Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 713332
Vorher
SCA Hygiene Products Vertriebs GmbH
Eingetragen
7.12.2011
Branche
Herstellung von Haushalts-, Hygiene- und Toilettenartikeln aus Zellstoff, Papier und PappeGroßhandel mit chemischen ErzeugnissenGroßhandel mit Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln
Gegenstand
Die Beschaffung, der Vertrieb, der Transport und die Vermittlung von sowie der Handel mit Hygienepapieren und sonstigen Erzeugnissen der Chemie, der Gesundheits- und Körperpflege, deren Vor-, Zwischen- Neben- und Abfallprodukten sowie von ähnlichen Produkten wie Holz, Zellstoff und Zellstoffwaren, Papier und Papierwaren, Kunststoffe, Vliesstoffe, Verpackungsmittel, sowie Produkten für einmaligen und/oder Kurzzeitgebrauch im privaten und institutionellen Bereich sowie zugehörige Geräte, Maschinen und Produktionsmittel.

Historie

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Management

NameRolle
Almuth Czajka
seit 13.5.2025
Prokura
Frank Wollenburg
seit 12.3.2025
Geschäftsführer
Wilfried Wemhoff
seit 26.2.2024
Geschäftsführer
Gesine Stolzenhain
seit 27.8.2020
Prokura
Timo Dr. Rosenkranz
seit 27.8.2020
Prokura
Nora Feicht
seit 28.5.2019
Prokura
Guido H. Höller
seit 22.2.2019
Prokura
Prokura
Markus Britz
seit 9.6.2016
Prokura
Yves Lagarde
seit 7.12.2011
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Essity Group Holding B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Essity Operations Mannheim GmbH
Germany
26.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

SCA Hygiene Products Vertriebs GmbH

Mannheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013

Im Zuge der Anwendung der Neuregelungen des DRS 20 wurde im Geschäftsjahr die Gliederung des Lageberichtes geändert, um die Klarheit und Übersichtlichkeit zu verbessern.

I. Grundlagen der Gesellschaft

1. Geschäftsmodell

Die SCA Hygiene Products Vertriebs GmbH, Mannheim, ist über die SCA GmbH, München, in den schwedischen SCA-Konzern eingebunden. Die SCA Hygiene Products Vertriebs GmbH, Mannheim, vertreibt Produkte des Consumer Goods- und des Personal Care-Bereichs des Konzerns an externe Kunden in Deutschland und teilweise auch im Ausland.

Mit der Muttergesellschaft SCA Hygiene Products GmbH, Mannheim, besteht seit dem 13. Dezember 2011 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Zur SCA GmbH, München, besteht eine ertrag- sowie umsatzsteuerliche Organschaft.

Infolge des Erwerbs der europäischen Tissueaktivitäten von Georgia-Pacific und der Veräußerung des Geschäftsbereichs Packaging wurde die Fokussierung des SCA-Konzerns auf Hygieneprodukte vorangetrieben. Der Anteil der Hygieneaktivitäten am Gesamtumsatz des Konzerns beträgt nun 83% (2012: 79%).

Die mit dem Erwerb verbundenen Einsparungen im Tissuebereich des SCA-Konzerns beliefen sich 2013 auf ca. 55 Mio. EUR. Ab 2016 werden Kosteneinsparungen von 125 Mio. EUR pro Jahr erwartet.

Aufgrund der europaweiten Aktivitäten und Vernetzungen des SCA Hygiene Products-Konzerns und den Anforderungen eines umkämpften Endverbraucher-Marktes besteht die Notwendigkeit, strategische Entscheidungen zentral zu treffen.

2. Forschung und Entwicklung

Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten werden in der SCA-Gruppe zentral erbracht. Die Gesellschaft unterhält daher keine eigene F&E-Abteilung.

Als Vertriebsgesellschaft hat das Unternehmen keinen Produktionsbetrieb. Daten zu Umweltschutz und Nachhaltigkeit des SCA-Konzerns können dem jährlichen Konzernbericht entnommen werden.

Auch die SCA Hygiene Products Vertriebs GmbH wird die Tradition der Muttergesellschaft, besonders nachhaltig zu agieren, fortsetzen. Dabei werden die im Produktionsnetzwerk unter Berücksichtigung nachhaltiger Produktionsmethoden hergestellten Produkte vertrieben. Eine effiziente Logistik zum Kunden ergänzt das Engagement für den schonenden Umgang mit Ressourcen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes für Deutschland betrug 2013 0,4% und lag in Europa bei 0,2%. Die Erwartungen für 2014 betragen 1,8% (Deutschland) und 1,5% (Europa).

Die Rohstoffmärkte entwickelten sich im Berichtszeitraum wie folgt:

Der in US-Dollar notierte Preis für Nadelsulfatzellstoff hat sich verglichen mit dem Vorjahresende um 12% erhöht. Die durchschnittlichen Marktpreise lagen im Berichtszeitraum auf USD-Basis 5% und auf EUR-Basis 2% über dem Niveau des Vorjahres.

In Europa bewegten sich die Energiekosten um 12% unterhalb des Jahresendes 2012. Die Durchschnittskosten notierten im Vorjahresvergleich um 1% niedriger.

Im Bereich der Hygienepapiere gab es vor allem in den Emerging Markets ein gutes Wachstum, während in Europa ein leichtes Wachstum zu beobachten war.

SCA ist mit seinen Consumer Goods-Tissueprodukten in Europa Marktführer und belegt global gesehen den zweiten Platz.

Der deutsche Hygienepapiermarkt ist in 2013 wertmäßig um +0,2% gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Während das Handelsmarkensegment um +0,5% zulegen konnte, war das Markensegment um -1,3% rückläufig.

Die demografische Entwicklung der deutschen Bevölkerung generiert dem Gesamtmarkt für Inkontinenzprodukte wie in den Vorjahren weiterhin ein solides Mengenwachstum. Die Änderungen der Gesetzeslage im Gesundheitswesen führen weiterhin zu einem Rückgang des Apothekenmarktes, der grundsätzlich höhere Margen verzeichnet. Der Markt entwickelt sich hin zu Ausschreibungen und Verträgen mit niedrigen Erstattungspauschalen und hohem Preisdruck, was zu einer Veränderung ebenso im Produktsortiment führt. Die Kanalverschiebung hat sich in 2013 sehr stark verlangsamt, so dass sich die Umsätze im Apothekenmarkt stabilisiert haben. Es kamen keine größeren Ausschreibungen und Verträge durch die Krankenkassen, die die Kanalverschiebung verstärkt hätten.

2. Geschäftsverlauf

Auf das gesamte Jahr bezogen konnte die SCA-Gruppe ihren Umsatz um 4% auf 89,0 Mrd. SEK im Vergleich zum Vorjahr (85,4 Mrd. SEK) steigern. Das Betriebsergebnis stieg nach Bereinigung der Währungskurseffekte überproportional um 19%.

SCA hat in den aufstrebenden Märken weiter seine Stärke ausgebaut. Im 4. Quartal wurde das Verkaufsgebot für Vinda, einen chinesischen Hygienepapierhersteller, abgeschlossen, und aktuell ist SCA mit 51,4% der Mehrheitseigentümer dieser Gesellschaft.

Weitere Faktoren, die zur Steigerung von Umsatz und Gewinn im Hygienesektor beigetragen haben, sind Kosteneinsparungen, höhere Verkaufsvolumina und die Akquisition von Georgia Pacific in Europa.

Im Geschäftsbereich Forest blieb der Umsatz, bei gleichzeitig größeren Gewinnen, unverändert.

Der Markt für Personal Care-Produkte war neben der hohen Nachfrage nach Inkontinenzprodukten in den aufstrebenden Märkten, ebenfalls durch ein stabiles Wachstum in Europa geprägt. Das Wachstum bei Babywindeln ist im Wesentlichen auf den osteuropäischen Markt und die Akquisition in Asien zurückzuführen. Das Gesamtergebnis für Personal Care, bereinigt um Währungskurseffekte, war um 4% höher als im Vorjahr. Insgesamt ist das Ergebnis auf höhere Verkaufsvolumina, Einsparungen und Akquisitionen zurückzuführen.

Im Bereich der Tissue-Produkte sind die Umsätze um 11% gestiegen. Dies ist ebenfalls hauptsächlich auf Akquisitionen und das Wachstum in den aufstrebenden Märkten zurückzuführen, wohingegen Veräußerungen die Umsätze geringfügig senkten. Höhere Verkaufsvolumina trugen ebenfalls in geringem Maß zu der Umsatzsteigerung bei.

Diese Faktoren zusammen mit Einsparungen im Zusammenhang mit der Georgia Pacific-Akquisition hatten eine positive Auswirkung auf den Gewinn. Trotz höherer Energie- und Rohstoffkosten, negativer Währungskurseffekte und Preissenkungen konnte das Ergebnis um 21% gesteigert werden.

2013 hat SCA seine Marktposition weiter gefestigt.

Die für 2013 abgegebene Ergebnisprognose wurde übertroffen. Der Operating Surplus (Ergebnis vor Abschreibungen, Wertminderungen, Finanzergebnis und Ertragsteuern) stieg um 51,4%.

Grundsätzlich und zusammenfassend ist die Geschäftsführung mit der Entwicklung des Unternehmens für 2013 unter den aktuellen gesamtwirtschaftlichen Einflüssen zufrieden.

3. Lage

a. Ertragslage

Der Umsatz der Gesellschaft stieg um 4,5% auf 678,9 Mio. EUR. Dieser wird im Wesentlichen in Deutschland mit zugekauften Handelswaren erzielt.

Die Umsatzentwicklung stellt sich für die einzelnen Vertriebsbereiche wie folgt dar:

Consumer Goods (Endverbraucher):

SCA konnte in Deutschland einen deutlichen Zuwachs beim Umsatz (+2,5%) realisieren. Dabei profitierte die Gesellschaft von erfolgreichen Promotionen und zusätzlich von der GP-Akquisition.

Personal Care Retail Brand:

Das Handelsmarkengeschäft mit Babywindeln konnte 2013 auf Basis bestehender Verträge mit internationalen Kunden weiter ausgebaut werden. Die Aufschaltung neuer Vertriebskanäle sowie die Einführung neuer Artikel führten zu einem Umsatzplus von 11,8% gegenüber dem Vorjahr.

