Transformation Leaders GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Walter Ludwig seit 17.2.2009 | Prokura |
Josef Klaus seit 19.6.2008 | Geschäftsführer |
Hans Peter Brehm seit 19.5.2006 | Geschäftsführer |
Heinz-Joachim Schultner seit 6.3.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wella Service GmbHDarmstadtJahresabschluss zum 30. Juni 2007Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1.7.2006 bis zum 30.6.20071. Geschäft und Rahmenbedingungen1.1. Geschäftstätigkeit Die Wella Service GmbH, Darmstadt, erbringt seit dem 1.10.2005 primär Verwaltungsdienstleistungen in den Bereichen Rechnungswesen, Personalverwaltung sowie globale Marketing- und Vertriebssteuerung für Procter & Gamble International Operations S.A., Petit Lancy, Schweiz ("PGIO"), und andere Wella-Konzerngesellschaften. Ferner übernimmt die Gesellschaft Forschungs- und Entwicklungsaufgaben innerhalb des Wella-Konzerns für den Bereich Haarkosmetik und bedient sich dabei primär des Forschungs- und Entwicklungszentrums am Standort Darmstadt. Darüber hinaus sind der Erwerb und das Halten von Beteiligungen an anderen Unternehmen sowie die Verwaltung und Leitung von konzerneigenen Beteiligungen und eigenem Vermögen Unternehmensgegenstand der Gesellschaft. Im Zuge der weiter fortgeschrittenen Integration der Wella-Gruppe in das P&G-Geschäftsmodell und der Anpassung an die P&G-Organisationsstruktur wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr das Outsourcing des Rechenzentrums und der Netzwerk- und Infrastrukturbereiche an Hewlett Packard vollzogen. Die Wella Service GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Wella AG, Darmstadt, deren Anteile indirekt mehrheitlich von der The Procter & Gamble Company mit Sitz in Cincinnati, Ohio, USA ("P&G Company"), gehalten werden. 1.2. Wirtschaftliche Einflussfaktoren In Fortsetzung zum Geschäftsjahr 2005/2006 zeigte sich auch im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Aufwärtstrend der Weltwirtschaft. Trotz gestiegener Energiepreise und einer Verlangsamung des wirtschaftlichen Wachstums in den USA verzeichnete der Wirtschaftsraum der Europäischen Union infolge der Ankurbelung der Binnennachfrage gemessen an der Veränderung des realen Bruttoinlandsprodukts das höchste Wirtschaftswachstum der letzten sechs Jahre. Auch in Deutschland, das in den letzten Jahren deutlich hinter dem EU-Durchschnitt zurück blieb, belebte sichnach mehreren Jahren der Stagnation bzw. sehr mäßigen Wachstumsdie wirtschaftliche Situation wieder. Die allgemeine Befürchtung einer durch das weltweite Wirtschaftswachstum bzw. durch die gestiegenen Ölpreise ausgelösten Inflation hat sich nicht bestätigt. Auch für die nächsten Jahre wird von einem moderaten Weltwirtschaftswachstum ausgegangen, wenngleich dies voraussichtlich leicht hinter den Wachstumswerten der letzten Monate zurückbleiben wird. Vor diesen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wuchs der Weltmarkt für Friseur-Haarkosmetik im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006/2007 auf Basis fester Wechselkurse nach unserer Einschätzung um rund 3%. Insgesamt hat sich die Marktentwicklung gegenüber dem Vorjahr damit nur unwesentlich verändert. Zwar ist die Wella Service GmbH selbst nicht als Anbieter von Haarkosmetikprodukten am Markt tätig, jedoch wird das Geschäftsvolumen und die Geschäftsentwicklung der Wella Service GmbH zu einem nicht unerheblichen Teil durch den Erfolg der leistungsempfangenden operativen konzernverbundenen Unternehmen beeinflusst. 2. Ertragslage2.1. Entwicklung und Struktur des Ergebnisses Insgesamt verlief das Geschäftsjahr 2006/2007 für die Wella Service GmbH mit einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von rund 11,8 Mio. € (gegenüber 15,9 Mio. € im Vorjahr) erfolgreich. Der ausgewiesene Rückgang des Ergebnisses vor Gewinnabführung in Höhe von rund 4,1 Mio. € ist in erster Linie auf die deutlich niedrigeren Erträge aus Ergebnisabführungen der Beteiligungsgesellschaften in Höhe von 3,8 Mio. € (d.h. Rückgang um 7,8 Mio. €) zurückzuführen. Maßgeblich hierfür ist insbesondere die um ca. 6 Mio. € deutlich niedrigere Ergebnisabführung der Londa Rothenkirchen Produktions GmbH, Steinberg, als Folge der Umstellung auf das P&G-Geschäftsmodell. Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung an die Wella AG in Höhe von 11,8 Mio. € (8,5% vom Nettoumsatz vs. 16% gegenüber Vorjahr) wurde entsprechend dem mit der Wella AG abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrag an die Wella AG abgeführt. 2.2. Entwicklung und Struktur des Umsatzes Der Nettoumsatz der Wella Service GmbH belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 139,1 Mio. € (gegenüber 102,2 Mio. € im Vorjahr). Dies bedeutet eine Umsatzsteigerung von 36%, die im Wesentlichen darauf zurückzuführen ist, dass die Wella Service GmbH im vergangenen Geschäftsjahr ihre operative Geschäftstätigkeit erst zum 1.10.2005 aufgenommen hat. Der Geschäftsaktivität der Wella Service GmbH liegen jeweils mit ihren Geschäftspartnern abgeschlossene Dienstleistungsverträge zugrunde, gemäß denen sich der Umsatz der Gesellschaft weitgehend aus der Weiterbelastung der angefallenen operativen Aufwendungen für die Erbringung von Verwaltungsdienstleistungen und Forschungs- und Entwicklungsleistungen (zuzüglich eines Gewinnaufschlags) innerhalb des Konzernverbunds ergibt. Bestandteil der weiterbelasteten operativen Aufwendungen sind primär Gehälter, Mieten, Telekommunikations- und IT-Kosten, Aufwendungen für bezogene Leistungen (z.B. Fremdentwicklungen, Beratungs-, Versicherungs- und Prüfungsleistungen). Im Hinblick auf die regionale Verteilung der Umsätze ergaben sich im Vergleich zum Vorjahr keine signifikanten Unterschiede. Wie auch im Vorjahr wurden 37% der Umsätze mit der Region Deutschland erzielt. Die Region Übriges Europa trug zu 28% (Vj.: 31%) und die Region Nordamerika zu 35% (Vj.: 32%) zu den Gesamtumsätzen bei. Dabei wurden die Geschäfte ausschließlich mit verbundenen Unternehmen getätigt. Die wichtigsten konzerninternen Geschäftspartner der Wella Service GmbH waren neben der P&G Company und der PGIO mit einem Umsatzanteil von insgesamt 61% (Vj.: 64%) die Wella AG, Darmstadt, mit einem Umsatzanteil von 27% (Vj.: 27%) und die Wella Manufacturing GmbH, Darmstadt, mit einem Umsatzanteil von 6% (Vj.: 5%). 2.3. Forschung & Entwicklung Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der Wella Service GmbH sind in den Wella-P&G-Gillette-Forschungsverbund eingebunden und werden schwerpunktmäßig im Wella-Forschungs- und Entwicklungszentrum in Darmstadt ausgeübt. Der Geschäftstätigkeit im Bereich Forschung & Entwicklung liegt ein zwischen der Wella AG und der P&G Company abgeschlossener Vertrag zugrunde, mit dem durch die Schaffung einer gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsorganisation die Stärken beider Unternehmen in diesem Bereich zusammengeführt und Synergien ausgeschöpft werden. Nach der Einbringung der deutschen P&G-Gruppe in die Wella AG zum 20.6.2006 wurde darüber hinaus am 1.5.2007 die Bildung eines so genannten "Leadership Council" sowie eines so genannten "Products Research Council" für das "German Innovation Center - GIC", das sich aus den Forschungsstandorten Darmstadt (Wella), Kronberg (Gillette/Braun) und Schwalbach (P&G) zusammensetzt, bekannt gegeben. Ziel dieser Kooperationsvereinbarungen ist es, die Kompetenzen im Bereich "Products Research" weiter auf- und auszubauen und damit die Entwicklung verbraucherrelevanter Innovationen zu fördern, das Potenzial und die Fähigkeiten jeder Mitarbeiterin bzw. jedes Mitarbeiters bestmöglich einzusetzen und ein Kreativität und Innovationen förderndes Arbeitsumfeld zu schaffen. Zum Geschäftsjahresende waren 298 Mitarbeiter (Vj. 284) der Wella Service GmbH (im Sinne von Vollzeitbeschäftigten) im Bereich Forschung & Entwicklung beschäftigt. Entsprechend dem abgeschlossenen F&E-Kooperationsvertrag hat die P&G Company im vergangenen Geschäftsjahr die im Forschungs- und Entwicklungszentrum Darmstadt für die Sparten Friseur und Consumer erbrachten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in Höhe der tatsächlich entstandenen Vollkosten zuzüglich eines Gewinnaufschlags von 7% vergütet. 