Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 661894
Eingetragen
29.4.2005
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenPaket- und ExpressdiensteVermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Gegenstand
Die Durchführung von Logistikleistungen aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Patrick Moser
seit 16.3.2026
Prokura
Dennis Weimert
seit 29.12.2017
Geschäftsführer
Hans-Günther Schwarz
seit 20.11.2006
Geschäftsführer
Thomas Schwarz
seit 20.11.2006
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Schwarz Logistik GmbH

Herbrechtingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Gegenstand des Unternehmens ist die Durchführung von Logistikleistungen aller Art. Alleiniger Gesellschafter der Schwarz Logistik GmbH ist die Schwarz Holding GmbH. Die Gesellschaft wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 29. März 2005 gegründet und ist im Amtsgericht Ulm unter der Registernummer HRB 661894 eingetragen. Die Geschäftsführung wird von Dennis Weimert, Hans-Günther Schwarz und Thomas Schwarz ausgefüht.

A. Wirtschaftsbericht

A 1. Konjunkturelle Entwicklung

Das Jahr 2023 war geprägt von einer Vielzahl an wirtschaftlichen Herausforderungen, die sowohl die globale als auch die europäische Konjunkturentwicklung beeinflussten. Diese Entwicklungen hatten erhebliche Auswirkungen auf die Logistikbranche und insbesondere auf den Straßengüterverkehr.

Die Weltwirtschaft befand sich 2023 in einem unsicheren Fahrwasser. Der Internationale Währungsfonds (IWF) revidierte seine Wachstumsprognosen mehrfach nach unten. Die globale Wirtschaft wuchs 2023 um lediglich 2,8 %, ein Rückgang im Vergleich zu den 3,4 % im Jahr 2022. Haupttreiber dieser Abschwächung waren die anhaltend hohe Inflation, steigende Zinsen und geopolitische Spannungen.

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine führte zu erheblichen Störungen auf den Energiemärkten. Insbesondere die Preise für Öl und Gas waren starken Schwankungen ausgesetzt, was zu einer weltweiten Inflationswelle beitrug. Die Zentralbanken reagierten mit Zinserhöhungen, um die Inflation zu bekämpfen, was jedoch die Investitionstätigkeit und den privaten Konsum dämpfte.

Auch die europäische Wirtschaft blieb von diesen Entwicklungen nicht verschont. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Eurozone wuchs 2023 nur um 0,7 %, deutlich weniger als die 3,1 % im Jahr 2022. Die hohe Inflation und die Energiekrise belasteten die wirtschaftliche Entwicklung in den Mitgliedsstaaten.

Besonders betroffen waren die energieintensiven Industrien und der Außenhandel. Der europäische Außenhandel schrumpfte um 1,5 %, was sich negativ auf die Logistikbranche auswirkte. Die Arbeitslosenquote in der Eurozone stieg leicht auf 7,1 %, und das Verbrauchervertrauen blieb auf einem niedrigen Niveau.

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland

Die deutsche Wirtschaft konnte sich den globalen und europäischen Trends nicht entziehen. Nach einem Wachstum von 1,8 % im Jahr 2022 verzeichnete das BIP im Jahr 2023 einen leichten Rückgang um 0,2 %. Hauptursachen waren die schwache Industriekonjunktur und der starke Rückgang im Baugewerbe.

Der Außenhandel Deutschlands schrumpfte um 3,0 %, was besonders den grenzüberschreitenden Güterverkehr belastete. Die Industrieproduktion ging um 1,5 % zurück, und der Bauproduktionsindex fiel um 2,3 %. Die hohe Inflation von durchschnittlich 6,8 % im Jahr 2023 drückte auf die Kaufkraft der Verbraucher, was zu einem Rückgang der privaten Konsumausgaben um 0,7 % führte.

(Quelle: https://www.balm.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Verkehrsprognose/Mittelfristprognose_Winter_2023_
2024.pdf?__blob=publicationFile&v=3 Gleitende Mittelfristprognose für den Güter- und Personenverkehr, März 2024, Bundesamt für Logistik und Mobilität, Zugriff: 24.06.2024).

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um - 0,2 % (preisbereinigt) gefallen. Die Erwerbslosenquote sank von 2,9 % im Jahr 2022 nur leicht auf 2,8 % im Jahr 2023. Wobei die Bevölkerungszahl in 2023 deutlich zugenommen hat auf 84,5 Mio. Einwohner. (Quelle: https://www.destatis.de Wichtige gesamtwirtschaftliche Größen, Zugriff: 25.06.2024).

