Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 102669
Vorher
IONTO-COMED GmbH
Eingetragen
3.7.1979
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenGroßhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: a) Die Produktion und der Vertrieb von Erzeugnissen auf dem Gebiet der Haar-, Körper- und Schönheitspflege, insbesondere von kosmetischen und medizinischen Apparaten und Geräten sowie Präparaten; b) die unmittelbare Beteiligung an anderen Gesellschaften mit gleichen oder ähnlichen Zwecken, wie auch mit dieser Maßgabe als persönlich haftende Gesellschafterin von offenen Handels- und Kommanditgesellschaften und Übernahme der Führung der Geschäfte von solchen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sarah Schmitt
seit 28.1.2026
Prokura
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

LFBG1 Beteiligungs-gesellschaft mbH
Germany
135.226 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

IONTO Health & Beauty GmbH

Karlsruhe

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Restlaufzeitvermerke, die Mitzugehörigkeit zu anderen Posten sowie sonstige Davon-Vermerke in diesem Anhang angegeben.

Registerinformationen

Die Gesellschaft ist unter der Firma IONTO Health & Beauty GmbH mit Sitz in Karlsruhe im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter der Nummer HRB 102669 eingetragen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt.

Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren mit 1,82 % (Vj. 1,78 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 0,00 % (Vj. 0,00 %) und erwartete Rentensteigerungen mit 0,00 % bzw. 1,00 % (Vj. 0,00 % bzw. 1,00 %) berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beläuft sich auf EUR 5.311,00.

Eine Pensionsverpflichtung ist durch eine Rückdeckungsversicherung finanziert. Die Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen werden mit dem sog. geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zzgl. eines etwa vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (sog. Überschussbeteiligung) bewertet. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Entwicklungskosten selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände wurden im Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 67 (Vj. TEUR 16) aktiviert und betreffen im Westlichen die Kosten der Entwicklung des neuen Webshops mit einer voraussichtlichen Nutzungsdauer von drei Jahren.

Insgesamt fielen im Geschäftsjahr Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 166 (Vj. TEUR 133) an.

Finanzanlagen

Die Zusammensetzung des Anteilbesitzes ergibt sich aus nachfolgender Übersicht:

Angaben zum Anteilsbesitz

Firma des Unternehmens: IONTO-COMED Leipzig GmbH
Sitz des Unternehmens: Thallwitz
Höhe des Anteils: 94,9 %
Eigenkapital 31.12.2023: EUR 2.627.444,63
Jahresergebnis 2023: EUR 56.499,86
Firma des Unternehmens: IONTO-COMED Hungária Kft.
Sitz des Unternehmens: Pilisvörösvár, Ungarn
Höhe des Anteils: 85 %
Eigenkapital 31.12.2023: 194.657 THUF / EUR 508.947,11
Jahresergebnis 2023: 12.609 THUF /EUR 32.967,29
Firma des Unternehmens: IONTO-SPA GmbH
Sitz des Unternehmens: Karlsruhe
Höhe des Anteils: 100 %
Eigenkapital 31.12.2023: EUR - 1.700.785,01
Jahresergebnis 2023: EUR - 1.963,66

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Aktive latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern ergeben sich aus Bewertungsunterschieden bei den Rückdeckungsansprüchen aus Lebensversicherungen sowie aus Bilanzdifferenzen bei den Sonstigen Rückstellungen.

Diese wurden mit passiven latenten Steuern aus der unterschiedlichen handels- und steuerrechtlichen Bilanzierung und Bewertung der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, aus Bewertungsunterschieden bei Anteilen an Finanzanlagen des Anlagevermögens und aus Bewertungsunterschieden bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen saldiert. Der Aktivsaldo wurde nicht aktiviert.

Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 30,66 % zugrunde gelegt.

Entwicklung latenter Steuersalden

Die latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:

Aktive latente Steuern Passive latente Steuern Saldo
TEUR TEUR TEUR
31.12.2022 204 -179 25
31.12.2023 180 -157 23
Veränderung 24 22 2

Genussrechtskapital

Das Genussrechtskapital wird im Eigenkapital ausgewiesen, da die entsprechenden Voraussetzungen gemäß IDW HFA 1/1994 vorliegen. Das Genussrechtskapital steht der Gesellschaft bis Ende des Jahres 2029 zur Verfügung.

Bilanzgewinn

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von TEUR 2.782 enthalten; im Übrigen wird auf den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns verwiesen.

Rückstellungen für Pensionen

Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände, wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Die Zinsaufwendungen und Zinserträge wurden saldiert.

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 5 (Vj. TEUR 23).

Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:

TEUR
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 997
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände (einschließlich aufgelaufener Zinsen) 360
Beizulegender Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände 360
Verrechnete Aufwendungen -17
Verrechnete Erträge 4

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalkosten TEUR 227 (Vj. TEUR 129), Verpflichtungen für Gewährleistungen TEUR 45 (Vj. TEUR 34) sowie aus Rechtsrisiken TEUR 229 (Vj. TEUR 313).

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

Verbindlichkeitenspiegel in TEUR

Restlaufzeit Gesamt
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre 31.12.2023 31.12.2022
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 72 305 157 534 604
(Vorjahr) (70) (298) (236)
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 436 0 0 436 332
(Vorjahr) (332) (0) (0)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 504 0 0 504 622
(Vorjahr) (622) (0) (0)
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 640 0 0 640 581
(Vorjahr) (581) (0) (0)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 632 0 0 632 809
(Vorjahr) (809) (0) (0)
- davon gegenüber Gesellschafter 70 0 0 70 105
(Vorjahr) (105) (0) (0)
- davon aus Steuern 93 0 0 162 21
(Vorjahr) (21) (0) (0)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 2 0 0 2 2
(Vorjahr) (2) (0) (0)
Summe 2.284 305 157 2.746 2.948
(2.414) (298) (235)

Die sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen zugleich Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Zur besseren Darstellung der Vermögens- und Finanzlage erfolgt der Ausweis der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen unter gleichnamigem Bilanzposten.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 124 (Vj. TEUR 354), sonstige periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 21 (Vj. TEUR 7) sowie Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 34) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 10 (Vj. TEUR 14) enthalten.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind keine Aufwendungen oder Erträge aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern enthalten.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen aus Miet- und Leasingverträgen und belaufen sich auf TEUR 562, davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr TEUR 202.

Die Verträge enden zwischen den Jahren 2024 und 2026.

Ausschüttungssperre

In Höhe der folgenden Beträge ergibt sich aus Aktivierungen gemäß § 268 Abs. 8 HGB sowie aufgrund des Unterschiedsbetrags i.S.v. § 253 Abs. 6 HGB und nach Berücksichtigung gegenläufiger latenter Steuern eine Gewinnausschüttungssperre:

TEUR
aus der Aktivierung
selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände 387
Gesamtbetrag der Beträge i.S.v. § 268 Abs. 8 HGB 387
aus der Passivierung
Pensionsrückstellungen § 253 Abs. 2 i.V.m. Abs. 6 HGB 5
392
Entsperrung durch frei verfügbare Rücklagen und Bilanzgewinn 392
0

Geschäftsführung

 

Herr Martin La Fontaine, Geschäftsführer, Karlsruhe

 

Herr Julian La Fontaine, Geschäftsführer, Karlsruhe

Die Geschäftsführer üben Ihre Tätigkeit hauptberuflich aus.

Auf eine Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug:

2023 2022
Gewerbliche Arbeitnehmer 0 0
Angestellte 65 64
65 64

Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 beträgt EUR 367.791,61. Unter Berücksichtigung eines Gewinnvortrags von EUR 2.781.932,55 ergibt sich ein vorläufiger Bilanzgewinn in Höhe von EUR 3.149.724,16.

Der Bilanzgewinn in Höhe von EUR 3.149.724,16 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag ereigneten sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die einen Nachtragsbericht für die IONTO Health & Beauty GmbH notwendig machen.

 

Karlsruhe, 24. September 2024

Geschäftsführung

Martin La Fontaine

Julian La Fontaine

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäfsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 703.307,56 66.657,23 0,00 0,00 769.964,79
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 215.041,85 0,00 0,00 0,00 215.041,85
918.349,41 66.657,23 0,00 0,00 985.006,64
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.162.970,32 72.809,25 19.393,91 0,00 1.216.385,66
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 567.660,48 45.079,53 0,00 612.740,01
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 13.568,00 303.910,11 0,00 0,00 317.478,11
1.744.198,80 421.798,89 19.393,91 0,00 2.146.603,78
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.210.112,77 0,00 0,00 0,00 1.210.112,77
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 149.705,00 0,00 0,00 0,00 149.705,00
1.359.817,77 0,00 0,00 0,00 1.359.817,77
4.022.365,98 488.456,12 19.393,91 0,00 4.491.428,19
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 253.734,27 129.475,00 0,00 0,00 383.209,27
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 211.897,85 2.622,00 0,00 0,00 214.519,85
465.632,12 132.097,00 0,00 0,00 597.729,12
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.057.541,30 78.745,35 0,00 0,00 1.136.286,65
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 496.498,48 65.408,53 0,00 561.907,01
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.554.039,78 144.153,88 0,00 0,00 1.698.193,66
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 49.999,00 0,00 0,00 0,00 49.999,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
49.999,00 0,00 0,00 0,00 49.999,00
2.069.670,90 276.250,88 0,00 0,00 2.345.921,78
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 386.755,52 449.573,29
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 522,00 3.144,00
387.277,52 452.717,29
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 80.099,01 105.429,02
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 50.833,00 71.162,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 317.478,11 13.568,00
448.410,12 190.159,02
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.160.113,77 1.160.113,77
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 149.705,00 149.705,00
1.309.818,77 1.309.818,77
2.145.506,41 1.952.695,08

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die IONTO Health & Beauty GmbH, Karlsruhe

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der IONTO Health & Beauty GmbH, Karlsruhe, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IONTO Health & Beauty GmbH, Karlsruhe, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei derPrüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Leipzig, den 30. Oktober 2024

Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Niclas Rauscher, Wirtschaftsprüfer

Martina Slomski, Wirtschaftsprüferin

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 386.755,52 449.573,29
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 522,00 3.144,00
387.277,52 452.717,29
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 80.099,01 105.429,02
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 50.833,00 71.162,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 317.478,11 13.568,00
448.410,12 190.159,02
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.160.113,77 1.160.113,77
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 149.705,00 149.705,00
1.309.818,77 1.309.818,77
2.145.506,41 1.952.695,08
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Fertige Erzeugnisse und Waren 4.459.564,06 4.229.822,15
2. Geleistete Anzahlungen 141.128,79 135.802,83
4.600.692,85 4.365.624,98
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.258.557,78 1.202.016,80
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 125.264,15 163.116,34
3. Sonstige Vermögensgegenstände 76.298,02 90.422,26
1.460.119,95 1.455.555,40
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.266.744,26 2.529.346,42
8.327.557,06 8.350.526,80
C. Rechnungsabgrenzungsposten 31.764,68 61.806,02
Bilanzsumme 10.504.828,15 10.365.027,90

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 135.226,00 135.226,00
II. Kapitalrücklage 619.397,00 619.397,00
III. Genussrechtskapital 2.336.889,00 2.336.889,00
IV. Bilanzgewinn 3.149.724,16 2.781.932,55
6.241.236,16 5.873.444,55
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 692.644,00 676.888,00
2. Steuerrückstellungen 96.107,67 206.512,38
3. Sonstige Rückstellungen 723.094,85 652.613,40
1.511.846,52 1.536.013,78
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 533.665,42 604.085,60
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 435.686,85 332.245,48
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 503.603,89 622.125,67
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 639.780,75 581.322,92
5. Sonstige Verbindlichkeiten 631.928,70 808.710,04
2.744.665,61 2.948.489,71
D. Rechnungsabgrenzungsposten 7.079,86 7.079,86
Bilanzsumme 10.504.828,15 10.365.027,90

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

01.01.-31.12.2023 01.01.-31.12.2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 9.683.178,09 9.916.890,66
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.826.068,49 -2.560.777,70
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -527.930,67 -441.602,63
davon für Altersversorgung EUR 16.944,32 (Vj. EUR 49.597,82)
-3.353.999,16 -3.002.380,33
3. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -276.250,88 -245.654,33
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.463.364,44 -5.572.809,46
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung EUR 3.341,67 (Vj. EUR 174,04)
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 31.554,23 16.716,59
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 9.612,14 (Vj. EUR 13.115,34)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -42.906,68 -46.729,62
7. Vergütung für Genussrechtskapital -70.106,67 -70.106,67
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -135.767,88 -238.388,17
9. Ergebnis nach Steuern 372.336,61 757.538,67
10. Sonstige Steuern -4.545,00 -4.932,49
11. Jahresüberschuss 367.791,61 752.606,18

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Unser Unternehmen ist eine sowohl in Deutschland als auch international tätige Gesellschaft im erweiterten Gesundheitsmarkt. Wir sind in den Bereichen Kosmetik-, Fußpflege- und Medizintechnik tätig. Darüber hinaus betreiben wir einen nationalen sowie internationalen Versandhandel für Verbrauchsmaterial in den genannten Bereichen.

Die Gesundheit des Menschen wird die Wachstumslokomotive der kommenden Jahrzehnte sein. Präventive Maßnahmen sollen die Kosten im Gesundheitswesen eindämmen. Mit Produkten für den Bereich Medical Beauty, Wellness, Kosmetik, Podologie und Fußpflege leistet unser Unternehmen einen entsprechenden Beitrag. Mit unseren drei starken Marken IONTO-COMED, SÜDA und CARE MORE sind wir seit Jahrzehnten ein verlässlicher Partner unserer Kunden im In- und Ausland.

2. Gesamtwirtschaftliche und Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland war 2023 entsprechend den Berechnungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Das gesamtwirtschaftliche Wachstum kam damit in einem krisengeprägten Jahr 2023 ins Stocken. 1 Die Inflationsrate in Deutschland lag im Jahr 2023 bei 5,9 % und damit erneut deutlich über dem mittelfristigen Inflationsziel der Europäische Zentralbank von 2 %. 2

In unserem wichtigsten Absatzmarkt Deutschland hat sich der Markt für Schönheitspflege im Jahr 2023 weiter positiv entwickelt. Für das Segment Kosmetik- und Fußpflegetechnik liegen keine offiziellen Marktzahlen vor. Diese leiten wir daher aus der Marktentwicklung und den Marktzahlen für Schönheitspflege des Industrieverbands Körperpflege- und Waschmittel e.V. (IKW) ab. Laut dessen Erhebungen ist der Markt für Schönheitspflege im Jahr 2023 um 10,6 % gewachsen. Der Markt für Schönheitspflegemittel umfasst verschiedene Kategorien, die relevanteste Kategorie für uns, ist die Haut- und Gesichtspflege. Diese Kategorie ist mit 8,6 % gewachsen und verzeichnet seit 2018 ein durchschnittliches Wachstum von 1,4 % pro Jahr. 3

1 Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken - Statistisches Bundesamt (destatis.de)
2 Inflationsrate im Jahr 2023 bei +5,9 % - Statistisches Bundesamt (destatis.de)
3 Pressemappe IKW-Wirtschaftspressekonferenz 2023.pdf

3. Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage des Unternehmens

3.1. Geschäftsverlauf Gesamtjahr sowie Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

Finanzielle Leistungsindikatoren:

Einheit 2023 2022 2021
Rohergebnis 4 T€ 9.683 9.917 9.637
EBITDA 5 T€ 866 1.342 2.000
EBIT 6 T€ 590 1.096 1.797
EBT 7 T€ 508 996 1.683
Personalaufwand T€ 3.354 3.002 2.611
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) Anzahl 65 64 62
Bilanzsumme T€ 10.505 10.365 11.062
Eigenkapital 8 T€ 6.241 5.873 5.121
Investitionen T€ 416 188 251
Abschreibungen Anlagevermögen T€ 223 246 203

Der Umsatz ist gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert. Unsere Prognose, dass der Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres liegen wird, hat sich bestätigt.

Es gab eine niedrige einstellige prozentuale Erhöhung des Umsatzes im Inland und einen einstelligen prozentualen Umsatzrückgang im Ausland. In unseren Kernsegmenten Kosmetiktechnik, Fußpflegetechnik und Verbrauchsmaterial stellt sich ein uneinheitliches Bild dar. Während der Bereich der Kosmetiktechnik einen leichten Umsatzrückgang verzeichnet, sind in den Bereichen Verbrauchsmaterial und Fußpflegetechnik leichte Umsatzzuwächse zu verzeichnen.

4 Summe aus Umsatzerlösen und sonstigen betrieblichen Erträgen abzgl. Materialaufwand
5 Rohergebnis abzgl. Personalaufwand und sonstigen betrieblichen Aufwendungen
6 EBITDA abzgl. Abschreibungen
7 EBIT zzgl. sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen und abzgl. Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sowie Vergütung für Genussrechtskapital
8 wirtschaftliches Eigenkapital (unter Hinzurechnung von Genussrechtskapital)

Das Betriebsergebnis (EBIT) 2023 ist gegenüber dem Vorjahr um 46,2 % gesunken. Ursächlich hierfür ist der gestiegene Personalaufwand sowie der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge.

Das Finanzergebnis hat sich im Geschäftsjahr um T€ 19 auf T€ -81 verbessert. Die Ursache dafür besteht im Wesentlichen aus der Verringerung des Zinsaufwandes für langfristige Verbindlichkeiten und die Erhöhung der Zinseinnahmen aus kurzfristigen Anlagen.

Die Materialaufwandsquote ist gegenüber dem Vorjahr um 0,16 % gesunken, was sich auf erfolgreich durchgesetzte Preiserhöhungen im Laufe des Geschäftsjahrs zurückführen lässt. Die Personalaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 352 gestiegen. Dies ist auf allgemeine Lohnerhöhungen sowie Neueinstellungen zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um T€ 109 rückläufig. Ursächlich hierfür sind der Rückgang der sonstigen Personalkosten. Der Rückgang der sonstigen Personalkosten steht in einem direkten Zusammenhang mit der Erhöhung der Personalkosten. Außerdem waren die Kosten für Fracht und Verpackung rückläufig, da es hier zu einer Umstellung der Auslieferungen kam.

Entsprechend ergibt sich im Geschäftsjahr ein Jahresüberschuss von T€ 368. Im Vorjahr haben wir einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 753 ausgewiesen. Dieses Ergebnis war aufgrund der Auswirkungen des weiterhin anhaltenden Ukraine-Kriegs und der weiterhin hohen Inflationszahlen zu erwarten.

Die Investitionen betragen im Geschäftsjahr T€ 416. Der maßgebliche Anteil (T€ 304) hierfür entfällt auf die Umbauarbeiten im Verwaltungsgebäude.

Der Anteil der aktivierten Entwicklungskosten an den gesamten Forschungs- und Entwicklungskosten der Periode (Aktivierungsquote) beträgt im Geschäftsjahr 41,1 %. Die im Berichtszeitraum vorgenommenen Abschreibungen auf aktivierte Entwicklungskosten betragen T€ 129.

Der Vorratsbestand hat sich gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die Vorräte sind im Geschäftsjahr um T€ 230 auf T€ 4.460 gestiegen. Der Bestandsaufbau resultiert daraus, dass die Bezugskosten für Material stark gestiegen sind.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 1.222 standen zum Jahresultimo Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von T€ 504 gegenüber. Lieferantenrechnungen wurden im Jahresverlauf weitestgehend skontiert.

Die Liquiditätslage kann im gesamten Berichtszeitraum als sehr gut bezeichnet werden. Im gesamten Geschäftsjahr wurden die Kontokorrentlinien nicht in Anspruch genommen. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden planmäßig in Höhe von T€ 70 aus dem laufenden Cashflow getilgt und betragen zum Jahresultimo T€ 534. Der Zahlungsmittelbestand hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 263 verringert.

Das Eigenkapital hat sich durch den Jahresüberschuss in Höhe von T€ 368 auf T€ 6.241 erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 59,41 %.

Die Geschäftsführung beurteilt den Geschäftsverlauf auf Basis der dargestellten Entwicklung insgesamt als zufriedenstellend.

3.2. Wesentliche Ereignisse während des Berichtsjahres

Das gesamte Berichtsjahr war nach wie vor im Wesentlich von den Auswirkungen des fortgesetzten Ukraine-Kriegs und anderer Krisen und der anhaltend hohen Inflation geprägt. Darüber hinaus ist der Leitzins der Europäischen Zentralbank im Jahresverlauf auf bis zu 3,5 % p.a. angestiegen, was die Finanzierungskosten unserer Kunden wesentlich erhöhte und sich negativ auf die Nachfrage nach unseren Produkten auswirkt. Der leichte Umsatzrückgang in den ausländischen Märkten wurde vollständig durch leichte Umsatzsteigerungen auf den inländischen Märkten kompensiert. Aufgrund inflationsbedingter steigender Kosten mussten wir unsere Verkaufspreise anpassen. Sowohl unsere als auch die allgemeinen Preiserhöhungen haben sich negativ auf die Nachfrage unserer Kunden ausgewirkt.

3.3. Niederlassungen

Der Sitz der Gesellschaft in Karlsruhe sowie die Niederlassungen in München, Neuss, Hamburg und Thallwitz bei Leipzig sind strategisch relevante Vertriebsstützpunkte und schaffen einen Wettbewerbsvorteil in Kundennähe.

4. Voraussichtliche Entwicklung, Chancen und Risiken des Unternehmens (Prognosebericht)

4.1. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Die im Vorjahr getroffenen Prognosen für 2023 hinsichtlich des Umsatzes und EBIT wurden durch den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 bestätigt. Grund für das schwache Umsatzwachstum sind die allgemeine Zurückhaltung im Inland bei Investitionsbereitschaft aufgrund der hohen Inflation. Weiterhin haben der nach wie vor anhaltende Russland-Ukraine Krieg die Auslandsumsätze belastet, da beide Länder zu unseren wichtigsten Absatzmärkten im Ausland gehören. Das EBIT war erwartungsgemäß aufgrund von inflationsbedingten Kostensteigerungen deutlich unter dem Vorjahresniveau.

Trotz kontinuierlich sinkender Inflationsraten bis hin zur von der EZB angestrebten Marke von um die 2 % und langsam sinkenden Zinsen zum Aufstellungszeitpunkt befindet sich Deutschland nach wie vor in einem gesamtwirtschaftlichen herausfordernden Umfeld. Hierzu tragen nach wie vor der Ukraine-Krieg, und die sich nach wie vor auf einem, im Vergleich zu den Vorjahren, hohen Niveau befindlichen Zinsen bei. Hinzu kommt wie in den Vorjahren auch ein weiterhin bestehender Arbeitskräftemangel.

Unsere Umsatz- und EBIT-Erwartungen für das Jahr 2024 werden wir voraussichtlich nicht erfüllen können. Der Umsatz wird ca. 5 % unter dem Jahres 2023 liegen. Wobei wir mit einer Erholung der Umsatzsituation zum Ende des 3. Quartal 2024 rechnen. Das EBIT wird im Jahr 2024 nochmals deutlich sinken. Gründe hierfür sind die hohen Teuerungsraten ab dem Jahr 2022 und den damit einhergehenden Folgen. Die daraus resultierenden Folgen mit dem stärksten Einfluss auf unser Unternehmen sind:

1.

Kaufkraftverlust der Endverbraucher und damit sinkende Nachfrage bei unseren Kunden, die sich negativ auf die Investitionsbereitschaft sowie Nachfrage nach Verbrauchsmaterial auswirken, welche sich in der zweiten Jahreshälfte 2024 langsam umkehren sollten.

2.

Steigende Betriebskosten vor allem im Bereich der Lohnkosten, die teils nicht direkt an unsere Kunden weitergegeben werden können.

3.

Mit dem Sinken der Inflation stabilisiert sich die reale Kaufkraft der Haushalte. Es ist zu erwarten das der Konsum der Haushalte wieder an Dynamik gewinnen wird und somit bei unseren Kunden zu einer höheren Nachfrage führt, welche sich positiv auf unsere Umsätze auswirken wird.

4.

Gestiegenen Finanzierungskosten aufgrund der Zinsanstiege zur Bekämpfung der Inflation. Ein Großteil der Investitionen unserer Kunden werden von diesen finanziert. Steigende Finanzierungskosten hemmen die Nachfrage.

Die Liquiditätslage ist zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Berichts als gut zu bezeichnen.

4.2. Chancen- und Risikobericht

Die Gesellschaft ist im In- und Ausland von der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung abhängig. Durch exogene Schocks wie Kriege, Terroranschläge, Staatspleiten, Währungs- und Zinsrisiken, Handelsbarrieren sowie Pandemien kann diese negativ beeinflusst werden, was auch auf die Gesellschaft Auswirkungen haben kann.

Steigende Personalkosten sowie die Verschärfung des Fachkräftemangels zu einem Arbeitskräftemangel stellen nach wie vor ein permanentes Risiko dar, dem die Gesellschaft durch stetige Optimierung der Kostenstruktur und Verbesserung der Attraktivität als Arbeitgeber Sorge trägt.

Ein künftiges Risiko kann durch die Abwehr etwaiger Ansprüche aus technischen Schutzrechten unserer Wettbewerber entstehen. Dem begegnet die Gesellschaft mit einer entsprechenden Risikovorsorge.

Die Implementierung neuer sowie die Modernisierung bestehender IT-Systeme ist stets mit Umsetzungsrisiken verbunden, die durch ausgiebige Testphasen und professionelles Projektmanagement minimiert werden.

Trotz rückläufiger Inflationsraten stellen nach wie vor steigende Preise an den Beschaffungsmärkten ein Risiko dar, da diese durch unerwartete Ereignisse sprunghaft wieder ansteigen können. Diesem Risiko wird mit einer konsequenten und permanenten Margenüberwachung und kurzen Laufzeiten bei Kundenaufträgen begegnet.

Die Gesellschaft bedient mit dem Fußpflege- und Kosmetikmarkt wachsende Märkte. Im Fußpflegemarkt ist dies vor allem auf den demographischen Wandel in der westlichen Gesellschaft und im Kosmetikmarkt auf ein steigendes Schönheitsbewusstsein zurückzuführen. Mit innovativen und hochwertigen Produkten sowie bekannten Marken ist die Gesellschaft gut aufgestellt, um die wachsende Nachfrage zu bedienen und seine führende Marktposition zu verteidigen.

Bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht.

 

Karlsruhe, 24. September 2024

Geschäftsführung

Martin La Fontaine

Julian La Fontaine

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