Stammdaten

Register
Amtsgericht Offenbach am Main HRB 48624
Eingetragen
27.12.1982
Branche
Verlegen von BüchernVerlegen von ZeitschriftenVerlegen von Zeitungen
Gegenstand
a) das Verlegen von Druckerzeugnissen aller Art, insbesondere der Druckerzeugnisse der Neuapostolischen Kirche, b) das Verlegen von Noten, c) das Herausgeben von Schallplatten und Musikkassetten

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Annette Conrad
seit 29.12.2025
Prokura
Tim Rosar
seit 29.12.2025
Prokura
Larysa Rutt
seit 30.1.2017
Prokura
Jürgen Kramer
seit 31.8.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Neuapostolische Kirche Westdeutschland KdöR
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Neuapostolische Kirche Westdeutschland KdöR
Germany
4000000
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Verlag Friedrich Bischoff GmbH

Neu-Isenburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in angemieteten Räumen in Neu-Isenburg, Frankfurter Straße 233.

Hauptaufgabe ist die redaktionelle Bearbeitung von religiösem und glaubensförderndem Schrifttum der Neuapostolischen Kirche sowie seine weltweite Verbreitung.

Durch die Zusammenarbeit mit der internationalen Kirchenleitung in Zürich ist die Gesellschaft in strategische Weichenstellungen eingebunden.

Gesellschafterin des Unternehmens ist die Neuapostolische Kirche Westdeutschland K.d.ö.R. mit Sitz in Dortmund.

Das Produktions- und Dienstleistungsprogramm umfasst das Kerngeschäft des neuapostolischen Marktes mit den Schwerpunkten der redaktionellen Bearbeitung sowie der Koordination und Herstellung von:

·         Zeitschriften, Büchern und Informationsbroschüren

·         Notensammlungen

·         Bild-/Tonproduktionen (vor allem CDs).

Ferner erfolgen im Auftrag der deutschsprachigen Gebietskirchen der Neuapostolischen Kirche Bild-/Tonübertragungen (BTÜ) mittels drei eigener Übertragungswagen. Die Übertragung erfolgt per Internet (IPTV).

Handelswaren für den neuapostolischen Markt ergänzen das Lieferprogramm und runden es ab.

Lagerhaltung und Versand der Produkte übernehmen seit Januar 2012 externe Dienstleister. Zum Leistungsumfang der Logistikunternehmen zählen auch die Fakturierung und die Debitorenbuchhaltung. Ende Dezember 2014 wurde auch der Kundenservice an einen externen Dienstleister ausgelagert. Aufgrund zunehmender Qualitätsprobleme auf Seiten des externen Dienstleisters wird der Kundenservice seit 01. März 2023 wieder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bischoff Verlages erbracht.

Innerhalb monatlicher Ergebnisrechnungen wird im Plan-/Ist-Vergleich die Umsatz-, Kosten- und Ertragsentwicklung verfolgt und analysiert. Hierbei kommen unterschiedliche Software-Tools zum Einsatz, die für Finanzbuchhaltung und Controlling umfassende Möglichkeiten im Bereich der Kostenrechnung bieten.

2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Gegenüber 2022 ist eine Umsatzreduzierung von T€ 67 (1,2%) zu verzeichnen. Mit Blick auf die Erzeugnisgruppen sind folgende Abweichungen erwähnenswert:

Unsere Familie (T€ -70), wobei der Umsatz T€ 78 über Plan 2023 liegt.

Noten Gemeindegesang und Chor/Orchester (T€ +102): Mit Leichte Klaviersätze für Kinder wurde im Jahr 2023 eine neue Notensammlung ins Programm genommen und ein Umsatz von T€ 51 erzielt. Darüber hinaus haben sich die Umsätze weiterer Liedsammlungen verbessert (in der Summe gegenüber 2022: T€ 41). Damit setzt sich der Trend fort, der 2022 begann: Die Aktivität der Chöre nimmt seit Ende der Corona-Pandemie wieder deutlich zu.

Bibeln (T€ +72): Im Jahr 2023 gab die Deutsche Bibelgesellschaft eine revidierte Ausgabe der Stuttgarter Erklärungsbibel heraus. Allein dieser Titel brachte einen Umsatz in Höhe von 57 T€.

Bild-/Tonübertragungen (T€ +31): Hierbei handelt es sich um die vertraglich vereinbarte Anpassung der Jahrespauschale.

Servicedienste NAK (T€ -115): Die an NAK International verrechneten vertraglich vereinbarten Dienstleistungen haben sich vor allem aufgrund geringerer Personal- und Raumkosten um rund T€ 40 reduziert. Darüber hinaus haben sich im Bereich Grafik/Druckvorstufe die abrechenbaren Zeiten reduziert (T€ -61) - dies hängt damit zusammen, dass die Arbeiten an dem neuen Lehrwerk Sonntagsschule bereits im Jahr 2022 zum Abschluss kamen.

Lehrwerke (T€ -82): Im Jahr 2022 wurde der letzte Band des neuen Unterrichtswerks Sonntagsschule eingeführt - im Jahr 2023 kam es lediglich zu Nachdrucken.

Der Deckungsbeitrag I (Rohertrag) hat sich um 2,7%-Punkte reduziert (84,1% gegenüber 86,8% im Jahr 2022).

Auf der Kostenseite sind folgende Veränderungen erwähnenswert:

Materialeinsatz und Fremdleistung liegen mit T€ 914 insgesamt 19,4% über dem Vorjahr. Die Kostenerhöhung beim Materialeinsatz (T€ +167) hängt zum einen mit Wertberichtigungen unserer auf Lager liegenden Produkte im Rahmen der jährlichen verlustfreien Bewertung zusammen (T€ +112). Darüber hinaus wurden mehr neue Produkte produziert (z.B. Leichte Klaviersätze für Kinder) bzw. als Handelsware eingekauft (z.B. Stuttgarter Erklärungsbibel). In der Summe ergab sich beim Wareneingang ein Kostenanstieg von T€ 43. Die Fremdleistungen haben sich um T€ 18 reduziert - zu Einsparungen kam es bei den Lizenzen, Honoraren und Bild-/Tonübertragungen.

Die Abschreibungen fielen mit T€ 203 geringfügig höher aus als im Vorjahr (+3,1%).

Die Raumkosten liegen mit T€ 210 deutlich unter Vorjahr (-42,7%). Die hohe Kosteneinsparung resultiert vor allem aus einer Reduzierung der Mietfläche, die sich erstmals 2023 kostenseitig auswirkt.

Die Betriebskosten liegen T€ 66 über dem Vorjahr (+16,9%). Die Kostenerhöhung wird u.a. durch höhere Fortbildungskosten (T€ +16), die Anschaffung einer neuen Übersetzungssoftware (T€ +9) sowie durch gestiegene Service-/Lizenzkosten im IT-Bereich (T€ +50) verursacht.

Die Verwaltungskosten sind um T€ 30 gesunken (-12,7%). Gesunkene Versicherungsbeiträge sowie geringere sonstige Verwaltungskosten sind die Ursache.

Die Vertriebskosten liegen 12,9% unter Vorjahr und belaufen sich auf T€ 876. Unter anderem die Einstellung des pandemiebedingten, flächendeckenden Direktversands von Unsere Familie sowie geringere Beratungskosten durch die Wiederaufnahme des Kundenservices durch eigene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen zur Kostenreduzierung bei.

Allein durch Auflösung einer Rückstellung, die im Zusammenhang mit der Reduzierung der Mietfläche gebildet wurde (Rückbaukosten Erdgeschoss), erhöhten sich die Sonstigen Betriebserträge um T€ 135. Weitere T€ 147 resultieren aus der Auflösung von Pensionsrückstellungen. Dadurch erhöhen sich die Sonstigen Betriebserträge auf insgesamt T€ 333 (gegenüber T€ 74 im Vorjahr).

Das Betriebsergebnis entspricht dem Ergebnis vor Ertragsteuern und Finanzergebnis und liegt in 2023 mit T€ 1.175 über dem Vorjahr 2022 (T€ 1.051) und T€ 844 über dem Planergebnis 2023 (T€ 331). Die Plan-/Istabweichung beim Betriebsergebnis resultiert, wie bereits oben erwähnt, insbesondere aus den nicht planbaren Sonstigen Betriebserträgen (T€ 333). Darüber hinaus liegt der Umsatz T€ 100 über Plan. Auf der Kostenseite wirkt sich gegenüber Plan vor allem die Kostenreduzierung bei den Vertriebskosten aus (T€ -193), die unter anderem darin begründet ist, dass der Kundenservice seit März 2023 wieder durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verlages erbracht wird.

