Essity Hygiene Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Stühn seit 3.3.2026 | Prokura |
Sabrina Susanne Castañeda seit 13.10.2025 | Prokura |
Almuth Czajka seit 13.10.2025 | Prokura |
Wilfried Wemhoff seit 17.10.2023 | Geschäftsführer |
Annika Svenja Schaumburg-Tölle seit 4.8.2020 | Prokura |
Anthony van Luchem seit 16.12.2019 | Prokura |
Stacey van Hooven seit 16.12.2019 | Prokura |
Andrea Sabine, geb. Ihrig Adler seit 26.11.2019 | Prokura |
Eva Dr. Meine seit 26.6.2019 | Prokura |
Guido H. Höller seit 22.2.2019 | Prokura |
Yves Lagarde seit 24.4.2018 | Geschäftsführer |
Stephan Friedrich Franke seit 4.2.2016 | Prokura |
Volker Willi Zöller seit 4.2.2016 | Prokura |
Thomas Peter Wüst seit 4.2.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Essity Group Holding B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SCA GmbH (vormals: SCA Hygiene Products SE)MünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013LageberichtAllgemeinesSCA GmbH ist aufgrund eines mit der SCA Group Holding B.V., Amsterdam/Niederlande, bestehenden Beherrschungsvertrags eng in den SCA-Konzern (SCA) eingebunden. Obergesellschaft des SCA-Konzerns ist die Svenska Cellulosa Aktiebolaget SCA, Stockholm/Schweden (SCA AB). Die SCA Hygiene Products SE (jetzt SCA GmbH), Adalperostraße 31 in Ismaning, war an den Börsen in München, Frankfurt und Berlin gelistet und beim Handelsregister des Amtsgerichts München, HRB-Nr. 181458, eingetragen. Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 17.05.2013 wurden die auf den Inhaber lautenden Stückaktien der übrigen Aktionäre (Minderheitsaktionäre) der SCA Hygiene Products SE gemäß dem Verfahren zum Ausschluss von Minderheitsaktionären nach §§ 327a ff. Aktiengesetz gegen Gewährung einer Barabfindung von 487,81 EUR für je eine auf den Inhaber lautende Stückaktie auf die Hauptaktionärin SCA Group Holding B.V. mit Sitz in Amsterdam/Niederlande übertragen. Der Übertragungsbeschluss wurde am 24.06.2013 in das Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB-Nr. 181458 eingetragen. Am 26.06.2013 wurde die Börsennotierung der Gesellschaft eingestellt. Mit der Hauptversammlung vom 15.11.2013 wurde der Formwechsel der Gesellschaft in die Rechtsform einer GmbH unter der Firma SCA GmbH beschlossen. Die SCA Hygiene Products SE wurde am 13.12.2013 im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB-Nr. 181458 gelöscht und die SCA GmbH am 13.12.2013 im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB-Nr. 209049 eingetragen. Mit Verschmelzungsvertrag vom 26.08.2013 wurden SCA Group Holding (Deutschland) GmbH, Ismaning, und SCA Hygiene Products Beteiligungs GmbH, Ismaning, auf SCA Hygiene Products GmbH, Wiesbaden, verschmolzen. SCA Hygiene Products Holding GmbH, Ismaning, hat als herrschendes Unternehmen mit SCA Hygiene Products GmbH, Wiesbaden, einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag ab dem 01.01.2014 abgeschlossen. SCA Beteiligungs AB (Aktiengesellschaft schwedischen Rechts) & Co. KG, Ismaning, ist nach dem Austritt des persönlich haftenden Gesellschafters, der Fastighets- och Bostads Aktiebolaget, Stockholm/Schweden, am 22.11.2013 erloschen. Das Vermögen der Gesellschaft ging im Wege der Gesamtrechtsnachfolge auf den einzigen verbleibenden Gesellschafter, SCA Hygiene Products Holding GmbH, Ismaning, über. SCA Hygiene Products Holding GmbH, eine 100% Tochter der SCA GmbH, hat am 27.11.2013 94,9% Anteile an der SCA Hygiene Products GmbH Neuss und damit indirekt 100% Anteile an der SCA Hygiene Products GmbH Witzenhausen erworben und mit der SCA Hygiene Products GmbH Neuss einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag ab dem 01.01.2014 geschlossen. SCA GmbH hat am 09.12.2013 ihre Beteiligung an der SCA Americas Inc., Dover, Delaware/ USA, in die SCA US Holdings BV gegen Ausgabe von Anteilen eingebracht. SCA Hygiene Products GmbH, Mannheim, hat am 18.12.2013 die SCA Hygiene Products Holding BV, Amsterdam/Niederlande, gegründet und anschließend ihre C-Anteile an SCA France Alphabet BV, Amsterdam/Niederlande, und ihre A1-Anteile an SCA Austria Alphabet BV, Amsterdam/Niederlande, in diese Gesellschaft eingebracht. WirtschaftsberichtSCA GmbH agiert als Führungsgesellschaft für einen Teilkonzern der SCA AB. Die Gesellschaft erbringt insbesondere Dienstleistungen für andere SCA-Gesellschaften in den Bereichen Management sowie IT Services. Die Aufwendungen werden im Kostenumlageverfahren verrechnet. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die wirtschaftliche Entwicklung 2013 wies große regionale Unterschiede auf; so lag das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes für Deutschland bei 0,4%, für die Euro-Zone bei -0,4% und in Nordamerika bei 1,9%. Die Erwartungen für 2014 sind deutlich positiver und betragen 1,8% (Deutschland), 1,0% (Euro-Zone) und 2,8% (Nordamerika). Die Branche der Hygieneprodukte profitiert von der wachsenden Weltbevölkerung und der längeren Lebenserwartung. Hinzu kommt ein stärkerer Anspruch an Hygiene- und Gesundheitsstandards. All dies führt zu einer höheren Nachfrage nach Hygieneprodukten, wie Tissueprodukte, Babywindeln, Damenhygieneprodukte und Inkontinenzprodukten. An den für SCA GmbH wichtigen Rohstoffmärkten für Zellstoff, Altpapier, Energie, Holz und ölbasierten Materialien kam es in 2013 zu einer stabilen Preisentwicklung ohne große Verwerfungen. Geschäftsverlauf Während die Tochtergesellschaften ihr Geschäft nach den finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz und EBIT (Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern) steuern, ist für SCA GmbH als Holdinggesellschaft allein der Jahresüberschuss von Bedeutung. Als nichtfinanzieller Leistungsindikator stellt die Gesellschaft auf die Personalentwicklung ab. Für die Jahre 2013 und 2012 zeigte sich folgende Entwicklung:
Die Planung 2013 für den Jahresüberschuss entsprach in etwa der Höhe der Garantiedividende im Rahmen des Beherrschungsvertrages mit der SCA Group Holding B.V. Nach dem Ausschluss der Minderheitsaktionäre und der Übertragung der Aktien an die Hauptaktionärin SCA Group Holding B.V. kam es im Rahmen von gesellschaftsrechtlichen Umstrukturierungen zu Einmaleffekten im Jahresüberschuss. Ertragslage Der Umsatz erhöhte sich infolge einer Ausweitung der Dienstleistungen um 20% auf 130 Mio. EUR (2012: 108 Mio. EUR). In dessen Folge stieg der EBIT von -14,0 Mio. EUR in 2012 auf 8,4 Mio. EUR in 2013. Der Jahresüberschuss der SCA GmbH betrug 574,1 Mio. EUR (2012: 111,6 Mio. EUR). Das Ergebnis ist im Wesentlichen geprägt durch das Beteiligungsergebnis in Höhe von 617,9 Mio. EUR (2012: 134,4 Mio. EUR). Der Anstieg des Beteiligungsergebnisses basierte darauf, dass SCA Hygiene Products GmbH, Mannheim, ihre C-Anteile an SCA France Alphabet BV, Amsterdam/Niederlande, und ihre A1-Anteile an SCA Austria Alphabet BV, Amsterdam/Niederlande, in die SCA Hygiene Products Holding BV, Amsterdam/Niederlande, zu Marktwerten eingebracht hat. Finanzlage
SCA GmbH weist zum 31.12.2013 ein Eigenkapital von 891 Mio. EUR (2012: 1.024 Mio. EUR) aus. Die Eigenkapitalquote hat sich damit von 49,4% in 2012 auf 41,5% in 2013 verringert.
Die Gesellschaft ist eine Holdinggesellschaft, die im Wesentlichen Beteiligungen hält. 2013 wurden lediglich 0,3 Mio. EUR in das Sachanlagevermögen investiert; es wurden keine Beteiligungen erworben.
Die verfügbaren finanziellen Mittel unter Einbeziehung von Cash Pool Guthaben zeigten im Geschäftsjahr die folgende Entwicklung:
Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet. Die Bilanzsumme erhöhte sich um 70 Mio. EUR auf 2.145 Mio. EUR. Dies im Wesentlichen aufgrund von Beteiligungsergebnissen in Höhe von 618 Mio. EUR und einer Ausschüttung im Dezember 2013 an SCA Group Holding BV, Amsterdam, in Höhe von 600 Mio. EUR. In Verbindung mit der Dividende der Gesellschaft in Höhe von 107 Mio. EUR, die im Mai 2013 gezahlt wurde, ging das Eigenkapital von 1.024 Mio. EUR auf 890 Mio. EUR zurück. Die Eigenkapitalquote reduzierte sich auf 41,5% (2012: 49,4%).
Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2013 entwickelte sich der Geschäftsverlauf der Gesellschaft entsprechend der Erwartung der Geschäftsleitung weitgehend positiv. Wesentliche Ereignisse nach dem BilanzstichtagSCA GmbH hat am 4. April 2014 eine Forderung im Nominalwert von 667.425.000 EUR an den Gesellschafter SCA Group Holding B.V., Amsterdam/Niederlande, sachausgeschüttet und diese finanziert durch (i) Entnahme aus den Kapitalrücklagen in Höhe von 117.052.152 EUR außerhalb der Ergebnisverwendung (ii) Entnahme aus Gewinnrücklagen in Höhe von 6.471.937 EUR außerhalb der Ergebnisverwendung und (iii) durch Vorabausschüttung in Höhe von 543.900.911 EUR aus dem zu erwartenden Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2013. PersonalDer Personalstand der SCA GmbH belief sich zum 31.12.2013 auf 285 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (31.12.2012: 293). Zum Stichtag waren 154 Mitarbeiter und 131 Mitarbeiterinnen beschäftigt (31.12.2012: 158 und 135). Das Thema "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" steht im besonderen Fokus des Unternehmens. So unterstützt das Unternehmen z. B. Mitarbeiter bei der Kinderbetreuung, sowohl finanziell als auch bei der Organisation von Kindertagesplätzen. Chancen und RisikenIm Rahmen der Geschäftstätigkeit wird die Gesellschaft und der SCA GmbH Konzern mit verschiedenen Risikofeldern konfrontiert. Branche Die Risiken im Geschäftsbereich Tissue liegen vor allem in der Wettbewerbsintensität des