Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 112240
Eingetragen
26.6.2018
Branche
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieEntwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Gegenstand
Entwicklung und der Vertrieb von Softwareprodukten und IT-Dienstleistungen sowie Service und Support für IT-Produkte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Moritz Schmidt
seit 15.8.2024
Geschäftsführer
David Wainwright
seit 15.8.2024
Geschäftsführer
Dirk Hehrmann
seit 12.10.2023
Geschäftsführer
Cengiz Türker
seit 14.9.2023
Prokura
Maximilian Render
seit 14.9.2023
Prokura
Prokura
Jens Weimar
seit 17.3.2020
Geschäftsführer
Darko Krizic
seit 17.3.2020
Prokura
Christoph Körner
seit 17.3.2020
Geschäftsführer
Markus Fröhlich
seit 26.6.2018
Prokura
Oliver Schimmel
seit 26.6.2018
Prokura
Marko Bayer
seit 26.6.2018
Prokura

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

PRODYNA SE

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/2024

PRODYNA SE, FRANKFURT AM MAIN

I. GRUNDLAGEN DER GESELLSCHAFT

Die PRODYNA SE hat ihren Sitz in Frankfurt am Main, Geschäftsanschrift Dornhofstraße 38a in 63263 Neu-Isenburg, und ist eingetragen in das Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main (Reg.-Nr. 112240). Die PRODYNA SE weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Das Geschäftsjahr umfasst abweichend zum Kalenderjahr den Zeitraum vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024. Neben der deutschen Hauptniederlassung in Neu-Isenburg und weiteren Standorten in Deutschland existieren Niederlassungen in Griechenland und Österreich.

PRODYNA SE ist ein führender Anbieter von IT-Dienstleistungen, der sich auf die Entwicklung, Implementierung und den Betrieb maßgeschneiderter digitaler Lösungen für Unternehmen verschiedener Branchen und Größen spezialisiert hat. Die Gesellschaft bietet ein umfassendes Spektrum an Leistungen, die in folgende Unternehmensbereiche gegliedert sind:

• Professional Services: IT-Beratung und Softwareentwicklung vor Ort beim Kunden. Schwerpunkte lagen bei:

• Cloud & DevOps: Spezialisierung auf cloud-native Lösungen, insbesondere Kubernetes und containerbasierte Architekturen zur Unterstützung skalierbarer und flexibler IT-Infrastrukturen.

• Design & User Experience: Gestaltung von ganzheitlichen Kundenerlebnissen und innovativen User Interfaces.

• Data & AI: Beratung und Implementierung von Lösungen im Bereich Datenanalyse, Machine Learning und künstliche Intelligenz zur Unterstützung datengetriebener Geschäftsmodelle.

• Managed Services: Support und Wartung von IT-Systemen sowie die Sicherstellung eines reibungslosen Betriebs.

• Academy: Schulungen und Zertifizierungen zu modernen IT-Technologien wie Kubernetes, Cloud-Lösungen und Softwarearchitekturen.

Die Unternehmensstrategie der PRODYNA SE ist auf nachhaltiges und profitables Wachstum ausgerichtet. Der Fokus liegt auf Innovation, Qualität und Kundenzufriedenheit. Durch die kontinuierliche Förderung der Mitarbeiter wird ein Umfeld geschaffen, das hohe Leistungsstandards ermöglicht. Gleichzeitig arbeitet die Gesellschaft eng mit ihren Kunden zusammen, um maßgeschneiderte IT-Lösungen zu entwickeln, die optimal auf deren Bedürfnisse zugeschnitten sind.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf zukunftsweisenden Technologien im Bereich Data & AI. PRODYNA unterstützt ihre Kunden bei der Implementierung datengetriebener Entscheidungsprozesse und dem Einsatz von künstlicher Intelligenz zur Schaffung von Wettbewerbsvorteilen. Das Leistungsspektrum umfasst dabei Datenanalyse und -visualisierung, Machine Learning sowie die Entwicklung intelligenter Systeme, die Unternehmen bei der Steigerung ihrer Effizienz und der Erschließung neuer Geschäftspotenziale unterstützen.

Die Zielsetzung der PRODYNA SE besteht darin, den Geschäftserfolg ihrer Kunden durch den Einsatz innovativer Technologien zu fördern und deren Geschäftsprozesse nachhaltig zu optimieren. Dank der fundierten Expertise in den Bereichen Cloud-Technologien, Data & AI sowie maßgeschneiderter Softwareentwicklung bietet die Gesellschaft Lösungen, die langfristige Geschäftserfolge ermöglichen.

Der Hauptsitz der PRODYNA SE befindet sich in Neu-Isenburg, Deutschland. Mit über 15 Standorten in sechs Ländern, einschließlich Tochter- und Enkelunternehmen in der Schweiz, Serbien und dem Vereinigten Königreich, ist die Gesellschaft in den wichtigsten Wirtschaftsregionen Europas vertreten. Die internationale Präsenz ermöglicht es PRODYNA, ihren Kunden weltweit erstklassige IT-Dienstleistungen anzubieten und flexibel auf lokale Marktanforderungen einzugehen.

II. WIRTSCHAFTSBERICHT

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft befand sich im dritten Quartal 2023 weiterhin in einer Phase der Stagnation. Das BIP schrumpfte um 0,3% gegenüber dem Vorquartal, was auf die anhaltenden Belastungen durch die Energiekrise und die globalen Lieferkettenprobleme zurückzuführen war.1 Der Rückgang setzte sich im vierten Quartal 2023 fort, wobei das BIP um weitere 0,2% schrumpfte. Der Arbeitsmarkt blieb jedoch stabil und verzeichnete im Jahr 2023 eine Beschäftigungsquote von 45,7 Millionen.2

Im ersten Quartal 2024 stabilisierte sich die deutsche Wirtschaft mit einem leichten Wachstum von 0,1% gegenüber dem Vorquartal, begünstigt durch Entlastungsmaßnahmen und die Stabilisierung der Energiepreise. Im zweiten Quartal 2024 setzte sich diese Erholung fort, und das BIP wuchs um 0,2%. Auf das gesamte Wirtschaftsjahr betrachtet, blieb die deutsche Wirtschaft jedoch leicht rückläufig, mit einer Jahreswachstumsrate von -0,3%.3, 4 Die österreichische Wirtschaft hatte im dritten Quartal 2023 einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von -1,8% im Vergleich zum Vorjahresquartal zu verzeichnen. Dieser Rückgang war vor allem auf die schwache Leistung in den Sektoren Industrie und Handel zurückzuführen, die um -4,2% bzw. -7,6% zurückgingen. Auch der Verkehrssektor verzeichnete einen Rückgang von -9,0%.5, 6 Die wirtschaftliche Schwäche setzte sich im vierten Quartal 2023 fort, mit einem weiteren Rückgang des BIP um -0,2%. Positive Impulse kamen vor allem aus der öffentlichen Verwaltung, dem Bildungswesen und dem Gesundheitssektor, die ein Wachstum von 5,6% aufwiesen.7

1 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressekonferenzen/2024/bip2023/bruttoinlandsprodukt-uebersicht.html

2 https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/jahreswirtschaftsbericht-2023-2160264

3 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressekonferenzen/2024/bip2023/bruttoinlandsprodukt-uebersicht.html

4 https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/jahreswirtschaftsbericht-2023-2160264

5 https://www.statistik.at/fileadmin/announcement/2023/12/20231201AustrianEconomicBarometerBIPQ32023.pdf

6 https://www.statistik.at/fileadmin/pages/224/2023-12-01_PPP_AustrianEconomicBarometer.pdf

7 https://www.statistik.at/fileadmin/announcement/2023/12/20231201AustrianEconomicBarometerBIPQ32023.pdf

Im ersten Quartal 2024 stabilisierte sich die österreichische Wirtschaft leicht, jedoch ohne signifikantes Wachstum, und im zweiten Quartal 2024 setzte sich der Rückgang fort, wobei das BIP um -0,3% im Vergleich zum Vorquartal fiel. Damit schloss Österreich das Wirtschaftsjahr 2023/2024 mit einer Gesamtverringerung des BIP um -1,2% ab, stark belastet durch die Schwäche in den Sektoren Industrie und Handel.8, 9

Im Gegensatz dazu zeigte die griechische Wirtschaft im dritten Quartal 2023 ein starkes Wachstum von 2,1% im Vergleich zum Vorjahresquartal. Dies wurde hauptsächlich durch einen Anstieg der Investitionen um 4,9% und eine Zunahme der Exporte um 1,0% getrieben. Der Konsum stieg ebenfalls leicht an, obwohl die finalen Konsumausgaben im Quartalsvergleich leicht zurückgingen.10, 11 Besonders positiv entwickelten sich der Dienstleistungssektor sowie der Tourismus, die weiterhin starke Wachstumsimpulse lieferten.12 Im ersten Halbjahr 2024 setzte sich diese Wachstumsdynamik fort, mit einem Anstieg des BIP um 1,9% im ersten und 2,6% im zweiten Quartal.13, 14 Diese Entwicklungen verdeutlichen die Stabilität der griechischen Wirtschaft, die auch im Vergleich zum restlichen Euroraum überdurchschnittlich abschnitt.

Im gesamten Euroraum war das Wirtschaftswachstum im Jahr 2023 moderat. Im dritten Quartal 2023 erzielte der Euroraum ein Wachstum von 0,6% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, was hauptsächlich auf die Erholung in den südlichen Ländern wie Griechenland zurückzuführen war. Im vierten Quartal 2023 stagnierte das Wachstum bei 0,5%, und der Euroraum verzeichnete insgesamt eine deutliche Verlangsamung.15

Im ersten Quartal 2024 verzeichnete der Euroraum ein leichtes Wachstum von 0,4% im Vergleich zum Vorquartal, und das Wachstum beschleunigte sich im zweiten Quartal 2024 auf 0,6%.16 Im Vergleich dazu schnitten Deutschland und Österreich unterdurchschnittlich ab, während Griechenland weiterhin deutlich über dem Durchschnitt des Euroraums lag.17, 18 Die Standorte der PRODYNA SE in Deutschland, Österreich und Griechenland entwickelten sich im Berichtszeitraum unterschiedlich. Die positiven Impulse aus Griechenland trugen dazu bei, die Schwäche in den anderen Märkten auszugleichen. Besonders die IT-Branche zeigte sich widerstandsfähig und konnte in allen drei Ländern stabile Ergebnisse erzielen.

8 https://www.statistik.at/statistiken/volkswirtschaft-und-oeffentliche-finanzen/volkswirtschaftliche-gesamtrechnungen/ bruttoinlandsprodukt-und-hauptaggregate

9 https://www.statistik.at/fileadmin/announcement/2023/12/20231201AustrianEconomicBarometerBIPQ32023.pdf

10 https://www.macropolis.gr/?i=portal.en.the-agora.13558

11 https://greekcitytimes.com/2023/12/07/greeces-economy-grew-by-2-1-in-q3/

12 https://greekcitytimes.com/2023/12/07/greeces-economy-grew-by-2-1-in-q3/

13 https://greekcitytimes.com/2023/12/07/greeces-economy-grew-by-2-1-in-q3/

14 https://www.statistics.gr/en/home

15 https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/jahreswirtschaftsbericht-2023-2160264

16 https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/jahreswirtschaftsbericht-2023-2160264

17 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressekonferenzen/2024/bip2023/bruttoinlandsprodukt-uebersicht.html

18 https://www.sas.com/de_ch/news/press-releases/2022/december/sas-trendbarometer-6-entwicklungen-praegen-it-branche- 2023.html

Der Branchenverband Bitkom meldete für das Jahr 2023 ein stabiles Wachstum in der IT-Branche, insbesondere in den Bereichen Software (+9,6%), IT-Dienstleistungen (+5,3%) und künstliche Intelligenz (+40,8%). Diese Entwicklungen spiegeln sich auch in der Geschäftstätigkeit der PRODYNA SE wider, die von der anhaltenden Digitalisierung und der verstärkten Nutzung von Cloud- und As-a-Service-Lösungen profitierte. Trotz der allgemeinen wirtschaftlichen Herausforderungen im Euroraum bot die IT-Branche weiterhin solide Wachstumschancen, insbesondere im Bereich der IT-Sicherheit und Cloud-Technologien.

