Babini GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Katrin Helga Krebs seit 29.12.2025 | Prokura |
Dirk Weinelt seit 15.1.2014 | Vorstandsmitglied |
Sebastian Yrjö Küpper seit 15.1.2014 | Vorstandsmitglied |
Gunnar Dr. Becker seit 3.9.2007 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Tagueri AktiengesellschaftHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben Die Tagueri Aktiengesellschaft hat ihren Sitz in Hamburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter HRB 102282 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) und des AktG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert worden. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Darstellung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entspricht der des Vorjahres. 2.1 Anlagevermögen Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßige lineare Abschreibung, angesetzt. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßige lineare Abschreibung, bewertet. Die Abschreibungsdauern der Vermögensgegenstände werden entsprechend den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern festgesetzt, die im Wesentlichen bei drei bis zehn Jahren liegt. Bei Zugängen von beweglichen Anlagegegenständen wird grundsätzlich die volle Abschreibungsrate im Monat des Zugangs in Anspruch genommen. Sofern die Anschaffungskosten Euro 800,00 nicht übersteigen, werden geringwertige Anlagegüter im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit außerplanmäßige Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB erforderlich sind, wird der niedrigere beizulegende Wert am Abschlussstichtag angesetzt. Der zum 1. Januar 2021, sowie die im Laufe des Geschäftsjahres 2022 entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte werden planmäßig über eine Dauer von 10 Jahren abgeschrieben. Diese Nutzungsdauer begründet sich in der voraussichtlichen Bestandsdauer und Stabilität der Unternehmensberatungsbranche und in der voraussichtlichen Tätigkeit der übernommenen Mitarbeiter. 2.2 Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt und erkennbaren Risiken wird durch angemessene Abwertung Rechnung getragen. 2.3 Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine kalendermäßig bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. 2.4 Rückstellungen Für ungewisse Verbindlichkeiten sind Rückstellungen in dem Umfang gebildet worden, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zu ihrer Erfüllung notwendig ist. Alle bis zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken sind berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Bei den passivierten Rückstellungen für Kosten der Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen wurde wegen der Unwesentlichkeit für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von einer Berücksichtigung künftiger Preissteigerungen und einer Abzinsung dieser Verpflichtung abgesehen. 2.5 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 2.7 Geschäftsvorfälle in fremder Währung Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. 3. Erläuterungen zur Bilanz 3.1 Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist auf der nachfolgenden Seite dargestellt. Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023
3.2 Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt Euro 325.000,00 und ist aufgeteilt in 325.000 nennwertlose Stückaktien. 3.3 Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen wie im Vorjahr im wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, Personalkosten und Gewährleistungen. 3.4 Verbindlichkeiten Bis auf das neu im Berichtsjahr hinzugekommene Darlehen in Höhe von TEuro 3.176, welches unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen wird, weisen sämtliche Verbindlichkeiten wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf. Die Restlaufzeit des Darlehens beträgt mehr als fünf Jahre. 3.6 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen TEuro 3.507,52 (Vj. 4.241,78 TEuro). 4. Sonstige Pflichtangaben 4.1 Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer
4.2 Angaben zu den Organmitgliedern Der Vorstand des Unternehmens besteht aus folgenden Personen:
Der Aufsichtsrat des Unternehmens besteht aus folgenden Personen:
Die für die Tätigkeit im Geschäftsjahr den Mitgliedern des Aufsichtsrats gewährten Gesamtbezüge betragen TEuro 0 (Vorjahr TEuro 0). 4.3 Anteilsbesitz Die Anteile an verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3 Nr. 2 HGB wurde hinsichtlich drei unmittelbar gehaltener Anteile an Kapitalgesellschaften angewendet. 4.4 GewinnverwendungsvorschlagUnter Berücksichtigung des Jahresüberschusses des Geschäftsjahres (TEUR 6.410), des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr von TEUR 19.467 ergibt sich für das Geschäftsjahr 2023 ein Bilanzgewinn in Höhe von Euro 25.876.994,90. Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von Euro 25.876.944,90 auf neue Rechnung vorzutragen. 4.5 Bekanntmachungen nach § 20 Abs. 6 AktG Im Berichtszeitraum gab es keine Bekanntmachungen nach §20 AktG. Dem Vorstand sind im Februar 2020 folgende schriftliche Meldungen zugegangen.
Dem Vorstand sind im Juni 2020 folgende schriftliche Meldungen zugegangen:
4.6 Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 21 und betrifft Prüfungsleistungen. 4.7 Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 ist in den Konzernabschluss der Topscale SAS, Labége/Frankreich, als Mutterunternehmen des größten und kleinsten Konzernkreises einbezogen, der im französischen elektronischen Register unter https://www.infogreffe.fr veröffentlicht wird.
