S & P Advisory Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Stefan SanktjohanserAnnex Capital Invest Beratungs GmbH+1 | 62.55% |
Dr. Stephan Jürgen GoetzAnnex Capital Invest Beratungs GmbH+1 | 37.45% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Smart Solutions Holding GmbHMünchenKonzernabschluss zum 31.12.2016KonzernlageberichtGrundlagen des Konzerns Die Sympatex-Gruppe (die Smart Solutions Holding GmbH und ihre Tochtergesellschaften) betreibt an mehreren Standorten im In- und Ausland vor allem Textilveredelungsbetriebe. Die wesentlichen Produkte sind im Geschäftsbereich "Sympatex" Laminate und Membranen, und im Bereich "Ploucquet" Futterstoffe, Hosenbunde und technische Textilien. Der Sitz der Konzernmutter Smart Solutions Holding GmbH ist in München. Bis zum 20. April 2016 gehörte noch die Ploucquet GmbH ("PTZ") mit Sitz in Zittau, eingetragen beim Handelsregister des Amtsgerichts Dresden unter HRB 18553, zur STX-Gruppe. Diese wurde zum vorgenannten Datum an die Kufner-Gruppe veräußert. Der Umsatz (5,9 Mio. EUR) und das Ergebnis (-0,3 Mio EUR vor Ergebnisabführung und Konsolidierungsmaßnahmen) der PTZ sind bis zum Ausscheidezeitpunkt im Konzernergebnis enthalten. Die Sympatex Technologies GmbH, Unterföhring, ist somit ab dem 20. April 2016 einzige operative Gesellschaft, die in den Konzernabschluss der Smart Solutions Holding GmbH einbezogen wird. Viele Angaben beziehen sich daher auf diese Gesellschaft. Geschäftsmodell Die Einsatzbereiche der Membranen und Laminate unterteilen die zwei Geschäftsbereiche in verschiedene Kategorien. Die Sympatex Technologies GmbH besteht aus den vier Kategorien Footwear, Contract & Workwear, Apparel sowie Technische Anwendungen. Bei der Ploucquet GmbH wird zwischen den Segmenten "Textiles", das hauptsächlich durch die Futterstoffe geprägt ist, und "Tection" für technische Textilien unterschieden. Die Produktion findet in Zittau, Sachsen, statt. Neben den eigenen Produktionsbetrieben wird mit ausgewählten Produktionspartnern insbesondere bei Laminieraufträgen (für Sympatex) kooperiert. Die Hauptabsatzmärkte der Sympatex-Gruppe befinden sich in Europa und Asien. Die Geschäftsführung steuert den Konzern nach den folgenden wesentlichen Leistungsindikatoren: - Umsatz (Definition gem. HGB) - EBITDA (Definition Periodenergebnis vor Zinsen, Erträgen aus Beteiligungen und sonstigen Ausleihungen, Steuern und Abschreibungen auf das materielle und immaterielle Anlagevermögen sowie Finanzanlagen) Weitere Leistungsindikatoren sind: - Jahresüberschuss (Definition gem. HGB) - Cash Flow (Definition gem. HGB) Forschung und Entwicklung In 2016 lag der F&E-Fokus, wie auch in den Vorjahren, im Rahmen der Entwicklung von Membranen und Laminaten auf der Erfüllung eines hohen technischen Anspruchs bei gleichzeitiger Berücksichtigung der performance- und umweltorientierten Strategie. Zusätzlich stand die Entwicklung von Laminaten für das Behördengeschäft im Vordergrund. Außerdem wurden Projekte im Bereich Einstiegspreislagen und Recyclingprozesse in der Produktion in Angriff genommen. Neben eigenen Entwicklungskapazitäten werden auch Dienste von externen Entwicklungslabors in Anspruch genommen. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft konnte 2016 mit knapp 2 % Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) gegenüber den ohnehin schon starken Vorjahren (1,6 % und 1,7 %) noch einmal etwas an Tempo zulegen. Dabei trotzte die Konjunktur den vielen Unsicherheitsfaktoren, die im Laufe des Jahres auftraten. Weder der Brexit, noch der harte US-Wahlkampf und sein überraschender Ausgang oder die anhaltende politische Unsicherheit in der Eurozone haben die deutsche Konjunktur merklich gebremst. Sie konnte sogar die anhaltende Schwäche des Welthandels, dessen Wachstum sich 2016 noch einmal mehr als halbierte, verkraften. Dies gelang dank der robusten binnenwirtschaftlichen Wachstumskräfte, die durch einige temporäre Faktoren verstärkt wurden. So profitierte die reale Kaufkraft der Konsumenten von der Inflationsschwäche und trieb den privaten Konsum wie im Vorjahr zu einem Plus von etwa 2 %. Der Staatskonsum wuchs sogar mit über 4% und damit sogar stärker als während der Wirtschafts- und Finanzkrise. Ausgaben zur Versorgung und Unterbringung der Flüchtlinge dürften hierbei eine wichtige Rolle gespielt haben. Die kräftige Baukonjunktur tat ihr Übriges für die Binnenwirtschaft. Die Außenwirtschaft bremste die Konjunktur dagegen deutlich. So sank das Exportwachstum von über 5 % im letzten Jahr auf etwa 2 %. Die Abschwächung war breit angelegt; der stärkste Bremser war jedoch die rückläufige Nachfrage aus den USA. Dies hatte zur Folge, dass die Unternehmen ihre Investitionen kaum ausweiteten und im Jahresverlauf sogar Quartale mit merklich schrumpfenden Ausrüstungsinvestitionen zu Buche schlugen - eine Hypothek für das Jahr 2017 -, was vermutlich auch an der erheblichen politischen Unsicherheit lag. Das gesamtwirtschaftliche Wachstum entsprach mit knapp 2 % unserer Erwartung von vor einem Jahr; die Divergenz zwischen der Binnenkonjunktur und der Außenwirtschaft fiel allerdings viel prononcierter aus als erwartet. Ausblick 2017 Die deutsche Wirtschaft dürfte 2017 einen Gang zurückschalten. Wir prognostizieren eine Wachstumsrate von 1,1 %. Das ist zwar nahezu eine Halbierung des Wachstums, allerdings geht etwa die Hälfte auf einen Arbeitstageffekt zurück. Rechnet man diesen heraus, verlangsamt sich das Wachstum nur noch von 1,8 % auf 1,4 %. Damit läge es aber immer noch über der mittelfristigen Potentialrate, die sich angesichts der demografischen Aussichten Deutschlands und der Produktivitätsentwicklung ergibt. Die Verlangsamung basiert auf unserer Erwartung, dass der kräftige Rückenwind für den privaten und staatlichen Konsum aufgrund anziehender Inflation und der stark eingeschränkten Flüchtlingszuwanderung abflaut. Die Inflation dürfte getrieben vom ölpreisbedingten Anstieg der Energiepreise von 0,5 % auf 1,6 % zulegen. Zudem unterstellen wir eine anhaltende Flüchtlingszuwanderung in ähnlicher Höhe wie im Herbst 2016 (16.000 pro Monat) also deutlich weniger als noch im Herbst 2015 (180.000 pro Monat). Mit gut einem Prozent Wachstum sollte der private Konsum dank der anhaltend robusten Lage des Arbeitsmarktes kombiniert mit der Anhebung des Mindestlohns aber weiter die wichtigste Konjunkturstütze bleiben. Auch der Staatskonsum und die Bauinvestitionen sollten mit gut 2 % stärker als im Schnitt der letzten fünf Jahre wachsen und damit die Binnenkonjunktur antreiben. Ein Zuwachs der Bauinvestitionen in der von uns prognostizierten Höhe ist angesichts des erheblichen Nachfrageüberhangs im Wohnungsbau und den Infrastrukturplänen der Regierung aber enttäuschend. Allerdings dürften Kapazitätsengpässe aufgrund des Fachkräftemangels und staatlich/regulatorische Hürden ein stärkeres Ausweiten des Angebots behindern. Die Aussichten für die deutsche Exportwirtschaft sind insgesamt gemischt. Während die Weltwirtschaft 2017 stärker wachsen sollte, dürfte die Konjunktur in Europa an Tempo verlieren. Angesichts des sehr hohen Anteils dieser Region an den deutschen Exporten bedeutet dies eine nur marginal aufwärtsgerichtete Nachfragentwicklung. Insgesamt rechnen wir für Deutschland mit einem ähnlich mauen Exportplus wie 2016, was zusammen mit der anhaltenden Unsicherheit ein ungünstiges Investitionsumfeld ergibt und die Industrieproduktion dämpfen sollte. Wir rechnen für 2017 mit rückläufigen Ausrüstungsinvestitionen trotz überdurchschnittlicher Kapazitätsauslastung und einem moderaten Plus der Industrieproduktion von knapp 1 %. Der Staatshaushalt sollte davon aber kaum belastet werden. Dank der robusten Binnenkonjunktur sollte Deutschland erneut einen kleinen Haushaltsüberschuss erwirtschaften können. Die Weltwirtschaft sollte 2017 an Tempo zulegen. Nach rund 3 % Wachstum in 2016 könnte sie 2017 um etwa 3,5 % zulegen - die höchste Wachstumsrate seit 2011. Getragen wird diese Entwicklung vor allem durch eine stärkere US-Konjunktur und durch Russland und Brasilien, von denen wir annehmen, dass sie ihre Rezession hinter sich lassen können, wenn auch deren Wachstumsraten insgesamt moderat bleiben sollten. Die letztgenannten Länder dürften wie viele andere rohstoffexportierende Schwellen- und Entwicklungsländer von steigenden Öl- und anderen Rohstoffpreisen profitieren, nachdem die Notierungen in den letzten beiden Jahren stark unter Druck standen. Aber auch jenseits dieser Länder dürfte sich der globale Aufschwung verfestigen. Etwa zwei Drittel der von uns prognostizierten Länder dürften 2017 stärker als im Vorjahr wachsen. Im Jahr 2016 galt das für weniger als die Hälfte. (Quelle: Deutsche Bank Research Dezember 2016, Ausblick 2017) Branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2016 bringt insgesamt nur eine minimale Umsatzsteigerung von +0,2 % gegenüber dem Vorjahr. Wie bereits im vergangenen Jahr schließt dabei das Textilsegment mit einem Plus ab (+2,9 %), während Bekleidung mit -3,8 % Umsatzrückgänge zu verzeichnen hat. Die Beschäftigung in Deutschland steigt an, und zwar um +0,8 %. Damit sind allein in Deutschland etwa 118.000 Mitarbeiter in der Textil- und Modeindustrie beschäftigt. Auch hier entwickeln sich die Teilbranchen unterschiedlich: Der Textilsektor beschäftigt +2,4 % mehr Menschen als im Vorjahr, im Bekleidungsbereich sind es -2,3 % weniger. Die Exporte entwickelten sich in beiden Segmenten positiv. Die Unternehmen der Bekleidungsindustrie führten insgesamt +1,4 % mehr aus, im Textilbereich waren es +0,8 %. Die Ausfuhren steigen damit insgesamt um +1,2 %. Der Bekleidungseinzelhandel konnte im abgelaufenen Jahr nicht von der guten Konsumstimmung profitieren. Während der gesamte Einzelhandel um +2,3 % zulegen konnte, gingen die Umsätze für Bekleidung um -0,5 % zurück. Umsatz Die ursprüngliche Umsatzerwartung von insgesamt +2 % konnte leider nicht erreicht werden. Zwar hat das Textilsegment die Erwartungen mit einem Plus von 2,9 % mehr als erfüllt (Prognose 2016 war +2,0 %), für den Bekleidungsbereich waren jedoch +1,5 % Umsatzsteigerung erwartet worden. Tatsächlich ging der Umsatz jedoch um -3,8 % zurück. Die Entwicklung der vergangenen Jahre verlief im Bekleidungssegment relativ volatil. Die Umsätze der Textilindustrie stiegen in den vergangenen Jahren recht stetig. Die Segmentdarstellung im Textilsektor zeigt, dass nach wie vor die Technischen Textilien der Wachstumstreiber im Textilsegment sind. Die in den vergangenen Jahren sehr starken Vliesstoffe hingegen haben 2016 nicht zum Umsatzwachstum beitragen können. Erstarkt gehen die klassischen Textilsegmente Weberei und insbesondere Spinnerei aus dem vergangenen Jahr hervor. Auch die konfektionierten Textilwaren konnten ein starkes Jahr verbuchen. Im Bekleidungsbereich führte das schlechte Ergebnis bei der Oberbekleidung zum Umsatzrückgang, der auch nicht durch das in der Vergangenheit starke Segment der Arbeits- und Berufskleidung gebessert werden konnte. Splittet man die Umsätze der in Deutschland produzierenden Unternehmen nach In- und Auslandsgeschäft, so zeigt sich, dass der Textilbereich in allen Märkten wachsen konnte, der Bekleidungsbereich hingegen überall Verluste hinnehmen musste. Es zeigt auch die hohe Relevanz der Eurozone für die deutsche Textil- und Bekleidungsindustrie. Exporte in den Euroraum haben einen besonders positiven Effekt auf das Textilsegment und auch auf die Umsätze als Ganzes; auch im insgesamt rückläufigen Bekleidungsgeschäft fällt der negative Impuls der Eurozone eher gering aus. Die außereuropäischen Märkte waren insbesondere für den Bekleidungssektor im vergangenen Jahr am problematischsten. (Quelle: Konjunktur-Bericht 02.2017, Textil und Mode) Geschäftsverlauf Die Sympatex Gruppe hatte für 2016 geplant, einen Umsatz in der Größenordnung von 26 bis 29 Mio. EUR sowie ein positives EBITDA von rund 1,2 Mio zu erzielen. Im Jahresverlauf sah sich das Unternehmen aufgrund von Umsatzverschiebungen im Bereich Contract & Workwear in das Folgejahr gezwungen, diese Prognose nach unten zu korrigieren. Das Geschäftsjahr 2016 war von hohen Vertriebsaktivitäten geprägt, die die wesentlichen Voraussetzungen für das mittelfristige Unternehmenswachstum der Sympatex-Gruppe bilden. Weiterhin war die Sympatex Gruppe wieder mit Beratungsaufwand, insbesondere im Bereich M&A, sowie mit diversen Sondereffekten, insbesondere Abschreibungen auf Bestände, Forderungen und Beteiligungsbuchwerten, belastet. Im Frühjahr 2016 wurde die Ploucquet GmbH veräußert. Deren Ergebnis ist anteilig, bis zum Ausscheidezeitpunkt, in der Gewinn- und Verlustrechnung des Konzerns enthalten. Umsatz- und Ertragslage Der Konzernumsatz lag 2016 mit 26,1 Mio. EUR natürlich stark unter dem des Vorjahres (Vorjahr: 40,3 Mio. EUR), da der Umsatz der Ploucquet GmbH nur bis einschließlich April 2016 enthalten ist. Der Umsatz der Sympatex Technologies GmbH lag mit rund 20,3 Mio. EUR um rund 2,9 Mio. EUR unter dem Vorjahr (Vorjahr: 23,2 Mio. EUR). Hauptgrund dafür ist eine Umsatzverschiebung in das Folgejahr im Tenderbusiness Contract & Workwear. Der Materialaufwand lag bei 14,7 Mio. EUR (Vorjahr: 24,5 Mio. EUR). Die Rohmarge (Umsatz und Bestandsveränderung abzüglich Materialaufwand) betrug 42,3 % der Gesamtleistung (Vorjahr: 39,6 %). Die Personalkosten lagen 2016 bei 5,8 Mio. EUR (Vorjahr: auf 9,5 Mio. EUR). Bei der Sympatex Technologies GmbH sind die Personalkosten von 3,3 Mio. EUR um 0,4 Mio. EUR auf 3,7 Mio. EUR gestiegen. Diese Entwicklung ist u.a. auf den erfolgten Ausbau der Vertriebsstrukturen im vergangenen Geschäftsjahr zurückzuführen. Im Konzern lagen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bei 13,4 Mio. EUR (Vorjahr: 14,1 Mio. EUR). Die hohen Kosten sind die Folge von (Ent-) Konsolidierungseffekten, die unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen werden. Ohne diese Effekte ergäben sich sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von 7,7 Mio. EUR. Ursächlich für den Rückgang von 14,1 Mio. EUR auf 7,7 Mio. EUR waren viele Sondereffekte im Vorjahr wie Beratungsaufwendungen im Rahmen des Veräußerungsprozesses der Ploucquet GmbH und im Ausschreibungsgeschäft, erhöhte Vertriebs- und Marketingaufwendungen und hohe Abschreibungen auf Altforderungen gegenüber nicht konsolidierten Gruppenunternehmen. Außerdem fielen in 2016 keine Lizenzgebühren mehr für die Markenrechte "Sympatex" an. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) fiel mit -5,1 Mio. EUR negativ aus (Vorjahr: -3,6 Mio. EUR). Insgesamt verzeichnete der Konzern 2016 einen Jahresfehlbetrag von 6,9 Mio. EUR (Vorjahr: 11,5 Mio. EUR Jahresfehlbetrag), der nicht unwesentlich durch Konsolidierungseffekte bedingt ist (u.a. Verkauf Ploucquet GmbH und die daraus resultierende Entkonsolidierung). EinkaufDie Beschaffungspreise der für die Sympatex Membranerstellung wichtigen Polymere waren, auch bei derzeit steigenden Ölpreisen, weitestgehend stabil. Bei den für die Herstellung von Laminaten notwendigen Ober- und Unterstoffen und den Lohnkosten für die Laminierung selbst, konnten Preiserhöhungen durch Nachverhandlungen weitestgehend abgewendet werden. ProduktionDie Sympatex Technologies GmbH hat keine eigene Produktion und lässt die Polymere, die Membrane und die Laminate in passiver Lohnveredelung herstellen. Produktionskapazitäten zur Erstellung der vorgenannten Produkte sind weltweit ausreichend vorhanden. Investitionen Bei der Sympatex Technologies GmbH wurden Investitionen in Messestände für die Bereiche Bekleidung und Outdoor sowie für technische Anwendungen getätigt. Werbung und Marketing Im Jahr 2016 wurde der reine Werbeaufwand der Sympatex Technologies GmbH von 1,8 Mio. EUR auf rund 0,8 Mio. EUR reduziert. Auftragslage Die Auftragslage zum Bilanzstichtag liegt deutlich über dem Vorjahr. Ursächlich hierfür ist allerdings regelmäßig ein Sondereffekt aus dem Bereich Contract & Workwear. In dieser Sparte werden Aufträge sehr stark über Ausschreibungen (Tender) generiert, die teilweise über mehrere Jahre laufen. Wird ein Tender gewonnen, erfolgt der Auftragseingang. Per 31. Dezember 2016 stand ein großer Tender für die französische Post in den Büchern. Dieser sollte zwar zum großen Teil in 2016 ausgeliefert werden, wurde allerdings in das Jahr 2017 verschoben. Für 2017 wird der Zuschlag für einen Tender in ähnlicher Größenordnung erwartet. Zusätzlich sind die Erwartungen an Produkte im Bereich Nachhaltigkeit nach wie vor ansteigend. Das Bewusstsein der Kunden, die Freizeit in der Natur unter Berücksichtigung einer ökologischen Verantwortung zu verbringen, wird immer stärker. Die Sympatex Technologies GmbH möchte hier Vorreiter sein und plant mittel- bis langfristig stärkere Umsatzzuwächse in diesem Segment. Mitarbeiter Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl der Sympatex Technologies GmbH ist in 2016 auf 50 Personen (Vorjahr: 46) gestiegen. Ursächlich hierfür ist die Stärkung der Vertriebsmannschaft. Der Konzern beschäftigte im Jahresdurchschnitt 50 Mitarbeiter (Vorjahr: 182). Finanzlage Im Dezember 2013 hat die Smart Solutions Holding GmbH eine Mittelstandsanleihe über 13 Mio. EUR im Freiverkehr an der Frankfurter Wertpapierbörse platziert. Die Sympatex-Gruppe ist weitgehend frei von Bankverbindlichkeiten. Die Sympatex-Gruppe hat mit der DEUTSCHEN FACTORING BANK, Bremen, eine Vereinbarung über Forderungsverkäufe (echtes Factoring) getroffen. Es bestanden per 31. Dezember 2016 Guthaben im Konzern über insgesamt 0,7 Mio. EUR (Vorjahr: 1,0 Mio. EUR). Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug -4,0 Mio. EUR. Dieser ist aber stark durch Ent- und Konsolidierungseffekte beeinflusst. Diese sind auch dafür verantwortlich, dass der Cash Flow für Investitionen mit + 2,7 Mio. EUR stark positiv ausfällt. Bei den Finanzierungstätigkeiten betrug der Cash Flow -0,1 Mio. EUR. Die Liquiditätsversorgung und Finanzierung ist auf Basis der vorliegenden Geschäftspläne, der definierten Maßnahmen und durch einen teilweise bereits erbrachten Gesellschafterbeitrag in Höhe von 0,8 Mio. EUR für das laufende und das folgende Geschäftsjahr gesichert. Bezüglich der bestehenden Unsicherheiten hinsichtlich der in der Unternehmensplanung hinterlegten Prämissen, insbesondere einer weiteren Umsatzsteigerung sowie der steigenden Rohmargen und der Restrukturierung der Anleihe, verweisen wir auf den Abschnitt "Prognose-, Chancen und Risikobericht". Vermögenslage Das Eigenkapital des Konzerns hat gegenüber dem Vorjahr um 7,0 Mio. EUR abgenommen. Zum 31. Dezember 2016 weist der Konzern einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 18.781 aus. Für die Sympatex-Gruppe eine weiterhin vertretbare Situation, da · die Passiv-Seite der Konzernbilanz nahezu ohne Bankverbindlichkeiten auskommt, · das im Eigenkapital ausgewiesene Genussrechtskapital in der Holding eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2030 bei einer Verzinsung von 0,5 % (endfällig) hat, · laut Unternehmensplanung für das laufende und das folgende Geschäftsjahr keine Zahlungsunfähigkeit droht, da die Anleihe restrukturiert werden konnte, und die weiteren Verbindlichkeiten aus dem vorhandenen Vermögen sowie aus dem laufenden Cashflow der Gesellschaft bedient werden können. Bezüglich der bestehenden Unsicherheiten hinsichtlich der in der Unternehmensplanung hinterlegten Prämissen, insbesondere einer weiteren Umsatzsteigerung sowie der steigenden Rohmargen, verweisen wir auf den Abschnitt "Prognose-, Chancen und Risikobericht". Die Bilanzsumme von 25,5 Mio. EUR (Vorjahr: 27,6 Mio. EUR) wird auf der Passivseite hauptsächlich durch die im Dezember 2013 vollständig platzierte Unternehmensanleihe im Volumen von 13 Mio. EUR geprägt. Die Rückstellungen für Pensionszusagen haben sich leicht reduziert, da der Rechnungszins (für die Abzinsung) über die 10 - Jahres - Durchschnittsbildung ermittelt wurde und höher ist als im Vorjahr. Die sonstigen Rückstellungen haben sich stark reduziert, was hauptsächlich an einem Sonderposten im Vorjahr liegt, der im Zusammenhang mit der Veräußerung der Ploucquet GmbH gebildet wurde. Das Anlagevermögen des Konzerns verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr durch die Entkonsolidierung der Ploucquet GmbH stark. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände der Sympatex Technologies GmbH reduzierten sich um rund 0,8 Mio. EUR auf rund 1,4 Mio. EUR und die Bestände um rund 0,9 Mio. EUR auf rund 3,8 Mio. EUR. Ursache hierfür ist u. a. Bestandsoptimierungen und die verstärkte Nutzung von Konsignationslager. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage des Konzerns Die Sympatex Technologies GmbH ist mit einem harten Konkurrenz- und Preiskampf konfrontiert. Es gibt nur noch wenige wachsende Märkte im Outdoor-Bereich (z.B. Südkorea). Hier will man zusammen mit einem strategisch wichtigen Partner Marktanteile sichern und erweitern. Außerdem wurde bei der Sympatex Technologies GmbH in den Ausbau des Vertriebsnetzes sowie in verstärkte Marketingaktivitäten investiert. Durch diese Anlaufkosten wurde das Ergebnis im Berichtsjahr belastet. Zusätzlich gab es viele Sondereffekte, die das Ergebnis stark negativ beeinflusst haben (siehe dazu Ausführungen zum Geschäftsverlauf). Prognose-, Chancen- und Risikobericht Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2017 wird von einer Steigerung des Konzernumsatzes (entspricht weitestgehend dem Umsatz der Sympatex Technologies GmbH) auf eine Größenordnung von 22 - 24 Mio. EUR ausgegangen. Dieses Umsatzwachstum, verglichen mit dem Umsatz des Wirtschaftsjahres 2016 der Sympatex Technologies GmbH in Höhe von 20,3 Mio. EUR, wird überwiegend durch Laminate und Konfektionsartikel in den Bereichen Footwear und Contract & Workwear generiert. Ausgehend von der geplanten Umsatzsteigerung, einer geplanten Margenverbesserung und dem Wegfall der Kosten für die Produktionsniederlassung wird sich voraussichtlich das EBITDA deutlich erhöhen. Aufgrund der zwischenzeitlich erfolgten Anleihenrestrukturierung wird sich ebenfalls die Zinsbelastung reduzieren. Der Cash Flow wird aufgrund bereits initiierter Maßnahmen und der geplanten Reduktion der Mittelbindung im Working Capital voraussichtlich positiv ausfallen. Insgesamt wird erwartet, dass das Geschäftsjahr 2017 von steigenden Umsätzen und einem deutlich besseren operativen Ergebnis (EBITDA) geprägt sein wird. Chancenbericht Zusätzliche Wachstumspotentiale Die Sympatex-Gruppe beabsichtigt im Hinblick auf die geplante Ausweitung ihrer Geschäftstätigkeit in den nächsten Jahren durch gezielte Akquisitionen von Unternehmen oder Unternehmensteilen ihre Geschäftstätigkeit zu erweitern, sobald sich dazu eine aus Sicht der Sympatex-Gruppe günstige Gelegenheit bietet. Derartige anorganische Wachstumspotentiale wurden in der Prognose noch nicht abgebildet. Flexible, skalierbare Produktionskapazitäten Im Geschäftsbereich Sympatex Technologies unterhält die Sympatex-Gruppe keine eigenen Produktionsstätten, sondern verfügt über langjährige und teilweise auch exklusive Produktions-Partnerschaften. So wird unter anderem über den ehemals eigenen Standort in Zittau sowie über acht weitere internationale Partnerunternehmen in Lohnfertigung produziert. Aufgrund ihrer etablierten Partnerschaften ist die Sympatex-Gruppe in der Lage, auch mit nur kurzen Vorlauffristen das jeweils benötigte Produktionsvolumen zu erhöhen, ohne selbst ständig entsprechende Produktionskapazitäten vorhalten zu müssen. Nachhaltigkeit Weiterhin steigen die Anfragen nach "ökologisch verantwortungsvollen" Membran- und Laminat-Lösungen, was sich in den kommenden Jahren stark im Umsatz niederschlagen wird. Der Fokus auf Nachhaltigkeit hat sich in den letzten 12 Monaten deutlich beschleunigt und ist inzwischen insbesondere von den Medien als primärer Trend für die kommenden Jahre identifiziert. Viele Unternehmen sahen sich inzwischen dazu genötigt, konsequente Umsetzungsverpflichtungen bis zum Jahre 2020 zu veröffentlichen. Die Branche beginnt dabei langsam zu begreifen, dass derjenige, der jetzt nicht ernsthaft anfängt über Nachhaltigkeit nachzudenken, mit seiner Kollektion in den nächsten Jahren abgehängt wird. Sympatex bietet durch ihre 100 % PTFE-freie Polyester Membran (100 % recyclebar und seit Anfang 2017 auch klimaneutral), recycleten Ober- und Futterstoffen und die PFC-frei imprägnierten Laminate, diese glaubwürdige nachhaltige Lösung für ihre Kunden und die Textilbranche an. Durch die Präsentation von ausgewählten Leuchtturmprojekten sowie eine massiv verstärkte Öffentlichkeitsarbeit hat Sympatex in den letzten 12 Monaten die technologische Marktführerschaft in Sachen nachhaltiger Funktionsbekleidung übernommen. Risiken Finanzierungsrisiken Nachdem die Restrukturierung der Anleihe