G+H Innenausbau GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Gipserzeugnissen für den Bau
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marcel Stephan seit 11.2.2026 | Prokura |
Marcel Pinnschmidt seit 15.12.2023 | Prokura |
Ralf Dipl.-Ing. Höfer seit 13.11.2023 | Prokura |
Joachim Franz Nolden seit 30.8.2022 | Prokura |
Marisa Presti seit 30.8.2022 | Prokura |
John Huhtala seit 30.8.2022 | Geschäftsführer |
Sylvia Saban seit 30.8.2022 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SKE Technical Services GmbHLudwigshafen am Rhein (vormals: Mannheim)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021I. Darstellung des Geschäftsverlaufs1. Gegenstand der Gesellschaft Gegenstand des Unternehmens SKE Technical Services GmbH ist das Facility Management, insbesondere die Wartung und vorbeugende Instandhaltung der technischen Einrichtungen und Wohngebäuden der US-Militärs, die Errichtung und Wartung von kälte- und klimatechnischen Anlagen sowie Dienstleistungen aller Art auch gegenüber Schwestergesellschaften, die im Zusammenhang mit der Pflege und Unterhaltung von Gebäuden und Anlagen stehen. Neben dem US-Verteidigungsministerium sind auch kleinere privatwirtschaftliche Unternehmen in Deutschland und dem benachbarten Ausland Kunden der SKE Technical Services GmbH. 2. Tätigkeitsbeschreibung Die SKE Technical GmbH Services führt ihre Arbeiten im Alleinauftrag im In- und Ausland durch. Die Wartungsverträge der SKE Technical Services GmbH, sogenannte "Preventive-Maintenance-Contracts" (PMC), für Schulen des US-Militärs in Deutschland und Belgien sind meist als Rahmenvertrag mit einem Basisjahr und vier bis neun Optionsjahren ausgestaltet. Des Weiteren renoviert die SKE Technical Services GmbH auf Basis eines "Between Occupancy Maintenance" (BOM) Rahmenvertrages Wohnungen auf US-Stützpunkten. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage im Berichtsjahr 2021 war im Wesentlichen durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie geprägt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2021 um 2,7% höher als im Vorjahr (auch kalenderbereinigt). Trotz der andauernden Pandemiesituation und zunehmender Liefer- und Materialengpässe konnte sich die deutsche Wirtschaft nach dem Einbruch im Vorjahr erholen, auch wenn das Vorkrisenniveau noch nicht erreicht werden konnte. Im Vergleich zum Jahr 2019 lag das BIP 2021 noch um 2,0% niedriger. Die wirtschaftliche Entwicklung der für die Berichtsfirma relevanten Baubranche im Allgemeinen verlief wie in den letzten Jahren verhalten positiv. Die Wirtschaftsleistung ging lediglich um 0,4% zurück, wobei dieser Bereich im Vorjahr auch keinen pandemiebedingten Einbruch erlebt hatte. Der zu Beginn der Krise erwartete Einbruch in der Branche ist nicht mit der prognostizierten Intensität eingetreten. Die Preissteigerungen hinsichtlich der zu beschaffenden Materialien und Leistungen waren jedoch, mit 6,0 % gem. Angaben von ZDB und HDB, erheblich. Das Budget für Gebäude und Gebäudedienstleistungen des amerikanischen Verteidigungsministeriums (größter Kunde der SKE Technical Services GmbH), blieb auf dem gleichen Niveau, wie im Vorjahr 2. Umsatz- und Ergebnisentwicklung