Hamburg, 8. Juli 2024 Sebastian Küpper, Vorstand Dirk Weinelt, Vorstand Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen der Gesellschaft Geschäft und Umfeld Geschäftstätigkeit und Organisation Die Tagueri Aktiengesellschaft ist eine spezialisierte Unternehmensberatung und ein Realisierungspartner für die Technologiebranchen. Sie bietet ein umfangreiches Portfolio an Fachwissen und Methoden sowie umfassende Branchenerfahrung in den Bereichen Produkte, Prozesse und Organisationen der Automobil- und Luftfahrtindustrie. Für unsere Partner planen und realisieren wir anspruchsvolle Entwicklungsprojekte und entwickeln komplexe Systeme sowie Systemkomponenten. Die Organisation ist wie folgt strukturiert:
2. Wirtschaftsbericht Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 war das wirtschaftliche Umfeld durch verschiedene Herausforderungen und Chancen geprägt. Die anhaltenden geopolitischen Spannungen und die Nachwirkungen der COVID-19-Pandemie beeinflussten die globalen Märkte und sorgten für Unsicherheit. Trotz dieser volatilen Bedingungen zeigte die deutsche Wirtschaft eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit. Die Inflation blieb auf einem erhöhten Niveau, was zu steigenden Kosten in vielen Branchen führte. Gleichzeitig erholte sich der Arbeitsmarkt weiter, mit einer anhaltend niedrigen Arbeitslosenquote und einer wachsenden Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften, insbesondere im Technologiebereich. Die Beratungsbranche profitierte von der zunehmenden Digitalisierung und dem Bedarf an Transformationsprojekten in Unternehmen. Viele Firmen investierten verstärkt in digitale Lösungen und Nachhaltigkeitsstrategien, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und den wachsenden regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden. In diesem Umfeld konnte unser Unternehmen seine Marktposition durch die Fokussierung auf innovative Dienstleistungen und die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden weiter resilient am Markt positionieren. Die Nachfrage nach unseren Beratungsleistungen in den Bereichen Technologie, Digitalisierung und Prozessoptimierung blieb größtenteils stabil, wodurch wir trotz der wirtschaftlichen Unsicherheiten ein solides Wachstum verzeichnen konnten. Die Weltwirtschaft dürfte nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds 2023 um 2,8% wachsen (2022: 3,4%). Der IWF geht davon aus, dass sich das Wachstum auf 0,8 % im Jahr 2024 und 1,5 % im Jahr 2025 verändert. Die Schwellen- und Entwicklungsländer verzeichneten laut IWF ein Wachstum 2023 von 4,3% Die Wirtschaft in der Eurozone erreichte 2023 nach aktuellen Zahlen ein BIP- Wachstum von 0,4% und wird laut Schätzung des IWFs 2024 0,8% betragen. In Deutschland wuchs das BIP im Verlauf des Berichtsjahres um 0,3% im Vergleich zum Vorjahr. Die Einkommensentwicklung spricht für eine robuste Erholung der privaten Konsumausgaben von nominal 10,9% im laufenden Jahr. Nach Abzug der Preissteigerungsrate dürfte der private Konsum um preisbereinigt 3,6% steigen, nach einem kräftigen Rückgang von 6,0 % im vergangenen Jahr. Die Inflation geht schneller zurück als erwartet und die Arbeitslosigkeit ist in den meisten Regionen auf oder nahe einem Rekordtief. Unternehmen und Haushalte schöpfen Vertrauen. Die weiterhin restriktiven Finanzierungsbedingungen bleiben allerdings spürbar, insbesondere auf den Immobilien- und Kreditmärkten. Luftfahrt Die Passagierzahl an den deutschen Flughäfen ist im Jahr 2023 um 20 % auf insgesamt 197,2 Millionen gestiegen. Gegenüber dem Vor-Corona-Niveau des Jahres 2019 beträgt die Erholungsrate des Luftverkehrs in Deutschland nun 79 %, während das Sitzplatzangebot in den restlichen europäischen Ländern mit 96 % fast wieder das Niveau von 2019 erreicht hat. Das Sitzplatzangebot ist im Jahr 2023 auf Flügen von, nach und in Deutschland um 13 % im Vergleich zum Vorjahr gewachsen. Mit der Entwicklung in anderen europäischen Ländern konnte der Luftverkehr in