Elbe & Spree Homes GmbH
Selbe AdresseVermittlung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Kummer seit 26.9.2024 | Geschäftsführer |
Jens-Joachim Dr. Vier seit 4.4.2022 | Prokura |
Mark Tuchen seit 11.2.2016 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
IOI Acidchem Sdn Bhd | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IOI Oleo GmbHHamburgJahresabschluss zum 30. Juni 2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 20231. GESCHÄFTSAKTIVITÄTEN DER IOI OLEO GMBH Die Geschäftsaktivitäten der IOI Oleo GmbH erstrecken sich auf den weltweiten Einkauf oleochemischer Rohstoffe (pflanzliche Öle und Fette), deren Verarbeitung, Lagerung und bedarfsgerechte Lieferung an eine Vielzahl von Kunden in den Bereichen Pharma, Personal Care, Nutrition und Technical Applications. An den beiden Produktionsstandorten in Witten und Wittenberge werden im Wesentlichen Spezialester (inklusive mittelkettiger Triglyceride - MCT) und Fettsäuren entwickelt, produziert und weiterverarbeitet. Die Sales Organisation koordiniert vom Firmensitz in Hamburg den weltweiten Vertrieb der an den beiden Standorten produzierten Produkte, unterstützt durch in den Hauptmärkten ansässige Vertriebsmitarbeiter. Der Vertrieb erfolgt zum einen direkt an die Kunden der einzelnen Bereiche, darüber hinaus erfolgt ein wesentlicher Teil des Vertriebs über ein umfassendes Distributoren-Netzwerk weltweit. Der umsatzstärkste Bereich Pharma vertreibt im Wesentlichen die am GMP (Good Manufacturing Practice)-zertifizierten Produktionsstandort Witten hergestellten Excipients (Trägerstoffe) an Pharmaunternehmen weltweit. Insbesondere bei den Suppositories (Zäpfchenmassen) nimmt die IOI Oleo GmbH eine marktführende Stellung ein. Zunehmende Bedeutung gewinnen die Active Pharmaceutical Ingredients (API = Wirkstoffe), die ebenfalls am Standort Witten produziert werden. Im Bereich Personal Care werden im Wesentlichen Emulgatoren, Emollients, Texturizer und native Öle für die Herstellung von Kosmetikprodukten aus den Bereichen Skin Care und Sun Care vertrieben. Darüber hinaus werden an beiden Produktionsstandorten Anwendungen für die Märkte Body Care, Color Cosmetics und Hair Care produziert. Der Bereich Nutrition bedient die Lebensmittelindustrie mit Produkten für Anwendungsbereiche wie Trägerstoffe für Aromen und Vitamine, Glanz- oder Trennmittel. Der Bereich Technical Applications konzentriert sich im Wesentlichen auf die Entwicklung und den Vertrieb von Prozesshilfsmitteln für Expandierendes Polystyrol (EPS) und Schmierstoffen für die metallverarbeitende Industrie. Um die vielversprechenden Projekte aus dem Bereich Forschung und Entwicklung fokussiert voranzutreiben, wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr die KetoLipix Therapeutics GmbH als 100-prozentige Tochtergesellschaft der IOI Oleo GmbH gegründet. Zum Bilanzstichtag beschäftigte die IOI Oleo GmbH 309 Mitarbeiter, davon 16 Auszubildende. 2. GESAMTWIRTSCHAFTLICHE UND BRANCHENBEZOGENE RAHMENBEDINGUNGEN a) Branchenentwicklung (Quelle: VCI) Aufgrund der Corona-Pandemie, des russischen Angriffskriegs in der Ukraine und der sich daraus in der Folge ergebenden Lieferengpässe, Gasmangel und sprunghaft gestiegene Preise für Energie und Rohstoffe, stürzte die chemisch-pharmazeutische Industrie in eine tiefe Krise. Entsprechend ernüchternd fiel die Bilanz für 2022 aus. Die Produktion brach insgesamt um 6,6 % ein. Insbesondere in den Chemiesparten (ohne Pharma) wurden viele Anlagen massiv gedrosselt. Am Jahresende lag die Produktion dort um gut 30 % unter dem Vorjahresniveau. Gleichzeitig stiegen die Kosten in der Branche enorm. Die Weitergabe der Kosten trieb die Erzeugerpreise für chemische und pharmazeutische Produkte in die Höhe. Damit zogen auch die Umsätze der Branche um 16,6 % kräftig an. Allerdings reichten die Preiserhöhungen häufig nicht aus, um die höheren Kosten in vollem Umfang weiterzugeben. In vielen Unternehmen gerieten die Erträge deshalb unter Druck. Die Zahl der Beschäftigten stieg um 0,5% auf 475.560. Während globale Konzerne die Verluste in Deutschland durch Gewinne in Asien oder den USA ausgleichen konnten, wuchsen im Mittelstand die Existenzsorgen. Im letzten Quartal des Jahres ging die Produktion dort noch einmal beschleunigt zurück. Die weltweit einsetzende Industrieschwäche ließ die Nachfrage nach Chemikalien sinken. Die Auftragseingänge gingen zurück, die Umsätze waren rückläufig. Trotz eines weiterhin herausfordernden Umfelds für die chemisch-pharmazeutische Industrie im ersten Halbjahr 2023 gab es auch positive Nachrichten: Die Energiepreise sind von ihren Höchstständen im September 2022 bis zum Jahresbeginn 2023 kräftig gesunken und die Stimmung in der Wirtschaft hat sich etwas aufgehellt. b) Entwicklung der Absatzmärkte Neben der gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Entwicklung hängt die wirtschaftliche Entwicklung der IOI Oleo GmbH auch von den regionalen Entwicklungen der Absatzmärkte ab, in denen das Unternehmen seine Produkte vertreibt. Mit ca. 75 % der gesamten Umsatzerlöse stellt Europa nach wie vor den mit Abstand wichtigsten Markt für die IOI Oleo GmbH dar. Deutschland mit 33 % der Umsatzerlöse wiederum stellt den bedeutendsten Einzelmarkt dar. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in den Hauptabsatzmärkten in Europa (neben Deutschland vor allem Frankreich) sowie in den USA und China spielt für die Entwicklung der Nachfrage eine wichtige Rolle. Das Jahr 2022 war für die deutsche Wirtschaft ein sehr anspruchsvolles Jahr. Zwei in ihrer Auswirkung divergierende Entwicklungen prägten das erste Halbjahr: Auf der einen Seite ließen die hohen, die Wirtschaft belastenden Infektionszahlen im Verlauf deutlich nach und die Pandemie wurde in Deutschland offiziell für beendet erklärt. Auf der anderen Seite sorgte der Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine für eine tiefgreifende Verunsicherung und Zurückhaltung bei den Verbrauchern und der Industrie. Unter massivem wirtschaftlichem und sozialem Druck hatte die chinesische Regierung Anfang Dezember eine plötzliche Abkehr von der Null-COVID-Strategie eingeleitet. Dies führte dort noch im gleichen Monat zu einer Corona-Welle im Millionenbereich und Unsicherheit über den weiteren Verlauf der global betrachtet als Absatz- und Beschaffungsmarkt wichtigen chinesischen Wirtschaft. Durch den Krieg in der Ukraine, den Energiepreisschock, die Rekordinflation und die Schwäche der chinesischen Wirtschaft, fiel die erhoffte ökonomische Regeneration in Deutschland nach der Corona-Krise im Jahr 2022 geringer als erhofft aus. Im Ergebnis stieg das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2022 mit einer Rate von 1,8 % (Quelle: Jahreswirtschaftsbericht 2022). Die Inflationsrate stieg im Jahr 2022 mit einem Durchschnittswert von 6,9 % auf Rekordniveau an, seit den Nachkriegsjahren gab es keine höhere Inflationsrate in der deutschen Volkswirtschaft. Die FED (US-Notenbank), die EZB (Europäische Zentralbank) und die Notenbanken vieler anderer Länder haben im Jahr 2022 eine geldpolitische Wende vollzogen und ihre Zinsen zur Inflationsbekämpfung in mehreren Schritten kräftig angehoben, was die wirtschaftliche Aktivität zunehmend dämpft. Das 1. Quartal des laufenden Jahres zeigte sich - geprägt durch die Fortsetzung des russischen Angriffskriegs in der Ukraine und nur allmählich nachlassenden Steigerungen der Verbraucherpreise - weiterhin mit verhaltener konjunktureller Dynamik. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ging bereinigt um 0,3 % gegenüber dem Vorquartal zurück (Quelle: Statista). Auch für das 2. Quartal 2023 ist mit einer nahezu stagnierenden konjunkturellen Entwicklung zu rechnen. Der Kaufkraftschwund bei weiterhin hartnäckigem Preisdruck führt zu deutlicher Konsumzurückhaltung. Auch die weiterhin hohe geopolitische Unsicherheit, die unerwartete Wirtschaftsschwäche in China und die deutlich gestiegenen Kreditzinsen dürften sich spürbar bemerkbar machen. c) Entwicklung auf den Beschaffungsmärkten Ebenso bedeutend wie die Lage auf den Absatzmärkten ist die Entwicklung auf den Beschaffungsmärkten. Im Verlauf des Jahres 2022 führten verschärfte Materialengpässe (auch infolge der Lockdowns in China) zu einer zunehmenden Belastung der Industriekonjunktur. Vor allem aber beschlossen zahlreiche Staaten wirtschaftliche Sanktionen gegen Russland und nahmen damit einen ökonomischen Einbruch der eigenen Volkswirtschaft in Kauf. Vor allem die hohe Abhängigkeit Deutschlands von russischen Energierohstoffen wie Erdgas und Öl löste eine Energiekrise aus. Die Angst vor Energieengpässen ließ die globalen Energiepreise rasant ansteigen, Produktionskosten verteuerten sich ebenso schnell wie die Energierechnungen der einzelnen Haushalte. Die zentrale Bedeutung von Energie schraubte die Preise in nahezu jedem Warensegment nach oben und sorgte für eine entsprechend hohe Inflationsrate mit Spitzenbildung der Erdgas- und Strompreise im 3. Quartal 2022. Doch es gab auch positive Nachrichten. Trotz des Lieferstopps von Erdgas aus Russland konnten die deutschen Gasspeicher bis zum Anschlag gefüllt werden. Die privaten