Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 726749
Vorher
Enscape GmbH
Eingetragen
13.1.2017
Branche
Verlegen von ComputerspielenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieVerlegen von sonstiger Software
Gegenstand
Die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Softwareprodukten, deren Lizenzierung an Dritte sowie damit in Zusammenhang stehende Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Iveta Cabajova
seit 21.5.2025
Geschäftsführer
Bianca Stefanie Linke
seit 31.1.2025
Prokura
Jakob Dr. Soroko
seit 17.10.2024
Prokura
Stephan Sieber
seit 20.9.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Enscape Management GmbH
Germany
6.908 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Chaos Software GmbH (vormals: Enscape GmbH)

Karlsruhe

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Chaos Software GmbH (ehemals Enscape GmbH)

I. Geschäftstätigkeit und Grundlagen des Unternehmens

Die Umfirmierung der Enscape GmbH erfolgte mit Eintragung vom 07.12.2023. Die Firma lautet seither Chaos Software GmbH GmbH.

Die von der Chaos Software GmbH entwickelte Enscape-Software ist ein kommerzielles Echtzeit-Rendering und Virtual Reality Plugin. Es ermöglicht den Anwendern, hochwertige 3D-Echtzeit-Visualisierungen auf der Basis der vorhandenen Planungsdaten sowie aus der Cloud importierten Assets (z.B. Materialien von Oberflächen, Möbel, Lebewesen) zu erstellen. Darüber hinaus können Videos, Panoramabilder oder VR-Simulationen automatisch abgeleitet werden und Dritte können diese über die Cloud konsumieren. Unternehmen aus über 150 Ländern und der Großteil der Top-Architekturbüros verwenden Enscape. Die Software ist in mehreren Sprachen erhältlich.

Als Gruppengesellschaft des Chaos-Konzerns hat die Chaos Software GmbH im Kalenderjahr 2023 den Vertrieb weiterer Produkte verbundener Unternehmen übernommen. Hierbei handelt es sich vor allem um die Produkte V-Ray sowie Corona. Die bisherige Vertriebsgesellschaft dieser Produkte, die Chaos Software Ltd. EOOD, wurde mit Wirkung vom 31.08.2023 auf die Chaos Software GmbH verschmolzen. Die Verschmelzung wurde zum 31. Oktober 2024 im Handelsregister eingetragen. Die Verschmelzung hat keinen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, so dass keine weiteren Angaben erfolgen.

Wie Enscape werden auch die Chaos-Produkte V-Ray und Corona dafür eingesetzt, auf Basis von CAD-Modellen 3-D Visualisierungen zu erstellen (z.B.von Gebäuden und Räumen), dies inkludiert die Einbindung von Materialien und Gegenständen aus der Cloud Bibliothek sowie das Teilen der Visualisierungsmodellen über die Cloud. V-Ray und Corona sind im Gegensatz zu Enscape keine Echtzeitapplikationen, aber ebenfalls Plugins und bieten eine höhere Renderingquialität als Enscape. Die Software wird sowohl in der Filmindustrie als auch von Visualisierungsexperten in Achitekturbüros sowie im Bereich Industriedesign verwandt.

Der Vertrieb erfolgt über die firmeneigene E-Commerce Plattform, über weltweite Vertriebspartner (Reseller) sowie über eigene Verkaufsteams. Der Vertrieb aller Produkte erfolgt in den USA über die 100% Tochtergesellschaft Chaos Software, Inc. (ehemals Enscape Inc.). Im Übrigen erfolgt der Vertrieb unmittelbarüber die Chaos Software GmbH.

II. Wirtschaftsbericht

1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Konjunkturelles Umfeld

Das weltweite Bruttoinlandsprodukt ist in 2023 um 3,0% gewachsen (Vorjahr: 3,4%, Quelle: www.imf.org). Das Jahr war durch viel Unsicherheit und den Ukraine Krieg geprägt.

Der weltweit wichtigste Markt der Chaos Software GmbH, die USA, ist 2023 mit 2,1% gewachsen (Vorjahr 2,0%). Der Heimatmarkt Deutschland ist 2023 mit -0,5% geschrumpft. (Vorjahr: 1,9%, Quelle: www.imf.org).

