Bee/Partment Marken GmbH
Selbe AdresseErbringung sonstiger Vermittlungs- und Vermarktungsdienstleistungen für Patente
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christopher Schnell seit 7.5.2026 | Prokura |
Anne Dr. Hahn seit 22.5.2025 | Prokura |
Alexander Weissbach seit 27.5.2024 | Geschäftsführer |
Thorben Wicht seit 20.10.2023 | Geschäftsführer |
Ludwig Wiesbauer seit 6.7.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Kartesia Securities V S.à r.l. | 53.70% |
Prinsen Capital S.à r.l. | 34.70% |
CaBo Capital I, LLC | 7.00% |
Kartesia IV Topco S.à r.l. | 3.50% |
KASS Unlevered S.à r.l. | 0.60% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PlanetHome Group GmbHUnterföhringJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Bilanz zum 31. Dezember 2019AKTIVA
Gewinn und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019
Anhang für das Geschäftsjahr 2019der PlanetHome Group GmbH, Unterföhring1. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019 ist nach den handelsrechtlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften und dem Gesetz für Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Für die Bilanz und die nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellte Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Gliederungsvorschriften der §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB angewandt. Der am 20.6.2016 für ein Jahr mit der Muttergesellschaft PLANET ACQUISITION GMBH, Unterföhring, geschlossene und in 2017 um ein weiteres Jahr verlängerte Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag wurde durch Änderungsvertrag vom 26.07.2018 auf unbestimmte Zeit verlängert. Gemäß § 2 des Gesellschaftsvertrages der PlanetHome Group GmbH ist Gegenstand des Unternehmens, als Internet-Anbieter Vermittlungs-, Beratungs- und Serviceleistungen rund um die Immobilie zu erbringen, insbesondere die Vermittlung und den Nachweis zum Abschluss von Verträgen über Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte, gewerbliche Räume, Wohnräume oder Darlehen (Maklerdienste gemäß § 34c Abs. 1 GewO) sowie die Erbringung von sonstigen Beratungs- und Serviceleistungen rund um die Immobilie. Die Gesellschaft betreibt keine Bank- oder Finanzdienstleistungsgeschäfte i. S. d. Kreditwesengesetzes. Die Gesellschaft PlanetHome Group GmbH hat ihren Sitz in Unterföhring und wird im Handelsregister B des Amtsgerichts München unter der Nummer 226802 geführt. 2. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu fortgeführten Anschaffungs- und Herstellungskosten bilanziert. Sie werden linear entsprechend der planmäßigen Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten unter EUR 250 (i. Vj. EUR 250) werden in voller Höhe direkt in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Die Finanzanlagen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten nach § 253 Abs. 3 HGB bilanziert. Abschreibungen erfolgen bei vorraussichtlich dauerhafter Wertminderung. Vom Wahlrecht des § 253 Abs. 3 S. 5 HGB wird nicht Gebrauch gemacht. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten beziehungsweise dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken wird durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Mögliche Ausfallrisiken bei den übrigen, nicht einzelwertberichtigten Forderungen werden durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Die aktive Rechnungsabgrenzung wurde mit den Nominalwerten aktiviert und wird linear auf die Restlaufzeit verteilt. Die Rückstellungen sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Für Rückstellungen mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr wurde auf die Abzinsung der Rückstellung verzichtet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden entsprechend § 253 Abs. 2 S. 1 und S. 2 HGB abgezinst. Zinseffekte in Höhe von TEUR 30 (Vj.TEUR 44) werden im Finanzergebnis in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Für die Berechnung der Pensionsrückstellungen wurde die Projected Unit Credit Method (laufendes Einmalprämienverfahren) die allgemein anerkannten Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck angewandt. Die Berechnung beruht auf versicherungsmathematischen Gutachten unter Berücksichtigung biometrischer Rechnungsgrundlagen. Als Rechnungszinssatz wurde der von der Bundesbank ermittelte Zins von 2,71 % bei einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren zu Grunde gelegt. Die bei der Ermittlung berücksichtigten Einkommenssteigerungen belaufen sich auf 0,0 % p. a. Die jährliche Rentenanpassung beträgt 1,5 %. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Provisionsaufwendungen für die Vermittlung von Kunden werden unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. 3. Erläuterungen zur BilanzEntwicklung des Anlagevermögens
Angaben zu den Finanzanlagen gemäß § 285 Nr. 11 HGB:
Zugunsten der PlanetHome Immobilien GmbH, Wien, besteht eine Patronatserklärung in Höhe von TEUR 550 (i. Vj. TEUR 550), welche von der PlanetHome Group GmbH abgegeben wurde. Aufgrund der Geschäftsentwicklung der Gesellschaft wird die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme als gering eingeschätzt. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie gegen verbundene Unternehmen weisen - wie im Vorjahr - eine Laufzeit von bis zu einem Jahr auf. In Höhe von TEUR 1.478 bestehen Forderungen im Rahmen eines Forderungsverkaufes an ein Factoring Unternehmen. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind i. H. v. TEUR 969 (i. Vj. TEUR 704) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten. Gegenüber dem Mutterunternehmen, der PLANET ACQUISITION GMBH wurde ein kurzfristiges Darlehen in Höhe von TEUR 2.000 ausgereicht und stellt damit gleichzeitig eine Forderung gegen die Gesellschafterin dar. Das Darlehen hat eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind insbesondere Kautionen in Höhe von TEUR 412 (i. Vj. TEUR 304) und Forderungen aus Gewerbesteuerüberzahlungen in Höhe von TEUR 222 (i. Vj. TEUR 222) mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr enthalten. Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind im Rahmen einer Globalzession abgetreten. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Es besteht eine Verpfändung mit einer Maximalhöhe von TEUR 17.488 zugunsten eines Fremdkapitalgebers. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt TEUR 5.000. Das Stammkapital ist eingeteilt in 5.000.000 Geschäftsanteile mit einem Nennwert von je EUR 1,00 am Stammkapital. Die Gewinnrücklagen der Gesellschaft sind andere Gewinnrücklagen und frei verfügbar. Das Jahresergebnis 2019 in Höhe von TEUR 6.065 wird im Rahmen des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages an die Muttergesellschaft PLANET ACQUISITION GMBH abgeführt. Pensionsrückstellungen Die Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 857 sind für zwei ausgeschiedene Vorstandsmitglieder der PlanetHome Group GmbH (Rechtsvorgängerin PlanetHome AG) gebildet worden. Vom Wahlrecht der ratierlichen Anpassung gem. Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB wurde Gebrauch gemacht und 1/15-tel des Unterschiedsbetrages in Höhe von TEUR 5 zugeführt. Der Betrag der nicht in der Bilanz ausgewiesenen Rückstellungen für laufende Pensionen, Pensionsanwartschaften und ähnlichen Verpflichtungen beläuft sich auf TEUR 25. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen beträgt damit zum 31.12.2019 TEUR 882. Der Unterschiedsbetrag i.S.d. § 253 Abs. 6 HGB beträgt zum 31.12.2019 TEUR 103. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 769 (Vj. TEUR 1.801) enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für zu erwartende Steuernachzahlungen aus Risiken von noch nicht abgeschlossenen Betriebsprüfungen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 6.387 (Vj. TEUR 5.977) enthalten im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Verbindlichkeiten
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind i. H. v. TEUR 51 (i. Vj. TEUR 31) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten. Zudem bestehen Verbindlichkeiten gegenüber der PlanetHome Finanzierung GmbH aus einem Liquiditätsausgleich im Rahmen einer Cashpooling-Vereinbarung i.H.v. TEUR 2.117 (Vj. TEUR 410). Gegenüber der Alleingesellschafterin, der PLANET ACQUISITION GMBH, bestehen aus dem Ergebnisabführungsvertrag Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 6.451 (Vj. TEUR 6.272), die damit gleichzeitig Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern darstellen. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse
Die Umsatzerlöse aus Immobilienvermittlung wurden ausschließlich im Inland getätigt. Die sonstigen Umsatzerlöse entsprechen im Wesentlichen den Erlösen aus der Erbringung von Dienstleistungen an verbundene Unternehmen. Hiervon wurden TEUR 133 (Vj. TEUR 133) im Ausland erbracht. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten insbesondere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen i. H. v. TEUR 513 (Vj. TEUR 143). Personalaufwand Die Personalaufwendungen enthalten die laufenden Aufwendungen für Löhne und Gehälter in Höhe von TEUR 39.795 (Vj. TEUR 36.919) sowie Sozialversicherungsaufwendungen in Höhe von TEUR 5.272 (Vj. TEUR 5.242). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten insbesondere Provisionsaufwendungen von TEUR 11.540 (Vj. TEUR 11.281), IT-Kosten in Höhe von TEUR 3.747 (Vj. TEUR 2.751) Mietkosten in Höhe von TEUR 2.190 (Vj. TEUR 2.092), Kosten für Marketing in Höhe von TEUR 1.926 (Vj. TEUR 1.289), Reisekosten von TEUR 1.380 (Vj. TEUR 1.307), Fahrzeugkosten von TEUR 2.385 (Vj. TEUR 1.526) sowie periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 294 (Vj. 213). Auf die ratierliche Zuführung des Unterschiedsbetrages aus der in 2010 geänderten Bewertung der Pensionsrückstellung entfallen TEUR 5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge haben im Geschäftsjahr TEUR 134 (Vj. TEUR 144) betragen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die sonstigen Zinsen und ähnliche Aufwendungen bestehen im Wesentlichen aus Factoring Gebühren (TEUR 160, Vj. TEUR 228) und aus der Aufzinsung von Rückstellungen (TEUR 30, Vj. TEUR 44). Aufwendungen aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages Die Aufwendungen aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages bestehen in Höhe von TEUR 6.065 (Vj. TEUR 8.272) gegenüber dem Mutterunternehmen Planet Acquisition GmbH. 5. Sonstige AngabenHaftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat für zwei Tochterunternehmen Bürgschaften bzw. Garantien übernommen. Die Eventualverbindlichkeiten hieraus betragen im Falle der PlanetHome Finanzierung GmbH TEUR 32 (gedeckt über ein Avalkonto) und im Falle der PlanetHome Immobilien GmbH TEUR 16. Aufgrund der ausreichenden Liquiditätslage der Gesellschaften und der guten Ertragserwartung für das Geschäftsjahr 2020 wird das Risiko der Inanspruchnahme als gering eingeschätzt. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Leasingverträgen und Verträgen über den Bezug von Dienstleistungen in Höhe von TEUR 3.507 mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr, TEUR 7.876 mit einer Restlaufzeit von ein bis fünf Jahren und TEUR 639 größer fünf Jahre. Auf verbundene Unternehmen entfallen TEUR 300 mit einer Restlaufzeit bis ein Jahr. Mitarbeiterdurchschnitt gem. § 285 Nr. 7 HGB Im Durchschnitt waren im Geschäftsjahr 555 Angestellte beschäftigt, davon 43 als leitende Angestellte. Davon waren im Geschäftsbereich Immobilienvermittlung 456 und in der Verwaltung 99 Mitarbeiter beschäftigt. Die Berechnung erfolgte methodisch nach § 267 Abs. 5 HGB. Am 31. Dezember 2019 waren insgesamt 576 Mitarbeiter beschäftigt, davon 43 in leitender Funktion. Davon befanden sich 71 Mitarbeiter in einer Teilzeitbeschäftigung. Zusammensetzung der Organe Als Geschäftsführer waren bestellt:
Die Bezüge für die Geschäftsführer betrugen in 2019 TEUR 1.845 (Vj. TEUR 2.233). Mutterunternehmen nach § 285 Nr. 14 HGB Die PlanetHome Group GmbH ist ein Tochterunternehmen der PLANET ACQUISITION GMBH, Unterföhring, die wiederum ein Tochterunternehmen der PLANET GROUP GMBH, Unterföhring, ist. Die PLANET GROUP GMBH stellt einen befreienden Konzernabschluss und Konzernlagebericht gemäß § 291 HGB für den größten und kleinsten Kreis an verbundenen Unternehmen auf. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der PLANET GROUP GMBH werden im Bundesanzeiger bekannt gemacht. Abschlussprüferhonorar nach § 285 Nr. 17 HGB Hinsichtlich des § 285 Nr. 17 HGB verweisen wir auf den Konzernabschluss der Gesellschaft PLANET GROUP GMBH. Nachtragsbericht Seit Jahresbeginn 2020 verbreitet sich weltweit eine vom Erreger COVID-19 ausgelöste Pandemie. Mit dem Ziel, ihre unkontrollierte Ausbreitung möglichst wirksam zu begrenzen, wurden weltweit nahezu vollständige Beschränkungen der Reisetätigkeit, Kontaktsperren bis hin in den persönlichen Bereich sowie deutliche Einschränkungen des öffentlichen Lebens verhängt. Dies hat weitreichende Folgen, nicht nur für Wirtschaftsunternehmen, deren Geschäftsmodell sich auf Reiseaktivitäten und den persönlichen Kontakt von Menschen richtet oder diese voraussetzt. Die weltweit verbreitete, massive Verunsicherung im Hinblick auf die Folgen und den weiteren Verlauf der Pandemie und deren makroökonomische, aber auch individuelle Auswirkungen führt zu extremer Zurückhaltung im Investitions- und Konsumgüterbereich, sofern sich dieser nicht auf die unmittelbare Sicherstellung der primären Versorgungselemente richtet. Die Gesellschaft hat im Konzernverbund für die Beobachtung der Entwicklungen, mögliche negative Folgen, die Ergreifung erforderlicher Gegenmaßnahmen und den Schutz ihrer Mitarbeiter und Kunden ein engmaschiges Risikomanagement sowie einen eigens hierfür gegründeten Risiko-Ausschuss installiert. Von Anfang März bis Mitte April wurde ein deutlicher Einbruch der Leadzufuhr von Seiten einiger Kooperationspartner beobachtet, der mit der Reduktion der Kundenkontakte und Geschäftsaktivität in Zusammenhang stand. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung hat sich dies bereits vollständig normalisiert. Die Vertragsabschlüsse wurden nicht oder kaum beeinträchtigt. Unter der Voraussetzung, dass die staatlichen und europäischen Stabilisierungsmaßnahmen erfolgreich verlaufen und die deutsche Wirtschaft keinen nachhaltigen Schaden erleidet, geht die PlanetHome Group GmbH davon aus, dass sie von den Folgen der Pandemie nicht oder nur unwesentlich nachteilig betroffen sein wird. Wir verweisen hierfür auf den Prognosebericht im Lagebericht der Geschäftsführung.
Unterföhring, den 9. Juni 2020 Ludwig Wiesbauer Barbara Phélippeau Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019der PlanetHome Group GmbH, UnterföhringA. Grundlagen des UnternehmensDie PlanetHome Group GmbH, Unterföhring, (im Folgenden auch 'PlanetHome Group' oder 'Gesellschaft') ist mit ihren Tochtergesellschaften sowie einer Schwestergesellschaft als einer der führenden Dienstleister für die Vermittlung von Wohn- und Gewerbeimmobilien in Deutschland und Österreich sowie die Vermittlung von Immobilienfinanzierungen und Konsumentenkrediten in Deutschland tätig. Die Gesellschaft hat sich hierbei auf das Geschäftsfeld der Immobilienvermittlung in Deutschland spezialisiert und erbringt darüber hinaus alle betrieblichen Serviceleistungen für die Gruppe. Die bereits seit der Gründung im Jahr 1992 bestehende, wichtigste Grundlage des Geschäftsmodells bildet die etablierte und enge Zusammenarbeit mit großen Partnerbanken, Versicherungen und anderen Finanzdienstleistern. Die enge Einbindung des Dienstleistungsspektrums rund um den Immobilienverkauf und -erwerb in die Produktpalette unserer Partner macht es zu einem grundlegenden Selbstverständnis, höchste Maßstäbe an die Professionalität und Zuverlässigkeit der erbrachten Dienstleistungen anzusetzen. Die PlanetHome Group betreut Kunden und Kooperationspartner mit 555 fest angestellten Mitarbeitern (davon 394 Mitarbeitern im Vertrieb) an mehr als 80 Standorten. Die Gesellschaft erhält regelmäßig Auszeichnungen (u.a. als einer von Deutschlands kundenorientiertesten Dienstleistern und Deutschlands erfolgreichster Immobilienspezialvertrieb) und hat sich als erster bundesweit tätiger Immobiliendienstleister nach DIN EN 15733 für seine hohe Beratungsqualität zertifizieren lassen. zum 31.12.2019 betrug der Frauenanteil in der Geschäftsführung der Gesellschaft 0 % und 15 % in der obersten Management-Ebene unterhalb der Geschäftsführung. Als Zielgröße wird mit einer Frist bis zum 31.12.2022 ein Frauenanteil von 25 % in der Geschäftsführung und 15 % in der zweiten Führungsebene festgelegt. B. Wirtschaftsberichti. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Entwicklung der Gesamtwirtschaft Das Wirtschaftswachstum in Deutschland verlief 2019 dank verschiedener, stabilisierender Faktoren noch leicht positiv, war jedoch von einer deutlichen Abschwächung geprägt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs um 0,6 % nach 1,5 % im vorangegangenen Jahr 1. Das Bild war hierbei deutlich zweigeteilt: Sehr positive Impulse erfolgten von Seiten des Arbeitsmarktes und der Entwicklung der Einkommen. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote ist im Jahr 2019 mit 5,0 % im Vergleich zum Vorjahr (5,2%) nochmals weiter gesunken und liegt damit auf einem historischen Tiefpunkt. 2 Die Bruttolöhne erhöhten sich um 4,2 % (Vorjahr 4,8 %) 3 , die durchschnittlichen Pro-Kopf-Einkommen um 3,1 % (Vorjahr 3,2 %). 4 Der Wirtschaftssektor Bauwirtschaft, in dem auch die PlanetHome Group aktiv ist, profitierte nicht nur von diesen positiven Einkommensentwicklungen der privaten Haushalte, sondern auch von den nach wie vor historisch günstigen Finanzierungsbedingungen. Anzeichen für ein Ende des Baubooms gibt es derzeit nicht: Sektortypisch war die Auftragslage im Baugewerbe durch starke saisonale Schwankungen gekennzeichnet und verzeichnete im Monatsschnitt des Jahres 2019 einen Zuwachs in Höhe von von 3,3 % (+7,8 % per Ende November, -5.3 % per Ende Dezember) 5. Im Gegensatz hierzu verzeichneten im Jahr 2019 andere Wirtschaftssektoren einen Abwärtstrend: Der Absatz in der Industrie sank um 3,2 %, 6 die Auftragseingänge bewegten sich 8,3 % 7 unter das Vorjahresniveau. Als exportorientierte Wirtschaft ist Deutschland von der weltweiten Wachstumsverlangsamung betroffen. Zunehmende Unsicherheiten, ausgelöst durch Handelskonflikte und die im Berichtsjahr gegebenen Unsicherheiten rund um die Brexit-Verhandlungen wirkten sich schwächend auf das Investitionswachstum aus. Die Inflationsrate betrug im Jahr 2019 1,4 % und lag damit unter dem Vorjahr (+1,8 %) 8. Sie bewegt sich damit deutlich unterhalb des geldpolitischen Grenzwertes der Europäischen Zentralbank in Höhe von 2,0 %. 9 Diese Entwicklung bewertet die Gesellschaft als positiv, da es nach Einschätzung der Geschäftsführung somit aktuell keine Anzeichen für eine mögliche Straffung der Geldpolitik gibt, welche mit steigenden Zinsen und möglichen weiteren Wachstumseinschränkungen insgesamt, aber auch im Immobilienmarkt, einhergehen könnte.. Gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Immobilienwirtschaft Der Zentrale Immobilienausschuss e.V. (ZIA) betont die Bedeutung der Immobilienwirtschaft für die deutsche Wirtschaft: Nach der weit gefassten Definition (Verkauf und Vermittlung, Verwaltung, Vermietung sowie Architekten, Planer, Kreditgeber, Berater und Bauunternehmen) ist die Immobilienbranche mit über 825.000 Unternehmen und rund 3,1 Millionen Beschäftigten nicht nur einer der größten Wirtschaftszweige Deutschlands, sondern auch einer der dynamischsten Wachstumsbereiche. Hiernach entfallen 25 % aller Unternehmen und 9,5 % aller Beschäftigten auf diesen Sektor. Mit rund Mrd. € 570 trug der Wirtschaftszweig im Jahr 2018 19 % zur gesamten Bruttowertschöpfung in Deutschland bei. Auf der Grundlage der engeren Definition (Verkauf und Vermittlung, Verwaltung und Vermietung) erbrachte die Immobilienwirtschaft Mrd. € 315 und damit 11 % der Bruttowertschöpfung. 