erfolgreich umgesetzt wurde, bestehen hinsichtlich der Unternehmensplanung keine über das übliche Maß hinausgehende Risiken und Unsicherheiten in Bezug auf die zugrunde liegenden geplanten positiven Ertrags- und Liquiditätseffekte aus der Umsatzsteigerung, der Margenverbesserung und der Reduktion des Working Capitals. Gleichwohl ist der Fortbestand des Konzerns, soweit die der Unternehmensplanung zugrunde liegenden Prämissen nicht wie vorgesehen eintreten, von der Finanzierung durch Gesellschafter oder Fremdkapitalgebern abhängig. Sonstige Risiken Die Nachfrage nach Produkten der Sympatex-Gruppe hängt von der weltweiten konjunkturellen Entwicklung sowie der Konsumbereitschaft der Verbraucher ab. Die Nachfrage im Bekleidungseinzelhandel ist grundsätzlich von der allgemeinen konjunkturellen Lage und der damit zusammenhängenden Konsumbereitschaft von Verbrauchern abhängig. Auf den Märkten für Funktionsmaterialien und Membrane, in welchen die Sympatex-Gruppe tätig ist, besteht ein intensiver, anhaltender Wettbewerb. Die Sympatex-Gruppe steht daher in ständigem Wettbewerb mit Produzenten und Lieferanten ähnlicher Produkte. Die Sympatex-Gruppe unterliegt dem Risiko von Preissteigerungen bei Rohstoffen. Es bestehen Währungsrisiken, aber auch -chancen, vor allem im Hinblick auf die Entwicklung von Euro und US-Dollar. Die durch die Sympatex-Gruppe von Lieferanten bezogenen Stoffe und Materialien unterliegen Preisschwankungen aufgrund der Schwankungen der für die Stoffe und Materialien benötigten Rohstoffe. So unterlagen die wichtigsten Rohstoffe für die Herstellung von Funktionsmaterialien, insbesondere Baumwolle und Polyester, in der Vergangenheit teilweise erheblichen Preisschwankungen. Es ist auch zukünftig nicht ausgeschlossen, dass sich die Preise für von der Sympatex-Gruppe benötigte Rohstoffe, insbesondere Baumwolle und Polyester, erhöhen und damit die Kosten für Stoffe und Materialien entsprechend steigen. Es besteht daher das Risiko, dass die Sympatex-Gruppe die erhöhten Kosten durch eine Erhöhung der Verkaufspreise nicht vollständig ausgleichen kann. Die Sympatex-Gruppe ist von einzelnen Großkunden abhängig. Die operativ tätigen Tochterunternehmen der Sympatex-Gruppe erzielen zwischen ca. 40 % und 45 % ihres Umsatzes mit ihren jeweils zehn größten Kunden. Sollten einzelne oder mehrere dieser oder zukünftiger anderer Großkunden den Bezug von Produkten der Sympatex-Gruppe einstellen oder erheblich reduzieren, könnte die Sympatex-Gruppe von Umsatzeinbußen und einer Margenverschlechterung beeinflusst werden. Die Sympatex-Gruppe ist von Lieferanten abhängig. Die Stoffe und sonstigen Materialien zur Produktion der Waren bezieht die Sympatex-Gruppe von mehreren nationalen und internationalen Herstellern. Sollten die bestehenden Lieferanten die benötigten Stoffe und Materialien aufgrund von Lieferstörungen nicht rechtzeitig in der benötigten Quantität und Qualität liefern, könnte die Sympatex-Gruppe zwar regelmäßig den Bezug auf alternative Lieferanten umstellen, doch wäre dies unter Umständen mit zeitlichen Verzögerungen im Produktionsablauf verbunden. Es bestehen Risiken im Zusammenhang mit der Logistikkette. Die Sympatex-Gruppe lässt ihre Produkte durch Partnerunternehmen in Deutschland, Belgien, Niederlande, Südkorea, Österreich, Taiwan und Brasilien herstellen und bietet diese weltweit an. Die Produktionsorte und die Absatzmärkte liegen dabei teilweise geografisch weit auseinander. Dies stellt hohe Anforderungen an die Logistik. Für den wirtschaftlichen Erfolg der Sympatex-Gruppe ist es von wesentlicher Bedeutung, dass zum einen die Materialien den Produktionsbetrieben, die für die Sympatex-Gruppe fertigen, rechtzeitig zur Produktion zur Verfügung stehen und zum anderen die fertig hergestellten Produkte in den dafür vorgesehenen Fristen an den jeweiligen Bestimmungsort gelangen. Im Rahmen der Beschaffung, Produktion und Verkauf von Produkten der Sympatex-Gruppe können Währungsrisiken auftreten, die nicht durch Kurssicherungsgeschäfte abgedeckt sind. Risiko-Management Es besteht ein umfangreiches und detailliertes Reporting zur adäquaten Steuerung der unterschiedlichen Risiken. So werden die Finanzrisiken durch monatliche Berichte und Analysen in Verbindung mit Prognoserechnungen insb. zur Planung der Liquidität überwacht. Zusätzlich gibt es Berichte zur Steuerung der Qualität, Produktionsauslastung, Situation der Mitarbeiter bis hin zu Notfallkonzepten in der IT. Finanzinstrumente Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen sind nahezu vollständig durch Warenkreditversicherungen gesichert. Weiterhin werden mit strategischen Lieferanten Vereinbarungen über die Einkaufspreise und Kapazitäten getroffen. In einigen Fällen sind diese Konditionen an Preisgleitklauseln gekoppelt. Währungsrisiken sind hingegen nicht durch Derivate abgesichert, da sich die relevanten Zahlungsströme im Konzern (EUR und USD) weitgehend ausgleichen (Natural Hedging).
