Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 1249
Vorher
Medienhaus Südhessen GmbHEcho Medien GmbH
Eingetragen
29.1.1948
Branche
Verlegen von ZeitungenVerlegen von ZeitschriftenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Gegenstand geändert, nun: der Verlag des Objektes ,,Darmstädter Echo" und weiterer Tageszeitungen aus der Familie der Echo-Tageszeitungen und der Verlag anderer Tageszeitungen sowie der Verlag von Anzeigenzeitungen, ferner der Betrieb elektronischer Medien. Sämtliche von der Gesellschaft und von den mit ihr verbundenen Unternehmen herausgegebenen Zeitungen einschließlich ihrer Nebenausgaben sind in voller Unabhängigkeit von Regierung, Parteien, Religionsgemeinschaften und Interessensgruppen auf freiheitlich demokratischer Grundlage zu führen. Die Gesellschaft kann sich auf dem Gebiet der Werbewirtschaft betätigen, insbesondere unter Verwendung von und im Zusammenhang mit den in Absatz 1 genannten Verlagserzeugnissen. Gegenstand des Unternehmens ist ferner der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen an Unternehmen aller Art, sowie die Vermietung und Verpachtung von Geschäftsräumen und Grundstücken. Gegenstand ist darüber hinaus jede direkt oder indirekt mit den vorgenannten Gegenständen zusammenhängende Aktivität.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Julia Lumma
seit 4.1.2024
Prokura
Prokura
Corinna Schreiber
seit 28.1.2022
Prokura
Geschäftsführer
Veronika Madkour
seit 1.9.2015
Prokura

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Echo Zeitungen GmbH

Darmstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

I. Grundlagen der Gesellschaft

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Echo Zeitungen GmbH, Darmstadt, (EZ bzw. Gesellschaft) firmierte bis September 2023 unter Echo Medien GmbH. Die Gesellschaft wurde umfirmiert, nachdem die bisherige Tochtergesellschaft Echo Zeitungen GmbH (EZ-alt) zum 1.09.2023 mit Wirkung auf den 1.1.2023 auf die Echo Medien GmbH verschmolzen wurde. Die Umfirmierung wurde vorgenommen, da die Korrespondenz mit und die Werbung von Abo-Kunden immer unter "Echo Zeitungen" erfolgt ist und hier die organisatorische Verschlankung der Verwaltung von zwei Gesellschaften auf eine Gesellschaft zu so wenig Umstellungen wie möglich führen sollte.

Das Geschäftsmodell der Echo Zeitungen GmbH ist die Vermarktung journalistischer und werblicher Inhalte in den Bereichen News Media und Advertising Media. Die Gesellschaft bringt unter der Dachmarke "Echo" werktäglich vier Tageszeitungen im Gebiet Südhessen heraus. Die Angebote richten sich crossmedial über Print- und digitale Kanäle an Leser und Werbekunden. Das Produktportfolio teilt sich auf in Leser-Bezahlangebote sowie Werbevermarktungs- und Rubrikenangebote. Die Erlöse aus den Werbevermarktungs- und Rubrikenangeboten werden überwiegend durch Anzeigen- und Kleinanzeigenkunden generiert.

Die Anzeigenzeitung SüWo erschien bis zum 30.09.2023 mit drei Ausgaben wöchentlich am Mittwoch mit einer Auflage von rd. 120 Tausend Zeitungen. Der Odenwälder Lokalblick wurde zum 1.10.2023 eingestellt, so dass per 31.12.2023 noch zwei Ausgaben mit einer Auflage von 83 Tausend Zeitungen erscheinen. Darüber hinaus gibt die EZ die Anzeigenblätter Wochenblatt Groß-Gerau und Wochenblatt Mainspitze heraus (beide Titel hießen im Vorjahr noch "Wochenblick"). In diese Ausgaben wurden die entsprechenden SüWo-Titel integriert. Die Wochenblatt Anzeigenblätter erscheinen mit einer Auflage von 69 Tausend Exemplaren. Zum 14. Oktober 2023 wurde für alle Anzeigenblätter der Erscheinungstag von Mittwoch auf Samstag verlegt.

Zum 1. Januar 2022 hatte die EZ-alt 100% der Kommanditanteile an der Dieburger Anzeiger GmbH & Co. KG Druck und Verlag (DA KG) erworben, die Herausgeberin der Heimatzeitung Dieburger Anzeiger & Groß-Zimmerner Lokal-Anzeiger (Auflage 2 Tausend Exemplare) sowie der Anzeigenzeitung Dieburger Anzeigenblatt mit Babenhäuser Wochenblatt (Auflage 42 Tausend Exemplare) ist. Die DA KG ist mit Wirkung zum 1.1.2024 auf die EZ angewachsen, so dass nun ab diesem Zeitpunkt die EZ Herausgeberin der o.g. Objekte ist.

Die Strategie, journalistische Inhalte zielgruppenadäquat zu erstellen und diese crossmedial zu vermarkten, ist Kern der Geschäftstätigkeit der EZ.

Die Redaktion ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 in Darmstadt und in drei weiteren Lokal-redaktionen vertreten.

Die Gesellschaft ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der VRM GmbH & Co. KG (VRM KG). Sämtliche Querschnittsfunktionen (Rechnungswesen, Controlling, Personal etc.) sind seit 1. August 2015 in Mainz zentralisiert und werden im Rahmen eines Dienstleistungsvertrags von der VRM Service GmbH & Co. KG, Mainz, als sogenanntes "shared service center" erbracht.

Die Zeitungen der Gesellschaft werden von der VRM Druck GmbH & Co. KG, Rüsselsheim (VRM Druck KG), gedruckt. Die VRM Druck KG ist ein gemeinsames Unternehmen der EZ und der VRM KG. An der VRM Druck KG ist die EZ mit 30% und die VRM KG mit 70% beteiligt.

Bei der Auslieferung der Zeitungen arbeitet die Gesellschaft mit der LastMile Südhessen GmbH & Co. KG, Darmstadt, (LMS KG - vormals: SLS Südhessische Logistik-Service GmbH & Co. KG (SLS KG)), zusammen. Die VRM KG hält sämtliche Anteile an der LMS KG.

Die Vermarktung der Anzeigen- und Beilagenerlöse erfolgt im Rahmen einer Leistungskommission über die Schwestergesellschaft VRM Media Sales GmbH, Mainz.

2. Steuerungssystem

Das Unternehmen wird über verschiedene Kennzahlen und Leistungsindikatoren gesteuert.

a) Finanzielle Leistungsindikatoren:

Zu den finanziellen Steuerungsgrößen zählen die Umsatzerlöse, das operative Ergebnis (in der Definition der VRM internen Berichterstattung) der jeweiligen Marktplätze, Verkaufsgebiete und Objekte sowie das Jahresergebnis vor Gewinnabführung der Gesellschaft. Diese werden monatlich ermittelt und mit den Planzahlen verglichen. Bei wesentlichen Abweichungen werden kurzfristige Maßnahmen durch die Geschäftsführung eingeleitet.

b) Nichtfinanzielle Steuerungsgrößen:

Als nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sind nachfolgende Leistungsindikatoren zu benennen, die zur Beurteilung der Entwicklung der Marktbereiche relevant sind:

Entwicklung der verkauften Auflage der Tageszeitungen

Entwicklung digitaler Abonnements

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen waren 2023, wie schon im Vorjahr, weiterhin sehr angespannt. Das Jahr stand nach wie vor unter dem Einfluss des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine, dazu kam der neu entbrannte Nahost-Konflikt. Die deutsche Wirtschaft fiel 2023 in eine Rezession. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts ist das preis- und kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,1 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken (Vorjahr: Steigerung um 1,9 %). Die nach wie vor hohen Preise dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland.

Die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen verlief sehr unterschiedlich.

Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0% zurück. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Da die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden konnte, erreichte das Baugewerbe insgesamt noch ein kleines Plus von 0,2%.

Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vergleich zum Vorjahr erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Die Erhöhung fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Anstieg verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6%. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung und Gesundheit konnte mit +1,0% zulegen. Demgegenüber ist die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe um 1,0% gesunken. Grund hierfür war vor allem der Groß- und Einzelhandel.

Die privaten Konsumausgaben nahmen preisbereinigt um 0,8% gegenüber dem Vorjahr ab. Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein.

Die Zahl der Erwerbstätigen belief sich im Jahr 2023 durchschnittlich auf 45,9 Millionen und lag somit 0,7% über dem Vorjahresniveau und damit so hoch wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte haben die dämpfenden Effekte des demographischen Wandels überkompensiert.

Die Bruttowerbeumsätze in den Above-the-line Medien (Zeitungen, Publikumszeitschriften, Fernsehen, Radio, Out of home und Kino) lagen gemäß Nielsen Media Research im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr mit rd. EUR 33,8 Mrd. rd. EUR 2,9 Mrd. oder 7,9 % unter dem Vorjahresniveau.

An der Rangfolge der wichtigsten Werbemedien hat sich nichts geändert. Die höchsten Werbeinvestitionen wurden in den Gattungen Fernsehen (EUR 16,5 Mrd.; Vorjahr: EUR 17,1 Mrd.) und Zeitungen (EUR 5,5 Mrd.; Vorjahr: EUR 5,1 Mrd. - ohne Publikumszeitschriften) getätigt. Dabei verzeichnete die Fernsehwerbung einen Rückgang von 3,5 %. Demgegenüber stieg das Werbevolumen in den Zeitungen um 7,7%. Im Online-Segment wurden Werbeinvestitionen in Höhe von EUR 4,2 Mrd. getätigt (Vorjahr: EUR 4,5 Mrd.), das bedeutet eine Verringerung um 6,6% gegenüber dem Vorjahr.

In Bezug auf die Statistiken der Nielsen Media Research ist zu berücksichtigen, dass sich die erhobenen Bruttowerbeumsätze (ohne Medienwerbung) auf Markenartikel- und Dienstleistungswerbung sowie auf Werbung von großen Handelsunternehmen beziehen. Rubrikenanzeigen und Prospektbeilagen finden dabei keine Berücksichtigung, wodurch die tatsächliche, gesamte Geschäftsentwicklung des Werbemarktes nicht vollumfänglich abgebildet wird. Außerdem beziehen sich die Bruttowerbeumsätze auf die offiziell ausgewiesenen Werbepreise ohne Berücksichtigung von gewährten Rabatten und Freischaltungen. Diese werden bei der Ermittlung der Nettowerbeumsätze umsatzmindernd berücksichtigt. Die wirtschaftlich entscheidende Entwicklung des Nettowerbeumsatzes im Bereich Tageszeitungen liegt i.d.R. unter den genannten Entwicklungsraten der Bruttowerbeumsätze (-0,6% in 2022 aufgrund der wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Kriegs und der damit einhergehenden sinkenden Konsumneigung). Die finalen Zahlen liegen für 2023 erst im Mai/Juni 2024 vor und können somit hier nicht mehr ausgewiesen werden.

Die durchschnittliche verkaufte Auflage lokaler und regionaler Abo-Zeitungen in Deutschland (alte Bundesländer-Statistik IVW) ist im Geschäftsjahr 2023 um rd. 6,1% gesunken.

2. Geschäftsverlauf

Entsprechend dem Branchentrend verzeichnet die EZ weiterhin einen Auflagenrückgang bei den Tageszeitungen. Die verkaufte Auflage der Echo Tageszeitungen reduzierte sich im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 6,1% und beträgt zum Jahresende 51.950. Damit hat sich die Echo Auflage wie der Branchendurchschnitt entwickelt.

Die vier Echo-Tageszeitungen erreichen täglich im Schnitt 228 Tausend Leser.

Aufgrund der Verschmelzung der ursprünglichen Echo Zeitungen GmbH auf die Gesellschaft wäre der Vorjahresvergleich nicht aussagekräftig. Für die bessere Vergleichbarkeit beziehen wir uns im weiteren Verlauf bei dem Vorjahresvergleich der Ist-Zahlen 2023 auf angepasste Zahlen. Die Vorjahreszahlen wurden so angepasst, als ob die Verschmelzung schon per 31.12.2022 wirksam gewesen wäre und auch schon im Vorjahr die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung die Zahlen beider Gesellschaften enthalten hätten. Auf diese Vorgehensweise wird in den nachfolgenden Erläuterungen nicht mehr explizit hingewiesen.

Der Jahresüberschuss der Gesellschaft lag im Geschäftsjahr 2023 mit EUR 2,2 Mio. um 42,0% unter dem Ergebnis des Vorjahres (EUR 3,8 Mio.) und deutlich unter dem für das Jahr 2023 geplanten Ergebnis von EUR 2,4 Mio. Grund hierfür ist im Wesentlichen, dass bei nahezu unveränderten Umsatzerlösen (im Geschäftsjahr 2022 der früheren Echo Zeitungen GmbH sowie der Echo Medien GmbH gemeinsam) u.a. der Materialaufwand und auch der Personalaufwand gestiegen sind.

Insgesamt ist bei der EZ die wirtschaftliche Entwicklung des Jahres 2023 trotz aller negativen Einflussfaktoren als gut zu beurteilen. Die Herausforderung wird weiterhin sein, die inflationsgetriebenen Kostenentwicklungen im Geschäftsjahr 2024 zu kompensieren.

Im Rahmen der Unternehmenssteuerung werden Kennzahlen sowie finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren, mit denen der Erfolg der Unternehmensstrategie messbar ist, regelmäßig ermittelt. Ein wichtiger Bestandteil sind detaillierte Monatsberichte, die die Monatsergebnisse der wichtigen Funktionsbereiche enthalten. In diesen Berichten werden die Ist-Größen den Plan-Größen gegenübergestellt. Dabei festgestellte Abweichungen werden analysiert und - sofern notwendig - werden geeignete Maßnahmen eingeleitet. Darüber hinaus werden regelmäßige Prognoserechnungen bezogen auf die Werbe- und Vertriebserlöse sowie auf die Kostenentwicklung erstellt.

Die finanziellen Leistungsindikatoren sind die Entwicklung der Umsatzerlöse und des Jahresergebnisses. Die Erläuterung für das Jahr 2023 erfolgt unter den Ausführungen zur Ertragslage.

a) Ertragslage

Die Umsatzerlöse lagen im Jahr 2023 mit EUR 38,6 Mio. auf dem Vorjahresniveau von EUR 38,6 Mio. und über dem Planwert von EUR 37,0 Mio. Der Anteil der Anzeigen- und Beilagenerlöse an den Umsatzerlösen hat sich im Vergleich zum Vorjahr leicht vermindert und liegt bei 17,6% (Vorjahr: 19,5%). Die Vertriebserlöse (Print und Online) haben einen Anteil an den Umsatzerlösen von 77,6% (Vorjahr: 76,4%). Der Anteil der Beilagenerlöse an den Umsatzerlösen verminderte sich im Berichtsjahr leicht auf 4,6% (Vorjahr: 4,8%). Der Anteil der Anzeigenerlöse an den Umsatzerlösen (vor Erlösschmälerungen) hat sich ebenfalls im Berichtsjahr auf 13,0% (Vorjahr: 14,7%) vermindert.

Die Vertriebserlöse (Print und Online) haben sich trotz weiterer rückläufiger Auflagen bei den Tageszeitungen um EUR 0,5 Mio. auf EUR 30,0 Mio. erhöht. Diese Erhöhung ist der Saldo aus einem Rückgang der Printerlöse, der aufgrund des Auflagenverlustes nicht durch die Preisanpassungen kompensiert werden konnte, und den gestiegenen digitalen Erlösen (e-paper, Web &App etc.). Der Anteil der e-paper Erlöse an den Online-Erlösen beläuft sich auf rd. 10,0% in 2023 (Vj: 8,0%).

Der Materialaufwand, der im Wesentlichen Aufwendungen für bezogene Leistungen enthält, hat sich um EUR 2,1 Mio. auf EUR 25,3 Mio. erhöht. Ursächlich für den Anstieg sind höhere Kosten für Dienstleistungen aus der Redaktion der Muttergesellschaft, die sich u.a. aus der anteiligen Weiterbelastung der Kosten für das neue Redaktionssystem CUE sowie einer erhöhten Anzahl von Redaktionsmitarbeitern ergeben. Demgegenüber hat sich die Anzahl der eigenen Redaktionsmitarbeiter um 6 Mitarbeiterkapazitäten vermindert. Dieser Effekt wirkt sich aber im Personalaufwand aus.

Der Personalaufwand hat sich im Jahr 2023 um EUR 0,6 Mio. auf EUR 4,7 Mio. erhöht. Der aus dem Abbau von 6,0 Mitarbeiterkapazitäten resultierende Rückgang des Personalaufwands wurde u.a. durch die Zuführung zu Rückstellungen für Reorganisationsmaßnahmen kompensiert. Im Jahr 2023 gab es Tariferhöhungen zwischen 1,5% und 2,0%.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um EUR 0,4 Mio. auf EUR 5,9 Mio. vermindert. Dies ist im Wesentlichen auf verminderte Umlagen für den Aboservice und die Dienstleistungen von B2C (Business to Consumer) sowie für die Mantelseiten von der VRM KG begründet. Darüber hinaus sind auch die Umlagen für die Dienstleistungen, die die Gesellschaft von der Echo JIE GmbH bezieht, gesunken.

Unter Berücksichtigung der oben genannten Entwicklung und Auswirkungen auf die Ertragslage weist die Gesellschaft für das Geschäftsjahr einen Gewinn in Höhe von TEUR 2.218 (Vorjahr: TEUR 3.826 / Plan: TEUR 2.410) aus.

b) Finanzlage

Die Zahlungsfähigkeit der EZ war im Jahr 2023 stets gewährleistet. Es bestehen wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Die Eigenkapitalquote liegt mit 53,5% über dem Vorjahresniveau von 47,7%. Aufgrund der sehr guten Ertragslage sowie den in den vergangenen Jahren vorgenommenen Thesaurierungen der Jahresüberschüsse (ganz oder teilweise) verfügt die Gesellschaft über ausreichende Mittel, um alle Verbindlichkeiten fristgerecht bedienen zu können Im Jahr 2023 wurden keine nennenswerten Investitionen getätigt, die zu einem Liquiditätsabfluss geführt haben. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind durch die kurzfristigen Forderungen gedeckt.

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 liegt mit EUR 31,9 Mio. um EUR 3,1 Mio. unter dem Vorjahresniveau von EUR 35,0 Mio. Das Anlagevermögen ist von EUR 21,2 Mio. per 31.12.2022 um EUR 0,6 Mio. auf EUR 20,6 Mio. gesunken. Der Rückgang resultiert u.a. aus dem Rückgang der immateriellen Vermögensgegenstände um EUR 0,3 Mio. Neben den planmäßigen Abschreibungen von Verlags- und Titelrechten erfolgte im Jahr 2023 eine außerplanmäßige Abschreibung auf das Titelrecht "Odenwälder Lokalblick", da dieser Titel Ende September 2023 eingestellt wurde. Die Finanzanlagen haben sich von EUR 20,7 Mio. um EUR 0,3 Mio. auf EUR 20,4 Mio. vermindert, bedingt durch eine planmäßige Tilgung der von der EZ ausgegebenen Ausleihungen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich deutlich um EUR 2,9 Mio. auf EUR 10,4 Mio. vermindert und betreffen im Wesentlichen die VRM KG und die VRM Media Sales GmbH. Die Forderungen gegenüber der VRM KG resultieren aus den Leistungsbeziehungen im Zusammenhang mit den verschiedenen Dienstleistungen (Redaktion, B2C etc), die die VRM KG an die Gesellschaft erbringt, sowie der Umsatzsteuerorganschaft. Die Forderungen gegenüber der VRM Media Sales GmbH resultieren aus der Werbevermarktung. Die Veränderung des Saldos steht im Zusammenhang mit der Entwicklung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, die ebenfalls per 31.12.2023 sehr deutlich um EUR 1,9 Mio. auf EUR 3,6 Mio. gesunken sind. Dieser Rückgang betrifft i. W. das Verrechnungskonto der VRM Media Sales GmbH und resultiert aus den Leistungsbeziehungen im Zusammenhang mit der Werbevermarktung der Echo-Titel. Die Salden resultieren aus der zentralen Liquiditätssteuerung.

Darüber hinaus gibt es per 31. Dezember 2023 in den anderen Posten des Anlage- und Umlaufvermögens kleinere Veränderungen, die stichtagsbedingt sind.

Der Anteil des mittel- und langfristig gebundenen Vermögens am Gesamtvermögen beträgt zum Bilanzstichtag 64,6% (Vorjahr: 60,6%).

Das Eigenkapital setzt sich zusammen aus dem Stammkapital von EUR 1,8 Mio., einer in Vorjahren gebildeten Gewinnrücklage von EUR 5,2 Mio., einem Gewinnvortrag von EUR 7,9 Mio. aus vorjährigen Thesaurierungen und dem Jahresüberschuss 2023 von EUR 2,2 Mio. Aus der Verschmelzung ergab sich ein Verschmelzungsverlust von TEUR 3.

Die Rückstellungen für Pensionen sind um EUR 0,2 Mio. auf EUR 5,1 Mio. gestiegen. Bei der Berechnung der Pensionsrückstellung wurde ein Rententrend/Inflationssatz von 2,75% berücksichtigt.

Die Steuerrückstellungen haben sich, im Vergleich zum Vorjahr, deutlich von EUR 3,6 Mio. auf EUR 0,7 Mio. vermindert. Ursächlich hierfür ist, dass Steuerzahlungen für Vorjahre erfolgt sind und die Finanzverwaltung die unterjährig zu leistenden Steuervorauszahlungen deutlich erhöht hat.

Die sonstigen Rückstellungen liegen mit EUR 2,7 Mio. um EUR 0,8 Mio. unter dem Vorjahresniveau und betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen, Reorganisationsmaßnahmen, Prüfungs- und Steuerberatungskosten und Mietnebenkosten.

Zum 31. Dezember 2023 haben sich die Verbindlichkeiten um EUR 1,6 Mio. vermindert. Dies ist im Wesentlichen auf die schon erläuterte Verminderung der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich stichtagsbedingt erhöht.

III. Risiko- und Chancen-Bericht

In der VRM-Gruppe werden alle Tochtergesellschaften mit vielfältigen Überwachungsinstrumenten und einem zentralisierten Controlling in ein integriertes Risikomanagementsystem einbezogen, das ein fester Bestandteil der Unternehmensführung ist. Ziel des Risikomanagements ist es, mögliche Risiken aus dem operativen Geschäft sowie aus Beteiligungen frühzeitig zu erkennen und zu steuern.

Im Rahmen der Unternehmenssteuerung werden die allgemeinen Markt- und Erlösrisiken im Zuge der Überwachung von Erlösen, Mengen und Kosten in der Planung, in der aktuellen Prognose und im Berichtswesen erfasst und dargestellt, um bei entwicklungsbeeinträchtigenden oder bestandsgefährdenden Entwicklungen frühzeitig geeignete Gegenmaßnahmen treffen zu können. Zur Diagnose und Überwachung von Problemen in allen Geschäfts- und Funktionsbereichen steht monatlich ein kennzahlengestütztes Management-Berichtswesen zur Verfügung.

Ein Schwerpunkt der Risikoidentifikation ist die Risikoinventur. Die jährliche Analyse möglicher Risikopotenziale im operativen Geschäft bindet alle verantwortlich handelnden Personen ein; die Ergebnisse der Risikoanalyse werden der Geschäftsleitung unmittelbar mitgeteilt.

Risiken aus wesentlichen Investitionen, Projekten und Akquisitionen werden im Vorfeld identifiziert und bewertet und unterliegen im Berichtswesen einer kontinuierlichen Betrachtung.

1. Risiken

Die nachfolgenden wesentlichen Risiken wurden im Rahmen der Risikoanalyse für die EZ identifiziert. Maßnahmen zur Steuerung, Reduzierung bzw. Vermeidung dieser Risiken werden fortlaufend durchgeführt.

Die sich weltweit verschärfenden Krisen (u.a. Ukraine-Krieg, Nah-Ost Konflikt) haben einen deutlichen Einfluss auf die deutsche Wirtschaft und somit auch auf die EZ. Die Inflation von 5,9% vermindern das verfügbare Einkommen von Stammkunden und auch potenzieller Neukunden. Auch die Werbebudgets von Geschäftspartnern sind davon betroffen.

Dazu kommt, dass sich die Medienbranche seit einigen Jahren in einem umfassenden Transformationsprozess befindet. Globale Megatrends, allen voran die Globalisierung sowie die Digitalisierung, beeinflussen vielerorts tradierte Geschäftsmodelle und ordnen Wertschöpfungsketten neu, mit teilweise disruptiven Auswirkungen. Weiterhin herrscht innerhalb der Medienbranche eine hohe Markt- und Wettbewerbsdynamik, die für die Geschäftsmodelle der VRM-Gruppe zu Umsatzrückgängen bzw. Marktanteilsverlusten führen können. Insbesondere durch die global agierenden Digitalkonzerne Alphabet (Google), Apple, Meta Platforms (ehem. Facebook) sowie Amazon und Microsoft (GAMAM oder Big Tech) hat sich die Wettbewerbssituation im Werbemarkt weiter verschärft. Diese Unternehmen geben bei der digitalisierten Globalisierung mit ihrem Know-how weltweit die Richtung vor und erzeugen teilweise alternativlose Abhängigkeiten für andere Unternehmen. Die Angebote der VRM-Gruppe sind durch die Dominanz der großen digitalen Player einem Risiko des unerwarteten Verlusts an Sichtbarkeit ausgesetzt. Die sich immer wieder ändernden und intransparenten Kriterien der Suchalgorithmen können somit zu einem Sichtbarkeitsverlust und einem damit einhergehenden Traffic-Verlust auf den VRM-Webangeboten führen. Im Bereich der Vertriebserlöse führt der demografische Wandel einerseits sowie das durch die Digitalisierung und den technischen Fortschritt veränderte Mediennutzungsverhalten andererseits zu einer signifikanten Veränderung des Konsum- und Leseverhaltens der Kunden. Außerdem erhöhen Hochpreisstrategien der VRM den Marktdruck zusätzlich. Die generelle Zunahme der Bedeutung und Nutzung digitaler Angebote, insbesondere innerhalb der jüngeren Zielgruppen, führt zu Auflagen- und Erlösrückgängen im Print-Bereich, die bis dato noch nicht durch Digitalerlöse kompensiert werden können. Insofern besteht ein allgemeines branchenspezifisches Risiko für Werbe- und Vertriebserlöse.

In der VRM-Gruppe, zu der die EZ gehört, wird diesen Entwicklungen mit einer Drei-Säulen-Strategie, bestehend aus der Diversifikations-, der Digital- und der Konsolidierungsstrategie, begegnet. Dabei beinhaltet erstere die Entwicklung weiterer ertragreicher Geschäftsfelder, gegenwärtig konkret den Ausbau des Agenturgeschäfts mit digitalen Dienstleistungen sowie den Umbau der Konzernlogistik zu einem Profitcenter.

Die Digitalstrategie setzt sich mit der Dynamik und Geschwindigkeit digitaler Wertschöpfungsketten auseinander und eröffnet der VRM-Gruppe den Zugang zu neuen Märkten. Ein wesentlicher Punkt der Digitalisierungsstrategie ist der Ausbau von Paid Content und Content Diversifikation als Geschäftsmodell. Im Rahmen dessen beabsichtigt die VRM mit der Einführung neuer Produkte, sogenannten Verticals und zwei Reichweitenportalen, jüngere Zielgruppen anzusprechen. Ein Vertical ist ein Webangebot, das genau eine monothematische Zielgruppe anspricht. Dabei handelt es sich um Nischenseiten, Special Interest Magazine und Blogs, die für bestimmte Interessengruppen besonders relevant sind. Reichweitenportale ermöglichen die Generierung von Traffic mithilfe datengetriebener SEO (Search Engine Optimization = Suchmaschinenoptimierung) -optimierter Contenterstellung. Hierbei liegt der Fokus auf boulevard-lastiger Berichterstattung. Strategisch soll das Portal dem Reichweitenverlust durch die Bezahlschranken der VRM-Nachrichtenportale entgegenwirken. Die Reichweitenportale HessenToday.de und RLPToday.de sind im November 2023 im Rahmen eines sog. Soft-Launches online gegangen und werden ab Januar 2024 von der VRM MS vermarktet. Zudem beinhaltet die Digitalstrategie eine konsequente Weiterentwicklung der VRM, des Knowhows ihrer Mitarbeiter und der klassischen Produkte. Der Vertrieb zeitungsnaher Digitalprodukte wie beispielsweise das e-Paper oder die kontinuierliche Weiterentwicklung der Webangebote (Newsportale & Newsapps) gehört dazu.

Die Konsolidierungsstrategie setzt auf Skalierbarkeit. Durch nachhaltiges Kostenmanagement und permanente Beobachtung des Wettbewerbsumfelds wird die Position für Kooperationen und Übernahmen gestärkt. Bedingt durch die Auswirkungen der Coronapandemie und insbesondere dem damit verbundenen voraussichtlich auch dauerhaften Umsatzverlust im Werbemarkt sowie die Erhöhungen der Rohstoffpreise beinhaltet die Konsolidierungsstrategie ferner die fortlaufende Überprüfung von Maßnahmen zur gezielten und geplanten Restrukturierung der VRM-Gruppe und damit einhergehend auch der EZ, um den Konzern weiterhin wirtschaftlich stabil für die Zukunft aufzustellen. Konkrete weitere Maßnahmen, die zur Sicherung des Kerngeschäftes beitragen sollen, sind weiterhin die Einführung eines neuen Print-Produktionssystems sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung des E-Papers.

Weiterhin wurden im Oktober 2023 Veränderungen innerhalb der Vermarktungsstrategie der VRM Wochenblätter umgesetzt. Die Deutsche Post AG hat ihre Werbesendung EINKAUF AKTUELL zu Ostern 2024 eingestellt. VRM ergreift die Chance, die in EINKAUF AKTUELL enthaltenen Beilagen für die eigenen Wochenblätter zu gewinnen. Da EINKAUF AKTUELL am Wochenende verteilt wird, hat die VRM die noch nicht am Wochenende erscheinenden südhessischen Anzeigenblätter auf einen Wochenend-Erscheinungstermin umgestellt. Um genug zeitlichen Vorlauf zu haben, wurden die Titel Südhessen Wochenblatt, Dieburger Anzeigenblatt, Anzeigenblatt Gersprenztal, Wochenblick Groß-Gerau und Wochenblick Main-Spitze schon Anfang Oktober 2023 auf den Erscheinungstag Samstag verlegt. Durch den Wechsel des Erscheinungstags und die Nutzung der Chancen im Bereich des nationalen Beilagengeschäfts bekommen die wegen des starken Mindestlohnanstieges zuletzt geschwächten südhessischen Titel wieder mehr Auftrieb.

Um organisatorisch schneller auf die Rahmenbedingungen, Entwicklungen und Trends in der Medienbranche reagieren zu können und um die bestehenden und neuen Produkte erfolgreicher zu machen, wurde die Organisationsstruktur der VRM-Gruppe in den letzten Jahren sukzessive angepasst. Ziel war und ist es, die Voraussetzungen für stärkeres Wachstum in neuen Sparten und Themenfeldern zu schaffen.

Neben den spezifischen Branchenrisiken ist die EZ auch von der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung abhängig. Die Erwartungen für die deutsche Wirtschaft und die damit einhergehenden Prämissen, die im Prognosebericht aufgeführt werden, werden Auswirkungen auf die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Gesellschaft haben.

Aufgrund der zunehmenden Digitalisierung und Globalisierung erhöht sich das Risiko, Opfer eines Hacker-Angriffs zu werden, bei dem entweder Schadsoftware eingeschleust wird, um Daten zu zerstören oder Daten zu stehlen, oder um den Zugriff auf die Daten zu blockieren und Lösegeld für die Datenfreigabe zu fordern. Zur Vermeidung eines solchen Angriffs bzw. zur Minimierung des sog. Cyber-Risikos hat die VRM ihre IT-Sicherheitsstrategie im Jahr 2023 weiter geschärft. Diese IT-Sicherheitsstrategie unterteilt sich im Wesentlichen in die Bereiche: Infrastruktur, Authentifizierung/ Berechtigungsmanagement, Awareness, Business Continuity Management und Cyberrisk-Versicherung.

Als Konsequenz aus dem geänderten Mediennutzungsverhalten der Leser, den konjunkturellen Einflüssen, dem Wettbewerb auf dem Markt sowie den technologischen Entwicklungen ergibt sich auch ein Preisänderungsrisiko für die erzielbaren Preise für Werbung, Abonnements und Einzelverkäufe von Tageszeitungen. Diesem Risiko begegnet die VRM bei den Abo-Preisen u.a. mit dem Konzept des Market Based Pricing. Danach erhalten Neukunden auf Anfrage individuelle Preise, zu dem der jeweilige Kunde bereit ist, das Abo zu bestellen und bei dem für die VRM noch ein Deckungsbeitrag generiert wird. Die Umsetzung der Digitalisierungsstrategie sowie die Erschließung neuer Geschäftsfelder sollen die Abhängigkeit von der traditionellen Einnahmequelle Print reduzieren. Die Preise von Produktbündeln mit Print-Anteil und reinen Digitalprodukten werden derart differenziert, dass der Wechsel zum Digitalprodukt attraktiv ist. Im Bereich der Werbung wird traditionell entlang des Maßstabs der Preisliste individuell tarifiert, wobei gilt, je größer der Kunde, desto individueller die Preisgestaltung. In den vergangenen Jahren konnten Preiserhöhungen durchgesetzt werden (z. B. Gestaltungspauschale oder höhere Beilagen-Tausenderpeise infolge der Mindestlohnentwicklung).

Zunehmend werden für Zeitungsverlage und somit auch für die EZ die beitragsfinanzierten pres-seähnlichen Veröffentlichungen der öffentlich-rechtlichen Medien problematisch. Gemäß Medien-staatsvertrag sollen Telemedienangebote des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nicht presseähnlich sein. Trotz eindeutiger Rechtslage missachten die öffentlich-rechtlichen Medien regelmäßig die Grundprinzipien des verfassungsmäßigen Nebeneinanders von Rundfunk und Presse. Umfang und Abgrenzungen der jeweiligen Berichterstattungen sind Gegenstand der juristischen Auseinan-dersetzung. In diesem Kontext haben die Zeitungsverleger im Jahr 2023 auch eine Beihilfebeschwerde bei der EU-Kommission eingereicht.

Das grundsätzlich bestehende Ausfallrisiko von Kundenforderungen und Liquiditätsrisiken werden durch das zentrale Finanzmanagement in der VRM-Gruppe begrenzt. Feste Abläufe in Bezug auf das Debitorenmanagement verhindern ein unbeschränktes Anwachsen von Forderungsbeständen. Höhere Ausfälle können grundsätzlich nur dann entstehen, wenn bei einem Großkunden im Bereich Anzeigen- und/oder Beilagenwerbung unerwartet eine Insolvenz eintritt und damit auch erst kurzfristig entstandene Forderungen ausfallen. Bei auftretenden Ausfallrisiken werden entsprechende Wertberichtigungen auf den Nettoforderungsbetrag vorgenommen. Uneinbringliche Kundenforderungen werden abgeschrieben. Das Ausfallrisiko aus Forderungen gegen Unternehmen der VRM-Gruppe wird unverändert als gering eingestuft. Da aufgrund des Forderungsmanagements auch die Zahlungseingänge gesichert sind, trägt dies zur Reduzierung des Liquiditätsrisikos bei. Durch die Rezession 2023 in Deutschland und die schwachen Wachstumsaussichten für das Jahr 2024 haben die Risiken für das Jahr 2024 zugenommen, wobei die Auswirkungen nicht verlässlich eingeschätzt werden können.

Dem Ausfallrisiko von Beteiligungen wird dadurch Rechnung getragen, dass die Werthaltigkeit der Beteiligungen regelmäßig überprüft wird. Sofern von einer dauernden Wertminderung der Beteiligung auszugehen wäre, würde in den einzelnen Jahresabschlüssen der Konzerngesellschaften eine außerplanmäßige Abschreibung auf den niedrigeren, beizulegenden Wert erfolgen.

Wesentliche Erfolgsfaktoren für das Unternehmen sind die Fachkompetenz, die individuellen Fähigkeiten und das Engagement der Mitarbeiter. Ein wesentliches Risiko ist daher der Verlust von Fach- und Führungskräften sowie der damit einhergehende Kompetenzverlust und Kapazitätsengpass. Die VRM wirkt dem Risiko des Fachkräftemangels durch ihre Human Ressource Management-Strategie (HRM-Strategie) entgegen. Deren wesentliche Elemente sind unter dem Dach eines einheitlichen Employer-Brandings: Recruiting nach dem Active Sourcing-Ansatz, proaktives HR-Business Partner-Management, eine an der Branche, der die jeweilige Tätigkeit typischerweise zuzuordnen ist, orientierte Vergütung, ein pfadgesteuertes Karrieresystem mit objektivierten Qualifizierungsmaßstäben sowie ein nach Art, Umfang und Nutzungswegen modernes Bildungsangebot.

Wir sehen die Fortführung der Unternehmenstätigkeit der Gesellschaft, auch unter Berücksichtigung der Wechselwirkungen der verschiedenen Risiken, zurzeit nicht als gefährdet an.

2. Chancen

Trotz der zunehmenden Dynamik des digitalen Transformationsprozesses und der teilweise disruptiven Folgen für bestehende Märkte und Geschäftsmodelle präsentiert sich der deutsche Zeitungsmarkt weitgehend stabil. 37,0 Mio. Personen in Deutschland - also 52,8 % der Bevölkerung über 14 Jahre - lesen regelmäßig gedruckte Zeitungen (Tageszeitungen = 34,6 Mio. Personen bzw. 49,4 % der Bevölkerung). Zu den 338 Zeitungstiteln in Deutschland kommen eine Vielzahl digitaler Zeitungsportale, sodass die Verlage insgesamt über alle Kanäle 88% der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren mit Zeitungsangeboten erreichen. Diese hohen Gesamtreichweiten gilt es auch weiterhin erfolgreich zu vermarkten.

Um die Digitalisierung des Kerngeschäfts (News Media) voranzutreiben und weiter zu beschleunigen, forciert die B2C-Vermarktung weiterhin den Verkauf von Digital-Abonnements. Im vergangenen Jahr wurde der ehemalige Bereich Digital News Media (Apollo) aufgelöst und das Vermarktungsteam wurde in die B2C-Vermarktung integriert. Die Mitarbeitenden, die mit der Produktentwicklung sowie der Webanalyse betraut sind, sind seither Teil der Abteilung Content Development innerhalb der Redaktion. Ende. Dezember 2023 zählt die VRM Holding 15.725 Digital-Abonnenten.

Als sehr hilfreich hat sich die Teilnahme bei DRIVE, der von der HIGHBERG Unternehmensberatung GmbH (ehem. Schickler) und der dpa initiierten Kooperation zum datenunterstützten Publishing erwiesen. Aufgrund der weiterhin herausfordernden Geschäftsentwicklung in diesem Bereich werden auch für das kommende Jahr weitreichende Maßnahmen zur Content-Diversifikation ergriffen. Ziel ist es, die digitalen Reichweiten der VRM-Nachrichtenportale sowie die Digital-Abonnements deutlich und nachhaltig zu steigern. Unterstützt werden soll dies durch fokussierte Verkaufskampagnen im Lesermarkt sowie die erfolgreiche Vermarktung der neuen Reichweitenportale RLPtoday und Hessentoday. Insbesondere durch Letzteres sollen Nutzer auf Plus-Artikel und weitere Paid Content-Angebote auf den Nachrichtenportalen aufmerksam werden.

Zwei Drittel der Entscheidungsträger in Zeitungs- und Digitalpublishing-Unternehmen zeigen sich in Bezug auf die kurzfristige Geschäftsentwicklung eher optimistisch, während ihre mittelfristigen Erwartungen eher negativ ausfallen. Wie in den Vorjahren bleibt das Digitalgeschäft ein wesentlicher Treiber, wobei die Unternehmen eine Verdreifachung des digitalen Umsatzanteils innerhalb von fünf Jahren erwarten. Im Jahr 2024 liegt die Priorität auf dem Wachstum durch Paid Content und der Digitalisierung bestehender Print-Abonnements. Bis 2030 wird eine deutliche Verschiebung in der Zusammensetzung der Abonnements über Print, E-Paper und Plus erwartet.

Diese Ergebnisse stammen aus der repräsentativen Studie "Trends der Zeitungsbranche 2024", die vom Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) in Zusammenarbeit mit der Hamburger Unternehmensberatung HIGHBERG (ehemals Schickler) präsentiert wurde. Sie repräsentieren nach verkaufter Auflage 73% der Zeitungen in Deutschland und 87% der digitalen Zeitungsreichweite.

Die Studie identifiziert drei Haupttrends:

Der Einsatz von Machine-Learning- und KI-Tools wird zu einer Automatisierung führen und somit die Effizienz steigern. 52% der Befragten sehen die Automatisierung als den wichtigsten Hebel oder das größte Potenzial für effiziente Arbeit. Outsourcing (14%), reine Prozessoptimierung (14%) und Zentralisierung (10%) sind deutlich weniger relevant. Unternehmen erkennen Potenziale im Kundenservice und in der Produktion von Print-Seiten. Obwohl zwei Drittel der Befragten planen, KI zur Texterstellung einzusetzen, wird es keine umfassende Vollautomatisierung geben; die Redaktion behält weiterhin die Verantwortung. 35 % lehnen den Einsatz von KI bei der Texterstellung gänzlich ab.

Eine Neuausrichtung der Redaktionen soll die Qualität journalistischer Inhalte verbessern: 88% der Befragten glauben, dass eine gesteigerte redaktionelle Qualität zu einer stärkeren Bindung von Lesern und Nutzern führen wird. 50 % setzen auf personalisierte Inhalte, während 47 % (hyper-)lokale Berichterstattung als unverzichtbar erachten. Die Erfüllung von Nutzerbedürfnissen kann zunehmend in Kennzahlen dargestellt und operationalisiert werden, wodurch Erfolge beim Publikum besser messbar und steuerbar werden.

Für den Erfolg ist es entscheidend, Zielgruppen präzise anzusprechen: Angesichts eines Bedeutungs- und Relevanzverlusts der klassischen Ressorts orientieren sich Redaktionen stärker an Themen und Zielgruppen. Zu erschließende Zielgruppen(-themen) umfassen Familien und Eltern, Sport- bzw. Fußballfans, Gäste, Kultur und Freizeit, sowie Studierende und Auszubildende. Um junge Zielgruppen zu erreichen, betrachten 82 % der Unternehmen den gezielten Einsatz von Social Media als relevant, während immerhin 59% auf Kooperationen mit Schulen und Bildungseinrichtungen setzen. Bei der Ansprache neuer Zielgruppen könnten bestimmte Formate hilfreich sein: 89% befürworten Frage-und-Antwort-Stücke/Listicles als leicht zugängliche Inhaltsformate mit großer Reichweite. Ähnlich hoch geschätzt werden Themen-Newsletter (86%) und Liveticker bei akuten Nachrichtenereignissen (84%).

Die Beherrschung von Daten wird zur Kernkompetenz der Verlage. Dabei steht die Digitalisierung der redaktionellen Prozesse und allen voran die Umstellung auf "digital first", im Fokus: Innerhalb der VRM-Gruppe wurden seit Dezember 2022 die redaktionellen Prozesse auf "digital first" umgestellt.

Die nationale Reichweitenvermarktung wird durch die strategische Beteiligung an der Score Media Group GmbH & Co. KG, Düsseldorf, (SMG) erreicht. Die SMG ist auf dem Gebiet der nationalen Werbevermarktung für regionale Tageszeitungsverlage tätig. Dies vereinfacht für national werbende Unternehmen eine flächendeckende Schaltung von Anzeigen- und Beilagenwerbung. Anstelle von einer Vielzahl von Ansprechpartnern gibt es nur einen Ansprechpartner. Dies spart Zeit und Kosten bei den Agenturen. Außerdem wird hierüber auch der Nutzen der Werbung in den regionalen Tageszeitungen wieder stärker in den Fokus gerückt.

Die im September 2021 gegründete Marke RYZE Digital, hinter welcher die RYZE Digital Holding GmbH (vormals VRM Corporate Solutions GmbH), Mainz, als Holdinggesellschaft agiert, hatte sich Mitte Dezember 2022 an der Coders Unlimited GmbH, Düsseldorf, beteiligt. Diese Gesellschaft ist im Bereich der Marketingtechnologie spezialisiert. Im Jahr 2023 wurden drei der Tochtergesellschaften zur RYZE Digital GmbH verschmolzen und auf einheitliche Prozesse und Strukturen umgestellt. Der Agenturverbund ist damit dem Ziel, seinen Kunden ein integriertes Leistungsangebot über Digitalmarketing, Corporate Communication, Corporate Sites und Digital Commerce anbieten zu können und ganzheitliche Marketinglösungen für Unternehmen zu entwickeln, ein großes Stück nähergekommen.

Mit diesen Angeboten in der VRM-Gruppe soll das Angebotsspektrum für die Kundenakquise konzernweit und für die Echo Zeitung GmbH unterstützt werden.

IV. Prognosebericht

Die künftige Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft planen wir auf Basis von Annahmen, die aus heutiger Sicht plausibel und hinreichend wahrscheinlich, gleichwohl im gegenwärtigen wirtschaftlichen Umfeld mit Unsicherheiten behaftet sind. Die tatsächliche Entwicklung kann daher von den getroffenen Annahmen und den daraus resultierenden Planungen und Trendaussagen abweichen.

Die in diesem Kapitel getroffenen Aussagen bezüglich der EZ basieren auf der von der Geschäftsführung verabschiedeten Planung für das Jahr 2024, die im Herbst/Winter 2023 aufgestellt wurde. Die Grundannahme für die Planung 2024 war, dass sich die Normalisierung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland weiter fortsetzt, gleichzeitig aber Preise für Rohstoffe, Energie und bezogenen Logistikdienstleistungen aufgrund der inflationsbedingten Kostensteigerungen auf erhöhtem Niveau einzuplanen sind.

Bei der Entwicklung der Vertriebserlöse wurden weitere Preiserhöhungen für die Print-Abos in 2024 berücksichtigt. Gleichzeitig wurde mit einer schlechteren Entwicklung der verkauften Printauflage als im Geschäftsjahr 2023 geplant.

In seinem Herbstgutachten 2023/2024 hat der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung festgehalten, dass die Corona-Pandemie und die Energiekrise in Europa und insbesondere in Deutschland deutliche Spuren hinterlassen haben. Die deutsche Wirtschaftsleistung liegt derzeit nahezu auf demselben Niveau wie zu Beginn der Corona-Pandemie. Deutschland verzeichnet damit seit Beginn der Corona-Pandemie das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften des Euro-Raums.

Zum Zeitpunkt der Erstellung des Gutachtens im Herbst 2023 ist man von einem Rückgang des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 0,4 % für das Jahr 2023 ausgegangen und für das Jahr 2024 ist man von einer leichten Erholung und einem Wachstum des BIPs von 0,7 % ausgegangen.

Für das Jahr 2023 hat der Sachverständigenrat eine durchschnittliche Inflation von 6,1% und für das Jahr 2024 von 2,6 % prognostiziert.

In dem Jahreswirtschaftsbericht, den die Bundesregierung im Februar 2024 veröffentlicht hat, geht diese von einem Anstieg des preisbereinigten BIP von nur noch 0,2% aus.

Die wirtschaftliche Entwicklung der EZ ist eng mit der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland verbunden. Aufgrund der hohen Inflation und wirtschaftlichen Unsicherheiten haben alle Branchen einen enormen Kostendruck, der dazu geführt hat, die Höhe von Werbebudgets für 2024 zu überprüfen und ggf. Budgets zu verringern. Die Kosten für die Produktion und den Vertrieb der Printausgaben liegen auf einem hohen Niveau. Da die Abonnenten ebenfalls die Folgen von erhöhten Energie- und Rohstoffpreisen über die Heizkosten, Fahrtkosten oder dem Einkauf für den täglichen Bedarf tragen müssen, kann sich hieraus weiterhin die Anzahl der Kündigungen erhöhen bzw. die Gewinnung von Neukunden erschweren.

Im Rahmen der im Herbst/Winter 2023 für das Geschäftsjahr 2024 aufgestellten Planung wurde mit einem Jahresüberschuss für das Jahr 2024 in Höhe von rd. EUR 2,7 Mio. gerechnet.

Die geplanten Anzeigen- und Beilagenerlöse der EZ erhöhen sich im Vergleich zum Vorjahr bedingt durch die Anwachsung der DA KG zum 1.1.2024 auf die EZ um rd. 5,8%. Ohne die Anwachsung hätte sich der Planwert der Werbeerlöse der EZ u.a. auch bedingt durch die Einstellung des Odenwälder Lokalblick vermindert.

In der Planung 2024 wird insgesamt mit einer Erhöhung der Vertriebserlöse um rd. 5,0% gerechnet. Hier wirkt zum einen ebenfalls die Anwachsung der DA KG, da die Abo-Erlöse ab 2024 von der EZ vereinnahmt werden (im Vorjahr von der DA KG selbst). Zum anderen sollen die geplanten Preisanpassungen die Auflagenrückgänge kompensieren. Zusätzlich ist eine Erlössteigerung durch sogenannte "Upselling"-Maßnahmen eingeplant. Beispielsweise wird einem Kunden, der bisher ausschließlich das E-Paper bezogen hat, eine "Plus"-Komponente angeboten, mit der er für einen überschaubaren Aufpreis von dem reinen E-Paper Bündel auf das Bündel "Digital komplett" umsteigen kann.

Insgesamt wurde mit einer Erhöhung der Umsatzerlöse von rd. 5,1% geplant. In den ersten zwei Monaten 2024 war die Gesellschaft bei der Entwicklung der Gesamterlöse mit 1,4% unter dem Planansatz. Auf der Kostenseite lagen die Aufwendungen inklusive der Konzernverrechnungen mit 8,8% unter dem Plan. Somit weist die EZ per Februar 2024 ein Unternehmensergebnis aus, das deutlich über dem Planwert liegt. Allerdings ist hier zu berücksichtigen, dass einige Kosten linear geplant sind und teilweise erst später im Jahr in Rechnung gestellt werden.

 

Darmstadt, den 26. April 2024

Bilanz

AKTIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Verlagsrechte 189.437,00 0
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 0
189.438,00 0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.114,11 2
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 31.416,74 43
39.530,85 45
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 18.872.835,44 17.932
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 243
3. Beteiligungen 330.439,52 324
4. Sonstige Ausleihungen 1.188.279,43 1.225
20.391.554,39 19.724
20.620.523,24 19.768
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 142.398,54 38
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 10.418.216,11 8.813
3. Sonstige Vermögensgegenstände 398.240,06 119
10.958.854,71 8.969
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 342.969,81 234
11.301.824,52 9.203
C. Rechnungsabgrenzungsposten 15.164,41 0
31.937.512,17 28.972

PASSIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 1.800.000,00 1.800
- Nennbetrag eigene Anteile 45.960,00 46
1.754.040,00 1.754
II. Gewinnrücklagen 5.236.628,92 5.237
III. Bilanzgewinn 10.094.130,11 9.705
17.084.799,03 16.696
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 5.062.969,00 4.853
2. Steuerrückstellungen 677.322,91 3.558
3. Sonstige Rückstellungen 2.705.860,00 107
8.446.151,91 8.517
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 152.373,67 5
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.557.553,97 1.225
3. Sonstige Verbindlichkeiten 2.694.272,30 2.526
- davon aus Steuern: EUR 34.067,82 (Vorjahr TEUR 3)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 11.947,01 (Vorjahr TEUR 0)
6.404.199,94 3.756
D. Rechnungsabgrenzungsposten 2.361,29 3
31.937.512,17 28.972

Gewinn- und Verlustrechnung

2023 Vorjahr
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 38.585.256,65 666
2. Sonstige betriebliche Erträge 124.780,62 502
38.710.037,27 1.168
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 34.393,36 0
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 25.279.210,11 0
25.313.603,47 0
13.396.433,80 1.168
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.760.836,61 0
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 983.212,30 362
- davon für Altersversorgung: EUR 401.915,48 (Vorjahr TEUR 362) 4.744.048,91 362
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 312.433,76 13
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.868.382,55 1.176
2.471.568,58 -383
7. Erträge aus Beteiligungen 1.075.821,09 515
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 861.162,60 (Vorjahr TEUR 515)
8. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen aus verbundenen Unternehmen 13.444,49 5.665
9. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 16,86 0
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 106.760,55 19
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 11.232,91 (Vorjahr: TEUR 9)
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 101.137,46 141
- davon aus der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen: EUR 101.030,46 (Vorjahr TEUR 141)
12. Verlust aus der Verschmelzung 2.772,32 0
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.345.578,23 1.848
14. Ergebnis nach Steuern 2.218.123,56 3.829
15. Sonstige Steuern 86,00 0
16. Jahresüberschuss 2.218.037,56 3.829
17. Gewinnvortrag 7.876.092,55 5.876
18. Bilanzgewinn 10.094.130,11 9.705

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Darmstadt und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Darmstadt unter der Nummer HRB 1249 eingetragen.

Mit Eintragung in das Handelsregister zum 1. September 2023 wurde die Echo Zeitungen GmbH mit Sitz in Darmstadt, eingetragen im Handelsregister Darmstadt unter der Nummer HRB 9256, rückwirkend zum 1. Januar 2023 auf ihre Gesellschafterin, die Echo Medien GmbH, verschmolzen. Mit gleichen Datum wurde die Echo Medien GmbH direkt im Anschluss in die Echo Zeitungen GmbH umfirmiert.

Aufgrund der Verschmelzung und den damit verbundenen Veränderungen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr nur eingeschränkt gegeben. Die Vorjahreszahlen der beiden Gesellschaften, Echo Medien GmbH und Echo Zeitungen GmbH, wurden zum Zwecke der Vergleichbarkeit im Folgenden gesondert dargestellt.

Aus diesem Verschmelzungsvorgang ist der Gesellschaft ein Verlust in Höhe von TEUR 3 entstanden.

Vergleichsrechnung mit Vorjahreszahlen

In der nachfolgenden Darstellung der Werte in der Spalte "31.12.2022 angepasst" werden die Vorjahreszahlen der ehemaligen Echo Zeitungen GmbH und der ehemaligen Echo Medien GmbH summiert und erforderlichenfalls konsolidiert dargestellt, um eine bessere Vergleichbarkeit wesentlicher Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zu gewährleisten.

Posten der Bilanz / Gewinn- und Verlustrechnung 31.12.2023 31.12.2022 Delta
Ist angepasst
EUR EUR EUR
immaterielle Vermögensgegenstände 189.438 492.478 -303.040
Sachanlagen 39.531 60.606 -21.075
Finanzanlagen 20.391.554 20.665.739 -274.185
Anlagevermögen gesamt 20.620.523 21.218.824 -598.301
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 10.958.855 13.582.070 -2.623.215
Guthaben bei Kreditinstituten 342.970 233.627 109.343
Summe Aktiva 31.937.512 35.034.667 -3.097.155
Eigenkapital 17.084.799 16.692.737 392.062
Rückstellungen 8.446.152 10.312.457 -1.866.305
Verbindlichkeiten 6.404.200 8.025.994 -1.621.794
Summe Passiva 31.937.512 35.034.667 -3.097.155
Umsatzerlöse 38.585.257 38.578.577 6.680
Materialaufwand 25.313.603 23.259.052 2.054.551
Personalaufwand 4.744.049 4.124.547 619.502
sonstige betriebliche Aufwendungen 5.868.383 6.319.725 -451.342
Erträge aus Beteiligungen 1.075.821 532.087 543.734
Ertragsteuern 1.345.578 1.847.572 -501.994
Jahresergebnis 2.218.038 3.825.976 -1.607.938

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne der handelsrechtlichen Vorschriften. Bei der Aufstellung des Anhangs wurden die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften teilweise in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung nach § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB.

Zur besseren Darstellung werden die in der Bilanz sowie in der Gewinn- und Verlustrechnung anzugebenden Davon-Vermerke teilweise in den Anhang aufgenommen.

Die nachfolgenden dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze entsprechen den im Vorjahr angewandten Grundsätzen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben und ggf. außerplanmäßig abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Entgeltlich erworbene Software wird grundsätzlich über zwei bis fünf Jahre und entgeltlich erworbene Verlags- und Titelrechte werden in Anlehnung an die bisherige Rechtsprechung über einen Zeitraum von fünf bis zehn Jahren abgeschrieben. Die Abschreibung des Kundenstammes erfolgt über fünf Jahre. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung anteilig.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, ausgewiesen. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen und für ab dem 1. Juli 2020 bis zum 31. Dezember 2021 angeschaffte bewegliche Anlagegegenstände auch nach der degressiven Methode mit 20% bzw. 30% vorgenommen. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung zeitanteilig. Als Nutzungsdauer werden hierbei für Mietereinbauten zehn Jahre sowie bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung fünf bis 13 Jahre zugrunde gelegt. Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 betragen, werden im Jahr des Zugangs in vollem Umfang abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bewertet.

Langfristige verzinsliche Ausleihungen werden grundsätzlich mit ihrem Nominalbetrag bewertet. Abschreibungen auf einen niedrigeren beizulegenden Wert werden dann vorgenommen, wenn die Wertminderung voraussichtlich dauerhaft ist. Die unter den sonstigen Ausleihungen ausgewiesenen unverpfändeten Rückdeckungsversicherungen werden mit ihren Aktivwerten angesetzt, die der Risikovorsorge für eine Pensionszusage dienen. Die Bewertung erfolgt auf Basis der jährlich auf den Bilanzstichtag aktualisierten Aktivwertbescheinigung der Aachen Münchener Lebensversicherung AG, Aachen.

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sowie die liquiden Mittel werden grundsätzlich mit dem Nennwert bilanziert. Bei den Forderungen werden erkennbare Risiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kredit-, Zins- und Ausfallrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Der Nennbetrag der erworbenen eigenen Anteile wird gemäß § 272 Abs. 1a HGB offen vom Gezeichneten Kapital abgesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden in Höhe der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträge (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden nach § 253 Abs. 2 HGB mit einem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren abgezinst. Die Erfolgswirkung aus der Änderung des Abzinsungssatzes wird im Finanzergebnis ausgewiesen.

Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgt nach dem international anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren unter Berücksichtigung der Heubeck-Richttafeln 2018 G (Heubeck-Richttafeln 2018 G). Nach diesem Verfahren wird die am Bilanzstichtag erdiente Anwartschaft unter Berücksichtigung einer Lebenshaltungskostensteigerung von 2,75 % p.a. und einer Rentenanpassung gemäß § 16 BetrAVG von 2,75 % p.a. mit einem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichen durchschnittlichen Marktzins von 1,82 % p.a., der sich aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren bei einer pauschal angenommen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt abgezinst. Zudem war gemäß § 253 Abs. 6 HGB eine Bewertung mit einem Rechnungszinssatz auf Basis eines 7-Jahres-Durchschnitts von 1,74 % p.a. vorzunehmen.

Die Bewertung der Altersteilzeitrückstellungen erfolgt unter Berücksichtigung der Heubeck-Richttafeln 2018 G (Heubeck-Richttafel 2018 G). Hierbei wurde gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB ein Rechnungszins von 1,04 % p.a. entsprechend einer durchschnittlichen Restlaufzeit von einem Jahr sowie ein Einkommenstrend von 2,5 % p.a. zugrunde gelegt.

Die Bewertung der Jubiläumsrückstellungen erfolgt unter Berücksichtigung der Heubeck-Richttafeln 2018 G. Hierbei wurde gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB ein Rechnungszins von 1,74 % p.a. entsprechend einer durchschnittlichen Restlaufzeit von 15 Jahren, ein Einkommenstrend von 2,5 % p.a. sowie eine Fluktuationsquote von 1,5 % p.a. zugrunde gelegt.

Die Bewertung der sonstigen Verbindlichkeiten für Kaufpreisrenten erfolgt unter Berücksichtigung der Heubeck-Richttafeln 2018 G, einer Anpassung der laufenden Renten von 2,75 % p.a. und einem Rechnungszins von 1,74 % (Vorjahr: 1,44 %) p. a. bei einer durchschnittlichen pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Rentenverpflichtungen werden mit dem Barwert angesetzt und mit einem pauschalen durchschnittlichen Marktzins bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren abgezinst.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Erträge im Folgejahr, deren Einnahmen vor dem Bilanzstichtag erfolgen. Die erfolgswirksame Auflösung erfolgt in der Periode, in der die Leistung erfolgt.

Latente Steuern werden für zeitliche, sich in der Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen gebildet, soweit dies nach § 274 HGB zulässig ist. Die Gesellschaft macht vom Wahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch und weist keine aktiven latenten Steuern aus.

Erläuterungen und ergänzende Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie der Abschreibungen im Geschäftsjahr können aus dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel entnommen werden.

Finanzanlagen

Es bestehen zum Bilanzstichtag folgende Beteiligungen i. S. v. § 271 Abs. 1 HGB:

Gesellschaften Höhe des Anteils am Kapital letzter vorliegender Jahresabschluss Eigenkapital Jahresergebnis
TEUR TEUR
Dieburger Anzeiger GmbH & Co. KG Druck und Verlag, Dieburg 100,00% 31.12.2023 256 213
Echo Druck und Service GmbH, Darmstadt 100,00% 31.12.2023 0 38
Echo JIE GmbH, Darmstadt 100,00% 31.12.2023 151 13
VRM Druck GmbH & Co. KG, Rüsselsheim 30,00% 31.12.2023 * *
OMS-Online Marketing Service GmbH & Co. KG, Düsseldorf 0,05% 31.12.2022 2.775 -133
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH, Hamburg 1,33% 31.12.2022 44.956 1.172
PRISMA-Verlag GmbH & Co. KG, Düsseldorf 0,48% 31.12.2021 1.012 10.845
Radio/Tele FFH GmbH & Co. Betriebs-KG, Bad Vilbel 3,35% 31.12.2022 * *

* Es erfolgt gemäß § 286 Abs. 3 S. 2 HGB keine Angabe von Eigenkapital und / oder Ergebnis der Gesellschaft

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind bis auf eine Mietkaution in Höhe von TEUR 118 (Vorjahr TEUR 115), die unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen wird, innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 10.418 (Vorjahr TEUR 8.813) bestehen in Höhe von TEUR 7.718 (Vorjahr TEUR 8.494) gegen die Gesellschafterin. Sie resultieren aus Cash-Pooling und aus Lieferungen und Leistungen.

Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 2.700 resultieren, wie im Vorjahr, aus Lieferungen und Leistungen und aus Forderungen aus Gewinnanteilen.

3. Eigenkapital und eigene Anteile

Das um den Nennbetrag eigener Anteile verminderte gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2023 unverändert TEUR 1.754.

Die VRM GmbH & Co. KG, Mainz, ist Alleingesellschafterin der Echo Zeitungen GmbH, Mainz. Das Stammkapital beträgt EUR 1.800.000,00.

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 7.876 (Vorjahr TEUR 5.876) enthalten.

4. Rückstellungen

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (1,82 %) ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (1,74 %) ein Unterschiedsbetrag von TEUR 48 (Vorjahr TEUR 191). Dieser abzinsungsbedingte Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt.

Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten hauptsächlich Personalrückstellungen für Abfindungen, Altersteilzeitverpflichtungen, noch nicht genommenen Urlaub, Gleitzeit und Jubiläen. Zudem sind Rückstellungen für Nachzahlungen von Mietnebenkosten, Jahresabschlusskosten, Beiträge zur Berufsgenossenschaft sowie Verpflichtungen aus Ansprüchen nach dem UrhG enthalten.

5. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind wie folgt:

mit einer Restlaufzeit
Verbindlichkeiten gesamt < 1 Jahr > 1 Jahr bis 5 Jahre davon > 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 152 152 0 0
Vorjahr 5 5 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.558 3.558 0 0
Vorjahr 1.225 1.225 0 0
davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 0 0 0 0
Vorjahr 0 0 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 2.694 142 345 2.207
Vorjahr 2.526 91 313 2.122
Summe 6.404 3.852 2.552 2.207
Vorjahr 3.756 1.321 2.435 2.122

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 3.558 (Vorjahr: TEUR 1.225) resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

6. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse aus Anzeigen, Beilagen und Vertriebserlösen werden ausschließlich im Inland erzielt.

7. Aufwendungen für Altersversorgung

Die Aufwendungen für Altersversorgung resultierten in Höhe von TEUR 395 (Vorjahr TEUR 358) aus der Zuführung zur Pensionsrückstellung.

8. Zinsaufwendungen

Aus der Aufzinsung von langfristigen Personalrückstellungen und langfristigen Rentenverpflichtungen ergaben sich Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 101 (Vorjahr TEUR 141).

9. Außergewöhnliche Aufwendungen und Erträge gemäß § 285 Nr. 31 HGB

Im Geschäftsjahr 2023 sind Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung bzw. außergewöhnlicher Bedeutung in Höhe von TEUR 1.526 angefallen. Die außergewöhnlichen Aufwendungen resultieren aus der Bildung von zusätzlichen Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen und Abfindungen (Posten "Personalaufwand"), Rückstellungen für Ansprüche nach § 87k UrhG (Beteiligungsansprüche aus Urheberrechten) und für Nebenkosten aus Mietverhältnissen (Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen) sowie Abschreibungen auf Verlagsrechte.

III. Sonstige Angaben

1. Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2023 die Herren

Joachim Liebler, Kaufmann, Gauting,

Kurt Pfeiffer, Kaufmann, Mainz (bis 28.02.2023).

Die Angabe der Gesamtbezüge der gesetzlichen Vertreter sowie der ehemaligen gesetzlichen Vertreter entfällt unter Inanspruchnahme der Regelung des § 286 Abs. 4 HGB.

2. Anzahl Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahr 2023 durchschnittlich 50 angestellte Arbeitnehmer.

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2023 bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von insgesamt TEUR 1.015.

4. Honorare des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar nach § 285 Nr. 17 HGB ist in der entsprechenden Anhangangabe des Konzernabschlusses der VRM Holding GmbH & Co. KG enthalten. Auf die Angabe wird nach § 288 Abs. 2 HGB an dieser Stelle verzichtet.

5. Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der VRM Holding GmbH & Co. KG, Mainz, einbezogen, die als Mutterunternehmen den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt.

6. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag

Es haben sich keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag mit Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ereignet.

Die Dieburger Anzeiger GmbH & Co. KG ist mit Wirkung zum 1. Januar 2024 auf die Echo Zeitungen GmbH angewachsen.

7. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Darmstadt, den 26. April 2024

Joachim Liebler

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 27. Juni 2024.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Echo Zeitungen GmbH (vormals: Echo Medien GmbH), Darmstadt

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der Echo Zeitungen GmbH (vormals: Echo Medien GmbH), Darmstadt- bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Echo Zeitungen GmbH (vormals: Echo Medien GmbH) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

HINWEIS AUF EINEN SONSTIGEN SACHVERHALT

Der von den gesetzlichen Vertretern der Gesellschaft aufgestellte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022 - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 wurden nicht durch einen Abschlussprüfer geprüft.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten An-gaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mainz, 26. April 2024

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Krause, Wirtschaftsprüfer

Höhn, Wirtschaftsprüfer

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