Logistikumsatz und Beschäftigung

Die Logistik ist in Deutschland der größte Wirtschaftsbereich nach der Automobilwirtschaft und dem Handel. Sie rangiert noch vor der Elektronikbranche und dem Maschinenbau, mit mehr als 3 Millionen übertrifft sie dessen Beschäftigtenzahl um das Dreifache.

Die Steuerung der Waren- und Informationsflüsse aber auch der Transport der Güter und ihre Lagerung sind wichtige Wirtschaftsfunktionen, die hohe Werte schaffen. Rund 327 Milliarden Euro Umsatz wurden im Jahr 2023 branchenübergreifend erwirtschaftet. Das entspricht im Vergleich zu 2022 einem Wachstum von rund 2,5 Prozent, welches auch von steigenden Kosten entlang der Lieferketten getrieben ist.

Der Logistik-Markt Europa beläuft sich auf 1.180 Mrd. Euro (2021). Daran hat Deutschland mit rund 25 Prozent einen hohen Anteil. Das liegt nicht nur an der geografischen Lage im Herzen Europas - Deutschland nimmt eine internationale Spitzenposition in Infrastrukturqualität und Logistiktechnologie ein.

Nur knapp die Hälfte der logistischen Leistungen, die in Deutschland erbracht werden, besteht in der gemeinhin sichtbaren Bewegung von Gütern durch Dienstleister. Die andere Hälfte findet in der Planung, Steuerung und Umsetzung innerhalb von Unternehmen statt.

Im Bereich der logistischen Dienstleistungen agieren mehr als 70.000 Unternehmen, die ganz überwiegend mittelständisch geprägt sind.

Nicht nur wegen seiner Beschäftigungswirkung und der Versorgungsfunktion ist die Logistik für den Wirtschaftsstandort Deutschland lebenswichtig. Im weltweiten Vergleich hocheffiziente Logistikstrukturen erhöhen die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie und des Außenhandels. Sie sorgen dafür, dass es sich für die Unternehmen weiterhin lohnt, in Deutschland zu produzieren und die Waren von hier aus in alle Welt zu exportieren..

(Quelle:https://www.bvl.de/service/zahlen-daten-fakten/umsatz-und-beschaeftigung BVL - Bundesvereinigung Logistik, Zahlen-Daten-Fakten/Umsatz und Beschäftigung, Zugriff: 01.07.2024)

A 2. Lage der Gesellschaft

Kapazitätsauslastung

Trotz der volatilen wirtschaftlichen Lage blieb die Nachfrage nach unseren Logistikdienstleistungen konstant hoch. Der Ausbau unseres Bestandsgeschäfts sowie die erfolgreichen Neuprojekte mit unseren Bestandskunden haben zu einer sehr guten Auslastung unserer Kapazitäten im Geschäftsjahr 2023 geführt. Insgesamt lagen die tatsächlichen Auftragsvolumina erneut über den geplanten Volumina, was uns dazu veranlasste, kurzfristige Kapazitätserweiterungen insbesondere in den Bereichen Personal und Infrastruktur umzusetzen.

Um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden und unsere Effizienz weiter zu steigern, haben wir verstärkt in moderne Technologien und nachhaltige Logistiklösungen investiert. Unsere kontinuierliche Investition in unser IT-System SAP S/4 HANA ermöglicht es uns, unsere Prozesse weiter zu digitalisieren und zu automatisieren. Diese technologischen Fortschritte haben zu einer deutlichen Steigerung der Qualität und Effizienz unserer Dienstleistungen geführt.

Finanzierungsstrategie und Kreditpolitik

Die Erweiterungen in Lagertechnik, Fuhrpark und Informationstechnologie wurden durch vorhandene Liquiditätsreserven finanziert.

Personal

Der Personalstand im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug durchschnittlich 296 Mitarbeiter ohne Auszubildende und Aushilfen (VJ 311). Im Angestelltenbereich werden Bürokaufleute und Speditionskaufleute sowie Hochschulabsolventen und immer mehr Bachelor of Arts der speziellen Betriebswirtschaftslehre im Bereich Spedition, Transport und Logistik beschäftigt. Ansonsten werden überwiegend Fachkräfte für die Lagerwirtschaft, Fachlageristen sowie Kraftfahrer eingesetzt. Die Mitarbeiterfluktuation lag wie in den Vorjahren auf einem niedrigen Niveau. Neben Festlöhnen werden im Unternehmen auch variable Vergütungen auf Prämienbasis entrichtet. Durchschnittlich befanden sich 14 Personen in einem Ausbildungsverhältnis.

Die Personalkosten führten im Berichtsjahr zu einer fast identischen Personalquote von 56,5% gegenüber 56,8% im Vorjahr.

