Tätigkeiten von Versicherungsmaklerinnen und -maklern
AXA Service AG
Colonia-Allee 10, 51067 Köln, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Axel Schneeberger seit 3.11.2009 | Prokura |
Karl-Heinz Benz seit 9.10.2009 | Prokura |
Heike Fritzel seit 9.10.2009 | Prokura |
Iain Macrae seit 9.10.2009 | Prokura |
Christian Metten seit 9.10.2009 | Prokura |
Carsten Peter Alwin Woidelko seit 9.10.2009 | Prokura |
Ralph Dr. Maaßen seit 9.10.2009 | Prokura |
Thomas Stein seit 9.10.2009 | Prokura |
Erich Schaaf seit 9.10.2009 | Prokura |
Wolfgang Scherer seit 9.10.2009 | Prokura |
Markus Stehmans seit 12.8.2009 | Prokura |
Thomas Gerber seit 12.8.2009 | Vorstandsmitglied |
Thomas Nitsche seit 12.8.2009 | Prokura |
Matthias Dr. Ulbrich seit 3.7.2009 | Prokura |
Patricia Ried seit 25.6.2009 | Prokura |
Frank Vorbrüggen seit 25.6.2009 | Prokura |
Kai Stiller seit 25.6.2009 | Prokura |
Verena Heimig seit 25.6.2009 | Prokura |
Martin Vogl seit 25.6.2009 | Prokura |
Bernhard Peterke seit 25.6.2009 | Prokura |
Annette Neumann seit 25.6.2009 | Prokura |
Stephan Langer seit 25.6.2009 | Prokura |
Nicolai von Rummell seit 25.6.2009 | Prokura |
Reimund Moses seit 25.6.2009 | Prokura |
Bernd Jung seit 16.12.2008 | Vorstandsmitglied |
Frank Werner Dr. Keuper seit 16.3.2007 | Vorsitzender des Vorstands |
Jens Wieland seit 5.3.2007 | Vorstandsmitglied |
Wolfgang Hanssmann seit 5.3.2007 | Vorstandsmitglied |
Ulrich Caspar Nießen seit 10.10.2006 | Vorstandsmitglied |
Wolfram Dr. Nolte seit 18.9.2002 | Vorstandsmitglied |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AXA Service AGKölnGeschäftsbericht 2008LageberichtZur ErtragssituationWesentlicher Ertragsfaktor sind die Erlöse aus erbrachten Dienstleistungen gegenüber verbundenen Unternehmen, mit denen entsprechende Dienstleistungsverträge bestehen. Vom Gesamtumsatz in Höhe von 1.314.350 TEUR (Vorjahr 993.122 TEUR) entfielen 1.209.096 TEUR (Vorjahr 873.605 TEUR) auf Dienstleistungserträge mit verbundenen Unternehmen. Die Ausdehnung des Geschäftsbetriebes und die damit verbundenen höheren Umsätze resultieren in erster Linie auf neu hinzugekommenen Funktionsausgliederungsverträgen der DBV Gesellschaften.
Die Berechnung des Dienstleistungsentgeltes beruht überwiegend auf einer an der Inanspruchnahme orientierten Schlüsselung auf Kostenstellenebene. Darüber hinaus findet in bestimmten Bereichen eine leistungsbezogene Einzelabrechnung statt. Zur Deckung der gesellschaftseigenen Aufwendungen wurde auf der Basis der Vorabverrechnungen vertragsgemäß ein angemessener Zuschlag erhoben. Darüber hinaus haben wir aufgrund des Vertriebsabkommmens mit der AXA Life Europe Ltd. Provisionen in Höhe von 105.254 TEUR ( Vorjahr 119.517 TEUR ) erhalten. Wesentliche Effekte in der AufwandsdarstellungDen größten Aufwandsposten innerhalb der Gewinn- und Verlustrechnung bildet der Personalaufwand in Höhe von 708.681 TEUR (Vorjahr: 547.955 TEUR). Die Erhöhung gegenüber dem Vorjahr ist insbesondere auf die Übernahme von Mitarbeitern der DBV-Gesellschaften im Rahmen von Betriebsübergängen auf unsere Gesellschaft zurückzuführen. Die Steigerung des sonstigen betrieblichen Aufwand um +184.511 TEUR beruht auf höheren Aufwendungen infolge der Ausdehnung des Geschäftsbetriebes im Rahmen der neu abgeschlossenen Funktionsausgliederungsverträge mit den DBV-Winterthur Gesellschaften. Maßgeblich dazu beigetragen haben höhere Raumaufwendungen, Steigerungen von bezogenen Vorleistungen im Konzern sowie höhere Projektkosten im Zusammenhang mit der Integration der DBV-Winterthur Gruppe. Zur Vermögens- und FinanzlageDie AXA Gruppe verfügt über hervorragende Ratings. Standard & Poor's hat am 19. Februar 2009 das AA Insurers Financial Strength Rating für die AXA Gruppe bestätigt. Vor dem Hintergrund der Ergebnisbelastung der AXA Gruppe durch die widrigen Marktbedingungen wurde dabei der Ausblick auf "negative" gesetzt. Moody's hat am 20. Februar 2009 das Rating Aa3 mit stabilem Ausblick bestätigt. Die Ratingagentur Fitch bewertete am 20. März 2009 die AXA Versicherung ebenso wie die AXA Gruppe mit dem