Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 541022
Vorher
Alcan Packaging Singen GmbH
Eingetragen
1.10.1991
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungen und Verschlüssen aus Eisen, Stahl und NE-MetallHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Packstoffen und Packsystemen aus Aluminium und anderen Materialien sowie der Handel mit solchen und anderen Waren.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Jörg Dreher
seit 11.4.2025
Prokura
Mareike Kallweit
seit 10.10.2024
Prokura
György Csima
seit 19.2.2024
Prokura
Carsten Braun
seit 2.8.2023
Prokura
Andreas Kessler
seit 1.12.2022
Prokura
Ziad Ahmad Osman
seit 24.10.2022
Prokura
Prokura
Christian Muckermann
seit 19.11.2019
Geschäftsführer
Stefan Feinauer
seit 19.11.2018
Prokura
Steffen Rekowski
seit 19.11.2018
Prokura
Prokura
Ludwig Wandinger
seit 6.9.2012
Geschäftsführer
Karola Knothe
seit 4.10.2011
Prokura
Michael Preuß
seit 30.7.2007
Prokura
Thomas Edmund Späth
seit 14.11.2006
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Amcor Investments Germany GmbH & Co. OHG
90.00%
AMCOR PLCGBR
10.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Alcan Packaging Neumünster GmbH
Germany
50.000.000 DM
100.00%

Beteiligungen
Beta

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Amcor Flexibles Singen GmbH

Singen Hohentwiel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis 30. Juni 2024

A. Grundlagen der Gesellschaft

Die Amcor Flexibles Singen GmbH ist einer der größten Standorte des Amcor Konzerns. Mit seinen Folienwalzwerken und Veredelungsanlagen ist die Gesellschaft ein führender Spezialist für aluminiumbasierte Verpackungsmaterialien und technische Folien.

Das Werk liefert seine hochwertig veredelten Packstoffe weltweit an industrielle Kunden in den Bereichen Pharma und Nahrungsmittel sowie an Schwestergesellschaften des Amcor Konzerns. Die Produkte erfüllen höchste Anforderungen hinsichtlich Produktschutz, Verbraucherfreundlichkeit und Recyclingfähigkeit. Das Unternehmen ist außerdem Spezialist für hochglänzende, matte und strukturierte dekorative Aluminiumoberflächen für die Automobil- und Möbelindustrie.

Finanzielle Leistungsindikatoren und Steuerungsgrößen der Gesellschaft sind vor allem die Nettoumsatzerlöse ohne die "sonstigen Umsatzerlöse" (vgl. B.2.1.) sowie das EBIT (Earnings before interest and tax bzw. Ergebnis vor Zinsen und Steuern), basierend auf dem internen Management Reporting nach US GAAP. Unterschiede zum deutschen Handelsrecht in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ergeben sich im Anlagevermögen, Vorratsvermögen und bei den Pensionsrückstellungen. Außerdem werden handelsrechtlich keine latenten Steuern bilanziert. Unterschiede in Bezug auf das EBIT ergeben sich aus den zuvor dargestellten Bereichen. Die Entwicklung des handelsrechtlichen Betriebsergebnisses (Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Ergebnisabführung/Verlustübernahme) wird in Abschnitt B.2.3. erläutert. Die erwartete Entwicklung dieser Indikatoren wird im Abschnitt "Prognosebericht" dargestellt. Weitere Kennzahlen werden im Abschnitt B.2.4. erläutert.

Forschung und Entwicklung

Die Forschungs- und Entwicklungsaktivtäten sind im Amcor Konzern organisatorisch nicht direkt den einzelnen Gesellschaften zugeordnet, sondern zur kontinuierlichen Steigerung der Innovationskraft zentral gebündelt.

Entwicklungsprojekte erfolgen jeweils in enger Abstimmung mit den involvierten Werken.

B. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Nach Überwindung der Corona-Pandemie und der Energiekrise steht die deutsche Industrie durch die andauernde schwache Konjunktur und die geopolitischen Unsicherheiten weiter vor großen Herausforderungen. Das preisbereinigte BIP lag im Kalenderjahr 2023 laut Statistischen Bundesamt bei -0,2% im Vergleich zum Vorjahr. Zum ersten Quartal 2024 konnte eine leichte Verbesserung um +0,2% im Vergleich zum Vorquartal erzielt werden. Diese Verbesserung lag leicht unterhalb des europäischen Durchschnitts.

(Quelle: Destatis Pressemitteilung Nr. 205 vom 24. Mai 2024)

Die Konjunkturprognosen gehen für das Kalenderjahr 2024 von einer leichten Verbesserung aus, auch wenn die Grundsituation weiterhin angespannt bleibt. Dies wird unter anderem mit steigenden Reallöhnen, einer robusten Arbeitsmarktentwicklung und gesunkenen Energiekosten begründet, wobei gegenläufig die geopolitischen Krisen und die strukturellen Probleme die Lage weiter belasten.

(Quelle: Pressemitteilung vom 21. Februar 2024, Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Jahreswirtschaftsbericht 2024)

Die Prognosen liegen bei einem BIP für 2024 von +0,4% und 2025 von +1,5 im Vorjahresvergleich und einer sinkenden Inflationsrate von 5,9 im Jahr 2023 auf 2.2% für das Jahr 2024 und 1,7% für das Jahr 2025.

(Quelle: ifo Konjunkturprognose vom 20. Juni 2024)

2. Geschäftsverlauf

2.1 Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:

Aufteilung nach Regionen:

Region 2023/24
T€
2022/23
T€
Bundesrepublik Deutschland 118.656 140.501
Andere Staaten der Europäischen Union 252.676 267.971
Übrige Welt 220.653 293.468
591.985 701.940

Aufteilung nach Sparten:

Sparte 2023/24
T€
2022/23
T€
Walzprodukte 236.645 288.822
Pharmaverpackungen 221.164 249.903
Lebensmittelverpackungen (Food) 74.636 90.311
Technische Produkte 19.496 23.641
Nettoumsatzerlöse (finanzieller Leistungsindikator) 551.941 652.677
sonstiger Umsatz 40.044 49.263
Gesamtumsatzerlöse 591.985 701.940

Der Nettoumsatz der Amcor Flexibles Singen GmbH sank im abgelaufenen Wirtschaftsjahr um insgesamt 15,4% auf 551,9 Mio. €, während der Absatz (in Tonnen) um 9,9% gesunken ist. Der Umsatz- und Absatzrückgang ist auf eine gesunkene Nachfrage zurückzuführen. Der überproportionale Umsatzrückgang ist auf die gesunkene Metallnotierung in den Preisgleitklauseln der Walzprodukte zurückzuführen.

Bei den Gesamtumsatzerlösen, zu denen auch die sonstigen Umsatzerlöse aus Metall-, Schrott- und Betriebsmittelverkäufen sowie aus Konzernumlagen gehören, ergab sich eine Senkung um 15,7% auf 592,0 Mio. €.

2.2 Geschäfts- und Auftragslage

Im Geschäftsjahr 2023/24 hat sich der Außenumsatz für den Unternehmensbereich Walzerei um 18,1% auf 236,6 Mio. € reduziert, während der Außenabsatz (in Tonnen) um 9,5% zurückgegangen ist. Der Umsatzrückgang ist auf das geringere Absatzvolumen und den Rückgang der Metallnotierung zurückzuführen. Die Auslastung der Walzerei lag fast während des gesamten Geschäftsjahrs unter Vorjahresniveau, allerdings war zum Ende des Geschäftsjahres eine leichte Erholung erkennbar.

Der Nettoumsatz in der Veredelung - zu der die Sparten Pharmaverpackungen, Lebensmittelverpackungen und Technische Produkte zählen - sank um 13,3% auf 315,3 Mio. €, während die Volumenentwicklung (in Quadratmetern) mit 13,6% gegenüber dem Vorjahr rückläufig war.

Aufgrund eines geringeren Auftragseingangs waren die Umsätze in den Segmenten der technischen Produkte mit 17,5% und der Lebensmittelverpackungen mit 17,4% rückläufig. Im Bereich der Pharmaverpackungen sank der Absatz um 9% und folglich der Umsatz um 12%.

Die aktuelle Auftragslage, sowohl bei der Walzerei als auch der Veredelung, lag das ganze Jahr unter den Erwartungen und unter den Werten zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres.