Investitionen

Die Investitionen in Flurförderfahrzeuge auf dem neuesten technischen Stand wurde auch im Jahr 2023 fortgeführt. Es wurden Investitionen in die Prozessoptimierung und in die damit verbundene IT-Ausrüstung getätigt, hier vor allem in die Software-Entwicklungen auf Basis SAP S/4 HANA sowie in einen Batteriespeicher zur Erhöhung des Autarkiegrades in der Stromversorgung und in die Infrastruktur für die Lademöglichkeit von E-Fahrzeugen.

Einsatz von Subunternehmen und Zeitarbeitern

Der Einsatz von Subunternehmern wurde in 2023 deutlich reduziert gegenüber 2022.Der Einsatz von Zeitarbeiter wurde deutlich heruntergefahren und fand nur noch in sehr geringem Umfang statt.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist trotz der in 2023 vorhandenen multiplen Krisen überaus positiv. Gegenüber dem Vorjahr konnte im Geschäftsjahr 2023 zwar nur ein geringer Umsatzzuwachs von +0,1% auf 22,23 Mio. Euro erzielt werden, jedoch konnte der Jahresüberschuss um +2,8% auf 1,91 Mio. Euro ausgebaut werden (1,86 Mio. € im Vorjahr). Die Personalaufwendungen sind im Berichtsjahr um -0,5% auf 12,5 Mio. € gefallen. Die Eigenkapitalquote ist im Geschäftsjahr 2023 auf 84,0% gegenüber 78,4% im Vorjahr gestiegen.

Die liquiden Mittel sind um 279 T€ auf 2,92 Mio. € gestiegen. Die Gesellschaft ist im Jahr 2023 zu jeder Zeit in der Lage gewesen, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Umsatzerlöse und EBIT stellen die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren für die Schwarz Logistik GmbH dar. In 2023 ergab sich ein minimaler Umsatzwachstum von 0,1%. Im Prognosebericht 2022 gaben wir einen gleichbleibenden Umsatz an. Das EBIT (definiert als Umsatzerlöse zuzüglich der sonstigen betrieblichen Erträge, abzüglich der Material-, Personal- uns sonstiger betrieblicher Aufwendungen, abzüglich sonstiger Steuern und Abschreibungen) beträgt im Berichtsjahr 2.730 T€ gegenüber 2.653 T€ im Vorjahr. Für das EBIT wurde ein deutlicher Rückgang aufgrund der inflationsgetriebenen Arbeitskosten prognostiziert. Tatsächlich konnte das EBIT entgegen der Befürchtungen in der Prognose gegenüber dem Vorjahreswert etwas erhöht werden.

B. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

B1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Nach der wirtschaftlichen Belebung zu Jahresbeginn, die mithin auf witterungs- und nachholbedingte Sondereffekte zurückzuführen gewesen sein dürfte, geben die ersten Indikatoren für das zweite Quartal derzeit noch ein uneinheitliches Bild für die weitere konjunkturelle Entwicklung. Die spürbare Aufhellung der Stimmungsindikatoren seit Jahresanfang in der Industrie, im Bau und auch bei den Dienstleistern und die verbesserten Rahmenbedingungen spiegeln sich erst schrittweise in den "realen" Wirtschaftsdaten wider.

Im Verarbeitenden Gewerbe tendierten die Auftragseingänge (einschließlich Großaufträge) bis zuletzt abwärts - wenn auch mit abnehmender Dynamik -, und die Zuwächse in der Produktion, die zu Jahresbeginn zu beobachten waren, setzten sich im März und April nicht weiter fort. Während die Bauproduktion, deren saisonale Entwicklung von der günstigen Witterung zu Jahresanfang geprägt war, im April erneut deutlich um 2,1 % zurückging, setzte die Industrie mit einem Plus von 0,2 % ihren Aufwärtstrend jedoch fort.

Die dramatische Lage in den vom Hochwasser betroffenen Regionen in Bayern und Baden-Württemberg führt wohl auch in einigen dort ansässigen Unternehmen zu temporären Produktionsstörungen und Kurzarbeit. Diese regionalen Einschränkungen dürften sich aber, wie ähnliche Ereignisse in der Vergangenheit zeigen, gesamtwirtschaftlich nicht in einer nachhaltigen Belastung niederschlagen. In der Regel können temporäre Produktionsausfälle relativ kurzfristig wieder aufgeholt werden, zumal wenn die Auftragslage tendenziell rückläufig ist und die Kapazitäten nicht voll ausgelastet sind. Der Lkw-Maut-Fahrleistungsindex als Frühindikator für die Produktion gab im Mai wieder etwas nach, weshalb von dem Verarbeitenden Gewerbe kurzfristig noch keine spürbaren Wachstumsimpulse zu erwarten sein dürften.

