EW Biotech GmbH
Selbe AdresseForschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Konrad Dr. Otto seit 4.5.2023 | Prokura |
Christian Fuchs seit 16.11.2022 | Prokura |
Lester von Bowman seit 28.2.2008 | Geschäftsführer |
Dietrich von der Verrsg seit 18.10.2006 | Geschäftsführer |
Silvio Dr. Kammer seit 18.10.2006 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Innospec Limited | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Innospec Leuna GmbHLeunaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen des Unternehmens1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Innospec Leuna GmbH (im Folgenden auch kurz Innospec oder Gesellschaft genannt) ist ein Unternehmen der Petrochemie und betreibt am größten zusammenhängenden Chemiestandort Deutschlands in Leuna eine Hochdruckpolymerisationsanlage zur Herstellung von Spezialpolymeren auf Basis des Gases Ethylen. Dabei werden drei Gruppen an Spezialpolymeren, die Dieseladditive, die Polyethylen-Wachse und die Ethylen-Vinylacetat-Kunststoffe (EVAs) produziert und vermarktet. Jede dieser drei Produktgruppen bedient eigene Marktsegmente, die wiederum sehr unterschiedliche geschäftliche Ansätze erfordern. Zu unseren wesentlichen Kunden zählen Kunststoffverarbeiter, Masterbatch- und Compoundeure, Hersteller von Schmelzklebstoffen, Coating-Produzenten sowie Raffinerien. Die Gesellschaft gehört zum weltweit tätigen Konzern der Innospec Inc., Englewood, Colorado, USA, und ist über Liefer- und Leistungsbeziehungen mit den Unternehmen dieses Konzerns verbunden. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft tätigt regelmäßig Produktweiterentwicklungen, die sich vor allem an den Anforderungen der bedienten Märkte und Kunden orientieren und sich auf die strategischen Geschäftsfelder beziehen. Solche Leistungen werden auch von verbundenen Unternehmen bezogen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden insbesondere die Entwicklungsaktivitäten in den Bereichen Dieseladditive und EAO-Wachse intensiviert, um diese Geschäftsbereiche mittelfristig weiter durch wettbewerbsfähige und innovative Produkte zu stärken. In beiden Geschäftsfeldern konnten im Jahr 2023 erfolgreich neue Produkte kommerzialisiert werden. B. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Die Gesellschaft verfolgt die Veröffentlichungen einschlägiger Branchendienste und orientiert sich an der Nachfrage des Marktes. Traditionell liegt ein Großteil des Absatzes in Europa, wobei das Wachs- und das Dieseladditivgeschäft auch global betrieben werden. Nach wie vor bevorzugen die europäischen Verbraucher regional produzierte Spezialitäten. Die insbesondere für Lieferungen aus Asien wieder komplizierter werdenden Transportwege erweisen sich für die Gesellschaft erneut als vorteilhaft, da sie eine Priorisierung regionaler Produzenten im Stammmarkt Europa fördern. 2. Geschäftsentwicklung Das Geschäft mit Dieseladditiven (CFI) konnte trotz der anhaltenden Diskussion um den Diesel als Teil des Geschäftsfeldes Fuel Specialties der Innospec-Unternehmensgruppe und entgegen ersten Anlagenschließungen eines bedeutenden Wettbewerbers weltweit fortgeführt und ausgebaut werden. Die Innospec-Gruppe ist entschlossen, den Bereich Kraftstoffadditive auch langfristig als geschäftliche Aktivität fortzuführen und weltweit zu vergrößern. Das Wachsgeschäft des Unternehmens wurde weiter sehr erfolgreich global betrieben, insbesondere wenn man den starken Konkurrenzdruck aus Nordamerika wegen der dort niedrigeren Produktionskosten (Rohstoff- und Energiepreise) bedenkt. Gegen die allgemeine Rezessionsstimmung im Bausektor und Automobilbau war aber schwer entgegenzuwirken. Da alle Märkte regional gesehen im Jahr 2023 überversorgt waren, führte die schwierig vorhersagbare Kostenentwicklung zu einem Rückgang der Nachfrage nach Polyethylen-Wachsen. Auch das EVA-Kunststoff-Geschäft erlebte im Gegensatz zu den beiden Vorjahren eine lokale Überversorgung. Zusammen mit den allgemeinen Konjunktursorgen der Märkte stagnierte dieses Geschäft und verringerte sich in den Bereichen, in welchen Investitionen verschoben wurden. Nur mit ausgewählten Kunden konnten Geschäfte auf einem guten Niveau weiter betrieben werden. Der bereits im Jahr 2011 erreichte hohe Standard eines integrierten Qualitäts-, Umwelt-, Energie- und Arbeitsschutzmanagements nach DIN ISO 9001/14001/50001/18001 wurde erhalten. Das Thema CFP (Carbon Footprint) wurde intensiv weiterentwickelt. Innospec setzt damit nach wie vor auf die hohen Standards eines in Deutschland produzierenden Unternehmens. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter betrug 109 (i. Vj. 106). Das Durchschnittsalter lag weiterhin bei rund 40 Jahren. Innospec ist damit am Chemiestandort Leuna ein sehr junges Unternehmen. Die langjährige Personalpolitik macht sich zunehmend positiv bemerkbar, da sich weiterhin auch junge Fachkräfte bei Innospec bewerben. Damit profitiert das Unternehmen von einer diversifizierten Altersstruktur. 3. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung werden, wie in den Berichtszeiträumen in der Vergangenheit auch, unter anderem die Kenngrößen Umsatz und Ergebnis vor Steuern herangezogen. Für diese Kenngrößen wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr angesichts der allgemeinen Rezession in den Märkten und den lokal überdurchschnittlich hohen Produktionskosten die Ziele nicht vollständig und in allen Bereichen erreicht. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren sieht die Innospec insbesondere in den Bereichen Sicherheit und Umwelt. Ziel ist es, die Sicherheits- und Umweltrisiken sowie Energieeinsparung nicht nur zu kontrollieren, sondern auch an der permanenten Verbesserung der eigenen Verfahrensweisen zu arbeiten. Dazu werden umfangreiche Kenndaten erhoben, die vorwiegend intern berichtet und ausgewertet, aber auch mit den jeweiligen Auditoren detailliert besprochen werden. 4. Lage Ertragslage Das Geschäftsjahr 2023 verlief im Ergebnis positiv. Der Umsatz belief sich auf EUR 67,2 Mio (i. Vj. EUR 84,1 Mio). Das Ergebnis vor Steuern betrug EUR 7,0 Mio (i. Vj. EUR 11,3 Mio). Mit diesem Ergebnis ist es Innospec auch unter erschwerten Bedingungen gelungen, die eigene Marktposition und die eigene wirtschaftliche Position international deutlich zu festigen. Die strategisch angestrebte Veränderung im Produktmix hin zu margenträchtigeren Produkten konnte auch im Jahr 2023 fortgesetzt werden und ermöglicht weiterhin eine angemessene Risikoverteilung regional und über die Abnehmerbranchen. Unter Berücksichtigung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag erzielte Innospec einen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 5,0 Mio (i. Vj. EUR 8,2 Mio). Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um 4,7 % gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 3 % reduziert. An der längerfristig angelegten guten Kooperation mit Partnern zur Versorgung des Unternehmens wurde festgehalten. Die Materialeinsatzquote lag bei ca. 62 % (i. Vj. ca. 63 %). Vermögens- und Finanzlage Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft ist durch eine verbesserte Eigenkapitalbasis gekennzeichnet. Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme beträgt 49 % (i. Vj. 42,1 %). Eigenkapitalerhöhend wirkte sich der Jahresüberschuss des laufenden Jahres aus. Eine Gewinnausschüttung gab es im Jahr 2023 nicht. Der Bestand der fertigen Erzeugnisse und Waren zum Bilanzstichtag (EUR 26,9 Mio) hat sich im Vergleich zum Vorjahresstichtag (EUR 20,0 Mio) erneut deutlich erhöht. Wir gehen vom vollständigen Absatz der fertigen Erzeugnisse im kommenden Geschäftsjahr aus. Ausgenommen sind Spezialprodukte, für die aufgrund der Kampagnenfahrweise der Innospec längere Lagerzeiten geplant sind. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich unter anderem durch den Rückgang der Cash-Pool-Forderungen um EUR 4,1 Mio auf EUR 0,6 Mio deutlich auf EUR 6,8 Mio reduziert (i. Vj. EUR 13,6 Mio). Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug im Jahr 2023 EUR 1,2 Mio (i. Vj. EUR 5,5 Mio) und ist wesentlich durch die Zunahme der Vorräte beeinflusst. Der negative Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von EUR 4,0 Mio (i. Vj. EUR 1,6 Mio) resultiert aus Investitionen in Anlagevermögen. Der negative Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von EUR 1,3 Mio (i.Vj. EUR 1,0 Mio) betrifft die Rückführung eines Gesellschafterdarlehens sowie die entsprechenden Zinszahlungen. Die bilanziellen Deckungsgrade haben sich gegenüber dem Vorjahr erneut verbessert. Die Innospec weist zum Stichtag eine Liquiditätsüberdeckung (kurzfristig gebundene Vermögenswerte abzüglich kurzfristiger Fremdmittel) von EUR 29,7 Mio nach einer Liquiditätsüberdeckung von EUR 28,2 Mio im Vorjahr aus. Der Geschäftsbetrieb lässt sich weiterhin durch selbst erwirtschaftete Mittel finanzieren. Die Instandhaltung wurde weiterhin unter Einbezug externer Spezialisten umgesetzt bzw. weiterentwickelt, um eine hohe Anlageneffizienz und vor allem auch eine hohe Anlagenstabilität zu gewährleisten. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht1. Prognosebericht Durch die Unsicherheit über weitere Russlandsanktionen und im internationalen Vergleich sehr hohe Rohstoff- und Energiekosten, ist die weitere Entwicklung über 2024 hinaus schwierig einzuschätzen. Die geopolitischen Verwerfungen im Nahen und Mittleren Osten führen zu erheblichen Beeinträchtigungen der Lieferketten. Auf jeden Fall wird das zur deutlichen Verteuerung von Frachtraten führen, wodurch das Exportgeschäft der Gesellschaft nicht leichter wird. Andererseits werden sich die niedrigen Lagerbestände bei Kunden und Wettbewerbern zum Ende des Jahres 2023 positiv auf das Geschäft im Laufe des Jahres 2024 auswirken. Abzuwarten bleibt, wie sich die nach wie vor bestehende leichte Rezession auf die Geschäfte auswirkt. Die Gesellschaft erwartet ein schwieriges Geschäftsjahr 2024, mit zum Teil negativen Auswirkungen auf die Rendite aufgrund der globalen Überversorgung der Märkte und anhaltend sehr hohen Produktionskosten in Leuna im Gegensatz zu Nordamerika und Asien, aber auch innerhalb der EU, wie etwa in Polen. Dennoch bleibt das Ziel, die eigene Marktposition international weiter zu festigen. Die hohe Internationalisierung wird auch im Jahr 2024 ein wichtiger Baustein der Geschäftsstrategie bleiben und mehr Chancen für Vertriebsaktivitäten bringen. Unser Ziel bleibt es, die Stellung im Markt konsequent auszubauen. In unserer Planung gehen wir unter Annahme lokal stabiler Rohstoffpreise und sinkender Energiekosten im Jahr 2024 von Umsatzerlösen und einem Ergebnis vor Steuern in der Höhe wie im Jahr 2023 aus. Das Ausscheiden eines bedeutenden Mitbewerbers aus dem Markt der Diesel-Additive und Polymere könnte möglicherweise zu signifikantem, nicht geplanten Zusatzgeschäften führen. 2. Risikobericht Risikomanagement: Für die Handhabung der Risiken im Markt verfügt die Gesellschaft über gute und aktualisierte Berichts-, Informations- und Schulungssysteme. Ebenso ist die ständige Überwachung der Finanzströme durch ein effizientes Berichtswesen gewährleistet. Es gibt regelmäßige Zusammenkünfte des Managements, in denen alle Risiken aus dem Markt, den Rechts- und den Finanzbeziehungen sowie seitens Produktion und Technik erörtert und diskutiert werden. Einhergehend mit einer systematischen Analyse dieser Risiken werden auch Maßnahmen vereinbart, um ihnen entgegenzuwirken. Es sind derzeit keine Risiken erkennbar, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten. Zusätzlich werden von der Muttergesellschaft in vielen Bereichen Unterstützungsleistungen getätigt. Diese sind gerade im Management der verschiedenen Risiken von Bedeutung. Darstellung der Einzelrisiken: Anlagen- und Havarie-Risiko (niedrig) Mit einem weiterhin sehr hohen Instandhaltungsbudget wurden auch im Jahr 2023 vielfältige Arbeiten zur langfristigen Sicherung der Anlagen geleistet. Aufgrund der spezifischen Prozesscharakteristika (explosives Gas, hoher Druck, hohe Temperaturen) gilt es vor allem, die Anlagensicherheit kontinuierlich zu überwachen und den jeweiligen Erkenntnissen und dem Stand der Technik gemäß weiterzuentwickeln. Es existieren umfangreiche Pläne, um diese permanente Verbesserung zu erreichen, die auch im Jahr 2024 konsequent fortgeführt werden. Die reibungslose Inbetriebnahme eines neuen Hochdruckreaktors im Jahr 2021 und einer neuen Pastillierungsanlage im Jahr 2023 sind Ausdruck des auf Sicherheit und Nachhaltigkeit orientierten Anlagenmanagements. Sicherheit / Energie / Umwelt (niedrig) Innospec hat seit Jahren eine umfassende integrierte Zertifizierung und ist darüber hinaus bestrebt, jegliche Sicherheits- und Umweltrisiken nicht nur zu kontrollieren, sondern an der kontinuierlichen Verbesserung der eigenen Verfahrensweisen zu arbeiten. Dazu werden sehr umfangreiche Kenndaten erhoben, die regelmäßig intern berichtet und ausgewertet aber auch mit den Auditoren detailliert besprochen werden. Basierend auf den Auswertungen werden angepasste lösungsorientierte Maßnahmen erarbeitet, um zeitnah und konsequent Verbesserungen zu erzielen. Das Unternehmen wird daher wesentlich auch anhand dieser Daten und Auswertungen geführt. Im Jahr 2023 wurden erneut mehrere Initiativen ergriffen, um eine verbesserte Energieeffizienz zu erreichen. Die Arbeiten dazu werden im Jahr 2024 und den