Das positive Finanzergebnis beträgt T€ 266 und liegt über dem Vorjahr (+34%). Der Jahresüberschuss beträgt T€ 1.071 gegenüber T€ 867 im Jahr 2022. Die Umsatzrentabilität nach Steuern beträgt 18,7% gegenüber 14,9% im Vorjahr.

Das Geschäftsjahr schließt mit einer Bilanzsumme von T€ 17.358 nach T€ 16.741 im Vorjahr. Der Anstieg der Bilanzsumme entfällt auf der Aktivseite auf den Anstieg der liquiden Mittel und Finanzanlagen, während auf der Passivseite das Eigenkapital infolge des Jahresüberschusses gesteigert wurde. Der Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital beläuft sich auf 89,1% (Vorjahr: 86,0%). Die liquiden Mittel, inkl. der unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Wertpapiere, betragen 89,0% der Bilanzsumme gegenüber 86,9% im Vorjahr. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihre Verbindlichkeiten fristgerecht zu erfüllen.

Die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist aus Sicht der Geschäftsführung insgesamt zufriedenstellend.

3. Risiko- und Chancenbericht

Wirtschaftliche und rechtliche Bestandsgefährdungspotenziale sind nicht erkennbar.

Die durch die absehbare demographische Entwicklung und durch Umstrukturierungen des Hauptauftraggebers (NAK International) zurückgehenden Umsatzanteile müssen auch künftig durch Kostenreduzierungen kompensiert werden. Vor diesem Hintergrund werden regelmäßig sämtliche Produktlinien und Kostenarten analysiert. Um längerfristig positive Jahresergebnisse zu erzielen, wurden - beginnend mit dem Geschäftsjahr 2015 - mehrere defizitäre Produktlinien aus dem Programm genommen. Darüber hinaus wurden weitere Rationalisierungsmaßnahmen umgesetzt, die auch mit einem Stellenabbau verbunden waren. Diese Prüfung wird permanent fortgesetzt.

Über den üblichen Geschäftsbetrieb hinausgehende Risiken bestehen nicht. Der Umsatzanteil des Endkundengeschäftes im Jahr 2023 beträgt 63% (Vorjahr: 62%). Vor dem Hintergrund, dass die Kundenstruktur vielfältig ist und die Geschäftsbeziehungen meist seit vielen Jahren bestehen, sind Marktveränderungen kalkulierbar und das Risiko demzufolge überschaubar. Da der Forderungsbestand regelmäßig überprüft und die Kundenbonität überwacht wird, wird das Forderungsausfallrisiko als eher gering eingestuft.

Die Versorgung, Sicherstellung und Überwachung der Liquidität ist stetige Aufgabe des Rechnungswesens. Die vorhandenen Eigenmittel erlauben es auch künftig, auf kurzfristige Schwankungen zu reagieren, um jederzeit sämtliche finanzielle Verpflichtungen zu erfüllen. Das Risiko von Liquiditätsengpässen kann daher als sehr gering eingestuft werden. Gleiches gilt für Risiken aus Zahlungsstromschwankungen. Sowohl im Branchenvergleich als auch unter Würdigung allgemein bekannter Verhältnisse in der Industrie ist die Selbstfinanzierungsquote als ausgesprochen gut zu bewerten.

Mit dem Ziel, die Ergebnissituation langfristig abzusichern, hat der Beirat in seiner Sitzung im November 2020 einem umfassenden Maßnahmenpaket zugestimmt - die Umsetzung begann im Jahr 2021:

·         Im Bereich Materialeinsatz/Fremdleistung können durch die seit 2022 erfolgte Umstellung auf Bild-/Tonübertragungen per IPTV rund T€ 360 pro Jahr eingespart werden.

·         Im Zuge dessen konnte die Mietfläche der Büroräume in Neu-Isenburg um mehr als 50% reduziert werden, was bei den Raumkosten ab 2023 zu jährlichen Kosteneinsparungen von rund T€ 150 führt.

·         Einsparungen von rund T€ 1.100 im Bereich der Personalkosten wurden dadurch erreicht, dass mit etlichen Mitarbeitern Aufhebungsverträge geschlossen wurden. Die betreffenden Mitarbeiter werden vorzeitig in den Ruhestand gehen.

Die Corona-Pandemie hatte in den Jahren 2020 bis 2022 bei einigen wenigen Erzeugnisgruppen zu Umsatzeinbußen geführt, was allerdings keine nennenswerten Auswirkungen auf die Umsatzrentabilität hatte. Die Umsätze dieser Erzeugnisgruppen haben sich mittlerweile deutlich verbessert. Vor dem Hintergrund, dass das Unternehmen hinsichtlich des Produktportfolios breit aufgestellt ist und die Produkte im Endkundengeschäft, gerade in Krisenzeiten, aus Sicht der Kunden eine hohe Relevanz haben (der Umsatz von Unsere Familie lag mit T€ 3.014 knapp 2 % über Plan), wird das Gesamtrisiko weiterhin gering eingeschätzt. Dazu trägt auch bei, dass knapp 40% des Gesamtumsatzes auf NAK International und die Gebietskirchen entfallen.

4. Prognosebericht

Zu dem wirtschaftlichen Erfolg der kommenden Jahre sollte auch ein bedeutender Produktwechsel beitragen. Im Dezember 1933 ist die erste Ausgabe von Unsere Familie erschienen. Im Dezem-ber 2023, also nach exakt 90 Jahren, wurde die letzte Ausgabe ausgeliefert. Wesentliche und auf Seiten der Leser beliebte Inhalte dieses Traditionsproduktes wurden mit bedeutenden Inhalten aus spirit - Das junge Magazin für neuapostolische Christen, das Unsere Familie sechsmal im Jahr beilag, in einem neuen Magazin zusammengefasst.

Die neue Zeitschrift, die neuapostolisch - Das Kirchenmagazin heißt, erscheint seit Januar 2024 zwölfmal im Jahr mit einem Seitenumfang von 76 Seiten. Die Produktplanung und -einführung wurde durch umfassende Marktforschungsaktivitäten seitens GfK, dem größten deutschen Marktforschungsinstitut, begleitet. Die Studienergebnisse stimmten zuversichtlich: 90 % der Abonnenten von Unsere Familie bewerteten die vorgestellten Inhalte des neuen Magazins als "äußerst" bzw. "ziemlich interessant". Bei den Nichtabonnenten waren es immerhin noch 75 %, die zu diesem Ergebnis kamen. Insofern waren die Verantwortlichen zuversichtlich, eine nicht unerhebliche Menge an aktiven neuapostolischen Privathaushalten, die bislang kein Zeitschriften-Abonnement hatten, als Abonnenten zu gewinnen. Diese Erwartung bestätigt sich bislang leider nicht. Insofern werden die Maßnahmen zur Gewinnung neuer Abonnenten im Jahr 2024 intensiviert - auch durch Präsenz auf dem Kirchentag der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland im Mai 2024. Als positives Ergebnis ist festzuhalten, dass weniger Abonnenten-Kündigungen eingingen als geplant.

Zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit trägt vor allem die Reduzierung der Erscheinungshäufigkeit bei (12 Ausgaben anstelle von zuvor 24 Ausgaben pro Jahr). Dadurch kommt es zu bedeutenden Einsparungen auf Seiten der Material- und Vertriebskosten.

Für die nächsten Jahre sieht die Geschäftsführung das Unternehmen in einer stabilen Lage, wenn auch auf niedrigerem Niveau. Für das Geschäftsjahr 2024 ist ein Betriebsergebnis von T€ 926 geplant.

Die strategische Ausrichtung des Verlages zur wirtschaftlichen Absicherung des Unternehmens wird auch künftig sein, für das Kerngeschäft des neuapostolischen Marktes neue ertragsträchtige Geschäftsfelder zu erschließen. Zusätzlich werden Produkte entwickelt, hergestellt und verkauft werden müssen, die auf dem allgemein-christlichen Markt Akzeptanz finden. Hierzu nutzt das Unternehmen die im Jahr 2011 eingeführte Produktmarke "Bischoff Medien". Produkte mit diesem Label enthalten allgemein-christliche Inhalte und können von Christen sämtlicher Konfessionen genutzt werden.