2.3 Geschäftsergebnis

Das Ergebnis nach Zinsen und Steuern beläuft sich für das Geschäftsjahr auf 48,6 Mio. € (Vorjahr: 89,7 Mio. €).

Darin enthalten ist ein Ertrag aus Gewinnabführung in Höhe von 11,4 Mio. € (Vorjahr: 13,5 Mio. €) aus der Beteiligung an der Amcor Flexibles Teningen GmbH mit Sitz in Teningen. Mit dieser Gesellschaft wurde mit Wirkung zum 1. Juli 2018 ein Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen, welcher wiederum am 18. Juni 2019 ins Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg i. Br. eingetragen wurde.

Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der Amcor Tobacco Packaging Neumünster GmbH, Berlin, wird das Jahresergebnis der Amcor Flexibles Singen GmbH in Höhe von 48,6 Mio. € (Vorjahr: 89,7 Mio. €) an die Amcor Tobacco Packaging Neumünster GmbH abgeführt.

Daneben beinhaltet das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung das Zinsergebnis in Höhe von 2,8 Mio. € (Vorjahr: 0,7 Mio. €). Den aufgrund der Marktzinsentwicklung gestiegenen Zinserträgen in Höhe von 3,3 Mio. € (Vorjahr: 1,2 Mio. €) stehen hierbei Zinsaufwendungen in Höhe von 0,4 Mio. € (Vorjahr: 0,5 Mio. €) gegenüber, die vor allem Zinsanteile langfristiger Rückstellungen (vor allem Pensionen) in Höhe von 0,4 Mio. € (Vorjahr: 0,4 Mio. €) enthalten.

Das handelsrechtliche Betriebsergebnis (Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Ergebnisabführung/

Verlustübernahme) liegt damit bei 34,5 Mio. € (Vorjahr 75,7 Mio. €). Die für die Verringerung des Betriebsergebnisses relevanten Faktoren werden nachstehend erläutert.

Die sonstigen betrieblichen Erträge von 1,2 Mio. € verringerten sich gegenüber dem Vorjahr (3,7 Mio. €) um 2,5 Mio. €. Dies ist einerseits auf die Erhöhung des Festwertes für Transportgestelle im Vorjahr zurückzuführen und andererseits auf die geringeren Kursgewinne im aktuellen Geschäftsjahr.

Der Materialaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr von 430,1 Mio. € auf 365,2 Mio. € um 64,8 Mio. € reduziert. Diese Entwicklung ist vor allem in der rückläufigen Absatzmenge zu begründen. Die Materialaufwandsquote hat sich dabei leicht aufgrund der geringeren Losgrößen von 61,3% auf 61,7 % erhöht.

Die Ausgaben im Bereich Personal lagen mit 109,0 Mio. € (Vorjahr: 109,7 Mio. €) unter Vorjahr, was mit der niedrigeren Mitarbeiteranzahl einhergeht.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit 75,8 Mio. um € 1,6 Mio. € niedriger als im Vorjahr. Dies erklärt sich dadurch, dass die gestiegenen Konzernverrechnungen (+2,5 Mio. €) durch niedrigere Kursverluste (-2,8 Mio. €) und niedrigere Heizkosten (-1,3 Mio. €) kompensiert wurden.

Zum Ende des Wirtschaftsjahres ergab sich ein mengenmäßiger Bestandsabbau von 1.401 Tonnen. In Verbindung mit dem zur Anwendung kommenden Lifo (Layer) Verfahren ergibt sich daraus ein wertmäßiger Bestandsabbau von über 2,7 Mio. €.

2.4 Betriebswirtschaftliche Kennzahlen

a) Verschuldungsgrad / Eigenkapitalquote

Per 30. Juni 2024 wird ein Finanzguthaben von 62,5 Mio. € ausgewiesen (Vorjahr: 91,7 Mio. €).

Durch die leicht gesunkene Bilanzsumme erhöhte sich, bei gleichbleibendem Eigenkapital, die Eigenkapitalquote von 20,4% auf 22,5%. Hierzu verweisen wir auch auf die Erläuterungen zur Vermögenslage.

b) Working Capital

Das Working Capital verringerte sich von 13,8 Mio. € zum 30. Juni 2023 um 13,6 Mio. € auf 0,2 Mio. € zum 30. Juni 2024. Als Working Capital definieren wir hierbei die Vorräte, Forderungen (ohne Berücksichtigung etwaiger Finanzforderungen gegen verbundene Unternehmen) und sonstigen Vermögensgegenstände (einschließlich der aktiven Rechnungsabgrenzung) abzüglich der sonstigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten (ohne Berücksichtigung etwaiger Finanzverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen).

Auf der Aktivseite reduzierten sich die Vorräte, bedingt durch den mengenmäßigen Bestandsabbau von 1.401 Tonnen und unter Anwendung der Lifo-Methode um 2,7 Mio. €. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte reduzierten sich um 3,4 Mio. € und die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (ohne Berücksichtigung der Forderung aus Ergebnisabführung gegen die Amcor Flexibles Teningen GmbH) verminderten sich um 2,6 Mio. €, was auf den oben bereits dargestellten Absatz- und Umsatzrückgang zurückzuführen ist.

Auf der Passivseite wirkte sich die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber Dritten um 13,9 Mio. € positiv auf das Working Capital aus, im Gegensatz zu der Verringerung der sonstigen Rückstellungen in Höhe von 9,6 Mio. € (im Wesentlichen niedrigere Personalrückstellungen sowie niedrigere Rückstellungen für Energiekosten). Die Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen begründet sich im Wesentlichen durch die erhöhten stichtagsbedingten Verbindlichkeiten aus Rohstoffeinkäufen.

2.5 Sonstige Leistungsindikatoren

a) Personal

Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren durchschnittlich 1.213 Mitarbeiter beschäftigt (auf Vollzeit umgerechnet, ohne Auszubildende), davon 121 temporär (Vorjahr: 1.247 Mitarbeiter, davon 165 temporär).

Die durchschnittliche Fehlzeitenrate erhöhte sich gegenüber Vorjahr um 0,3 Prozentpunkte von 8,0% auf 8,3%.

Auf die gezielte Weiterbildung und Schulung der Mitarbeiter wurde großer Wert gelegt. Im Geschäftsjahr 2024 wurden die Ausgaben zur Weiterbildung gegenüber dem Vorjahr erneut erhöht.

Mitteilungen gemäß § 289f Abs. 4 HGB:

Die Zielgrößen für den Frauenanteil sind, vor dem Hintergrund der bestehenden Amts- bzw. Vertragslaufzeiten bis zum 30. Juni 2024, wie folgt festgelegt:

Im Aufsichtsrat ein weibliches Mitglied, in der Geschäftsführung 0% (da nur aus zwei Personen bestehend) und in den beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung > 10%.

b) Arbeitsschutz / Umweltschutz / Energieverbrauch

Der Arbeitsschutz war geprägt von der Fortführung der technischen Programme und der nachhaltigen Verbesserung des sicherheitsgerechten Verhaltens aller Beschäftigten. Die bereits bestehenden Sicherheitsmaßnahmen wurden gezielt ausgebaut. Die sicherheitsrelevanten Kennzahlen erreichten auch im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt gute Werte.

Beim Umweltschutz gab es im abgelaufenen Geschäftsjahr keine gravierenden Ereignisse. Die regelmäßigen behördlichen Kontrollen bestätigten den ordnungsgemäßen Zustand der Anlagen. Die im Rahmen der internen regelmäßigen Kontrollen festgestellten Auffälligkeiten wurden unverzüglich beseitigt.

Durch die Fortführung des in den Vorjahren begonnenen Programms zur Steigerung der Energieeffizienz konnte im Geschäftsjahr mit weiteren Einzelmaßnahmen der Energieverbrauch bei den Energieträgern Strom, Gas, Heizungsdampf und Kühlwasser deutlich reduziert werden. Das aktuelle Infrastrukturprojekt im Bereich der Heizungsversorgung, das die Umstellung von Prozess- und Heizungsdampf umfasst, wirkt sich ebenfalls positiv aus. Die durchgeführten Programme führten zu erheblichen Einsparungen bei den verschiedenen Energieträgern und wirkten sich, neben den finanziellen Einsparungen zusätzlich mit einer Reduzierung der CO 2 -Emission, sehr positiv auf die Umweltbilanz des Unternehmens aus.

