Aufstiegsfortbildung, Schulen der beruflichen Fortbildung
Keros Consult GmbH
Am Wehrhahn 70, 40211 Düsseldorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thorsten Hubert Schumacher seit 23.5.2025 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Klüh Service Management GmbHDüsseldorfKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 20221. Grundlagen des Konzerns Der Klüh-Konzern, der auf dem Dienstleistungssektor als Multidienstleister tätig ist, erstreckt seine Geschäftstätigkeit im Wesentlichen auf die Sparten Cleaning, Security, Catering und Personaldienstleistungen. Die Klüh Service Management GmbH, Düsseldorf, ist oberstes Mutterunternehmen der Klüh-Gruppe und erbringt für die der Klüh-Gruppe zuzurechnenden inländischen Unternehmen die kaufmännische Verwaltung einschließlich der Erbringung von Serviceleistungen auf dem Gebiet der elektronischen Datenverarbeitung. Darüber hinaus dient sie seit dem Geschäftsjahr 2002 als Clearingstelle im Cash-Management-System, dem verschiedene Unternehmen der Klüh-Gruppe angehören. Bedeutende Standorte der Klüh-Gruppe sind neben Deutschland die Vereinigten Arabischen Emirate, Türkei, Niederlande, Polen und China. Die wesentlichen Auslandsbeteiligungen werden dabei von einer Zwischenholding, der Klüh Beteiligungs GmbH, Düsseldorf, gehalten. Die Geschäftstätigkeiten der wesentlichen Sparten des Konzerns werden nachfolgend dargestellt: Cleaning Die Tätigkeit in der Cleaning-Sparte besteht in der Reinigung von Gebäuden und Verkehrsmitteln aller Art in verschiedenen Bereichen, wie Industrie, Handel, Versicherungen und öffentliche Aufträge, darunter auch die Erbringung aller mit der Reinigung und Desinfektion von Krankenhäusern und Sozialeinrichtungen verbundenen Leistungen (Clinic Service). Darüber hinaus umfasst die Tätigkeit die Instandhaltung von Luftfahrtgeräten innerhalb des Unternehmensbereichs Airport-Service. Security Der Gegenstand dieser Sparte ist die Erbringung von Bewachungs- und sonstigen Sicherheitsleistungen. Catering Die Tätigkeit in der Catering-Sparte umfasst die Durchführung von Verpflegungsleistungen einschließlich der Errichtung und Bewirtschaftung von Cafeterien, Besuchercafés sowie das Automaten-Catering in Sozialeinrichtungen von Krankenhäusern, Senioreneinrichtungen, Kurkliniken, Behörden und Gewerbebetrieben. Personaldienstleistungen Gegenstand dieses Bereichs ist die gewerbsmäßige Überlassung von Arbeitnehmern an Dritte zur Arbeitsleistung gemäß den Vorschriften des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes sowie weitere Dienstleistungen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine sowie den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise für beispielsweise Lebensmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. In Deutschland ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes gegenüber dem Vorjahr um 1,8 % gestiegen, wohingegen in 2021 noch ein Anstieg von 2,7 % zu verzeichnen war. Die Zahl der Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland ist in 2022 gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. In den Vereinigten Arabischen Emiraten wird für das Jahr 2022 ein Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts auf rund 5,1 % gegenüber dem Vorjahr und in der Türkei auf 5,5 % prognostiziert. Das positive Konjunkturbild für die Türkei wird durch eine hohe Inflation getrübt, die im Jahresdurchschnitt 2022 bei 73,1 % lag. Die führenden Facility-Service-Unternehmen in Deutschland kehrten 2021 auf den Wachstumspfad zurück. Mit einem bereinigten Umsatzplus von durchschnittlich 3,0 % wiesen die Top-25-Dienstleister nach dem Corona-bedingten Rückgang wieder Wachstum aus. Nach einer Umfrage des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Lünendonk erwarteten die Facility-Service-Unternehmen in Deutschland für das Geschäftsjahr 2022 einen Umsatzanstieg von 5,5 %. Für das Geschäftsjahr 2023 wird ein Umsatzanstieg von 6,5 % erwartet. Der Personal- und Fachkräftemangel ist weiterhin das dominierende Thema für die Dienstleister. 2.2 Geschäftsverlauf und Ertragslage Der Klüh-Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2022 Umsatzerlöse von EUR. 690,0 Mio. gegenüber EUR 608,4 Mio. im Vorjahr. Dies entspricht einem Umsatzanstieg von EUR 81,6 Mio. (13,4 %). In Deutschland erhöhten sich die Umsatzerlöse um EUR 49,7 Mio. (10,2 %) und im Ausland um EUR 31,9 Mio. (26,0 %). Die Umsatzerlöse der wesentlichen Geschäftsbereiche des Konzerns entwickelten sich im Vergleich zum Vorjahr unterschiedlich. Der Cleaning-Bereich stieg um EUR. 39,8 Mio. (13,9 %) auf EUR 325,4 Mio., der Security-Bereich um EUR 9,2 Mio. (5,4 %) auf EUR 179,9 Mio., der Catering-Bereich um EUR 23,4 Mio. auf EUR 136,4 Mio. (20,7 %) und der Bereich der Arbeitnehmerüberlassung um EUR 4,6 Mio. (19,0 %) auf EUR 28,6 Mio. Die Betriebsleistung (Umsatzerlöse zuzüglich sonstige betriebliche Erträge) hat sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 81,6 Mio. (13,2 %) auf EUR 698,1 Mio. erhöht. Da die Betriebsaufwendungen (Materialaufwand zuzüglich Personalaufwand, Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen abzüglich Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung) überproportional zur Betriebsleistung um EUR 90,9 Mio. auf EUR 682,3 Mio. gestiegen sind, ergibt sich insgesamt ein Betriebsergebnis (Betriebsleistung abzüglich Betriebsaufwendungen) von EUR 15,8 Mio. im Vergleich zu EUR 25,1 Mio. im Vorjahr. Die unter den Personalaufwendungen in Höhe von EUR 0,2 Mio. (Vorjahr: EUR 2,8 Mio.) ausgewiesenen Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung betreffen Aufwendungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Das Finanzergebnis (Erträge aus Beteiligungen und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens zuzüglich Ergebnis aus der Veränderung der Equity-Bewertung und Zinsergebnis) hat sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 0,4 Mio. erhöht. Das Ergebnis vor Steuern ist gegenüber dem Vorjahr um EUR. 6,3 Mio. auf EUR 16,2 Mio. gesunken. Unter Berücksichtigung von Ertragsteuern in Höhe von EUR 4,8 Mio. (Vorjahr: EUR 7,3 Mio.) schließt das Geschäftsjahr 2022 mit einem Jahresergebnis einschließlich Ergebnisanteile von Minderheitsgesellschaftern von EUR 11,4 Mio., was um EUR 3,8 Mio. unter dem Vorjahresergebnis liegt. 2.3 Vermögens- und Finanzlage Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Bilanzsumme um EUR 15,1 Mio. (8,0 %) auf EUR 204,4 Mio. Auf der Aktivseite erhöhten sich das Anlagevermögen um EUR. 10,6 Mio. und das Umlaufvermögen um EUR 4,6 Mio. Die Erhöhung des Anlagevermögens resultiert im Wesentlichen aus um EUR 9,2 Mio. gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Grundstücken und Bauten. Die Erhöhung des Umlaufvermögens ergibt sich bei einem Rückgang der liquiden Mittel um EUR 19,1 Mio. insbesondere aus einem Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um EUR 24,0 Mio. Dieser Anstieg ist einerseits stichtagsbedingt, andererseits jedoch auch Folge des erhöhten Umsatzvolumens. Das Eigenkapital des Konzerns hat sich gegenüber dem Vorjahr um EUR. 2,5 Mio. auf EUR 54,7 Mio. erhöht. Dieser Anstieg ergibt sich aus dem Konzernjahresüberschuss von EUR 11,4 Mio. im Geschäftsjahr 2022 und der Erhöhung des Postens Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung um EUR 1,7 Mio. Gegenläufig wirkte sich die Ausschüttung an den Gesellschafter der KSM aus. Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31. Dezember 2022 26,8 % nach 27,6 % im Vorjahr. Das Fremdkapital des Klüh-Konzerns beläuft sich zum Bilanzstichtag auf EUR 149,7 Mio. (Vorjahr: EUR 137,1 Mio.) und entspricht 73,2 % (Vorjahr: 72,4 %) der Bilanzsumme. Es betrifft im Wesentlichen mit EUR 46,6 Mio. (Vorjahr: EUR 45,7 Mio.) Rückstellungen, mit EUR 38,8 Mio. (Vorjahr: EUR 35,1 Mio.) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, mit EUR 22,8 Mio. (Vorjahr: EUR 21,0 Mio.) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und mit EUR 40,0 Mio. (Vorjahr: EUR 34,0 Mio.) sonstige Verbindlichkeiten. Der Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten resultiert dabei im Wesentlichen aus um EUR 2,9 Mio. auf EUR 13,8 Mio. gestiegenen Verbindlichkeiten aus Steuern. Der Finanzmittelfonds beträgt zum Bilanzstichtag EUR. 27,9 Mio. (Vorjahr: EUR 47,6 Mio.), wobei dessen Zusammensetzung in der Konzern-Kapitalflussrechnung dargestellt ist. Die Finanzierung des Klüh-Konzerns erfolgt neben dem operativen Cashflow insbesondere aus gewährten Darlehen und Kontokorrentlinien diverser Banken. Es besteht eine mittelfristige Finanzierung über das Jahr 2025 hinaus. 2.4 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 2.4.1 Finanzielle Leistungsindikatoren Die folgenden finanziellen Leistungsindikatoren werden vom Management für interne Berichtszwecke und zur Konzernsteuerung verwendet:
Die Prognosen des Vorjahres für die Entwicklung der Umsatzerlöse, des EBITDA (Ergebnis vor Steuern, Finanzergebnis und Abschreibungen) und des Konzernjahresüberschusses sind im Geschäftsjahr 2022 vollständig eingetreten. 2.4.2 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Als Unternehmensgruppe mit Tätigkeitsschwerpunkt in der personalintensiven Dienstleistung sind wir uns in besonderer Weise der Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeitern bewusst. Schulungen sind ein wichtiger Bestandteil des verantwortungsvollen Umgangs mit ihnen. Sie erhöhen die Qualität der Arbeit und leisten einen großen Beitrag zu mehr Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit. Nicht nur die Klüh-Akademie, unser internes Aus- und Weiterbildungsinstitut, sondern auch Maßnahmen zum betrieblichen Gesundheitsmanagement leisten einen wichtigen Beitrag zum Unternehmenserfolg. Die Klüh-Akademie bietet ein umfassendes Schulungsprogramm für unsere Mitarbeiter an und koordiniert die Schulungs- und Fortbildungsmaßnahmen. Die Akademie ist vom TÜV Austria zertifiziert und gewährleistet eine gleichbleibend hohe Qualität der angebotenen Maßnahmen. Mit einem web- und computerbasierten Lernmanagementsystem wurde bereits 2016 eine innovative Ergänzung zum traditionellen Präsenzunterricht implementiert. Die Fachakademie der Klüh Security GmbH, Düsseldorf, wurde 1981 gegründet und ist Plattform für die Aus- und Weiterbildung der Security-Mitarbeiter. Sie ist durch den Bundesverband der Sicherheitswirtschaft anerkannt und empfohlen. Zu ihrem Programm gehören dienstbegleitende Qualifizierungen, kundenspezifische Weiterbildungsmaßnahmen und Inhouse-Schulungen. Schulung ist für die Klüh Security GmbH, Düsseldorf, nicht nur ein zentrales Element der Qualitätssicherung, sondern ein Merkmal, mit dem sich das Unternehmen vom Wettbewerb abhebt. Wie in den Vorjahren wurde die Klüh Security GmbH, Düsseldorf, auch in 2022 mit dem Comenius-EduMedia-Award - einem Ehrenpreis der Gesellschaft für Pädagogik, Information und Medien e.V. - für die Entwicklung der E-Learning-Programme ausgezeichnet. In 2022 wurden wir für das Engagement für unsere Mitarbeiter vom F.A.Z.-Institut für Management-, Markt- und Medieninformation als einer von "Deutschlands begehrtesten Arbeitgebern" ausgezeichnet. Hierbei wurde die Reputation von 18.000 Unternehmen hinsichtlich Wirtschaftlichkeit, Produkt- und Serviceleistung, Familienfreundlichkeit, Nachhaltigkeit sowie Managementleistung analysiert. Die Lohnfortzahlungsquote stellt einen weiteren wichtigen Leistungsindikator dar. Ihre Analyse ist Bestandteil jeder Ergebnisbesprechung in der betreffenden Sparte im Inland sowohl auf Objekt-, Niederlassungs- als auch Geschäftsführungsebene. Zur Reduzierung der Krankenquote werden auf Objekt- und Niederlassungsebene Krankenrückkehrgespräche geführt bzw. wird ein betriebliches Wiedereingliederungsmanagement praktiziert. Auf diesem Wege versucht man zu ergründen, ob es betriebliche Gründe gibt, die zur Erkrankung geführt haben, um diese für die Zukunft abzustellen. Dieser Prozess wird laufend durch das Controlling überwacht. Die Lohnfortzahlungsquote des inländischen Kerngeschäfts lag im Geschäftsjahr 2022 mit 6,4 % deutlich über dem Niveau des Vorjahres (Vorjahr: 4,6 %). 3. Prognosebericht Infolge steigender Energiepreise, verschärfter Material- und Lieferengpässe sowie des Fachkräftemangels besteht in Bezug auf die zukünftige Entwicklung der Klüh-Gruppe durch veränderte gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen weiterhin eine außergewöhnlich hohe Unsicherheit, welche unsere Prognosefähigkeit erheblich beeinträchtigt. Inland Die Cleaning-Sparte erwartet für das Geschäftsjahr 2023 bei geplanten Umsatzerlösen über Vorjahresniveau ein höheres EBITDA und einen steigenden Jahresüberschuss. Für den Security-Bereich erwarten wir für 2023 bei geplanten Umsatzerlösen oberhalb des Vorjahresniveaus wegen des Preiswettbewerbs auf dem Markt für Sicherheitsdienstleistungen und der zunehmenden Probleme in der Personalrekrutierung ein sinkendes EBITDA und einen verminderten Jahresüberschuss. Für die besonders von der Corona-Krise betroffene Catering-Sparte erwarten wir eine deutliche Erholung der Geschäftstätigkeit in 2023. Insgesamt prognostizieren wir steigende Umsatzerlöse sowie ein EBITDA und einen Jahresüberschuss oberhalb des Vorjahres. Ausland Die Klüh Beteiligungs GmbH, Düsseldorf, hält als Zwischenholding Anteile an inländischen sowie an ausländischen Gesellschaften. Die Integration der ausländischen Beteiligungen in die internen Berichtsprozesse wurde in den vergangenen Jahren umgesetzt und so erfolgen ein kontinuierlicher Austausch und eine ständige Abstimmung der Geschäftsführung der Klüh Beteiligungs GmbH, Düsseldorf, mit der jeweiligen lokalen Geschäftsführung. Die Transparenz der Auslandsgesellschaften konnte so deutlich verbessert werden, ein Entgegenwirken auf negative Entwicklungen ist seither jederzeit möglich. Für unsere Tochtergesellschaften in den Vereinigten Arabischen Emiraten erwarten wir Umsatzerlöse oberhalb des Niveaus des Geschäftsjahres 2022 sowie steigende EBITDAs und Jahresüberschüsse. In der Türkei erwarten wir bei steigenden Umsatzerlösen EBITDAs und Jahresüberschüsse auf Vorjahresniveau. Gesamtkonzern Für das Jahr 2023 erwarten wir für die Klüh-Gruppe steigende Umsatzerlöse sowie ein EBITDA und einen Konzernjahresüberschuss auf Vorjahresniveau. 