Branchenspezifisches Umfeld

Der globale Markt für Rendering Software im Architekturbereich wächst derzeit mit ca. 20%, getrieben durch eine zunehmende Digitalisierung der Branche. Darüber hinaus tragen Fortschritte in Bereich der Computer Graphik, zunehmender Bedarf für realistische Visualisierung sowie bessere Hardware zum Wachstum bei. Der nordamerikanische Markt ist weiterhin der größte Markt.

Die günstige Branchenentwicklung wirkte sich positiv auf den Geschäftsverlauf des Chaos Konzerns und damit auch auf die Chaos Software GmbH aus.

Forschung und Entwicklung

Die Entwickler der Produkte Enscape, V-Ray und Corona wurden bereits im Laufe des Jahres 2022 in eine konzernweiteTeam-Struktur integriert. Im Geschäftsjahr 2023 waren im gesamten Konzern durchschnittlich 301 Mitarbeiter im Bereich Softwareentwicklung beschäftigt (davon bei Chaos Software GmbH 63 Mitarbeiter, Vorjahr: 52 Mitarbeiter).

Die Enscape Software zeichnet sich durch den integrierten Workflow in den unterstützten CAD Tools sowie ihre hohe visuelle Qualität aus. Durch die stetige Weiterentwicklung der Software stellt der Chaos Konzern darüber hinaus weiterhin eine hohe Innovationsfähigkeit sicher. Die Entwicklung der Software erfolgt weitgehend in-House.

Im Laufe des Jahres 2023 wurde mit der Entwicklung von neuen Produkten begonnen, die 2024 die Produktpalette erweitern werden. Dazu gehören ein eigenständiges Story-Telling Tool sowie eine Erweiterung der Enscape-Software zur Visualisierung von Energieeffizienz.

Die V-Ray und Corona Software zeichnet sich durch die photorealistische Qualität aus. Es wird koninuierlich daran gearbeitet, den führenden Status in Rendering Qualität zu erhalten.

Entwicklungskosten im Rahmen der Softwareentwicklung werden nicht aktiviert.

Geschäftsverlauf

Im Mai 2023 wurde der Vertrieb weiterer Produkte des Chaos Konzerns übernommen. Hierdurch haben sich der Umsatz sowie diverse weitere Schlüsselkennzahlen gegenüber den Vorjahren wesentlich geändert und sind nur bedingt vergleichbar.

Das Geschäftsjahr 2023 war durch einen erfolgreichen und wachstumsorientierten Geschäftsverlauf gekennzeichnet. Es wurde eine Enscape Version für den Mac ausgerollt, das Modell für Studenten über die Gruppe vereinheitlicht sowie eine Brücke für Enscape und V-Ray ausgerollt, die es ermöglicht, Enscape Modelle in V-Ray zu visualisieren. Des Weiteren haben wir weitere Fortschritte erzielt, einmalige Lizenzvergaben auf ein Subscription Modell umzustellen, so dass der Anteil der nicht wiederkehrenden Umsätze weiter stark gesunken ist.

Im Laufe des Geschäftsjahres wurden die Positionen auf den bestehenden Märkten weiter gefestigt. Die im Vorjahr prognostizierte Steigerung der Umsatzerlöse auf über MEUR 45 konnte erreicht werden.

2. Ertragslage

Die operativen Umsatzerlöse beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 49.024 (Vorjahr TEUR 28.228). Diese wurden zu 68,4 % im Drittland, zu 26,7% im EU-Land und zu 4,8 % im Inland erzielt. Die übrigen Umsatzerlöse entstanden in Höhe von TEUR 11.049 (Vorjahr TEUR 673). Diese resultieren im Wesentlichen aus Erträgen aus Intercompany-Abrechnungen für erbrachte Verwaltungstätigkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren im Wesentlichen aus Erlösen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 728.

Der Materialaufwand ist im Wesentlichen geprägt durch Intercompany-Rechnungen für die über Chaos Software GmbH vertriebenen Lizenzen anderer Produkte, insb. V-Ray und Corona (siehe oben), des Chaos-Konzerns. Diese sind im Materialaufwand von TEUR TEUR 19.203 (Vorjahr TEUR 1.915) mit TEUR 9.534 enthalten (Vorjahr TEUR 0). Des Weiteren schlägt das Management Service Agreement mit TEUR 9.350 (Vorjahr TEUR 0) zu buche, welche von der Konzernmutter an die Chaos Software GmbH weiterbelastet werden.