2.4. Entwicklung und Struktur der Aufwendungen Den Umsätzen stehen "Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen" in Höhe von 125,2 Mio. € (90% vom Nettoumsatz; Vj. 96,0 Mio. € bzw. 94% vom Nettoumsatz) und Allgemeine Verwaltungskosten in Höhe von 8,5 Mio. € (6% vom Nettoumsatz; Vj. 5,5 Mio. € bzw. 5% vom Nettoumsatz) gegenüber. Gleichwohl sich im abgelaufenen Geschäftsjahr die Umsätze um ca. 36% erhöhten, erhöhte sich das Bruttoergebnis vom Umsatz um ca. 124%. Diese überproportionale Steigerung des Bruttoergebnisses vom Umsatz ist im Wesentlichen ebenfalls auf die unterschiedlich langen operativen Zeiträume des abgelaufenen Geschäftsjahres (d.h. 12 Monate) und des Geschäftsjahres 2005/2006 (d.h. 9 Monate) zurückzuführen. In den Herstellungskosten sind im Wesentlichen die Personalkosten, Abschreibungen auf Geschäftsausstattung und die Aufwendungen für von Dritten bezogene Leistungen der Stellen, die direkt in die Erbringung der Verwaltungsdienstleistungen bzw. F&E-Aktivitäten eingebunden sind, enthalten. Unter den Verwaltungskosten werden die Personal- und Sachkosten der allgemeinen Verwaltungsstellen ausgewiesen. 3. FinanzlageDer Cash flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt +21,9 Mio. € (Vj. +16,1 Mio. €). Der Finanzbedarf der Wella Service GmbH ist durch die Einbindung der Gesellschaft in den Cash Pool und das Nettingverfahren des Wella-Konzerns gesichert. Die Wella Service GmbH ist daher jederzeit in der Lage, überflüssige Liquiditätsmittel abzuführen bzw. einen Liquiditätsbedarf kurzfristig zu decken und offene Positionen mit Konzerngesellschaften auszugleichen. Verpflichtungen aus außerbilanziellen Finanzierungsinstrumenten bestehen nicht. 4. Vermögenslage4.1. Vermögens- und Kapitalstruktur Die Vermögensstruktur der Wella Service GmbH ist im Wesentlichen durch ihre Funktion als Dienstleistungs- und Holdinggesellschaft der Wella-Gruppe geprägt. Die Aktiva der Wella Service GmbH betrugen zum Geschäftsjahresende 67,4 Mio. € (Vj.: 76,2 Mio. €) und setzten sich zu 48% aus Anlagevermögen (Vj.: 40%) und zu 52% aus Umlaufvermögen (Vj.: 60%) zusammen. Der Rückgang der Summe der Aktiva sowie die Verringerung des Anteils des Umlaufvermögens an der Bilanzsumme ergaben sich im Wesentlichen aus dem Rückgang der "Andere Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände", in denen im Vorjahr die mittlerweile an P&G verkauften Anteile an zwei verbundenen Unternehmen sowie höhere Forderungen gegen verbundene Unternehmen infolge im Vorjahr höherer Ergebnisabführungen enthalten waren. Weitere nennenswerte Veränderungen in der Höhe einzelner Aktivpositionen bzw. in der Struktur der Aktiva sind nicht zu berichten. Das immaterielle Anlagevermögen (22% des Anlagevermögens; Vj. 26%) beinhaltet im Wesentlichen erworbene Software. Die Sachanlagen (37% des Anlagevermögens; Vj. 35%) spiegeln insbesondere den Wert der EDV- sowie der Betriebs- und Geschäftsausstattung der Unternehmensbereiche der Wella Service GmbH wider. Bei den verbleibenden 41% (Vj. 39%) des Anlagevermögens handelt es sich um Finanzanlagen; hierin sind unter anderem die Beteiligungen an der Londa Rothenkirchen Produktions GmbH, Steinberg, und der Londa Vertriebs GmbH, Leipzig, sowie die Wertpapiere als Sicherungen für Pensions- und Altersteilzeitzusagen gegenüber den Mitarbeitern der Wella Service GmbH enthalten. Das Umlaufvermögen bildet sich ausschließlich aus Forderungen, weitgehend gegen verbundene Unternehmen, und sonstigen Vermögensgegenständen. Die größte Forderungsposition in Höhe von 22 Mio. € (Vj. 21,8 Mio. €) ist kurzfristig und besteht gegen die Procter & Gamble Financial Services