G+H Innenausbau GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Gipserzeugnissen für den Bau
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jens Albers seit 20.11.2025 | Geschäftsführer |
Sabrina Dönges seit 7.1.2025 | Prokura |
Uwe Gert Gräfe seit 11.3.2020 | Geschäftsführer |
Matthias Lukowitz seit 11.3.2020 | Geschäftsführer |
Georg Müller seit 16.10.2015 | Prokura |
Alfred Rumm seit 17.4.2014 | Prokura |
Christoph Schönsiegel seit 14.6.2013 | Prokura |
Gerhard Jechalke seit 22.9.2008 | Prokura |
Joachim Schehr seit 5.7.2007 | Prokura |
Elizabeth Schmidt seit 8.8.2005 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
VINCI S.A. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
G+H ISOLIERUNG GmbHLudwigshafen/Rh.Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht für das Geschäftsjahr 20211. Grundlage des Unternehmensa) Darstellung der Geschäftstätigkeit und deren Rahmenbedingungen Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, der Verkauf, die Vermittlung und Ausführung von Montageleistungen aller Art auf den Gebieten des Wärme-, Kälte- und Brandschutzes sowie sonstige Dienstleistungen auf den Gebieten der Instandhaltung und des Umweltschutzes. Die Gesellschaft kann Erzeugnisse auch herstellen, kaufen, verkaufen oder vermitteln, die zur späteren Montage bestimmt sind und dabei verwendet werden. Im Rahmen ihres Zwecks übernimmt die Gesellschaft auch Entwicklungs- und Beratungsaufträge. Die G+H ISOLIERUNG GmbH ist sowohl die größte Gesellschaft als auch die Führungsgesellschaft der Gruppe G+H Isolierung. Die Gruppe ihrerseits besteht aus einem engen Verbund von auf dem Gebiet des Wärme-, Kälte- und Brandschutzes tätigen Unternehmen. Die Schwestergesellschaften sind ebenfalls fast ausschließlich im Markt für Industrie-Isolierung, Brandschutz, industrieller Instandhaltung und Schallschutz tätig. Unsere Leistungen erbringen wir überwiegend im Inland. Der Markt wird regional von den dort ansässigen Business - Units der Gesellschaft bearbeitet. Unser Managementsystem beruht auf einer dezentralen unternehmerischen Verantwortung. Interne Dienstleistungsfunktionen wie Personalwesen, technische, kaufmännische und juristische Unterstützung, Marketing, Kommunikation, IT und Qualitätsmanagement werden zentral von der G+H ISOLIERUNG GmbH bereitgestellt und stehen allen Business Units incl. denen der Schwestergesellschaften innerhalb der Gruppe zur Verfügung. Unser Anspruch an hohe Qualität, unsere ausgeprägte technische Kompetenz und unser gut funktionierendes SGU und QM Managementsystem sind u.a. unsere bedeutenden Wettbewerbsfaktoren. Des Weiteren ist unsere hohe Belegschaftszahl an eigenem gut geschulten Fachpersonal eine strategische Komponente für unseren Erfolg. Unsere unveränderte und weiterhin erfolgreiche Strategie in der G+H Isolierung ist es, unseren Kunden als verlässlicher und qualitativ hochwertiger Partner zur Seite zu stehen. Von unseren Kunden werden neben der örtlichen Nähe Wirtschaftlichkeit, Qualität, Arbeitssicherheit, personelle und materielle Verfügbarkeit sowie kurze Reaktionszeiten dauerhaft erwartet und von uns seit vielen Jahren zur Zufriedenheit erfüllt. Dies ist nur durch unser langjähriges, loyales, hochqualifiziertes Personal von eigenen Mitarbeitern möglich. Trotz der wachsenden Aufmerksamkeit auf das Thema Umweltschutz, Energieeinsparung und Klimawandel gewinnt der Isoliermarkt derzeit nicht mehr an Bedeutung und kann nach wie vor nicht als Wachstumsmarkt bezeichnet werden. Wir sind Gründungsmitglied im EiiF (European Industrial Insulation Foundation), um dem Thema Energieeinsparung den erforderlichen Stellenwert zu geben und sind hier im Bereich der Beratung und Aufklärung tätig. Die Energiewende wird kurz- und mittelfristig zur Veränderung unserer Geschäftsfelder führen. Bereits jetzt werden fast keine nennenswerten Investitionen im Kraftwerksmarkt durchgeführt und auch notwendige Instandhaltungsarbeiten werden auf ein Minimum reduziert. In dem Bereich Kernkraftwerksrückbau konnten wir uns erfolgreich etablieren aber die sich hieraus ergebenden Umsätze können derzeit jedoch noch nicht das entfallende Volumen kompensieren. Daher bleibt es für die nächsten Jahre eine große Herausforderung, neue Marktanteile im Industriesektor und im Haustechnikbereich zu gewinnen. b) Beschaffung Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2021 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 2,7 % höher als im Jahr 2020.Trotz der andauernden Pandemiesituation und zunehmender Liefer- und Materialengpässe konnte sich die deutsche Wirtschaft nach dem Einbruch im Vorjahr erholen, wenngleich die Wirtschaftsleistung das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht hat. Im Vergleich zum vorangegangenen Krisenjahr 2020, in dem die Produktion im Zuge der Corona-Pandemie teilweise massiv eingeschränkt worden war, hat sich die Wirtschaftsleistung im Jahr 2021 in fast allen Wirtschaftsbereichen erhöht. Lediglich im Baugewerbe, in dem die Corona-Pandemie im Jahr 2020 keine sichtbaren Spuren hinterlassen hatte, ging die Wirtschaftsleistung 2021 gegenüber 2020 leicht um 0,4 % zurück. Die Bauinvestitionen legten im Jahr 2021 aufgrund von Engpässen bei Arbeitskräften und Material nur noch um 0,5 % zu, nachdem sie zuvor fünf Jahre in Folge stärker gewachsen waren. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge - wurde im Jahr 2021 preisbereinigt 3,2 % mehr investiert, allerdings nach einem starken Rückgang im Krisenjahr 2020. (Quelle Stat. Bundesamt, Pressemitteilung vom 14.01.2022). Das Preisniveau für verzinkte Stahl- und Aluminiumzinkbleche hat sich im Jahresverlauf etwa verdoppelt. Für das Geschäftsjahr 2022 gehen wir von einer Stabilisierung des Preisniveaus aus. Die Preise für Aluminiumblech haben sich im Jahresverlauf gleichermaßen verdoppelt. Für 2022 erwarten wir weitere Preissteigerungen. Die Preise für Edelstahlbleche sind im Jahresverlauf, abhängig von der Blechgüte, um 60% bis 80% gestiegen. Für 2022 erwarten wir einen weiteren Anstieg um bis zu 20%. Prognosen sind aufgrund der aktuellen Entwicklungen auf dem Weltmarkt nicht möglich. Mit geeigneten kaufmännischen Vereinbarungen sind die daraus resultierenden Risiken in unseren Aufträgen zu berücksichtigen. Im Dämmstoffbereich haben sich die Preise im Jahresverlauf, insbesondere in der zweiten Jahreshälfte, um 10% erhöht. Aufgrund der aktuellen Versorgungslage rechnen wir für 2022 mit einem weiteren deutlichen Anstieg der Preise. Die aktuelle Auseinandersetzung in der Ukraine könnte zu einer weiteren Rohstoffverknappung und damit zu weiteren, erheblichen Preissteigerungen und Lieferengpässen führen. Im Nachunternehmerbereich gibt es in einzelnen Regionen nach wie vor personelle Engpässe für qualitativ gut ausgebildetes Personal. Hierdurch und durch die Erhöhung des Mindestlohns erwarten wir Preiserhöhungen zwischen 3% bis 6 %. Durch die langjährige Zusammenarbeit mit ausgewählten Nachunternehmern gehen wir jedoch davon aus, dass es bei der Auftragsabwicklung zu keinen Personalengpässen kommen wird. Hierbei werden die Nachunternehmer zu einem möglichst frühen Zeitpunkt in die Terminplanung der laufenden Projekte mit eingebunden. Durch die nach wie vor andauernde Corona-Pandemie sind Rohstoffverknappungen aufgrund globaler Lieferketten und damit Lieferzeitverlängerung und Preissteigerungen nicht auszuschließen. Unsere Anforderungen an das Thema Arbeitssicherheit sind auch von unseren Nachunternehmern zu gewährleisten. Wir arbeiten konsequent an dem Ziel "Null Unfälle". Unsere Werte im Bereich Menschenrechte, Chancengleichheit, Diversity, Arbeitsnormen und Arbeitssicherheit, Umweltschutz, Energieeinsparung, sowie Korruptionsbekämpfung orientieren sich an den in der Ethik-Charta veröffentlichten Grundsätzen der VINCI S.A entsprechend und werden auch konsequent bei unseren Nachunternehmern angewandt. Eine professionelle Einkaufsorganisation sichert die Material- und Personalverfügbarkeit, sowie die optimierte Preisgestaltung. Der Erfolg basiert auf einer konsequenten Umsetzung standardisierter Beschaffungsvorgänge einschließlich der Abrechnung mit dem Lieferanten. c) Mitarbeiter Der Belegschaftsstand hat sich von 591 auf 583 Mitarbeitende (inklusive Auszubildende) zum jeweiligen Bilanzstichtag reduziert. Unser Ziel, tendenziell weitere eigene Mitarbeitende zu rekrutieren, war aufgrund der aktuellen Marktsituation nicht umsetzbar. Die Personalentwicklung wird strategisch durchgeführt. Hierzu verwenden wir das im Konzern eingesetzte Management-Tool "ECHO". Hierin werden der Personalbedarf, die strategische Nachfolgeentwicklung sowie die fachliche Personalentwicklung abgebildet. Potenzialträger:innen werden definiert und gefördert. Die Rekrutierung neuer Mitarbeitender erfolgt zunehmend über den Einsatz von Social Media Tools, um Kandidaten aus allen Schichten unserer Gesellschaft ansprechen zu können. Eine weitere Professionalisierung unserer Rekrutierungsprozesse wird für 2022 angestrebt. Auf die Weiterbildung der Mitarbeitenden wird ebenfalls großer Wert gelegt. Unserer Strategie der Aus- und Weiterbildung unseres Personals sind wir auch in 2021 konsequent gefolgt und werden dies auch in 2022 fortführen. Am Ende des Jahres waren 33 Auszubildende (i. Vj. 33) bei uns beschäftigt. Desweiteren bieten wir den Mitarbeitern über die konzerneigene Bildungsakademie gezielt vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten an. Intern werden potentielle Führungskräfte in sogenannten Förderpool - Programmen auf neue weiterführende Aufgaben vorbereitet. Auch im gewerblichen Bereich werden speziell zugeschnittene Trainings und Ausbildungsmaßnahmen durchgeführt, welche geeignete Mitarbeiter auf Leitungsfunktionen im Baustellenbereich vorbereiten sollen. Die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter, sowie der Mitarbeiter unserer Nachunternehmer hat