Stammdaten

Register
Amtsgericht Kaiserslautern HRB 3831
Eingetragen
24.6.2002
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieForschung und Entwicklung im Bereich BiotechnologieErbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Gegenstand
(1) Gegenstand des Unternehmens ist - die strategische und operative Beratung - die Realisierung von Systemen - Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet des Informationsmanagement, insbesondere der wissensbasierten Dokumentenverarbeitung resp. Dokumentanalyse und Wissensmanagement. (2) Die Gesellschaft berät Unternehmen der privaten Wirtschaft und Institutionen der öffentlichen Hand in der Anwendung von Verfahren des Informationsmanagement. Im Rahmen der Beratungstätigkeit realisiert und integriert die Gesellschaft wissensbasierte Systeme. (3) Die Gesellschaft setzt Forschungsergebnisse aus dem Bereich des Informationsmanagement in Produkte um und in Form von - wissensbasierten Systemen (Individuallösungen, Halbstandardlösungen) und - Werkzeugen (allgemeine Werkzeuge, anwendungsspezifische Werkzeuge) ein. (4) Die Gesellschaft betreibt eigene Forschung und pflegt Kontakte zu Forschungseinrichtungen, um die für ihre Forschungs- und Entwicklungstätigkeit und ihr Beratungs- und Realisierungsgeschäft hohe technologische Kompetenz im Kundeninteresse sicherzustellen und auszubauen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andree Albrecht
seit 11.6.2026
Geschäftsführer
Michael Ehresmann
seit 29.5.2019
Prokura
Erwin Göbel
seit 29.7.2014
Prokura
Christian Bokelmann
seit 25.7.2005
Prokura
Werner Weiss
seit 25.7.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (5)

NameAnteil
Sapphire Midco S.à r.l.LUX
67.08%
Trinitas Investment II S.à r.l.LUX
16.07%
15.92%
0.50%
0.43%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
199.000 €
99.50%
Germany
1.000 €
0.50%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

INSIDERS Technologies GmbH

Kaiserslautern

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Produkte und Leistungen

Die Insiders Technologies GmbH ist ein technologisch führender und marktetablierter Anbieter von Software für Cognitive Process Automation. Die hochinnovativen Produkte und Lösungen auf Basis modernster Künstlicher Intelligenz ermöglichen Unternehmen die Automatisierung ihrer dokumentzentrierten Geschäftsprozesse über alle Kommunikationskanäle. Mit seinem Leistungsportfolio begleitet Insiders nationale und internationale Unternehmen aller Branchen bei der digitalen Transformation.

2. Zielmärkte

Vertikale Zielmärkte sind die Branchen Finanzdienstleister/Versicherungen/Banken, Handel, Industrie, Energieversorgung und Öffentliche Verwaltung. In horizontaler Betrachtung bietet Insiders Produkte und Lösungen für den Posteingang im Digital Mailroom, für die Kundenkommunikation über verschiedenste Kanäle einschließlich Business Intelligence für Performance Management. Branchen- und produktübergreifend werden Cloudservices angeboten. Regional liegt der Schwerpunkt nach wie vor auf dem DACH-Markt. Das internationale Geschäft wird parallel kontinuierlich weiter ausgebaut.

3. Forschung und Entwicklung

Die Bereitstellung innovativer Ergebnisse der Entwicklung, deren Transformation in marktfähige Produkte und Integration in kundenspezifische Lösungen bilden die Voraussetzungen für den mittelfristigen unternehmerischen Erfolg von Insiders. Das Leistungsportfolio für Cognitive Process Automation weiter zu etablieren und marktorientiert weiterzuentwickeln, ist von zentraler Bedeutung. Getragen wird der Anspruch an die technologische Führerschaft und die hohe Innovationskraft des Leistungsangebotes durch eine konsequente Orientierung an neuesten Technologien der Künstlichen Intelligenz.

II. Wirtschaftsbericht

1. Wirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung erwartet in seinem Jahresgutachten 2023/2024 für 2023 einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 0,4 Prozent und für 2024 ein Wachstum von 0,7%. Die Inflationsrate wird auf 6,1% in 2023 und auf 2,6% in 2024 geschätzt.

Die kurzfristige wirtschaftliche Entwicklung werde noch von der Energiekrise und sinkenden Realeinkommen belastet. Die konjunkturelle Erholung in Deutschland verzögere sich, weil das höhere Zinsniveau aufgrund der hohen Inflation dämpfend auf Investitionen im Inland wirke. Der Rat rechnet aber mit einer Ausweitung des privaten Konsums aufgrund steigender Realeinkommen in 2024 und damit einer verhaltenen konjunkturellen Erholung.

