Cryo.Expert GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Heiko Mende seit 18.3.2022 | Vorstandsmitglied |
Max Luitpold Kühner seit 18.3.2022 | Vorstandsmitglied |
Frank Gemünden seit 18.3.2022 | Vorstandsmitglied |
Björn Sternagel seit 18.3.2022 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LeaseForce Vertriebs AGMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12.2023
Gewinn‐
und Verlustrechnung
|
| Gewinn‐ und Verlustrechnung (in TEUR) | 2023 | 2022
(ab 04/22) |
| Erträge aus Abschlussgebühren LeaseForce AG | 7.366 | 3.586 |
| Erträge aus Verwaltungsgebühren LeaseForce AG | 368 | 257 |
| Sonstige Erträge LeaseForce AG (ant. Raten, Verw.erg.) | 1.494 | 709 |
| Erlöse Dienstwagenüberlassung | 135 | 89 |
| Erträge aus Managementgebühren LeaseForce Schweiz | 1.235 | 905 |
| Erträge aus Verwaltungsgebühren LeaseForce Schweiz | 704 | 452 |
| Sonstige betriebliche Erlöse | 18 | 201 |
| Erlöse gesamt | 11.321 | 6.205 |
| Ausfälle Leasinggeschäft | ‐6 | ‐4 |
| Vertriebsprovisionen | ‐899 | ‐488 |
| Auskunftskosten | ‐55 | ‐43 |
| Summe Aufwand für Leasing und ähnliche Geschäfte | ‐960 | ‐535 |
| Summe Personalaufwand | ‐5.137 | ‐3.460 |
| Summe Abschreibungen | ‐7 | ‐2 |
| Raumkosten | ‐470 | ‐319 |
| KfZ Kosten | ‐350 | ‐231 |
| Beratungskosten | ‐60 | ‐71 |
| Jahresabschluss‐ und Prüfungskosten | ‐11 | ‐7 |
| Versicherungen / Beiträge | ‐44 | ‐38 |
| Telefon‐ und Internet | ‐53 | ‐31 |
| Werbekosten | ‐119 | ‐47 |
| Reisekosten | ‐71 | ‐46 |
| Übrige Aufwendungen | ‐409 | ‐296 |
| Summe sonstige betriebliche Aufwendungen | ‐1.587 | ‐1.086 |
| Summe Aufwand | ‐7.691 | ‐5.083 |
| Finanzergebnis | 42 | ‐8 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 3.671 | 1.114 |
| Ergebnisabführung an LeaseForce Holding GmbH | ‐3.671 | ‐1.114 |
| Jahresüberschuss/‐fehlbetrag | 0 | 0 |
| Bilanzgewinn/‐verlust | 0 | 0 |
I. Allgemeine Angaben
Die LeaseForce Vertriebs AG ist unter der Nummer HRB 274438 im Handelsregister des Amtsgerichts München eingetragen.
Die Gesellschaft stellt den Jahresabschluss nach deutschem Handelsrecht (HGB) auf. Die Vorschriften des Aktiengesetzes wurden beachtet. Die Buchhaltung wird in Euro geführt und der Jahresabschluss in Euro aufgestellt.
Die LeaseForce Vertriebs AG ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der LeaseForce Holding GmbH mit dem Sitz in München und wird als Tochtergesellschaft in den Konzernabschluss sowie Konzernlagebericht der LeaseForce Holding GmbH einbezogen. Eine Veröffentlichung erfolgt im Bundesanzeiger.
Die Gesellschaft hat am 28.03.2022 mit der LeaseForce Holding GmbH mit dem Sitz in München als herrschender Gesellschaft einen Gewinnabführungsvertrag sowie mit der LeaseForce AG mit dem Sitz in München einen Betriebsführungsvertrag geschlossen.
Die Gesellschaft hat am 28.03.2022 im Wege der Nachgründung einen Pachtvertrag über Büro- und Geschäftsausstattung mit der LeaseForce AG mit Sitz in München geschlossen.
Die Gliederung der Bilanz wurde gemäß §266 HGB vorgenommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß §275 HGB im Gesamtkostenverfahren in Staffelform aufgestellt.
II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert zum Vorjahr maßgebend:
Sachanlagen
Die immateriellen Anlagewerte und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Dabei werden die Zugänge pro rata temporis abgeschrieben.
Forderungen an Kunden und Forderungen an verbundene Unternehmen
Die Bewertung der Forderungen wird zum Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.
Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten
Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Rückstellungen
Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind jeweils in Höhe des Betrages angesetzt, der dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag entspricht.
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.
III. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz
Präambel
Beim Vorjahresvergleich der Posten in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ist zu berücksichtigen, dass 2022 ein Rumpfgeschäftsjahr war und die Vorjahresdaten somit den Zeitraum vom 01.04.2022 bis 31.12.2022 umfassen.
Sachanlagen
Die Sachanlagen betreffen Betriebs- und Geschäftsausstattung.
Forderungen an verbundene Unternehmen
Die Forderungen an die Schwestergesellschaft LeaseForce AG setzen sich aus Forderungen aus Dienstleistungsgebühren in Höhe von TEUR 2.578 (Vorjahr TEUR 580) sowie Darlehensforderungen in Höhe von TEUR 1.781 (Vorjahr TEUR 400) zusammen. Die Forderungen an die LeaseForce AG (Schweiz) entstehen aus Management- und Verwaltungsgebühren von TEUR 174 (Vorjahr TEUR 298) und aus Darlehensforderungen von TEUR 751.
Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft ist in 100.000 auf den Namen lautende Stückaktien eingeteilt. Alleinige Aktionärin ist die LeaseForce Holding GmbH.
Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Beträge für Bonuszahlungen in Höhe von TEUR 270 (Vorjahr TEUR 243), Verpflichtungen für noch nicht genommene Urlaubsansprüche in Höhe von TEUR 11 (Vorjahr TEUR 14), für Jahresabschlusskosten in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr TEUR 7) sowie für sonstige, das Geschäftsjahr 2023 betreffende Kosten in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr TEUR 3).
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen die Ergebnisabführung an die Muttergesellschaft LeaseForce Holding GmbH in Höhe von TEUR 4.705 (Vorjahr TEUR 1.114) und haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.
Sonstige Verbindlichkeiten
Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer in Höhe von TEUR 418 (Vorjahr TEUR 59) sowie Verbindlichkeiten aus Lohnsteuer und Sozialabgaben in Höhe von TEUR 111 (Vorjahr TEUR 103). Diese haben ebenfalls eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.
IV. Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung
Erlöse
Die Erlöse setzen sich im Berichtszeitraum folgendermaßen zusammen:
| Erlöse | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| EUR | EUR | |
| Erträge aus Gebühren LeaseForce AG | 8.929.151,36 | 4.552.484,07 |
| Erträge aus Gebühren LeaseForce Schweiz | 1.939.594,40 | 1.357.395,51 |
| Erlöse aus Softwareentwicklung für LeaseForce AG | 299.178,51 | 195.591,11 |
| Erlöse Dienstwagenüberlassung | 134.524,24 | 89.188,28 |
| Erträge Kursdifferenzen | 3.355,03 | 5.239,22 |
| Sonstige | 14.710,03 | 5.097,51 |
| Summe | 11.320.513,57 | 6.204.995,70 |
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten:
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| EUR | EUR | |
| Raumkosten | 469.567,70 | 319.122,95 |
| Kraftfahrzeugkosten | 349.553,59 | 231.398,67 |
| EDV-Kosten | 167.945,64 | 104.619,82 |
| Werbungskosten | 119.357,70 | 47.421,11 |
| Bürobetriebskosten | 100.566,04 | 63.824,16 |
| Reisekosten | 71.008,65 | 45.833,18 |
| Rechts- und Beratungskosten | 60.310,65 | 71.157,85 |
| Kommunikationskosten | 53.213,94 | 30.770,25 |
| Versicherungen und Beiträge | 43.527,82 | 37.841,53 |
| Sonstiger Betriebsbedarf | 42.412,24 | 30.628,47 |
| Aufsichtsratsvergütungen | 35.000,00 | 0,00 |
| Kosten des Geldverkehrs | 18.328,29 | 12.972,17 |
| Bewirtungskosten | 12.117,13 | 10.296,32 |
| Buchführungskosten | 11.669,00 | 8.251,25 |
| Kosten Personalsuche | 11.098,26 | 27.505,83 |
| Jahresabschlusskosten | 10.940,00 | 7.000,00 |
| Fortbildungskosten | 10.129,55 | 37.785,25 |
| Summe | 1.586.746,20 | 1.086.428,81 |
V. Sonstige Erläuterungen
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen für Dienstfahrzeuge, Dienstfahrräder, Mietraten für Druck-/Kopiergeräte sowie eingesetzte Software und den Arbeitsschutz in Höhe von insgesamt TEUR 526 (Vorjahr TEUR 104).
