Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 29199
Vorher
AXA Colonia Customer Care GmbH
Eingetragen
17.9.1997
Branche
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit aktivem VersicherungsgeschäftTätigkeiten von Versicherungsvertreterinnen und -vertreternManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
(1) Gegenstand des Unternehmens ist die Übernahme und Erbringung von kundenbezogenen Serviceleistungen -Customer Care -, insbesondere für verbundene Unternehmen des deutschen AXA Konzerns. Auch ist Gegenstand des Unternehmens die Vermittlung des Abschlusses von Darlehens- und Versicherungsverträgen, der Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss von Darlehensverträgen und die Beratung über Versicherungen. Ferner ist im Rahmen der Ausnahmereglung des § 2 Abs. 6 Nr. 8 KWG Gegenstand des Unternehmens die Anlageberatung und Anlage- und Abschlussvermittlung zwischen Kunden und a) inländischen Instituten, b) Instituten oder Finanzunternehmen mit Sitz in einem anderen Staat des Europäischen Wirtschaftsraums, die die Voraussetzungen nach § 53b Abs. 1 Satz 1 oder Abs. 7 KWG erfüllen, c) Unternehmen, die auf Grund einer Rechtsverordnung nach § 53c KWG gleichgestellt oder freigestellt sind, d) Kapitalverwaltungsgesellschaften, extern verwalteten Investmentgesellschaften, EU-Verwaltungsgesellschaften oder ausländischen AIF-Verwaltungsgesellschaften oder e) Anbietern oder Emittenten von Vermögensanlagen im Sinne des § 1 Absatz 2 des Vermögensanlagengesetzes, sofern sich diese Finanzdienstleistungen auf Anteile oder Aktien an inländischen Investmentvermögen, die von einer Kapitalverwaltungsgesellschaft ausgegeben werden, die eine Erlaubnis nach § 7 oder § 97 Absatz 1 des Investmentgesetzes in der bis zum 21. Juli 2013 geltenden Fassung erhalten hat, die für den in § 345 Absatz 2 Satz 1, Absatz 3 Satz 2, in Verbindung mit Absatz 2 Satz 1, oder Absatz 4 Satz 1 des Kapitalanlagegesetzbuchs vorgesehenen Zeitraum noch fortbesteht oder eine Erlaubnis nach den §§ 20, 21 oder §§ 20, 22 des Kapitalanlagegesetzbuches erhalten hat, oder auf Anteile oder Aktien an EU-Investmentvermögen oder ausländischen AIF, die nach dem Kapitalanlagegesetzbuch vertrieben werden dürfen, oder auf Vermögensanlagen im Sinne des § 1 Absatz 2 Vermögensanlagegesetzes beschränken. Das Unternehmen ist nicht befugt, sich bei der Erbringung dieser Finanzdienstleistungen Eigentum oder Besitz an Geldern oder Anteilen von Kunden zu verschaffen. Das Unternehmen kann auch alle Geschäfte betreiben, die geeignet sind, unmittelbar oder mittelbar den Geschäftszweck zu fördern. Insbesondere darf es Zweigniederlassungen errichten, andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art übernehmen, vertreten und sich an solchen Unternehmen beteiligen. Das Unternehmen ist nicht berechtigt, Geschäfte zu betreiben, die einer Genehmigung nach § 32 KWG bedürfen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jens Pohlmann
seit 6.2.2026
Prokura
Angela Bär
seit 6.2.2026
Prokura
Claire Sirries
seit 6.2.2026
Prokura
Christian Riekel
seit 6.2.2026
Prokura
Lydia Doppelfeld
seit 2.4.2025
Prokura
André Jerschke
seit 16.11.2023
Prokura
Prokura
Dirk Schubert
seit 20.6.2023
Geschäftsführer
Jan Henrik Baars
seit 20.6.2023
Prokura
David Bodenstein
seit 22.12.2022
Prokura
Nina Weigel
seit 25.11.2022
Prokura
Florian Timmermann
seit 21.7.2022
Prokura
Kai Neunzig
seit 21.9.2020
Prokura
Thorsten Schmidt
seit 21.9.2020
Prokura
Thomas Jebbink
seit 3.12.2019
Geschäftsführer
Christoph L. Rummel
seit 26.7.2019
Prokura
Gert Süssmann
seit 26.7.2019
Geschäftsführer
Jörg Egenolf
seit 26.7.2019
Prokura
Matthias Friedrich
seit 26.7.2019
Prokura
Ruth Metten
seit 23.4.2018
Prokura
Vanessa Spitler
seit 23.4.2018
Prokura
Annett Dr. Seyfarth
seit 18.7.2017
Prokura
Sina Mundorf
seit 7.4.2017
Prokura
Stefan Brochhaus
seit 23.11.2016
Prokura
Michael Wahn
seit 29.8.2016
Prokura
Heiko Bausch
seit 8.4.2016
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
AXA Konzern Aktiengesellschaft
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