10 Ein besonderes Merkmal des deutschen Immobilienmarktes im Vergleich zum internationalen Markt ist seine hohe Stabilität. Ein Grund hierfür ist die Struktur der Immobilienfinanzierungen in Deutschland: Feste Zinsen und vergleichsweise hohe Eigenkapitalquoten sorgen dafür, dass die Immobilienpreise weniger stark auf kurzfristige Zinsänderungen und kurzfristige oder geringfügige Veränderungen der Ertragslage der Immobilieneigentümer reagieren als in anderen Ländern. Ein weiterer Grund ist die vergleichsweise hohe Stabilität der Volkswirtschaft. Dies trug dazu bei, dass sich der deutsche Immobilienmarkt trotz turbulenter makroökonomischer Rahmenbedingungen im Zusammenhang mit der New-Economy-Krise, der Finanzkrise und der Staatsschuldenkrise kontinuierlich entwickeln konnte. Auch die Eigenschaften der Immobilien als Investitionsobjekt sowie im Rahmen des privaten Vermögensaufbaus wirken spezifisch auf den Markt: Immobilien sind vergleichsweise großvolumige Investitionen, langlebig, an einen Standort gebunden und erfordern somit für die Entwicklung und Bewirtschaftung zahlreiche Marktakteure. Angesichts der engen makroökonomischen Integration der Immobilienwirtschaft gewinnt diese Stabilität in Krisenzeiten an Bedeutung. Darüber hinaus wecken Immobilien eine Nachfrage, die oft nicht durch andere Waren oder Investitionen gedeckt wird und grundlegende Bedürfnisse anspricht. Immobilien spielen daher nicht nur wirtschaftlich, sondern auch kulturell und oft emotional eine wichtige Rolle. 11 Entwicklung Immobilienvermittlungsmarkt und Immobilienpreise Die Gründe für die anhaltend hohe Investitionsbereitschaft im Immobilienmarkt in Deutschland sind nach wie vor vielfältig: Langfristig stabile gesamtwirtschaftliche Entwicklungen, positive Impulse von Seiten des Arbeitsmarktes, steigende Einkommen und anhaltend niedrige Zinsen sind als nachfragestützende Faktoren zu nennen. Darüber hinaus besteht für Deutschland ein erhebliches Aufholpotenzial hinsichtlich der Wohneigentumsquote, die mit 51,5 % im Vergleich zu den europäischen Nachbarländern (europäischer Durchschnitt 69,3 %) das Schlusslicht vor der Schweiz bildet. 12 Die anhaltend expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) stützte die Fortsetzung der äußerst günstigen Finanzierungsbedingungen: im September 2019 wurde die Einlagenfazilität von -0,4 % auf -0,5 % weiter reduziert 13. Darüber hinaus sind die Zinsen für längere Laufzeitbänder mit den erneuten Anleihekäufen der EZB seit November 2019 wieder gesunken, dies reflektiert die Erwartung der Finanzmärkte auch langfristig sehr niedriger Zinsen. Dementsprechend sanken auch die Zinssätze für Wohnbaudarlehen mit einer anfänglichen Festzinslaufzeit von mehr als 10 Jahren, im Oktober 2019 auf 1,2 % und damit deutlich unter das Niveau der Jahre 2015 bis 2018 mit durchschnittlich rund 1,9 %. 14 Neben den Nachfrageüberhängen haben diese Faktoren zu erneuten Anstiegen der Immobilienpreise im Jahr 2019 geführt. Die Kaufpreise für Wohnungen stiegen deutschlandweit um 9,7 %, in allen A-Städten zwischen +6,7 % (München) und +13,5 % (Hamburg). 15 Die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser (100-150 qm, gute bis hochwertige Ausstattung, alle Baujahre) erhöhten sich um 9,3 % (2018 +8,9 %) 16. Der bereits langjährig anhaltende Trend steigender Immobilienpreise ist somit ungebrochen, konkrete Anzeichen für eine Trendwende liegen derzeit noch nicht vor 17. Die Anzahl der Immobilientransaktionen ist seit 2015 weitgehend stabil, im Jahr 2018 zeigte sich eine leichte Abwärtsbewegung (2018 -1,6 %). 18 ii. Geschäftsverlauf Umsatzentwicklung Im Jahr 2019 konnte die PlanetHome Group an das langjährige Wachstum der Umsatzerlöse anknüpfen und erzielte ein neues Allzeithoch. Mit einem Gesamtumsatz in Höhe von Mio. € 82,7 konnte ein Zuwachs um 6,2 % verzeichnet werden. Das im vorangegangenen Jahr geplante Wachstum um mehr als 9 % konnte damit allerdings nicht erreicht werden. Das Umsatzwachstum in der Immobilienvermittlung wurde durch höhere Preise und Margen getrieben, während die Zahl der Transaktionen nahezu unverändert blieb. Dies spiegelt damit die Entwicklung des gesamtdeutschen Marktes im Jahr 2019 mit leicht rückläufigen Transaktionszahlen und gleichzeitig steigenden Preisen wider (siehe Abschnitt "Entwicklung des Immobilienmaklermarktes und der Preise"). Mitarbeiter Motivierte und gut ausgebildete Mitarbeiter sieht die Gesellschaft, die Dienstleistungen anbietet, als einen ihrer wesentlichsten Erfolgsfaktoren. Nach Einschätzung der Geschäftsführung verdankt die PlanetHome Group der Kompetenz und dem Engagement seiner Mitarbeiter sein Wachstum und seinen wirtschaftlichen Erfolg. Im Jahr 2019 ist die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter auf 555 ohne Tochtergesellschaften und damit um 10,6 % gestiegen. Der Anstieg der Mitarbeiterzahl erfolgte vor allem in Vertriebspositionen. C. Wirtschaftliche Lage der Gesellschafti. Ertragslage Das Geschäftsjahr 2019 schließt mit einem Ergebnis nach Ertragssteuern und vor Ergebnisabführung sowie sonstigen Steuern in Höhe von EUR 6,1 Mio. Dem Anstieg der Umsatzerlöse in Höhe von EUR 4,8 Mio. auf EUR 82,7 Mio. (2018: EUR 77,9 Mio.) standen höhere Aufwendungen gegenüber, die zu einer Verringerung des Gewinns führten. Die Personalaufwendungen stiegen um EUR 2,9 Mio. (+6,9%), im Wesentlichen ist dies auf den Zuwachs umsatzvariablen Vergütungsbestandteile zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen auf EUR 30,7 Mio., dies entspricht einem Zuwachs um EUR 3,8 Mio. (+14,1%), wobei dieser überwiegend dem umsatzkorrelierenden Anstieg der Drittprovisionsaufwendungen zuzurechnen ist. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind aufgrund von Vertragsanpassungen um 30 % auf EUR 0,4 Mio. gestiegen (Vorjahr EUR 0,3 Mio.), die Finanzierungsquellen haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Die Ertragsteuern lagen bei EUR 0,8 Mio. und damit um EUR 0,9 Mio. über dem Vorjahr (2018: EUR -0,1 Mio.) ii. Finanzlage Die Summe der Zahlungsmittel ist im Vergleich zum Vorjahr (EUR 5,7 Mio.) gesunken: Sie liegen bei nun EUR 5,2 Mio. (Rückgang EUR 0,5 Mio.). Die Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 2,3 Mio. im Vergleich zum Vorjahr führte zu einer Ausweitung der gebundenen finanziellen Mittel und damit einer Liquiditätsverkürzung, wohingegen die Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um EUR 1,2 Mio. liquide Mittel in entsprechender Höhe freisetzte. Die PlanetHome Group unterhält unverändert einen Factoring-Vertrag mit der Dresdner Factoring AG, Dresden, dank dessen der Gesellschaft höhere verfügbare Zahlungsmittel für die Finanzierung des Wachstums zur Verfügung stehen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich gegenüber dem Vorjahr (EUR 3,8 Mio.) um EUR 0,1 Mio. auf EUR 3,9 Mio. erhöht. Hiervon entfallen EUR 2,5 Mio. auf die Muttergesellschaft PLANET ACQUISITION GMBH, Unterföhring und EUR 0,5 Mio. auf noch ausstehende Forderungen gegen die Tochtergesellschaft PlanetHome Finanzierung GmbH, Unterföhring. Die Mittelbindung durch Anlagevermögen (andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie immaterielle Vermögensgegenstände) ist von EUR 2,1 Mio. zum Vorjahresende auf EUR 3,2 Mio. angestiegen. Die immateriellen Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Anteile an verbundenen Unternehmen sind weiterhin überwiegend (62,6%, i. Vj. 66,6%) durch Eigenkapital finanziert. Die Ausstattung der PlanetHome Group GmbH mit Eigenkapital ist als solide einzuschätzen. Die Eigenkapitalquote liegt bei 31% und damit unter Vorjahresniveau (34%). Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der Muttergesellschaft blieb die Höhe des Eigenkapitals mit EUR 11,6 Mio. unverändert. Das Ergebnis 2019 wird periodengleich an die Muttergesellschaft PLANET ACQUISITION GMBH, Unterföhring abgeführt. Während des Jahresverlaufs war die Gesellschaft jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die Liquiditätsversorgung und -finanzierung ist auf absehbare Zeit auf Grundlage der vorliegenden Geschäftspläne als auch auf Grundlage der Risikoszenarien im Umfeld der zum Berichtszeitpunkt bestehenden Auswirkungen von COVID-19 gesichert iii. Vermögenslage Zum 31. Dezember 2019 betrug die Bilanzsumme EUR 37,4 Mio. (31.12.2018: EUR 34,0 Mio.). Weiterhin wird die Vermögensstruktur von den Anteilen an verbundenen Unternehmen dominiert (EUR 15,4 Mio., i. Vj. EUR 15,4 Mio.). Ein Anstieg zeigt sich bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, diese liegen mit EUR 7,9 Mio. um EUR 2,3 Mio. über dem Vorjahr. Die Forderungen sind zur Absicherung der Finanzierung der Muttergesellschaft PLANET ACQUISITION GMBH, Unterföhring im Rahmen einer Sicherungsübereignung in voller Höhe an die PRAESIDIAN CAPITAL LUXCO 2 S.À R.L abgetreten. Gegen verbundene Unternehmen bestehen Forderungen in Höhe von EUR 3,9 Mio. Diese entfallen im Umfang von EUR 2,9 Mio. auf innerhalb der Gruppe ausgereichte Darlehen sowie in Höhe von EUR 1,0 Mio. auf Forderungen aus erbrachten Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit EUR 1,4 Mio. gegenüber dem Vorjahr (EUR 1,0 Mio.) um EUR 0,4 Mio. gestiegen. Sie entfallen zum Großteil auf Kautionen für laufende Mietverträge, Rückvergütungsregelungen für nicht in Anspruch genommene Delkredereleistungen aus dem Factoring Vertrag sowie Provisionsvorschusszahlungen. Der Bilanzwert der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen beträgt EUR 3,2 Mio. und ist damit gegenüber dem Vorjahr (EUR 2,1 Mio.) angestiegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen EUR 8,6 Mio. (i. Vj. EUR 6,7 Mio.). Sie bestehen im Wesentlichen aus der noch verbliebenen Verbindlichkeit aus Ergebnisabführung in Höhe von EUR 6,5 Mio. (i. Vj. EUR 6,3 Mio.) an die Muttergesellschaft sowie in Höhe von EUR 2,1 Mio. (i. Vj. EUR 0,4 Mio.) aus Verbindlichkeiten gegenüber der Tochtergesellschaft PlanetHome Finanzierung GmbH aus einem Liquiditätsausgleich im Rahmen einer Cashpooling-Vereinbarung. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Ende des Geschäftsjahres EUR 4,5 Mio. (i. Vj. EUR 3,3 Mio.) und bestehen im Wesentlichen aus Provisionsansprüchen von Kooperationspartnern im Immobilienvermittlungsgeschäft. iv. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft Die Geschäftsführung schätzt die wirtschaftliche Lage des Unternehmens zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Jahresabschlusses und des Lageberichts als sehr zufriedenstellend ein. Die PlanetHome Group befindet sich in einem langjährig fortschreitenden Wachstumszyklus im Hinblick auf die Umsatzerlöse und Marktposition als auch die generierten Erträge und beweist damit eine nachhaltige Wachstumskraft. Sie verfügt über eine solide Ausstattung mit Eigenkapital und ist damit sehr gut für die Fortsetzung ihres Wachstumskurses gerüstet. Für 2019 hatte die Gesellschaft eine Erhöhung des (abzuführenden) Ergebnisses um mehr als 9 %. auf EUR 9,0 Mio. erwartet. Mit EUR 6,1 Mio. konnte zwar ein deutlich positives Ergebnis, das gesetzte Ziel jedoch nicht erreicht werden. Ursache sind deutlich gestiegene sonstige betriebliche Aufwendungen. v. Finanzielle Leistungsindikatoren Die finanzielle Steuerung des Konzerns anhand finanzieller Leistungsindikatoren erfolgt auf Basis der Finanzkennzahlen nach internationalem Rechnungslegungsstandard (IFRS) und in der Gesamtsicht des Konzerns Planet Group. Sie konzentriert sich auf die Geschäftsfelder Immobilienvermittlung, Finanzierungsvermittlung und Zentrale sowie deren regionale und segmentspezifische Struktur. Die Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung sowie die wichtigsten Finanzkennzahlen werden dem Management- und Gesellschafterkreis in engem, monatlichem