 

Neu-Isenburg, 25. März 2024

Die Geschäftsführung

Bilanz zum 31. Dezember 2023

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 84.308,00 97.617,50
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 135.798,00 209.547,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 319.356,00 338.950,79
455.154,00 548.497,79
III. Finanzanlagen 14.287.854,71 13.535.466,76
14.827.316,71 14.181.582,05
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 288.460,17 308.552,48
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.084.493,35 1.224.988,32
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.156.854,93 1.006.212,22
2.529.808,45 2.539.753,02
C. Rechnungsabgrenzungsposten 921,06 19.416,13
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensrechnung 158,15 0,00
17.358.204,37 16.740.751,20
P A S S I V S E I T E
31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.045.167,52 2.045.167,52
II. Kapitalrücklage 1.126.046,07 1.126.046,07
III. Gewinnvortrag 11.226.227,84 10.358.826,17
IV. Jahresüberschuss 1.071.427,46 867.401,67
15.468.868,89 14.397.441,43
B. Rückstellungen 1.587.073,46 1.981.175,67
C. Verbindlichkeiten 302.262,02 362.134,10
davon aus Steuern € 55.412,87 (29.623,95)
17.358.204,37 16.740.751,20

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
1. Rohergebnis 5.166.425,41 5.289.605,49
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.545.484,62 1.453.807,76
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung 468.417,96 530.604,27
davon für Altersversorgung € 92.243,38 (114.158,22)
   2.013.902,58 1.984.412,03
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 202.959,47 196.899,79
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.774.702,46 2.058.298,46
    davon aus Währungsumrechnung € 4.081,55 (66,68)
   3.991.564,51 4.239.610,28
Zwischenergebnis 1.174.860,90 1.049.995,21
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 301.534,71 249.080,39
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 36.000,99 50.841,00
    davon aus Aufzinsung € 36.000,99 (50.841,00)
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 368.227,96 363.541,11
8. Ergebnis nach Steuern 1.072.166,66 884.693,49
9. Sonstige Steuern 739,20 17.291,82
10. Jahresüberschuss 1.071.427,46 867.401,67

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Erläuterungen

Die Verlag Friedrich Bischoff GmbH, Neu-Isenburg, wird beim Amtsgericht Offenbach am Main im Handelsregister unter der Handelsregisternummer HRB 48624 geführt.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt und gegliedert.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 i. V. m. Abs. 4 S. 1 HGB.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert zum Vorjahr die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert bis € 250,00 sind im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst; geringwertige Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von € 250,00 bis € 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben worden; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Die Finanzanlagen (Wertpapiere des Anlagevermögens) sind zu Anschaffungskosten bewertet. Aufgrund der Kursentwicklungen waren keine Abschreibungen notwendig, da niedrigere Wertpapierkurse nicht als dauerhaft anzusehen sind.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden individuelle Risiken und das allgemeine Ausfallrisiko durch Wertberichtigung berücksichtigt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt und auf den Barwert abgezinst. Die Pensionsrück-stellungen werden nach der Projected-Unit-Credit-Methode unter Verwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mit einem Zinsfuß von 1,82% p. a. (Vorjahr: 1,78%) unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Erwartete Rentensteigerungen wurden je nach Ausgestaltung der Versorgungzusagen zwischen 1,0 % und 3,0 % berücksichtigt . Der gemäß § 253 Abs. 6 HGB zu ermittelnde Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinses der letzten zehn Jahre und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinses der letzten sieben Jahre beträgt T€ 3; dieser unterliegt einer Ausschüttungssperre.

Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Rückdeckungsversicherungsansprüche (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert von T€ 837 mit den Rückstellungen verrechnet. Der Zeitwert entspricht den Anschaffungskosten. Der überschießende Betrag wird in einem gesonderten Posten auf der Aktivseite als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensrechnung gezeigt. Im Geschäftsjahr 2023 ergab sich ein aktiver Unterschiedsbetrag in Höhe von € 158.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit 1,74% (Jubiläumsrückstellung) abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet.

C. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden nicht verpfändete Rückdeckungsversicherungsansprüche in Höhe von T€ 616 (Vorjahr T€ 616), Steuererstattungsansprüche von T€ 122 (Vorjahr T€ 60), geleistete Kautionen von T€ 120 (Vorjahr T€ 120) sowie Forderungen gegen einen Dienstleister von T€ 51, im Vorjahr T€ 41 ausgewiesen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von T€ 737 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände besitzen eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3. Gezeichnetes Kapital

Das zum Nennwert angesetzte Kapital (Stammkapital) ist voll eingezahlt.

4. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen im Zusammenhang mit in 2021 getroffenen vorgezogenen Ruhestandsregelungen von T€ 811 (Vorjahr T€ 1.004), Rückstellungen für Boni von T€ 119 (Vorjahr T€ 105), Überstunden und Gleitzeitansprüche von T€ 35 (Vorjahr T€ 9) sowie Jubiläumsverpflichtungen von T€ 27 (Vorjahr T€ 36).

5. Sonstige Verbindlichkeiten

Kreditorische Debitoren werden in Höhe von T€ 31 unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Im Vorjahr beliefen sich diese auf T€ 139.

6. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten  sämtlicher Verbindlichkeiten betragen wie im Vorjahr bis zu einem Jahr und sind unbesichert.

7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

2024 bestehen aus Leasing- und Mietverträgen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 785, die sich wie folgt verteilen:

T€

2024

206

2025

205

2026

193

2027

181

785

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Aufwendungen für Altersversorgung

In der Position sind Aufwendungen für Versorgungskassen in Höhe von T€ 80 (im Vorjahr T€ 58) sowie Aufwendungen für sonstige Altersversorgungzusagen in Höhe von T€ 13 (im Vorjahr T€ 56) enthalten.

2. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögen  und Sachanlagen

Sie enthalten ausschließlich planmäßige Abschreibungen.

E. Ergänzende Angaben

1. Angaben zur Belegschaft

Im Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt:

2023

2022

Redakteure und kaufmännische Arbeitnehmer:

31

29

Mitarbeiter (geringfügig Beschäftigte) im Übertragungsteam:

39

38

2. Nachtragsbericht

Seit dem Bilanzstichtag bis zur Erstellung des Lageberichtes sind keine Ereignisse bekanntgeworden, die einen wesentlichen Einfluss auf den Geschäftsverlauf oder die Beurteilung des vorliegenden Jahresabschlusses haben.

3. Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 war:

Herr Jürgen Kramer, Betriebswirt, Modautal.

Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht auf Unterlassen der Angaben über die Bezüge der Geschäftsführung gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

4. Organe der Gesellschaft

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 1.071.427,46 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Neu-Isenburg, 25. März 2024

Die Geschäftsführung

Anlagennachweis für das Jahr 2023

Entwicklung der Anschaffungswerte
Bilanzposten Anfangsstand Zugänge Um- Abgänge Endstand
buchungen
  I. Immaterielle Vermögensgegenstände
796.414,37 25.572,50 0,00 0,00 821.986,87
 II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 600.136,21 11.765,45 0,00 0,00 611.901,66
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung  1.457.224,67 59.342,02 0,00 1.690,79 1.514.875,90
2.057.360,88 71.107,47 0,00 1.690,79 2.126.777,56
III. Finanzanlagen
     Wertpapiere des Anlagevermögens 13.535.466,76 752.387,95 0,00 0,00 14.287.854,71
16.389.242,01 849.067,92 0,00 1.690,79 17.236.619,14
Entwicklung der Abschreibungen
Anfangsstand Abschreibungen Entnahme Endstand
des für    
Geschäftsjahres Abgänge    
  I. Immaterielle Vermögensgegenstände
698.796,87 38.882,00 0,00 737.678,87
 II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 390.589,21 85.514,45 0,00 476.103,66
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung  1.118.273,88 78.563,02 1.317,00 1.195.519,90
1.508.863,09 164.077,47 1.317,00 1.671.623,56
III. Finanzanlagen
     Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
2.207.659,96 202.959,47 1.317,00 2.409.302,43
Restbuchwert Restbuchwert
(Stand am (Stand am
31.12.2023) 31.12.2022)
  I. Immaterielle Vermögensgegenstände
84.308,00 97.617,50
 II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 135.798,00 209.547,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung  319.356,00 338.950,79
455.154,00 548.497,79
III. Finanzanlagen
     Wertpapiere des Anlagevermögens 14.287.854,71 13.535.466,76
14.827.316,71 14.181.582,05

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Wirtschaftsprüfers

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An die Verlag Friedrich Bischoff GmbH, Neu-Isenburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Verlag Friedrich Bischoff GmbH, Neu-Isenburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Verlag Friedrich Bischoff GmbH, Neu-Isenburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

·         entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 und

·         vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesent-lichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetz-lichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irr-tümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

·         identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

·         gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

·         beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

·         ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

·         beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

·         beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

·         führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sach-gerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Darmstadt, am 25. März 2024

CURACON GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Zweigniederlassung Darmstadt
Blum Fuhr
Wirtschaftsprüferin Wirtschaftsprüfer"

Ergebnisverwendungsbeschluss 2023

Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 erfolgte in der Gesellschafterversammlung vom 16. April 2024.

Der Bilanzgewinn in Höhe von € 12.297.655,30 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

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