Alle gesetzlichen Anforderungen im Bereich Umwelt- und Arbeitsschutz wurden eingehalten.

2.6 Produktion

Die Auslastung der beiden Teilbetriebe Walzerei und Veredelung ist im abgelaufenen Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Dies ist einhergehend mit der Absatzentwicklung.

2.7 Investitionen

Die Gesamtinvestitionen in die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen im Geschäftsjahr beliefen sich auf 12,3 Mio. € (Vorjahr: 13,2 Mio. €).

Die Investitionen in der Walzerei betrugen 3,4 Mio. € nach 5,1 Mio. € im Vorjahr. Als wesentlich zu nennen sind in Höhe von 1,3 Mio. € Infrastrukturmaßnahmen im Bereich der Heizungsversorgung sowie operative und sicherheitsrelevante Verbesserungen an den Maschinen.

Im Bereich Veredelung betrug die Investitionssumme 8,9 Mio. € nach 8,1 Mio. € im Vorjahr. Schwerpunkte hier waren ebenfalls die Maßnahmen im Bereich der Heizungsinfrastruktur in Höhe von 3,4 Mio. €. Weitere Maßnahmen betreffen die Arbeitssicherheit, die Ertüchtigung bestehender Anlagen sowie Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung.

3. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Herr Wolfgang Roller ist zum 31. März 2024 aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden, Herr Michael Ritzmann ist zum 1. April 2024 in den Aufsichtsrat eingetreten.

Im Geschäftsjahr wurde abermals für das Kalenderjahr 2025 im Einklang mit den gesetzlichen Regelungen §§ 28ff. Energiefinanzierungsgesetz (EnFG) ein Antrag auf die entsprechenden besonderen Ausgleichsregelungen auch für den Bereich der Veredelung gestellt.

Ebenso hat die Amcor Flexibles Singen GmbH beim Umweltbundesamt (Deutsche Emissionshandelsstelle) zum 30. Juni 2024 einen Carbon-Leakage Kompensationsantrag gem. § 11 Absatz 3 Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) für das Kalenderjahr 2023 gestellt. Eine Bescheidung der Anträge erfolgt erst nach der beihilferechtlichen Genehmigung der BECV (Verordnung über Maßnahmen zur Vermeidung von Carbon-Leakage durch den nationalen Brennstoffemissionshandel) durch die Europäische Kommission (§ 27 BECV). Diese steht derzeit noch aus.

Des Weiteren wurden die im Vorjahr gestellten Anträge auf Beihilfe im Rahmen der Strompreiskompensation für die Walzerei für die Kalenderjahre 2021 und 2022 positiv beschieden. Im Geschäftsjahr wurde für das Kalenderjahr 2023 ebenfalls ein Antrag gestellt.

Amcor plc ist seit dem 11. Juni 2019 an der New York Stock Exchange (NYSE) gelistet. Damit unterliegt Amcor auch den strengen Regeln des Sarbanes-Oxley Acts (SOX). Die lokalen Geschäftsprozesse werden auf Basis des konzerneinheitlichen internen Kontrollsystems im Sinne des Sarbanes-Oxley Acts überwacht. In der Gesellschaft werden regelmäßig umfangreiche Schlüsselkontrollen durchgeführt und dokumentiert. Zusätzlich überprüft die interne Konzernrevision in regelmäßigen Abständen die Ordnungsmäßigkeit aller geschäftsrelevanten Prozesse. Die Ergebnisse der Audits werden zusammen mit eventuellen Korrektur- und Terminvorgaben im Konzern gestreut.

Die Gesellschaft hat im Juli 2024 das Aufrechterhaltungsaudit nach den Normen ISO9001, ISO14001, ISO45001, ISO50001 und FSSC22000 sowie das Rezertifizierungsaudit des Regelwerks ISO15378 erfolgreich bestanden.

C. Darstellung der Lage

1. Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögens- und Finanzlage hat sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt entwickelt.

Die Bilanzsumme sank um 35,6 Mio. € von 376,5 Mio. € auf 340,9 Mio. €.

Auf der Aktivseite ergaben sich gegenüber dem Vorjahr Veränderungen beim Anlagevermögen (+3,3 Mio. €), den Vorräten (-0,8 Mio. €, siehe Erläuterungen zum Geschäftsergebnis) und bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte (-3,4 Mio. €). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen reduzierten sich um -4,7 Mio. €. Die Banksalden haben sich gegenüber dem Vorjahr um -29,2 Mio. € reduziert.

Auf der Passivseite reduzierten sich sowohl die per Gutachten berechneten Pensionsrückstellungen (-0,6 Mio. €) als auch die sonstigen Rückstellungen (-9,6 Mio. €). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten haben sich stichtagsbedingt u.a. aufgrund von höheren Verbindlichkeiten gegenüber Rohstofflieferanten deutlich erhöht (+13,9 Mio. €). Deutlich gesunken sind hingegen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (-40,4 Mio. €). Das liegt vor allem am deutlich gesunkenen Umsatz. Die Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung für das Geschäftsjahr 2022/23 sind darin mit 48,6 Mio. € enthalten. Die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich gegenüber Vorjahr um +0,7 Mio. €.

Wie bereits dargestellt haben sich die Banksalden gegenüber dem Vorjahr um -29,2 Mio. € auf 62,5 Mio. € reduziert. Eine vereinfachte Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2023/24 zeigt folgendes Bild:

Mio. €
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit +56,0
Cashflow aus Investitionstätigkeit +4,5
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -89,7
Veränderung des Finanzmittelfonds -29,2

2. Ertragslage

Die Gewinn- und Verlustrechnung im Geschäftsjahr 2023/24 schließt bei einem Umsatz von 592,0 Mio. € (Vorjahr: 701,9 Mio. €) mit einem Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung in Höhe von 48,6 Mio. € ab (Vorjahr: 89,7 Mio. €). Wesentliche Ursache für den Ergebnisrückgang ist das deutlich verringerte Betriebsergebnis in Höhe von 34,5 Mio. € (Vorjahr: 75,7 Mio. €) aufgrund deutlich gesunkenen Umsatzes.

3. Zusammensetzung des Eigenkapitals

Das gezeichnete Kapital der Amcor Flexibles Singen GmbH in Höhe von 50.000.000 DM (umgerechnet 25.564.594 €) wird zu 100 % durch die Amcor Tobacco Packaging Neumünster GmbH, Berlin - einer nichtbörsennotierten indirekten Tochter des Amcor Konzerns - gehalten.

4. Gesamtaussage

Die im Lagebericht des Vorjahres dargestellten Absatzerwartungen, die von einer Steigerung der Absatzvolumen von etwa 7% bei leicht rückläufigen Verkaufspreisen ausgingen, konnten im abgelaufenen Wirtschaftsjahr marktbedingt nicht erreicht werden. Während des gesamten Geschäftsjahres lag der Auftragseingang sowohl unter Vorjahr als auch unter den Erwartungen, was in der Gesamtbetrachtung dann zu einem Rückgang der Absatzvolumen um nahezu 10% und einem Rückgang des Nettoumsatzes um 15,4% führte. Auch die Prognose beim Betriebsergebnis, für das wir im Lagebericht des Vorjahres von einem leichten Rückgang ausgegangen waren, konnte marktbedingt nicht erreicht werden: die deutlichen Umsatzrückgänge führten zu einer Halbierung des Betriebsergebnisses auf 34,5 Mio. €, trotz der Rückgänge war das Betriebsergebnis aber auch im abgelaufenen Geschäftsjahr positiv.

D. Hinweise auf wesentliche Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung

1. Prognosebericht

Im Wirtschaftsjahr 2024/25 wird die Amcor Flexibles Singen GmbH an ihre erfolgreiche Geschäftspolitik weiter anknüpfen und bestehende Wachstumschancen in den relevanten Märkten wahrnehmen.

Die Gesellschaft erwartet für das kommende Wirtschaftsjahr eine Steigerung des Absatzvolumens von etwa 5% bei der Veredelung und 7% im Bereich der Walzerei bei insgesamt stabilen Verkaufspreisen und folglich entsprechend steigenden Umsätzen.