Haushalte und vor allem die Industrie reduzierten den Gasverbrauch durch Einsparungen oder - sofern möglich - durch den Wechsel auf andere Energieträger. Auch das Wetter hat geholfen: Der Winter war in Deutschland ungewöhnlich warm, und Dunkelflauten waren auf wenige Wochen beschränkt. Die ernsthaften Sorgen in Bezug auf die Versorgungssicherheit, insbesondere mit Gas, ließen im Verlauf des 4. Quartal 2022 etwas nach und an den europäischen Strom- und Gasbörsen führten diese Entwicklungen zu einer merklichen Beruhigung. Insgesamt bildeten sich die Weltrohstoffpreise im Berichtszeitraum nach einem Peak im August/September 2022 wieder sehr deutlich zurück. Diese Entwicklung wurde durch die Berg- und Talfahrt der Energiepreise maßgeblich beeinflusst. Auch die gesamte Versorgungssituation zeigt einen ähnlichen Verlauf: Das zunächst sehr knappe Angebot, größere Transportprobleme und damit verbunden der kräftige Anstieg der Transportkosten entspannten sich mit fortschreitendem Verlauf des Berichtsjahres. Die Anspannung der Lieferketten ließ nach und die meisten Seefrachtraten bildeten sich wieder deutlich zurück. Aufgrund der starken Abhängigkeit der deutschen Wirtschaft von China auf der Beschaffungs- und Absatzseite und sich verstärkenden Spannungen und erheblichen Risiken im Falle einer militärischen Eskalation im Taiwan-Konflikt gibt es verstärkt politische Bemühungen, insbesondere beschaffungsseitig eine gewisse wirtschaftliche Entkopplung der deutschen Wirtschaft von China zu forcieren und die Lieferketten - trotz möglicher Kostennachteile - zu diversifizieren. Die Preise für Fettsäuren als wesentliche Hauptrohstoffe für den Produktionsprozess haben nach den historischen Höchstständen im Frühjahr 2022 im Geschäftsjahr 2022/23 kontinuierlich und rasant nachgegeben und zum Geschäftsjahresende wieder das Vorkrisenniveau erreicht. Engpasssituationen wie im Vorjahr waren im abgelaufenen Geschäftsjahr bezogen auf einzelne Rohstoffe zwar immer wieder mal festzustellen, insgesamt bewegte sich die Verfügbarkeit jedoch auf einem deutlich entspannteren Niveau im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt ist die Lage an den Beschaffungsmärkten aufgrund gegebener Materialverfügbarkeiten und gesunkener Preise als deutlich verbessert zu bezeichnen. 3. ERTRAGS-, FINANZ- UND VERMÖGENSLAGE a. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2022/23 hat die IOI Oleo GmbH Produkte mit einem Volumen von 27.992 mt (2021/22: 31.257 mt) abgesetzt. Damit erzielte die Gesellschaft Umsatzerlöse von TEUR 188.464 (2021/22: TEUR 156.920). Der deutliche Rückgang der Absatzmengen war in allen Geschäftsbereichen vor allem dadurch bedingt, dass die Nachfrage aufgrund höherer Bestände auf Kundenseite spürbar rückläufig war. Aufgrund der erheblichen Unsicherheiten in der Supply-Chain während der Covid-19 Pandemie und zu Beginn des Ukraine Krieges wurden die (Sicherheits-)Bestände in nahezu allen Wirtschaftsbereichen aufgestockt. In Folge der dann deutlich rückläufigen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung waren diese Bestandsaufbauten nicht mehr angemessen. Verstärkt wurde dieser Trend durch die Erwartungshaltung fallender Absatzpreise aufgrund der deutlichen Rückgänge an den Rohstoffmärkten. Der Geschäftsbereich Pharma hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr vor dem Hintergrund der gegebenen Rahmenbedingungen konstant gut entwickelt. Während die Absatzmengen nur leicht unterhalb der Mengen des Vorjahres lagen, konnten die Umsatzerlöse in Folge signifikanter Preiserhöhungen deutlich gesteigert werden. Pharma stellt nach wie vor den wichtigsten Bereich der Gesellschaft dar. Der Bereich Personal Care musste in einem schwierigen Umfeld im abgelaufenen Geschäftsjahr deutliche Rückgänge bei den Absatzmengen hinnehmen. Gleichzeitig konnten in Folge von Preiserhöhungen die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert werden. Infolge der hohen Inflationsraten hat sich die Gesamtnachfrage nach Kosmetikprodukten spürbar reduziert. Eine ähnliche Entwicklung war im Geschäftsbereich Nutrition zu verzeichnen . Auch hier lagen die Absatzzahlen deutlich unter den Werten des Vorjahres, während sich die Umsatzerlöse deutlich erhöht haben. Auch der Bereich Technical Applications musste im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund rückläufiger Nachfrage signifikante Rückgänge bei den Absatzmengen verkraften, während sich der Rückgang bei den Umsatzerlösen moderat gestaltete. Der Bereich Basic Oleochemicals, in dem das Geschäft mit Fettsäuren gebündelt ist, musste