Thung Thong GmbH
Selbe AdresseVermittlungstätigkeiten für gastronomische Dienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Itay Shlomo seit 8.8.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Gate Gourmet Switzerland Holding GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SkylogistiX GmbHNeu-IsenburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017der SkylogistiX GmbH, Neu-IsenburgGrundlagen der GesellschaftDie SkylogistiX GmbH, Neu-Isenburg ("die Gesellschaft") ist ein Logistikunternehmen, dessen unternehmerischer Schwerpunkt in der Organisation und Abwicklung von Logistik- und Transportabläufen (Supply Chain Management) insbesondere für Fluggesellschaften liegt. Darüber hinaus werden IT-Lösungen rund um das Thema Equipment Management und Beladeplanung für Flugzeuge entwickelt. Hierzu unterhält die Gesellschaft geschäftliche Beziehungen zu einer Vielzahl von Speditionen, Fracht- und Transportunternehmen, steuert sowohl Bestell- und Distributionsaufträge als auch Lagerhaltungs- und Transportaufträge und unterhält eine für die Airline-Branche spezifische Materialplanungs- und -verteilungssoftware (SKYLOG). Zusätzlich wickelte die Gesellschaft für ihren bisherigen Hauptkunden das In-flight Equipment Management (inkl. physischer Beschaffung, Lagerung, Bestandsführung und Distribution) weltweit ab. Diese Dienstleistung wurde zum Ende August 2017 aufgrund des Vertragsverlustes mit dem Kunden beendet. Die Gesellschaft betreibt in London, Großbritannien, und in East Point, Georgia, USA, je eine ausländische Betriebsstätte. Die Gesellschaft wird zu 51 % von der Spiriant GmbH, Neu-Isenburg ("SPIRIANT"), und zu 49 % von der Kühne + Nagel Beteiligungs-AG, Bremen ("KN"), gehalten. Sie wird in den Konzernabschluss der Deutsche Lufthansa Aktiengesellschaft, Köln ("DLH"), einbezogen. Die SkylogistiX GmbH wird intern nach den KPIs "Net Revenue" und "LH-EBIT" gesteuert. Das LH-EBIT ergibt sich im Wesentlichen aus dem Ergebnis vor Steuern nach der Korrektur von Zinsergebnis und Ergebniseffekten aus der Bewertung und Realisierung von Finanzschulden. Abweichend vom handelsrechtlichen Jahresabschluss handelt es sich bei den KPIs um Ergebnisse nach IFRS. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenDas Wachstum der Weltwirtschaft ist 2017 auch aufgrund einer anhaltend expansiven Geldpolitik gegenüber 2016 von 2,5 auf 3,2 Prozent gestiegen. Alle Weltregionen konnten ihre Wachstumsraten im Vergleich zum Vorjahr steigern. Das stärkste Wachstum verzeichnete die Region Asien / Pazifik mit einem Plus von 5,0 Prozent (Vorjahr: 4,8 Prozent). Dort wuchs die chinesische Wirtschaft um 6,8 Prozent (Vorjahr: 6,7 Prozent). In Europa lag das Wirtschaftswachstum bei 2,6 Prozent (Vorjahr: 2,0 Prozent). Die deutsche Wirtschaft wuchs mit 2,6 Prozent abermals etwas stärker als der gesamteuropäische Durchschnitt (Vorjahr: 1,9 Prozent). Mit einer Wachstumsrate von 2,3 Prozent wuchs die Wirtschaft in Nordamerika ebenfalls stärker als im Vorjahr (Vorjahr: 1,5 Prozent). In Südamerika wurden erstmals seit 2014 wieder positive Wachstumsraten gemessen: Die Wirtschaft in dieser Region wuchs um 1,5 Prozent (Vorjahr: - 1,3 Prozent). Der Euro wertete im Jahresdurchschnitt gegenüber allen anderen Hauptwährungen auf. Der durchschnittliche Wechselkurs zum US-Dollar lag um 1,9 Prozent über dem Vorjahresniveau. Gegenüber dem Britischen Pfund wertete der Euro vor allem aufgrund der weiteren Unsicherheit im Rahmen der Brexit-Verhandlungen im Jahr 2017 um durchschnittlich 7,2 Prozent auf. Gegenüber dem Japanischen Yen verteuerte sich der Euro um 5,3 Prozent. Auch gegenüber dem Chinesischen Renminbi und dem Schweizer Franken wertete der Euro um 3,7 beziehungsweise 1,9 Prozent auf. 2 Im Vergleich zum Vorjahr sanken die kurzfristigen Zinssätze im Euroraum 2017 weiter. So betrug der durchschnittliche 6-Monats-Euribor - 0,26 Prozent (Vorjahr: - 0,17 Prozent). Im langfristigen Bereich war im Jahresvergleich hingegen ein Anstieg des durchschnittlichen 10-Jahres-Euro-Swaps von durchschnittlich 0,53 Prozent auf 0,81 Prozent zu verzeichnen. Der für die Diskontierung der Pensionsverbindlichkeiten nach IFRS relevante Rechnungszins, der sich aus einem Durchschnittszinssatz eines Korbs hochwertiger Unternehmensanleihen ableitet, reduzierte sich im Geschäftsjahr 2017 leicht von 2,1 Prozent auf 2,0 Prozent. Das anhaltende globale Wirtschaftswachstum wirkte sich positiv auf die globale Nachfrage nach Flugreisen aus. Die weltweit verkauften Passagierkilometer stiegen gemäß