COOLINN GmbH
Selbe AdresseWärme- und Kältehandel
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sarah Schmitt seit 28.1.2026 | Prokura |
Julian Alexander La Fontaine seit 21.7.2016 | Geschäftsführer |
Hans-Martin Julius La Fontaine seit 15.11.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IONTO Health & Beauty GmbHKarlsruheJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Restlaufzeitvermerke, die Mitzugehörigkeit zu anderen Posten sowie sonstige Davon-Vermerke in diesem Anhang angegeben. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma IONTO Health & Beauty GmbH mit Sitz in Karlsruhe im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter der Nummer HRB 102669 eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die Rückstellungen für Pensionen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren mit 1,82 % (Vj. 1,78 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 0,00 % (Vj. 0,00 %) und erwartete Rentensteigerungen mit 0,00 % bzw. 1,00 % (Vj. 0,00 % bzw. 1,00 %) berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beläuft sich auf EUR 5.311,00. Eine Pensionsverpflichtung ist durch eine Rückdeckungsversicherung finanziert. Die Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen werden mit dem sog. geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zzgl. eines etwa vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (sog. Überschussbeteiligung) bewertet. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Entwicklungskosten selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände wurden im Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 67 (Vj. TEUR 16) aktiviert und betreffen im Westlichen die Kosten der Entwicklung des neuen Webshops mit einer voraussichtlichen Nutzungsdauer von drei Jahren. Insgesamt fielen im Geschäftsjahr Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 166 (Vj. TEUR 133) an. Finanzanlagen Die Zusammensetzung des Anteilbesitzes ergibt sich aus nachfolgender Übersicht: Angaben zum Anteilsbesitz
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Aktive latente Steuern Die aktiven latenten Steuern ergeben sich aus Bewertungsunterschieden bei den Rückdeckungsansprüchen aus Lebensversicherungen sowie aus Bilanzdifferenzen bei den Sonstigen Rückstellungen. Diese wurden mit passiven latenten Steuern aus der unterschiedlichen handels- und steuerrechtlichen Bilanzierung und Bewertung der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, aus Bewertungsunterschieden bei Anteilen an Finanzanlagen des Anlagevermögens und aus Bewertungsunterschieden bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen saldiert. Der Aktivsaldo wurde nicht aktiviert. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 30,66 % zugrunde gelegt. Entwicklung latenter Steuersalden Die latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:
Genussrechtskapital Das Genussrechtskapital wird im Eigenkapital ausgewiesen, da die entsprechenden Voraussetzungen gemäß IDW HFA 1/1994 vorliegen. Das Genussrechtskapital steht der Gesellschaft bis Ende des Jahres 2029 zur Verfügung. Bilanzgewinn Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von TEUR 2.782 enthalten; im Übrigen wird auf den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns verwiesen. Rückstellungen für Pensionen Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände, wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Die Zinsaufwendungen und Zinserträge wurden saldiert. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 5 (Vj. TEUR 23). Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalkosten TEUR 227 (Vj. TEUR 129), Verpflichtungen für Gewährleistungen TEUR 45 (Vj. TEUR 34) sowie aus Rechtsrisiken TEUR 229 (Vj. TEUR 313). Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Verbindlichkeitenspiegel in TEUR
Die sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen zugleich Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Zur besseren Darstellung der Vermögens- und Finanzlage erfolgt der Ausweis der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen unter gleichnamigem Bilanzposten. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 124 (Vj. TEUR 354), sonstige periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 21 (Vj. TEUR 7) sowie Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 34) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 10 (Vj. TEUR 14) enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind keine Aufwendungen oder Erträge aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern enthalten. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen aus Miet- und Leasingverträgen und belaufen sich auf TEUR 562, davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr TEUR 202. Die Verträge enden zwischen den Jahren 2024 und 2026. Ausschüttungssperre In Höhe der folgenden Beträge ergibt sich aus Aktivierungen gemäß § 268 Abs. 8 HGB sowie aufgrund des Unterschiedsbetrags i.S.v. § 253 Abs. 6 HGB und nach Berücksichtigung gegenläufiger latenter Steuern eine Gewinnausschüttungssperre:
Geschäftsführung
Die Geschäftsführer üben Ihre Tätigkeit hauptberuflich aus. Auf eine Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug:
ErgebnisverwendungsvorschlagDer Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 beträgt EUR 367.791,61. Unter Berücksichtigung eines Gewinnvortrags von EUR 2.781.932,55 ergibt sich ein vorläufiger Bilanzgewinn in Höhe von EUR 3.149.724,16. Der Bilanzgewinn in Höhe von EUR 3.149.724,16 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag ereigneten sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die einen Nachtragsbericht für die IONTO Health & Beauty GmbH notwendig machen.