München, den 8. Dezember 2017 Die Geschäftsführung gez. Haiko Stüting gez. Dr. Rüdiger Fox KonzernbilanzAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Konzernkapitalflussrechnung
Eigenkapitalspiegel
KonzernanhangI. Allgemeine HinweiseDer vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke in diesem Anhang gemacht. Die Aufstellung des vorliegenden Konzernabschlusses erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 162528 eingetragen. II. KonsolidierungskreisDer Konzernabschluss umfasst die Smart Solutions Holding GmbH sowie alle wesentlichen inländischen und ausländischen Tochtergesellschaften. Sämtliche in den Konzern einbezogenen Abschlüsse sind einheitlich auf den Stichtag 31. Dezember 2016 aufgestellt. Die Ploucquet GmbH wurde zum 30. April 2016 veräußert. Das Ergebnis der Ploucquet GmbH ist anteilig, bis zum Ausscheidezeitpunkt, in der Gewinn- und Verlustrechnung des Konzerns enthalten. Die Entkonsolidierung führte zu einem Verlust i. H. v. Mio. EUR 5,2 welcher sich nennenswert auf die Posten der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung auswirkt. Aufgrund der Entkonsoldierung sind die Vorjahreszahlen nur eingeschränkt mit denen des Berichtsjahres vergleichbar. Gesellschaften ohne Geschäftstätigkeit oder mit geringem Geschäftsumfang wurden gemäß § 296 Absatz 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen. III. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Konzernabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden nach Fertigstellung der Entwicklung, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Geschäfts- oder Firmenwerte einschließlich der Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Erstkonsolidierung von Anteilen wurden über einen Zeitraum von 5 bis 15 Jahren linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die gewöhnliche Nutzungsdauer für bewegliche Anlagegüter liegt zwischen 3 und 14 Jahren. Zur linearen Methode wird in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt, übergegangen. Für unbewegliche Anlagegüter liegt die gewöhnliche Nutzungsdauer zwischen 5 und 25 Jahren. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Erhaltene und zweckentsprechend verwendete Investitionszuschüsse und -zulagen zum Sachanlagevermögen werden in einem Sonderposten ausgewiesen, der über die Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände erfolgswirksam aufgelöst wird. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Ausleihungen zu Anschaffungskosten und zum Nennwert bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Zeitwerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren beizulegenden Zeitwerten am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten auch in Rechnung gestellte Kosten der Lohnfertigung enthalten sind. Kosten der übrigen allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Für Verluste aus Liefer- und Abnahmeverpflichtungen sind in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigung Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst. Flüssige Mittel sind zum Nennwert bilanziert. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag gebildet, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung "der Richttafeln 2005 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 4,01 % (10-Jahres-Durchschnittsbildung) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 2,00 % und erwartete Rentensteigerungen mit 1,50 % berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 0,00 % berücksichtigt. Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 i.V.m. § 298 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergebende Zuführungsbetrag über den Höchstzeitraum von 15 Jahren gleichmäßig verteilt. Wertpapiergebundene Pensionszusagen sind nach § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert der Wertpapiere bewertet, soweit dieser den garantierten Mindestbetrag (diskontierter Erfüllungsbetrag der Garantieleistung) übersteigt. Altersversorgungszusagen, deren Höhe sich ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs bestimmt, sind bilanziell wie wertpapiergebundene Versorgungszusagen behandelt. Kongruent rückgedeckte Altersversorgungszusagen, deren Höhe sich ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs bestimmt, sind somit mit diesem bewertet, soweit er den garantierten Mindestbetrag (diskontierter Erfüllungsbetrag der Garantieleistung) übersteigt. Eine Rückdeckungsversicherung ist als kongruent zu bezeichnen, wenn die aus ihr resultierenden Zahlungen sowohl hinsichtlich der Höhe als auch hinsichtlich der Zeitpunkte mit den Zahlungen an den Versorgungsberechtigten deckungsgleich sind. Der beizulegende Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs besteht aus dem sog. geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zzgl. eines etwa vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (sog. Überschussbeteiligung). Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Da kein aktiver Markt besteht, anhand dessen sich der Marktpreis ermitteln lässt, wurde für die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts der Rückdeckungsversicherung der vom Versicherer nachgewiesene Aktivwert (das geschäftsplanmäßige Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zzgl. der Überschussbeteiligung) angesetzt. Sonstige Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. IV. WährungsumrechnungAuf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 298 Abs. 1 i.V.m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 298 Abs. 1 i.V.m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. V. KonsolidierungsgrundsätzeDie Kapitalkonsolidierung für Gesellschaften, die vor dem 1. Januar 2012 erstmals konsolidiert wurden, wurde nach der Buchwertmethode zum Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung vorgenommen. Aktivische Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung wurden bis zum 31. Dezember 2000 gemäß § 309 Abs. 1 HGB innerhalb der Gewinnrücklagen erfasst. Ab dem 1. Januar 2001 wurden die zu aktivierenden Beträge dabei soweit wie möglich den betreffenden Aktivposten zugeordnet; der Restbetrag wurde als Firmenwert ausgewiesen. Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert. VI. Erläuterung zur Konzernbilanz1. AnlagevermögenDie Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.
2. Angaben zum AnteilsbesitzAufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2016 gemäß § 313 Abs. 2 HGB.
E Gemäß § 313 Abs. 2 Nr. 1 HGB in den Konzernabschluss einbezogen. N Gemäß § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen. 1) Nach Ergebnisabführung 2) vorläufiger Jahresabschluss 2016 3. VorräteSeit dem Geschäftsjahr 2016 werden Membrane (TEUR 963, i. Vj. TEUR 1.215) nicht mehr in den Waren, sondern in den fertigen Erzeugnissen ausgewiesen. Aus Gründen der besseren Vergleichbarkeit wurden die Vorjahreszahlen ebenfalls angepasst. 4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
5. Flüssige MittelEs bestehen Bankguthaben in Höhe von TEUR 651 (Vj. TEUR 991), davon unterlagen Guthaben in Höhe von TEUR 29 (Vj. TEUR 49) den Verfügungsbeschränkungen im Rahmen des Factorings. 6. Angaben zur Verrechnung nach § 298 Abs. 1 i.V.m. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB
7. EigenkapitalDas gezeichnete Kapital von TEUR 5.100 und die Kapitalrücklage von TEUR 16.911 entsprechen den bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten. Die Gewinnrücklagen umfassen neben denen der Muttergesellschaft Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung. Die Gesellschafter der Smart Solutions Holding GmbH wandelten 2013 insgesamt TEUR 26.178 Gesellschafterdarlehen in Genussrechtskapital mit einer Laufzeit bis zum 31.12.2030 und einer Verzinsung von 0,5 % (endfällig). 8. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche VerpflichtungenDer noch in künftigen Perioden anzusammelnde Betrag gemäß Art. 67 Abs. 2 EGHGB beträgt TEUR 954 (Vj. TEUR 1.074). Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB aus der Bewertung der Pensionsverpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzins von zehn Jahren und der bisherigen Regelung von sieben Jahren beträgt für die Versorgungsverpflichtungen TEUR 547. Der Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB in dieser Höhe ausschüttungsgesperrt. 9. Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personalaufwendungen und ausstehende Lieferantenrechnungen sowie eine Reklamation gebildet. 10. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten aus Anleihen sind durch die Verpfändung insbesondere der Rechte an der Marke 'Sympatex' besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. 11. HaftungsverhältnisseDie Gesellschaft haftet gesamtschuldnerisch für das Veritätsrisiko im Rahmen des Forderungsverkaufs der Sympatex-Gruppe (Smart Solutions Holding GmbH, München, und Sympatex Technologies GmbH, Unterföhring) an die DEUTSCHE FACTORING BANK deutsche Factoring GmbH & Co. KG, Bremen. Zum Stichtag waren Forderungen im Wert von TEUR 2.137 (Vj. TEUR 2.436) verkauft. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird aufgrund der Beschränkung auf das Veritätsrisiko als gering eingeschätzt. 12. Außerbilanzielle GeschäfteAngaben zu außerbilanziellen Geschäften, soweit diese wesentlich für die Beurteilung der Finanzlage sind.