Folgejahren fortgeführt, da sie nicht alle kurzfristig umgesetzt werden können. Kreditrisiken (niedrig) Innospec hat seine konservative Kreditpolitik fortgesetzt. Die Warenkreditversicherung besteht fort. Forderungsausfälle stellen eine absolute Ausnahme dar. Zudem bestehen zu einer Vielzahl von Kunden langjährige stabile Geschäftsbeziehungen. Marktpreisrisiken Rohstoffe (mittel) Die Haupteinsatzrohstoffe, wie das Ethylen, unterliegen Marktpreisschwankungen. Die Gesellschaft ist dem Risiko ausgesetzt, dass insbesondere Preissteigerungen nicht vollumfänglich und nur zeitlich verzögert an die Kunden weitergegeben werden können. Die Gesellschaft ist bestrebt, teilweise auch langfristige Lieferverträge abzuschließen, um kurzfristige Preissteigerungen an den Markt weitergeben zu können und dies durch entsprechend gestaltete Beschaffungsverträge zu reflektieren. Versorgungsrisiken Rohstoffe (mittel) Die Versorgung mit Ethylen erfolgt vorwiegend aus dem nahegelegenen Cracker in Böhlen sowie über die Pipeline aus Stade, durch die Off-Shore-Ethylen in das Pipeline-Netz gespeist wird. Die Ölversorgung der Raffinerie in Leuna und damit die Versorgung des Crackers mit Naphta erfolgt seit 2023 über das vom Hafen in Danzig kommende deutsche Pipeline-Netzwerk. Für die Innospec gehen wir aufgrund der vergleichsweise geringen Menge an Ethylen von einer robusten Lieferfähigkeit des Crackers in Böhlen aus. Von zentraler Bedeutung ist die Gasversorgung des Chemiestandortes Leuna, auf der der Bezug von Mitteldruckdampf von Innospec basiert. Hierbei ist für das Jahr 2024 wiederum nicht mit einer Mangelsituation zu rechnen. 3. Chancenbericht Produktmix Der Produktmix wurde im Jahr 2023 gemäß der Unternehmensstrategie weitergeführt. Damit bleibt der erreichte Grad der Diversifizierung in regional unterschiedlichen Anwendungen gefestigt und bietet somit eine solide Ausgangslage, die eigene Marktposition international langfristig zu behaupten. Globalen Transportkapazitäten und Risiken Beschränkte Transportkapazitäten, längere Lieferzeiten und die Verteuerungen von Frachtkapazitäten werden auch im Jahr 2024 eine wirtschaftlich wichtige Rolle spielen, zumindest so lange der Nahost-Konflikt weiterhin die internationalen Schifffahrtsrouten beeinträchtigt. Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der Innospec Leuna GmbH (im Folgenden auch kurz Innospec oder Gesellschaft genannt) ist nach den maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt worden. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Leuna und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Stendal unter HRB 210552 eingetragen. Die Gesellschaft hat die Rechnungslegungs-, Prüfungs- und Offenlegungsvorschriften einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB zu erfüllen. Im Interesse der besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, teilweise im Anhang aufgeführt. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenEntgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer bewertet. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt bei Software drei bis fünf Jahre. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und, sofern abnutzbar, planmäßig linear über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei dem zum 31. Dezember 1996 eingebrachten Anlagevermögen werden die Anschaffungskosten in Höhe der vertraglich vereinbarten Einbringungswerte angesetzt. In die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen werden die direkt zurechenbaren Kosten sowie Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Wertverzehr des Anlagevermögens einbezogen. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern sind wie folgt:
Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen vorgenommen. Zuschreibungen erfolgen, soweit die Gründe für außerplanmäßige Abschreibungen entfallen sind. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800 im Einzelfall werden im Jahr ihres Zugangs vollständig abgeschrieben. Geleistete Anzahlungen werden zum Nennbetrag angesetzt. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Wiederbeschaffungskosten bewertet. Fertige Erzeugnisse werden zu durchschnittlichen Herstellungskosten bewertet, in die neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der notwendigen Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie der fertigungsbedingten Abschreibungen einbezogen werden. Soweit erforderlich, wird der niedrigere beizulegende Wert am Bilanzstichtag angesetzt, wobei sowohl der Beschaffungs- als auch der Absatzmarkt betrachtet wird. Waren werden chargenweise zu den Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Verkaufspreis bewertet. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 0,5 % auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen gebildet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen. Die Gesellschaft verfügt über temporäre Differenzen aus dem Unterschied von handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen. Diese resultieren im Wesentlichen aus den Bilanzposten Anlagevermögen, Sonderposten für Zuwendungen sowie sonstige Rückstellungen. Bei der Ermittlung wurde ein Steuersatz von 28,08 % (Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer) zugrunde gelegt. Die saldiert ausgewiesene passive Steuerlatenz beträgt TEUR 147 (31.12.2022 TEUR 62). Die latenten Steuern haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
Das Eigenkapital wird zum Nennbetrag angesetzt. Gemäß § 265 Abs. 5 HGB wird ein Sonderposten für Investitionszuwendungen ausgewiesen. Er resultiert aus Investitionszulagen nach dem Investitionszulagengesetz sowie aus Investitionszuschüssen aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur". Die Auflösung erfolgt entsprechend dem Abschreibungsverlauf der geförderten Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre entsprechend ihrer Restlaufzeit abgezinst. Die erhaltenen Anzahlungen werden mit Ihrem Nennbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Zeitpunkt der Erstbuchung erfasst. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet. Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden § 253 Abs. 1 Satz 1 (Anschaffungskostenprinzip) und § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 (Realisationsprinzip) HGB nicht angewendet. III. Erläuterungen zur BilanzDie Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens sind gesondert im Anlagengitter (Seiten 13 ff) dargestellt. Zum 31. Dezember 2023 sind Handelswaren in Höhe von TEUR 611 im Posten Fertige Erzeugnisse und Waren enthalten (31. Dezember 2022 TEUR 2.514). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren mit TEUR 6.134 (31. Dezember 2022 TEUR 8.863) aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Von den Forderungen betreffen TEUR 4.780 (31. Dezember 2022 TEUR 7.192) die Gesellschafterin. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten eine Forderung aus Strom- und Energiesteuer von TEUR 431 (31. Dezember 2022 TEUR 461) sowie die noch ausstehende Forderung aus dem EWPBG und StromPBG gegenüber dem örtlichen Energieversorger in Höhe von TEUR 304. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält abgegrenzte Versicherungsprämien sowie sonstige Ausgaben, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Der Sonderposten enthält passivisch abgegrenzte Investitionszulagen nach dem Investitionszulagengesetz von TEUR 62 sowie Investitionszuschüsse aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" von TEUR 64. Die sonstigen Rückstellungen betreffen vor allem die Verbindlichkeiten aus dem EWPBG und StromPBG (TEUR 1.634), Mitarbeiter- Sonderzahlungen (TEUR 463), ausstehende Rechnungen (TEUR 231), Aktienoptionen und ähnliche Pläne (TEUR 317) sowie Urlaubsrückstände (TEUR 151) und Jubiläumsrückstellungen (TEUR 72). Bezüglich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen übliche Eigentumsvorbehalte bzw. verlängerte Eigentumsvorbehalte der Lieferanten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 1.798 (31. Dezember 2022 TEUR 2.142) Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Es bestehen in Höhe von TEUR 16.840 (31. Dezember 2022 TEUR 17.371) Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin haben in Höhe von TEUR 14.450 eine Restlaufzeit von einem bis unter fünf Jahren. Die übrigen Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungNach geografisch bestimmten Märkten entfallen von den Umsatzerlösen 47 % auf Inlandsumsätze, 23 % auf Auslandsumsätze in EU-Ländern und 30 % auf Umsätze außerhalb der EU. Nach Tätigkeitsbereichen entfallen 38 % der Umsätze auf Raffinerieprodukte, 23 % auf Kunststoffe, 24 % auf Beschichtungen, Lacke und Farben sowie 15 % auf übrige Produkte. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 111 (2022 TEUR 293), Erträge aus der Auflösung Sonderposten in Höhe von TEUR 25 (2022 TEUR 35) sowie periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 321 (2022 TEUR 16) enthalten. Die periodenfremden Erträge entfallen im Wesentlichen auf nachträglich aktiviertes Anlagevermögen von TEUR 143, einem höher ausfallenden Rabatt für Lieferungen im Vorjahr von TEUR 74 sowie einer Stromsteuererstattung für das Vorjahr von TEUR 94. Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersvorsorge in Höhe von TEUR 64 (2022 TEUR 66) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind zum Bilanzstichtag Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 74 (2022 TEUR 193) sowie periodenfremde Aufwendungen von TEUR 78 (2022 TEUR 49) enthalten. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen im Wesentlichen Aufwendungen für Körperschaftsteuer (TEUR 996), Solidaritätszuschlag (TEUR 55) sowie Gewerbesteuer (TEUR 834). Aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern resultiert ein Steueraufwand von TEUR 85 (Vorjahr TEUR 62). V. Sonstige finanzielle VerpflichtungenAus Verträgen im Zusammenhang mit geplanten Investitionen ergeben sich Zahlungsverpflichtungen in Höhe von ca. TEUR 425, weitere TEUR 743 resultieren aus Leasingverpflichtungen. VI. Sonstige Angaben1. Gesellschaftsorgane Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr bzw. bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses:
Da nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhält, wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer verzichtet. 2. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers wird direkt dem Konzernabschlussprüfer berechnet und in den Konzernabschluss des Unternehmens einbezogen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen aufstellt. Für Abschlussprüferleistungen wurden der Innospec konzernintern TEUR 49 weiterbelastet. 3. Mitarbeiter Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer (ohne Auszubildende und Geschäftsführer) betrug:
4. Nachtragsbericht Auch nach dem Ende des Geschäftsjahres 2023 blieben die Auswirkungen der andauernden Kriegshandlungen in der Ukraine und des Nahostkonflikts spürbar. Unverändert bestehen besonders in Deutschland und Europa Rezession und Unsicherheiten. Das hohe Niveau der Energiepreise und Beschaffungskosten einschließlich gestiegener Frachtraten als auch hoher Bürokratieaufwand belasten die internationale Wettbewerbsfähigkeit. Die möglichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft sind bislang jedoch nicht abschließend einschätzbar. 5. Konzernabschluss Die Innospec Inc., Englewood, Colorado, USA, stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis auf. Dieser Konzernabschluss kann im Internet unter der Adresse www.sec.gov eingesehen werden.
Leuna, den 4. Juni 2024 Richard Marks, Geschäftsführer Dietrich von der Wense, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Innospec Leuna GmbH, Leuna Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Innospec Leuna GmbH, Leuna, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Innospec Leuna GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leipzig, den 4. Juni 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Clivia Döll, Wirtschaftsprüferin ppa. Dirk Leja, Wirtschaftsprüfer Gewinnverwendungsbeschluss:Der Jahresüberschuss in Höhe von 4.967.456,78 € wird auf das Geschäftsjahr 2024 vorgetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 28. August 2024 festgestellt. |
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Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit chemischen Erzeugnissen
Beseitigung von anderen Umweltverschmutzungen und sonstige Tätigkeiten in der Abfallbewirtschaftung
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Bau von Industrieanlagen, außer Gebäuden
Wärme- und Kältehandel
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Großhandel mit chemischen Erzeugnissen
Spezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Großhandel mit chemischen Erzeugnissen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Großhandel mit chemischen Erzeugnissen
Herstellung von sonstigen anorganischen Grundstoffen und Chemikalien
Großhandel mit chemischen Erzeugnissen
Herstellung von Farbstoffen und Pigmenten
Großhandel mit chemischen Erzeugnissen
Großhandel mit chemischen Erzeugnissen
Großhandel mit chemischen Erzeugnissen
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von elektrischem Installationsmaterial
Großhandel mit chemischen Erzeugnissen
Herstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen Erzeugnissen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen