Praxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
Demando GmbH
Europaallee 10, 67657 Kaiserslautern, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ina Hever seit 16.4.2022 | Prokura |
Patrick Göttel seit 22.12.2017 | Prokura |
Berthold Willig seit 28.12.2011 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Stadt Kaiserslautern | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Demando GmbHKaiserslauternJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Demando GmbHGrundlagen des Unternehmens Die Demando GmbH mit Sitz in Kaiserslautern wurde im Handelsregister des Amtsgerichtes Kaiserslautern unter HRB 4096 mit notarieller Beurkundung vom 16.12.2011 eingetragen. Die Rahmenbedingungen der Ausgründung wurden in Form eines Ausgliederungsvertrags und eines gemeinsamen Ausgliederungsberichts, zwischen der SWK Stadtwerke Kaiserslautern GmbH und der Demando GmbH, vereinbart. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 50.000 EUR und wird von der SWK Stadtwerke Kaiserslautern GmbH zu 100 % gehalten. Die Bilanzsumme beträgt zum Stichtag 31.12.2023 14.252.026,46 Euro. Gegenstand des Unternehmens ist die Bereitstellung und der Betrieb von IT-Systemen sowie der Betrieb eines Rechenzentrums und die Vornahme aller mit diesem Unternehmensgegenstand im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten und Dienstleistungen, ferner die Geschäftsprozessberatung und operative Geschäftsprozessunterstützung sowie die Durchführung von Handelsgeschäften im IT-Bereich. Die Tätigkeiten erstrecken sich vornehmlich auf das Versorgungsgebiet der Stadt Kaiserslautern und werden insbesondere für kommunale Unternehmen zur Deckung des Eigenbedarfs erbracht. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Im Geschäftsjahr 2023 wurden erneut alle wesentlichen Beschlüsse der Bundesnetzagentur termingerecht umgesetzt. Die bei der Demando GmbH eingesetzte SAP Software deckt, aufgrund durchgeführter Anpassungen, auch weiterhin die neuen Anforderungen ab. Die Umstellung auf die zukünftige Architektur unter SAP S/4 Hana Core wurde im Geschäftsjahr für weitere Kunden vorbereitet. Aufgrund der Verzögerung der Auslieferung der Folgelösung von SAP für die Versorgungswirtschaft im Jahr 2021, wurde dieser Bereich bisher zurückgestellt und die Kunden forderten Vorschläge zu Alternativlösungen. Dies führte im Geschäftsjahr 2022 dazu, dass Demando einen weiteren Anbieter in das Portfolio aufgenommen und bereits erste Testsysteme in Betrieb genommen hat. Im Laufe des Geschäftsjahres 2023 verzögerten sich jedoch die geplanten und vereinbarten Inbetriebnahmetermine für die neue Plattform für den Pilotkunden. Bis dato ist die Lösung nicht betriebsbereit. In diesem Zuge mussten seitens Demando zusätzliche ungeplante Dienstleistungen erbracht werden, was zwar zur Steigerung des Ertrags in diesem Bereich geführt hat, jedoch die geplante Folgevermarktung der eigenen Zusatzprodukte für diese Lösung unmöglich machte. Aufgrund der massiven Verzögerungen in der Auslieferung seitens des Systemlieferanten wurde ab dem 4. Quartal des Geschäftsjahres die Lösung und Pilotierung bis auf weiteres zurückgestellt und die Zusammenarbeit mit dem alternativen Anbieter unterbrochen. Die SAP-Lösungen für die Versorgungswirtschaft wurden wieder aufgegriffen und werden nun wieder stärker verfolgt. Die vorhandenen Systeme mussten zum Jahresende aufgrund der unfertigen Folgelösung nochmals mit erheblichem Aufwand ertüchtigt und an die gesetzlichen Vorgaben angepasst werden. Dies führte zu weiteren nicht geplanten Erträgen. Aufgrund der unklaren Situation bezüglich der neuen Plattform und den nicht absehbaren Verzögerungen und dem festgelegten Wartungsende von SAP IS-U für das Jahr 2027, ist es aus Risikogesichtspunkten erforderlich, die bestehenden SAP-Systeme auf die neue Version S/4-UT vorzubereiten. Es wurden bereits erste Vorbereitungen getroffen, um einen wesentlichen Kunden bei der rechtzeitigen Umstellung und Migration auf die neuen SAP-Lösungen zu unterstützen. Die Bereitstellung und Weiterentwicklung von SAP-Systemen (Consulting & Services) stellen aktuell das wichtigste Standbein der Gesellschaft dar und die erzielten Umsätze konnten im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Die Nachfrage an Rechenzentrumsdienstleistungen (IT-Service) war auch 2023 konstant hoch. Es konnten im Laufe des Jahres bestehende Verträge erweitert und/oder auch verlängert werden. Die Umsätze in diesem Geschäftsfeld sind 2023 im Vergleich zum Vorjahr stark gestiegen. Dies lässt sich auf größere Kundenprojekte zur Gewährung der IT-Sicherheit zurückführen. Die Steigerung zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus Projektumsätzen. Es wurden für Demando und weitere Schwesterngesellschaften eigene Domänen eingerichtet. Hierdurch wird sichergestellt, dass die Gesellschaften des SWK-Konzerns unabhängig voneinander agieren können, sollte ein Cyberangriff auf eine der Gesellschaften erfolgreich sein. Weitere Segmentierungen werden in Jahr 2024 durchgeführt. Das Geschäftsfeld Druck- und Kuvertierdienstleistungen (Output Management) verzeichnete im Jahr 2023 einen moderaten Rückgang der Umsätze im Vergleich zum Vorjahr, leistet aber dennoch einen positiven Beitrag zu Gesamtergebnis. Die Umsätze im Bereich Hard-/Software-Verkauf/Sonstiges waren im Geschäftsjahr rückläufig. Dies steht im Zusammenhang mit der Netzwerkumstellung, welche im IT-Service zu höheren Umsätzen führte. Als vorbereitende Maßnahmen für die nächste Hardwaregeneration, welche im Geschäftsjahr 2024 ausgerollt wird, wurde der Vertrieb im Geschäftsjahr zurückgestellt, bis die endgültige Umsetzung der Netzwerkumstellung erfolgt ist. Durch die ständigen Weiterentwicklungen im Hard- und Softwarebereich war und ist es somit regelmäßig notwendig Hardware auszutauschen, um weiterhin den höchstmöglichen Sicherheitsstandard zu erhalten. Die Umsätze im Bereich Client Management sind nahezu konstant im Vergleich zum Vorjahr. Die Nachfrage nach Managed Services im Rechenzentrumsbereich sowie die sonstigen IT-Services und die dadurch gewonnenen und verlängerten Aufträge belegen die Marktfähigkeit der angebotenen Produkte und Dienstleistungen. In diesem Geschäftsfeld konnten 2023 erneut größere Aufträge und Verträge mit Bestandskunden generiert werden. Das Produktportfolio wurde und wird kontinuierlich an die geänderte Nachfrage angepasst und entsprechend erweitert. Diese Geschäftsfelder entwickelten sich insgesamt positiv. Seit dem Jahr 2020 werden auch hier verstärkt Security Produkte angeboten und vermarktet. Geschäftsverlauf Im Jahr 2023 wurde erneut sehr viel Energie in die positive Außendarstellung investiert und entsprechende Kommunikationskanäle zur Vermarktung der Geschäftsfelder und Dienstleistungen genutzt. Insgesamt kann das Jahr 2023 als positiv bezeichnet werden. Das geplante Ergebnis (EBIT) von 903 TEUR wurde mit 1.924 TEUR verdoppelt und der EBIT von 1.470 TEUR aus 2022 konnte erneut gesteigert werden. Die Ergebnisverbesserung gegenüber dem Plan resultiert zum einen aus den eingeleiteten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Kosteneinsparungen, welche im Jahr 2020 zum ersten Mal griffen. Zum anderen konnte durch Projektumsätze in Höhe von 3.220 TEUR weitere Deckungsbeiträge generiert werden. Weiterhin konnten größere Projekte für Kunden durchgeführt werden. Die Personalkosten sind gegenüber dem Plan 2023 etwas höher. Um die Dienstleistungen in gewohnter Qualität anbieten und die Kundenzufriedenheit weiter gewähren zu können, wurde in den verschiedenen Bereichen Personal nachbesetzt. Die Abschreibungen sind gegenüber dem Plan um 84 TEUR höher. Dies ist auf frühere Aktivierungen und höhere Anschaffungskosten von Projekten zurückzuführen. Der Jahresüberschuss 2023 beträgt 1.243 TEUR. Darüber hinaus wurde in 2023 die bereits etablierte Kundenzufriedenheitsanalyse mit allen Kunden durchgeführt. Diese kann wiederholt als durchgängig positiv bezeichnet werden und bestätigt damit die Leistungsfähigkeit der Demando. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Jahresergebnis/Ertragslage Im Rahmen des Wirtschaftsplanes für 2023 wurde ein operatives Ergebnis (EBIT) von 903 TEUR und ein Gesamtergebnis von +586 TEUR budgetiert. Das EBIT 2023 beträgt +1.924 TEUR und das Jahresergebnis beträgt +1.243 TEUR nach Steuern. Die Ertragslage war im Jahr 2023, gemessen am EBIT, damit höher als geplant. Das Jahresergebnis lag ebenfalls über dem geplanten Ergebnis. Der Wirtschaftsplan 2023 wurde im November 2022, anhand der vorliegenden Aufträge und Bestellungen, erstellt. Im Geschäftsjahr konnten zum einen Neukundenaufträge generiert und Bestandsverträge verlängert werden. Dadurch stiegen die Umsatzerlöse gegenüber dem Plan an. Zum anderen konnten gegenüber der Planung durch die Verzögerungen des Großprojekts aus 2022, zusätzliche Aufträge platziert werden. Bei diesem Projekt handelt es sich um eine neue Abrechnungsplattform, welche derzeit neu entwickelt wird. Demzufolge wurden im Wesentlichen Dienstleistungen mit eigenem Personal und zusätzliche Systeme bereitgestellt, die über vorhandene Ressourcen abgedeckt werden konnten, was zu entsprechend höheren Deckungsbeiträgen führte. Entflechtung der Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG Die Gesellschaft ist aus Sicht des Mutterunternehmens SWK Stadtwerke Kaiserslautern GmbH Bestandteil eines vertikal integrierten Energieversorgungsunternehmens. Sie erbringt durch ihre Geschäftstätigkeit mittelbar energiespezifische Dienstleistungen im Sinne des § 6b Abs. 1 EnWG für die Bereiche "sonstige Aktivitäten Strom", "sonstige Aktivitäten Gas" und "sonstige Aktivitäten außerhalb Strom und Gas". "Sonstige Aktivitäten außerhalb Strom und Gas" umfassen alle Tätigkeiten, die an Unternehmen erbracht werden, die nicht dem vertikal integrierten Energieversorgungsunternehmen SWK Stadtwerke Kaiserslautern GmbH angehören, darüber hinaus Rechenzentrumsdienstleistungen, Hardware- und Arbeitsplatzausstattungen betreffen, sowie Druck- und Kuvertierleistungen und Verkäufe bzw. Vermietungen. Schulungen sowie Dienstleistungen für Internetportale betreffen ebenfalls "sonstige Aktivitäten außerhalb Strom und Gas", sofern diese nicht gegenüber dem vertikal integrierten Energieversorgungsunternehmen SWK Stadtwerke Kaiserslautern GmbH erbracht werden. Die Feststellung der Tätigkeiten in den Bereichen "sonstige Aktivitäten Strom" und "sonstige Aktivitäten Gas" erfolgt anteilig im Verhältnis der betreuten Zählpunkte der Sparten Strom und Gas. Dadurch ergibt sich folgende Schlüsselung für die Aufteilung aller Sachkonten und des Jahresabschlusses 2023:
Vermögens- und Finanzlage Die Aktivseite besteht im Wesentlichen aus Anlagevermögen und Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsbereich gegenüber Dritten und verbundenen Unternehmen. Die Passivseite ist maßgeblich geprägt durch das Eigenkapital, bestehend aus dem Stammkapital, den Kapitalrücklagen und dem Gewinnvortrag, die Rückstellungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31.12.2023 62,8 % (VJ. 62,4 %). Die Liquidität der Gesellschaft war jederzeit gegeben. Es existiert ein Gesellschafterdarlehen sowie ein Darlehen bei einem Kreditinstitut. Derzeit bestehen keine Liquiditätsrisiken. Die Veränderung des Gesamtcashflows des Unternehmens im Jahr 2023 war negativ aufgrund der Investitionen im Geschäftsjahr. Nachfolgend geben wir die Kapitalflussrechnung in einem vereinfachten Schema wieder.
