Accenture CAS GmbHLiquidiert

67657 Kaiserslautern, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Kaiserslautern HRB 3804
Vorher
CAS Computer Anwendungs- und Systemberatung GmbHCAS Computer Anwendungs- und Systemberatung AG
Eingetragen
8.7.1995
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieBetrieb von Datenverarbeitungseinrichtungen für Dritte
Gegenstand
Betrieb von Geschäften im Bereich der elektronischen Datenverarbeitung, insbesondere Schulung, Systemberatung, Organisations- u. Softwareerstellung

Historie

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Management

NameRolle
Ildiko Kreisz
seit 29.7.2020
Prokura
Marina Klein
seit 22.12.2014
Prokura
Markus Hoffmann
seit 4.9.2014
Prokura
Marcus Huth
seit 25.2.2011
Geschäftsführer
Timothy Peter Noone
seit 25.2.2011
Prokura
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Accenture CAS GmbH

(vormals: CAS Computer Anwendungs- und Systemberatung AG)

Kaiserslautern

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Lagebericht

A. Die Positionierung der Accenture CAS GmbH im Markt

Die Gesellschaft versteht sich als einer der internationalen Marktführer für die Entwicklung von Customer-Relationship-Management Programmen mit dem Focus auf die Konsumgüterindustrie. Im März 2011 wurde diese Marktführerschaft durch die führenden Marktanalysten in der Gartner-Studie erneut bestätigt, in der die Accenture CAS GmbH im Overall Rating mit "strong positive" eingestuft wird und damit das höchst vergebene Rating erhalten hat. Der Kundenstamm setzt sich in Übereinstimmung mit dieser Spezialisierung aus international tätigen Großkonzernen der Markenartikelindustrie zusammen. Im Jahr 2010 konnte der Kreis weltweit agierender Kunden weiter ausgeweitet werden, was sowohl die Marketingstrategie als auch die globale Ausrichtung der Gesellschaft bestätigt hat.

Der Anfang des Jahres 2010 war noch deutlich von der Finanz- und Wirtschaftskrise beeinflusst. Die CAS AG (neu: Accenture CAS GmbH) nutzte diese Entwicklung um sich auf der Kostenebene wirksam zu verschlanken, so dass die im zweiten Halbjahr angestiegenen Umsätze die Ertragslage der Gesellschaft im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert haben.

Die Gesellschaft weist eine Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr um 16,0% auf T€ 25.253 (Vorjahr: T€ 21.778) aus. Die Gesamtleistung ist von T€ 21.445 um 17,85% auf T€ 25.273 gestiegen. Auf Gruppenebene ist die Steigerungsrate niedriger ausgefallen. Dort ist der Umsatz von T€ 28.478 im Vorjahr auf T€ 30.996 im Jahr 2010 um 8,84% angestiegen. Da jedoch gleichzeitig die Kosten deutlich reduziert wurden, hat die CAS-Gruppe im Jahr 2010 ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von T€ 4.061 nach einem Fehlbetrag im Vorjahr von T€ 892 erzielt.

Zum Jahresende 2010 hat das globale Dienstleistungsunternehmen Accenture sämtliche Anteile der CAS AG übernommen. Die CAS Computer Anwendungs- und Systemberatung AG wurde im Februar 2011 durch Formwechsel in eine GmbH umgewandelt und firmiert nun unter Accenture CAS GmbH.

Für die Gesellschaft ergibt sich durch den starken Partner Accenture die Chance, in dem angestammten Segment der Konsumgüterindustrie schneller zu wachsen und damit noch eine deutlich bessere Marktdurchdringung zu erreichen. Gleichzeitig gewinnt Accenture einen wichtigen Baustein zur Unterstützung ihrer Kunden in dem Segment der Konsumgüterunternehmen.

B. Die Lage der Tochterunternehmen

1. Die CAS France s.a.r.l.

Die CAS France s.a.r.l. wurde im Geschäftsjahr liquidiert, da der französische Markt sich für die Gesellschaft nicht als entwicklungsfähig erwiesen hat.

2. Die CAS Systems of Americas Inc.

Die Umsätze der Vertriebstochter in den USA sind von T€ 11.358 im Jahr 2009 auf umgerechnet T€ 10.502 im Jahr 2010 um 7,5 % gesunken. Ursache ist eine Minderung der Umsatzerlöse in den Segmenten Lizenzen und Support sowie Service.

Da die Projekte in den USA jedoch planmäßig verliefen, was im Vorjahr nicht immer der Fall war, und die Kosten im Bereich Verkauf und Marketing deutlich reduziert wurden, weist die CAS Systems of Americas Inc. einen Gewinn nach Steuern von umgerechnet T€ 332 nach einem Verlust im Vorjahr von T€ 794 aus.

3. Die CAS Systems Asia Pacific Pte. Ltd., Singapur

Die im Jahr 2004 zur Bearbeitung des asiatischen Marktes gegründete Vertriebstochter in Singapur wurde vor Ende des Jahres 2010 veräußert, da sie in der Gruppe keine strategische Funktion mehr hatte.

4. Die CAS Systems of Australia Pty. Ltd., North Strathfield, Australien

Die Vertriebstochter in Australien wurde im September 2004 gegründet, um in Australien präsent zu sein und in Asien vom Standort Australien aus weiter expandieren zu können. Die Gesellschaft hat im Jahr 2010 bei Umsätzen von T€ 2.079 einen Jahresüberschuss von T€ 259 ausgewiesen. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Gewinn um umgerechnet T€ 130 bei um T€ 122 gesunkenen Umsatzerlösen gesunken.

5. Die CAS Systems of the UK Ltd., Reading, UK

Die im Jahr 2005 gegründete Tochtergesellschaft CAS Systems of the UK Ltd. war wie im Vorjahr als Dienstleister für die Accenture CAS GmbH in den Bereichen Vertrieb und Marketing tätig. Der Umsatz dieser Einheit beträgt im Geschäftsjahr 2010 T€ 1.939, (Vorjahr: T€ 2.780), der Jahresüberschuss T€ 40 (Vorjahr: T€ 85). Ursache des gesunkenen Umsatzes sind die im Geschäftsjahr umgesetzten Einsparungen insbesondere in den Segmenten Marketing und Vertrieb.

C. Die Vermögens- und Finanzlage der Accenture CAS GmbH

Die Vermögens- und Finanzlage ist wie bereits in der Vergangenheit wesentlich von der Mittelbindung in den Tochtergesellschaften geprägt. Der Anteil der Posten Anteile an verbundenen Unternehmen, Ausleihungen an verbundenen Unternehmen und Forderungen gegen verbundene Unternehmen am Gesamtvermögen der Gesellschaft ist in der Summe mit rund 57% zum Bilanzstichtag nach rund 63% im Vorjahr wegen der erhöhten Bilanzsumme etwas gesunken. Gleichzeitig beträgt die Summe aus Eigenkapital und Verbindlichkeiten gegenüber einem bisherigen Gesellschafter 45% der Gesamtfinanzierung, so dass bis zur Anteilsveräußerung an Accenture die Finanzierung der Töchter wie bisher ganz überwiegend durch Eigenkapital und Gesellschafterdarlehen erfolgte. Die Eigenkapitalquote hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 27% zum 31.12.2009 auf 21% zum 31.12.2010 etwas verschlechtert, da die Bilanzsumme durch erhöhte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, erhöhte Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen und erhöhte Barmittelbestände deutlich um 31% angewachsen ist.

Der Cash Flow der Gesellschaft aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt im Berichtjahr T€ 2.122 (Vorjahr - T€ 993). Ursache des im Vergleich zum Vorjahr um T€ 3.115 erhöhten Cash Flows ist überwiegend die deutlich verbesserte Ertragslage des Unternehmens bei gleichzeitigem Aufbau liquider Mittel in Verbindung mit der Erhöhung von Rückstellungen und Verbindlichkeiten aus der laufenden Geschäftstätigkeit.

D. Die Mitarbeiter der Accenture CAS GmbH

In der über 25-jährigen Entwicklung des Unternehmens hat sich ein hochqualifizierter und engagierter Mitarbeiterstamm entwickelt. So haben mehr als 90% der Mitarbeiter der Accenture CAS GmbH einen Hochschulabschluss; mehr als 10% der Mitarbeiter sind promoviert.

Die CAS Gruppe beschäftigt 240 Mitarbeiter in 4 Ländern. Davon sind 184 am Standort Kaiserslautern, 36 in Atlanta, 13 in Sidney und 7 Mitarbeiter in Reading, UK, tätig. Die Mitarbeiter haben überwiegend längere Betriebszugehörigkeit. So beträgt z.B. die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit in der Entwicklung 6,99 Jahre.

E. Die Ertragslage der Accenture CAS GmbH

Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2010 einen Jahresüberschuss von T€ 134 gegenüber einem Jahresfehlbetrag von T€ 464 im Vorjahr. Der Jahresüberschuss wurde, wie oben bereits erwähnt durch die Rückstellung für Ertragsteuern der Vorjahre deutlich beeinträchtigt. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt T€ 2.109 nach einem Fehlbetrag im Vorjahr von T€ 386. Ursache dieser deutlich verbesserten Ertragslage ist die Umsatzerhöhung und dort insbesondere die gestiegenen Lizenzerlöse bei deutlich gesunkenen Kosten, insbesondere in den Bereichen Marketing und Vertrieb.

Im Jahr 2010 betragen die Lizenzeinnahmen T€ 5.570 im Vergleich zu T€ 3.747 im Jahr 2009. Damit ist der Anteil der Lizenzerlöse am Gesamtumsatz von 17% im Jahr 2009 auf 22% im Jahr 2010 angestiegen; der Mehrbetrag macht T€ 1.823 aus. Der Anteil der Service- und Wartungs- sowie der Schulungsumsätze hat sich mit insges. T€ 19.683 auf rund 78% des Jahresumsatzes (Vorjahr 83% = T€ 18.030) reduziert. Die Umsatzsteigerung in diesen Segmenten beträgt T€ 1.653. Davon entfällt ein Teilbetrag von T€ 174 auf erhöhte Wartungsumsätze. Die Wartungsumsätze machen im Jahr 2010 mit T€ 4.755 insgesamt rd. 19% der Gesamterlöse (= Vorjahr 21% = T€ 4.581) aus.

Insgesamt hat sich die im Geschäftsjahr zugunsten der Lizenzumsätze geänderte Umsatzstruktur positiv auf die Ertragslage der Gesellschaft ausgewirkt.

Die im Vorjahr erhöhten Kosten in den Segmenten Vertrieb, Marketing und Produktmarketing waren durch die Maßnahmen zur Verbesserung der Vertriebssteuerung und Koordination sowie durch Aufwendungen im Zusammenhang mit der Positionierung der neuen Software Generation CAS 8 verursacht. Diese Kosten wurden im Geschäftsjahr 2010 deutlich reduziert, so dass sich insoweit die Ertragslage verbessert hat.

Der Verkauf der Anteile an Accenture zum Jahresende löste nach Maßgabe des Mitarbeiter-Beteiligungsplanes der Gesellschaft Prämien für Mitarbeiter aus, die zum Jahresende 2010 mit T€ 539 zurückgestellt wurden und als Personalkosten die Ertragslage belastet haben.

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung werden mit rd. 14.500 Manntagen im Geschäftsjahr (Vorjahr rd. 14.000) beziffert. Wichtige Ziele des Bereiches Forschung und Entwicklung waren:

1. Die neue Software Generation CAS 8 zum umfassenden Einsatz bei den Kunden der Gesellschaft weiter zu optimieren, um die erweiterten Funktionsbereiche möglichst vielen Anwendern zugänglich zu machen.

2. Vorkonfigurierte Systeme zu entwickeln, die es ermöglichen bei etwas geringerer Individualisierung den Implementierungsprozess deutlich zu verkürzen. Auf diese Weise können auch kleinere Kunden angesprochen werden, für die die schnellere Nutzbarkeit des Systems und geringere Implementierungskosten wichtiger sind, als ein hoher Grad der Individualisierung.

3. Ein Mobility Lösung zu entwickeln, die eine Anwendung der CAS Software auf Smartphones ermöglicht, um die Einsatzmöglichkeiten der Software im Außendienst der Kunden weiter zu erweitern und der Entwicklung der Leistungsfähigkeit der Hardware Rechnung zu tragen.

Ziel der Gesellschaft ist es, schneller als der Markt zu wachsen, um die Vormachtstellung im Segment der CRM-Systeme für die Markenartikelhersteller der Konsumgüterindustrie auszubauen. Hierfür hatte die Gesellschaft bereits im Vorjahr sowohl die Voraussetzungen im Produkt als auch die Voraussetzungen in der Vertriebssteuerung geschaffen. Im Geschäftsjahr 2010 konnte nach dieser Vorarbeit der Umsatz gesteigert werden, während die Kosten mit hoher Disziplin gesenkt wurden.

Auf Gruppenebene weist die Gesellschaft konsolidiert ein operatives Ergebnis (EBIT) von T€ 4.235 nach T€ 816 im Vorjahr aus.

F. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind

Mit Vertrag vom 17. November 2010 hat die Accenture GmbH, Campus Kronberg 1, 61476 Kronberg im Taunus sämtliche Anteile der Gesellschaft erworben. Der Anteilsübergang wurde wirksam zum Ablauf des 31.12.2010. Durch den Eigentümerwechsel wird sich die Struktur des Unternehmens im Vergleich zu bisher grundlegend verändern. Folgende Änderungen sind bereits vorgenommen oder befinden sich im Beginn oder in der Planung:

1. Umwandlung der Gesellschaft und Änderung des Wirtschaftsjahres

Zur Eingliederung des Unternehmens in den Accenture Konzern wurde zunächst ein Rumpfwirtschaftsjahr vom 01.01. bis zum 28.02.2011 für die CAS AG gebildet. Die CAS AG wurde im Anschluss im Wege des Formwechsels in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit der Firma Accenture CAS GmbH umgewandelt. Die Eintragung des Umwandlungsbeschlusses im Handelsregister des Amtsgerichtes Kaiserslautern erfolgte am 25.02.2011.

Mit der Bildung eines weiteren Rumpfwirtschaftsjahres vom 01.03.2011 bis zum 31.08.2011 wurde das Wirtschaftsjahr der Accenture CAS GmbH an das Wirtschaftsjahr der Accenture Gruppe angeglichen.

Die Accenture CAS GmbH hat fünf Geschäftsführer. Sie wird von je zwei Geschäftsführern oder von einem Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.

2. Veräußerung der Tochtergesellschaften

Im Februar 2011 wurden die Anteile an der CAS Systems of Americas Inc, der CAS Systems of Australia Pty. Ltd. und der CAS Systems of the UK Ltd. von der Gesellschaft an Unternehmen der Accenture Gruppe verkauft. Diese Übertragungen erfolgten vor dem Hintergrund, dass die Aktivitäten in den USA, in Australien und England den jeweiligen Landesgesellschaften der Accenture Gruppe übertragen werden. Die Funktionen der Einheiten im Vertrieb der CAS Software sowie in der Erbringung von Dienstleistungen gegenüber Kunden oder anderen CAS-Einheiten haben sich dagegen grundsätzlich nicht verändert.

Der Verkauf der Gesellschaftsanteile führt im Rumpfgeschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 28.02.2011 zu einem Gewinn aus dem Abgang von Finanzanlagevermögen in Höhe von TEUR 10.856.

3. Integration in den Accenture Konzern

Die ersten Monate des Jahres 2011 sind geprägt von der Integration aller Unternehmensprozesse in die Struktur des Accenture Konzerns. In diesem Zusammenhang wurden die Rechte an der CAS-Software an das für die gesamten IP-Rights zuständige Accenture Unternehmen verkauft. Gleichzeitig werden zukünftig sämtliche Entwicklungsaktivitäten mit diesem Unternehmen der Accenture Gruppe abgerechnet.

Aufgrund der hohen Marktdurchdringung der Accenture Gruppe ergibt sich für die Gesellschaft die Chance ein deutlich höheres Wachstum sowohl im Stammkundensegment der Konsumgüterunternehmen als auch bei anderen Großunternehmen zu realisieren.

4. Standort Kaiserslautern

Die Gesellschaft wird ihren Standort in Kaiserslautern unverändert behalten. Der Mietvertrag über die Räume in der Brüsseler Straße 3 wurde noch vor Ablauf des Geschäftsjahres verlängert.

G. Die Entwicklungschancen der Accenture CAS GmbH

Die Chancen der Accenture CAS GmbH liegen in der Überlegenheit der Softwaretechnologie, den langjährigen Kundenbeziehungen und der internationalen Strukturierung des Unternehmens, zur bestmöglichen Ansprache der weltweit agierenden Kunden. Der weltweit führende IT Analyst, die Gartner Group, bezeichnet CAS als weltweiten Marktführer für CRM Lösungen in der Konsumgüterindustrie. Dale Hagemeyer von Gartner: "CAS is a market leader in CRM for the consumer goods industry, combining excellent offerings in critical areas such as trade promotion management, and retail execution and monitoring. It also has a strong future road map. Clients looking for a superior user interface, trade promotion optimization capabilities, excellent analytics and strong retail execution capabilities should consider CAS".

Im Geschäftsjahr hat die Gesellschaft die ersten Implementierungen der neuen Softwaregeneration CAS 8 durchgeführt. Die Gesellschaft ist mit diesem neuen Produkt einerseits in der Lage ihre Marktposition durch Neukundengewinnung im Kernsegment der Konsumgüterindustrie auszubauen. Gleichzeitig kann das Leistungsvolumen gegenüber Bestandskunden durch die Einbindung neuer Funktionalitäten in bestehende Systeme erhöht werden. Gleichzeitig wurden neue Technologien in den Bereichen vorkonfigurierte Systeme und Mobility Konzepte entwickelt.

Durch die Übernahme durch Accenture zum Ablauf des Geschäftsjahres haben sich die Chancen der Gesellschaft wegen einer deutlich verbreiterten Kundenbasis in der Accenture Gruppe und der nun höheren Ressourcen zur Implementierung der Software-Systeme signifikant verbessert.

Accenture hat die Tochterunternehmen der Gesellschaft, wie oben unter Punkt F erläutert, im Februar 2011 in ihre jeweiligen Landesstrukturen eingebunden. Die Leistungen dieser Einheiten dienen unverändert dem Vertrieb und der Implementierung der CAS Software, jedoch sind die Chancen und Risiken dieser Einheiten nun weitgehend von der Entwicklung der Accenture CAS GmbH abgekoppelt.

H. Die Risiken der zukünftigen Entwicklung der Accenture CAS GmbH

Die Risiken in der Personalentwicklung liegen einerseits darin, kein hinreichend qualifiziertes Personal rekrutieren zu können. Andererseits zeigte die Wirtschafts- und Finanzkrise, dass auch das Risiko, Mitarbeiter bei Änderung der Entwicklung nicht abbauen zu können zu beachten ist.

Im Rahmen der mit Accenture nun verfolgten Wachstumsstrategie wird aktuell signifikant Personal aufgebaut, um in den Bereichen Softwareentwicklung, Implementierung und Service hinreichend Kapazitäten zur Bedienung der erhöht erwarteten Nachfrage zur Verfügung zu haben.

Das Fluktuationsrisiko ist unverändert vergleichsweise gering, da das Unternehmen einen hohen Anteil langjähriger Mitarbeiter beschäftigt, die einen hohen Spezialisierungsgrad mit einer starken Identifikation mit dem Unternehmen verbinden. Da Accenture den Standort Kaiserslautern unverändert fortführt und ein deutlicher Personalaufbau geplant ist, sollte sich an diesem Aspekt auch in der neuen Eigentümerstruktur nichts ändern.

Den Risiken im Bereich Produkt und Produktentwicklung wird durch eine permanente Anpassung der Software an neue Technologien wirksam begegnet. Die Zusammenarbeit mit Accenture als einem bereits in der Vergangenheit wichtigen Partner in der Softwareimplementierung macht diesen Bereich noch planbarer.

Bei der derzeit hohen Entwicklungsstufe des Softwaresystems besteht das Absatzziel darin, möglichst viele Nutzer zu etablieren, die Lizenzen kaufen und Serviceleistungen des Unternehmens in Anspruch nehmen. An dieser Stelle ergeben sich die größten Synergien durch den neuen Eigentümer Accenture, der als der größte Implementierungspartner für SAP-Software beste Kenntnisse über den Bedarf für die CAS Software auf der Kundenseite hat.

Die Risiken auf der Absatzseite bestehen darin, nicht hinreichend Projekte zur Auslastung der eigenen Kapazitäten zu finden. Die Gesellschaft begegnet diesem Risiko traditionell durch die starke Präsenz auf dem für sie sehr wichtigen Markt in den USA sowie durch die globale Ausrichtung des Vertriebs mit dem Standort Australien, um an dem Wachstum des asiatischen Marktes partizipieren zu können. Nun kommt das Marktvolumen des neuen Eigentümers Accenture dazu. Gleichzeitig dient der hohe Anteil an Service- und Dienstleistungsumsätzen innerhalb des bestehenden Kundenstamms der Umsatzstabilisierung. Schließlich wird die Erschließung neuer Märkte konsequent betrieben.

Die Risiken im Bereich Liquidität bestehen darin, die Zahlungsströme nicht zeitgerecht steuern zu können. Die Gesellschaft musste die zur Verfügung stehenden Kreditlinien im Berichtsjahr nur zeitweise beanspruchen. Im Rahmen der betrieblichen Planung wird durch eine laufende Liquiditätsplanung und Überwachung sichergestellt, dass mögliche Planabweichungen erkannt werden, um so frühzeitig auf den zeitlichen Anfall der Zahlungsströme Einfluss zu nehmen. Im Jahr 2011 ist die Gesellschaft in das Cash-Management-System der Accenture-Gruppe eingebunden.

Den Risiken im Hinblick auf Währungsschwankungen trägt die Gesellschaft durch Kurssicherungsgeschäfte Rechnung, die auf Grundlage der vertraglichen Zahlungsströme von Fall zu Fall disponiert werden. Insbesondere betrifft dies Vorleistungen aus UK in GBP und Erlöse in USD und SFR. Zum Bilanzstichtag bestanden keine offenen Positionen aus Kurssicherungsgeschäften.

Die Gesellschaft hält keine Finanzprodukte, deren Wert durch die Finanzkrise beeinträchtigt ist. Insoweit besteht kein identifizierbares Anlagerisiko.

Die Geschäftsführung ist davon überzeugt, dass die dargestellten Risiken weder einzeln noch in ihrer Gesamtheit bestandgefährdend sind.

I. Prognosebericht

Das Ergebnis derAccenture CAS GmbH in dem Rumpfgeschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 28.02.2011 ist geprägt von dem Verkauf der Tochtergesellschaften und der IP-Rights an andere Gruppenunternehmen von Accenture.

Im operativen Geschäft erwartet Accenture mit der Accenture CAS GmbH als Teil der Accenture Software für 2011 einen Umsatzzuwachs von rd. 42%. Hierbei soll der Umsatz im Segment Lizenzen mit 62% am stärksten wachsen. Für den Bereich Service ist ein Wachstum von 47 % und für den Bereich Maintenance ist ein Zuwachs von rd. 18 % geplant. Gleichzeitig ist geplant die Relation zwischen dem Service- und dem Lizenzgeschäft mittel- und langfristig zugunsten des Servicegeschäfts zu verändern. Die Gesellschaft geht davon aus, dass diese positive Entwicklung des operativen Geschäfts auch über das Kalenderjahr 2011 hinaus anhalten wird.

Am Standort Kaiserslautern wird derzeit deutlich Personal aufgebaut. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung sind für Kaiserslautern 43 offene Stellen ausgeschrieben.

Das weitere Wachstum der Gesellschaft soll einerseits durch neue Geschäftsfelder, wie z.B. dem Application Management als auch durch Ansprache neuer Kundengruppen unter Ausnutzung von Accenture Verbindungen wie beispielsweise Consumer Electronics oder Consumer Healthcare getragen werden.

Zum Zeitpunkt der Berichterstattung liegen alle Schritte der Integration der Gesellschaft in die Accenture Gruppe im Plan, so dass eine gute Basis geschaffen ist, die gesetzten Ziele in das Jahr 2011 und darüber hinaus in ein beschleunigtes Wachstum der Gesellschaft innerhalb der Accenture Gruppe zu erreichen.

 

Kaiserslautern, den 30.03.2011

Accenture CAS GmbH
(vormals CAS Computer Anwendungs- und Systemberatung AG)

Die Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

  31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 8.215.771,40 8.388.439,90
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 53.088,50 81.515,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 53.088,50 81.515,00
II. Sachanlagen 471.572,00 614.311,50
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 471.572,00 614.311,50
III. Finanzanlagen 7.691.110,90 7.692.613,40
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.443.782,10 6.443.783,60
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.245.728,30 1.247.229,30
3. Beteiligungen 0,50 0,50
4. sonstige Finanzanlagen 1.600,00 1.600,00
B. Umlaufvermögen 12.703.373,18 6.949.110,85
I. Vorräte 54.099,30 33.921,20
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9.479.959,17 5.836.963,71
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.582.163,17 2.628.199,62
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.476.446,03 2.370.709,86
3. sonstige Vermögensgegenstände 421.349,97 838.054,23
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.169.314,71 1.078.225,94
C. Rechnungsabgrenzungsposten 50.669,21 121.553,98
davon Disagio 10.770,00 19.530,00
D. Abgrenzungsposten für latente Steuern 0,00 551.112,10
Bilanzsumme, Summe Aktiva 20.969.813,79 16.010.216,83

Passiva

   
  31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 4.390.175,76 4.255.888,44
I. gezeichnetes Kapital 3.034.000,00 3.034.000,00
II. Gewinnrücklagen 426.665,36 419.951,00
III. Bilanzgewinn 929.510,40 801.937,44
davon Gewinnvortrag 801.937,44 1.266.196,26
B. Rückstellungen 3.616.994,26 979.923,27
C. Verbindlichkeiten 12.441.467,47 10.317.882,13
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.000.000,00 3.011.993,77
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 454.974,60 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 341.687,54 558.983,33
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.736.452,04 168.850,28
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 5.112.918,80
6. sonstige Verbindlichkeiten 6.908.353,29 1.465.135,95
D. Rechnungsabgrenzungsposten 521.176,30 456.522,99
Bilanzsumme, Summe Passiva 20.969.813,79 16.010.216,83

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2010 - 31.12.2010
EUR
1.1.2009 - 31.12.2009
EUR
1. Umsatzerlöse 25.253.253,96 21.777.604,26
2. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 20.178,10 -332.480,64
3. Gesamtleistung 25.273.432,06 21.445.123,62
4. Sonstige Betriebliche Erträge 765.701,06 457.096,95
5. Materialaufwand 4.490.075,59 3.091.425,60
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 423.643,38 246.580,81
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.066.432,21 2.844.844,79
6. Personalaufwand 12.882.288,16 11.161.334,98
a) Löhne und Gehälter 11.193.215,73 9.548.746,95
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.689.072,43 1.612.588,03
7. Abschreibungen 290.380,02 264.876,38
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 290.380,02 264.876,38
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.797.956,40 7.481.827,46
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 85.317,35 106.160,74
davon aus verbundenen Unternehmen 74.743,70 74.743,70
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 554.760,09 395.233,96
davon an verbundene Unternehmen 0,00 4.942,38
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.108.990,21 -386.317,07
12. außerordentliche Aufwendungen 0,00 187.000,00
13. außerordentliches Ergebnis 0,00 -187.000,00
14. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.942.179,43 -115.022,25
a) Aufwand aus der Veränderung latenter Steuern 551.112,10 -131.161,10
15. sonstige Steuern 32.523,46 5.964,00
16. Jahresfehlbetrag 134.287,32 -464.258,82
17. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 801.937,44 1.266.196,26
18. Einstellungen in Gewinnrücklagen 6.714,36 0,00
19. Bilanzgewinn 929.510,40 801.937,44

Ergebnisverwendung

  1.1.2010 - 31.12.2010
EUR
1.1.2009 - 31.12.2009
EUR
1. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 801.937,44 1.266.196,26
2. Einstellungen in Gewinnrücklagen 6.714,36 0,00
a) in die gesetzlichen Rücklage 6.714,36 0,00
3. Bilanzgewinn 929.510,40 801.937,44

Anhang

I. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss der CAS AG wurde auf der Grundlage der neuen Vorschriften zur Rechnungslegung durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) erstellt. Die Umstellung auf die Vorschriften des BilMoG erfolgte bereits zum 01.01.2009, so dass die Vorjahreswerte ebenso den Vorschriften des BilMoG entsprechen.

Die Immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen bemessen sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Sie werden nach der linearen Methode ermittelt.

Die Vermögensgegenstände des Finanzanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Umrechnung von Posten in fremder Währung erfolgte zum Devisenkassamittelkurs am Abschlußstichtag.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Bei den Lieferungs- und Leistungsverträgen der Berichtsgesellschaft gegenüber ihren Kunden wird zwischen der Lieferung von Software und den zu erbringenden Dienstleistungen getrennt. Die Lieferung von Softwarelizenzen wird als Umsatz bei Lizenzabruf ausgewiesen. Die erbrachten Dienstleistungen werden in der Regel monatlich nachträglich nach Aufwand abgerechnet und als Umsatz verbucht. Bestände an unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten aktiviert.

Forderungen wurden mit dem Nennwert bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Uneinbringliche Forderungen wurden abgeschrieben. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde mit einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % des Nettoforderungsbetrages Rechnung getragen.

Die Bewertung der Rückstellungen erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung künftiger Kosten- und Preissteigerungen.

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgte zu deren Erfüllungsbetrag.

II. Angaben zu Posten der Bilanz

1. Aktiva

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich, der Bestandteil des Anhangs ist.

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von insgesamt € 9.479.959,17 (Vorjahr: € 5.836.963,71) haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 4.476.446,03 (Vorjahr: € 2.370.709,86) bestehen aus Lieferungen und Leistungen.

Forderungen gegenüber Mitgliedern des Vorstands bestehen in Höhe von € 376.277,97 (Vorjahr: € 359.912,61). Davon wird ein Betrag in Höhe von € 359.912,61 vereinbarungsgemäß mit 2 % über dem Basiszinssatz verzinst.

Von den Flüssigen Mitteln in Höhe von insgesamt € 3.169.314,71 (Vorjahr: € 1.078.225,94) hat ein Betrag in Höhe von € 100.000,00 (Vorjahr: € 181.472,56) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Dabei handelt es sich um ein Kautionskonto mit Verfügungsbeschränkung.

2. Passiva

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt € 3.034.000,00. Es ist eingeteilt in 3.034.000 auf den Namen lautende Aktien im Nennbetrag von EUR 1,00. Die Aktien sind voll einbezahlt.

Die anderen Gewinnrücklagen von € 419.951,00 (Vorjahr: € 419.951,00) beruhen auf der erfolgsneutralen Einstellung der Erträge aus der Aktivierung von aktiven latenten Steuern zum 01.01.2009 gem. Art. 67 Abs. 6 EGHBG i.V. mit § 274 Abs. 2 HGB.

Der Vorstand schlägt vor den Bilanzgewinn von € 929.510,40 auf neue Rechnung vorzutragen.

Die sonstigen Rückstellungen umfassen im wesentlichen Rückstellungen für Mitarbeiterboni (€ 806.741,46, Vorjahr: € 0,00), für Prämien aus dem Mitarbeiterbeteiligungsprogramm (€ 539.105,96, Vorjahr: € 0,00), für Verkaufsprovisionen (€ 226.078,00, Vor- jahr : € 0,00), für ausstehenden Urlaub von Mitarbeitern (€ 156.800,00, Vorjahr: € 220.200,00), für Zinsen auf Steuernachzahlungen (€ 178.878,63, Vorjahr: € 0,00), für Instandhaltungsaufwendungen für Mieträume (€ 0,00, Vorjahr: € 70.000,00), für Garantie- bzw. Kulanzleistungen (€ 45.300,00, Vorjahr: € 30.100,00) sowie für noch ausstehende Rechnungen und noch zu erteilende Gutschriften (€ 125.476,07, Vorjahr: € 381.989,27).

Sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von € 5.112.918,80 (Vorjahr: € 0,00) sind durch Sicherungsabtretung von Forderungen und Guthaben gesichert. Daneben sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (€ 341.687,54, Vorjahr: € 558.983,33) im branchenüblichen Umfang durch Eigentumsvorbehalte gesichert.

Verbindlichkeitenspiegel

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2010 Gesamtbetrag
EUR
kleiner 1 J.
EUR
1-5 J.
EUR
größer 5 J.
EUR
gegenüber Kreditinstituten 3.000.000,00 0,00 3.000.000,00 0,00
erhaltene Anzahlungen 454.974,60 454.974,60 0,00 0,00
aus Lieferungen und Leistungen 341.687,54 341.687,54 0,00 0,00
ggü. verbundenen Unternehmen 1.736.452,04 1.736.452,04 0,00 0,00
ggü. verbundenen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverh. besteht 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige 6.908.353,29 612.596,66 0,00 6.295.756,63
Summe 12.441.467,47 3.145.710,84 3.000.000,00 6.295.756,63

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen, resultieren aus Leasingverpflichtungen in Höhe von T€ 309 und aus Mietverpflichtungen in Höhe von T€ 3.511.

Zum Bilanzstichtag bestehen Haftungsverhältnisse aus Patronatserklärungen gegenüber der Tochter in Australien in Höhe von insgesamt T€ 3.000. Aufgrund des planmäßigen Geschäftsverlaufes in Australien wird das Risiko der Inanspruchnahme aus der Patronatserklärung als gering eingestuft.

III. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Von den sonstigen Erträgen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit entfallen € 407.385,44 (Vorjahr: € 152.502,93) auf Erträge aus Währungsumrechnungen.

