Greenovis GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hendrik Hucke seit 9.12.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 8.45% | |
| 3.75% | |
| 2.40% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
3 von 4 Anteilseignern sichtbar
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ringbeck Holding GmbH (vormals: AURELIUS WK Ten GmbH)Langenfeld (vormals: Grünwald)Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.02.2021 bis zum 31.12.2021KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS RUMPFGESCHÄFTSJAHR VOM 1. FEBRUAR BIS 31. DEZEMBER 2021RINGBECK HOLDING GMBH (VORMALS: AURELIUS WK TEN GMBH, GRÜNWALD), LANGENFELDINHALTSVERZEICHNIS 1. Grundlagen des Konzerns 2. Wirtschaftsbericht 3. Lage des Konzerns einschließlich Vermögens,- Finanz und Ertragslage 4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Grundlagen des Konzerns Organisatorische und rechtliche Struktur Der Konzern besteht aus dem Mutterunternehmen Ringbeck Holding GmbH (vormals: AURELIUS WK Ten GmbH, Grünwald) mit Sitz in Langenfeld, die als reine Verwaltungsholding dient, der Ringbeck GmbH mit Hauptsitz, Verwaltung und Betriebshof in Oelde und einer unselbstständigen Niederlassung in Langenfeld/Rheinland, der Dieter Berg GmbH mit Hauptsitz in Mühlheim an der Ruhr, der Siefken GmbH (vormals: Ringbeck Beteiligungs GmbH, Grünwald) mit Hauptsitz in Nordenham und der Ringbeck Two GmbH (vormals: AURELIUS WK Twelve DS GmbH, Grünwald) mit Hauptsitz in Langenfeld (zusammen Ringbeck-Gruppe). Die Ringbeck GmbH ist im Februar 2021 Tochterunternehmen der Ringbeck Holding GmbH geworden und erstmalig zum 01.02.2021 in den Konzern einbezogen. Die Dieter Berg GmbH wurde im Juni 2021 erworben und ist erstmalig zum 30.06.2021 in den Konzern einbezogen. Die Siefken GmbH wurde Ende November 2021 erworben und die Ringbeck Two GmbH wurde im Dezember 2021 erworben. Beide Gesellschaften wurden erstmalig zum 01.12.2021 in den Konzern einbezogen. Beide Gesellschaften dienen als Vorratsgesellschaften / Akquisitionsvehikel für das geplante Wachstum der Ringbeck-Gruppe, u.a. durch den Erwerb weiterer Unternehmen aus dem Bereich Garten- und Landschaftsbau. Dienstleistungen und Absatzmärkte Das Leistungsportfolio der Ringbeck-Gruppe umfasst alle Aspekte des Garten- und Landschaftsbaus von der Erstellung und Renovierung von Außenanlagen, Freizeit- Spiel- und Erholungsflächen, der intensiven und extensiven Dachbegrünung bis hin zur Objektpflege. Dazu gehören u.a. umfangreiche Erdarbeiten, Pflasterarbeiten, Kanalbau, Be- und Entwässerung, hochwertiger Wegebauarbeiten, Beleuchtungs- sowie Wassertechnik als auch die komplette Vegetationstechnik. Die Ringbeck-Gruppe ist hauptsächlich auf größere und anspruchsvolle Projekte im Garten- und Landschaftsbau fokussiert. Der regionale Schwerpunkt liegt heute in Nordrhein-Westfalen im Umkreis von bis zu 150km um die Standorte der Ringbeck-Gruppe herum, es werden jedoch vereinzelt auch größere überregionale Aufträge abgewickelt. Auftraggeber sind vornehmlich gewerbliche und öffentliche Kunden sowie vereinzelt Privatkunden. 2. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahresverlauf 2021 hat sich das wirtschaftliche Umfeld in Deutschland für den Garten- und Landschaftsbau als Branche trotz der Corona Pandemie insgesamt positiv entwickelt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland stieg im Jahr 2021 um 2,9 % im Vergleich zu 2020. Die wirtschaftliche Entwicklung im Jahresverlauf kann als positiv gekennzeichnet werden. In allen Sparten des Garten- und Landschaftsbaus in Deutschland wurden Umsatzzuwächse erzielt. Laut der Garten- und Landschaftsbaustatistik der GalaBau Service GmbH erbrachten die Garten- und Landschaftsbaubetriebe im Geschäftsjahr 2021 einen Umsatz von 9,68 Mrd. EUR (2020: 9,38 Mrd. EUR). Von den 9,68 Mrd. EUR Umsatz wurden 60,3 % (5,84 Mrd. EUR) mit privaten, 17,0 % (1,65 Mrd. EUR) mit öffentlichen und 22,7 % (2,19 Mrd. EUR) mit gewerblichen Kunden umgesetzt. Die wirtschaftliche Entwicklung des deutschen Garten- und Landschaftsbaus wurde im Jahr 2021 weiterhin positiv gesehen. Die Inlandskonjunktur für den privaten, gewerblichen und öffentlichen Wirtschaftsbereich ist zwar Corona bedingt eingebrochen, der Garten- und Landschaftsbau ist hiervon aber in keinem seiner Teilbranchen betroffen. Das Unternehmen ist in den Teilmarktbereichen öffentlicher, gewerblicher und privater Garten- und Landschaftsbau tätig, die Schwerpunkte liegen hier in den Marktsegmenten öffentlich/gewerblicher Bau von Außenanlagen. Hier werden als Zielmärkte die Marktteilsegmente gewerbliche Objekte, Wohnumfeldmaßnahmen, Sozialeinrichtungen, Dachbegrünungen und private Gärten gesehen. In diesen Segmenten des Garten- und Landschaftsbaus wird für die nächsten Jahre - ausgehend vom Jahr 2021 - ein nachhaltiges Wachstum prognostiziert. Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis des Konzerns Im Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Februar bis 31. Dezember 2021 hat der Konzern einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR -933 erwirtschaftet, welcher insbesondere aufgrund nicht-zahlungswirksamer Abschreibungen der Geschäfts- und Firmenwerte (TEUR 780), nicht-zahlungswirksamer Abschreibungen der Auftragsbestände (TEUR 825) sowie des Verbrauchs der im Vorratsvermögen aufgedeckten stillen Reserven (TEUR 976), infolge der durchgeführten Kaufpreisallokation im Zuge des Erwerbs der Ringbeck GmbH im Februar 2021 und dem Erwerb der Dieter Berg GmbH im Juni 2021, entstanden ist. Das operative Geschäft hat sich im Geschäftsjahr 2021 - trotz der Corona Pandemie - aufgrund der anhaltend positiven Marktentwicklung sehr erfreulich entwickelt mit einem EBITDA von TEUR 2.031. Im EBITDA ist der Verbrauch der im Vorratsvermögen aufgedeckten stillen Reserven von TEUR 976 enthalten. Zu Einzelheiten wird auf Punkt III. dieses Konzernlageberichts verwiesen. 3. Lage des Konzerns einschließlich Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Leistungsindikatoren Zu den bedeutsamen Leistungsindikatoren der Ringbeck-Gruppe zählen insbesondere die operative Gesamtleistung, das operative Ergebnis (EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Abschreibungen), die Entwicklung der liquiden Mittel und der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Als zentrale Ziel- und Steuerungsgrößen werden zudem Kennzahlen zum Auftragseingang und Auftragsbestand, zur Mitarbeiterauslastung und Mitarbeiterentwicklung sowie zur Projektentwicklung ermittelt. Vermögenslage Aktiva
Die immateriellen Vermögensgegenstände betragen TEUR 13.223 und bestehen im Wesentlichen aus den Geschäfts- oder Firmenwerten sowie den aufgedeckten stillen Reserven in den Auftragsbeständen infolge der durchgeführten Kaufpreisallokation aus den Erwerben der Ringbeck GmbH im Februar 2021 und der Dieter Berg GmbH im Juni 2021. Das Vorratsvermögen von TEUR 508 beinhaltet im Wesentlichen unfertige Leistungen von TEUR 11.833, welche mit erhaltenen Anzahlungen von TEUR 11.569 saldiert werden. Das große Volumen der unfertigen Leistungen und erhaltenen Anzahlungen ist im Projektgeschäft im Garten- und Landschaftsbau branchenüblich, da aufgrund der handelsrechtlichen Vorschriften erst mit Stellung der Schlussrechnung bzw. Teilschlussrechnung Umsatzerlöse realisiert werden dürfen. Darüber hinaus bestehen aufgedeckte stille Reserven in den unfertigen Leistungen infolge der durchgeführten Kaufpreisallokation aus den Erwerben der Ringbeck GmbH im Februar 2021 und der Dieter Berg GmbH im Juni 2021 in Höhe von TEUR 129. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 1.022 enthalten Pauschalwertberichtigungen von TEUR 6 sowie Einzelwertberichtigungen von TEUR 60. Die Zahlungsmoral der Kunden ist sowohl bei Abschlags-, Teilschluss- und Schlussrechnungen gut. Zudem ist aufgrund eines großen Anteils öffentlicher Auftraggeber das Ausfallrisiko zusätzlich begrenzt. Die liquiden Mittel betragen zum 31. Dezember 2021 TEUR 8.194. Der hohe Kassenbestand ist darauf zurückzuführen, dass zum Geschäftsjahresende 2021 eine Kapitalerhöhung sowie die Ziehung eines Akquisitionsdarlehens zur Finanzierung des Erwerbs der K.W. Siefken GmbH & Co. KG zum Geschäftsjahresbeginn 2022 vorgenommen wurde. Im Konzern stehen ausreichende finanzielle Ressourcen zur Verfügung, um sämtlichen Verpflichtungen nachzukommen und den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten bzw. zu erweitern. Das Eigenkapital beträgt TEUR 10.604 und beinhaltet im Wesentlichen eine Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in Höhe von TEUR 11.487 aufgrund von Zuzahlungen in die Kapitalrücklage der Gesellschafter im Zusammenhang mit dem Erwerb der Ringbeck GmbH im Geschäftsjahr 2021 und dem Erwerb der K.W. Siefken GmbH & Co. KG zu Beginn des Geschäftsjahres 2022. Das gezeichnete Kapital beläuft sich nach Kapitalerhöhung zum 31.12.2021 auf TEUR 54. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von insgesamt TEUR 10.845 umfassen im Wesentlichen drei Darlehen der Norddeutschen Landesbank über nominal TEUR 11.210 zum Erwerb der durchgeführten Transaktionen. Während das Senior Darlehen A von TEUR 4.105 nominal mit halbjährlichen Tilgungsraten seit 30.06.2021 getilgt wird (Laufzeitende 31.12.2026), ist das Senior Darlehen B von TEUR 4.105 nominal endfällig. Ein Ende Dezember 2021 in Anspruch genommenes Akquisitionsdarlehen von TEUR 3.000 ist erstmalig zum 30.06.2022 halbjährlich zu tilgen (Laufzeitende 31.12.2027). Seitens der Holding wurde im Geschäftsjahr 2021 ein Kontokorrent von TEUR 100 in Anspruch genommen. Darüber hinaus bestehen im geringen Umfang weitere Finanzierungen für operative Investitionen in das Anlagevermögen. Ertragslage