Berechnungen der IATA im Jahr 2017 um 7,6 Prozent gegenüber Vorjahr. Die Luftverkehrsindustrie ist unverändert eine Wachstumsbranche mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate der verkauften Passagierkilometer von rund 6,6 Prozent zwischen 2013 und 2017. Regional zeigte sich auch im vergangenen Jahr ein differenziertes Bild. Mit 10,1 Prozent wiesen Fluggesellschaften aus dem asiatisch-pazifischen Raum das stärkste Wachstum an verkauften Passagierkilometern aus, gefolgt von Airlines aus Europa mit 8,2 Prozent und Lateinamerika mit 7,0 Prozent. Fluggesellschaften aus dem Mittleren Osten, die 2016 noch das größte Wachstum aller Regionen vorweisen konnten, verzeichneten 2017 ein Absatzwachstum von 6,4 Prozent. Afrikanische Fluggesellschaften setzten 6,3 Prozent mehr Passagierkilometer ab. Airlines aus Nordamerika legten um 4,2 Prozent zu. Der Absatz der deutschen Fluggesellschaften ist entsprechend den Angaben des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) um insgesamt 3,1 Prozent gestiegen. 3 Der europäische Markt für Flugreisen ist nach wie vor stark fragmentiert. Die fünf größten Airline-Gruppen Lufthansa Group, Air France-KLM, International Airlines Group (IAG), Ryanair und easyJet erreichen kumuliert einen Marktanteil von 51 Prozent gemessen am Passagiervolumen. Die Low-Cost-Carrier drangen weiterhin in das hochwertige Geschäftsreisesegment, sowohl mit ihrem Flugangebot an Primär- und Sekundärflughäfen als auch durch die Anpassung ihrer Angebote und deren zielgruppengerechte Distribution. Das Wachstum der Low-Cost-Carrier und der Wettbewerb in diesem Segment finden auch zulasten des Umsteigeverkehrs an den Drehkreuzen statt. Die Network Airlines der Lufthansa Group werden dadurch mit ihrem im Branchenvergleich hohen Anteil an umsteigenden Passagieren strukturell belastet. 4 Das Marktumfeld stand im Jahr 2017 erneut im Zeichen weiterer Konsolidierung auf Kunden- und Wettbewerbsseite. In Europa fand der Anstieg der Passagierzahlen vor allem bei Low-Cost-Carrier mit einem reduzierten Serviceangebot statt. Zudem setzen zunehmend auch europäische Netzwerk-Airlines auf Bordverkaufsprogramme, um Zusatzerlöse zu erzielen. Daher hatte das positive Passagierwachstum hier nur bedingten Einfluss auf die Umsatzentwicklung der Bordserviceanbieter. In Nordamerika und Asien wächst hingegen die Nachfrage nach hochwertigem Bordservice. Geschäftsverlauf und operative EntwicklungDas Geschäftsjahr 2017 war neben einem stabilen Wachstum im Geschäft mit den Bestandskunden geprägt vom Verlust des Logistik- und Equipment Management-Geschäfts mit dem bisherigen Hauptkunden. Das Geschäft wurde hierbei Ende August 2017 beendet und das zum Vertragsende vorhandene Vorratsvermögen für den Kunden vertragsgemäß im Rahmen eines Asset Transfers an ihn verkauft. Dagegen konnten bei mehreren Bestandskunden Vertragsverlängerungen erzielt, ein Neukunde gewonnen und zusätzlich eine Absichtserklärung ("Letter of intent") mit einem großen europäischen Airline Verbund zur Übernahme von Logistik-Dienstleistungen ab dem Jahr 2018 abgeschlossen werden. Die Umsatzerlöse lagen im Geschäftsjahr 2017 trotz des Verlustes des bisherigen Hauptkunden nur leicht unter denen des Vorjahres. Einmalig positiv beeinflusst wurde dies durch den Rückverkauf der Vorräte zum Ende des Vertragsverhältnisses. Durch den fehlenden Ergebnisbeitrag aus dem Geschäft mit dem bisherigen Hauptkunden, entstandene Remanenzkosten sowie geringere positive Effekte aus der Kursbewertung von Fremdwährungen lag das Ergebnis der Gesellschaft vor Steuern in 2017 deutlich unter dem des Vorjahres. Für das Geschäftsjahr 2018 rechnet die Gesellschaft mit deutlichen reduzierten Umsatzerlösen, jedoch weiterhin mit einem positiven Ergebnis. Siehe hierzu auch die weitergehenden Ausführungen in der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Vermögens- Finanz- und ErtragslageDie Umsatzerlöse der Gesellschaft lagen im Geschäftsjahr 2017 bei TEUR 29.210 (Vorjahr: TEUR 29.988). Trotz des Verlustes des Hauptkunden entwickelte sich der Umsatz im Berichtsjahr recht positiv, insbesondere durch den einmaligen Rückverkauf der Vorräte, Volumensteigerungen bei den Bestandskunden im Transportbereich und der Gewinnung eines neuen Kunden und die Ausweitung des Service-Spektrums bei zwei weiteren Kunden. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 812 (Vorjahr: TEUR 1.635) beinhalten im Wesentlichen sonstige Erträge aus Kursbewertungen. Die Gesellschaft wickelt ihre Geschäfte in drei Währungen ab: EUR, USD und GBP. Aufgrund der Entwicklung des EUR gegenüber dem USD und GBP konnten im Geschäftsjahr 2017 Erträge aus der Kursbewertung erzielt werden. Diese stammen insbesondere aus der Bewertung der Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in den Fremdwährungen. Zusätzlich wurden bis zum Vertragsende Erträge aus der Bewertung der vom bisherigen Hauptkunden geleisteten Anzahlung zur Refinanzierung der Vorräte in den drei oben genannten Währungen erzielt. Der Materialaufwand lag in 2017 bei TEUR 25.220 (Vorjahr: TEUR 25.411). Somit ergibt sich in Bezug auf die Umsatzerlöse eine Materialkostenquote in Höhe von 86,3 Prozent (Vorjahr: 84,7 Prozent). Der Materialaufwand wurde im Geschäftsjahr ebenfalls stark beeinflusst durch den Asset Transfer der Vorräte an den bisherigen Hauptkunden. Am Stichtag zum 31.12.2017 beschäftigte die Gesellschaft 20 Mitarbeiter (im Vorjahr 27); durchschnittlich im Jahresverlauf 24 (Vorjahr 24). Der Personalaufwand im Geschäftsjahr lag bei TEUR 1.245 (Vorjahr: TEUR 1.345). Die Personalkostenquote beträgt in Bezug auf die Umsatzerlöse im abgelaufenen Geschäftsjahr 4,3 Prozent (Vorjahr: 4,5 Prozent). Die Abschreibungen in Höhe von TEUR 33 (Vorjahr: TEUR 34) beinhalten im Wesentlichen planmäßige Abschreibungen auf Betriebs- und Geschäftsausstattung von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 5) sowie auf geringwertige Wirtschaftsgüter in Höhe von TEUR 29 (Vorjahr: TEUR 29). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen im Berichtsjahr bei TEUR 3.189 (Vorjahr: TEUR 4.072). Sie umfassen größtenteils Fremdpersonal TEUR 1.261 (Vorjahr: TEUR 756), konzerninterne Serviceleistungen TEUR 896 (Vorjahr: TEUR 1.177) und Kursverluste TEUR 333 (Vorjahr: TEUR 1.109). Das Ergebnis vor Steuern betrug für das Geschäftsjahr 2017 TEUR 334 (Vorjahr: TEUR 761), das operative Betriebsergebnis TEUR 335 (Vorjahr: TEUR 761). Die Verschlechterung beruht im Wesentlichen auf dem bereits oben genannten fehlenden Ergebnisbeitrag aus dem Geschäft mit dem bisherigen Hauptkunden, aus der Beendigung des Vertragsverhältnisses notwendig gewordenen Remanenzkosten sowie auf geringeren positiven Effekten aus der Kursbewertung von Fremdwährungen. Das Finanzergebnis der Gesellschaft betrug im Berichtsjahr 2017 TEUR -1 (Vorjahr: TEUR -1) und enthält im Wesentlichen Aufwendungen aus der Inanspruchnahme von konzerninternen Kreditlinien und des DLH-Finanzverrechnungskontos. Insgesamt ergibt sich nach einem Steueraufwand von TEUR 174 (Vorjahr: TEUR 74) ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 160 (Vorjahr: TEUR 687). Im Geschäftsjahr 2017 hat die Gesellschaft Net Revenues in Höhe von TEUR 29.138 erwirtschaftet (Vorjahr: TEUR 29.912; Prognose: zwischen TEUR 29.000 und TEUR 29.500). Das LH-EBIT ist mit TEUR 335 unter dem Vorjahr (TEUR 761) und innerhalb der prognostizierten Bandbreite von TEUR 200 bis TEUR 400. Die Bilanzsumme der Gesellschaft lag zum Bilanzstichtag 31.12.2017 bei TEUR 3.028 (Vorjahr: TEUR 13.966) und hat sich damit um TEUR 10.938 verringert. Grund hierfür ist der Verkauf der vorhandenen Vorräte sowie eine deutliche Reduzierung der Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen aus Leistungen auf Grund des reduzierten Geschäftsvolumens gegenüber dem Vorjahr. Das Anlagevermögen der SkylogistiX GmbH betrug zum Jahresende TEUR 54 (Vorjahr: TEUR 87) und besteht im Wesentlichen aus Betriebs- und Geschäftsausstattung TEUR 9,2 (Vorjahr: TEUR 13,3) sowie geringwertigen Wirtschaftsgütern TEUR 44,9 (Vorjahr: TEUR 73,5). Der Rückgang der Bilanzsumme betrifft auf der Aktivseite mit TEUR 10.905 das Umlaufvermögen. Dieses verringerte sich im Berichtsjahr deutlich und lag zum 31.12.2017 bei TEUR 2.974 (Vorjahr: TEUR 13.879). Die Vorräte sanken durch den Rückverkauf an den bisherigen Hauptkunden auf TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 8.188). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken ebenfalls um 44,9 % auf TEUR 1.680 (Vorjahr: TEUR 3.048). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten insbesondere das Guthaben der Gesellschaft auf dem Lufthansa-Finanzverrechnungskonto in Höhe von TEUR 720 (Vorjahr: TEUR 1.569). Insgesamt bestanden zum 31.12.2017 Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 978 (Vorjahr: TEUR 2.415). Die sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich auf TEUR 315 (Vorjahr TEUR 228). Das Stammkapital der Gesellschaft blieb mit TEUR 25 unverändert. Unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses von TEUR 160 sowie der im Laufe des Berichtsjahres durchgeführten Gewinnausschüttung in Höhe von TEUR 687 betrug das Eigenkapital der Gesellschaft zum Bilanzstichtag 31.12.2017 TEUR 185 (Vorjahr: TEUR 712). Trotz der ausgeführten Gewinnausschüttung hat sich die Eigenkapitalquote durch die deutliche Reduzierung der Bilanzsumme von 5,1 % im Vorjahr auf 6,1 % zum 31.12.2017 erhöht. Die Rückstellungen belaufen sich auf insgesamt TEUR 1.301 (Vorjahr: TEUR 1.999) und beinhalten Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 125) sowie sonstige Rückstellungen von TEUR 1.301 (Vorjahr: TEUR 1.875). Die Veränderungen betreffen neben der Verminderung der Steuerrückstellungen (um TEUR 125) hauptsächlich den Rückgang (um TEUR 307) der Verpflichtungen für erhaltene Waren und Leistungen mit ausstehender Rechnung (um TEUR 225). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen lagen am Jahresende bei TEUR 493 (Vorjahr: TEUR 1.681). Gegenüber verbundenen Unternehmen bestanden zum Bilanzstichtag Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 920 (Vorjahr: TEUR 314). Im Berichtsjahr wurden keine Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen getätigt (Vorjahr: TEUR 56). Die Finanzierung der SkylogistiX GmbH erfolgt durch die Konzernmuttergesellschaft Deutsche Lufthansa Aktiengesellschaft; im Rahmen des Cash Pooling besteht ein Kontrahentenlimit in Höhe von TEUR 2.000, welches zum 31. Dezember 2017 mit TEUR 174 in Anspruch genommen wurde. Die speziell für die Vertragserfüllung des Hauptkunden notwendige Refinanzierung wurde bis zum Vertragsende durch entsprechende Anzahlungen des Hauptkunden sichergestellt. Diese Finanzierung wurde vertragsgemäß eingestellt und an den Kunden zurückgezahlt. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen LageDie Ertragslage im Geschäftsjahr 2017 ist vor dem Hintergrund des Verlustes und der Rückabwicklung des bisherigen Hauptkunden sowie des weiterhin intensiven Wettbewerbs- und Preisdrucks und der langen Vertriebszyklen als herausfordernd zu beurteilen. Der LH-EBIT sank von TEUR 761 auf TEUR 335. Angesichts des weiterhin schwierigen Branchenumfelds und des aggressiven Preiswettbewerbs in der Logistik-Industrie wird die Optimierung der Prozesse im operativen sowie im administrativen Bereich weiter vorangetrieben. Neben der Sicherung der Bestandskunden wurden die bereits initiierten Innovationen und IT-Entwicklungen weiter vorangetrieben. Dies führte zu einer positiven Resonanz der potentiellen Kunden und wird die Wettbewerbsfähigkeit von SkylogistiX weiter ausbauen. Im Gegensatz dazu ist festzuhalten, dass der Verlust des Hauptkunden für die Folgejahre einen nicht unerheblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage des Unternehmens haben wird. Es wird erwartet, dass nach dem Kundenverlust ab 2018 Net Revenues von rund EUR 21 Mio. jährlich fehlen werden und damit auch eine deutliche Verminderung des LH-EBIT verbunden sein wird. Als Folge der Vertragskündigung wurden jedoch seitens der Geschäftsleitung die notwendigen Schritte unternommen, um durch eine Strukturkostensenkung dem zu erwartenden Ergebnisverlust entgegen zu wirken, mit dem Ziel, eine nachhaltig profitable Geschäftstätigkeit sicherzustellen. Im Rahmen des Übergangs des Geschäfts an den neuen Dienstleister konnte für alle bisher für den Hauptkunden zuständigen Mitarbeiter ein neues Beschäftigungsverhältnis beim neuen Dienstleister oder außerhalb der Gesellschaft gefunden werden. Ebenso wurden die Vorräte im Rahmen eines Asset Transfers vollständig an den bisherigen Hauptkunden zurückgeführt. Zusätzlich konnten die erwarteten Remanenzkosten weiter reduziert und die geplanten Kosten im Bereich der Entwicklung angepasst werden. Für das Jahr 2018 und die Folgejahre wird aufgrund dieser Maßnahmen ein positives Jahresergebnis erwartet, mit einer teilweisen Kompensation der verlorenen Umsätze und Ergebnisse durch die erfolgreiche Akquise von Neukunden in 2018. RisikoberichtRisiken werden als mögliche zukünftige Entwicklungen oder Ereignisse verstanden, die zu einer negativen Plan-, Prognose- bzw. Zielabweichung führen können. Die bewusste Steuerung von Risiken ist ein integraler Faktor der Unternehmensführung. Das Management von Risiken ist in die bestehenden Geschäftsprozesse integriert. Risikomanagement ist in der Gesellschaft definiert als ein nachvollziehbares, alle Unternehmensaktivitäten umfassendes Regelsystem. Die Risikostrategie wird durch die risikopolitischen Grundsätze konkretisiert. Diese umfassen die Identifikation von Risiken, die Transparenz und Vergleichbarkeit von Risiken, die Eindeutigkeit von Risikoverantwortlichkeiten, die Bewertung von Risiken und deren proaktive Steuerung und Überwachung, die Umsetzung notwendiger Maßnahmen sowie die Abstimmung der risikorelevanten Informationen mit den Planungs-, Steuerungs- und Kontrollprozessen. Die risikopolitischen Grundsätze werden in der vom Vorstand der Deutschen Lufthansa AG erlassenen Risikomanagement-Richtlinie geregelt, die darüber hinaus alle methodischen und organisatorischen Standards im Umgang mit Risiken verbindlich festlegt. Für die Gesellschaft ist es von größter Bedeutung, dass die gelieferten Produkte und Dienstleistungen die Qualitätsanforderungen der Kunden erfüllen. Für die meisten Kunden der Gesellschaft werden Dienstleistungen erbracht. Lediglich für den europäischen Hauptkunden wurden sowohl Dienstleistungen als auch materielle Lieferungen erbracht. Bei den Materialien handelte es sich um größtenteils vom Kunden ausgewählte Produkte - sogenannte "designated products" und im Wesentlichen "non-food" - die von der Gesellschaft geliefert wurden. Der Kunde selbst war für die Auswahl dieser Produkte verantwortlich, wurde jedoch durch den regelmäßigen Informationsaustausch mit der Gesellschaft über mögliche Produktmängel in Kenntnis gesetzt. Die Gesellschaft ist sich der grundsätzlichen Risiken aus politischen Krisen, Kriegen, Pandemien, Naturkatastrophen sowie ähnlichen Ereignissen und Entwicklungen bewusst. Die Konzernobergesellschaften LSG Lufthansa Service Holding AG und Deutsche Lufthansa AG haben in diversen Bereichen Strukturen implementiert, um diese frühzeitig erkennen und auf sie reagieren zu können. Konkrete wesentliche Risiken ergeben sich aus der immer noch schwelenden Strukturkrise des Euroraums. Die aufgrund der Staatsanleihekäufe der Europäischen Zentralbank günstigen Finanzierungskonditionen setzen für Mitgliedstaaten den Anreiz, notwendige Konsolidierungsschritte und Strukturreformen aufzuschieben. Weitere Strukturreformen, die Markt und Wettbewerb stärken, sind jedoch entscheidend für eine selbsttragende wirtschaftliche Erholung. Zudem bauen sich infolge der geldpolitischen Maßnahmen Risiken für die Finanzstabilität auf, die den Boden für eine neue Finanzkrise bereiten könnten. Anhaltend niedrige Zinsen belasten die Ertragslage von Banken und Lebensversicherungen und setzen Anreize zu einer erhöhten Risikoübernahme. Dies hätte Implikationen für das Wirtschaftswachstum und den Welthandel, was wiederum Einfluss auf die Absatzchancen und das Finanzprofil der Gesellschaft hätte. Weitere Risiken resultieren aus dem Austritt von Großbritannien aus der EU und den hiermit verbundenen Unsicherheiten hinsichtlich der konkreten Ausgestaltung des Brexits. Aufgrund von sogenannten Natural Hedgings (währungskongruenter Einkauf und Verkauf) sowie Absicherungen über das Konzern-Treasury der Deutsche Lufthansa ist das Fremdwährungsrisiko weitgehend minimiert. Nach dem Verlust des bisherigen Hauptkunden und der damit einhergehenden Reduzierung der Geschäfte in Fremdwährungen ist mit deutlichen geringeren Fremdwährungseffekten für die Zukunft zu rechnen. Das Markt- und Wettbewerbsumfeld der Gesellschaft ist nach wie vor von einer Konsolidierung auf Kunden- und Wettbewerbsseite geprägt. Die daraus resultierenden Kostensenkungsmaßnahmen der Fluggesellschaften führen zu Kostensenkungen im Catering und Catering-nahen Bereichen, die sich in anhaltendem Preisverfall und der Reduzierung der Servicelevel niederschlagen. Zudem gestalten die Airline-Kunden ihre Ausschreibungen vermehrt modular und vergeben einzelne Leistungspakete an unterschiedliche Lieferanten. Dies verringert die Markteintrittsbarrieren für entsprechende Anbieter, insbesondere für Lebensmittelproduzenten und Logistiker, erheblich und setzt die Gesellschaft einem steigenden Wettbewerbsdruck aus. Dieser Entwicklung tritt die Gesellschaft mit neuen Servicekonzepten und einer breiteren Abdeckung der Customer Supply Chain sowie einer Intensivierung bestehender Kundenbindungen entgegen. Strategische Partnerschaften sollen zudem die Wettbewerbsfähigkeit erhalten und ausbauen. In einem weiterhin aggressiven Preiswettbewerb wird es immer schwieriger sein, bestehende, langjährige Kundenbeziehungen durch Vertragsverlängerungen ohne Preisnachlässe aufrechtzuerhalten und wieder zu erneuern. Zusätzlich gestaltet sich die Akquise von Neukunden in diesem dynamischen Branchenumfeld und auf Grund der langen Vertriebszyklen zunehmend