Die erwartete wirtschaftliche Erholung dürfte demnach vor allem von den konsumnahen Dienstleistungsbereichen ausgehen: Die Stimmung beim privaten Verbrauch, gemessen an dem ifo-Geschäftsklima im Handel, dem GfK-Konsumklima sowie dem HDE-Konsumbarometer, hellte sich bis zuletzt stetig auf. Die Reallöhne wiesen im ersten Quartal 2024 mit einem Zuwachs von 3,8 % gegenüber dem Vorjahresquartal den vierten Anstieg in Folge und das stärkste Reallohnwachstum im Vorjahresvergleich seit Beginn der Zeitreihe 2008 auf. Vor allem für Geringverdiener war der Lohnanstieg deutlich überproportional, was neben den tariflichen Lohnsteigerungen auch auf die Auszahlungen der steuer- und abgabenfreien Inflationsausgleichsprämien, die dort ein relativ großes Gewicht ausmachen, zurückführen ist.

Dennoch entwickelten sich die Umsätze im Einzelhandel angesichts dieser günstigen Rahmenbedingungen zuletzt noch sehr verhalten. In den kommenden Monaten ist allerdings im Zuge der Fußball-Europameisterschaft mit einer temporären Belebung in den konsumnahen Wirtschaftsbereichen wie Einzelhandel, Gastronomie und Beherbergungsgewerbe zu rechnen - wenn auch nicht im vergleichbaren Ausmaß wie bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006. Damit es zu einer nachhaltigen gesamtwirtschaftlichen Belebung kommt, braucht es jedoch neben einer breiten Erholung der binnenwirtschaftlichen Nachfrage auch weitere, spürbare Impulse seitens der Außenwirtschaft.

Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Juni 2024 und somit der wesentliche Rahmen für die Transport- und Logistikbranche wird durch folgende Punkte charakterisiert:

• Aktuelle Indikatoren zeichnen noch ein verhaltenes Bild der deutschen Wirtschaft zu Beginn des Sommers: Die spürbare Aufhellung der Stimmungsindikatoren in der Industrie, im Bau und auch bei den Dienstleistern und die verbesserten Rahmenbedingungen spiegeln sich erst schrittweise in den realen Daten wider. Kurzfristig dämpfenden Faktoren in der Industrie infolge der schwachen Auslandsnachfrage und Produktionsstörungen aufgrund des Hochwassers in Bayern und Baden-Württemberg stehen temporär stützende Impulse bei konsumnahen Dienstleistungen im Zuge der Fußball-Europameisterschaft gegenüber.

• Die Produktion im Produzierenden Gewerbe zeigt noch keine nachhaltige Belebung. Im April stagnierte sie gegenüber dem Vormonat mit einem Rückgang um 0,1 % nahezu. Während die Bauproduktion im April erneut deutlich um 2,1 % zurückging, lag die Ausbringung in der Industrie mit +0,2 % leicht im Plus. Die Energieproduktion wurde nach den vorherigen Rückgängen sogar um 1,6 % ausgeweitet. In den besonders energieintensiven Industriezweigen lag die Herstellung im April mit 0,9 % im Minus. Im Zweimonatsvergleich ergaben sich in der Industrie (+0,6 %), bei den Investitionsgüterproduzenten (+1,2 %) und besonders in den energieintensiven Wirtschaftszweigen (+1,5 %) aber weiterhin Produktionsausweitungen.

• Der Einzelhandel tendierte im April etwas schwächer. Die preisbereinigten Umsätze im Einzelhandel (ohne Kfz) sind ggü. dem Vormonat geringfügig um 0,2 % gesunken. Gegenüber April 2023 meldete der Einzelhandel ein leichtes reales Umsatzplus von 0,3 % (März: +1,1 %). Insgesamt mehren sich bei den Frühindikatoren die Anzeichen für eine Erholung, wenn auch ausgehend von niedrigem Niveau.

• Die Inflationsrate stieg im Mai leicht auf 2,4 %. Ursächlich für den Anstieg ist vor allem ein Basiseffekt aus der Einführung des 49-Euro- Ticket im Mai 2023. Die Kernrate (ohne Energie und Nahrung) verharrte bei 3,0 %. Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich im April im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,6 %. Die Energiepreise waren gegenüber dem Vorjahresmonat mit -1,1 % weiter rückläufig, sie sinken allerdings langsamer. Die fundamentalen Faktoren sprechen für ein insgesamt moderates Preisumfeld im weiteren Jahresverlauf.