Company, Dublin, Irland ("P&G FinServ"). Die Passiva der Gesellschaft bilden sich zu 20% aus Eigenkapital (Vj. 18%), 55% aus Rückstellungen (Vj. 43%) und 25% aus Verbindlichkeiten (Vj. 39%). Einhergehend mit der Reduzierung der Aktiva ergab sich für die Gesellschaft ein geringerer Finanzierungsbedarf; im Zuge dessen konnten die Verbindlichkeiten um 12,5 Mio. € (insbesondere gegenüber der Gesellschafterin, der Wella AG, um -11,3 Mio. €) abgebaut werden. Weitere nennenswerte Veränderungen in der Höhe einzelner Passivpositionen bzw. in der Struktur der Passiva sind nicht zu berichten. Das Eigenkapital der Wella Service GmbH blieb mit 13,7 Mio. € konstant. Infolge der Reduzierung der Passiva erhöhte sich die Eigenkapitalquote der Gesellschaft von 18% auf 20%. Die Rückstellungen umfassen im Wesentlichen den Betrag, der für die in Vorjahren eingegangenen Pensionszusagen gegenüber Mitarbeitern der Wella Service GmbH gebildet wurde, sowie eine Zuführung für eingeleitete Restrukturierungsmaßnahmen. Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft setzen sich zu 73% (Vj. 76%) aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (insbesondere gegenüber der Wella AG, d.h. in Höhe von 8,6 Mio. €; Vj. 20,0 Mio. €) zusammen und sind ausschließlich kurzfristiger Natur. 4.2. Mitarbeiter Die Wella Service GmbH beschäftigte im Jahresdurchschnitt 753 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vj.: 775 Mitarbeiter/-innen). Davon waren 388 Mitarbeiter/-innen im Bereich der Logistik/F&E (Vj. 384), 301 Mitarbeiter/-innen im Bereich der Verwaltung (Vj. 314) und 64 Mitarbeiter/-innen im Bereich Vertrieb und Marketing (Vj. 77) tätig. Im Vergleich zum Vorjahr waren bei der Wella Service GmbH somit 22 Mitarbeiter/-innen weniger beschäftigt, davon 13 im Bereich der Verwaltung. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen in dem Outsourcing des Rechenzentrums und der Netzwerk- und Infrastrukturbereiche an Hewlett Packard begründet. Während des Geschäftsjahres waren zwei Geschäftsführer, Herr Heinz-Joachim Schultner und Herr Hans-Peter Brehm, bestellt. Die Geschäftsleitung dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre Beiträge und den erfolgreichen Einsatz für das Unternehmen. 5. NachtragsberichtIm Zuge der fortschreitenden Anpassung von Wella an das P&G-Geschäftsmodell wurde zum 1.7.2007 das Outsourcing der Unternehmensbereiche Facility Management / Workplace Services an die Firmen Jones Lang LaSalle und Compass vollzogen. Hiervon sind 49 Mitarbeiter betroffen. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft einen wesentlichen Einfluss gehabt hätten und über die somit zu berichten wäre, sind nach Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. 6. Risikobericht6.1. Ergebnisabführungsverträge Mit der Gesellschafterin, der Wella AG, Darmstadt, besteht seit dem 1.1.2001 ein Ergebnisabführungsvertrag, der ursprünglich eine feste Laufzeit bis zum 31.12.2005 hatte und sich seit dem um jeweils ein Jahr verlängert, wenn er nicht spätestens zwölf Monate vor seinem Ablauf gekündigt wird. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass dieser Vertrag über den 31.12.2007 hinaus fortgesetzt wird. Ebenso bestehen zwischen der Wella Service GmbH und ihren Beteiligungsgesellschaften, der Londa GmbH, Leipzig, und der Londa Rothenkirchen Produktions GmbH, Steinberg, Ergebnisabführungsverträge mit identischen Regelungen hinsichtlich der Laufzeit und der Kündigungsfristen. 6.2. Risiken aus Finanzinstrumenten gemäß § 289 Abs. 2 Nr. 2 HGB Zum Abschlussstichtag bestehen keine derivativen Finanzinstrumente nach § 285 Satz 1 Nr. 18 HGB. Nennenswerte Ausfall- und Fremdwährungsrisiken bestehen nicht, da die Forderungen und Verbindlichkeiten weitgehend auf Intercompany-Beziehungen beruhen und nahezu ausschließlich in Euro-Währung abgeschlossen werden. Speziell die Darlehnsforderung gegen die P&G FinServ ist durch einen Comfort Letter der P&G International S.a.r.L, Luxembourg abgesichert. Im Allgemeinen werden im Zuge des Konzernverbunds Ausfallrisiken als gering eingestuft. Die Risiken aus Zahlungsstromschwankungen bewegen sich für die Gesellschaft in einem vertretbaren Rahmen: Das zuvor genannte Darlehn an die P&G FinServ wird zu LIBOR zuzüglich 0,25% p.a. verzinst; etwaige Cash-Zuführungen von der Wella AG an die Wella Service GmbH werden zu LIBOR abzüglich 0,25% p.a. verzinst. 6.3. Kundenstruktur Die Wella Service GmbH erbringt seit dem Geschäftsjahr 2005/2006 primär Verwaltungsdienstleistungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Vertragliche Basis in Bezug auf die Erbringung der Verwaltungsdienstleistungen bilden separate zwischen der Wella Service GmbH und ihren Serviceempfängern (d.h. der PGIO, der Wella AG, der Wella Manufacturing GmbH etc.) abgeschlossene "Service Agreements". Die bislang abgeschlossenen Serviceverträge sind seit dem 1.10.2005 wirksam und habeneinhergehend mit dem zwischen der Wella AG und der PGIO abgeschlossenen Vertrag zur Auslizenzierung des Professional-Haarkosmetikgeschäftseine maximale Laufzeit bis zum 30.6.2010, sofern der Lizenzvertrag nicht verlängert werden sollte. Daneben sehen die Verträge die Möglichkeit zur ordentlichen Kündigung mit einer Kündigungsfrist von 180 Tagen vor. Der Erbringung von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten liegt das zwischen der Wella AG und der P&G Company abgeschlossene unbefristete "Umbrella Agreement R&D" zugrunde, das mit einer Frist von sechs Monaten zum Fiskaljahresende ordentlich gekündigt werden kann. Zwar werden im Rahmen des Konzernverbunds keine Ausfallrisiken gesehen, jedoch könnten sich Risiken aus der Kundenstruktur derart ergeben, dass der Wella-Konzern sich bei Dritten Verwaltungsdienstleistungen beschafft und somit diese Bereiche als Kunden der Wella Service GmbH entfallen. Das Risiko dieser wirtschaftlichen Abhängigkeit wird innerhalb der Wella-Gruppe jedoch als vertretbar angesehen, zumal die Wella Service GmbH grundsätzlich darin frei ist, eine Geschäftsbeziehung mit externen Partnern aufzubauen. 6.4. Risikomanagement Die Wella Service GmbH ist in die Risikomanagement- und Kontrollprozesse der Wella AG eingebunden, die sich seit mehreren Jahren im praktischen Einsatz befinden und bewährt haben. Der Abschlussprüfer der Wella AG hat im Rahmen seiner Abschlussprüfung festgestellt, dass das Wella- Risikomanagementsystem die gesetzlichen Anforderungen erfüllt. Basierend auf den derzeitigen Strukturen der Wella Service GmbH, sind uns bestandsgefährdende Risiken nicht bekannt. 7. PrognoseberichtInwieweit sich für die Wella Service GmbH in den beiden kommenden Geschäftsjahren Risiken bzw. Chancen aus der Einbringung der deutschen P&G-Gruppe in die Wella AG ergeben werden, bleibt weiterhin abzuwarten. Im Rahmen der weiteren Integration der Wella-Gruppe in die P&G-Servicecenter-Struktur wird das kommende Geschäftsjahr von den Vorbereitungen weiterer Funktionsübertragungen aus den Unternehmensbereichen Personal und Finanzen an das Europäische P&G-Servicecenter in Newcastle, Großbritannien, geprägt werden. Für das Geschäftsjahr 2007/2008 erwartet die Geschäftsführung wiederum ein positives Ergebnis (vor Ergebnisabführung), das in etwa über dem Ergebnis des Vorjahres liegt. Für das Geschäftsjahr 2008/2009 erwartet die Geschäftsführung ebenfalls ein positives Ergebnis vor Ergebnisabführung, das in etwa auf dem Niveau des Ergebnisses des Geschäftsjahres 2007/2008 liegt. 8. Zukunftsbezogene AussagenDieser Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf Einschätzungen künftiger Entwicklungen seitens der Geschäftsführung basieren. Die Aussagen und Prognosen stellen Einschätzungen dar, die auf Basis aller zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Sollten die den Aussagen und Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risikenwie die im Lagebericht angesprocheneneintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen.
Darmstadt, 19.9.2007 Heinz-Joachim
Schultner, Die Geschäftsführung
Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2006 bis zum 30. Juni 2007Grundlagen und MethodenDer Jahresabschluss der Wella Service GmbH ist nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften aufgestellt. Zusammengefasste Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind im Anhang gesondert ausgewiesen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung haben wir das Umsatzkostenverfahren gewählt. Der Jahresabschluss der Wella Service GmbH wird in Tausend EURO (T€) aufgestellt. Durch die Übertragung eines großen Teils der Servicefunktionen von der Wella AG, Darmstadt, auf die Wella Service GmbH zum 1. Oktober 2005 hat sich die Geschäftstätigkeit wesentlich geändert. In der Vergangenheit war die Gesellschaft rein als Holdinggesellschaft tätig. Dadurch ist die Vergleichbarkeit der Gewinn- und Verlustrechnung des Vorjahres beeinträchtigt. Wesentliche Auswirkungen werden bei der Erläuterung der Einzelposten dargestellt. Mit der Gesellschafterin, der Wella AG, Darmstadt, besteht seit dem 1. Januar 2001 ein Ergebnisabführungsvertrag, der eine feste Laufzeit bis zum 31. Dezember 2005 hatte und sich jeweils um ein Jahr verlängert, sofern er nicht spätestens zwölf Monate vor seinem Ablauf gekündigt wird. Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass dieser Vertrag über den 31. Dezember 2007 hinaus fortgesetzt wird. Außerdem bestehen zwischen der Wella Service GmbH und ihren Beteiligungsgesellschaften, der Londa GmbH, Leipzig, und der Londa Rothenkirchen Produktions GmbH, Steinberg, Ergebnisabführungsverträge mit identischen Regelungen hinsichtlich der Laufzeit und der Kündigungsfristen. ( 1) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über die Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren abgeschrieben. Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer, angesetzt. Die Nutzungsdauer wurde nach betrieblichen Erfahrungswerten bestimmt. Den Abschreibungen auf Betriebs- und Geschäftsausstattung ist eine Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren zugrunde gelegt, in wenigen Ausnahmefällen bis längstens 15 Jahre. Bewegliche Anlagegüter werden überwiegend degressiv unter Ausnutzung der steuerlichen Höchstsätze abgeschrieben. Der Übergang zur linearen Abschreibung erfolgt, sobald diese zu höheren Abschreibungsbeträgen führt. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn der Ansatz mit einem niedrigeren beizulegenden Wert wegen einer voraussichtlich dauernden Wertminderung erforderlich ist. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und im Folgejahr als Abgang behandelt. Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten bilanziert, soweit nicht der niedrigere beizulegende Wert anzusetzen ist. Der beizulegende Wert wird im Schätzverfahren ermittelt. Als Bewertungsmodell kam ein Ertragswertverfahren zur Anwendung. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert erfolgen nur bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung. Wertpapiere des Anlagevermögens werden ebenfalls zu Anschaffungskosten angesetzt und zur Anpassung an niedrigere beizulegende Werte um Abschreibungen vermindert. Ausleihungen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem beizulegenden Wert am Abschlussstichtag liegt, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden erstmals mit dem Anwartschaftsbarwert nach IAS 19 angesetzt, da dieser Wert zum 30. Juni 2007 die handelsrechtliche Mindestverpflichtung gemäß § 6a EStG überschritt. Dabei wurde ein Rechnungszinssatz von 5,25% (Vj. 4,25%) angewendet. Der Lebenserwartung wurde durch die Anwendung der Richttafeln nach Heubeck 2005G Rechnung getragen. Im Vorjahr wurden die Pensionsverpflichtungen entsprechend dem Teilwertverfahren nach § 6a EStG bewertet, da dieser im Vorjahr den Anwartschaftsbarwert nach IAS 19 überstiegen hat. Die sonstigen Rückstellungen sind für ungewisse Verbindlichkeiten, die hinsichtlich der Höhe oder des Zeitpunkts ihres Eintritts unbestimmt sind, in Höhe des Betrags der voraussichtlichen Inanspruchnahme bzw. Belastung gebildet. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten, die auf fremde Währungen lauten, werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls umgerechnet. Ergeben sich aus der Umrechnung zu Kursen am Bilanzstichtag niedrigere Forderungen oder höhere Verbindlichkeiten in EURO, so werden diese Werte angesetzt. Erläuterungen zur GEWINN- und verlustrechnung(Tabellenwerte in T €) ( 2) Umsatzerlöse