ebenfalls deutliche Rückgänge bei den Absatzmengen verzeichnen. Insbesondere das Geschäft mit den mehrfach ungesättigten Fettsäuren (PUFAs) ist im Verlauf des 2. Halbjahres deutlich eingebrochen. In nahezu allen Geschäftsbereichen wirkten sich deutlich gestiegene Marktpreise - eine Folge der signifikanten Rohstoffpreiserhöhungen - spürbar positiv auf die Ertragssituation aus. Die zu Beginn des Kalenderjahres 2022 mitunter signifikant gestiegenen Wiederbeschaffungskosten für Rohstoffe sowie die deutlich gestiegenen Energiekosten konnten weitestehend an die Kunden weitergegeben werden. Diese Entwicklung änderte sich zu Mitte des Geschäftsjahres signifikant. Infolge der deutlichen und rasanten Rückgänge bei den Rohstoffpreisen gingen auch die Marktpreise unserer Produkte - teilweise deutlich - zurück. Neben den Kosten für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe stellen die Personalkosten die größte Aufwandsposition dar. Am Standort Witten stellen ferner die Aufwendungen für bezogene Leistungen eine weitere bedeutende Kostenposition dar. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen sind im Berichtsjahr in Folge der massiv gestiegenen Energiekosten um EUR 4,3 Mio. bzw. 32,9 % gestiegen. Insbesondere die Höchstpreise für Strom und Gas im 3. Quartal 2022 führten zu diesem deutlich Kostenanstieg, während die Energiekosten im 2. Halbjahr des abgelaufenen Geschäftsjahres deutlich rückläufig waren. Die Personalkosten haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr mit +4,0 % auch aufgrund moderater Tarifabschlüsse in der Chemischen Industrie nur moderat erhöht. Auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr mit +13,0 % noch einmal sehr deutlich gestiegen. Nochmals gestiegene Fracht- und Lagerhaltungskosten, höhere Kosten für Instandhaltung aber auch höhere Kosten für Zeitpersonal waren wesentliche Treiber für den Anstieg. Insgesamt schloss die IOI Oleo GmbH das Geschäftsjahr mit einem operativen Geschäftsergebnis (EBIT) von EUR 18,1 Mio. ab (2020/21: TEUR 18,2). Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der KetoLipix Therapeutics GmbH erfolgte die Übernahme des Verlustes der KetoLipix von TEUR 1.040. Nach Zinsen, Aufwendungen aus Verlustübernahme und Steuern weist die Gesellschaft einen Jahresüberschuss (vor Verlustübernahme) von EUR 12,3 Mio. aus (Vorjahr: EUR 11,2 Mio.). Finanzielle Leistungsindikatoren (KPI), mit denen das Management das Unternehmen steuert, sind neben dem EBIT im Wesentlichen die Absatzmengen. b. Finanzlage Nach wie vor bestehen Kreditlinien bei der Hausbank (EUR 20 Mio.) sowie bei der Konzernmutter IOI Corporation Bhd (EUR 10 Mio.), die zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen werden mussten. Im Januar 2023 wurde im Rahmen der Refinanzierung die Kreditlinie mit der Hausbank auf EUR 20 Mio. erhöht; gleichzeitig wurde die bestehende Kreditlinie mit der Konzernmutter auf EUR 10 Mio. reduziert. Die liquiden Mittel belaufen sich zum Bilanzstichtag auf EUR 21,8 Mio. Die Cashflow-Rechnung für das Geschäftsjahr 2022/23 ergibt folgendes Bild:
Als Ergebnis hat sich der Finanzmittelfonds von EUR 3,4 Mio. zu Beginn des Geschäftsjahres auf EUR 21,8 Mio. zum 30. Juni 2023 erhöht. Maßgeblich für die deutliche Verbesserung des Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit im Vergleich zum Vorjahr war neben dem positiven Jahresergebnis eine Reduzierung des Working Capital; welches sich im Vorjahreszeitraum in Folge gestiegener Rohstoffkosten deutlich aufgebaut hatte. c. Vermögens- und Kapitalstruktur Die Bilanzsumme der IOI Oleo GmbH beläuft sich zum 30. Juni 2023 auf EUR 113,6 Mio. (Vorjahr: EUR 104,8 Mio.). Immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen belaufen sich zum Bilanzstichtag auf EUR 30,1 Mio. (Vorjahr: EUR 30,1 Mio.) und machen somit ca. 27 % der Bilanzsumme aus. Das Vorratsvermögen hat sich zum 30. Juni 2023 aufgrund der gesunkenen Rohstoffpreise auf EUR 40,5 Mio. reduziert und liegt damit sehr deutlich unter dem Vorjahreswert von EUR 47,9 Mio. Der Saldo an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegt mit EUR 19,2 Mio. aufgrund von Preisrückgängen zum Geschäftsjahresende unter dem Wert des Vorjahres (EUR 21,2 Mio.). Die gesunkenen Rohstoffpreise haben sich auch auf die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen materiell ausgewirkt. Diese betrugen zum Bilanzstichtag EUR 12,0 Mio. (Vj.: EUR 16,4 Mio.). Unter Berücksichtigung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen gegenüber dem Gesellschafter belief sich das Working Capital der Gesellschaft zum Geschäftsjahresende auf EUR 46,9 Mio. (Vj.: EUR 52,0 Mio.). Die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag ist aufgrund des Jahresüberschusses bei leicht erhöhter Bilanzsumme auf 64,8 % angestiegen (Vorjahr: 58,6 %). Insgesamt ist die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Geschäftsjahr 2022/23 erneut als ausgesprochen positiv anzusehen. 