Investitionen Im Jahr 2023 wurden Investitionen in Höhe von 1.852 TEUR durchgeführt. Diese gliedern sich im Wesentlichen wie folgt:
Prognosebericht Das vergangene Geschäftsjahr hat belegt, dass die Demando GmbH erneut die ihr gegebenen Chancen umfassend wahrgenommen hat. Trotz der unplanbaren Einflüsse durch den Wandel in der Energiebranche und der politischen Vorgaben, konnten die Anforderungen der Kunden umgesetzt werden. Der bereits bestehende Druck zur Beschleunigung der Digitalisierung ist nach wie vor vorhanden und bringt weiterhin Chancen für Demando mit sich. Für die dadurch sich wandelnden Anforderungen von dezentralen zu zentralen IT-Lösungen als Basis für zukünftig mobileres Arbeiten bildet das Rechenzentrum der Demando die Grundlage, die bestehenden und auch weitere Kunden mit IT-Dienstleistungen zu versorgen und damit zusätzliche Erlöse zu generieren. Die Chancen, weitere Kunden für das Rechenzentrum zu gewinnen, sind weiterhin hoch, da es derzeit im Raum Kaiserslautern keine vergleichbaren Lösungen, zu der bei der Demando GmbH vorhandenen Ausstattung bezüglich Datensicherheit und Schutz unternehmenskritischer Daten, gibt. Folgende Zertifizierungen für den Geschäftsbetrieb im SAP- und Rechenzentrumsumfeld liegen vor: SAP Hosting Partner, SAP Customer Center of Expertise, ISO 27001, TÜV Rechenzentrum Stufe 3 tekPlus, TÜV Energieeffizienz A+, VEEAM-Partner Cloud & Service Provider Silber, VEEM-Partner Calue-Added Reseller Gold. Für das Geschäftsjahr 2024 ist gemäß dem Wirtschaftsplan vom 15.11.2023 ein Ergebnis (EBIT) von 886 TEUR budgetiert, was einem geplanten Jahresüberschuss von ca. 581 TEUR entspricht. Die Erlöse werden sich voraussichtlich in 2024 auf ca. 11.612 TEUR belaufen. Dem Wirtschaftsplan für 2024 liegen folgende Prognosen zu Grunde: Der Umsatzerlösplanung liegen nur die Erlöse aus der Bestandsplanung zugrunde. Prämisse ist hier die Fortführung der bestehenden Verträge auf dem Niveau von 2023. Noch nicht endgültig abgeschlossene Verträge nach Aufstellung des Wirtschaftsplanes (15.11.2023) wurden nicht berücksichtigt. Dem Personalaufwand als größtem Kostenblock liegt der Personalbestand 2023 zu Grunde. Freiwerdende Stellen werden nachbesetzt und zusätzliche Personalkapazitäten für neue Lösungen aufgebaut. Aufgrund des Fachkräftemangels sind hier allerdings Grenzen, die nicht beeinflussbar sind. Durch die Einführung des Vergütungsmodell "Demando 2023" im Wirtschaftsjahr 2023 erfolgt die Personalkostenplanung anhand der Inflation. Den Einflüssen aus Tarifverhandlungen und -abschlüssen kann somit entgegengewirkt werden. Eine Prognose der Personalkosten ist somit für die zukünftigen Geschäftsjahre leichter zu ermitteln. Den bevorstehenden Personalkostensteigerungen aus Tariferhöhungen konnte durch die Maßnahmen zur Stabilisierung der Personalkosten ab dem Geschäftsjahr 2023, mit Einführung des Vergütungsmodell Demando 2023, entgegengewirkt werden. An Investitionen sind 705 TEUR geplant, im Wesentlichen in Hardware (420 TEUR), Softwarelizenzen (40 TEUR), und Betriebs- und Geschäftsausstattung (215 TEUR), denen Abschreibungen von 1.208 TEUR im Geschäftsjahr 2024 gegenüberstehen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurden auf Basis der bis zum 31.10.2023 vorliegenden Aufträge mit 2.781 TEUR ermittelt. Durch Änderungen im Produktportfolio für Hardware vom Miet- auf das Kaufmodell, werden sukzessive verschiedene Verträge auslaufen und durch Kauflösungen für die Kunden ersetzt. Dadurch liegt der planbare Umsatz und auch die Aufwendungen aus diesem Geschäftsfeld unter dem der Vorjahre. Dieser Umsatz soll durch Hardwareverkauf kompensiert werden, der Zeitpunkt ist jedoch abhängig vom jeweiligen Termin der Ersatzinvestition durch die Kunden. Ziel ist es, das Ergebnis des Unternehmens mittelfristig auf 700 TEUR (EBIT) pro Jahr zu stabilisieren und den Wert des Unternehmens weiterhin zu steigern. Chancen- und Risikobericht Eine Risikomanagerin ist installiert. Risikoaudits inkl. Bewertung finden mit den Risikoverantwortlichen regelmäßig statt. Den bestehenden Risiken wird mit einem Risikomanagementsystem entgegengewirkt. Die im Wesentlichen betrachteten Risikobereiche umfassen: Personalrisiken: Durch das im Geschäftsjahr 2023 neu eingeführte, branchenübliche Vergütungsmodell konnten die bisherigen Personalrisiken reduziert werden. Der Fachkräftemangel macht sich in der Rekrutierung neuer Mitarbeiter aktuell deutlich bemerkbar. Auch für die Zukunft ist mit einer weiteren Zunahme der Vergütungen zu rechnen, da mit der digitalen Transformation qualifizierte IT-Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt weiterhin hart umkämpft bleiben werden. Marktrisiken: Für das Kerngeschäft der Demando GmbH, welches den Betrieb und die Aufrechterhaltung von kritischer Infrastruktur für Ver- und Entsorgungsunternehmen darstellt, ist durch die kommunale Struktur der Kunden derzeit nicht von negativen Umsatz- oder Ergebnisauswirkungen auszugehen. Politische und rechtliche Risiken: Die permanenten Anpassungen der energiewirtschaftlichen Regelungen sowie die steigenden Anforderungen an den Datenschutz bringen entsprechende Risiken durch notwendige Nachinvestitionen in die bestehenden Systeme mit sich. Diese sind im Vorfeld schwer einzuschätzen, da entsprechende rechtliche Auslegungen erst im Nachgang erfolgen und dadurch weitere Nachjustierungen mit sich bringen können. Soweit Risiken bereits bekannt sind, werden entsprechende Rückstellungen hierfür gebildet. Als massive politische Risiken sind die Auswirkungen aus der Ukraine-Krise und die damit verbundenen steigenden Energiepreise einzustufen. Gerade im sehr energieintensiven Rechenzentrumsumfeld, können ungeplante Zusatzkosten oder Energieengpässe entstehen. Die neuesten gesetzlichen Vorgaben (z.B. NIS2, die EU-weite Gesetzgebung zur Cybersicherheit) für IT- und Infrastrukturdienstleister werden den Personalaufwand und die Kosten für die Einführung und den laufenden Betrieb ebenfalls weiter ansteigen lassen. Strategische Risiken: Durch die regelmäßige Überprüfung der bestehenden Geschäftsfelder im Hinblick auf Nachfrage durch die Kunden sowie die wirtschaftlichen Ergebnisse, wird das Produktportfolio an die Nachfragesituation und aktuelle Entwicklungen der Branche angepasst und weiterentwickelt, um die vorhandenen Ressourcen sinnvoll einzusetzen. Operative Risiken und IT Risiken: Zur Vermeidung unberechtigter Zugriffe und zur Verhinderung von Datenverlusten sowie um eine ständige Verfügbarkeit unserer Systeme zu garantieren, schützen wir unsere Informationstechnik durch zahlreiche technische und organisatorische Maßnahmen. Die hierfür notwendigen Prozesse sind im Informationssicherheitsmanagementsystem festgelegt und unterliegen regelmäßigen Überprüfungen sowie einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Permanente Verfügbarkeit der Systeme und Infrastruktur gehören zu den strategischen Rahmenbedingungen für die Weiterentwicklung unserer Gesellschaft, da diese Aspekte steigende Bedeutung für unsere Kunden und somit für die Wettbewerbsfähigkeit der Demando haben. Hinzu kommen die Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO), zum Schutz personenbezogener Daten. Der Datenschutz nimmt ebenfalls einen immer weiter steigenden Stellenwert ein und die Anforderungen hierzu werden verschärft. Auch hierzu hat die Gesellschaft entsprechende Verfahrensverzeichnisse erstellt und die von der Gesetzgebung vorgegebenen Rahmenbedingungen umgesetzt. Finanzwirtschaftliche Risiken: Finanzrisiken überwachen wir durch eine zeitnahe, regelmäßige und transparente Berichterstattung. Die wesentlichen Risiken bestehen in den Ergebnis- und Liquiditätsrisiken. Um Liquiditätsrisiken entgegenzuwirken, werden offene Forderungen überwacht und im Rahmen des Mahnwesens konsequent nachverfolgt. Die Ergebnisentwicklung wird im Rahmen der Monatsabschlüsse überwacht und kontinuierlich an die laufende Auftragssituation angepasst. Beteiligungsrisiken: Die Beteiligungen an den IT-Campus-Gesellschaften werden im Rahmen der Gesellschafterversammlungen einem regelmäßigen Controlling unterzogen. Diese finden i.d.R. zweimal jährlich statt. Demando kann als Mehrheitsgesellschafter die wesentlichen strategischen Entwicklungen der Gesellschaften beeinflussen. Gesamtbewertung der Risikosituation Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit keine bekannt. Insgesamt ist bei Eintritt unvorhersehbarer, außergewöhnlicher Risiken ein Einfluss auf die Ergebnisentwicklung nicht auszuschließen. Einer Unternehmensfortführung steht derzeit nichts entgegen. Chancen der zukünftigen Geschäftsentwicklung Alle Geschäftsfelder bieten weiterhin Potential zum organischen Wachstum des Unternehmens. Alle Geschäftsfelder liefern positive Deckungsbeträge und stellen den Gesamterfolg des Unternehmens sicher. Das größte Potential bieten zukünftig die Veränderungen der Digitalisierung und Prozessautomatisierung, die ohne die Bereitstellung von geeigneten Lösungen nicht umsetzbar und dafür die Lösungen der Demando prädestiniert sind. Die wesentliche Chance besteht in einer neuen Abrechnungsplattform für Energieversorger. Durch Kooperationen in diesem Bereich ergeben sich neue Marktpotentiale und Zugang zu neuen Kunden. Auch die Themen Security und Schutz kritischer Infrastrukturen rücken für unsere Kunden, durch die immer häufigeren Hackerangriffe, immer mehr in den Fokus. Der Bedarf an Sicherheitsinfrastruktur steigt stetig. Insbesondere in der Versorgungsbranche, im Energiemarkt sowie im Rechenzentrumsbetrieb ergibt sich durch die Digitalisierungswelle zusätzliches organisches Wachstumspotential für die Demando. Des Weiteren werden die bestehenden Systemlandschaften regelmäßig aus Optimierungsgesichtspunkten betrachtet. Durch diverse Technologiewechsel werden die Voraussetzungen geschaffen, die Wartungs- und Anpassungsaufwände zukünftig zu reduzieren.
Kaiserslautern, 20.03.2024 Die Geschäftsführung Berthold Willig BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Angaben zur Form und Darstellung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Die Demando GmbH, Kaiserslautern, ist beim Amtsgericht Kaiserslautern unter HRB Nr. 4096 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der Demando GmbH wurde entsprechend den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes erstellt. Ferner wurden lt. Satzung auch die darüberhinausgehenden Vorschriften der Eigenbetriebs- und Anstaltsverordnung Rheinland-Pfalz in der aktuellen Fassung beachtet. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind unverändert zum Vorjahr. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. II. Erläuterungen zu den Posten von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung bezüglich Ausweis, Bilanzierung und Bewertung 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und linear entsprechend ihrer voraussichtlichen betrieblichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Bilanzierung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen. Die Zugänge werden linear über die jeweils voraussichtliche betriebliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 250 € wurden im Geschäftsjahr 2023 als geringwertige Wirtschaftsgüter erfasst und voll abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 150 € und 1.000 €, wurden unabhängig von deren wirtschaftlicher Nutzungsdauer in einem Sammelposten über fünf Jahre abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen angemessen berücksichtigt. Die Bildung von Pauschalwertberichtigungen war nicht erforderlich. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen im Geschäftsjahr ausgewiesen, die erst im Folgejahr aufwandswirksam werden. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung als notwendig zu erachten ist. Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einzahlungen im Geschäftsjahr ausgewiesen, die erst im Folgejahre ertragswirksam werden. 2. Erläuterungen zu Posten der Bilanz 2.1. Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagegitter dargestellt. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind aus der Spalte "Zugänge" bei den Abschreibungen innerhalb des Anlagegitter ersichtlich. 2.2. Anteile an verbundenen Unternehmen
Das auf den Gesellschafter Demando GmbH entfallende Jahresergebnis der IT-Campus Europaallee GmbH & Co. Objekt KG wird vorbehaltlich der Zustimmung der Gesellschafterversammlung dem Kapitalrücklagenkonto des Gesellschafters gutgeschrieben. 2.3. Forderungen Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen wie im Vorjahr ausschließlich Lieferungen und Leistungen. Alle Forderungen zum Stichtag haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 2.4. Eigenkapitalspiegel (in T€)
Der Jahresüberschuss des Vorjahres wurde gemäß Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 30. März 2023 i. H. v. 725 T€ auf neue Rechnung vorgetragen. Dem Gesellschafterkonto wurden 250 T€ gutgeschrieben und ausgeschüttet. 2.6 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten besitzen in Höhe von insgesamt T€ 1.671 (Vorjahr: T€ 1.265) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beläuft sich auf T€ 1.468 (Vorjahr T€ 1.877). Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beläuft sich auf T€ 53 (Vorjahr: T€ 235). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten zum Bilanzstichtag Verbindlichkeiten aus gewährten Darlehen gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von 1.570 T€ (Vorjahr 1.930 T€). Darüber hinaus betreffen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen eine erhaltene Anzahlung in Höhe von 300 T€ (VJ. 300 T€) sowie Lieferungen und Leistungen in Höhe von 276 T€ (VJ. 120 T€) und haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag, der noch im Rahmen von Miet- und Leasingverträgen über die Gesamtlaufzeit zu zahlen ist, betrug zum 31.12.2023 94 T€ (VJ. 165 T€), (§ 285 (3a) HGB). 4. Latente Steuern Grundsätzlich sind latente Steuern auf Differenzen zwischen den Wertansätzen in der Handels- und Steuerbilanz im Jahresabschluss anzusetzen. Lediglich für latente Steuern auf Differenzen, die zu einer späteren Steuerentlastung führen (aktive latente Steuern), besteht ein Aktivierungswahlrecht. Da die Beteiligung an der IT-Campus Europaallee GmbH & Co. Objekt KG in der Steuerbilanz niedriger anzusetzen ist, ergeben sich zum 31.12.2023 passive latente Steuern in Höhe von 16.675,30 €. Der unterschiedliche Wertansatz der sonstigen Rückstellungen und Rückstellungen für Gewährleistungen führte zu aktiven latenten Steuern in Höhe von 209.028,14 €, sodass insgesamt im Jahresabschluss zum 31.12.2023 ein aktiver latenter Steuerüberhang in Höhe von 192.352,84 € zu berücksichtigen war, insofern wurde von dem Aktivierungswahlrecht Gebrauch gemacht. Der Steuersatz für die Berechnung der passiven latenten Steuern aus der Beteiligung der IT-Campus GmbH & Co. Objekt KG beträgt 15,825% und beinhaltet ausschließlich die Körperschaftsteuer und den Solidaritätszuschlag. Bei der Berechnung der aktiven latenten Steuern aus Rückstellungen wurde ein Steuersatz von 30,875% verwendet, der neben Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag auch die Gewerbesteuer berücksichtigt. Die latenten Steuern haben sich im Geschäftsjahr im Einzelnen wie folgt entwickelt:
III. Geschäfte größeren Umfangs, die mit verbundenen Unternehmen der Demando GmbH getätigt wurden Die Erlöse von verbundenen Unternehmen betrugen insgesamt 9.539.812,72 €. Geschäfte größeren Umfangs (gem. § 6b (2) EnWG) wurden für die SWK Versorgungs-AG erbracht, in Höhe 8.644.466,20 €. Diese bestanden im Wesentlichen aus folgenden Dienstleistungen: - Bereitstellungen, Betrieb und Betreuung von Softwaresystemen - Rechenzentrumsdienstleistungen - Bereitstellung, Betrieb und Betreuung von Netzwerk- und Infrastruktur - Bereitstellung und Betreuung von Arbeitsplatzsystemen und Drucker - Druck- und Kuvertierdienstleistungen IV. Zusammensetzung der Organe Organe der Gesellschaft sind die Geschäftsführung, die Gesellschafterversammlung sowie der Aufsichtsrat der Gesellschaft, der gemäß Satzungsänderung vom 16.11.2011 im Geschäftsjahr 2012 eingerichtet wurde. Die konstituierende Sitzung fand am 14.06.2012 statt. Der Aufsichtsrat setzt sich im Jahr 2023 aus folgenden Personen zusammen: Beate Kimmel, Bürgermeisterin der Stadt Kaiserslautern (Vorsitzende) bis 31.08.2023 Manfred Schulz, Bürgermeister der Stadt Kaiserslautern (Vorsitzender) ab 01.09.2023 Raymond Germany, Selbständig (Vertreter des Stadtrats) Ursula Düll, Richterin (Vertreterin des Stadtrats) Simon Sander, Student (Vertreter des Stadtrats) Volker Burger, Angestellter (Arbeitnehmervertretung) Pascal Haffner, Angestellter (Arbeitnehmervertretung) Im Jahr 2023 haben zwei Aufsichtsratssitzungen stattgefunden. Die Vergütungen für den Aufsichtsrat betrugen 640 € im Jahr 2023. Die Geschäftsführung wird von Herrn Berthold