4. Chancen- und Risikobericht Die Klüh-Gruppe ist im Rahmen ihrer geschäftlichen Aktivitäten einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unternehmerischem Handeln verbunden sind und sich trotz aller Sorgfalt nicht vollständig ausschließen lassen. Aufgabe unseres Risikomanagements ist es, diese Risiken zu erkennen und abhängig von Art und Umfang des jeweiligen Risikos einen angemessenen Umgang zu definieren. Viele Risiken lassen sich durch geeignetes Vorgehen ausschalten, andere Risiken können durch Versicherungen oder andere Maßnahmen so begrenzt werden, dass sie in ihren Auswirkungen beherrschbar bleiben. Grundlegendes Instrument unseres Risikomanagements ist unser monatlicher Reportingprozess, mit dessen Hilfe wir Abweichungen hinsichtlich aller wesentlichen Unternehmenskennzahlen schnell erkennen und umgehend Gegenmaßnahmen einleiten können. Durch diesen Prozess ist das gesamte Management in den Prozess der Risikovermeidung bzw. Risikominimierung einbezogen. Darüber hinaus wird die Unternehmensführung auch vom Beirat der Klüh GbR überwacht, dem neben Herrn Josef Klüh als Alleingesellschafter der Konzernmutter die Herren Dr. Hans-Joachim Körber, Andreas Schmitz und Hans Joachim Driessen angehören. Nachfolgend werden die Chancen und Risiken dargestellt, welche für die Klüh-Gruppe von wesentlicher Bedeutung sind. In den wesentlichen Geschäftsbereichen der Klüh-Gruppe ist der Markt weiterhin durch rückläufige Umsatzrenditen infolge der angespannten Wettbewerbssituation gekennzeichnet, so dass nach wie vor bei Neuakquisitionen häufig mit niedrigeren Deckungsbeiträgen gerechnet werden muss. Vorliegende Angebote werden seitens der Auftraggeber teilweise nur noch über den Preis entschieden, wobei die Leistungsfähigkeit der Anbietenden immer weniger Beachtung findet. Ebenfalls ist festzustellen, dass gerade bei Großkunden das Thema Verlängerung von Zahlungszielen eine wichtige Rolle spielt und damit erheblichen Einfluss auf Forderungsbestände nimmt. Innerhalb der Klüh-Gruppe bestehen Regeln hinsichtlich Kalkulation, Angebotsabgabe und Vertragsunterzeichnung. Ab bestimmten Umsatzgrößen ist die Genehmigung des jeweiligen Fachgeschäftsführers der betroffenen Konzerngesellschaft bzw. zusätzlich die Genehmigung der Geschäftsführung der Konzernmutter einzuholen. Mit diesen Maßnahmen wollen wir für die Zukunft negative Aufträge verhindern und gleichzeitig auf die Einhaltung festgelegter Mindestdeckungsbeiträge achten. Für die Reorganisation von Bestandsaufträgen existiert innerhalb der Klüh-Gruppe eine Stabsstelle, die mit Hilfe von weiteren Organisationsleitern kurzfristig in betroffenen Objekten tätig werden kann. Innerhalb dieser Stabsstelle werden auch die Funktionen Prozessmanagement, Prozesssteuerung und Prozessoptimierung sowie die Schulung des eigenen Personals organisiert und durchgeführt. Um frühzeitig negative Entwicklungen erkennen und Gegenmaßnahmen einleiten zu können, werden unterjährig Forecasts aufgestellt. Darüber hinaus werden Ergebnisgespräche in den Niederlassungen unter Beteiligung des Controllings und der Geschäftsleitung der Klüh Service Management GmbH, Düsseldorf, durchgeführt. Ein weiteres Risiko sehen wir in möglichen Zahlungsausfällen unserer Kunden. Dieses Risiko mindert die Klüh-Gruppe durch ein hochdiversifiziertes Leistungsportfolio sowie durch möglichst langjährige Partnerschaften mit unseren Kunden. Dazu betreiben wir eine Risikoanalyse für Neukunden und eine laufende Überwachung unserer Forderungsstruktur. Auch durch das Factoring wird diesem begegnet. Sofern konkrete Risiken bekannt sind, führen wir Leistungen nur noch gegen Vorkasse aus. Die größten Kostenpositionen in der Dienstleistung, insbesondere im Reinigungs- und Securitybereich, sind die Personalkosten. Zur Steuerung dieser Kostentreiber wurden intern Programme entwickelt, die die Einhaltung der durch die Kalkulation vorgegebenen Arbeitsstunden überwachen, die laufende Entwicklung der Lohnfortzahlungskosten im Krankheitsfall beobachten und im Cateringbereich auch die Kosteneinhaltung der kalkulierten Wareneinsätze kontrollieren. Hier ist in der Klüh Service Management GmbH, Düsseldorf, insbesondere die Controlling-Abteilung verstärkt involviert und lässt sich durch Kommentierungen über Abweichungen und deren Gründe von den Niederlassungsleitern monatlich berichten. Diese Berichte werden in den monatlichen Ergebnisbesprechungen mit den Fachgeschäftsführern erörtert und notwendige Maßnahmen mit Angabe des Verantwortlichen und des Zeitpunktes der Erledigung festgehalten. Die Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen wird dann in der nächsten Monatsbesprechung mit den Fachgeschäftsführern kontrolliert bis zur endgültigen Erledigung. Die Überwachung von Kredit- und Zinsrisiken der Klüh-Gruppe wird wie in Vorjahren ausschließlich von den Fachabteilungen der Konzernmutter wahrgenommen. Risiken aus Wechselkursschwankungen werden nicht gesichert, da sie für den Konzern nicht von wesentlicher Bedeutung sind. Den Risiken aus Zinsschwankungen betreffend die kurz- und mittelfristigen Finanzierungen der Konzernmutter wird gegebenenfalls durch Abschluss von Zinssicherungsgeschäften begegnet. Die bestehende mittelfristige Finanzierung ist an die Einhaltung definierter Finanzkennzahlen (Covenants) geknüpft, die zum 31. Dezember 2022 eingehalten wurden. Auf Basis unserer mittelfristigen Planung wird das Risiko, dass die mit den finanzierenden Banken vereinbarten Covenants-Grenzwerte zukünftig unterschritten werden, als gering eingestuft. Dem Risiko einer Verschlechterung des Beteiligungsergebnisses begegnet die Konzernmutter durch detaillierte Planungen (Budget-Erstellungen) und permanentes Beteiligungscontrolling, einhergehend mit dem monatlichen Berichtswesen. Wirtschaftliche Risiken infolge steigender Energiepreise, verschärfter Material- und Lieferengpässe sowie des Fachkräftemangels sind zurzeit insgesamt noch nicht final absehbar bzw. quantifizierbar. Wirtschaftspolitische Risiken ergeben sich vor allem bei unseren ausländischen Einheiten. Hier bestehen Risiken insbesondere durch politische Veränderungen in einzelnen Ländern und dadurch verschärften Protektionismus. Ein politisch vorangetriebener Schutz der eigenen Märkte und der heimischen Anbieter würde den Wettbewerb verzerren und unsere Marktchancen verschlechtern. Dies kann sich entweder in der Subventionierung heimischer Anbieter oder in der Benachteiligung ausländischer Anbieter, zum Beispiel durch fiskalpolitische Maßnahmen, ausdrücken. Wir beobachten die Entwicklungen unserer ausländischen Einheiten genau und versuchen gezielt durch eine zentrale Steuerung und Überwachung Entwicklungen bereits im Vorfeld zu erkennen. Bei Identifizierung konkreter Risiken ziehen wir in Einzelfällen externe Berater mit entsprechendem Hintergrundwissen über die landestypischen Gegebenheiten hinzu. Auf dieser Basis schätzen wir die Märkte derzeit positiv ein, sind aber auch in der Lage, uns auf sich ergebende negative Veränderungen jederzeit neu einzustellen. Aus heutiger Sicht können die oben dokumentierten Risiken insgesamt als beherrschbar bezeichnet werden.