Die Betriebsleistung der Ringbeck-Gruppe beträgt im Rumpfgeschäftsjahr 2021 TEUR 22.198. Darin enthalten sind Bestandserhöhungen von TEUR 3.632, welche zu Herstellungskosten bewertet sind sowie gegenläufig der Verbrauch der im Vorratsvermögen aufgedeckten stillen Reserven von TEUR 976. Die auf die Bestandserhöhung entfallende Gewinnmarge kann aufgrund handelsrechtlicher Vorschriften erst mit Stellung einer Teilschlussrechnung bzw. Schlussrechnung realisiert werden. Das operative Geschäft hat sich im Geschäftsjahr 2021 - trotz der Corona Pandemie - aufgrund der anhaltend positiven Marktentwicklung, der durch die Mitarbeiter erbrachten Produktivität sowie den auf die Bedürfnisse der Ringbeck-Gruppe angepassten Maschinenpark sehr erfreulich entwickelt mit einem EBITDA von TEUR 2.031 (unter Berücksichtigung der Verbräuche aufgedeckter stiller Reserven im Vorratsvermögen). Der Konzernjahresfehlbetrag in Höhe von TEUR -933 ist insbesondere aufgrund nicht-zahlungswirksamer Abschreibungen der Geschäfts- und Firmenwerte, nicht-zahlungswirksamer Abschreibungen der Auftragsbestände sowie des Verbrauchs der im Vorratsvermögen aufgedeckten stillen Reserven infolge der durchgeführten Kaufpreisallokation im Zuge des Erwerbs der Ringbeck GmbH im Februar 2021 und dem Erwerb der Dieter Berg GmbH im Juni 2021 entstanden. Finanzlage
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von TEUR 2.914 ist sehr komfortabel und unterlegt die Fähigkeit des Konzerns, auch künftig Erhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen zu tätigen und den Verpflichtungen gegenüber Kapitalgebern nachzukommen. Einschätzung der Geschäftsführung zum Geschäftsverlauf Die Geschäftsführung ist mit der skizzierten Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sehr zufrieden und blickt positiv auf die zukünftige Entwicklung. Die Vermögenslage ist stabil. Das kurz- und mittelfristige Fremdkapital ist durch das Umlaufvermögen abgedeckt. Das langfristige Kapital besteht zu 41% aus Eigenkapital und zu 59% aus Fremdkapital. Die Ertragslage im Geschäftsjahr 2021 ist sehr gut und bietet aufgrund der hohen Bestandserhöhungen noch weiteres zu realisierendes Ertragspotential. Aufgrund des hohen Auftragsbestandes sowie der weiterhin positiven Markterwartungen im Garten- und Landschaftsbau wird auch weiterhin mit einer gesunden Ertragslage gerechnet. Die Finanzlage lässt aufgrund der operativen Entwicklung der Ringbeck im Rumpfgeschäftsjahr 2021 und deren erwarteter zukünftiger Entwicklung positive Zahlungszuflüsse erwarten, damit der Konzern seinen finanziellen Verpflichtungen zu jeder Zeit nachkommen kann. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Rumpfgeschäftsjahr 2021 sehr positiv entwickelt hat und künftige operativ notwendige Investitionen sowie Zahlungsverpflichtungen aus dem operativen Geschäft finanziert werden können. 4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung des Konzerns stellen sich wie folgt dar: Marktchancen Die Marktchancen der Ringbeck-Gruppe im Garten- und Landschaftsbau haben sich im Jahr 2021 zu den Vorjahren weiterhin verbessert, da die Geschäftsbereiche, in denen das Unternehmen tätig ist, weiterhin einen großen Nachholbedarf aufweisen, und somit nachhaltig Investitionen in diesen Marktbereichen erfolgen. Ein erheblicher Teil des Umsatzes wird mit gewerblichen und öffentlichen Auftraggebern im Bereich infrastrukturelle Aufträge erzielt, der ebenso einen großen Nachholbedarf hat. Die Corona Pandemie hat sich in der Entwicklung dieser Marktsegmente bisher nicht negativ ausgewirkt. Organisatorische Chancen Die starke Organisation der Ringbeck-Gruppe ist im Wesentlichen der Garant für die aktuelle und zukünftige Entwicklung. Auch im Jahr 2021 hat sich der Trend, dass Garten- und Landschaftsbaubetriebe tendenziell kleiner werden, fortgesetzt. Marktteilnehmer für qualifizierte Aufträge aus den Marktsegmenten, in denen die Ringbeck-Gruppe tätig ist, werden wie auch in den Vorjahren weniger. Hieraus resultiert für die Zukunft die Chance auf weitere qualifizierte Aufträge, die auf die Unternehmensgruppe bezogen auf Qualifikation, Know-how und Maschinenbesatz optimal zugeschnitten sind. Marktrisiko Insgesamt ist das Wirtschaftswachstum in Deutschland wegen der Covid-19 Pandemie rückläufig. Der Garten- und Landschaftsbau ist hiervon aktuell nicht betroffen. Im Jahr 2021 setzten sich die erhöhten Investitionen in die Infrastruktur fort. Für die Folgejahre werden sich die Märkte, in denen das Unternehmen tätig ist, fundamental weiterhin positiv entwickeln. Tatsächliche Veränderungen der Märkte, die sich im Jahr 2022 und den Folgejahren aus der Covid-19 Pandemie sowie den Krieg in der Ukraine ergeben, können aktuell nicht eingeschätzt werden. Zins- und finanzwirtschaftliche Risiken Die Zinsentwicklung der EZB (Europäische Zentralbank) ist stabil. Die im Jahr 2020 und 2021 von der EZB getroffenen Entscheidungen deuten - trotz der aktuell steigenden Inflationsraten - nicht auf eine kurzfristige deutliche Erhöhung der Zinsen hin, sodass hieraus aktuell keine Risiken für das Geschäftsmodell der Ringbeck-Gruppe entstehen. Ausfallrisiko Dem Risiko, dass Kundenforderungen