• Der Arbeitsmarkt ist im Mai weiterhin von der schwachen konjunkturellen Dynamik geprägt: Die Arbeitslosigkeit nahm saisonbereinigt um 25.000 Personen zu, die Erwerbstätigkeit stieg im April um 25.000 Personen. Wie schon zuletzt geht der Beschäftigungszuwachs vor allem auf die Dienstleistungsbereiche zurück, die den Stellenabbau bei konjunktursensiblen Industrien überkompensieren. Aktuelle Frühindikatoren geben gemischte Signale, die aber in der Summe auf eine Fortsetzung des bisherigen Trends hindeuten.

• Gemäß IWH-Insolvenztrend sind die Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften im Mai um 7 % gegenüber dem Vormonat gefallen.

(Quelle: https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2024/20240613-die-wirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-juni-2024.html

Pressemitteilung "Wirtschaftliche Entwicklung", Zugriff: 26.06.2024).

Die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen haben maßgeblichen Einfluss auf Risiken für unser Unternehmen. Ein deutlicher Konjunkturrückgang oder gar eine Rezession hat unmittelbar auf die Nachfrage nach Investitions- und Konsumgütern Einfluss und wird somit letztlich die Nachfrage nach Transport- und Logistikdienstleistungen deutlich schwächen. Hieraus könnten für unser Unternehmen Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen.

Immer noch tobt der Krieg in der Ukraine. Hinzu kommt seit 2023 die zurückgehende Kauflaune der Konsumenten die sich besonders stark auf unsere Kunden im Konsumbereich auswirken wird. Auch die politischen Spannungen mit China bleiben bestehen und scheinen sich nicht zu reduzieren. Auch für 2024 und die folgenden Jahre schaffen diese multiplen Krisen ein extrem schwieriges Umfeld, die sich sowohl auf die europäischen Volkswirtschaften, als auch auf die weltweite wirtschaftliche Entwicklung negativ auswirken dürfte. Dies macht eine seriöse Prognose im ersten Halbjahr 2024 extrem schwierig. Das Jahr 2024 bringt für die deutsche Wirtschaft und die Logistikbranche moderate Verbesserungen. Nachdem die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 eine technische Rezession durchlaufen hat, wird für 2024 ein leichtes Wirtschaftswachstum erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands soll im Jahr 2024 um etwa 0,5 % wachsen, was auf eine leichte Erholung der Konjunktur hinweist. Diese Erholung spiegelt sich auch in einer erwarteten Stabilisierung der Nachfrage nach Transport- und Logistikdienstleistungen wider.

Trotz der wirtschaftlichen Erholung stehen der Logistikbranche weiterhin erhebliche Belastungen bevor. Ab Dezember 2023 wurden die Mautsätze deutlich erhöht, nahezu verdoppelt, und ab 2024 werden diese auch auf kleine Auslieferfahrzeuge ab 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht ausgeweitet. Diese Maßnahmen sollen zusätzliche Einnahmen von 7 bis 8 Milliarden Euro für den Staat generieren. Diese zusätzlichen Kosten werden voraussichtlich zu höheren Verbraucherpreisen führen und könnten somit die Inflation weiter antreiben.

Der Fachkräftemangel bleibt ein drängendes Problem. Insbesondere der Beruf des "Berufskraftfahrers" und der "Fachkraft für Lagerwirtschaft" ist weiterhin stark unterbesetzt. Diese Personalengpässe stellen eine ernsthafte Herausforderung für die Aufrechterhaltung effizienter Betriebsabläufe dar und erfordern kontinuierliche Anstrengungen in der Rekrutierung und Mitarbeiterbindung.

Wettbewerbsrisiken / Kundenrisiken

Die Wettbewerbsintensität im Kontraktlogistikbereich ist, trotz der damit verbundenen engen Kundenbindung mit umfangreicher Integration in die Prozesse der Kunden, dennoch hoch. Aufgrund unseres Leitgedankens, immer eine optimale Lösung für unsere Kunden zu erarbeiten und durch unsere stringente Prozessoptimierung mithilfe unserer vielfältigen IT-Lösungen, schaffen wir einen Wettbewerbsvorteil. Diesen Vorsprung bauen wir im IT-Bereich im Jahr 2024 durch ein Umfangreiches Upgrade unseres SAP S/4 HANA Systems noch weiter aus. Langjährige Kundenaufträge sichern uns zwar ein gewisses Auftragsvolumen, dennoch müssen wir bei Rückgängen im Auftragsvolumen bei unseren Kunden, getrieben durch einen Konsumrückgang in Deutschland, ebenso Volumenrückgänge hinnehmen.

Unsere konsequente Kundenausrichtung stärkt unsere Position im Markt.

Durch die Konzentration auf wenige Kunden besteht die Gefahr der kurzfristigen Unterauslastung sofern sich der Geschäftsumfang mit einem Kunden deutlich reduzieren sollte. Insgesamt stellt dies ein hohes Risiko für unser Unternehmen dar.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen und sich weiter verbesserten Liquiditätssituation der Schwarz Logistik GmbH, sind finanzielle Risiken trotz der Vielzahl einzelner Krisen und der sich daraus ergebenden gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten, gegenwärtig nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist hervorragend. Es sind keinerlei Engpässe zu erwarten. Währungsrisiken sind aufgrund der ausschließlichen Fakturierung in EURO nicht vorhanden. Zinsrisiken werden durch feste Zinsvereinbarungen vermieden.

B2. Chancenbericht

Unser durchdachtes und stringentes Unternehmenscontrolling stellt ein wichtiges unternehmensinternes Steuerungsinstrument dar, welches im Wesentlichen aus der Jahresplanung, der unterjährigen Kontrolle und der Steuerung sowie regelmäßigen Geschäftsleitungssitzungen besteht. Dies ermöglicht es uns, Risiken frühzeitig zu erkennen und gezielt Maßnahmen zu ergreifen, um ungewollten Entwicklungen entgegenzuwirken. Eine schnelle Reaktion auf veränderte Marktgegebenheiten ist für uns auch eine Chance sich vom Wettbewerb abzuheben.

So sehen wir auch in Umweltauflagen eine Chance. Auf der ständigen Suche nach ressourcenschonenden Transport- und Logistiklösungen sehen wir die Chance in neue Kundenbeziehungen eintreten zu können bzw. bestehende Kundenbeziehung weiter auszubauen.

Durch unsere potenten Kunden mit planbarem Auftragsbestand, können wir gute, sichere und zukunftsfähige Arbeitsplätze am Markt anbieten und so dem Risiko des Fachkräftemangels begegnen. Mit einer stetigen Ausbildungsquote in unserem Unternehmen sichern wir den Bedarf an Fachkräften von Morgen.

Dem Wettbewerb am Markt werden wir uns mit unserem Know-how, vor allem im Bereich der digitalen Steuerung von Lager-, als auch Materialnachschubsteuerungsprozessen, unserer Erfahrung, unserer Innovationskraft sowie durch unser Qualitätsverständnis stellen.

Mit unseren digitalen Lösungen rund um die logistischen Prozesse und den großen Möglichkeiten unseres SAP S/4 HANA Systems, sehen wir uns sehr gut aufgestellt um Mehrwerte für unsere Kunden zu bieten.

In der Zukunft planen wir weitere Investitionen in modernste Fahrzeugtechnik mit alternativen Antrieben, die somit der Kraftstoffkostenentwicklung als auch dem CO 2 Ausstoß entgegenwirken werden. Im Jahr 2024 werden bereits fünf schwere E-LKWs im Einsatz sein, die den Weg hin zum CO 2 neutralen Transport auf der Straße ermöglichen werden. Darüber hinaus wird auch Wasserstoff als mögliche Energiequelle für Straßengütertransporte getestet.

Die Investition in Stromspeicher wird den Autarkiegrad in der Energieversorgung deutlich erhöhen und den selbst erzeugten Strom der PV-Anlage noch umfangreicher für die eigenen logistischen Aufgaben nutzen lassen.

B3. Gesamtaussage

Die Schwarz Logistik GmbH ist durch die vielfältigen Maßnahmen und deren Spezialisierung auf umfangreiche Kontraktlogistikprojekte im Markt sehr gut positioniert und kann selbst Chancen in Krisenjahren im Logistikmarkt nutzen. Wir kennen unsere wesentlichen Risiken und können dadurch auch sehr bewusst kalkulierbare Risiken eingehen. Durch umfangreiche Investitionen in E-LKWs und Stromspeicher, sehen wir die Chance unseren Kunden nachhaltige und CO 2 neutrale Lösungen anzubieten und somit ein entwicklungsfähiger und zukunftsgerichteter Partner zu sein.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

B4. Risikobericht über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den bei der Gesellschaft bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Guthaben und Verbindlichkeiten bei bzw. gegenüber Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagement ist die Absicherung gegen finanzielle Risiken jeder Art. Beim Management der Finanzdispositionen wird eine konservative Risikopolitik verfolgt.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen, Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der vereinbarten Zahlungsfrist beglichen. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Bei Neukunden werden vor Belieferung Bonitätseinkünfte eingeholt.

C. Prognosebericht

Nach wie vor ist die Prognoseunsicherheit deutlich höher als bis zum Jahr 2020.

In unserem wahrscheinlichsten Szenario gehen wir davon aus, dass der Krieg in der Ukraine zwar noch lange anhalten wird, die Inflation wieder deutlich zurückgehen wird und der Fachkräftemangel bestehen bleibt, aber die Inlandsnachfrage und der Konsum werden langsam wieder steigen. Die Geschäftsbeziehungen zu unseren Bestandskunden sehen wir weiterhin als gefestigt an.