Die PRODYNA SE ist gut positioniert, um von diesen Trends zu profitieren und ihre Marktposition in den kommenden Jahren weiter auszubauen.

19 https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Halbjahres-Konjunktur-Digitalbranche-waechst-stabil

20 https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Halbjahres-Konjunktur-Digitalbranche-waechst-stabil

21 https://www.computerworld.ch/business/marktanalyse/it-trends-ab-2023-2807836.html

22 https://www.sas.com/de_ch/news/press-releases/2022/december/sas-trendbarometer-6-entwicklungen-praegen-it-branche- 2023.html

2. Geschäftsverlauf

Im abgelaufenen Geschäftsjahr setzte die PRODYNA SE ihre Wachstumsstrategie erfolgreich fort, insbesondere durch gezielte Investitionen in die Cloud-Technologien und den Bereich Data & AI. Die strategische Partnerschaft mit Microsoft hat die Position des Unternehmens im Bereich Cloud Engineering weiter gestärkt und ermöglicht es der Gesellschaft, Kunden innovative Lösungen anzubieten, die auf modernsten Technologien basieren. Zusätzlich wurde der Bereich Data & AI erheblich ausgebaut, was eine wichtige Grundlage für zukünftiges Wachstum darstellt und PRODYNA als führenden Anbieter in diesen Schlüsselbereichen positioniert.

Trotz der Herausforderungen in der Gesamtwirtschaft konnte die PRODYNA SE ihren Umsatz um 5% steigern, was über dem Branchendurchschnitt von 2% liegt, den der Bitkom für das Jahr 2023 prognostizierte. Diese Umsatzsteigerung zeigt die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens, insbesondere durch die wachsende Nachfrage nach cloud-basierten Lösungen und datengetriebenen Anwendungen.

Der Rückgang des EBIT um -11% spiegelt nicht nur die strategischen Investitionen in den Ausbau der Cloud- und Data & AI-Kapazitäten sowie die zusätzlichen Aufwendungen im Rahmen der Partnerschaft mit Microsoft wider, sondern auch die allgemein gestiegenen Personalkosten. Insbesondere die zunehmende Knappheit qualifizierter Fachkräfte sowie der Bezug von Ressourcen aus verbundenen Gesellschaften haben zu einem deutlichen Anstieg der Personalausgaben geführt. Diese Kostensteigerungen verdeutlichen die Herausforderungen, die mit der globalen Ausweitung der Aktivitäten und dem notwendigen Ressourceneinsatz in verschiedenen Regionen einhergehen. Die getätigten Investitionen und die höheren Personalkosten sind jedoch essenziell für das zukünftige Wachstum und die langfristige Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Es wird erwartet, dass diese Maßnahmen in den kommenden Jahren zu steigenden Erträgen und einer verbesserten Marge führen werden.

Die Anzahl der Overhead-Köpfe blieb stabil, die Anzahl der Consultants konnte trotz eines schwierigen Marktumfeldes konstant gehalten werden, was die solide Marktposition und die Fähigkeit des Unternehmens unterstreicht, auch in herausfordernden Zeiten qualifizierte Fachkräfte zu binden.

Die Geschäftsleitung bewertet den Geschäftsverlauf als insgesamt solide. Die getätigten Investitionen in Cloud-Technologien, Data & AI und die Expansion der globalen Aktivitäten sowie die starke Partnerschaft mit Microsoft legen die Basis für weiteres Wachstum und stärken die Position der PRODYNA SE in einem dynamischen Marktumfeld.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Der Umsatz konnte gesteigert werden und betrug im Geschäftsjahr 2023/2024 TEUR 39.687 (2022/2023: TEUR 37.901). Die Steigerung resultiert, wie bereits im Vorjahr, insbesondere aus der vermehrten Umsetzung von Time&Material-Projekten bei einem gleichzeitig geringen Rückgang im Bereich der Festpreisprojekte.

Die Materialaufwendungen sind von TEUR 6.704 auf TEUR 7.907 gestiegen. Der Anstieg der Materialaufwendungen resultiert aus dem Einkauf von Ressourcen aus dem Konzernverbund.

Der Personalaufwand ist mit TEUR 21.402 (Vorjahr: TEUR 21.080) zum Vorjahr etwa im selben Verhältnis gestiegen, wie der Umsatz, was aufgrund der gesteigerten Mitarbeiteranzahl zu erwarten war.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind stabil geblieben. Die kleineren Bewegungen in diesem Bereich sind nicht gesondert berichtenswert und spiegeln die allgemeine Schwankungsbreite.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag haben sich um TEUR 840 auf TEUR 1.258 verringert. Die Verringerung resultiert vor allem aus Steuererstattungen aus früheren Jahren.

Das Jahresergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr leicht um TEUR 218 auf TEUR 6.624 erhöht.

Der Bestand an Bankguthaben beträgt zum Bilanzstichtag TEUR (2022/2023: TEUR 5.429). Die Liquiditätssituation der Gesellschaft war während des gesamten Geschäftsjahres sehr stabil, Kreditaufnahmen waren zu keiner Zeit notwendig, sowohl das laufende Geschäft als auch Investitionen wurden aus eigenen Mitteln finanziert.