13. Sonstige finanzielle VerpflichtungenNeben den außerbilanziellen Geschäften bestehen in Höhe von TEUR 993 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen u. a. folgende Sachverhalte:
Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2017 und 2021. Es besteht eine mögliche Subsidiärhaftung in Höhe des Fehlbetrags aus den Verpflichtungen der Unterstützungskasse C.F. Products e.V., Unterföhring (ehemals C.F. Ploucquet e.V., Unterföhring) (TEUR 1.572), und der Sympatex-Unterstützungskasse e.V. (TEUR 824). VII. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung1. Umsatzerlöse
2. Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Fremdwährungsumrechnung in Höhe von TEUR 200 (Vj. TEUR 981). 3. Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Fremdwährungsumrechnung in Höhe von TEUR 133 (Vj. TEUR 480). Aus der Anwendung von Art. 66 und Art. 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB (Übergangsvorschriften zum BilMoG) resultieren nicht regelmäßig wiederkehrende Aufwendungen in Höhe von TEUR 119 aus der Umstellung der Bilanzierung von Pensionsverpflichtungen, die in den Vorjahren als außerordentlicher Aufwand ausgewiesen wurden. 4. Sonstige Zinsen und ähnliche AufwendungenHierunter sind TEUR 180 (Vj. TEUR 697) Zinsaufwendungen aus Aufzinsung von Pensionsrückstellungen sowie TEUR 131 (Vj. TEUR 131) aus der Verzinsung des Genussrechtskapitals ausgewiesen. VIII. Angaben zur KapitalflussrechnungFür Konzernabschlüsse, die nach dem 31. Dezember 2014 beginnen, ist der DRS Nr. 21 anzuwenden. Der Finanzmittelfonds entspricht der Bilanzposition Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten und den jederzeit fälligen Bankverbindlichkeiten. Die Bilanzposition Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten entspricht in voller Höhe den jederzeit fälligen Bankverbindlichkeiten. IX. Sonstige Angaben1. Geschäftsführung Zur Geschäftsführung bei der Smart Solutions Holding GmbH, München sind bestellt: Haiko Stüting, Diplom-Betriebswirt, München Dr. Rüdiger Fox, Zell am Moos/Österreich Die Gesellschaft nimmt für die Angaben zu den Organbezügen der Geschäftsführung die Regelungen des § 286 Abs. 4 HGB analog in Anspruch. 2. Gesamtbezüge und Rückstellungen für Pensionen und Anwartschaften ehemaliger Mitglieder der GeschäftsführungFür ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen betrugen die Bezüge TEUR 198. Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen sind in voller Höhe gebildet und belaufen sich zum 31. Dezember 2016 auf TEUR 3.141. 3. MitarbeiterDurchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Ohne Berücksichtigung der im April entkonsolidierten Ploucquet GmbH beträgt die durchschnittliche Mitarbeiterzahl 52. 4. Prüfungs- und BeratungshonorareDas für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers des Konzerns beträgt für
5. Befreiender KonzernabschlussIn den Konzernabschluss der Smart Solutions Holding GmbH, München, sind mit befreiender Wirkung nachstehende Gesellschaften einbezogen: gemäß § 264b HGB:C.F. Products GmbH & Co. KG, München gemäß § 264 Abs. III HGB:Sympatex Technologies GmbH, Unterföhring gemäß § 264 Abs. III HGB:C.F. Products Verwaltungs-GmbH, Unterföhring 6. NachtragsberichtMit Beschluss vom 1. Dezember 2017 haben die Anteilsgläubiger einer Restrukturierung der Anleihe zugestimmt. Demnach verzichten die Anteilsgläubiger auf einen Großteil ihrer Forderung gegen eine einmalige Abfindungszahlung in Höhe von 10 % ihrer Gesamtforderung.
München, den 8. Dezember 2017 Die Geschäftsführung gez. Haiko Stüting gez. Dr. Rüdiger Fox BestätigungsvermerkWir haben den von der Smart Solutions Holding GmbH, München, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalspiegel sowie Anhang - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkennt-nisse entspricht der Konzernabschluss der Smart Solutions Holding GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Konzernlagebericht hin. Dort ist im Abschnitt "Prognose-, Chancen und Risikobericht" ausgeführt, dass der Fortbestand des Konzerns, soweit die der Unternehmensplanung zugrunde liegenden Prämissen nicht wie vorgesehen eintreten, von der Finanzierung durch Gesellschafter oder Fremdkapitalgeber abhängig ist.
Stuttgart, den 20. Januar 2018 BANSBACH
GmbH
gez. Joerg Schuster, Wirtschaftsprüfer gez. Carsten Grill, Wirtschaftsprüfer Billigung des KonzernabschlussesDie Billigung des Konzernabschlusses 2016 der Smart Solutions Holding GmbH, München, erfolgte mit Gesellschafterbeschluss vom 20. Januar 2018. |
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