Stammdaten

Register
Amtsgericht Hanau HRB 12945
Eingetragen
28.8.2000
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von pyrotechnischen ErzeugnissenBauträger für Wohngebäude
Gegenstand
Die Entwicklung, die Herstellung, die Montage und der Handel mit Produkten, die dem aktiven und passiven baulichen Brandschutz dienen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Vorsitzender des Vorstands
Vorstandsmitglied
Anton Lorenz
seit 26.1.2023
Prokura
Frank Bilz
seit 18.4.2019
Prokura
Jörg Magdeburg
seit 10.7.2018
Prokura
Prokura

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

PRIORIT Aktiengesellschaft

Hanau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Bilanz zum 31.12.2020

Aktiva

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.294.433,00 1.294.433,00 1.213.997,50
II. Sachanlagen 8.509.055,61 8.509.055,61 9.030.360,11
III. Finanzanlagen 45.365,00 45.365,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 2.059.600,62 2.059.600,62 2.019.475,41
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.448.072,86 2.448.072,86 2.147.695,43
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten uns Schecks 3.552.587,82 2.087.365,13
C. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 170.359,80 170.359,80 176.869,58
Summe Aktiva 18.079.474,71 16.721.128,16

Passiva

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
A. Eigenkapital 13.284.548,71 12.102.567,40
B. Rückstellungen 1.922.427,83 1.280.233,90
C. Verbindlichkeiten 1.586.508,96 1.983.023,16
D. Passive latente Steuern 1.285.989,21 1.355.303,70
Summe Passiva 18.079.474,71 16.721.128,16

Gewinn- und Verlustrechnung

01.01.2020 - 31.12.2020 01.01.2019 - 31.12.2019
1. Betriebsergebnis 3.147.632,22 2.939.627,65
a) Rohergebnis 15.648.577,31 14.908.729,63
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis -21.404,28 -27.675,78
3. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.126.227,94 2.911.951,87
4. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 904.504,32 846.472,82
5. Sonstige Steuern 36.742,31 59.471,13
Jahresüberschuss 2.184.981,31 2.006.007,92

Entwicklung des Anlagevermögens 2020

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2020 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.711.444,37 144.340,24 0,00 0,00 1.855.784,61
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.806.404,54 182.613,67 7.682,00 -132.260,24 1.849.075,97
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 134.646,50 134.646,50
Summe 3.517.848,91 326.953,91 7.682,00 2.386,26 3.839.507,08
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 9.459.188,75 0,00 0,00 0,00 9.459.188,75
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.133.887,67 75,96 921.692,05 0,00 4.212.271,58
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.631.505,28 155.116,13 6.954,00 -2.386,26 1.777.281,15
4. Geleistete Anzahlungen auf Anlagen im Bau 26.740,74 0,00 0,00 0,00 26.740,74
Summe 16.251.322,44 155.192,09 928.646,05 -2.386,26 15.475.482,22
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 45.365,00 0,00 0,00 0,00 45.365,00
Summe 45.365,00 0,00 0,00 0,00 45.365,00
Summe Anlagevermögen 19.814.536,35 482.146,00 936.328,05 0,00 19.360.354,30
Abschreibungen
01.01.2020 Zugänge Abgänge 31.12.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 808.915,87 151.250,24 0,00 960.166,11
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.494.935,54 89.972,43 0,00 1.584.907,97
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe 2.303.851,41 241.222,67 0,00 2.545.074,08
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 2.486.936,38 264.465,00 0,00 2.751.401,38
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.484.582,17 -667.803,09 0,00 2.816.779,08
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.249.443,78 148.802,37 0,00 1.398.246,15
4. Geleistete Anzahlungen auf Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe 7.220.962,33 -254.535,72 0,00 6.966.426,61
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 9.524.813,74 -13.313,05 0,00 9.511.500,69
31.12.2020 31.12.2019
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 895.618,50 902.528,50
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 264.168,00 311.469,00
3. Geleistete Anzahlungen 134.646,50 0,00
Summe 1.294.433,00 1.213.997,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 6.707.787,37 6.972.252,37
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.395.492,50 1.649.305,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 379.035,00 382.061,50
4. Geleistete Anzahlungen auf Anlagen im Bau 26.740,74 26.740,74
Summe 8.509.055,61 9.030.360,11
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 45.365,00 45.365,00
Summe 45.365,00 45.365,00
Summe Anlagevermögen 9.848.853,61 10.289.722,61

ANHANG

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss sowie zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Priorit AG hat ihren Sitz in Hanau und ist eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Hanau unter der Nummer HRB 12945.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Zur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Sach- und Finanzanlagen wird auf den angehängten Anlagespiegel verwiesen.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr angewandt.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden gemäß § 255 Abs. 2a HGB mit den bei deren Entwicklung angefallenen Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen bewertet. Diese entsprechen den Vollkosten (§ 255 Abs. 2 HGB).

Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände beträgt zwischen einem und sechzehn Jahren.

Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Herstellungskosten umfassen alle direkt zuordenbaren Kosten. Nicht aktiviert wurden Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für betriebliche Altersversorgung. Fremdkapitalzinsen wurden ebenfalls nicht in die Herstellungskosten mit einbezogen.

Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Die beweglichen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden linear abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund dauerhafter Wertminderung waren nicht zu berücksichtigen.

Für die Berechnung der Abschreibung wird folgende Nutzungsdauer zugrunde gelegt:

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12-33 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 2-15 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1-15 Jahre

Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung zeitanteilig auf Monatsbasis.

Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, wurden bis zu einem Wert von 800 EUR im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw, bei dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Unfertige und fertige Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten {§ 255 Abs. 2 HGB), Die Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit usw. ergeben, wurden durch Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2 % angemessen Rechnung getragen.

Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von TEUR 1 (Kautionen), Flüssige Mittel wurden mit dem Nennwert bilanziert.

Das Eigenkapital wurde mit dem Nennwert angesetzt.

Bei der Bemessung der Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Die Bewertung erfolgte mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden entsprechend abgezinst.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 144), Kundenboni (TEUR 191) sowie Rückstellungen aus dem Personalbereich (TEUR481).

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag passiviert.

III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung des Bilanzgewinns in 2019 sowie in 2020 gestaltet sich wie folgt:

2020 2019 Abweichung
Bilanzgewinn 01.01. EUR 11.780.567,40 EUR 10.237.053,36 EUR 1.543.514,04
Jahresüberschuss EUR 2.184.981,31 EUR 2.006.007,92 EUR 178.973,39
Bilanzgewinn vor Verrechnungen EUR 13.965.548,71 EUR 12.243.061,28 EUR 1.722.487,43
Ausschüttung(en) EUR 1.003.000,00 EUR 462.493,88 EUR 540.506,12
Bilanzgewinn 31.12. nach Verrechnungen EUR 12.962.548,71 EUR 11.780.567,40 EUR 1.181.981,31

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

Stand 31.12,2020 Restlaufzeit bis zu einem Jahr Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren
Euro Euro Euro Euro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 828.727,76 376.727,76 452.000,00 0,00
(Vorjahr) 1.067,850,00 319.200,00 748.650,00 0,00
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 125,824,08 125,824,08 0,00 0,00
(Vorjahr) 84.501,54 84.501,54 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 339.266,06 339.266,06 0,00 0,00
(Vorjahr) 396.567,19 396.567,19 0,00 0.00
Sonstige Verbindlichkeiten 292.691,06 292,691,06 0,00 0,00
(Vorjahr) 434,104,43 434.104,43 0,00 0,00
Gesamt 1.586,508,96 1.134.508,96 452,000,00 0,00
(Vorjahr) 1.983.023,16 1.234.373,16 748,650,00 0,00

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 748.650,00. Bei den übrigen Verbindlichkeiten bestehen keine Besicherungen.

Die Gesamthöhe der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über einem Jahr beträgt EUR 452.000,00.

Angabe nach § 42 Abs. 3 GmbHG

Forderungen gegenüber dem Gesellschafter bestanden in Höhe von TEUR 277 (Vorjahr: TEUR 46). Hierbei handelt es sich um sonstige Vermögensgegenstände.

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt EUR 628.500,28. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre

Aktivierung selbstgeschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 895.618,50
Abzüglich hierauf entfallender passiver latenter Steuern -269.118,22
Gesamtbetrag 628.500,28

IV, Angaben zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Von den angefallenen Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 684 wurden als selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände TEUR 144 aktiviert.