Die Bilanzsumme betrug zum Bilanzstichtag TEUR 27.459 (Vorjahr: TEUR 25.096). Der Anstieg resultiert auf der Aktivseite insbesondere aus dem gestiegenen Forderungsbestand um TEUR 2.042. Auf der Passivseite hat sich die Eigenkapitalausstattung durch die weiterhin positive Entwicklung des Bilanzgewinns auf insgesamt TEUR 17.198 verbessert. Daneben erhöhten sich l die Rückstellungen (um TEUR 1.214) während sich die Verbindlichkeiten verringerten (um TEUR 787).

Die Gewinnrücklagen betragen insgesamt TEUR 8.519 (Vorjahr: TEUR 7.113). Die Eigenkapitalquote beträgt 62,63% (Vorjahr: 62,08%) Damit ist die Gesellschaft vollständig unabhängig von externen Kapitalgebern.

4. Investitionen im Geschäftsjahr

Die Investitionen des Geschäftsjahres 2023/2024 konzentrierten sich mit TEUR 374 auf das bewegliche Sachanlagevermögen, insbesondere im Bereich Betriebs- und Geschäftsausstattung.

5. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Als finanzielle Leistungsindikatoren der Gesellschaft werden im Wesentlichen Umsatz und EBIT genutzt. Das EBIT lag im abgelaufenen Geschäftsjahr bei einem Betrag in Höhe von TEUR 5.674. Im Vorjahr betrug das EBIT TEUR 6.395.

Der wichtigste nicht-finanzielle Leistungsindikator der Gesellschaft ist die Auslastung der Mitarbeiter.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Gesellschaft durch ihre Struktur in der Lage ist, auf geschäftlichen Risiken entsprechend zu reagieren und auch zukünftig mit einer positiven Entwicklung des Marktumfeldes und der Gesellschaft zu rechnen ist.

III. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Das Geschäftsumfeld der PRODYNA SE wird weiterhin stark durch geopolitische und technologische Entwicklungen geprägt. Ein bedeutendes Risiko bleibt der Angriffskrieg Russlands in der Ukraine. Wie bereits im letzten Jahr wurden sowohl die Kunden- als auch die Lieferantenbeziehungen auf mögliche Abhängigkeiten zu den betroffenen Ländern geprüft. Diese Prüfungen fielen erneut negativ aus, sodass der PRODYNA SE keine direkten Auswirkungen drohen. Die fortlaufende Überprüfung von Geschäftspartnern auf EU-Sanktionslisten bleibt ein fester Bestandteil des Risikomanagements.

Die indirekten Auswirkungen des Krieges stellen jedoch weiterhin eine große Herausforderung dar. Die steigenden Preise, insbesondere für Energie und Rohstoffe, könnten auch in den kommenden Jahren die Ertragslage der PRODYNA SE belasten. Zudem bergen abstrakte Bedrohungen wie eine Eskalation des Konfliktes oder Einschränkungen der Energieversorgung erhebliche Risiken, insbesondere für den Betrieb von IT-Infrastrukturen.

Cloud-Technologien und Data & AI stellen jedoch erhebliche Wachstumschancen für die PRODYNA SE dar. Die strategische Partnerschaft mit Microsoft ermöglicht es, verstärkt auf Cloud-Lösungen zu setzen, was insbesondere vor dem Hintergrund der wachsenden Nachfrage nach Infrastructure-as-a-Service und Platform-as-a-Service entscheidend ist. Bitkom prognostiziert für die IT-Branche ein anhaltendes Wachstum, insbesondere im Bereich der Cloud-Technologien, mit jährlichen Wachstumsraten von bis zu 4,4%.23 Diese Entwicklung bietet der PRODYNA SE erhebliche Marktchancen, da Cloud-Lösungen eine wichtige Grundlage für die digitale Transformation ihrer Kunden darstellen.

Der Bereich Data & AI wird zunehmend noch wichtiger. Laut Bitkom wird erwartet, dass künstliche Intelligenz in den kommenden Jahren stark wächst, mit einem Anstieg der Umsätze im Bereich KI um bis zu 41%.24, 25 Diese Technologie stellt einerseits eine enorme Chance für die PRODYNA SE dar, da das Unternehmen bereits intensiv in die Entwicklung und Umsetzung von KI-basierten Lösungen investiert. Auf der anderen Seite birgt die disruptive Natur der künstlichen Intelligenz potenzielle Risiken, insbesondere wenn Wettbewerber schneller auf neue Innovationen reagieren.

23 https://www.bitkom.org/EN/Bitkom-Industry-Growing-Again

24 https://www.gtai.de/en/meta/press/robust-2024-growth-forecast-for-digital-industry-in-germany-1068900

25 https://www.bitkom.org/EN/Bitkom-Industry-Growing-Again

Ein weiteres entscheidendes Risiko bleibt die Personalsituation. Der Wettbewerb um qualifizierte IT-Fachkräfte ist weiterhin intensiv, was die Fähigkeit, die Wachstumsstrategie der PRODYNA SE umzusetzen, beeinflussen könnte. Die Mitarbeiter sind das wichtigste Asset des Unternehmens, und das Unternehmen verfolgt eine proaktive Personalstrategie. Kennzahlen wie die Anzahl der Mitarbeiter, der Umsatz pro Mitarbeiter sowie die Auslastung werden laufend analysiert, um frühzeitig auf Risiken wie den Abgang von Wissen und Kompetenzen reagieren zu können.

Die fortschreitende Digitalisierung und der anhaltende Trend zu Remote Work bieten der PRODYNA SE ebenfalls Chancen, ihre globale Präsenz weiter auszubauen und internationale Talente zu gewinnen.

Projekte mit Werkvertrag bergen das Risiko, bei Überschreitungen der budgetierten Zeit- und Kostenrahmen Verluste zu generieren. Um diesem Risiko frühzeitig zu begegnen, erfolgt bei jedem Werkvertrag eine kontinuierliche Überwachung der Budgetabweichungen. Diese werden sofort erkannt, analysiert und Maßnahmen eingeleitet. Ein etablierter Eskalationsmechanismus stellt sicher, dass bei kritischen Abweichungen die geschäftsführenden Direktoren zeitnah involviert werden. Das Controlling arbeitet dabei eng mit den jeweiligen Projektleitern zusammen und überwacht die Projekte laufend. Regelmäßige und detaillierte Statusberichte sowie ein straffes Monitoring sorgen dafür, dass potenzielle Risiken frühzeitig identifiziert und entsprechend gesteuert werden können.

IV. PROGNOSEBERICHT

Im kommenden Geschäftsjahr 2024/2025 sieht die PRODYNA SE weiterhin positive Entwicklungsperspektiven, basierend auf einer robusten Marktpositionierung und strategischen Investitionen in Cloud-Technologien sowie den Data & AI-Bereich. Besonders die Partnerschaft mit Microsoft stärkt die Fähigkeit des Unternehmens, innovative und zukunftsweisende Lösungen anzubieten, die den steigenden Anforderungen des Marktes gerecht werden.

Die makroökonomischen Rahmenbedingungen bleiben herausfordernd, aber gleichzeitig eröffnen sie auch Chancen. Die Inflation hat sich nach einem Spitzenwert von 8,6 % im Jahr 2023 deutlich beruhigt und lag im Dezember 2023 bei 3,7%. Es wird erwartet, dass sich dieser Trend im Jahr 2024 fortsetzt und die Inflation sich stabilisiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) wird voraussichtlich weiterhin eine zurückhaltende Zinspolitik verfolgen, nachdem der Leitzins zuletzt auf 4,5% angehoben wurde.26 Aufgrund der starken Kapitalausstattung und Liquidität der PRODYNA SE wirkt sich das aktuelle Zinsumfeld vorteilhaft aus, da Negativzinsen der Vergangenheit angehören und das Unternehmen von positiven Zinseffekten profitiert.

Neben den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden auch die geopolitischen Entwicklungen, insbesondere der Ukraine-Konflikt und die bevorstehenden Wahlen im Jahr 2024 (darunter die Europawahlen und die US-Präsidentschaftswahlen), die gesamtwirtschaftliche Lage beeinflussen. Diese Faktoren können zu einer erhöhten Unsicherheit führen, jedoch bietet die zunehmende Digitalisierung und der verstärkte Fokus auf künstliche Intelligenz (KI) langfristig signifikante Wachstumschancen. Laut Bitkom wird die IT-Branche auch 2024/2025 überdurchschnittlich wachsen, mit einem starken Fokus auf Cloud-Lösungen und KI, die Wachstumsraten von bis zu 41% aufweisen.27 PRODYNA SE ist durch ihre langjährige Expertise und technologische Positionierung bestens darauf vorbereitet, von diesen Trends zu profitieren. Die Expansion in den Bereichen Data & AI und Cloud Computing sowie die strategische Partnerschaft mit Microsoft ermöglichen es dem Unternehmen, eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung und Implementierung innovativer Lösungen einzunehmen. Dies gilt insbesondere für Anwendungen im Bereich Künstliche Intelligenz, einem Bereich, der in den kommenden Jahren stark an Bedeutung gewinnen wird.

Für das Geschäftsjahr 2024/2025 erwartet die PRODYNA SE eine weitere Umsatzsteigerung, die das relative Niveau des Vorjahres übertreffen wird. Angesichts der starken Nachfrage nach digitalen Lösungen und der Fähigkeit des Unternehmens, innovative Produkte in wachsenden Technologiefeldern anzubieten, wird davon ausgegangen, dass das Umsatzwachstum erneut die Branchenprognosen des BITKOM deutlich übertreffen wird.28 Trotz der Herausforderungen auf den globalen Märkten sieht das Unternehmen auch Potenzial für eine Verbesserung des operativen Ergebnisses, da die strategischen Investitionen in Cloud-Technologien und künstliche Intelligenz weiterhin Früchte tragen werden.

Die PRODYNA SE bleibt daher nicht nur ein starker Akteur in einem dynamischen Marktumfeld, sondern bietet Investoren die Möglichkeit, von den Zukunftstrends der Digitalisierung und Künstlichen Intelligenz zu profitieren.

26 https://www.gtai.de/en/meta/press/robust-2024-growth-forecast-for-digital-industry-in-germany-1068900

27 https://www.bitkom.org/EN/Bitkom-Industry-Growing-Again

28 https://www.bitkom.org/EN/Bitkom-Industry-Growing-Again

V. SCHLUSSERKLÄRUNG ZUM ABHÄNGIGKEITSBERICHT

Die geschäftsführenden Direktoren der PRODYNA SE erstellen gemäß § 312 AktG einen Abhängigkeitsbericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen. Am Ende des Berichts haben die geschäftsführenden Direktoren folgende Erklärung abgegeben: Unsere Gesellschaft hat bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die uns im Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten. Berichtspflichtige Maßnahmen haben im Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis 30. Juni 2024 nicht vorgelegen.

 

Neu-Isenburg, 15.11.2024

Christoph Körner

Dirk Hehrmann

Moritz Schmidt

David Wainwright

Jens Weimar

1

Bilanz

Aktiva

30.6.2024
EUR
30.6.2023
EUR
A. Anlagevermögen 1.404.840,97 1.379.859,77
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.748,28 16.416,77
II. Sachanlagen 804.636,79 735.987,10
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 804.636,79 735.987,10
III. Finanzanlagen 595.455,90 627.455,90
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 595.455,90 595.455,90
2. Beteiligungen 0,00 32.000,00
B. Umlaufvermögen 25.500.495,75 23.230.412,54
I. Vorräte 1.411.620,00 1.382.699,36
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 18.396.757,69 16.419.051,08
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 10.371.156,75 8.539.154,12
2. sonstige Vermögensgegenstände 8.025.600,94 7.879.896,96
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.692.118,06 5.428.662,10
C. Rechnungsabgrenzungsposten 535.608,70 485.992,09
Summe Aktiva 27.440.945,42 25.096.264,40

Passiva

30.6.2024
EUR
30.6.2023
EUR
A. Eigenkapital 17.127.197,81 15.574.157,52
I. Gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000.000,00
II. Kapitalrücklage 55.380,78 55.380,78
III. Gewinnrücklagen 8.518.776,74 7.112.785,97
IV. Bilanzgewinn 6.553.040,29 6.405.990,77
B. Rückstellungen 6.675.470,15 5.462.318,20
C. Verbindlichkeiten 2.410.042,31 3.143.841,49
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 144,77
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.446.062,87 1.911.421,47
3. sonstige Verbindlichkeiten 963.834,67 1.232.420,02
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.228.235,15 915.947,19
Summe Passiva 27.440.945,42 25.096.264,40

Gewinn- und Verlustrechnung

1.7.2023 - 30.6.2024
EUR
1.7.2022 - 30.6.2023
EUR
1. Rohergebnis 32.332.178,54 32.786.544,72
2. Personalaufwand 21.401.822,71 21.080.410,57
a) Löhne und Gehälter 17.908.259,89 17.997.384,87
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.493.562,82 3.083.025,70
davon für Altersversorgung 144.463,95 88.622,62
3. Abschreibungen 317.085,52 307.859,01
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 317.085,52 307.859,01
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.920.442,62 4.961.950,10
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 19.092,91 14.278,39
5. Erträge aus Beteiligungen 2.011.240,00 2.030.044,66
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 198.825,81 86.880,21
davon aus verbundenen Unternehmen 101.850,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9.003,84 8.764,00
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.322.278,61 2.097.579,31
9. Ergebnis nach Steuern 6.571.611,05 6.446.906,60
10. sonstige Steuern 18.570,76 40.915,83
11. Jahresüberschuss 6.553.040,29 6.405.990,77
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 6.405.990,77 8.921.371,95
13. Einstellungen in Gewinnrücklagen 1.405.990,77 3.921.371,95
a) in andere Gewinnrücklagen 1.405.990,77 3.921.371,95
14. Ausschüttung 5.000.000,00 5.000.000,00
15. Bilanzgewinn 6.553.040,29 6.405.990,77

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/2024

PRODYNA SE, FRANKFURT AM MAIN

Allgemeine Angaben

Die PRODYNA SE hat ihren Sitz in Frankfurt am Main, Geschäftsanschrift Dornhofstraße 38a in 63263 Neu Isenburg, und ist eingetragen in das Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main (Reg.-Nr. 112240). Die Gesellschaft unterhält weitere Tochter-/Enkelunternehmen in der Schweiz, Serbien und in Großbritannien. Die PRODYNA SE hat Niederlassungen in Österreich und in Griechenland. Die PRODYNA SE weist zum Abschlussstichtag wie im Vorjahr die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Das Geschäftsjahr umfasst abweichend zum Kalenderjahr den Zeitraum vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024.

Die Erleichterungsvorschriften für mittelgroße Gesellschaften nach § 288 Abs. 2 HGB wurden in Anspruch genommen.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Der Jahresabschluss der PRODYNA SE wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten.

Die Bilanz wurde nach den Vorschriften des § 266 HGB in Kontoform aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie im Vorjahr die Gliederung nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die immateriellen Vermögensgegenstände haben eine Nutzungsdauer zwischen 3 und 5 Jahren, das Sachanlagevermögen hat eine Nutzungsdauer zwischen 5 und 8 Jahren. Soweit erforderlich werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Soweit erforderlich, wird der zum Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt.

Die Vorräte sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten Einzelkosten zuzüglich anteiliger Gemeinkosten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag angesetzt und wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalwert angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben gebildet, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag ausgewiesen.

Für die Berechnung der Pensionsrückstellung anhand der Projected-Unit-Credit-Methode wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,84%
Erwartete Lohn- und Gehaltssteigerung 0,00%
Rententrend 2,00%
Zugrunde gelegte Sterbetafel Richttafel 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck

Die Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgte nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Verpflichtung entspricht dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Der einer Ausschüttungssperre unterliegende Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt 1.048,00 €.

Der Erfüllungsbetrag der Altersversorgungsverpflichtungen wird gem. § 246 Abs. 2 HGB mit dem Zeitwert des verrechnungsfähigen Vermögenswerts in Höhe von 350.147 € verrechnet. Mit den korrespondierenden Aufwendungen und Erträgen wird entsprechend verfahren.

Erfüllungsbetrag der Schulden 571.546 €
Beizulegender Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 350.147 €
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0 €

Die Anschaffungskosten des Aktivvermögens entsprechen dem beizulegenden Zeitwert.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Bewertung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag bewertet.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Einnahmen gebildet, sofern sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Aus unterschiedlichen Wertansätzen in der Handels- und Steuerbilanz resultiert insgesamt ein aktivischer Überhang der zu versteuernden Differenzen. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch, so dass ein Ansatz der latenten Steuern in der Bilanz unterbleibt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger kamen entsprechend § 256a HGB das Realisations- und das Imparitätsprinzip sowie das Anschaffungskostenprinzip nicht zur Anwendung.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung und Entwicklung der Posten des Anlagevermögens sind im Anlagengitter als Anlage zum Anhang dargestellt. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres - nach Bilanzposten gegliedert - ergeben sich ebenfalls aus dem Anlagengitter.