Karlsruhe, 24. September 2024 Geschäftsführung Martin La Fontaine Julian La Fontaine Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäfsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die IONTO Health & Beauty GmbH, Karlsruhe Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der IONTO Health & Beauty GmbH, Karlsruhe, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IONTO Health & Beauty GmbH, Karlsruhe, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei derPrüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leipzig, den 30. Oktober 2024 Grant
Thornton AG
Niclas Rauscher, Wirtschaftsprüfer Martina Slomski, Wirtschaftsprüferin Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens Unser Unternehmen ist eine sowohl in Deutschland als auch international tätige Gesellschaft im erweiterten Gesundheitsmarkt. Wir sind in den Bereichen Kosmetik-, Fußpflege- und Medizintechnik tätig. Darüber hinaus betreiben wir einen nationalen sowie internationalen Versandhandel für Verbrauchsmaterial in den genannten Bereichen. Die Gesundheit des Menschen wird die Wachstumslokomotive der kommenden Jahrzehnte sein. Präventive Maßnahmen sollen die Kosten im Gesundheitswesen eindämmen. Mit Produkten für den Bereich Medical Beauty, Wellness, Kosmetik, Podologie und Fußpflege leistet unser Unternehmen einen entsprechenden Beitrag. Mit unseren drei starken Marken IONTO-COMED, SÜDA und CARE MORE sind wir seit Jahrzehnten ein verlässlicher Partner unserer Kunden im In- und Ausland. 2. Gesamtwirtschaftliche und Branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland war 2023 entsprechend den Berechnungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Das gesamtwirtschaftliche Wachstum kam damit in einem krisengeprägten Jahr 2023 ins Stocken. 1 Die Inflationsrate in Deutschland lag im Jahr 2023 bei 5,9 % und damit erneut deutlich über dem mittelfristigen Inflationsziel der Europäische Zentralbank von 2 %. 2 In unserem wichtigsten Absatzmarkt Deutschland hat sich der Markt für Schönheitspflege im Jahr 2023 weiter positiv entwickelt. Für das Segment Kosmetik- und Fußpflegetechnik liegen keine offiziellen Marktzahlen vor. Diese leiten wir daher aus der Marktentwicklung und den Marktzahlen für Schönheitspflege des Industrieverbands Körperpflege- und Waschmittel e.V. (IKW) ab. Laut dessen Erhebungen ist der Markt für Schönheitspflege im Jahr 2023 um 10,6 % gewachsen. Der Markt für Schönheitspflegemittel umfasst verschiedene Kategorien, die relevanteste Kategorie für uns, ist die Haut- und Gesichtspflege. Diese Kategorie ist mit 8,6 % gewachsen und verzeichnet seit 2018 ein durchschnittliches Wachstum von 1,4 % pro Jahr. 3
1 Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 %
gesunken - Statistisches Bundesamt (destatis.de)
3. Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage des Unternehmens 3.1. Geschäftsverlauf Gesamtjahr sowie Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Finanzielle Leistungsindikatoren:
Der Umsatz ist gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert. Unsere Prognose, dass der Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres liegen wird, hat sich bestätigt. Es gab eine niedrige einstellige prozentuale Erhöhung des Umsatzes im Inland und einen einstelligen prozentualen Umsatzrückgang im Ausland. In unseren Kernsegmenten Kosmetiktechnik, Fußpflegetechnik und Verbrauchsmaterial stellt sich ein uneinheitliches Bild dar. Während der Bereich der Kosmetiktechnik einen leichten Umsatzrückgang verzeichnet, sind in den Bereichen Verbrauchsmaterial und Fußpflegetechnik leichte Umsatzzuwächse zu verzeichnen.