Von den Umsatzerlösen entfallen 98 Mio. € (Vj. 69 Mio. €) auf die Sparte Friseur, 24 Mio. € (Vj. 19 Mio. €) auf die Sparte Consumer und 1 Mio. € (Vj. 1 Mio. €) auf die Sparte Kosmetik und Duft sowie 16 Mio. € (Vj. 13 Mio. €) auf Erträge aus Erstattungen von Kosten im Zusammenhang mit Konzernleitungsfunktionen. Die Umsätze wurden wie bereits im Vorjahr ausschließlich mit verbundenen Unternehmen getätigt. ( 3) Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen In dieser Position werden die Kosten ausgewiesen, die in direktem Zusammenhang mit der Leistungserstellung stehen. Sie beinhalten im Wesentlichen Personalkosten, Abschreibungen auf Geschäftsausstattung und bezogene Leistungen von verbundenen Unternehmen. ( 4) Allgemeine Verwaltungskosten Zu diesen Kosten gehören die Personal- und Sachkosten der allgemeinen Verwaltungsstellen. ( 5) Sonstige betriebliche Erträge Diese Position enthält hauptsächlich Erstattungen von Restrukturierungskosten durch die Wella AG in Höhe von insgesamt 4.297 T € (Vj. 2.472 T €). Im Übrigen werden hier Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 1.387 T € (Vj. 217 T €), Erträge aus Anlageabgängen sowie Provisionen und Erträge aus Sozialeinrichtungen ausgewiesen. Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sind periodenfremde Erträge. ( 6) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 3.983 T € (Vj. 343 T €). Im übrigen betrifft diese Position Buchverluste aus der Veräußerung von Gegenständen des Anlagevermögens. Sonstige Steuern in Höhe von 74 T € (Vj. 61 T €) sind den Funktionsbereichen verursachungsgerecht zugeordnet. ( 7) Erträge aus Beteiligungen und Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen
( 8) Zinsergebnis
( 9) Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn Aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages wurde der Jahresüberschuss der Wella Service GmbH in Höhe von 11.790 T € (Vj. 15.868 T €) an die Wella AG, Darmstadt, abgeführt. Erläuterungen zur Bilanz(Tabellenwerte in T €) (10-12) Anlagevermögen Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem als Anlage 1 beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. (10) Immaterielle Vermögensgegenstände Unter den immateriellen Vermögensgegenständen wird im Wesentlichen erworbene Software ausgewiesen. (11) Sachanlagen Die Sachanlagen beinhalten hauptsächlich EDV-Ausstattung sowie sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung. Im Berichtszeitraum wurden wie bereits im Vorjahr keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen. (12) Finanzanlagen Im Berichtsjahr wurde eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von 147 T € auf die Beteiligung an der P.T. Mawar Sejati, Bogor, Indonesien, vorgenommen. Im Vorjahr waren keine außerplanmäßigen Abschreibungen erforderlich. Die Angaben zum Anteilsbesitz nach § 285 Nr. 11 HGB sind in der als Anlage 2 beigefügten Beteiligungsliste dargestellt. Die Wertpapiere des Anlagevermögens beinhalten Wertpapierfonds, die zur Sicherung der Pensions-/Altersteilzeitrückstellung bestimmt sind. Die Zugänge wie auch die Abgänge bei den sonstigen Ausleihungen betreffen Ausleihungen an Mitarbeiter. (13) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die am 30. Juni 2007 sowie die am Vorjahresbilanzstichtag ausgewiesenen Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. (14) Andere Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich in Höhe von 22.056 T € (Vj. 21.775 T €) um kurzfristige Ausleihungen an die Procter & Gamble Financial Services Company, Dublin, Irland, sowie um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Geschäftsjahr 2006/2007 u.a. Forderungen gegen zwei ehemalige verbundene Unternehmen, die zum 30. Juni 2007 veräußert wurden, in Höhe von 364 T € enthalten. Im Vorjahr waren hier zum Verkauf bestimmte Anteile an zwei verbundenen Unternehmen in Höhe von 3.076 T € ausgewiesen. Die Veräußerung ist im Juli 2006 erfolgt. Sämtliche Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben am Bilanzstichtag 2007 und 2006 eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. (15) Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital der Wella Service GmbH beträgt zum 30. Juni 2007 260 T € (Vj. 260 T €). (16) Gewinnrücklagen Sie betragen am 30. Juni 2007 unverändert 15 T €. (17) Pensionsrückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden im Geschäftsjahr 2006/2007 zum Anwartschaftsbarwert nach IAS 19 bewertet. Dieser Wert lag um 93 T € über dem Teilwert gemäß § 6a EStG. Zum 30. Juni 2006 wurden die Pensionen gemäß § 6a EStG mit 20.239 T € bilanziert, da dieser Wert 1.943 T € über dem nach IAS 19 mit einem Zinssatz von 4,25% ermittelten Betrag lag. (18) Sonstige Rückstellungen
Die Restrukturierungsrückstellungen wurden für künftig anfallende Aufwendungen aus eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen gebildet. In den personalbezogenen Rückstellungen sind Urlaubsrückstellungen von 1.491 T € (Vj. 1.503 T €) sowie Rückstellungen für Tantiemen und Mitarbeiterboni von 4.552 T € (4.982 T €) enthalten. 19 Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern, d.h. der Wella AG, Darmstadt, betreffen mit 11.790 T € (Vj. 15.868 T €) die Ergebnisabführung und mit 576 T € Nettingverbindlichkeiten (Vj. 3.061 T €). Diese werden mit Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen die Wella AG, Darmstadt, in Höhe von 3.722 T € saldiert (Vj. Verbindlichkeit in Höhe von 1.034 T €). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten des Vorjahres ebenso wie des abgelaufenen Geschäftsjahres haben allesamt eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. SONSTIGE ANGABEN(20) Haftungsverhältnisse, sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Geschäftsräume sind von dem Gesellschafter, der Wella AG, Darmstadt (verbundenes Unternehmen), gemietet. Die finanzielle Verpflichtung beträgt monatlich 469 T €. Ansonsten bestehen zum Bilanzstichtag keine angabepflichtigen Haftungsverhältnisse und sonstigen finanziellen Verpflichtungen. (21) Derivative Finanzinstrumente Zum Abschlussstichtag bestehen keine derivativen Finanzinstrumente gemäß § 285 Satz 1 Nr. 18 HGB. (22) Personalaufwand
(23) Materialaufwand Der Wella Service GmbH sind in diesem Geschäftsjahr 12.358 T € (Vj. 4.926 T €) Aufwendungen für bezogene Leistungen entstanden. (24) Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
(25) Geschäftsführung Geschäftsführer sind die Herren Hans-Peter Brehm, Leiter Personal und Services, Wella Service GmbH, und Heinz-Joachim Schultner, Leiter Konzerncontrolling und -rechnungswesen, Wella AG. Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB hinsichtlich der Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde Gebrauch gemacht. Die Gesellschaft hat den Geschäftsführern keine Kredite gewährt. (26) Konzernverhältnisse Die Wella Service GmbH ist ein 100%iges Tochterunternehmen der Wella AG, Darmstadt, und damit eingebunden in den obersten Konzernabschluss von The Procter & Gamble Company, Cincinnati, Ohio, USA. Der Konzernabschluss der Wella AG, Darmstadt, für den kleinsten Konsolidierungskreis wird zum elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und dort veröffentlicht und über diesen automatisch an das elektronische Unternehmensregister unter HRB 1046 weitergeleitet. Der Konzernabschluss von The Procter & Gamble Company, Cincinnati, Ohio, USA, für den größten Konsolidierungskreis wird unter Central Index Key 080424 bei der U.S. Securities and Exchange Commission in Washington D.C., USA, offengelegt. Der Konzernabschluss der Wella AG, Darmstadt, wird nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt und hat für die Wella Service GmbH gemäß § 291 HGB befreiende Wirkung. Von den deutschen Rechnungslegungsgrundsätzen abweichende Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden fanden insbesondere in folgenden Bereichen Anwendung: Firmenwert: Der Firmenwert muss nach IFRS aktiviert und einem jährlichen Impairment-Test unterzogen werden. Bei Bedarf muss eine Abschreibung vorgenommen werden. Die nach HGB zulässige Verrechnung mit dem Eigenkapital ist nicht möglich. Latente Steuern: Nach IFRS sind latente Steuern auf Verlustvorträge zu berücksichtigen, während dies nach HGB unzulässig ist. Weiterhin muss nach IFRS für aktive latente Steuern, deren Realisierung unwahrscheinlich ist, eine Wertberichtigung gebildet werden.
Darmstadt, 19. September 2007 Hans-Peter
Brehm, Die Geschäftsleitung
Entwicklung des AnlagevermögensAnlage zum Anhang
Aufstellung des Anteilsbesitzes
1) Ergebnis vor Ergebnisabführung Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss- bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Wella Service GmbH, Darmstadt, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2006 bis 30. Juni 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Wella Service GmbH, Darmstadt, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, 19. September 2007 Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deselaers,
Wirtschaftsprüfer
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