im Unternehmen einen sehr hohen Stellenwert. "NULL Unfälle" ist das erklärte Ziel. Detaillierte Unfallanalysen, abgeleitete Präventionsmaßnahmen und unsere jährliche weltweit im Konzern durchgeführte Safety Week sind weitere wesentliche Maßnahmen, die Prinzipien unserer Sicherheitskultur zu stärken. Die G+H ISOLIERUNG GmbH vermittelt wiederkehrend ihren Mitarbeitern die ethischen Grundsätze, die ihrer Geschäftstätigkeit zugrunde liegen und die sich an den gesetzlichen Anforderungen sowie den über die Ethik-Charta veröffentlichten Grundsätzen der VINCI S.A. orientieren. d) Investitionen / Forschung und Entwicklung Unsere Investitionen dienten der Aufrechterhaltung der betrieblichen Prozesse und der Erneuerung unsere Anlagengüter. Die Gesellschaft betreibt keine Forschung und Entwicklung. 2. Wirtschaftsberichta) Gesamtaussage zum Geschäftsjahr 2021 Auch in 2021 gab es, insbesondere bei einigen Industriekunden, aufgrund der Corona Pandemie geringere Investitionstätigkeiten. Dennoch lagen die Auftragseingänge mit EUR 99,1 Mio. um 7,8 % über dem Vorjahreswert (EUR 91,9 Mio.) und damit oberhalb der prognostizierten Bandbreite (EUR 78 Mio. bis EUR 90 Mio.). Wir folgen nach wie vor konsequent unserer Strategie "Ertrag vor Volumen". Das Ergebnis nach Steuern liegt aufgrund der im Vergleich zum Vorjahr stark angestiegenen Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen mit EUR 3,0 Mio. unter der Prognose der Geschäftsleitung (Bandbreite EUR 3,5 Mio. bis EUR 4,1 Mio). Die Geschäftsentwicklung im Jahr 2021 ist insgesamt positiv verlaufen. Die Betriebsleistung ist gegenüber dem Vorjahr trotz der Einschränkungen durch die Corona Pandemie angestiegen. Die Reduzierung des Betriebsergebnisses (Jahresergebnis vor Steuern und Zinsen) ist in erster Linie auf den Anstieg der Pensionsrückstellungen zurückzuführen b.) Ertragslage
Die erzielten Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 97.909 Mio. haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 893 erhöht. Unter Einbeziehung der Erhöhung der unfertigen Leistungen führt dies insgesamt zu einer Erhöhung der Betriebsleistung (Umsatzerlöse zuzüglich der Veränderung des Bestands an unfertigen Leistungen) um TEUR 3.421 auf TEUR 98.071. Die Umsätze wurden zu 97 % (i. Vj. 95 %) im Inland erzielt, davon wurden 7 % (i. Vj. 5 %) mit verbundenen Unternehmen umgesetzt und zu 3 % (i. Vj. 5 %) im europäischen Ausland. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 4.367 resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 3.588 (i. Vj. TEUR 3.032). Die Materialaufwendungen sind im Verhältnis zur Betriebsleistung mit 43,3 % (i. Vj. 41,2 %) leicht angestiegen. Das Verhältnis der Personalaufwendungen zur Betriebsleistung beträgt 44,5 % (i. Vj. 43,2 %). Der Anstieg der Personalaufwendungen um TEUR 2.733 auf TEUR 43.659 resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der Rückstellung für Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 3.046 gegenüber Vorjahr. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 637 auf TEUR 12.306 resultiert im Wesentlichen aus der höheren Inanspruchnahme externer Dienstleistungen und gestiegenen Treibstoffkosten. Das Zinsergebnis ist durch Zinsaufwendungen für Pensions-/Personalrückstellungen in Höhe von rd. TEUR 1.243 (i. Vj. TEUR 1.535) belastet. Das Ergebnis nach Steuern beträgt TEUR 2.125 (i. Vj. TEUR 4.100) und entspricht dem Jahresergebnis vor Ergebnisabführung. Das Jahresergebnis in Höhe von TEUR 2.125 (i. Vj. TEUR 4.100) wurde aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags an die Muttergesellschaft VINCI Energies Deutschland Building Solutions GmbH, Frankfurt am Main abgeführt. c) Vermögens- und Kapitalstruktur
In der vorstehenden Vermögensübersicht werden die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen, sofern Sie auf unfertige Leistungen entfallen, offen von den Vorräten abgesetzt. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 13.442 auf TEUR 182.734 erhöht. Die Vorräte (Brutto) haben sich um TEUR 182 gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 8.942 erhöht und sind durch die offen abgesetzten erhaltenen Anzahlungen zu 81,9 % (i. Vj. 77,3 %) vorfinanziert. Die offen von den Vorräten abgesetzten erhaltenen Anzahlungen haben sich um TEUR 552 auf TEUR 7.327 erhöht. Die Forderungen im Verbundbereich setzen sich hauptsächlich aus dem bei der Konzernobergesellschaft VINCI Energies Deutschland Building Solutions GmbH für die Finanzierung der Pensionsverpflichtungen angelegten Gelder und der überschüssigen Liquidität zusammen. Die Gesellschaft dient dabei als Poolstelle für die kurzfristige Liquidität der Unternehmen der G+H-Gruppe (Schwestergesellschaften). Der Saldo an Liquidität fließt wiederum in den Pool der Muttergesellschaft VINCI Energies Deutschland Building Solutions GmbH. Die Forderungen im Verbundbereich sind um TEUR 15.059 auf TEUR 173.905 angestiegen. Die Eigenkapitalquote reduziert sich aufgrund des Anstiegs der Bilanzsumme um 0,6 %-Punkte auf 6,5 % (i. Vj. 7,1 %). Der Anstieg bei den sonstigen Rückstellungen um TEUR 3.364 auf TEUR 55.439 ist im Wesentlichen auf erhöhte RST für Haftungsrisiken (+ TEUR 1.825) und Projektrückstellungen (+ TEUR 2.270) bei geringeren Rückstellungen für fehlende Eingangsrechnungen (- TEUR 819) zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten im Verbundbereich haben sich aufgrund der erhöhten Cash Pool Bestände der verbundenen Unternehmen um TEUR 6.866 auf TEUR 72.781erhöht. Die G+H ISOLIERUNG GmbH ist über die VINCI Energies Deutschland Building Solutions GmbH, Frankfurt am Main, und die VINCI Deutschland GmbH, Ludwigshafen am Rhein, an den "Cashpool" der Muttergesellschaft VINCI S.A., 1973, boulevard de la Défense, 92500 Nanterre Frankreich, angeschlossen. Überschüssige Liquidität wird an diese abgeführt oder benötigte Mittel zur Erfüllung von Zahlungsverpflichtungen werden von dieser jederzeit bereitgestellt. d) Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Organisation, Führungskräfte und Mitarbeiter der Gesellschaft richten sich nach Grundsätzen des VINCI-Konzerns. Es wird großer Wert daraufgelegt, dass jede Konzerngesellschaft ausreichend Autonomie sowohl in der Definition und Umsetzung der Strategie als auch im kurzfristigen operativen Geschäft behält. Dies fördert den Unternehmergeist und die Reaktionsbereitschaft. Eingebettet in Werte wie Solidarität, Vertrauen und Verantwortung gilt immer der Grundsatz Ertrag vor Volumen. Für die Steuerung des Unternehmens werden sowohl der Auftragseingang als auch das Ergebnis nach Steuern als maßgebliche Kenngrößen angesehen. Beide finanziellen Leistungsindikatoren sind für den finanziellen Erfolg der Gesellschaft geeignete Kenngrößen, die insbesondere die Langfristigkeit des Projektgeschäfts und die Qualität der Projektsteuerung abbilden. Für die Gesellschaft ist die Gesundheit der Mitarbeiter, auf die sich die Betriebsleistung stützt, ein hohes Gut. In der VINCI-Gruppe ist die UH1 Kennzahl (Anzahl der Ausfallstunden durch Arbeitsunfall > 1 Tag die wichtigste Kennzahl zum Thema Arbeitssicherheit. Diese Kennzahl hat sich im Jahr 2021 mit 3,39 gegenüber dem Vorjahr (4,31) verbessert. Ziel der Gesellschaft ist eine nachhaltige Entwicklung in Richtung des Faktors 0,0. e) Berichterstattung nach § 289f Abs. 4 i.V. m. Abs. 2 Nr. 4 H G B Für den Frauenanteil auf Ebene der Geschäftsführung wurde durch den Gesellschafter am 02.08.2021 ein Anteil von Null % festgelegt. Für die Ebene 1 unterhalb der Geschäftsführung hat diese am 02.08.2021 ebenfalls ein Anteil von Null % festgelegt. Hierbei wurde berücksichtigt, dass im Basisgeschäft (Bau und baunahe Dienstleistungen) insbesondere im technischen Bereich derzeit historisch bedingt nur sehr wenige Frauen beschäftigt sind bzw. angeworben werden können und es damit auf absehbare Zeit nur sehr wenige bis keine weiblichen Kandidaten für Leitungspositionen geben wird, vor allem nicht solche, die die geforderten technischen Qualifikationsanforderung erfüllen können. Für die Ebene 2 unterhalb der Geschäftsführung wurde ein Frauenanteil von 16 %. festgelegt. 3. Prognose, Chancen und Risikena) Prognosebericht Der Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen über erwartete Entwicklungen. Diese Aussagen basieren auf der derzeitigen aktuellen Einschätzung der Geschäftsführung und sind durch die schnelle, sich verändernde Marktsituation mit Unsicherheiten behaftet. Veränderungen müssen beobachtet werden. Bei Bedarf ist kurzfristig zu handeln. Die tatsächlich eintretenden Ergebnisse können deshalb im Jahresverlauf von den hier formulierten Aussagen abweichen. Für das Geschäftsjahr 2022 erwarten wir aufgrund der allgemeinen Konjunkturerwartungen weiterhin einen stabilen und positiven operativen Geschäftsverlauf auf einem ähnlichen Niveau wie im Geschäftsjahr 2021. Mögliche wirtschaftliche Auswirkungen aufgrund der nach wie vor andauernden Corona-Pandemie und insbesondere des Kriegsgeschehens in der Ukraine können derzeit noch nicht eingeschätzt werden und sind nicht in unserer Prognose berücksichtigt. Generell sind auch die globalen wirtschaftlichen Risiken aufgrund der vorherigen Aussagen nur sehr schwer einzuschätzen und erschweren eine Aussage zur allgemeinen Konjunkturentwicklung in Deutschland. Die Gesellschaft unterliegt üblichen Branchenrisiken, denen wir durch ein erfolgreiches Risikomanagement und transparentem Projektcontrolling entgegenwirken. Das Managementsystem Quartz der VINCI Energies-Gruppe bietet hierfür die Grundlage. Darauf aufbauend sind organisatorische Maßnahmen zum Auf- und Ausbau von Prozessen und Instrumenten zur Beherrschung von Risiken innerhalb des Risikomanagementsystems der VINCI S.A. getroffen. Risikoanalysen (kaufmännisch, technisch und organisatorisch) bei Angebotserstellung mit Freigabegrenzen je nach Projektgröße bis zur Ebene des Vorstands von VINCI S.A. sowie eine zumindest einmal pro Monat erfolgende Projektanalyse mit Ausblick auf die Ergebniserwartung am Projektende. Hierbei werden erkennbare Chancen und Risiken definiert und daraus erforderliche Maßnahmen abgeleitet. Bei diesen Bewertungen sind alle ergebnisverantwortlichen Mitarbeiter beteiligt. Für das Jahr 2022 ist mit einer Aktivität im Rahmen unserer Dauerbaustellen und Abrufen aus den Wartungsverträgen auf jetzigem Niveau zu rechnen. Das Projektgeschäft bei unseren Kunden unterliegt starken Schwankungen. Dennoch erwartet die Gesellschaft einen Auftragseingang zwischen EUR 75 Mio. und EUR 90 Mio. Für das Geschäftsjahr 2022 erwarten wir ein Ergebnis nach Steuern im Rahmen von EUR 3,5 Mio. bis EUR 4,5 Mio. Wir erwarten eine weitere Verbesserung der Unfallhäufigkeit UH1 mit dem Ziel Null Unfälle. b) Risiken strategisch Der Markt für Industrie-Isolierungen im Bereich Kraftwerke wird sich in den nächsten Jahren aufgrund der geplanten Abschaltungen in den Kohle- und Kernkraftwerken weiter reduzieren. Wir haben uns daher auch auf komplexe Arbeiten mit technisch hohen Anforderungen und erforderlichem Fachpersonal im Bereich des Rückbaus von Kernkraftwerken fokussiert. Bedingt durch unsere jahrzehntelangen Erfahrungen und Know-how sind wir hier wettbewerbsfähig und an einigen Standorten sehr erfolgreich. Im Industriebereich sind nach wie vor Aufträge mit größeren Auftragsvolumen preislich stark umkämpft. Zusätzlich kommen immer komplexere Vertragsanforderungen hinzu, die durch unser Risk-Management sehr genau bewertet werden müssen. Der anhaltende Absatz- und Preisdruck im Bereich der Verbrennungsmotoren und die schwierig vorhersehbare Entwicklung im Bereich der E-Mobilität wird mittelfristig auch Auswirkungen auf die von der Gesellschaft betreuten Automobilstandorte haben. Das Marktsegment Hochbau wird von uns sehr selektiv bearbeitet gewinnt aber aufgrund des schrumpfenden Kraftwerksmarktes zunehmend an Bedeutung. Obwohl im Hochbau wesentlich mehr Angebotsanfragen vorhanden sind, werden wir uns aufgrund des nach wie vor niedrigen Preisniveaus nur auf Aufträge fokussieren, die fachlich und terminlich unter vertretbaren Risiken abgewickelt werden können. Die genaue Selektion unserer Aufträge und Kunden, sowie die Liquiditätsprüfung und Begrenzung der Zahlungsziele führt auch in diesem Geschäft zu Erfolg. Im Bereich Brandschutz sind wir durch unsere eigenen Produkte gut aufgestellt und sehen hier auch in der Zukunft Wachstumspotenzial. Dies gilt insbesondere für Speziallösungen im "Bestandsbau", wo oftmals für komplexere Fragestellungen Lösungen erarbeitet werden müssen. Da die Gesellschaft konsequent den Managementgrundsatz "Ertrag vor Volumen" verfolgt, werden wir auch zukünftig keine Aufträge annehmen, die für uns nicht kalkulierbare Risiken beinhalten. Hierdurch erwarten wir keine nennenswerten Umsatzveränderungen. Dennoch bewegen wir uns in einem schrumpfenden Isoliermarkt und müssen durch Verstärkung unserer Akquisitionsaktivitäten, Effizienzverbesserungen, Einkaufsmaßnahmen auch in 2022 versuchen unsere Marktposition auf dem Niveau des Vorjahres zu halten. c) Risiken operativ Ein Teil unserer Leistung wird in Projekten, sowohl bei unseren Rahmenvertragskunden wie auch im Anlagenbau erbracht. Der Anteil der Anlagenbauaufträge mit höheren Abwicklungsrisiken im Vergleich zum originären Rahmenvertragsgeschäft nimmt weiter zu. Von der Gesellschaft werden sowohl funktionale Ausschreibungen wie auch Leistungsverzeichnisse bearbeitet. Die Wettbewerbssituation ist je nach Projektgröße und Region unterschiedlich, die Vergabeentscheidungen werden jedoch im Wesentlichen über den Angebotspreis getroffen. Die für unsere Strategie wichtigen Kriterien wie Qualität, Arbeitssicherheit und eigenes Personal spielen bei der Auftragsvergabe vor allem im Bereich der Chemie- und Petrochemischen Industrie eine Rolle. Bei der Auswahl der Nachunternehmer legen wir unser Hauptaugenmerk auf die Einhaltung hoher Qualitätsstandards und Zuverlässigkeit. Bei der Auswahl geeigneter Nachunternehmer hat sich hierbei das seit Jahren eingesetzte Nachunternehmer - Bewertungssystem bewährt. Aufgrund des Fachkräftemangels bleibt die Beschaffung von qualifizierten Nachunternehmerleistungen auch in den nächsten Jahren eine Herausforderung. Weiterhin bestehen die für das Projektgeschäft typischen Risiken eines gestörten Bauablaufs, der die effiziente und planmäßige Durchführung von Projekten erschwert. Von der konzerneigenen Akademie wird ein Ausbildungsprogramm angeboten, welches insbesondere für Projekt- und Bauleiter ausgestaltet wurde. Aufgrund der hohen Fachkenntnis im Bereich Auftragsabwicklung und den monatlich stattfindenden Projektanalysen werden ertrags- und liquiditätswirksame Fehlentwicklungen möglichst früh erkannt und es kann entsprechend gegengesteuert werden. Obwohl die Gesellschaft rund 97% ihrer Leistungen im Inland erbringt sind eine Vielzahl unserer Kunden von der Entwicklung des Exportgeschäfts abhängig. Politische und wirtschaftliche Veränderungen auf den Weltmärkten und auch die aktuell andauernde Pandemie können Einfluss auf die Produktionsauslastung in Deutschland nehmen. Im Hinblick auf die aktuelle Entwicklung in der Corona-Krise haben wir sämtliche für uns erkennbaren Maßnahmen ergriffen, um die bestehenden Prognosen zu halten. Der Ausblick unterstellt, dass sich die derzeitigen Auswirkungen der Corona-Krise auf unsere Unternehmung nicht weiter verschlechtern. Die Risiken haben sich, im Vergleich zum Vorjahr, insbesondere aufgrund der militärischen Intervention Russlands in der Ukraine erhöht, die globalen Auswirkungen sind derzeit noch nicht absehbar. Es erfolgt eine laufende Überwachung und Beurteilung der sich hieraus eventuell ergebenden Risiken auf Konzern-, Geschäftsfeld- und Gesellschaftsebene, um zeitnah notwendige Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Das Thema Liquiditätsprüfung ist nach wie vor ein wichtiger Bestandteil unseres Riskmanagements. Dazu zählt auch die Vereinbarung vertretbarer Zahlungsbedingungen und Sicherungsmaßnahmen. Eine zeitnahe Fakturierung der erbrachten Leistungen und ständige Beobachtung der Außenstandentwicklung steht unter regelmäßiger Beobachtung, um Ausfallrisiken zu minimieren. Andere als die hier beschriebenen Risiken der künftigen Entwicklung, die einen wesentlichen Einfluss auf die kurzfristige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, sind derzeit nicht bekannt. Entwicklungsbeeinträchtigende und bestandsgefährdende Risiken wurden nicht identifiziert. Die im Lagebericht enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen über die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft basieren auf aktuellen Einschätzungen der Geschäftsführung und sind naturgemäß mit Unsicherheit behaftet. Die tatsächlich eintretenden Ergebnisse können erheblich von den hier formulierten Aussagen und Einschätzungen abweichen. d) Chancen strategisch Im Bereich Isolierung und Brandschutz werden sowohl in der Industrie, im Hochbau und auch im baulichen Brandschutz Investitionen in erheblichen Größenordnungen erfolgen. Dies betrifft zum einen unsere Dauerkunden und zum anderen auch das Anlagenbaugeschäft, in dem wir derzeit unsere Akquisitionstätigkeit ausweiten. Wir stellen uns weiter der Verantwortung, Energie zu sparen und einen Beitrag zur Reduzierung von anthropogenen Klimagasen zu leisten. In diesem Zusammenhang bieten wir unseren Kunden Energieeinsparungsuntersuchungen im Rahmen der EiiF an. Aufgrund des eklatanten Anstiegs der Energiepreise in den vergangenen Monaten dürfte das Interesse unserer Kunden wirtschaftlich sinnvolle und realisierbare Einsparpotenziale zu erzielen deutlich ansteigen. e) Chancen operativ Ein großer Teil unserer Leistung wird auf Basis von mehrjährigen Rahmenverträgen als Instandhaltungsdienstleistung auf Dauerbaustellen erbracht. Hier wird unser Stammpersonal eingesetzt, welches mit den spezifischen Anforderungen unserer Kunden bestens vertraut ist. In den meisten Fällen halten wir eine eigene Baustelleneinrichtung auf dem Gelände der Kunden vor. Die Rahmenverträge haben üblicherweise Laufzeiten von zwei bis drei Jahren in Einzelfällen mit Verlängerungsoptionen über 1 bis 2 Jahre. Zu unseren Hauptkunden gehören große Energie- und Chemiekonzerne. Bedingt durch gute Ortskenntnisse, hohe Arbeitsqualität verbunden mit einer absolut niedrigen Unfallhäufigkeit, sowie einer hohen Effizienz und Lösungskompetenz bei der Abarbeitung der gestellten Aufgaben ergeben sich Vorteile für den Kunden, die bei der Vergabe von Rahmenverträgen oftmals mit in die Entscheidung zur Auftragsvergabe einfließen. Somit sehen wir gute Chancen, in diesem Umfeld auch weitere Rahmenverträge zu akquirieren. Im Bereich Rückbau von Kernkraftwerken, insbesondere im Sicherheitsbereich, erwarten wir aufgrund unserer Fachkompetenz und langjährigen Erfahrung weitere Auftragseingänge. Die langfristige Strategie der Gesellschaft bleibt die Fokussierung auf ertragsstarke Bereiche mit beherrschbaren Risiken. f) Risikomanagement Die Gesellschaft ist den üblichen Branchen- und Projektrisiken ausgesetzt. Diesen Risiken wird einerseits durch ein konsequentes Risikomanagement in Form eines funktionierenden Kalkulationswesens, eines Genehmigungsverfahrens und einer konsequenten Kostenkontrolle Rechnung getragen. Eine Vorabsegmentierung vor der Angebotserstellung über Erfolgschancen und Risiken verhindert unnötige Kosten. Die Thematik Abrechnung und Außenstandüberwachung hat einen hohen Stellenwert. Wir weisen darauf hin, dass unser Montagegeschäft ständigen Schwankungen und Leistungseinflüssen unterliegt und damit die tatsächlichen Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können. Zur Absicherung der Tendenz wird deshalb pro Quartal ein Forecast über die zu erwartende Leistung und das zu erwartende Ergebnis durchgeführt.
Ludwigshafen, den 31. März 2022 Matthias Lukowitz Uwe Gräfe Kirk Jauert Bilanz zum 31. Dezember 2021Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021
Anhang für das Geschäftsjahr 2021Allgemeine Angaben und Erläuterungen zu Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzenAllgemeine Angaben Die G+H ISOLIERUNG GmbH hat ihren Sitz in Ludwigshafen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Ludwigshafen (HRB 3996). Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB und hat entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung ihren Jahresabschluss aufgestellt. Zwischen der Gesellschaft und der VINCI Energies Deutschland Building Solutions GmbH, Frankfurt am Main, besteht mit Wirkung zum 20. Mai 2020 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke, ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Gegenüber dem Vorjahr ergaben sich bei den Bewertungsgrundsätzen keine Änderungen. Die Form der Darstellung des Jahresabschlusses wurde beibehalten. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Anlagevermögen Die entgeltlich von Dritten erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer Nutzungsdauer entsprechend linear über drei bis fünf Jahre abgeschrieben. Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen pro rata temporis bewertet. Die Anschaffungskosten enthalten die Fremdkosten zzgl. Anschaffungsnebenkosten. Den planmäßigen Abschreibungen liegen Nutzungsdauern zwischen drei bis 13 Jahre zugrunde. Anlagegüter, deren Anschaffungskosten EUR 800,00 nicht übersteigen, werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Umlaufvermögen Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert. Unfertige Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten einschließlich anteiliger Abschreibungen auf das Anlagevermögen, soweit es der Fertigung dient, berücksichtigt. Die Herstellungskosten enthalten keine Fremdkapitalzinsen. Das Niederstwertprinzip wird beachtet. Erhaltene Anzahlungen werden bis zur Höhe der unfertigen Leistungen offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Die Fremdwährungsbewertung von Vermögensgegenständen erfolgt gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag, wobei bei Restlaufzeiten unter einem Jahr die Währungsgewinne und -verluste realisiert werden. Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Pensionsrückstellungen Die Pensionsrückstellungen werden für direkte und mittelbare Pensionszusagen gebildet. Die Rückstellungen für Pensionen werden versicherungsmathematisch nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelt. Die Bewertung der Versorgungsverpflichtung erfolgte mit dem Barwert der anteilig erworbenen planmäßigen Anwartschaft unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck und dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre von 1,87 % p. a. (i. Vj. 2,31 % p. a.) zum 31. Dezember 2021 unter Berücksichtigung einer pauschalen Restlaufzeit der Verpflichtungen von 15 Jahren gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB sowie einer erwarteten Lohn- und Gehaltssteigerung von unverändert ca. 3,0 % p. a. und einer Rentendynamik von 1,80 % p. a. (i. Vj. 1,60 % p. a.). Der Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung mit dem 10-jährigen Durchschnittszins und der Bewertung mit dem 7-jährigen Durchschnittszins 1,35 % p. a. (i. Vj 1,60 % p. a.) gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt zum 31. Dezember 2021 für direkte Pensionszusagen TEUR 159 und für mittelbare Pensionszusagen TEUR 4.123. Bei der Ermittlung der Rückstellung für mittelbare Pensionszusagen wird das bei der Unterstützungskasse vorhandene Kassenvermögen berücksichtigt. Der Fehlbetrag für laufende Pensionen, Anwartschaften auf Pensionen sowie ähnliche Verpflichtungen aus der Unterstützungskasse (mittelbare Verpflichtungen) unter Berücksichtigung des Kassenvermögens beträgt TEUR 36.462. Diese Differenz zwischen den bilanziellen Verpflichtungen und dem tatsächlichen Kassenvermögen bei der G+H-Schuh Unterstützungskasse GmbH, Ludwigshafen am Rhein (vormals: Felix Schuh Unterstützungskasse GmbH, Essen) für die keine Deckung durch das Kassenvermögen besteht, wurde bei der G+H ISOLIERUNG GmbH zurückgestellt. Die G+H ISOLIERUNG GmbH erhöhte als Trägerunternehmen der G+H-Schuh Unterstützungskasse GmbH deren Kassenvermögen durch Einzahlung eines Betrags von TEUR 2.452 mit Valuta 1. Dezember 2021. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken. Bei der Rückstellungsbewertung werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen mit einbezogen. Ferner werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit einem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre, der von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Erläuterungen zur BilanzEntwicklung des AnlagevermögensDie Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Aufstellung des Anteilsbesitzes
1)Jahresabschluss zum 31.03.2021 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 4 (i. Vj. TEUR 7) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind mitzugehörig zu folgenden Posten:
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind "Cash Pool"-Forderungen in Höhe von TEUR 128.981 (i. Vj. TEUR 112.456) gegen die VINCI Energies Building Solutions GmbH, die mit den Verbindlichkeiten aus der Gewinnabführung von TEUR 2.125 (i. Vj. TEUR 4.100) verrechnet wurden, enthalten. Gegen die G+H Industrieservice GmbH bestehen Cash Pool Forderungen in Höhe von TEUR 324 (i. Vj. TEUR 399). Zudem beinhalten sie eine Geldanlage bei der VINCI Energies Deutschland Building Solutions GmbH zur Finanzierung von Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 46.349 (i. Vj. TEUR 49.483). Die Gesellschaft stellt flüssige Mittel als Darlehen im Zusammenhang mit der Finanzierung der Pensionsverpflichtungen zur Verfügung. Geleistete Rentenzahlungen gehen zulasten des Darlehens. Der Zinssatz entspricht dem Rechnungszins für die Abzinsung der im Konzernabschluss nach der IFRS-Bewertung bilanzierten Pensionsverpflichtungen in der VINCI-Gruppe. Die Forderung gegen den Gesellschafter betragen insgesamt TEUR 173.205 (i. Vj. TEUR 157.839). Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Ein großer Teil der sonstigen Rückstellungen steht im Zusammenhang mit der Abwicklung von Baustellen. Die Rückstellungen für Aufträge betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende fremde und eigene Leistungen im Rahmen von Rest- und Gewährleistungsarbeiten. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten setzen sich nach Restlaufzeiten wie folgt zusammen:
Es bestanden, wie im Vorjahr, keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind vor allem die üblichen Verpflichtungen aus Lohn- und Gehaltsabrechnungen ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind mitzugehörig zu folgenden Posten:
Die hierin enthaltenen sonstigen Verbindlichkeiten bestehen mit TEUR 71.115 (i. Vj. TEUR 64.971) aus "Cash Pool"-Verbindlichkeiten sowie gegenüber der VINCI Deutschland GmbH aufgrund von Umsatzsteuerbelastungen i. H. v. TEUR 1.076 (i. Vj. TEUR 944) im Zusammenhang mit dem bestehenden umsatzsteuerlichen Organschaftsverhältnis. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasingverträgen für Kraftfahrzeuge und aus Mietverpflichtungen belaufen sich auf:
Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
Die Umsatzerlöse betreffen Montageleistungen im Isolierungsbereich (Wärme-, Kälte- und Brandschutz). Sonstige betriebliche Erträge
Unter den sonstigen Erlösen werden im Wesentlichen Erlöse aus weiterberechneten Kosten ausgewiesen. Die Kursgewinne betrugen wie im Vorjahr < TEUR 1. Sonstige betriebliche Aufwendungen
In dem Posten "Übrige" sind die sonstigen Steuern wie folgt enthalten:
Bei den vom Organträger weiterbelasteten Steuern handelt es sich um Umsatzsteuer auf Sachbezüge. Zinsen In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Erträge von verbundenen Unternehmen i.H.v. TEUR 393 (i. Vj. TEUR 325) enthalten. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen i.H.v. TEUR 1.305 (i. Vj. TEUR 1.610) sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen i.H.v. TEUR 1.243 (i.Vj. TEUR 1.535) enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen ausländische Gewinnsteuern i.H.v. TEUR 210 (i. Vj. TEUR 497) und nicht anrechenbare ausländische Quellensteuern i.H.v. TEUR 8 (i. Vj. TEUR 31). Sonstige AngabenAbschlussprüferhonorar Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars wurde gemäß § 285 Nr. 17 HGB verzichtet, da die Angabe in einem die Gesellschaft einbeziehenden in deutscher Sprache in Deutschland veröffentlichten Konzernabschluss enthalten sein wird. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer
Ergebnisverwendung Entsprechend dem Ergebnisabführungsvertrag wird das Ergebnis in voller Höhe an die Muttergesellschaft abgeführt. Nachtragsbericht Die geopolitischen Ereignisse im Zusammenhang mit der militärischen Intervention Russlands in der Ukraine können einen direkten oder indirekten Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der Berichtsgesellschaft im Jahr 2022 haben. In welcher Art und Weise sich die zu erwartenden Einflüsse auf die Entwicklung der Berichtsgesellschaft im Jahr 2022 auswirken, wird aktuell noch untersucht. Die zu erwartende Lieferengpässe und damit verbundene Kostensteigerungen beim Material und der Energie, dürften zu einer allgemeinen Kostensteigerung im Materialbereich führen, inwieweit diese Mehrkosten an die Kunden weitergegeben werden können, kann aktuell nicht abschließend beantwortet werden. Wir rechnen jedoch mit einer teilweisen Kompensation. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung Matthias Lukowitz, Ingenieur - Geschäftsführer - Uwe Gräfe, Ingenieur - Geschäftsführer - Kirk Jauert, Ingenieur ab 01.01.2022 - Geschäftsführer - Stefan Falk, Ingenieur bis 31.12.2021 - Geschäftsführer - Sabine Bolz, Ingenieurin bis 31.12.2021 - Geschäftsführerin - Die Geschäftsführungsvergütung wird nur für ein Mitglied der Geschäftsführung von der Gesellschaft getragen. Aus diesem Grund macht die Gesellschaft von der Befreiung nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. Konzernabschluss Der nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellte Konzernabschluss, in den die Gesellschaft einbezogen wird, wird von der VINCI S.A., 1973, boulevard de la Défense, 92500 Nanterre, Frankreich, erstellt und in deutscher Sprache im Bundesanzeiger veröffentlicht werden. Aus diesem Grunde ist die G+H ISOLIERUNG GmbH gemäß § 291 HGB von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen, befreit. VINCI S.A. stellt als oberstes Mutterunternehmen den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Ort der Offenlegung ist: Greffe du Tribunal de Commerce de Nanterre 4, rue Pablo Neruda F-92020 Nanterre Cedex, France 552 037 806 RCS Nanterre
Ludwigshafen am Rhein, den 31. März 2022 Die Geschäftsführung Matthias Lukowitz Uwe Gräfe Kirk Jauert Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die G+H ISOLIERUNG GmbH, Ludwigshafen am Rhein Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der G+H ISOLIERUNG GmbH, Ludwigshafen am Rhein, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der G+H ISOLIERUNG GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum Dezember 2021 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) als nicht inhaltlich geprüften Bestandteil des Lageberichts. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, den 7. April 2022 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Bernhard Klinke, Wirtschaftsprüfer ppa. Mark Freudewald, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2021 wurde am 06.07.2022 festgestellt. |
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