Die Entwicklung der SKE Technical Services GmbH wird an der Betriebsleistung (Umsatzerlöse +/- Bestandsveränderung) und dem Jahresergebnis vor Ergebnisabführung gemessen, was für die Branche üblich ist. Die Betriebsleistung der SKE Technical Services ist gegenüber dem Vorjahr um EUR 1 Mio. auf EUR 16,4 Mio. (i. Vj. EUR 15,4 Mio.) gestiegen. Geplant wurden für das Jahr 2021 EUR 10,8 Mio. Der Anstieg beruht auf einer höheren Anzahl zu betreuender Schulen im Rahmen des PMC Vertrages. Die Betriebsleistung wurde im Wesentlichen im Inland generiert (EUR 16 Mio.). Das Jahresergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr um EUR 0,6 Mio. auf EUR 0,8 Mio. zurückgegangen (i.Vj. EUR 1,4 Mio.). Geplant wurden für das Jahr 2021 EUR 0,7 Mio. Ein Grund für den Rückgang im Vergleich zum Vorjahr ist unter anderem der um EUR 4,5 Mio. auf EUR 18,6 Mio. (i. Vj. EUR 14 Mio.) gestiegene Betriebsaufwand. Dieser Anstieg resultiert vor allem aus um EUR 6,3 Mio. gestiegenen bezogenen Leistungen sowie aus einer Verringerung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe um EUR 1,7 Mio. auf EUR 0,7 Mio. (i. Vj. EUR 2,4 Mio.). Gegenläufig dazu ist das periodenfremde Ergebnis durch Auflösung von Rückstellungen um EUR 2,9 Mio. auf EUR 3 Mio (i. Vj. EUR 0,1 Mio) gestiegen. Die bezogenen Leistungen betreffen im Wesentlichen Nachunternehmerleistungen für Renovierungen und Wartungen. Um die Betriebsleistung der SKE Technical Services im Jahr 2021 zu steigern, wurden im Vergleich zum Vorjahr mehr Subunternehmer beauftragt. Ihr Anteil an der Betriebsleistung lag im Jahr 2021 mit EUR 10,8 Mio. bei 66,0% (i.Vj. 30,4%). Die übrigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um EUR 0,1 Mio. verringert. 3 . Auftragsbestand
Der Auftragseingang im Jahr 2021 hat sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 3,4 Mio (i. Vj. EUR 9,2 Mio) verbessert. Der höhere Auftragseingang ist vor allem durch eine Erhöhung der bestehenden Rahmenverträge um EUR 3,9 Mio und einen gleichzeitigen Rückgang des Auftragseingangs bei Zusatzaufträgen um EUR 0,5 Mio. zu erklären. Der Auftragsbestand ist zum Stichtag um EUR 1,3 Mio., auf EUR 1,9 Mio. angestiegen. Dies ist auf einen höheren Auftragseingang von EUR 12,6 Mio. (i. Vj. EUR 9,2 Mio.) abzüglich der Jahresleistung von EUR 11,3 Mio. (i.Vj. EUR 11,3 Mio.) zurückzuführen. 4 . Personal Im Jahresdurchschnitt wurden 75 (i. Vj. 73) Mitarbeiter beschäftigt. Am Jahresende betrug die Anzahl der Mitarbeiter 76 (i. Vj. 76). Dabei setzt sich die Belegschaft aus 39 (i. Vj. 41) gewerblichen Arbeitnehmern und 37 (i. Vj. 35) Angestellten zusammen. Der Personalaufwand ist einerseits auf Grund einer Gehaltserhöhung von 1,5%, andererseits auf Grund einer höheren Anzahl an Mitarbeitern gestiegen. Auch im Jahr 2021 wurden Maßnahmen zur Aus- und Weiterbildung unseres Personals ergriffen. Es wurden insgesamt 977 (i. Vj. 445) Schulungsstunden absolviert. 5 . Vermögens- und Finanzlag e
Die Bilanzsumme hat sich im Jahr 2021 um EUR 2,2 Mio. auf EUR 6,5 Mio. (i. Vj. EUR 4,3 Mio.) erhöht. Insbesondere die Erhöhung der unfertigen Leistungen um EUR 1,4 Mio. auf EUR 1,9 Mio. (i. Vj. EUR 0,5 Mio.), sowie die dazu gegenläufigen höheren Anzahlungen von Auftraggebern EUR 0,4 Mio. (i. Vj. EUR 0) haben zu dieser Veränderung geführt. Der Finanzmittelfonds in Höhe von insgesamt EUR Mio. 3,4 (i. Vj. EUR 2,5 Mio.) betrifft flüssige Mittel (Kassenbestand) in Höhe von TEUR 1 (i. Vj. TEUR 2) sowie Forderungen aus Cash-Pooling in Höhe von EUR 4,2 Mio. (i. Vj. EUR 3,9 Mio.), sowie die Verrechnung der Ergebnisabführungsverpflichtung von 0,8 Mio. (i.Vj. 1,4 Mio.).
Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital zu Bilanzsumme) beträgt 0,4 % (i. Vj. 0,6 %). Sie ist aufgrund der höheren Bilanzsumme um 0,2 Prozentpunkte gesunken. Das Eigenkapital blieb aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages unverändert. Die Erfüllung laufender finanzieller Verpflichtungen aus dem operativen Geschäft wird durch die Einbeziehung der Gesellschaft in den Cash Pool der Unternehmensgruppe gesichert. Die Gesellschaft ist über die VINCI Energies Deutschland Building Solutions GmbH, an den "Cash Pool" der VINCI Finance International, Brüssel angeschlossen. Überschüssige Liquidität wird an diese abgeführt. Benötigte Mittel zur Erfüllung von Zahlungsverpflichtungen können jederzeit in Anspruch genommen werden. 6. Gesamtaussage Die Geschäftsentwicklung des abgelaufenen Jahres ist insgesamt zufriedenstellend verlaufen. Die Gesellschaft konnte sich in einem schwierigen Markt- und Pandemieumfeld behaupten und ein positives Ergebnis erzielen. 7. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Für die Gesellschaft ist die Gesundheit der Mitarbeiter, auf die sich die Betriebsleistung stützt, ein hohes Gut. In der VINCI-Gruppe ist die UH1-Kennzahl (Unfallhäufigkeitswert), die sich aus der Anzahl der Unfälle >= 1 Tag Arbeitszeitausfall, multipliziert mit 1 Mio. Stunden und dividiert durch die Anzahl der insgesamt geleisteten Stunden errechnet, die wichtigste Kennzahl zum Thema Arbeitssicherheit. In Summe liegt der UH1-Wert für die SKE Technical Services GmbH im Geschäftsjahr 2021 bei 16,47 (i. Vj. 8,42). Das Ziel "Null Unfälle" wird auch in 2022 wie jedes Jahr eines der wichtigsten Ziele der Gesellschaft sein. III. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht1. Risik obericht Die SKE Technical Services GmbH ist speziellen branchentypischen Risiken ausgesetzt, die im Wesentlichen Markt-, Kalkulations- und Auftragsrisiken, sowie Gewährleistungs- und Haftungsrisiken betreffen. Es fehlen qualitativ hochwertige und dauerhaft seriöse Anbieter von Montagedienstleistungen, die auch den speziellen Anforderungen des US-Kunden entsprechen. Dies erschwert die Beauftragung von Nachunternehmern. Auch die aktuelle Materialverknappung und der damit einhergehende Anstieg der Materialpreise beeinflusst die Gesellschaft stark. Die gestiegenen Materialpreise sollen durch die Anhebung der Verkaufspreise kompensiert werden. Zusätzlich erhöht sich durch die Materialverknappung das Risiko, dass Leistungen auf Grund fehlender Materialien verschoben werden müssen. Insgesamt werden die branchenbezogenen Risiken als mittleres Risiko eingeschätzt. Generelle Risiken im Geschäftsfeld mit dem US-Militär sind zum einen die Veränderungen im US Verteidigungshaushalt eingehend mit direkten Auswirkungen auf Budgets der US Regierungsstellen bzw. US-Militär sowohl in Deutschland als auch in Europa. Aufgrund der geopolitischen Lage werden die Risiken hieraus als niedrig eingeschätzt. Zum anderen werden Rahmenverträge mit den US-Militär im Servicebereich durch längere Vertragslaufzeiten bzw. größere Auftragsvolumina für ausländische Unternehmen (Europa, USA) wirtschaftlich attraktiv, so dass mit zunehmender Konkurrenz für die Ausschreibungen in Deutschland zu rechnen ist. Insgesamt wird das hieraus resultierende Risiko weiterhin als niedrig eingeschätzt. Die immer noch nicht absehbare Besserung der CoVID 19 Lage kann voraussichtlich auch 2022 die bestehenden Leistungsbeziehungen verzögern bzw. behindern. Einschränkungen in der Leistungserbringung, wie z.B. Zugangsbeschränkungen zu US-Stützpunkten, Schließungen von US Schulen und Verzögerungen bei Lieferanten und Subunternehmern sind weiterhin möglich. Es bestehen zusätzliche Risiken durch eine reduzierte Belegschaft durch Quarantänebeschränkungen, Einschränkungen im Homeoffice für Verwaltungsmitarbeiter, sowie in reduzierten Kapazitäten beim Kunden zu Auftragsabwicklung. Insgesamt werden die Risiken hieraus als niedrig eingeschätzt. Der sich immer schwieriger gestaltende Arbeitsmarkt birgt ein mittleres Risiko. Offene Stellen können nur schwer besetzt werden, häufig müssen Headhunter beauftragt werden, um erfolgreich zu sein. Die SKE Technical Services GmbH arbeitet daher an Maßnahmen, durch die