AXA Konzern Aktiengesellschaft
Germany
511.292 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AXA Customer Care GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Inhaltsverzeichnis

Lagebericht

Bilanz zum 31. Dezember 2024

Aktiva

Passiva

Gewinn und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar - 31. Dezember 2024

Anhang

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entwicklung des Anlagevermögens

Erläuterungen zur Bilanz

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Allgemeine Angaben

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Lagebericht

Unternehmensprofil AXA Customer Care GmbH

Die AXA Customer Care GmbH (ACC) stellt die Kundenbetreuung über die Zugangskanäle Telefon, E-Mail, Chat und Social Media für die AXA Konzern AG sicher. Darüber hinaus werden Terminbearbeitungsvorgänge aus den Sparten Retail, Kranken Betrieb, Leben Betrieb sowie seit 2024 aus Kranken Leistung in der ACC GmbH bearbeitet. Diese Serviceleistungen werden bundesweit für Endkunden und Vertriebspartner erbracht. Zusätzlich führt die ACC GmbH verschiedene Kampagnen für AXA-Konzernauftraggeber sowie den selbstständigen Außendienst durch.

Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2024 das zweite Jahr in Folge geschrumpft. Laut Statistischem Bundesamt sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,2 %. Konjunkturelle und strukturelle Belastungen standen im Jahr 2024 einer besseren wirtschaftlichen Entwicklung im Wege. Zudem haben sich die Verbraucherpreise in Deutschland im Jahresdurchschnitt 2024 um 2,2 % gegenüber 2023 erhöht. Die Inflationsrate fiel im Jahr 2024 damit jedoch deutlich geringer aus als in den drei vorangegangenen Jahren. (Quelle: Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung und Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts)

Die Entwicklung der Gesellschaft ist maßgeblich abhängig von den Entwicklungen der Versicherungsgesellschaften im Konzernverbund von AXA Deutschland und deren beauftragten Dienstleistungen.

Geschäftsjahr 2024

Die ACC GmbH generierte in 2024 einen Gesamtumsatz von 18.847 TEUR (VJ: 19.769 TEUR). Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Rückgang von -4,7%. Dieser resultiert im Wesentlichen aus rückläufigen Serviceleistungen für die AXA Lebensversicherung AG.

Die Kosten werden anhand einer dezidierten Jahresplanung, unterteilt nach Kostenarten, gesteuert. Den Planwerten werden dabei die gebuchten Ist-Kosten gegenübergestellt. Diese Gegenüberstellung wird im Rahmen eines turnusmäßigen Reportings an die Geschäftsführung weitergegeben und bei signifikanten Abweichungen über mögliche Gegensteuerungsmaßnahmen diskutiert. Die Einhaltung des Kostenbudgets wurde in 2024 durch ein gezieltes, regelmäßiges Kosten- und Maßnahmencontrolling erreicht.

Die Bilanzsumme i.H.v. 1,8 MEUR liegt unter Vorjahresniveau (Vorjahr 2,7 MEUR). Dieser Rückgang erklärt sich hauptsächlich aus den Forderungen ggü. verbundenen Unternehmen i.H.v. 0,7 MEUR (Vorjahr 1,6 MEUR).