sehr guten AA- und brachte dabei ihre generelle Einschätzung des Versicherungssektors in einem negativen Ausblick zum Ausdruck. Die AXA Service AG versteht sich im Konzernverbund im Wesentlichen als Cost Center, d.h. unsere Gesellschaft erbringt weitestgehendst nur Serviceleistungen auf der Basis konzerninterner Dienstleistungs- und Funktionsausgliederungsverträge. Im Rahmen dieser Tätigkeit erheben wir im Wesentlichen nur kostendeckende Vergütungen zuzüglich einer angemessenen Verzinsung des Eigenkapitals. Die für die Dienstleistungserbringung notwendigen sachlichen Ressourcen werden uns entweder von unseren Dienstleistungsabnehmern, von der AXA Technology Services GmbH oder auf Basis von Leasing- und Mietverträgen von Dritten bereitgestellt. Dementsprechend verfügen wir nur über relativ geringe Vermögenswerte hinsichtlich Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen. Als Finanzanlagen weisen wir in der Hauptsache Schuldscheindarlehen mit der AXA Konzern AG aus, welche im Wesentlichen die von uns eingegangenen Pensionsverpflichtungen bedecken. Im Hinblick darauf, dass unsere Dienstleistungsabnehmer fast ausschließlich Gesellschaften mit institutionellem Finanzanlagebereich darstellen, fordern wir nur soviel Liquidität ein, wie wir diese zur Begleichung der kurzfristig fälligen Verbindlichkeiten im Rahmen der Dienstleistungserbringung benötigen. Vor diesem Hintergrund stehen den Steuer- und sonstigen Rückstellungen entsprechend hohe Forderungen an verbundene Unternehmen gegenüber. 10.072 Mitarbeiter und 498 AuszubildendeFür die AXA Service AG waren am 31.12.2008 insgesamt 10.072 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr 2007: 6.348; nur AXA Service AG ohne DBV-Winterthur Gesellschaften) tätig. Der deutliche Anstieg ergibt sich unter anderem aus dem Betriebsübergang der DBV-Winterthur Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum 01.01.2008. Ebenfalls bedingt durch die personelle Integration der DBV-Winterthur Gesellschaften und der damit verbundenen Zusammenlegung der Hauptverwaltungen in Köln lag die natürliche Fluktuationsrate mit 3,3% (Vorjahr 2,4%) etwas über dem Wert der Vorjahre. Per 31.12.2008 waren 498 Auszubildende in der AXA Service AG beschäftigt; im Jahresdurchschnitt waren 370 Auszubildende für das Unternehmen tätig, deren Übernahmequote nach Abschluss der Ausbildung in 2008 bei erfreulichen 85% (Vorjahr 76%). Wertvolle praktische Erfahrungen bei der AXA Service AG konnten darüber hinaus insgesamt 222 Praktikanten und Stipendiaten sammeln. Integration der DBV-WinterthurAuch das Jahr 2008 stand weiterhin stark im Zeichen der Integration der DBV-Winterthur. Nach den Ende 2007 nach nur 8 Monaten erfolgreich abgeschlossenen, sehr konstruktiven Verhandlungen zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern konnten die Arbeitsverhältnisse der knapp 4.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DBV-Gesellschaften im Rahmen des konzernweiten Betriebsübergangs per 01.01.2008 auf die AXA-Gesellschaften übergehen. Darüber hinaus gingen ca. 670 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AXA Krankenversicherung AG auf die AXA Service AG über. Die intensive Begleitung des Integrationsprozesses mit internen Kommunikationsmaßnahmen wurde in 2008 durch gezielte Onboarding-Veranstaltungen ergänzt, bei denen an verschiedenen Standorten die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über relevante Personalthemen informiert wurden. Darüber hinaus wurde zur Einführung der neuen Kollegen eigens das AXApedia entwickelt: eine Übersicht relevanter Stichworte, Abkürzungen, FAQs etc. nebst Erläuterungen und weiterführenden Informationen, die für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Intranet zugänglich ist. Wie in den Vorjahren wurde auch in 2008 die regelmäßige Mitarbeiterbefragung "Puls-Check" weitergeführt. So ist die Unternehmensführung weiterhin jederzeit über die Wahrnehmung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Fortgang des Integrationsprozesses informiert und kann gegebenenfalls reagieren. Erfreulicherweise konnte auch im zweiten Jahr der arbeitsintensiven Integration die Ergebnisse des "Puls Checks" auf einem konstant hohen Niveau gehalten werden: zum Ende des Jahres fühlten sich 81% der AXA Mitarbeiter über den Integrationsprozess gut informiert, mehr als 70% erlebten die Zusammenarbeit von AXA und DBV-Winterthur als offen und unvoreingenommen. 79% der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind überzeugt, dass die Integration erfolgreich verlaufen wird. Ein erstes positives Beispiel in punkto Systemmigration stellte hierbei die überaus erfolgreiche technische Migration der Personalsysteme zu Beginn des Jahres dar: 24.250 Pensionäre, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhielten im Januar die erste gemeinsame Entgeltabrechnung aus dem migrierten Personalsystem der AXA. AXA Shareplan - hohe Mitarbeiterbeteiligung trotz FinanzmarktkriseIm Rahmen des AXA Shareplans können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereits seit 1998 jedes Jahr zu günstigen Konditionen AXA Aktien erwerben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter profitieren somit direkt vom Unternehmenserfolg: der persönliche Einsatz jedes Einzelnen summiert sich zu einem hervorragenden Gesamtergebnis des Konzerns - Leistung zahlt sich aus. In 2008 machten konzernweit 3.437 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von diesem Angebot Gebrauch: mit dieser Zahl wurde erneut eine erfreuliche hohe Beteiligungsquote erzielt. Die teilnehmenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter investieren insgesamt 4.772.766 Euro in den AXA Shareplan und drückten somit ihr Vertrauen in den künftigen Unternehmenserfolg aus. Dies ist insbesondere in Anbetracht der Finanzmarktkrise, die parallel zum Zeichnungsbeginn des Shareplans immer größere Ausmaße annahm und somit verstärkt in den Medien diskutiert wurde, ein hervorragendes Ergebnis und ein deutliches Zeichen, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch in schwierigen Zeiten an den Erfolg unseres Unternehmens glauben. Scope - die weltweite Mitarbeiterbefragung der AXAMit Blick auf das sehr arbeitsintensive Jahr 2008 in einem immer schwieriger werdenden Umfeld war die Mitarbeiterbefragung SCOPE auch im vergangenen Jahr wieder ein voller Erfolg. Insbesondere der entscheidende Indikator "Mitarbeiter-Engagement " lag mit insgesamt 78% positiver Zustimmung erneut über dem Durchschnitt der gesamten AXA Gruppe. So sind beispielsweise 95% der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereit, sich trotz hoher Arbeitsbelastung in einigen Bereichen, überdurchschnittlich für den Erfolg des Unternehmens einzusetzen und 82% würden AXA als guten Arbeitgeber weiterempfehlen. AXA - A Great Place to WorkDie Bewertung, dass AXA ein hervorragender Arbeitgeber ist, haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zudem im Rahmen einer anonymen Mitarbeiterbefragung zum Arbeitgeberwettbewerb "Deutschlands beste Arbeitgeber 2009" eindeutig bestätigt. Erstmals nahm auch die AXA Deutschland an dem bundesweiten Wettbewerb teil. In Anwesenheit von Bundesarbeitsminister Olaf Scholz wurden Mitte Februar 2009 in Berlin die TOP 100 Arbeitgeber in Deutschland ausgezeichnet. AXA erreichte hierbei auf Anhieb in der Kategorie der Unternehmen mit über 5.000 Mitarbeitern den 5. Platz. Das mit dieser Platzierung verbundene Gütesiegel "Beste Arbeitgeber 2009" steht für eine glaubwürdige, respektvolle und faire Zusammenarbeit des Managements mit den Beschäftigten, für eine hohe Identifikation der Mitarbeiter mit ihrer Tätigkeit und für einen starken Teamgeist im Unternehmen. Durchgeführt wird die jährliche Studie und der Wettbewerb " Deutschlands beste Arbeitgeber " vom Great Place to Work Institute Deutschland in Kooperation mit der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) des Bundesfinanzministerium für Arbeit und Soziales. Neben AXA hatten sich weitere 256 Unternehmen aller Größen und Branchen einer unabhängigen Untersuchung ihrer Qualität und Attraktivität als Arbeitgeber gestellt. Über 77.000 Beschäftigte wurden dabei