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Miet- und Leasingverpflichtungen bestehen im Wesentlichen für Leasingfahrzeuge in Höhe von TEUR 361 über die gesamte vertraglich vereinbarte Leasingdauer (maximal bis 2024), für weitere bewegliche Wirtschaftsgüter in Hohe von jährlich TEUR 19 mit unbefristeter Laufzeit und für bewegliche Wirtschaftsgüter mit Laufzeitende bis 31.12.2021 in Höhe von TEUR 33. Des Weiteren bestehen Mietverpflichtungen für unbewegliche Wirtschaftsgüter in Höhe von Jährlich TEUR 11 mit unbefristeter Laufzeit.

Anzahl Mitarbeiter

Das Unternehmen beschäftigt zusätzlich zur Geschäftsführung im Jahresdurchschnitt 72 Mitarbeiter in der Fertigung und Montage und 58 Mitarbeiter im Vertrieb, im Einkauf, in der Entwicklung und Verwaltung.

Nachtragsbericht

Nach Schluss des Geschäftsjahres zum 31.12.2020 haben sich keine Vorgänge ereignet, die für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von besonderer Bedeutung sind.

Prognosebericht

Die Nachfrage der Produkte ist gut. Viele Projekte sind in der Anbahnung, mit deren Realisierung in 2021 zu rechnen ist. Die PRIORIT Aktiengesellschaft erwartet daher einen guten Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2021.

Ergebnisverwendung

Der Jahresabschluss wurde noch nicht festgestellt. Ein Beschluss über eine Ergebnisverwendung ist noch nicht ergangen.

Organe der Gesellschaft

Vorstand der Gesellschaft ist:

Ulf Kaspar

Die Mitglieder des Aufsichtsrates der Gesellschaft sind:

Martin Reuter, Aufsichtsratsvorsitzender

Bernd Christ, stellvertr. Aufsichtsratsvorsitzender

Markus Selbitschka, Schreinermeister und Geschäftsführer der Adolf Selbitschka GmbH

Gewährte Vorschüsse an die Geschäftsleitung

An die Geschäftsleitung wurden in 2020 Vorschüsse in Höhe von TEUR 25 gewährt.

Anwendung Schutzklausel § 286 Abs. 4 HGB (Verzicht auf Angabe der Vorstandsbezüge

Von der Anwendung der Schutzklausel § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

Anteilsbesitz

An dem nachfolgend aufgeführten Unternehmen besteht ein Anteilsbesitz von mindestens 20 % aller Anteile:

Name des Unternehmens: design security forum AG
Sitz des Unternehmens: Hanau
Höhe des Anteils: 90,0 %
Letztes Jahresergebnis (2019); 2 TEUR
Eigenkapital (2019): 68 TEUR

Angaben zu Zahl, Nennbetrag und Gattung der ausgegebenen Aktien

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 300.000,00 und ist eingeteilt in 75.000 Stammaktien und 75.000 Vorzugsaktien im Nennbetrag von je EUR 2,00. Die Aktien der Gesellschaft lauten auf den Namen des jeweiligen Aktionärs.

Angaben über den Bestand, den Erwerb und die Veräußerung eigener Aktien

Die Gesellschaft hält zum 01.01.2020 4.000 eigene Aktien in ihrem Bestand (Nennbetrag insgesamt: EUR 8.000,00; entspricht 2,67 % des gezeichneten Kapitals), die zu einem früheren Zeitpunkt zu einem Preis von EUR 19,80 je Aktie (1.500 Aktien) sowie in 2013 zu einem Preis von EUR 40,00 je Aktie (2.500 Aktien) erworben worden waren. Der Bestand der Gesellschaft an eigenen Aktien zum 31.12.2020 beläuft sich somit weiterhin auf 4.000 eigene Aktien (Nennbetrag insgesamt: EUR 8.000,00; entspricht 2,67 % des gezeichneten Kapitals), Die 4.000 eigenen Aktien teilen sich in je 2.000 Stammaktien sowie 2.000 Vorzugsaktien auf.

 

Hanau, den 09.04.2021

Ulf Kaspar Der Vorstand

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2020

Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die PRIORIT Aktiengesellschaft mit Hauptsitz in Hanau / Hessen und Produktionsstandort in Osterburg / Sachsen-Anhalt hat sich auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von feuerbeständigen Bauteilen spezialisiert.

Zu dem Sortiment gehören Räume, Zellen, Schränke, Container sowie deren Einzelkomponenten wie Wände, Türen, Belüftungssysteme, Rohr- und Kabelschotts etc.

Die angebotenen Produkte sichern technische Anlagen und Lagergut und/oder erfüllen die bauaufsichtlichen Anforderungen an sicherheitstechnische Bauteile im Hochbau.

Die Produktpalette bietet Lösungen für die Anwendungsbereiche: Funktionserhalt technischer Anlagen, feuerbeständige Schächte und Verteilungen, Schutz von IT-Anlagen, Gefahrstofflagerung, Entrauchung, Belüftung, Brandschutztüren- und -tore und Sicherheitsrechenzentren.

Das Unternehmen ist darauf ausgerichtet im B2B-Bereich kundenspezifische Produktentwicklungen mit anschließender Zulassung im Kundennamen durchzuführen und die Produkte für den Kunden herzustellen.

Wirtschaftliches Umfeld - Wirtschaftsrisiken

Auch in den kommenden Jahren wird sich die deutsche Bauindustrie positiv entwickeln. Die Bauprognose vom Hauptverband der deutschen Bauindustrie und des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes sehen für 2021 eine reale Steigerung der Bauinvestitionen von 1,5% im öffentlichen Bau, Wohnungsbau und Wirtschaftsbau vor. Damit sind die Wachstumserwartungen für die deutsche Wirtschaft weiterhin als positiv zu betrachten.

Betroffen ist die deutsche Bauwirtschaft zunehmend, wenn deutsche Industrieunternehmen aufgrund verschlechterter Absatzerwartungen im Ausland ihre Investitionen - darunter auch in Bauten - im Inland zurückfahren würden. Davon ist aber in den aktuellen Investitionsumfragen nichts zu sehen.

Die dreidimensionale Planungstechnologie "Building Information Modelling" (BIM) findet ihren Einzug in die Bauindustrie. Wir beobachten diesen Trend. Direkte Berührungspunkte in unserer aktiven Geschäftstätigkeit gab es bisher noch nicht.

Sortiment, Organisations- und Personalentwicklung

In 2020 wurde das Produktsortiment weiter stabilisiert und ausgebaut. Bestehende Zulassungen wurden verlängert und neue Leistungserklärungen erstellt.

Die Organisation und damit einhergehend die Verantwortlichkeiten der Mitarbeiter werden sukzessive nach Kernkompetenzen ausgerichtet und strukturiert.

Die Entwicklung im Export hat nach wie vor einen hohen Stellenwert. Das Unternehmen konzentriert sich auf den europäischen Markt. Die Grundlage für die Anwendung der Bauproduktenverordnung, die europäischen harmonisierten Produktnormen, ist nur in bestimmten Produktgruppen verfügbar.

Für die Nachweisführung der Bauprodukte national, ist die Musterverwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (MW TB) veröffentlicht und mit Ausnahme in Schleswig-Holstein eingeführt. Der Trend geht hier zu Bauarten, die eine nationale Regulierung erfordern. Zurzeit entsteht eine Vermischung der Nachweisführung durch die vorhandenen Dokumente als "allgemeine bauaufsichtliche Zulassung" oder als "allgemeinen bauaufsichtliche Bauartgenehmigung".

Das Unternehmen beschäftigt zusätzlich zur Geschäftsführung im Jahresdurchschnitt 72 Mitarbeiter in der Fertigung und Montage und 58 Mitarbeiter im Vertrieb, und der Verwaltung.

Darstellung des Geschäftsverlaufs sowie der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die PRIORIT Aktiengesellschaft spezialisierte sich weiter mit dem Ziel durch Kompetenz in der Entwicklung und Zulassung, sowie flexibler und weitestgehend automatisierter Fertigung gemäß den Anforderungen der Kunden und Partnern Produkte liefern zu können. Mit Partnern und Kunden werden langfristige Zusammenarbeitsverträge geschlossen.

Das Unternehmen richtet sich auf die Bearbeitung der internationalen Märkte aus. Diese Ausrichtung bedingt die Notwendigkeit, sich weiteres Wissen in Bezug auf abweichende Sicherheitskonzepte, Prüf- und Zulassungsverfahren zu erarbeiten.

Die GuV zeigt zum Vorjahr eine Umsatzsteigerung auf (2020: TEUR 21.340; 2019: TEUR 20.128). Die Umsatzrendite konnte gegenüber dem Vorjahr um 1,40 % auf 10,24 % erhöht werden.

Die Ertragslage im Kerngeschäft entwickelte sich positiv durch Steigerung der Produktivität und der innerbetrieblichen Abläufe. Die Produktivität der Produktionsstätte in Osterburg wurde weiterhin erhöht. Schwankungen im Jahresverlauf konnten durch Leiharbeiter ausgeglichen werden.

Die Ertragslage für 2020 ist als gut zu qualifizieren.

Die Vermögenslage der Gesellschaft entwickelte sich in 2020 stabil. Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.402 auf TEUR 18.079. Im Wesentlichen ist dies auf die Steigerung des Jahresüberschusses vor Verwendung gegenüber dem Vorjahr um TEUR 405 auf TEUR 2.185 zurückzuführen. Die Eigenkapitalquote konnte auf 73,48% (Vorjahr 71,21%) sowie die Anlagendeckung auf 134,88% (Vorjahr: 115,91%) gesteigert werden.

Die Finanzlage in 2020 erlaubte jederzeit die fristgerechte Einhaltung der Zahlungsverpflichtungen. Dies sieht das Unternehmen auch in 2021 als gesichert an.

Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft ist als stabil zu bezeichnen.

Die mittelfristigen Ertrags- und Entwicklungschancen (3-5 Jahre) werden als gut beurteilt.

Die wirtschaftlichen Verhältnisse, die Verpflichtungen und Vermögenslage werden in den Bilanzpositionen umfangreich und richtig dargestellt und erklärt.

Nachtragsbericht

Angaben hierzu sind im Anhang zum Jahresabschluss 31.12.2020 enthalten.

Chancen und Risiken

Eine weitere positive Entwicklung der deutschen und weltweiten Wirtschaft dürfte sich weiterhin positiv auf die Unternehmensentwicklung auswirken. Ein Rückgang der wirtschaftlichen Entwicklung kann durch die breite Aufstellung des Unternehmens abgefedert werden. Die hohe Flexibilität in der Fertigung macht eine Umsteuerung auf andere Bereiche möglich.

Eine negative Entwicklung durch protektionistische Tendenzen in der Weltwirtschaft stellt durchaus ein kleines überschaubares Risiko dar, ist aber eingrenzbar und kann durch Erschließung anderer Märkte abgefedert werden. Ebenso wie die Folgen des Ausscheidens Großbritanniens aus der EU (BREXIT) können die sich hieraus ergebenden Risiken für das Unternehmen nicht exakt vorhersehen lassen.

Auswirkungen aufgrund des weiterhin auftretenden Corona Virus (Covid-19) sind nicht abschätzbar. Potentielle Lieferengpässe bei Zukaufartikeln aus dem In-/Ausland werden durch entsprechenden Lagerbestandsaufbau präventiv vermieden. Einschränkungen für das Unternehmen konnten zudem durch ein frühzeitiges umfassendes Hygienekonzept und präventive Maßnahmen wie Homeoffice vermieden werden.

Die Unternehmensleitung beachtet diese Entwicklungen und überwacht die unmittelbaren Einflussfaktoren auf die Geschäftsentwicklung kontinuierlich.

Fachkräftemangel ist in vielen Branchen das Thema Nummer eins, wenn es um die wirtschaftliche Weiterentwicklung geht. Für Unternehmen wird es zunehmend schwerer geeigneten Nachwuchs zu finden. Die PRIORIT Aktiengesellschaft setzt dieser Entwicklung eine aktive Personalpolitik entgegen.

Die Ausrichtung und Überwachung aller Geschäftsprozesse und Produkte nach nationalen und internationalen Standards ist eine der Grundlagen für den nachhaltigen geschäftlichen Erfolg auch in einem schwankenden gesamtwirtschaftlichen Umfeld. Die Produkte werden von anerkannten Zertifizierungs- und Prüfinstituten vor Markteinführung geprüft. Eine ausreichende allgemeine Haftpflichtversicherung sowie Produkthaftpflichtversicherung besteht.

Darüber hinaus wird die Herstellung von 5 anerkannten Prüfstellen {Materialprüfungsanstalten} fremdüberwacht.

Die sich aus den seit 25.05.2018 anwendbaren Regelungen der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) wurden umgesetzt. Im Rahmen des Risikomanagementsystems hat die Geschäftsleitung geeignete und wirksame Maßnahmen getroffen, um den Anforderungen an die Umsetzung dieser datenschutzrechtlichen Neuregelungen gerecht zu werden.

Das Unternehmen orientiert sich an einer allgemeinen Gleichbehandlung zwischen Männer und Frauen, ohne Unterscheidung oder Benachteiligung aufgrund von Herkunft, Geschlecht, Nationalität, Alter, Weltanschauung, Religion, Behinderung, Familienstand, Schwangerschaft, sexueller Orientierung sowie Identität oder jeglichen anderen Eigenschaften, die durch lokale Gesetze geschützt sind.

Prognosebericht

Die Nachfrage der Produkte ist gut. Viele Projekte sind in der Anbahnung mit deren Realisierung in 2021 zu rechnen ist. Die PRIORIT Aktiengesellschaft erwartet daher einen guten Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2021.

 

Hanau, 09.04.2021

Ulf Kaspar

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die

PRIORIT Aktiengesellschaft

Prüfungsurteile:

Wir haben den Jahresabschluss der PRIORIT Aktiengesellschaft - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der der PRIORIT Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse:

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01 bis zum 31.12.2020.

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile:

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht:

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts:

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 12.04.2021

WPC GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. Dr. Wolfram Klüber, Wirtschaftsprüfer

Protokoll der Versammlung des Aufsichtsrats der Firma Priorit AG, Hanau vom 14.04.2021 in Hanau

Vom Aufsichtsrat sind anwesend:

1.

Herr Martin Reuter (Aufsichtsratsvorsitzender)

2.

Herr Bernd Christ, stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrates

3.

Herr Markus Selbitschka, Mitglied des Aufsichtsrates

Damit sind alle Aufsichtsratsmitglieder anwesend.

Vom Vorstand sind anwesend:

1.

Herr Ulf Kaspar

Damit sind alle Vorstandsmitglieder anwesend.

Unter Verzicht auf die Einhaltung aller durch Gesetz oder Satzung vorgeschriebenen Form- und Fristvorschriften hält der Aufsichtsrat eine Aufsichtsratssitzung ab:

I. Prüfung der Rechnungslegung

Der Vorschlag des Vorstands für die Gewinnverwendung 2020 lautet wie folgt:

1. Jahresüberschuss 2020 EUR 2.184.981,31
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr nach Verwendung EUR 10.777.567,40
3. Bilanzgewinn zum 31.12.2020 EUR 12.962.548,71
5. Verteilung an Aktionäre EUR 1.092.490,65
6. Bilanzgewinn 2020 nach Verwendung EUR 11.870.058,06

Der Aufsichtsrat erklärt, dass gegen den Jahresabschluss zum 31.12.2020 nebst Lagebericht und den Vorschlag über die Gewinnverwendung keine Einwendungen erhoben werden. Der vom Aufsichtsrat gebilligte Jahresabschluss zum 31.12.2020 ist damit festgestellt.

1. Der Jahresüberschuss 2020 beträgt 2.184.981,31 EUR
2. Der Bilanzgewinn 2020 nach Verwendung beläuft sich auf 11.870.058,06 EUR
3. Die Bilanzsumme zum 31.12.2020 beträgt 18.079.474,71 EUR

II. Prüfung der Geschäftsführung

Der Aufsichtsrat versichert, dass er die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2020 aufgrund der Vorstandsberichte und gemeinsamer Sitzungen mit dem Vorstand laufend überwacht hat.

Die Überprüfung des Vorstandes hat zu keinen Beanstandungen geführt.

III. Schlusserklärungen

Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung werden vom Aufsichtsrat keine Einwendungen erhoben. Eine Anwesenheit des Abschlussprüfers war nicht notwendig.

 

Martin Reuter, Aufsichtsratvorsitzender

Bernd Christ, Aufsichtsrat

Markus Selbitschka, Aufsichtsrat

Ulf Kaspar, Vorstand

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