Innight Express Management GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Maurice Reinshagen seit 28.6.2024 | Prokura |
Alexander Kohnen seit 25.5.2023 | Geschäftsführer |
Heike Guthardt seit 25.5.2023 | Prokura |
Domenika Nowak seit 18.12.2018 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Groupe Sterne SAS | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
nox Germany GmbH (vormals: Innight Express Germany GmbH)LangenfeldJahresabschluss zum 31. Dezember 2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023nox Germany GmbH (vormals: Innight Express Germany GmbH), LangenfeldDarstellung der Gesellschaft Die nox Germany GmbH, vormals lnnight Express Germany GmbH (im Folgenden "Gesellschaft" genannt), ist nach interner Statistik Marktführer für flächendeckende Nachtexpress-Logistikdienstleistungen in Deutschland sowie in Kooperation mit europäischen Verbundunternehmen und externen Partnern in Europa. Die Gesellschaft ist auf den After-Sales-Logistikbereich - hier: das Distributionssegment - spezialisiert und bietet für gewerbliche Kunden Ersatzteillogistik sowie ergänzende Logistikdienstleistungen vor und nach dem Transport an. Die Gesellschaft unterhält bundesweit 21 Depots und Hubs und wird vom Verwaltungssitz in Langenfeld (Rheinland) geführt. Die Gesellschaft sowie als auch alle weiteren Gesellschaften der sog. nox-Gruppe (nox Austria GmbH, nox Belgium NV, nox NighttimeExpress Netherlands B.V.) befinden sich im Eigentum der GROUPE STERNE Société par actions simplifiée, Bordeaux/Frankreich. Gesamtwirtschaftliche Lage Im Jahr 2023 sank das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Der wirtschaftliche Einbruch in Folge des Ukraine-Krieges und der Corona-Krise sowie zunehmend ersichtlichen strukturellen Defiziten führte zu einer gesamtwirtschaftlich herausfordernden Lage. Die Energiepreise normalisierten sich nach den starken Steigerungen der Vorjahre zunehmend, dennoch blieb die Inflationsrate mit 5,9 % weiterhin auf einem außergewöhnlichen Niveau. Die Erhöhung des Mindestlohns von EUR 10,45 auf zunächst EUR 12,00 zum 1. Oktober 2022 führte im Gesamtjahr 2023 zu einer deutlichen Belastung der Wirtschaft und befeuerte den Preisauftrieb weiter. Kaufkraftverluste führten in der Bevölkerung weiterhin zu einem rückläufigen Konsum (-0,8 % zum Vorjahr). Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. Insgesamt konnte aber zunehmend ein angespannter Arbeitsmarkt beobachtet werden, auf dem die Suche nach Fachkräften für die Unternehmen zunehmend schwieriger wird und seitens der Bewerber höhere Lohnforderungen durchsetzbar sind. [DESTATIS/Statistisches Bundesamt, "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland", 15.01.2024]. Entwicklung der Branche In 2023 konnte die KEP-Branche (Kurier/Express/Paket) wieder in den Wachstumskurs wechseln. Der Rückgang des Sendungsvolumens aus dem Vorjahr konnte gestoppt werden, obwohl die Kriege in der Ukraine und Nahost weiterhin zu großer Verunsicherung beitragen und Menschen zurückhaltend konsumieren lassen. Trotzdem wuchs der KEP-Markt in Deutschland um 0,6 % auf rund 4,18 Mrd. transportierte Sendungen. [Bundesverband Paket & Express Logistik e.V. (BPEX), "KEP-Studie 2024", Juli 2024, "KEP-Studie 2024 - Analyse des Marktes in Deutschland - Eine Untersuchung im Auftrag des Bundesverbandes Paket und Expresslogistik e.V. (BPEX)] Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren Finanzielle Leistungsindikatoren, die für die Steuerung der Gesellschaft von Bedeutung sind, sind die Umsatzerlöse, die operative Rohertragsmarge (Umsatzerlöse / (Umsatzerlöse ./. Materialaufwand)) sowie das EBITDA (i. V. adjusted EBITDA, d. h. bereinigt um Sondereffekte). Das EBITDA wird definiert als Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Zur Entwicklung dieser Indikatoren wird auf die Ausführungen zum Geschäftsverlauf sowie der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage verwiesen. Bedeutsame nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Ein entscheidender Leistungsindikator für den Erfolg der Gesellschaft ist die Zustellqualität. Bei der Zustellqualität werden die nicht zeitgerecht zugestellten Colli ("Packstücke") mit der Gesamtzahl der Colli verglichen (Anteil der Verfehlungen gegenüber der vertraglichen Leistung). Geschäftsverlauf Die Gesellschaft konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Gesamtumsatz in Höhe von EUR 231,3 Mio. erzielen (Vorjahr EUR 244,7 Mio.). Das Geschäftsjahr 2023 war von einem mengenmäßig deutlich unter der Erwartungshaltung liegendem Verlauf geprägt. Der ungeplante Verlust eines Großkunden im Sektor Automotive im Sommer 2023 sowie eine in allen Kundensegmenten unter der Erwartung liegenden Mengenentwicklung haben den Geschäftsverlauf nachhaltig beeinflusst. Der Umsatzrückgang ist aufgrund eintretender Mengenverluste und eines tiefer eintretenden Dieselpreises, welcher sich aufgrund von Dieselfloater-Abrechungssystemen negativ auf die Umsatzerlöse, nicht jedoch auf die Rohertragsmarge, auswirkt, zurückzuführen. Während der Dieselpreis im Jahr 2022 noch bei EUR 1,91 lag, waren es im Geschäftsjahr 2023 nur noch EUR 1,77. Die im Vorjahr prognostizierte Umsatzsteigerung um 2,0 % konnte somit nicht erreicht werden. Aufgrund der weiterhin historisch hohen Inflation - überproportional verstärkt durch Knappheiten in wichtigen Beschaffungsmärkten (z. B. Fahrzeuge, Logistikimmobilien, Transportunternehmer, Fahrer, Zeitarbeiter*innen, etc.) - stiegen die Kosten der Gesellschaft deutlich an. Durch den erhöhten Mindestlohn stiegen die Kosten der Gesellschaft insbesondere in den Bereichen Umschlag und Transport zusätzlich an. Die Gesellschaft versuchte diese Steigerungen durch Preismaßnahmen und strukturelle Kosteneinsparungen zu kompensieren, was jedoch nur in Teilen gelang. Der Verlust eines wesentlichen Transportpartners im süddeutschen Raum löste im Mai 2023 deutliche Kostensteigerungen im Bereich der Zustellkosten aus. Auch die Zustellqualität der Gesellschaft war hiervon negativ beeinträchtigt. Ende September 2023 wurde die österreichische Schwestergesellschaft Opfer einer schwerwiegenden Cyberattacke. Im Oktober 2023 konnte die Gesellschaft selbst zahlreiche Cyberattacken erfolgreich abwehren. In der Folge wurden unmittelbar massive Investitionen in die Cybersicherheit der Gesellschaft getätigt. Im Rahmen eines durchgeführten Austauschs der gesamten Scanner-Infrastruktur der Gesellschaft konnte insbesondere im Monat Oktober und November den Kunden nicht die gewohnte Datentransparenz geboten werden. Der Austausch der Scanner führte nach Einschätzung des Managements ab Dezember 2023 bereits zu einer deutlichen Steigerung der Datentransparenz und erhöhte insgesamt die Dienstleistungsqualität. Im Jahr 2023 wurden mit dem Umzug des Standorts Hilden nach Duisburg und der Schließung des Standort Weinheims und folgender Verlagerung der Aktivitäten nach Groß-Gerau massive Veränderungen an der Struktur des Netzwerks der Gesellschaft vorgenommen. Hierdurch konnten für das Jahr 2024 eine günstigere Kostenbasis vorbereitet werden. Ende März 2023 wurde das Geschäftsfeld der ehemaligen PGG (2022 auf die nox verschmolzen) aufgrund der hohen Verluste aufgegeben. Dies hat für die Gesellschaft zukünftig einen positiven Einfluss auf das Geschäftsergebnis. Ebenfalls wurden im Dezember 2023 die Tankkarten, die den Transportunternehmern zur Verfügung gestellt wurden, zurückgefordert. Dies hat den Vorteil, dass die Gesellschaft nicht mehr in Vorfinanzierung treten muss und somit ein Liquiditätsvorteil geschaffen wird. Der Großteil der Effekte aus dem Einziehen der ARAL Tankkarten ergibt sich allerdings erst im Folgejahr 2024. Mit dem Wechsel der Geschäftsführung im Mai 2023 wurden die Restrukturierungsaktivitäten der Gesellschaft noch einmal deutlich beschleunigt. Die Gesellschaft fokussierte ihre Strategie auf die Zustellung von Sendungen für B2B-Kunden und entschloss sich weitgehend aus dem B2C-Markt zurückzuziehen. Die Gesellschaft definierte einen neuen Premium-Anspruch und begann nachhaltige Investitionen in qualitätsverbessernde Maßnahmen zu tätigen. So wurde ab Herbst mit der Einführung von Lean Management begonnen. Durch eine neue, flachere Organisationsstruktur wird die Entwicklungsdynamik der Gesellschaft nach Einschätzung des Managements weiter verbessert. Ertragslage Durch die Auswirkungen der geringeren Binnennachfrage auf die Gesellschaft ist der Umsatz auf EUR 231,3 Mio. gegenüber EUR 244,7 Mio. im Vorjahr gesunken. Die Entwicklung der Umsatzerlöse liegt somit unterhalb der Erwartungen des Vorjahres, die von einem Anstieg der Umsatzerlöse in Höhe von 2,0 % ausgingen. Der Rückgang der Umsatzerlöse resultiert im Wesentlichen geringeren Transportmengen bei einem geringen Absatzpreis. Die Rohertragsmarge steigt auf 27,7 % (Vorjahr 24,1 %). Die verbesserte Rohertragsmarge resultiert aus im Vorjahr unterjährig eingeführten Dieselfloater-Abrechungssystemen sowie erfolgreichen Preismaßnahmen. Durch die verbesserte Rohertragsmarge erhöhte sich der Rohertrag (Umsatzerlöse ./. Materialaufwendungen) von EUR 59,1 Mio. im Vorjahr auf EUR 64,0 Mio. Der im Vorjahr prognostizierte Anstieg der Rohertragsmarge von 4,3 % konnte nicht vollständig realisiert werden. Die sonstigen betrieblichen Erträge sanken im Vergleich zum Vorjahr von EUR 4,1 Mio. auf EUR 4,0 Mio. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus weitbelasteten Schadenfällen in Höhe von EUR 1,1 Mio. (Vorjahr EUR 1,4 Mio.) Der Personalaufwand belief sich im Geschäftsjahr auf EUR 38,4 Mio. (Vorjahr EUR 37,9 Mio.). Der unterjährige Anstieg des Personalaufwands resultierte aus Neueinstellungen sowie aus Lohn- und Gehaltserhöhungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr von EUR 30,6 Mio. auf EUR 31,4 Mio. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist insbesondere auf höhere Fremdleistungen in Höhe von EUR 1,7 Mio., denen im Wesentlichen Rückgänge bei den laufenden Fahrzeugkosten (EUR 0,5 Mio.) und Schadensfällen (EUR 0,3 Mio.) aufgrund des gesunkenen Auftragsvolumen gegenüberstehen, zurückzuführen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen ("EBITDA") beträgt im Geschäftsjahr 2023 EUR -1,8 Mio. (Vorjahr EUR -5,3 Mio.). Das verbesserte EBITDA resultiert maßgeblich aus dem höheren Rohertrag aufgrund der verbesserten Rohertragsmarge. Der Jahresfehlbetrag beträgt EUR -4,1 Mio. (Vorjahr EUR -7,5 Mio.). Das geplante Adjusted-EBITDA in einer Bandbreite zwischen EUR 1,6 Mio. und EUR 2,0 Mio. wurde deutlich unterschritten und beträgt zum Ende des Geschäftsjahres 2023 EUR -0,2 Mio. Die Planverfehlung resultiert aus den höheren Personalkosten und höheren sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Vermögenslage Das Aktivvermögen der Gesellschaft ist bei einer Bilanzsumme von EUR 28,6 Mio. (Vorjahr EUR 38,6 Mio.) gekennzeichnet durch das Anlagevermögen mit EUR 5,3 Mio. (Vorjahr EUR 5,1 Mio.), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 7,8 Mio. (Vorjahr EUR 10,6 Mio.), den liquiden Mitteln von EUR 1,2 Mio.(Vorjahr EUR 5,1 Mio.), sowie den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von EUR 13,6 Mio. (Vorjahr EUR 10,1 Mio.). Der Posten "I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände" hat sich im Vergleich zum Vorjahr um EUR 0,6 Mio. erhöht. Dies ist insbesondere auf die Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (EUR 2,8 Mio.) sowie den Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände (EUR 3,5 Mio.) zurückzuführen. Die sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich insbesondere aus der Forderung aus der Kapitalerhöhung gegenüber die Innight Express Management GmbH in Höhe von EUR 4,0 Mio. Zum Rückgang der liquiden Mittel wird auf die Ausführungen zur Liquiditätslage verwiesen. Durch den Jahresfehlbetrag des abgelaufenen Geschäftsjahres sowie durch die im Anhang beschriebenen Kapitalmaßnahmen weist die Gesellschaft zum Bilanzstichtag ein Eigenkapital in Höhe von EUR 0,7 Mio. aus (Vorjahr EUR -6,9 Mio.). Die Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 2,1 Mio. von EUR 16,6 Mio. im Vorjahr auf EUR 14,5 Mio. im Geschäftsjahr 2023 resultiert aus Stichtagseffekten. Die deutliche Abnahme der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von EUR 10,2 Mio. auf EUR 2,1 Mio. resultiert im Wesentlichen aus der Umwandlung zugunsten der Kapitalrücklage der im Vorjahr als sonstige Verbindlichkeiten ausgewiesenen Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Liquiditätslage Im Geschäftsjahr wurden Investitionen ins Anlagevermögen in Höhe von EUR 1,9 Mio. getätigt. Diese Investitionen betreffen Investitionen in die Modernisierung der IT-Infrastruktur sowie Anschaffungen in den Niederlassungen. Die Gesellschaft weist im Geschäftsjahr einen negativen operativen Cashflow von EUR 4,7 Mio. aus. Im Vergleich zum Vorjahr stellt dies eine Verbesserung des operativen Cashflows um EUR 2,2 Mio. dar. Die geringeren Zahlungsabflüsse aus der operativen Geschäftstätigkeit sind im Wesentlichen auf das im Vergleich zum Vorjahr deutlich bessere Jahresergebnis (EUR -4,1 Mio. im Vergleich zu EUR -7,5 Mio. im Vorjahr). Zum Bilanzstichtag betrug das Nettoguthaben gegenüber dem Factor (Bankguthaben auf dem Factoringkonto minus Verbindlichkeit gegenüber dem Factor) EUR 9,1 Mio. (Vorjahr EUR 10,7 Mio.). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit hat sich im Vergleich zum Vorjahr um EUR 1,4 Mio. auf EUR -1,9 Mio. verringert. Der Rückgang ist insbesondere auf Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von EUR 1,9 Mio. zurückzuführen. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf EUR 2,6 Mio. Hierin enthalten sind EUR 4,0 Mio. aus einer Einzahlung in die Kapitalrücklage seitens der Gesellschafterin im Zusammenhang mit der rückwirkend zum 31. Dezember 2023 vorgenommen Kapitalmaßnahmen. Dem gegenüber standen eine Darlehenstilgung in Höhe von EUR 1,0 Mio. sowie gezahlte Zinsen in Höhe von EUR 0,4 Mio. Der Finanzmittelfonds hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 von EUR 5,1 Mio. im Vorjahr auf EUR 1,2 Mio. verringert. Zum Bilanzstichtag bestehen nicht in Anspruch genommene, frei verfügbare Kreditlinien in Höhe von EUR 1,0 Mio. (Vorjahr EUR 0,0 Mio.). Voraussichtliche Entwicklung Die deutsche Wirtschaft kommt nicht so schnell in Fahrt wie erwartet. Laut neuester Konjunkturprognose des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) wird die Wirtschaftsleistung im laufenden Quartal weiter schrumpfen. Danach geht es zwar graduell bergauf, wenn bei Unternehmen und Verbraucher*innen die trübe Stimmung angesichts ungewisser Zeiten schwindet. Dennoch dürfte im Gesamtjahr 2024 nur ein Nullwachstum zu Buche schlagen. Im kommenden Jahr zieht der Aufholprozess an: Insbesondere eine immer bessere Konsumlaune der privaten Haushalte, aber auch steigende Ausrüstungsinvestitionen werden wohl 2025 für einen Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts um 1,2 % sorgen. Trotzdem dürfte selbst Ende 2025 die Output-Lücke noch immer negativ sein. [Pressemitteilung des DIW vom 7. März 2024] So geht vom russischen Angriffskrieg in der Ukraine weiterhin ein Eskalationspotenzial aus. Obwohl die Inflation sich in 2024 in den ersten 6 Monaten bei ca. 2,2 - 2,3 % eingependelt hat und damit weitgehend normalisiert, bleibt weiterhin ein hohes Zinsniveau seitens der EZB bestehen, was die gesamtwirtschaftliche Entwicklung voraussichtlich weiter dämpfen wird. Weiterhin hohe Energiekosten, stark steigende Kosten für Umsetzung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen, deutlich gestiegene Aufwände für die Umsetzung bürokratischer Anforderungen sowie nationaler und europäischer Richtlinien und Gesetze (EU DataAct, NIS2) belasten die Wirtschaft und dämpfen Investitionstätigkeiten. Die Aussichten für die KEP-Branche sind verhalten positiv. Mit zunehmender wirtschaftlicher Erholung werden auch wieder Mengenzuwächse im KEP-Segment erwartet. Dennoch wird die Entwicklung der Branche durch weiterhin sehr hohe Energiekosten, stark ansteigende Mindestlöhne, höhere Kosten für den Erwerb und Betrieb von Fahrzeugen sowie weitere branchenspezifische Kostensteigerungen gebremst. Die Branche wird unausweichlich weiterhin diese Kosten in Form höherer Preise an ihre Kunden weitergeben müssen. Unter Berücksichtigung der für das Geschäftsjahr 2024 erstellten Planung erwartet die Gesellschaft eine stabile Mengenentwicklung bei weiterhin steigenden Preisen. Darüber hinaus wirken sich die zahlreichen Initiativen zur Kompensation auf der Erlösseite wie z. B. konsequente Einführung/Durchsetzung von sog. Diesel-Floater-Abrechnungssystemen, Preismaßnahmen-Umsetzung zum Ausgleich der Inflationsdynamik positiv auf die Geschäftsentwicklung aus. Die Gesellschaft wird konsequent ihr Kostenmanagement verbessern und hierbei insbesondere einen Fokus auf die Optimierung der Netzwerkmarge sowie die kontrollierte Reduktion von Fixkosten legen. Lohnkosten werden im Jahr 2024 weitgehend stabil gehalten Die Gesellschaft prognostiziert für 2024 einen leichten Umsatzrückgang bei einer gleichbleibenden Rohertragsmarge. Das EBITDA wird aufgrund der beschriebenen Einsparungen voraussichtlich zwischen EUR 3,0 Mio. und EUR 7,0 Mio. liegen. Die Gesellschaft plant in Folge von Cyberattacken auf Schwestergesellschaften in Österreich, Belgien und den Niederlanden mit deutlichen Investitionen in die IT-Infrastruktur und insbesondere in den Bereich Cyber Security. Der Austausch der gesamten Scanner-Hardware der nox-Gruppe wird in 2024 finalisiert. Weiterhin werden erhebliche Investitionen in technische Sicherheitseinrichtungen von Hubs und Depots geleistet werden. Die PKW-Flotte der Gesellschaft wird in 2024 zu 1/3 durch moderne vollelektrische Fahrzeuge ersetzt. Ebenso ist geplant die Depotmodernisierung in 2024 konsequent voranzutreiben. Wesentliche Chancen und Risiken Risikomanagementsystem Die Gesellschaft unterhält ein Risikomanagementsystem, dessen Ziel es ist, den wirtschaftlichen Erfolg der Gesellschaft sicherzustellen, etwaige entwicklungsbeeinträchtigende Tatsachen oder bestandsgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und bei Bedarf Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Ein wesentlicher Bestandteil des Risikomanagementsystems ist eine detaillierte Finanz- und Liquiditätsplanung. Die Finanzplanung wird im Rahmen einer rollierenden unterjährigen Planung ("Budget" plus mehrfache "Forecasts") an die Änderungen im Geschäftsverlauf, aktuelle Branchenentwicklung und Veränderungen des wirtschaftlichen Umfelds angepasst. Ferner werden im Rahmen der monatlichen Berichterstattung an die Geschäftsleitung und die Gesellschafter Abweichungen zu den Planzahlen analysiert, um mögliche Risiken in Funktionsbereichen frühzeitig zu erkennen und Maßnahmen einzuleiten. Im Rahmen der Liquiditätsplanung werden darüber hinaus Extremszenarien ("Stress-Szenarien") simuliert, potentielle Auswirkungen auf die Entwicklung der Liquidität analysiert und bei Bedarf Maßnahmen abgeleitet. Das Liquiditätsmanagement wird durch wöchentliche Liquiditätsreporting und Cash-Steuerungs-Meetings optimal gestaltet. Forderungsausfallrisiken werden über ein regelmäßiges Monitoring der individuellen Ausfallrisiken der wesentlichen Kunden bewertet. Durch das bestehende Factoring sind Forderungsausfallrisiken zeitanteilig an den Factor ausgelagert. Zusätzlich verfügt die Gesellschaft über ein integriertes Management System in dessen Rahmen regelmäßige Risikoanalysen zur Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkungen im Risikoeintrittsfall vorgenommen werden. Ergänzt werden diese Analysen durch Mitigationsstrategien der einzelnen Risikocluster. Chancen der zukünftigen Entwicklung Die Gesellschaft ist Teil der nox-Gruppe mit verbundenen Unternehmen in Belgien, Österreich und den Niederlanden und hat somit jederzeit Zugriff auf ein europäisches Netzwerk. Dieses Netzwerk verbindet die Landesgesellschaften und weitere europäische Partner über Grenzen hinweg miteinander und erweitert damit den geographischen Fokus der Gesellschaft auf ganz Europa. Die Gesellschaft hat auch im Berichtsjahr ihre Marktposition im Bereich der Nachtexpress-Logistik gehalten und ist mit einem Umsatz von EUR 231 Mio. und einem Marktanteil von ca. 50 % laut interner Berechnung deutlicher Marktführer. Hieraus ergeben sich u. a. die folgenden Chancen am Markt:
Durch die systematische Analyse der unternehmensinternen Abläufe werden Optimierungspotenziale identifiziert und laufende Effizienzsteigerungen ermöglicht. Risiken mit besonderem Einfluss auf die Unternehmenslage Die folgenden möglichen Risiken könnten die Ergebnisentwicklung der Gesellschaft in den kommenden Jahren negativ beeinflussen. Es bestehen regelmäßig Kontrakt- bzw. Projektrisiken, welche zu Umsatzrückgängen oder gar zum Verlust von Großkunden führen können. Zudem können in Fällen, in denen Verträge vorzeitig gekündigt oder Folgeaufträge über Ausschreibungsverfahren nicht gewonnen werden sowie geringere Ausbringungsmengen unserer Kunden, Leerkosten durch Unterauslastung entstehen. Langfristig wären diese nur durch Anpassungen bei den Niederlassungen, Mitarbeiterzahlen sowie einer Überplanung des Transportnetzwerkes abzufangen. Einkaufsseitig können durch die kurzfristigen Verträge mit Transportunternehmern oder Zeitarbeitsgesellschaften mögliche marktübliche Preissteigerungen, insbesondere vor dem Hintergrund der derzeit stark ansteigenden Treibstoffpreise, entstehen. Solche Risiken werden durch eine ständige monatliche Überwachung beobachtet und analysiert, um hier entsprechend entgegenwirken zu können. Die wirtschaftliche Gesamtlage führt teils zu deutlich sinkenden Auftragsvolumen von Transportunternehmen und zwingt diese teils sehr kurzfristig zur Aufgabe ihrer Tätigkeit. Die Gesellschaft ist in einem solchen Fall dann gezwungen kurzfristig Ersatz für die ausfallende Transportleistung zu finden, teils zu deutlich höheren Kosten. Im Bereich der verschiedenen Niederlassungen der Gesellschaft bestehen regelmäßig objektbezogene Risiken. Im Zusammenhang mit geänderter Nutzung oder Schließung bzw. Verlagerung von Standorten können Verpflichtungen aus Mietverträgen resultieren. Dies hat die Gesellschaft kontinuierlich berücksichtigt. Andererseits bestehen in diesem Bereich aber auch Chancen, welche die Gesellschaft im Rahmen von Verhandlungen über den Abschluss neuer oder die Verlängerung bestehender Mietverträge nutzen kann. Es kann unabhängig von der Einflussmöglichkeit der Gesellschaft zu behördlich angeordneten Standortschließungen kommen, die zu Erschwerungen der betrieblichen Abläufe führen können. Risikomindernd wirkt hier das ausgeprägte Netzwerk über Deutschland hinweg. Eine Standortschließung kann durch andere Standorte kompensiert werden und der operative Betrieb kann weiterhin sichergestellt werden. Hinsichtlich der zukünftigen Entwicklungen beim Mindestlohn, durch den die Gesellschaft über Nah- und Fernverkehrspartner mittelbar betroffen ist, ergeben sich Risiken auf Grund steigender Subunternehmerkosten. Durch den Fachkräftemangel könnte der Umfang der anzubietenden Transportleistungen bzw. umzuschlagenden Colli und damit der Umsatzerlös sinken. Die Gesellschaft begegnet dem Risiko des Fachkräftemangels, indem es seinen Mitarbeitern flexible Arbeitszeiten und Wertschätzung bei einem attraktiven Gehaltsniveau anbietet. Die Gesellschaft verfügt über ein aktives Forderungsmanagement und ein entsprechendes Risikofrühwarnsystem, wodurch Forderungsausfälle auf einem niedrigen Niveau gehalten werden. Um die Gefahr von Ausfällen bei den eingesetzten Transportunternehmern zu verringern, wurde die eingeführte Systematik der Risikobewertung durchgängig fortgeführt und erweitert. Dies dient der Gesellschaft zur Vermeidung von operativen Risiken. Durch die Controlling- und Risikoinstrumente, die in der Gesellschaft fest verankert und einer kontinuierlichen Überprüfung unterworfen sind, werden diese Risiken frühzeitig erkannt und - gegebenenfalls - entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Der Einsatz von Informationstechnologie (IT) stellt eine wichtige Basis für die Geschäftsprozesse dar. Ein Ausfall der IT-Systeme kann zur Unterbrechung der Betriebsabläufe führen. Zudem ist eine deutliche Zunahme von weltweiten Cyber-Angriffen, insbesondere auf Bereiche der kritischen Infrastruktur zu beobachten. Logistikunternehmen sind hiervon zunehmend betroffen. Auch die Gesellschaft wurde im Jahr 2023 vermehrt angegriffen. Ein erhebliches Maß an IT-Investitionen geht zunehmend in die Sicherung von operativen Systemen, den Aufbau sicherer Netzwerkinfrastrukturen sowie den Austausch risikobehafteter Software-Technologien. Zusätzlich werden Mitarbeiter durch Schulungen kontinuierlich zu IT-Security und potenziellen Gefahren durch Cyber-Kriminalität sensibilisiert. Die bislang gemachten Erfahrungen und die Weiterentwicklung des Instrumentariums der Gesellschaft zur Reaktion auf den deutlichen Anstieg der Inflation, haben sich als effektiv erwiesen. Im Rahmen der Krisenbewältigung sind darüber hinaus Maßnahmen entwickelt worden, die den operativen Betrieb sicherstellen. Die zahlreichen Initiativen zur Kompensation auf der Erlösseite wie z. B. konsequente Einführung/Durchsetzung von sog. Diesel-Floater-Abrechnungssystemen, Nutzung von index-basierten Preismodellen (Logistik-Index des BGL e.V.) sowie die konsequente Preismaßnahmen-Umsetzung zum Ausgleich der Inflationsdynamik stabilisieren die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft. Weiterhin passt die Gesellschaft immer dynamischer ihre Netzwerkaktivität an Mengenentwicklungen an, um der wachsenden Marktdynamik besser gerecht zu werden. In Bezug auf die Risiken im Zusammenhang mit einem bedeutsamen Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie einem bestandsgefährdenden Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB verweisen wir auf die Ausführungen im Anhang. Forschung und Entwicklung Das Geschäftsmodell der Gesellschaft umfasst keine Forschung und Entwicklung, so dass die Berichterstattung entfällt. Erklärung zur Unternehmensführung (§ 289a Abs. 4 HGB) Die Gesellschafterversammlung sowie die Geschäftsführung der Gesellschaft haben sich mit der Thematik des Teilhabegesetzes befasst. Beide Organe stehen einer Beteiligung von Frauen in Führungspositionen offen gegenüber. Die gegenwärtige gepflegte Besetzungspolitik der Organe und Führungspositionen beruht auf einer strikten Orientierung an Kenntnissen, Fähigkeiten und fachlicher Eignung und ist grundsätzlich durch Frauen wie durch Männer möglich. Gesellschafterversammlung und Geschäftsführung betrachten dieses Vorgehen als zwingend notwendig. Mit Stichtag der Erstellung dieses Berichts ist in der ersten Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung ist eine Frauenquote von rd. 33 % erreicht. In der zweiten Führungsebene ist eine Frauenquote von 23 % erreicht. Eine Verpflichtung auf die Berücksichtigung weiterer Kriterien sowie von Zielgrößen und Zielerreichungsfristen bis zum 31. Dezember 2024 würde zum gegenwärtigen Zeitpunkt und unter Berücksichtigung der kurzen Historie der Gesellschaft zu einer unverhältnismäßigen Einschränkung bei der Auswahl von Kandidaten und Kandidatinnen führen.
Langenfeld, den 17. Juli 2024 nox Germany GmbH gez. Alexander Kohnen Geschäftsführung Anlage zum Lagebericht Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit (§ 21 EntgTranspG) Mitarbeiterzahlen im Geschäftsjahr 2023 Im Geschäftsjahr 2023 betrug die durchschnittliche Gesamtzahl der Beschäftigten 877 Mitarbeiter, wovon 643 (73,32 %) männlich und 234 (26,68 %) weiblich waren. In FTE betrug der Durchschnitt 643 männlich und 234 weiblich. Bei den männlichen Mitarbeitern teilt sich die Kopfanzahl auf in durchschnittlich 560 Vollzeit- und 84 Teilzeitbeschäftigungen. Bei den weiblichen Mitarbeiterinnen lag die durchschnittliche Anzahl bei 159 Vollzeit- und 75 Teilzeitbeschäftigungen. Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern und deren Wirkungen Folgende Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern wurden ergriffen:
Wirkungen der Maßnahmen: Keine feststellbare Ungleichbehandlung. Maßnahmen zur Herstellung von Entgeltgleichheit für Frauen und Männer
Bilanz zum 31. Dezember 2023der nox Germany GmbH (vormals: Innight Express Germany GmbH), LangenfeldAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023der nox Germany GmbH (vormals: Innight Express Germany GmbH), Langenfeld
Anhang für das Geschäftsjahr 2023nox Germany GmbH (vormals: Innight Express Germany GmbH), LangenfeldAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Allgemeine Angaben einschließlich der Angaben zum Unternehmen Der Jahresabschluss der nox Germany GmbH (vormals: Innight Express Germany GmbH), Langenfeld, wurde nach den §§ 242 ff., 264 ff. des HGB und den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen Der Anhang ist teilweise in TEUR aufgestellt. Die Gliederungen von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung basieren auf den Gliederungsvorschriften nach § 266 und § 275 II HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die nox Germany GmbH, Langenfeld, wies zum Bilanzstichtag vor Kapitalmaßnahmen einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 3.288.462,26 sowie einen Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 4.103.345,29 (i.V. EUR 7.484.983,13) aus. Aufgrund der beschriebenen Gegebenheiten deuten diese auf eine wesentliche Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Aufgrund des bestandgefährdenden Risikos wurde mit Gesellschafterbeschlüssen vom 1. Juli 2024 beschlossen, dass Stammkapital der Gesellschaft im Rahmen einer vereinfachten Kapitalherabsetzung auf EUR 1,00 herabzusetzen und anschließend eine Kapitalerhöhung auf EUR 25.000,00 durch Bareinlage der Gesellschafterin durchzuführen. Beide Maßnahmen erfolgen gem. § 58e GmbHG mit bilanzieller Rückwirkung zum 31. Dezember 2023. Im Rahmen der Kapitalherabsetzung wurde zudem beschlossen die freie Kapitalrücklage der Gesellschaft zwecks Ausgleiches des Jahresfehlbetrags und Verlustvortrags in Höhe von EUR 21.463.490,14 aufzulösen. Im letzten Schritt wurde durch die Gesellschafterin eine Bareinzahlung in Höhe von EUR 4.000.000,00 in die Kapitalrücklage getätigt. Durch diese Maßnahmen wurde die bilanzielle Überschuldung der Gesellschaft aufgehoben und zum 31. Dezember 2023 ein positives Eigenkapital in Höhe von EUR 736.536,74 ausgewiesen. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Im Geschäftsjahr wurden entwickelte Software-Lösungen mit den darauf entfallenen Entwicklungskosten in Form von Fertigungseinzelkosten in Höhe von TEUR 263 als selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände im Anlagevermögen aktiviert. Vom Aktivierungswahlrecht gem. § 248 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. Die selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear über deren betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern von 5 Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Folgende Nutzungsdauern wurden zu Grunde gelegt:
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Zur Risikoabdeckung wurden sowohl Einzelwert- als auch Pauschalwertberichtigungen vorgenommen. Die Pauschalwertberichtigung wurde in Höhe von 1 % des Netto-Forderungsbestands zum Bilanzstichtag gebildet. Die Kassenbestände und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert bewertet. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, insbesondere Versicherungsbeiträge und Lizenzgebühren. Auf die Aktivierung des Aktivüberhangs der latenten Steuern aufgrund von Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen sowie steuerlichen Verlustvorträgen wurde gem. § 274 Abs. 1 HGB verzichtet. Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennbetrag in Höhe von TEUR 25 ausgewiesen. Mit Gesellschafterbeschluss vom 12. September 2024 wurden Gesellschafterdarlehen in Höhe von EUR 7.665.990,14 zu Gunsten der Kapitalrücklage eingebracht. Mit Gesellschafterbeschlüssen vom 1. Juli 2024 wurde beschlossen, dass Stammkapital der Gesellschaft im Rahmen einer vereinfachten Kapitalherabsetzung von EUR 1.000.000,00 auf EUR 1,00 herabzusetzen und anschließend eine Kapitalerhöhung auf EUR 25.000,00 durch Bareinlage der Gesellschafterin durchzuführen. Beide Maßnahmen erfolgen gem. § 58e GmbHG mit bilanzieller Rückwirkung zum 31. Dezember 2023. Im Rahmen der Kapitalherabsetzung wurde zudem beschlossen die freie Kapitalrücklage der Gesellschaft zwecks Ausgleiches des Jahresfehlbetrags und Verlustvortrags in Höhe von EUR 21.463.490,14 aufzulösen. Zudem wurde eine Bareinzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von EUR 4.000.000 getätigt. Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Erwartete künftige Preis- und Kosteneffekte wurden berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze wurden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden, durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Geschäftsvorfälle, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben (wie im Vorjahr) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Der Posten "Forderungen gegen verbundene Unternehmen" beinhaltet wie im Vorjahr ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Diese haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Forderungen gegen Gesellschafter (§ 42 Abs. 3 GmbHG) Gegen die Gesellschafterin bestehen Forderungen in Höhe von TEUR 4.270 (i. V. TEUR 684). Die Forderungen gegen Gesellschafter bestehen ausschließlich aus sonstigen Forderungen. Diese sind in dem Posten "Sonstige Vermögensgegenstände" ausgewiesen und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 25 (i. V. TEUR 1.000). Gemäß § 268 Abs. 8 HGB unterliegt die Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 731 (TEUR 2.609 Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände abzüglich TEUR 778 passive latente Steuern) (i. V. TEUR 1.808) einer Ausschüttungssperre. Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind nachstehende nicht unerhebliche Rückstellungsarten enthalten:
Verbindlichkeiten
Gegenüber der TARGOBANK AG, Mainz, sind bestehende und zukünftige Forderungen aus Lieferungen im Rahmen des Factoring-Vertrags abgetreten. Darüber hinaus sind Bankkonten an die TARGOBANK AG verpfändet. Die Bankkonten weisen zum Bilanzstichtag keinen Saldo auf. Darüber hinaus bestehen außer branchenüblichen Eigentumsvorbehalten keine weiteren Besicherungen. Die bestehende Kreditlinie bei der TARGOBANK AG, Mainz, aus dem bestehenden Sonderfinanzierungskreditvertrag vom 26. November 2018 sowie ergänzender Nachtragsvereinbarung vom 20. Dezember 2021 in Höhe von TEUR 1.000 wurde zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen In dem Posten "Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen" sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 798 (i. V. TEUR 879) enthalten. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultierten aus sonstigen Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG) Gegenüber der Gesellschafterin bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 90 (i. V. TEUR 95). Davon entfallen TEUR 90 auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen sind. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert: Geographisch bestimmter Markt
Die Gesellschaft ist nur im Segment Logistik tätig. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1.102 (i. V. TEUR 1.134) enthalten. Im Wesentlichen entfallen diese mit TEUR 893 (i. V. 667) auf die Auflösung von Rückstellungen. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Gewinne aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 11 (i. V. TEUR 10). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Verluste aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 111 (i. V. TEUR 112). Periodenfremde Aufwendungen Die periodenfremden Aufwendungen betragen TEUR 472 (i. V. TEUR 394) und betrafen im Wesentlichen bezogene Leistungen und betriebliche Aufwendungen aus dem Vorjahr. Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 312 ausgewiesen. Diese betreffen Forderungsverluste in Höhe von TEUR 152 sowie Schadensersatz wegen der Beendigung eines Mietvertrags in Höhe von TEUR 160. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Honorar des Abschlussprüfers Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Honorar gem. § 285 Nr. 17 HGB beträgt insgesamt TEUR 58 für Abschlussprüfungsleistungen sowie TEUR 15 für Steuerberatungsleistungen. Aktive latente Steuern § 285 Nr. 29 HGB Temporäre Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen bei Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten bestehen wie folgt: Aktive latente Steuern
Passive latente Steuern
Bei der Ermittlung der latenten Steuern wurden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Auf die Aktivierung von latenten Steuern in Höhe von TEUR 4.996 für die steuerlichen Verlustvorträge sowie die Passivierung von latenten Steuern in Höhe von TEUR 782 auf die oben genannten temporären Differenzen wurde gem. § 274 Abs. 1 HGB verzichtet. Dabei beruhen die genannten aktiven latenten Steuern für Verlustvorträge auf einem körperschaftsteuerlichen Verlustvortrag von TEUR 19.995 und einem gewerbesteuerlichen Verlustvortrag von TEUR 13.122 bei einem durchschnittlichen Gewerbesteuerhebesatz von 395 %-Punkten und damit einem kombinierten Ertragsteuersatz in Höhe von 29,65 %. Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführervergütung Die Angaben nach § 285 Nr. 9 Buchst. a) HGB unterbleiben in Anwendung des Wahlrechts nach § 286 Abs. 4 HGB. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 39.374. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen aus Miet- bzw. Pacht- und Leasinggeschäfte. Der Vorteil aus Miet- bzw. Pacht- und Leasinggeschäften besteht insbesondere in der geringeren Kapitalbindung. Risiken bestehen in der langfristigen Bindung an die jeweiligen Vertragspartner. Ferner bestehen ggf. zum Ende der jeweiligen Vertragslaufzeiten sowohl Chancen als auch Risiken im Rahmen von Verhandlungen über die Verlängerung der Verträge. Die Verpflichtung aus Miet-, Leasing- und Dienstleistungsverträgen zum Bilanzstichtag bis zum Zeitpunkt der erstmöglichen Kündigung verteilen sich wie folgt:
Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Im Interesse der Schaffung zusätzlichen Finanzierungsvolumens waren am Bilanzstichtag Kundenforderungen im Rahmen eines Factoring Geschäftes abgetreten. Dies führte am Bilanzstichtag nach Abzug aller Einbehalte und sonstigen Vereinbarungen zu abgetretenen Forderungen von TEUR 9.107. Von diesen Mitteln wurden zum Stichtag TEUR 267 in den liquiden Mitteln als abrufbare Mittel ausgewiesen. Risiken im Rahmen dieser außerbilanziellen Finanzierungsform bestehen insbesondere hinsichtlich eines kurzfristig in Abhängigkeit vom Forderungsvolumen schwankenden Finanzierungsvolumens. Darüber hinaus können künftige Bonitätsabstufungen der Kunden zu einem entsprechend niedrigen Finanzierungsvolumen führen. Konzernzugehörigkeit Die nox Germany GmbH, Langenfeld, wird in den Konzernabschluss der GROUPE STERNE Société par actions simplifiée, Bordeaux/Frankreich, einbezogen. Die GROUPE STERNE stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konzernkreis auf. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft in Bordeaux/Frankreich, erhältlich.
Langenfeld, den 17. Juli 2024 nox Germany GmbH gez. Alexander Kohnen Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens der nox Germany GmbH (vormals: Innight Express Germany GmbH), Langenfeld, im Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die nox Germany GmbH (vormals: Innight Express Germany GmbH), Langenfeld Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der nox Germany GmbH (vormals: Innight Express Germany GmbH), Langenfeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der nox Germany GmbH (vormals: Innight Express Germany GmbH), Langenfeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Der gesetzliche Vertreter ist für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelangen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bonn, 17. Juli 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
gez. Tobias Schmelter, Wirtschaftsprüfer gez. Christian Hoffmann, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung des Jahresabschlusses der nox Germany GmbH, Langenfeld, zum 31. Dezember 2023 erfolgte in der Gesellschafterversammlung am 18. Juli 2024. |
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