Der Personalaufwand betrug im Geschäftsjahr 2023 TEUR 10.586 (Vorjahr TEUR 8.660). Dies entspricht bezogen auf die operativen Umsatzerlöse einer Personalaufwandsquote von 21,6% (Vorjahr 30,7%). Die Anzahl der Mitarbeiter betrug auf Basis FTE per 31. Dezember 2023 124 (Vorjahr 112).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich im Geschäftsjahr 2023 insgesamt auf TEUR 9.115 (Vorjahr: TEUR 6.296).

Die Gesamtaufwandsquote im Vergleich zu den operativen Umsätzen ergibt damit 65,6 % (Vorjahr 59,8 %). Aufgrund der geänderten Kostenstruktur und der im Berichtsjahr übernommenen neuen Vertriebsaktivitäten der Gesellschaft ist ein Vorjahresvergleich dieser Quote jedoch nur bedingt aussagekräftig.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen belaufen sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 279 (Vorjahr TEUR 161), davon entfallen TEUR 187 (Vorjahr TEUR 161) auf Abschreibungen auf Sachanlagen inklusiver Sofortabschreibungen auf geringwertige Wirtschaftsgüter.

Aufgrund der Einbindung in die Konzernstruktur und den damit verbundenen Kosten zum Aufbau weltweiter Strukturen sank die EBITDA-Marge im Berichtjahr leicht auf 35,2% (Vorjahr 41,5%). Es ist allerdings damit zu rechnen, dass in den kommenden Jahren aufgrund der Integration der Gesellschaft in den Chaos-Konzern und der daraus resultierenden Synergien in den Bereichen, HR, Finance die Kostenstruktur günstig beeinflusst wird .

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 21.167 (Vorjahr TEUR 12.030).

3. Finanzlage

Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag des Geschäftsjahres 2023 TEUR 768 (Vorjahr TEUR 768). Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 0,9% (Vorjahr 2,6%).

Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen fristgerecht zu erfüllen.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 1.483 (Vorjahr TEUR 0) entgeltlich erworben. Die Neuinvestitionen in Sachanlagen betrugen TEUR 325 (Vorjahr TEUR 217).

Die Aufwendungen des operativen Geschäfts sowie für die getätigten Investitionen in Sachanlagen wurden grundsätzlich aus dem Finanzmittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit sowie den vorhandenen liquiden Mitteln finanziert.

Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 40.730) setzen sich aus der Verbindlichkeit aus dem Ergebnisabführungsvertrag (TEUR 22.070) sowie diversen, zum Bilanzstichtag nicht fälligen kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Verbundenen Unternehmen zusammen.

4. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft betrug zum Bilanzstichtag TEUR 81.739 (Vorjahr TEUR 29.633).

Die Sachanlagen inklusive der immateriellen Vermögensgegenstände belaufen sich auf TEUR 1.809 (Vorjahr 418). In den Finanzanlagen sind die Anteile an der Tochtergesellschaft Chaos Software North American Holdings, Inc. mit TEUR 8.211 enthalten (Vorjahr TEUR 0). Des Weiteren bestehen Darlehensforderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Hohe von TEUR 28.031 (Vorjahr TEUR 23.948). Das Anlagevermögen macht hiermit insgesamt 46,9% der Bilanzsumme aus (Vorjahr 82,7 %).

Die kurzfristigen Vermögenswerte beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 22.616, Vorjahr TEUR 1.872). Hierin enthalten sind Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 14.779 (Vorjahr TEUR 740).

Der Finanzmittelfonds beläuft sich auf TEUR 3.578 (Vorjahr TEUR 2.844) und beträgt damit 4,4% von der Bilanzsumme (Vorjahr 9,6%).

Des Weiteren bestehen aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 16.615 (Vorjahr TEUR 320). Diese beziehen sich im Wesentlichen auf die Rechnungen verbundener Unternehmen für den Vertrieb der Software-Lizenzen von V-Ray und Corona. Diese werden über deren Laufzeit abgegrenzt.

Das Fremdkapital in Höhe von TEUR 80.971 (Vorjahr 28.869) wird im Wesentlichen durch bereits oben genannten kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 40.730 (Vorjahr TEUR 17.356) sowie abgegrenzte Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 38.874 (Vorjahr TEUR 10.630) bestimmt.

5. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wesentliche Kennzahlen für die Unternehmenssteuerung sind neben dem Umsatz die Kostenquoten in den Bereichen Materialaufwand inkl. sonstige betriebliche Aufwendungen (57,8%, Vorjahr 29,1%) und Personal (21,6 Vorjahr 30,6%), jeweils bezogen auf den Umsatz, sowie das EBITDA (TEUR 21.167, Vorjahr TEUR 12.030).

Als nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden insbesondere die Anzahl der Softwarelizenzen (aktive Softwareabonnements) sowie die Anzahl aktiver User analysiert.

III. Chancen- und Risikobericht

1. Chancen

Die Gesellschaft sieht Wachstumschancen in der weiteren Festigung ihrer Marktposition durch Ausweitung der Vertriebsaktivitäten (inkl. Anpassungen in den Vertriebskanälen) sowie der Vermarktung von weiteren Produkten.

Ebenfalls bieten sich Wachstumschancen durch die Weiterentwicklung des Enscape Kernproduktes sowie durch Ausweitung der Funktionalitäten der Software auf angrenzende Anwendungsfälle innerhalb der AEC Industrie (Architecture, Engineering & Construction) sowie der Vermarktung eines Modules zur Visualisierung von Energieeffizienz. Es besteht auch die Möglichkeit Cloud Funktionalitäten hinsichtlich Asset Library aber auch Kollaboration über die Gruppe zu nutzen.

Das erweiterte Produktportfolio bietet die Möglichkeit, Produktsuites zusätzlich zu den Einzelprodukten zu vertreiben.

Weitere Chancen könnten sich aufgrund der Verbesserung der Marketing-Effizienz, sowie der Verringerung der Kundenabwanderung durch den Aufbau der Customer Success Organisation ergeben.

2. Risiken

Konjunkturschwankungen, Turbulenzen an den Finanzmärkten oder andere besondere Ereignisse mit wesentlicher Auswirkung auf die globale Wirtschaft im Allgemeinen und den Architekturmarkt im Besonderen, können den Bedarf an Softwareabonnements für die Nutzung der Software beeinflussen und sind damit als Risikofaktor zu berücksichtigen. Da die Gesellschaft die Produkte in lokaler Währung anbieten, ist sie von Wechselkursschwankungen kurzfristig beeinflusst. Da der Großteil unserer Kostenbasis in Euro bezahlt wird, gibt es hier keine gegenwirkende Kostenkomponente (Natural Hedge). Weitere Währungskurssicherungen werden derzeit nicht vorgenommen.

Branchenspezifische und ertragsorientierte Risiken

Ein Geschäftsrisiko könnte sich aus dem potenziellen Markteintritt großer CAD Hersteller in den Bereich der Rendering-/Visualisierungssoftware ergeben. Ein Beispiel hierzu ist die Kooperation von Autodesk mit Epic. Ein zusätzliches Geschäftsrisiko besteht darin, dass Hersteller der von Enscape/Chaos unterstützen CAD Systeme die Integration der Enscape/Chaos Software in ihre CAD Systeme zukünftig nicht mehr unterstützen.

Durch den fragmentierten Markt und die hohen erwarteten Wachstumsraten ist das Risiko eines erhöhten Preisdruckes in den kommenden Jahren eher gering. Sollte es durch Akquisitionstätigkeiten oder den Markteintritt eines neuen großen Marktteilnehmers zu einer starken Konsolidierung des Marktes kommen, würde das Risiko eines erhöhten Preisdruckes steigen.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Das finanzwirtschaftliche Risikomanagement der Chaos Software GmbH zielt auf die Absicherung des Geschäfts gegen wesentliche Risiken ab, welche geeignet sind, die Einnahmen und Ausgaben des Unternehmens negativ zu beeinflussen.

Kernbestandteile des finanzwirtschaftlichen Risikomanagements sind das interne Kontrollsystem sowie die laufende und fallbezogene Überwachung wesentlicher Indikatoren im Liquiditätsbereich, wie z.B. der Bestand an liquiden Mitteln sowie die Entwicklung von Forderungen und Verbindlichkeiten.

Das Risiko von Forderungsausfällen wurde für den überwiegenden Teil der Umsätze durch den gezielten Einsatz geeigneter Zahlungswege und Zahlungsdienstleister eliminiert.

Währungsrisiken, welche sich aus Softwaresubskriptionen in Fremdwährung oder Bilanzpositionen in Fremdwährung ergeben, werden laufend überwacht und beurteilt. Es bestehen Handelslinien mit Banken, um Währungsrisiken fallweise mit spezifischen Sicherungsgeschäften absichern zu können.

IT-Risiken

Potenziellen IT-Risiken, wie Infrastrukturausfälle, wirkt die Gesellschaft durch mehrfach redundante Infrastruktur entgegen. Systemkomponenten sind mindestens zweifach ausgelegt. Eine weitreichende automatische Prüfung des Systemstatus aller Teilsysteme schließt zudem den schleichenden oder unbemerkten Systemausfall aus.

Durch routinemäßige Sicherung von kritischen Daten inkl. Konfigurationsdateien und Einstellungen werden Risiken aus theoretisch möglich fehlerhaften Bedienungen minimiert.

3. Zusammenfassende Bewertung

Wachstumschancen ergeben sich insbesondere durch die weitere Festigung der Marktposition in den relevanten Märkten sowie durch Ausweitung der Vertriebsaktivitäten in weitere Länder, Vermarktung neuer Produkte, durch die stetige Weiterentwicklung der Software sowohl der Realisierung von Produkt- und Vertriebssynergien innerhalb des Chaos-Konzerns.

Den Risiken aus einem zunehmend intensiven Wettbewerbsumfeld wird mit gezielten Maßnahmen und Investitionen, insbesondere in den Bereichen Produkt- und Prozessinnovation sowie Marketing und Vertrieb, begegnet. Es bestehen keine bestandsgefährdenden Risiken.

IV. Prognosebericht

Die Erwartungen für das Geschäftsjahr 2024 bezüglich der Gesellschaft werden von einem weiterhin profitablen Wachstumspfad und einer Steigerung des Geschäftsvolumens geprägt.

Auf dieser Basis werden weiter steigende Umsatzerlöse im niedrigen bis mittleren zweistelligem Prozentbereich erwartet. Für die Sicherung des zukünftig profitablen Wachstums werden Investitionen in Märkte, Kunden, Produkte und Organisation beabsichtigt, unter der Berücksichtigung des positiv bleibenden EBITDA.

Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die Gesellschaft im kommenden Geschäftsjahr jederzeit in der Lage sein wird, ihre Zahlungsverpflichtungen fristgerecht zu erfüllen.

Dieser Bericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Geschäftsführung beruhen. Solche Aussagen sind Risiken und Ungewissheiten unterworfen. Diese und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklungen oder die Leistungsfähigkeit der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an künftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

 

Karlsruhe, 31. Oktober 2024

gez. Stephan Sieber, Geschäftsführer

gez. Christian Lang, Geschäftsführer

gez. Michael Tritschler, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 38.316.656,96 24.498.070,43
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.390.403,61 7,00
II. Sachanlagen 552.333,76 417.657,60
1. Mietereinbauten 62.131,68 67.791,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 483.444,50 349.070,00
3. geleistete Anzahlungen 6.757,58 796,60
III. Finanzanlagen 36.373.919,59 24.080.405,83
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 8.211.124,50 86,06
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 28.030.714,54 23.948.239,22
3. Sonstige Finanzanlagen 132.080,55 132.080,55
B. Umlaufvermögen 26.807.108,29 4.817.826,55
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 23.229.552,63 1.974.165,33
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 14.779.342,81 740.633,31
2. sonstige Vermögensgegenstände 8.450.209,82 1.233.532,02
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.577.555,66 2.843.661,22
C. Rechnungsabgrenzungsposten 16.615.257,20 320.455,14
Aktiva 81.739.022,45 29.636.352,12