anonym zu zentralen Arbeitsplatzthemen, Qualität der Führung, Zusammenarbeit, beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten und Arbeitszufriedenheit befragt. Zusätzlich wurden die Maßnahmen und Konzepte der Personalarbeit des Unternehmens bewertet. Als Fünfter avancierte AXA Deutschland hierbei auf Anhieb zum bestplazierten Finanzdienstleister. DankMit Blick auf dieses hervorragende Ergebnis sind der engagierte Einsatz und die außerordentlich hohe Leistungsbereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besonders zu würdigen. Insbesondere in diesem erneut sehr arbeitsintensiven Jahr und den weniger positiven Entwicklungen des Finanzmarkts gilt unser besonderer Dank unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich durch Flexibilität, Kollegialität und hohen Arbeitseinsatz auszeichnen. Unser Dank gilt auch den betriebsrätlichen Gremien sowie dem Unternehmens-Sprecherausschuss der Leitenden Angestellten für ihre sehr engagierte und vertrauensvolle Zusammenarbeit, die sich auch in diesem Jahr erneut als sehr konstruktiv erwiesen hat. Wir sind daher fest überzeugt, dass wir die zukünftigen Herausforderungen gemeinsam erfolgreich meistern werden. Chancen und Risiken der zukünftigen EntwicklungDie voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens ist nur indirekt von der Entwicklung der Finanzmärkte abhängig. Unsere Aufgabe ist es jedoch, den vom AXA Konzern eingeschlagenen Weg hin zu Wachstum und operativer Profitabilität durch kostengünstige Bereitstellung von Dienstleistungen effektiv zu unterstützen. Hierzu gehörte u.a. die Verlagerung von Zentralfunktionen von ehemaligen Standorten der DBV-Winterthur zur Hauptverwaltung nach Köln. Dieser Prozess ist weitestgehend abgeschlossen. Ab Ende Mai werden zahlreiche IT-Systeme von AXA und DBV-Winterthur zusammengeführt. Damit schaffen wir eine weitere wichtige Voraussetzung für eine noch effizientere Ausgestaltung der Verwaltungsabläufe. Die AXA Service AG geht gemeinsam mit der AXA Konzern AG in ihrer Planung von der Erreichung der prognostizierten Synergieeffekte und der damit verbundenen Kostenreduzierung bei den Winterthur Gesellschaften aus und hat am 10.12.2007 den DBV-Winterthur Gesellschaften 60% der Kostenreduzierung in Form von Synergien vertraglich garantiert. Unsere Gesellschaft erbringt im Wesentlichen Dienstleistungen für verbundene Unternehmen auf der Grundlage langfristiger Verträge. Die Abrechnung erfolgt i.d.R. auf Vollkostenbasis. Es bestehen daher keine Absatz- und Bonitätsrisiken. Währungsrisiken liegen ebenfalls nicht vor. Das Kapitalanlagerisiko beschränkt sich auf Schuldscheindarlehen mit der AXA Konzern AG. Wir sind daher als Gesellschaft von der Krise am Kapitalmarkt nur mittelbar betroffen. Die Drohverlustrückstellungen zu den eingegangenen Mietverpflichtungen haben wir nach der derzeitigen Einschätzung der künftigen Vermietbarkeit der Gewerbeflächen sorgfältig kalkuliert. Insgesamt können wir derzeit keine Entwicklungen erkennen, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des AXA Konzerns und der AXA Service AG nachhaltig und wesentlich beeinträchtigen und mithin den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnte. NachtragsberichtNach Ablauf des Geschäftsjahres haben sich keinen besonderen Vorkommnisse ereignet. AusblickIm Rahmen der Integration der DBV-Winterthur werden wir alle Möglichkeiten zur Identifizierung und Nutzung von Synergiepotentialen konsequent verfolgen. Diese Maßnahmen sollen neben den verstärkten Vertriebsinitiativen zu einem profitablen Wachstum des Konzerns beitragen. Aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags mit der AXA Konzern AG erwarten wir auch für die nächsten Geschäftsjahre ein ausgeglichenes Ergebnis. GewinnabführungsvertragMit der AXA Konzern AG als herrschendem Unternehmen ist am 15.05.2003 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen worden. Aufgrund dieses Vertrages wurde im Geschäftsjahr an die AXA Konzern AG ein Euro 149.349,04 abgeführt. Dadurch ergibt sich im Berichtsjahr 2008 ein ausgeglichenes Ergebnis.
