DBB DATA Steuerberatung GmbH

Schellerdamm 16, 21079 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Homburg HRB 2907
Vorher
DBB DATA Beratungs- und Betreuungsgesellschaft mbH Steuerberatungsgesellschaft
Eingetragen
25.7.2003
Branche
Praxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende BerufsausübungsgesellschaftenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologiePraxen von Wirtschaftsprüferinnen und -prüfern, vereidigten Buchprüferinnen und -prüfern, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Buchprüfungsgesellschaften
Gegenstand
Die geschäftsmäßige Hilfeleistung in Steuersachen und die damit gemäß dem Berufsrecht der Steuerberater zu vereinbarenden Tätigkeiten. Tätigkeiten gemäß §§ 33, 47 Abs. 3 StBerG, die mit Beruf des Steuerberaters nicht vereinbar sind, insbesondere gewerbliche Tätigkeiten im Sinne von § 47 Abs. 4 Nr. 1 StBerG sind ausgeschlossen, soweit nicht die jeweils zuständige Steuerberaterkammer von diesem Verbot eine Ausnahme zugelassen hat.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Dirk Trautmann
seit 2.5.2017
Prokura
Carsten Jäger
seit 10.7.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert99.95% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (27)

NameAnteil
Westfälisch Lippischer Landwirtschaftsverband e.V.
18.75%
10.94%
Landesbauernverband in Baden-Württemberg e.V.
10.94%
BBJ Buchführungsdienst der Bayerischen Jungbauernschaft e.V.
10.16%
6.25%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
1.200.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DBB DATA Steuerberatung GmbH
(vormals: DBB DATA Beratungs- und Betreuungsgesellschaft mbH Steuerberatungsgesellschaft)

Bad Homburg v. d. Höhe

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die Geschäftstätigkeit der im Jahr 1968 gegründeten DBB DATA Steuerberatung GmbH ("DBB DATA") umfasst die steuerliche und betriebswirtschaftliche Beratung von Einzelunternehmen, Personengesellschaften (GbR, OHG, KG), Kapitalgesellschaften (GmbH, AG) unterschiedlicher Branchen sowie von Vereinen und natürlichen Personen.

Neben der laufenden Finanzbuchführung, der Lohn- und Gehaltsabrechnung, der Erstellung von Jahresabschlüssen und Steuererklärungen beinhaltet der Tätigkeitsbereich der DBB DATA die steuerliche und betriebswirtschaftliche Gestaltungsberatung. Die DBB DATA betreut neben Privatpersonen insbesondere kleine und mittelgroße Unternehmen aus verschiedenen Branchen. Der Mandantenstamm der DBB DATA umfasst zum Stichtag 6.275 Mandanten.

Das Geschäftsjahr 2023 stand erneut im Zeichen vielschichtiger, z.T. interdependenter Herausforderungen, die wiederum zu erheblichen Unsicherheiten und Risiken führten und nach wie vor führen. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine und die damit verbundene Unsicherheit in Bezug auf die Energieversorgung führte zu enormen Turbulenzen und Verwerfungen auf den Energiemärkten, die - zumindest temporär - in stark steigenden Energiekosten mündeten. Diese Herausforderungen führten in Summe zu einem weiteren Anstieg der Preise, welche im Geschäftsjahr 2023 in einer Inflationsrate von 5,9 %, gemessen als Verbraucherpreisindex des Statistischen Bundesamtes, mündete. Als Reaktion darauf erhöhte die EZB die Leitzinsen weiter von 2,5 % auf 4,5% mit den entsprechenden Folgen für die Unternehmen und Verbraucher.

Neben den genannten Herausforderungen war unsere Branche im Geschäftsjahr erneut erheblich mit einmaligen Tätigkeiten beschäftigt, insb. den Grundsteuererklärungen sowie den Corona-Hilfsprogrammen, welche zu weiterhin hohen Arbeitsrückständen bei generell knappen Ressourcen führte.

2. Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 wurde eine Gesamtleistung in Höhe von T€ 18.986 erwirtschaftet. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies ein Plus von T€ 1.591 oder 9,1 %. Aufgrund dessen sowie weniger stark gestiegener Kosten konnte der Jahresüberschuss von T€ 867 auf T€ 1.010 gesteigert werden. Die Bruttoumsatzrendite hat sich im Geschäftsjahr von 6,7 % auf 7,2 % erhöht.

Auf Grundlage der handelsrechtlichen Gewinn- und Verlustrechnung erhöhte sich die Personalaufwandsquote, ermittelt aus dem Personalaufwand bezogen auf die Gesamtleistung, von 72,1 % im Vorjahresvergleichszeitraum auf 73,4 % im Geschäftsjahr 2023.

3. Finanzlage

Die liquiden Mittel haben sich im Geschäftsjahr 2023 um 2,1 % erhöht. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit wurde für Investitionen in das Anlagevermögen sowie die Dividendenauszahlung an die Gesellschafterin verwendet.

Die Liquidität war im Berichtszeitraum jederzeit gesichert.

4. Vermögenslage

Das Anlagevermögen beträgt 51,2 % der Bilanzsumme (Vorjahr: 50,3 %) und besteht im Wesentlichen aus bilanzierten Praxiswerten, Grundstücken und Gebäuden sowie Finanzanlagen. Das Eigenkapital beträgt am Abschlussstichtag 60,4 % der Bilanzsumme (Vorjahr 61,0 %). Es finanziert das Anlagevermögen zu 117,9 % (Vorjahr: 121,0 %).

5. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Geschäftsführung steuert die Gesellschaft mithilfe finanzieller Leistungsindikatoren. Dabei liegt der Fokus der Gesellschaft auf der Entwicklung der Umsätze, der Bruttoumsatzrendite (EBT Marge), der Personalaufwandsquote sowie der Liquidität. Die Gesellschaft verfügt über ein etabliertes internes Steuerungssystem, auf dessen Basis ein angemessenes Finanzreporting auf Ebene der Gesellschaft, aber auch auf Ebene der Niederlassungen sowie einzelner Aufträge erstellt wird.

6. Risiko- und Chancenbericht

Die DBB DATA ist im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit einer Vielzahl von Chancen und Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind.

Chancen sieht die DBB DATA insbesondere in der weiteren Spezialisierung der Mitarbeiter, die es ermöglicht, flexibel auf Gesetzes- und Marktänderungen zu reagieren. Die Gesellschaft ist damit in der Lage, den Mandanten optimale und umfassende Beratung und Unterstützung bei ihren unternehmerischen Entscheidungen anzubieten. Dabei unterstützt die Gesellschaft ihre Mandanten nicht nur in Bezug auf steuerliche Fragestellungen sondern sieht weiterhin erhebliches Beratungspotenzial entlang der gesamten Prozesskette der Datenerstellung, -verarbeitung sowie der -archivierung. Dieses Beratungspotenzial wird durch die Marktentwicklungen, insbesondere die weitere Digitalisierung und Automatisierung durch die Nutzung Künstlicher Intelligenz aber auch durch den Gesetzgeber z.B. durch die verpflichtende Einführung einer eRechnung verstärkt.

Darüber hinaus kann die Gesellschaft von dem Trend zum Angestelltenverhältnis in der Branche profitieren. Die Kombination aus flexiblen auch ortsunabhängigen Arbeitsmodellen und eigenständigem Arbeiten innerhalb eines sehr gut aufgestellten Teams sowie etablierter Prozesse bei gleichzeitiger Risikominimierung und fairer erfolgsabhängiger Entlohnung durch eine hervorragend finanzierte Gesellschaft ist für mehr und mehr Berufsträger interessant.

Risiken bestehen insbesondere, wenn es der Gesellschaft nicht gelingt, Mitarbeiter mit der erforderlichen Qualifikation zu gewinnen bzw. die bestehenden Mitarbeiter entsprechend den sich verändernden Prozessen weiterzubilden. Dem wirkt die Gesellschaft entgegen, indem sie kontinuierlich Mitarbeiter selbst aus- und weiterbildet, das Recruiting weiter intensiviert aber auch die Möglichkeiten der Automatisierung sowie des Einsatzes Künstlicher Intelligenz testet und gewinnbringend nutzt.

Die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wird maßgeblich durch die wirtschaftliche Entwicklung der in den Niederlassungen betreuten Mandanten beeinflusst. Es ist daher möglich, dass Insolvenzen von Mandanten auftreten, die kurzfristige Auswirkungen auf die Ertragslage der DBB DATA haben werden. Dieses Risiko ist im Lichte der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen grundsätzlich umso relevanter. Allerdings wird das Risiko durch ein striktes Forderungsmanagement auf der einen Seite, die breite Mandatsbasis und den weit gefächerten Branchenmix der Gesellschaft auf der anderen Seite deutlich vermindert. Einer globalen, tiefgreifenden Rezession wird sich aber auch die DBB DATA nicht vollends entziehen können.

7. Prognosebericht

Die aktuelle politische und wirtschaftliche Entwicklung macht eine fundierte Planung herausfordernd. Basierend auf den Erfahrungen der letzten Monate sowie den Erwartungen für die kommenden Wochen und Monate rechnen wir auch im kommenden Geschäftsjahr mit einer steigenden Nachfrage nach unseren Dienstleistungen. Basierend auf der aktuellen Planungsrechnung erwartet die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 Umsatzerlöse in Höhe von rd. € 19,8 Mio.

Deutlich steigende betriebliche Kosten aber auch Investitionen in die weitere digitale Ausrichtung der Gesellschaft, die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter sowie das weitere Wachstum, werden das operative Ergebnis weiterhin belasten. Entsprechend rechnet die Gesellschaft mit einem auf dem Vorjahresniveau liegenden Ergebnis. Die letztjährige Prognose traf im Wesentlichen zu bzw. konnte sogar übertroffen werden.

8. Zweigniederlassungsbericht

Die Gesellschaft unterhält Zweigniederlassungen in Berlin-Mitte, Berlin-Westend, Dresden, Elmshorn, Frankfurt am Main, Groß-Gerau, Hoppegarten, Köln, Leipzig, Nettetal, Oranienburg, Rödental, Sonneberg, Soltau, Visselhövede, Werder/Havel und Wiesbaden.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 7.163.646,68 6.631.271,59
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 255.884,00 298.507,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 130.636,50 238.956,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 125.247,50 59.551,00
II. Sachanlagen 3.157.366,67 3.291.348,17
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.184.489,67 2.230.843,67
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 972.877,00 1.060.504,50
III. Finanzanlagen 3.750.396,01 3.041.416,42
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 812.511,14 800.011,14
2. Beteiligungen 523.541,17 534.986,17
3. Sonstige Finanzanlagen 2.414.343,70 1.706.419,11
B. Umlaufvermögen 6.808.602,46 6.512.963,22
I. Vorräte 8.363,90 27.569,76
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.717.739,55 2.488.652,70
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 127.987,02 131.693,01
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 17.670,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 2.572.082,53 2.356.959,69
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.082.499,01 3.996.740,76
C. Rechnungsabgrenzungsposten 18.213,74 38.504,32
Aktiva 13.990.462,88 13.182.739,13

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 8.445.701,68 8.035.556,52
I. Gezeichnetes Kapital 1.200.000,00 1.200.000,00
II. Kapitalrücklage 281.210,53 281.210,53
III. Gewinnrücklagen 2.000.000,00 2.000.000,00
IV. Gewinnvortrag 3.954.345,99 3.687.170,67
V. Jahresüberschuss 1.010.145,16 867.175,32
B. Rückstellungen 2.556.712,52 2.421.288,20
C. Verbindlichkeiten 2.988.048,68 2.725.894,41
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 75.254,41 75.664,91
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.912.794,27 2.650.229,50
Passiva 13.990.462,88 13.182.739,13

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 18.358.901,17 17.114.099,35
2. Personalaufwand 13.934.899,10 12.536.344,25
a) Löhne und Gehälter 11.631.207,96 10.450.851,09
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.303.691,14 2.085.493,16
davon für Altersversorgung 59.292,05 61.462,34
3. Abschreibungen 600.601,52 710.386,62
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 600.601,52 710.386,62
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.856.225,30 3.013.822,79
5. Erträge aus Beteiligungen 288.897,97 268.337,28
davon aus verbundenen Unternehmen 165.952,00 163.452,00
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 85.850,87 48.678,67
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 25.364,67 7.343,79
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 12.994,58 13.096,82
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 9.895,00 9.980,00
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 330.605,43 284.032,50
10. Ergebnis nach Steuern 1.023.688,75 880.776,11
11. sonstige Steuern 13.543,59 13.600,79
12. Jahresüberschuss 1.010.145,16 867.175,32

Anhang

A. Allgemeine Hinweise

Der Jahresabschluss der DBB DATA Steuerberatung GmbH, Bad Homburg v. d. Höhe, ("DBB DATA"), für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 ist wie im Vorjahr unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden.

Nach den Abgrenzungsmerkmalen des § 267 HGB ist die DBB DATA eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die folgenden Erläuterungen umfassen die Angaben, die von Kapitalgesellschaften in den, neben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung, aufzustellenden Anhang aufzunehmen sind. Von der größenabhängigen Erleichterung des § 288 Absatz 2 HGB haben wir Gebrauch gemacht.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit haben wir die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz oder der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder Anhang anzubringen sind, insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung haben wir das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Gesellschaft wird im Handelsregister des Amtsgerichts Bad Homburg v. d. Höhe geführt unter HRB 2907.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die in Vorjahren erworbenen Steuerberaterkanzleien sind als Praxiswerte wie die unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesene EDV-Software zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Für einen Praxiswert wurde im Vorjahr eine außerplanmäßige Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear vorgenommen. Der Abschreibungszeitraum entspricht der branchenüblichen Nutzungsdauer. Die Zugänge bei beweglichen Anlagegütern werden pro rata temporis abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Die Finanzanlagen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet, sofern eine dauerhafte Wertminderung vorliegt.

Die Bewertung des Umlaufvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten nach dem strengen Niederstwertprinzip, ggf. vermindert um notwendige Einzel- oder Pauschalwertberichtigungen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionen wurden unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens ermittelt. Dem nach diesem Verfahren ermittelten Erfüllungsbetrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, liegt unter Verwendung der Richttafeln 2018 G ein Rechnungszinsfuß von 1,8 % zugrunde. Dabei wurden Rentensteigerungen von jährlich 2,0 % unterstellt. Gehaltssteigerungen wurden nicht berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Soweit die Restlaufzeit mehr als ein Jahr beträgt, werden die Rückstellungen mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Berichtsjahr sind im beigefügten Anlagenspiegel am Ende des Anhangs dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 0). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und gegen verbundene Unternehmen sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Von den sonstigen Vermögensgegenständen sind innerhalb eines Jahres T€ 57 fällig (Vorjahr: T€ 127).

Rückstellungen für Pensionen

Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB ist ausschüttungsgesperrt und beträgt 2.415 €.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen in Höhe von T€ 1.903 (Vorjahr T€ 1.761) vor allem Verpflichtungen für erfolgsabhängige Vergütungen an Mitarbeiter und die Geschäftsführung, Urlaubsrückstellungen sowie Jubiläumszuwendungen.

Die Verpflichtungen aus Arbeitszeitkonten mit einem Erfüllungsbetrag in Höhe von T€ 205 wurden mit verpfändeten Ansprüchen aus Wertguthaben in Höhe von T€ 205 verrechnet.

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten (Vorjahresangaben in Klammern):

bis 1 Jahr
T€
1 bis 5 Jahre
T€
mehr als 5 Jahre
T€
gesamt
T€
davon gesichert
T€
erhaltene Anzahlungen 1.943 0 0 1.943 0
(1.757) (0) (0) (1.757) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 351 0 0 351 0
(317) (0) (0) (317) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 75 0 0 75 0
(76) (0) (0) (76) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 619 0 0 619 0
(576) (0) (0) (576)
2.988 0 0 2.988 0
(2.726) (2.726)

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten mit T€ 565 (Vorjahr: T€ 510) Verbindlichkeiten aus Steuern und mit T€ 7 (Vorjahr: T€ 5) Verpflichtungen im Rahmen der sozialen Sicherheit.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

sonstige betriebliche Erträge

Der Posten enthält periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 32 (Vorjahr: T€ 71).

Personalaufwand

Der Posten enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 61 (Vorjahr: T€ 61).

sonstige betriebliche Aufwendungen

Der Posten enthält periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 0)

Erträge aus Beteiligungen

Von den Erträgen entfallen T€ 166 (Vorjahr: T€ 163) auf verbundene Unternehmen.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Von den Zinsen entfallen T€ 10 (Vorjahr: T€ 10) auf die Abzinsung von Rückstellungen.

E. Sonstige Angaben

sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Verpflichtungen aus mehrjährigen Miet- und Leasingverträgen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen in 2023 für:

2024
T€
2025 - 2028
T€
nach 2028
T€
Büromieten 706 972 35
EDV-Dienstleistungen 32 0 0
Fachliteratur 31 2 0
Versicherungen 126 0 0
Miet-/Leasingverträge Büroausstattung 52 10 0
947 984 35

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB

Zum Bilanzstichtag bestanden Bürgschaftserklärungen in Höhe von TEUR 20 gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Inanspruchnahme aus dem bestehenden Haftungsverhältnis wird aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering eingeschätzt.

Vorgänge nach dem Ende des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, aus dem Bilanzgewinn 2023 einen Betrag von T€ 600 an die Gesellschafterin auszuschütten und den Restbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.

Anzahl der Mitarbeiter

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt 2023:
• Angestellte 222
• Auszubildende 23

Mitglieder des Aufsichtsrates

Herr Albert Schulte to Brinke,

Landwirt

- Vorsitzender des Aufsichtsrats -

Herr Volker Meisterjahn,

Geschäftsführer LAND-DATA Beteiligungs GmbH

Herr Bernhard Krüsken,

Generalsekretär Deutscher Bauernverband e.V.

Herr Manfred Nüssel,

Ehrenpräsident des Deutschen Raiffeisenverbandes e.V.

Herr Jürgen Mertz,

Präsident des Zentralverbandes Gartenbau e.V.

Herr Arno Ruffer,

Geschäftsführer BSB-Steuerberatungsgesellschaft mbH

Frau Mareike Fiala-Kroner,

Geschäftsführerin LGG Steuerberatung GmbH

Herr Dr. Marc Kaninke,

Vorstandsmitglied Landwirtschaftliche Rentenbank

Organbezüge

Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr Bezüge von T€ 43 (Vorjahr: T€ 43) erhalten.

Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer und ehemaliger Geschäftsführer unterbleibt im Hinblick auf die Regelung des § 286 Abs. 4 HGB.

 

Geschäftsführung

Herr Dipl.-Kfm. Carsten Jäger, Wirtschaftsprüfer/Steuerberater

F. Aufstellung des Anteilsbesitzes

Firma, Sitz Anteil am Kapital
in %
Abschluss vom Eigenkapital
letztes Ergebnis
Verbundene Unternehmen
LTG Steuerberatung GmbH, Stade 100,00 31.12.2023 1.057.861,12 143.076,59
OSB Organisations- und Systemberatungsgesellschaft mbH, Bad Homburg v. d. Höhe 100,00 31.12.2023 502.311,55 42.457,40
DBB DATA Immobilienverwaltung GmbH 100,00 31.12.2023 7.060,48 -5.439,52
GUB Gartenbau-Unternehmens-Beratungsgesellschaft mbH, Bad Homburg v. d. Höhe 56,52 31.12.2023 76.988,40 6.979,95
Buchstelle für Gartenbau und verwandte Betriebe mbH Steuerberatungsgesellschaft, Bad Homburg v. d. Höhe 74,40 31.12.2023 53.729,92 8.000,00
ABV Allgemeine Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH, Bad Homburg v. d. Höhe 90,00 31.12.2023 87.950,22 -230,34
R+K Treuhandgesellschaft mbH Wirtschaftsprüfungs-Gesellschaft, Bad Homburg v. d. Höhe 92,96 1) 31.12.2023 184.851,20 6.372,45
Beteiligungen an Kapitalgesellschaften
LVB Steuerberatung GmbH, Rinteln 46,67 31.12.2022 1.991.148,70 133.551,06
LVHN Steuerberatung GmbH, Hannover 15,00 31.12.2023 1.256.386,57 250.216,67
LVBH Steuerberatung GmbH, Einbeck 48,00 31.12.2022 510.771,83 2.605,88
LVBL Steuerberatungsgesellschaft mbH, Buchholz 50,00 31.12.2022 572.955,61 60.411,71
RHEMO Steuerberatungsgesellschaft mbH, Emmelshausen 50,00 31.12.2022 108.764,06 10.533,99
LSO Steuerberatung GmbH, Osnabrück 5,00 31.12.2022 419.465,77 50.478,50
Beteiligungen an Personengesellschaften
GbR Straßheim/DBB DATA GmbH 75,00 31.12.2023 2) 4.400,75
GbR Riepe/Goldschmitt/Gumm/DBB DATA GmbH 12,50 31.12.2023 2) 714,02
GbR Claus/Köhler/Wiederhold/DBB DATA 25,00 31.12.2023 2) 1.254,06
GbR Rumler/Buxmann/DBB DATA GmbH 25,00 31.12.2023 2) 1.427,68
GbR Heycke/DBB DATA GmbH 75,00 31.12.2023 2) 4.218,49

1) Unmittelbar 90%, mittelbar weitere 2,96%

2) Das Eigenkapital kann nicht angegeben werden, da für die Gesellschaften nur eine Überschussermittlung durchgeführt wird.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Bad Homburg, 11. April 2024

gez. Carsten Jäger

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 23.08.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die DBB DATA Steuerberatung GmbH, Bad Homburg v. d. Höhe

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der DBB DATA Steuerberatung GmbH, Bad Homburg v. d. Höhe, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DBB DATA Steuerberatung GmbH, Bad Homburg v. d. Höhe, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrates für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 22. April 2024

Prüfungs- und Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

A. Becker, Wirtschaftsprüfer

M. Eichholz, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

75 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.