VI. Ergänzende Angaben
Aufsichtsrat
| • |
Dr. Albert Graf von Schönborn, selbstständiger Rechtsanwalt und Steuerberater, München (Vorsitzender) |
| • |
Dr. Max Kühner, Geschäftsführer LT-Verwaltungs-GmbH, München (Stellvertreter) |
| • |
Marco Illbruck |
Der Aufsichtsrat erhält für seine Tätigkeit eine Vergütung von TEUR 35.
Vorstand
| • |
Max Kühner, Vorstand Vertrieb und IT, Starnberg (Vorstandsvorsitzender) |
| • |
Frank Gemünden, Vorstand Personal und Verwaltung, München |
| • |
Heiko Mende, Kreditvorstand, München |
| • |
Björn Sternagel, Finanzvorstand, Aschheim |
Die Bezüge der Vorstände betrugen TEUR 998 (Vorjahr ab dem zweiten Quartal TEUR 707). Ab April 2022 wurden die Vorstandsmitglieder wie auch das restliche Personal in die LeaseForce Vertriebs AG übernommen und von dieser bezahlt.
Personal
Im Geschäftsjahr 2023 waren im Durchschnitt 51 Mitarbeiter (Vorjahr 41 Mitarbeiter) beschäftigt.
Abschlussprüferhonorar
Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers setzt sich im Geschäftsjahr wie folgt zusammen:
| Tätigkeit | 2023 | 2022 |
| TEUR | TEUR | |
| Abschlussprüfungsleistungen | 11 | 7 |
Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen
Es wurden keine Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu marktunüblichen Konditionen abgeschlossen.
Nachtragsbericht
Vom Zeitpunkt des Bilanzstichtages am 31.12.2023 bis heute haben sich keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben, die für die Beurteilung der Lage des Unternehmens oder dessen voraussichtlicher Entwicklung von Belang sind.
Jahresergebnis / Ergebnisverwendung
Das Jahresergebnis der LeaseForce Vertriebs AG in Höhe von TEUR 3.671 (Vorjahr TEUR 1.114) wird aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages an die LeaseForce Holding GmbH abgeführt.
München, 09.04.2024
LeaseForce
Vertriebs AG
Der Vorstand
Max Kühner
Frank Gemünden
Heiko Mende
Björn Sternagel
Geschäft und Strategie
Die LeaseForce Vertriebs AG, München wurde im Jahr 2022 gegründet. Das Unternehmen erbringt Dienstleistungen für ihre Schwestergesellschaften, die LeaseForce AG (München) und die LeaseForce AG (Schweiz). Dabei ist sie für die Geschäftsbesorgung, die Kunden- und Vertragsverwaltung und alle weiteren, nicht erlaubnispflichtigen Tätigkeiten rund um die Führung einer Leasinggesellschaft zuständig.
Der strategische Fokus der LeaseForce Vertriebs AG liegt auf der Generierung von stabilen Cash-Flows, die der Gesellschaft durch die monatlichen Abrechnungen mit den Schwestergesellschaften zufließen.
Die Vertriebs AG hat keine Zweigniederlassungen.
Gesamtwirtschaftlicher Rahmen und Marktentwicklung
Der Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen veröffentlichte im März die Zahlen des Leasing-Marktberichts des Instituts der deutschen Wirtschaft. Demnach hat nach den Corona-Jahren der Krieg in der Ukraine weiterhin einen deutlich negativen Effekt auf die Investitionsfreudigkeit deutscher Unternehmen ausgeübt. Trotzdem hat sich im Mobilien-Leasing das Neugeschäftsvolumen im Jahr 2023 auf 73,60 Milliarden Euro (+26,3%) erhöht. Diese exorbitante Steigerung ist jedoch vor allem auf Sondereffekte im Pkw-Leasing (Inflation, Verschiebung von Auslieferungen von 2022 nach 2023 aufgrund der Lieferkettenproblematik) zurückzuführen. Das Mietkaufgeschäft, dessen Volumen auf 11,39 Milliarden Euro anstieg, was einen Zuwachs von 8,4% bedeutet, hatte nominal im Vergleich zum Leasinggeschäft nur eine leicht positive Dynamik. Berücksichtigt man den Preisanstieg in 2023, ergibt sich real noch ein geringerer Zuwachs. In diesem Umfeld hat die LeaseForce AG, für die die Vertriebs AG ihre Dienstleistungen erbringt, ein im Rahmen der Erwartungen liegendes Geschäftsjahr abgeschlossen.