Dies resultiert im Wesentlichen aus der kurzfristig geringeren zur Verfügung gestellten Liquidität von der AXA Konzern AG. Die größte Position der Passivseite bilden die Rückstellungen i.H.v. 0,8 MEUR (Vorjahr 1,2 MEUR).

Der Rückgang lässt sich im Wesentlichen auf die Inanspruchnahme der Rückstellung für die Inflationsprämie in 2024 zurückführen.

Der Umsatz der ACC GmbH resultiert hauptsächlich aus dem Inbound Telefoniegeschäft sowie der Bearbeitung von standardisierten Geschäftsvorfällen und E-Mails. Die Erlöse aus dem Kampagnengeschäft liegen mit 747 TEUR leicht unter dem Vorjahr von 756 TEUR.

Das ACC-Verrechnungsmodell sieht eine Belastung grundsätzlich aller Kosten in Form von konzern-/gruppeninternen Verrechnungen vor, so dass die Umsatzerlöse nahezu alle Kosten im ACC vollständig kompensieren. Die größte Aufwandsposition der ACC GmbH als Dienstleistungsunternehmen stellt der Personalaufwand dar.

Die Anzahl der Mitarbeitenden stieg auf 274 im Vergleich zum Vorjahr von 257 (+6,6%). Dies ist auf neue Insourcing-Aktivitäten aus dem Konzern zurückzuführen, wie dem Ausbau der Terminbearbeitung in Leben Betrieb, der Übernahme der Endkundentelefonie aus den Konzerneinheiten des Telefonischen Kundenservices (TKS) und dem Aufbau der neuen Gematik-Serviceline.

Der Sachaufwand lag mit 6.056 TEUR über dem Vorjahr von 5.784 TEUR (+4,7%). Dies ist maßgeblich durch EDV und durch einen leichten Anstieg in den konzerninternen Leistungen getrieben. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages wurden nach Steuern 123 TEUR (Vorjahr: 74 TEUR) an die AXA Konzern AG abgeführt.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Auch in 2024 besteht, wie in den Vorjahren, das Prognose- und Planungsrisiko für das Kontaktvolumen als dominanter Risikofaktor. Die Unternehmensplanung ist daher ein wichtiger Erfolgsfaktor, um Höhe und Volatilität der Kundenanfragen sowie den Kapazitätsbedarf möglichst präzise zu prognostizieren. Unterjährig unterliegt die Volumenentwicklung einer regelmäßigen Überprüfung (Forecasting). Auf außerplanmäßige Volumenentwicklungen wird kurzfristig durch Flexibilisierung, d.h. Wechsel zwischen Terminbearbeitung und Telefonie im Rahmen der Mischprofilbearbeitung in der ACC GmbH, durch Lastverteilung, innerhalb von Operations sowie durch Rekrutierungen und arbeitsvertragliche Maßnahmen reagiert. Die Flexibilität wird zudem durch die Zusammenarbeit mit einem externen Dienstleister gestärkt, der für das Kfz-Geschäft angebunden ist.

Die ACC GmbH erbringt ausschließlich Dienstleistungen für verbundene Unternehmen auf der Grundlage langfristiger Verträge. Die Abrechnung erfolgt auf Vollkostenbasis. Es bestehen daher keine Absatz- und Bonitätsrisiken. Für 2025 sind weitere Insourcing-Maßnahmen geplant. In Retail erfolgt eine stärkere Fokussierung auf die Endkundentelefonie.

Sofern es aus Gründen der Finanzmitteldisposition notwendig ist, kann die Gesellschaft im Rahmen des Liquiditätshilfeabkommens auf Finanzierungsinstrumente im Konzern zurückgreifen.

Ausblick

Die ACC GmbH wird sich in den nächsten Jahren konsequent auf die Serviceerbringung im Kerngeschäft Vorsorge und Retail für Bestandskunden konzentrieren. Durch die Mischprofilbearbeitung aus Telefonie und Terminen wird die Flexibilität in der Serviceerbringung und die Servicequalität weiter erhöht. Dieses Erfolgskonzept wird in 2025 weiter ausgebaut.

In den kommenden Jahren liegt der strategische Fokus weiterhin auf der Steigerung der Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit bei gleichzeitiger Optimierung der Kostensituation. Weitere Schwerpunkte liegen in der Flexibilisierung des Kapazitätseinsatzes sowie in der Umsetzung von Automatisierungs- und Effizienzmaßnahmen.

Aufgrund des internen Kerngeschäftsverrechnungsmodells ist von einem ausgeglichenen Ergebnis in 2025 auszugehen.

Allen Mitarbeitenden, die für die AXA Customer Care GmbH tätig waren, danken wir für den auch im Jahr 2024 gezeigten Einsatz. Unser Dank gilt ebenso allen Vertriebspartnern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.

 

Köln, den 07.03.2025

Die Geschäftsführung

Gert Süßmann

Thomas Jebbink

Dirk Schubert

Bilanz zum 31. Dezember 2024

(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)

Aktiva

2024 2023
Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.554,16 24.179,84
15.554,16 24.179,84
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 695.904,07 1.645.976,55
- Restlaufzeit bis zu einem Jahr -
2. sonstige Vermögensgegenstände 64.737,58 67.033,97
- Restlaufzeit bis zu einem Jahr -
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 760.641,65 1.713.010,52
1. Bankguthaben 975.186,97 916.801,35
975.186,97 916.801,35
1.735.828,62 2.629.811,87
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 93.724,40
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 330,41 101,97
330,41 101,97
Bilanzsumme 1.751.713,19 2.747.818,08

Passiva

2024 2023
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 511.291,88 511.291,88
II. Gewinnrücklagen
1. andere Gewinnrücklagen 222.040,86 222.040,86
III. Bilanzgewinn 0,00 0,00
733.332,74 733.332,74
B. Rückstellungen
1. sonstige Rückstellungen 802.191,32 1.237.540,49
802.191,32 1.237.540,49
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00 27.917,40
- Restlaufzeit bis zu einem Jahr - € 0,00 (Vorjahr: € 27.917,40) -
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 69.324,36 165.839,02
- Restlaufzeit bis zu einem Jahr - € 69.324,36 (Vorjahr: € 34.796,02)
3. sonstige Verbindlichkeiten 146.864,77 583.188,43
- Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 146.864,77 (Vorjahr: € 583.188,43)
davon aus Steuern € 118.358,85 (Vorjahr: € 147.967,68)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 1.126,57 (Vorjahr: € 2.192,57)
216.189,13 776.944,85
Bilanzsumme 1.751.713,19 2.747.818,08

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01 .- 31.12.2024

(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)

Gewinn- und Verlustrechnung 2024 2023
Euro Euro
1 . Umsatzerlöse 18.847.076,51 19.768.859,53
2 . sonstige betriebliche Erträge 90.997,87 93.448,96
3 . Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen 335,70 213.078,51
4 . Personalaufwand 12.823.043,05 13.968.186,43
a) Löhne und Gehälter 10.640.120,18 11.936.089,24
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.182.922,87 2.032.097,19
davon für Altersversorgung € 5.177,63 (Vorjahr: € 1.003,85)
5 . Abschreibungen 8.625,68 29.318,09
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
6 . sonstige betriebliche Aufwendungen 6.055.848,34 5.571.463,14
7 . sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 67.697,42 28.329,10
davon aus verbundenen Unternehmen €57.871,53 (Vorjahr: €15.843,75)
8 . Zinsen und ähnliche Aufwendungen -178,50 89,54
davon an verbundene Unternehmen €0,00 (Vorjahr: €0,00)
9 . Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -4.851,32 34.914,37
10 . Ergebnis nach Steuern 122.948,85 73.587,51
11 . Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführte Gewinne -122.948,85 -73.587,51
12 . Jahresüberschuss = Bilanzgewinn 0,00 0,00

Anhang

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entwicklung des Anlagevermögens

Erläuterungen zur Bilanz

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Allgemeine Angaben

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss der AXA Customer Care GmbH, Köln, wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Der Jahresabschluss und der Lagebericht wurden nach Maßgabe der Vorschriften des HGB erstellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Die Gesellschaft nimmt als eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 i.V.m. Abs. 4 HGB für sich die gesetzlich zulässigen größenabhängigen Erleichterungen bei der Erstellung und Offenlegung des Jahresabschlusses nach § 327 HGB in Anspruch.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 HGB vorgenommen worden.