Auch die Damenhygiene-Handelsmarken konnten auf Basis bestehender Verträge um 2,7% wachsen. Ein wesentlicher Beitrag hierfür war die Ausweitung eines bestehenden Vertrages.

Inco Care Retail:

Inco Care Retail konnte auch 2013 wieder deutlich wachsen und verzeichnet zum Jahresende ein Umsatzplus von 8,4%.

Dabei konnten leichte Inkontinenzprodukte, die zunehmendem Wettbewerbsdruck besonders durch preisaggressive Handelsmarken ausgesetzt sind, immerhin noch ein Plus von 5% verzeichnen. Die Segmente Windeln und For Men konnten noch deutlicher zulegen und erreichten Wachstumsraten von +14% (Windeln) bzw. +22% (Men).

Inkontinenzprodukte (Institutioneller Markt + Home Care):

Im Bereich Inco Health Care lag der Umsatz um 6,7% über dem Vorjahr. Der Umsatzanstieg kommt im Wesentlichen aus dem Kanal Homecare sowohl im Bereich Apotheken/Apothekengroßhandel als auch im Home Delivery. Insbesondere führt ein positiver Produktmix mit einem höheren Anteil an Tena Pants, Female Pads und Tena Men zu einer Steigerung.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Der Materialaufwand ist vorwiegend absatzbedingt um 18,8 Mio. EUR oder 3,7% angestiegen.

Insgesamt haben diese Faktoren zu einer Verbesserung des Rohergebnisses um 10,5 Mio. EUR bzw. 6,7% geführt.

Die Gehälter sinken um 14,4% auf 16,2 Mio. EUR aufgrund der im Vorjahr begonnenen Regionalisierung des Vertriebs. Der Personalaufwand insgesamt sinkt um 10%.

Die Abschreibungen sinken um 0,8 Mio. EUR.

Die aufgezeigten Entwicklungen führten zu einem Anstieg des operativen Ergebnisses um 10,1 Mio. EUR auf 27,4 Mio. EUR, was auch dem Gewinnabführungsbetrag an die Muttergesellschaft SCA Hygiene Products GmbH, Mannheim, entspricht.

b. Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet.

Die Bilanzsumme der Gesellschaft steigt um 15,5 Mio. EUR bzw. 8,8% auf 191,2 Mio. EUR.

Da es sich bei der Gesellschaft um eine Vertriebsgesellschaft handelt, besitzt sie nur Vorräte im Wert von 0,9 Mio. EUR (Vorjahr 1,1 Mio. EUR).

Der Anstieg der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um 8,5% respektive 14,8 Mio. EUR auf 189,0 Mio. EUR resultiert sowohl aus inländischen Kundenforderungen als auch aus dem Anstieg des Cash-Pools, der mit der Muttergesellschaft SCA Hygiene Products GmbH, Mannheim, besteht. Der Anteil der gesamten Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände an der Bilanzsumme beträgt 98,8% (Vorjahr 99,1%).

Flüssige Mittel und der auf der Aktivseite ausgewiesene "Aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" steigen jeweils leicht an.

Auf der Passivseite ist die Erhöhung der Konzernverbindlichkeiten hauptsächlich verantwortlich für die höhere Bilanzsumme.

Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit der Gesellschafterin bleibt das Eigenkapital unverändert bei 44,0 Mio. EUR.

Überwiegend wegen geringerer Rückstellungen für Kundenboni sinken die Rückstellungen um 2,7 Mio. EUR auf 36,0 Mio. EUR. Der Anteil an der Bilanzsumme sinkt von 22,0% auf 18,8%.

Während Lieferantenverbindlichkeiten nur leicht steigen, erhöhen sich die Verbindlichkeiten gegenüber Konzerngesellschaften um 17,8 Mio. EUR auf 97,9 Mio. EUR. Dieser Anstieg resultiert aus einer Erhöhung der Umsatzsteuerverbindlichkeiten gegenüber der Organträgerin in Höhe von 3,5 Mio. EUR, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit Schwestergesellschaften in Höhe von 4,5 Mio. EUR und Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin, nahezu ausschließlich aufgrund der gestiegenen Ergebnisabführung, in Höhe von 9,7 Mio. EUR.

Der Anteil der gesamten Verbindlichkeiten an der Bilanzsumme steigt von 52,9% auf aktuell 58,2%.

Die Gesellschaft ist in den konzerninternen Cash-Pool eingebunden. Die Forderungen aus dem Cash-Pool sind im Vergleich zum Vorjahr um 8,6 Mio. EUR auf 79,3 Mio. EUR angestiegen, die flüssigen Mittel sind ebenfalls angestiegen von € 0,1 Mio. EUR auf 0,7 Mio. EUR.

4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Der Operating Surplus (Ergebnis vor Abschreibungen, Wertminderungen, Finanzergebnis und Ertragsteuern) der Gesellschaft betrug 2013 27,6 Mio. EUR (2012: 18,2 Mio. EUR). Die Marge (Operating Surplus im Verhältnis zum Umsatz) stieg auf 4,1% (2012: 2,8%).

Aufgrund geringer Abschreibungen ist der Unterschied zum Operating Profit (Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern) vernachlässigbar.