Düsseldorf, den 20. April 2023 Klüh Service Management GmbH Frank Theobald Christian Frank Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn-
und Verlustrechnung
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| 2022 | Vorjahr | |
| EUR | EUR | |
| 1. Umsatzerlöse | 689.955.311,49 | 608.396.781,78 |
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | 8.175.768,58 | 8.160.876,78 |
| 3. Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 61.740.052,74 | 51.149.954,69 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 53.869.791,58 | 37.946.720,36 |
| 4. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | 416.273.739,73 | 372.659.976,32 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung | 78.131.523,06 | 71.142.475,24 |
| 5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 5.733.806,73 | 5.524.712,40 |
| 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 66.836.584,88 | 55.783.558,78 |
| 7. Erträge aus der Veränderung der Equity-Bewertung | 1.335.436,56 | 841.679,54 |
| 8. Erträge aus Beteiligungen | 0,00 | 29.415,72 |
| 9. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 886,24 | 12.169,14 |
| 10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 492.316,65 | 198.283,10 |
| 11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 1.166.144,24 | 851.425,58 |
| 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 4.817.081,98 | 7.341.856,36 |
| 13. Ergebnis nach Steuern | 11.390.994,58 | 15.238.526,33 |
| 14. Sonstige Steuern | 6.564,57 | 42.471,91 |
| 15. Konzernjahresüberschuss | 11.384.430,01 | 15.196.054,42 |
| 16. Nicht beherrschende Anteile | 42.814,65 | 27.800,41 |
| 17. Konzerngewinn | 11.341.615,36 | 15.168.254,01 |
| 18. Gewinnvortrag | 31.501.223,07 | 26.832.969,06 |
| 19. Konzernbilanzgewinn | 42.842.838,43 | 42.001.223,07 |
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022
Allgemeine Angaben
Die Klüh Service Management GmbH mit Sitz in Düsseldorf wird im Handelsregister B des Amtsgerichts Düsseldorf unter der Registernummer HRB 5112 geführt.
Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2022 ist nach den Regelungen des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden.
Konsolidierungskreis
In den Konzernabschluss werden im Rahmen der Vollkonsolidierung neben der Klüh Service Management GmbH, Düsseldorf, 21 inländische und 13 ausländische Tochterunternehmen einbezogen, auf die mittel- oder unmittelbar ein beherrschender Einfluss ausgeübt werden kann. Nach der Equity- Methode werden 9 Unternehmen konsolidiert. Bei Unternehmen, die für die Gesamtaussage des Konzernabschlusses von untergeordneter Bedeutung sind, wurde gemäß § 296 Abs. 2 HGB bzw. § 311 Abs. 2 HGB auf die Einbeziehung verzichtet.
Die Klinik-Service Frankfurt am Main GmbH, Frankfurt am Main, und die InfraKlin GmbH, Frankfurt am Main, wurden im Geschäftsjahr 2022 veräußert. Entsprechend wurden die vormals nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften entkonsolidiert. Der Konsolidierungskreis der vollkonsolidierten Unternehmen ist gegenüber dem Vorjahr unverändert.
Sämtliche zum 31. Dezember 2022 im Rahmen der Vollkonsolidierung und nach der Equity-Methode einbezogenen Gesellschaften sind in den Angaben zum Konsolidierungskreis in der Anlage 2 zu diesem Anhang gesondert ausgewiesen.
Konsolidierungsgrundsätze
Der Stichtag des Konzernabschlusses und Abschlussstichtag aller einbezogenen Konzernunternehmen ist der 31. Dezember 2022.
Die Kapitalkonsolidierung erfolgt für alle Tochtergesellschaften, die seit dem 1. Januar 2010 erstmals in den Konzernabschluss einbezogen werden, gemäß § 301 Abs. 1 HGB nach der Neubewertungsmethode. Hierbei erfolgt die Verrechnung des Beteiligungsansatzes mit dem Eigenkapital des Tochterunternehmens, das dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten entspricht, der diesen zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung beizulegen ist. Für Tochterunternehmen, die vor dem 1. Januar 2010 erworben wurden, erfolgte die Kapitalkonsolidierung gemäß § 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB a.F. nach der Buchwertmethode durch Verrechnung des Beteiligungsansatzes mit dem auf diese Anteile entfallenen Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens.
Seit dem 1. Januar 2010 erfolgt die Erstkonsolidierung gemäß § 301 Abs. 2 HGB auf den Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist, bis zum 31. Dezember 2009 auf den Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung.
Ein nach Verrechnung verbleibender aktiver Unterschiedsbetrag wird gemäß § 301 Abs. 3 HGB als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Geschäfts- oder Firmenwerte, die vor dem 1. Januar 2010 entstanden sind, wurden entweder offen mit den Rücklagen verrechnet oder auf der Aktivseite der Bilanz ausgewiesen. Zum Bilanzstichtag werden Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von TEUR 81 ausgewiesen.
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen, die seit dem 1. Januar 2010 erstmals at equity in den Konzernabschluss einbezogen werden, werden gemäß § 312 Abs. 1 HGB nach der Buchwertmethode bewertet. Die bis zum 31. Dezember 2009 erstmals at equity einbezogenen Beteiligungen wurden nach der Kapitalanteilsmethode gemäß § 312 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 HGB a.F. in den Konzernabschluss einbezogen. Dabei erfolgt die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts des anteiligen Eigenkapitals für die Equity-Bewertung seit dem 1. Januar 2010 gemäß § 312 Abs. 3 HGB auf den Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen assoziiertes Unternehmen geworden ist, bis zum 31. Dezember 2009 auf den Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung.
Gemäß § 312 Abs. 5 Satz 2 HGB haben wir auf die Anpassung der Bewertung bei assoziierten Unternehmen an die konzerneinheitliche Bewertung verzichtet.
Schuldverhältnisse einschließlich Eventualverbindlichkeiten innerhalb des Konzerns werden ebenso aufgerechnet wie Umsatzerlöse, Aufwendungen und Erträge zwischen den Konzerngesellschaften.
Bei konzerninternen Transaktionen ggf. entstehende Zwischenergebnisse werden eliminiert.
Bei der Einbeziehung der Abschlüsse der ausländischen Tochtergesellschaften werden die Fremdwährungen für alle Posten der Bilanz außer dem Eigenkapital mit dem Devisenkassamittelkurs vom 31. Dezember 2022 umgerechnet. Die Umrechnung des Eigenkapitals erfolgt zu historischen Kursen. Alle Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden mit den gewichteten Durchschnittskursen des Jahres 2022 umgerechnet. Differenzen aus der Währungsumrechnung werden erfolgsneutral behandelt und gesondert innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen.
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Die Jahresabschlüsse sämtlicher in den Konzernabschluss einbezogenen inländischen Unternehmen sind im Wesentlichen nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Die Jahresabschlüsse einbezogener ausländischer Konzernunternehmen wurden, sofern notwendig, entsprechend angepasst. Seit dem Geschäftsjahr 2022 gilt die Türkei als Hochinflationsland. Die Inflationsbereinigung ist durch Indexierung der in der hochinflationären Landeswährung aufgestellten Jahresabschlüsse erfolgt.
Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind mit Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare und gegebenenfalls außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Nutzungsdauer beträgt drei bis zehn Jahre.
Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung werden gemäß § 253 Abs. 3 Satz 4 HGB planmäßig linear über zehn Jahre abgeschrieben.
Entgeltlich erworbene Kundenstämme werden über den Zeitraum der durchschnittlich erwarteten Kundenbindung abgeschrieben. Die erwarteten Nutzungsdauern betragen sechs bis zwölf Jahre.
Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger, linearer und gegebenenfalls außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauer beträgt drei bis 33 Jahre.
Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR. 250,00 werden sofort als Aufwand erfasst. Vermögensgegenstände von mehr als EUR 250,00 bis einschließlich EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten für das einzelne Anlagegut mehr als EUR 800,00 betragen, werden in die entsprechende Anlagenklasse eingestellt und über die Nutzungsdauer des Anlageguts abgeschrieben.
Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt, soweit nicht Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert geboten sind. Die Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden mit dem nach der Equity-Methode ermittelten Wert bewertet.
Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.
Bei den grundsätzlich zum Nominalwert bewerteten Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen ist erkennbaren Risiken durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen worden. Unverzinsliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind mit ihrem Barwert angesetzt.
Forderungen in fremder Währung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden zunächst mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung und zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen sind mit dem Kurs am Tage der Rechnungsstellung oder dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet.
Die flüssigen Mittel sind zum Nominalwert angesetzt. Fremdwährungsguthaben werden zunächst mit dem Devisenkassamittelkurs am Transaktionstag und am Abschlussstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.
Rechnungsabgrenzungsposten berücksichtigen den die Folgejahre betreffenden Anteil bereits geleisteter oder erhaltener Zahlungen.