Bei der Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde von den größenabhängigen Erleichterungen des § 276 HGB kein Gebrauch gemacht.

Anlagevermögen

Sachanlagen wurden mit den Anschaffungskosten zuzüglich der Anschaffungsnebenkosten bewertet und linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die voraussichtliche Nutzungsdauer bei Einbauten in Gebäude wurde mit 10 Jahren und bei Möbeln mit 13 Jahren angesetzt.

Die Entwicklung des Anlagevermögens wird im Anhang auf Seite 11 gezeigt.

Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände und laufende Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nominalwert aktiviert.

Aktive Rechnungsabgrenzung

Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden im Vorjahr in Höhe der Ausgaben des Geschäftsjahres angesetzt, soweit diese Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellten.

Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Die Forderungen gegenüber dem AXA Mitarbeiter Treuhand e.V. (AXA Zeitwertfonds) stellen Deckungsvermögen im Sinne des § 246 Abs. 2 HGB dar und werden mit der zugehörigen Rückstellung saldiert.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Rückstellungen

Es bestehen Pensionszusagen gegen Entgeltumwandlung. Diesen Pensionsverpflichtungen stehen Erstattungsansprüche aus kongruenten, konzerninternen Rückdeckungsversicherungen in gleicher Höhe (48.112 EUR) gegenüber, welche an den Versorgungsberechtigten verpfändet sind. Dabei entspricht der Zeitwert den historischen Anschaffungskosten.

Bei den Rückdeckungsversicherungen handelt es sich um Deckungsvermögen im Sinne von § 246 Abs. 2 HGB, welche mit den entsprechenden Verpflichtungen saldiert wurden.

Der Aufwand für diese Pensionszusagen ist gleich dem Beitragsaufwand zu den Rückdeckungsversicherungen und wird von den Arbeitnehmern getragen.

Der Aufwand für diese Pensionszusagen bzw. der Beitragsaufwand zu den Rückdeckungsversicherungen beträgt in 2024 2.835 EUR.

Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen passiviert.

Der Wertansatz der sonstigen Rückstellungen erfolgte nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages, der zukünftig erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit größer als einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1, Satz 4 HGB mit den hierfür von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssätzen diskontiert.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB passiviert.

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2024 Zugänge Abgänge Korr. AHK kumuliert 31.12.2024
Euro Euro Euro Euro Euro
I. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 325.489,78 0,00 0,00 0,00 325.489,78
Anlagevermögen 325.489,78 0,00 0,00 0,00 325.489,78
Abschreibungen
01.01.2024 im GJ Abgänge kumuliert 31.12.2024
Euro Euro Euro Euro
I. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 301.309,94 8.625,68 0,00 309.935,62
Anlagevermögen 301.309,94 8.625,68 0,00 309.935,62
Buchwert
31.12.2024 31.12.2023
Euro Euro
I. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.554,16 24.179,84
Anlagevermögen 15.554,16 24.179,84

Erläuterungen zur Bilanz

(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)