4 Summe aus Umsatzerlösen und sonstigen
betrieblichen Erträgen abzgl. Materialaufwand
Das Betriebsergebnis (EBIT) 2023 ist gegenüber dem Vorjahr um 46,2 % gesunken. Ursächlich hierfür ist der gestiegene Personalaufwand sowie der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge. Das Finanzergebnis hat sich im Geschäftsjahr um T€ 19 auf T€ -81 verbessert. Die Ursache dafür besteht im Wesentlichen aus der Verringerung des Zinsaufwandes für langfristige Verbindlichkeiten und die Erhöhung der Zinseinnahmen aus kurzfristigen Anlagen. Die Materialaufwandsquote ist gegenüber dem Vorjahr um 0,16 % gesunken, was sich auf erfolgreich durchgesetzte Preiserhöhungen im Laufe des Geschäftsjahrs zurückführen lässt. Die Personalaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 352 gestiegen. Dies ist auf allgemeine Lohnerhöhungen sowie Neueinstellungen zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um T€ 109 rückläufig. Ursächlich hierfür sind der Rückgang der sonstigen Personalkosten. Der Rückgang der sonstigen Personalkosten steht in einem direkten Zusammenhang mit der Erhöhung der Personalkosten. Außerdem waren die Kosten für Fracht und Verpackung rückläufig, da es hier zu einer Umstellung der Auslieferungen kam. Entsprechend ergibt sich im Geschäftsjahr ein Jahresüberschuss von T€ 368. Im Vorjahr haben wir einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 753 ausgewiesen. Dieses Ergebnis war aufgrund der Auswirkungen des weiterhin anhaltenden Ukraine-Kriegs und der weiterhin hohen Inflationszahlen zu erwarten. Die Investitionen betragen im Geschäftsjahr T€ 416. Der maßgebliche Anteil (T€ 304) hierfür entfällt auf die Umbauarbeiten im Verwaltungsgebäude. Der Anteil der aktivierten Entwicklungskosten an den gesamten Forschungs- und Entwicklungskosten der Periode (Aktivierungsquote) beträgt im Geschäftsjahr 41,1 %. Die im Berichtszeitraum vorgenommenen Abschreibungen auf aktivierte Entwicklungskosten betragen T€ 129. Der Vorratsbestand hat sich gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die Vorräte sind im Geschäftsjahr um T€ 230 auf T€ 4.460 gestiegen. Der Bestandsaufbau resultiert daraus, dass die Bezugskosten für Material stark gestiegen sind. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 1.222 standen zum Jahresultimo Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von T€ 504 gegenüber. Lieferantenrechnungen wurden im Jahresverlauf weitestgehend skontiert. Die Liquiditätslage kann im gesamten Berichtszeitraum als sehr gut bezeichnet werden. Im gesamten Geschäftsjahr wurden die Kontokorrentlinien nicht in Anspruch genommen. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden planmäßig in Höhe von T€ 70 aus dem laufenden Cashflow getilgt und betragen zum Jahresultimo T€ 534. Der Zahlungsmittelbestand hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 263 verringert. Das Eigenkapital hat sich durch den Jahresüberschuss in Höhe von T€ 368 auf T€ 6.241 erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 59,41 %. Die Geschäftsführung beurteilt den Geschäftsverlauf auf Basis der dargestellten Entwicklung insgesamt als zufriedenstellend. 3.2. Wesentliche Ereignisse während des Berichtsjahres Das gesamte Berichtsjahr war nach wie vor im Wesentlich von den Auswirkungen des fortgesetzten Ukraine-Kriegs und anderer Krisen und der anhaltend hohen Inflation geprägt. Darüber hinaus ist der Leitzins der Europäischen Zentralbank im Jahresverlauf auf bis zu 3,5 % p.a. angestiegen, was die Finanzierungskosten unserer Kunden wesentlich erhöhte und sich negativ auf die Nachfrage nach unseren Produkten auswirkt. Der leichte Umsatzrückgang in den ausländischen Märkten wurde vollständig durch leichte Umsatzsteigerungen auf den inländischen Märkten kompensiert. Aufgrund inflationsbedingter steigender Kosten mussten wir unsere Verkaufspreise anpassen. Sowohl unsere als auch die allgemeinen Preiserhöhungen haben sich negativ auf die Nachfrage unserer Kunden ausgewirkt. 