Für das Jahr 2024 erwarten wir eine leichte Umsatzsteigerung, unterstützt durch stabile Nachfrage im Bereich der Kontraktlogistik. Allerdings werden die zu erwartenden Lohnkostensteigerungen das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) voraussichtlich reduzieren.

Zusätzlich rechnen wir mit deutlichen Kostenbelastungen im administrativen Bereich durch die gesetzlichen Vorgaben aus der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und den Energieeffizienzgesetzen. Diese neuen Anforderungen werden zu zusätzlichen administrativen Aufwendungen führen, die wir in unserer Planung berücksichtigen müssen.

Durch die weitere Entwicklung unseres SAP S/4 HANA Systems sehen wir uns auch IT-technisch sehr gut für die Zukunft gerüstet, um Prozessoptimierungen durchführen zu können und die Transparenz und Effizienz im Unternehmen weiter zu steigern. Trotz dieser positiven Entwicklungen werden die gebremste Konsumnachfrage und die steigenden Kosten unsere Entwicklung weiterhin hemmen. Investitionen ins Anlagevermögen, insbesondere in E-LKWs sowie in die Ladeinfrastruktur, werden weiterhin sorgfältig geplant und den aktuellen Marktentwicklungen angepasst. In Bezug auf die Finanzlage der Gesellschaft erwarten wir keine nennenswerten Veränderungen.

 

Herbrechtingen, 01. Juli 2024

gez. Thomas Schwarz

gez. Dennis Weimert

gez. Hans-Günther Schwarz

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.440.291,94 4.554.977,27
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 207.519,85 450.357,25
II. Sachanlagen 5.232.772,09 4.104.620,02
B. Umlaufvermögen 5.006.968,66 4.842.420,94
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.091.958,50 2.206.304,57
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.915.010,16 2.636.116,37
C. Rechnungsabgrenzungsposten 28.072,39 36.032,43
Summe Aktiva 10.475.332,99 9.433.430,64

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 8.803.761,68 7.394.020,29
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 8.778.761,68 7.369.020,29
davon Gewinnvortrag 6.919.020,29 5.560.933,55
B. Rückstellungen 684.496,40 777.280,11
C. Verbindlichkeiten 765.093,17 1.203.663,42
D. Rechnungsabgrenzungsposten 221.981,74 58.466,82
Summe Passiva 10.475.332,99 9.433.430,64

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 21.901.763,56 21.818.599,18
2. Personalaufwand 12.546.846,56 12.611.601,28
a) Löhne und Gehälter 10.268.731,97 10.350.264,09
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.278.114,59 2.261.337,19
3. Abschreibungen 1.314.163,80 1.170.851,93
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.314.163,80 1.170.851,93
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.291.428,91 5.366.650,56
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.769,56 237,19
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.462,34 4.933,53
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 817.827,74 790.604,77
8. Ergebnis nach Steuern 1.928.803,77 1.874.194,30
9. sonstige Steuern 19.062,38 16.107,56
10. Jahresüberschuss 1.909.741,39 1.858.086,74
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 6.919.020,29 5.560.933,55
12. Ausschüttung 50.000,00 50.000,00
13. Bilanzgewinn 8.778.761,68 7.369.020,29

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft:

• Firma: Schwarz Logistik GmbH
• Sitz: Herbrechtingen
• Registergericht: Amtsgericht Ulm, HR B 661894

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und der Satzung aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung in der Bilanz werden die Vermerke zu den Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Vermerke zu den Verbindlichkeiten anstatt in die Bilanz in den Anhang aufgenommen.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze maßgebend.

Entgeltlich erworbene immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer (3 bis 20 Jahre) und der linearen Methode. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von 800,00 € werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Dem Niederstwertprinzip wird bei allen Posten, soweit erforderlich, durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% ausreichend Rechnung getragen.