Aktiva 2024 2023
Euro Euro
A. Anlagevermögen
Für die Erläuterung des Anlagevermögens wird auf den Anlagespiegel auf der vorhergehenden Seite verwiesen.
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.554,16 24.179,84
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen
- AXA Konzern AG 695.904,07 1.645.976,55
695.904,07 1.645.976,55
2. sonstige Vermögensgegenstände
- Vorschüsse Mitarbeiter 1.963,15 674,63
- Forderung aus Personalabrechnung 32.521,54 38.325,76
- debitorische Kreditoren 21.898,88 17.593,42
- sonstige 8.354,01 10.440,16
64.737,58 67.033,97
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks
1. Bankguthaben
- Das Bankguthaben bezieht sich auf die laufenden Bankkonten Deutsche Bank, BNP und West-LB 975.186,97 916.801,35
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 93.724,40
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung
Forderung aus Treuhandverhältnissen gegenüber AXA Mitarbeiter Treuhand e.V. 330,41 101,97

Die Position "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" stellt einen Verrechnungsposten aus der Saldierung des Deckungsvermögen mit den zugehörigen Vorruhestandverpflichtungen (AXA Vorsorgeplan) nach § 246 Abs. 2 HGB dar.

Im Rahmen des AXA Vorsorgeplans wurden Mittel beim AXA Mitarbeiter Treuhand e.V. hinterlegt.

Dabei beträgt der Erfüllungsbetrag der Rückstellungen für Vorruhestandverpflichtungen (AXA Vorsorgeplan) unter Berücksichtigung der Rückstellungen für Sozialversicherungsbeiträge aus Vorruhestandsverpflichtungen 10.244,84 EUR. Von diesem Betrag wird Deckungsvermögen in Höhe von 10.575,25 EUR abgezogen. Der Differenzbetrag von 330,41 EUR wird als aktiver Unterschiedsbetrag ausgewiesen.

Passiva 2024 2023
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 511.291,88 511.291,88
II. Gewinnrücklagen
1. andere Gewinnrücklagen 222.040,86 222.040,86
III. Bilanzgewinn 0,00 0,00
Auf der Basis des bestehenden Gewinnabführungsvertrages vom 06.12.2010 wurde für 2024 ein Gewinn von 122.948,85 EUR an die AXA Konzern AG abgeführt.
B. Rückstellungen
1. sonstige Rückstellungen
- Rückstellung Sozialplan 374.237,22 381.473,22
- Tantiemen / Ertragsbeteiligungen 248.307,00 245.146,17
- Urlaubsabgeltung u. Zeitguthaben 136.108,35 127.307,56
- Rückstellung Audit Fees 26.061,00 15.667,00
- Rückstellung für erhaltene Lieferungen u. Leistungen 12.034,15 65.660,57
- Jahresabschlusskosten 2.096,30 2.096,30
- Rückstellung SV-Beiträge Leverage-Plan 3.347,30 219,67
- Inflationsprämie / tarifliche Einmalzahlung 0,00 399.970,00
802.191,32 1.237.540,49
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00 27.917,40
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
- AXA Konzern AG 69.324,36 34.796,02
- AXA Services & Direct Solutions GmbH 0,00 131.043,00
69.324,36 165.839,02
3. sonstige Verbindlichkeiten
- noch abzuführende Lohn- u. Kirchensteuer 118.358,85 147.967,68
- Verbindlichkeit aus der Aufhebung von Arbeitsverträgen 0,00 393.000,00
- sonstige 28.505,92 42.220,75
146.864,77 583.188,43

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)