Im Konjunkturbericht der IHK Pfalz zum Jahresbeginn 2024 wird festgestellt, dass für die Unternehmen hohe Geschäftsrisiken bestehen bei den jetzigen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen in einem Umfeld, das von technologischen Umbrüchen, außenpolitischen und außenwirtschaftlichen Konflikten und Krisenherden geprägt ist. Dies könne die Wirtschaft auf längere Sicht lähmen und den Standort Deutschland massiv schwächen. Es seien konkrete Maßnahmen zum Bürokratieabbau, zur Senkung der Energiekosten, zu mehr Investitionen in die Infrastruktur und zur Verringerung der Steuer- und Abgabenlasten erforderlich, um dem zu entgegen.

Der Branchenverband Bitkom erwartet trotz der schwierigen konjunkturellen Bedingungen, geprägt von geopolitischen Krisen und Haushaltskürzungen, dass Umsätze und Beschäftigung in der Digitalbranche in 2024 wachsen. Als wichtigster Wachstumstreiber wird wiederum die Informationstechnik gesehen.

2. Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2023 erzielt Insiders ein Umsatzwachstum von 6,7%. Das Ergebnis vor Ertragssteuern liegt 2% unter Vorjahr. Der Umsatzschwerpunkt liegt weiterhin im Bereich Inputmanagement. Die Umsatzrentabilität (Ergebnis vor Ertragsteuern im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) beträgt 44,2% gegenüber 48,2% im Vorjahr. Das für 2023 prognostizierte operative Ergebnis von 15,0 bis 16,0 Mio. EUR wurde übertroffen.

a) Ertragslage

Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 2.445 TEUR auf 39.150 TEUR.

Die Personalaufwendungen sind um TEUR 2.640 gestiegen und sind vor allem auf die Erhöhung der Anzahl der Mitarbeitenden, aber auch auf Gehaltsanpassungen zurückzuführen, Der Anstieg des Materialaufwands um ca. 37% gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus dem vermehrten Einkauf externer Dienstleistungen für Kundenprojekte und aufgrund des Umzugs des Insiders Cloudangebots zu einem anderen Servicedienstleister und einem resultierenden zeitweisen Parallelbetrieb.

Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen aufgrund gesunkener Beratungsleistungen und Kosten der Personalgewinnung um 412 TEUR gesunken. Bedeutende Einzelpositionen der Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Rechts- und Beratungskosten (550 TEUR, Vorjahr 1.193 TEUR), Raumkosten (732 TEUR; Vorjahr 695 TEUR), EDV-Aufwendungen (415 TEUR; Vorjahr 295 TEUR); Werbe- und Repräsentationskosten (233 TEUR; Vorjahr 193 TEUR), KFZ- und Reisekosten (318 TEUR; Vorjahr 232 TEUR) sowie Kosten der Personalgewinnung (136 TEUR; Vorjahr 231 TEUR).

Als Folge der Zinserhöhungen des Jahres 2023 konnten im Berichtsjahr trotz risikoarmer Verwendung der liquiden Mittel in Form von kurz- und mittelfristigem Festgeld Zinsen in Höhe von 450 TEUR (Vorjahr TEUR 37) erwirtschaftet werden.

b) Finanzlage

Die liquiden Mittel zum 31.12.2023 haben sich im Vergleich zum Vorjahr geringfügig um 21 TEUR auf 21.203 TEUR vermindert.

Aus dem Vorjahresergebnis wurden 12.300 TEUR ausgeschüttet.

Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Bankkredite müssen nicht in Anspruch genommen werden.

Im Geschäftsjahr 2023 bildet die Liquiditäts- und Eigenkapitalausstattung weiterhin eine solide Grundlage für die weiterhin verfolgten Ziele des organischen Wachstums und der Sicherung der finanziellen Unabhängigkeit.

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme zum 31.12.2023 beträgt 26.487 TEUR und liegt damit auf der Höhe des Vorjahreswerts.

Das Eigenkapital zum 31.12.2023 beträgt 21.028 TEUR. Den Gewinnrücklagen wurden im Berichtsjahr 5 TEUR zugeführt. Sie betragen damit 7.702 TEUR. Die Eigenkapitalquote ist leicht von 80,7% auf 79,4% zurückgegangen. Ursächlich sind hier die stichtagsbedingt gestiegenen sonstigen Verbindlichkeiten für in 2024 fällig gewordene Körperschafts- und Gewerbesteuerzahlungen für 2022.

Die Investitionen betragen 411 TEUR und betreffen hauptsächlich Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen in Hard- und Software (251 TEUR), Büro- und Geschäftsausstattung (95 TEUR) sowie geringwertige Wirtschaftsgüter (38 TEUR).

Auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung von 1% gebildet.

Der Aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet insbesondere jahresübergreifende Nutzungsgebühren für Lizenzen sowie Wartungskosten für Hard- und Software.

Bei der Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Die Minderung der Rückstellungen resultiert aus geringeren sonstigen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen bei im Vorjahresvergleich gleichzeitig leicht gesunkenen Steuerrückstellungen.