Die umfangreichen Investitionen der vergangenen Jahre, die kontinuierliche Fortsetzung von Maßnahmen zur Kostenoptimierung sowie die ständige Optimierung der Produktportfolios sollten, zusammen mit einer individuellen Berücksichtigung der Kundenanforderungen, auch im kommenden Geschäftsjahr zu einer stabilen Weiterentwicklung des Unternehmens führen.

Es wird erwartet, dass sich dabei das Betriebsergebnis proportional zu den Umsatzerlösen entwickeln wird.

2. Risikobericht

Die Gesellschaft ist in ein regelmäßiges und kontinuierliches Reporting-System des Konzerns eingebunden.

Die Monatsabschlüsse werden nach einem vorgegebenem Terminplan jeweils am 3. Arbeitstag des Folgemonats an den Konzern berichtet. Die Finanzabteilung untermauert den Abschluss mit aussagekräftigen Analysen, die Geschäftsführung erläutert zusätzlich die monatliche Geschäftsentwicklung und das kommerzielle Umfeld in einem Managementbericht. Bei Abweichungen vom Ergebnisziel wird mit geeigneten Korrekturmaßnahmen gegengesteuert. Die aktualisierten Ergebniserwartungen werden monatlich in einem rollierenden Forecast abgebildet.

In regelmäßig stattfindenden Meetings werden alle geschäftsrelevanten Themen mit der Konzernführung eingehend besprochen.

Seit dem Börsengang der Amcor plc unterliegt die Gesellschaft den strengen Regeln des Sarbanes-Oxley Acts (SOX). Die geforderten internen Kontrollsysteme wurden erfolgreich implementiert und die Wirksamkeit der Kontrollen erneut von der internen Konzernrevision getestet und bestätigt.

2.1. Risiken

Energiepreisrisiken

Eine wettbewerbsfähige Energieversorgung bleibt im Fokus des Unternehmens. Das Unternehmen ist dabei bestrebt, durch eine starke Marktposition, eine strukturierte Preissicherung und langfristige Lieferverträge die Energiepreisrisiken zu minimieren. Des Weiteren werden Beihilfemöglichkeiten für energieintensive Unternehmen konsequent geprüft und beantragt. Um den Energiebedarf insgesamt zu senken, erfolgen kontinuierlich Investitionen in Energieeffizienzmaßnahmen. Darüber hinaus setzt der andauernde Ukraine-Krieg weiterhin eine konstante Energieversorgung unter Risiko. Neben diesem indirekten Risko bestehen für das Unternehmen keine wesentlichen direkten Risiken durch Geschäftsbeziehungen in den vom Ukraine-Krieg betroffenen Gebieten.

Beschaffungs- und Inflationsrisiken

Neben einer wettbewerbsfähigen Energieversorgung werden weitere Kostensteigerungen im Bereich Personal die Notwendigkeit weiterer Kostenoptimierungen, Effizienzverbesserungen und erforderlicher Preiserhöhungen erhöhen. Dies gilt auch für steigende Lagerhaltungskosten, da zunehmende räumliche Einschränkungen auf dem Werksgelände die Anforderungen an eine effiziente Lagerhaltung erhöhen.

In Industrien mit hohem Rohstoffanteil bestehen Risiken in der Bruttomarge, wenn die Verkaufspreise nicht über Klauseln an die Rohstoffkosten gekoppelt sind oder diese nicht -soweit möglich - über geeignete Finanzinstrumente abgesichert werden.

Bei der Amcor Flexibles Singen GmbH wird die Mengenversorgung von Metall und nichtmetallhaltigen Rohstoffen in der Regel durch langfristige Rahmenverträge gesichert.

Die entsprechenden Preisabsicherungen des Metalls erfolgen über Preisgleitklauseln, oder werden unter Berücksichtigung von Konzernvorgaben, soweit möglich, über Finanzderivate geleistet. Sind Gleitklauseln oder Finanzderivate nicht anwendbar, werden vertraglich mögliche Preisverhandlungen in aktuell kurzen Zeitabständen durchgeführt. So gelingt es der Gesellschaft die aktuellen Preisrisiken auszugleichen.

Marktrisiken

Die aktuelle Auftragslage, sowohl bei der Walzerei als auch der Veredelung, liegt leicht hinter den Erwartungen. Gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Auftragssituation sind eingeleitet wie bspw. gezielte Preisanpassungen, um zusätzliche Marktanteile zu gewinnen.

Globale Handelsrisiken

Zunehmende protektionistische Einschränkungen im freien Warenverkehr und Zollbeschränkungen gefährden bestehende Strukturen im Welthandel. Die Auswirkungen bekommen die Unternehmen direkt zu spüren. Amcor Flexibles Singen GmbH ist insbesondere durch die Auswirkungen auf den Aluminiumpreis sowie Zölle auf Aluminiumprodukte im internationalen Handel direkt betroffen.

Kreditrisiken

Für die Gesellschaft bestehen zum Abschlussstichtag keine signifikant hohen Kreditrisiken. Die Gesellschaft stellt durch regelmäßige Kreditwürdigkeitsprüfungen und ein effizientes Debitorenmanagement sicher, dass Verkäufe von Produkten nur an Kunden mit entsprechender Kreditwürdigkeit getätigt werden. Wir unterhalten ausschließlich Beziehungen zu führenden Banken mit erstklassiger Bonität, so dass auch hier kein wesentliches Risiko hinsichtlich der Werthaltigkeit der Bankguthaben besteht.

Cyber Security-Risiken und IT-Risiken

Die in der Gesellschaft implementierten IT-Systeme sind in einem hohen Maße überaltert und entsprechen nicht mehr den heutigen Standards. In der Konzernleitung ist diese Situation bekannt und Pläne zur Modernisierung der bestehenden Systemarchitektur sind in Arbeit.

Die Gesellschaft ist in ein strenges Amcor IT Security Programm eingebettet. Systemseitig wurden umfangreiche Schutzmaßnahmen gegen Cyber Security-Risiken installiert und werden fortlaufend auf aktuellem Stand gehalten. Die Mitarbeiter sind in den Verhaltensregeln geschult. Sicherheitsrelevante Ereignisse unterliegen einem festgelegten Meldeprozess in die Konzernzentrale, Warnhinweise zu möglichen Gefahren werden innerhalb des Konzerns proaktiv gestreut.

2.2. Chancen

Die Rolle der Walzerei als integrierter Versorger der Amcor Gruppe stärkt die Marktposition des Unternehmens und stellt gefestigte Kundenbeziehungen sicher. Des Weiteren stärken gezielte Investitionsmaßnahmen, kontinuierliche Optimierungen und Prozessverbesserungen die Wettbewerbsfähigkeit und positionieren das Unternehmen gut für eine weiterhin erfolgreiche Geschäftsentwicklung. Für das neue Geschäftsjahr wird eine Auslastung auf hohem Niveau erwartet, gleichwohl ermöglicht u.a. der neu abgeschlossene Haustarifvertrag (Zukunftspaket) es dem Unternehmen, zukünftig flexibel auf kurzfristige Auslastungsschwankungen zu reagieren und damit zu jeder Zeit einen kosteneffizienten Produktionsbetrieb sicherzustellen.

Nach dem Rückgang im abgelaufenen Geschäftsjahr, erwartet die Veredelung für das kommende Geschäftsjahr eine Steigerung der Absatzvolumen. Folglich wird auch hier die Auslastung auf einem höheren Niveau erwartet. Auftretende Engpässe in der Produktion werden mit gezielten Investitionsmaßnahmen fortlaufend beseitigt. Kontinuierliche Optimierungen und Prozessverbesserungen stärken die Wettbewerbsfähigkeit, nachhaltige Verbesserungen des Kundenservices festigen die Kundenbindung, neue Produktinnovationen stützen das Wachstum.

3. Sonstige Angaben gemäß § 289 Abs. 2 HGB

Derivative Finanzinstrumente (Futures) werden nur zur Absicherung von Währungskurs- und Rohmetallpreisrisiken eingesetzt. Diese Sicherungsgeschäfte beziehen sich sowohl auf bereits abgeschlossene Grundgeschäfte (Einkaufskontrakte in Fremdwährung) als auch auf noch nicht realisierte Grundgeschäfte.