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 767.838,01 767.838,01
I. Gezeichnetes Kapital 34.733,00 34.733,00
II. Kapitalrücklage 733.105,01 733.105,01
B. Rückstellungen 843.146,84 265.315,24
C. Verbindlichkeiten 41.253.806,25 17.973.563,68
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 13.651,85 17.861,15
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 40.730.285,90 17.355.799,65
3. sonstige Verbindlichkeiten 509.868,50 599.902,88
D. Rechnungsabgrenzungsposten 38.874.231,35 10.629.635,19
Passiva 81.739.022,45 29.636.352,12

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 40.869.039,75 26.985.604,85
2. Personalaufwand 10.586.400,56 8.659.099,83
a) Löhne und Gehälter 8.983.233,76 7.309.447,95
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.603.166,80 1.349.651,88
davon für Altersversorgung 5.968,14 5.750,94
3. Abschreibungen 279.203,68 161.120,50
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 279.203,68 161.120,50
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 9.115.464,87 6.296.729,89
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 1.446.643,84 921.687,83
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.404.528,40 681.511,95
davon aus verbundenen Unternehmen 1.393.623,50 681.511,92
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 134.885,71 84.337,56
davon an verbundene Unternehmen 134.885,71 84.337,56
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 87.470,70 0,60
8. Ergebnis nach Steuern 22.070.142,63 12.465.828,42
9. aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 22.070.142,63 12.465.828,42
10. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben

Die Chaos Software GmbH (ehemals Enscape GmbH) hat ihren Sitz in Karlsruhe und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB 726749 eingetragen.

Mit Datum vom 10. November 2023 wurde beschlossen, die zuvor erworbene Chaos Software Ltd. EOOD zum 31. August 2023 auf die Chaos Software GmbH (ehemals Enscape GmbH) zu verschmelzen. Die Verschmelzung wurde zum 31. Oktober 2024 im Handelsregister eingetragen. Die Verschmelzung hat keinen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, so dass keine weiteren Angaben erfolgen.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden hinsichtlich der Bewertung und des Ausweises die Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes beachtet.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf.

Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Der Jahresabschluss ist unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt.

B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Es ergaben sich keine Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr.

I. Anlagevermögen

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen (3 bis 5 Jahre).

Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen (3 bis 10 Jahre).

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 800 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Soweit voraussichtlich dauernde Wertminderungen bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens bestehen, werden außerplanmäßige Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB vorgenommen, um die Vermögensgegenstände mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag anzusetzen.

II. Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet, wobei Risiken im Forderungsbestand angemessen berücksichtigt werden. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos und des nachlaufenden Skontoaufwands ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1 % gebildet.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt, solche in Fremdwährung mit dem Devisenkassakurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

III. Rechnungsabgrenzungsposten

Die Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben bzw. Einnahmen, die Aufwendungen bzw. Erträge des folgenden Geschäftsjahres darstellen.

IV. Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

V. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

VI. Fremdwährungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite.

C. Erläuterungen der Bilanz-Posten

I. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im beiliegenden Anlagenspiegel dargestellt.

Die Gesellschaft besitzt Anteile an folgenden Unternehmen:

Name Sitz Anteile
In %
Währung Eigenkapital am 31.12.2023 Jahresergebnis 2023
Chaos Software North America Holdings, Inc. New York, USA 100,00 USD 8.600.200 0
Chaos Software Inc. * (ehemals Enscape Inc.) New York, USA 100,00 USD 4.014.962 1.258.274

Die Chaos Software Inc. wird mittelbar über die Chaos Software North America Holdings, Inc. gehalten.

Die Ausleihungen an verbundenen Unternehmen beinhalten Ausleihungen an Gesellschafter in Höhe von TEUR 16.298 (Vorjahr: TEUR 18.378)

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben allesamt eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 11.754 (Vorjahr: TEUR 650).

III. Eigenkapital

Das voll eingezahlte gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 34.733,00.

IV. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel

Stand 31.Dez. 2023 davon mit einer Restlaufzeit
TEUR bis 1 Jahr
TEUR
1 - 5 Jahre
TEUR
länger als 5 Jahre
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 14 14 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 40.730 40.730 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 509 509 0 0
41.253 41.253 0 0
Stand 31.Dez. 2022 davon mit einer Restlaufzeit
TEUR bis 1 Jahr
TEUR
1 - 5 Jahre
TEUR
länger als 5 Jahre
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 18 18 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 17.356 13.582 3.774 0
Sonstige Verbindlichkeiten 618 618 0 0
17.974 14.200 3.774 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 32.848 (Vorjahr: TEUR 12.552).

