Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 46982
Vorher
redi-Control Deutschland GmbH
Eingetragen
21.12.2001
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von WerkzeugenVermittlung von ArbeitskräftenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Gegenstand
Die Erbringung und Vermittlung industrieller, technischer Dienstleistungen für nationale und internationale Auftraggeber, insbesondere aus dem Bereich der Automobilindustrie sowie die private Arbeitsvermittlung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Onur Kayhan
seit 6.1.2026
Geschäftsführer
Carsten Enderlein
seit 6.1.2026
Geschäftsführer
Guido Opfer
seit 29.5.2024
Prokura
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Reitmeyer Familienholding GmbH
Germany
235.000 €
94.00%
N***** R********
15.000 €
6.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

redi-Group GmbH

Langenfeld

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

redi-Group GmbH, Langenfeld

A K T I V A

31.12.2023 
31.12.2022 
T€
A. ANLAGEVERMÖGEN 141.306,83 139
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 26,00 4
II. Sachanlagen 141.280,83 135
B. UMLAUFVERMÖGEN 3.767.936,45 3.215
I. Vorräte 5.800,00 15
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.214.716,54 2.486
- davon gegen verbundene Unternehmen: € 281.143,54 (Vorjahr: T€ 449)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 0,00 (Vorjahr: T€ 0)
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 547.419,91 714
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 35.523,56 28
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 730.303,00 4
4.675.069,84 3.386

P A S S I V A

31.12.2023 
31.12.2022 
T€
A. EIGENKAPITAL 407.090,82 742
I. Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250
II. Kapitalrücklage 100.000,00 100
III. Gewinnrücklagen 950.000,00 950
IV. Verlustvortrag -558.213,07 -796
V. Jahresüberschuss/-fehlbetrag -334.696,11 238
B. RÜCKSTELLUNGEN 716.063,16 700
C. VERBINDLICHKEITEN 3.551.915,86 1.944
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen: € 1.612.786,46 (Vorjahr: T€ 46)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 1.658.085,46 (Vorjahr: T€ 1.397)
4.675.069,84 3.386

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023 
2022 
T€
1. Rohergebnis 11.046.939,07 11.450
2. Personalaufwand 9.140.448,40 8.612
a) Löhne und Gehälter 7.541.857,12 7.142
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.598.591,28 1.470
- davon für Altersversorgung: € 46.686,30 (Vorjahr: T€ 63)
3. Abschreibungen 67.915,27 51
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.788.100,70 2.483
5. Betriebsergebnis -949.525,30 304
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.246,67 4
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 5.155,05 (Vorjahr: T€ 4)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 110.987,32 66
- davon an verbundene Unternehmen: € 611,64 (Vorjahr: T€ 0)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -726.965,84 -1
- davon latente Steuern: € -725.967,00 (Vorjahr: T€ -1)
9. Ergebnis nach Steuern -328.300,11 243
10. Sonstige Steuern 6.396,00 5
11. Jahresüberschuss/-fehlbetrag -334.696,11 238
12. Verlustvortrag -558.213,07 -796
13. Bilanzverlust -892.909,18 -558

REDI-GROUP GMBH Langenfeld

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben, Registergericht und Handelsregisternummer

Die redi-Group GmbH mit Sitz Katzbergstr. 3a, in 40764 Langenfeld, wird im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter der Nummer HRB 46982 geführt.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB, des GmbH-Gesetzes sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB . Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurden in Anlehnung an die gesetzlichen Bestimmungen der §§ 266 ff. und 275 ff. HGB sowie den ergänzenden rechtsformspezifischen gesetzlichen Vorschriften gegliedert. Von den Erleichterungsvorschriftenfür kleine Kapitalgesellschaften wird teilweise Gebrauch gemacht.

Gegenstand der Gesellschaft ist die Erbringung und Vermittlung industrieller und technischer Dienstleistungen für nationale und internationale Auftraggeber, insbesondere aus dem Bereich der Automobilindustrie.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ("going concern") ausgegangen.

Im Einzelnen wurden folgende Grundsätze angewandt:

Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige und evtl. - bei voraussichtlich dauernder Wertminderung - außerplanmäßige Abschreibungen bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden im Geschäftsjahr 01.01.2023 - 31.12.2023 nicht vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten unter 250,00 EUR netto werden im Jahr der Anschaffung oder Herstellung als Aufwand verbucht.

Im Rumpfgeschäftsjahr 01.01.2023 - 31.12.2023 wurden selbständig nutzbare Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten oder Herstellungskosten 800,00 EUR netto nicht übersteigen, in voller Höhe abgeschrieben.

Es wurden folgende Nutzungsdauern zu Grunde gelegt:

EDV-Software 3 Jahre
Gebäude 33 Jahre
Außenanlagen 8 - 15 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 3 - 20 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 15 Jahre
Einbauten 10 - 50 Jahre

Die unfertigen Leistungen werden quartalsweise zu Herstellungskosten gem. §255 Abs. 2 HGB bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen bei erkennbaren Risiken angesetzt.

Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 % auf den nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestand gebildet.

Fremdwährungsforderungen mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr sowie liquide Mittel und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Die übrigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bilanziert.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben zum Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag betreffen.

Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden werden, wenn sie sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen und sich insgesamt eine Steuerentlastung ergibt, saldiert als aktive latente Steuern bilanziert. Die latenten Steuern werden mit den Steuersätzen im Zeitpunkt des voraussichtlichen Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst.

Die sonstigen Rückstellungen sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Bei der Ermittlung der Urlaubsrückstellung, die u.a. unter den Personalrückstellungen ausgewiesen werden, wurden typisiert 220 Arbeitstage unterstellt. Kostensteigerungen wurden berücksichtigt.

