ICR ImmoCon Real GmbH
Same addressManagement of residential real estate on a fee or contract basis
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Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Marcus Leibßle since 11/12/2014 | Procura |
Felix Mathias Böttcher since 10/13/2014 | Procura |
Siglinde Bichlmaier since 2/12/2008 | Procura |
Eckhard Michael Böttcher since 8/4/2003 | Procura |
Brigitte Böttcher since 7/17/2003 | Board Member |
Thomas Kund since 7/17/2003 | Procura |
Official financial statements and annual reports
AXON LEASING AGGrasbrunnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Anhang zum Jahresabschlussder AXON LEASING AG zum 31. Dezember 2014ALLGEMEINE ANGABENGRUNDLAGEN DER RECHNUNGSLEGUNG Das Finanzierungsleasing (§ 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 10 KWG) ist als erlaubnispflichtige Finanzdienstleistung in das KWG aufgenommen. Somit ist die AXON LEASING AG, München-Grasbrunn, nach § 340 Abs. 4 Satz 1 HGB verpflichtet, einen Jahresabschluss nach den für Institute geltenden Regelungen der §§ 340ff. HGB i.V. mit der RechKredV aufzustellen. Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB i.V. mit KWG sowie den ergänzenden Bestimmungen der RechKredV aufgestellt. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden nach dem in § 2 RechKredV kodifizierten Gliederungsschema (Formblatt 1 und Formblatt 3) aufgestellt. Um den Besonderheiten des Leasinggeschäftes Rechnung zu tragen hat die AXON LEASING AG von der Öffnungsklausel des § 265 Abs. 5 HGB Gebrauch gemacht und leasingspezifische Modifikationen der RechKredV vorgenommen. Die AXON LEASING AG weist in der Bilanz zum 31. Dezember 2014 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von T€ 801 aus. Dieser ist durch die Bewertung des Leasingvermögens entstanden und spiegelt nicht die tatsächliche Vermögenssituation der Gesellschaft wider. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEDie Barreserve und die Forderungen an Kreditinstitute werden zum Nominalbetrag bilanziert. Die Forderungen an Kunden sind zum Nominalwert aktiviert. Erkennbare Risiken sind durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Von einer pauschalen Wertberichtigung wurde abgesehen. Das Leasingvermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt, die um vertragsbezogene- und ertragskongruent ermittelte planmäßige Abschreibungen gemindert wurden, wobei die Abschreibung während der Leasingdauer in voller Höhe der Anschaffungskosten vorgenommen wird. Bei Anlagenzugängen wird die Abschreibung pro rata temporis berechnet. Für sämtliche Leasingverträge verfügt der Leasinggeber über das wirtschaftliche Eigentum. Die Zurechnung der Leasinggegenstände erfolgt beim Leasinggeber. Die abnutzbaren immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der steuerlichen Grundsätze angesetzt. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. Bei Anlagenzugängen wird die Abschreibung pro rata temporis berechnet. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten im Wert von unter € 410,00 werden im Zugangsjahr gemäß § 6 Abs.2 ESTG n.F. in voller Höhe als Aufwand verrechnet. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen im Voraus bezahlte Aufwendungen des Folgejahres. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und die sonstigen Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag bilanziert. Rückstellungen werden für Pensionsverpflichtungen und sonstige, ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Die Pensionsrückstellungen beruhen auf versicherungsmathematischen Berechnungen nach dem Teilwertverfahren unter Zugrundelegung eines Rechenzinsfußes von 4,58% p.a. Entsprechend der zivilrechtlichen Vereinbarungen waren dabei keine Gehaltssteigerungen zu berücksichtigen. Es wurden die "Richttafeln 2005 G" von Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Die übrigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken und Verpflichtungen auf Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung tragen. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten aus regresslosen Forfaitierungen von Mietforderungen, Mietanzahlungen, Mietsonderzahlungen wird linear über die Vertragslaufzeit aufgelöst. Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZForderungen an Kreditinstitute Es handelt sich bei den täglich fälligen Forderungen (T€ 149) um Bankguthaben aus Kontokorrentguthaben. Die anderen Forderungen an Kreditinstitute (T€ 83) resultieren aus Verrechnungen, die innerhalb von drei Monaten fällig sind. Forderungen an Kunden Die Kundenforderungen resultieren aus Mietratenforderungen (T€ 40), Forderungen aus Verkäufen des Leasingvermögens (T€ 82) sowie Forderungen aus Mietverkäufen (T€ 30). Die Kundenforderungen sind mit T€ 127 innerhalb von drei Monaten, mit T€ 5 innerhalb von drei Monaten bis zu einem Jahr und mit TEUR 19 zwischen einem und fünf Jahren fällig. Leasingvermögen, Immaterielle Anlagewerte, Sachanlagen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (§ 268 Abs.2 Satz 3 HGB, § 34 Abs.3 RechKredV, § 340 e Abs.1 HGB), der in Anlage 4 dargestellt ist. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen Darlehensforderungen (T€ 335), Umsatzsteuerforderungen (T€ 4), Steuerrückforderungen (T€ 7) sowie Forderungen aus laufenden Verrechnungen (T€ 5). Die Forderungen mit einer Laufzeit über einem Jahr betragen T€ 335 (Vj.: T€ 332). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Die Restlaufzeiten gliedern sich wie folgt:
Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten handelt es sich ausschließlich um Verbindlichkeiten gegenüber den Refinanzierungsbanken, die in der Phase zwischen Refinanzierungszusage und der Auszahlung des Forfaitierungsbetrages entstanden sind. Sie sind durch Pfandrechte an den Leasinggegenständen gesichert. Sonstige Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten gliedern sich wie folgt:
Sonstige Verbindlichkeiten Unter dieser Position werden ausgewiesen Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten aus der Lieferung von Gegenständen des Anlagevermögens (T€ 328), Verbindlichkeiten aus der Gutschrift von Leasingraten, die das Folgejahr betreffen (T€ 9), Verbindlichkeiten aus Steuern (T€ 103), Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit (T€ 1) sowie Verbindlichkeiten aus sonstigen Verrechnungen (T€ 260). Passiver Rechnungsabgrenzungsposten In diese Position werden Mieteinnahmen aus dem Verkauf von Mietforderungen, sog. Forfaitierung (T€ 31.972) Mietanzahlungen (T€ 3.851) sowie Mietsonderzahlungen (T€ 13) eingestellt. Die Auflösung der Positionen erfolgt linear und zeitanteilig auf die Dauer des jeweiligen Leasingvertrages bezogen zugunsten des Jahresergebnisses. Rückstellungen für Pensionen Die Rückstellungen für Pensionen sind gebildet für Mitarbeiter. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit dem versicherungsmathematischen Teilwertverfahren bewertet und bei einem Mitarbeiter, der weiterbeschäftigt ist, entsprechend der versicherungsmathematischen Ermittlungen aufgelöst. Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht Gebrauch, den notwendigen Zuführungsbetrag aufgrund der BilMoG-Umstellung auf 5 Jahre zu verteilen. Die Zuführungsbeträge werden in der Gewinn- und Verlustrechnung dem Posten "außerordentliche Aufwendungen" erfasst. Zum Bilanzstichtag ist die Zuführung voll erfüllt. Andere Rückstellungen Die anderen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen die Rückstellungen für Verwaltungskosten (T€ 7), für die Kosten für die Erstellung des Jahresabschlusses, der Steuererklärungen und für die Prüfung des Jahresabschlusses (T€ 24), für Aufbewahrungsverpflichtungen (T€ 2) sowie für Kosten aus dem Personalbereich (T€ 19). Eigenkapital/Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag Das Eigenkapital beträgt zum Stichtag - T€ 801. Jedoch existieren ausreichend stille Reserven, die in einer Substanzwertberechnung nachgewiesen sind, so dass eine materielle Überschuldung nicht besteht. Der ausgewiesene nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag von - T€ 801 ist aufgrund der Abschreibung der Leasinggegenstände auf die Laufzeit des Leasingvertrages entstanden. Nach der durchgeführten Substanzwertberechnung bestehen stille Reserven, die den Fehlbetrag mehr als decken. Diese werden im Zeitpunkt des Endes des Leasingvertrages durch die Verwertung des Leasinggutes aufgedeckt werden. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGLeasingerträge Die Leasingerträge beinhalten im Wesentlichen laufende Leasingerträge (T€ 863), die Auflösung von passiven Rechnungsabgrenzungsposten (T€ 11.971), die Erträge aus Warenverkäufen (T€ 8) sowie der Verwertung des Vermietvermögens nach Mietende (T€ 4.868), Erträge aus Mietkaufverträgen (T€ 66) sowie sonstige mit dem Leasinggeschäft in Zusammenhang stehende Erträge (T€ 61). Die Umsätze werden bis auf eine Verwertung in Höhe von T€ 99 ausschließlich im Inland getätigt. Leasingaufwendungen Diese Position beinhaltet im Wesentlichen die Anschaffungskosten gehandelter Anlagen (T€ 5), die Restbuchwerte von Anlagenabgängen (T€ 3.963) sowie sonstige Aufwendungen aus Leasingverträgen (T€ 228). Zinserträge Die Zinserträge beinhalten Zinserträge aus laufenden Kontokorrentverhältnissen (T€ 1) sowie aus Darlehensgewährung (T€ 3). Zinsaufwendungen Die Zinsaufwendungen beinhalten Zinsaufwendungen für laufende Kontokorrentverhältnisse (T€ 39) sowie für Pensionsrückstellungen (T€ 18). Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind vor allem Beträge für Prozess-Kostenerstattungen (T€ 26), Leistungsverrechnungen (T€ 153), Auflösungen von Einzelwertberichtigungen (T€ 1) sowie sonstige Erträge (T€ 27) und Auflösungen von Pensionsrückstellungen (T€ 14) enthalten. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen Diese Position gliedert sich in Personalaufwendungen (T€ 1.312) sowie andere Verwaltungsaufwendungen (T€ 753). Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen Die Aufwendungen für Abschreibungen auf Gegenstände des Leasingvermögens belaufen sich auf T€ 11.742, die Aufwendungen für immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen auf T€ 68. Sonstige Aufwendungen Diese Position beinhaltet im Wesentlichen die Restbuchwerte von Anlagenabgängen des Sachanlagevermögens (T€ 70), verauslagte Werbekosten (T€ 143) sowie sonstige Aufwendungen (T€ 5). Außerordentliche Aufwendungen Unter dem Posten "außerordentliche Aufwendungen" sind die erforderlichen Anpassungen an die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden nach dem BilMoG erfasst, soweit diese ergebniswirksam zu erfassen sind. Im Einzelnen betraf dies die Anpassung der Rückstellungen für Pensionen. Steuern vom Einkommen und Ertrag Der Posten enthält Aufwendungen für Körperschaftsteuer incl. Solidaritätszuschlag in Höhe von T€ 0, sowie für Gewerbesteuer in Höhe von T€ 0. SONSTIGE ANGABENHaftungsverhältnisse (§§ 251, 268 Abs. 7 HGB) Aus der Sicherungsübereignung von Mietgegenständen an forfaitierende Banken bestehen Haftungsverhältnisse für den rechtlichen Bestand und die Einredefreiheit (Verität) der verkauften Forderungen. Im Zusammenhang mit dem Verkauf von Leasingforderungen wurden Leasinggegenstände in Höhe von T€ 35.670 sicherungsübereignet. Angaben nach § 35 Abs. 1 Nr. 3 RechKredV Mit Ausnahme eines gewährten Darlehens von TEUR 335 betreffen alle Bilanzpositionen und die sonstigen betrieblichen Erträge mit TEUR 79 das Leasinggeschäft. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Einem nahe stehenden Unternehmen wurde ein Darlehen in Höhe von T€ 335 (Stand 31.12.2014) gewährt, das mit einem Zinssatz von 1% verzinst wird und bis auf Weiteres tilgungsfrei gestellt wurde. Von einem nahe stehenden Unternehmen wurde ein Darlehen über T€ 30 gewährt, das ebenfalls verzinst wurde und bis zum 31.12.2014 vollständig ausgeglichen wurde. Personal Im Durchschnitt wurden im Berichtsjahr 20 Angestellte beschäftigt. Honorar Abschlussprüfung Das als Aufwand für die Prüfung dieses Geschäftsjahres erfasste Honorar für die Abschlussprüfung beläuft sich auf T€ 13. Andere Leistungen werden von dem Abschlussprüfer nicht erbracht. Abwendung der Überschuldung Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag 31.12.2014 bilanziell überschuldet, eine materielle Überschuldung liegt aber nicht vor, weil ausweislich der Substanzwertrechnung ausreichend stille Reserven im Leasingvermögen vorhanden sind. Grundkapital Nach § 160 AktG wird wie folgt angegeben: Das Grundkapital beträgt € 50.000,00 und ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Das Grundkapital ist in 50.000 Inhaberaktien ohne Nennbetrag eingeteilt. Bezüge der Unternehmensorgane Unter Bezug auf § 286 Abs. 4 unterbleiben diesbezügliche Angaben. ANGABEN ÜBER DIE MITGLIEDER DER UNTERNEHMENSORGANE:(Angabe gem. § 285 Nr. 10 HGB) Aufsichtsrat Hans G. Schollmeyer, Dipl.-Kfm., München (Vorsitzender) Felix Böttcher, Kaufmann, München (bis 30.06.2014) Frederike Böttcher, Kauffrau, Poing Franziska Böttcher, Kauffrau, Baldham (ab 30.06.2014) Vorstand Brigitte Böttcher, Kauffrau, Baldham GEWINNVERWENDUNGDer Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, den Bilanzverlust des Geschäftsjahres 2014 in Höhe von insgesamt € 856.491,54 auf neue Rechnung vorzutragen.
München - Grasbrunn, den 13. März 2015 AXON LEASING AG Brigitte Böttcher, Vorstand NACHRICHTLICHDie ordentliche Hauptversammlung der AXON LEASING AG hat am 15.06.2015 beschlossen, den Bilanzverlust in Höhe von € 856.491,54 aus dem zum 31.12.2014 endenden Geschäftsjahr auf neue Rechnung vorzutragen. Anlagespiegel zum 31.12.2014der AXON LEASING AG , München-Grasbrunn
Bericht des AufsichtsratesDer Aufsichtsrat hat unter Bezug auf § 12 der Satzung der AXON LEASING AG beschlossen je Kalenderhalbjahr 2014 mindestens eine Sitzung abzuhalten. Der Aufsichtsrat hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014 am 05.05.2014 sowie am 15.12.2014 eine Sitzung abgehalten, an denen der Vorstand teilgenommen hat. Der Vorstand hat zu den Sitzungen aussagefähige Unterlagen vorgelegt und mündlich referiert über
Auf Basis dieser Rahmendaten hat der Aufsichtsrat die wirtschaftliche Lage des Unternehmens erörtert. Besonderer Schwerpunkt lag dabei auf der Diskussion der aktuellen Geschäftsentwicklung und den Möglichkeiten einer weiteren Umsatzausweitung unter Berücksichtigung der gegebenen Refinanzierungslage. Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat den Jahresabschluss 2014 mit einer Bilanzsumme von € 37.822.051,38 und einem nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von € 801.491,54 sowie den Lagebericht vorgelegt. Die Kapitalunterdeckung wurde durch eine Substanzwertberechnung des Vermietvermögens beseitigt. Der Jahresabschluss 2014 wurde erstellt von der Firma Koschkar & Schollmeyer Steuerberatungsgesellschaft mbH, München und geprüft von Herrn Dipl. Kfm. Michael Böllner, Wirtschaftsprüfer, München. Der Aufsichtsrat hat die vorgelegten Unterlagen geprüft, danach sind keine Einwendungen gegen den Jahresabschluss 2014 und den Lagerbericht zu erheben. Der Aufsichtsrat billigt den Jahresabschluss 2014. Der Jahresabschluss 2014 ist somit festgestellt. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Vorschlag des Vorstandes über die Verwendung des Bilanzverlustes an. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre hohe Einsatzbereitschaft.
München, den 08.05.2015 Dipl. Kfm. Hans G. Schollmeyer, Vorsitzender des Aufsichtsrates BestätigungsvermerkIch habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der AXON LEASING AG, Grasbrunn bei München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen der Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB in Anlehnung an die vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 28. April 2015 Michael Böllner, Wirtschaftsprüfer Jahresbilanz zum 31.12.2014der AXON LEASING AG, München-GrasbrunnAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2014der AXON LEASING AG, München-Grasbrunn
Lagebericht zum 31. Dezember 2014der AXON LEASING AG, München-GrasbrunnGeschäftsverlaufDie wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Jahr 2014 waren für die Leasingbranche, anders als in den Vorjahren, insgesamt schwieriger. Insbesondere die Krise in der Ukraine als auch die bleibende Unsicherheit im Euroraum trugen dazu bei. Im Geschäftsjahr hat sich der Geschäftsverlauf anfangs gut entwickelt, ist aber dann branchenweit zur zweiten Jahreshälfte eingebrochen. Das Neugeschäft lag um ca. 2 % unter Vorjahresniveau. VermögenslageDie Vermögenslage betrifft vorrangig das Leasingvermögen, das sich im Vergleich zum Vorjahr gut entwickelt hat. Das trifft auch auf den Substanzwert zu. Die Entwicklung kann somit als zufriedenstellend bezeichnet werden. FinanzlageDie Finanzierung erfolgt ausschließlich auf Basis regressloser Forderungsverkäufe (Forfaitierung). Da nur Vollamortisationsverträge abgeschlossen wurden und werden, gibt und gab es keine Notwendigkeit der Darlehensaufnahme. Die Gesellschaft hat für die Forderungsverkäufe seit vielen Jahren feste Rahmenverträge mit 5 Banken die sich teilweise auf bestimmte Objekte und Größenordnungen spezialisiert haben. ErtragslageDie Erträge der Gesellschaft (Marge) werden aus der Differenz zwischen dem bankseitigen Geldeinkauf (Refinanzierungszinssatz) und kundenseitigem Geldverkauf (Barwert aus Anzahlungen und Leasingraten) ermittelt. Es gibt für den Vertrieb keine festen Vorgaben bezüglich eines Mindestprozentsatzes, da dessen Entlohnung zum größten Teil die durchgesetzte Marge zur Basis hat. Allerdings wird bei der Vertragsprüfung und -genehmigung darauf geachtet, dass die Marge immer zumindest die Kosten der Vertragsabwicklung der Gesellschaft deckt. So darf auch nicht außer Acht gelassen werden, dass sich ein anfangs margenschwacher Leasingvertrag unter Umständen durch die Realisierung eines guten Nacherlöses zum Vertragsende als insgesamt ertragsstark darstellen kann. Die Ertragslage der Gesellschaft war, wie auch bzgl. des Geschäftsverlaufs bereits dargestellt, als weniger zufriedenstellend anzusehen, als die Vorjahre. Die Marge war zu Deckung der Kosten zu gering. Dies resultiert im Wesentlichen aus einer vertriebsorientierteren Geschäftspolitik. Kennzahlen zur Vermögens-, Finanz- und ErtragslageAnhand folgender Kennzahlenreihen wird die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage aufgezeigt:
NachtragsberichtDie ersten Monate des Jahres 2015 sind beinahe komplett auf dem Niveau von 2013. Die weitere Entwicklung ist aufgrund der unsicheren gesamtwirtschaftlichen Lage schwer abzuschätzen. RisikoberichtDie Quote der Rücklastschriften und Insolvenzen ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,05% gesunken. Die Gesellschaft kann auf die ausschließliche Forfaitierung ihrer Leasingverträge verweisen, womit das Bonitätsrisiko so gut wie nicht vorhanden ist. Andere Risiken aus dem Leasinggeschäft sind nicht bekannt. ChancenNachdem sich auch im Jahr 2014, wie in den Vorjahren, die Konsolidierung des Leasingmarktes weiter fortsetzte, die gesamtwirtschaftlichen Risiken momentan aber schwer einzuschätzen sind, rechnet die Gesellschaft mit einer Geschäftsentwicklung auf dem Niveau der letzten Jahre. Durch die Geschäftspolitik der AXON LEASING AG, nur restwertfreie Verträge anzubieten, wird ein ansonsten mögliches Restwertrisiko vermieden. Damit einher geht zudem eine schnellere Tilgung und dadurch wiederum eine wesentliche Verringerung des Risikos bei Ausfällen während der Vertragslaufzeit. Weiterhin ergibt sich bei Vertragsende bei fast allen Leasingobjekten eine interessante Chance des Nacherlöses entweder durch Verlängerungsverträge oder durch die freie Verwertung. PrognoseberichtDie ersten Monate des Jahres 2015 verliefen beim Neugeschäft und bei der Marge der Verträge sehr erfreulich, es konnten deutliche Zuwächse erzielt werden. Auch die Erträge aus den Restwerten stiegen an. Wir gehen davon aus, dass die Gesellschaft in Geschäftsjahr 2015 wieder einen Jahresüberschuss erwirtschaften wird.
München-Grasbrunn, 13. März 2015 AXONLEASING AG Der Vorstand |
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