Die erhaltenen Anzahlungen von Kunden beinhalten laufende Projekte, die noch nicht produktiv genommen sind oder für die noch keine Abnahmen vorliegen sowie Anzahlungsrechnungen für in 2024 geplante Projekte. Erbrachte Dienstleistungen für in 2023 noch nicht abgeschlossene Projekte werden unter den Vorräten aktiviert.

Die Passiven Rechnungsabgrenzungen betreffen über den 31.12. hinausgehende Verträge für Pflegeleistungen und gestiegene befristete Lizenzgewährungen sowie in 2023 abgerechnete aber noch nicht vollständig geleistete Dienstleistungen.

III. Prognosebericht

Der Informationstechnologie kommt weltweit nach wie vor ein hoher Stellenwert bei der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung zu. Die Nachfrage nach innovativen Softwarelösungen wird branchenunabhängig weiter steigen. Für Insiders kommt es primär darauf an, den Marktanteil im Bereich Cognitive Process Autmation im Kernmarkt Finanzdienstleistungen/Versicherungen ebenso wie in weiteren Märkten wie Handel oder Industrie nachhaltig zu festigen und auszubauen. Daneben sind Branchen zu adressieren, die sich traditionell durch eine ausgeprägte Serviceorientierung und eine hohe Kommunikationsintensität mit Endkunden oder Lieferanten auszeichnen. Geographisch wird der Fokus nach wie vor primär auf den DACH-Markt, immer stärker aber auch auf internationale Märkte gerichtet sein.

Die etablierten Kanäle des direkten und des indirekten Vertriebs verantworten die Platzierung der Produkte und Lösungen in den Zielmärkten. Der direkte Vertrieb adressiert über branchen- und/oder produktorientierte Business Units den Kernmarkt Finanzdienstleistungen/Versicherungen/Banken und die Märkte Handel und Industrie. Der indirekte Vertrieb zielt branchenübergreifend auf den qualitativen Ausbau des Partnernetzwerkes mit strategischen und verstärkt auch internationalen Partnern.

Produktseitig werden die Ziele durch das Portfolio für Cognitive Process Automation, insbesondere auch durch dessen marktorientierte Weiterentwicklung getragen. Im Fokus stehen die Diversifikation des Leistungsangebotes für moderne Kundenkommunikation und mobile Lösungen ebenso wie Standardprodukte für einen multiplikativen Vertrieb. Dies umfasst zugleich das Angebot von intelligenten Services in der Cloud, die das Leistungsportfolio um branchenübergreifend und kundenseitig zunehmend nachgefragte SaaS-Angebote (Software-as-a-Service) erweitern. In diesen Bereich entwickeln sich neue sehr ernstzunehmende Wettbewerber (Open AI, Google, Amazon, ...), die die Marktlage innerhalb kurzer Zeit extrem verändern können.

Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2024 weiterhin schwierige konjunkturelle Bedingungen begleitet von andauernden geopolitischen Krisenherden in einem Umfeld von technologischen Umbrüchen. Daneben stehen für das Geschäft von Insiders bedeutsame Veränderungen bevor: So ist zu erwarten, dass die ab 01.01.2025 geltende gesetzliche Verpflichtung zur E-Rechnung im B2B-Bereich signifikante Einflüsse auf das Neukunden-, insbesondere aber auch auf das Bestandskundengeschäft in dem für Insiders bedeutsamen Segment der Rechnungsverarbeitung haben wird. Darüber hinaus ist davon auszugehen, dass die Digitalisierungsstrategie des Bundes für das Gesundheitswesen im Hinblick auf einen strukturierten Datenaustausch im Kundensegment der Krankenversicherungen zu rückläufigen Umsätzen führen wird. Noch nicht abschließend zu bewerten sind die Implikationen generativer KI-Technologien, z.B. in der Ausprägung von LLMs wie etwa ChatGPT, auf das Geschäft von Insiders. Unter diesen Vorzeichen gehen wir für 2024 von Umsätzen in Höhe von 38 bis 40,0 Mio. EUR aus. In 2024 wird der fortdauernde Ausbau der Cloudanwendungen weitere Investitionen in Services, Produkte und Personal erfordern, so dass wir mit einem rückläufigen operativen Ergebnis in Höhe von 14,0 bis 15,0 Mio. EUR rechnen. Auch im kommenden Geschäftsjahr wird Insiders nach unserem Ermessen seinen finanziellen Verpflichtungen fristgerecht nachkommen können.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

a) Branchenspezifische und produktbezogene Risiken

Das Marktpotential für Lösungen der Cognitive Process Automation verspricht national und international mittelfristig weiterhin Wachstumschancen. Insbesondere web-/ cloudbasierte Services werden neben On-Premises-Lösungen künftig immer stärker nachgefragt werden. Der Aufbau und das Etablieren marktgerechter Automatisierungsplattformen auf Basis künstlicher Intelligenz wird zukünftige eine entscheidende Rolle bei der Optimierung von Geschäftsprozessen in den Unternehmen spielen.

Diese Entwicklungen spiegeln sich zugleich auch in der zunehmenden Marktpräsenz neuer und häufig produkt- und/oder marktspezifisch spezialisierter Anbieter wider, die über eine oftmals sehr aggressive Preispolitik ihren Markteintritt forcieren und dabei starken Wettbewerbsdruck erzeugen. Daneben ist die fortschreitende Digitalisierung im Gesundheitswesen mit der Telematikinfrastruktur weiterhin für das Angebotsportfolio von Insiders an eHealth-Lösungen für Private Krankenversicherungen (PKV) zu beachten. Zugleich ist das Auftreten neuer Marktteilnehmer wie z.B. weltweit etablierter Player (Amazon, Google oder Microsoft) zu beachten, die sich zunehmend als direkte Wettbewerber in den relevanten Marktsegmenten positionieren. In diesem Zuge sind die aktuellen Entwicklungen moderner KI-Technologien mit ihren Potentialen auch in Richtung ihrer Integration in das Insiders Portfolio zu bewerten.

Vor dem Hintergrund der zum 01.01.2025 durch den Gesetzgeber vorgesehenen Pflicht zur elektronischen Rechnungsstellung im B2B-Bereich erfordert der in den vergangenen Jahren erfolgreiche multiplikative Vertrieb von Standardprodukten über Businesspartner an Endkunden in Industrie und Handel neue marktgerechte Lösungen. Eine weiter zunehmende Bedeutung hat vor dem Hintergrund einer bereits hohen Durchdringung der relevanten Märkte, insbesondere des Versicherungsbereichs im DACH-Markt, der Ausbau der Internationalisierung. Auch hier ist ein hohes unternehmerisches Risiko für Insiders zu diagnostizieren.

In Zeiten des Fachkräftemangels in der IT-Branche insgesamt, insbesondere aber am Standort Kaiserslautern, findet parallel ein zunehmender Wettbewerb um die Besten statt. Die Gewinnung von qualifizierten Fachkräften und die Sicherung des hochqualifizierten Mitarbeiterstamms sind für die weitere Entwicklung und das Wachstum von Insiders von besonderer Bedeutung.

b) Ertragsorientierte Risiken

Der relevante Markt ist nach wie vor durch eine außerordentlich hohe Wettbewerbsintensität und einen Preisdruck insbesondere bei Lizenzen gekennzeichnet. Für den mittel- bis langfristigen Erfolg wird es darauf ankommen, die bestehende Marktposition in den Zielmärkten über marktgerechte Automatisierungsplattformen für das Angebot von intelligenten Cloudservices weiter auszubauen und die Basis für weiteres nachhaltiges Wachstum zu schaffen.

Aus qualitativer Perspektive ist im Lizenzumsatz nach wie vor ein Schlüssel zum Unternehmenserfolg zu sehen, da er den Ausgangspunkt einer langfristigen Kundenbeziehung bildet. Eine Stabilisierung oder weitere Steigerung des Anteils des Lizenzumsatzes mindert die Ertragsrisiken. Parallel gilt dies gleichermaßen durch die Verstetigung von Umsatzanteilen durch cloudbasierte Services, auch wenn eine wachsende Nachfrage hier zunächst einen Rückgang des Anteils des Lizenzumsatzes am Gesamtumsatz bewirkt und zunächst nicht so profitabel wie ein einmaliger Lizenzverkauf wirkt. Gleiches gilt auch für die stetig zunehmende Nachfrage von Kunden und Partnern nach Subscription-Modellen.

Weiterhin tragen zugleich großvolumige Lösungen durch ihren stetigen kundenspezifischen Ausbau und die intensive Kundenbetreuung zu bedeutenden Umsätzen in den folgenden Jahren in den Bereichen Wartung/Support und Dienstleistung bei. Auch hier können die o.g. Abrechnungsmodelle gerade im großvolumigen Bereich dauerhaft und langfristig bedeutende Umsatzanteile bilden. Projektrisiken werden vorab sowie projektbegleitend durch projektspezifische Risikoidentifikationen mit definierten Maßnahmen überwacht und gesteuert.

c) Finanzwirtschaftliche Risiken

Hauptziel des Risikomanagements im Finanzbereich der Gesellschaft ist die Sicherung des auf dem operativen Geschäft beruhenden Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Dies schließt auch den Abschluss entsprechender Versicherungen ein. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine äußerst konservative Risikopolitik.

Die Minimierung von Ausfallrisiken ist eine Kernaufgabe des Forderungsmanagements. Die Durchführung obliegt der Buchhaltung durch eine regelmäßige Überwachung offener Forderungen in enger Abstimmung mit den zuständigen Vertriebsbereichen.

Liquiditätsrisiken sind aufgrund der aktuellen Liquiditätssituation des Unternehmens derzeit nicht erkennbar.

2. Chancenbericht

Insiders verfolgt seit jeher die Strategie der konsequenten Positionierung als Produkthaus. Auf dieser Basis bietet Insiders ein technologisch führendes Produktportfolio für Cognitive Process Automation. Die marktgerichtete Weiterentwicklung bestehender sowie die Marktetablierung neuer Produkte und das wachsende Angebot web-/cloudbasierter Services bilden die Grundlage für eine zukunftsorientierte Erweiterung des Leistungsangebotes. Die hohen internen Qualitätsansprüche und der technologische Ansatztragen den Anspruch, nationale und internationale Kunden und Partner zu gewinnen.

3. Gesamtaussage

Die hoch dynamischen Entwicklungen im Bereich KI (LLM's von OpenAI, Google, ...) können einen bedeutenden Einfluss auf die unternehmerische Wettbewerbsfähigkeit von Insiders ausüben. Große Bestandskunden schließen vereinzelt schon Rahmenverträge mit den großen KI Akteuren ab. Inwieweit hier Insiders Märkte substantiell bedroht werden, kann heute nicht abschließend fundiert bewertet werden. In jedem Fall stellt es ein substantielles Risiko dar. Risiken der künftigen Entwicklung bestehen durch das umkämpfte KI Wettbewerbsumfeld, die aktuellen gesetzlichen Änderungen zur E-Rechnung, die fortschreitende Digitalisierung im Gesundheitswesen und die Unwägbarkeiten im Zusammenhang mit der Internationalisierung des Geschäfts. Unsicherheiten resultieren aus der konjunkturellen Entwicklung aufgrund des inflationären Umfelds, speziell der hohen Energiepreise, sowie der nach wie vor bestehenden Lieferkettenprobleme als Spätfolge der Corona-Pandemie. Anhaltende geopolitische Unsicherheiten, vor allem durch den russischen Angriffskrieg, führen zu einem zunehmenden Einfluss geostrategischer Überlegungen auf die internationale Handels- und Wirtschaftspolitik.

Eine wesentliche Herausforderung stellt die Sicherung des Humankapitals durch die Gewinnung hochqualifizierter Mitarbeiter und deren Einbindung im Unternehmen, die Bindung und Förderung von qualifiziertem Nachwuchs und von erfahrenen Leistungsträgern dar. Die demografische Alterung dürfte bestehende Fachkräfteengpässe noch verstärken.

Mit finanzieller Stabilität und einem technologisch führendem, konsequent markt- und zukunftsorientiertem Leistungsportfolio wirkt Insiders diesen Risiken erfolgreich entgegen. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Finanzinstrumente kommen nicht zum Einsatz.

VI. Freiwillige Nachhaltigkeitsberichtserstattung

1. Rahmenbedingungen und Ziele

Insiders unterstützt durch sein Geschäftsmodell die Nutzung von softwaregestützter Technologie als ein wirksames Mittel zur Erreichung von Klima- und Umweltschutzzielen. Insiders Kunden werden als Endanwender in die Lage versetzt, den gesamten Dokumenteneingang aller Kommunikationskanäle vollständig elektronisch sowie automatisiert, folglich in hohem Maße zeit- und ressourceneffizient, zu verarbeiten und damit insgesamt nachhaltiger zu wirtschaften. Das Geschäftsmodell von Insiders geht grundsätzlich mit einem geringen Risiko für negative ökologische Auswirkungen einher. Gleiches gilt für die erweiterte Betrachtung der Lieferkette, der Produkte und der Dienstleistungen, die im Zusammenhang mit den Geschäftsaktivitäten stehen. Gleichzeitig betrachten wir die Entwicklung hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft als Chance für unsere Geschäftsaktivitäten.

Auf operativer Ebene setzen wir uns zum Ziel, unseren eigenen Geschäftsbetrieb umweltfreundlich und klimaschonend zu gestalten. Dabei haben wir im Wesentlichen die nachfolgenden Bereiche identifiziert, in denen sich im Rahmen der betrieblichen Aktivitäten von Insiders Umweltfragen stellen:

Gebäudemanagement und Bürobetrieb

Betrieb respektive Nutzung von externen Rechenzentren

Mobilität der Mitarbeitenden

2. Maßnahmen

a) Gebäudemanagement und Bürobetrieb

Im Rahmen der Geschäftstätigkeit von Insiders entstehen Umweltemissionen insbesondere durch den Energieverbrauch der Gebäude. Da Insiders die Büroflächen angemietet hat, zielen Maßnahmen primär auf eine höhere Energieeffizienz im Rahmen des (täglichen) Bürobetriebs, etwa durch den Bezug von Ökostrom, sowie auf die Beschaffung, laufende Nutzung und Entsorgung der Betriebs- und Geschäftsausstattung unter energieeffizienten, ökologischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Des Weiteren werden die vorhandenen Gebäudeflächen möglichst effizient genutzt, etwa durch mobile Arbeitsplätze, die Bereitstellung und gemeinsame Nutzung zentraler Geräte an zentralen Standorten oder das dezentrale Arbeiten der Mitarbeitenden (Homeoffice).

b) Betrieb bzw. Nutzung von externen Rechenzentren

Da Kunden zunehmend web-/cloudbasierte Services nachfragen, ist eine vermehrte Verlagerung der Datenverarbeitung einschließlich des damit einhergehenden Energiebedarfs in Cloudumgebungen respektive Rechenzentren festzustellen. Insiders betreibt keine eigenen Rechenzentren, sondern nutzt durch externe Lösungen sowie damit verbundene externe Dienstleistungen.

Bei der Auswahl der externen Anbieter spielen insbesondere ökologische Aspekte eine wichtige Rolle. Unsere Partner nutzen nach eigenen Angaben für den Betrieb ihrer Rechenzentren bereits Strom, der zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammt, verfolgen eine Strategie zur Umstellung auf erneuerbare Energien oder verfügen über anerkannte Gütesiegel und Zertifikate, die Maßnahmen zur Energieeffizienz bestätigen.

Es ist anzunehmen, dass zentrale Rechenzentren eine höhere Stromverbrauchseffizienz aufweisen als lokale Unternehmensrechenzentren, sodass bei einer weiteren Verlagerung von Anwendungen in die Cloud ein insgesamt niedrigerer Energieverbrauch bei unseren Kunden im Zusammenhang mit der Nutzung unserer Produkte zu erwarten ist.

c) Mobilität der Mitarbeitenden

Emissionen im Bereich der Mobilität ergeben sich zum einen aus dem Management des Fuhrparks, sowie allgemein aus dem Mobilitätsverhalten der Mitarbeitenden im Rahmen ihrer dienstlichen Tätigkeit. So wird durch die Förderung der E-Mobilität innerhalb des Fuhrparks der Treibstoffbedarf insgesamt reduziert; weiterhin enthalten die Reiserichtlinien Vorgaben zu möglichst emissionseffizienten Geschäftsreisen etwa durch den vermehrten Einsatz von Bahn und öffentlichen Verkehrsmitteln. Durch die Nutzung von Onlinemeetings, Webinaren, Onlinepräsentationen und Telefonkonferenzen anstelle von Dienstreisen soll die Reisetätigkeit, soweit möglich, insgesamt auf ein ausgewogenes Maß begrenzt werden.

3. Ausblick

Um den selbst gesetzten Zielen gerecht zu werden, werden bestehende Maßnahmen und Grundsätze fortwährend überprüft und optimiert. Gleichzeitig werden im Dialog mit den Mitarbeitenden gemeinsam weitere Maßnahmen zur Verringerung der Emissionen auf den Weg gebracht.

VII. Bericht über Zweigniederlassungen

Eine Betriebsstätte befindet sich in Berlin.

 

Kaiserslautern, den 05. Februar 2024

Geschäftsführung

Jürgen Werner Weiss

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.511.238,63 1.409.943,74
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 21.616,00 39.709,00
II. Sachanlagen 1.489.622,63 1.370.234,74
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.489.622,63 1.370.234,74
B. Umlaufvermögen 24.352.928,80 24.424.083,80
I. Vorräte 123.000,00 23.000,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.026.567,02 3.176.887,66
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 21.203.361,78 21.224.196,14
C. Rechnungsabgrenzungsposten 623.010,11 626.255,36
Summe Aktiva 26.487.177,54 26.460.282,90

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 21.027.859,90 21.364.704,82
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 199.000,00 199.000,00
1. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
2. Eigene Anteile - offen vom Gezeichneten Kapital abgesetzt 1.000,00 1.000,00
II. Kapitalrücklage 1.163.600,00 1.163.600,00
III. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 7.702.104,82 7.697.213,57
IV. Jahresüberschuss 11.963.155,08 12.304.891,25
B. Sonstige Sonderposten 19.243,19 24.246,53
C. Rückstellungen 2.576.450,00 2.668.800,00
1. Steuerrückstellungen 782.400,00 791.800,00
2. sonstige Rückstellungen 1.794.050,00 1.877.000,00
D. Verbindlichkeiten 1.922.794,11 2.028.982,92
E. Rechnungsabgrenzungsposten 940.830,34 373.548,63
Summe Passiva 26.487.177,54 26.460.282,90

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 39.149.611,10 36.705.257,50
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 100.000,00 -134.000,00
3. sonstige betriebliche Erträge 260.259,81 276.329,97
4. Materialaufwand 4.583.950,47 3.335.714,08
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 519.017,73 509.996,13
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.064.932,74 2.825.717,95
5. Personalaufwand 14.473.131,33 11.833.400,15
a) Löhne und Gehälter 12.378.300,04 10.130.826,60
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.094.831,29 1.702.573,55
6. Abschreibungen 309.984,56 351.951,88
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 309.984,56 351.951,88
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.264.703,51 3.676.831,10
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 449.653,04 36.693,44
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 5.359.574,49 5.377.407,50
10. sonstige Steuern 5.024,51 4.084,95
Jahresüberschuss 11.963.155,08 12.304.891,25

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Insiders Technologies GmbH, Kaiserslautern

A. Allgemeine Angaben

Insiders Technologies GmbH mit Sitz in Kaiserslautern ist am Amtsgericht Kaiserslautern unter der Registernummer HRB 3831 registriert.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss der Insiders Technologies GmbH, Kaiserslautern, wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und den Vorschriften des GmbH-Gesetzes unter Berücksichtigung der Vorschriften des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) aufgestellt. Die Gesellschaft erfüllt die Größenkriterien einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB, gemäß § 267 Abs. 4 HGB wird der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 nach den Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gesellschaft macht teilweise von den Aufstellungserleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften Gebrauch.

Bei der Aufstellung sind folgende Grundsätze und Methoden maßgebend:

Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen bewertet. Bei erworbenen ERP-Systemen wird eine Nutzungsdauer von fünf Jahren, ansonsten eine Gesamtnutzungsdauer von drei Jahren zugrunde gelegt.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungspreisen zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Skonti, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen. Von der Gesellschaft angeschaffte geringwertige Vermögensgegenstände im Einzelanschaffungspreis bis zu 250 EUR werden im Jahr der Anschaffung als Betriebsausgabe gebucht. Vermögensgegenstände im Einzelanschaffungspreis von 250,01 EUR bis zu 800 EUR werden im Jahr der Anschaffung als GWG aktiviert und vollständig im Jahr der Anschaffung abgeschrieben. Für solche geringwertigen Vermögensgegenstände wird darüber hinaus der Abgang im Jahr nach der Anschaffung unterstellt.

Die Bewertung der unfertigen Leistungen im Vorratsvermögen erfolgt zu Herstellungskosten, die retrograd unter Berücksichtigung des Fertigstellungsgrades und unter Vornahme eines Abschlags vom Entgelt für noch ausstehende Kosten und Gewinn ermittelt werden. Abschreibungen im Sinne von § 253 Abs. 4 HGB wurden nicht vorgenommen.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennbetrag unter Verrechnung notwendiger Wertberichtigungen, die Bankguthaben und der Kassenbestand zum Nominalwert bewertet. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Ausfallrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 1% gebildet.

Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Der Nennbetrag der erworbenen eigenen Anteile der Gesellschaft wird in Übereinstimmung mit § 272 Abs. 1a HGB vom gezeichneten Kapital offen abgesetzt.

Der Sonderposten beinhaltet Investitionszuschüsse der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz sowie der Investitionsbank Berlin für Wirtschaftsförderungsmaßnahmen im Zusammenhang mit einzelbetrieblichen Errichtungs-, Erweiterungs- und Modernisierungsinvestitionen. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgt in gleicher Weise wie die Abschreibung auf die jeweils einzeln bezuschussten Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens.

Die Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet; erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind mit dem vereinnahmten Nettoentgelt, andere Verbindlichkeiten mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe der Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Bilanzstichtag angesetzt, die Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

In der Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet, sämtliche Aufwendungen und Erträge sind periodengerecht erfasst. Umsätze aus dem Verkauf zeitlich unbefristeter Lizenzen werden im Zeitpunkt der Überlassung des Lizenzrechts, nicht jedoch vor dem Zeitpunkt der erstmaligen Nutzungsmöglichkeit durch den Kunden erfasst.

Soweit der Jahresabschluss Posten enthält, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, erfolgt eine Umrechnung in Euro auf Basis des Kurses zum Transaktionszeitpunkt. Forderungen in Fremdwährung werden mit dem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

1.

Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

2.

Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Berichtsjahr ist im Bruttoanlagespiegel dargestellt, der Bestandteil des Anhangs ist.

Der Betrag der Sonstigen Vermögensgegenstände von 75 TEUR beinhaltet im Wesentlichen Zinsforderungen für Festgelder und Mietkautionen (61 TEUR). Die Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen 6 TEUR.

Die in den Rechnungsabgrenzungsposten enthaltenen Auszahlungen für Aufwände des Folgejahrs betreffen insbesondere jahresübergreifende Nutzungsgebühren für Lizenzen sowie Wartungskosten für Hard- und Software.

Das Gezeichnete Kapital beträgt zum 31. Dezember 2023 unverändert 200 TEUR. Es ist voll eingezahlt.