Köln, den 23. März 2009 Der Vorstand Dr. Keuper Hanssmann Dr. Hofmann Jung Nießen Dr. Roß Schlösser Wieland Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung des Vorstandes entsprechend den ihm nach Gesetz und Satzung zugewiesenen Aufgaben überwacht und sich während des gesamten Jahres 2008 fortlaufend von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung überzeugt. Durch vierteljährliche Berichte und in zwei Sitzungen sowie zwei schriftlichen Abstimmungen wurde er eingehend mündlich und schriftlich über die allgemeine Geschäftsentwicklung, über grundlegende Angelegenheiten sowie strategische Ziele der Geschäftsführung unterrichtet. Die vom Vorstand beabsichtigte Geschäftspolitik sowie die Lage und Entwicklung der Gesellschaft wurden ausführlich besprochen. Geschäfte und Maßnahmen des Vorstands, die der Zustimmung des Aufsichtsrats bedurften, sind in den Sitzungen vor der Beschlussfassung vom Vorstand eingehend erläutert worden. In der Sitzung im April 2008 befasste sich der Aufsichtsrat intensiv mit dem Bericht des Vorstandes über den Geschäftsverlauf 2007 und dem vorgelegten Jahresabschluss. In der gleichen Sitzung stellte der Vorstand die endgültige Planung für 2008 vor, die vertiefend erörtert wurde. In seiner Sitzung im November 2008 informierte der Vorstand den Aufsichtsrat über den bisherigen Geschäftsverlauf im laufenden Jahr und gab einen Kurzbericht über die vorläufige Planung 2009. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat zeitnah und ausführlich über die Auswirkungen der Finanzkrise auf die Gesellschaft und über die damit verbundenen Maßnahmen. Weiterhin gab er einen Überblick über die allgemeine Risikosituation. Im Zuge der Integration der AXA mit der DBV-Winterthur wurden die Geschäftsordnungen des Aufsichtsrates und des Vorstandes mit Zustimmung des Aufsichtsrates angepasst. In beiden Sitzungen wurde der Aufsichtsrat ausführlich über besondere Projekte und Entwicklungen der Gesellschaft informiert. Darüber hinaus hat der Vorsitzende des Aufsichtsrates mit dem Vorstand in zahlreichen Einzelgesprächen geschäftspolitische Fragen sowie die Lage und Entwicklung der Gesellschaft behandelt. Über hierdurch zur Kenntnis des Vorsitzenden gelangte wichtige Angelegenheiten wurde der Aufsichtsrat jeweils unterrichtet. Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2008 sind von der vom Aufsichtsrat zum Abschlussprüfer bestellten PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, geprüft worden. Der Jahresabschluss und der Lagebericht lagen dem Aufsichtsrat unverzüglich nach der Aufstellung vor. Ebenso wurde der Bericht des Abschlussprüfers allen Mitgliedern des Aufsichtsrates fristgerecht vorgelegt. Der Abschlussprüfer hat den Prüfungsbericht und das Prüfungsergebnis dem Aufsichtsrat in der bilanzfeststellenden Sitzung zusätzlich mündlich erläutert und Fragen des Aufsichtsrates beantwortet. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht geprüft. Einwendungen sind nicht zu erheben. Über die Verwendung des Bilanzgewinns war aufgrund des Gewinnabführungsvertrags vom 15. Mai 2003 nicht zu entscheiden. Der Aufsichtsrat billigt den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss, der damit festgestellt ist. In seiner Sitzung am 18. April 2008 bestellte der Aufsichtsrat Herrn Bernd Jung zum Mitglied des Vorstandes für das Ressort Kundendienst/COO mit Wirkung ab dem 1. Mai 2008. In einer außerordentlichen Hauptversammlung am 2. Juni 2008 wurde Herr Philippe Egger zum Mitglied des Aufsichtsrats gewählt. Für die im Berichtsjahr geleistete Arbeit spricht der Aufsichtsrat dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die durch ihre tatkräftige Unterstützung mit zum Erfolg der Gesellschaft beigetragen haben, seinen Dank aus. Unser Dank gilt auch den betriebsrätlichen Gremien sowie dem Unternehmens-Sprecher-Ausschuss der der Leitenden Angestellten für die sehr engagierte und vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Köln, den 22. April 2009 Für den Aufsichtsrat Alfred Bouckaert, Vorsitzender Bilanz zum 31. Dezember 2008Aktiva
Die AXA Service AG geht gemeinsam mit der AXA Konzern AG in ihrer Planung von der Erreichung der prognostizierten Synergieeffekte und der damit verbundenen Kostenreduzierung bei den DBV-Winterthur-Gesellschaften aus und hat am 10.12.2007 den DBV-Winterthur Gesellschaften 60% der Kostenreduzierung in Form von Synergien vertraglich garantiert. Bei vollständig ausbleibender Kostenreduktion beträgt die Verpflichtung 161,4 Mio. Euro.