Deutschland jedoch nicht mithalten. Dort wuchs das Angebot um durchschnittlich 15 %. Vor allem die für den Wirtschaftsstandort Deutschland wichtigen europäischen Punkt-zu- Punkt-Verkehre, die viele Wirtschaftszentren direkt miteinander verbinden, bleiben in ihrer Entwicklung weit hinter den übrigen europäischen Ländern zurück. Dort finden sie zumeist deutlich günstigere staatliche Standortkosten vor als in Deutschland. Während das Angebot der Punkt-zu-Punkt-Airlines in Deutschland bei durchschnittlich 68 % des Vor-Corona-Niveaus beträgt, liegt es im übrigen Europa bereits bei 115 %. Einzelne Märkte liegen bereits deutlich darüber - zum Beispiel Griechenland (138 %) und Portugal (129 %). Das größte deutsche Luftfracht-Drehkreuz Frankfurt konnte 2023 die Spitzenposition unter den europäischen Luftfrachtstandorten im Vergleich zu London-Heathrow und Amsterdam behaupten. Mit 1,869 Millionen Tonnen verladener Luftfracht erreicht der Flughafen jedoch nur 89 % des Niveaus von 2019. Bei den Flugzeug-Auslieferungen hat Airbus seit dem Jahr 2019 die Nase vorn. Während Boeing im Jahr 2023 1.456 Flugzeug-Bestellungen verzeichnen konnte, wurden bei Airbus 2.094 Flugzeuge bestellt. Automotive Im Jahr 2023 wurden weltweit rund 75,3 Millionen Personenkraftwagen verkauft. Damit stiegen die globalen Absatzzahlen wieder deutlich an und legten im Vergleich zum Vorjahr um fast 12 % zu. Der Pkw-Markt in Deutschland wuchs auch im Jahr 2023 weiter. Die Neuzulassungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um etwa 7 % an, auf insgesamt rund 2,84 Millionen Fahrzeuge. Im Jahr 2023 wurden in der Europäischen Union etwa 10,5 Millionen Personenkraftwagen neu für den Straßenverkehr zugelassen. Damit stieg der Wert erstmals seit 2019 wieder über die 10-Millionen-Marke. Im Vergleich zum Vorjahr wuchs der Markt um knapp 14 %. Im Jahr 2023 wurden in den USA rund 3,1 Millionen Personenkraftwagen und etwa 12,4 Millionen light trucks in den Vereinigten Staaten neu zugelassen. Insgesamt ist ein Trend zu den sogenannten light trucks zu erkennen. Der Anteil der Pkw sank in den letzten Jahren kontinuierlich. SUVs und Minivans, die als light trucks gewertet werden, wurden hingegen stärker nachgefragt. In den vergangenen Jahren wurde in China besonders der Wandel hin zur Elektromobilität stark gefördert. So wurden im Jahr 2023 rund 6,3 Millionen E-Autos (BEV) in China verkauft. Damit machte China in dem Jahr etwa die Hälfte des globalen Marktes aus. In Deutschland wurden 2023 wieder deutlich mehr Pkw produziert - Insgesamt wurden rund 4,1 Millionen Pkw gefertigt und damit rund 18 % mehr als noch im Vorjahr. Die damit verbundene Nachfrage wiederum entspricht grundsätzlich dem Marktangebot der Tagueri AG. Dennoch ist die Automotive Branche im Wandel und der Kfz-Bau schätzt seine Geschäftslage im Frühsommer 2024 zwar merklich besser ein als die Industrie als Ganzes, kann jedoch weiterhin nicht an die durchschnittliche Lagebewertung der letzten 20 Jahre anknüpfen. Jedes fünfte Unternehmen bewertet seine aktuelle Situation als positiv, wohingegen 16 % eine schlechte Geschäftslage melden. Allerdings bleiben die Einschätzungen der Kfz-Bauer weit unter dem langjährigen Schnitt (23 Punkte). Zu strukturellen Herausforderungen am Standort Deutschland kommen die Veränderungen innerhalb der Branche wie beispielsweise die Dekarbonisierung, die zunehmende Digitalisierung oder das veränderte Mobilitätsverhalten. Eine weitere Herausforderung ist der harte Wettbewerb auf den globalen Absatzmärkten bei gleichzeitig verkürzten Entwicklungszeiten für neue Modelle. Immerhin verbessert sich der Saldo der Geschäftserwartungen auf minus 16 Punkte nach minus 33 Punkte zu Jahresbeginn, ist aber noch deutlich entfernt vom langjährigen Schnitt (5 Punkte). Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf Die Tagueri AG blickt trotz der herausfordernden Wirtschaftslage nicht nur in Deutschland und der weltpolitischen Rahmenbedingung auf einen insgesamt positiven Geschäftsverlauf im Jahr 2023 zurück und konnte Rohertrag und Mitarbeiterzahl im Berichtsjahr steigern. Die EBIT Marge ist weiterhin resilient gegen Marktgegenwind angesichts der Impulse aus der Automotive Industrie, die mit signifikanten Abschwung bei einigen Kunden verbunden sind. Unter Berücksichtigung von Einmalbeträgen im Personalaufwand ergab sich ein um 3,2 Mio. Euro geringerer Gewinn vor Zinsen, Abschreibungen und Steuern. Ertragslage Die Gesellschaft erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr Umsatzerlöse in Höhe von 84,1 Mio. Euro (Vorjahr: 66,7 Mio. Euro) und damit ein mit 26 % deutliches Wachstum gegenüber dem Vorjahr. Der Personalaufwand betrug im Geschäftsjahr 2023 59,5 Mio. Euro (Vorjahr: 41,0 Mio. Euro), die sonstigen betrieblichen Aufwendungen 11,0 Mio. Euro (Vorjahr: 9,3 Mio. Euro), die Abschreibungen 1,1 Mio. Euro (Vorjahr: 0,7 Mio. Euro) und die Zinsaufwendungen 0,6 Mio. Euro (Vorjahr: 0,1 Mio. Euro). In der Folge sank der Gewinn vor Steuern im Geschäftsjahr 2023 auf 9,1 Mio. Euro (Vorjahr: 13,2 Mio. Euro). In den Personalkosten sind Einmaleffekte in Höhe von 3,7 Mio. Euro enthalten, ohne die der Gewinn vor Steuern 12,8 Mio. Euro betragen hätte. Die Investitionen in das Wachstum der Gesellschaft haben die Ertragslage belastet, sodass sich bereinigt um die Einmaleffekte im Personalaufwand ein um 0,5 Mio. Euro über dem Vorjahreswert liegender Gewinn vor Zinsen, Abschreibungen und Steuern ergibt. Finanzlage Gemäß unseren Finanzmanagement-Richtlinien hat eine sichere Kapitalausstattung der Gesellschaft höchste Priorität. Unsere wichtigste Finanzierungsquelle ist der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Zum Bilanzstichtag verfügt die Gesellschaft über flüssige Mittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 9.580 TEuro (Vorjahr: 8.944 TEuro). Die flüssigen Mittel werden weitgehend in kurzfristigen Produkten wie Termin- und Tagesgeldkonten angelegt oder auf Girokonten vorgehalten. Nach derzeitiger Beurteilung des Vorstands ist die verfügbare Liquidität gemeinsam mit dem erwarteten Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit ausreichend, um das geplante organische Wachstum der Gesellschaft zu finanzieren. Ein im Juli aufgenommes Intercompany-Darlehen in Höhe von 3,2 Mio. Euro wurde im März 2024 vollständig zurückgezahlt. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Tagueri Aktiengesellschaft hat sich 2023 um 3% auf 51,0 Mio. Euro erhöht (Vorjahr: 49,3 Mio. Euro). Während die liquiden Mittel von 8.944 TEuro im Vorjahr auf nun 9.580 Teuro nur leicht angestiegen sind, haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (von 25.389 TEuro auf 30.299 TEuro) deutlich erhöht. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (von 977 TEuro auf 240 TEuro) sind zurückgegangen. Das Anlagevermögen hat sich von 13.296 TEuro auf 10.152 TEuro, vor allem aufgrund der Anpassung der Anschaffungskosten des im Vorjahr erfolgten Kaufs der con|energy Consult GmbH, verringert. Die übrigen Aktivpositionen haben aufgrund ihrer geringen Höhe keinen entscheidenden Einfluss auf die Bilanzsumme. Auf der Passivseite stieg das Eigenkapital aufgrund der vollständigen Thesaurierung des Vorjahresergebnisses (von 19.841 TEuro auf 26.250 TEuro). Die sonstigen Rückstellungen verringerten sich um 56% auf 4.337 TEuro, was insbesondere in Verbindung mit der Reduzierung der möglichen Earnout-Zahlungen im Zusammenhang mit dem Erwerb der con|energy Consult GmbH im Vorjahr steht. Die Steuerrückstellungen sanken von 2.551 TEuro im Vorjahr auf 1.776 TEuro, ebenso die sonstigen Verbindlichkeiten (von 7.937 TEuro auf 6.363 TEuro). Eine Erhöhung ist bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (von 5.490 TEuro auf 8.205 TEuro) durch ein im Juli 2023 aufgenommenes Intercompany-Darlehen zu verzeichnen. Das Darlehen wurde im März 2024 vorzeitig vollständig zurückgeführt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (von 2.267 TEuro auf 2.307 TEuro) sind durch aufgelaufene Zinsen angestiegen. 3. Chancen und Risiken Im Zuge ihrer geschäftlichen Tätigkeiten steht die Tagueri AG vor verschiedenen Risiken, die untrennbar mit ihrem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Um diesen Risiken zu begegnen, integriert die Tagueri AG ihre unternehmerische Planung und Entscheidungen in ein umfassendes Risikomanagement. Dieses Risikomanagement umfasst interne Leitlinien, Risikoanalysen im Rahmen von Projektplanungen (FMEA) sowie ein Projektcontrolling. Ziel unserer Risikomanagementmaßnahmen ist es, Risiken frühzeitig zu identifizieren, zu bewerten, zu steuern und durch gezielte Maßnahmen zu minimieren. Darüber hinaus werden wesentliche Risiken des Tagesgeschäfts soweit möglich und sinnvoll versichert. Im Folgenden sind die wichtigsten Risiken beschrieben. Marktrisiken und Operative Risiken Das operative Geschäft ist anfällig für Marktschwankungen und Konjunkturzyklen, wodurch Änderungen in der Kundensituation sofort spürbar werden. In diesem Zusammenhang stellt eine geringe Auslastung ein wesentliches Risiko dar. Zudem hängt der Erfolg einiger Aufträge stark von einzelnen Mitarbeitern ab. Eine der wichtigsten Maßnahmen zur Risikominimierung besteht daher darin, personelle Redundanz zu schaffen und eine hohe Flexibilität zu gewährleisten, um einer schlechten Auslastung entgegenzuwirken. Finanzrisiken Eine solide finanzielle Basis ist entscheidend, um ausreichenden Handlungsspielraum für Entscheidungen zu sichern und die Vorfinanzierung des operativen Geschäfts zu ermöglichen. Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag Fremdkapital in Form der folgenden Darlehen:
Langfristige Verbindlichkeiten resultieren aus dem Darlehen der Upscale Group SAS. Die Tagueri AG verfügt über ausreichende Zahlungsmittel, um sowohl das operative Geschäft als auch das geplante organische Wachstum zu finanzieren. Kontinuierliche und verlässliche Zahlungseingänge sind dafür von entscheidender Bedeutung. Risiken ergeben sich daher aus verspäteten oder nicht eingehaltenen Zahlungszielen unserer Kunden. Planungs- und Haftungsrisiken Im Bereich der Eigenentwicklung, wie bei der Entwicklung neuer Produkte oder Software, gibt es Planungsrisiken. Verzögert sich die Entwicklung und verschiebt sich der Markteinführungstermin, können durch die verlängerte Finanzierungsphase hohe Anfangsverluste entstehen. Dies gilt ebenso für Auftragsentwicklungen, die wir für unsere Kunden durchführen. Darüber hinaus besteht eine gesetzliche Haftung für mögliche Schäden, die aus diesen Entwicklungen oder Verzögerungen resultieren können. Beurteilung der Risikosituation durch den Vorstand Die Risikobewertung im vergangenen Geschäftsjahr hat keine bedeutenden Risiken aufgezeigt, die einen wesentlichen Einfluss auf die Finanz-, Vermögens- oder Ertragslage der Gesellschaft hatten. Auch aus heutiger Sicht sind keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand der Gesellschaft oder einzelner Geschäftsbereiche gefährden könnten. Chancen Für die Tagueri AG ergeben sich bedeutende Chancen durch die zunehmende Nachfrage nach hochwertigen Beratungs- und Technologieentwicklungsdienstleistungen. Die Tagueri AG profitiert von einem effizienten internen Schulungssystem und kann dank ihrer Kompetenzzentren sowie einer Wissensaustauschplattform schnell und unkompliziert auf vorhandenes Know-how zugreifen. Gut ausgebildete Mitarbeiter ermöglichen eine schnelle und flexible Anpassung an moderne Anforderungen, was die Chancen auf Auftragserfolge erhöht. Langjährige Kundenbeziehungen und der ausgezeichnete Ruf der Gesellschaft tragen zusätzlich zur hohen Stabilität bei. 4. Prognosebericht Tagueri hat es im Geschäftsjahr 2024 geschafft den Umsatz bei einigen Fokuskunden zu steigern und weitere Sektoren wie Energie und Verteidigung weiter auszubauen. Im Ausblick für das 2. Halbjahr 2024 setzen neue Projekte und Beauftragungen positive Signale. Railway ist eine wachsende Sparte, rund um Signaltechnik, Sicherheitsthematiken und Teilautonomie. Neue europäische Richtlinien geben weitere Impulse für unser Beratungswachstum. Im Rahmen der Digitalisierung und Al sind auch bei unseren Kunden Themen zur Implementierung fällig. Mittelfristige KPIs werden per Mitte 2025 erwartet sich nachhaltig zu verbessern und ebenso das EBIT als stabil erachtet. Insofern kann die Tagueri ihren Wettbewerbsvorteil gegenüber Mitbewerbern verteidigen, die hinsichtlich der aktuellen Gegebenheiten weniger stabil aufgestellt sind. Eine realistische Risikoabschätzung und vorausschauendes Handeln bleiben entscheidend für den Erfolg unserer Investitionen. Wir werden unsere vorsichtige Finanzpolitik weiterhin verfolgen. Als Teil der Scalian Gruppe sehen wir die Gesellschaft weiterhin auf einem guten Weg und gut gerüstet für zukünftige Herausforderungen. Durch die Übernahme weiterer kleinerer Unternehmen und deren operativen Geschäfts sowie ein starkes Mitarbeiterwachstum wird die Tagueri AG in Deutschland noch präsenter werden. Damit erfüllt die Tagueri AG auch ihre Rolle als deutsche Repräsentanz innerhalb der Scalian Gruppe. Unter der Voraussetzung, dass die aktuelle Erholung des Geschäfts unserer Kunden anhält, erwarten wir für 2024 ein moderates Wachstum bei Rohertrag, Gewinn und Mitarbeiterzahl. 5. Sonstige Angaben Schlusserklärung des Vorstands zum Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen Mit Wirkung zum 19.02.2020 hat die Scalian Gruppe die Aktienmehrheit an der Tagueri AG übernommen. Es besteht jedoch kein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen der Scalian Gruppe und der Tagueri AG. Da kein Beherrschungsvertrag existiert, hat der Vorstand der Tagueri AG für das Jahr 2023 einen Abhängigkeitsbericht über die Beziehungen der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen erstellt. Am Ende des Berichts hat der Vorstand folgende Erklärung abgegeben: "Gemäß § 312 Abs. 3 AktG erklären wir als Vorstand der Tagueri AG, dass die Gesellschaft bei den im vorstehenden Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen nach den uns zum Zeitpunkt des jeweiligen Rechtsgeschäfts oder der Maßnahme bekannten Umständen eine angemessene Gegenleistung erhalten hat und durch die Maßnahmen nicht benachteiligt wurde." Mitarbeiterentwicklung Im Jahr 2023 ist die Tagueri um 87 Mitarbeiter gewachsen. 148 Mitarbeiter haben das Unternehmen verlassen und 235 wurden neu eingestellt. Anteil von Frauen in Führungspositionen Tagueri unterstützt Chancengleichheit für alle Menschen in der beruflichen Entwicklung und strebt eine ausgeglichene Besetzung der hohen Führungspositionen durch Frauen und Männer an. Dafür wurden im Geschäftsjahr 2022 erstmals Ziele festgelegt, die im Geschäftsjahr 2027 erreicht werden sollen. Der Frauenanteil in der Belegschaft betrugt im Geschäftsjahr 2023 34% und unter den Führungskräften 25 %. Ziel ist es, diesen Anteil in den obersten Führungsebenen angemessen zu repräsentieren. Frauen im Aufsichtsrat Im Dezember 2022 hat der Aufsichtsrat für den Frauenanteil im Aufsichtsrat zum 31.12.2027 eine Zielgröße von 1/3 festgelegt. Zum 31.12.23 gehört dem Aufsichtsrat eine Frau an, das entspricht aktuell einer 1/3. Frauen im Vorstand Im Dezember 2022 hat der Aufsichtsrat für den Frauenanteil im Vorstand zum 31.12.2027 eine Zielgröße von 1/3 festgelegt. Zum 31.12.23 gehört dem Vorstand keine Frau an. Frauen in der ersten Führungsebene Im Dezember 2022 hat der Vorstand für den Frauenanteil in der ersten Führungsebene unterhalb des Vorstands zum 31.12.2027 eine Zielgröße von 1/3 festgelegt. Im Geschäftsjahr 2023 gehörte der ersten Führungsebene eine Frau an. Dies entspricht einem Anteil von 14% . Seit April 2024 ist der Anteil auf 25% gewachsen. Frauen in der zweiten Führungsebene Im Dezember 2022 hat der Vorstand hat für den Frauenanteil in der zweiten Führungsebene unterhalb des Vorstands zum 31.12.2027 eine Zielgröße von 1/3 festgelegt. Im Geschäftsjahr 2023 gehörten der zweiten Führungsebene vier Frauen an. Dies entspricht einem Anteil von 18%.