In der Gesellschaft waren 2013 im Durchschnitt 228 Mitarbeiter beschäftigt. Damit sank die Beschäftigtenzahl gegenüber dem Vorjahr um 18. Auszubildende im kaufmännischen Bereich sind bei der Muttergesellschaft angestellt und werden gemeinsam mit ihr betreut. Zum 31. Dezember 2013 gab es dort 17 kaufmännische Auszubildende.

Die Grundsätze der Nachhaltigkeit und gesellschaftlichen Verantwortung sind seit Langem Bestandteile der SCA-Kultur und spiegeln sich auch in den Produkten wider. SCA greift Umwelt- und soziale Themen aktiv auf, um langfristig Werte für Eigentümer und Gesellschaft zu schaffen. Der SCA-Verhaltenskodex Code of Conduct ist Leitfaden für das Handeln der Mitarbeiter und auch Teil des Lieferantenkodex von SCA, des Global Supplier Standard. Die Anstrengungen des SCA-Konzerns auf diesem Gebiet sind von Erfolg gekrönt. Alljährlich wird das Unternehmen mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, die nachhaltiges Wirtschaften und ethisches Handeln von Unternehmen honorieren.

III. Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge eingetreten, die von besonderer Bedeutung sind.

IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

2014 wird bei der Gesellschaft der Ausbau der Marktposition als führender Anbieter im Endverbrauchergeschäft für Hygienepapiere weiter forciert. Das Ziel der Vorjahre, den Anteil des Markengeschäftes am Gesamtmarkt von Tissue (Endverbraucher) zu stabilisieren, wird in den Folgejahren weiter verfolgt.

Hier steht die Neuausrichtung des Markentoilettenpapiers im Vordergrund. Im Bereich der Handelsmarke sehen wir ein Preis-/Mengen-Risiko aufgrund freier Kapazitäten bei Wettbewerbern. Sowohl das Marken- als auch das Handelsmarkengeschäft wird durch die Umsetzung des GTMA-Konzepts (Go-to-market-advantage) unterstützt.

Im Bereich Inco Care Health steht die Einführung der Wet Wash Gloves in Deutschland im Vordergrund. Dieses Segment soll wesentlich zum Ausbau und der Sicherung der Marktposition in diesem Bereich betragen.

Der anhaltende wirtschaftliche Aufschwung und die steigenden Beschäftigungszahlen in vielen europäischen Märkten werden bei unverändert hohem Hygienebewusstsein zu weiterem Marktwachstum führen.

Weiterhin ist es notwendig, durch striktes Kostenmanagement den inflationsbedingten Anstieg der Kosten in allen Bereichen im Griff zu halten.

Dies bedeutet für die Vertriebsgesellschaft steigende bzw. stabile Umsatzerwartungen. Die weiterhin hohen Rohstoff- und Energiekosten gilt es im Markt durch höhere Preise zu erlösen und inflationsbedingte Verteuerungen durch striktes Kostenmanagement zu kompensieren.

Die Gesellschaft erwartet, im kommenden Geschäftsjahr mit dem Umsatz erstmals die Grenze von 700 Mio. EUR zu übertreffen. Der Operating Surplus wird voraussichtlich 50 Mio. EUR betragen.

2. Risikobericht

Die Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem der SCA GmbH, München, mit eingebunden.

Auch 2013 stand der "Risk-Monitor" in den regelmäßigen Sitzungen des Management-Teams der Region Central auf der Tagesordnung und wurde von allen Verantwortlichen reflektiert und aktualisiert. 2014 wird eine erneute detaillierte Risikobewertung durchgeführt.

Grundsätzlich bestehen Risiken in der Preisgestaltung am Markt, da die Gesellschaft ausschließlich an Dritte verkauft, und in der Preisentwicklung der im Konzern eingekauften Handelswaren.

Über den Ergebnisabführungsvertrag sind ergebnisbeeinflussende Risiken komplett abgedeckt.

Im Rahmen der in den Vorjahren eingeführten MICR (Minimal Internal Control Requirements) wurden interne Kontrollroutinen identifiziert und dokumentiert. Die Wirksamkeit der Kontrollen wurde 2013 bei einer Beurteilung durch interne und externe Institutionen für alle Funktionsbereiche des "Global Business Service" positiv beurteilt.

Die Absicherung der Währungsrisiken erfolgt zentral und damit risikooptimiert im Konzern.

Forderungsausfälle der Kunden sind, nicht zuletzt aufgrund existierender Kreditversicherungen, selten.

Unternehmensgefährdende Risiken sind derzeit keine bekannt.

3. Chancenbericht

Durch die von SCA verfolgte duale Strategie, mit Marken und Handelsmarken am Markt aufzutreten, kann die Gesellschaft gut auf Marktveränderungen reagieren.

Weitere Chancen bieten der Erwerb der europäischen Tissueaktivitäten von Georgia-Pacific durch die SCA-Gruppe und die Neuorganisation der Hygienesparte des Konzerns. Die Akquisition wird in Deutschland im Bereich der Beauty Care-Produkte zu einer Stärkung der Wettbewerbsposition führen. Für die Gesellschaft als Unternehmen im SCA-Konzern werden aus der daraus erwarteten Verbreiterung des Marktsegments, dem Zuwachs an Know-how und den zukünftigen Synergien zusätzliche Chancen für die Entwicklung entstehen.

Für Inco Healthcare wird ein Wachstum von 6% angestrebt. Ziel ist es, die Marktanteile in allen Teilbereichen zu erhöhen.

Höhere Wachstumsraten werden insbesondere mit den neuen Produktgruppen Beauty Care im Endverbraucherbereich und Wet Wash Gloves im Inkontinenzmarkt erwartet.

SCA verfolgt die Strategie, sich gegenüber dem Handel insbesondere mit dem Schwerpunkt Markengeschäft als kompetenter und verlässlicher Partner zu beweisen. Sowohl die Marken als auch das spezifische Produkt-Know-how und das Wissen um die Kundenbedürfnisse sind wesentliche Chancen für die Zukunft des Unternehmens.

 

Mannheim, 14. Mai 2014

Die Geschäftsführung der SCA Hygiene Products Vertriebs GmbH

Thomas Wüst

Stephan Franke

Bilanz

Aktiva

Erläuterungen siehe Anhang 31.12.2013
T€
31.12.2012
T€
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände (1) 65 105
II. Sachanlagen (2) 82 108
    147 213
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte (3) 916 1.097
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (4) 188.965 174.144
III. Guthaben bei Kreditinstituten (5) 707 122
    190.588 175.363
C. Rechnungsabgrenzungsposten (6) 47 45
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung (7) 454 68
    191.236 175.689

Passiva

     
  Erläuterungen siehe Anhang 31.12.2013
T€
31.12.2012
T€
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital (8) 26 26
II. Kapitalrücklage   43.984 43.984
    44.010 44.010
B. Rückstellungen (9) 35.988 38.689
C. Verbindlichkeiten (10) 111.238 92.990
    191.236 175.689

Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterungen siehe Anhang 2013
T€
2012
T€
1. Umsatzerlöse (11) 678.876 649.605
2. Sonstige betriebliche Erträge (12) 10.827 10.807
3. Materialaufwand (13) -522.848 -504.089
4. Rohergebnis   166.855 156.323
5. Personalaufwand (14)    
a) Löhne und Gehälter   -16.157 -18.886
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung für Altersversorgung und für Unterstützung   -2.700 -2.056
(davon für Altersversorgung T€ -459; Vorjahr T€ 439)      
    -18.857 -20.942
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -87 -908
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen (15) -120.408 -117.162
8. Betriebsergebnis   27.503 17.311
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   521 404
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -599 -355
11. Finanzergebnis (16) -78 49
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   27.425 17.360
13. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn   -27.425 -17.360
14. Jahresergebnis   0 0

Anhang

I. Allgemeines

Die SCA Hygiene Products Vertriebs GmbH, Mannheim, ist aus der SCA Hygiene Products Sales GmbH i.G., Mannheim hervorgegangen, die mit Gesellschaftsvertrag vom 22. November 2011 gegründet wurde. Auf der Basis eines Gesellschafterbeschlusses vom 30. November 2011 wurde die Gesellschaft in SCA Hygiene Products Vertriebs GmbH umfirmiert und der Gesellschaftsvertrag entsprechend geändert. Die SCA Hygiene Products Vertriebs GmbH, Mannheim, wurde als 100%-ige Tochter der SCA Hygiene Products GmbH, Mannheim, mit einem Ergebnisabführungs- und Beherrschungsvertrag ausgestattet.

Auf der Grundlage eines Einbringungsvertrages vom 21. Dezember 2011 wurden mit Wirkung zum 1. Januar 2012 die Vertriebsbereiche Consumer Tissue, Personal Care Health Care und Personal Care Retail der Gesellschafterin SCA Hygiene Products GmbH, Mannheim, mitsamt zugehörigem Personal und betriebsnotwendigem Vermögen in die SCA Hygiene Products Vertriebs GmbH, Mannheim, eingebracht.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 ist unter Beachtung der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften sowie unter Berücksichtigung der Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB).

Nach § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB sind einige Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden bei den einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erläutert. Die Methoden wurden mit Ausnahme des Ausweises der Erträge aus dem Deckungsvermögen stetig zum Vorjahr angewendet.

III. Angaben zur Bilanz

Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind im beigefügten Anlage-spiegel dargestellt.

(1) Immaterielle Vermögensgegenstände

Die Anschaffungskosten der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden linear in 1 bis 5 Jahren abgeschrieben.

(2) Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungskosten - abnutzbare Gegenstände vermindert um planmäßige Abschreibungen - angesetzt.

Abnutzbare Anlagegüter werden grundsätzlich nach Maßgabe der voraussichtlich tatsächlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Abschreibung auf die Zugänge des Jahres erfolgt pro rata temporis.

Die Nutzungsdauer beträgt bei Gebäuden 50 Jahre, bei technischen Anlagen und Maschinen 5 bis 25 Jahre sowie bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung grundsätzlich 3 bis 10 Jahre.

Außerplanmäßige Abschreibungen auf einen niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn dieser voraussichtlich von Dauer ist.