Latente Steuern gemäß § 274 HGB i.V.m. § 298 HGB werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt, soweit dies nach § 274 HGB zulässig ist, sowie für zeitliche Unterschiede zwischen den Wertansätzen in Handelsbilanz und HB II aufgrund von Anpassungen an die konzerneinheitliche Bilanzierung. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Sie werden unter Anwendung der unternehmensindividuellen Steuersätze und -vorschriften bewertet, die am Bilanzstichtag gelten oder gesetzlich verabschiedet sind und deren Geltung zum Zeitpunkt der Realisierung der latenten Steuerforderung bzw. der latenten Steuerverbindlichkeit erwartet wird.
Ergibt sich aus dem Vergleich der Gesamtdifferenz der aktiven und passiven latenten Steuern ein Aktivüberhang, wird vom Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB dahingehend Gebrauch gemacht, einen Aktivüberhang an latenten Steuern nicht zu bilanzieren.
Aktive und passive latente Steuern gemäß § 306 HGB auf Konsolidierungsmaßnahmen werden unverändert zum Vorjahr mit einem konzerneinheitlichen Steuersatz von 31,40 % berechnet und saldiert im Konzernabschluss ausgewiesen. Die sekundären latenten Steuern gemäß § 306 HGB werden mit den primären latenten Steuern gemäß § 274 HGB i.V.m. § 298 HGB zusammengefasst.
Das gezeichnete Kapital wird zum Nennbetrag bilanziert.
Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren und latenten Risiken sowie Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden nicht abgezinst. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst, wobei Effekte aus der Änderung des Diskontierungszinssatzes im Personalaufwand ausgewiesen werden.
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwert- Methode unter Verwendung des durchschnittlichen Markzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, ermittelt. Zum 31. Dezember 2022 beträgt der von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebene Zinssatz 1,78 % (Vorjahr: 1,87 %). Als Sterbetafeln wurden im Inland die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck und im Ausland die Swiss EVK 2000 zugrunde gelegt. Als Anwartschafts- und Rententrend werden bis zu 2,50 % p.a. (Vorjahr: 2,50 % p.a.) angenommen.
Mittelbare Verpflichtungen im Rahmen der Versorgung durch eine Zusatzversorgungskasse werden in Ausübung des Wahlrechts nach Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB nicht passiviert.
Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinsätzen der vergangenen sieben Jahre abgezinst.
Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Für den Fall, dass der Erfüllungsbetrag einer Verbindlichkeit einen Zinsanteil enthält, werden Kapital- und Zinsschuld getrennt und die verbleibende Kaufpreisverbindlichkeit zum Barwert angesetzt.
Verbindlichkeiten in fremder Währung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden zunächst mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungseingang und zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten sind mit dem Kurs am Tage der Rechnungserfassung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet.
Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die Umrechnung von Aufwendungen und Erträgen in fremder Währung erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs am Transaktionstag.
Die Ergebnisse aus der Veränderung der Equity-Bewertung sind in der Gewinn- und Verlustrechnung in einem gesonderten Posten ausgewiesen.
Erläuterungen zur Konzernbilanz
Anlagevermögen
Die Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens ist dem als Anlage 1 zum Konzernanhang beigefügten Konzern-Anlagengitter zu entnehmen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gliedern sich wie folgt auf:
| 31.12.2022 gesamt | 31.12.2021 gesamt | Restlaufzeit 31.12.2022 größer ein Jahr | Restlaufzeit 31.12.2021 größer ein Jahr | |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 116.339 | 92.297 | 0 | 602 |
| Forderungen gegen assoziierte Unternehmen | 1.078 | 971 | 0 | 0 |
| Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen | 59 | 12 | 0 | 0 |
| Forderungen gegen Gesellschafter | 4.529 | 4.500 | 0 | 0 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 6.646 | 7.450 | 765 | 1.601 |
| 128.651 | 105.230 | 765 | 2.203 |
Die Forderungen gegen assoziierte Unternehmen und Beteiligungsunternehmen resultieren wie im Vorjahr ausschließlich aus dem Liefer- und Leistungsverkehr.
Die Forderungen gegen Gesellschafter enthalten wie im Vorjahr ausschließlich auf unbestimmte Zeit geschlossene und beidseitig kurzfristig kündbare Darlehen.
Guthaben bei Kreditinstituten
Zur Absicherung von Miet- und Vertragserfüllungsbürgschaften wurden Bankguthaben in Höhe von TEUR 1.228 (Vorjahr: TEUR 950) verpfändet.
Im Rahmen einer Factoring-Vereinbarung ist ein Teilbetrag der Guthaben bei Kreditinstituten von TEUR 6.444 (Vorjahr: TEUR 5.877) nicht frei verfügbar. Ein Betrag von TEUR 511 (Vorjahr: TEUR 897) ist an einen Factor verpfändet.
Eigenkapital
Die Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals ist im Konzern-Eigenkapitalspiegel dargestellt.
Das Gezeichnete Kapital der Klüh Service Management GmbH, Düsseldorf, wird von folgenden Gesellschaftern gehalten:
| 31.12.2022 | 31.12.2021 | |
| TEUR | TEUR | |
| Josef Klüh, Meerbusch (98,8 %) | 1.263 | 1.263 |
| Klüh Service Management GmbH, Düsseldorf (eigene Anteile; 1,2 %) | 15 | 15 |
| Gezeichnetes Kapital (100,0 %) | 1.278 | 1.278 |
| Abzüglich Nennbetrag eigener Anteile | -15 | -15 |
| Ausgegebenes Kapital | 1.263 | 1.263 |
Rückstellungen
Der Unterschiedsbetrag aus der Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 569 (Vorjahr: TEUR 744).
Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
| 31.12.2022 | Vorjahr | |
| TEUR | TEUR | |
| Urlaub und Urlaubsgeld | 11.697 | 10.470 |
| Löhne/Gehälter | 4.448 | 4.865 |
| Tantieme | 3.152 | 3.886 |
| Ausstehende Rechnungen | 3.073 | 2.007 |
| Berufsgenossenschaftsbeiträge | 2.407 | 2.430 |
| Rechtsstreitigkeiten | 977 | 884 |
| Abfindungen | 840 | 1.919 |
| Abfertigungen | 612 | 391 |
| Jubiläum | 578 | 565 |
| Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabe | 532 | 508 |
| Übrige | 5.333 | 5.876 |
| 33.649 | 33.801 |
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt auf:
31. Dezember 2022:
| gesamt | fällig bis 1 Jahr | fällig nach >1 Jahr | |
| TEUR | TEUR | TEUR | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 38.763 | 1.088 | 37.675 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 22.843 | 22.606 | 237 |
| Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen | 1 | 1 | 0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 39.995 | 39.995 | 0 |
| 101.602 | 63.690 | 37.912 |
31. Dezember 2021:
| gesamt | fällig bis 1 Jahr | fällig nach >1 Jahr | |
| TEUR | TEUR | TEUR | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 35.115 | 81 | 35.034 |
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 237 | 237 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 20.955 | 20.705 | 250 |
| Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen | 1 | 1 | 0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 34.026 | 33.590 | 436 |
| 90.334 | 54.614 | 35.720 |
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von fünf Jahren oder mehr bestehen wie im Vorjahr nicht.
Als Sicherheiten für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 3.508 (Vorjahr: TEUR 60) hat eine Tochtergesellschaft in den Vereinigten Arabischen Emiraten Immobilien verpfändet und Sachanlagen sicherungsübereignet.
Am 11. Oktober 2019 wurde mit einem Kreditinstitut ein Zinsbegrenzungsgeschäft in der Form einer Höchstsatz-Vereinbarung ("Cap") für die Laufzeit vom 15. Oktober 2019 bis 31. August 2025 abgeschlossen. Es wurde für einen Bezugsbetrag von TEUR 30.000 eine Zinsobergrenze (Cap) in Höhe von 0,25 % p.a. vereinbart, bei deren Überschreitung die Bank zum Ausgleich gegenüber dem Kunden verpflichtet ist. Der durch eine Mark-to-market-Bewertung festgestellte Marktwert des Zinsbegrenzungsgeschäfts betrug zum 31. Dezember 2022 TEUR. 2.297 (Vorjahr: TEUR 254). Eine Bewertungseinheit wurde wie im Vorjahr nicht gebildet.
Die Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen resultieren wie im Vorjahr ausschließlich aus dem Liefer- und Leistungsverkehr.
Sonstige Verbindlichkeiten
| 31.12.2022 | Vorjahr | |
| TEUR | TEUR | |
| Verbindlichkeiten aus Steuern | 13.751 | 10.828 |
| Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit | 1.657 | 1.810 |
| Übrige sonstige Verbindlichkeiten | 24.587 | 21.388 |
| 39.995 | 34.026 |
Latente Steuern
Die passiven latenten Steuern resultieren zum 31. Dezember 2022 in Höhe von TEUR 359 (Vorjahr: TEUR 483) aus Konsolidierungsmaßnahmen gemäß § 306 HGB und betreffen wie im Vorjahr ausschließlich aufgedeckte stille Reserven in immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen im Rahmen der Kapitalkonsolidierung. Aktive latente Steuern gemäß § 274 HGB sind im Wesentlichen aus der unterschiedlichen Bewertung von Anteilen an Personenhandelsgesellschaften, den unterschiedlichen Ansätzen von Rückstellungen sowie den unterschiedlichen Bewertungen von Forderungen gegen verbundene Unternehmen entstanden. Passive latente Steuern resultieren aus der unterschiedlichen Bewertung von Rückstellungen und Anteilen an verbundenen Unternehmen. Die aktiven und passiven latenten Steuern wurden auf Gesellschafts- bzw. Organkreisebene verrechnet. Entstandene Aktivüberhänge wurden entsprechend dem Wahlrecht nicht angesetzt.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse teilen sich geographisch wie folgt auf:
| 2022 | Vorjahr | |
| TEUR | TEUR | |
| Bundesrepublik Deutschland | 535.517 | 485.861 |
| Nahost | 131.754 | 103.644 |
| Andere EU-Länder | 20.773 | 17.048 |
| Sonstige | 1.911 | 1.844 |
| 689.955 | 608.397 |
Nach Tätigkeitsbereichen gegliedert ergibt sich folgende Aufteilung der Umsatzerlöse:
| 2022 | Vorjahr | |
| TEUR | TEUR | |
| Cleaning | 325.386 | 285.591 |
| Security | 179.884 | 170.692 |
| Catering | 136.448 | 113.078 |
| Arbeitnehmerüberlassung | 28.552 | 23.990 |
| Sonstige | 19.685 | 15.046 |
| 689.955 | 608.397 |
Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 5.336 (Vorjahr: TEUR 5.254), die im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 3.959; Vorjahr: TEUR 3.009), aus Lieferantenerstattungen (TEUR 550; Vorjahr: TEUR 653), aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen (TEUR 240; Vorjahr: TEUR 213) und aus Zahlungseingängen auf abgeschriebene Forderungen (TEUR 16; Vorjahr: TEUR 530) resultieren.
Darüber hinaus sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 13 (Vorjahr: TEUR 89) enthalten.
Personalaufwand
Die Personalaufwendungen enthalten Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung in Höhe von TEUR 243 (Vorjahr: TEUR 2.752) in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.
Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen im Geschäftsjahr 2022 TEUR 1.626 (Vorjahr: TEUR 1.341).
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Ein Betrag von TEUR 1.254 (Vorjahr: TEUR 831) betrifft vorangegangene Perioden und resultiert im Wesentlichen aus Zuführungen zu Wertberichtigungen auf Forderungen, Forderungsverlusten und Verlusten aus Anlagenabgängen.
Darüber hinaus sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 78 (Vorjahr: TEUR 175) enthalten.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten mit TEUR 149 (Vorjahr: TEUR 138) Aufwendungen aus der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Dieser Posten enthält einen Ertrag in Höhe von TEUR 123 (Vorjahr: TEUR 123) aus latenten Steuern und einen Aufwand von TEUR 45, der sich auf vorangegangene Perioden bezieht.
Angaben zur Kapitalflussrechnung
Die Konzern-Kapitalflussrechnung ist gemäß DRS 21 erstellt worden. Die Zusammensetzung des Finanzmittelfonds ist in der Konzern-Kapitalflussrechnung dargestellt.
Sonstige Angaben
Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen sowie Angaben entsprechend § 314 Abs. 1 Nr. 2 HGB
Die Klüh Service Management GmbH, Düsseldorf, hat im Jahr 2015 gegenüber der Stadtsparkasse Düsseldorf die Mithaftung für die Kontokorrentlinie der Klüh Grundbesitz GmbH & Co. KG, Düsseldorf, (nahestehendes Unternehmen) in Höhe von TEUR. 250 übernommen. Die Kontokorrentlinie wurde zum 31. Dezember 2022 wie auch in den Vorjahren nicht in Anspruch genommen.
Im Rahmen ausgelegter Avalverpflichtungen durch Kreditinstitute von insgesamt TEUR 433 (Vorjahr: TEUR 433) besteht ein entsprechendes Haftungsrisiko inländischer Konzernunternehmen.
Weiterhin hat die Klüh Service Management GmbH, Düsseldorf, eine Bürgschaft in Höhe von TEUR 890 gegenüber der ISBA Societat De Garantia Reciproca, Mallorca/Spanien, für die Avallinie einer spanischen Gesellschaft, die bis zum 30. Juni 2015 zur Klüh-Gruppe gehörte, abgegeben. Die Avallinie wurde zum 31. Dezember 2022 in Höhe von TEUR 343 (Vorjahr: TEUR 417) in Anspruch genommen.
Um den Einsatz liquider Mittel so gering wie möglich zu halten und den Zahlungseingang aus dem Ausgleich von Kundenforderungen zeitlich vorzuziehen, bestehen bei zwei inländischen Konzernunternehmen außerbilanzielle Geschäfte in Form von Factoringverträgen betreffend ihre Kundenforderungen. Zum Bilanzstichtag beträgt das Volumen der verkauften Forderungen insgesamt TEUR 12.563 (Vorjahr: TEUR 10.749).
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Sponsoringverträgen belaufen sich auf insgesamt TEUR 29.139 (Vorjahr: TEUR 31.658). Gegenstand der Miet- und Leasingverträge sind hauptsächlich die Finanzierung von Küchen-, Kantinen- und Büroräumen sowie Maschinen, Fahrzeugen und Kücheneinrichtungen.
Abschlussprüferhonorar
Abschlussprüfer des Konzernabschlusses ist die Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf. Für den Abschlussprüfer wurden im Geschäftsjahr Honorare für Konzern- und Jahresabschlussprüfungen von TEUR 295 und für andere Bestätigungsleistungen von TEUR 5 als Aufwand erfasst.
Gewährte Darlehen
Im Geschäftsjahr 2022 hat der Gesellschafter der Klüh Service Management GmbH, Josef Klüh, Meerbusch, Darlehensforderungen und -zinsen in Höhe von insgesamt TEUR 5.900 getilgt. Gleichzeitig wurden ihm unbefristete Darlehen in Höhe eines Gesamtbetrags von TEUR. 5.800 gewährt. Unter Berücksichtigung des Saldovortrags und der Zinsen ergibt sich zum 31. Dezember 2022 eine Forderung gegen den Gesellschafter in Höhe von TEUR 4.529 (Vorjahr: TEUR 4.500). Der den Darlehen zugrunde gelegte Zinssatz betrug im Jahr 2022 2,02 % p.a.
Mitarbeiterzahl
| 2022 | Vorjahr | |
| Gewerbliche Arbeitnehmer | 28.580 | 26.689 |
| Angestellte | 1.228 | 1.187 |
| 29.808 | 27.876 |
Geschäftsführung
Frank Theobald, Düsseldorf, Geschäftsführer Operative und Vertrieb sowie Sprecher der Geschäftsführung
Christian Frank, Mettmann, Geschäftsführer Recht, Personal und Finanzen
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird in Anwendung von § 314 Abs. 3 Satz 2 HGB i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Verzicht auf Offenlegung nach § 264 Abs. 3 HGB und nach § 264b HGB
Nachfolgende inländische Tochtergesellschaften haben die gemäß § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB erforderlichen Bedingungen für die Inanspruchnahme der Befreiungsvorschriften erfüllt und verzichten deshalb auf die Offenlegung ihrer Jahresabschlüsse sowie die Aufstellung von Anhang und ggf. Lagebericht. Ebenso wird teilweise auf die Beachtung der ergänzenden Ansatz-, Bewertungs-, Gliederungs- und Ausweisvorschriften (einschließlich § 289f HGB) für Kapitalgesellschaften verzichtet.
| • |
Klüh Cleaning GmbH, Düsseldorf |
| • |
Klüh Catering GmbH, Düsseldorf |
| • |
Klüh Security GmbH, Düsseldorf |
| • |
Klüh Clinic Service GmbH, Düsseldorf |
| • |
Klüh Beteiligungs GmbH, Düsseldorf |
| • |
Berkeley Service (Middle East) GmbH, Düsseldorf |
| • |
KSM Personaldienstleistungen GmbH, Mönchengladbach |
| • |
Klüh Integrated Services GmbH, Düsseldorf |
| • |
Klüh Personal Service GmbH & Co. KG, Mönchengladbach |
| • |
Klüh Wirtschaftsdienste GmbH & Co. KG, Düsseldorf |
| • |
Klüh Care Management GmbH, Düsseldorf |
| • |
Keros Consult GmbH, Düsseldorf |
Düsseldorf, den 20. April 2023
Klüh Service Management GmbH
Frank Theobald
Christian Frank
Entwicklung des Konzernanlagevermögens für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
| Anschaffungskosten | ||||
| Stand am 1.1.2022 | Kurseffekte | Zugänge | Umbuchungen | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 5.816.220,11 | -12.440,66 | 1.268.328,50 | 618.124,66 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 7.312.653,65 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 3. Kundenstamm | 4.435.639,01 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 4. Geleistete Anzahlungen | 484.093,94 | 19.340,62 | 863.412,87 | -618.124,66 |
| 18.048.606,71 | 6.899,96 | 2.131.741,37 | 0,00 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 8.744.879,41 | 61.813,90 | 9.760.805,71 | 0,00 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 6.364.571,45 | 258.072,85 | 589.432,31 | 0,00 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 29.069.806,19 | 53.595,39 | 3.705.834,23 | 419.995,32 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 156.338,26 | -411,37 | 317.579,28 | -419.995,32 |
| 44.335.595,31 | 373.070,77 | 14.373.651,53 | 0,00 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 117.726,79 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2. Anteile an assoziierten Unternehmen | 4.198.206,29 | 0,00 | 1.335.436,56 | 0,00 |
| 3. Beteiligungen | 130.060,20 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | 64.452,38 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 4.510.445,66 | 0,00 | 1.335.436,56 | 0,00 | |
| 66.894.647,68 | 379.970,73 | 17.840.829,46 | 0,00 | |
| Anschaffungskosten | |||
| Abgänge | Veränderungen Konsolidierungskreis | Stand am 31.12.2022 | |
| EUR | EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 3.400,00 | 0,00 | 7.686.832,61 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 0,00 | 0,00 | 7.312.653,65 |
| 3. Kundenstamm | 0,00 | 0,00 | 4.435.639,01 |
| 4. Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 0,00 | 748.722,77 |
| 3.400,00 | 0,00 | 20.183.848,04 | |
| II. Sachanlagen | |||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 0,00 | 0,00 | 18.567.499,02 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 463.814,84 | 0,00 | 6.748.261,77 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.263.935,35 | 0,00 | 30.985.295,78 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 53.510,85 |
| 2.727.750,19 | 0,00 | 56.354.567,42 | |
| III. Finanzanlagen | |||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 117.726,79 |
| 2. Anteile an assoziierten Unternehmen | 903.884,01 | -304.571,26 | 4.325.187,58 |
| 3. Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 130.060,20 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | 64.452,38 | 0,00 | 0,00 |
| 968.336,39 | -304.571,26 | 4.572.974,57 | |
| 3.699.486,58 | -304.571,26 | 81.111.390,03 | |
| kumulierte Abschreibungen | |||||
| Stand am 1.1.2022 | Zugänge | Abgänge | Kurseffekte | Stand am 31.12.2022 | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 4.851.092,01 | 355.479,95 | 3.396,00 | 12.032,33 | 5.215.208,29 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 7.209.576,33 | 22.489,60 | 0,00 | 0,00 | 7.232.065,93 |
| 3. Kundenstamm | 1.370.737,31 | 565.936,83 | 0,00 | 0,00 | 1.936.674,14 |
| 4. Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 13.431.405,65 | 943.906,38 | 3.396,00 | 12.032,33 | 14.383.948,36 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 3.544.525,08 | 596.187,77 | 0,00 | 50.493,79 | 4.191.206,64 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 5.449.877,72 | 510.468,54 | 459.868,00 | 219.140,19 | 5.719.618,45 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 22.903.013,34 | 3.683.244,04 | 1.991.851,17 | 54.801,85 | 24.649.208,06 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 31.897.416,14 | 4.789.900,35 | 2.451.719,17 | 324.435,83 | 34.560.033,15 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 66.228,33 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 66.228,33 |
| 2. Anteile an assoziierten Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 3. Beteiligungen | 88.202,14 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 88.202,14 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 154.430,47 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 154.430,47 | |
| 45.483.252,26 | 5.733.806,73 | 2.455.115,17 | 336.468,16 | 49.098.411,98 | |
| Nettobuchwerte | ||
| Stand am 31.12.2022 | Stand am 31.12.2021 | |
| EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 2.471.624,32 | 965.128,10 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 80.587,72 | 103.077,32 |
| 3. Kundenstamm | 2.498.964,87 | 3.064.901,70 |
| 4. Geleistete Anzahlungen | 748.722,77 | 484.093,94 |
| 5.799.899,68 | 4.617.201,06 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 14.376.292,38 | 5.200.354,33 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 1.028.643,32 | 914.693,73 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 6.336.087,72 | 6.166.792,85 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 53.510,85 | 156.338,26 |
| 21.794.534,27 | 12.438.179,17 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 51.498,46 | 51.498,46 |
| 2. Anteile an assoziierten Unternehmen | 4.325.187,58 | 4.198.206,29 |
| 3. Beteiligungen | 41.858,06 | 41.858,06 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | 0,00 | 64.452,38 |
| 4.418.544,10 | 4.356.015,19 | |
| 32.012.978,05 | 21.411.395,42 | |
Angaben zum Konsolidierungskreis zum 31. Dezember 2022
| Anteil am Kapital | |
| % | |
| Mutterunternehmen | |
| Klüh Service Management GmbH, Düsseldorf | - |
| Konsolidierte Tochterunternehmen | |
| Klüh Cleaning GmbH, Düsseldorf | 100,00 |
| Klüh Catering GmbH, Düsseldorf | 100,00 |
| Klüh Security GmbH, Düsseldorf | 100,00 |
| Klüh Clinic Service GmbH, Düsseldorf | 100,00 |
| Klüh Beteiligungs GmbH, Düsseldorf | 100,00 |
| KSM Personaldienstleistungen GmbH, Mönchengladbach | 100,00 |
| Klüh Facility Services GmbH, Düsseldorf | 100,00 |
| Klüh Integrated Services GmbH, Düsseldorf | 100,00 |
| Klüh Personal Service GmbH & Co. KG, Mönchengladbach | 100,00 |
| BEFU Beförderungsgesellschaft für Flugpersonal mbH, Düsseldorf | 100,00 |
| Klüh-Personal Service Verwaltungs-GmbH, Mönchengladbach | 100,00 |
| Klüh Care Management GmbH, Düsseldorf | 100,00 |
| Klüh Catering Rheinland GmbH, Düsseldorf | 100,00 |
| Berkeley Services (Middle East) GmbH, Düsseldorf | 100,00 |
| Klüh Wirtschaftsdienste GmbH & Co. KG, Düsseldorf | 100,00 |
| Klüh Wirtschaftsdienste Verwaltungs GmbH, Düsseldorf | 100,00 |
| DLG Personalservice GmbH, Düsseldorf | 100,00 |
| RASW Rheinische Akademie für Sicherheit und Wirtschaft GmbH (ehemals: DFK Düsseldorfer Fluggastkontrollgesellschaft mbH), Düsseldorf | 100,00 |
| Klüh Airport Service Berlin GmbH, Berlin | 100,00 |
| Klüh China GmbH, Düsseldorf | 100,00 |
| Keros Consult GmbH, Düsseldorf | 100,00 |
