K.D. Feddersen Ueberseegesellschaft mbH
Wendenstraße 18, 20097 Hamburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Patrick Paul Reinhold Siepe seit 23.1.2017 | Prokura |
Sabine Erika Gisela Maria Rasmussen seit 14.4.2014 | Prokura |
André Gnatowski seit 19.12.2012 | Prokura |
Leonard Ernst Brand seit 4.11.2008 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
K.D. Feddersen Stiftung | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
K.D. Feddersen Ueberseegesellschaft mbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Als Außenhandelshaus betreibt die Gesellschaft den Export und Import von chemischen und technischen Erzeugnissen mit den Schwerpunktmärkten Ost- und Südostasien sowie Lateinamerika. In den europäischen Märkten ist die Gesellschaft außerdem in der Distribution von Rohstoffen für die kunststoffverarbeitende Industrie tätig. Außerhalb von Europa wird die Distribution durch die eigenen Niederlassungen der Gesellschaft durchgeführt. Die Aktivitäten der Gesellschaft gliedern sich in die Geschäftsbereiche
II. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen a) Gesamtwirtschaftliche konjunkturelle Entwicklung Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ging in Deutschland im Jahr 2023 um 0,3 % zurück, preis- und kalenderbereinigt betrug der Rückgang 0,1 %. Nachdem die deutsche Wirtschaft in den ersten drei Quartalen in etwa stagnierte, nahm die Wirtschaftsleistung im 4. Quartal 2023 ab. Nach den vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes wurden im Jahr 2023 von Deutschland Waren im Wert von 1.562,0 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 1.352,6 Milliarden Euro importiert. Damit sanken die Exporte um 2,0 % und die Importe um 10,2 % gegenüber dem Jahr 2022. Da die Importe deutlich stärker zurückgingen als die Exporte, hat sich der Exportüberschuss gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt: Die Außenhandelsbilanz schloss im Jahr 2023 mit einem Überschuss von 209,4 Milliarden Euro ab. Im Jahr 2022 war der Saldo vor allem wegen der stark gestiegenen Importpreise für Energie auf den niedrigsten Wert seit dem Jahr 2000 gefallen. Deutliche Rückgänge gab es bei den Ausfuhren insbesondere im Russland-Geschäft mit einem Gesamtminus von fast 40,0 % und im Geschäft mit der Volksrepublik China. Dessen ungeachtet war die Volksrepublik China im Jahr 2023 mit einem Außenhandelsvolumen von 253,1 Milliarden Euro im achten Jahr in Folge Deutschlands wichtigster Handelspartner. Trotz der stark gesunkenen Warenimporte nach Deutschland war China im Jahr 2023 wie schon in den Jahren seit 2015 das mit Abstand wichtigste Lieferland. b) Branchenbezogene Rahmenbedingungen Für den deutschen Außenhandel stellte sich das Umfeld im Jahr 2023 schwierig dar. Die schwache Weltwirtschaft sorgte für wenig Dynamik und geopolitische Konflikte erschwerten die Lage zusätzlich. Logistikrouten wurden durch terroristische Angriffe beeinflusst, was zu deutlich längeren Schiffslaufzeiten und erheblich gestiegenen Logistikkosten führte. Auch setzten sich die Auswirkungen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine in Form von erheblich gestiegenen Energiepreisen weiterhin fort. Das zusätzlich deutlich gestiegene Zinsniveau sowie hohe regulatorische Anforderungen erschwerten die Wettbewerbsfähigkeit deutscher und europäischer Lieferanten. Das weiterhin hohe Preisniveau für Produkte aus europäischer Herstellung mindert die Geschäftsmöglichkeiten in preissensitiven Märkten, insbesondere in Asien und Lateinamerika. Die Marktlage für die von der Gesellschaft gehandelten technischen Produkte und Rohmaterialien stellte sich in den Hauptabsatzmärkten wenig dynamisch dar und beeinflusste die Nachfrage negativ. Der für die Gesellschaft umsatzmäßig größte Absatzmarkt China war im Jahr 2023 von der weiterhin anhaltenden Immobilienkrise und der sich nach der Beendigung der Null-Covid-Politik nur langsam belebenden Binnenkonjunktur sowie einer schwachen Auslandsnachfrage geprägt. Dies hatte im Berichtsjahr deutliche Auswirkungen auf die Nachfrage nach technischen Produkten und Rohmaterialien der inländischen Kunden der Gesellschaft und somit auf die Geschäftsmöglichkeiten in China. Auch in den weiteren Schlüsselregionen Südostasien und Lateinamerika sah sich die Gesellschaft einer vergleichsweisen schwachen Nachfrage gegenüber, was im Wesentlichen mit der mangelnden Wettbewerbsfähigkeit von Produkten aus europäischer Herstellung zusammenhing. Zusätzlich wirkte sich eine schwache Nachfrage aus den Hauptabnahmemärkten USA und Europa negativ auf die Geschäftsentwicklung - insbesondere in Südostasien - aus. Die kunststoffverarbeitende Industrie in Deutschland verzeichnete im Jahr 2023 einen Rückgang der Umsätze um etwa 6 %, was zum einen auf die stark gefallenen Rohstoffpreise zurückzuführen ist, zum anderen auf die schwache Konjunktur und reduzierte Auftragseingänge. Zumeist wurden kurzfristige Bedarfe der Kunden gedeckt, während langfristige Planungen kundenseitig nicht vorlagen, was die Prognosen bezüglich der Bevorratung erschwerte. Insbesondere aus dem Automobilbereich war im Berichtsjahr eine deutliche Reduzierung der Projektanfragen inländischer Kunden zu verzeichnen. Auch in den anderen europäischen Absatzmärkten der Gesellschaft spiegelte sich diese Entwicklung wieder und führte zu einer deutlich reduzierten Nachfrage nach Rohstoffen für die kunststoffverarbeitende Industrie. c) Entwicklung der Tochterunternehmen Die branchenspezifischen Rahmenbedingungen des Jahres 2023 hatten auch maßgeblichen Einfluss auf die Umsatz- und Ertragsentwicklung der Tochtergesellschaft K.D. Feddersen Vietnam Co., Ltd. Das Wirtschaftswachstum Vietnams verlangsamte sich im Jahr 2023 auf 5,1 %, verglichen mit einem Anstieg von 8,0 % im Vorjahr, bedingt durch eine schwache globale Nachfrage und einem Rückgang der öffentlichen Investitionen. Die Wachstumsrate blieb somit hinter dem Regierungsziel von 6,5 % zurück, lag jedoch über dem Durchschnitt der ASEAN-5 (Indonesien, Malaysia, Philippinen, Singapur und Thailand), welches aktuell auf 4,2 % geschätzt wird. Die Exporte aus Vietnam fielen in 2023 um 4,4 % gegenüber dem Vorjahr auf 355,5 Mrd. USD. Insbesondere die geringere Nachfrage aus den Hauptexportmärkten USA und der EU, die zusammen 42,0 % der Warenausfuhren Vietnams ausmachen, führte zu diesem Rückgang. Von dieser Entwicklung konnte sich auch die Geschäftstätigkeit der K.D. Feddersen Vietnam Co., Ltd. nicht abkoppeln, die im Vorjahresvergleich einen Umsatzrückgang von insgesamt 21,2 % verzeichnete. Insbesondere das Spezialchemikaliengeschäft der Tochtergesellschaft war von der rückläufigen Nachfrage und dem starken Verdrängungswettbewerb im Markt betroffen. Aufgrund des hohen Preisniveaus europäischer Hersteller konnten vor allem Lieferanten aus dem asiatischen Raum im Jahresverlauf deutlich wettbewerbsfähiger anbieten und Marktanteile dazugewinnen. Im 4. Quartal des Berichtsjahres zeichnete sich eine Erholung der Nachfrage in den Hauptexportmärkten USA, Japan und der EU ab, so dass sich zusätzliche Geschäftsmöglichkeiten im vietnamesischen Markt realisieren ließen. Auch war die Lieferantenseite aufgrund der schwachen Konjunktur in Europa zunehmend bereit, mit Sondermaßnahmen auf den asiatischen Verdrängungswettbewerb zu reagieren. III. Ertragsentwicklung Insgesamt erwirtschaftete die Gesellschaft im Jahr 2023 einen Umsatz von T€ 49.751 und verzeichnete somit im Vorjahresvergleich einen Rückgang von 28,3 %. Hauptursächlich für den Umsatzrückgang in sämtlichen Absatzregionen der Gesellschaft waren die stark rückläufigen Absatzpreise, die bei einigen Produkten um bis zu 50,0 % fielen. In Lateinamerika und Asien mussten deutliche Umsatzrückgänge hingenommen werden. Im größten Einzelmarkt der Gesellschaft, der Volksrepublik China ging der Umsatz um 25,3 % zurück. Auch im Schlüsselmarkt Vietnam fiel der Umsatz um T€ 1.458, bedingt durch die stark reduzierte Exporttätigkeit der vietnamesischen Kunden in die Hauptmärkte USA, Europa und Japan. Obwohl der Mengenabsatz der Gesellschaft vereinzelt in den Regionen Europa sowie Nordamerika mit 23,4 % und 16,5 % im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden konnte, fiel der Umsatz um 12,4 % bzw. 22,5 %. Ursächlich hierfür war der starke Verfall der Rohstoffpreise im Polymerbereich, der sich auf die Absatzpreise niederschlug. Im Markt Australien verzeichnete die Gesellschaft einen Rückgang des Umsatzes um 13,7 %. Der Rohertrag konnte aufgrund der schwachen Konjunktur in den Schlüsselmärkten der Gesellschaft und dem deutlichen Umsatzrückgang nicht auf dem Vorjahresniveau gehalten werden und fiel um 15,1 %. Auch gegenüber der Planung war ein Rückgang des Rohertrags zu verzeichnen. Die Rohertragsmarge konnte aufgrund des im Vergleich mit dem Umsatz überproportional rückläufigen Materialaufwands um 1,8 Prozentpunkte gesteigert werden. Der Personalaufwand hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 7,2 % erhöht und liegt somit geringfügig über Plan (6,7 %). Der Anstieg der Erträge aus Beteiligungen basiert auf einer Dividendenzahlung aus der Beteilung an der Hamburg Trading Corp., Philippinen. Die Veränderung des Finanzergebnisses ist im Wesentlichen auf eine Teilwertabschreibung auf den Beteiligungsansatz der vietnamesischen Tochtergesellschaft sowie dem generellen Anstieg der Zinsen zurückzuführen. Das EBIT (bereinigt um Beteiligungserträge und außergewöhnliche Aufwendungen und Erträge) sank um T€ 1.478 auf T€ 602. Insgesamt schloss die K.D. Feddersen Ueberseegesellschaft mbH das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von -T€ 871 und damit deutlich unterhalb der positiven Planung von T€ 609 ab. Der Jahresfehlbetrag ist dabei maßgeblich auf die Teilwertabschreibung auf den Beteiligungsansatz der vietnamesischen Tochtergesellschaft zurückzuführen. Im Jahresdurchschnitt wurden von der Gesellschaft 24 Mitarbeitende beschäftigt. Die Gesellschaft bildet Betriebswirte im Außenhandel sowie Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement aus. Feste Bestandteile der Ausbildung sind dabei Betriebspraktika und Projektarbeiten in den Auslandsniederlassungen der Gesellschaft. Schulungen aller Mitarbeiter werden in regelmäßigen Abständen und bedarfsspezifisch organisiert und durchgeführt. IV. Vermögens- und Finanzlage Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft ist im Vergleich zum Vorjahr um 3,1 Prozentpunkte auf 33,2 % gestiegen. Begründet ist dies im Wesentlichen durch einen Rückgang der Bilanzsumme infolge niedrigerer Finanzanlagen, Vorräte und Forderungen. Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich im Vorjahresvergleich um 22,9 % auf T€ 14.934 verringert. Obwohl sich der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit auf T€ 2.091 (Vorjahr: T€ 1.604) belief, reduzierte sich der Finanzmittelbestand um T€ 651 zum Vorjahr. Ursächlich hierfür ist die Rückzahlung von Gesellschafterdarlehen. V. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Unternehmensstrategie begleitend, wurden geeignete Kennzahlen als Steuerungsgrößen definiert. Hinsichtlich seiner Aussagekraft wurde als finanzielle Steuerungsgröße primär das EBIT (bereinigt um Beteiligungserträge und außergewöhnliche Aufwendungen und Erträge) heran-gezogen. VI. Risiken und Chancen zukünftiger Entwicklungen a) Risikobericht Das wirtschaftliche und politische Umfeld, in dem die K.D. Feddersen Ueberseegesellschaft mbH agiert, bleibt weiterhin beanspruchend. Ursächlich hierfür ist die kriselnde Weltwirtschaft sowie die globale Nachfrageschwäche, der sich der deutsche Außenhandel gegenübersieht. Kontinuierlich zugenommen hat in den vergangenen Jahren der Einfluss geopolitischer Krisen auf die Geschäftstätigkeit. Die anhaltenden Angriffe der Huthi-Milizen auf Handelsschiffe im Roten Meer führen zu deutlich längeren Transportzeiten sowie steigenden Frachtraten. Die sich verschärfenden Spannungen zwischen China und den USA wirken sich durch Handelsbeschränkungen bereits heute auf die Weltwirtschaft aus. Noch offen ist, welche Auswirkungen sich aus der aktualisierten China-Strategie der Bundesregierung für die Bearbeitung des chinesischen Marktes und den Umgang mit Unternehmen aus China ergeben werden. Für den für die Gesellschaft wichtigen Markt China wird für die kommenden Jahre vom IWF ein reduziertes Wachstum prognostiziert. Ursächlich hierfür ist die sich fortsetzende Immobilienkrise sowie bisher ausbleibende marktwirtschaftliche Strukturreformen. Auch die hohen Zinskosten dämpfen die Nachfrage und Investitionstätigkeit im Inland und den ausländischen Absatzmärkten der Gesellschaft. Insbesondere in den lateinamerikanischen Märkten beeinflussen zusätzlich vergleichsweise hohe Inflationsraten den Konsum. Regulatorische Maßnahmen wie das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz drohen Zugänge zu Märkten und Regionen zu beschränken. Der administrative Aufwand wird dadurch weiter zunehmen und zu deutlich höheren Kosten bei der K.D. Feddersen Ueberseegesellschaft mbH führen, die aufgrund des wettbewerbsintensiven Marktumfelds nicht vollumfänglich an die Kunden weitergegeben werden können. Zu den Risiken zählt auch, dass Kunden aufgrund der Anforderungen des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes Waren aus bestimmten Ländern oder Regionen generell nicht mehr nachfragen, um Nachweispflichten und Haftungsrisiken zu vermeiden. Ein zunehmendes Problem ist die fehlende Wettbewerbsfähigkeit deutscher und europäischer Produktionsunternehmen im internationalen Vergleich. Hohe Energiepreise, Fachkräftemangel und erhebliche Bürokratiebelastungen beeinträchtigen die Wettbewerbsfähigkeit von Rohstoffen und chemischen Erzeugnissen aus europäischer Produktion und führen insbesondere in den asiatischen und lateinamerikanischen Märkten zu einer Verdrängung durch Produkte aus asiatischer Herstellung, die sich in ihrer Produktqualität kontinuierlich verbessern. Daher verlagern immer mehr europäische Unternehmen ihre Produktion an "Best-Cost-Standorte" in Osteuropa und Asien, was den Materialbedarf und somit die Nachfrage in diese Regionen verschiebt. Ein zusätzliches Risiko ist die Preisvolatilität und schwankende Verfügbarkeit bei Rohstoffen und chemischen Produkten sowie die zunehmend kurzfristige Bedarfsplanung der Kunden. Dies erschwert die Einkaufsplanung, Lagerhaltung und Möglichkeit der Just-in-time Belieferung der Kunden in erheblichem Maße. Auch drängen asiatische Rohstoffhersteller verstärkt mit direkten Vertriebsstrukturen auf den europäischen Markt. Dies beeinflusst die Distributionsaktivitäten der Gesellschaft und führt zu rückläufigen Margen. Ein zunehmendes Problem ist der Mangel an ausgebildeten Fachkräften in den Auslandsniederlassungen und Repräsentanzen der Gesellschaft. Ausgeschriebene Stellen können oftmals erst nach mehreren Anläufen besetzt werden, wobei die marktüblichen Gehälter für Fachpersonal in Asien und Lateinamerika weiter stark steigen. Die Unternehmensleitung erwartet daher für die Zukunft einen weiteren Anstieg des Personalaufwands sowie der Kosten der Auslandsniederlassungen. b) Chancenbericht Für den weiteren Ausbau der Distributionsaktivitäten wird in den südostasiatischen Märkten sowie in Lateinamerika Potential gesehen. Insbesondere in Indonesien und Vietnam wird von einer weiteren Zunahme der ausländischen Direktinvestitionen ausgegangen, da Produktionsstandorte vermehrt aus China nach Südostasien verlagert werden. Die Gesellschaft geht hier von zusätzlichen Geschäftsmöglichkeiten insbesondere in der kunststoffverarbeitenden Industrie aus. Auch die Philippinen profitieren von dem Trend der Diversifikation der Produktionsstandorte und verzeichnen einen Anstieg der ausländischen Investitionen. Durch die Verstärkung des lokalen Teams sollen im Bereich der Spezialchemikalien zusätzliche Absatzmärkte aufgebaut werden. Im Markt Vietnam werden zusätzliche Chancen im Bereich der metallverarbeitenden Industrie, der Kunststoffverarbeitung sowie der Lebensmittelindustrie gesehen. Das Produktportfolio und die Distributionsaktivitäten werden in den genannten Bereichen deutlich ausgebaut. Genutzt werden dabei die Erfahrungen aus den weiteren Niederlassungen der Gesellschaft. Insbesondere für den Markt Indonesien werden Wachstumschancen im Distributionsbereich gesehen. Mit einem Plus von 10,9 % profitierte Indonesien im Vorjahresvergleich deutlich von den gestiegenen Ausfuhren deutscher Exporteure. Die Gesellschaft plant, der zunehmenden Bedeutung des indonesischen Marktes im Geschäftsjahr 2024 durch eine Erweiterung der lokalen Distributionsstruktur Rechnung zu tragen. Die positive Entwicklung der lokalen Distribution von Spezialchemikalien für die metallverarbeitende Industrie in Brasilien wird durch die Aufnahme zusätzlicher Produkte und Dienstleistungen weiter forciert. Die Erschließung der osteuropäischen Märkte wurde durch die Übernahme einer kleinen Produktionsgesellschaft in Tschechien begonnen und bietet zusätzliches Wachstumspotential für die K.D. Feddersen Ueberseegesellschaft mbH. Zusätzlich zu den von der dortigen Tochtergesellschaft hergestellten Produkten sollen perspektivisch auch Teile des Portfolios der K.D. Feddersen Ueberseegesellschaft mbH in Osteuropa in den Vertrieb aufgenommen werden. Chancen werden auch im Ausbau des mittelamerikanischen Marktes gesehen, insbesondere in Mexiko. Die zunehmenden Investitionen in Produktionsstätten, insbesondere im Automobilbereich, bieten zusätzliche Geschäftsmöglichkeiten für die Gesellschaft. VII. Prognosebericht a) Grundsätzliches Nach Einschätzung der Geschäftsleitung wird sich die Volatilität der letzten Jahre im Welthandel weiterhin fortsetzen. Seit dem Jahr 2022 ist der globale Handel stetig zurückgegangen und sank in 2023 im Vorjahresvergleich um 5,0 %. Zusätzlich zu einer weiterhin schwachen Nachfrage in den bedeutenden Märkten China, Europa und den USA beeinflussen die anhaltenden geopolitischen Konflikte die Entwicklung des Welthandels. Zusätzlich nimmt der Protektionismus in wichtigen Teilen der Welt wie in den USA oder China deutlich zu. Je nach Ausgang der Präsidentschaftswahlen in den USA im November 2024 muss mit weiteren Handelsbeschränkungen gerechnet werden. Die Auswirkungen des Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine werden auch im Jahr 2024 insbesondere für die Unternehmen in der Europäischen Union spürbar sein. Die daraus resultierenden Kostensteigerungen werden weiterhin zu Wettbewerbsnachteilen im internationalen Vergleich führen. Hinzu kommen gestiegene Anforderungen im Bereich der Regulatorik. Das jüngst verabschiedete EU-Lieferkettengesetz erfordert zusätzliches Risikomanagement für die Lieferketten und verursacht nochmals erhöhte administrative Aufwendungen sowie regionale Einschränkungen, die sich auf die Geschäftsmöglichkeiten der Gesellschaft auswirken können. Positiv zu bewerten ist der weltweite Trend einer rückläufigen Inflation, da dieser durch eine daraus resultierende Belebung der Nachfrage nach Konsumgütern zu einer Stimulanz des Welthandels führen kann. Auch von den im Laufe des Jahres 2024 erwarteten Zinssenkungen in der EU und den USA werden positive Impulse für den Welthandel erwartet. b) Tochterunternehmen Die Geschäftsleitung des Tochterunternehmens K.D. Feddersen Vietnam Co., Ltd. geht davon aus, dass sich die Nachfrage in den Hauptexportmärkten der vietnamesischen Kunden der Gesellschaft (USA, Japan, EU und Südkorea) positiv entwickeln wird. Der Rückgang der Inflation in den Märkten sowie die damit üblicherweise verbundenen Zinssenkungen können zu einem Anstieg der konsumgetriebenen Nachfrage führen. Des Weiteren soll der Ausbau des Produktportfolios der Gesellschaft maßgeblich zum weiteren Absatz- und Umsatzwachstum beitragen sowie positiven Einfluss auf das Ergebnis des Tochterunternehmens haben. Insbesondere für die Bereiche der kunststoffverarbeitenden Industrie sowie der Metalloberflächenbehandlung wird von zusätzlichen Geschäftsmöglichkeiten und einem deutlichen Wachstum ausgegangen. c) Zusammenfassung Die Geschäftsführung rechnet für das Geschäftsjahr 2024 vor dem Hintergrund des vorstehend beschriebenen Marktumfelds mit einem Umsatzwachstum von 10,0 %. Es wird hierbei von einem (bereinigten) EBIT in Höhe von T€ 562 und einem positiven Ergebnis ausgegangen. Sämtlichen Planungen der Geschäftsführung liegt dabei die Annahme zugrunde, dass sich die konjunkturellen Fundamentaldaten in den bearbeiteten Märkten nicht grundlegend verändern und die vorstehend beschriebenen Risiken nicht oder nur vereinzelt eintreten.