Entwicklung des Anlagevermögens 2013

  Anschaffungskosten Abschreibungen Nettowerte
Stand 01.01.13
T€
Zugänge
T€
Stand 31.12.13
T€
Stand 01.01.13
T€
Zugänge
T€
Stand 31.12.13
T€
Stand 31.12.13
T€
Stand 31.12.12
T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände                
Entgeltlich erworbene Software 200 0 200 95 40 135 65 105
Entgeltlich erworbener Auftragsbestand 815 0 815 815 0 815 0 0
  1.015 0 1.015 910 40 950 65 105
II. Sachanlagen                
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.582 0 1.582 1.571 0 1.571 11 11
Technische Anlagen und Maschinen 1 0 1 0 1 1 0 1
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 367 21 388 271 46 317 71 96
  1.950 21 1.971 1.842 47 1.889 82 108
  2.965 21 2.986 2.752 87 2.839 147 213

(3) Vorräte

Die Vorräte betreffen ausschließlich Handelswaren und sind zu fortgeschriebenen, teils zu tatsächlichen Anschaffungskosten oder - unter Beachtung des Niederstwertprinzips - zu niedrigeren Tageswerten am Abschlusstag bewertet.

Soweit Bestandsrisiken vorliegen, z.B. wegen geminderter Verwendbarkeit aufgrund längerer Lagerdauer, sind in Anwendung des Prinzips der verlustfreien Bewertung angemessene Abschläge vorgenommen worden.

(4) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Stand 31.12.2013
T€
Stand 31.12.2012
T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 108.250 101.258
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 922 1.588
Forderungen gegen Gesellschafter 79.373 70.671
Sonstige Vermögensgegenstände 420 627
  188.96 5 174.144

Sämtliche Restlaufzeiten liegen unter einem Jahr. Forderungen werden grundsätzlich mit ihrem Nennwert angesetzt. Erkennbare Ausfallrisiken bei nicht besicherten Forderungen wurden durch individuelle Bewertungsabschläge berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf die nicht kreditbesicherten Forderungen vorgenommen. Bei Fremdwährungsbeträgen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr wird mit dem Devisenkassamittelkurs zum Stichtag entsprechend § 256a HGB umgerechnet.

In diesem Geschäftsjahr wurden, ebenso wie im Vorjahr, keine Forderungen in Fremdwährungen kursgesichert.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden zu marktüblichen Konditionen verzinst; sie enthalten neben Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsbereich sowie Cash-Pool-Forderungen auch sonstige Verrechnungen. Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Gesellschafter wurden unsaldiert auf der Aktiv- und Passivseite ausgewiesen. Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen in Höhe von T€ 79.264 (Vorjahr T€ 70.636) Forderungen aus dem Cash-Pooling inklusive Zinsen, T€ 109 (Vorjahr T€ 0) sonstige Forderungen und T€ 0 (Vorjahr T€ 35) Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von T€ 922 (Vorjahr T€ 1.588) sonstige Forderungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Forderungen aus Umsatzsteuer und Reisekostenvorschüsse an Mitarbeiter.

(5) Flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel bestehen ausschließlich aus Guthaben bei Kreditinstituten. Die flüssigen Mittel werden grundsätzlich zu Nominalwerten bewertet.

(6) Rechnungsabgrenzungsposten

Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen im Wesentlichen im Voraus geleistete Zahlungen für Forderungsmanagement und Werbemaßnahmen.

(7) Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Das Deckungsvermögen der Gesellschaft wurde mit den betreffenden Pensionsverpflichtungen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Der die Altersversorgungsverpflichtungen übersteigende Zeitwert der als Deckungsvermögen dienenden Vermögensgegenstände wurde als gesonderter Posten aktiviert. Die Zeitwerte des Deckungsvermögens wurden anhand der am Bilanzstichtag gültigen Börsenkurse und Marktpreise der zugrunde liegenden Wertpapiere bestimmt.

Gemäß § 285 Nr. 25 Halbsatz 1 HGB ergaben sich nachfolgende Wertansätze zum Bilanzstichtag:

Anschaffungskosten des verrechneten Deckungsvermögens T€ 3.729

Beizulegende Zeitwerte des verrechneten Deckungsvermögens T€ 5.152

Erfüllungsbetrag der verrechneten Pensionsverpflichtungen T€ 4.698.

Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung betrug zum 31. Dezember 2013 T€ 454 (Vorjahr T€ 68).

Passiva

(8) Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert zum Vorjahr T€ 26.

Die Einbringung des Geschäftsbereichs Vertrieb im Vorjahr zum 1. Januar 2012 ist im Wege der Sachkapitalerhöhung erfolgt. Im Rahmen der Einbringung wurden das gezeichnete Kapital der Gesellschaft um T€ 1 erhöht sowie T€ 43.984 in die Kapitalrücklage eingestellt. Zum 31. Dezember 2013 beläuft sich die Kapitalrücklage unverändert zum Vorjahr auf T€ 43.984. Aufgrund der Höhe der Kapitalrücklage besteht bezüglich des Überschusses des Zeitwerts des Deckungsvermögens über die Anschaffungskosten keine Abführungssperre. Der ausschüttungsgesperrte Betrag der Kapitalrücklage beträgt T€ 1.423.

Die Geschäftsanteile werden zu 100% von der SCA Hygiene Products GmbH, Mannheim, gehalten.

