjahr auf 1,7 Mio. € (Vorjahr: 30,2 Mio. €) und lag somit für diesen Indikator unter dem Planwert von 1,9 Mio. €. Grund für den Rückgang im endabgerechneten Neugeschäft ist, dass zum Ende des Geschäftsjahres 2021 alle Neugeschäftsaktivitäten eingestellt wurden.

Das Volumen des kontrahierten, jedoch zum Geschäftsjahresende noch nicht endabgerechneten Geschäfts betrug zum Ende des Geschäftsjahres 0,2 Mio. € (Vorjahr 1,9 Mio. €).

Die Barwertmarge aus im Geschäftsjahr endabgerechnetem Neugeschäft betrug 48 T€ (Vorjahr: 900 T€). Dieser Indikator lag somit unter Plan (55 T€). Der Rückgang ist auf das gesunkene Neugeschäftsvolumen zurückzuführen. Die Barwertmarge des kontrahierten, jedoch zum Geschäftsjahresende noch nicht endabgerechneten Geschäfts belief sich auf 7 T€ (Vorjahr 56 T€).

Die Anzahl der Bestandverträge sank auf 794 (Vorjahr 1030).

Insgesamt verlief das Geschäftsjahr 2023 unter Berücksichtigung des durch die Einstellung der Neugeschäftsaktivitäten verursachten Rückgangs im Neugeschäft aufgrund des gestiegenen Jahresergebnisses zufriedenstellend.

2.4. Darstellung der Lage des Unternehmens

2.4.1.Ertragslage

Die Ertragslage der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 geprägt durch das gesunkene Bruttoergebnis, das sowohl das Ergebnis aus dem Finanzierungsleasinggeschäft als auch das Ergebnis aus dem Mietkaufgeschäft enthält. Es sank von 3.982 T€ auf 3.757 T€. Die Verschlechterung war auf den Rückgang im endabgerechneten Neugeschäft zurückzuführen.

Der Gesamtumsatz (Summe aller Erträge) sank um 22.436 T€ von 104.316 T€ auf 81.941 T€. Der Rückgang war i. W. auf geringere Leasingerträge aufgrund der Einstellung der Neugeschäftsaktivitäten zurückzuführen.

2.4.2.Vermögens-, Finanz- und Liquiditätslage

Die Refinanzierung der Gesellschaft erfolgt unverändert hauptsächlich durch regresslosen Forderungsverkauf. Er prägt im Wesentlichen auch die Kapitalseite der Jahresbilanz. Der mit dem regresslosen Forderungsverkauf von Leasingverträgen verbundene Rechnungsabgrenzungsposten sank um 72.792 T€ von 249.956 T€ auf 177.164 T€. Diesem Rechnungsabgrenzungsposten stehen die Leasinggegenstände auf der Vermögensseite der Jahresbilanz gegenüber. Der Restbuchwert der Leasinggegenstände sank ebenfalls um 70.260 T€ von 242.052 T€ auf 171.792 T€.

Der mit dem regresslosen Forderungsverkauf von Mietkaufverträgen verbundene Rechnungsabgrenzungsposten sank um 478 T€ von 1.002 T€ auf 524 T€.

Der Gesellschaft standen jederzeit ausreichende Kreditlinien bei der Deutsche Bank AG zur Verfügung. Die Kreditlinie wurde im Geschäftsjahr 2023 von 40 Mio. EUR auf 20 Mio. EUR reduziert. Im Geschäftsjahr bestanden weder Finanzierungs- noch Liquiditätsengpässe.

Aufgrund des leicht gestiegenen Jahresergebnisses sowie der angemessenen Liquiditätssituation beurteilt die Geschäftsleitung die Lage des Instituts als stabil.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1. Risikomanagement und Risikobericht

Die angemessene Weiterentwicklung des Risikomanagements der Postbank Leasing GmbH als Finanzdienstleistungsinstitut gemäß § 1 Abs. 1a KWG und die Integration in das übergeordnete Risikomanagement der DB AG prägen die langfristigen risikopolitischen Grundsätze und die daraus resultierenden operativen Instrumente und Maßnahmen. Daher bleiben die Risikostrategien des Konzerns das Fundament der Geschäfts- und Risikostrategie der Postbank Leasing GmbH.

Das System, das die Gesellschaft zum Managen von Risiken operationalisiert hat, besteht aus Prozessen zur Identifizierung, Beurteilung, Steuerung, Überwachung sowie Kommunikation von Risiken. Die Geschäftsführung ist sowohl für die Geschäftsstrategie als auch für die Risikostrategie verantwortlich. Die Übertragung aller kreditgeschäftstypischen Risiken an die forfaitierende Bank ist zentrales Element der schriftlich fixierten Ordnung.

Das Risikotragfähigkeitskonzept (inkl. Limit-System) besteht aus einem Liquidations- und einem Fortführungsansatz. Primärer Steuerungsansatz ist der Fortführungsansatz. Risiken werden jeweils für den Liquidations- und den Fortführungsansatz berechnet. Für das Gesamtrisiko ist ein Limit von 75 % der Risikodeckungsmasse festgelegt. Die Risikodeckungsmasse im Fortführungsansatz betrug zum 31.12.2023 7.831 T€. Das Risikodeckungspotential, das sich aus dem Substanzwert ergibt, betrug 11.686 T€ (Vorjahr 14.663 T€). Die Risikodeckungsmasse ist im Fortführungsansatz per 31.12.2023 zu 8,0 % ausgelastet.

Bei der Risikoaggregation im Rahmen der Risikotragfähigkeitsprüfung werden keine Diversifikationseffekte berücksichtigt. Die Risikotragfähigkeit war im Jahr 2023 jederzeit gegeben. Die mehrjährige Kapitalplanungsrechnung ergab keinen Handlungsbedarf bezüglich der Kapitalausstattung der Gesellschaft.

Adressausfallrisiken

Das Adressenausfallrisiko beinhaltet mögliche Wertverluste, die durch Bonitätsverschlechterungen oder durch die Zahlungsunfähigkeit der Kunden verursacht werden können. Die Postbank Leasing GmbH refinanziert das Leasing- und Mietkaufgeschäft ausschließlich im Rahmen des regresslosen Forderungsverkaufs. Der eng limitierte Bestand an Forderungen aus Verlängerungsverträgen, der per 31.12.2022 noch bestand, wurde im Geschäftsjahr 2023 vollständig abgebaut. Adressenausfallrisiken stuft die Gesellschaft als unwesentlich ein.

Marktpreisrisiken

Das Marktpreisrisiko umfasst mögliche finanzielle Verluste aufgrund der Änderung von Marktpreisen (z.B. Restwertrisiken). Die Postbank Leasing GmbH hat keine Verträge mit offenen Restwerten im Bestand; alle Verträge basieren auf Vollamortisation. Marktpreisrisiken werden als unwesentlich eingestuft.

Liquiditätsrisiken

Das Liquiditätsrisiko beinhaltet das Risiko, den Zahlungsverpflichtungen zum Zeitpunkt der Fälligkeit nicht nachkommen zu können. Es umfasst das Risiko, bei Bedarf nicht ausreichend Liquidität zu den erwarteten Konditionen am Markt beschaffen zu können (Refinanzierungsrisiko).

Der gesamte Vertragsbestand ist fristengerecht refinanziert, so dass keine Transformationsrisiken entstehen können. Aufgrund der Konzerneinbindung wird das Liquiditätsrisiko weiterhin als unwesentlich eingestuft

Operationelle Risiken

Unter operationellen Risiken wird die Gefahr von Verlusten, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Systemen und Menschen oder infolge von externen Ereignissen eintreten, verstanden. Rechtsrisiken sind Teil der operationellen Risiken. Die operationellen Risiken werden von der Gesellschaft als wesentlich eingestuft.

Zu den operationellen Risiken zählen zudem das Informationssicherheits-, IT-, Reputationsrisiko sowie das Risiko, das mit Auslagerungssachverhalten verbunden ist. Informationssicherheitsrisiko ist ein Ereignis mit möglichem negativem Einfluss für die Informationssicherheit. IT-Risiken sind Verluste aufgrund der Unzweckmäßigkeit oder des Versagens von Hard- und Software. Das Reputationsrisiko ist die Gefahr von Ereignissen, die das Ansehen der Postbank Leasing GmbH bei seinen Anspruchsgruppen (Stakeholdern) derart beschädigt, dass daraus Schäden entstehen. Auslagerungsrisiken sind mögliche Schäden, die durch operationelle Risiken beim Auftraggeber oder Dienstleister entstehen können. Auch Schäden, die in anderen Risikoarten festgestellt werden, können ihren Ursprung in operationellen Risiken haben und sollen in den Risikomanagementprozessen des operationellen Risikos entsprechend berücksichtigt werden (sog. boundary-events). Bei Beinaheverlusten, die bspw. auf Schwächen in der Ausgestaltung der Aufbau- und Ablaufstruktur zurückzuführen sind, werden Maßnahmen ergriffen, um mögliche Verluste zu vermeiden. Wenn ein Ereignis ein anderes Ereignis bewirkt (sog. zusammenhängende Ereignisse), sollen die Folgen abgesehen werden, um die Möglichkeit zu gewährleisten, im Falle eines sich abzeichnenden Risikos geeignete Maßnahmen ergreifen zu können.

Die vollständige Einbindung in die Strategie für operationelle Risiken der Deutsche Bank AG führt zu einer übereinstimmenden Definition operationeller Risiken bei der Postbank Leasing GmbH. Operationelle Risiken sind für die Gesellschaft wesentlich.

Die Erfassung und Begrenzung operationeller Risiken erfolgt durch das operationelle Risikomanagement. Aufgetretene Schadenfälle sind in der Schadensfalldatenbank zu erfassen und laufend zu aktualisieren. Dabei ist das operationelle Risikomanagement verantwortlich für die Organisation und Meldeprozesse.

Für unerwartete Verluste aus operationellen Risiken werden 2 x 15 % vom Dreijahresdurchschnitt des Bruttoertrags gemäß RechKredV angesetzt (Basisindikatoransatz). Die quantifizierten operationellen Risiken im Fortführungsansatz betragen per 31.12.2023 624 T€.

3.2. Beurteilung der Risikolage des Instituts

Die aktuelle Risikosituation entspricht den strategischen Vorgaben. Auf Basis der Planung, die konsistent mit der Geschäfts- und Risikostrategie ist und einen mehrjährigen Zeitraum umfasst, wird auch zukünftig keine wesentliche Veränderung der Risikosituation erwartet. Aufgrund der geringen Auslastung von 8,0 % der Risikodeckungsmasse ist die Risikotragfähigkeit gegeben.

4. Prognose- und Chancenbericht

4.1. Entwicklung der Wirtschaft

Das globale Wirtschaftswachstum wird sich in 2024 voraussichtlich verlangsamen. Die verzögerten Effekte aus der Straffung der Geldpolitik dürften mindestens bis zur Jahresmitte 2024 die Industrieländer beeinträchtigen. Insbesondere die Schwellenländer sollten einen positiven Beitrag für das globale Wachstum leisten. Dank der schwächeren Weltwirtschaft wird der Inflationsdruck wahrscheinlich weiter nachlassen. Durch diese Verlangsamung wird mit einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) Wachstum von 2,9 % (2023: 3,1 %) und einer globalen Inflationsrate von 5,1 % (2023: 6,9 %) gerechnet.

In den Industrieländern sollte sich das Wachstum durch ein stockendes BIP-Wachstum in den USA und in der Eurozone abschwächen. Ein spürbarer Rückgang der Inflation müsste das Realeinkommen der Haushalte erhöhen und damit den wirtschaftlichen Abschwung begrenzen. Vor dem Hintergrund rückläufiger Inflationsraten dürften die Zentralbanken ab Jahresmitte 2024 die Senkung ihrer Leitzinsen einleiten. In der Folge wird für 2024 ein BIP Wachstum von 1,2 % (2023: 1,6 %) und eine Inflation von 2,5 % (2023: 4,7 %) erwartet.

Das Wachstum in den Schwellenländern sollte sich im Jahr 2024 leicht abschwächen, wobei die Entwicklungen in den einzelnen Regionen wahrscheinlich erheblich variieren. Allerdings sollte die Inflation in den meisten Ländern deutlich nachlassen. Die erwartete Wachstumsschwäche in den Industrieländern wird den Außenhandel belasten, obwohl dies in den einzelnen Regionen unterschiedlich sein dürfte. Es wird erwartet, dass die Zentralbanken die Straffung ihrer Geldpolitik reduzieren. Es wird ein Wirtschaftswachstum von 4,0 % (2023: 4,2 %) und eine Inflation von 6,8 % (2023: 8,4 %) erwartet.

Das BIP-Wachstum in der Eurozone wird voraussichtlich bis zur Jahresmitte stagnieren. Danach sollte der private Konsum eine stärkere Unterstützung für die Wirtschaft darstellen, wenn die Inflation weiter signifikant zurückgeht. Die EZB wird voraussichtlich im ersten Halbjahr 2024 die Senkung des Leitzinses einleiten. Die Inflation könnte bis zur Jahresmitte die Zielmarke von 2% erreichen.

Für das Jahr 2024 wird ein Wirtschaftswachstum von 0,2 % (2023: 0,5 %) erwartet und mit einer Inflation in der Eurozone von 2,2 % gerechnet (2023: 5,4 %).

Das deutsche BIP dürfte im Jahr 2024 erneut zurückgehen. Die Fiskalpolitik wird nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vermutlich gestrafft. Sollten steigende Löhne und eine schwächere Inflation den privaten Konsum stützen, dürfte die Wirtschaft im Sommer erneut an Fahrt aufnehmen. Die Abschwächung der Weltwirtschaft, insbesondere der US-Wirtschaft, wird den Aufschwung voraussichtlich dämpfen, und die weiterhin straffe Geldpolitik wird eine zusätzliche Herausforderung darstellen.

Es wird ein negatives Wirtschaftswachstum von -0,2 % (2023: -0,3 %) und eine Inflation von 2,6 % (2023: 6,0 %) erwartet.

Es gibt eine Reihe von Risiken für unseren globalen Wirtschaftsausblick. Die geopolitischen Risiken in der Ukraine und im Nahen Osten sind nach wie vor hoch. Die strategische Rivalität zwischen den USA und China könnte sich möglicherweise noch verschärfen. Die mögliche Zunahme der Abhängigkeiten zwischen Krisenherden könnte die Auswirkungen auf die Märkte verstärken. Im Jahr 2024 finden wichtige Wahlen in vielen Teilen der Welt, darunter den USA und der EU, statt, und die damit zusammenhängenden Nachrichten könnten durchaus das Potenzial haben, die Märkte zumindest kurzfristig zu beeinflussen.

(Quelle: Lagebericht der DB AG)

4.2. Prognose und Chancen der Postbank Leasing

Aufgrund der Tatsache, dass die Gesellschaft kein Neugeschäft mehr kontrahieren wird, prognostiziert die Geschäftsleitung für das Geschäftsjahr 2024, dass der zum Geschäftsjahresende 2023 noch nicht endabgerechnete Bestand zur Endabrechnung kommt. Damit verbunden wird ein deutlich gesunkenes endabgerechnete Neugeschäft von 0,2 Mio. € (VJ: 2 Mio. €) und eine daraus resultierende deutlich gesunkene endabgerechnete Barwertmarge von 0,01 Mio. € (VJ: 0,1 Mio. €) erwartet. Die Anzahl der Bestandsverträge wird erwartungsgemäß zum Ende des Jahres 2024 572 Stück (VJ: 809) betragen. Der aktuell noch bestehende Vertragsbestand läuft voraussichtlich bis zum Ende des Geschäftsjahres 2032 aus.

Die Einstellung des Neugeschäfts wird zu einem rückläufigen Jahresergebnis führen. Vor dem Hintergrund des vorhandenen Substanzwertes und der prognostizierten Verwaltungskosten rechnet die Geschäftsleitung im Geschäftsjahr 2025 mit einer weiterhin stabilen Geschäftslage. Aus den für das Geschäftsjahr 2024 geplanten Erträgen und Aufwendungen ergibt sich ein geplantes Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit i. H. v. 1,7 Mio. € (Vorjahr: 3,1 Mio. €).

 

Bonn, den 16. Mai 2024

Postbank Leasing GmbH

Michael Menke

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Wir, die EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden.

Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2017 zugrunde.

Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht.

Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert.

Gesellschafterbeschluss

Stichwort

Beschlussfassungen zum Jahresabschluss 2023

Beschlussfassung zur Bestellung des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2024

Kernaussage

Die Geschäftsführung hat dem Gesellschafter den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 sowie den Prüfungsbericht des beauftragten Abschlussprüfers vorgelegt. Der Prüfungsbericht enthält mit Datum vom 24. Mai 2024 einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (vor Ergebnisabführung an die Gesellschafterin Deutsche Bank AG) beträgt 3.103.498,93 €. Aufgrund des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags entfällt ein Beschluss zur Gewinnverwendung.

Für das Geschäftsjahr 2023 soll die EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, zum Abschlussprüfer der Gesellschaft bestellt werden.

Gesellschafterbeschluss

Unter Verzicht auf alle gesetzlichen und gesellschaftsvertraglichen Form- und Fristerfordernisse hält die Deutsche Bank AG als alleinige Gesellschafterin der Postbank Leasing GmbH hiermit eine Gesellschafterversammlung ab und beschließt:

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 einschließlich des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2023 wird festgestellt.

Dem alleinigen Geschäftsführer Michael Menke wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt.

Die EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, wird zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2024 bestellt.

Die Gesellschafterin stellt fest, dass auf Grund des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags zwischen der Postbank Leasing GmbH und der Deutsche Bank AG ein ausgeglichenes Ergebnis vorliegt.

 

Bonn, den 24. Juni 2024

Für die Alleingesellschafterin Deutsche Bank AG

Roland Becher, Prokurist

Ramona Kuipers, Prokuristin

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

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