D. Sonstige Angaben

I. Geschäfte außerhalb der Bilanz

Die Gesellschaft hat folgende Leasingverträge abgeschlossen.

Restlaufzeit von - bis Monate Belastung in 2023
TEUR
Leasingverträge Fahrräder 14 bis 33 20

II. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den oben genannten Leasingverträgen bestehen aus Mietverträgen finanzielle Verpflichtungen innerhalb eines Jahres in Höhe von TEUR 402, für die Zeit von 2025 bis 2028 in Höhe von TEUR 1.614.

III. Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers

Die Angabe der Honorare für den Abschlussprüfer unterbleibt gem. § 288 Abs. 2 HGB.

IV. Organe

Einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer sind:

• Christian Lang, Landsberg

• Michael Tritschler, MBA, München

• Stephan Sieber, Neu-Ulm (bestellt zum 01.08.2024)

Die Gesellschaft macht von der Erleichterung des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

V. Beschäftigte

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 125 Mitarbeiter.

VI. Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag

Zwischen der Gesellschaft und der Enscape Management GmbH, Karlsruhe, besteht mit Wirksamkeit seit dem 01.01.2021 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag, welcher am 25.08.2021 im Handelsregister eingetragen worden ist.

VII. Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft wird in den gesetzlichen Konzernabschluss der Chaos Software Holding GmbH (ehemals SCUR Alpha 1413 GmbH), Karlsruhe, einbezogen. Der Konzernabschluss beinhaltet den kleinsten sowie größten Konsolidierungskreis. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht.

 

Karlsruhe, den 31. Oktober 2024

gez. Stephan Sieber, Geschäftsführer

gez. Christian Lang, Geschäftsführer

gez. Michael Tritschler, Geschäftsführer

Anlagen zum Anhang

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Umbuchung Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 289.417,56 1.482.777,66 0,00 0,00 1.772.195,22
II. Sachanlagen 906.427,28 325.864,95 0,00 0,00 1.232.292,23
1. Mietereinbauten 86.577,75 727,08 0,00 0,00 87.304,83
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 819.052,93 319.176,89 0,00 0,00 1.138.229,82
3. geleistete Anzahlungen 796,60 5.960,98 0,00 0,00 6.757,58
III. Finanzanlagen 24.080.405,83 59.562.527,87 0,00 47.269.014,11 36.373.919,59
1. Ausleihungen an verbundenen Unternehmen 23.948.239,22 51.351.489,43 0,00 47.269.014,11 28.030.714,54
2. Anteile an verbundenen Unternehmen 86,06 8.211.038,44 0,00 0,00 8.211.124,50
3. sonstige Ausleihungen 132.080,55 0,00 0,00 0,00 132.080,55
Abschreibungen
01.01.2023 Zuführungen Umbuchungen Auflösungen 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 289.410,56 92.381,05 0,00 0,00 381.791,61
II. Sachanlagen 488.769,68 191.802,39 0,00 0,00 679.958,47
1. Mietereinbauten 18.786,75 6.386,40 0,00 0,00 25.173,15
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 469.982,93 184.802,39 0,00 0,00 654.785,32
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
III. Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1. Ausleihungen an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Buchwert
31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.390.403,61 7,00
II. Sachanlagen 552.333,76 417.657,60
1. Mietereinbauten 62.131,68 67.791,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 483.444,50 349.070,00
3. geleistete Anzahlungen 6.757,58 796,60
III. Finanzanlagen 36.373.919,59 24.080.405,83
1. Ausleihungen an verbundenen Unternehmen 28.030.714,54 23.948.239,22
2. Anteile an verbundene Unternehmen 8.211.124,50 86,60
3. sonstige Ausleihungen 132.080,55 132.080,55

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 19.11.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bei dem nachfolgenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 326 f. HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Chaos Software GmbH (vormals: Enscape GmbH), Karlsruhe:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Chaos Software GmbH (vormals: Enscape GmbH), Karlsruhe, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Chaos Software GmbH (vormals: Enscape GmbH), Karlsruhe, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 4. November 2024

Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Stramitzer, Wirtschaftsprüfer

gez. Broda, Wirtschaftsprüfer

Bei der Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

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