(9) Rückstellungen

Der Posten umfasst nur sonstige Rückstellungen. Rückstellungen werden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

Dem Verpflichtungswert der Pensionen, Jubiläumszahlungen und Hinterbliebenenbezüge liegt das Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method i.S.d. IAS 19) als versicherungsmathematisches Bewertungsverfahren zugrunde. Dem Verpflichtungswert der Altersteilzeit nach HGB liegen die Regeln auf Basis der Stellungnahme des Instituts der Wirtschaftsprüfer vom 18. November 1998 (IDW RS HFA 3, FN-IDW 1998, Seite 595) zugrunde. Nach der IDW-Verlautbarung ist die Zahlungsverpflichtung unter Berücksichtigung einer Diskontierung mit einem marktüblichen Zins anzusetzen. Neben der Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck wurden zur Berechnung der Verpflichtungswerte folgende Annahmen getroffen:

  Pensionen Jubiläum Hinterbliebenenversorgung Altersteilzeit
Rechnungszins zum 01.01.2013 5,06% 4,50% 5,06% 3,83%
Rechnungszins zum 31.12.2013 4,90% 4,26% 4,90% 3,50%
Gehaltstrend (inklusive Inflation) 3,25% 3,25% 3,25% 3,25%
Rentenanpassung p.a. (alle 3 Jahre) 2,00%      

Der Verpflichtungswert der Pensionen wurde gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB vollständig mit dem Deckungsvermögen verrechnet.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Kundenboni T€ 28.718 (Vorjahr T€ 30.763), ausstehende Rechnungen T€ 1.964 (Vorjahr T€ 2.361), Altersteilzeit T€ 1.392 (Vorjahr T€ 1.075), Rückstellungen für Restrukturierung T€ 262 (Vorjahr T€ 1.891), Jubiläumsrückstellungen T€ 578 (Vorjahr T€ 530) und sonstige Personalaufwendungen T€ 2.769 (Vorjahr T€ 2.003).

(10) Verbindlichkeiten

  31.12.2013
  Restlaufzeit Insgesamt
  unter 1 Jahr
T€
1 bis 5 Jahre
T€
über 5 Jahre
T€

T€
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 10.710 0 0 10.710
  (Vj.: 10.172) (Vj.: 0) (Vj.: 0) (Vj.: 10.172)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 70.442 0 0 70.442
  (Vj.: 62.416) (Vj.: 0) (Vj.: 0) (Vj.: 62.416)
Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern 27.455 0 0 27.455
  (Vj.: 17.728) (Vj.: 0) (Vj.: 0) (Vj.: 17.728)
Sonstige Verbindlichkeiten 2.631 0 0 2.631
  (Vj.: 2.674) (Vj.: 0) (Vj.: 0) (Vj.: 2.674)
(davon aus Steuern) 232 0 0 232
  (Vj.: 295) (Vj.: 0) (Vj.: 0) (Vj.: 295)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit) 0 0 0 0
  (Vj.: 0) (Vj.: 0) (Vj.: 0) (Vj.: 0)
Gesamtsumme 111.238 0 0 111.238
  (Vj.: 92.990) (Vj.: 0) (Vj.: 0) (Vj.: 92.990)

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Kursgesicherte Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Sicherungskurs oder zum höheren Buchwert ausgewiesen. Nicht gesicherte Beträge in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind unter Beachtung des Imparitätsprinzips zu den Kursen zum Entstehungszeitpunkt oder den Devisenkassamittelkursen zum 31. Dezember 2013 in Euro umgerechnet worden. Bei Fremdwährungsbeträgen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr wird zum Devisenkassamittelkurs am Stichtag entsprechend § 256a HGB umgerechnet.

In diesem Geschäftsjahr wurden ebenso wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten in Fremdwährungen kursgesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von T€ 51.927 (Vorjahr T€ 47.429) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von T€ 18.515 (Vorjahr T€ 14.987) sonstige Verbindlichkeiten im Rahmen der umsatzsteuerlichen Organschaft.

Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin SCA Hygiene Products GmbH, Mannheim, betreffen in Höhe von T€ 27.425 (Vorjahr T€ 17.360) die Verpflichtung aus der Ergebnisabführung. Ansonsten umfassen die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter T€ 30 (Vorjahr T€ 368) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Beträge kreditorischer Debitoren sowie Verbindlichkeiten aus Steuern.

Latente Steuern

Der Ausweis von latenten Steuern erfolgt aufgrund der bestehenden Organschaft im Abschluss des Organträgers, der SCA GmbH, München.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(11) Umsatzerlöse

Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Produktgruppen und nach geographisch bestimmten Märkten ist aus der nachstehenden Tabelle ersichtlich:

Aufgliederung nach Produktgruppen: 201 3 T€ 2012 T€
Hygienepapiere 820.759 800.790
Sonstige Erlöse 189 171
Erlösminderungen -142.072 -151.356
  678.876 649.605
  2013
T€
2012
T€
Aufgliederung nach Regionen:    
Bundesrepublik Deutschland 801.122 780.846
EU-Länder 11.321 9.807
Übriges Ausland 8.505 10.308
Erlösminderungen -142.072 -151.356
  678.876 649.605

(12) Sonstige betriebliche Erträge

Als größte Einzelposten sind Erträge an Konzernunternehmen in Höhe von T€ 6.733 (Vorjahr T€ 6.240), periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 2.704 (Vorjahr T€ 3.736), sowie Erträge aus dem Deckungsvermögen in Höhe von T€ 578 (Vorjahr T€ 0 - Ausweis in 2012 saldiert unter Personalkosten) zu nennen. Die Erträge an Konzernunternehmen resultieren zum großen Teil aus Kostenweiterbelastungen für Management- und Marketing Leistungen sowie für Front- und Back-Office-Funktionen. Die periodenfremden Erträge resultieren in Höhe von T€ 2.354 (Vorjahr T€ 3.240) aus der Auflösung von Rückstellungen. Ferner sind T€ 45 (Vorjahr T€ 22) Erträge aus Währungsumrechnung enthalten.