nicht bezahlt werden können, begegnet die Ringbeck-Gruppe durch ein nachhaltiges Forderungsmanagement. Dabei stehen bei Neukunden Bonitätsprüfungen am Anfang jeder Geschäftsbeziehung. Durch regelmäßige Mahnläufe werden überfällige Forderungen identifiziert und diese in Folge angegangen. Bekannten Ausfallrisiken wird durch angemessene Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Ferner bestehen angemessene Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen. Beschaffungsrisiko Hierbei könnte es sich um Risiken hinsichtlich des Zugangs zu den Beschaffungsmärkten oder der Verfügbarkeit von Einkaufsmaterialien, der Preisentwicklung, der Konkurrenzsituation und steigender Materialaufwendungen handeln. Auf diese Risiken ist das Unternehmen durch seine starke Organisation und gute Liquiditätsausstattung gut vorbereitet. Risiken, die sich aus Preiserhöhungen bei der Materialbeschaffung ergeben können, wurden durch Zuschläge auf den Materialeinsatz berücksichtigt. Wie auch in den Vorjahren zeigt sich, dass die Akquisition neuer Mitarbeiter schwieriger wird, da im Bauhandwerk, insbesondere aber auch im Garten- und Landschaftsbau, die Nachfrage nach Mitarbeitern hoch ist, und das vorhandene Angebot am Markt weit übersteigt. Dies hat die Geschäftsleitung zum Anlass genommen, neben der Stärkung des eigenen Nachwuchses, intensiver am Arbeitsmarkt tätig zu werden, um so den Personalbestand zu sichern. Mit Beginn des Geschäftsjahres 2022 wurde daher für die Ringbeck-Gruppe eine HR-Managerin eingestellt, um die bestehenden Recruiting-Prozesse zu intensivieren und optimieren. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass bestandsgefährdende Risiken gegenwärtig nicht zu erkennen sind. Prognosebericht und Ausblick 2022 Für das Jahr 2022 wurde durch die Bundesregierung und den Sachverständigenrat (Stand: 30. März 2022) ein Wachstum des BIP um 1,8% und für das Jahr 2023 auf 3,6% prognostiziert. Bedingt durch den Corona-Virus und den Ukraine Krieg sind diese Prognosen nicht stark belastbar, zumal das erste Quartal 2022 mit einer BIP Erhöhung auf 0,9% endete. Die Bundesregierung hofft, dass durch die Fortschritte der Impfungen in der Bevölkerung der Konsum über alle Branchen insgesamt wieder steigt und somit die Ziele erreicht werden können. Für den Garten- und Landschaftsbau in Deutschland gab es durch die Corona Pandemie keine Einschränkungen oder Produktionsverbote. Die Baustellenorganisation und auch die Verwaltung wurden im Sinne der angezeigten Vorsorgemaßnahmen angepasst. Es wurden Home-Office Arbeitsplätze geschaffen, die Anzahl der Mitfahrer in den Mannschaftsfahrzeugen wurden reduziert. Um die Hygienestandards einzuhalten, wurden Desinfektionspläne erstellt, und die Mitarbeiter darauf verpflichtet, diese einzuhalten. Daraus resultiert insgesamt, dass die Ringbeck-Gruppe Ihre Aufträge - mit geringen Einschränkungen - produktiv abarbeiten konnte, so dass die wirtschaftliche Entwicklung des Geschäftsjahres 2022 bisher nur wenig beeinflusst wurde und die Auslastung als auch die operative Gesamtleistung in Q1 2022 im Vergleich zu Q1 2021 positiver verlaufen ist. Die Geschäftsführung erwartet für das Geschäftsjahr 2022 - trotz der Einschränkungen durch die Corona Pandemie - ein angemessenes Wachstum der operativen Gesamtleistung sowie des operativen Ergebnisses (EBITDA). Die aktuelle Gruppenplanung geht daher von einer moderaten Steigerung der operativen Gesamtleistung sowie des operativen Ergebnisses aus (organisches Wachstum). Dies ergibt sich vor allem durch einen hohen Auftragsvorlauf und die unverändert gute Nachfrage am Markt. Darüber hinaus wird erwartet, dass neben dem bereits zum Jahresbeginn 2022 vollzogenen Erwerb der K.W. Siefken GmbH & Co. KG weitere Garten- und Landschaftsbauer im Rahmen des Buy-and-Build Ansatzes für die Ringbeck-Gruppe gewonnen werden können. Die Ringbeck-Gruppe ist in attraktiven Märkten tätig und die Corona Pandemie und der Ukraine Krieg haben diese Märkte aktuell nur gering beeinflusst. Die Nachfrage der Auftraggeber in den einzelnen Marktsegmenten hat sich nicht verändert, sodass sich daraus Chancen für die weitere Entwicklung und das weitere Wachstum der Ringbeck-Gruppe, auch für die Gewinnung weiterer Garten- und Landschaftsbauunternehmen, ergeben. Die strategischen Überlegungen, die bezogen auf die Kernmärkte gemacht wurden, bestätigen die Vorgehensweise zur Weiterentwicklung der Ringbeck-Gruppe. Die im Lagebericht getroffenen Einschätzungen basieren auf den gegenwärtigen Erwartungen und Prognosen sowie den derzeit verfügbaren Informationen. Aufgrund der Einflüsse durch die Corona Pandemie und den Ukraine Krieg können sich Risiken ergeben, die aktuell von der Geschäftsleitung nicht einzuschätzen sind. Eine Prognose der Marktentwicklung über das Jahr 2022 hinaus fällt schwer, da diese in Abhängigkeit der Marktteilnehmer, deren Entwicklung aktuell nicht valide eingeschätzt werden kann, gemacht werden müsste.
Langenfeld, den 23. Mai 2022 Wilhelm Ringbeck Alexander Wagner Marcel Schall KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2021DER RINGBECK HOLDING GMBH
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31.12.2021
EUR |
EUR | |
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 53.980,00 | 0,00 |
| 2. Auftragsbestand | 1.000.928,60 | 0,00 |
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 12.168.443,05 | 0,00 |
| 13.223.351,65 | 0,00 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte | 428.572,94 | 0,00 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 1.046.404,00 | 0,00 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 754.908,00 | 0,00 |
| 2.229.884,94 | 0,00 | |
| 15.453.236,59 | 0,00 | |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Vorräte | ||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 114.969,59 | 0,00 |
| 2. Unfertige Leistungen | 11.962.548,40 | 0,00 |
| 3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | -11.569.043,73 | 0,00 |
| 508.474,26 | 0,00 | |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.021.583,78 | 0,00 |
| 2. Sonstige Vermögensgegenstände | 563.531,80 | 0,00 |
| 1.585.115,58 | 0,00 | |
| III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 8.193.615,65 | 0,00 |
| 10.287.205,49 | 0,00 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 50.998,95 | 0,00 |
| 25.791.441,03 | 0,00 | |
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PASSIVA |
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31.12.2021
EUR |
EUR | |
| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 54.183,00 | 0,00 |
| II. Kapitalrücklage | 11.487.167,23 | 0,00 |
| III. Verlustvortrag | -4.481,19 | 0,00 |
| IV. Konzernjahresfehlbetrag | -933.358,22 | 0,00 |
| 10.603.510,82 | 0,00 | |
| B. Rückstellungen | ||
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 279.709,00 | 0,00 |
| 2. Steuerrückstellungen | 444.321,70 | 0,00 |
| 3. Sonstige Rückstellungen | 818.973,24 | 0,00 |
| 1.543.003,94 | 0,00 | |
| C. Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 10.845.034,03 | 0,00 |
| 2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 20.939,34 | 0,00 |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.716.835,02 | 0,00 |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern | 18.583,47 | 0,00 |
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten | 705.664,88 | 0,00 |
| davon aus Steuern: EUR 349.534,61 davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 14.746,32 | ||
| 13.307.056,74 | 0,00 | |
| D. Passive latente Steuern | 337.869,53 | 0,00 |
| 25.791.441,03 | 0,00 |
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RGJ 2021
EUR |
EUR | |
| 1. Umsatzerlöse | 19.266.419,03 | 0,00 |
| 2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen | 2.656.067,38 | 0,00 |
| 3. Sonstige betriebliche Erträge davon aus Währungsumrechnung EUR 3,62 (Vorjahr: EUR 8,21) | 276.357,04 | 0,00 |
| 4. Gesamtleistung | 22.198.843,45 | 0,00 |
| 5. Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 8.401.398,45 | 0,00 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 3.506.949,61 | 0,00 |
| 11.908.348,06 | 0,00 | |
| 6. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | 4.688.604,78 | 0,00 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung davon für Altersversorgung: EUR 15.884,11 | 974.126,91 | 0,00 |
| 5.662.731,69 | 0,00 | |
| 7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 2.223.422,05 | 0,00 |
| 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 2.581.746,15 | 0,00 |
| 9. Zinsen und ähnliche Erträge | 2.383,83 | 0,00 |
| 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen: EUR 6.282,00 | 724.122,83 | 0,00 |
| 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag davon latenter Steuerertrag: EUR 534.428,00 | -18.954,20 | 0,00 |
| 12. Ergebnis nach Steuern | -918.097,70 | 0,00 |
| 13. Sonstige Steuern | 15.260,52 | 0,00 |
| 14. Konzernjahresfehlbetrag | -933.358,22 | 0,00 |
1. Allgemeine Angaben
Der Konzernabschluss zum 31.12.2021 ist auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches nach den Vorschriften der §§ 290ff. HGB und auf Basis der ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt worden. Die Ringbeck Holding GmbH hat ihren Sitz in Langenfeld. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter HR B 96342 eingetragen. Die Gesellschaft hat sich im Berichtsjahr in Ringbeck Holding GmbH umfirmiert und Ihren Firmensitz von Grünwald nach Langenfeld verlegt.
Die größenabhängige Befreiungsvorschrift des § 293 Abs. 1 HGB wird nicht in Anspruch genommen, es handelt sich somit um eine freiwillige Erstellung des Konzernabschlusses.
Aufgrund der erstmaligen Begründung des Konzerns in 2021 liegt ein Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Februar bis 31. Dezember 2021 vor.
2. Konsolidierungskreis und Konsolidierungsmaßnahmen
2.1 Konsolidierungskreis
In den Konzernabschluss werden neben der Ringbeck Holding GmbH grundsätzlich alle Unternehmen einbezogen, für die die Gesellschaft am Bilanzstichtag mittelbar oder unmittelbar die Mehrheit der Stimmrechte hält. Der Konzern besteht aus den nachfolgend aufgeführten Gesellschaften:
| Einbezogene Gesellschaften | Sitz |
un-/mittelbare Beteiligung
in % |
Erstkonsolidierungszeitpunkt |
| Ringbeck GmbH | Oelde | 100 | 01.02.2021 |
| Dieter Berg GmbH | Mülheim a. d. Ruhr | 100 | 30.06.2021 |
| Siefken GmbH (vormals: Ringbeck Beteiligungs GmbH) | Nordenham | 100 | 01.12.2021 |
| Ringbeck TWO GmbH (vormals: AURELIUS WK Twelve DS GmbH) | Langenfeld | 100 | 01.12.2021 |
Die Ringbeck GmbH, Dieter Berg GmbH, Siefken GmbH und Ringbeck TWO GmbH nehmen die Befreiungsvorschriften des § 264 Abs. 3 HGB im Hinblick auf Aufstellung, Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses in Anspruch.
2.2 Kapitalkonsolidierung
Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode des § 301 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 HGB. Danach werden die konsolidierungspflichtigen Anteile mit dem auf sie entfallenden Eigenkapital der Tochterunternehmen verrechnet, das dem beizulegenden Wert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten im Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile oder zum späteren Zeitpunkt der Erstkonsolidierung entspricht. Übersteigt der Beteiligungsansatz das entsprechende anteilige Eigenkapital der Tochterunternehmen, so werden sich ergebende aktivische Unterschiedsbeträge als Geschäfts- oder Firmenwert unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesen und über die Nutzungsdauer abgeschrieben.
Stille Reserven wurden im Rahmen der Kaufpreisallokation ermittelt und betreffen den Auftragsbestand sowie unfertige Leistungen, welche im immateriellen Anlagevermögen und Vorratsvermögen ausgewiesen werden. Die Abschreibung bzw. Auflösung erfolgt nach angefallener Leistung.
2.3 Sonstige Konsolidierungsmaßnahmen
Alle in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen bilanzieren zum Stichtag 31. Dezember 2021. Die Bewertung im Konzern erfolgte nach einheitlichen Grundsätzen.
Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung gemäß § 303 HGB werden die in den Einzelbilanzen ausgewiesenen Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den Unternehmen eliminiert.
Umsatzerlöse und andere Erträge aus Lieferungen und Leistungen bzw. aus Darlehenszinsen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften werden im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung nach § 305 HGB mit den entsprechenden Aufwendungen aufgerechnet.
Soweit die DRS über die gesetzlichen Vorschriften hinausgehende zusätzliche Angaben fordern, wurden diese grundsätzlich nicht beachtet.
3. Angaben zur Gliederung des Konzernabschlusses
Die Gliederung der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen im Wesentlichen den §§ 266 und 275 HGB. Für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist das Gesamtkostenverfahren angewandt worden.
4. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
4.1 Bilanzierungsmethoden
Im Konzernabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.
Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.
Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.
Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet.
4.2 Bewertungsmethoden
Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Konzerns ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Konzernabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.
Immaterielle Vermögensgegenstände
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Geschäfts- oder Firmenwert
Die ausgewiesenen Geschäfts- oder Firmenwerte resultieren aus aktivischen Unterschiedsbeträgen aus der vorgenommenen Kapitalkonsolidierung. Die Geschäfts- oder Firmenwerte werden über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben.
Sachanlagen
Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.
Die planmäßigen Abschreibungen werden über die folgenden Nutzungsdauern vorgenommen:
| Anlagengruppe | Nutzungsdauern |
| Gebäude und bauliche Betriebsvorrichtungen | 2 bis 33 Jahre |
| Technische Anlagen und Maschinen | 4 bis 12 Jahre |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen | 3 bis 15 Jahre |
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 Euro wurden sofort abgeschrieben.
Vorräte
Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Das Niederstwertprinzip fand Beachtung.
Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.
Die unfertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten aus Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen entsprechend des steuerlichen Mindestumfangs berücksichtigt werden.
In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.
Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital von TEUR 54 und die Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 und 4 HGB von insgesamt TEUR 11.487 entsprechen den bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten. Die Kapitalrücklage setzt sich aus baren und unbaren Zuzahlungen im Rahmen der Beteiligungserwerbe zusammen.
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren vollständig aus Liefer- und Leistungsbeziehungen.
Rückstellungen
Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt.
Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.
Pensionsrückstellungen
Pensionsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischer Methode nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren auf Basis eines Zinsfußes von 1,87 % bilanziert. Ein versicherungsmathematisches Gutachten liegt vor.
Der Zinssatz für den Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt 1,35 %. Der der Ausschüttungssperre unterliegende Differenzbetrag beträgt 18.722 EUR.
Passive latente Steuern
Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge (Vorjahr) werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB.
Daneben werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts. Die latenten Steuern nach § 306 HGB werden mit den Posten nach § 274 HGB zusammengefasst.
5. Währungsumrechnung
Im Jahresabschluss sind keine Positionen enthalten, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung gelautet haben.
6. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz
Anlagevermögen
Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus der Anlage zum Anhang ersichtlich, ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres.
Außerplanmäßige Abschreibungen wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens wurden nicht vorgenommen.
Vorräte
In die Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Umlaufvermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen einbezogen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.
Pensionsrückstellungen
Pensionsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischer Methode nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt.
Die Berechnung erfolgte unter folgenden Annahmen:
| Zinssatz | 1,87 % |
| Bewertungsverfahren | Projected Unit Credit Method |
| Anwartschaftstrend | 0,00 % |
| Rententrend | 0,50 % |
| zugrunde gelegte Sterbetafel | Richttafeln 2018 G Klaus Heubeck |
Verbindlichkeiten
| Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen | EUR | 705.664,88 |
| davon entfallen auf: | ||
| Sozialversicherung | EUR | 14.746,32 |
| Steuern | EUR | 349.534,61 |
Die Aufgliederung, die Restlaufzeit und die Besicherung der Verbindlichkeiten ist aus dem Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich.
Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital von TEUR 54 und die Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB von TEUR 11.487 entsprechen den bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten. Die Kapitalrücklage resultiert aus baren und unbaren Zuzahlungen im Rahmen der getätigten Unternehmenskäufe.
Passive latente Steuern
Aus der Abweichung des steuerlichen Ergebnisses vom handelsrechtlichen Ergebnis ergibt sich ein passivischer Gesamtsaldo, entsprechend der Gesamtdifferenzbetrachtung sind passivische latente Steuern auszuweisen. Die Ergebnisabweichung resultiert aus der Abschreibung der aktivischen Unterschiedsbeträge aus der vorgenommenen Kapitalkonsolidierung.
Die passiven latenten Steuern haben sie wie folgt entwickelt:
| Stand 01.02.2021 | EUR | 0,00 |
| + Konsolidierungsmaßnahmen | EUR | +872.297,53 |
| - Erfolgswirksame Auflösung | EUR | -534.428,00 |
| Stand 31.12.2021 | EUR | 337.869,53 |
Die Bewertung der temporären Differenz erfolgte mit Steuersätzen zwischen 29,5 % und 34,2 %.
7. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse sind vollständig im Inland angefallen.
Personalaufwand
Von den Personalaufwendungen entfallen auf:
| Bezeichnung | EUR |
| Löhne und Gehälter | 4.688.604,78 |
| soziale Abgaben und Aufwendungen für die Altersversorgung und Unterstützung | 974.126,91 |
| davon für Altersversorgung | 15.884,11 |
Periodenfremde Erträge
Im Rumpfgeschäftsjahr bestehen periodenfremde Erträge aus der Herabsetzung von EWB/PWB in Höhe von TEUR 97 sowie aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 57.
8. Ergänzende Angaben
I. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane
Geschäftsführer der Muttergesellschaft waren im Geschäftsjahr:
| Familienname | Vorname | Ort | Zeitraum |
| Vitense | Nico | München | bis 26. März 2021 |
| Eric | Blumenthal | Köln | vom 26. März 2021 bis 31. Dezember 2021 |
| Wagner | Alexander | München | ab 26. März 2021 |
| Ringbeck | Wilhelm-Franz | Oelde | ab 1. Januar 2022 |
| Schall | Marcel | Pulheim | ab 1. Januar 2022 |
Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen
Die Geschäftsführer Herr Nico Vitense, Herr Eric Blumenthal und Herr Alexander Wagner haben im Berichtsjahr keine Bezüge vom Mutterunternehmen oder ihren Tochtergesellschaften erhalten. Die Angabe der Bezüge der verbleibendenden Geschäftsführer gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6 HGB ist gemäß § 314 Abs. 3 i.V.m. § 286 HGB unterblieben.
Den Geschäftsführern wurden keine Mitarbeiterdarlehen gewährt.
II. Arbeitnehmer
Im Geschäftsjahr waren im Konzern durchschnittlich 117 Arbeitnehmer beschäftigt, die Geschäftsführer der Gesellschaften sind in dieser Zahl nicht enthalten.
9. Verbindlichkeitenspiegel
| Verbindlichkeiten |
insgesamt
EUR |
Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR |
Restlaufzeit über 1 Jahr
EUR |
Restlaufzeit über 5 Jahre
EUR |
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 20.939,34 | 20.939,34 | 0,00 | 0,00 |
| Verbindlichkeiten Lieferungen und Leistungen | 1.716.835,02 | 1.716.835,02 | 0,00 | 0,00 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 10.845.034,03 | 1.218.618,28 | 9.626.415,75 | 4.855.000,00 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern | 18.583,47 | 18.583,47 | 0,00 | 0,00 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 705.664,88 | 705.664,88 | 0,00 | 0,00 |
| Summen Geschäftsjahr | 13.307.056,74 | 3.680.640,99 | 9.626.415,75 | 4.855.000,00 |
Pfandrechtlich besichert:
Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind vollständig pfandrechtlich besichert. Eine pfandrechtliche Besicherung ist erfolgt durch Verpfändung der Geschäftsanteile der konsolidierten Konzerngesellschaften, durch die Globalzession der ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Verpfändung der Bankguthaben und die Sicherungsübereignung des Anlagevermögens.
10. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
I. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB
Am Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse.
Zum Bilanzstichtag bestehen Vertragserfüllungsbürgschaften in Höhe von TEUR 1.927, die durch Avalkredite von Kreditinstituten abgesichert sind. Es sind keine Gründe bekannt, die den ordnungsgemäßen Vertragserfüllungen entgegenstehen, daher wird die Wahrschein lichkeit einer Inanspruchnahme als gering eingeschätzt.
II. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 2a HGB
Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind, die für die Beurteilung der Lage des Unternehmens von Bedeutung sind, bestanden am Abschlussstichtag aus:
| Sonstige finanzielle Verpflichtungen |
Gesamtbetrag
TEUR |
Erläuterungen |
| Mietverträge | 130 | Unbefristete Mietverträge, jährliche Miete |
| Leasingverträge | 377 | Geschäftsübliche Laufzeit, hochgerechnete Verpflichtung auf die jeweilige Gesamtrestlaufzeit |
11. Honorar des Abschlussprüfers
Das für das Geschäftsjahr 2021 berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB beträgt TEUR 20 und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen.
12. Konzernabschluss
Der Konzernabschluss der Ringbeck Holding GmbH umfasst den kleinsten und größten Konsolidierungskreis und wird im Bundesanzeiger offengelegt.
13. Nachtragsbericht
Vorgänge von besonderer Bedeutung im Sinne von § 314 Abs. 1 Nr. 25 HGB haben sich nach dem Bilanzstichtag in Bezug auf den Einmarsch der russischen Streitkräfte in die Ukraine (kurz "Ukraine-Krieg") ereignet.
Der Kriegsausbruch nach dem Geschäftsjahr stellt ein wertbegründendes Ereignis dar. Die finanziellen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Ringbeck Holding GmbH lassen sich somit zum Aufstellungszeitpunkt nicht quantifizieren. Wir verweisen hierzu auf die entsprechenden Ausführungen im Lagebericht im Abschnitt "Prognose-, Chancen- und Risikobericht".