Gewinn- und Verlustrechnung 2024 2023
Euro Euro
1 . Umsatzerlöse
- AXA Krankenversicherung AG 8.265.331,53 8.423.616,56
- AXA Versicherung AG 6.408.200,82 6.501.639,75
- AXA Lebensversicherung AG 2.293.333,80 3.486.665,27
- Deutsche Ärzte Lebensversicherung AG 649.165,95 739.977,48
- AGER Lebensversicherung AG 606.298,41 0,00
- AXA Konzern AG 480.023,60 476.925,93
- AXA easy Versicherung AG 144.705,40 140.017,96
- Deutsche Ärzte Finanz AG 17,00 16,58
18.847.076,51 19.768.859,53
2 . sonstige betriebliche Erträge
- Auflösungen von Rückstellungen 35.867,21 7.829,71
- KV-Umlagen U2 Mutterschutz 24.674,20 60.540,95
- AXA Zeitwertfonds 221,64 262,32
- sonstige 30.234,82 24.815,98
90.997,87 93.448,96
3 . Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen 335,70 213.078,51
4 . Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 10.640.120,18 11.936.089,24
b) - Sozialabgaben 2.177.745,24 2.031.093,34
c) - Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 5.177,63 1.003,85
12.823.043,05 13.968.186,43
Gewinn- und Verlustrechnung 2024 2023
Euro Euro
5 . Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 8.625,68 29.318,09
6 . sonstige betriebliche Aufwendungen
- bezogene konzerninterne Leistungen 5.203.708,22 4.942.915,85
- EDV-Aufwand 315.116,33 192.792,69
- Aufwände für Übernahme Rufumleitungen 250.000,00 79.000,00
- Aufwände Personalbeschaffung 84.038,38 51.430,02
- Bewirtung Betriebsspesen 65.154,23 87.948,15
- Honorar für Abschlussprüfung 26.061,00 15.667,00
- externe Referenten, Trainer 24.415,84 55.725,62
- Reiseaufwand 11.695,09 13.024,99
- Büroaufwand 9.325,20 6.454,56
- externe Schulungen 2.011,20 16.661,21
- Aufwände Interne Medien 1.034,59 30.470,90
- sonstige 63.288,26 79.372,15
6.055.848,34 5.571.463,14
7 . sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
- Zinserträge Liquiditätshilfe AXA Konzern AG 57.871,53 15.843,75
- Aufw.Zinsen Diskont.RST Sozialplan 26 7.236,00 11.909,78
- sonst.Ertr.Zinsen § 233a AO abzugsfähig 2.224,19 0,00
- Erträge sonst. Kapitalanlagen 365,70 575,57
67.697,42 28.329,10
8 . Zinsen und ähnliche Aufwendungen
- Zinsaufwendungen auf laufenden Bankonten 0,00 89,54
- Negativ Zinsen lfd. Bankkonten (00) -178,50 0,00
- Zinsaufwendungen Liquiditätshilfe AXA Konzern AG 0,00 0,00
-178,50 89,54
9 . Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
- Organschaftsumlage Körperschaftsteuer GJ 16.707,60 73.857,23
- Organschaftsumlage Körperschaftsteuer VJ -20.322,74 -142,91
- Organschaftsumlage Gewerbesteuer GJ 18.099,83 79.791,28
- Organschaftsumlage Gewerbesteuer VJ -21.794,07 -123,12
- Organschaftsumlage Solidaritätszuschlag GJ 918,92 4.062,15
- Organschaftsumlage Solidaritätszuschlag VJ -1.111,60 -6,28
- Organschaftsumlage Abgeltungsteuer 86,22 139,41
- Organschaftsumlage SolZ auf Abgeltungsteuer 4,74 7,67
- Latente Steuern § 274 Abs.2 HGB GJ 2.559,78 -122.671,06
-4.851,32 34.914,37
Da eine ertragsteuerliche Organschaft mit der AXA Konzern AG besteht, werden die latenten Steuern der Gesellschaft beim Organträger AXA Konzern AG ausgewiesen.
10 . Ergebnis nach Steuern 122.948,85 73.587,51
11 . Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführte Gewinne -122.948,85 -73.587,51
12 . Jahresüberschuss = Bilanzgewinn 0,00 0,00

Allgemeine Angaben

Angaben zu verbundenen Unternehmen

Mutterunternehmen im Sinne von § 290 Abs. 1 HGB ist die AXA Konzern AG, Köln.

Die AXA Konzern AG, Köln, und ihre Tochterunternehmen werden in den Konzernabschluss der AXA S.A. Paris, zum 31. Dezember 2024 einbezogen.

Unsere Gesellschaft wird gem. § 296 Abs. 2 HGB nicht in die Konzernabschlüsse einbezogen.

Die AXA, Paris, stellt den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss der AXA, Paris, wird bei der französischen Finanzaufsichtsbehörde in Paris (Autorités des Marchés Financiers) unter RCS (Registre du Commerce et des Societés) 572 093 920 hinterlegt.

