Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 660381
Eingetragen
21.1.1980
Branche
Einzelhandel mit Brillen und KontaktlinsenEinzelhandel mit sonstigen medizinischen und orthopädischen ArtikelnEinzelhandel mit Foto- und optischen Erzeugnissen, ohne Augenoptik
Gegenstand
Dienstleistungen der Augenoptik, für Hörgeräte und andere optischen Geräte, Einzelhandel mit Brillen, Hörgeräten und anderen einschlägigen Artikeln.

Historie

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Management

NameRolle
Martin Kles
seit 29.11.2006
Geschäftsführer
Hannelore Kles
seit 29.11.2006
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Optik Mayer GmbH

Heidenheim an der Brenz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

Aktiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 17.483,00 8.803,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.624,00 4.430,00
II. Sachanlagen 14.859,00 4.373,00
B. Umlaufvermögen 106.908,81 195.092,23
I. Vorräte 65.682,91 65.155,02
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 26.319,88 125.610,86
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 14.906,02 4.326,35
C. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 23.721,38 0,00
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 122.168,08 149.598,36
Bilanzsumme, Summe Aktiva 270.281,27 353.493,59

Passiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Verlustvortrag 148.168,08 175.598,36
III. nicht gedeckter Fehlbetrag 122.168,08 149.598,36
B. Rückstellungen 4.440,00 87.865,00
C. Verbindlichkeiten 212.059,27 220.973,59
D. Rechnungsabgrenzungsposten 53.782,00 44.655,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 270.281,27 353.493,59

Anhang


 
Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Firma Optik Mayer GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

Von den Erleichterungen des § 326 HGB bei der Offenlegung wurde Gebrauch gemacht. Ebenso hat die Gesellschaft von der Aufstellung eines Lageberichtes gem. § 264 Abs. 1 HGB abgesehen.

Im Jahresabschluss 2010 wurden die geänderten Vorschriften des BilMoG angewandt. Umstellungseffekte zum 01.01.2010 ergaben sich dadurch nicht.


Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind grundsätzlich nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Gemäß § 246 Abs. 2 HGB wurde die Rückdeckungsversicherung, die ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dient, mit der entsprechenden Pensionsverpflichtung verrechnet.

Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

Immaterielle Vermögensgegenstände bestehen aus EDV-Software in Höhe von Euro 2.624,00. Sie sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Grundlage der planmäßigen Abschreibungen war die voraussichtliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von Euro 150,00 bis Euro 1.000,00 wurden als Sammelposten auf 5 Jahre abgeschrieben.

Die Vorräte sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren Teilwert angesetzt.

Für Bestandsrisiken werden  ausreichende Abschläge gebildet. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt verlustfrei.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von Euro 6.051,71 sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen.

Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt.

Bei der Saldierung der Pensionsrückstellung mit dem Deckungsvermögen ergibt sich ein aktiver Unterschiedsbetrag. Die Gesellschaft hat zum 01.01.2010 ein versicherungsmathematisches Gutachten, unter Berücksichtigung der nach BilMoG geltenden Bewertungsvorschriften für Pensionsrückstellungen, erstellen lassen. Dabei wurde ein Rechnungszins von 5,25 % zugrunde gelegt.
Zum 01.01.2010 ergibt sich aus der Neubewertung der Pensionsrückstellung ein Auflösungsbetrag in Höhe von Euro 267,00. Die Gesellschaft nimmt das Wahlrecht in Anspruch auf die Auflösung zu verzichten.
Die Berechnung der Pensionsrückstellung gemäß versicherungsmathematischem Gutachten der Allianz Lebensversicherungs-AG zum 31.12.2010 ergibt einen Erfüllungsbetrag in Höhe von Euro 93.180,00. Die Bewertung erfolgte nach der PUC-Methode und den Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck. Es wurde ein Rechnungszins von 5,15 % zugrunde gelegt.

Zur Abdeckung des Risikos wurde eine Rückdeckungsversicherung abgeschlossen, die der Geschäftsführerin, Frau Hannelore Kles, verpfändet wurde. Der Zeitwert der Rückdeckungsversicherung beträgt zum Stichtag 31.12.2010 Euro 116.901,38.
Der aktive Unterschiedsbetrag zwischen dem Zeitwert des Deckungsvermögens und dem Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung beträgt Euro 23.721,38.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 186.110,14.
In den sonstigen Verbindlichkeiten enthalten sind Verbindlichkeiten gegenüber zwei Gesellschaftern in Höhe von insgesamt Euro 186.110,14. Dabei handelt es sich um Darlehen der folgenden Gesellschafter:
Hannelore Kles Euro 158.227,66
Martin Kles Euro 27.882,48

Bezüglich der Darlehen von Hannelore Kles und Martin Kles wurde der Rangrücktritt hinter alle übrigen Gläubiger der Firma Optik Mayer GmbH erklärt.



Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestanden am Bilanzstichtag nicht.

Im Geschäftsjahr 2010 erfolgte die Geschäftsführung der Firma Optik Mayer GmbH durch
- Frau Hannelore Kles, Augenoptikerin
- Herrn Martin Kles, Hörgeräteakustikermeister, Augenoptiker

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 10.08.2011 festgestellt.

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