Der Leasingmarkt in der Schweiz verzeichnete in 2023 eine Steigerung von 9,3% in Bezug auf das Neugeschäftsvolumen. Die LeaseForce AG (Schweiz) hat sich im Geschäftsjahr 2023 weiterhin gut entwickelt und konnte das Neugeschäftsvolumen im Vergleich zum Vorjahr um 15% steigern.
Ergebnisentwicklung und Ertragslage
Bei der Betrachtung dieses Jahresabschlusses ist zu berücksichtigen, dass die Vertriebs AG erst zum April 2022 den Geschäftsbetrieb aufgenommen hat und die Vorjahreszahlen somit kein volles Geschäftsjahr, sondern nur neun Monate repräsentieren.
Im Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftete die Vertriebs AG einen Jahresüberschuss von TEUR 3.671 (Vorjahr TEUR 1.114). Dieser wird aufgrund des mit der LeaseForce Holding GmbH abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages an die Holding abgeführt, sodass sich ein Bilanzergebnis von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 0) ergibt. Die Erlöse stammen zum größten Teil aus den mit der LeaseForce AG sowie mit der LeaseForce AG (Schweiz) abgerechneten Vergütungen für die Verwaltung und das Management des Vertragsbestandes. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden mit der LeaseForce AG insgesamt TEUR 9.228 (Vorjahr TEUR 4.552) und mit der LeaseForce AG (Schweiz) TEUR 1.940 (Vorjahr TEUR 1.357) abgerechnet.
Der Leasingaufwand setzt sich vor allem aus Provisionsaufwendungen in Höhe von TEUR 899 (Vorjahr TEUR 488) sowie Kosten für Bonitätsauskünfte von TEUR 55 (Vorjahr TEUR 43) zusammen. Der Personalaufwand betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR 5.137 (Vorjahr TEUR 3.460). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich auf TEUR 1.622 (Vorjahr TEUR 1.086). Größte Positionen waren hier Mietzahlungen (TEUR 470, Vorjahr TEUR 319), Kraftfahrzeugkosten (TEUR 350, Vorjahr TEUR 231), EDV-Kosten (TEUR 168. Vorjahr TEUR 105), Werbungskosten (TEUR 119, Vorjahr TEUR 47), Kosten für den Bürobetrieb (TEUR 101, Vorjahr TEUR 64) und Reisekosten (TEUR 71, Vorjahr TEUR 46).
Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses von TEUR 42 (Vorjahr TEUR -8) ergibt sich somit ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von TEUR 3.671 (Vorjahr TEUR 1.114). Dieses wird komplett an die LeaseForce Holding GmbH abgeführt.
Vermögenslage
Die Bilanzsumme der Vertriebs AG betrug zum Ende des Berichtsjahres TEUR 5.691 (Vorjahr TEUR 1.688). Größter Aktivposten sind die Forderungen an die verbundenen Unternehmen LeaseForce AG und die Schwestergesellschaft in der Schweiz (TEUR 5.285, Vorjahr TEUR 1.278), die aus den monatlichen Abrechnungen und aus gegebenen Darlehen resultieren. Neben den aktiven Rechnungsabgrenzungen (TEUR 42, Vorjahr TEUR 284) bestanden zum Bilanzstichtag Bankguthaben von TEUR 336 (Vorjahr TEUR 117).
Bewertungseinheiten nach §254 HGB wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht gebildet.
Finanz- und Liquiditätslage
Das Grundkapital der Vertriebs AG setzt sich aus 100.000 Stückaktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von jeweils 1,00 EUR zusammen. Alle Aktien wurden von der LeaseForce Holding GmbH übernommen.
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Beträge für Bonuszahlungen in Höhe von TEUR 270 (Vorjahr TEUR 243), Verpflichtungen für noch nicht genommene Urlaubsansprüche in Höhe von TEUR 11 (Vorjahr TEUR 14), für Jahresabschlusskosten in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr TEUR 7) sowie für sonstige, das Geschäftsjahr 2023 betreffende Kosten in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr TEUR 3).
Aus der Abführung des Jahresergebnisses an die LeaseForce Holding GmbH resultiert eine Verbindlichkeit von TEUR 4.705 (Vorjahr TEUR 1.114). Des Weiteren bestanden am Bilanzstichtag Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 68 (Vorjahr TEUR 45) sowie sonstige Verbindlichkeiten von TEUR 529 (Vorjahr TEUR 162). Diese stammen aus dem sich aus der Voranmeldung Dezember 2023 ergebenden Umsatzsteuersaldo von TEUR 418 (Vorjahr TEUR 59) und aus noch zu zahlender Lohnsteuer und Sozialabgaben (TEUR 111, Vorjahr TEUR 103).
Die Vertriebs AG konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr ihre Zahlungsverpflichtungen zu jeder Zeit erfüllen. Die Möglichkeit von Skontozahlungen wurde stets genutzt.
Vergleich des Geschäftsverlaufs mit den Prognosen des Vorjahres
In unserer Prognose waren wir von einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von ungefähr 2,9 Mio. EUR ausgegangen. Dies konnte jedoch aufgrund höherer Erträge aus den für die LeaseForce AG erbrachten Dienstleistungen übertroffen werden. Die Bilanzsumme liegt aufgrund der höheren Forderungen und Verbindlichkeiten mit den Schwestergesellschaften LeaseForce AG und LeaseForce AG (Schweiz) sowie der Muttergesellschaft LeaseForce Holding GmbH ebenfalls über dem prognostizierten Wert von 3,6 Mio. EUR.
Gesamtaussage des Vorstands zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Im Rahmen der monatlichen Berichterstattung sowie mit Hilfe der monatlich erstellten Hochrechnungen für die Folgejahre erfolgt eine detaillierte Vorschau auf den künftigen Liquiditätsbedarf. So ist der Vorstand jederzeit über die Liquiditätsentwicklung informiert.
Insgesamt beurteilen wir die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als geordnet. Der von der Gesellschaft im ersten vollständigen Geschäftsjahr erzielte Jahresüberschuss stellt uns zufrieden und die in 2022 eingeführte Konzernstruktur hat sich bewährt.
Insgesamt sehen wir uns gut gerüstet, mit unserem Team von engagierten und hochqualifizierten Mitarbeitern das Geschäft weiter ausbauen zu können.
Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
Uns ist bewusst, dass Kundenzufriedenheit langfristig nur mit sehr fachkundigem, gut geschultem Personal auf einem hohen Niveau gehalten werden kann. Aus diesem Grund legen wir bei der Auswahl unserer Mitarbeiter nicht nur großen Wert auf bereits vorhandene Berufserfahrung im Finanzierungsleasing, sondern fördern unsere Mitarbeiter durch geeignete Aus- und Fortbildungsmaßnahmen. Wichtig ist uns insbesondere ein gutes Betriebsklima, denn nur in einem positiven Umfeld können auf lange Sicht konstant gute Arbeitsergebnisse erzielt werden.
Risiken- und Chancenbericht
Ziel des Vorstandes ist es, die Risiken, denen das Unternehmen ausgesetzt ist, weitestgehend zu minimieren sowie das Unternehmen so aufzustellen, dass ein regelmäßiger und stabiler Cash-Flow gewährleistet ist. Zu den Risiken im Einzelnen:
a) Adressenausfallrisiken
Die Vertriebs AG fungiert als Dienstleister für die LeaseForce AG sowie die LeaseForce AG (Schweiz). Diese beiden Gesellschaften verfügen über sehr diversifizierte Vertragsportfolien, deren Risiken einem strengen Monitoring durch die aufsichtsrechtlichen Anforderungen in Deutschland und der Schweiz unterliegen. Aus diesem Grund kann davon ausgegangen werden, dass beide Gesellschaften als Kunden der Vertriebs AG ihren zukünftigen Zahlungsverpflichtungen gegenüber der Vertriebs AG jederzeit nachkommen können. Daher beurteilen wir das Adressenausfallrisiko als extrem gering.
b) Marktpreisrisiken
Es besteht ein Währungsrisiko aus dem Dienstleistungsvertrag mit der LeaseForce AG (Schweiz), da die anfallenden Management- und Verwaltungsgebühren in Schweizer Franken abgerechnet werden.