Der Konzernabschluss der AXA S.A., Paris, wird in englischer Sprache im Unternehmensregister veröffentlicht.

Mit Datum vom 06.12.2010 wurde ein Gewinnabführungsvertrag mit der AXA Konzern AG, Köln, abgeschlossen.

Angaben nach § 264 Abs. 1a HGB zur Identifikation

Die AXA Customer Care GmbH mit Sitz in Köln ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Köln unter Nummer HRB 29199 registriert.

Angaben nach § 285 Nr. 7 HGB zu den durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmern

Während des Berichtsjahres wurden durchschnittlich 274 (Vorjahr: 257) Mitarbeiter, davon 274 (Vorjahr: 257) festangestellte Mitarbeiter sowie 0 (Vorjahr: 0) Aushilfen beschäftigt.

Gesamtbezüge laut § 285 Nr. 9 HGB für Mitglieder des Geschäftsführungsorgans

Bezüge für die Geschäftsführer sind im Berichtszeitraum nicht angefallen.

Die Geschäftsführertätigkeit ist mit den laufenden Bezügen in der AXA Konzern AG abgegolten.

Angaben nach § 285 Nr. 17 HGB zu Abschlussprüferhonorar

Das Abschlussprüferhonorar für die Jahresabschlussprüfung 2024 beträgt 21.900,00 EUR.

Angaben nach § 285 Nr. 28 HGB

Der die Ausschüttungs- und Abführungssperre begründende Betrag vor Bedeckung durch Eigenkapitalbestandteile nach § 268 Absatz 8 HGB in Höhe von 3.132,22 EUR resultiert aus der Bewertung von Vermögensgegenständen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB zum beizulegenden Zeitwert oberhalb der Anschaffungskosten. Der unter die Ausschüttungs- und Abführungssperre fallende Betrag ist vollständig durch Gewinnrücklagen gedeckt, so dass sich bezüglich der Gewinnabführung keine Beschränkungen durch die Ausschüttungs- und Abführungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB ergeben.

Angaben gemäß § 285 Nr. 30a HGB

Die Gesellschaft ist Teil einer Unternehmensgruppe, deren oberste Muttergesellschaft mit Sitz in Frankreich den französischen Umsetzungsregelungen zur globalen Mindestbesteuerung (OECD Pillar 2) ab dem Wirtschaftsjahr 2024 unterliegt. Darüber hinaus unterliegt die Gesellschaft in Deutschland ab dem Wirtschaftsjahr 2024 dem Mindeststeuergesetz und hat insb. die Regelungen zur nationalen Ergänzungssteuer zu beachten.

Die Gesellschaft macht für die Wirtschaftsjahre bis 2026 aufgrund einer hinreichenden Steuerbelastung vom CbCR-Safe-Harbour Gebrauch und erwartet auch darüber hinaus keine steuerlichen Auswirkungen aus der Anwendung des Mindeststeuergesetzes.

Angaben nach § 285 Nr. 33 HGB

Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten.

Mitglieder der Geschäftsführungsorgans sind nach § 285 Nr. 10 HGB

Gert Süßmann

Sprecher der Geschäftsführung der AXA Customer Care GmbH

Leiter des Bereiches SUHK Betrieb / Telefonischer Kundenservice (TKS)

Thomas Jebbink

Leiter des Bereiches Vertriebssteuerung im Ressort Vertrieb

Dirk Schubert

Leiter des Bereiches Operatives Schadenmanagement (OSM)

 

Köln, den 07.03.2025

Die Geschäftsführung

Gert Süßmann

Thomas Jebbink

Dirk Schubert

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die AXA Customer Care GmbH, Köln

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der AXA Customer Care GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AXA Customer Care GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von der Geschäftsführung dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von der Geschäftsführung dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von der Geschäftsführung zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 17. März 2025

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Andreas Dielehner, Wirtschaftsprüfer

Katharina Sommer, Wirtschaftsprüferin

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