Hamburg, 8. Juli 2024 Sebastian Küpper, Vorstand Dirk Weinelt, Vorstand BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Tagueri Aktiengesellschaft, Hamburg: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Tagueri Aktiengesellschaft, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Tagueri Aktiengesellschaft, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angabe zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 11. Juli 2024 MÖHRLE
HAPP LUTHER GmbH
Wiehe, Wirtschaftsprüfer Wrede, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss 2023 der Tagueri Aktiengesellschaft, Hamburg, wurde am 12. Juli 2024 durch den Aufsichtsrat der Gesellschaft gebilligt und somit festgestellt. Ergebnisverwendung: Mit Beschluss vom 12.Juli 2024 hat die Hauptversammlung der Tagueri Aktiengesellschaft, Hamburg, beschlossen, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 25.876.944,90 auf neue Rechnung vorzutragen. Bericht gem. § 171 AktG des Aufsichtsrats der Tagueri Aktiengesellschaft, Hamburg, über das Geschäftsjahr 2023 Tätigkeit des Aufsichtsrats im Berichtsjahr Der Aufsichtsrat hat im abgelaufenen Geschäftsjahr die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Der Aufsichtsrat wurde während des Geschäftsjahres anhand schriftlicher und mündlicher Berichte des Vorstands und in gemeinsamen Sitzungen laufend über die Lage des Unternehmens, den Geschäftsverlauf sowie die Geschäftspolitik und -strategie unterrichtet und hat auf dieser Grundlage die Geschäftsführung des Unternehmens überwacht. In Entscheidungen von grundlegender Bedeutung war der Aufsichtsrat eingebunden. In den Sitzungen des Aufsichtsrates sowie in Arbeitsgesprächen mit dem Vorstand wurden Themen von wesentlicher Bedeutung sowie insbesondere die Risiken künftiger Entwicklungen behandelt und diskutiert. Im Vordergrund standen die beabsichtigte Geschäftspolitik und andere grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung, die Entwicklung von Bilanz- und Ertragsrechnungen sowie die Planungen und Ergebnisse in den einzelnen Geschäftsfeldern. Im Geschäftsjahr 2023 fanden insgesamt 2 Sitzungen statt. Soweit zwischen den Sitzungen erforderlich, wurden Beschlüsse im Umlaufverfahren herbeigeführt. Darüber hinaus stand der Vorsitzende des Aufsichtsrates in ständigem Kontakt mit dem Vorstand. Dabei wurden Fragen der Unternehmensstrategie, Geschäftsentwicklung und wichtige Vorfälle des Unternehmens besprochen. Der Aufsichtsrat hat keine Ausschüsse gebildet. Prüfung des Jahresabschlusses 2023 Die Buchführung und der Jahresabschluss mit Lagebericht und Erläuterungen (Anhangangaben) für das Geschäftsjahr 2023 sind von der Möhrle Happ Luther GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, geprüft worden. Diese war durch die Hauptversammlung vom 12. September 2023 zum Abschlussprüfer gewählt und im Anschluss durch den Vorstand beauftragt worden. Die Prüfungen haben zu einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk geführt. Der Abschlussprüfer hat zudem den vom Vorstand nach § 312 AktG aufgestellten Abhängigkeitsbericht geprüft und folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass 1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind, 2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war, und 3. bei den im Bericht aufgeführten Maßnahmen keine Umstände für eine wesentliche andere Beurteilung als die durch den Vorstand sprechen." Am 12. Juli 2024 fand die Bilanzaufsichtsratssitzung für das Geschäftsjahr 2023 statt. Die Jahresabschlussunterlagen, der Prüfbericht des Abschlussprüfers und der Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns wurden den Aufsichtsratsmitgliedern im Vorfeld dieser Sitzung rechtzeitig ausgehändigt und von diesen sorgfältig studiert. Zudem wurden der Abhängigkeitsbericht und der entsprechende Prüfungsbericht des Abschlussprüfers den Mitgliedern des Aufsichtsrats ausgehändigt und von diesen geprüft. Diese Unterlagen wurden in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats eingehend erörtert. Der Abschlussprüfer nahm an der Sitzung teil, berichtete über den Verlauf der Prüfung und Prüfungsergebnisse und stand für die Beantwortung von Fragen, ergänzende Auskünfte sowie zur Diskussion der Unterlagen zur Verfügung. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht geprüft, sich dem Ergebnis der Prüfungen durch den Abschlussprüfer angeschlossen und festgestellt, dass nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfungen Einwendungen gegen den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag zur Verwendung des Bilanzgewinns nicht zu erheben sind. Der Aufsichtsrat billigte in dieser Bilanzaufsichtsratssitzung den Jahresabschluss (einschließlich des Lageberichts) für das Geschäftsjahr 2023, der damit nach § 172 Abs. 1 AktG festgestellt ist. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung hat der Aufsichtsrat zudem keine Einwendungen gegen die Schlusserklärung des Vorstands im Abhängigkeitsbericht zu erheben. Der handelsrechtliche Jahresabschluss für das am 31. Dezember 2023 beendete Geschäftsjahr weist einen Jahresüberschuss aus. Der Vorstand hat vorgeschlagen, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 25.876.944,90 auf neue Rechnung vorzutragen. Der Aufsichtsrat hat sich diesem Vorschlag sowie den weiteren Vorschlägen des Vorstands für die Beschlussfassungen der ordentlichen Hauptversammlung 2023 angeschlossen. Der Aufsichtsrat dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre Leistungen und ihr Engagement im zurückliegenden Geschäftsjahr.