c) Liquiditätsrisiken
Ein Liquiditätsrisiko kann dann entstehen, wenn die Gesellschaft ihre Zahlungsverpflichtungen nicht mehr erfüllen kann. Durch eine monatliche Abrechnung mit den Schwestergesellschaften, für die die Vertriebs AG ihre Dienstleistungen erbringt, ist jedoch ein regelmäßiger Cash-Flow gewährleistet. Darüber hinaus wird die Liquidität des Unternehmens täglich überwacht. Dies gilt ebenso für die Liquiditätslage der LeaseForce AG und der LeaseForce AG (Schweiz). Somit beurteilen wir das Liquiditätsrisiko als gering.
Marktliquiditätsrisiken sehen wir für die LeaseForce AG nicht, da unser Unternehmen keine Finanzinstrumente im Bestand hat. Daher besteht kein Risiko, derlei Vermögensgegenstände unterhalb des Marktpreises oder gar nicht verkaufen zu können.
d) Operationelle Risiken
Operationelle Risiken können der Vertriebs AG im Bereich der Unternehmenssteuerung und im Personalbereich entstehen. Der Vorstand agiert durchgängig im Vier-Augen-Prinzip. Ein personelles Risiko ist durch klar definierte Vertretungsregeln minimiert und ein potenzielles, aus dem Weggang von Vorstandsmitgliedern entstehendes Risiko annähernd ausgeschlossen, da diese Personen auch Gesellschafter der Muttergesellschaft des Unternehmens sind.
Insofern schätzen wir die operationellen Risiken als gering ein.
e) Chancen unseres Geschäftsmodells
Die Chancen des Geschäftsmodells der Vertriebs AG liegen im weiteren Ausbau des Geschäftes der Schwestergesellschaften Diese planen mit steigenden Neugeschäftszahlen, so dass die Vertriebs AG von der positiven Geschäftsentwicklung ihrer Kunden profitieren wird.
Gesamteinschätzung
Der Vorstand kennt keine weiteren, über das normale Maß hinausgehenden und mit dem Geschäft verbundenen Risiken, die die zukünftige Entwicklung der Vertriebs AG betreffen.
Alle genannten Risiken werden kontinuierlich überwacht, weshalb wir die Risikolage für unser Unternehmen als niedrig einschätzen.
Prognose
In seiner aktuellen Konjunkturprognose für 2024 geht das Institut der deutschen Wirtschaft von einer wirtschaftlichen Stagnation aus und erwartet für die preisbereinigten Ausrüstungsinvestitionen ein Wachstum von lediglich 0,5%.
Für die LeaseForce Vertriebs AG gehen wir für das Jahr 2024 von einem auf dem Niveau des Jahres 2023 liegenden Jahresergebnisses aus. Wir rechnen mit einem bei ungefähr 3,5 Mio. EUR liegenden Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, welches aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags an die LeaseForce Holding GmbH abgeführt werden wird. Die Bilanzsumme wird bis zum Ende des Geschäftsjahres 2024 auf ca. 9,0 Mio. EUR ansteigen.
Vom Zeitpunkt des Bilanzstichtages am 31.12.2023 bis heute haben sich keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben, die für die Beurteilung der Lage des Unternehmens oder dessen voraussichtlicher Entwicklung von Belang sind.
München, 09.04.2024
LeaseForce
AG
Der Vorstand
Max Kühner
Frank Gemünden
Heiko Mende
Björn Sternagel
An die LeaseForce Vertriebs AG, München
Prüfungsurteil
Wir haben den Jahresabschluss der LeaseForce Vertriebs AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LeaseForce Vertriebs AG, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
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entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023. |
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vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für das Prüfungsurteil
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Überein-stimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchge-führt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtli-chen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlus-ses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vor-schriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresab-schluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Er-tragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grunds-ätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür ver-antwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammen-hang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungsle-gungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lage-berichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zu-künftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter ver-antwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig er-achtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den an-zuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:
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identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; |
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gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; |
| • |
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; |
| • |
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; |
| • |
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresab-schlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; |
| • |
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; |
| • |
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplan-ten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellun-gen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 14. Mai 2024
Baker
Tilly GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
(Düsseldorf)
Nick
Krey
Wirtschaftsprüfer
Dr.
Stefan Fischer
Wirtschaftsprüfer
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