Rhythmus berichtet. Abweichungen im Vergleich zur geplanten Entwicklung und dem Vorjahr werden analysiert und, soweit erforderlich steuernde Maßnahmen ergriffen. Die wichtigsten Finanzkennzahlen sind: Umsatzerlöse, EBITDA bereinigt (Ergebnis vor Sonderaufwendungen, Abschreibungen, Zinsen und Steuern) und die damit verbundene Marge. Darüber hinaus wird eine umfassende Anzahl nicht-finanzieller KPIs analysiert und präsentiert, wobei die Anzahl der generierten Leads und Kundenanfragen als am bedeutsamsten zu bewerten ist, da sie die wichtigste Grundlage für die künftigen Umsatzerlöse bildet. Während die Immobilienvermittlung ein Wachstum der Umsatzerlöse um Mio. € 5,1 auf Mio. € 85,9 (+6,3 %) erzielte, verringerte sich das bereinigte EBITDA um Mio. € 0,3 auf Mio. € 24,5 (-1,2 %). Die Deckungsbeitragsmarge des Segments (vor den von der Zentrale bereitgestellten Abwicklungs- und Serviceleistungen) liegt bei 28,6 % (2018: 30,7%). Die Leads der Immobilienvermittlung als Grundlage für die Umsatzgenerierung sind von mehr als 42.200 Stück im Jahr 2018 auf mehr als 44.100 Stück im Geschäftsjahr angestiegen, diese bedeutet einen Zuwachs um 4,5 %. Unterstützt wurde diese Entwicklung durch neue Kooperationen, die im Geschäftsjahr gewonnen werden konnten und insbesondere im Hinblick auf deren künftiges Geschäftspotenzial als sehr positiv einzuschätzen sind. Die aufgrund unzureichender Profitabilität bewusst vorgenommene Reduktion aus externen Quellen zugekaufter Leads konnte überkompensiert werden. Der Anstieg der Leads bildet eine wichtige Grundlage für das Umsatzwachstum im Geschäftsjahr 2020, da die Konvertierungsdauer in der Immobilienvermittlung vergleichsweise lang ist und sich daher entsprechend verzögert auf die Umsatzerlöse auswirkt. vi. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Neben der Akquisition neuer Kooperationspartner war die Fortsetzung des langjährigen Wachstumskurses aus Sicht der Gesellschaft auch auf das hohe Engagement ihrer Mitarbeiter zurückzuführen. Die Gruppe investiert hierfür in ein zweimonatiges Onboarding-Konzept für neue Vertriebsmitarbeiter. Dieses sowie jährliche Mitarbeiterveranstaltungen sollen für ein hohes Ausbildungsniveau sorgen und das Gemeinschaftsgefühl und den starken Zusammenhalt der Mitarbeiter im Konzern fördern. Die Mitarbeiter in den Support- und Servicefunktionen arbeiteten auch im Geschäftsjahr kontinuierlich daran, die Qualität und Effizienz von Prozessen und Systemen zu optimieren. Darüber hinaus legt die PlanetHome Group einen wichtigen Fokus auf die kontinuierliche Verbesserung des Leistungsspektrums für ihre Kunden sowie die zunehmende Unterstützung ihrer Dienstleistungen durch digitale Medien und Workflows. 2019 wurde der Ausbau des Kundenportals "myPlanet" mit neuen Funktionen zum Suchen, Finanzieren, Kaufen, Eigentum und Verkauf fortgesetzt. Ziel ist es, alle relevanten Zielgruppen rund um den Kauf und Verkauf von Immobilien und deren Finanzierung auf einer Plattform zusammenzubringen und zu unterstützen. Darüber hinaus werden den Kunden laufend aktuelle Informationen entlang der Kaufs-/Verkaufsphase ihrer Immobilie zur Verfügung gestellt. Über die eigene Systemlandschaft hinaus unterstützt die Gruppe auch ihre Kooperationspartner bei der Platzierung neuer Technologien auf deren Websites oder am sogenannten 'Point of Sale', um Kundenkontakte von der Filiale ins Internet zu verlagern und zusätzlichen Bedarf über digitale Kanäle zu wecken. So wurde beispielsweise damit begonnen, die papierbasierte Vermarktung von Immobilien in den Filialaushängen der Partner durch digitale Exposees zu ersetzen, die mehr Aufmerksamkeit und Interaktivität mit den Kunden erzeugen. Die Digitalisierungsmaßnahmen erstrecken sich auch auf interne Prozesse: Im Jahr 2019 wurde beispielsweise mit der Entwicklung einer hauseigenen Immobilienvermittlungs-Software begonnen, die die Arbeitsabläufe für die Immobilienberater effizienter und erfolgreicher macht und die effektiv mit den digitalen Kundenportalen vernetzt ist. Die Einführung der Software ist für 2020 geplant. Die Gesellschaft erhält regelmäßig verschiedene Auszeichnungen für die gleichbleibend hohe Qualität und Wettbewerbsfähigkeit seiner Dienstleistungen. So wurde beispielsweise die Immobilienvermittlung als zertifizierter Immobilienmakler nach DIN EN 15733 ausgezeichnet. Neben einer Mindestanforderung an die berufliche Qualifikation müssen Verhaltensregeln eingehalten und Informationspflichten erfüllt werden, von denen die Kunden der Gruppe profitieren. D. Prognose, Risiko- und Chancenberichti. Prognosebericht Sowohl die Entwicklung des Marktes für Immobilienvermittlung als auch das gesamtwirtschaftliche Umfeld sind für die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft von Bedeutung. Zum Berichtszeitpunkt muss die bestehende Situation rund um die COVID-19-Pandemie bei der Bewertung der Prognosen berücksichtigt werden. Grundsätzlich wirken sich negative Entwicklungen am Markt zumindest teilweise auch auf den Erfolg der Konzerngruppe aus. Auf Basis der regulären Unternehmensplanung erwartet die PlanetHome Group für 2020 einen weiteren deutlichen Anstieg der Umsatzerlöse in Höhe von rund 15 %. In der Immobilienvermittlung werden die Leads von über 44.100 im Jahr 2019 voraussichtlich auf ca. 42.000 zurückgehen. Der Zukauf von Leads aus externen Quellen wird aufgrund der im Quervergleich schwächeren Profitabilität sowie des Zuwachses von Seiten der bestehenden und neuen Kooperationen nahezu vollständig reduziert. Die zum Berichtszeitpunkt vorherrschende Krisensituation könnte sich schwächend auf diese Erwartung auswirken. Die Anzahl der Leads und somit die Umsatzerlöse, der EBITDA und die EBITDA-Marge könnten