(13) Materialaufwand

Der Materialaufwand gliedert sich wie folgt:

  2013
T€
2012
T€
Handelswaren 520.792 502.021
Übrige Aufwendungen 2.056 2.068
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 522.848 504.089

Die übrigen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Palettenkosten, Packstoffe und Betriebsstoffe.

(14) Personalaufwand

Im Geschäftsjahr wurden im Zusammenhang mit der Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB im Personalaufwand innerhalb des Postens "soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorge und für Unterstützung" keine Erträge verrechnet (Vorjahr T€ 922). Der Posten enthält unter anderem:

Aufwendungen aus dem Deckungsvermögen T€ 13;

Aufwendungen aus der Anpassung der Pensionsrückstellungen T€ 274.

(15) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Frachtkosten T€ 40.739 (Vorjahr T€ 38.400), Servicekosten des Konzerns T€ 38.558 (Vorjahr T€ 34.776), Werbekosten T€ 28.356 (Vorjahr T€ 33.142) und Kosten für Büro und Kommunikation T€ 1.635 (Vorjahr T€ 1.419).

Insgesamt sind in dieser Position periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 2.472 (Vorjahr T€ 512) aus Nachbelastungen aus Vorjahren enthalten sowie sonstige Steuern in Höhe von T€ 17 (Vorjahr T€ 29). Aufwendungen aus Währungsumrechnung belaufen sich auf T€ 80 (Vorjahr T€ 27).

(16) Finanzergebnis

  2013
T€
2012
T€
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 521 404
(davon aus verbundenen Unternehmen T€ 515; Vorjahr T€ 404)    
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -599 -355
(davon an verbundene Unternehmen T€ 225; Vorjahr T€ 99)    
(davon aus Aufzinsung T€ 273; Vorjahr T€ 256)    
Zinsergebnis -78 49

Die Zinsaufwendungen enthalten in Bezug auf Zinsaufwand aus der Aufzinsung von Rückstellungen ausschließlich den verpflichtungsseitigen Zinsaufwand. Effekte aus den Veränderungen des Zinssatzes werden innerhalb des operativen Ergebnisses als Zuführung zu den Verpflichtungen gezeigt.

V. Sonstige Angaben

1. Mitarbeiter

Die nachfolgende Tabelle zeigt die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter (ohne Auszubildende):

  2013 2012
Angestellte 228 244
Gewerbliche Arbeitnehmer 0 2
  228 246

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt T€ 713 (Vorjahr T€ 1.618). Es handelt sich hierbei um Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen, insbesondere aus der Nutzung von Kraftfahrzeugen (T€ 713, Vorjahr T€ 1.617) sowie Sachanlagen der Betriebs- und Geschäftsausstattung (T€ 0, Vorjahr T€ 1).

3. Angaben zum Mutterunternehmen

Die Gesellschaft ist von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss aufzustellen, befreit. Sie wird in den befreienden Konzernabschluss der Svenska Cellulosa Aktiebolaget SCA, Stockholm/Schweden, einbezogen.

Dieser wird entsprechend den gesetzlichen Vorschriften in deutscher Sprache übersetzt und im deutschen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Die Angaben zu dem für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB erfolgen im Konzernabschluss der SCA zum 31. Dezember 2013.

Es bestand im Berichtsjahr eine körperschaft-, gewerbe- und umsatzsteuerliche Organschaft zur SCA GmbH, München. Am 13. Dezember 2011 wurde mit der SCA Hygiene Products GmbH, Mannheim, ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen, mit Wirkung ab dem Rumpfgeschäftsjahr 2011.

4. Geschäftsführung der SCA Hygiene Products Vertriebs GmbH, Mannheim

 

Stephan Franke, Nierstein, Leiter Finance Shared Service, Region Central

 

Thomas Wüst, Brühl, Kaufmännischer Leiter Deutschland

Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

5. Jahresergebnis

Zum Abschlussstichtag unterliegen der Ausschüttungssperre i.S.d. § 268 Abs. 8 HGB T€ 1.423, die sich aus dem Unterschiedsbetrag zwischen Anschaffungskosten und Zeitwert des Deckungsvermögens ergeben. Die Gesellschaft verfügt über ausreichend freie Rücklagen, so dass der Jahresüberschuss von T€ 27.425 aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages in voller Höhe an die SCA Hygiene Products GmbH, Mannheim, abgeführt werden kann.

 

Mannheim, den 14. Mai 2014

Die Geschäftsführung der SCA Hygiene Products Vertriebs GmbH

Stephan Franke

Thomas Wüst

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SCA Hygiene Products Vertriebs GmbH, Mannheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer, die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Frankfurt am Main, den 14. Mai 2014

PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Bernd Wagner, Wirtschaftsprüfer

ppa. Martin Both, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 wurde am 2. Juni 2014 festgestellt.

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