Aus dem Jahresüberschuss 2022 in Höhe von 12.304.891,25 EUR wurden im Rahmen zweier Ausschüttungen im Januar und im Mai 2023 der Betrag von 12.300.000,00 EUR an die Gesellschafter ausgeschüttet. Der verbleibende Jahresüberschuss wurde der Gewinnrücklage zugeführt.

In den Sonstigen Rückstellungen mit nicht unerheblichem Umfang befinden sich folgende Rückstellungen: TEUR

Personal 810
Garantien/Gewährleistungen 625
Ausstehende Rechnungen 164
Instandhaltungskosten 76
Abschluss- und Prüfungskosten 69
übrige 50
Summe 1.794

Sämtliche ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 717 TEUR enthalten 333 TEUR noch aus Dezember 2023 abzuführende Lohn- und Kirchensteuer und 245 TEUR Umsatzsteuer, 97 TEUR aus Kreditkartenabrechnungen, sowie 35 TEUR aus Sozialversicherungsabgaben.

Die Passiven Rechnungsabgrenzungen betreffen v.a. über den 31.12. hinausgehende Verträge für Pflegeleistungen und Dienstleistungen sowie befristete Lizenzgewährungen.

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge aus Auflösungen von Rückstellungen (72 TEUR, Vorjahr 73 TEUR) und Erträge aus Währungskursdifferenzen in Höhe von 8 TEUR (Vorjahr 13 TEUR). In den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungskursdifferenzen in Höhe von 12 TEUR (Vorjahr 15 TEUR) enthalten.

Sonstige Angaben

Die Gesellschaft hat zum 31. Dezember 2023 mehrjährige Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von 1.736 TEUR.

Insiders beschäftigte während des Geschäftsjahrs 2023 durchschnittlich 185 (Vorjahr 162) Angestellte, darunter durchschnittlich 48 (Vorjahr 42) weibliche Angestellte. Die durchschnittliche Anzahl der Auszubildenden betrug im Geschäftsjahr 1 (Vorjahr 0).

Geschäftsführer war im Berichtsjahr Diplom-Wirtschaftsingenieur Jürgen Werner Weiss, Kaiserslautern. Herr Weiss ist hauptberuflich Geschäftsführer der Gesellschaft.

Dem Aufsichtsrat gehörten im Berichtsjahr an:

Herr Dr. Dietrich Gottwald, Köln, Diplom-Mathematiker, Unternehmer, (Vorsitzender),

Herr Rainer Isringhaus, Köln, Diplom-Mathematiker, Vorstandsmitglied Kölnische Rückversicherungs-Gesellschaft AG i.R.,

Herr Dr. Christian Hofer, Herrsching, Diplom-Mathematiker, Vorstandsmitglied HUK-COBURG Versicherungsgruppe i.R. (bis 27.04.2023),

Herr Prof. Dr. Heinrich R. Schradin, Köln, Diplom-Kaufmann, Hochschullehrer.

Die Gesamtbezüge für die Mitglieder des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2023 betrugen 15 TEUR (Vorjahr 20 TEUR). Auf die Darstellung der Vergütung der Geschäftsführung wird in Übereinstimmung mit § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Das Geschäftsjahr zum 31.12.2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 11.963.155,08 EUR ab.

Die Geschäftsführung schlägt vor, vom Jahresüberschuss 10.000.000,00 EUR an die Gesellschafter auszuschütten sowie 1.963.155,08 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Kaiserslautern, den 12 Juni 2024

Geschäftsführung

Jürgen Werner Weiss

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 (Bruttodarstellung)

ANSCHAFFUNGSKOSTEN
Vortrag 1.1.2023
Zugänge 2023
Abgänge 2023
Zuschreibung 2023 Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Kozessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 772.980,32 15.343,44 0,00 0,00 788.323,76
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.791.430,02 395.936,01 59.630,84 0,00 4.127.735,19
4.564.410,34 411.279,45 59.630,84 0,00 4.916.058,95
ABSCHREIBUNGEN / BUCHWERTE
Vortrag 1.1.2023
Abschreibung 2023 Abgänge/Umgliederungen/ Korrekturen
Stand 31.12.2023
Buchwert 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Kozessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 733.271,32 33.436,44 0,00 766.707,76 21.616,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen,. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.421.195,28 276.548,12 59.630,84 2.638.112,56 1.489.622,63
3.154.466,60 309.984,56 59.630,84 3.404.820,32 1.511.238,63

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Insiders Technologies GmbH, Kaiserslautern:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Insiders Technologies GmbH, Kaiserslautern, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Insiders Technologies GmbH, Kaiserslautern, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellung aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümer ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchge führte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Um ständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Koblenz, 14. Juni 2024

DORNBACH GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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Bokelmann, Wirtschaftsprüfer

Dr. Müller, Wirtschaftsprüfer

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