Empolis Information Management
GmbH
Kaiserslautern
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024
Bestätigungsvermerk
des unabhängigen Abschlussprüfers
An die Empolis Information Management GmbH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Empolis Information
Management GmbH, Kaiserslautern - bestehend aus der Bilanz
zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung
für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum
31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich
der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -
geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht
der Empolis Information Management GmbH für das
Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März
2024 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| ― |
entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der
Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer
Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.
April 2023 bis zum 31. März 2024 und
|
| ― |
vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der
Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen
steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, entspricht den deutschen
gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
dar.
|
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die
Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen
Vertreter für den Jahresabschluss und den
Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| ― |
identifizieren und beurteilen
wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen
im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und
führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf
diese Risiken durch sowie erlangen
Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet
sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher
als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt
werden, da dolose Handlungen kollusives
Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende
Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen
interner Kontrollen beinhalten können;
|
| ― |
gewinnen wir ein
Verständnis von dem für die Prüfung
des Jahresabschlusses relevanten internen
Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu
planen, die unter den gegebenen Umständen
angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein
Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme
der Gesellschaft abzugeben;
|
| ― |
beurteilen wir die
Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die
Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern
dargestellten geschätzten Werte und damit
zusammenhängenden Angaben;
|
| ― |
ziehen wir Schlussfolgerungen
über die Angemessenheit des von den gesetzlichen
Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes
der Fortführung der Unternehmenstätigkeit
sowie, auf der Grundlage der erlangten
Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche
Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung
der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können.
Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine
wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir
verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die
dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen
unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis
zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu
führen, dass die Gesellschaft ihre
Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen
kann;
|
| ― |
beurteilen wir die
Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des
Jahresabschlusses einschließlich der Angaben
sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung
der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft vermittelt;
|
| ― |
beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild
von der Lage der Gesellschaft;
|
| ― |
führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben
im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender
geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir
dabei insbesondere die den zukunftsorientierten
Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde
gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die
sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten
Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges
Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten
Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen
geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
|
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger Mängel im internen
Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung
feststellen.
Eschborn/Frankfurt am Main,
29. Juli 2024
EY
GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Sommerrock
Wirtschaftsprüfer
Kengne
Tekoudjou
Wirtschaftsprüfer
Bilanz
zum 31. März 2024
Aktiva
|
|
|
|
31.3.2023 |
|
|
EUR |
EUR |
EUR |
| A. |
Anlagevermögen |
|
|
|
| I. |
Immaterielle
Vermögensgegenstände |
|
|
|
| 1. |
Selbst geschaffene
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und
Werte |
6.684.839,09 |
|
6.675.528,88 |
| 2. |
Entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten |
24.483,00 |
|
206.085,00 |
|
|
|
6.709.322,09 |
6.881.613,88 |
| II. |
Sachanlagen |
|
|
|
| 1. |
Technische Anlagen und
Maschinen |
586,00 |
|
676,00 |
| 2. |
Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung |
321.348,00 |
|
425.863,00 |
|
|
|
321.934,00 |
426.539,00 |
| III. |
Finanzanlagen |
|
|
|
| 1. |
Anteile an verbundenen
Unternehmen |
1.900.908,64 |
|
1.900.908,64 |
| 2. |
Ausleihungen an
verbundene Unternehmen |
11.622.875,00 |
|
11.127.875,00 |
| 3. |
Beteiligungen |
52.362,30 |
|
52.362,30 |
|
|
|
13.576.145,94 |
13.081.145,94 |
|
|
|
20.607.402,03 |
20.389.298,82 |
| B. |
Umlaufvermögen |
|
|
|
| I. |
Vorräte |
|
|
|
| 1. |
Unfertige Erzeugnisse,
unfertige Leistungen |
562.017,48 |
|
1.226.329,78 |
| 2. |
Fertige Erzeugnisse und
Waren |
18.708,34 |
|
19.436,98 |
|
|
|
580.725,82 |
1.245.766,76 |
| II. |
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
|
|
|
| 1. |
Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen |
4.168.481,71 |
|
2.711.156,14 |
| 2. |
Forderungen gegen
verbundene Unternehmen |
4.729.271,75 |
|
1.217.638,08 |
| 3. |
Sonstige
Vermögensgegenstände |
125.276,57 |
|
232.658,73 |
|
|
|
9.023.030,03 |
4.161.452,95 |
| III. |
Kassenbestand und
Guthaben bei Kreditinstituten |
|
223.877,29 |
1.168.267,08 |
|
|
|
9.827.633,14 |
6.575.486,79 |
| C. |
Rechnungsabgrenzungsposten |
|
345.719,67 |
376.799,63 |
| D. |
Aktive latente
Steuern |
|
3.278.639,18 |
3.917.123,15 |
|
|
|
34.059.394,02 |
31.258.708,39 |
Passiva
|
|
|
|
31.3.2023 |
|
|
EUR |
EUR |
EUR |
| A. |
Eigenkapital |
|
|
|
| I. |
Gezeichnetes
Kapital |
|
1.224.118,00 |
1.224.118,00 |
|
Eigene Anteile |
|
-299.874,00 |
-299.874,00 |
| II. |
Kapitalrücklage |
|
11.001.001,00 |
11.001.001,00 |
| III. |
Verlustvortrag |
|
-4.574.096,66 |
-4.488.574,64 |
| IV. |
Jahresüberschuss
(Vj. Jahresfehlbetrag) |
|
1.641.846,59 |
-85.522,02 |
|
|
|
8.992.994,93 |
7.351.148,34 |
| B. |
Rückstellungen |
|
|
|
| 1. |
Rückstellungen
für Pensionen und ähnliche
Verpflichtungen |
10.353.352,66 |
|
10.450.936,66 |
| 2. |
Steuerrückstellungen |
139.014,29 |
|
0,00 |
| 3. |
Sonstige
Rückstellungen |
6.713.691,91 |
|
6.382.517,00 |
|
|
|
17.206.058,86 |
16.833.453,66 |
| C. |
Verbindlichkeiten |
|
|
|
| 1. |
Erhaltene Anzahlungen
auf Bestellungen |
263.641,62 |
|
408.165,59 |
| 2. |
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen |
406.990,37 |
|
674.606,69 |
| 3. |
Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen |
4.001.965,66 |
|
3.438.405,32 |
| 4. |
Sonstige
Verbindlichkeiten |
263.483,48 |
|
254.319,68 |
|
davon aus Steuern
EUR 263.646,14 (Vj. EUR 252.714,34) |
|
|
|
|
davon im Rahmen der
sozialen Sicherheit EUR 0,00 (Vj. EUR 1.605,34) |
|
|
|
|
|
|
4.936.081,13 |
4.775.497,28 |
| D. |
Rechnungsabgrenzungsposten |
|
2.924.259,10 |
2.298.609,11 |
|
|
|
34.059.394,02 |
31.258.708,39 |
Gewinn-
und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.
April 2023 bis zum 31. März 2024
|
|
|
|
1.1.-31.3.2023 |
|
|
EUR |
EUR |
EUR |
| 1. |
Umsatzerlöse |
24.929.259,02 |
|
4.819.912,74 |
| 2. |
Verminderung (Vj.
Erhöhung) des Bestands an fertigen und
unfertigen Erzeugnissen / Leistungen |
-646.087,31 |
|
557.394,16 |
| 3. |
Andere aktivierte
Eigenleistungen |
3.472.804,18 |
|
1.116.363,27 |
| 4. |
Sonstige betriebliche
Erträge |
274.203,39 |
|
257.747,45 |
|
davon Erträge aus
der Währungsumrechnung EUR 8.999,84 (Vj. EUR
8.953,91) |
|
|
|
|
|
|
28.030.179,28 |
6.751.417,62 |
| 5. |
Materialaufwand |
|
|
|
|
a) Aufwendungen für
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene
Waren |
91.498,23 |
|
27.820,71 |
|
b) Aufwendungen für
bezogene Leistungen |
2.812.072,86 |
|
938.162,17 |
|
|
|
2.903.571,09 |
965.982,88 |
| 6. |
Personalaufwand |
|
|
|
|
a) Löhne und
Gehälter |
12.463.338,40 |
|
3.270.192,25 |
|
b) Soziale Abgaben und
Aufwendungen für Altersversorgung und für
Unterstützung |
2.040.299,79 |
|
612.495,79 |
|
davon für
Altersversorgung
EUR 56.591,80 (Vj. EUR 128.733,37) |
|
|
|
|
|
|
14.503.638,19 |
3.882.688,04 |
| 7. |
Abschreibungen auf
immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
|
3.857.599,97 |
939.561,82 |
| 8. |
Sonstige betriebliche
Aufwendungen |
|
4.717.359,77 |
1.223.121,40 |
|
davon Aufwendungen aus
der Währungsumrechnung EUR 15.036,30 (Vj. EUR
22.426,18) |
|
|
|
| 9. |
Erträge aus
Ausleihungen des Finanzanlagevermögens |
|
499.385,21 |
127.865,00 |
|
davon aus verbundenen
Unternehmen EUR 499.385,21 (Vj. EUR 127.865,00) |
|
|
|
| 10. |
Sonstige Zinsen und
ähnliche Erträge |
|
5.777,00 |
1.482,00 |
|
davon aus verbundenen
Unternehmen EUR 0,00 (Vj. EUR 0,00) |
|
|
|
| 11. |
Zinsen und ähnliche
Aufwendungen |
|
121.291,81 |
31.147,67 |
|
davon aus der Abzinsung
der Rückstellungen EUR 106.790,00 (Vj. EUR
25.063,00) |
|
|
|
| 12. |
Steuern vom Einkommen
und vom Ertrag |
|
785.004,89 |
-77.455,04 |
|
davon Aufwand aus der
Veränderung bilanzierter
latenter Steuern EUR 638.483,97 (Vj. Ertrag EUR
77.459,14) |
|
|
|
| 13. |
Ergebnis nach
Steuern |
|
1.646.875,77 |
-84.282,15 |
| 14. |
Sonstige Steuern |
|
5.029,18 |
1.239,87 |
| 15. |
Jahresüberschuss
(Vj. Jahresfehlbetrag) |
|
1.641.846,59 |
-85.522,02 |
Anhang
für das Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis
31.03.2024
A. Allgemeines
Die Empolis Information Management GmbH hat ihren
Sitz in Kaiserlautern und ist eingetragen in das
Handelsregister beim Amtsgericht Kaiserslautern (HRB
31317). Der Jahresabschluss der Empolis Information
Management GmbH für das Geschäftsjahr zum 31.
März 2024 wurde nach den Vorschriften des
Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des
Gesetzes betreffend die Gesellschaften beschränkter
Haftung (GmbHG) aufgestellt.
Die Gesellschafterversammlung hat im Dezember 2022
beschlossen, den Gesellschaftsvertrag dahingehend zu
ändern, dass das Geschäftsjahr der Empolis Gruppe
am 1. April beginnt und am 31. März des Folgejahres
endet. Dementsprechend wurde vom 1. Januar 2023 bis 31.
März 2023 ein Rumpfgeschäftsjahr gebildet. Das
aktuelle Geschäftsjahr der Gesellschaft begann am 1.
April 2023 und endete am 31. März 2024. Die
Vergleichbarkeit der Zahlen des Berichtsjahres sind mit dem
Vorjahr als Rumpfgeschäftsjahr nur eingeschränkt
möglich.
Die Gesellschaft ist eine mittelgroße
Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Die
Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung
entspricht den Vorschriften der §§ 266, 275 HGB.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem
Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Die Empolis Information Management GmbH wird seit dem
31. März 2023 über ihre Muttergesellschaft, die
SEMANTIC Management GmbH, München, in den
Konzernabschluss der proALPHA Group GmbH, Weilerbach,
einbezogen (kleinster Konsolidierungskreis). Den
Konzernabschluss mit dem größten
Konsolidierungskreis, in den die Gesellschaft einbezogen
wird, stellt die proALPHA Holding GmbH mit Sitz in
Weilerbach ebenfalls seit dem 31. März 2023 auf.
Die Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechte wurden
gegenüber dem Vorjahr nicht geändert.
Die Gesellschaft nimmt die
größenabhängigen Erleichterungen des §
288 Abs. 2 HGB in Anspruch.
Im Interesse einer besseren Klarheit und
Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen
Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und
Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die
Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und
Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind,
weitestgehend im Anhang aufgeführt.
Bilanzierung und Bewertung
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte werden zu Herstellungskosten
(Entwicklungskosten) aktiviert, sofern zum
Abschlussstichtag zumindest eine hohe Wahrscheinlichkeit
der tatsächlichen Entstehung eines
Vermögensgegenstandes besteht. Zu den
Herstellungskosten zählen die einzeln zurechenbaren
Kosten durch den Verbrauch von Gütern und die
Inanspruchnahme von Diensten sowie angemessene Teile der
Material- und Fertigungsgemeinkosten und des durch den
Entwicklungsprozess veranlassten Werteverzehrs von
Vermögensgegenständen des Anlagevermögens.
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte werden planmäßig
nach der linearen Methode pro rata temporis über die
jeweilige voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.
Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
werden zu Anschaffungskosten, Sachanlagen zu Anschaffungs-
oder Herstellungskosten bewertet.
Die planmäßige Abschreibung erfolgt linear
auf Basis der für den Vermögensgegenstand
angenommenen Nutzungsdauer. Selbsterstellte Software wird
regelmäßig auf drei Jahre abgeschrieben bzw.
nach einem Impairmenttest auf den niedrigeren beizulegenden
Wert abgeschrieben. In Bezug auf die Bilanzierung
geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich
die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG
angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von
abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des
Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung
fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung,
Herstellung oder Einlage in voller Höhe als
Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder
Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen
Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut 1.000
Euro nicht übersteigen.
Beim Finanzanlagevermögen erfolgt die Bewertung
bei den Anteilsrechten zu Anschaffungskosten. Die
Ausleihungen werden zum Nennwert angesetzt. Bei
voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen erfolgt eine
Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Eine
Zuschreibung erfolgt, sobald die Gründe für die
Abschreibungen weggefallen sind.
Die Vorräte sind unter Beachtung des
Niederstwertprinzips mit den Anschaffungs- oder
Herstellungskosten bilanziert. Die Herstellungskosten
enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des
§ 255 Abs. 2 HGB. Bestandsrisiken werden durch
Wertberichtigungen berücksichtigt; bei den
Erzeugnissen wird das Prinzip der verlustfreien Bewertung
angewendet.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw.
mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert
angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit
erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene
Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen
werden abgeschrieben.
Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem
Nennbetrag angesetzt. Fremdwährungsbestände
werden zum Devisenkassamittelkurs am Stichtag bewertet.
Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind
Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit
sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem
Zeitpunkt darstellen.
Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.
Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen wurde nach
den anerkannten Grundsätzen der
Versicherungsmathematik mittels der sog.
Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode) unter
Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr.
Heubeck durchgeführt. Die Rückstellungen für
Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal
mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten
durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre
abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von
15 Jahren ergibt (gemäß Art. 75 Abs. 6 Satz 1
EGHGB n.F. i.V.m. § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB § 253
Abs. 2 Satz 2 HGB). Der verwendete Zinssatz beträgt
zum Bilanzstichtag 1,83% (Vorjahr 1,79%). Bei der
Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn-
und Gehaltssteigerungen von 2,25% (Vorjahr 2,25%) und
Rentensteigerungen von jährlich 2,0% (Vorjahr 2,0%)
zugrunde gelegt, sowie eine Fluktuation in
Abhängigkeit von Altersklassen in Höhe von 0,0%
bis 7,2% p.a. (Vorjahr 0,0% bis 7,2 % p.a.) unterstellt.
Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnliche
Verpflichtungen werden mit den
Vermögensgegenständen, die ausschließlich
der Erfüllung der Altersversorgungs- und
ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff aller
übrigen Gläubiger entzogen sind (sog.
Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des
Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert.
Die übrigen Rückstellungen werden nach den
Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer
Beurteilung gebildet und in Höhe des
Erfüllungsbetrages angesetzt.
Verbindlichkeiten werden mit ihrem
Erfüllungsbetrag angesetzt.
Passive Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe
der Einnahmen angesetzt, die Ertrag für eine bestimmte
Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.
Fremdwährungsumrechnung
Geschäftsvorfälle in fremder Währung
werden grundsätzlich mit dem Kurs zum Zeitpunkt der
Erstverbuchung erfasst. Bilanzposten werden zum Stichtag
wie folgt bewertet:
Fremdwährungsforderungen, liquide Mittel oder
andere kurzfristige Vermögensgegenstände in
Fremdwährungen sowie
Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum
Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.
Latente Steuern
Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den
Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz
angesetzt, sofern sich diese in späteren
Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und
passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen.
Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten
Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem
Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB
Gebrauch gemacht.
Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein
effektiver Steuersatz von 31,239% zugrunde, der sich
voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen
ergeben wird.
B. Erläuterungen der Posten des
Jahresabschlusses
Anlagevermögen
Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens
wird in einem Anlagespiegel gezeigt, der dem Anhang
beigefügt ist. Sofern nichts anderes vermerkt wird,
handelt es sich bei den ausgewiesenen Abschreibungen um
planmäßige Abschreibungen. Im Geschäftsjahr
2023/24 wurden Aufwendungen in Höhe von 3.473 TEUR
für selbsterstellte Software aktiviert. Der
Gesamtbetrag der im Geschäftsjahr 2023/24
getätigten Forschungs- und Entwicklungskosten
beläuft sich auf ca. 4.996 TEUR
(Rumpfgeschäftsjahr: 1.488 TEUR).
Anteile an verbundenen Unternehmen und
Beteiligungen
Zum Bilanzstichtag bestand eine 4,2%-ige Beteiligung
mit 52 TEUR am Deutschen Forschungszentrum für
Künstliche Intelligenz GmbH, Kaiserslautern, eine
100%ige Beteiligung mit 25 TEUR an der Empolis Solutions
GmbH sowie eine 100%ige Beteiligung mit 1.876 TEUR an der
Empolis Intelligent Views GmbH.
| Name und Sitz der
Gesellschaft |
Anteil am Kapital |
Eigenkapital zum
31.03.2024 |
Jahresergebnis
2023/24 |
|
% |
TEUR |
TEUR |
| Empolis Solutions GmbH,
Kaiserslautern |
100 |
1.398 |
112 |
| Empolis Intelligent
Views GmbH, Darmstadt |
100 |
2.195 |
679 |
Ausleihungen an verbundene
Unternehmen
Die Empolis Information Management GmbH gewährte
der Gesellschafterin proALPHA Group GmbH im
Geschäftsjahr 2022 ein Darlehen in Höhe von
11.000 TEUR. Das Darlehen hat eine Laufzeit bis zum 31.
Dezember 2027.
Unfertige Erzeugnisse
|
31.03.2024 |
31.03.2023 |
| Unfertige
Erzeugnisse |
562.017,48 |
1.226.329,78 |
Hierbei handelt es sich um langfristige
Auftragsfertigung, die nach der Completed-Contract-Methode
bewertet wird. Die Vorräte werden in Höhe der
aufgelaufenen Herstellungskosten der Periode und Vorperiode
aktiviert. Die Gewinnrealisierung erfolgt erst im Jahr der
Fertigstellung. Maßgebend hierfür ist der
Gefahrenübergang vom Auftragnehmer auf den
Auftraggeber.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Die ausgewiesenen Forderungen sind wie im Vorjahr
innerhalb eines Jahres fällig.
Forderungen gegen verbundene
Unternehmen
|
31.03.2024 |
31.03.2023 |
| Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen |
2.098.202,35 |
1.217.638,08 |
| Forderungen aus Cash
Pooling |
2.631.069,40 |
0,00 |
| SUMME |
4.729.271,75 |
1.217.638,08 |
Die Forderungen aus Cash Pooling bestehen gegen die
Gesellschafterin.
Rechnungsabgrenzungsposten
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe
von 346 TEUR (Vorjahr: 377 TEUR) betreffen im Wesentlichen
Dienstleistungs-, Wartungs- und Serviceaufwendungen.
Eigenkapital
Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt
unverändert 1.224 TEUR, wobei unverändert 300
TEUR eigene Anteile abgesetzt wurden. Die
Kapitalrücklage der Gesellschaft beträgt
unverändert 11.001 TEUR.
Rückstellungen für Pensionen
und ähnliche Verpflichtungen
Nach der Vereinfachungsregelung des § 253 Abs. 2
Satz 1 und 2 HGB werden Pensionsrückstellungen - unter
Außerachtlassung des Einzelbewertungsgrundsatzes -
pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der
vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst, der sich
bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt.
Daraus ergeben sich zum 31. März 2024
Rückstellungen für Pensionen in Höhe von
10.353 TEUR. Diese liegen um 56 TEUR (Unterschiedsbetrag)
unter dem Bewertungsansatz für
Pensionsrückstellungen, der sich zum 31. März
2024 bei Anwendung des
Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergeben hätte.
Der Unterschiedsbetrag in Höhe von 56 TEUR unterliegt
der Ausschüttungssperre gemäß § 253
Abs. 6 Satz 2 HGB.
|
Pensionsrückstellungen |
31.03.2024 |
31.03.2023 |
|
10.353.352,66 |
10.450.936,66 |
In den Pensionsrückstellungen sind
Rückstellungen für Höherversorgungen
enthalten. Nach § 246 Abs. 2 HGB erfolgt eine
Verrechnung des darauf entfallenden Deckungsvermögens
aus dem Wertkontenmodell in Höhe von 38 TEUR (Vorjahr:
36 TEUR).
Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von
6.714 TEUR (Vorjahr: 6.383 TEUR) enthalten als wesentliche
Posten:
| ― |
Rückstellung für
variable Gehaltsbestandteile in Höhe von 5.822
TEUR (Vorjahr: 5.467 TEUR)
|
| ― |
Rückstellungen für
Gewährleistungen in Höhe von 65 TEUR
(Vorjahr: 82 TEUR)
|
| ― |
Rückstellungen für
ausstehende Rechnungen in Höhe von 195 TEUR
(Vorjahr: 129 TEUR)
|
| ― |
Rückstellungen für
unverbrauchten Urlaubsanspruch in Höhe von 294
TEUR (Vorjahr: 344 TEUR)
|
Verbindlichkeiten
Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus erhaltenen
Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von 264 TEUR
(Vorjahr: 408 TEUR), aus Lieferungen und Leistungen in
Höhe von 407 TEUR (Vorjahr: 675 TEUR) sowie
gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von
4.002 TEUR (Vorjahr: 3.438 TEUR) haben wie im Vorjahr eine
Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Bei den erhaltenen
Anzahlungen auf Bestellungen handelt es sich um
Vorauszahlungen von Kunden für Projektleistungen, die
nach dem Bilanzstichtag zu erbringen sind.
Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen handelt es sich um Cash Pooling Salden der
Empolis Solutions GmbH und der Empolis Intelligent Views
GmbH.
Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 263
TEUR (Vorjahr: 254 TEUR) sind innerhalb eines Jahres zur
Zahlung fällig.
Rechnungsabgrenzungsposten
Bei den passiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt
es sich überwiegend um die periodengerechte Zuordnung
von Wartungserlösen.
Latente Steuern
Die verrechneten Steuerlatenzen setzen sich im
Wesentlichen aus aktiven latenten Steuern auf
körperschaft- und gewerbesteuerlichen
Verlustvorträgen sowie auf die handelsrechtlich
höher bewerteten Pensionsrückstellungen und
passiven latenten Steuern auf die Aktivierung von selbst
geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen
zusammen.
| Entwicklung der latenten
Steuern gem. § 285 Nr. 30 HGB |
Euro |
| Aktive latente Steuer
zum 31.03.2023 |
6.002.491 |
| + Auflösung
2023/24 |
-635.576 |
| Aktive latente Steuer
31.03.2024 |
5.366.916 |
| Passive latente Steuer
zum 31.03.2023 |
-2.085.368 |
| + Zuführung
2023/24 |
-2.908 |
| Passive latente Steuer
31.03.2024 |
-2.088.277 |
| Aktive latente Steuer
31.03.2024 nach Verrechnung |
3.278.639 |
C. Erläuterungen zur Gewinn- und
Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Im Geschäftsjahr 23/24 wurden Umsatzerlöse
in Höhe von 24.929 TEUR (Rumpfgeschäftsjahr:
4.820 TEUR) erzielt.
Die Umsatzerlöse der Empolis Information
Management GmbH setzen sich zusammen aus Erlösen
für Lizenzen in Höhe von 772 TEUR
(Rumpfgeschäftsjahr: 156 TEUR), Erlöse für
Dienstleistungen (auch Cloud-Dienstleistungen) in Höhe
von 17.997 TEUR (Rumpfgeschäftsjahr: 3.102 TEUR),
Erlöse aus Wartungsverträgen in Höhe von
2.376 TEUR (Rumpfgeschäftsjahr: 622 TEUR), sonstigen
Erlösen in Höhe von 61 TEUR
(Rumpfgeschäftsjahr: 40 TEUR) sowie die Erlöse
für die Berechnung der Konzernumlagen in Höhe von
3.723 TEUR (Rumpfgeschäftsjahr 901 TEUR).
Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten
periodenfremde Erträge in Höhe von 15 TEUR
(Rumpfgeschäftsjahr: 2 TEUR), die im Wesentlichen aus
der Auflösung von Rückstellungen resultieren.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe
von 4.717 TEUR (Rumpfgeschäftsjahr: 1.223 TEUR)
betreffen unter anderem Mieten und Mietnebenkosten für
Betriebs- und Geschäftsräume und Fahrzeuge in
Höhe von 1.006 TEUR (Rumpfgeschäftsjahr: 275
TEUR), Reisekosten und Spesen in Höhe von 125 TEUR
(Rumpfgeschäftsjahr: 55 TEUR), IT und
Telekommunikationskosten in Höhe von 449 TEUR
(Rumpfgeschäftsjahr: 116 TEUR),
Mitarbeiterbeschaffungskosten in Höhe von 18 TEUR
(Rumpfgeschäftsjahr: 65 TEUR), Marketingkosten in
Höhe von 587 TEUR (Rumpfgeschäftsjahr: 354 TEUR)
sowie Beratungs- und Prüfungskosten in Höhe von
205 TEUR (Rumpfgeschäftsjahr: 101 TEUR).
Außergewöhnliche
Erträge und Aufwendungen
Außergewöhnliche Erträge und/oder
Aufwendungen sind im Berichtsjahr nicht angefallen.
Steuern vom Einkommen und vom
Ertrag
In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind
keine Steueraufwendungen enthalten, welche sich aus dem
Mindeststeuergesetz oder vergleichbaren ausländischen
Mindeststeuergesetzen für das Geschäftsjahr
ergeben.
D. Sonstige Angaben
Mitarbeiter
Die Gesellschaft beschäftigte im
Geschäftsjahr 2023/24 durchschnittlich 186 Mitarbeiter
(Vorjahr 187 Mitarbeiter).
Zum Bilanzstichtag waren 186 Mitarbeiter (Vorjahr:
187) beschäftigt, davon 66 Mitarbeiter im Professional
Service (Vorjahr: 66), 60 Mitarbeiter im Bereich
Produktentwicklung (Vorjahr: 63), 34 Mitarbeiter im Bereich
Vertrieb/Marketing (Vorjahr: 36) und 26 im Bereich Interne
Dienste (Vorjahr: 22).
Haftungsverhältnisse
Zum Bilanzstichtag bestehen keine
Haftungsverhältnisse.
Ausschüttungsgesperrte
Beträge i.S.d. § 268 Abs. 8 HGB
Zum Abschlussstichtag unterliegt der
Ausschüttungssperre i.S.d. § 268 Abs. 8 HGB ein
Betrag in Höhe von 9.963 TEUR (Vorjahr: 10.593 TEUR),
der durch frei verfügbare Rücklagen entsperrt
wird.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
und außerbilanzielle Geschäfte
Außerbilanzielle Geschäfte, die für
die Beurteilung der Finanzlage notwendig sind, existieren
nicht.
Miet- und Leasingverträge wurden abgeschlossen,
um zum einen Zahlungsabflüsse, die bei einem Erwerb
von Gebäuden bzw. Vermögensgegenständen
sofort anfallen würden, in die Zukunft zu verlagern
und zum anderen das Risiko des Werteverzehrs nicht tragen
zu müssen. Der Vorteil besteht hierbei in der
Verlagerung von Zahlungsabflüssen in die Zukunft und
in der Befreiung vom Risiko des Werteverzehrs. Wesentliche
Risiken bestehen nicht.
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen in
Höhe von 1.922 TEUR betreffen ausschließlich
Miet-, Pacht bzw. Leasingverträge. Die sonstigen
finanziellen Verpflichtungen aus Lieferungen und Leistungen
haben mit 407 TEUR eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Vom Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen
bestehen Verpflichtungen gegenüber verbundenen
Unternehmen in Höhe von 1.371 TEUR. Hiervon haben
1.371 TEUR eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.
Geschäftsführer
Geschäftsführer der Gesellschaft im
Geschäftsjahr 2023/24 war:
Andreas Klüter, Informatiker, Kaiserslautern -
alleinvertretungsberechtigt
Die Angabe der Bezüge der
Geschäftsführung und ehemaliger Organmitglieder
unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.
Honorar des Abschlussprüfers
Das für das Geschäftsjahr berechnete
Gesamthonorar des Abschlussprüfers braucht nicht
angegeben zu werden, da es in die Angaben im
Konzernabschluss der proALPHA Group GmbH, Weilerbach,
einbezogen wird.
Ergebnisverwendung
Es wird vorgeschlagen, das Jahresergebnis auf neue
Rechnung vorzutragen.
Nachtragsbericht
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem
Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.
Kaiserslautern, den 30. Juni
2024
Empolis
Information Management GmbH
Andreas
Klüter
Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. März
2024
|
Anschaffungs- und Herstellungskosten |
|
01.04.2023 |
Zugänge |
Abgänge |
31.03.2024 |
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
| I. Immaterielle
Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
| 1. Selbst geschaffene
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und
Werte |
24.886.298,50 |
3.472.804,18 |
0,00 |
28.359.102,68 |
| 2. Entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten |
2.776.743,99 |
8.501,95 |
477,60 |
2.784.768,34 |
| 3. Geschäfts- oder
Firmenwert |
1.764.755,18 |
0,00 |
1.764.755,18 |
0,00 |
|
29.427.797,67 |
3.481.306,13 |
1.765.232,78 |
31.143.871,02 |
| II. Sachanlagen |
|
|
|
|
| 1. Technische Anlagen
und Maschinen |
2.848,46 |
0,00 |
1.154,00 |
1.694,46 |
| 2. Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung |
3.449.886,97 |
99.755,05 |
225.208,58 |
3.324.433,44 |
|
3.452.735,43 |
99.755,05 |
226.362,58 |
3.326.127,90 |
| III. Finanzanlagen |
|
|
|
|
| 1. Anteile an
verbundenen Unternehmen |
1.900.908,64 |
0,00 |
0,00 |
1.900.908,64 |
| 2 Ausleihungen an
verbundene Unternehmen |
11.127.875,00 |
495.000,00 |
0,00 |
11.622.875,00 |
| 3. Beteiligungen |
52.362,30 |
0,00 |
0,00 |
52.362,30 |
|
13.081.145,94 |
495.000,00 |
0,00 |
13.576.145,94 |
|
45.961.679,04 |
4.076.061,18 |
1.991.595,36 |
48.046.144,86 |
|
Kumulierte
Abschreibungen |
Buchwerte |
|
01.04.2023 |
Zugänge |
Abgänge |
31.03.2024 |
31.03.2024 |
31.03.2023 |
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
| I. Immaterielle
Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
|
|
| 1. Selbst geschaffene
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und
Werte |
18.210.769,62 |
3.463.493,97 |
0,00 |
21.674.263,59 |
6.684.839,09 |
6.675.528,88 |
| 2. Entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten |
2.570.658,99 |
190.103,95 |
477,60 |
2.760.285,34 |
24.483,00 |
206.085,00 |
| 3. Geschäfts- oder
Firmenwert |
1.764.755,18 |
0,00 |
1.764.755,18 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
|
22.546.183,79 |
3.653.597,92 |
1.765.232,78 |
24.434.548,93 |
6.709.322,09 |
6.881.613,88 |
| II. Sachanlagen |
|
|
|
|
|
|
| 1. Technische Anlagen
und Maschinen |
2.172,46 |
90,00 |
1.154,00 |
1.108,46 |
586,00 |
676,00 |
| 2. Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung |
3.024.023,97 |
203.912,05 |
224.850,58 |
3.003.085,44 |
321.348,00 |
425.863,00 |
|
3.026.196,43 |
204.002,05 |
226.004,58 |
3.004.193,90 |
321.934,00 |
426.539,00 |
| III. Finanzanlagen |
|
|
|
|
|
|
| 1. Anteile an
verbundenen Unternehmen |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
1.900.908,64 |
1.900.908,64 |
| 2 Ausleihungen an
verbundene Unternehmen |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
11.622.875,00 |
11.127.875,00 |
| 3. Beteiligungen |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
52.362,30 |
52.362,30 |
|
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
13.576.145,94 |
13.081.145,94 |
|
25.572.380,22 |
3.857.599,97 |
1.991.237,36 |
27.438.742,83 |
20.607.402,03 |
20.389.298,82 |
Lagebericht
für das Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis
31.03.2024
1. Grundlagen des Unternehmens
1.1 Allgemeine Informationen zum
Unternehmen
Die Empolis Information Management GmbH,
Kaiserslautern, (im Folgenden auch "die Gesellschaft") ist
eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach
deutschem Recht. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in 67657
Kaiserslautern, Europaallee 10, und ist im Handelsregister
des Amtsgerichts Kaiserslautern (HRB 31317) eingetragen.
Die Gesellschafterversammlung hat im Dezember 2022
beschlossen, den Gesellschaftsvertrag dahingehend zu
ändern, dass das Geschäftsjahr der Empolis Gruppe
nunmehr am 1. April beginnt und am 31. März des
Folgejahres endet. Dementsprechend wurde vom 1. Januar 2023
bis 31. März 2023 ein Rumpfgeschäftsjahr (in
Folgenden kurz "RGJ 2023" oder "RGJ" genannt) gebildet. Die
Vergleichbarkeit der Zahlen des zurückliegenden
Geschäftsjahres für den Zeitraum 1. April 2023
bis 31.März 2024 ist insofern mit dem RGJ nur
eingeschränkt möglich.
1.2 Geschäftstätigkeit der
Gesellschaft
Die Empolis Information Management GmbH
unterstützt Unternehmen aus der Industrie, die sich
digital transformieren und ihr Geschäft entlang der
Wertschöpfungskette neu aufstellen möchten. Die
Gesellschaft fokussiert sich dabei auf datengetriebene
Geschäfts- und Vertriebsmodelle im Aftersales,
digitale Services und neue Ertragsmodelle für Anlagen
und Maschinen. Die Empolis Information Management GmbH
bedient ein breites Spektrum von Kunden mit ihren drei
marktführenden SaaSProdukten für Unternehmen:
Empolis Service Express®, Empolis Content Express®
sowie Empolis Knowledge Express®. Alle SaaS Produkte
basieren auf der Empolis AI-Platform.
2. Wirtschaftsbericht
2.1 Geschäftsverlauf / Verlauf des
operativen Geschäfts
Empolis verfolgt als mittelständisches
Software-Unternehmen eine nachhaltige und wertorientierte
Unternehmensstrategie. Die vier wesentlichen Ansatzpunkte
sind die laufende Verbesserung des Produktportfolios, eine
stabile Finanz- und Vermögensstruktur, die
ständige Verbesserung der operativen Prozesse und
qualitatives Wachstum. Zur Nachverfolgung des
Unternehmenserfolgs nutzt die Gesellschaft im operativen
Geschäft folgende Finanzkennzahlen:
| ― |
Umsatzerlöse und
-wachstum
|
| ― |
das Ergebnis nach Steuern
(Ergebnis)
|
Die Umsatzerlöse der Empolis Information
Management GmbH lagen im Wirtschaftsjahr 2023/2024 bei
24.929 T€ (VJ: 4.820 T€).
Das Ergebnis der Empolis Information Management GmbH
lag im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 1.642 T€
(VJ: -86 T€).
2.2 Personal
Zum Bilanzstichtag (31.03.2024) waren in der
Gesellschaft 186 Mitarbeiter (VJ: 187) beschäftigt.
2.3 Darstellung der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage
Im abgelaufenen Geschäftsjahr beläuft sich
das Ergebnis vor Steuern auf 2.432 T€ (VJ: -162
T€). Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und
Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
sowie Sachanlagen beträgt 5.906 T€ (VJ: 680
T€).
Der Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr
auf 24.929 T€ (VJ: 4.820 T€) angestiegen.
Wesentliche Wachstumstreiber sind:
| ― |
zum einen das anhaltend
wachsende Cloud Geschäft mit einem Umsatz i.H.v.
7.638 T€ von 1.617 T€ im Vorjahr,
|
| ― |
zum anderen die Erlöse aus
den Dienstleistungen i.H.v. 8.932 T€ (VJ: 1.328
T€).
|
Aufwendungen für die Erstellung
vermarktungsfähiger Software wurden für dieses
Geschäftsjahr in Höhe von 3.473 T€ aktiviert
(VJ: 1.116 T€).
Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren
vorwiegend aus Zuwendung im Rahmen von Forschungsprojekten
des Bundes.
Die zur Umsatzerzielung notwendigen
Materialaufwände belaufen sich im abgeschlossenen
Geschäftsjahr auf insgesamt 2.904 T€ (VJ: 966
T€). Wesentliche Bestandteile der
Materialaufwände sind:
| ― |
die Aufwendungen für das
Hosting unserer Cloud Lösungen beliefen sich auf
960 T€ (VJ: 246 T€).
|
| ― |
die Aufwendungen für
externe Dienstleister in Kundenprojekten betrug im
abgeschlossenen Geschäftsjahr 661 T€ (VJ:
373 T€).
|
Die Personalaufwendungen belaufen sich im
abgelaufenen Geschäftsjahr auf eine Höhe von
14.504 T€ (VJ: 3.883 T€).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen
sich auf 4.717 T€ (VJ: 1.223 T€). Wesentliche
Posten der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind:
| ― |
Die Mieten für
Betriebsräume, Gebäude und dem Leasing von
Dienstfahrzeugen i.H.v. 1.006 T€ (VJ: 275
T€).
|
| ― |
Aktivitäten im Marketing,
wie beispielsweise für Werbung im Internet und
Social Media, sowie der Veranstaltung von Events. Die
Aufwendungen für Marketing beliefen sich auf
insgesamt 587 T€ (VJ: 354 T€).
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| ― |
Den Kosten zur Bereitstellung
interner Systeme und Software, inkl. der
Gehaltsbuchhaltung i.H.v. 449 T€ (VJ: 116
T€).
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| ― |
Ebenso sind Aufwendungen
für Unterstützungsleistungen durch eine
Unternehmenstochter, der Empolis Intelligent Views
angefallen. Die Kosten beliefen sich auf 1.467
T€.
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Die Bilanz der Gesellschaft weist für das
abgelaufene Geschäftsjahr eine Bilanzsumme von 34.059
T€ (VJ: 31.259 T€) aus. Veränderungen der
Bilanz resultieren auf der Aktivseite maßgeblich aus
den folgenden Posten:
| ― |
Die Finanzanlagen haben sich
aufgrund der Verzinsung eines Darlehens an die
proALPHA Group GmbH in Höhe von 495 T€ auf
insgesamt 13.576 T€ (VJ: 13.081 T€)
erhöht. Das Darlehen hat eine Laufzeit bis zum
31. Dezember 2027 und ist mit 4,5 % p.a.
verzinst.
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| ― |
Das Umlaufvermögen hat sich
um 3.252 T€ auf 9.828 T€ (VJ: 6.575
T€) erhöht; wesentlichen Anteil an der
Entwicklung hat die Zunahme der Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen um 1.457 T€ auf 4.168
T€ (VJ: 2.711 T€). Der Bestand an
USD-Beständen reduzierte um 547 T€ auf 224
T€ (VJ: 771 T€). Daneben haben sich auch
die Forderungen aus Cash Pooling im Verbundbereich
von 0 T€ auf 2.631 T€ erhöht.
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| ― |
Die aktiven latenten Steuern
haben sich um 638 T€ von 3.917 T€ auf 3.279
T€ reduziert.
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Auf der Passivseite resultieren die bedeutendsten
Änderungen aus:
| ― |
der Verzinsung und
jährlichen Neubewertung der
Pensionsverbindlichkeiten zum Ende des
Geschäftsjahres; diese liegen bei 10.353 T€
(VJ: 10.451 T€),
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| ― |
der Erhöhung der sonstigen
Rückstellungen von 6.383 T€ auf 6.714
T€, insbesondere durch die geplante Zahlung
variabler Gehaltsbestandteile für das
abgelaufene Geschäftsjahr,
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| ― |
der Erhöhung der
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen von 3.438 T€ auf 4.002 T€ sowie
sonstigen Verbindlichkeiten von 254 T€ auf 263
T€,
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| ― |
der Erhöhung der passiven
Rechnungsabgrenzungsposten um 626 T€ auf 2.924
T€ (VJ: 2.299 T€). Die passiven
Rechnungsabgrenzungsposten ergeben sich aus der
Abgrenzung der jährlichen,
vierteljährlichen oder monatlichen
Vorauszahlungen hauptsächlich für das
wiederkehrende SaaS- und Wartungsgeschäft. Der
Anstieg im abgelaufenen Geschäftsjahr ist im
Wesentlichen auf die Umstellung des Geschäfts
auf wiederkehrende Umsätze begründet.
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Das Sachanlagevermögen weist am Ende der
abgelaufenen Berichtsperiode einen Bestand von 322 T€
(VJ: 427 T€) auf.
Die immateriellen Vermögenswerte in Form
selbsterstellter Software, entgeltlich erworbener
Konzessionen und Lizenzen zum Ende des Geschäftsjahres
einen Bestand in Höhe von 6.709 T€ (VJ: 6.882
T€) aus.
Zum Ende der Berichtsperiode betrugen die liquiden
Mittel 224 T€ (VJ: 1.168 T€).
Das Eigenkapital beläuft sich auf 8.993 T€
nach 7.351 T€ im Vorjahr, die EK-Quote beträgt
26,4% nach 23,5% im Vorjahr.
Insgesamt beurteilen wir den Geschäftsverlauf
als positiv, jedoch nicht hinreichend zufriedenstellend.
Die Prognose und die Erwartungen an das Umsatzwachstum, zu
Beginn des Geschäftsjahres, wurden nicht erfüllt.
3. Chancen- und Risikobericht
3.1 Risikomanagementziele und
-methoden
Die Geschäftsführung ist sich der Risiken
bewusst, die mit der Führung eines Unternehmens im
IT-Bereich einhergehen. Sie überwacht und beurteilt
diese regelmäßig auf Basis eines umfassenden, in
die Zukunft gerichteten Risikomanagementsystems, einem
rollierenden Berichtswesen sowie dem Abgleich mit den
vorliegenden Planungen und Vorjahresentwicklungen.
Darüber hinaus führt die
Geschäftsführung regelmäßig
Risikoanalysen durch, u.a. der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage. Dies ermöglicht es dem Management,
frühzeitig interne und externe Risiken zu erkennen, zu
bewerten und bei Fehlentwicklungen angemessen zu reagieren
und gegebenenfalls Gegenmaßnahmen einzuleiten.
Bestandsgefährdende Risiken liegen hiernach nicht vor.
3.2 IT und Datenschutz
Die bislang bestehende Verknüpfung zwischen
Informationssicherheit und Datenschutz sichert für
Empolis einen kontinuierlichen und professionellen Umgang
mit personenbezogenen- sowie geschäftskritischen
Informationen.
3.3 Absatz- und Ausfallrisiken
Die Empolis agiert in einem sehr kompetitiven Umfeld,
in dem das Risiko besteht, dass Neu- oder Bestandkunden
trotz qualitativ hochwertiger Produkte und Services sich
dazu entschließen, Verträge nicht
abzuschließen bzw. zu verlängern. Die
Gesellschaft versucht dieses Risiko durch eine intensive
Kundenbindung und partnerschaftliches Verhalten zu
verringern und schätzt das Risiko als gering ein.
Grundsätzlich ist das Risiko für
Forderungsausfälle gegeben, allerdings verfügt
die Gesellschaft über einen solventen und
bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle
sind die absolute Ausnahme. In selten Fällen kommt es
zu einzelnen Wertberichtungen. Die
Geschäftsführung schätz das Ausfallrisiko
grundsätzlich als gering ein.
3.4 Wettbewerb und
Marktfragmentierung
Aus Sicht der Gesellschaft gibt es bezüglich des
Wettbewerbs keine großen Veränderungen. Gefahren
durch den Wettbewerb liegen zum einen in sehr kleinen
Startups, an die in sehr speziellen Bereichen Kunden der
Gesellschaft punktuell verloren gehen können. Zum
anderen besteht das Risiko, dass die großen
Wettbewerber der Branche wie SAP, Microsoft, Google und
Amazon in Bereiche vordringen können, in denen die
Gesellschaft ihr Hauptgeschäft hat.
Neben dem Verweis auf seine jahrzehntelange Erfahrung
mit KI getriebenen Software-Lösungen setzt Empolis in
der Vermarktung seiner Produkte auf die erprobte "Land
& Expand" Strategie mit niederschwelligen
Einstiegshürden für die Cloud-First Lösungen
und anschließendem Upselling durch ein fokussiertes
Customer Success Management, um diesen Risiken zu begegnen.
3.5 Technologische
Herausforderungen
Basistechnologien zur Realisierung von
State-of-the-Art Cloud-Angeboten (Software-as-a-Service,
Plattform-as-a-Service) unterliegen auch weiterhin
mittleren bis kurzen Versionszyklen. Dem gegenüber
steht eine hohe Innovationsgeschwindigkeit dieser
Technologien. Der hieraus entstehenden Herausforderung wird
mit einer Mischung junger innovativer Software-Entwickler
gemeinsam mit langjährig erfahrenen Senior-Entwicklern
begegnet.
Die technologischen Risiken für die Empolis sind
im Allgemeinen als gering einzuschätzen.
3.6 Finanzierung
Die finanzielle Situation der Gesellschaft stellt
sich im abgelaufenen Geschäftsjahr als sehr solide
dar. Ausschlaggebend für das Umsatzwachstum war das
Neugeschäft und die Upsells im Cloud-Bereich sowie das
verstärkte Interesse der großen industriellen
Kunden an neuen Projekten und Erweiterungen bestehender
Projekte. Die Gesellschaft sieht bei erwarteten
Geschäftsverlauf keinerlei Risiken im Bereich der
Finanzierung.
3.7 Gesamtbild der Risikolage
Der anhaltende Krieg in der Ukraine verursacht
weiterhin Risiken und Beeinträchtigungen, die sowohl
direkt, in Form von erhöhten Energiekosten, aber auch
indirekt, durch verändertes Einkaufsverhalten von
sowohl bestehenden als auch potenziellen Neukunden der
Empolis Auswirkungen haben können. Eine Ausweitung
dieser Konfliktsituation über die Ukraine hinaus
würde das Risiko eines weltweiten wirtschaftlichen
Abschwungs zusätzlich erhöhen. Ein anhaltend
hohes Preisniveau als auch ein anhaltend erhöhtes
Zinsniveau können zu einem erheblichen
Konsumrückgang führen.
In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass die
Gesellschaft weiterhin keine Aktivitäten in der
Ukraine oder in Russland, weder als Kundenbeziehungen als
auch Lieferantenbeziehungen tätigt. Daher werden die
unmittelbaren Risiken für die Empolis zum aktuellen
Zeitpunkt weiterhin als gering bzw. handhabbar
eingeschätzt.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die
Ertragskraft der Gesellschaft sowie der gesamten Empolis
Gruppe eine solide Basis für unsere künftige
positive Geschäftsentwicklung bildet. Anhaltende
Investitionen in die Digitalisierung von Prozessen
jeglicher Art, sowohl bei den Unternehmenskunden als auch
bei den öffentlichen Kunden, bieten neue Chancen. Die
vorhandenen und beschriebenen Risiken sind der Gesellschaft
bewusst und unterliegen einem aktiven Management. Nach
Überzeugung der Empolis Geschäftsleitung sieht
sie zum Aufstellungszeitpunkt für den Prognosezeitraum
keine Risiken, die den Bestand der Empolis Gruppe einzeln
oder in Summe gefährden könnten.
4. Prognosebericht
4.1 Gesamtwirtschaftliche
Entwicklung
Angesichts der geopolitischen Spannungen wie
beispielsweise der Krieg in der Ukraine, sank nach Angaben
des Statistischen Bundesamtes das preisbereinigte
Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3%. Der
kalenderbereinigte Rückgang der Wirtschaftsleistung
betrug 0,1%.
Die Teuerungsrate nahm zwar im Laufe des vergangenen
Jahres von 7,4% auf 2,2% (März 2024) ab, jedoch
belasteten nach Angabe der Präsidentin des
statistischen Bundesamtes die weiterhin hohen Preise, sowie
die hinzugekommenen ungünstigen
Finanzierungsbedingungen aufgrund gestiegener Zinsen, die
Nachfrage aus dem In- und Ausland. Insbesondere im
Vergleich mit anderen europäischen Ländern
fällt nach Ansicht des ifo-Instituts die
wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands spürbar ab.
Während die Unsicherheit in anderen Ländern
insbesondere in der zweiten Jahreshälfte abnahm,
schrumpfte die Wertschöpfung in Deutschland in
Industrie und Bauwirtschaft aufgrund von Auftragsmangel und
hohen Krankenständen.
Für den Jahresbeginn 2024 erwartet das
ifo-Institut einen weiteren Rückgang der
Wirtschaftsleistung, beeinflusst durch die weiterhin
schlechte Auftragslage, sowie anhaltend hoher
Krankenstände. Erst mit der zweiten Jahreshälfte
wird mit einer gesamtwirtschaftlichen Erholung und einem
Bruttoinlandsprodukt von 0,2% (preisbereinigt) für das
Jahr 2024 gerechnet. Für das Folgejahr 2025 wird eine
Steigerung der Wirtschaftsleistung von 1,5% erwartet.
4.2 Voraussichtliche Entwicklung des
Zielmarktes für Industrie und IT-Dienstleistungen
Nach Aussagen des Branchenverbands Bitkom, werden die
Ausgaben für Informationstechnologie,
Telekommunikation und Unterhaltungselektronik im Vergleich
zu 2023 um 4,4 Prozent wachsen und voraussichtlich ein
Volumen von 224,3 Milliarden Euro erreichen. In der
Informationstechnik wird für 2024 ein Umsatz von 151,5
Milliarden Euro erwartet - das ist im Vergleich zu 2023 ein
Wachstum um 6,1 Prozent. Die Ausgaben für Software
werden in diesem Segment mit voraussichtlich 9,4 Prozent
auf 45,4 Milliarden Euro das größte Wachstum
verzeichnen. Die Ausgaben für IT-Services steigen im
laufenden Jahr um 4,8 Prozent auf 51,7 Milliarden Euro.
4.3 Prognose und Planung der
voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft
Für das neue Geschäftsjahr rechnet die
Geschäftsleitung mit einem Umsatz in Höhe von ca.
26.700 T€ (Vorjahr: 24.929 T€), was einer
Steigerung von +10% entspricht, und einem prognostizierten
Jahresergebnis von ca. 1.850 T€ (Vorjahr: 1.642
T€).
Wesentliche Wachstumstreiber sieht die
Geschäftsführung vor allem im Bereich der
Vermarktung der Cloud-Produkte. Insbesondere die
Neukundengewinnung, der Ausbau der Bestandskunden als auch
die Fortführung der erfolgreichen Partnerstrategie.
Kaiserslautern, 30. Juni
2024
Empolis
Information Management GmbH
Andreas
Klüter
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