Langenfeld, den 23. Mai 2022
Wilhelm Ringbeck, Geschäftsführer
Alexander Wagner, Geschäftsführer
Marcel Schall, Geschäftsführer
| Anschaffungs-/Herstellungskosten | |||||
|
Stand am 1.2.2021
EUR |
Zugänge
EUR |
Abgänge
EUR |
Änderungs Kons. kreis
EUR |
Stand am 31.12.2021
EUR |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 0,00 | 8.047,25 | 0,00 | 106.245,93 | 114.293,18 |
| 2. Auftragsbestand | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.825.529,00 | 1.825.529,00 |
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 12.962.453,33 | 12.962.453,33 |
| 0,00 | 8.047,25 | 0,00 | 14.894.228,26 | 14.902.275,51 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte | 0,00 | 16.647,27 | 0,00 | 473.871,54 | 490.518,81 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 0,00 | 609.932,00 | 0,00 | 1.857.880,15 | 2.467.812,15 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 0,00 | 242.408,77 | 47.935,00 | 2.155.747,17 | 2.350.220,94 |
| 0,00 | 868.988,04 | 47.935,00 | 4.487.498,86 | 5.308.551,90 | |
| 0,00 | 877.035,29 | 47.935,00 | 19.381.727,12 | 20.210.827,41 | |
| Kumulierte Abschreibungen | |||||
|
Stand am 1.2.2021
EUR |
Zugänge
EUR |
Abgänge
EUR |
Änderungs Kons. kreis
EUR |
Stand am 31.12.2021
EUR |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 0,00 | 20.467,80 | 0,00 | 39.845,38 | 60.313,18 |
| 2. Auftragsbestand | 0,00 | 824.600,40 | 0,00 | 0,00 | 824.600,40 |
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 0,00 | 779.901,80 | 0,00 | 14.108,48 | 794.010,28 |
| 0,00 | 1.624.970,00 | 0,00 | 53.953,86 | 1.678.923,86 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte | 0,00 | 11.674,71 | 0,00 | 50.271,16 | 61.945,87 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 0,00 | 347.888,27 | 0,00 | 1.073.519,88 | 1.421.408,15 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 0,00 | 238.889,07 | 43.119,50 | 1.399.543,37 | 1.595.312,94 |
| 0,00 | 598.452,05 | 43.119,50 | 2.523.334,41 | 3.078.666,96 | |
| 0,00 | 2.223.422,05 | 43.119,50 | 2.577.288,27 | 4.757.590,82 | |
| Buchwerte | ||
|
Stand am 31.12.2021
EUR |
Stand am 31.01.2021
EUR |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 53.980,00 | 0,00 |
| 2. Auftragsbestand | 1.000.928,60 | 0,00 |
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 12.168.443,05 | 0,00 |
| 13.223.351,65 | 0,00 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte | 428.572,94 | 0,00 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 1.046.404,00 | 0,00 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 754.908,00 | 0,00 |
| 2.229.884,94 | 0,00 | |
| 15.453.236,59 | 0,00 | |
|
RGJ 2021
TEUR |
|
| Konzernjahresfehlbetrag | -933 |
| +/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 2.223 |
| +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen | -1.104 |
| -/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | 1.184 |
| +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | 798 |
| -/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens | 5 |
| +/- Zinsaufwendungen/Zinserträge | 722 |
| +/- Ertragsteueraufwand/-ertrag | 19 |
| -/+ Ertragsteuerzahlungen | 0 |
| Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit | 2.914 |
| - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen | -8 |
| - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen | -869 |
| - Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis des Geschäftsjahres abzgl. erworbener Finanzmittel | -12.350 |
| + Erhaltene Zinsen | 2 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -13.225 |
| + Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens | 11.516 |
| + Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten | 11.210 |
| - Auszahlungen für die Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten | -871 |
| - Gezahlte Zinsen | -717 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | 21.138 |
| Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds | 10.827 |
| +/- Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | -2.758 |
| + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 24 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 8.093 |
| Finanzmittelfonds | |
| Flüssige Mittel | 8.194 |
| abzgl. jederzeit fällige Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten | -101 |
| 8.093 |
| Eigenkapital des Mutterunternehmens | Konzerneigenkapital | ||||
| Kapitalanteile | Rücklagen | Gewinnvortrag/ Verlustvortrag | Konzernergebnis, das dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist | Summe | |
|
Gezeichnetes Kapital
EUR |
Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB
EUR |
EUR | EUR | EUR | |
| Stand am 01.02.2021 | 25.000,00 | 0,00 | -4.481,19 | 0,00 | 20.518,81 |
| Kapitalerhöhung/ Einstellung in die Kapitalrücklage | 29.183,00 | 11.487.167,23 | 0,00 | 0,00 | 11.516.350,23 |
| Konzernjahresfehlbetrag | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -933.358,22 | -933.358,22 |
| Stand am 31.12.2021 | 54.183,00 | 11.487.167,23 | -4.481,19 | -933.358,22 | 10.603.510,82 |
An die Ringbeck Holding GmbH (vormals: AURELIUS WK Ten GmbH, Grünwald), Langenfeld
Prüfungsurteile
Wir haben den Konzernabschluss der Ringbeck Holding GmbH (vormals: AURELIUS WK Ten GmbH, Grünwald), Langenfeld, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Februar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Ringbeck Holding GmbH (vormals: AURELIUS WK Ten GmbH, Grünwald), Langenfeld, für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Februar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| • |
entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Februar bis zum 31. Dezember 2021 und |
| • |
vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| • |
identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| • |
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. |
| • |
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| • |
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| • |
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. |
| • |
holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. |
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beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. |
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führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 23. Mai 2022
Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
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