Köln, den 23. März 2009 AXA Service AG Der Vorstand Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008
AnhangBilanzierungs- und BewertungsmethodenDer Jahresabschluss der AXA Service AG für das Geschäftsjahr 2008 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich um Anzahlungen auf Softwareprodukte sowie um entgeltlich erworbene Software, welche mit den um planmäßige Abschreibungen verminderten Anschaffungskosten entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bilanziert sind. Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, bewertet worden. Geleistete Anzahlungen auf Sachanlagen wurden ebenfalls in Höhe der Anschaffungskosten ausgewiesen. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden entsprechend § 6 Absatz 2 a EStG im Jahr der Anschaffung den steuerlichen Vorschriften entsprechend aktiviert. Die Abschreibungsdauer beträgt 5 Jahre. Die Ausleihungen an die AXA Konzern AG wurden mit dem Rückzahlungsbetrag bewertet. Der AXA Zeitwertfonds wurde auf der Basis des Anschaffungskostenprinzips bilanziert. Die Abgänge wurden entsprechend dem Mischkurs der Buchwerte bewertet. Im Rahmen des Betriebsübergangs von Mitarbeitern der DBV-Winterthur-Gesellschaften sind wir zur Sicherung der Pensionsansprüche aus leistungsorientierten Pensionszusagen für einen bestimmten Mitarbeiterkreis dem 2001 gegründeten DBV -Winterthur Vorsorge e.V., Wiesbaden beigetreten. Die durch die Unternehmen unwiderruflich auf den Trust übertragenen Finanzmittel werden ausschließlich zur Bedeckung der von den Mitgliedsunternehmen an deren Mitarbeiter erteilten Pensionszusagen verwendet und sind durch Verpfändung der Ansprüche aus den Vermögenswerten an die Versorgungsberechtigten dem Zugriff etwaiger Gläubiger entzogen. Der Trust selbst unterhält einen Rückdeckungsvertrag mit der DBV-Winterthur Lebensversicherung AG. Die Ansprüche gegenüber dem Trust haben wir entsprechend dem Gutachten der Kölner Spezial Beratungs-GmbH für betriebliche Altersversorgung mit dem vom Lebensversicherer mitgeteilten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital bewertet. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen stehen im Zusammenhang mit den Dienstleistungs- und Funktionsausgliederungsverträgen mit den Gesellschaften der AXA-Gruppe. Diese wurden zum Nominalwert bewertet. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten sowie die sonstigen Forderungen und Vermögensgegenstände wurden mit dem Nominalwert aktiviert. Die Pensionsrückstellungen sind generell nach dem Teilwertverfahren gemäß § 6a EStG und auf der Grundlage der " Richttafeln 2005 G " von Dr. Klaus Heubeck berechnet worden. Die Berechnung erfolgte auf der Grundlage der Annahme eines vorgezogenen Renteneintritts und eines Diskontzinses in Höhe von 5,0%. Pensionsverpflichtungen nach dem "Pensionsaufbauplan", welche bei der AXA Lebensversicherung in Rückdeckung gegeben wurden, entsprechen dem bescheinigten Rückkaufswert. Die gleichen Bilanzierungsprinzipien haben wir für arbeitnehmerfinanzierte Pensionszusagen angewendet, die wir im Rahmen des Betriebsübergangs von Mitarbeitern der DBV-Winterthur-Gesellschaften übernommen haben. In diesen Fällen besteht ein Rückdeckungsvertrag mit der DBV-Winterthur Lebensversicherung AG. Die Rückstellung für Jubiläumsleistungen wird für schriftlich zugesagte Jubiläumszahlungen bei übernommen Mitarbeitern gebildet, soweit die Anwartschaften hierfür nach dem 31. Dezember 1992 erworben wurden. Die Bewertung erfolgte nach dem Teilwertverfahren gemäß § 5 Abs. 4 EStG unter Beachtung des Schreibens des Bundesministers der Finanzen vom 29. Oktober 1993. Über die nach den steuerlichen Vorschriften ermittelte Rückstellung hinaus wurden weitere Beträge nach handelsrechtlichen Grundsätzen zugeführt. Die Altersteilzeitrückstellungen berücksichtigen die Erfüllungsrückstände aus der Beschäftigungsphase des Blockzeitmodells sowie die vereinbarten Aufstockungszahlungen mit ihrem Barwert. Die Steuerrückstellungen und andere Rückstellungen wurden nach dem voraussichtlichen Bedarf gebildet. Die Verbindlichkeiten sind mit den Rückzahlungsbeträgen passiviert. Unter den Verbindlichkeiten wird eine Verpflichtung gegenüber dem Pensionssicherungsverein über eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren über Euro 1.694.184,78 ausgewiesen. Der Einmalbeitrag ist gemäß § 30 i Abs.2 BetrAVG in 15 gleichen Jahresraten fällig. AnlagevermögenEntwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2008
Erläuterungen zur BilanzAktivaA. AnlagevermögenZur Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2008 wird auf die Seite 17 verwiesen. A. I. Immaterielle VermögensgegenständeUnter dieser Position wurde entgeltlich erworbene Software ausgewiesen. Die Abschreibungen auf die entgeltlich erworbenen Softwareprodukte wurden gemäß den handelsrechtlichen Vorschriften zeitanteilig vorgenommen. A. II. SachanlagenA. II. 1. Andere Anlagen, Betriebs- und GeschäftsausstattungDie Abschreibungen auf andere Anlagen sowie auf die Betriebs- und Geschäftsausstattung erfolgte zeitanteilig. In den Zugängen zur Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von Euro 16.173.687,93 sind geringfügige Wirtschaftsgüter in Höhe von Euro 1.122.342,04 enthalten. A. III. FinanzanlagenA. III. 1. Ausleihungen an verbundene UnternehmenDie Bedeckungsmittel für den überwiegenden Teil der Pensionsrückstellung in Höhe von Euro 763.869.977,96 Euro wurden auf die AXA Konzern AG übertragen. Die AXA Konzern AG haftet aufgrund einer bestehenden Schuldbeitrittsvereinbarung gesamtschuldnerisch mit für die von der AXA Service AG übernommenen Pensionsverpflichtungen. A. III. 2. Wertpapiere des AnlagevermögensHier werden die von unserer Gesellschaft gehaltenen Anteile am AXA Zeitwertfonds I ausgewiesen. A. III.3. Ansprüche aus RückdeckungsversicherungenHier werden die von den DBV-Winterthur Gesellschaften übernommenen Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen ausgewiesen. Diese betreffen Ansprüche gegenüber dem Trust in Höhe von 32.149.696,04 Euro sowie Ansprüche aus der Rückdeckung arbeitnehmerfinanzierten Pensionszusagen in Höhe von 15.682.150,20 Euro. Die im Vorjahr unter den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesenen Ansprüche aus dem Pensionsaufbauplan gegenüber der AXA Lebensversicherung AG weisen wir im Geschäftsjahr ebenfalls im Hinblick auf eine einheitliche Darstellung an dieser Stelle aus. B. UmlaufvermögenB. I. Vorräte- Betriebsstoffe Unter dieser Position wurden ausschließlich die Bestände an Verbrauchsgütern für die betriebliche Leistungserstellung ausgewiesen. B. II. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeB. II. 1. Forderungen aus LeistungenDie ausgewiesenen Forderungen resultieren aus Dienstleistungsabrechnungen mit nicht verbundenen Unternehmen. B. II. 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen
B. II. 3. Sonstige Vermögensgegenstände
B. III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks
C. RechnungsabgrenzungspostenDiese Zahlungen von insgesamt Euro 1.845.303,10 betreffen erfolgsmäßig das folgende Geschäftsjahr. PassivaA. EigenkapitalA. I. Gezeichnetes KapitalDas Grundkapital von Euro 750.000,00 ist eingeteilt in 30.000 Inhaberaktien mit einem rechnerischen Anteil von je 25 Euro je Aktie. A. II. Die Kapitalrücklage beträgt Euro 16.937,82.A. III. GewinnrücklagenA. III. 1. Gesetzliche GewinnrücklagenDer Bestand in Höhe von Euro 58.062,18 wird unverändert gegenüber dem Vorjahr fortgeführt. A. III. 2. Andere GewinnrücklagenDie Rücklage in Höhe von Euro 33.233,97 wird unverändert gegenüber dem Vorjahr fortgeführt. B. RückstellungenB. 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
B. 3. Sonstige Rückstellungen
C. VerbindlichkeitenC. 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und LeistungenDie ausgewiesenen Verbindlichkeiten in Höhe von Euro 5.314.996,53 sind ausnahmslos kurzfristig. C. 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
C. 3. Sonstige Verbindlichkeiten
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Umsatzerlöse
In den Umsatzerlösen mit der AXA Life Europe Ltd. sind neben den Dienstleistungserträgen Provisionen aufgrund eines Vertriebsabkommens in Höhe von Euro 105.254.121,49 enthalten. 2. Sonstige betriebliche Erträge
3. Personalaufwand
4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und SachanlagenZur Spezifikation wird auf die Darstellung "Entwicklung des Anlagevermögens " (Seite 17) verwiesen. 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des FinanzanlagevermögensUnter dieser Position werden Euro 34.935.651,02 (Vorjahr Euro 30.796.406,70) Zinsen für die auf die AXA Konzern AG übertragenen Bedeckungsmittel für die Pensionszusagen ausgewiesen. 7. Sonstige Zinsen und ähnliche ErträgeDiese Zinsen resultieren aus laufenden Bankguthaben, Tagesgeldern und verzinslichen Kontokorrentkonten. 8. Zinsen und ähnliche AufwendungenDer Zinsaufwand bezieht sich auf laufende Bankkonten und die Aufnahme von Tagesgeld. 9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Der Ausweis der Steuerentlastung gemäß § 274 Abs. 2 HGB beruht insbesondere auf der handelsrechtlich abweichenden Zuführung zur Pensionsrückstellung im Rahmen der Absenkung des Diskontzinssatzes. 10. Sonstige Steuern
Sonstige AngabenÜber die gesamte Dauer der mehrjährigen Vertragslaufzeit bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen aus Mieten und Leasingverträgen gemäß § 285 Nr. 3 HGB:
Die Gesellschaft beschäftigte 2008 durchschnittlich 10.151 Mitarbeiter (Vorjahr: 6.366). Davon waren 8.977 Angestellte (Vorjahr: 5.657) im Innendienst, 1.123 Angestellte im Außendienst (Vorjahr: 652) 51 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr: 57). Insgesamt wurden durchschnittlich 5.260 (Vorjahr: 2.964) Mitarbeiterinnen und 5.261 (Vorjahr: 3.402) Mitarbeiter beschäftigt. Darüber hinaus waren in 2008 durchschnittlich 370 Auszubildende (Vorjahr: 197) in unserem Unternehmen tätig. Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen im Geschäftsjahr 265.030,46 Euro (Vorjahr: 273.105,00 Euro) Angabepflichtige Beträge nach § 285 Nr .9 c HGB sind nicht angefallen. Im Geschäftsjahr 2008 gehörten dem Aufsichtsrat folgende Mitglieder an:
Dem Vorstand gehörten im abgelaufenen Geschäftsjahr folgende Mitglieder an: Dr. Frank Keuper Wolfgang Hanssmann Dr. Markus Hofmann Bernd Jung (ab 01.05.2008) Ulrich C. Nießen Anette Rosenzweig (bis 30.04.2008) Dr. Heinz-Peter Roß Gernot Schlösser Jens Wieland Die Verantwortungsbereiche der Vorstandsmitglieder werden auf Seite 5 dargestellt. Die AXA Konzern AG hält 100 % der Anteile an der AXA Service AG. Zwischen der AXA Konzern AG als herrschendem Unternehmen und unserer Gesellschaft wurde am 15.05.2003 mit Zustimmung der Hauptversammlung vom 15.07.2003 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Im Verhältnis zur AXA Konzern AG stellt die AXA Service AG ein Konzernunternehmen im Sinne von § 15 AktG in Verbindung mit § 18 Abs. 1 AktG dar. Die AXA Konzern AG und ihre Tochtergesellschaften werden in den Konzernabschluss der AXA S.A., Paris sowie in den Konzernabschluss der AXA Konzern AG, Köln, zum 31.12.2008 einbezogen. Die AXA S.A. stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf, die AXA Konzern AG stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss der AXA S.A. , Paris wird bei der französischen Finanzaufsichtbehörde in Paris (Autorités des Marches Financiérs) unter RCS ( Registre du Commerce et des Sociétés) 572 093 920 hinterlegt. Der Konzernabschluss der AXA Konzern AG wird im elektronischen Bundesanzeiger und im Unternehmensregister des Bundesministeriums für Justiz veröffentlicht.
Köln, den 23. März 2009 Der Vorstand Dr. Keuper Hanssmann Dr. Hofmann Jung Nießen Dr. Roß Schlösser Wieland Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der AXA Service AG, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 2. April 2009 PricewaterhouseCoopers
Michael Peters, Wirtschaftsprüfer ppa. Christofer, Hattemer Wirtschaftsprüfer |
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