4. Abschließende Gesamtaussage und voraussichtliche Entwicklung

Die Amcor Flexibles Singen GmbH wird ihre Wettbewerbsfähigkeit kontinuierlich verbessern und ihre Marktposition weiter ausbauen. Das Investitionsprogramm der letzten Jahre hat hervorragende Voraussetzungen für ein nachhaltiges und qualitativ hochwertiges Wachstum geschaffen. Weitere Investitionen werden folgen. Unterstützt werden die Maßnahmen durch das Value Plus Programm, mit dem die individuelle Ertragskraft kritischer Produkte gezielt verbessert wird, sowie durch Continuous Improvement, zur kontinuierlichen Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit.

Bestandsgefährdende Risiken sowie eine Aggregation von Risiken werden aktuell nicht gesehen. Die Chancen und Risiken stehen ausgewogen gegenüber.

Die Gesellschaft erwartet auch im neuen Geschäftsjahr 2024/25 eine stabile und kontinuierliche Weiterentwicklung des Unternehmens.

 

Singen, den 15. August 2024

Amcor Flexibles Singen GmbH

Die Geschäftsführung

Ludwig Wandinger

Christian Muckermann

Bilanz zum 30. Juni 2024

Aktiva

30.06.2024
30.06.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 210.411 189.006
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 27.158.197 28.669.146
2. Technische Anlagen und Maschinen 16.995.003 17.243.750
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.928.466 15.179.534
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 14.223.320 8.912.976
73.304.986 70.005.406
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 14.145.588 14.145.588
87.660.985 84.340.000
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 15.919.308 15.400.700
2. Unfertige Erzeugnisse 32.754.348 32.688.585
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 13.334.385 14.679.964
62.008.041 62.769.249
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 63.673.057 67.106.670
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 55.754.098 60.433.918
3. Sonstige Vermögensgegenstände 8.220.225 8.977.931
127.647.380 136.518.519
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 62.537.764 91.729.643
252.193.185 291.017.411
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.028.434 1.179.220
340.882.604 376.536.631

Passiva

30.06.2024
30.06.2023
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.564.594 25.564.594
II. Kapitalrücklage 48.734.912 48.734.912
III. Gewinnrücklagen 2.341.000 2.341.000
76.640.506 76.640.506
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 35.811.533 36.436.483
2. Sonstige Rückstellungen 22.585.812 32.137.491
58.397.345 68.573.974
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 150.747.211 136.851.480
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 50.118.220 90.478.433
3. Sonstige Verbindlichkeiten 4.140.742 3.489.989
205.006.173 230.819.902
D. Rechnungsabgrenzungsposten 838.580 502.249
340.882.604 376.536.631

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2023 bis 30. Juni 2024

2023/2024
2022/2023
1. Umsatzerlöse 591.985.028 701.940.063
2. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -1.279.816 -4.067.528
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 1.231.273 851.940
591.936.485 698.724.475
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.242.447 3.728.462
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 335.523.804 404.157.212
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 29.700.013 25.903.146
365.223.817 430.060.358
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 91.021.815 91.527.675
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 17.953.044 18.193.724
108.974.859 109.721.399
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 8.701.482 9.608.096
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 75.802.473 77.398.459
(Betriebsergebnis) 34.476.301 75.664.625
9. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 11.416.215 13.463.264
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.261.165 1.207.653
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 443.412 476.814
14.233.968 14.194.103
12. Ergebnis vor sonstigen Steuern und vor Gewinnabführung 48.710.269 89.858.728
13. Sonstige Steuern 142.813 142.144
14. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn -48.567.456 -89.716.584
15. Jahresüberschuss 0 0

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis 30. Juni 2024

I. Allgemeine Hinweise

Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg i.Br. unter HRB 541022 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Amcor Flexibles Singen GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis 30. Juni 2024 wurde nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB unter der Anwendung der Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB aufgestellt.

Angaben, die in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder wahlweise im Anhang zu machen sind, sind zur Verbesserung der Übersichtlichkeit des Jahresabschlusses insgesamt im Anhang aufgeführt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt und entspricht den Vorschriften des BilRUG.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Es haben sich keine Bilanzierungs-, Bewertungs- oder Ausweisänderungen im Vergleich zum Vorjahr ergeben.

Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear über 3 bis 5 Jahre.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen auf Basis der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern, angesetzt.

Geleistete Anzahlungen auf Sachanlagevermögen werden zum Nennwert bilanziert.

Die folgenden Nutzungsdauern wurden angewendet:

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten auf fremden Grundstücken 14 bis 33 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 8 bis 21 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 13 Jahre
Fahrzeuge 5 bis 8 Jahre

Geringwertige Wirtschaftsgüter im Einzelwert von mindestens € 250 und nicht mehr als € 1.000 werden über fünf Jahre linear abgeschrieben.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten, gegebenenfalls zum niedrigeren beizulegenden Wert, angesetzt.

Für das gesamte Anlagevermögen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert erfasst.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (RHB-Stoffe) erfolgt zu durchschnittlichen Anschaffungskosten, wobei zweigeteilt vorgegangen wird. Bei dem im Vorratsvermögen enthaltenen Metallanteil wurde, wie im Vorjahr, unterstellt, dass die zuletzt angeschafften oder hergestellten Bestände zuerst verbraucht oder veräußert wurden (LIFO-Methode).

Die Bewertung der Komponenten über Metallanteil (Masselbasis) erfolgt analog der Bewertung der RHB-Stoffe zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag.

Falls erforderlich, werden auf die RHB-Stoffe angemessene Abwertungen, z.B. im Rahmen einer Verbrauchsanalyse (Gängigkeit) vorgenommen.

Unfertige und fertige Erzeugnisse

Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen sowie die fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Dabei wird zwischen Material- und Fertigungskosten unterschieden. Bei den Materialkosten wird der Metallanteil, gemäß der LIFO-Methode mit Layerbildung, unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die restlichen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe fließen mit dem gleitenden Durchschnitt bzw. Niederstwert in die Bewertung ein. Die Fertigungskosten umfassen die Fertigungseinzelkosten sowie die nach steuerlichen Vorschriften aktivierungspflichtigen Gemeinkosten, für die handelsrechtlich ein Aktivierungswahlrecht besteht. Fremdkapitalkosten werden nicht in die Herstellkosten einbezogen.

Die Fertigungskosten werden auf Basis betriebswirtschaftlicher Standardkosten ermittelt. Zur Umbewertung nach handelsrechtlichen Vorschriften (Eliminierung nicht aktivierungsfähiger Kostenarten, unterschiedliche Abschreibungskomponenten, Abweichungen im Mengengerüst - Standard zu Ist) erfolgen im Berichtsjahr ein je nach Material individueller Zuschlag bzw. Abschlag.

Auf die Bestände wurden angemessene Abschläge für Qualitätsminderungen, mangelnde Gängigkeit sowie für verlustfreie Bewertung vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert bewertet. Erkennbare Ausfallrisiken wurden durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung von 1,0 % auf den nicht einzelwertberichtigten Forderungs-Nettobestand Rechnung getragen.

Flüssige Mittel

Die Flüssigen Mittel werden zu Nennwerten bewertet.

Rechnungsabgrenzungsposten

In den Rechnungsabgrenzungsposten werden Aufwendungen und Erträge ausgewiesen, die die Folgejahre betreffen.

Rückstellungen

Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected Unit Credit Method) unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" der HEUBECK AG, Köln, ermittelt. Der angewandte Zinssatz beträgt 1,84 % (Vorjahr: 1,80 %), zur Abbildung der Gehaltsdynamik wurden 3,15 % (Vorjahr: 3,25 %) und zur Abbildung der Rentendynamik 2,10 % (Vorjahr: 2,20 %) zu Grunde gelegt. Bezüglich Fluktuation wurde auf die firmeneigene Fluktuationstabelle zurückgegriffen. Die Rückstellungen für Pensionen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Juni 2024 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB).

Aufgrund der derzeit hohen Inflation wurden die erwarteten Rentenanpassungen für den nächsten Anpassungsstichtag - zur Berücksichtigung der bis zum Bilanzstichtag aufgelaufenen Inflation - einmalig mit einem Prozentsatz von 5,0 % (Vorjahr: 6,5%) in die Berechnung einbezogen.

Mittelbare Altersversorgungsverpflichtungen werden gemäß Art. 28 EGHGB nicht passiviert.

Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Für wesentliche Verpflichtungen erfolgt die Bewertung wie nachfolgend beschrieben:

Die Rückstellungen für Altersteilzeit werden versicherungsmathematisch ermittelt. Es wurde ein Zinssatz von 1,27 % (Vorjahr: 0,68 %) und eine Einkommensdynamik von 1,90 % (Vorjahr: 1,95 %) zu Grunde gelegt. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden für laufende ATZ-Arbeitsverhältnisse (zum Bilanzstichtag bereits in die Altersteilzeit-Arbeitsverhältnisse eingetretene Arbeitnehmer) sowie für fest vereinbarte ATZ-Arbeitsverhältnisse (zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene Altersteilzeit-Arbeitsverhältnisse, die von den Mitarbeitern aber noch nicht angetreten wurden) gebildet. Die Aufstockungsbeträge werden nach ihrem wirtschaftlichen Gehalt als Beträge mit Abfindungscharakter i.S.d. IDW RS HFA 3 "Handelsrechtliche Bilanzierung von Verpflichtungen aus Altersteilzeitregelungen" klassifiziert. Die Rückstellungen enthalten demnach die noch nicht geleisteten Aufstockungsbeträge über die gesamte Restlaufzeit der jeweiligen Altersteilzeit-Arbeitsverhältnisse sowie die bis zum Bilanzstichtag aufgelaufenen Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft.

Die Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Absatzgeschäften in Höhe von T€ 34 (Vorjahr: T€ 22) wurde auf der Basis von Vollkosten der Produktion berechnet. Allgemeine Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten wurden nicht einbezogen.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Fremdwährungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst.

Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger), liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen sowie kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Wie im Vorjahr existieren zum Bilanzstichtag keine langfristigen Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten.

Latente Steuern

Aufgrund der seit 1. Juli 2010 bestehenden gewerbe- und körperschaftsteuerlichen Organschaft werden keine latenten Steuern im Jahresabschluss erfasst.

Sicherungsgeschäfte

Das Preisrisiko bei der Beschaffung der benötigten Volumina an Aluminium wird regelmäßig mittels Termingeschäften über den Index-basierten Preis gesichert.

Ebenso werden zur Sicherung von Fremdwährungsrisiken USD Forward Geschäfte getätigt (siehe Erläuterungen zu derivativen Finanzinstrumenten).

Für die Sicherungsgeschäfte werden Bewertungseinheiten nach der Einfrierungsmethode gebildet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt, welcher in der Anlage zum Anhang enthalten ist:

Im Geschäftsjahr 2017/18 wurde erstmals ein Festwert für Transportgestelle gebildet. Im aktuellen Geschäftsjahr kam es zu keiner Fortschreibung des Bestandes. Durch die Einführung eines Track and Trace Systems ist es möglich, diesen Festwert nachzuhalten.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen betreffen die Anteile (100 %) an der Amcor Flexibles Teningen GmbH, Teningen. Das Eigenkapital der Amcor Flexibles Teningen GmbH beträgt unverändert T€ 31.418. Auf Basis des Ergebnisabführungsvertrages zwischen der Amcor Flexibles Singen GmbH und der Amcor Flexibles Teningen GmbH vom 1. Juli 2018 wird der Jahresüberschuss der Amcor Flexibles Teningen GmbH des Geschäftsjahres 2023/24 in Höhe von T€ 11.416 (Vorjahr T€ 13.463) auf die Amcor Flexibles Singen GmbH übertragen.

Umlaufvermögen

Vorräte

Die Bewertung der in den Vorräten enthaltenen Metallkomponente für Aluminium erfolgt nach dem LIFO-Prinzip. Die Bewertung am Bilanzstichtag erfolgte danach mit € 1,34/kg (Vorjahr € 1,39/kg).

Der aktuelle Marktwert des Metalls zum 30. Juni 2024 lag bei € 2,52/kg (bei einem Lagerbestand von 15.129 t zum 30. Juni 2024. Der Ansatz dieses Marktwertes würde gegenüber dem LIFO-Wertansatz von € 1,34/kg zu einer um 17,7 Mio. € höheren Bewertung führen.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Wie auch in Vorjahr wurde im laufenden Geschäftsjahr kein Factoring vorgenommen.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit 55,8 Mio. € (Vorjahr 60,4 Mio. €) bestehen im Wesentlichen aus dem laufenden Lieferungs- und Leistungsverkehr. Daneben ist zum 30. Juni 2024 eine Forderung aus Ergebnisabführung gegen die Amcor Flexibles Teningen GmbH, Teningen, in Höhe von 11,4 Mio. € (Vorjahr 13,5 Mio. €) enthalten.

Die Forderungen sind sämtlich innerhalb eines Jahres fällig.

Forderungen gegen Gesellschafter bestehen in Höhe von T€ 15 (Vorjahr T€ 0).

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

Die Position beinhaltet im Wesentlichen Forderungen gegen das Finanzamt aus Umsatzsteuer von 5,5 Mio. € sowie Forderungen aus Energiesteuer von 1,3 Mio. €.

Rechnungsabgrenzungsposten

Die Position beinhaltet im Wesentlichen vorausbezahlte Leistungen.

Eigenkapital

Das Gezeichnete Kapital beträgt unverändert € 25.564.594. Das Gezeichnete Kapital ist im Handelsregister mit 50.000.000 Deutsche Mark (historische Währungseinheit) eingetragen und ist voll eingezahlt.

Die Kapitalrücklage resultiert aus Einlagen durch Gesellschafter (Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB).

Die anderen Gewinnrücklagen resultieren aus der Umstellung auf die zum 1. Januar 2010 erstmals anzuwendenden Bewertungsvorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG).

Rückstellungen

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Im Vorfeld der Veräußerung des Geschäftsbereichs Alcan Packaging an die in Australien ansässige Unternehmensgruppe Amcor hat die frühere Muttergesellschaft, die Alcan Holdings Europe B.V. (AHE) zum 1. Februar 2010 bestimmte Pensionsverpflichtungen der Gesellschaft in Höhe von 17,1 Mio. € mittels Schuldversprechen übernommen. Zur Abwicklung dieser Verpflichtungen wurde die Amcor Packaging Germany Pension Trust e.V., ein sogenanntes Contractual Trust Arrangement (CTA) gegründet. Die Gesellschaft hat ihre Forderungen gegen die AHE per Transfer Agreement vom 26. Januar 2010 treuhänderisch an den CTA-Trustee übertragen. Damit qualifizieren diese Forderungen als Deckungskapital gemäß § 246 Abs. 2 HGB und werden in der Bilanz mit den entsprechenden Pensionsverpflichtungen verrechnet. Die Höhe der mit der CTA verrechneten Pensionsverpflichtungen betrugen zum 30. Juni 2024 T€ 17.100 (Vorjahr: T€ 18.030).

Nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB sind Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen (Pensionsrückstellungen) mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Geschäftsjahre abzuzinsen. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB beträgt T€ -138 (Vorjahr T€ 1.751). Angesichts des gestiegenen Zinsniveaus liegt damit der für die Bewertung der Pensionsrückstellungen maßgebliche 10-Jahres-Durchschnittszinssatz erstmals unterhalb des 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes. Der Unterschiedsbetrag unterliegt grundsätzlich einer Ausschüttungssperre, allerdings keiner sogenannten "Abführungssperre" im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags mit der Gesellschafterin. Aufgrund des erstmalig negativen Betrages würde die Ausschüttungssperre jedoch ohnehin keine Wirkung entfalten.

Bei dem Ausweis der Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen wurden zum 30. Juni 2024 zudem Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten (die dem Zeitwert entsprechen) in Höhe von insgesamt T€ 496 (Vorjahr: T€ 465) (Aktivwert Gehaltsumwandlung), die gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB als Deckungskapital qualifizieren, mit entsprechenden Verpflichtungen in gleicher Höhe verrechnet.

Sonstige Rückstellungen

Die Position beinhaltet im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen für Altersteilzeit, noch nicht genommenen Urlaub, Jahressondervergütungen, Abfindungen, verkaufsbezogene Rückstellungen für Rabatte, Reklamationen, drohende Verluste aus Auftragsbestand sowie sonstige Risiken (u.a. Umweltschutz).

Bei dem Ausweis der Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen wurden zum 30. Juni 2024 insolvenzgesicherte Vermögensgegenstände mit einem Zeitwert in Höhe von insgesamt T€ 2.030 (Vorjahr: T€ 1.949), die gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB als Deckungsvermögen qualifizieren, mit entsprechenden Verpflichtungen in Höhe von T€ 3.828 (Vorjahr: T€ 4.120) verrechnet.