Mitarbeiter möglichst langfristig an das Unternehmen gebunden werden. Es wird zunehmend in die Mitarbeiterzufriedenheit investiert. Zusätzlich können geopolitische Risiken, wie z.B. die militärische Intervention Russlands in der Ukraine, die Verschärfung von Handelskonflikten oder außenpolitische Konflikte die Rahmenbedingungen für unsere Gesellschaft negativ beeinträchtigen und zu einem operativen Betriebs- und Ertragsrisiko führen. Die Gesellschaft hat für potenzielle Risiken der Geschäftsentwicklung Frühwarnindikatoren definiert und erfolgreich in 2021 umgesetzt. Diese Indikatoren werden im Rahmen der laufenden Prozesse von VINCI Energies, wie z.B. monatlicher Projektkontrollen, überwacht. Abweichungen führen gegebenenfalls zur Einleitung standardisierter Maßnahmen. Es erfolgt ebenfalls die ständige Überwachung des laufenden Auftragsbestands, der potenziellen Chancen und der damit assoziierten Risiken. Eine aufmerksame Verfolgung geopolitischer Ereignisse in den Regionen, in denen die SKE Technical Services GmbH tätig ist, erlaubt es situationsbedingt erweiterte Maßnahmen zur Auftragsverfolgung einzusetzen. Entwicklungsbeeinträchtigende oder bestandsgefährdende Risiken wurden nicht identifiziert. 2. Chancen Die Vertragslaufzeiten der Hauptverträge im Servicebereich für Wohneinheiten des US-Militärs im Bereich Wiesbaden - gehen über das Jahr 2022 hinaus. Die Verlängerung der Vertragslaufzeiten erfolgt durch die Beauftragung von Optionsjahren. Die Neuausschreibung des Servicevertrages für US Schulen in Deutschland und Belgien für das Jahr 2022 konnte die SKE Technical Services GmbH für sich gewinnen. Somit ist die Leistung dieses Auftrages für das Jahr 2022 gesichert. Ebenso besteht das Potential für 4 weitere Jahre (Optionsjahre) beauftragt zu werden. Diese Neuausschreibung beinhaltet zudem neben dem üblichem Leistungsumfang Potential zur Abwicklung kleinerer bis mittelgroßer Projekte (Bau, technische Anlagen etc.). Dies macht, abhängig vom US Budget, eine Steigerung der Betriebsleistung möglich. Die kontinuierliche Umstrukturierung des US-Militärs bringt den Ausbau an für uns neuen Standorten in ganz Europa mit sich. Es ist damit zu rechnen, dass für einen Teil der neuen Einrichtungen (Polen/Ungarn) Wartungs- und Instandhaltungsverträge ausgeschrieben werden. Aufgrund der Präsenz von VINCI Schwesterunternehmen in diesen Ländern bestehen hier Chancen, gemeinsam neue Rahmenverträge abzuschließen. 3. Ausblick Die Kombination eines guten Auftragsbestandes, der Möglichkeit neuer Rahmenverträge sowie der Zufriedenheit unserer Auftraggeber und Kunden, bestätigt durch wiederholte Beauftragung bzw. Verlängerung von bestehenden Verträgen, machen uns zuversichtlich den Erfolg des vergangenen Jahres zu halten oder sogar übertreffen zu können. Für 2022 gehen wir derzeit noch von einer geringeren Betriebsleistung zwischen EUR 12 Mio. und EUR 14 Mio. mit einem Jahresergebnis vor Ergebnisabführung von ca. EUR 0,7 Mio. Wir weisen darauf hin, dass die tatsächliche Betriebsleistung und der tatsächliche Jahresgewinn von den erwarteten Zahlen abweichen können. Im Hinblick auf die aktuelle Entwicklung in der Corona-Krise haben wir sämtliche für uns erkennbaren Maßnahmen ergriffen, um die bestehenden Prognosen zu halten. Durch unsere Tätigkeit im systemrelevanten Bereich der Infrastruktur versuchen wir in Zusammenarbeit mit unseren Mitarbeitern und Kunden die Einsatzbereitschaft aufrechtzuerhalten. Der Ausblick unterstellt, dass sich die derzeitigen Auswirkungen der Corona-Krise auf unsere Unternehmung nicht weiter verschlechtern. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine belastet die Aussichten für die Weltwirtschaft und bringt große politische Unsicherheit mit sich. Steigende Preise für Energie und Rohstoffe sowie der Ausfall von Nahrungsmittel- und Düngemittelexporten aus der Ukraine und Russland sind wahrscheinliche Folgen. Insbesondere in der Europäischen Union wird sich das Wirtschaftswachstum deutlich abschwächen. Vor allem die hohe Abhängigkeit von russischen Energieimporten stellt ein beträchtliches Risiko für einige Mitgliedstaaten dar. Nicht zuletzt können ein Lieferstopp oder ein Importembargo für russische Energieträger nicht ausgeschlossen werden.
Mannheim, den 30.06.2022 Die Geschäftsführung John Huhtala Ralf Höfer Bilanz zum 31. Dezember 2021Aktiva
Passiva
Gewinn-
und Verlustrechnung
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| 2021 | 2020 | |
| € | € | |
| 1. Umsatzerlöse | 15.000.796,79 | 17.422.760,19 |
| 2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen | ||
| (Vorjahr Verminderung) | 1.411.761,15 | -2.024.167,40 |
| 16.412.557,94 | 15.398.592,79 | |
| 3. sonstige betriebliche Erträge | 3.202.525,20 | 86.902,64 |
| (davon aus Währungskursgewinnne EUR 59,08; Vorjahr EUR 5.868,59) | ||
| 4. Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | -666.893,51 | -2.409.125,46 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | -10.826.651,54 | -4.689.089,31 |
| -11.493.545,05 | -7.098.214,77 | |
| 5. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | -4.063.773,16 | -3.671.940,58 |
| soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -775.453,00 | -722.060,51 |
| (davon für Altersversorgung EUR 34.769,81; Vorjahr EUR 28.850,51) | ||
| -4.839.226,16 | -4.394.001,09 | |
| 6.
Abschreibungen auf immaterielle Vermögens-
gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen |
-156.678,24 | -115.703,65 |
| 7. sonstige betriebliche Aufwendungen | -2.313.836,24 | -2.434.458,81 |
| (davon aus Währungskursverluste EUR 2.570,59; Vorjahr EUR 8.325,64) | ||
| 8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 665,58 | 176,55 |
| (davon aus verbundenen Unternehmen € 0,00; Vorjahr € 0,00) | ||
| 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -156,74 | -167,47 |
| 10. Ergebnis nach Steuern | 812.306,29 | 1.443.126,19 |
| 11. sonstige Steuern | -37.204,92 | -31.428,80 |
| 12. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn | -775.101,37 | -1.411.697,39 |
| 13. Jahresüberschuss | 0,00 | 0,00 |
Die SKE Technical Services GmbH hat ihren Sitz in Mannheim und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Mannheim (HRB 717671).
Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB und hat ihren Jahresabschluss nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung in den aktuellen Fassungen aufgestellt.
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke , die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind , weitestgehend im Anhang aufgeführt. Von den handelsrechtlichen größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde teilweise Gebrauch gemacht.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unverändert. Änderungen im Ausweis werden bei den betroffenen Posten in diesem Anhang erläutert.
Anlagevermögen
Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear pro rata temporis abgeschrieben. Dabei wurden entgeltlich erworbene EDV-Programme ausschließlich über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 Jahren abgeschrieben.
Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen pro rata temporis, sowie gegebenenfalls erforderliche außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Anschaffungskosten enthalten die Fremdkosten zzgl. Anschaffungsnebenkosten.
Den planmäßigen Abschreibungen liegen Nutzungsdauern bei den technische Anlagen und Maschinen zwischen drei und 14 Jahren und bei den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen einem und 14 Jahren zugrunde.
Anlagegüter, deren Anschaffungskosten € 800,00 nicht übersteigen, werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben und im Folgejahr wird der Abgang unterstellt.
Umlaufvermögen
Unfertige Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten einschließlich anteiliger Abschreibungen auf das Anlagevermögen berücksichtigt, soweit es der Fertigung dient. Die Herstellungskosten enthalten keine Fremdkapitalzinsen. Aufwendungen für drohende Verluste werden zunächst von den unfertigen Leistungen abgeschrieben. Für darüber hinausgehende erwartete Verluste werden Rückstellungen gebildet. Das Niederstwertprinzip wird beachtet. Erhaltene Anzahlungen werden bis zur Höhe der unfertigen Leistungen offen von den Vorräten abgesetzt.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 2 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet.
Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennbetrag am Bilanzstichtag angesetzt.
Rechnungsabgrenzungsposten
Auf der Aktivseite sind als Rechnungsabgrenzungsposten gemäß §251 (1) HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.
Rückstellungen
Die Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen wird unter Zugrundelegung eines Rechnungszinses von 1,05 % (i. Vj. 0,80 %) nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards (IFRS) bewertet. Auf eine Anpassung der Bewertung nach handelsrechtlichen Grundsätzen wurde wegen Geringfügigkeit des Unterschiedsbetrages verzichtet. Die in den Zinsen auszuweisenden Aufwendungen aus der Aufzinsung der Rückstellung betragen 94,00 EUR (i. Vj. 37 EUR).
Die sonstigen Rückstellungen sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages auf Vollkostenbasis angesetzt und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken. Bei der Rückstellungsbewertung werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen mit einbezogen. Ferner werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit einem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre, der von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst.
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB zum Erfüllungsbetrag bilanziert.
Aufgrund der bestehenden steuerlichen Organschaft werden keine latenten Steuern bilanziert.
Fremdwährungs umrechnung
Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst.
Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.
Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet.
Kursgewinne bzw. Kursverluste aufgrund abweichender Devisenkassamittelkurse zwischen dem Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls und dem Bilanzstichtag werden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Aufwendungen ausgewiesen.
Gewinn- und Verlustrechnung
In der Gewinn- und Verlustrechnung wird aus Gründen der Übersichtlichkeit und Klarheit nach den Umsatzerlösen und den Bestandsveränderungen eine Zwischensumme gebildet.
1. Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang im Anlagenspiegel dargestellt.
2. Vorräte
Bei den in der Bilanz ausgewiesenen unfertigen Leistungen handelt es sich um noch nicht abgerechnete Auftragsleistungen, die im Wesentlichen die Bewirtschaftung und Renovierung sowie auch Werkleistungen für die Modernisierung und Sicherheit der Gebäude und Anlagen umfassen.
3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
| 31.12.20 2 1 | 31.12.20 20 | |
| TEUR | TEUR | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 835 | 826 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 3.507 | 2.560 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 195 | 79 |
| 4.537 | 3.465 |
Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.
Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen folgende Mitzugehörigkeiten:
| 31.12.20 2 1 | 31.12.20 20 | |
| TEUR | TEUR | |
| Forderungen aus Cash Pooling | 4.190 | 3.900 |
| Verbindlichkeit aus Ergebnisabführung | -775 | -1.412 |
| 3.415 | 2.488 | |
| Forderungen gegen sonstige verbundene Unternehmen | 92 | 72 |
| 3.507 | 2.560 |
Seit dem Geschäftsjahr 2020 bestehen sowohl der Cash Pooling- als auch der Ergebnisabführungsvertrag mit der Gesellschafterin Vinci Energies Deutschland Building Solutions GmbH. Da die Voraussetzungen der Aufrechnung nach § 387 BGB damit weiterhin erfüllt sind, werden die Verbindlichkeiten aus der Gewinnabführung mit den Forderungen aus dem Cash Pooling in der Bilanz zusammengefasst. Die einzelnen Beträge sind obiger Tabelle zu entnehmen.
Die Forderungen gegen sonstige verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der Vorsteuerüberhang der umsatzsteuerlichen Organschaft.
4. Eigenkapital
Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt € 25.000.
Alleingesellschafterin ist die VINCI Energies Deutschland Building Solutions GmbH, Frankfurt am Main.
5. Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
| 31.12.20 2 1 | 31.12.20 20 | |
| TEUR | TEUR | |
| Ausstehende Lieferantenrechnungen | 5.231 | 3.361 |
| Kosten der Belegschaft | 897 | 730 |
| Drohende Verluste aus schwebenden Geschäften | 3 | 7 |
| Übrige | 127 | 82 |
| 6.258 | 4.180 |
6. 6. Verbindlichkeiten
| 31.12.20 2 1 | 31.12.20 20 | |
| TEUR | TEUR | |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 215 | 107 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 5 | 31 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 8 | 0 |
| 228 | 138 |
Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen betragen TEUR 536 (i. Vj. TEUR 774); davon sind innerhalb eines Jahres TEUR 163 (i. Vj. TEUR 364) fällig. Die restlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 373 sind innerhalb der nächsten 1 bis 5 Jahre fällig. Es besteht keine finanzielle Verpflichtung gegenüber verbundenen Unternehmen.
8. Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 15.001 (i. Vj. TEUR 17.423) betreffen im Wesentlichen Gebäudemanagement ("Facility Management"-Leistungen) wie Renovierungen und Wartungsarbeiten für das Verteidigungs- und das Außenministerium der Vereinigten Staaten von Amerika.
9. Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 3.203 (i. Vj. TEUR 87) beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 3.021 (i. Vj. TEUR 56).
10. S onstige betriebliche Aufwendungen
| 20 2 1 | 20 20 | |
| TEUR | TEUR | |
| Sonstiger betrieblicher Aufwand aus Kostenbelastungen von verbundenen Unternehmen | 828 | 801 |
| Leasing- und Betriebskosten der Dienstwagen | 340 | 337 |
| Mieten und ähnlicher Aufwand | 479 | 464 |
| Externe Dienstleistungen | 40 | 87 |
| Beratungskosten | 140 | 67 |
| Leiharbeiter | 20 | 287 |
| Versicherungen | 71 | 63 |
| Übrige Aufwendungen | 396 | 328 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 2. 314 | 2.434 |
11. Aufgliederung der Mitarbeiterzahl nach Gruppen
Durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter:
| 20 2 1 | 20 20 | |
| Anzahl | Anzahl | |
| Angestellte | 34 | 31 |
| Arbeiter | 41 | 42 |
| 75 | 73 |
12. Ergebnis abführungsvertrag mit dem Mutterunternehmen
Zwischen der SKE Technical Services GmbH und der VINCI Energies Deutschland Building Solutions GmbH, Frankfurt am Main besteht mit Wirkung seit dem 1. Januar 2006 ein Ergebnisabführungsvertrag. Die SKE Technical Services GmbH ist daher verpflichtet, den Gewinn an die Vinci Energies Deutschland Building Solutions GmbH abzuführen. Bei der Vinci Energies Deutschland Building Solutions GmbH besteht umgekehrt die Verpflichtung zum Verlustausgleich.
13. Angabe zum Abschlussprüferhonorar (§ 285 Nr. 17 HGB)
Auf die Angabe gemäß § 285 Nr. 17 HGB wird verzichtet, da diese Angabe im Konzernanhang der Muttergesellschaft VINCI S.A. erfolgt.
14. Nachtragsbericht
Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine belastet die Aussichten für die Weltwirtschaft und bringt große politische Unsicherheit mit sich. Anhaltend hohe Preise für Energie und Rohstoffe sowie der Ausfall von Nahrungsmittel- und Düngemittelexporten aus der Ukraine und Russland sind wahrscheinliche Folgen. Insbesondere in der Europäischen Union wird sich das Wirtschaftswachstum deutlich abschwächen. Vor allem die hohe Abhängigkeit von russischen Energieimporten stellt ein beträchtliches Risiko für einige Mitgliedstaaten dar. Nicht zuletzt können ein Lieferstopp oder ein Importembargo für russische Energieträger nicht ausgeschlossen werden.
Vor Ausbruch des Krieges zeigte sich die weltweite konjunkturelle Entwicklung robust. Die ökonomischen Auswirkungen der Pandemiewellen fallen aber zunehmend geringer aus. Dagegen verschärfen der russische Angriffskrieg auf die Ukraine und die im Gegenzug ergriffenen Sanktionen die Störungen weltweiter Wertschöpfungsketten und erhöhen den inflationären Druck. Diese angebotsseitigen Schwierigkeiten treffen voraussichtlich noch auf eine weiterhin robuste Konsumnachfrage. Insbesondere die kontaktintensiven Dienstleistungen dürften sich im Sommerhalbjahr 2022 weiter erholen. Im Zuge einer weiteren Normalisierung der Konsumstruktur zwischen Gütern und Dienstleistungen sollten zumindest die pandemiebedingten Engpässe im Verlauf des Jahres an Einfluss verlieren. Wachstumsimpulse dürften durch den teilweisen Abbau ungeplanter pandemiebedingter Ersparnisse und einen soliden Arbeitsmarkt entstehen. Der Sachverständigenrat prognostiziert im Euro-Raum für die Jahre 2022 und 2023 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von jeweils 2,9 %. Für die Prognose unterstellt der Sachverständigenrat, dass die Energiepreise im Prognosezeitraum erhöht bleiben, es jedoch nicht zu einem Stopp russischer Energielieferungen kommt. Das deutsche BIP dürfte im Jahr 2022 um 1,8 % und im Jahr 2023 um 3,6 % zulegen. Der Sachverständigenrat erwartet für den Euro-Raum Inflationsraten von 6,2 % und 2,9 % (HVPI) in den Jahren 2022 und 2023 und von 6,1 % und 3,4 % (VPI) für Deutschland. Die große Abhängigkeit von russischen Energielieferungen birgt das erhebliche Risiko einer geringeren Wirtschaftsleistung bis hin zu einer Rezession bei gleichzeitig deutlich höheren Inflationsraten.