Aus der nachfolgenden Tabelle ergeben sich die Angaben gemäß § 285 Nr. 11 HGB zu Unternehmen,

an denen ein Anteilsbesitz von 20% oder mehr besteht:

Firma Sitz Anteil Eigenkapital des letzten Geschäftsjahres Ergebnis des letzten Geschäftsjahres
PRODYNA (Schweiz) AG *) Basel, Schweiz 100% TCHF 2.649 TCHF 1.127

Über die Prodyna (Schweiz) AG ist die Gesellschaft mittelbar an folgender Gesellschaft beteiligt:

Firma Sitz Anteil Eigenkapital des letzten Geschäftsjahres Ergebnis des letzten Geschäftsjahres
PRODYNA D.O.O. Beograd *) Belgrad, Serbien 100% TRSD 421.537 TRSD 92.092
PRODYNA UK Limited **) London, United Kingdom 100% TGBP 214 TGBP -125

*) Die Angaben basieren auf dem Jahresabschluss zum 30. Juni 2023

Der Umrechnungskurs von Euro zu Schweizer Franken betrug zum 30.06.2024 1 EUR=0,9634 CHF.

Der Umrechnungskurs von Euro zu serbischen Dinaren betrug zum 30.06.2024 1 EUR= 117,037 RSD.

Der Umrechnungskurs von Euro zu britischen Pfund betrug zum 30.06.2024 1 EUR=0,8464 GBP

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie gegen verbundene Unternehmen sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von 2.706.317,47 € (Vorjahr: 2.650.627,16 €) aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben 201.236,85 € (Vorjahr: 197.947,94 €) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt (Vorjahr):

Stand 30.06.2024 Restlaufzeit bis 1J.
EUR EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.861.995,45 € 1.861.995,45 €
(2.342.140,68 €) (2.342.140,68 €)
Sonstige Verbindlichkeiten 548.046,86 € 548.046,86 €
(801.700,81 €) (801.700,81 €)
2.410.042,31 € 2.410.042,31 €
(3.143.841,49 €) (3.143.841,49 €)

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen1.446.062,87 € (Vorjahr: 1.911.421,47 €) enthalten.

Zum 30. Juni 2024 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus:

Fälligkeit bis 1 Jahr Fälligkeit größer 1 Jahr Gesamtverpflichtung
Miet- und Pachtverträgen 695.828,26 € 825.403,46 € 1.521.231,72 €
Leasingverträgen 431.612,36 € 386.655,91 € 818.268,26 €

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind erhaltene Zahlungen in Höhe von 1.228.235,15 € (Vorjahr: 915.947,19 €) vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Erlöse für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung von 3.428,38 € (Vorjahr: 19.629,85 €) enthalten. Periodenfremde Erträge sind in Höhe von 147,45 € (Vorjahr:0,00 €) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von 19.092,91 € (Vorjahr: 14.278,39 €) und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von -83,38 € (Vorjahr: 12.198,41 €) enthalten.

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen von 9.245,00 € enthalten (Vorjahr: 12.079,00 €) welche mit den Erträgen aus den korrespondierenden Vermögenswerten in Höhe von 5.293,00 € (Vorjahr: 8.406 €) verrechnet werden.

Rücklagenbildung und Ergebnisverwendung

Entwicklung von Gewinnrücklagen und Bilanzgewinn

a) gesetzliche Rücklage

gesetzliche Rücklage 30.06.2023 200.000,00 €
Einstellung zum 30.06.2024 0,00 €
Stand zum 30.06.2024 200.000,00 €

b) andere Gewinnrücklagen

Gewinnrücklagen zum 30.06.2023 6.912.785,97 €
Einstellung 1.405.990,77 €
./. Entnahmen 0,00 €
Stand zum 30.06.2024 8.318.776,74 €

c) Entwicklung des Bilanzgewinns

Bilanzgewinn 30.06.2023 6.405.990,77 €
./. Ausschüttung lt. Beschluss 5.000.000,00 €
./. Einstellung in die Gewinnrücklagen 1.405.990,77 €
Jahresüberschuss 2023/2024 6.553.040,29 €
Bilanzgewinn 30.06.2024 6.553.040,29 €

Ergebnisverwendung

Es wird vorgeschlagen, den Jahresabschluss in der vorgelegten Fassung festzustellen, aus dem Bilanzgewinn 5.000.000 EUR an die Aktionäre auszuschütten und 1.553.040,29 EUR in die freien Gewinnrücklagen einzustellen.

Vergütung des Geschäftsführenden Direktors und des Verwaltungsrats

Die Gesamtvergütung der Geschäftsführenden Direktoren und der Mitglieder des Verwaltungsrates betrug im Geschäftsjahr 2023/2024 521.395,74 Euro.

Mitarbeiterzahl

Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2023/2024 betrug 241 (Vorjahr: 231,5) und setzt sich aus 22 Verwaltungs- und 7,25 Vertriebsmitarbeitern und 211,75 IT Entwicklern zusammen.

Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane

Der Verwaltungsrat setzt sich aus den folgenden Personen zusammen:

Hüseyin Cifci (Vorsitzender), geschäftsführender Direktor Frankfurt am Main

Gregor Hansbuer (stell. Vorsitzender), Sales Manager Friedrichsdorf

Ralph Weichelt, Fonds Manager London (GB)

Angaben nach § 160 AktG

Anzahl der Aktien gem. § 160 Abs. 1 Nr. 3 AktG

Das Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von 2.000.000,00 € ist eingeteilt in 2.000.000 Stückaktien ohne Nennbetrag.

Unterzeichnung des Verwaltungsratsvorsitzenden und der geschäftsführenden Direktoren

 

Neu-Isenburg, den 15.11.2024

Christoph Körner, Geschäftsführender Direktor

Dirk Hehrmann, Geschäftsführender Direktor

Moritz Schmidt, Geschäftsführender Direktor

David Wainwright, Geschäftsführender Direktor

Jens Weimar, Geschäftsführender Direktor

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.07.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 788.149,03 0,00 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 788.149,03 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.693.748,53 374.066,72 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 3.693.748,53 374.066,72 0,00 0,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 595.455,90 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 32.000,00 0,00 32.000,00 0,00
Summe Finanzanlagen 627.455,90 0,00 32.000,00 0,00
Summe Anlagevermögen 5.109.353,46 374.066,72 32.000,00 0,00
Anschaffungs-, Herstellungskosten 30.06.2024
EUR
Kumulierte Abschreibungen Abschreibungen 01.07.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 788.149,03 771.732,26 11.668,49 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 788.149,03 771.732,26 11.668,49 0,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.067.815,25 2.957.761,43 305.417,03 0,00
Summe Sachanlagen 4.067.815,25 2.957.761,43 305.417,03 0,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 595.455,90 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 595.455,90 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 5.451.420,18 3.729.493,69 317.085,52 0,00
Umbuchungen
EUR
Kumulierte Abschreibungen Abschreibungen 30.06.2024
EUR
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 30.06.2024
EUR
Buchwert Vorjahr 30.06.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 783.400,75 0,00 4.747,28 16.416,77
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 783.400,75 0,00 4.747,28 16.416,77
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 3.263.178,46 0,00 804.636,79 735.987,10
Summe Sachanlagen 0,00 3.263.178,46 0,00 804.636,79 735.987,10
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 595.455,90 595.455,90
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 32.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 595.455,90 627.455,90
Summe Anlagevermögen 0,00 4.046.579,21 0,00 1.404.839,97 1.379.859,77

Bericht des Aufsichtsrats

Bericht des Verwaltungsrats an die Hauptversammlung

Sehr geehrte Aktionäre,

das zum 30. Juni 2024 abgelaufene Geschäftsjahr war geprägt von einer Fortsetzung der Wachstumsstrategie der PRODYNA SE sowie einer gezielten Fokussierung auf zukunftsweisende Technologien in den Bereichen Cloud und Data & AI. Trotz eines herausfordernden Marktumfeldes konnte das Unternehmen seinen Umsatz um 5% von TEUR 37.901 im Geschäftsjahr 2022/2023 auf TEUR 39.687 steigern und damit das Branchendurchschnittswachstum von 2% deutlich übertreffen. Die strategische Partnerschaft mit Microsoft hat dabei wesentlich zur Stärkung der Marktposition beigetragen und ermöglicht es der Gesellschaft, innovative und nachhaltige Lösungen für ihre Kunden bereitzustellen.

Die geschäftsführenden Direktoren haben dem Verwaltungsrat im Berichtszeitraum im Rahmen der jeweiligen Sitzungen umfassend über die Geschäftsentwicklung und die wirtschaftliche Situation des Unternehmens sowie über die Finanz- und Investitionsplanung informiert. Des Weiteren hat sich der Verwaltungsrat über wesentliche Entwicklungen und Entscheidungen unterrichten lassen.

Im Mittelpunkt der Beratungen standen die operative Entwicklung, die Ausweitung der globalen Aktivitäten, die Weiterentwicklung der strategischen Partnerschaften sowie die Überwachung der Auswirkungen makroökonomischer Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf die Verfügbarkeit qualifizierter Fachkräfte und die Entwicklung der Personalkosten. Ebenso wurde die Umsetzung der Investitionen in die Bereiche Cloud und Data & AI eingehend analysiert, da diese eine wesentliche Grundlage für zukünftiges Wachstum und die langfristige Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens darstellen.

Der Verwaltungsrat würdigt die solide Geschäftsentwicklung und die strategische Weichenstellung der Geschäftsführung, die es der PRODYNA SE ermöglicht, in einem dynamischen Marktumfeld erfolgreich zu agieren und eine starke Basis für zukünftiges Wachstum zu legen.

Sitzungen des Verwaltungsrats:

Im Berichtsjahr fanden vier Sitzungen des Verwaltungsrates statt. Beschlüsse durch den Verwaltungsrat wurden sowohl in den Sitzungen wie auch schriftlich im Umlaufverfahren gefasst.

Besetzung des Verwaltungsrats:

Hüseyin Cifci (Vorsitzender)
Gregor Hansbuer (1. Vertreter)
Ralph Weichelt (2. Vertreter)

Jahresabschluss:

Den Jahresabschluss zum 30.06.2024 und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024 der PRODYNA SE hat die RTS Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KG, Daimlerstraße 127/1, 70372 Stuttgart geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Wir haben diese Unterlagen auch geprüft.

Die Berichte der RTS Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KG, Daimlerstraße 127/1, 70372 Stuttgart, über die Prüfung des Jahresabschlusses lagen allen Mitgliedern des Verwaltungsrats vor und wurden in unserer virtuellen Bilanzsitzung am 13.12.2024 im Beisein des verantwortlichen Abschlussprüfers ausführlich behandelt. In dieser Sitzung haben die geschäftsführenden Direktoren auch detailliert über Umfang, Schwerpunkte und Kosten der Abschlussprüfung berichtet. Wir hatten keine Einwendungen und stimmen dem Ergebnis der Abschlussprüfung zu.

Der Verwaltungsrat hat den von den geschäftsführenden Direktoren aufgestellten Jahresabschluss gebilligt, der Jahresabschluss ist damit festgestellt.

Der Verwaltungsrat dankt den geschäftsführenden Direktoren und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der PRODYNA SE für ihren Einsatz und ihre Leistung im abgelaufenen Geschäftsjahr.

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 15.11.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

E. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Dem nicht in Anwendung der Vorschriften zur Erleichterung bei Offenlegung gekürzten Jahresabschluss haben wir den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk wie folgt erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die PRODYNA SE

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der PRODYNA SE - bestehend aus der Bilanz zum 30.06.2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PRODYNA SE für das Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30.06.2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis 30.06.2024 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlagen für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Verwaltungsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Verwaltungsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentlich falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 15.11.2024

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