Bei der Ermittlung der Rückstellung für Gewährleistungen werden die garantiebehafteten Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2023 mit einer geschätzten prozentualen Inanspruchnahme bewertet.

Bei der Ermittlung der Rückstellung für Archivierungskosten wurden eine durchschnittliche Restaufbewahrungsdauer von 5,5 Jahren und voraussichtliche Preis- und Kostensteigerungen von  2 % p.a. zugrunde gelegt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zu einzelnen Posten des Jahresabschlusses

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus der Anlage 3 zu ersehen.

Die latenten Steuern sind auf Grund der Differenzen bei den Urlaubsrückstellungen zwischen Steuer- und Handelsbilanz zu aktivieren. Die Berechnung erfolgte mit einem gerundeten Steuersatz von 30% (Körperschaft- und Gewerbesteuer) auf den Differenzbetrag von 20 TEUR. Zudem wurde latente Steuern aus Verlustvorträge gem. § 274 Abs. 1 Satz 4 HGB geltend gemacht. Zum 31.12.2023 wurden aktive latente Steuern von 730 TEUR bilanziert (Vorjahr 4 TEUR). Die Differenz zum Vorjahr in Höhe von 726 TEUR wurde im Geschäftsjahr erfolgswirksam erfasst. Der Betrag ist insgesamt ausschüttungsgesperrt.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2022 Verbrauch Auflösung Umbuchung Zuführung 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
Personal 403.069,12 57.396,95 95.416,05 0,00 100.945,82 351.201,94
Jahresabschluss und Prüfung 74.100,00 147,80 37.952,20 0,00 75.225,00 111.225,00
Kunden-Boni 142.274,40 0,00 0,00 0,00 67.365,45 209.639,85
Gewährleistungen 33.922,90 19.349,38 0,00 0,00 1.622,85 16.196,37
Ausstehende Rechnungen 10.000,00 484.170,68 8.729,32 0,00 485.800,00 2.900,00
Aufbewahrung 6.800,00 0,00 0,00 0,00 3.100,00 9.900,00
Übrige sonstige Rückstellungen 30.000,00 16.200,00 15.000,00 0,00 16.200,00 15.000,00
700.166,42 577.264,81 -157.097,57 0,00 750.259,12 716.063,16

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr betragen 427 TEUR (Vorjahr: 548 TEUR) und über 5 Jahren 23 TEUR (Vorjahr: 48 TEUR). Bei den über diese Beträge hinausgehende Bankverbindlichkeiten handelt es sich um ein Darlehen mit einer Laufzeit bis zum 31.12.2024. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Bürgschaften und die Abtretung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Versicherungsansprüchen gesichert alle anderen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Auf eine Aufgliederung der Umsatzerlöse gem. § 285 Nr. 4 HGB wird verzichtet.

Bei den periodenfremden Erträgen (sonstige betriebliche Erträge) handelt es sich um von der Gesellschaft erteilte Gutschriften und von Kunden geleistete Überzahlungen aus früheren Jahren, die nicht verrechnet oder erstattet wurden.

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden Erträge aus der Währungsumrechnung von 0,00 EUR (Vorjahr: - EUR) erfasst.

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von 0,00 EUR (Vorjahr: - EUR) ausgewiesen.

Unter den Zinsaufwendungen wird die Factoringgebühr in Höhe von 31.378,64 EUR (Vorjahr: 20.867,81 EUR) ausgewiesen.

IV. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Als Haftungsverhältnis nach § 251 HGB ist eine unbefristete Mietbürgschaft in Höhe von 10.000,00 EUR zu nennen. Mit einer Inanspruchnahme aus der Bürgschaft ist nicht zu rechnen, da der Mieter seinen Zahlungspflichten nachkommt und auch künftig in der Lage sein wird, diese zu erfüllen.

Zum Stichtag bestehen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen überwiegend in Mietverhältnissen mit Kündigungsfristen größer als 1 Jahr, aus denen in 2024 mit Aufwand von 146 TEUR zu rechnen ist. Der Fuhrpark besteht zudem weitestgehend aus Leasingfahrzeugen. Die Laufzeiten betragen bis zu 36 Monate. Für 2024 wird Aufwand in Höhe von 175 TEUR erwartet. Mietverträge für Betriebs- und Geschäftsausstattung mit Laufzeiten größer als 1 Jahr bedingen einen Aufwand von 91 TEUR in 2024.

V. Sonstige Angaben

Die redi-Group GmbH arbeitet mit der A.B.S. Global Factoring AG als Partner für das Factoring zusammen. Das Factoring erfolgt als offenes Factoring mit einer Laufzeit bis 27.09.2024. In diesem Vertrag ist geregelt, dass wesentliche Teile der inländischen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte verkauft werden. Durch den Verkauf geht außerdem das Delkredererisiko auf die Factoring Gesellschaft über. Damit sind diese nicht mehr zu bilanzieren. Zum Stichtag beläuft sich der Bestand an verkauften Forderungen auf 292 TEUR. Ein bestimmter Teil der verkauften Forderungen wird von A.B.S. Global Factoring AG zur Finanzierung der Erlösschmälerungen einbehalten und somit nicht refinanziert. Dieser Betrag (31.12.2023: 29 TEUR; Vorjahr: 31 TEUR) wurde als sonstiger Vermögensgegenstand bilanziert. Das Factoring wird als Finanzierungsinstrument eingesetzt.

Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten betrug im Geschäftsjahr:

2023 2022
Mitarbeiter 217 218
davon Vollzeit 205 209
davon Teilzeit 10 7
davon Aushilfen 2 2

Alleiniger Geschäftsführer im Geschäftsjahr 01.01.2023 - 31.12.2023 war Herr Christian Reitmeyer. Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf eine Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den ausgewiesenen Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Langenfeld, den 19.02.2025

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