Verbindlichkeitsspiegel

Stand 30.06.2024
T€
davon RLZ * < 1 Jahr
T€
Stand 30.06.2023
T€
davon RLZ * < 1 Jahr
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten - - - -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 150.747 150.747 136.852 136.852
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 50.118 50.118 90.478 90.478
Sonstige Verbindlichkeiten 4.141 4.141 3.490 3.490
205.006 205.006 230.820 230.820

* RLZ = Restlaufzeit

Gesicherte Verbindlichkeiten lagen nicht vor.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren zum Bilanzstichtag aus dem laufenden Liefer- und Leistungsverkehr (T€ 89; Vorjahr T€ 60) sowie aus der Verrechnung von Konzerndienstleistungen (T€ 1.461; Vorjahr T€ 702).

Daneben sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von T€ 48.567 (Vorjahr T€ 89.716) enthalten, die aus der Ergebnisabführung an die Amcor Tobacco Packaging Neumünster GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr 2023/24 resultieren.

Sonstige Verbindlichkeiten

In den sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 4.141 (Vorjahr: T€ 3.490) sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 2.261 (Vorjahr: T€ 2.346) enthalten. Es bestehen keine Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit.

Derivative Finanzinstrumente

Derivative Finanzinstrumente (Futures) werden nur zur Absicherung von Währungskurs- und Rohmetallpreisrisiken eingesetzt. Diese Sicherungsgeschäfte beziehen sich sowohl auf bereits abgeschlossene (Einkaufskontrakte) als auch auf noch nicht realisierte Grundgeschäfte. Letztere sind, basierend auf internen Planungsprozessen und historischen Daten, hinreichend quantifiziert und treten in Zukunft mit einer hohen Wahrscheinlichkeit ein. Für Bewertungszwecke werden die einzelnen Sicherungs- und Grundgeschäfte zu Bewertungseinheiten zusammengefasst.

Zur Währungsabsicherung gegenüber dem US-Dollar haben die Kontrakte ein Volumen von 11,7 Mio. USD (Vorjahr: 11,0 Mio. USD) mit einem saldierten Marktwert zum Abschlussstichtag in Höhe von T€ 49 (Vorjahr T€ -33) und für Rohmetallkontrakte ein Volumen von 254 t (Vorjahr 788 t) und einen saldierten Marktwert von T€ -51 (Vorjahr: T€ 141). Die saldierten Marktwerte wurden ermittelt als Differenz zwischen beizulegenden Zeitwerten zum Bilanzstichtag und den vereinbarten Terminkursen der Kontrakte. Sämtliche Kontrakte haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

Die beizulegenden Zeitwerte der derivativen Finanzinstrumente werden mit marktüblichen Bewertungsmethoden unter Berücksichtigung der am Bewertungsstichtag vorliegenden Marktdaten ermittelt.

Aufgrund der verwendeten sogenannten Einfrierungsmethode bleiben die sich ausgleichenden Wertänderungen innerhalb der Bewertungseinheiten im Abschluss unberücksichtigt. Aufgrund hinreichender Effektivität der Sicherungsbeziehungen ergaben sich, wie im Vorjahr, keine Effekte innerhalb der Bewertungseinheiten, d.h. es mussten zum Bilanzstichtag keine entsprechenden Rückstellungen gebildet werden. Ebenfalls ergaben sich aus der Betrachtung der antizipativen Bewertungseinheiten zu Beschaffungsgeschäften keine Rückstellungen für drohende Verluste.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt:

2023/24
T€
2022/23
T€
Bundesrepublik Deutschland 118.656 140.501
Andere Staaten der Europäischen Union 252.676 267.971
Übrige Welt 220.653 293.468
591.985 701.940

Aufteilung nach Sparten:

2023/24
T€
2022/23
T€
Walzgeschäft (Converter Products) 236.645 288.822
Pharmaverpackungen 221.164 249.903
Lebensmittelverpackungen (Food) 74.636 90.311
Technische Produkte (Industrial Products) 19.496 23.641
Sonstige Umsätze 40.044 49.263
591.985 701.940

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Kursgewinne in Höhe von T€ 680 (Vorjahr: T€ 2.483).

Die periodenfremden Erträge betragen T€ 280 (Vorjahr: T€ 1.134) und beinhalten hauptsächlich die Auflösung von Rückstellungen.

Personalaufwand

2023/24
T€
2022/23
T€
Löhne und Gehälter -91.022 -91.528
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorge -17.953 -18.193
davon Aufwendungen für Altersversorgung T€ 1.544 (Vorjahr: T€ 2.482)
-108.975 -109.721

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Position beinhaltet im Wesentlichen Versandfrachten, Provisionen, Reparatur und Instandhaltung, Dienstleistungen, Kostenumlagen, Mieten, EDV-Kosten, Kursverluste und Werbekosten.

Die periodenfremden Aufwendungen betragen T€ 251 (Vorjahr: T€ 286) und betreffen im Wesentlichen die Verluste aus Anlagenabgängen.

Die Aufwendungen aus Währungsumrechnung betragen T€ 815 (Vorjahr: T€ 3.573).

Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages erhaltene Gewinne / Aufwendungen aus Verlustübernahme

Mit notarieller Beurkundung am 12. Juni 2019 sowie Eintragung ins Handelsregister am 18. Juni 2019 hat die Amcor Flexibles Singen GmbH einen Ergebnisabführungsvertrag mit der Amcor Flexibles Teningen GmbH, Teningen, abgeschlossen.

Per 30. Juni 2024 konnte ein Jahresüberschuss der Amcor Flexibles Teningen GmbH in Höhe von T€ 11.416 (Vorjahr: T€ 13.463) übernommen werden.

Zinsergebnis

2023/24
T€
2022/23
T€
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.261 1.208
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -443 -477
2.818 731

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Zinsen von Banken.

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhaltet im Wesentlichen Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen und sonstigen langfristigen Rückstellungen (Altersteilzeit) in Höhe von insgesamt T€ 414 (Vorjahr: T€ 448).

Sonstige Steuern

Die Position beinhaltet Grundsteuern.

Ergebnisabführung

Im Geschäftsjahr 2010 wurde mit Wirkung zum 1. Juli 2010 ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Amcor Tobacco Packaging Neumünster GmbH, Berlin, (Organträgerin) geschlossen und seither jeweils das Ergebnis des Geschäftsjahres an die Organträgerin abgeführt. Ebenfalls besteht eine körperschaft- und gewerbesteuerliche Organschaft mit der Organträgerin.

Im Geschäftsjahr 2023/24 wurden auf Basis des o.a. Ergebnisabführungsvertrags Gewinne von T€ 48.567 (Vorjahr T€ 89.717) abgeführt.

V. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am Bilanzstichtag bestanden schwebende Verpflichtungen aus Anlagenbestellungen von rund T€ 2.354 (Vorjahr T€ 4.255). Darüber hinaus bestehen zukünftige Leasingverpflichtungen in Höhe von T€ 2.844 (Vorjahr T€ 2.156) sowie Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von T€ 331 (Vorjahr T€ 273). Für unbefristete Mietverträge wird eine Restlaufzeit von 12 Monaten für die Angabe des Betrags der sonstigen finanziellen Verpflichtungen unterstellt.

Die Miet- und Leasingverpflichtungen wurden eingegangen, um den Verwaltungsaufwand im Zusammenhang mit den im Eigentum stehenden Gegenständen zu minimieren. Dies wurde auf Gruppenebene entschieden. Chancen und Risiken aus diesen Verpflichtungen ergeben sich durch Veränderungen der Marktkonditionen.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr

Das Honorar des Abschlussprüfers betrug im Geschäftsjahr insgesamt T€ 183, davon entfielen T€ 158 auf Abschlussprüfungsleistungen und T€ 25 auf andere Bestätigungsleistungen.

Gesamtzahl der Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt, ohne Geschäftsführer, 1.253 Mitarbeiter (Vorjahr: 1.297), davon 10 (Vorjahr: 7) Auszubildende. Die Anzahl gewerblicher Arbeitnehmer beträgt 872, der Angestellten 362 und der leitenden Angestellten 19.

Angaben zur Mindestbesteuerung (§ 285 Nr. 30a HGB)

Der Amcor-Konzern fällt in den Anwendungsbereich der Regelungen zur globalen Mindestbesteuerung ("Pillar 2"). Die Regelungen zur globalen Mindestbesteuerung sind mit Wirkung zum 28. Dezember 2023 in Deutschland in Form des Mindeststeuergesetzes ("MinStG") in Kraft getreten. Das MinStG gilt erstmals für Geschäftsjahre, die nach dem 30. Dezember 2023 beginnen. Gemäß dem MinStG ist eine Ergänzungssteuer für jede Jurisdiktion zu zahlen, die einen effektiven Steuersatz unter 15% aufweist. Die Bestimmung des effektiven Steuersatzes nach dem MinStG ist sehr komplex und beinhaltet eine Vielzahl von spezifischen Anpassungen. Da das MinStG für das Geschäftsjahr 2023/24 für die Amcor Flexibles Singen GmbH noch keine Anwendung findet, entsteht für das Geschäftsjahr 2023/24 keine Steuerbelastung aus dem MinStG. Aufgrund der Komplexität der Anwendung der Pillar 2-Gesetzgebung und der Berechnung der möglichen steuerlichen Auswirkungen, sind derzeit die quantitativen und qualitativen Auswirkungen für zukünftige Geschäftsjahre noch nicht zuverlässig abschätzbar.

Geschäftsführung

Als Geschäftsführer der Gesellschaft im Geschäftsjahr und zum Bilanzstichtag waren bestellt:

 

Herr Ludwig Wandinger, Stockach, Bereich Converting

 

Herr Christian Muckermann, Radolfzell am Bodensee, Bereich Rolling

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Aufsichtsrat

Dem Aufsichtsrat gehörten während des Geschäftsjahres und zum Bilanzstichtag folgende Damen und Herren an:

Virginie Maes (Vorsitzende), Talwil, Schweiz

MBA, Masters in Finance, Masters in Economics

Vice President Healthcare, AFEMEA

Wolfgang Roller (stellvertretender Vorsitzender), Singen (bis 31. März 2024)

Dipl. Betriebswirt (FH)

Finance Director BU Healthcare

Michael Ritzmann (stellvertretender Vorsitzender), Dettighofen (ab 1. April 2024)

M.Sc. Consulting & Controlling

Finance Director BU Healthcare

Andreas Ziegler, Stetten, Schweiz

Dipl. Ing. Verfahrenstechnik

Product Development Manager Containers, Lids & Technical Foils

Susanne Gerhard, Norderstedt

Dipl. Betriebswirt

Programm Management Director, AFEMEA Central Function

Mario Kuhn, Hilzingen

Bäcker

Mitglied des Betriebsrates als Arbeitnehmervertreter, Amcor Flexibles Singen GmbH

Luis Brito, Hilzingen

Verfahrensmechaniker

Mitglied des Betriebsrates als Arbeitnehmervertreter, Amcor Flexibles Singen GmbH

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr betrugen T€ 2.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag (Nachtragsbericht)

Es sind keine Ereignisse von wesentlicher Bedeutung für die Gesellschaft nach Ablauf des Geschäftsjahres 2023/2024 eingetreten.

Konzernabschluss/Mutterunternehmen

Der Kreis der verbundenen Unternehmen der Amcor Flexibles Singen GmbH im Sinne des § 271 HGB umfasst das oberste Mutterunternehmen, die Amcor PLC, Warmley, Bristol, United Kingdom, und sämtliche Tochterunternehmen dieses Mutterunternehmens. Die Amcor PLC ist zugleich das Unternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und zugleich kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, in den der Jahresabschluss der Amcor Flexibles Singen GmbH und ihrer Tochterunternehmen einbezogen wird. Der Konzernabschluss der Amcor PLC wird unter www.amcor.com veröffentlicht und wird bei der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC), Washington D.C., USA, unter der Commission File Number 001-36786 (CIK Number 0001748790) hinterlegt.

Der Konzernabschluss der Amcor PLC, United Kingdom, wird nach United States Generally Accepted Accounting Principles (US GAAP) aufgestellt und von einer Prüfungsgesellschaft geprüft, die auf Grund der einzelstaatlichen Rechtsvorschriften, denen die Amcor PLC, United Kingdom, unterliegt, zur Prüfung von Jahresabschlüssen zugelassen ist. Unterschiede zwischen den US GAAP und den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften ergeben sich in den Bereichen Anlagevermögen, Vorratsbewertung und Pensionsrückstellungen. Ferner gibt es Unterschiede beim Ausweis von latenten Steuern, bei der Umsatzrealisierung sowie der Bilanzierung von Leasinggeschäften.

 

Singen, den 15. August 2024

Amcor Flexibles Singen GmbH

Die Geschäftsführung

Ludwig Wandinger

Christian Muckermann

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis 30. Juni 2024 (Anlagenspiegel)

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 01.07.2023
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
Stand am 30.06.2024
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.870.598 73.797 474 0 4.944.869
4.870.598 73.797 474 0 4.944.869
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten auf fremden Grundstücken 78.560.414 301.952 765.442 334.380 79.293.428
2. Technische Anlagen und Maschinen 194.446.735 2.167.906 2.367.188 1.972.417 197.009.412
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 43.844.945 1.020.350 275.114 216.623 44.923.786
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.912.976 8.718.562 -3.408.218 0 14.223.320
325.765.070 12.208.770 -474 2.523.420 335.449.946
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 14.145.588 0 0 0 14.145.588
14.145.588 0 0 0 14.145.588
344.781.256 12.282.567 0 2.523.420 354.540.403
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.07.2023
Zugänge
Abgänge
Stand am 30.06.2024
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.681.592 52.866 0 4.734.458
4.681.592 52.866 0 4.734.458
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten auf fremden Grundstücken 49.891.268 2.415.322 171.359 52.135.231
2. Technische Anlagen und Maschinen 177.202.985 4.711.248 1.899.824 180.014.409
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 28.665.411 1.522.046 192.137 29.995.320
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0
255.759.664 8.648.616 2.263.320 262.144.960
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
0 0 0 0
260.441.256 8.701.482 2.263.320 266.879.418
Buchwerte
Stand am 30.06.2024
Stand am 30.06.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 210.411 189.006
210.411 189.006
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten auf fremden Grundstücken 27.158.197 28.669.146
2. Technische Anlagen und Maschinen 16.995.003 17.243.750
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.928.466 15.179.534
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 14.223.320 8.912.976
73.304.986 70.005.406
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 14.145.588 14.145.588
14.145.588 14.145.588
87.660.985 84.340.000

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Amcor Flexibles Singen GmbH, Singen (Hohentwiel)

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Amcor Flexibles Singen GmbH, Singen (Hohentwiel), - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Amcor Flexibles Singen GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) als nicht inhaltlich geprüften Bestandteil des Lageberichts.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 16. August 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Marco Fortenbacher, Wirtschaftsprüfer

ppa. Stefan Böhringer, Wirtschaftsprüfer

Vorlage des Jahresabschlusses 2023/2024 durch die Geschäftsführung und Bericht des Aufsichtsrats an die Gesellschafterversammlung über die Prüfung des Jahresabschlusses 2023/2024

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat sich in regelmäßigen Zeitabständen aufgrund von Berichten der Geschäftsführung über die Entwicklung und die Lage der Gesellschaft ausführlich unterrichten lassen und in verschiedenen Sitzungen die wesentlichsten Geschäftsvorgänge besprochen.

Der von der Geschäftsführung aufgestellte Jahresabschluss der Amcor Flexibles Singen GmbH für das Wirtschaftsjahr 2024 (1. Juli 2023 bis 30. Juni 2024) ist von der PricewaterhouseCoopers GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, geprüft worden. Der Abschlussprüfer hat dem Jahresabschluss den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.

Der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers wurde dem Aufsichtsrat zur Einsicht zugeleitet.

Der Aufsichtsrat hat die vorgelegten Unterlagen geprüft und erhebt nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung keine Einwendungen; er billigt den von der Geschäftsführung aufgestellten Jahresabschluss.

 

Singen, den 28. November 2024

Für den Aufsichtsrat

Virginie Maes, Vorsitzende

Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2024 wurde am 12. Dezember 2024 festgestellt.

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