EW Biotech GmbH
Selbe AdresseForschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Leipnitz seit 7.2.2023 | Prokura |
Joris Paul Christian Kuijpers seit 2.8.2018 | Geschäftsführer |
Jan Claußnitzer seit 20.10.2008 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Taminco Germany GmbHLeunaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 31. Dezember 2023Der Jahresabschluss der Taminco Germany GmbH ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Zudem wurden die Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) beachtet. Sitz der Taminco Germany GmbH ist Leuna. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 7960 im Register des Amtsgerichts Stendal eingetragen. Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. Die Gesellschaft ist am Abschlussstichtag eine große Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 3 und 4 HGB. Von der Möglichkeit der Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht, da nur ein Geschäftsführer von der Gesellschaft Gehalt bezieht. Zum 30. September 2022 wurden die Anteile der Taminco Germany GmbH durch die Solutia Deutschland GmbH an die Eastman Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH verkauft. Infolgedessen wurde auch der Ergebnisabführungsvertrag mit der Solutia Deutschland GmbH zum 30. September 2022 beendet und es wurde ein neuer Ergebnisabführungsvertrag mit der Eastman Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH abgeschlossen. Hiernach verpflichtete sich die Gesellschaft, ihren Gewinn abzuführen. Im Gegenzug war die Eastman Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH verpflichtet, einen eventuellen Fehlbetrag auszugleichen. Im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages wurde ebenfalls ein Organschaftsverhältnis im Sinne des § 14 KStG begründet. Die Eastman Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH fungiert als Organträgerin, während die Taminco Germany GmbH Organgesellschaft ist. Aufgrund der Anteilstransaktion am 30. September 2022 wurde eine Anpassung des Geschäftsjahres vorgenommen. Dies führte zu einem abweichendes Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023. Durch einen Gesellschafterbeschluss am 5. Dezember 2023 wurde festgelegt, dass das Geschäftsjahr ab dem 1. Januar 2024 wieder dem Kalenderjahr folgt. Um den Zeitraum zwischen dem abweichenden Geschäftsjahr und dem Kalenderjahr zu überbrücken, enthält dieser Jahresabschluss ein verkürztes Geschäftsjahr (Rumpfgeschäftsjahr) von nur 3 Monaten, vom 1. Oktober 2023 bis zum 31. Dezember 2023. Die Vorjahreszahlen sind daher nur eingeschränkt mit den Zahlen des Berichtsjahres vergleichbar. 1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Gegenüber dem Vorjahr wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze, soweit nicht explizit beschrieben, unverändert angewandt: 1.1. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die im abgelaufenen Geschäftsjahr und in Vorjahren zugegangenen immateriellen Vermögensgegenstände und Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. zu Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen werden auf Basis der voraussichtlichen Nutzungsdauern gebildet. Abnutzbare Anlagegegenstände werden stets linear abgeschrieben. Zugänge des Geschäftsjahres werden pro-rata-temporis abgeschrieben. Immaterielle Vermögensgegenstände werden über 5 Jahre, Gebäude über 16 bis 46 Jahre und bewegliches Anlagevermögen über 5 bis 15 Jahre abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) mit Anschaffungskosten bis EUR 800 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben und gleichzeitig als Abgang erfasst. 1.2. Vorräte Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Handelswaren erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Die zum Bilanzstichtag im Produktionsprozess (kontinuierliche Produktion) befindlichen Materialien werden auf die Rohstoffe zurückgerechnet. Die Fertigerzeugnisse werden gemäß § 255 Abs. 2 HGB zu Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben den Einzelkosten und den Kosten des Werteverzehrs des Anlagevermögens die aktivierungspflichtigen Gemeinkosten. Kosten für allgemeine Verwaltung sowie soziale Aufwendungen sind ebenfalls aktiviert. 1.3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Die zum Stichtag bestehenden Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, die gleichartig sind, werden mit Forderungen gegen diese verbundenen Unternehmen in der Bilanz saldiert ausgewiesen. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. 1.4. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Bei den ausgewiesenen aktiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, welche Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 1.5. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit dem entsprechenden Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. 1.6. Rückstellungen Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Verpflichtungen und ungewissen Verbindlichkeiten ausreichend Rechnung getragen. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern hinreichende objektive Anhaltspunkte für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Bei der Beurteilung des Altlastenrisikos durch Verunreinigung des Bodens durch Schadstoffe aus der früheren industriellen Nutzung wird - wie in den Vorjahren - aufgrund der zum Bilanzstichtag vorliegenden Erkenntnisse davon ausgegangen, dass keine wesentlichen finanziellen Belastungen auf die Gesellschaft zukommen werden. Sollte es doch zur Feststellung behebungspflichtiger ökologischer Lasten kommen, ist eine beschränkte, vertraglich festgelegte Kostenübernahme zwischen der damaligen Treuhandanstalt und der Taminco Germany GmbH vereinbart. Die Rückstellungen für Vereinbarungen gemäß dem Tarifvertrag über eine lebensphasengerechte Arbeitszeitgestaltung wurden entsprechend dem finanzmathematischen Gutachten der Finanz- und Versicherungsmathematik Willis Towers Watson gebildet. Bei der Ermittlung wurde von nachstehenden Bewertungsannahmen und Bewertungsmethoden ausgegangen:
Die Bewertung der Rückstellung erfolgt mit dem Barwert. Die handelsrechtliche Bewertung der Jubiläumsrückstellungen erfolgt nach anerkannten Bewertungsrichtlinien (modifiziertes Teilwertverfahren). Die Abzinsung gemäß § 253 Abs. 2 HGB erfolgt auf Basis der Abzinsungssätze der Deutschen Bundesbank über den geschätzten Zeitraum von 15 Jahren (1,75%; Vj.: 1,66%) und einer erwarteten Einkommenssteigerung von 3,00%. 1.7. Passive latente Steuern Latente Steuern werden auf die Unterschiede zwischen den Wertansätzen in der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Auf Grundlage der unterschiedlichen handels- und steuerrechtlichen Bilanzierung des aus der Verschmelzung mit der ehemaligen TAMINCO GmbH übernommenen Anlagevermögens und der daraus resultierenden unterschiedlichen Buchwerte sowie weiterer untergeordneter Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz sind grundsätzlich latente Steuern zu bilanzieren. Durch das in 2016 eingegangene Organschaftsverhältnis mit der Solutia Deutschland GmbH wurden etwaige latente Steuern bei der Organträgerin bilanziert. Mit der Begründung des Organschaftsverhältnisses in 2022 mit der Eastman Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH werden etwaige latente Steuern bei der neuen Organträgerin bilanziert. 2. Erläuterungen zur Bilanz 2.1. Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem beiliegenden Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) ersichtlich. 2.2. Umlaufvermögen Die Restlaufzeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände zum 31. Dezember 2023 sowie im Vorjahr liegt unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen TEUR 44.015 (Vj. TEUR 60.145). Aufgrund der Einführung einer Cash-Pool-Struktur in 2018 besteht der überwiegende Teil der Forderungen gegen die Eastman Chemical Finance EUR S.a.r.l. in Höhe von TEUR 43.765 (Vj. TEUR 59.458), die gesamten Finanzforderungen betragen TEUR 43.982. 2.3. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten folgende Positionen:
Im Rahmen des Vorsichtsprinzips wurde eine Rückstellung in Höhe von 2.934 TEUR für die erhaltenen Subventionen über den Energieversorger gebildet, die sich auf das Energiepreisbremsengesetz (nach § 9 StromPBG und § 18 EWPGB) beziehen und für die noch Unsicherheit besteht. Die genauen Kriterien, welche unser Unternehmen erfüllen muss, um berechtigt zu sein, wurden zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses noch nicht eindeutig von der deutschen Regierung festgelegt. Die Rückstellung für ausstehende Eingangsrechnungen betreffen im Wesentlichen Lieferungen und Leistungen in das Vorratsvermögen. 2.4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 6.115 Lieferungen und Leistungen. Aus dem Gewinnabführungsvertrag bestehen Verbindlichkeiten gegen die Gesellschafterin Eastman Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH in Höhe von TEUR 12.280. Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten liegt wie im Vorjahr unter einem Jahr. 3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 3.1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
3.2 Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Der Posten Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen enthalten im Rumpfgeschäftsjahres vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2023 keine außerplanmäßigen Abschreibungen. 3.3 Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge in Höhe von TEUR 817 aus Zuwendungen nach dem Energiepreisbremsengesetz (§ 4 StromPBG, § 8 EWPBG und § 15 EWPBG) enthalten. Dabei handelt es sich um Entlastungsbeträge, für die gemäß den Kriterien (§§ 22, 29, 29a EWPBG und §§ 30, 37, 37a StromPBG) die Voraussetzungen erfüllt wurden. Für den Teil, bei dem noch Unsicherheit besteht (nach § 9 StromPBG und § 18 EWPGB), wurde vorsichtshalber eine Rückstellung gebildet. Bitte beachten Sie Abschnitt 2.3 diesbezüglich. 3.4 Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bestehen im Wesentlichen aus Frachtkosten (EUR 1,1 Mio.), Lizenzgebühren (EUR 0,3 Mio.) und externen Dienstleistungen (EUR 1,8 Mio.). 4. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Verpflichtungen aus Leasingverträgen sind nachstehend aufgeführt:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen und die Finanzlage des Unternehmens beeinflussen, bestehen in Form eines Bestellobligos in Höhe von TEUR 963 (Vj. TEUR 1.126). 5. Sonstige Angaben Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl im Zeitraum 01.10.2023 bis 31.12.2023 beträgt:
Im Unternehmen sind zum Stichtag außerdem 4 Auszubildender beschäftigt.
Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde die nach § 285 Nr. 9 a HGB verlangte Angabe über die Gesamtbezüge des Geschäftsführers unterlassen. Konzernbeziehungen Als verbundene Unternehmen werden neben der Eastman Chemical Company, Kingsport/USA, alle Unternehmen angesehen, an denen die Eastman Chemical Company direkt oder indirekt mehrheitlich beteiligt ist. Die Eastman Chemical Company stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis auf, in die die Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss der Eastman Chemical Company ist im Internet über die Plattform der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) für die Öffentlichkeit zugänglich und kann dort abgerufen werden. Abschlussprüferhonorar Die auf das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2023 entfallenden Honorare für Prüfungsleistungen des Abschlussprüfers betragen TEUR 23 (Vj. TEUR 31) und betreffen ausschließlich Abschlussprüferleistungen.
Leuna, den 28. März 2024 Joris Paul Kuijpers, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 31. Dezember 20231. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Grundlagen Taminco Germany GmbH ist ein Unternehmen der Eastman Chemical Company, einem global agierenden Unternehmen mit über 14.000 Mitarbeitern sowie Produktionsstandorten und Verkaufsbüros weltweit. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Kingsport, Tennessee, USA. Die Unternehmen der ehemaligen Taminco Gruppe sind international führende Hersteller von Alkylaminen und Derivaten sowie ein wichtiger Hersteller von Ameisensäure. Die Produkte werden eingesetzt in Agrochemikalien, Futtermittelzusatzstoffen, Wasch- und Reinigungsmitteln, Wasseraufbereitung und Enteisungsmitteln. Die Taminco Germany GmbH stellt in Deutschland am Standort Leuna die chemischen Grundstoffe Methylamine, Methylaminderivate, Dimethylformamid und Chlorcholinchlorid her und vertreibt diese weltweit. Der unsicheren weltpolitischen Lage und der Volatilität der Märkte begegnet die Eastman Chemical Company mit einer Strategie der globalen Präsenz in verschiedenen geografischen Märkten, mit einer breiten Produktpalette auf Basis hochentwickelter Technologien im Bereich der Spezialchemikalien und vielfältigen Produktionsmöglichkeiten. Die Taminco Germany GmbH ist mit ihren am Markt etablierten Produkten auf der Basis von Alkylaminen darauf ausgerichtet, diesen Weg der Eastman Group in bestehender Kooperation und enger Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen der Gruppe erfolgreich zu stärken und weiterzuentwickeln. Die Taminco Germany selbst betreibt keine eigene Forschung und Entwicklung. Mit Wirkung zum Ende des 30. September 2022 erfolgte der Verkauf der Taminco Germany GmbH, Leuna, durch die Solutia Deutschland GmbH an die Eastman Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH. Damit ist die Taminco Germany GmbH ab diesem Zeitpunkt eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Eastman Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen im letzten Quartal 2023 Das Bruttoinlandsprodukt verzeichnete im vierten Quartal 2023 einen leichten Rückgang. Nach Anpassung für Preis-, saisonale und kalenderbedingte Schwankungen sank es um 0,3 % im Vergleich zum dritten Quartal 2023. Dies bestätigt das Ergebnis, das bereits in der ersten Veröffentlichung vom 30. Januar 2024 veröffentlicht wurde. Im letzten Quartal 2023 hat Deutschland bedeutende Maßnahmen ergriffen, um seine energieintensive Industrie zu unterstützen. Dazu gehörten die Verlängerung der Spitzenausgleichsregelung, die Einführung einer Gaspreisbremse und die Sicherung einer teilweisen Kompensation von der Europäischen Kommission. Trotz der Herausforderungen durch steigende Energiepreise hatten diese Maßnahmen das Ziel, die Produktion aufrechtzuerhalten, Arbeitsplätze zu schützen und die Energieeffizienz in diesem Bereich zu verbessern. Die Inflationsrate in Deutschland betrug im Jahr 2023 basierend auf dem Verbraucherpreisindex (VPI) 3,71% für die letzten 12 Monate bis Dezember 2023. Im vierten Quartal 2023 verzeichnete die Inflationsrate eine minimale Steigerung von 0,03%, die hauptsächlich auf einen leichten Anstieg von 0,09% im Dezember 2023 zurückzuführen war. Dies ist im Vergleich zum letzten Monat des Jahres 2022 mit einer Inflationsrate von 8,6% deutlich geringer. Im Jahr 2023 stieg der Hauptleitzinssatz der EZB weiter auf 4,5 % im letzten Quartal des Jahres. Im Jahr 2023 verzeichnete der deutsche Arbeitsmarkt eine robuste Entwicklung, trotz herausfordernder Rahmenbedingungen. Die Zahl der Erwerbstätigen stieg auf rund 46,0 Millionen Personen, wobei vor allem im Bereich der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und in den Dienstleistungsbereichen ein Beschäftigungsaufbau stattfand. Allerdings konnten die Beschäftigungsverluste im Verarbeitenden Gewerbe der beiden Vorjahre nur leicht ausgeglichen werden. Im Oktober 2023 sank die Arbeitslosigkeit auf 2.607.000 Personen. Im vierten Quartal 2023 zeigten die Beschäftigungszahlen einen positiven Trend, mit einem Anstieg von 24.000 Personen im November und 13.000 Personen im Oktober (saisonbereinigt). Zusätzlich erreichte die Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 einen neuen Höchststand, mit durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen in Deutschland, was einem Anstieg von 0,7% oder 333.000 Personen im Vergleich zum Vorjahr entspricht - mehr als je zuvor in Deutschland. Diese Entwicklungen deuten darauf hin, dass der deutsche Arbeitsmarkt trotz einiger Herausforderungen im Jahr 2023 eine positive Dynamik aufwies. Die deutsche chemische Industrie startete schwach in das Jahr 2023. Die Produktion in Deutschlands drittgrößter Industrie ging leicht zurück und der Umsatz sank in fast allen Bereichen. Die hohen Produktionskosten belasteten weiterhin das Geschäft. Insgesamt rechnet der VCI für 2023 mit einem Produktionsrückgang von 8 %. Auch für die chemischpharmazeutische Industrie blieb die Lage im dritten Quartal 2023 schwierig. Insgesamt war eher eine Stagnation als eine Erholung zu beobachten. Geschäftsentwicklung Die Umsatzerlöse der Taminco Germany GmbH sanken von 158,9 Millionen Euro im Vorjahr auf ein Niveau von 26,3 Millionen Euro (minus 83,4 %). Aufgrund des verkürzten 3-monatigen Geschäftsjahres für den aktuellen Berichtszeitraum ist ein direkter Vergleich jedoch nur eingeschränkt möglich. Wenn jedoch einen vergleichbaren Zeitraum vom 01.10.2022 bis zum 31.12.2022 betrachten, ergibt sich ein Umsatz von 45,8 Millionen Euro, was einen Rückgang von etwa 42,5% im letzten Quartal 2023 gegenüber dem letzten Quartal 2022 entspricht. Dieser Rückgang ist hauptsächlich auf eine schwächere Nachfrage und Bestandsabbau durch die Kunden zurückzuführen. Dies entspricht dem aktuellen allgemeinen Trend. Die Gesamtleistung (Umsatz, Bestandsänderung und aktivierte Eigenleistungen) sank im Berichtszeitraum um 132,2 Millionen Euro auf 26,7 Millionen Euro; jedoch auch hier - aufgrund des verkürzten Berichtszeitraums - nur bedingt vergleichbar. Trotz gestiegener Beschaffungspreise und Produktionskosten sank der Materialaufwand vor allem aufgrund des verkürzten Berichtszeitraumes im Vergleich zum Vorjahr um 80,3 Prozent. Dies führte zu einem Rückgang der Bruttomarge (Gesamtleistung abzüglich Materialaufwand) um etwa 32,8 Millionen Euro auf 2,3 Millionen Euro. Wenn wiederum das letzte Quartal 2022 betrachtet wird, würde die Bruttomarge auf eine Verschlechterung von 8,2 Millionen Euro aufweisen. Durch die Einführung des Energiepreisbremsengesetzes zur Entlastung energieintensiver Industrieunternehmen erhielt unsere Gesellschaft staatliche Zuwendungen. Im Rumpfgeschäftsjahr wurden insgesamt TEUR 817 in sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst. Unter Berücksichtigung der übrigen Aufwendungen und Erträge wurde ein Verlust vor Ergebnisabführung von 1,8 Millionen Euro erzielt (Vorjahr: positiv 12,3 Millionen Euro). Bereits im Jahr 2018 wurde eine "Inhousebank"- Struktur im Konzern errichtet. Hierdurch werden überschüssige Mittel der Konzerngesellschaften genutzt, um den Finanzierungsbedarf anderer Konzerngesellschaften abzudecken. Ebenso werden konzernintern Darlehen bereitgestellt und administriert. Der externe Finanzierungsbedarf wird reduziert, der Saldo der Zinsaufwendungen optimiert. Durch den Ausgleich konzerninterner Transaktionen über interne Finanzkonten sowie durch zentralisierte Zahlungen an Lieferanten werden Banktransaktionen und Bankgebühren verringert. Schließlich ermöglicht unsere Konzern-Treasury ein effektives Management unserer Zins- und Währungsrisiken. Durch das Inhouse-Banking war die Liquiditätssituation der Gesellschaft stets gesichert. Im Zusammenhang mit dem Verkauf der Taminco Germany GmbH an die Eastman Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft GmbH wurde mit Wirkung zum 1. Oktober 2022 ein neuer Ergebnisabführungsvertrag mit der neuen Gesellschafterin abgeschlossen. Mit dem Ergebnisabführungsvertrag verpflichtet sich die Taminco Germany GmbH, ihren Gewinn abzuführen. Im Gegenzug ist die Eastman Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft GmbH verpflichtet, einen etwaigen Fehlbetrag auszugleichen. Im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages wurde ebenfalls ein Organschaftsverhältnis im Sinne des § 14 KStG begründet. Die Eastman Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft GmbH fungiert als Organträgerin, während die Taminco Germany GmbH Organgesellschaft ist. 2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Umsatzentwicklung-und Auftragslage Der Umsatz der Taminco Germany GmbH sank im Vergleich zum Vorjahr um 83,4%. Im Vergleich zur gleichen Periode im Jahr 2022 zeigt sich ein Rückgang von 42,5%. Der Umsatz aus Eigenproduktion ist mit 91,7% zurückgegangen auf EUR 6,3 Mio., allerdings ist dies bedingt durch den verkürzten Berichtszeitraum kaum vergleichbar. Im Vergleich zum letzten Quartal 2022 handelt es sich um einen Rückgang von 66,3% (EUR -12,5 Mio.). Die Handelswarenumsätzen zeigen auch einem Rückgang um 75,6% (EUR -61,5 Mio.) auf EUR 19,8 Mio., was hauptsächlich auf den Rückgang der Mengen und den verkürzten Berichtszeitraum zurückzuführen ist. Im Vergleich zum letzten Quartal 2022 handelt es sich um einen Rückgang von 26,4% (EUR -7,1 Mio.). Die Handelswaren sind hauptsächlich Produkte, die in verbundenen Unternehmen der Eastman-Gruppe produziert und im Raum Deutschland, Österreich und Schweiz über die Taminco Germany GmbH vertrieben werden. Investitions- und Erhaltungsaufwand Die Ausgaben für Investitionen erreichten im Zeitraum vom 1. Oktober 2023 bis 31. Dezember 2023 eine Höhe von EUR 0,89 Mio. (Vorjahr: EUR 1,17 Mio.). Die Investitionen betrafen insbesondere Maßnahmen der Arbeits- und Prozesssicherheit mit TEUR 421, zur Erneuerung der Be- und Entladung mit TEUR 184 und zum Austausch von Pumpen mit TEUR 173. Die Aufwendungen für Instandhaltung betrugen im Zeitraum vom 1. Oktober 2023 bis 31. Dezember 2023 EUR 1,9 Mio. (Vorjahr: EUR 3,6 Mio. EUR). Die Minderausgaben ergeben sich aus dem verkürzten Rumpfgeschäftsjahr. Planmäßige Wartungsarbeiten in der CCC-Anlage verursachten Zusatzkosten in Höhe von EUR 0,4 Mio. Personal und Soziales Die Taminco Germany GmbH beschäftigt am Bilanzstichtag insgesamt 79 Mitarbeiter sowie 3 Auszubildende. Zum Bilanzstichtag bestehen drei Vereinbarungen gemäß dem Tarifvertrag der chemischen Industrie Ost über eine lebensphasengerechte Arbeitszeitgestaltung. Taminco bietet den tariflichen Mitarbeitern Altersvorsorgevereinbarungen in Form von Direktversicherungen auf Basis der tarifvertraglichen Regelungen zur Altersvorsorge in der chemischen Industrie an. Für Mitarbeiter des Managements und außertarifliche Mitarbeiter bestehen einzelvertragliche Vereinbarungen zur Altersvorsorge über Verträge mit Unterstützungskassen oder auch Direktversicherungen. Zum 01.01.2021 wurde eine Betriebsvereinbarung Zukunftsbetrag basierend auf den Tarifverhandlungen von 2019 (Tarifvertrag § 2 "moderne Arbeitswelt") gemeinsam mit unserem Betriebsrat vereinbart. Hierbei wird für Tarifmitarbeiter ein prozentualer Anteil des Tarifentgeltes als Zukunftsbetrag zur Verfügung gestellt, der unterschiedlich verwendet werden kann. Für außertarifliche Mitarbeiter wurde im Jahr 2022 eine äquivalente Vereinbarung getroffen. Des Weiteren wurde im Jahr 2021 eine Betriebsvereinbarung zur Nutzung von Langzeitkonten mit unserem Betriebsrat geschlossen, die bestehende Betriebsvereinbarung zur lebensphasengerechten Arbeitszeit wurde mit Wirkung zum 01.01.2022 angepasst sowie eine Betriebsvereinbarung zur Pflegeversicherung gemäß Tarifvertrag geschlossen. Für alle Betriebsvereinbarungen wurden entsprechende Rückstellungen gebildet. Ertragslage Das Rumpfgeschäftsjahr bis zum 31. Dezember 2023 wurde mit einem Verlust vor Ergebnisabführung in Höhe von 1,8 Mio. EUR abgeschlossen. Demgegenüber betrug der Gewinn vor Ergebnisabführung im gesamten Geschäftsjahr 2023 12,3 Mio. EUR. Dabei entwickelte sich das Ergebnis vor Steuern wie folgt:
Der Rückgang der Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr ist im Wesentlichen auf den verkürzten Berichtszeitraum von 3 Monaten zurückzuführen. Der Gesamtleistung standen jedoch verhältnismäßig höhere betriebliche Aufwendungen (verrechnet mit betrieblichen Erträgen) gegenüber, welches im Wesentlichen auf die Abstellung der Hauptanlage im vierten Quartal 2023 zurückzuführen ist. Fixe Kosten stehen geringeren Umsatzerlösen gegenüber. Dies führt zu einem im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 13.764 geminderten Betriebsergebnis. Im neutralen Ergebnis sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 71 (Vj.: TEUR 70) sowie Aufwendungen aus dem Abgang von Sachanlagen in Höhe von TEUR 2 (Vj. TEUR 20) enthalten.; allerdings auch hier - durch den verkürzten Zeitraum - nur bedingt vergleichbar. Die Kosten der verwendeten Hauptrohstoffe sind im Vergleich zu den Kosten des Vorjahres zurückgegangen. Dieser Rückgang ist auf das verkürzte Rumpfgeschäftsjahr sowie auf die Abstellung der Hauptanlage während des gesamten Berichtszeitraumes zurückzuführen. Die Einstandskosten der Handelswaren sind um 75% zurückgegangen und liegen damit zeitbereinigt auf dem Niveau des Vorjahres. Die Energiekosten sanken im Zeitraum vom Oktober 2023 bis Dezember 2023 im Vergleich zum Vorjahr wegen dem verkürzten Geschäftsjahr sowie der Abstellung der Hauptanlage während des gesamten Berichtszeitraumes. Preissenkungen beim Strom kamen wegen des verringerten Bedarfs nur begrenzt zum Tragen. Staatliche Zuwendungen auf Grundlage der Energiepreisbremsengesetze wurden in Höhe von TEUR 817 den sonstigen betrieblichen Erträgen zugeführt. Die gesamten Personalkosten sind im Vergleich zum Vorjahr gesunken, dies ist jedoch auf einen verkürzten Berichtszeitraum zurückzuführen. Bei einem Vergleich mit demselben Quartal im Jahr 2022, sind die Kosten um 23,5% gestiegen. Der tatsächliche Aufwand pro Kopf ist im Berichtszeitraum gestiegen. Der Anstieg des Personalaufwands pro Mitarbeiter resultiert unter anderem aus der von den Tarifvertragsparteien der chemischen Industrie Ost verhandelten Erhöhung der Tarifentgelte zum 01.01.2023 um 3,25% sowie durch eine Inflationsausgleichzahlung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um EUR 12,6 Mio. auf EUR 4,5 Mio. zurückgegangen, was einer Abnahme von 73,7 % entspricht. Es gibt vier Hauptgründe dafür:
Infolge der hier beschriebenen Effekte verringerte sich das Ergebnis vor Ergebnisabführung um 14,1 Mio. EUR auf minus 1,8 Mio. EUR. Finanzlage Die Veränderung der Finanzmittelfonds zeigt nachstehende Kapitalflussrechnung:
Aufgrund der Unwesentlichkeit des Zinsergebnisses sowie der Ertragsteuern wurde auf den gesonderten Ausweis innerhalb der Kapitalflussrechnung verzichtet. Der Finanzmittelfonds setzt sich aus den liquiden Mitteln sowie den kurzfristigen Finanzforderungen und -verbindlichkeiten zusammen:
Vermögenslage Nachfolgende Übersicht enthält die Vermögens- und Kapitalstruktur:
Die Rohstoffbestände sind in Bezug auf die Menge gegenüber dem Vorjahr um 64 % und der Gesamtwert um 26 % gestiegen. Die Steigerung des Gesamtwertes ist zu über 90 % auf gestiegene Mengen in den Beständen zurückzuführen. Diese Steigerung ist im Wesentlichen durch die Inbetriebnahme zweier Anlagenteile bedingt. Die Bestände an fertigen Erzeugnissen aus Eigenproduktion sind mengenmäßig um 22 % und wertmäßig um 5 % gesunken. Die Wertsenkung basiert fast vollständig auf gesunkenen Mengen. Bei den Beständen an unterwegs befindlichen Handelswaren verzeichnen wir mengenmäßig eine Steigerung um 55 % und wertmäßig um 58 %. Die Reduzierung der kurzfristigen Forderungen um etwa 16,0 Millionen Euro wird hauptsächlich durch eine Abnahme von 16,1 Millionen Euro bei der Inhouse-Bank verursacht. Der Rückgang der kurzfristigen Passiva ist im Wesentlichen durch die Reduzierung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ( -17,6 Mio. EUR) aufgrund der Auszahlung der Ergebnisabführung für das Jahr 2022 bedingt. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Zur Steuerung im Konzern werden Kennzahlen auf Ebene des Geschäftsbereiches "Crop Protection und Functional Amines" herangezogen. Unsere bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind die Gesamtleistung (Umsatz, Bestandsänderung und aktivierte Eigenleistungen) sowie das Betriebsergebnis (Ergebnis vor Steuern, Zinsen und neutralem Ergebnis). Im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich sowohl eine Verschlechterung der Gesamtleistung als auch eine Verschlechterung des Betriebsergebnisses. Eine Verschlechterung beider Indikatoren lässt sich auch beim Vergleich mit dem 3-Monatszeitraum vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2022 feststellen. Der Rückgang der Gesamtleistung ist insbesondere auf die Abstellung der Hauptanlage im vierten Quartal 2023 zurückzuführen. Zudem belasten fixe Kosten das Betriebsergebnis im Rumpfgeschäftsjahr 2023. Die Gesamtleistung belief sich im Rumpfgeschäftsjahr 2023 auf 26,7 Mio. EUR (Vj.: 158,9 Mio. EUR), das Ergebnis vor Ergebnisabführung beläuft sich auf minus 1,8 Mio. EUR (Vj.: positiv 12,3 Mio. EUR). Die Ursachen für die Veränderung wurden in den vorigen Abschnitten erläutert. Die Taminco Germany GmbH und ihre Muttergesellschaft Eastman verstehen sich als nachhaltig agierende Unternehmen, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein. Daher sieht sich Taminco in der Verantwortung um die Mitarbeiter, die Umwelt und die Gesellschaft zu schützen, wofür entsprechende nichtfinanzielle Leistungsindikatoren (z. B. Mitarbeiterfluktuation und Prinzipien zur "Grünen Chemie") definiert wurden. Diese Indikatoren bewegen sich auf dem geplanten Niveau, bei den Mitarbeitern gab es kaum Fluktuation. 3. Prognosebericht und wesentliche Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Prognose- Ausblick 2024 Die deutsche Chemieindustrie rechnet nicht mit einer Besserung und sieht sich gezwungen, Kosten zu senken und möglicherweise Produktionsstätten zu schließen oder Investitionen ins Ausland zu verlagern. Die Talsohle scheint zwar durchschritten, eine Trendwende ist aber noch nicht in Sicht. Für das Jahr 2024 hat der VCI noch keine aktuelle Prognose abgegeben, aber am Ende des dritten Quartals 2023 erwartet der VCI, dass die deutsche Chemieindustrie zunächst vor einer herausfordernden Phase steht. Trotz einer leichten Steigerung in der Produktion fehlen weiterhin Aufträge und die Erzeugerpreise sind rückläufig. Eine Erholung wird erst im Laufe des kommenden Jahres erwartet. Die europäische Wirtschaft stagniert und die Nachfrage nach Chemikalien bleibt schwach. Unternehmen kämpfen mit hohen Kosten und setzen Restrukturierungsmaßnahmen um. Es besteht die Hoffnung, dass sich die Situation im nächsten Jahr verbessert. Die Beschäftigung in der Branche bleibt insgesamt stabil, obwohl in Teilen der Chemieindustrie bereits Arbeitsplätze abgebaut wurden. Die Weltwirtschaft bietet weiterhin keine Impulse, während sich die Produktion in der chemisch-pharmazeutischen Industrie langsam erholt. Die Erzeugerpreise für chemische Erzeugnisse sind gesunken, der Absatz im In- und Ausland ist rückläufig. Die weitere gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Entwicklung ist durch die erwähnten Unsicherheiten geprägt. Dies vorausgeschickt, geben wir folgenden Prognosebericht: Als einer der weltweit größten Hersteller von Alkylaminen nehmen die Taminco-Gesellschaften der Eastman Chemical Company eine Schlüsselposition zwischen Pharma- und Chemieindustrie ein. Folgerichtig sind diese auf die Herstellung einer breiten Palette von Methylamin-Derivaten spezialisiert. Die Integration der Taminco Gruppe in die Eastman Chemical Company hat zum Ziel, die Wachstumsstrategie der Eastman Gruppe und deren Ertragspotential weiter zu erhöhen. Mit dem Fokus auf die stetige Verbesserung und Ausdehnung der vorhandenen Produktionsmöglichkeiten, die Entwicklung von nachhaltigen Produkten und Prozessen, mit der zunehmenden Integration der Möglichkeiten und Prinzipien der nachhaltigen Chemie und dem weltweiten Engagement wird die Marktpräsenz der zur Gruppe gehörenden Firmen gesichert. Nachhaltige Konzepte und Entwicklungsprogramme, geeignete Kosten- sowie Energieverbrauchssenkungsmaßnahmen, wirksame Kundenbindung ergänzen das Bestreben, den Herausforderungen des Marktes gerecht zu werden. Für die nächsten Jahre wird für das Segment der Alkylamine am Standort der Taminco Germany GmbH das Heben von Synergien im Konzernverbund fortgeführt, um bestehende Produktionslinien auszulasten und neue Produktionslinien in Leuna anzusiedeln, um damit die Sicherung der erreichten Umsatzgrößen zu gewährleisten. Hauptaugenmerk liegt auf der Verfügbarkeits-, Effizienz- und Sicherheitssteigerung bestehender Produktionslinien, um steigenden Standards als auch steigenden Kosten gerecht zu werden. Zudem wird die Entwicklung und Erschließung neuer Produktlinien in Verbindung mit der geografischen Expansion zur Sicherung und Entwicklung des Absatzes einer bedarfsgerechten und qualitativ hochwertigen Produktpalette fortgesetzt. In unserer Planung erwarten wir für das Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember 2024 eine gegenüber dem Vorjahr stagnierende Gesamtleistung sowie ein deutlich steigendes Investitionsvolumen. Der Mitarbeiterbestand wird nach der ursprünglichen Planung ebenfalls in etwa gleichbleiben. Ausgehend von der ursprünglichen Geschäftsplanung wird für das Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember 2024 ein gegenüber dem Vorjahr stagnierendes Ergebnis vor Gewinnabführung aufgrund erhöhter Energiepreise und auf mittlerem Niveau stagnierender Produktionsauslastungen erwartet. Die zu erwartenden Subventionen aus den Energiepreisbremsengesetzen können den Rückgang des Betriebsergebnisses nur teilweise kompensieren. Risiken Umsatzschwankungen bei den traditionellen Produkten konnten in den letzten Jahren erfolgreich mit der Diversifizierung des Produktionssortimentes der Eastman Gruppe begegnet werden. Mit dieser Ausrichtung eröffnen sich mittel- und langfristig Chancen, neben dem traditionellen Geschäft, neue Märkte zu erschließen. Die Bezugskosten und Verfügbarkeit von Rohstoffen und Energien bleiben für die Taminco Germany GmbH ein Schwerpunkt. Die starken wirtschaftlichen Effekte aus der Ukraine- und Energiekrise haben sich in das Jahr 2023 übertragen. Dies betrifft die Bereiche steigende Preise von Rohstoffen sowie Preise für Energien wie Dampf, Elektrizität und Gas, die im Laufe des Jahres 2023 gefallen sind und sich im Vergleich zu 2021 weiterhin auf erhöhtem Niveau befinden. Im Laufe des kommenden Geschäftsjahres 2024 wird mit einer Stabilisierung der Preise auf erhöhtem Niveau gerechnet. Energiekosten bilden neben den Rohstoffkosten den Hauptanteil der Produktionskosten in der chemischen Industrie und sind somit eine bedeutende Messzahl für die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens. Mehrbelastungen unter anderem durch diverse Umlagen, starke Schwankungen im Energiemarkt und andere strompreiserhöhende Faktoren hemmen die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Das seit 2015 bestehende und seitdem fortlaufend verbesserte Energiemanagementsystem ist nach ISO50001:2018 rezertifiziert. Die Re-Zertifizierung des Managementsystems nach ISO9001:2015 wurde ebenfalls erreicht. Die Auswirkungen des Fachkräftemangels in Deutschland sowie eine erhöhte Bereitschaft zum Wechsel des Arbeitgebers verstetigen sich im aktuellen Wirtschaftsjahr. Die Anzahl der erforderlichen Nachbesetzungen ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken, bleibt jedoch auf erhöhtem Niveau. Zudem verlängert sich die Nachbesetzungszeit aufgrund des engen Arbeitsmarktes deutlich. Ein striktes Kosten- und Cash-Management ist die Basis unserer Liquiditätssicherung. Allgemeine Liquiditätsrisiken werden in Zusammenarbeit mit dem Eastman-Gruppen-Cashmanagement sowie den Inhousebanks durch eine regelmäßige kurz- und mittelfristige Finanzplanung frühzeitig erkannt und durch Verteilung auf mehrere Unternehmen gestreut und abgemildert. Kurzfristiger Bedarf an liquiden Mitteln kann somit jederzeit gedeckt werden. Das Inhousebanking ermöglicht das effektive Management von Zins- und Währungsrisiken. Umweltrisiken begegnen wir mittels implementierter Managementsysteme, die regelmäßig nach internationalen Normen zertifiziert werden. Aus den so etablierten Prozessen ergeben sich ständige Ablauf- und Verfahrensverbesserungen. Technische Risiken werden sowohl durch interne Experten als auch regelmäßigen externen Erfahrungsaustausch adressiert, bewertet und minimiert. Dabei stehen wir in regelmäßigem Austausch mit internen und externen Wissensträgern, um die steigenden Anforderungen der Umweltstandards zu erkennen und umzusetzen. Entsprechende Investitionen in die Sicherstellung von Umweltstandards im kommende Geschäftsjahr 2024 vorgesehen. Im Rahmen des Risk- Management Systems erfolgt entsprechend den vorgegebenen Richtlinien des Unternehmens eine kontinuierliche Überprüfung möglicher Risiken und Einflüsse auf den Geschäftsverlauf einzelner Unternehmensbereiche. Erkannte Risiken für die Geschäftsentwicklung werden definiert und entsprechende Maßnahmen gegen drohende Verluste und Risiken eingeleitet. Als vorbeugende Maßnahmen zum Erkennen und Vermeiden denkbarer Risiken werden u. a. monatliche Berichte, Analysen und Cashflow - Vorhersagen erarbeitet, Budgets erstellt, Verantwortlichkeiten und Autorisierungen festgelegt, Dokumentationen und Handlungsanleitungen verfasst oder auch interne Kontrollen, u.a. im Rahmen der Sarbanes- Oxley Act Vorschriften für börsenorientierte Unternehmen, durchgeführt. Neben wirtschaftlichen Betrachtungen bildet ein nachhaltiges Sicherheits- und Verfügbarkeitsmanagement das Kernstück der Handlungsfelder zur Absicherung der Leistungsfähigkeit des Unternehmens. Es zeigt sich, dass das Thema Nachhaltigkeit und CO 2 Fußabdruck immer stärker in den Fokus der Kunden und Betreiber der chemischen Industrie rückt. In Zusammenarbeit mit Eastman-Gruppe setzt die Taminco Germany GmbH ihre Bemühungen zur Erstellung einer Strategie zur Verbesserung der eigenen Marktposition fort. Chancen Vor dem Hintergrund der anhaltenden ökonomischen Herausforderungen auf Basis der Energiekrise sind die Erwartungen für ein weiteres nachhaltiges Wachstum auf Grund der errungenen Marktpositionen durchaus realistisch. Basis dafür bildet das strategische Konzept, kurzfristig erreichbare Kostensenkungspotentiale mit der strukturellen Optimierung ablaufender Prozesse zu verbinden. Am Produktionsstandort Leuna wurden die Bemühungen für eine nachhaltige energetische Optimierung der vorhandenen Produktionsprozesse sowie der Ausbau der Arbeits- und Anlagensicherheit fortgeführt, die das Unternehmen insgesamt wettbewerbsfähiger machen. Dabei bilden die Erfahrungen und das Prozess Knowhow an den internationalen Produktionsstandorten eine wichtige Basis für technisch-technologische Verbesserungen. Einen ebenso wichtigen Schwerpunkt zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der Taminco Germany GmbH für die kommenden Jahre bildet weiterhin die Implementierung neu zu entwickelnder Produktlinien, Ausbau der Nachhaltigkeit der eigenen Wertschöpfung sowie Optimierung des Energieeinsatzes. Dafür sind im kommenden Geschäftsjahr 2024 erhöhte Investitionen geplant. Gesamtaussage Die weitere Umsatz- und Ergebnisentwicklung wird vornehmlich von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland und Europa abhängig sein, die insbesondere für 2024 mit vielen Unsicherheiten behaftet ist. Unsere Gesellschaft sieht sich gut aufgestellt. Die aktuelle Analyse der Gesamtrisikosituation unserer Gesellschaft hat ergeben, dass Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten, nicht bestehen.
Leuna, den 28. März 2024 Joris Paul Kuijpers, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Taminco Germany GmbH, Leuna Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Taminco Germany GmbH, Leuna, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Taminco Germany GmbH, Leuna, für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für das Prüfungsurteil Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 28. März 2024 Baker
Tilly GmbH & Co. KG
Stephan Martens, Wirtschaftsprüfer Nicole Steinsträße, Wirtschaftsprüferin |
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