Die sonstigen Aufwendungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von € 447.948,71 (Vorjahr: € 400.689,32).

Die außerordentlichen Aufwendungen des Vorjahres in Höhe von € 187.000,00 betreffen eine Zahlung zur Vermeidung eines Rechtsstreits in Verbindung mit der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses.

IV. Zusammensetzung der Organe

Der Vorstand setzte sich im Geschäftsjahr 2010 wie folgt zusammen:

Herr Stefan Joneck, Kaufmann, Pirmasens

Der Aufsichtsrat setzte sich im Geschäftsjahr 2010 wie folgt zusammen:

Senator E.h. Klaus-Dieter Laidig, Unternehmensberater, Böblingen (Vorsitzender)

Prof. Dr. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer Gesellschaft, Stuttgart (stellvertretender Vorsitzender)

Dr. h.c. Hans-Werner Hector, Kaufmann, Weinheim

Matthias Joneck, Dipl.-Kaufmann, Leiter der Softwareentwicklung, Pirmasens

Prof. Dr. Andreas Wiedemann, Rechtsanwalt, Stuttgart

Wolfgang Schlachter, Dipl.-Kaufmann, Steuerberater, Zweibrücken

Die Aufsichtsratsvergütung wurde mit € 150.000,00 in die sonstigen Verbindlichkeiten eingestellt. Auf die Angabe der Vorstandsbezüge wird in Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

V. Angaben über Beteiligungsgesellschaften

Die Gesellschaft hält zum 31.12.2010 100% der Anteile folgender Gesellschaften:

1. CAS Systems of Americas Inc., Atlanta

2. CAS Systems of Australia Pty Limited, Sidney

3. CAS Systems of the UK, Reading

Die CAS Systems of Americas Inc. (Ziffer 1) hat zum 31.12.2010 ein Eigenkapital von T€ 1.623 und einen Jahresüberschuss von T€ 332 ausgewiesen.

Die CAS Systems of Australia Pty Limited (Ziffer 4) weist zum 31.12.2010 ein Eigenkapital von T€ ./. 2.163 und einen Jahresüberschuss von T€ 259 aus.

Die CAS Systems of the UK Ltd. (Ziffer 5) weist zum 31.12.2010 ein Eigenkapital von T€ 156 und einen Jahresüberschuss von T€ 40 aus.

Die genannten Werte ergeben sich aus den vorläufigen Jahresabschlüssen der Tochtergesellschaften, die zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht festgestellt sind.

VI. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 183,75 Arbeitnehmer. Davon sind 4 Mitarbeiter der Unternehmensleitung zuzurechnen und 6 Mitarbeiter als leitende Mitarbeiter einzustufen. Die Gesellschaft beschäftigt keine Arbeiter.

Im Geschäftsjahr wurden 13 Mitarbeiter eingestellt. 27 Mitarbeiter haben die Gesellschaft verlassen.

 

Kaiserslautern, den 30.03.2011

Accenture CAS GmbH (vormals CAS Computer Anwendungs- und Systemberatung AG)

gez. Henning Fromme

gez. Stefan W. Joneck

Anlagespiegel

  Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.01.2010
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anlagevermögen        
Immaterielle Vermögensgegenstände        
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 576.439,03 15.969,15 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 576.439,03 15.969,15 0,00 0,00
Sachanlagen        
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.855.166,87 104.085,37 631.560,65 0,00
Summe Sachanlagen 1.855.166,87 104.085,37 631.560,65 0,00
Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 6.655.672,10 0,00 211.890,00 0,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 5.441.332,98 0,00 4.143.604,68 0,00
Beteiligungen 0,50 0,00 0,00 0,00
Genossenschaftsanteile 1.600,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 12.098.605,58 0,00 4.355.494,68 0,00
Summe Anlagevermögen 14.530.211,48 120.054,52 4.987.055,33 0,00
  kumulierte
Abschreibungen
31.12.2010
EUR
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2010
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Anlagevermögen        
Immaterielle Vermögensgegenstände        
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 539.319,68 0,00 53.088,50 44.395,65
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 539.319,68 0,00 53.088,50 44.395,65
Sachanlagen        
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 856.119,59 0,00 471.572,00 245.984,37
Summe Sachanlagen 856.119,59 0,00 471.572,00 245.984,37
Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 6.443.782,10 0,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 148.523,21 96.523,21 1.245.728,30 672,43
Beteiligungen 0,00 0,00 0,50 0,00
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 1.600,00 0,00
Summe Finanzanlagen 148.523,21 96.523,21 7.691.110,90 672,43
Summe Anlagevermögen 1.543.962,48 96.523,21 8.215.771,40 291.052,45

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 06.12.2011 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Accenture CAS GmbH (vormals: CAS Computer Anwendungs- und Systemberatung AG), Kaiserslautern, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses und Lageberichtes nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Saarbrücken, den 13. Juli 2011

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Schommer, Wirtschaftsprüfer

ppa. Roman Woll, Wirtschaftsprüfer

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