Hamburg, im April 2024 K.D. Feddersen Ueberseegesellschaft mbH Leonard Brand, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023(Amtsgericht Hamburg, HRB 2791)A. Anwendung des Handelsgesetzbuches Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs-, Bewertungs- und sonstigen Angabevorschriften gemäß §§ 242 - 288 HGB sowie der ergänzend zu berücksichtigenden Vorschriften zur Bilanz gemäß § 42 GmbHG erstellt. Die Gliederung der Bilanz zum 31. Dezember 2023 erfolgt gemäß § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert worden. Darstellung, Gliederung, Ansatz und die Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Bei der Ermittlung der planmäßigen Abschreibungen wurde von den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern ausgegangen. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um bisher aufgelaufene planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden grundsätzlich nach der linearen Methode vorgenommen, wobei von einer Nutzungsdauer von drei bzw. fünf Jahren ausgegangen wird. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen. Die Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Netto-Anschaffungskosten bis € 800 werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Abgang behandelt. Die Anlagegegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung werden über Nutzungsdauern von drei bis 13 Jahren linear abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet, soweit nicht Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert erforderlich sind. Ein niedrigerer Wertansatz wird nicht beibehalten, wenn die Gründe dafür nicht mehr bestehen. Die Waren werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit ihren Nennwerten angesetzt. Soweit erforderlich, werden auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und auf sonstige Forderungen Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Darüber hinaus wird für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,7% auf alle nicht einzelwertberichtigten Forderungen gebildet. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen, wurden als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Die Rückstellungen für Pensionen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelt. Zukünftig erwartete Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 2,00% bei den Renten ausgegangen. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf 1,83% (Vorjahr: 1,78%). Es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren. Gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB wurde das bestehende Deckungsvermögen in Höhe von € 264.789 mit der korrespondierenden Pensionsrückstellung verrechnet. Durch die Änderung der handelsrechtlichen Vorschriften zur Abzinsung von Rückstellungen für Altersvorsorgeverpflichtungen besteht ein Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB n.F. in Höhe von € 7.236. Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen ausreichend Rechnung tragen. Sie sind, wie die Steuerrückstellungen auch, in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Verbindlichkeiten werden zu ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Soweit keine Bewertungseinheit vorliegt, werden Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Kursgewinne werden berücksichtigt, soweit sie Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betreffen. C. Bilanzerläuterungen Entwicklung des Anlagevermögens
(Alle Angaben in €) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von T€ 12 (Vorjahr: T€ 15) ausgewiesen. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Erträge aus der Währungsumrechnung sind in Höhe von T€ 129 (Vorjahr: T€ 503) enthalten. Die periodenfremden Erträge betragen T€ 89 (Vorjahr: T€ 102). Sonstige betriebliche Aufwendungen Aufwendungen aus der Währungsumrechnung sind in Höhe von T€ 164 (Vorjahr: T€ 456) enthalten. Die periodenfremden Aufwendungen betragen T€ 55 (Vorjahr: T€ 36). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Der Zinsanteil der Pensionsrückstellungen ist in Höhe von T€ 17 (Vorjahr: T€ 18) enthalten. E. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Die Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251 i.V.m. 268 Abs. 7 HGB sind nachfolgender Übersicht zu entnehmen. Sie bestehen gegenüber Dritten für die Verbindlichkeiten verbundener Unternehmen. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus diesen Eventualverbindlichkeiten schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Hauptschuldner als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen nicht vor.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB sind der nachfolgenden Übersicht zu entnehmen:
Keine der sonstigen finanziellen Verpflichtungen besteht gegenüber verbundenen Unternehmen. Derivative Finanzinstrumente Am Bilanzstichtag bestanden folgende derivative Finanzinstrumente:
Der Zeitwert entspricht der Einschätzung des Marktwertes durch die Banken, die eigene Wertberechnungen aufgrund der ihnen vorliegenden Marktfaktoren unter Anwendung anerkannter mathematischer Verfahren vorgenommen haben. Die Währungssicherungsgeschäfte wurden in Bewertungseinheiten einbezogen. Bewertungseinheiten Im Geschäftsjahr 2023 wurde folgende Bewertungseinheit gebildet:
Zur Messung der Effektivität der Sicherungsbeziehungen wird die "Critical-Terms-Match-Methode" verwendet. Die gegenläufigen Wertänderungen von Grund- und Sicherungsgeschäft gleichen sich für das Währungsrisiko bis zum Ende des vierten Quartals 2024 (Sicherungszeitraum) voraussichtlich aus. Honorare Abschlussprüfer
Im Konzern gehaltene Anteile Die Anteile an der AKRO-PLASTIC DO BRASIL INDÚSTRIA E COMÉRCIO DE POLÍMEROS DE DESEMPENHO LTDA., Itupeva / Brasilien, werden zusammen mit einem weiteren verbundenen Unternehmen zu 100% gehalten. Angaben zum Anteilsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 HGB
Aufgliederung der Beschäftigtenzahlen Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres Beschäftigten beträgt:
Organe der Gesellschaft Zum Geschäftsführer ist bestellt: Herr Leonard Brand, Hamburg, Kaufmann Aufsichtsrat
Gewährte Gesamtbezüge der tätigen Organmitglieder Gemäß § 286 Abs. 4 HGB erfolgt keine Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung. Die für 2023 gewährten Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betragen € 10.000. Konzernzugehörigkeit Die K.D. Feddersen Ueberseegesellschaft mbH ist ein verbundenes Unternehmen der K.D. Feddersen Holding GmbH, Hamburg, und wird in deren Konzernabschluss, der in elektronischer Form beim Betreiber des Bundesanzeigers unter HRB 35316, Amtsgericht Hamburg, offengelegt wird, einbezogen.