Einzelhandels, dem Investitionsverhalten der Wettbewerber und der damit verbundenen Kapazitätssituation der Branche, der Preisentwicklung im Rohstoffsektor (Zellstoff und Altpapier) und bei den Energieträgern. Mitte 2014 wird eine weitere Tissuemaschine mit einer jährlichen Kapazität von rund 60.000t und mehrere Verarbeitungsmaschinen samt der dazugehörigen Infrastruktur am Standort Sovetsk in Betrieb genommen um die Kostenposition für Lieferungen in den russischen Markt nachhaltig zu verbessern. SCA hat des Weiteren in Produktionskapazitäten zur Herstellung qualitativ hochwertiger AFH Tissueprodukte und zur Stärkung der Marktposition am Standort Kostheim eine Tissuemaschine mit einer jährlichen Kapazität von rund 60.000t in 2013 in Betrieb genommen. Hinzu kamen Investitionen in neue Verarbeitungsmaschinen an bestehenden Standorten, um die Integration von Tissueerzeugung und Tissueverarbeitung zu erhöhen. Die strategische Ausrichtung setzt auf die Verstärkung der eigenen Markenpositionen, die weitere Effizienzsteigerung in der Produktion, die strategische Zusammenarbeit mit großen Handelspartnern und das Wachstum in Osteuropa. Consumer Tissue profitierte von der starken Position der eigenen Marken und der Kooperation mit dem Einzelhandel bei dessen Handelsmarken. AFH Tissueprodukte wächst mit TORK Produkten und integrierten Produktlösungen für den Kunden sowie einer ausgewogenen Kundenstruktur. Die Strategie, komplette Hygienelösungen anzubieten, die auf die verschiedenen Kundengruppen zugeschnitten sind, und mit den erfolgreichen Unternehmen des Handels und des Gebäudemanagements zu wachsen, hat sich bewährt und federt Marktrisiken ab. Die Übernahme der europäischen Tissueaktivitäten von Georgia-Pacific durch SCA AB wird die Marktposition des SCA GmbH Konzerns stärken. Die Risiken im Geschäftsbereich Personal Care liegen hauptsächlich in der Positionierung der Wettbewerber, der Innovationsgeschwindigkeit, der Entwicklung des Einzelhandels und der Entwicklung an den Rohstoffmärkten. Den Auswirkungen staatlicher Kostensenkungsmaßnahmen im Gesundheitswesen, von denen die Inkontinenzprodukte betroffen sind, begegnet SCA durch die Stärkung der Marke TENA, die Einführung kundenspezifischer Produktsortimente und den Ausbau der Dienstleistungen. Das Wachstum für Babywindeln und Produkte der Damenhygiene soll im Wesentlichen über das Geschäft mit Handelsmarken realisiert werden. Das Wachstum mit Inkontinenzprodukten ist fokussiert auf die Marke TENA. Hierzu werden verstärkt Anstrengungen in der Produktentwicklung unternommen, um insbesondere die weltweite Marktführerschaft bei Inkontinenzprodukten zu sichern. Positiv wirkt sich auch der zunehmende Anteil von Produkten aus Werken mit niedrigen Standortkosten aus, wie aus den SCA-Werken in Olawa/Polen und Veniov/Russland. Währungsrisiken Der SCA GmbH Konzern ist in die zentrale Treasury-Organisation von SCA eingebunden und verfügt über ein eigenes finanzwirtschaftliches System zur Minimierung der konzerninternen Zahlungsströme und Währungsrisiken. Liquiditäts- und Zinsrisiken Der SCA GmbH Konzern finanziert sich im Wesentlichen bei der Muttergesellschaft SCA, die an den Finanzmärkten auftritt und ein Rating im langfristigen Bereich von Baa1/BBB+ von Moody's und Standard & Poor's aufweist. Die Finanzierung erfolgt zu marktüblichen Konditionen. Kreditrisiken Zur Vermeidung von Zahlungsausfällen aus Lieferungen an Kunden wird bei SCA GmbH seit vielen Jahren ein systematisches Kreditmanagement betrieben. Jedem Kunden wird, auf Basis von extern eingeholten Kreditauskünften und Bonitätsanalysen, eine interne Kreditlinie zugeteilt. Im Laufe der Geschäftsbeziehung wird diese Kreditlinie laufend überwacht und aktualisiert. In den Ländern, in denen das Instrument der Kreditversicherung angeboten wird und einen Nutzen für das Unternehmen hat, kommt neben der internen Kontrolle auch diese Absicherung zum Einsatz. Beschaffungsrisiken Die volatile Preisentwicklung für erdölbasierte Rohmaterialien und Energie sowie der fehlende Wettbewerb auf den oligopolartigen Energiemärkten haben einen hohen Einfluss auf die Ertragskraft des Unternehmens. Die Öl- und Gaspreise haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Energie- und Transportkosten. Darüber hinaus basieren insbesondere bei Personal Care, aber auch bei Tissue, eine Vielzahl von Rohstoffen und Vormaterialien auf Rohöl, z. B. flüssigkeitsabsorbierende Granulate, sog. Super Absorbents, Non-woven-Materialien oder auch Verpackungsfolien. Seit 2013 ist die Beschaffungsfunktion weltweit in einer Funktionseinheit organisiert um durch die Bündelung der Beschaffung Mengenvorteile zu erzielen. Eine der wichtigsten internen Maßnahmen ist die Effizienzsteigerung in der Produktion durch