unterhalb der Prognose auslaufen. In seiner risikoorientierten Prognose geht das Management jedoch davon aus, dass die Umsatzerlöse mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht wesentlich unter das im Jahr 2019 erreichte Niveau fallen werden und Immobilientransaktionen überwiegend ohne Einschränkungen fortgesetzt werden. Im Hinblick auf das gesamtwirtschaftliche Umfeld geht die Geschäftsführung davon aus, dass die ursprünglichen Wachstumsprognosen für das Jahr 2020 nicht eintreten werden und von einer Schrumpfung der Wirtschaftsleistung auszugehen ist. Das ifo-Institut München geht davon aus, dass sich die Wirtschaft bis zum zweiten Quartal deutlich negativ entwickeln wird und dass sich die Erholungseffekte erst in der zweiten Jahreshälfte bemerkbar machen werden. Für das Gesamtjahr wird ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 6,6 % erwartet. Im Jahr 2021 könnte der rezessive Trend umgekehrt und mit einem Wachstum von 10,2 % sogar überkompensiert werden 19. In diesem Fall erwartet die Gruppe keine ausgeprägten negativen Auswirkungen auf die Einkommens- und Vermögenssituation potenzieller Akteure auf dem Markt für Immobilientransaktionen und deren Finanzierung. Zudem erwartet der Konzern, dass die für die Gruppe relevanten Teilmärkte von der nun nochmals expansiveren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) profitieren werden. Im Rahmen des PEPP ("Pandemic Emergency Purchase Program") hat die EZB bereits Anleihen im Wert von mehr als 100 Milliarden Euro erworben. 20 Zu den internen Stützpfeilern der Gesellschaft für die Ergebnisse 2020 gehören in 2019 neu gewonnene Kooperationen mit ihrem nach Einschätzung der Geschäftsführung hohem Wachstumspotenzial. Darüber hinaus wirkt die in Anbetracht der Pandemie restriktiv ausgerichtete Verhalten der PlanetHome Group im Hinblick auf Investitionen und Kosten den potenziellen Belastungseffekten auf der Umsatzseite entgegen. Im Rahmen der regulären Unternehmensplanung erwartet das Management einen bereinigten EBITDA in Höhe von Mio. € 12,2 (2019: Mio. € 10,7), hieraus ergäbe sich eine EBITDA-Marge in Höhe von 13,1 % (2019: 13,2 %). Sollte sich die risikoorientierte Prognose bewahrheiten, könnte der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2020 möglicherweise geringer ausfallen und sich nur knapp im positiven Bereich bewegen. Es gibt jedoch gute Anzeichen, darunter beispielsweise nur ein sehr kurzfristiger Einbruch der Leadzufuhr, der sich in den ersten vier Monaten des Geschäftsjahres 2020 bereits wieder erholt hat, kaum Beeinträchtigungen der Umsatzerlöse sowie über den Erwartungen liegende Entwicklungen der neuen Kooperationen, sodass die Geschäftsführung davon ausgehet, dass die Auswirkungen der COVID-19 Pandemie weitgehend kompensiert werden können. ii. Risiko- und Chancenbericht Markt- und Wettbewerbsrisiken / Chancen Die Aussagen im Risiko- und Chancenbericht richten sich auf die folgenden beiden Geschäftsjahre 2020 sowie 2021. Die Einschätzungen basieren auf der Annahme des Managements, dass mit Unterstützung der staatlichen und geldpolitischen Interventionen potenziellen gesamtwirtschaftlichen Belastungen der zum Berichtszeitpunkt bestehenden COVID-19 Pandemie wirksam begegnet werden kann und kein nachhaltiger Einbruch der Wirtschaft stattfindet. Aus Sicht der PlanetHome Group sind die Eintrittsbarrieren für den Immobilienvermittlungsmarkt als vergleichsweise gering zu bewerten, daher besteht ein hoher Wettbewerb unter den Marktteilnehmern. Das Risiko rückläufiger oder stagnierender Verkäufe aufgrund des Wettbewerbs kann daher nicht vollständig ausgeschlossen werden, wird jedoch als gering eingestuft. Um sich vom Marktumfeld abzuheben, fokussiert sich die Gesellschaft darauf, bundesweite Service- und Qualitätsstandards für seine Privatkunden und Partner zu schaffen als auch beständig das Serviceerlebnis zu verbessern. Die Vorteile der Kundengewinnung über bestehende Kooperationen mit Banken, Versicherungen und Finanzberatern, der kontinuierliche Ausbau des interaktiven Serviceangebots und die regelmäßige, intensive Ausbildung der Vertriebsmitarbeiter sind wichtige Säulen der Wettbewerbsposition des Geschäftsbereich Immobilienvermittlung. Im Jahr 2019 konnten neue Kooperationen mit erheblichem Wachstumspotenzial gewonnen werden, dies macht das Management zuversichtlich, dass die gute Marktposition im Jahr 2020 nicht nur erhalten, sondern weiter verbessert werden kann und dass sich die Risiken für die Konzentration von Geschäft auf einzelne Partner weiter reduzieren wird. Insgesamt ist und bleibt der deutsche Immobilienmarkt nach Ansicht der Gruppe stark und stabil. In Anbetracht der starken Preissteigerungen der vergangenen Jahre kann eine Abschwächung dieser Entwicklung jedoch aus Sicht der Gruppe nicht ausgeschlossen werden. Bislang, so auch im Jahr 2019, blieb der Einbruch der Kaufpreissteigerungen auch in den sieben A-Städten aus, das Preiswachstum setzte sich unvermindert fort und umfasste Spannen in Höhe von +6,7 % in München bis +13,5 % in Hamburg 21. Die anhaltend überdurchschnittlichen Nachfrage, die im gesamteuropäischen Vergleich immer noch deutlich unterdurchschnittliche Wohnimmobilienquote in Deutschland, die stabile Gesamtwirtschaft und die gute Beschäftigungs- und Einkommenssituation sieht die Konzernleitung als wichtige kurz- und mittelfristige Stützungsfaktoren der Immobilienpreise. Sollte eine Abschwächung des Preiswachstums, deren Eintrittswahrscheinlichkeit die Gruppe im unteren bis mittleren Bereich einschätzt, dennoch stattfinden, wird dies nicht zu einer fundamentalen Bedrohung der Rentabilität führen und durch die Ausweitung von Umsatz- und Kundenpotenzial weitgehend ausgeglichen werden. Deutlich