| Klüh Service Management Nederland B.V., Flughafen Schiphol/Niederlande | 100,00 |
| Ortinema Sp. z o.o., Warschau/Polen | 100,00 |
| Klüh Facility Services Sp. z o.o., Breslau/Polen | 100,00 |
| Dedicated Service Solutions Sp. z o.o., Breslau/Polen | 100,00 |
| Klüh Profesyonel Hizmetler Ticaret A.S., Istanbul/Türkei | 100,00 |
| Karma Lojistik ve Destek Hizmetler Ticaret A.S., Istanbul/Türkei | 100,00 |
| Klüh Özel Güvenlik Hizmetler Ticaret A.S., Istanbul/Türkei | 100,00 |
| Klüh Catering Yemek Sanayi ve Ticaret A.S., Istanbul/Türkei | 100,00 |
| Klüh Destek ve Profesyonel Hizmetler Ticaret A.S., Istanbul/Türkei | 100,00 |
| KLÜH SERVIS YÖNETIMI TICARET A.S., Istanbul/Türkei | 100,00 |
| Abu Dhabi Berkeley Services LLC, Abu Dhabi/Vereinigte Arabische Emirate | 100,00 |
| Berkeley Services U.A.E. LLC, Dubai/Vereinigte Arabische Emirate | 100,00 |
| Klüh-Rus, Moskau/Russland | 51,00 |
| Aufgrund von untergeordneter Bedeutung für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht konsolidierte Tochterunternehmen (§ 296 Abs. 2 HGB) | |
| RK-Cateringgesellschaft West mbH i.L., Bad Neustadt a. d. Saale | 100,00 |
| RK-Reinigungsgesellschaft West mbH i.L., Bad Neustadt a. d. Saale | 100,00 |
| Beijing Klüh Facility Management Co. Ltd., Peking/China | 100,00 |
| Klüh Service Management S.L., Mallorca/Spanien | 99,98 |
| SR Buildestate Private Limited, Neu Delhi/Indien | 51,00 |
| Assoziierte Unternehmen | |
| MH Bottrop Service GmbH, Düsseldorf | 80,00 1 |
| Universitätsklinikum Essen Gebäudeservice GmbH, Essen | 49,00 |
| Medizinische Hochschule Hannover Service GmbH, Hannover | 49,00 |
| Klinik-Service GmbH Xanten, Xanten | 49,00 |
| CariDU Service-GmbH, Duisburg | 49,00 |
| KWD-Service GmbH, Düsseldorf | 40,00 |
| FMgo! GmbH, München | 25,10 |
| Wuhan Tongji Property Management Co. Ltd., Wuhan/China | 35,00 |
| Beijing Pujing Facility Management Co. Ltd., Peking/China | 50,00 |
| Aufgrund von untergeordneter Bedeutung für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht einbezogene Beteiligungsunternehmen (§ 311 Abs. 2 HGB) | |
| Klüh Service Management Doha W.L.L., Doha/Katar | 49,00 |
Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022
| 2022 | Vorjahr | |
| TEUR | TEUR | |
| Konzernjahresüberschuss einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter | 11.384 | 15.196 |
| Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 5.734 | 5.525 |
| Zunahme der Rückstellungen | 77 | 2.283 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Erträge | -1.335 | -842 |
| Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | -23.399 | -14.250 |
| Zunahme (Vorjahr: Abnahme) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | 9.904 | -13.066 |
| Verlust aus der Entkonsolidierung | 268 | 28 |
| Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens | 46 | 52 |
| Zinsaufwendungen/Zinserträge | 674 | 653 |
| Sonstige Beteiligungserträge | 0 | -29 |
| Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung | 243 | 2.752 |
| Ertragsteueraufwand | 4.940 | 7.465 |
| Auszahlungen aus außerordentlichen Posten | -120 | -840 |
| Ertragsteuerzahlungen | -5.152 | -8.567 |
| Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit | 3.264 | -3.640 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens | 0 | 13 |
| Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen | -2.132 | -566 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens | 230 | 150 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen | -14.374 | -6.682 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens | 64 | 362 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen | 0 | -10 |
| Einzahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis | 37 | 3 |
| Erhaltene Zinsen | 492 | 198 |
| Erhaltene Dividenden | 904 | 298 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -14.779 | -6.234 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von (Finanz-)Krediten | 4.347 | 58 |
| Auszahlungen aus der Tilgung von (Finanz-)Krediten | -689 | -138 |
| Gezahlte Zinsen | -864 | -602 |
| Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens | -10.500 | -9.000 |
| Sonstige Auszahlungen (Vorjahr: Einzahlungen) von bzw. an Gesellschafter des Mutterunternehmens | -29 | 826 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -7.735 | -8.856 |
| Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds | -19.250 | -18.730 |
| Wechselkursbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | -426 | -436 |
| Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | 0 | 11 |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 47.620 | 66.775 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 27.944 | 47.620 |
| 31.12.2022 | Vorjahr | |
| TEUR | TEUR | |
|
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten * |
34.443 | 53.555 |
| Nicht frei verfügbares Factoring-Sperrkonto | -6.444 | -5.877 |
| Sonstige nicht frei verfügbare Guthaben bei Kreditinstituten | -14 | -3 |
| Jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | -41 | -55 |
| 27.944 | 47.620 |
Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2022
| Gezeichnetes Kapital | Eigene Anteile | Summe | Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB | Andere Gewinnrücklagen | Summe | |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Stand am 31.12.2020 | 1.278 | -15 | 1.263 | 2.405 | 5.634 | 8.039 |
| Ausschüttung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Währungsumrechnung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Konzernjahresüberschuss | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Stand am 31.12.2021 | 1.278 | -15 | 1.263 | 2.405 | 5.634 | 8.039 |
| Ausschüttung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Währungsumrechnung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Konzernjahresüberschuss | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Stand am 31.12.2022 | 1.278 | -15 | 1.263 | 2.405 | 5.634 | 8.039 |
|
Eigenkapitaldifferenz
aus Währungsumrechnung |
Konzernjahresüberschuss
, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist |
Summe | |
| TEUR | TEUR | TEUR | |
| Stand am 31.12.2020 | -1.056 | 35.832 | 44.078 |
| Ausschüttung | 0 | -9.000 | -9.000 |
| Währungsumrechnung | 1.877 | 0 | 1.877 |
| Konzernjahresüberschuss | 0 | 15.168 | 15.168 |
| Stand am 31.12.2021 | 821 | 42.000 | 52.123 |
| Ausschüttung | 0 | -10.500 | -10.500 |
| Währungsumrechnung | 1.662 | 0 | 1.662 |
| Konzernjahresüberschuss | 0 | 11.342 | 11.342 |
| Stand am 31.12.2022 | 2.483 | 42.842 | 54.627 |
| Nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis |
Auf nicht beherrschende Anteile entfallende
Eigenkapitaldifferenz aus Währungs-
umrechnung |
Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne/Verluste | Summe nicht beherrschende Anteile | Summe | |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Stand am 31.12.2020 | -145 | 9 | 155 | 19 | 44.097 |
| Ausschüttung | 0 | 0 | 0 | 0 | -9.000 |
| Währungsumrechnung | 0 | 2 | 0 | 2 | 1.879 |
| Konzernjahresüberschuss | 0 | 0 | 28 | 28 | 15.196 |
| Stand am 31.12.2021 | -145 | 11 | 183 | 49 | 52.172 |
| Ausschüttung | 0 | 0 | 0 | 0 | -10.500 |
| Währungsumrechnung | 0 | -3 | 0 | -3 | 1.659 |
| Konzernjahresüberschuss | 0 | 0 | 43 | 43 | 11.385 |
| Stand am 31.12.2022 | -145 | 8 | 226 | 89 | 54.716 |
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die Klüh Service Management GmbH, Düsseldorf
Prüfungsurteile
Wir haben den Konzernabschluss der Klüh Service Management GmbH, Düsseldorf, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzern-Eigenkapitalspiegel und der Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Klüh Service Management GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| • |
entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und |
| • |
vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| • |
identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| • |
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. |
| • |
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| • |
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| • |
beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. |
| • |
holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. |
| • |
beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. |
| • |
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 21. April 2023
Deloitte
GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
René Kadlubowski, Wirtschaftsprüfer
Christian Aps, Wirtschaftsprüfer
Der Konzernabschluss zum 31.12.2022 wurde am 04.08.2023 gebilligt.
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