einen geringeren Energieverbrauch. Die Energiebeschaffung und der Energieverbrauch bleiben große Herausforderungen in der Zukunft. Zur Absicherung des Preisrisikos an den volatilen Energiemärkten werden Preissicherungsinstrumente eingesetzt. Die EU Kommission führt ein Beihilfeprüfverfahren gegen die besondere Ausgleichsregelung (BesAR) im Erneuerbare Energien Gesetz (EEG). Das Verfahren steht kurz vor dem Abschluss. SCA erwartet keine rückwirkenden Änderungen der EEG-Umlage für die Jahre 2013/2014. Zur Verbesserung der Verhandlungsposition im Zellstoffeinkauf hat SCA eine Einkaufskooperation mit einem bedeutenden europäischen Papierunternehmen geschlossen. Bei der Altpapierbeschaffung setzt der SCA GmbH Konzern die Zusammenarbeit mit dem von SCA veräußerten Geschäftsbereich Packaging auf vertraglicher Basis fort. Ab dem 1. Januar 2013 hat SCA die Einkaufsaktivitäten für den Rohstoff Holz in Deutschland mit Sappi Fine Paper Europe, das in Deutschland drei Zellstoffwerke betreibt, in einem Joint Venture gebündelt. Umweltrisiken Die gesetzlichen Bestimmungen, u. a. in Bezug auf Emissionen, Abfallbehandlung und Produktsicherheit, werden von SCA eingehalten und Maßnahmen zur Steuerung von Umweltrisiken getroffen. Die Zertifizierung der Standorte (z. B. nach ISO 14001) wird planmäßig vorangetrieben. Die Produktionsstandorte des SCA GmbH Konzerns sind durch das SCA-Umweltkomitee in ein weltweites Netzwerk für Umweltmanagement eingebunden. Investitions- und Akquisitionsrisiken Für Projekte im Rahmen von Sachanlageninvestitionen und Akquisitionen gelten zentrale Vorschriften zur Steuerung von Investitions- und Akquisitionsrisiken. Diese umfassen die Projektorganisation, den Projektablauf, die Projektbeschreibung, die Wirtschaftlichkeitsrechnung und das interne Genehmigungsverfahren. Jedes Projekt wird entsprechend dieser Vorschriften abgewickelt. Nach Abschluss des Projekts wird ein Bericht mit einer Abweichungsanalyse erstellt. Ein besonderer Fokus wird auch auf die Lerneffekte für andere Projekte gelegt. Einzelne Projekte werden einer Nachschau durch die interne Revision unterzogen. IT-Sicherheitsrisiken Für die Entwicklung von IT-Lösungen gelten ebenfalls zentrale Richtlinien, um dem Risiko eines möglichen Ausfalls des IT-Betriebs entgegenzuwirken. Die IT-Lösungen von SCA basieren weitgehend auf am Markt erhältlicher Standardsoftware. Ihr Betrieb erfolgt in Rechenzentren, für die strenge Sicherheitsrichtlinien gelten. Benutzerberechtigungen unterliegen einer regelmäßigen Kontrolle durch die interne Revision. Politische Risiken Die Regionen, in denen SCA GmbH SE mit ihren Tochtergesellschaften tätig ist, sind im Wesentlichen politisch stabil. Daher wird das politische Risiko als gering eingestuft. Drei Produktionsstätten befinden sich in Russland. Gesamtrisikosituation Derzeit sind keine konkreten Hinweise auf Entwicklungen bekannt, die den Fortbestand der Gesellschaft und des Konzerns gefährden könnten. ChancenFür SCA GmbH liegen die Chancen insbesondere in der Produktentwicklung und der Nutzung der Ressourcen im Bereich Forschung und Entwicklung. Damit können die Positionen der eigenen globalen Marken, wie TORK und TENA, sowie der regionalen Marken wie z. B. Tempo und ZEWA, gestärkt werden. Dies hat auch Verbundeffekte im Handelsmarkengeschäft. Weitere Chancen liegen im Bereich Supply Chain, in der im SCA Konzern umfangreiche Rationalisierungsvorhaben gestartet wurden. Positiv wird sich auch die Integration der kürzlich erworbenen europäischen Tissueaktivitäten von Georgia Pacific auswirken. Die SCA Gesellschaften sind mit ihren Geschäftsbereichen Tissue (Consumer Tissue, AFH Professional Hygiene) und Personal Care (Inkontinenzprodukte, Babywindeln, Damenhygieneprodukte) in attraktiven und wachsenden Märkten tätig, in denen sie eine gute Marktposition haben. So führt z. B. die statistisch feststellbare Veränderung in der Altersstruktur der Gesellschaft zu einem zunehmenden Verbrauch von Inkontinenzprodukten, einem Geschäftsfeld, in dem SCA stark vertreten ist. Die Nachfrage nach dem SCA Produktportfolio unterliegt nur geringen konjunkturellen Schwankungen . AusblickFür SCA GmbH wird für das Jahr 2014 eine stabile Umsatzentwicklung, die auf den Dienstleistungen gegenüber anderen SCA-Gesellschaften basiert, erwartet. Der Jahresüberschuss, der im Wesentlichen auf Gewinnabführungen inländischer Tochterunternehmen beruht, wird bereinigt um Einmaleffekte des Jahres 2013 zurückgehen. Auf Basis dieser Einschätzung sehen wir für das Geschäftsjahr 2014 folgende Entwicklung der finanziellen Leistungsindikatoren:
Insgesamt geht die Geschäftsführung damit von einer positiven Entwicklung im kommenden Geschäftsjahr aus. Beim Personalstand sind keine großen Veränderungen geplant.
München, 14. Mai 2014 SCA GmbH Die Geschäftsführung Bernhard Riede Thomas Wüst Karla Hoffmeister BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangVorbemerkung Die SCA Hygiene Products SE (jetzt SCA GmbH), Adalperostraße 31 in Ismaning, war an den Börsen in München, Frankfurt und Berlin gelistet und beim Handelsregister des Amtsgerichts München, HRB-Nr. 181458, eingetragen. Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 17.05.2013 wurden die auf den Inhaber lautenden Stückaktien der übrigen Aktionäre (Minderheitsaktionäre) der SCA Hygiene Products SE gemäß dem Verfahren zum Ausschluss von Minderheitsaktionären nach §§ 327a ff. Aktiengesetz gegen Gewährung einer Barabfindung von 487,81 EUR für je eine auf den Inhaber lautende Stückaktie auf die Hauptaktionärin SCA Group Holding B.V. mit Sitz in Amsterdam/Niederlande übertragen. Der Übertragungsbeschluss wurde am 24.06.2013 in das Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB-Nr. 181458 eingetragen. Am 26.06.2013 wurde die Börsennotierung der Gesellschaft eingestellt. Mit der Hauptversammlung vom 15.11.2013 wurde der Formwechsel der Gesellschaft in die Rechtsform einer GmbH unter der Firma SCA GmbH beschlossen. Die SCA Hygiene Products SE wurde am 13.12.2013 im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB-Nr. 181458 gelöscht und die SCA GmbH am 13.12.2013 im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB-Nr. 209049 eingetragen. Allgemeine Angaben Die SCA GmbH, München, führt als Obergesellschaft einen Teilkonzern der Muttergesellschaft Svenska Cellulosa Aktiebolaget SCA, Stockholm/Schweden (SCA AB). Der Jahresabschluss und der Lagebericht der SCA GmbH für das Geschäftsjahr 2013 werden im Bundesanzeiger offengelegt und im Unternehmensregister hinterlegt. Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung sind in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung Posten zusammengefasst, die im Anhang gesondert erläutert werden. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die SCA GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2013 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Aufstellung des Jahresabschlusses der SCA GmbH erfolgt nach den deutschen handelsrechtlichen Bestimmungen, sowie dem GmbH Gesetz. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, aktiviert. Die Nutzungsdauer beträgt drei bis fünf Jahre. Das Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige degressive und lineare Abschreibungen, bewertet. 2009 wurde letztmalig degressiv abgeschrieben. Der Einfluss auf die Vermögenslage ist von untergeordneter Bedeutung. Die Nutzungsdauer beträgt bei Gebäuden, je nach Ausführung, zehn bis 50 Jahre sowie bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung drei bis zehn Jahre. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Ausleihungen werden mit dem Barwert, die übrigen Ausleihungen mit dem Nennwert ausgewiesen. Soweit die nach diesen Grundsätzen bewerteten Finanzanlagen über dem beizulegenden Wert am Bilanzstichtag liegen, werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung Abschreibungen vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sowie allgemeine Kreditrisiken werden durch entsprechende Wertkorrekturen berücksichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten bewertet. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gebildet für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für das Folgejahr darstellen. Das Stammkapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Pensionsverpflichtungen werden versicherungsmathematisch unter Anwendung der Einmalbeitragsmethode (Projected Unit Credit Method) ermittelt. Diesem Verfahren liegen biometrische Wahrscheinlichkeiten gemäß den Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Dies sind bei den Entgelten 3,25% (2012: 3,25%) und bei den Renten 2% (2012: 2%). Ebenso wird die erwartete Fluktuation berücksichtigt. Der zugrunde gelegte Rechnungszinssatz für die Abzinsung der Verpflichtung beträgt 5,06% (2012: 5,06%). Es handelt sich dabei um den durchschnittlichen, von der Deutschen Bundesbank ermittelten Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Zur Erfüllung von Verpflichtungen der Altersversorgung hat SCA GmbH entsprechende Mittel als Deckungsvermögen angelegt, die vom SCA Vorsorge-Treuhand e. V., Ismaning, treuhänderisch verwaltet werden und dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen sind. Die Bewertung erfolgt zum beizulegenden Zeitwert am 31.12.2013. Dieses Vermögen wird mit den Pensionsverpflichtungen verrechnet. Ein Verpflichtungsüberhang wird unter den Rückstellungen ausgewiesen. Übersteigt der Wert der Wertpapiere die Verpflichtungen, erfolgt der Ausweis als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung auf der Aktivseite der Bilanz. Bei den Rückstellungen für Altersteilzeit kommt das sog. Blockmodell zur Anwendung. Die in den Rückstellungen enthaltenen Aufstockungsbeträge stellen nach ihrem wirtschaftlichen Charakter eine eigenständige Abfindungsverpflichtung dar und sind nach § 249 Abs.1 Satz 1 HGB passiviert. Darüber hinaus wurden in die Rückstellungen auch Leistungen an Arbeitnehmer einbezogen, die das tarifliche Angebot zur Altersteilzeit voraussichtlich noch bis zum Jahresende 2015 annehmen werden. Weitere Versorgungsverpflichtungen werden durch eine Gruppenversicherung gedeckt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in angemessener Höhe und wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Es werden latente Steuern auf zeitliche Unterschiede zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Dabei werden auch die Unterschiede bei den Organtöchtern der SCA Hygiene Products SE herangezogen. Die Ermittlung erfolgt auf Basis des erwarteten Ertragsteuersatzes des steuerrechtlichen Organkreises der SCA GmbH von 30,58%. Dieser Steuersatz umfasst Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Die aktiven und passiven latenten Steuern werden saldiert ausgewiesen. Währungsumrechnung Nicht kursgesicherte Währungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassa-Mittelkurs am Abschlussstichtag bewertet, kursgesicherte Währungsforderungen und -verbindlichkeiten zum Sicherungskurs.
ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG(1) Umsatzerlöse
SCA GmbH hat die Umsatzerlöse in Höhe von 129,9 Mio. EUR (2012: 107,9 Mio. EUR) im Wesentlichen mit 129,2 Mio. EUR (2012: 103,4 Mio. EUR) aus Serviceleistungen für Konzernunternehmen erzielt. Die periodenfremden Umsatzerlöse betrugen 9,1 Mio. EUR (2012: -1,7 Mio. EUR). (2) Sonstige betriebliche Erträge Dieser Posten umfasst insbesondere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von 1.639 TEUR (2012: 935 TEUR) und Weiterbelastungen sowie Erträge aus Währungskursgewinnen in Höhe von 107 TEUR (2012: 58 TEUR). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind 6,9 Mio. EUR (2012: 1,4 Mio. EUR) anderen Geschäftsjahren zuzuordnen. (3) Personalaufwand
Der Rückgang des Postens Löhne und Gehälter ist überwiegend auf die Personalentwicklung, geringere Abfindungen und niedrigere Bonuszahlungen zurückzuführen. Anderen Geschäftsjahren sind 0,4 Mio. EUR (2012: 0,9 Mio. EUR) zuzuordnen. Der Aufwand für Altersversorgung und Unterstützung beinhaltet den Ertrag aus der Bewertung des Deckungsvermögens zum beizulegenden Zeitwert von -6.995 TEUR (2012: -10.593 TEUR). Nicht im Personalaufwand erfasst sind Beträge, die sich aus der Aufzinsung der Personalrückstellungen ergeben. Diese sind im Zinsergebnis erfasst. (4) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten insbesondere Verwaltungskosten, Mieten und Vertriebskosten, sowie Aufwendungen aus Währungskursverlusten in Höhe von 96 TEUR (2012: 155 TEUR). Anderen Geschäftsjahren sind 5,8 Mio. EUR (2012: 1,7 Mio. EUR) zuzuordnen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind sonstige Steuern mit 23 TEUR enthalten (2012: 28 TEUR). Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr ist überwiegend auf erhöhte Serviceaufwendungen zurückzuführen. (5) Finanzergebnis
Im Ergebnis aus Beteiligungen sind im Wesentlichen die Erträge aus dem Gewinnabführungsvertrag mit der SCA Hygiene Products Holding GmbH, Oberding, enthalten. Zinsaufwendungen für die Aufzinsung der Personalrückstellungen betrugen 2.969 TEUR (2012: 2.829 TEUR). (6) Außerordentliches Ergebnis Die außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von 742 TEUR bestehen ausschließlich aus einem Fünfzehntel des Anstiegs der Altersversorgungsverpflichtungen aus der erforderlichen Neubewertung nach Einführung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG). (7) Ertragsteuern Der Posten Ertragsteuern enthält 2013 den Steueraufwand für das laufende Geschäftsjahr in Höhe von 23.555 TEUR. Aus den zeitlichen Unterschieden zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen für Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ergab sich ein latenter Steueraufwand in Höhe von 13.170 TEUR. Die Latenzen ergaben sich im Wesentlichen aus den Wertunterschieden bei dem Deckungsvermögen und den Personalrückstellungen. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ(8) Immaterielle Vermögensgegenstände
(9) Sachanlagen
(10) Finanzanlagen
Die in Zugänge und Abgänge bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen beinhalten die Einbringung der Anteile an der SCA Americas Inc., Dover, Delaware/USA, in die SCA US Holdings BV, Amsterdam/Niederlande. Die Anteile an der Holzhandelsgesellschaft proNARO GmbH, Stockstadt, wurden ab dem 01.01.2013 von verbundenen Unternehmen zu Beteiligungen umgebucht. (11) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten im Wesentlichen Forderungen aus Ergebnisabführungsverträgen mit 617,9 Mio. EUR sowie Forderungen aus Umsatzsteuer von inländischen Tochtergesellschaften mit 24,8 Mio. EUR. (12) Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten In diesem Posten ist der Kassenbestand 10 TEUR und Guthaben bei Kreditinstituten 70 TEUR enthalten. (13) Rechnungsabgrenzungsposten Bei den Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich überwiegend um Abgrenzungen von Mietkosten, Flugkosten, Versicherungs- und Mitgliedsbeiträgen. (14) Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Der aktive Unterschiedsbetrag in Höhe von 16,9 Mio. EUR ergibt sich aus der Saldierung der Pensionsverpflichtungen von 52,0 Mio. EUR mit dem Deckungsvermögen von 68,9 Mio. EUR. Das Deckungsvermögen ist im Wesentlichen in Aktien und Anleihen angelegt. Der Zeitwert wurde aus den Börsenkursen zum Bilanzstichtag abgeleitet. Im Personalaufwand wurden aus der Zeitwertanpassung Aufwendungen in Höhe von 2,1 Mio. EUR und Erträge in Höhe von 5,2 Mio. EUR ausgewiesen. Aus Veräußerungen von Wertpapieren des Deckungsvermögens entstanden Erträge in Höhe von 3,9 Mio. EUR, die für die Anschaffung von Wertpapieren des Deckungsvermögens verwendet wurden. (15) Stammkapital Das Stammkapital der SCA GmbH wurde im Berichtsjahr mit Beschluss der Hauptversammlung vom 15.11.2013 von 181.305 um 2 TEUR auf 181.307 TEUR zum Ende des Geschäftsjahres erhöht. Das Stammkapital ist in einen Geschäftsanteil unterteilt. Die SCA Group Holding BV, Amsterdam/Niederlande, hält an der SCA GmbH eine Beteiligung von 100%. (16) R ücklagen Den anderen Gewinnrücklagen wurde im Berichtsjahr 600,0 Mio. EUR entnommen und an den Gesellschafter ausgeschüttet. Das Deckungsvermögen für die Pensionsverpflichtungen wurde gemäß § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Dieser belief sich auf 68,9 Mio. EUR und lag damit um 17,0 Mio. EUR über den historischen Anschaffungskosten von 51,9 Mio. EUR. Dem ausschüttungsgesperrten Betrag von 17,0 Mio. EUR und den aktiven latenten Steuern in Höhe von 0,8 Mio. EUR standen frei verfügbare Gewinnrücklagen von 6,0 Mio. EUR und Kapitalrücklagen von 129,0 Mio. EUR gegenüber. Eine Ausschüttungssperre im Sinne des §268 Abs. 8 HGB in Bezug auf den Bilanzgewinn von 67,0 Mio. EUR bestand daher nicht. (17) Bilanzgewinn Der Bilanzgewinn vom 31.12.2012 hat sich zum 31.12.2013 wie folgt entwickelt:
(18) Rückstellungen für Pensionen Die zum 31.12.2013 bestehenden Pensionsverpflichtungen in Höhe von 52,0 Mio. EUR wurden mit dem Deckungsvermögen von 68,9 Mio. EUR verrechnet und als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen. Durch die Inanspruchnahme des Verteilungswahlrechts für Unterdeckungen aus Pensionsverpflichtungen im Rahmen der Erstanwendung des BilMoG beläuft sich die nicht passivierte Verpflichtung auf 8.167 TEUR. Dieser Betrag wird über einen Verteilungszeitraum bis 2024 in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt. (19) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten mit 13,4 Mio. EUR (2012: 16,5 Mio. EUR), Steuern mit 13,6 Mio. EUR (2012: 0,4 Mio. EUR) und ausstehende Rechnungen für Lieferungen und Leistungen mit 1,0 Mio. EUR (2012: 1,0 Mio. EUR). (20) Verbindlichkeiten
Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestanden Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem und bis zu fünf Jahren in Höhe von 87.975 TEUR. Diese betreffen ausschließlich ein am 21.06.2011 gewährtes Darlehen der SCA Capital NV, Diegem/Belgien, mit Laufzeit bis 21.06.2016. Bei den sonstigen Verbindlichkeiten bestanden Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr und bis zu fünf Jahren in Höhe von 70 TEUR (2012: 66 TEUR) und mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren mit 1.364 TEUR (2012: 1.288 TEUR). Diese betreffen ausschließlich Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. (21) Passive latente Steuer Die passive latente Steuer in Höhe von 7,1 Mio. EUR ergibt sich aus der Saldierung der aktiven latenten Steuer von 45,9 Mio. EUR mit der passiven latenten Steuer von 53,0 Mio. EUR. Sonstige AngabenHaftungsverhältnisse
Von den Haftungsverpflichtungen betrafen 24,2 Mio. EUR (2012: 53,5 Mio. EUR) verbundene Unternehmen. Der Rückgang der Bürgschaften resultierte aus einer reduzierten Haftungsübernahme für die Erfüllung von Zahlungsverpflichtungen des Gemeinschaftsunternehmens proNARO GmbH, Stockstadt. Die Gewährleistungen verminderten sich mit dem Baufortschritt der neuen Tissuemaschine am Standort Sovetsk/Russland. SCA GmbH hat darüber hinaus die gesamtschuldnerische Haftung für die aus den Rechtsgeschäften der niederländischen Tochtergesellschaften bestehenden und zukünftig entstehenden Verbindlichkeiten übernommen. Die Geschäftsführung prüft die Haftungsübernahme jährlich. Zum Bilanzstichtag betrugen die Verbindlichkeiten 155,0 Mio. EUR (2012: 157,3 Mio. EUR). Diesen standen Vermögensgegenstände in den niederländischen Tochtergesellschaften von 565,5 Mio. EUR (2012: 540,9 Mio. EUR) gegenüber. Außerdem wurde im Zusammenhang mit der Veräußerung des Standorts in Roanne/Frankreich am 28.02.2007 dem Erwerber eine Ausfallbürgschaft für eventuelle Umweltrisiken gegeben. Das maximale Risiko liegt nach interner Einschätzung bei 966 TEUR. Der Miteigentümer, die SCA HP De Breul Holding BV, Amsterdam/Niederlande, hat in Höhe seiner Beteiligung von 54,15% eine Garantie gegenüber der SCA Hygiene Products SE abgegeben. Mit einer Inanspruchnahme aus den genannten Haftungsverhältnissen wird derzeit nicht gerechnet, weil keine Anzeichen erkennbar sind, dass die Gesellschaft aus den begebenen Bürgschaftserklärungen haftbar gemacht wird. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich auf 0,8 Mio. EUR (2012: 1,2 Mio. EUR). Es handelt sich dabei im Wesentlichen um Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Diese Leasingverträge betreffen überwiegend bewegliches Anlagevermögen. Dies trägt zur Verringerung der Kapitalbindung bei und belässt das Investitionsrisiko beim Leasinggeber. Die Leasingverträge haben eine durchschnittliche Restlaufzeit von 1,5 Jahren und führen zu einem jährlichen Leasingaufwand von 0,5 Mio. EUR. Mitarbeiter Der Personalstand der SCA GmbH belief sich 2013 im Durchschnitt auf 285 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (2012: 299). 2013 waren 156 Mitarbeiter und 129 Mitarbeiterinnen beschäftigt (2012: 162 und 137). Der Personalstand entwickelte sich in 2013 nach Quartalen wie folgt:
Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen gemäß § 285 Nr. 21 HGB SCA GmbH ist mit einem Beherrschungsvertrag seit dem 01.01.1998 in den Konzern der Svenska Cellulosa Aktiebolaget SCA, Stockholm/Schweden (SCA AB), eingebunden. Mit den anderen verbundenen Unternehmen des SCA AB-Konzerns (Mutter- und Schwestergesellschaften) gibt es im Wesentlichen folgende Beziehungen. Forschung und Entwicklung, Datenverarbeitung und Management werden im Kostenumlageverfahren verrechnet. Aufgrund der unterschiedlichen nationalen Regelungen und vertraglichen Bedingungen konnten 3.067 TEUR nicht an die Leistungsempfänger weiterverrechnet werden. Finanzgeschäfte werden at arm's length, d.h. wie unter fremden, voneinander unabhängigen Unternehmen, berechnet. 2013 hat SCA GmbH 703,8 Mio. EUR an SCA Group Holding BV, Amsterdam/Niederlande, ausgeschüttet. Die Liefer- und Leistungsbeziehungen mit der Geschäftsführung und der Geschäftsführung der Tochtergesellschaften erfolgen ausschließlich im Rahmen der bestehenden Anstellungsverträge. Mit Angehörigen von nahestehenden Personen bestehen keine Liefer- und Leistungsbeziehungen. Hinsichtlich der von SCA Hygiene Products SE übernommenen gesamtschuldnerischen Haftung für die aus den Rechtsgeschäften der niederländischen Tochtergesellschaften bestehenden und zukünftig entstehenden Verbindlichkeiten sowie der Ausfallbürgschaft für eventuelle Umweltrisiken gegenüber dem Erwerber des ehemaligen Tissuestandorts in Roanne/Frankreich, wird auf die Ausführungen unter den Haftungsverhältnissen verwiesen. Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag SCA GmbH hat am 4. April 2014 eine Forderung im Nominalwert von 667.425.000 EUR an den Gesellschafter SCA Group Holding B.V., Amsterdam/Niederlande, sachausgeschüttet und diese finanziert durch (i) Entnahme aus den Kapitalrücklagen in Höhe von 117.052.152 EUR außerhalb der Ergebnisverwendung (ii) Entnahme aus Gewinnrücklagen in Höhe von 6.471.937 EUR außerhalb der Ergebnisverwendung und (iii) durch Vorabausschüttung in Höhe von 543.900.911 EUR aus dem zu erwartenden Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2013. Bezüge der Geschäftsführung Bis zur Umwandlung der SCA Hygiene Products SE am 15.11.2013 erhielt ein Vorstandsmitglied Bezüge der Gesellschaft (Günter Kaske). Ab dem 15.11.2013 erhielten zwei Geschäftsführer der SCA GmbH Bezüge der Gesellschaft (Bernhard Riede, Karla Hoffmeister). Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Ehemalige Vorstandsmitglieder haben unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch auf Pensionszahlungen. Frühere Mitglieder des Vorstands und ihre Hinterbliebenen erhielten 1.197 TEUR (2012: 1.349 TEUR). Für diesen Personenkreis bestanden Rückstellungen für Pensionen von 13.618 TEUR (2012: 13.523 TEUR). Bezüge des Aufsichtsrats Die Mitglieder des Aufsichtsrats der Gesellschaft erhalten gemäß § 16 der Satzung außer dem Ersatz der baren Auslagen eine feste Vergütung von jährlich 12.500 EUR, der Vorsitzende und dessen Stellvertreter das Doppelte. Für zusätzliche Ämter in den Ausschüssen des Aufsichtsrats wird keine Vergütung gewährt. Für die Teilnahme an den Aufsichtsratssitzungen wurde bis zum 13.12.2013 ein Sitzungsgeld von 200 EUR gewährt. Die im SCA-Konzern beschäftigten Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat haben überwiegend vor Annahme des Aufsichtsratsmandats auf die satzungsgemäße Vergütung verzichtet. Ihre Tätigkeit im Aufsichtsrat der Gesellschaft ist mit dem Gehalt gemäß jeweiligem Dienstvertrag abgegolten. Entsprechend der geltenden Satzungsbestimmung, betrugen die Bezüge des Aufsichtsrats der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2013 insgesamt 146 TEUR (2012: 145 TEUR). Angaben zum Mutterunternehmen Gesellschafter der SCA GmbH ist die SCA Group Holding B.V., Amsterdam/Niederlande. Diese wird ihrerseits in den Konzernabschluss der SCA AB, Stockholm/Schweden, einbezogen. Die SCA Group Holding B.V. hält direkt 100% des Gesellschaftskapitals und der Stimmrechte der Gesellschaft. SCA GmbH ist von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss aufzustellen, nach § 291 HGB befreit. Sie ist in den Konzernabschluss der SCA AB, Stockholm/Schweden, einbezogen. Eine deutsche Übersetzung des Konzernabschlusses der SCA AB wird entsprechend den gesetzlichen Vorschriften im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Die SCA AB ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. SCA AB stellt den Konzernabschluss nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS), wie Sie in der Europäischen Union Anwendung finden, auf. Aufsichtsrat der SCA GmbH (vormals SCA Hygiene Products SE) Aufsichtsrat der SCA Hygiene Products SE bis 13.12.2013:
Aufsichtsrat der SCA GmbH:
Geschäftsführung der SCA GmbH (vormals SCA Hygiene Products SE) Vorstand der SCA Hygiene Products SE bis 13.12.2013:
Geschäftsführung der SCA GmbH ab 13.12.2013:
München, den 14. Mai 2014 SCA GmbH Die Geschäftsführung Bernhard Riede Thomas Wüst Karla Hoffmeister Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2013- Beträge in 1000 Landeswährung -
Erläuterungen Eigenkapital und Jahresergebnis sind mit 100% angegeben. Die Beteiligungsverhältnisse werden aus Sicht der jeweils übergeordneten Gesellschaft angegeben. 1) Ergebnisabführungsvertrag 2) Zurechnung zu SCA Hygiene Products Holding GmbH, Oberding, durch die Wertung als Treuhandschaft über SCA UK Holdings Ltd, Aylesford/Großbritannien (F-Shares) 3) Zurechnung zu Clearwill Holding BV, Amsterdam/Niederlande, durch beherrschenden Einfluss auf D-Shares der SCA Nederlands Alphabet Holding BV, Amsterdam/Niederlande (D-Shares) 4) Zurechnung zu SCA Hygiene Products GmbH, Mannheim, durch die Wertung als Treuhandschaft über SCA Austria AG, Hallein/Österreich bzw. über SCA Austria Alphabet BV, Amsterdam/Niederlande (A-Shares) 5) Zurechnung zu SCA Hygiene Products GmbH, Mannheim, durch die Wertung als Treuhandschaft über Investment AB Mesen, Göteborg/Schweden, bzw. über SCA France Alphabet B.V., Amsterdam/Niederlande (C-shares) 6) Gesellschaft in Liquidation 7) Zweckgesellschaft 8) Verbundenes Unternehmen innerhalb des SCA Konzerns 9) Common Shares werden von SCA Hygiene Products US Tissue 2 GmbH, Ismaning, gehalten 10) Zahlen aus letztem verfügbaren Jahresabschluss (2012) Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SCA GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 14. Mai 2014 PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Alexander Winter, Wirtschaftsprüfer ppa. Bodo Kleinschrod, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 wurde am 27. August 2014 festgestellt. |
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