steigende Zinsen im Zusammenhang mit einer Wende hin zu einer restriktiveren Geldpolitik könnten sich dämpfend auf den Immobilienmarkt auswirken. Angesichts der aktuellen COVID-19-Pandemie hat die EZB ihre expansive Geldpolitik jedoch noch verstärkt, um den starken wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie entgegenzuwirken. Die Gruppe geht davon aus, dass diese Maßnahmen zumindest so lange aufrechterhalten werden, bis die Wirtschaft wieder auf einem nachhaltigen Wachstumspfad ist und dieser sich stabilisiert hat. Dies sollte frühestens im Jahr 2021 der Fall sein. Die Gruppe schätzt das Risiko deutlich steigender Zinsen im Prognosehorizont daher eher als gering ein. Sollte eine Normalisierung der Geldpolitik mit leichten Zinserhöhungen stattfinden, geht die Geschäftsführung nicht davon aus, dass dies nicht zu schwerwiegenden Störungen auf dem Immobilienmarkt führen würde, da diese zumindest teilweise durch Nachfrageüberhänge und andere unterstützende Aspekte kompensiert würden. Im September 2018 hatten sich die Diskussionen rund um das "Bestellerprinzip" für Immobilienverkäufe unter anderem in Zusammenhang mit dem Gesetzesentwurf der Partei 'BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN' verstärkt, wonach die Maklerprovision lediglich von der beauftragenden Partei zu zahlen sei. Zudem sei sie einer Maximalgrenze zu unterwerfen 22. Im Bundestagsentscheid vom 14. Mai 2020 wurde dieser Gesetzesentwurf endgültig abgewiesen und die Umsetzung des Gesetzesentwurfs der Bundesregierung 19/15827 23 beschlossen, nach dem die Maklerprovision von der oder den beauftragenden Parteien in jeweils gleicher Höhe zu entrichten ist. Wurde der Maklervertrag mit nur einer der Parteien geschlossen, darf der anderen Partei nicht mehr als 50 Prozent der gesamten Maklerprovision in Rechnung gestellt werden. Mit diesem Beschluss ist das Risiko eines Margenverfalls nun zuverlässig ausgeräumt. Auf die hälftige Teilung der Provision ist die Gruppe in ihren Vertriebsansätzen bereits seit dem letzten Jahr eingestellt. Risiken / Chancen für die Geschäftsdurchführung Eine der wichtigsten Voraussetzungen für den unternehmerischen Erfolg der Gesellschaft bleiben seine dauerhaften, strategischen Kooperationen. Die Beendigung eines der laufenden Verträge durch einen Kooperationspartner birgt das Risiko, Geschäftspotenzial und Umsatzerlöse zu verlieren. Ein wichtiger Fokus der PlanetHome Group GmbH liegt daher auf der intensiven Pflege ihrer Partnerschaften. Eine beständig intensive Fokussierung auf gegenseitige, vorteilhafte Geschäftsbeziehungen sowie die Tatsache, dass im Jahr 2019 neue Kooperationen mit erheblichem Geschäftspotenzial gewonnen werden konnten, stimmt das Management zuversichtlich, dass die Partnerbeziehungen auf solidem Boden stehen. Die neuen Kooperationen werden dazu beitragen, das Konzentrationsrisiko weiter zu reduzieren. Der Konzern wird sich weiterhin darum bemühen, durch die Fortsetzung der Digitalisierungsinitiativen das Serviceerlebnis für Kunden und Kooperationspartner noch weiter zu verbessern. Eine sichere und stabile IT-Infrastruktur sowie reibungslos funktionierende Anwendungen sind eine wichtige Säule des erfolgreichen Geschäftsbetriebs der Konzerngruppe. Deren Bedeutung nimmt mit dem permanent steigenden Digitalisierungsgrad der Vertriebs- und Abwicklungsprozesse. Der Ausfall eines oder mehrerer IT-Systeme oder Anwendungen ist daher als kritisches Geschäftsrisiko zu bewerten, da dieser die Durchführung der Geschäftstätigkeiten erschweren oder verhindern würde. Die Gruppe arbeitet daher beständig daran, bestehende Sicherheitslösungen zu optimieren. Dies dokumentiert die im Jahr 2019 erworbene Zertifizierung nach ISO27001, deren Erhalt den Nachweis eines hohen und weltweit anerkannten IT-Sicherheitsstandards und Risikomanagements voraussetzt. Darüber hinaus wurden Vorbereitungen getroffen, um die bei einem externen Dienstleister betriebenen Server in die Microsoft-Cloud zu verlagern sowie die Netzwerkinfrastruktur nach aktuellen Sicherheitsstandards zu modernisieren. In der Gesamtsicht sieht die PlanetHome Group keine Risiken, die den Fortbestand des Geschäfts gefährden. Das Geschäftsjahr 2020 wird nach Ansicht der Geschäftsführung gleichermaßen stark von den intern erzielten Fortschritten als auch von den Einflüssen der COVID-19-Pandemie geprägt sein. Aus der insgesamt guten Positionierung der Gesellschaft im Immobilienmarkt, der nach wie vor grundsätzlich wachstumsorientiert ist, den im Jahr 2019 gewonnenen neuen Kooperationen sowie den konsequenten und maßvollen gesamtwirtschaftlichen sowie intern getroffenen Gegensteuerungsmaßnahmen im Kontext der Pandemie resultiert die Einschätzung, dass nach Einschätzung des Managements der PlanetHome Group GmbH bestens gerüstet ist, der Krisensituation wirksam zu begegnen und das Geschäftsjahr 2020 erfolgreich zu beschließen. Das Management ist zuversichtlich, dass die Gesellschaft seine starke Marktposition behaupten und sogar verbessern wird.
Unterföhring, den 9. Juni 2020 PlanetHome Group GmbH Ludwig Wiesbauer Barbara Phélippeau Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die PlanetHome Group GmbH, Unterföhring PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der PlanetHome Group GmbH, Unterföhring - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PlanetHome Group GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), die in Abschnitt A des Lageberichts enthalten ist, haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige InformationenDie gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 16. Juni 2020 KPMG
AG
Ziegler, Wirtschaftsprüfer Bahadin, Wirtschaftsprüferin |
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