Hamburg, den 12. Juli 2024 Für den Aufsichtsrat Yvan Chabanne Report pursuant to Section 171 AktG of the Supervisory Board of Tagueri Aktiengesellschaft, Hamburg, on the 2023 financial year Activities of the Supervisory Board in the reporting year In the past financial year, the Supervisory Board performed the duties assigned to it by statutory law and the articles of association. During the fiscal year, the Supervisory Board was informed regularly about the situation of the Company, the course of business and the business policy and strategy by written and oral reports from the Management Board and in joint meetings, and on this basis supervised the Management Board of the Company. The Supervisory Board was involved in decisions of major importance. In the meetings of the Supervisory Board and in discussions with the Management Board, topics of major importance and in particular the risks of future developments were dealt with and discussed. The focus was on the intended business policy and other fundamental questions of corporate planning, the development of balance sheet and income statements as well as the planning and results in the individual business segments. A total of 2 meetings were held in the 2023 financial year. Where necessary, resolutions were passed by circulation procedures. In addition, the Chairman of the Supervisory Board was in permanent contact with the Management Board. Issues of corporate strategy, business development and important incidents at the Company were discussed. The Supervisory Board has not established any committees. Audit of the Financial Statements 2023 The accounting records and the financial statements with the management report and explanations (notes) for the financial year 2023 were audited by the Company's auditor Möhrle Happ Luther GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg. The auditor was elected by the General Meeting of the Company held on September 12th, 2023. The audits resulted in an unconditional audit certificate. The auditor has also audited the management board's dependency report pursuant to Section 312 of the German Stock Corporation Act (AktG) which resulted in the following audit certificate: "According to our due audit and assessment we hereby confirm that 1. the factual statements on the report are correct, 2. the consideration of the Company under the transactions referred to in the report was not unreasonably high, and 3. there are no circumstances which would speak for a materially different assessment than the one made by the management board with respect to the measures contemplated in the report." On July 12th, 2024, the Supervisory Board's financial statements meeting for the financial year 2023 took place. The financial statements, the management report, the auditor's audit report and the proposal of the Management Board regarding the appropriation of profits have been handed out to any carefully studied by the members of the Supervisory Board. The Supervisory Board has also been provided with and audited the management board's dependency report and the auditor's report thereto. These documents were discussed in detail in the meeting. The auditor participated in the meeting, reported on the audit procedure and audit results and was at the disposal of the Supervisory Board's members for answers, information and discussion. The Supervisory Board has audited the financial statements and the management report, endorsed the results of the auditor's audit and established, that that final results of the Supervisory Board's own audit did not give rise to any objections against the financial statements, the management report or the proposal of the Management Board on the appropriation of profits. The Supervisory Board in the financial statements meeting approved the financial statements (including the management report) for the financial year 2023, which are thus adopted in accordance with Section 172 para. 1 of the German Stock Corporation Act (AktG). The Supervisory Board has audited the management board's dependency report and established, that that final results of the Supervisory Board's own audit did not give rise to any objections against the management board's final declaration in the dependency report. The financial statements provide for an annual profit (Jahresüberschuss) for the financial year that has ended on December 31, 2023. The Management Board has proposed that the net profit in the amount of EUR 25.876.944,90 shall be carried forward to new account. The Supervisory Board has agreed with such proposal and the other proposals of the Management Board for the resolutions to be passed at General Meeting 2023. The Supervisory Board would like to thank all employees for their performance and commitment in the past financial year.
Hamburg, July 12, 2024 For the Supervisory Board Yvan Chabanne |
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