4. RISIKO-, CHANCEN- UND PROGNOSEBERICHT a. Risiko- und Chancenbericht Das systematische Erkennen und Realisieren von Chancen sowie das Vermeiden von Risiken, die dem Unternehmenserfolg entgegenstehen, sind wesentlicher Bestandteil für eine erfolgreiche Unternehmensführung. In unseren Geschäftsprozessen ist das Abwägen von Chancen und Risiken Grundlage unserer täglichen unternehmerischen Entscheidungen. Die Identifikation von Risiken, aber auch von Chancen erfolgt anhand von Marktbeobachtungen sowie branchenspezifischen und regionalen Entwicklungen. Identifizierte Chancen und Risiken werden bewertet und in strategische und operative Handlungsrahmen überführt. Durch entsprechende Gegensteuerungsmaßnahmen wird versucht, Risiken zu vermeiden, zu vermindern bzw. sofern möglich und wirtschaftlich vertretbar auf Dritte (z. B. Versicherungen) zu übertragen. Überschaubare und beherrschbare Risiken, die in einem angemessenen Verhältnis zu den erwarteten Chancen stehen, werden bewusst eingegangen - sie sind Teil des allgemeinen unternehmerischen Risikos. Chancen und Risiken werden kontinuierlich überwacht, um frühzeitig Veränderungen - beispielsweise aus dem wirtschaftlichen und gesetzlichen Umfeld - zu erkennen und bei Bedarf entsprechende Maßnahmen zu initiieren. Das Risikomanagement ist in das konzernweite Risikomanagementsystem der IOI-Gruppe einbezogen. Die Wirksamkeit unserer Systeme wird in regelmäßigen Abständen (in der Regel alle 9 Monate) von der Konzernrevision geprüft und beurteilt. Die Konzernrevision nimmt dabei eine unabhängige, objektive Prüfungsfunktion wahr, welche auf die Überprüfung der Einhaltung von Gesetzen und Richtlinien ausgerichtet ist. Als international agierendes Unternehmen ist die IOI Oleo GmbH permanent einer Vielzahl von internen und externen Entwicklungen oder Ereignissen ausgesetzt, die das Erreichen unserer finanziellen und nichtfinanziellen Ziele in wesentlichem Maße beeinflussen können. Im Folgenden wird neben Chancen über solche Risiken berichtet, die in unserer Risikomatrix als "mittel" oder "hoch" eingestuft worden sind. Die Reihenfolge impliziert keine Wertigkeit der Risiken.
Die IOI Oleo GmbH benötigt signifikante Mengen an Energien und oleochemischen Rohstoffen für die chemischen Produktionsprozesse. Die Einkaufspreise für Energien und Rohstoffe können erheblich schwanken und bergen neben Chancen auch Risiken für die Margen unserer Produkte. Insbesondere die sich aus der Volatilität der Rohstoffpreise ergebenden Chancen und Risiken sind als hoch einzustufen. Neben der Sicherheit unserer Produkte hat der Schutz unserer Mitarbeiter und der Umwelt hohe Priorität. Risiken, die mit der Herstellung, der Abfüllung, der Lagerung und dem Transport von Produkten verbunden sind, werden durch ein integriertes Qualitäts-, Gesundheits-, Umwelt- und Sicherheitsmanagement vermindert. Diese Risiken können dennoch Personen-, Sach- und Umweltschäden, Produktionsausfälle und Betriebsunterbrechungen sowie die Verpflichtung zu Schadenersatzzahlungen zur Folge haben. Soweit möglich wirken wir diesen Risiken mit entsprechendem Versicherungsschutz entgegen. An unseren Standorten kann es zu Betriebsunterbrechungen, u. a. durch Elementarereignisse (z.B. Brand oder Unwetter/Überschwemmungen) oder Lieferunterbrechungen bei Hauptrohstoffen oder Zwischenprodukten kommen. Weitere Risiken können aus möglichen regulatorischen Veränderungen resultieren. Die mehrstufigen komplexen Herstellungsverfahren im Bereich der Wirkstoffproduktion für pharmazeutische Produkte wirken hierbei verstärkend, wodurch es zu Einschränkungen in der Produktverfügbarkeit kommen kann. Diesem Risiko begegnen wir u.a. mit dem Aufbau von Sicherheitsbeständen.
Innovationen und das Know-how unserer Mitarbeiter sind Grundlagen für zukünftigen Unternehmenserfolg. Um Innovationen auch in Zukunft voranzutreiben, entwickeln wir kontinuierlich neue Technologien und Anwendungen und investieren in Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Ergänzt werden unsere eigenen Forschungskapazitäten durch Kooperationen mit Partnern aus industrieller und akademischer Forschung. Hierzu gehören sowohl führende Hochschulen als auch öffentliche Forschungseinrichtungen.
Qualifizierte und engagierte Mitarbeiter sind eine entscheidende Voraussetzung für den Unternehmenserfolg. Qualifizierte Fachkräfte werden von den Unternehmen intensiv umworben. Sollte es uns nicht gelingen, im erforderlichen Ausmaß Mitarbeiter zu rekrutieren bzw. an uns zu binden, könnte dies erhebliche negative Auswirkungen auf die künftige Unternehmensentwicklung haben.
Die Geschäfts- und Produktionsprozesse sowie die interne bzw. externe Kommunikation der Gesellschaft basieren auf funktionierenden IT-Systemen. Eine wesentliche technische Störung oder gar ein Ausfall der IT-Systeme kann zu einer gravierenden Beeinträchtigung unserer Geschäfts- und Produktionsprozesse führen. Ein nicht unerhebliches Risiko ergibt sich aus der deutlich zunehmenden Cyber-Kriminalität. Um diesen Risiken entgegenzuwirken, definiert und entwickelt unsere interne IT-Organisation technische Vorkehrungen wie z. B. Datenwiederherstellungs- und Kontinuitätspläne oder 2-Faktor-Authentisierungsverfahren. Die Vertraulichkeit von internen und externen Daten ist ebenfalls von hoher Bedeutung. Ein Verlust der Vertraulichkeit, Integrität und Authentizität von Daten und Informationen kann zu Manipulationen und/oder zu einem unkontrollierten Abfluss von Daten und Know-how führen. Diesem Risiko begegnen wir durch entsprechende Maßnahmen, z. B. in Form von Berechtigungskonzepten. Finanzwirtschaftliche Risiken
Die Werthaltigkeit von Forderungen kann beeinträchtigt sein, wenn Transaktionspartner ihren Verpflichtungen zur Bezahlung oder sonstigen Erfüllung nicht nachkommen. Zur Steuerung der Kreditrisiken aus Forderungen hat die Gesellschaft einen Credit Risk Manager benannt. Für einen Großteil der Forderungen werden in Abhängigkeit von den jeweiligen Rahmenbedingungen Sicherheiten genutzt, zu denen insbesondere Kreditversicherungen, Anzahlungen und Akkreditive zählen. Mit Ausnahmen einiger Blue-Chips werden grundsätzlich für alle Kunden Kreditlimite festgelegt.
Devisenchancen und -risiken ergeben sich aus Änderungen von Devisenkursen und den damit verbundenen Wertänderungen von Finanzinstrumenten (u. a. Forderungen und Verbindlichkeiten) sowie künftigen geplanten Zahlungseingängen und -ausgängen in Fremdwährung. Für die IOI Oleo GmbH stellt lediglich der US-Dollar eine relevante Fremdwährung dar. Transaktionen in anderen Fremdwährungen sind einzeln und insgesamt unbedeutend. Forderungen und Verbindlichkeiten in US-Dollar aus operativer Geschäftstätigkeit und zukünftig geplante Zahlungsein- und -ausgänge werden in der Regel umgehend nach Abschluss der zugrundeliegenden Verträge in voller Höhe mit Devisentermingeschäften währungskursgesichert. Risiken im Zusammenhang mit dem Covid-19 Virus Die sich als Folge der Covid-19 Pandemie ergebenden Risiken für die Geschäftstätigkeit haben sich im Laufe des Geschäftsjahres weiter deutlich reduziert und stellen aus heutiger Sicht kein nennenswertes Risiko mehr dar. Risiken im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine Die kriegerischen Auseinandersetzungen und die in der Folge gegen Russland erlassenen Sanktionen haben sich bereits in der zweiten Hälfte des Vorjahres spürbar ausgewirkt. Die Preise für Energien, allen voran Strom und Gas, hatten im ersten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres zunächst neue Höchststände erreicht, sind im weiteren Verlauf jedoch wieder deutlich zurückgegangen. Auch die Versorgungssicherheit mit unseren Hauptenergieträgern Gas und Strom stellt ein weiteres Risiko dar, welches sich im Verlauf des abgelaufenen Geschäftsjahres ebenfalls deutlich reduziert hat. An beiden Produktionsstandorten wurden Maßnahmen in die Wege geleitet, um die Abhängigkeit von Gas - z.B. durch Umstellung der Brenner und Kessel von Gas auf Heizöl - zu reduzieren. Dennoch würde eine kurzfristige Reduzierung der Gasversorgung bzw. ein vollständiger Lieferstopp erhebliche Auswirkungen auf unsere Produktion haben und könnte im worst-case zu längeren Ausfallzeiten führen. Ein solches Szenario hängt maßgeblich von den Entscheidungen der Bundesregierung und der ihr unterstehenden Behörden (Bundesnetzagentur) ab, wie die Gasversorgung im Falle einer Gasmangellage auf einzelne Wirtschaftsbereiche und Abnehmer zu erfolgen hat. Weitergehende Risiken im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine bestehen