3.3. Niederlassungen Der Sitz der Gesellschaft in Karlsruhe sowie die Niederlassungen in München, Neuss, Hamburg und Thallwitz bei Leipzig sind strategisch relevante Vertriebsstützpunkte und schaffen einen Wettbewerbsvorteil in Kundennähe. 4. Voraussichtliche Entwicklung, Chancen und Risiken des Unternehmens (Prognosebericht) 4.1. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Die im Vorjahr getroffenen Prognosen für 2023 hinsichtlich des Umsatzes und EBIT wurden durch den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 bestätigt. Grund für das schwache Umsatzwachstum sind die allgemeine Zurückhaltung im Inland bei Investitionsbereitschaft aufgrund der hohen Inflation. Weiterhin haben der nach wie vor anhaltende Russland-Ukraine Krieg die Auslandsumsätze belastet, da beide Länder zu unseren wichtigsten Absatzmärkten im Ausland gehören. Das EBIT war erwartungsgemäß aufgrund von inflationsbedingten Kostensteigerungen deutlich unter dem Vorjahresniveau. Trotz kontinuierlich sinkender Inflationsraten bis hin zur von der EZB angestrebten Marke von um die 2 % und langsam sinkenden Zinsen zum Aufstellungszeitpunkt befindet sich Deutschland nach wie vor in einem gesamtwirtschaftlichen herausfordernden Umfeld. Hierzu tragen nach wie vor der Ukraine-Krieg, und die sich nach wie vor auf einem, im Vergleich zu den Vorjahren, hohen Niveau befindlichen Zinsen bei. Hinzu kommt wie in den Vorjahren auch ein weiterhin bestehender Arbeitskräftemangel. Unsere Umsatz- und EBIT-Erwartungen für das Jahr 2024 werden wir voraussichtlich nicht erfüllen können. Der Umsatz wird ca. 5 % unter dem Jahres 2023 liegen. Wobei wir mit einer Erholung der Umsatzsituation zum Ende des 3. Quartal 2024 rechnen. Das EBIT wird im Jahr 2024 nochmals deutlich sinken. Gründe hierfür sind die hohen Teuerungsraten ab dem Jahr 2022 und den damit einhergehenden Folgen. Die daraus resultierenden Folgen mit dem stärksten Einfluss auf unser Unternehmen sind:
Die Liquiditätslage ist zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Berichts als gut zu bezeichnen. 4.2. Chancen- und Risikobericht Die Gesellschaft ist im In- und Ausland von der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung abhängig. Durch exogene Schocks wie Kriege, Terroranschläge, Staatspleiten, Währungs- und Zinsrisiken, Handelsbarrieren sowie Pandemien kann diese negativ beeinflusst werden, was auch auf die Gesellschaft Auswirkungen haben kann. Steigende Personalkosten sowie die Verschärfung des Fachkräftemangels zu einem Arbeitskräftemangel stellen nach wie vor ein permanentes Risiko dar, dem die Gesellschaft durch stetige Optimierung der Kostenstruktur und Verbesserung der Attraktivität als Arbeitgeber Sorge trägt. Ein künftiges Risiko kann durch die Abwehr etwaiger Ansprüche aus technischen Schutzrechten unserer Wettbewerber entstehen. Dem begegnet die Gesellschaft mit einer entsprechenden Risikovorsorge. Die Implementierung neuer sowie die Modernisierung bestehender IT-Systeme ist stets mit Umsetzungsrisiken verbunden, die durch ausgiebige Testphasen und professionelles Projektmanagement minimiert werden. Trotz rückläufiger Inflationsraten stellen nach wie vor steigende Preise an den Beschaffungsmärkten ein Risiko dar, da diese durch unerwartete Ereignisse sprunghaft wieder ansteigen können. Diesem Risiko wird mit einer konsequenten und permanenten Margenüberwachung und kurzen Laufzeiten bei Kundenaufträgen begegnet. Die Gesellschaft bedient mit dem Fußpflege- und Kosmetikmarkt wachsende Märkte. Im Fußpflegemarkt ist dies vor allem auf den demographischen Wandel in der westlichen Gesellschaft und im Kosmetikmarkt auf ein steigendes Schönheitsbewusstsein zurückzuführen. Mit innovativen und hochwertigen Produkten sowie bekannten Marken ist die Gesellschaft gut aufgestellt, um die wachsende Nachfrage zu bedienen und seine führende Marktposition zu verteidigen. Bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht.
Karlsruhe, 24. September 2024 Geschäftsführung Martin La Fontaine Julian La Fontaine |
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