Willig wahrgenommen. Für die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde die Schutzklausel des § 286 (4) HGB in Anspruch genommen. V. Angaben zu den Beschäftigten Während des Geschäftsjahres 2023 wurden durchschnittlich 62,5 Personen beschäftigt (§ 267 (5) HGB). Diese setzten sich aus 52 Angestellten, 8 Auszubildenden, 1,5 geringfügig Beschäftigten und dem Geschäftsführer zusammen. VI. Honorar des Abschlussprüfers Für das Geschäftsjahr 2023 wurden für die Jahresabschlussprüfung 9 T€ sowie für Sonstige Leistungen 48 T€ im Aufwand erfasst. VII. Angaben zum Jahresergebnis Im Geschäftsjahr 2023 weist das Unternehmen einen Jahresüberschuss von 1.242.548,31 € aus. Hiervon ist ein Betrag von 192.352,84 € aus der Aktivierung aktiver latenter Steuern zur Ausschüttung gesperrt. Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis i.H.v. 1.242.548,31 € festzustellen. Davon werden 250.000,00 € dem Gesellschafterkonto gutgeschrieben und 992.548,31 € auf neue Rechnung vorgetragen. VIII. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag Ergänzende Angaben Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag bekannt. Insbesondere sind keine bestandsgefährdenden oder die Entwicklung beeinträchtigenden Tatsachen bekannt. IX. Ergänzende Angaben Die Demando GmbH wird in den Konzernabschluss der SWK GmbH Kaiserslautern einbezogen. Die SWK GmbH veröffentlicht ihren Konzernabschluss im elektronischen Bundesanzeiger.
Kaiserslautern, 20.03.2024 Die Geschäftsführung Berthold Willig Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 27.03.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkB. WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir mit Datum vom 20.03.2024 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Demando GmbH, Kaiserslautern VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTES Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Demando GmbH, Kaiserslautern - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Demando GmbH, Kaiserslautern für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften, den Vorschriften zur Rechnungslegung nach der rheinland-pfälzischen Eigenbetriebs- und Anstaltsverordnung (EigAnVO) und den Vorschriften des EnWG und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und den Vorschriften zur Rechnungslegung nach der rheinland-pfälzischen Eigenbetriebs- und Anstaltsverordnung (EigAnVO) in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Prüfungsurteile Wir haben die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen sind, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten sonstige Strom, sonstige Gas und übrige Sonstige - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 einschließlich der Angaben zu den Regeln, nach denen die Gegenstände des Aktiv- und Passivvermögens sowie die Aufwendungen und Erträge den gemäß § 6b Abs. 3 Satz 1 bis 4 EnWG geführten Konten zugeordnet worden sind - geprüft. Nach unserer Beurteilung • wurden die Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen sind, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 in allen wesentlichen Belangen erfüllt und • entsprechen die beigefügten Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den Vorschriften des § 6b Abs. 3 EnWG. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung nach § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG" sowie im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" weitergehend beschrieben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG sowie für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie zur Einhaltung dieser Pflichten als notwendig erachtet haben. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt wurden sowie einen Vermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet. Die Prüfung umfasst die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten nach § 6b Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde."
Kaiserslautern, 20.03.2024 W+ST
REVISION GMBH
Reichert, Wirtschaftsprüfer Hemmer, Wirtschaftsprüferin Hinweis gem. § 328 Abs. 1a Satz 2 HGB Vorstehender offengelegter Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss zum 31.12.2023. |
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