insbesondere in der Verfügbarkeit und Preisentwicklung bestimmter Rohstoffe, wie z.B. Sonnenblumenöl, die wir jedoch als überschaubar ansehen. Absatzseitige Risiken bestehen weiterhin nur in ausgesprochen geringem Umfang. Insgesamt halten wir die sich als direkte Folge des Krieges in der Ukraine ergebenden Risiken für beherrschbar. b. Gesamtbeurteilung der Chancen und Risiken Die aktuelle Bewertung zeigt auf, dass keines der zuvor berichteten Risiken bestandsgefährdend ist. Darüber hinaus konnten wir keine Interdependenzen erkennen, die sich zu einer Bestandsgefährdung unseres Unternehmens aufbauen könnten. c. Prognosebericht Der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2023/24 ist insbesondere aufgrund der weiterhin nicht absehbaren, langfristigen Folgen des Krieges in der Ukraine, der Wachstumsschwäche in China, der weiteren Inflations- und Zinsentwicklung und deren Auswirkungen auf die gesamtwirtschaftliche Nachfrage mit erheblichen Unsicherheiten verbunden. Eine sinkende Nachfrage und Zurückhaltung bei den Investitionen setzen dem Industriestandort Deutschland zusätzlich zu. Die Vorhersagen für das Wirtschaftswachstum in Deutschland und Europa schwanken sehr stark und wurden in den letzten Monaten regelmäßig korrigiert. Die aktuellen Prognosen für die Entwicklung des deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP) für 2023 bewegen sich in einer Bandbreite von -0,1% (IWF: Internationaler Währungsfonds) und 0,5% (IfW: Institut für Weltwirtschaft Kiel). Damit fallen die Prognosen nunmehr etwas niedriger aus als noch vor Jahresfrist. Für das Jahr 2024 sind die Prognosen wieder optimistischer. Die Prognosen für das Wirtschaftswachstum auf EU-Ebene liegen in etwa auf dem gleichen Niveau. Die zum Teil wieder deutlich gesunkenen, aber insgesamt weiterhin hohen Energiepreise und im Gefolge die zwar leicht nachlassenden, aber noch immer deutlichen Preissteigerungen bei vielen Produkten haben im Euro-Raum zwar zu nachgebenden Inflationsraten bis in den mittleren einstelligen Bereich geführt; sie setzen die Europäische Zentralbank (EZB) damit jedoch weiter unter Zugzwang. Durch die damit einhergehenden Kaufkraftverluste gepaart mit den gestiegenen und vermutlich weiter steigenden Kreditzinsen besteht weiterhin das Risiko einer milden Rezession. Auch der Verband der Chemischen Industrie (VCI) erwartet nach dem wahrscheinlichen Erreichen der Talsohle zur Jahreswende keine rasche Erholung. Zum einen bleiben Strom und Gas knapp und im internationalen Vergleich teuer. Zum anderen wird der Auftragsmangel vermutlich auch noch über die erste Jahreshälfte hinaus bestehen bleiben. Produktion, Preise und Umsatz der Branche werden im Gesamtjahr 2023 laut dem Verband das Vorjahresniveau deutlich verfehlen. Insgesamt bleiben die Risiken für die weitere Entwicklung hoch und die Prognosen dementsprechend ungewiss. Vor diesem Hintergrund sind auch die Prognosen zur Entwicklung unseres Unternehmens im Geschäftsjahr 2023/24 mit einer nicht unerheblichen Unsicherheit verbunden. Sollte sich die wirtschaftliche Entwicklung in den für unsere Gesellschaft relevanten Absatzmärkten nicht signifikant verbessern, gehen wir von einem nur moderaten Wachstum bei Absatzmengen aus. Vor dem Hintergrund sinkender Marktpreise unserer Produkte rechnet die Geschäftsleitung damit, dass die Umsatzerlöse aber auch die Deckungsbeiträge insgesamt deutlich zurückgehen werden. Bei den Aufwandspositionen gehen wir aufgrund des für 2023/24 weiterhin geplanten Aufbaus der Mitarbeiterzahl bei gleichzeitig geplanten Gehaltssteigerungen von einem relevanten Anstieg der Personalkosten aus. Ansonsten erwarten wird aufgrund der rückläufigen Energiepreise insbesondere bei den Aufwendungen für bezogene Leistungen einen deutlichen Rückgang. Auch bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erwarten wir einen leichten Rückgang. Insgesamt erwarten wir für das Geschäftsjahr 2023/24 einen deutlichen Rückgang beim Jahresergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT). Für die Folgejahre rechnen wir bei dann unterstellten günstigeren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mit einem deutlichen Wachstum bei Ab- und Umsatz in unseren Kern-Geschäftsbereichen Pharma und Personal Care. Dementsprechend gehen wir von dann wieder steigenden Ergebnissen in den Folgejahren aus.