Hamburg, den 3. April 2024 K.D. Feddersen Ueberseegesellschaft mbH Leonard Brand Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde am 3. Mai 2024 festgestellt. Der Jahresabschluss wurde wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die K.D. Feddersen Ueberseegesellschaft mbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der K.D. Feddersen Ueberseegesellschaft mbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der K.D. Feddersen Ueberseegesellschaft mbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 3. April 2024 TREUHANSA
GmbH Doctores Völschau
Bert Schiersmann, Wirtschaftsprüfer Rolf Rosenkranz, Wirtschaftsprüfer |
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Hammonia Ueberseehandel GmbH
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TRANSEURASIA GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit chemischen Erzeugnissen
Norddeutsche Ueberseegesellschaft in Hamburg m.b.H.
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
K.D. Feddersen Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Allgemeinbildende Schulen des Sekundarbereichs I
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Wärme- und Kältehandel
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Betrieb von Einrichtungen für kunstschaffende Tätigkeiten und darstellende Künste a. n. g.
Mobile Gastronomie auf Jahrmärkten u. Ä.
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Einzelhandel mit Wohnmöbeln
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Architekturbüros für Garten- und Landschaftsgestaltung
Beteiligungsgesellschaften
Picsure GmbH
78mErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Großhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Fonska GmbH
78mGroßhandel mit Roh- und Schnittholz
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Großhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik
PEAG GmbH
78mHerstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Großhandel mit Werkzeugen und Kleineisenwaren
Sonstige Überlassung von Arbeitskräften
Vermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-Metallhalbzeug
Tätigkeiten von Versicherungsmaklerinnen und -maklern
Tätigkeiten von Werbeagenturen
Smilory GmbH
78mHerstellung von Körperpflegemitteln und Duftstoffen
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Vermittlung von Arbeitskräften
Großhandel mit Anstrichmitteln
Beteiligungsgesellschaften
Private Wach- und Sicherheitsdienste für Veranstaltungen
MSTC GmbH
78mGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Noral GmbH
78mHerstellung von Lampen und Leuchten
OPSWAT GmbH
78mLuftsicherheitsdienste
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Bekleidung und Bekleidungszubehör
Erbringung von Logistikdienstleistungen
CTS OM GmbH
78mHerstellung von Turbinen
t-next GmbH
78mErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Großhandel mit Mehl und Getreideprodukten
Private Wach- und Sicherheitsdienste für Veranstaltungen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur Verteilung
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Großhandel mit chemischen Erzeugnissen
Großhandel mit Mehl und Getreideprodukten
Sonstige Überlassung von Arbeitskräften
Sonstige mobile Gastronomie
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Großhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Bauträger für andere Gebäude und Bauwerke
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Reparatur und Instandhaltung von zivilen Schiffen, Booten und Yachten
Beteiligungsgesellschaften
Bauträger für Wohngebäude
Personenbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt
Arimo GmbH
78mTätigkeiten von Werbeagenturen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Vermittlung von Arbeitskräften
Inkster GmbH
78mGroßhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln
Großhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und Gewürzen
Plusawa GmbH
78mGroßhandel mit Roh- und Schnittholz
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Vermietung von Wasserfahrzeugen
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Herstellung von Personenkraftwagen und Personenkraftwagenmotoren
Aufstiegsfortbildung, Schulen der beruflichen Fortbildung
Großhandel mit Getränken
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Großhandel mit Photovoltaikmodulen
Sonstige Überlassung von Arbeitskräften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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