G+H Innenausbau GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Gipserzeugnissen für den Bau
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marcel Stephan seit 12.2.2026 | Prokura |
Marcel Pinnschmidt seit 28.11.2023 | Prokura |
John Huhtala seit 3.11.2022 | Geschäftsführer |
Ralf Dipl.-Ing. Höfer seit 3.11.2022 | Prokura |
Sylvia Saban seit 3.11.2022 | Prokura |
Joachim Franz Nolden seit 3.11.2022 | Prokura |
Marisa Presti seit 3.11.2022 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SKE Support Services GmbHLudwigshafen am Rhein (vormals: Mannheim)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021I. Darstellung des Geschäftsverlaufs1. Gegenstand der Gesellschaft Gegenstand des Unternehmens SKE Support Services GmbH ist die Durchführung von Wartungs-, Instandhaltungs-, Instandsetzungs- und sonstigen Erhaltungsarbeiten sowie Dienstleistungen aller Art, die im Zusammenhang mit der Pflege und Unterhaltung von Gebäuden, Wohnanlagen und anderen Liegenschaften - insbesondere der in der Bundesrepublik Deutschland stationierten US-Streitkräfte - stehen, sowie Planungsleistungen. Neben dem US-Verteidigungsministerium ist auch das US-Außenministerium Kunde der SKE Support Services GmbH in Deutschland und dem benachbarten europäischen Ausland. Weitere Auftraggeber kommen aus dem Bereich der Städte und Kommunen sowie privatwirtschaftlichen Unternehmen. 2. Tätigkeitsbeschreibung Die SKE Support Services GmbH führt ihre Arbeiten im Alleinauftrag sowie in Arbeitsgemeinschaften mit Partnerunternehmen im In- und Ausland durch. Im Renovierungsbereich hat die SKE Support Services GmbH Rahmenverträge, wie "Job-Order-Contracts" (JOC), "Multi Trade and Repair-Contracts" (MTRC) sowie "Multi Award Task Order-Contracts" (MATOC), häufig mit einer Laufzeit von einem Basisjahr und zwei Optionsjahren. Die Wartungsverträge der SKE Support Services GmbH, sogenannte "Total-Maintenance-Contracts" (TMC), für US-Liegenschaften in Deutschland sind meist als Rahmenvertrag mit einem Basisjahr und vier bis neun Optionsjahren ausgestaltet. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage im Berichtsjahr 2021 war im Wesentlichen durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie geprägt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2021 um 2,7% höher als im Vorjahr (auch kalenderbereinigt). Trotz der andauernden Pandemiesituation und zunehmender Liefer- und Materialengpässe konnte sich die deutsche Wirtschaft nach dem Einbruch im Vorjahr erholen, auch wenn das Vorkrisenniveau noch nicht erreicht werden konnte. Im Vergleich zum Jahr 2019 lag das BIP 2021 noch um 2,0% niedriger. Die wirtschaftliche Entwicklung der für die Berichtsfirma relevanten Baubranche im Allgemeinen verlief wie in den letzten Jahren verhalten positiv. Die Wirtschaftsleistung ging lediglich um 0,4% zurück, wobei dieser Bereich im Vorjahr auch keinen pandemiebedingten Einbruch erlebt hatte. Der zu Beginn der Krise erwartete Einbruch in der Branche ist nicht mit der erwarteten Intensität eingetreten. Die Preissteigerungen hinsichtlich der zu beschaffenden Materialien und Leistungen waren jedoch, mit 6,0 % gem. Angaben von ZDB und HDB, erheblich. Das Budget für Gebäude und Gebäudedienstleistungen des amerikanischen Verteidigungsministeriums (größter Kunde der SKE Support Services GmbH), blieb auf dem gleichen Niveau, wie im Vorjahr. 2. Umsatz - und Ergebnisentwicklung
Die Entwicklung der SKE Support Services GmbH wird an der erbrachten Betriebsleistung und dem Jahresergebnis vor Gewinnabführung gemessen, was für die Branche üblich ist. Bei der Betriebsleistung handelt es sich um die Umsatzerlöse +/- Bestandsveränderung. Die Betriebsleistung der SKE Support Services GmbH ist gegenüber dem Vorjahr um EUR 4,6 Mio. auf EUR 37,7 Mio. (i. Vj. EUR 42,3 Mio.) gesunken. Budgetiert waren für das Jahr 2021 EUR 41,2 Mio. Die fehlende Leistung resultiert im Wesentlichen aus dem fehlenden Auftragseingang der Rahmenverträge in Polen. Es wurde hier eine Leistung von EUR 9,7 Mio. erwartet, erreicht wurden EUR 4,2 Mio. Die Betriebsleistung wurde im Inland mit 33,5 Mio. und im europäischen Ausland mit 4,2 Mio. generiert. Das Jahresergebnis vor Verlustausgleich (Gewinnabführung Vorjahr) ist im Vergleich zum Vorjahr um EUR 3,6 Mio. und im Vergleich zum Plan um EUR 2,8 Mio. auf EUR -0,3 Mio. zurückgegangen (i. Vj. EUR 3,3 Mio.). Der Ergebnisrückgang resultiert unter anderem aus einer um EUR 4,6 Mio. geringeren Gesamtleistung. Diese lässt sich vor allem mit fehlendem Auftragseingang der polnischen Rahmenverträge begründen. Gleichzeitig ist der Betriebsaufwand um EUR 2,3 Mio. gestiegen. Diese sind vor allem auf höhere Gewährleistungsverpflichtungen (+ EUR 1,4 Mio.) zurückzuführen. Daneben sind für die im Aufbau befindliche BU South höhere Kosten für neues Personal und ein neues Büro angefallen. Gegenläufig hierzu ist ein Anstieg des periodenfremden Ergebnisses um EUR 3 Mio. durch Auflösung von Rückstellungen und geringere Steuern (EUR 0,3 Mio.). Den höchsten Anteil am Betriebsaufwand haben die Nachunternehmerleistungen für bezogene Leistungen, die im Wesentlichen für Renovierungen und Wartungen in Anspruch genommen werden. Gemessen an der Betriebsleistung beträgt ihr Anteil 73,6 % (i. Vj. 62,9 %). 2. Auftragsbestand
Der Auftragseingang im Jahr 2021 beläuft sich auf EUR 28,6 Mio. (i. Vj. EUR 51,1 Mio.). In diesem Jahr wurden weniger Großaufträge gewonnen, wie im letzten Jahr, daher ist der Auftragseingang deutlich geringer. Dennoch besteht durch den Auftragsbestand zum 31.12.2021 für das Geschäftsjahr 2022 ein solide Grundauslastung. 3. Personal Die SKE Support Services GmbH hat im Jahresdurchschnitt 87 (i. Vj. 76) Mitarbeiter. Am Jahresende betrug die Anzahl der Mitarbeiter 91 (i. Vj. 76). Dabei setzt sich die Belegschaft aus 26 (i. Vj. 27) gewerblichen Arbeitnehmern und 65 (i. Vj. 49) Angestellten zusammen. Der Personalaufwand hat sich unter anderem aufgrund einer Gehaltsanpassung von 1,5% erhöht. Maßgeblich für die Erhöhung des Personalaufwandes war jedoch die Erhöhung der Personalzahl um 15 Personen auf 91 (i. Vj. 76) Mitarbeitende. Dieser Zuwachs hat vor allem in der neu gegründeten Business Unit South stattgefunden. Auch im Jahr 2021 wurden Maßnahmen zur Aus- und Weiterbildung unseres Personals ergriffen. Es wurden insgesamt 1.502 (i. Vj. 1.156) Schulungsstunden absolviert. 4. Vermögens - und Finanzlage Die nachstehende Übersicht zeigt die Vermögens- und Kapitalstruktur der Gesellschaft:
Die Bilanzsumme hat sich im Jahr 2021 um EUR 3,6 Mio. auf EUR 19,5 Mio. (i. Vj. EUR 15,8 Mio.) erhöht. Insbesondere die folgenden Posten haben zu dieser Veränderung geführt: Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt von EUR 0,2 Mio. auf EUR 1 Mio. gestiegen. Die unfertigen Leistungen haben sich ebenso wie die Anzahlungen von Auftraggebern um EUR 23,4 Mio. verringert. Somit werden unverändert mehr als 100,0 % der aktivierten Auftragskosten durch die Auftragnehmer vorausgezahlt. Gleichzeitig sind die übrigen Aktiva um EUR 0,8 Mio. auf EUR 4,4 Mio. (i. Vj. 3,8 Mio.) gestiegen. Diese Veränderung beruht vor allem auf der Wechselkursanpassung der Zahllast (EUR 0,7 Mio.) gegenüber dem polnischen Fiskus. Der Finanzmittelfonds in Höhe von insgesamt EUR 13,6 Mio. (i. Vj. EUR 11,7 Mio.) betrifft Forderungen gegen den Cash Pool in Höhe von EUR 13,3 Mio. (i. Vj. EUR 15,0 Mio.), die den Verlustübernahmeanspruch in Höhe von EUR 0,3 Mio. enthalten. Im Vorjahr wurden noch EUR 3,3 Mio. aus der Gewinnabführungsverpflichtung mit der Cash Pool Forderung verrechnet.
Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital zu Bilanzsumme) beträgt 25,7 % (i. Vj. 31,6 %). Sie ist aufgrund der höheren Bilanzsumme um 5,9 Prozentpunkte gesunken. Das Eigenkapital blieb aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages unverändert. Die Erfüllung laufender finanzieller Verpflichtungen aus dem operativen Geschäft wird durch die Einbeziehung der Gesellschaft in den Cash Pool der Unternehmensgruppe gesichert. Die Gesellschaft ist über die Vinci Energies Deutschland Building Solutions GmbH, an den "Cash Pool" der VINCI Finance International, Brüssel angeschlossen. Überschüssige Liquidität wird an diese abgeführt. Benötigte Mittel zur Erfüllung von Zahlungsverpflichtungen werden jederzeit bereitgestellt. 5. Gesamtaussage Die Geschäftsentwicklung des abgelaufenen Geschäftsjahres ist insgesamt nicht zufriedenstellend verlaufen. Die Gesellschaft konnte sich entgegen den Erwartungen den negativen Ergebniseinflüssen aus fehlendem Auftragseingang, Auftragsrisiken sowie den Kosten für den Aufbau einer neuen Business Unit nicht entziehen. 6. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Für die Gesellschaft ist die Gesundheit der Mitarbeiter, auf die sich die Betriebsleistung stützt, ein hohes Gut. In der VINCI-Gruppe ist die UH1-Kennzahl (Unfallhäufigkeitswert), die sich aus der Anzahl der Unfälle >= 1 Tag Arbeitszeitausfall, multipliziert mit 1 Mio. Stunden und dividiert durch die Anzahl der insgesamt geleisteten Stunden errechnet, die wichtigste Kennzahl zum Thema Arbeitssicherheit. In Summe liegt der UH1-Wert für die SKE Support Services GmbH im Geschäftsjahr 2021 bei 8,32 (i. Vj. 7,31). Das Ziel "Null Unfälle" wird auch in 2022 wie jedes Jahr eines der wichtigsten Ziele der Gesellschaft sein. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht1. Risikobericht Die SKE Support Services GmbH ist speziellen branchentypischen Risiken ausgesetzt, die im Wesentlichen Markt-, Kalkulations- und Auftragsrisiken, sowie Gewährleistungs- und Haftungsrisiken betreffen. Es fehlen qualitativ hochwertige und dauerhaft seriöse Anbieter von Montagedienstleistungen, die auch den speziellen Anforderungen des US-Kunden entsprechen. Dies erschwert die Beauftragung von Nachunternehmern. Auch die aktuelle Materialverknappung und der damit einhergehende Anstieg der Materialpreise beeinflusst die Gesellschaft stark. Die gestiegenen Materialpreise sollen durch die Anhebung der Verkaufspreise kompensiert werden. Insgesamt werden die branchenbezogenen Risiken als mittleres Risiko eingeschätzt. Ein niedriges Risiko liegt in der Gewinnung von Aufträgen durch die fortschreitende Umstrukturierung der US-Streitkräfte sowie die ständige Änderung des amerikanischen Verteidigungsbudgets sowohl in Deutschland als auch in Europa. Zusätzlich verlängern sich die Vertragslaufzeiten von Rahmenverträgen und die damit verbundenen Gesamtvolumina steigen an. Darüber hinaus verändert sich die Einkaufsstrategie unseres Kunden dahingehend, dass vermehrt Aufträge über nationale Bauämter ausgeschrieben und auch abgewickelt werden. Dies bedeutet, dass mit zunehmender Konkurrenz in Deutschland zu rechnen ist. Als Folge der seit Anfang 2020 fortschreitenden, weltweiten Ausbreitung des Coronavirus zeichnete sich eine zeitweise Eintrübung der Weltkonjunktur ab. In den bestehenden Lieferungs- und Leistungsbeziehungen kann es- je nach Art und Umfang - weiterhin zu Einschränkungen, wie z.B. Zugangsbeschränkungen zu US-Stützpunkten und Verzögerungen bei Lieferanten und Subunternehmern kommen. Dies würde die Leistungserbringung für den Zeitraum der Beschränkungen verzögern bzw. verhindern. Es bestehen zusätzliche Risiken durch eine reduzierte Belegschaft durch Quarantänebeschränkungen, Einschränkungen im Homeoffice für Verwaltungsmitarbeiter, sowie in reduzierten Kapazitäten beim Kunden zu Auftragsabwicklung. Insgesamt werden die Risiken hieraus als niedrig eingeschätzt. Der sich immer schwieriger gestaltende Arbeitsmarkt birgt ein mittleres Risiko. Offene Stellen können nur schwer besetzt werden, häufig müssen Headhunter beauftragt werden, um erfolgreich zu sein. Die SKE Support Services GmbH arbeitet daher an Maßnahmen, durch die Mitarbeiter möglichst langfristig an das Unternehmen gebunden werden. Es wird zunehmend in die Mitarbeiterzufriedenheit investiert. Zusätzlich können geopolitische Risiken, wie z.B. die militärische Intervention Russlands in der Ukraine, die Verschärfung von Handelskonflikten oder außenpolitische Konflikte die Rahmenbedingungen für unsere Gesellschaft negativ beeinträchtigen und zu einem operativen Betriebs- und Ertragsrisiko führen. Die Gesellschaft hat für potenzielle Geschäftsrisiken Frühwarnindikatoren definiert. Diese werden im Rahmen der laufenden VINCI Energies Prozesse wie z.B. monatlichen Projektkontrollen überwacht, bei denen Verzögerungen frühzeitig identifiziert werden können. Diese führen gegebenenfalls zur Einleitung standardisierter Gegenmaßnahmen, bei denen Kunden rechtzeitig über Verlängerungen der Leistungszeitraums und der damit einhergehenden Erhöhung der Kosten informiert werden. Im Falle von reduzierten Personalkapazitäten wird Unterstützung aus weniger belasteten Business Units geleistet. Es erfolgt ebenfalls die ständige Überwachung des laufenden Auftragsbestands, der potenziellen Chancen und der damit assoziierten Risiken. Eine aufmerksame Verfolgung geopolitischer Ereignisse in den Regionen, in denen die SKE Support Services GmbH tätig ist, erlaubt es situationsbedingt erweiterte Maßnahmen zur Auftragsverfolgung einzusetzen. Entwicklungsbeeinträchtigende oder bestandsgefährdende Risiken wurden nicht identifiziert. 2. Chancen Die kontinuierliche Umstrukturierung der US-Streitkräfte bringt in den bestehenden Einrichtungen ständige Umbaumaßnahmen sowie den Ausbau neuer Standorte in ganz Europe mit sich. So wird davon ausgegangen, dass unser Anteil an Aufträgen von den US-Streitkräften sowohl im Bereich Bau als auch im Dienstleistungssektor insgesamt weiterhin stabil bleiben wird. In den kommenden Jahren bergen vor allem neue Standorte im europäischen Ausland das Potenzial zum Ausbau unseres Auftragsvolumens. Im Jahr 2021 ist der Auftragseingang der US-Armee an Standorten in Deutschland und Ost Europa ähnlich konstant geblieben, wie in vorherigen Geschäftsjahren. Die einzige Ausnahme bildet die neue Business Unit SKE Support Services South, die für Projekte in der Region Stuttgart und Bayern verantwortlich ist. Hier ist es gelungen im Jahr 2021 einen wesentlichen Anteil des Auftragseingangs (EUR 10,8 Mio.) der Gesellschaft für 2022 zu generieren. Die Aufträge in dieser Business Unit werden zum Teil direkt mit der US-Armee, zum Teil mit den deutschen Staatsbauämtern abgewickelt. Die weite Marktabdeckung der SKE Support Services in dieser Region ist die Grundlage für ein dauerhaftes Geschäft mit internem Wachstum aus langfristigen Aktivitäten. Auch das geplante Budget des Kunden lässt annehmen, dass in den kommenden fünf Jahren und darüber hinaus wesentliche Investitionen für Gebäude und Infrastruktur getätigt werden. Durch die European Deterrence Initiative (EDI) ist in den kommenden Jahren eine weitere Förderung und Finanzierung des Ausbaus der Infrastruktur und der logistischen Kapazität in Polen sowie in der Slowakei, in der Tschechischen Republik und in Ungarn geplant. Aufgrund unserer lokalen Partner vor Ort (z.B. SKE Joint Venture Partner Warbud in Polen), einer angestrebten Partnerschaft sowohl mit Eurovia als auch mit der SMP Group für die Slowakei, die Tschechische Republik und Ungarn und unserer langjährigen Tätigkeiten in dem Geschäftsfeld, sehen wir gute Möglichkeiten weitere Aufträge zu akquirieren. Es ist damit zu rechnen, dass die Auftragslage im Rahmen der geplanten Baumaßnahmen (Military Construction -MILCON) des US-Verteidigungsministeriums über das Jahr 2023 hinaus stabil bleibt. Darüber hinaus prüft die SKE Support Services GmbH derzeit die Teilnahme an Ausschreibungen im Rahmen von Verträgen der NATO Support and Procurement Agency (NSPA) an Standorten, an denen sie derzeit mit den US-Streitkräften zusammenarbeitet. Dies könnte eine weitere Möglichkeit zur Steigerung des Auftragseingangs darstellen, sofern zusätzliche Mittel über das NATO-Sicherheitsinvestitionsprogramm bereitgestellt werden. Zusätzlich verfügt die SKE Support Services GmbH durch ihre aktuellen Rahmenverträge über die Möglichkeit ihren Kunden in der aktuellen geopolitischen Situation schnellstmöglich zu helfen. 3. Prognosebericht Die Kombination eines guten Auftragsbestandes (EUR 34,3 Mio.), des Wachstums in Polen und in Süddeutschland sowie der Zufriedenheit unserer Kunden, bestätigt durch wiederholte Beauftragung in etablierten Märkten, machen uns zuversichtlich an den Erfolg in den vergangenen Jahren anzuknüpfen. Wir erwarten für 2022 eine Betriebsleistung von EUR 45,7 Mio. und ein Jahresergebnis vor Gewinnabführung von ca. EUR 3,4 Mio. Die für das Geschäftsjahr 2022 geplante Betriebsleistung und das Jahresergebnis vor Gewinnabführung basieren auf der Aktualisierung des Budgets und Auftragsbestandes im März 2022 sowie dem Auftragseingang im ersten Quartal 2022. Wir weisen darauf hin, dass die tatsächliche Betriebsleistung und der tatsächliche Jahresgewinn von den erwarteten Zahlen abweichen können. Im Hinblick auf die aktuelle Entwicklung in der Corona-Krise haben wir sämtliche für uns erkennbaren Maßnahmen ergriffen, um die bestehenden Prognosen zu halten. Durch unsere Tätigkeit im systemrelevanten Bereich der Infrastruktur versuchen wir in Zusammenarbeit mit unseren Mitarbeitern und Kunden die Einsatzbereitschaft aufrechtzuerhalten. Der Ausblick unterstellt, dass sich die derzeitigen Auswirkungen der Corona-Krise auf unsere Unternehmung nicht weiter verschlechtern. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine belastet die Aussichten für die Weltwirtschaft und bringt große politische Unsicherheit mit sich. Steigende Preise für Energie und Rohstoffe sowie der Ausfall von Nahrungsmittel- und Düngemittelexporten aus der Ukraine und Russland sind wahrscheinliche Folgen. Insbesondere in der Europäischen Union wird sich das Wirtschaftswachstum deutlich abschwächen. Vor allem die hohe Abhängigkeit von russischen Energieimporten stellt ein beträchtliches Risiko für einige Mitgliedstaaten dar. Nicht zuletzt können ein Lieferstopp oder ein Importembargo für russische Energieträger nicht ausgeschlossen werden.
Mannheim, den 02.06.2022 Die Geschäftsführung John Huhtala Bilanz zum 31. Dezember 2021Aktiva
Passiva
Gewinn-
und Verlustrechnung
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 2021 | 2020 | |
| € | € | |
| 1. Umsatzerlöse | 61.050.561,26 | 32.657.716,56 |
| 2.
Verringerung des Bestands an unfertigen Leistungen
(Vorjahr Erhöhung) |
-23.384.717,16 | 9.632.533,04 |
| 37.665.844,10 | 42.290.249,60 | |
| 3. sonstige betriebliche Erträge | 3.518.911,67 | 415.582,24 |
| 4. Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | -368.224,99 | -2.144.224,64 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | -27.721.100,88 | -26.594.895,21 |
| -28.089.325,87 | -28.739.119,85 | |
| 5. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | -5.283.986,08 | -4.497.973,73 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersver-
sorgung und für Unterstützung |
-1.086.431,61 | -907.411,21 |
|
(davon für Altersversorgung EUR 28.171,89;
Vorjahr EUR 22.828,97) |
||
| -6.370.417,69 | -5.405.384,94 | |
| 6.
Abschreibungen auf immaterielle Vermögens-
gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen |
-135.171,00 | -99.295,54 |
| 7. sonstige betriebliche Aufwendungen | -6.423.105,15 | -4.419.159,80 |
| 8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 1.167,84 | 888,14 |
| (davon aus verbundenen Unternehmen € 0,00; Vorjahr € 0,00) | ||
| 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -173.088,14 | -175.974,40 |
| 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -188.353,11 | -500.717,50 |
| 11. Ergebnis nach Steuern | -193.537,35 | 3.367.067,95 |
| 12. sonstige Steuern | -59.512,90 | -46.401,48 |
| 13. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn | 0,00 | -3.320.666,47 |
| 14. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages übernommener Verlust | 253.050,25 | 0,00 |
| 15. Jahresüberschuss | 0,00 | 0,00 |
Die SKE Support Services GmbH hat ihren Sitz in Mannheim und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Mannheim (HRB 717630).
Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB und hat ihren Jahresabschluss nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung in den aktuellen Fassungen aufgestellt.
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. Von den handelsrechtlichen größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde teilweise Gebrauch gemacht.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unverändert. Änderungen im Ausweis werden bei den betroffenen Posten in diesem Anhang erläutert.
Anlagevermögen
Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear pro rata temporis abgeschrieben. Dabei wurden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 Jahren abgeschrieben.
Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen pro rata temporis sowie gegebenenfalls erforderlicher außerplanmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Anschaffungskosten enthalten die Fremdkosten zzgl. Anschaffungsnebenkosten.
Den planmäßigen Abschreibungen liegen Nutzungsdauern bei den technische Anlagen und Maschinen zwischen drei und 14 Jahren und bei den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen einem und 13 Jahren zugrunde.
Anlagegüter, deren Anschaffungskosten € 800,00 nicht übersteigen, werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben.
Umlaufvermögen
Unfertige Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten einschließlich anteiliger Abschreibungen auf das Anlagevermögen berücksichtigt, soweit es der Fertigung dient. Die Herstellungskosten enthalten keine Fremdkapitalzinsen. Aufwendungen für drohende Verluste werden zunächst von den unfertigen Leistungen aktivisch abgesetzt. Für darüber hinausgehende erwartende Verluste werden Rückstellungen gebildet. Das Niederstwertprinzip wird beachtet. Erhaltene Anzahlungen werden bis zur Höhe der unfertigen Leistungen offen von den Vorräten abgesetzt. Ein darüber hinausgehender Betrag wird passivisch ausgewiesen.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 2 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet.
Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennbetrag am Bilanzstichtag angesetzt.
Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklagen werden zum Nennwert bilanziert.
Die Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen wird unter Zugrundelegung eines Rechnungszinses von 1,05 % (i. Vj. 0,80 %) nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards (IFRS) bewertet. Auf eine Anpassung der Bewertung nach handelsrechtlichen Grundsätzen wurde wegen Geringfügigkeit des Unterschiedsbetrages verzichtet.
Die sonstigen Rückstellungen sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages auf Vollkostenbasis angesetzt und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken. Bei der Rückstellungsbewertung werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen mit einbezogen. Ferner werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit einem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre, der von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst.
Die Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB zum Erfüllungsbetrag bilanziert.
Aufgrund der bestehenden steuerlichen Organschaft werden keine latenten Steuern bilanziert.
Fremdwährungsvaluten
Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst.
Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.
Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet.
Kursgewinne bzw. Kursverluste aufgrund abweichender Devisenkassamittelkurse zwischen dem Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls und dem Bilanzstichtag werden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Aufwendungen ausgewiesen.
Gliederung
Das gesetzlich vorgeschriebene Gliederungsschema ist um den Posten Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaften erweitert worden.
1. Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang im Anlagenspiegel dargestellt.
2. Vorräte
Bei den in der Bilanz ausgewiesenen unfertigen Leistungen handelt es sich um noch nicht verrechnete Auftragsleistungen, die im Wesentlichen die Bewirtschaftung und Renovierung sowie in geringerem Umfang auch Werkleistungen für die Modernisierung und Sicherheit der Gebäude und Anlagen umfassen.
3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
| 31.12.202 1 | 31.12.20 20 | |
| TEUR | TEUR | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.037 | 241 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 13.635 | 11.657 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 4.443 | 3.610 |
| 19. 115 | 15.508 |
Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.
Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen folgende Mitzugehörigkeiten:
| 31.12.202 1 | 31.12.20 20 | |
| TEUR | TEUR | |
| Forderungen aus Cash Pooling | 13.299 | 14.970 |
| Verbindlichkeit aus Ergebnisabführung | 0 | -3.321 |
| Forderungen aus Verlustübernahme | 253 | 0 |
| 13.552 | 11.649 | |
| Forderungen gegen sonstige verbundene Unternehmen | 83 | 8 |
| 13.635 | 11.657 |
Seit dem Geschäftsjahr 2020 bestehen sowohl der Cash Pooling- als auch der Gewinnabführungsvertrag mit der Gesellschafterin Vinci Energies Deutschland Building Solutions GmbH. Da die Voraussetzungen der Aufrechnung nach § 387 BGB damit weiterhin erfüllt sind, werden die Verbindlichkeiten aus der Gewinnabführung mit den Forderungen aus dem Cash Pooling in der Bilanz zusammengefasst. Die einzelnen Beträge sind obiger Tabelle zu entnehmen.
Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen polnische Vorsteuerüberhänge.
4. Eigenkapital
Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt € 1.000.000.
Alleingesellschafterin ist die VINCI Energies Deutschland Building Solutions GmbH, Frankfurt am Main.
5. Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
| 31.12.202 1 | 31.12.20 20 | |
| TEUR | TEUR | |
| Ausstehende Lieferantenrechnungen | 6.950 | 3.980 |
| Rückstellung für Restrukturierung | 0 | 1.633 |
| Gewährleistungsverpflichtungen | 1.974 | 631 |
| Kosten der Belegschaft | 768 | 703 |
| Drohende Verluste aus schwebenden Geschäften | 4 | 18 |
| Sonstiges | 158 | 98 |
| 9.854 | 7.063 |
6. Verbindlichkeiten
| 31.12.202 1 | 31.12.20 20 | |
| TEUR | TEUR | |
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 932 | 545 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 385 | 252 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 0 | 31 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaften | 3.130 | 2.616 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 155 | 337 |
| 4.602 | 3.781 |
Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
7. Haftungsverhältnisse
Als Beteiligte an Arbeitsgemeinschaften mit fremden Dritten in der Rechtsform der BGB-Gesellschaft (§§ 705 ff. BGB) haftet die SKE Support Services GmbH gesamtschuldnerisch. Die Gesellschaft erwartet, dass die Bauarbeitsgemeinschaften ihren Zahlungsverpflichtungen vollumfänglich nachkommen. Das Risiko der gesamtschuldnerischen Haftung wird als gering eingeschätzt, da nach derzeitiger Kenntnis keine Inanspruchnahme droht. In einer weiteren Arbeitsgemeinschaft mit einem polnischen Unternehmen der Vinci Gruppe haften wir in Höhe der Einlage von 400.000 PLN (EUR 91.730)
8. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen betragen TEUR 921 (i. Vj. TEUR 1.041); davon sind innerhalb eines Jahres TEUR 407 (i. Vj. TEUR 351) fällig. Die restlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 514 sind innerhalb der nächsten 1 bis 5 Jahre fällig. Es besteht keine finanzielle Verpflichtung gegenüber verbundenen Unternehmen.
9. Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 61.051 (i. Vj. TEUR 32.658) betreffen im Wesentlichen Gebäudemanagement ("Facility Management"-Leistungen) wie Renovierungen und Wartungsarbeiten für das Verteidigungs- und das Außenministerium der Vereinigten Staaten von Amerika.
In der Gewinn- und Verlustrechnung wird aus Gründen der Übersichtlichkeit und Klarheit nach den Umsatzerlösen und der Bestandsveränderung eine Zwischensumme gebildet.
10. Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 3.519 (i. Vj. TEUR 416) beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung abgelaufener Gewährleistungseinbehalte in Höhe von TEUR 245 (i. Vj. TEUR 232), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 3.063 (i. Vj. TEUR 117) sowie Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 77 enthalten (i. Vj. TEUR 27).
Von den sonstigen betrieblichen Erträgen sind TEUR 3.384 (i. Vj. 352 TEUR) periodenfremde Erträge.
11. S onstige betriebliche Aufwendungen
| 202 1 | 20 20 | |
| TEUR | TEUR | |
| Sonstiger betrieblicher Aufwand aus Kostenbelastungen von verbundenen Unternehmen | 2.609 | 2.542 |
| Aufwand für Gewährleistungsverpflichtungen | 1.343 | 0 |
| Leasing- und Betriebskosten der Dienstwagen | 457 | 412 |
| Mieten und ähnlicher Aufwand | 474 | 308 |
| Währungskursverluste | 273 | 75 |
| Externe Dienstleistungen | 221 | 74 |
| Beratungskosten | 215 | 278 |
| Leiharbeiter | 24 | 159 |
| Instandhaltung | 128 | 116 |
| Versicherungen | 131 | 106 |
| Übrige Aufwendungen | 548 | 349 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 6. 423 | 4.419 |
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten TEUR 45 (i. Vj. TEUR 55) periodenfremde Aufwendungen.
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Für ausländische Betriebsstätten sind TEUR 188 (i.Vj. TEUR 501) Ertragssteuer in Polen angefallen.
13. Aufgliederung der Mitarbeiterzahl nach Gruppen
Durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter:
| 202 1 | 20 20 | |
| Anzahl | Anzahl | |
| Angestellte | 60 | 49 |
| Arbeiter | 27 | 27 |
| 87 | 76 |
14. Gewinnabführungsvertrag mit dem Mutterunternehmen
Zwischen der SKE Support Services GmbH und der Rechtsvorgängerin der VINCI Energies Deutschland Building Solutions GmbH, Frankfurt am Main besteht mit Wirkung seit dem 1. Januar 2006 ein Gewinnabführungsvertrag. Die SKE Support Services GmbH ist daher verpflichtet, den Gewinn an die Vinci Energies Deutschland Building Solutions GmbH abzuführen. Bei der Vinci Energies Deutschland Building Solutions GmbH besteht umgekehrt die Verpflichtung zum Verlustausgleich.
15. Angabe zum Abschlussprüferhonorar (§ 285 Nr. 17 HGB)
Auf die Angabe gemäß § 285 Nr. 17 HGB wird verzichtet, da diese Angabe im Konzernanhang der Muttergesellschaft VINCI S.A. erfolgt.
16. Nachtragsbericht
Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine belastet die Aussichten für die Weltwirtschaft und bringt große politische Unsicherheit mit sich. Anhaltend hohe Preise für Energie und Rohstoffe sowie der Ausfall von Nahrungsmittel- und Düngemittelexporten aus der Ukraine und Russland sind wahrscheinliche Folgen. Insbesondere in der Europäischen Union wird sich das Wirtschaftswachstum deutlich abschwächen. Vor allem die hohe Abhängigkeit von russischen Energieimporten stellt ein beträchtliches Risiko für einige Mitgliedstaaten dar. Nicht zuletzt können ein Lieferstopp oder ein Importembargo für russische Energieträger nicht ausgeschlossen werden.
Vor Ausbruch des Krieges zeigte sich die weltweite konjunkturelle Entwicklung robust. Die ökonomischen Auswirkungen der Pandemiewellen fallen aber zunehmend geringer aus. Dagegen verschärfen der russische Angriffskrieg auf die Ukraine und die im Gegenzug ergriffenen Sanktionen die Störungen weltweiter Wertschöpfungsketten und erhöhen den inflationären Druck. Diese angebotsseitigen Schwierigkeiten treffen voraussichtlich noch auf eine weiterhin robuste Konsumnachfrage. Insbesondere die kontaktintensiven Dienstleistungen dürften sich im Sommerhalbjahr 2022 weiter erholen. Im Zuge einer weiteren Normalisierung der Konsumstruktur zwischen Gütern und Dienstleistungen sollten zumindest die pandemiebedingten Engpässe im Verlauf des Jahres an Einfluss verlieren. Wachstumsimpulse dürften durch den teilweisen Abbau ungeplanter pandemiebedingter Ersparnisse und einen soliden Arbeitsmarkt entstehen. Der Sachverständigenrat prognostiziert im Euro-Raum für die Jahre 2022 und 2023 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von jeweils 2,9 %. Für die Prognose unterstellt der Sachverständigenrat, dass die Energiepreise im Prognosezeitraum erhöht bleiben, es jedoch nicht zu einem Stopp russischer Energielieferungen kommt. Das deutsche BIP dürfte im Jahr 2022 um 1,8 % und im Jahr 2023 um 3,6 % zulegen. Der Sachverständigenrat erwartet für den Euro-Raum Inflationsraten von 6,2 % und 2,9 % (HVPI) in den Jahren 2022 und 2023 und von 6,1 % und 3,4 % (VPI) für Deutschland. Die große Abhängigkeit von russischen Energielieferungen birgt das erhebliche Risiko einer geringeren Wirtschaftsleistung bis hin zu einer Rezession bei gleichzeitig deutlich höheren Inflationsraten.
17. Angaben zur Geschäftsführung
| • |
Geschäftsführer der Gesellschaft ist: |
| ― |
John Huhtala, Stelzenberg, Business Area Manager |
Zu den Angaben gemäß § 285 Nr. 9 HGB (Geschäftsführerbezüge) machen wir von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.
18. Konzernabschluss
Gesellschafterin zum Stichtag ist die VINCI Energies Deutschland Building Solutions GmbH.
Der nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellte Konzernabschluss, in den die Gesellschaft einbezogen wird, wird von der VINCI S.A., 1, 1973, Boulevard de la Défense, 92500 Nanterre, Frankreich,, erstellt und in deutscher Sprache im Bundesanzeiger veröffentlicht werden. VINCI S.A. stellt als oberstes Mutterunternehmen den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf.
Der Ort der Offenlegung ist:
|
Greffe du Tribunal de Commerce
de Nanterre
|
Mannheim, den 02. Juni 2022
Die Geschäftsführung
John Huhtala
| Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten | ||||
| 01.01.2021 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2021 | |
| € | € | € | € | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
|
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
5.873,10 | 0,00 | 2.950,00 | 2.923,10 |
| 5.873,10 | 0,00 | 2.950,00 | 2.923,10 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Technische Anlagen und Maschinen | 294.340,61 | 1.555,50 | 207.537,53 | 88.358,58 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 734.073,26 | 208.757,50 | 123.061,34 | 819.769,42 |
| 1.028.413,87 | 210.313,00 | 330.598,87 | 908.128,00 | |
| 1.034.286,97 | 210.313,00 | 333.548,87 | 911.051,10 | |
| Abschreibungen | ||||
| 01.01.2021 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2021 | |
| € | € | € | € | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
|
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
5.873,10 | 0,00 | 2.950,00 | 2.923,10 |
| 5.873,10 | 0,00 | 2.950,00 | 2.923,10 | |
| 0,00 | ||||
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Technische Anlagen und Maschinen | 256.415,61 | 7.724,50 | 206.433,53 | 57.706,58 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 505.551,26 | 127.446,50 | 123.061,34 | 509.936,42 |
| 761.966,87 | 135.171,00 | 329.494,87 | 567.643,00 | |
| 767.839,97 | 135.171,00 | 332.444,87 | 570.566,10 | |
| Restbuchwerte | ||
| 31.12.2021 | 31.12.2020 | |
| € | € | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
|
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
0,00 | 0,00 |
| 0,00 | 0,00 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Technische Anlagen und Maschinen | 30.652,00 | 37.925,00 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 309.833,00 | 228.522,00 |
| 340.485,00 | 266.447,00 | |
| 340.485,00 | 266.447,00 | |
An die SKE Support Services GmbH, Mannheim
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der SKE Support Services GmbH, Mannheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SKE Support Services GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| • |
entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und |
| • |
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um aus- reichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| • |
identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| • |
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
| • |
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| • |
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| • |
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
| • |
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. |
| • |
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, den 2. Juni 2022
PricewaterhouseCoopers
GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Bernhard Klinke, Wirtschaftsprüfer
ppa. Peter Hillebrand, Wirtschaftsprüfer
Der Jahresabschluss zum 31.12.2021 wurde am 22.09.2022
festgestellt.
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
40 nahegelegene Organisationen
Herstellung von Gipserzeugnissen für den Bau
Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Bau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und Telekommunikation
Bauträger für Wohngebäude
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Herstellung von Schuhen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Wärme- und Kältehandel
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Erbringung von allen anderen Unterrichtsdienstleistungen a. n. g.
Wärme- und Kältehandel
Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen