Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 125109
Vorher
Delft Instruments-BRD GmbHDeIft lnstruments-BRD GmbH
Eingetragen
6.4.2004
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenGroßhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und LaborbedarfTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von pharmazeutischen Erzeugnissen, medizinischen Artikeln, Krankenhaus-, Dental- und Altenpflegebedarf
Gegenstand
der Handel mit Geräten für medizinische Anwendungen und sonstigen medizinischtechnischen Produkten einschließlich Zubehör sowie alle damit zusammenhängenden Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Kai Dr. Kütemeyer
seit 9.5.2025
Prokura
Moritz Fiebig
seit 15.5.2018
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Elektainstrument ABSWE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Nucletron International B.V.
Netherlands
8.000.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Elekta GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2023 bis zum 30.04.2024

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Elekta GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Elekta GmbH, Hamburg - bestehend aus der Bilanz zum 30. April 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Elekta GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. April 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 20. November 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Barnstedt, Wirtschaftsprüfer

Heim, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 30. April 2024

Aktiva

30.04.2023
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 263.303,22 110
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 21.226.829,48 15.827
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.130.133,98 7.841
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 24.928.799,92 18.775
3. Sonstige Vermögensgegenstände 508.349,63 169
32.567.283,53 26.785
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3,81 4.653
53.794.116,82 47.264
C. Rechnungsabgrenzungsposten 369.068,69 300
54.426.488,73 47.674

Passiva

30.04.2023
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 4.100.000,00 4.100
II. Kapitalrücklage 412.145,71 412
III. Verlustvortrag -1.008.969,31 -5.523
IV. Jahresüberschuss 3.437.967,50 4.514
6.941.143,90 3.503
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.657.413,00 1.686
2. Sonstige Rückstellungen 3.974.880,00 4.937
5.632.293,00 6.623
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 21.380.280,80 13.113
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 596.613,31 411
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 12.823.457,79 18.224
4. Sonstige Verbindlichkeiten 579.146,84 509
davon aus Steuern EUR 308.873,22 (Vj. TEUR 339)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 41.658,27 (Vj. TEUR 55)
35.379.498,74 32.257
D. Rechnungsabgrenzungsposten 6.473.553,09 5.292
54.426.488,73 47.674

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023/24

2022/23
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 62.747.108,71 81.316
2. Sonstige betriebliche Erträge 62.971,68 719
62.810.080,39 82.035
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 39.322.574,54 54.777
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 938.950,03 1.588
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 10.744.960,99 11.964
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.632.432,16 1.914
davon für Altersversorgung EUR 28.953,28 (Vj. TEUR 305)
5. Abschreibungen auf Sachanlagen 5.948,73 94
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.699.041,97 5.499
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 0,00 (Vj.TEUR 4)
58.343.908,42 75.836
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 675.547,77 94
davon an verbundene Unternehmen EUR 675.547,77 (Vj. TEUR 94)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 29.707,98 35
davon an verbundene Unternehmen EUR 0,00 (Vj. TEUR 3)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.644.044,26 -1.744
10. Ergebnis nach Steuern 3.467.967,50 4.514
11. Sonstige Steuern -30.000,00 0
12. Jahresüberschuss - 3.437.967,50 4.514

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/2024

1. ALLGEMEINE ANGABEN

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag 30. April 2024 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Das Geschäftsjahr beginnt am 1. Mai und endet am 30. April des darauffolgenden Jahres. Die Gesellschaft ist unter der Firma Elekta GmbH mit Sitz in Hamburg beim Amtsgericht Hamburg unter der Nummer HRB 125109 im Handelsregister eingetragen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke teilweise in diesem Anhang gemacht.

2. BILANZIERUNGS-, BEWERTUNGSMETHODEN

Der Jahresabschluss zum 30. April 2024 wurde unter Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Übrigen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Anlagevermögen

Sachanlagevermögen

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, und sofern erforderlich, außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet worden.

Die Abschreibungen wurden entsprechend der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer grundsätzlich linear und im Jahr des Zugangs pro rata temporis vorgenommen. Die Nutzungsdauer liegt zwischen 2 und 13 Jahren.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt.

Umlaufvermögen

Vorräte

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren Wert gemäß § 253 Abs. 4 HGB bewertet.

Für Gängigkeitsrisiken auf den Vorratsbestand waren Abwertungen nicht erforderlich.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert bilanziert. Dem generellen Ausfallrisiko wurde durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen (1% der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen). Für Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden Einzelwertberichtigungen gebildet.

Liquide Mittel

Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zu Nennwerten bilanziert.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden für bereits geleistete Zahlungen in Höhe der auf zukünftige Geschäftsjahre entfallenden Aufwendungen gebildet.

Latente Steuern

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Die aktiven latenten Steuern basieren im Wesentlichen auf Unterschieden bei der Abzinsung der Pensionsrückstellung. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Der verwendete Steuersatz beträgt 32,28%.

Rückstellungen

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden auf Grundlage der versicherungsmathematischen Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Verfahren) unter Verwendung der "Heubeck-Richttafeln 2018 G" ermittelt.

Gemäß Art. 75 Abs.6 Satz1 EGHGB n. F. i. V. m. § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB n. F. sind Altersversorgungsverpflichtungen (Rückstellungen für Pensionen) im Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023/2024 unter Zugrundelegung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Jahre Geschäftsjahre bewertet worden.

Der maßgebliche Rechnungszins für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung am 31. März 2024 betrug bei einer angenommenen Restlaufzeit von fünfzehn Jahren 1,83% p. a. für zehn Jahre Durchschnittsbildung und 1,80% p. a. für sieben Jahre Durchschnittsbildung. Nach einer durch den Aktuar vorgenommenen Projektion wurde ein voraussichtlicher Zinssatz zum 30. April 2024 von 1,83% p. a. für zehn Jahre Durchschnittsbildung (Vorjahr: 1,80% p. a.) und 1,82% p. a. für sieben Jahre Durchschnittsbildung (Vorjahr: 1,52% p. a.) angewendet. Die Differenz des sich daraus unterschiedlich ergebenden Zeitwerts der Pensionsrückstellung beträgt TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 79) und unterliegt der Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs.8 HGB.

Effekte aus Zinssatzänderungen werden im Zinsaufwand (TEUR 30, Vorjahr: TEUR 25) erfasst.

Bei der Ermittlung der Pensionsrückstellungen und ähnlicher Verpflichtungen wurde ein Rententrend von 2,25% p.a. (Vorjahr: 2,25% p.a.) verwendet. Die Berücksichtigung einer durchschnittlichen Fluktuationsrate war nicht erforderlich.

Sonstige Rückstellungen und Steuerrückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste und wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet.

Erhaltene Anzahlungen werden gemäß § 268 Abs. 5 S. 2 HGB gesondert unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen und zum Nennbetrag angesetzt.

Währungsumrechnungen

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden für bereits erhaltene Zahlungen in Höhe der auf zukünftige Geschäftsjahre entfallenden Erträge gebildet.

3. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist dem Anhang beigefügt.

Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 24.929 bestanden in Höhe von TEUR 22.130 (Vorjahr: TEUR 15.255) aus Cash-Pool Forderungen gegen die Konzern-Muttergesellschaft Elekta AB, Stockholm/Schweden, sowie mit TEUR 2.799 (Vorjahr: TEUR 3.520) aus Lieferungen und Leistungen (davon gegenüber dem Gesellschafter: TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 807).

Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten von TEUR 369 (Vorjahr: TEUR 300) enthält Auszahlungen, die Aufwendungen für einen gewissen Zeitraum nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten von TEUR 6.474 (Vorjahr: TEUR 5.292) beinhaltet Einnahmen aus Service-Verträgen für das nachfolgende Geschäftsjahr 2024/2025.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt gemäß Handelsregistereintragung EUR 4.100.000,00 und ist voll eingezahlt.

Die Kapitalrücklage beträgt EUR 412.145,71.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 3.975 beinhalteten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 1.859 (Vorjahr: TEUR 2.246), für Personal in Höhe von TEUR 1.967 (Vorjahr: TEUR 2.525) und für Gewährleistungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 119 (Vorjahr TEUR 166).

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen

Die erhaltenen Anzahlungen erfolgten ausschließlich auf Kundenaufträge, die sich in der Projektierung befanden. Die Laufzeit dieser Anzahlungen beträgt zumeist unter einem Jahr.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 12.823 (Vorjahr TEUR 18.224) bestehen aus Lieferungen und Leistungen und haben, wie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Verbindlichkeiten, wie im Vorjahr eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

4. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Umsatzerlöse

Berichtsjahr
Onkologie Neuro SW Brachy Σ
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Umsätze Geräteverkauf 17.444 12 2.623 1.592 21.671
Umsätze Serviceleistungen 29.865 777 6.073 2.505 39.220
Konzerninterne Weiterbelastungen 998 448 209 201 1.856
48.307 1.237 8.905 4.298 62.747
Vorjahr
Onkologie Neuro SW Brachy Σ
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Umsätze Geräteverkauf 31.824 1.020 6.744 1.983 41.571
Umsätze Serviceleistungen 27.744 713 5.838 2.524 36.819
Konzerninterne Weiterbelastungen 1.441 1.201 69 215 2.926
61.009 2.934 12.651 4.722 81.316

SW steht für Software: Eine umfassende Informations- und Bildmanagementlösung, die die Verwaltung und Optimierung von Krebspatientenprofilen und -behandlungen erleichtert.

Brachy bezeichnet eine spezielle Form der Strahlentherapie: Brachytherapie ist eine Form der Strahlentherapie, die verwendet werden kann, um viele Arten von Krebs zu behandeln. Brachytherapie wird auch als interne Strahlentherapie bezeichnet.

Die Umsatzerlöse wurden im Wesentlichen im Inland erzielt.

Personalaufwand

Die Aufwendungen für Löhne und Gehälter enthalten einmalige Aufwendungen aus Restrukturierungsmaßnahmen in Höhe von TEUR 45 (Vorjahr: TEUR 753).

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen waren TEUR 30 (Vorjahr: TEUR 25) Zinsanteile aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung enthalten.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Elekta AB, Stockholm/Schweden einbezogen und erfüllt somit die Anwendungsvoraussetzungen des Mindeststeuergesetzes (MinStG) für große Unternehmensgruppen, da in mindestens zwei der vier vorangegangenen Geschäftsjahren Umsatzerlöse von mehr als EUR 750 Mio. erzielt wurden. Das Gesetz tritt im Jahr 2024 in Kraft und soll sicherstellen, dass Unternehmensgruppen eine einheitliche effektive Ertragssteuerbelastung von mindestens 15% aufweisen. Für das Geschäftsjahr 2023/2024 ergaben sich keine Auswirkungen. Auch zukünftig erwartet die Gesellschaft keine wesentlichen Auswirkungen aus der Anwendung des Mindeststeuergesetzes.

5. SONSTIGE ANGABEN

Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2023/2024 betrug insgesamt TEUR 30 (Vorjahr: TEUR 25) und betraf ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres 2023/2024 beschäftigten Arbeitnehmer betrug 104 (Vorjahr: 110). Dabei entfielen auf den Bereich Vertrieb 15 Mitarbeiter und auf den der Verwaltung 27. Die übrigen Mitarbeiter betrafen den Bereich Service-Technik (durchschnittlich 62).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen:

2024/25 2025/26 2026/27 2027/28 Summe
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Mietverpflichtungen 81 81 81 81 324
Leasingverpflichtungen 493 327 209 88 1.117
574 408 290 169 1.441

Die Mietverpflichtungen betreffen ausschließlich Mieten für Büroräume. Die Leasingverpflichtungen betreffen ausschließlich Leasingraten für PKW und Fahrräder. Risiken für vertraglich abweichende Inanspruchnahmen bestehen nicht.

Es bestehen Bürgschaften für erhaltene Anzahlungen bei der Danske Bank in Höhe von TEUR 3.497 (Vorjahr: TEUR 5.646), bei der Deutschen Bank in Höhe von TEUR 2.024 (Vorjahr: TEUR 1.085) und bei der Credit Agricole in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 0).

Haftungsverhältnisse

Im Rahmen des von der Elekta AB, Stockholm/Schweden, eingerichteten zentralen Cash-Poolings, an dem neben unserer Gesellschaft verschiedene Gesellschaften des Elekta-Konzerns teilnehmen, haftet unsere Gesellschaft gesamtschuldnerisch für einen eventuellen Verbindlichkeitensaldo, der sich infolge des Cash-Poolings auf dem Konto der Cash-Pool-führenden Gesellschaft, der Elekta AB, Stockholm/Schweden, ergibt. Zum 30. April 2024 bestand kein Haftungsrisiko aus Cash-Pooling, da das Cash-Pool-Konto der Elekta AB, Stockholm/Schweden zum Bilanzstichtag ein Guthabensaldo aufwies.

Das Risiko der Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen wird durch die Geschäftsführung aufgrund der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der teilnehmenden Unternehmen als gering eingeschätzt.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Es wurden keine Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt.

Mitglieder der Geschäftsführung

Herr Dirk Schlüter, Hamburg Dipl.-Kfm., Geschäftsführer Elekta Hamburg
Frau Julia Moser, Innsbruck, Österreich MA, Leiterin Finance

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterbleiben Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführung.

Mutterunternehmen

Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die Elekta Instrument AB, Stockholm/Schweden. Dessen Mutterunternehmen ist die Elekta AB, Stockholm/Schweden (Registernummer 5561170-4015), die den Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Dieser Konzernabschluss wird nach den Grundsätzen der "International Financial Reporting Standards" (IFRS) erstellt und in Stockholm veröffentlicht.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Umstände und Ereignisse, die der Fortführung des Unternehmens oder der Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage entgegenstehen oder die Aussagefähigkeit des Abschlusses beeinflussen, haben nicht stattgefunden.

 

Hamburg, 15. Juli 2024

Dirk Schlüter

Julia Moser

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.05.2023 Zugänge Abgänge 30.04.2024
EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.235.360,44 182.494,38 401.915,87 1.015.938,95
Kumulierte Abschreibungen
01.05.2023 Zugänge Abgänge 30.04.2024
EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.125.272,48 5.948,73 378.585,48 752.635,73
Buchwerte
30.04.2024 30.04.2023
EUR EUR
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 263.303,22 110.087,96

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. MAI 2023 BIS ZUM 30. APRIL 2024

Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Zum 1. Mai 2012 entstand diese Gesellschaft durch Verschmelzung durch Aufnahme der Elekta GmbH, Hamburg, auf die Delft Instruments-BRD GmbH, Solingen, bei gleichzeitig beschlossener Sitzverlegung und Umfirmierung letzterer in Elekta GmbH, Hamburg (im Folgenden: "Elekta"). Die Gesellschaft betreibt die Geschäftsbereiche der vormaligen Elekta GmbH weiter.

Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Geräten für medizinische Anwendungen und sonstigen medizinisch-technischen Produkten einschließlich Zubehör sowie alle damit zusammenhängenden Dienstleistungen aus der Strahlentherapie und Neurochirurgie.

Die Produktpalette stammt im Wesentlichen aus dem Konzernverbund, der schwedischen Elekta AB in Stockholm, zu der die Gesellschaft gehört. Die Elekta GmbH ist grundsätzlich nur auf dem deutschen Markt tätig.

Wirtschaftsbericht

Der grundsätzlich stabile Markt der Strahlentherapie, der seit 12 Jahren quasi einem Duopol gleicht und das Hauptgeschäftsfeld der Elekta GmbH ist, hat im Geschäftsjahr 2023/2024 nicht wieder an Dynamik gewonnen, was unter anderem auf die Krankenhausreform zurückzuführen ist. Trotzdem konnte die Elekta GmbH ihre Marktanteile im Geschäftsjahr wie geplant steigern (44% Marktanteil / im Vorjahr: 30%) und hat damit auch die im Vorjahresprognose getätigte Prognose eines Marktanteils von mehr als 40% erreicht.

Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Der Umsatz ist gegenüber dem Vorjahr mit TEUR 62.747 um TEUR 18.569 gesunken. Ursächlich dafür war insbesondere der Abschluss von zwei Großprojekten aus dem Bereich Strahlentherapie im Vorjahr. Die Entwicklung des Umsatzes im Geschäftsjahr 2023/24 wurde so von der Geschäftsführung erwartet. Der Bereich der Onkologie ist bei den Umsätzen aus Geräteverkauf sowie Serviceleistungen weiterhin mit TEUR 48.307 wesentlicher Umsatzträger (Umsatzanteil rd. 77%, im Vorjahr: rd. 75%).

Bedeutsame Leistungsindikatoren

Elekta steuert ihre operative Geschäftstätigkeit insbesondere anhand der Auftragseingänge der Kunden bei gleichzeitig vorgegebener Produktpalette aus dem Elekta Konzernverbund (wesentlicher finanzieller Leistungsindikator). Darüber hinaus ist ein wesentlicher nicht-finanzieller Leistungsindikator unser jeweiliger Marktanteil und seine Steigerung. Der Marktanteil wird dabei gemessen am Anteil der Auftragsvergaben für Großgeräte im Bereich Strahlentherapie, die an die Elekta GmbH im Geschäftsjahr erfolgt sind.

Die Auftragseingänge werden dabei nach Volumen in EUR gesteuert. Die Marktanteile werden in dem wesentlichen Segment "Strahlentherapie" gemessen.

Die Entwicklung der Leistungsindikatoren im Vergleich zum Vorjahr ist der nachstehenden Tabelle zu entnehmen:

2023/24 2022/23
Auftragseingänge (in Mio. EUR) 62 58
Marktanteile Segment ",Strahlentherapie" 44% 30%

Die im Vorjahr für das Geschäftsjahr 2023/2024 prognostizierten Werte der Leistungsindikatoren und deren Erreichung im Geschäftsjahr sind der folgenden Tabelle zu entnehmen:

Ist-Wert 2023/24 Prognose für 2023/24
Auftragseingänge (in Mio. EUR) 62 63
Marktanteile Segment ,, Strahlentherapie" 44% >40%

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Ertragslage

Der Rohertrag (Umsatz abzüglich Materialaufwand) betrug TEUR 22.486 (im Vorjahr: TEUR 24.951) und sank somit gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.465.

Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich in diesem Jahr um TEUR 656 reduziert. Ursächlich dafür waren vor allem im Vorjahr enthaltene Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 420 und Zahlungen von Versicherungen in Höhe von TEUR 230, die in diesem Jahr nicht angefallen sind.

Im Materialaufwand sanken die Kosten um TEUR 16.103 korrespondierend zum Rückgang der Umsatzerlöse. Es kam zu einer Verbesserung der Bruttomarge, da der Anteil der margenträchtigen Serviceumsätze am Gesamtumsatz im Vergleich zum Vorjahr angestiegen ist.

Vom Rohertrag insgesamt entfielen rd. 71% (Vorjahr: rd. 59%) auf die Sparte der Strahlentherapie (Onkologie).

Der Personalaufwand sank um TEUR 1.501 auf TEUR 12.377 im Wesentlichen durch die gesunkene Anzahl an Mitarbeitern (durchschnittlich 104, Vorjahr: 110), sowie durch die Kosten für einmalige Restrukturierungsmaßnahmen im Vorjahr.

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge erhöhten sich um TEUR 582 zum einen aufgrund des Anstiegs der Forderungen aus dem konzerninternen Cashpooling und zum anderen aufgrund des gestiegenen Zinssatzes, mit dem das Guthaben vergütet wird.

Das Ergebnis vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beträgt TEUR 5.112 (im Vorjahr: TEUR 6.258) und ist somit um TEUR 1.146 gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Die Entwicklung des Jahresergebnisses lag im Rahmen unserer Erwartungen, da im Vorjahr zwei Großprojekte abgeschlossen werden konnten.

Vermögenslage

Die Vorräte stiegen um TEUR 5.400, was im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass die Installation mehrerer Strahlentherapiegeräte im April 2024 begonnen hat und somit zum Stichtag noch nicht abgeschlossen waren. Insgesamt bestehen die Vorräte zu etwa 93% (im Vorjahr: 91%) aus noch nicht abgeschlossenen Projekten.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind um TEUR 6.153 gestiegen. Der Anstieg ist mit TEUR 6.875 auf den Anstieg der Forderungen aus dem konzerninternen Cashpooling zurückzuführen, da im Geschäftsjahr auch die bisher nicht am Cashpooling angeschlossenen Bankkonten der Gesellschaft an das Cashpooling angeschlossen worden sind.

Auf der Passivseite erhöhten sich die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen (TEUR +8.267) überproportional zum Anstieg der Vorräte. Die Anzahlungsquote der laufenden Projekte erhöhte sich damit auf 108% (im Vorjahr: 91%). Die sonstigen Rückstellungen sanken um TEUR 962, im Wesentlichen aufgrund der im Vorjahr enthaltenen Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen.

Die abgegrenzten Einnahmen aus Service-Verträgen, welche einen jährlichen Inflationsausgleich beinhalten, stiegen (TEUR +1.182) innerhalb des passiven Rechnungsabgrenzungspostens.

Finanzlage

Die Finanzlage wird als stabil angesehen. Sie wird immer auch von den Installationszeitpunkten des Projektgeschäfts beeinflusst. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt über die Einbindung in das konzerninterne Cashpooling der Elekta AB, Stockholm, Schweden. Zum Stichtag weist die Gesellschaft gegenüber der Cashpoolführerin eine Forderung in Höhe von TEUR 22.130 (Vorjahr TEUR 15.255) auf. Damit war die Gesellschaft im Geschäftsjahr jederzeit in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen und wird dieses voraussichtlich auch in Zukunft sein.

Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und der Lage des Unternehmens

Die Geschäftsführung beurteilt die Entwicklung des Unternehmens im Geschäftsjahr 2023/24 als positiv, auch weil die Gesellschaft in einem grundsätzlich stabilen Marktumfeld ihren Marktanteil wie prognostiziert steigern konnte. Die Entwicklung des handelsrechtlichen Ergebnisses blieb im Rahmen der Erwartungen.

Die Gesellschaft zeigt im Geschäftsjahr ein positives Jahresergebnis. Auch vor dem Hintergrund der Ergebnis- und Liquiditätsplanung für das Geschäftsjahr 2024/25 werden weitere positive Jahresüberschüsse und operative Cashflows der Gesellschaft erwartet.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Chancenbericht

Im Geschäftsjahr 2024/25 soll sich das Geschäft wieder auf einer Wachstumsstrategie bewegen. Die Geschäftsleitung sieht weiterhin Chancen, um für Elekta insgesamt die positive Entwicklung fortzusetzen.

Nach der im Jahr 2021 abgeschlossenen Übernahme unseres vormals größten Wettbewerbers durch einen ehemaligen Mitbewerber hat die Wettbewerbsintensität zugenommen. Elekta hat zuvor erfolgreich mit beiden Unternehmen konkurriert und konnte sich stabile Marktanteile sichern. Wir sind zuversichtlich, dass wir dies auch zukünftig erreichen können. Elekta konzentriert sich dabei auf die Präzisionsstrahlungsmedizin und Lösungen in der Strahlentherapie. Wir sehen dadurch den Vorteil, dass wir unseren Kunden bei ihren übrigen medizinischen Geräten eine größere Auswahl von Anbietern im Vergleich zum Wettbewerb bieten können. Dafür nutzen wir externe Partnerschaften und Kooperationen, die Innovation und unser Wachstum stärken sollen.

Risikobericht

Die Elekta GmbH ist im Rahmen ihrer operativen Geschäftstätigkeit Risiken ausgesetzt. Diese werden im Folgenden absteigend hinsichtlich ihrer Bedeutung für das Unternehmen dargestellt:

Risiken der künftigen Entwicklung der Gesellschaft liegen am Markt in der Verknappung der öffentlichen Mittel für öffentliche Krankenhäuser und Institute als unsere wichtigsten Kunden. Die Gesellschaft beurteilt dieses Risiko derzeit als grundsätzlich gegeben, aber schätzt seine Wahrscheinlichkeit mit nicht höher als 20% ein.

Um dem Risiko entgegenzuwirken, wird der Vertrieb auch intensiv im Privatklinikbereich und in Arztpraxen vorangetrieben.

Im Privatkundenbereich bzw. in der Tendenz zur Privatisierung ruht wiederum das Risiko, dass unsere potenziellen Kunden unsere medizin-technischen Großgeräte nicht finanzieren können. Dieses Risiko schätzt die Gesellschaft als gering ein, zumal hier die Unternehmensgruppe auf dem Sektor der Finanzierung bereits verstärkt tätig geworden ist und den Kunden Kooperationen bei der Auftragsumsetzung anbietet.

Dem grundsätzlichen Risiko, dass unsere Geräte sich durch neue Behandlungsmethoden überholen, werden wir voraussichtlich nicht in den nächsten Jahren begegnen müssen. Dieses Risiko schätzt die Gesellschaft in den nächsten Jahren als äußerst gering ein. Wir sehen uns in dieser Aussage durch die im Jahr 2021 erfolgte Übernahme unseres Wettbewerbers durch einen der führenden globalen Gesamtanbieter für Diagnostik und Therapie bestätigt.

Im Bereich der Forderungen sehen wir, dass auch unsere Kunden finanziell gut aufgestellt sind. Die Quote der überfälligen Forderungen >60 Tage gemessen an den Gesamtforderungen ist von 3% auf 2% gesunken.

Die Gesellschaft ist als reine Vertriebs- und Servicegesellschaft des Konzerns grundsätzlich von der vorhandenen Produktpalette im Konzern abhängig. Dabei ist der Konzern ständig bemüht, diese Palette zu erweitern und durch Zukauf von Firmen das Produktzubehör qualitativ zu optimieren.

Prognoseberichterstattung

Für das kommende Geschäftsjahr geht die Geschäftsleitung von keiner grundsätzlich neuen Geschäftspolitik aus. Bei ähnlicher Marktlage für medizinische Großgeräte wie im Berichtsjahr erwartet die Geschäftsleitung, dass die Umsätze an medizinischen Großgeräten über die kommenden Jahre stabil bleiben werden und die Chancen- und Risikolage im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr bleibt.

Elekta geht über die nächsten Jahre davon aus, mit gleich bleibenden Prozentsätzen an den Auftragsvergaben, einen stabilen Marktanteil bei, vergleichbar zum Berichtsjahr, guten Margen zu erreichen und mit den neuen Aufträgen den Umsatz in den Folgejahren zu sichern. Entsprechend wurde das Budget aufgestellt. Für 2024/25 werden vergleichbare Gewinnmargen und Umsatzerlöse erwartet.

Die Konzerneinstandspreise (Hauptlieferant) sollen grundsätzlich stabil bleiben.

Daneben wird die Vertriebsorganisation ständig an die Ansprüche der Kunden angepasst. Insoweit soll für 2024/25 insgesamt aber das bestehende Kostenniveau im Personalbereich grundsätzlich gehalten werden und bei den allgemeinen betrieblichen Aufwendungen weiterhin eine strenge Kostenkontrolle vor allem im Bereich Marketing und Reisekosten beibehalten werden.

Unter der Berücksichtigung dieser Prognose erwarten wir für die bedeutsamsten Leistungsindikatoren 2024/25 folgende Entwicklung:

Leistungsindikator Prognose für 2024/25
Auftragseingänge (in Mio. EUR) 80
Marktanteile Segment "Strahlentherapie" >40%

Die Geschäftsführung schätzt die zukünftige Gesamtentwicklung der Elekta GmbH weiterhin als positiv ein.

 

Hamburg, 15. Juli 2024

Die Geschäftsführung

Dirk Schlüter

Julia Moser

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