herausfordernd. Diesem Risiko tritt die Gesellschaft durch kontinuierliche Verbesserung und Ausweitung der Servicepalette (z. B. 4PL Logistikmanagement, Equipment-Tracking, Flugzeugbeladeplanung) entgegen, um eine hohe Produktqualität zu wettbewerbsfähigen Preisen sicherzustellen. Die Gesellschaft hat in 2017, trotz des Verlustes des Hauptkunden, deutliche Fortschritte bei der IT-Entwicklung und Innovation von Trackinglösungen gemacht, die deutlichen Anklang im Markt finden. Darüber hinaus wurden die gemeinsamen Vertriebsaktivitäten mit den Anteilseignern intensiviert. Der Verlust des Hauptkunden verdeutlicht, dass sich auch andere Logistik-Dienstleister im Equipment Logistik Marktsegment engagieren und den Wettbewerbsdruck weiter erhöhen. Bestandsgefährdenden Risiken sind derzeit nicht ersichtlich. ChancenberichtDie Gesellschaft agiert in einem Umfeld, das aufgrund seiner globalen Vernetzung und hohen Dynamik permanent neue Erfolgspotenziale entstehen lässt, u. a. in Bezug auf Veränderungen der Kundenwünsche, Produkte, Marktstrukturen oder regulatorischen Rahmenbedingungen. Darüber hinaus ergeben sich aufgrund der besonderen Innovationskraft und Wettbewerbsdifferenzierung sowie dem Qualitätsstreben der Mitarbeiter fortlaufend Potenziale für innerbetriebliche Verbesserungen in allen Bereichen. All diese internen wie externen, positiv werttreibenden Potenziale stellen Chancen dar. Als Chancen werden daher mögliche zukünftige Entwicklungen oder Ereignisse verstanden, die zu einer positiven Plan-, Prognose- bzw. Zielabweichung führen können und damit potenzielle Wettbewerbsvorteile generieren. Das Management ist darauf fokussiert, systematisch Chancen zu identifizieren. Im Rahmen von Szenario-Analysen sowie fundierten Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen werden die Chancen und die mit ihnen einhergehenden Risiken analysiert. Chancen, die im Rahmen einer Gesamtbetrachtung für die Entwicklung der Gesellschaft und damit für die Interessen ihrer Anteilseigner als vorteilhaft erachtet werden, werden mittels gezielter Maßnahmen verfolgt und umgesetzt. Die Steuerung erfolgt durch die etablierten Planungs- und Prognoseprozesse. Getrieben durch die weiter fortschreitende Globalisierung und den damit verbundenen steigenden Mobilitätsbedarf sowie das Wachstum in den weniger entwickelten Märkten wird die Luftfahrtbranche auch in Zukunft von langfristigem Wachstum geprägt bleiben. Der Ausbau der Geschäftsbeziehungen mit bestehenden Kunden wird grundsätzlich auch in 2018 weiter verfolgt werden. Zusätzlich konnte eine Absichtserklärung ("Letter of intent") mit einem großen europäischen Airline Verbund abgeschlossen werden zur Übernahme von Logistik-Dienstleistungen ab dem Jahr 2018. Darüber hinaus haben Geschäftsleitung und Gesellschafter aufgrund der ausbleibenden Vertragsverlängerung mit dem Hauptkunden bis Ende des dritten Quartals 2017 die strategische Ausrichtung der Gesellschaft überprüft, um beispielsweise durch eine Erweiterung der Dienstleistungen im Logistikmanagementbereich unterstützt durch den gemeinsamen Auftritt mit den Eigentümer-Konzernen (LSG Group / Deutsche Lufthansa und Kühne + Nagel), Neukundengeschäft zu akquirieren. Darüber hinaus wird eine mögliche mehrwert-stiftende Rolle der Gesellschaft im Mutterkonzern LSG Group weiterhin untersucht, um die vorhandenen IT-Applikationen und Erfahrungen im Bereich Supply Chain Management für Equipment auch im eigenen Hause anzuwenden. PrognoseberichtDie International Air Transport Association (IATA) 5 rechnet für das Jahr 2018 mit einem Wachstum der weltweit verkauften Passagierkilometer um 6,0 Prozent (Vorjahr: 7,5 Prozent). Dabei variiert das Wachstum in den unterschiedlichen Regionen. Das höchste Wachstum wird mit jeweils 8,0 Prozent für die Regionen Lateinamerika und Afrika erwartet, gefolgt von Asien / Pazifik und dem Mittleren Osten mit jeweils 7,0 Prozent. Für Europa werden 6,0 Prozent erwartet. Erneut vergleichsweise schwächer soll der internationale Passagierverkehr in Nordamerika mit 3,5 Prozent wachsen. Bei weiter steigender Nachfrage im Airline-Catering-Markt mit klassischen und innovativen Bordservicekonzepten werden sich die wesentlichen Branchentrends - Konsolidierung, Kosten- und Preisdruck, Steigerung der Konsumentenerwartungen sowie Digitalisierung - fortsetzen. Neben Flexibilität und Qualität werden Innovations- und Integrationsfähigkeit sowie Kundenzufriedenheit entscheidende Kriterien für den künftigen Erfolg sein. Basierend auf den zuvor formulierten Annahmen im Hinblick auf die branchenspezifische Entwicklung sowie auf den Wegfall des Geschäftes mit dem Hauptkunden rechnet die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2018 mit Net Revenues zwischen TEUR 10.700 und TEUR 11.800 Mio. (2017: TEUR 29.912) sowie einem LH-EBIT zwischen TEUR 410 und TEUR 460 (2017: TEUR 761). Nach der erfolgreichen Abwicklung des beendeten Vertrages mit dem Hauptkunden und der bereits von der Geschäftsleitung in die Wege geleiteten Maßnahmen zur Kostensenkung stehen weiterhin der Ausbau des Service-Spektrums, insbesondere im Bereich Logistikmanagement, IT und Consulting sowie die weitergehende Neukundenakquise im Fokus. In 2018 zeichnen sich neben der Implementierung der gezeichneten Absichtserklärung mit dem europäischen Kunden auch eine Neuakquise in Nordamerika ab.
Neu-Isenburg, den 24. August 2018 Kay Wichmann, Geschäftsführer Gerard Roche, Geschäftsführer
1 1 Quelle der in diesem Abschnitt verwendeten
Wachstumsangaben: Global Insight World Overview per
15.01.2018.
Bilanz zum 31. Dezember 2017Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017(1) Allgemeine HinweiseDie SkylogistiX GmbH hat Ihren Sitz in Neu-Isenburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Offenbach am Main (HRB 43214). Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft ist gemäß § 267 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Die Gesellschaft betreibt in London, Großbritannien, und in East Point, Georgia, USA, ausländische Betriebsstätten. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. (2) Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgend dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer pro rata temporis um planmäßige Abschreibungen vermindert fortgeschrieben. Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände nach der linearen Methode vorgenommen. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen. Die Nutzungsdauer wird bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung mit ein bis 20 Jahren angesetzt. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 150,00 (netto) werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben und als Abgang fingiert. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Netto-Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 betragen, wird ein Sammelposten gebildet. Dieser wird über fünf Jahre linear abgeschrieben. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips am Bilanzstichtag. Erkennbare Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus einer überdurchschnittlichen Lagerdauer sowie geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Den erkennbaren Risiken wird durch entsprechende Bewertungsabschläge Rechnung getragen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verpflichtungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Betrags. Künftige Preis- und Kostensteigerungen bis zum Zeitpunkt der Erfüllung der Verpflichtung werden berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind zum Nennwert angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Die Gesellschaft nimmt die Befreiung des § 288 Abs. 2 HGB in Bezug auf die Nennung des angewendeten Steuersatzes und die Nennung der Differenzen zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz in Anspruch. (3) Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren zu TEUR 259 (Vorjahr: TEUR 846) aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Forderungen aus dem Finanzverkehr in Höhe von TEUR 720 (Vorjahr TEUR 1.569) betreffen die Finanzverrechnungskonten bei der Deutsche Lufthansa AG, die als Verrechnungskonten und für das Cashpoolingverfahren im Konzern genutzt werden. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Steuererstattungsansprüche in Höhe von TEUR 94 (Vorjahr TEUR 41) enthalten. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten ferner Forderungen aus Mietkautionen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 1). Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird zu 51 % von der Spiriant GmbH, Neu-Isenburg, und zu 49 % von der Kühne + Nagel Beteiligungs-AG, Bremen, gehalten. Die Gesellschafterversammlung vom 20.12.2017 hat eine Ausschüttung des Jahresüberschusses 2016 in Höhe von 686.738,85 € an die Gesellschafter entsprechend der zu diesem Zeitpunkt gültigen Beteiligungsanteile - Spiriant GmbH 51 % und Kühne + Nagel Beteiligungs-AG, Bremen, 49 % - beschlossen. Die Auszahlung der Dividende ist am 28.12.2017 erfolgt. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:
Die sonstigen Rückstellungen betreffen mit TEUR 1.157 ausstehende Eingangsrechnungen aus Warenlieferungen und Dienstleistungen. Steuerrückstellungen wurden im Geschäftsjahr 2017 nicht gebildet (Vorjahr: TEUR 125). Verbindlichkeiten Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen betrafen im Vorjahr die Finanzierung der für den Hauptkunden vorgehalten Materialbestände. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren mit TEUR 26 (Vorjahr TEUR 113) aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 881 (Vorjahr TEUR 201) betreffen das Finanzverrechnungskonto der Deutschen Lufthansa AG. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Umsatzsteuerverpflichtungen in Höhe von TEUR 96 gegenüber den britischen Steuerbehörden aus der ausländischen Betriebsstätte. Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. (4) Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie sonstigen betrieblichen Erträge betreffen mit TEUR 812 (Vorjahr TEUR 1.603) Kursgewinne aus der Fremdwährungsumrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten. Die nicht realisierten Kursgewinne beliefen sich im Berichtsjahr auf TEUR 40 (Vorjahr TEUR 827). Der Materialaufwand ist in Höhe von TEUR 15.953 (Vorjahr TEUR 15.426) angefallen für den Bezug von Handelswaren (Getränke und Ein- bzw. Mehrwegequipment) sowie in Höhe von TEUR 9.268 (Vorjahr TEUR 9.985) für den Zukauf von sonstigem Material, Fracht Lagerdienstleistungen und Sonstigem. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Serviceleistungen des Konzerns in Höhe von TEUR 896 (Vorjahr: TEUR 1.177), Aufwendungen aus der Fremdwährungsumrechnung in Höhe von TEUR 333 (Vorjahr TEUR 1.109), Aufwendungen für Fremdpersonal und Reisekosten in Höhe von TEUR 1.361 (Vorjahr TEUR 834) sowie Aufwendungen für Mieten und Erhaltungen in Höhe von TEUR 342 (Vorjahr TEUR 642). Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten im Wesentlichen bezüglich der Betriebsstätte in USA Aufwendungen in Höhe von TEUR 144 (Vorjahr TEUR 112). P eriodenfremde Aufwendungen resultieren aus Steuernachzahlungen in Höhe von TEUR 30. Im Geschäftsjahr 2017 haben die folgenden Geschäftsvorfälle durch Erträge bzw. Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung bzw. außergewöhnlicher Bedeutung das Jahresergebnis beeinflusst: Durch den Rückverkauf der Vorräte an Virgin im Rahmen eines Asset Transfers wurden einmalig Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 7.093 erzielt. Die Vorräte sanken durch den Rückverkauf um TEUR 8.188 auf TEUR 0. (5) Sonstige AngabenAußerbilanzielle Geschäfte sowie sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 22 betreffen Miet- und Leasingverträge. Davon entfallen TEUR 2 auf verbundene Unternehmen. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 24 (Vorjahr: 24) Personen beschäftigt, davon 22 Personen in Vollzeit. Geschäftsführung Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen:
Die Gesellschaft nimmt die Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch und verzichtet auf eine Angabe zu den Bezügen der Geschäftsführer. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2017 in Höhe von 159.619,40 EUR an die Gesellschafter entsprechend ihrer Beteiligung am Stammkapital auszuschütten (SPIRIANT 51%, KN 49%). Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht) Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor. Angabe nach § 285 Nr. 14 HGB Die SkylogistiX GmbH wird in den Konzernabschluss der LSG Lufthansa Service Holding AG mit Sitz in Neu-Isenburg, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, sowie in den Konzernabschluss der Deutschen Lufthansa AG, Köln (größter Konsolidierungskreis) einbezogen. Der Konzernabschluss der Deutschen Lufthansa AG ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich und wird im deutschen Bundesanzeiger veröffentlicht.
Neu-Isenburg, 24. August 2018 SkylogistiX GmbH Geschäftsführung Kay Wichmann Gerard Roche Entwicklung des Anlagevermögens 2017
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die SkylogistiX GmbH, Neu-Isenburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SkylogistiX GmbH, Neu-Isenburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SkylogistiX GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 24. August 2018 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Christiane Lawrenz, Wirtschaftsprüferin ppa. Michael Körbs, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 wurde am 10. Oktober 2018 festgestellt. |
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