15. Angaben zur Geschäftsführung
| • |
Geschäftsführer der Gesellschaft sind: |
| ― |
John Huhtala, Stelzenberg, Business Area Manager Governmental Service |
| ― |
Ralf Höfer, Uettingen, Divisionsleiter Services |
Zu den Angaben gemäß § 285 Nr. 9 HGB (Geschäftsführerbezüge) machen wir von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.
16. Konzernabschluss
Gesellschafterin zum Stichtag ist die VINCI Energies Deutschland Building Solutions GmbH.
Der nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellte Konzernabschluss, in den die Gesellschaft einbezogen wird, wird von der VINCI S.A., 1, 1973, Boulevard de la Défense, 92500 Nanterre, Frankreich, erstellt und in deutscher Sprache im Bundesanzeiger veröffentlicht werden. VINCI S.A. stellt als oberstes Mutterunternehmen den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf.
Der Ort der Offenlegung ist:
Greffe du Tribunal de Commerce de Nanterre
4, rue Pablo Neruda
92020 Nanterre Cedex, Frankreich
RCS 552 037 806 Nanterre
Mannheim, den 30.06.2022
Die Geschäftsführung
John Huhtala
Ralf Höfer
| Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten | ||||
| 01.01.2021 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2021 | |
| € | € | € | € | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1.
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
8.351,40 | 2.318,56 | 0,00 | 10.669,96 |
| 8.351,40 | 2.318,56 | 0,00 | 10.669,96 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
434,00 | 0,00 | 434,00 | 0,00 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 243.980,29 | 2.128,50 | 20.609,37 | 225.499,42 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 949.006,10 | 231.974,18 | 85.670,47 | 1.095.309,81 |
| 1.193.420,39 | 234.102,68 | 106.713,84 | 1.320.809,23 | |
| 1.201.771,79 | 236.421,24 | 106.713,84 | 1.331.479,19 | |
| Abschreibungen | ||||
| 01.01.2021 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2021 | |
| € | € | € | € | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1.
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
2.088,40 | 5.028,56 | 0,00 | 7.116,96 |
| 2.088,40 | 5.028,56 | 0,00 | 7.116,96 | |
| 0,00 | ||||
| II. Sachanlagen | ||||
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
434,00 | 0,00 | 434,00 | 0,00 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 153.414,29 | 20.227,50 | 20.419,37 | 153.222,42 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 723.228,10 | 131.422,18 | 84.990,47 | 769.659,81 |
| 877.076,39 | 151.649,68 | 105.843,84 | 922.882,23 | |
| 879.164,79 | 156.678,24 | 105.843,84 | 929.999,19 | |
| Restbuchwerte | ||
| 31.12.2021 | 31.12.2020 | |
| € | € | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1.
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
3.553,00 | 6.263,00 |
| 3.553,00 | 6.263,00 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
0,00 | 0,00 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 72.277,00 | 90.566,00 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 325.650,00 | 225.778,00 |
| 397.927,00 | 316.344,00 | |
| 401.480,00 | 322.607,00 | |
An die SKE Technical Serivces GmbH, Mannheim
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der SKE Technical Serivces GmbH, Mannheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SKE Technical Serivces GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| • |
entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und |
| • |
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| • |
identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| • |
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
| • |
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| • |
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| • |
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
| • |
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. |
| • |
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, den 30. Juni 2022
PricewaterhouseCoopers
GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Bernhard Klinke, Wirtschaftsprüfer
ppa. Peter Hillebrand, Wirtschaftsprüfer
Der Jahresabschluss zum 31.12.2021 wurde am
09.11.2022 festgestellt.
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