Liquide Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit des Folgejahres darstellen. Die Auflösung der Posten erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung. Sie werden mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet, d. h. künftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt. Rückstellungsbeträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

Innerhalb des passiven Rechnungsabgrenzungspostens werden Erträge erfasst, die im abzuschließenden Geschäftsjahr als Einnahme erfasst wurden, die aber ganz oder teilweise den folgenden Geschäftsjahren als Ertrag zuzuordnen sind.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt:

Anschaffungs-/ Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.746.886,68 50.382,28 4.746,29 0,00 1.792.522,67
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.746.886,68 50.382,28 4.746,29 0,00 1.792.522,67
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremdem Grundstücken 10.713,52 0,00 0,00 0,00 10.713,52
2. technische Anlagen und Maschinen 15.478,17 0,00 0,00 0,00 15.478,17
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 8.653.104,77 2.154.219,99 106.351,90 0,00 10.700.972,86
Summe Sachanlagen 8.679.296,46 2.154.219,99 106.351,90 0,00 10.727.164,55
Summe Anlagevermögen 10.426.183,14 2.204.602,27 111.098,19 0,00 12.519.687,22
Abschreibungen
Stand 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Zuschreibungen
Euro
Abgänge
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.296.529,43 293.219,67 0,00 4.746,28 1.585.002,82
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.296.529,43 293.219,67 0,00 4.746,28 1.585.002,82
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremdem Grundstücken 5.698,17 557,08 0,00 0,00 6.255,25
2. technische Anlagen und Maschinen 14.814,52 159,28 0,00 0,00 14.973,80
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 4.554.163,75 1.020.227,77 0,00 101.228,11 5.473.163,41
Summe Sachanlagen 4.574.676,44 1.020.944,13 0,00 101.228,11 5.494.392,46
Summe Anlagevermögen 5.871.205,87 1.314.163,80 0,00 105.974,39 7.079.395,28
Buchwert Stand 31.12.2023
Euro
Buchwert Stand 31.12.2022
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 207.519,85 450.357,25
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 207.519,85 450.357,25
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremdem Grundstücken 4.458,27 5.015,35
2. technische Anlagen und Maschinen 504,37 663,65
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 5.227.809,45 4.098.941,02
Summe Sachanlagen 5.232.772,09 4.104.620,02
Summe Anlagevermögen 5.440.291,94 4.554.977,27

Forderungen

Bei den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von Euro 65.001,68 (Euro 28.804,77) handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Eigenkapital

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von Euro 6.919.020,29 (Vj. Euro 5.560.933,55) enthalten.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden insbesondere für Personalaufwendungen gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel:

Stand 31.12.2023 Restlaufzeit bis zu 1 Jahr
TEUR
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre
TEUR
Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
TEUR
Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten 356 104 239 13
(Vorjahr) (459) (103) (289) (67)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 114 114 0 0
(Vorjahr) (344) (344) (0) (0)
Verbindlichkeiten ggü. verbund. Unternehemen 66 66 0 0
(Vorjahr) (52) (52) (0) (0)
sonstige Verbindlichkeiten 230 230 0 0
(Vorjahr) (348) (348) (0) (0)
- davon aus Steuern 230 230 0 0
(Vorjahr) (348) (348) (0) (0)
Gesamt 765 513 239 13
(Vorjahr) (1.204) (847) (289) (67)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von Euro 280.936,00 und Euro 74.986,00 sind durch Sicherungsübereignung und Abtretung von Einzelforderungen bzw. nur durch Sicherungsübereignung gesichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind teilweise durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von Euro 65.518,79 (Vj. Euro 52.107,48) resultieren hauptsächlich aus Lieferungen und Leistungen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Mietverträgen bestehen Verpflichtungen in Höhe von Euro 9.864.215,00. Davon entfallen auf das Folgejahr Euro 2.597.198,00.

D. Sonstige Angaben

Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 296 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer) beschäftigt. Davon entfallen 282 auf den gewerblichen und 14 auf den kaufmännischen Bereich.

Mutterunternehmen

Die Gesellschaft ist in den Konzernabschluss zum 31.12.2023 der Schwarz Holding GmbH mit Sitz in Herbrechtingen einbezogen. Der Konzernabschluss wird im UNtertnehmensregister bekannt gemacht.

Geschäftsführung

Geschäftsführer waren während des abgelaufenen Geschäftsjahres Herr Thomas Schwarz (Geschäftsführer), Herr Hans-Günther Schwarz (Geschäftsführer) und Herr Dennis Weimert (Geschäftsführer).

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von Euro 8.778.761,68 auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterzeichnung des Jahresabschlusses gem. § 245 HGB

 

Herbrechtingen, den 1. Juli 2024

Schwarz Logistik GmbH, Herbrechtingen

gez. Thomas Schwarz, Geschäftsführer

gez. Hans-Günther Schwarz, Geschäftsführer

gez. Dennis Weimert, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 13.09.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse die größenabhängigen Erleichterungen (nach § 327 Nr. 1 HGB) zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht habe ich folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

An die Schwarz Logistik GmbH, Herbrechtingen

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Schwarz Logistik GmbH, Herbrechtingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Schwarz Logistik GmbH, Herbrechtingen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Fürth, den 04. Juli 2024

Dr. Schwarz - Harrer - vom Ende GmbH
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gez. Christian vom Ende, Wirtschaftsprüfer

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