Hamburg, den 31. Juli 2023 IOI Oleo GmbH Dato' Lee Yeow Chor, Geschäftsführer Kean Hua Tan, Geschäftsführer Bilanz zum 30. Juni 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 20231. Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke in diesem Anhang gesondert erläutert. Die IOI Oleo GmbH mit Sitz in Hamburg ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer HRB 137583 eingetragen. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (3 bzw. 8 Jahre, lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauern, in Anlehnung an die steuerlichen Afa -Tabellen, linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 sind im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Nettowert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 800,00 wurde der Gegenstand im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Ein Sammelpostenverfahren wurde nicht angewendet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips ermittelt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Kassenbestände und die Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der in der internationalen Rechnungslegung verwendeten projizierten Einmalbeitragsmethode (Projected-Unit-Credit-Methode gem. IAS 19) unter Verwendung der neuen biometrischen Rechnungsgrundlagen "Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der von der Deutschen Bundesbank zum 30. Juni 2023 veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Geschäftsjahre für eine Restlaufzeit von 15 Jahren in Höhe von 1,80% (Vorjahr: 1,78%) verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 3,0 % (Vorjahr: 2,8%) und erwartete Rentensteigerungen mit 2,25 % (Vorjahr: 2,0%) berücksichtigt. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Die Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen wurden gemäß der projizierten Einmalbeitragsmethode ebenfalls unter Verwendung der neuen biometrischen Rechnungsgrundlagen "Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der von der Deutschen Bundesbank zum 30. Juni 2023 veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 7 Geschäftsjahre für eine Restlaufzeit von 15 Jahren in Höhe von 1,57 % (Vorjahr: 1,37 %) verwendet. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Auf fremde Währung lautende kurzfristige Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Es wurden keine Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Eigenkapital / Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Ausschüttungssperre/Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 S.1 HGB zum 30. Juni 2023:
Verrechnung mit Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 S. 2 HGB:
Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften, Urlaubsansprüche und Sondervergütungen, ausstehende Lieferantenrechnungen und Jubiläumsgelder gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind aus den 'Davon-Vermerken' in der Bilanz ersichtlich. Außerbilanzielle Geschäfte Die Gesellschaft hat Leasingverträge über PKW und Gabelstapler abgeschlossen (Operating Lease), die insgesamt für die Finanzlage nicht von wesentlicher Bedeutung sind. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den außerbilanziellen Geschäften bestehen in Höhe von TEUR 2.582 (Vorjahr: TEUR 3.310) sonstige finanzielle Zahlungsverpflichtungen aus Mietverträgen (davon TEUR 1.724 bis zu einem Jahr und TEUR 858 von eins bis fünf Jahren). Die Mietverträge haben eine Restlaufzeit von bis zu 5 Jahren. Ferner bestehen über zwei Grundstücke am Produktionsstandort Witten Erbbaurechtsverträge. Aus diesen Verträgen ergeben sich jährliche Zahlungsverpflichtungen über TEUR 47. Die Verträge haben eine unbegrenzte Laufzeit. Derivative Finanzinstrumente Angaben zu Finanzinstrumenten:
Bei den währungsbezogenen Geschäften handelt es sich um Devisentermingeschäfte in USD. Der beizulegende Zeitwert spiegelt den aktuellen Marktwert abgezinst auf den Bewertungsstichtag wider. Die Devisentermingeschäfte beziehen sich auf die Forderungen und Verbindlichkeiten in US-Dollar aus operativer Geschäftstätigkeit, die neben zukünftig geplanten Zahlungsein- und -ausgängen in der Regel umgehend nach Abschluss der zugrundeliegenden Verträge in voller Höhe mit Devisentermingeschäften währungskursgesichert werden. Zum Bilanzstichtag des Vorjahres bestanden keine offenen Devisentermingeschäfte. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
5. Sonstige Angaben Geschäftsführung Dato' Lee Yeow Chor, CEO der IOI Corporation Berhad, Malaysia Kean Hua Tan, CEO der IOI Oleochemical Industries Berhad, Malaysia Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Geschäftsführer erhielten im abgelaufenen Geschäftsjahr keine Bezüge von der Gesellschaft. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der IOI Corporation Bhd., Kuala Lumpur, Malaysia, als höchste Konzernspitze einbezogen, der auf der Internetseite www.ioigroup.com unter Investor Relations veröffentlicht wird. Hierbei handelt es sich um den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen, für die ein Konzernabschluss aufgestellt wird. Am 20. Juli 2022 hat die IOI Oleo GmbH mit der KetoLipix Therapeutics GmbH eine 100%-ige Tochtergesellschaft gegründet. Die KetoLipix Therapeutics GmbH wurde am 9. August 2022 in Handelsregister eingetragen. Zwischen der KetoLipix Therapeutics GmbH und der IOI Oleo GmbH als herrschendem Unternehmen ist am 26. Oktober 2022 ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen worden. Die KetoLipix Therapeutics GmbH verfügt zum 30. Juni 2023 über ein Eigenkapital von TEUR 500 und erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Jahresfehlbetrag von TEUR 1.040, der aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages durch die IOI Oleo GmbH ausgeglichen wurde. Prüfungs- und Beratungsgebühren Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für
Hamburg, 31. Juli 2023 IOI Oleo GmbH Dato' Lee Yeow Chor, Geschäftsführer Kean Hua Tan, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022/2023(erweiterte Bruttodarstellung)
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die IOI Oleo GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der IOI Oleo GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IOI Oleo GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 2. November 2023 KPMG
AG
Boger, Wirtschaftsprüfer Grothge, Wirtschaftsprüferin |
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